BYC-News Blog Seite 1561

Zwei Schwerverletzte bei Unfall im Wormser Gewerbegebiet

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Worms, wurden am Freitag beide Verkehrsteilnehmer schwer verletzt. Die Unfallstelle musste für über zwei Stunden voll gesperrt werden.

Der 28-jährige Unfallverursacher befuhr mit seinem Kastenwagen gegen 16:00 Uhr die Straße „Langgewann“ in Fahrtrichtung der Wormser Innenstadt. Der 32-jährige Unfallgegner befuhr mit seinem PKW zeitgleich die Straße in entgegengesetzte Richtung.

Auf Höhe eines dort ansässigen Logistikunternehmens beabsichtigte der Unfallverursacher nach links auf das Firmengelände abzubiegen und übersah hierbei das entgegenkommende Fahrzeug. Beide Fahrzeugführer wurden schwer verletzt. Der Verkehr wurde für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme für zwei Stunden über die B9 umgeleitet.

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Kreisverwaltung Alzey-Worms | Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Gratulationen zu den unterschiedlichsten Stationen des Berufslebens und die Verabschiedung einer langjährigen Mitarbeiterin waren Inhalt einer Feierstunde, zu der Landrat Ernst Walter Görisch in den  Sitzungssaal der Kreisverwaltung nach Alzey geladen hatte:

„Um die Leistungsfähigkeit unserer Verwaltung zu erhalten, an die stetig wachsende Anforderungen gestellt werden, benötigen wir qualifiziertes Personal. Aufgrund der Situation am Arbeitsmarkt ist es für öffentliche Arbeitgeber nicht immer leicht, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Deshalb bemühen wir uns sehr, zukunftsweisende Arbeitsbedingungen vorzuhalten und uns modern zu zeigen.“

Der Kreischef begrüßte als neuen Mitarbeiter Felix Neumann und ernannte den Abiturienten zum Kreisinspektoranwärter. In den kommenden drei Jahren wird der junge Mann an der Verwaltungshochschule in Mayen studieren und darüber hinaus in der Kreisverwaltung für die praktische Tätigkeit eingesetzt. Ziel ist der Bachelor-Abschluss.

Diesen haben Johanna Mohr, Jana Ehlenberger, Sergej Salimov und Sebastian Schröder bereits erworben.  Landrat Görisch gratulierte zur bestandenen Bachelor-Prüfung und ernannte die Absolventen zu Kreisinspektorinnen und Kreisinspektoren. Nach bestandener Abschlussprüfung händigte der Kreischef den Verwaltungsfachangestellten Philipp Flörsch und Marvin Lensch die Arbeitsverträge aus: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu übernehmen.“ Die Nachwuchskräfte ermutigte der Kreischef zum Nachfragen und Kommunizieren. Im beruflichen Alltag sei es von großer Bedeutung, dass man im Gespräch bleibe.

Zu 40-jährigen Dienstjubiläum gratulierte Landrat  Görisch der Verwaltungsangestellten Claudia Meloth, die bei der Finanzabteilung eingesetzt ist: „Mit Ihrer ruhigen Art tragen Sie zum guten Betriebsklima bei.“ Ebenfalls zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratulierte Görisch der Amtsrätin Elisabeth Ließmann. Als stellvertretende Abteilungsleiterin der Ausländerbehörde und Leiterin des Referates Sicherheit und Ordnung ist die Jubilarin insbesondere für die Einbürgerungen zuständig. „Sie arbeiten sachlich orientiert und sorgen stets für ein gutes Miteinander“,  betonte Görisch.

Für zahlreiche Jahre engagierter Tätigkeit zum Wohle des Landkreises Alzey-Worms bedankte sich der Kreischef bei der Diplom-Sozialpädagogin Birgit Schmidt, die er in den Ruhestand verabschiedete. Görisch ließ Stationen des Arbeitslebens Revue passieren: „Als Mitarbeiterin im Allgemeinen Sozialdienst des Jugendamtes haben Sie eine Aufgabe übernommen, die nicht immer einfach ist und zu den schwierigsten Bereichen im Jugendamt zählt“, dankte er für das Geleistete.

Den guten Wünschen des Kreischefs schlossen sich der Personalratsvorsitzende André Merker  und die Gleichstellungsbeauftragte Katharina Nuß in persönlichen Worten gerne an und wünschten für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und der scheidenden Mitarbeiterin Freude im neuen Lebensabschnitt.

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Verwaltungsgericht: Stuttgart muss Fahrverbote für Diesel umsetzen

Verwaltungsgerichthof wies Beschwerde des Landes gegen einen von der Deutschen Umwelthilfe erwirkten Zwangsvollstreckungsbeschluss ‚vollumfänglich‘ zurück – Fahrverbote für Euro 5 Diesel-Fahrzeuge müssen noch in 2019 in Stuttgart flächendeckend umgesetzt sein – Deutsche Umwelthilfe Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch fordert grün-schwarze Landesregierung auf zur Rechtsstaatlichkeit zurückzukehren – Autokonzerne müssen nun den Stuttgarter Bürgern und Einpendlern entweder kurzfristig eine funktionierende Abgasreinigung einbauen oder den vollen Kaufpreis für die Betrugs-Diesel erstatten

Im Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Baden-Württemberg für die „Saubere Luft“ in Stuttgart hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim die Beschwerde des Landes gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 26. April 2019 heute vollumfänglich zurückgewiesen. Der Beschluss des VG Stuttgart ist damit rechtskräftig und muss umgesetzt werden.

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Somit müssen Fahrverbote für Diesel-Pkw einschließlich Abgasnorm Euro 5 zum 1. Juli in den Luftreinhalteplan aufgenommen werden. Die DUH kündigt weitere Rechtsmittel an, wenn dies nicht fristgerecht geschieht.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Ministerpräsident Kretschmann hat versprochen, anders als im Freistaat Bayern im Ländle rechtskräftige Urteile zu beachten und umzusetzen. Der heute für die ‚Saubere Luft‘ in Stuttgart wichtige Beschluss ist endgültig. Wir fordern insbesondere die Regierungspartei CDU dazu auf, sich nun zu erklären, ob sie zur Rechtsstaatlichkeit zurückkehrt und ihren Widerstand gegen rechtskräftige Urteile aufgibt, so dass idealerweise zum 1. September, spätestens aber bis Ende 2019 die Euro 5 Diesel-Fahrverbote in Kraft treten, oder ob sie trotz dieser nicht anfechtbaren Entscheidung als ‚politischer Arm‘ der Dieselkonzerne den Menschen weiterhin ihr Recht auf saubere Luft verweigern will.“

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Februar 2018, welches eine schnellstmögliche Einhaltung des NO2-Grenzwerts von 40 µg/m3 fordert, ist – so das Gericht – zu erfüllen. Da die Begründung des Gerichtsbeschlusses noch nicht vorliegt, ist davon auszugehen, dass die Argumentation des Landes, dass streckenbezogene Euro 5-Verkehrsbeschränkungen oder der Aufbau von Luftfiltersäulen genügen könnten, durch das Gericht nicht geteilt wird.

Rechtsanwalt Remo Klinger, Verfahrensbevollmächtigter der DUH, dazu: „Mit diesem Beschluss herrscht endgültig rechtliche Klarheit. Das Land hat alle Karten gespielt. Jede weitere Verzögerung des Landes wäre eine Kampfansage an den Rechtsstaat und die Verfassung.“

Da das Bundesverwaltungsgericht die Euro-5-Fahrverbote ab dem 1. September 2019 als zulässig und bei Belastungen wie in Stuttgart als unverzichtbar angesehen hat, müssen die Fahrverbote für die Fahrzeugklasse Euro 5 aus Sicht der DUH spätestens zum 1. September 2019 in Kraft treten.

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Von den Autokonzernen fordert Resch nun eine schnelle Hilfe für die von den kommenden Fahrverboten betroffenen Dieselfahrer.

Diese haben einen Anspruch auf Reparatur der nicht funktionierenden, betrügerischen Abgasreinigung auf Kosten der Hersteller. Wenn diese verweigert wird, müsse eben der Hersteller wegen des erwiesenen vorsätzlichen Betrugs den vollen Kaufpreis erstatten. Die DUH steht mit den großen Herstellern zur Frage der Umsetzung der Nachrüstung erstmals in einem ernsthaften Dialog. Da die bisherigen Zusagen nicht ausreichen, unterstützt die DUH Klageanwälte mit Abgasmessungen des EKI-Abgasmessinstituts der DUH und internen Unterlagen, aus denen sich der vorsätzliche Betrug der Autofirmen belegen lässt. Am Dienstag den 2.7.2019 findet hierzu eine weitere Pressekonferenz der DUH in Berlin statt.

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Gebäudebrand landwirschaftliches Gebäude in Koblenz

Am frühen morgen des 30.Juni 2019 gegen 06:00 Uhr geriet eingelagertes Heu durch bislang unbekannte Ursache in Brand. Der hieraus resultierende Vollbrand zerstört das annähernd 200 Jahre alte, voll restaurierte Ökonomiegebäude in Fachwerkbauweise. Das Fachwerkhaus ist etwa sechs Meter vom eigentlichen Wohnhaus der Eigentümer entfernt, dennoch schmelzen durch die Hitze mehrere Rollläden des anliegenden Wohnhauses.

Der Feuerwehr-Einsatzleiter der in der Brandbekämpfung befindlichen Wehren entscheidet sich für den kontrollierten Abbrand des Gebäudes. Nachdem das Objekt gegen 9:00 Uhr in sich zusammengestürzt ist, werden zwei schwere Mobilbagger zum Brandort bestellt um die Gebäudereste auseinander zu ziehen sowie die großen Mengen noch brennenden Strohs und Heus auf einer angrenzenden Freifläche verteilen und ablöschen zu können. Weder Mensch noch Tier kamen bislang physisch zu Schaden.

Der Sachschaden dürfte sich auf etwa 200.000EUR belaufen. Insgesamt sind etwa 80 Feuerwehrkräfte der Ortschaften Büchenbeuren, Sohren, Kirchberg, Gemünden, Dickenschied, Hecken, Lindenschied und Simmern im Einsatz. Die Versorgung der Einsatzkräfte (Außentemperatur > 30°C) wird durch unterschiedliche Verbände wie z.B. Johanniter und DRK vorgenommen. Der Einsatz dauerte um 16:45h weiterhin an.

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Wiesbaden | Photovoltaikanlage brennt auf Kirchenflachdach

Eine weithin sichtbare Rauchwolke wies den Einsatzkräften am heutigen Freitag den Weg zu einer Brandstelle in der Schiersteiner Alfred-Schumann-Straße.

Anrufer hatten den Brand um ca. 10:30 Uhr per Notruf 112 gemeldet. Die Leitstelle alarmierte daraufhin Kräfte der Feuerwachen 1 und 2 sowie die Freiwillige Feuerwehr Schierstein zum gemeldeten Brandort.

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Brandbekämpfung durch mehrere Angrifftrupps

Vor Ort stellte der Einsatzleiter fest, dass die Photovoltaikanlage auf einem Gebäude der Kirchengemeinde Feuer gefangen hatte. Aufgrund der Größe des Brandes erhöhte er die Alarmstufe und leitete einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren ein, um die Flammen zu bekämpfen.

Glücklicherweise konnte das Feuer hierdurch rasch unter Kontrolle gebracht und eine Brandausbreitung in das Gebäudeinnere verhindert werden, so dass die alarmierte Verstärkung rasch wieder aus dem Einsatz herausgelöst werden konnte.

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Nachlöscharbeiten schwierig

Die Nachlöscharbeiten auf dem Dach gestalteten sich schwierig, da bedingt durch die Photovoltaikanlage noch mit Gefahren durch den elektrischen Strom gerechnet werden musste. Die Photovoltaikanlage wurde teildemontiert und die Paneele untereinander getrennt. Mit Hilfe von speziellen Motorkettensägen wurde die Dachhaut geöffnet um eine etwaige Ausbreitung in der Dämmung des eingeschossigen Gebäudes zu unterbinden.

Der Einsatz konnte gegen 15:00 Uhr beendet werden. An der Einsatzstelle waren Kräfte aller Feuerwachen der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Schierstein sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen im Einsatz. Während des Einsatzes war die Feuerwache 2 durch die Freiwillige Feuerwehren Kastel und Kostheim besetzt, die für parallele Einsätze bereit standen.

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KiTa-Zeit endet mit traditionellem „Schultütenfest

Die KiTa geht, die Schule kommt – Aber erst nach den großen Ferien. Über diese mehr als angenehme und spannende Tatsache durften sich die 21 Vorschulkinder aus der KiTa Gänsaugraben zum alljährlichen „Schultütenfest“ freuen.

Herzliche Worte von KiTa-Leiter Jochen Reichwald, von Stadtbürgermeister Walter Jertz sowie ein großer Elternandrang geleiteten die Kinder der Pinguin- und Hasengruppe zu Musik „hinaus“ in den Schulbeginn Anfang August. Dazu gab´s vom Stadtchef auch noch eine Schultüte mit den besten Wünschen zum Schulstart mit auf den Weg. Jedoch funktionierte der Abschied auch anders herum, indem die Vorschulkinder sich bei Stadt und KiTa-Team mit einer bunten, selbst gemachten Fußmatte als Abschiedsgeschenk für den Eingangsbereich bedankten.

Mit einem bewegten Querschnitt der zahlreichen und unterschiedlichsten Unternehmungen und Aktionen der KiTa-Zeit, wie etwa ein Feuerwehrbesuch, den Energieunterricht, ein Bauernhofbesuch, Besuch des Weihnachtsmärchens oder den großen Abschlussausflug nach Wiesbaden zum Schloss Freudenberg mit anschließender Übernachtung in der Kita ergänzt Jochen Reichwald den denkwürdigen Abschied.

„Unser herzlicher Dank gilt allen pädagogischen Fachkräften der KiTa, die den Lebensweg der Kinder begleiteten sowie dem gesamten Team der Kita für die liebevolle Betreuung und gute Erziehung der Kinder. Vor allem die Teilnahme der Kinder am KiTa-Alltag zeigt, dass nicht für die KiTa oder die Schule gelernt wird, sondern für´s Leben“, so Jertz und Reichwald abschließend.

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Großkontrollen „Gemeinsam sicheres Wiesbaden“ zeigten Erfolge

Im Rahmen der Aktion „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“ konnten die Landespolizei, der Zoll und die Stadtpolizei am Donnerstag, 27. Juni, unter anderem 400 Kilogramm teilweise unversteuerten Tabak sicherstellen. Bei der Großkontrolle wurden insgesamt sieben Shisha-Bars überprüft. Des Weiteren wurden vier Geldspielgeräte aufgrund fehlender Zulassungen versiegelt.

Bei weiteren Kontrollen, die am Mittwoch im Westend stattgefunden haben, wurden insgesamt acht Glückspielautomaten und acht Wettterminals sichergestellt und von der Polizei abtransportiert. Es besteht der Verdacht des illegalen Glücksspiels. Zudem konnten Laptops sichergestellt werden auf denen die Verteilwege der illegalen Geräte gespeichert waren.

Richtiger Weg

„Die Ermittlungserfolge allein aus dieser Woche zeigen, dass wir mit unserem Projekt „Gemeinsam sicheres Wiesbaden den richtigen Weg beschreiten. Nur durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Ermittlungsbehörden können wir diese Erfolge erzielen“, zeigt sich Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz überzeugt.

Da es sich bei den festgestellten Verstößen um Straftaten handelt, werden die weiteren Ermittlungen durch die Wiesbadener Kriminalpolizei übernommen.

Jüngster Mitarbeiter der Stadt Ingelheim stellt sich vor

Erst ein knappes halbes Jahr alt ist der jüngste Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Wotan, ein bayrischer Gebirgsschweisshund unterstützt nun Revierförster Florian Diehl.

Nun ja, unterstützen wäre noch übertrieben, der Welpe lernt erst die Grundkommandos. Aber in etwa eineinhalb Jahren wird er ein richtiger Jagdhund sein und damit ein offizieller Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Gehalt erhält er zwar keines, aber die Krankenversicherung wird von der Stadt bezahlt. Ausgebildet wird Wotan von Florian Diehl selbst. Ein Jagdhund ist ganz offiziell ein Teil des Arbeitsplatzes eines Försters.

Nun stellte sich der Azubi bei Oberbürgermeister Ralf Claus vor und hatte sich für ein Foto schon artig auf den Stuhl gesetzt. Danach gab es jedoch im Büro jede Menge scheinbar interessante Gerüche zu erkunden und die Aufmerksamkeit von Wotan galt fortan dem Teppich.

Worms | Ein paar Bier + ein paar Schnäpse = 2,4 Promille und ein Fahrzeug auf dem Dach

In der vergangenen Nacht landete ein betrunkener Autofahrer, nachdem er mit seinem Fiat ein geparktes Fahrzeug gerammt hatte, in der Konventstraße in Worms mit seinem Fahrzeug auf dem Dach.

Der 26-jährige Mann aus der VG Monsheim befuhr gegen Mitternacht die 30-er Zone in Richtung Nievergoltstraße. Offenbar mit nicht angepasster Geschwindigkeit kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Mercedes.

Durch den Aufprall schleuderte der Fiat herum und landete schließlich auf dem Dach. Der Fahrer kam mit leichten Blessuren davon.

Fahrtüchtig war der Mann allerdings nicht, der nach eigenen Angaben einige Biere und Schnäpse getrunken hatte. Der Alkoholtest zeigte 2,4 Promille. Der Gesamtschaden wird auf ca. 15000 Euro beziffert.

Bad Kreuznach | 21-jähriger Sanitäter bei Einsatz durch aggressiven Wohnsitzlosen verletzt

Am Mittwoch (26.06.2019) wurde der Rettungsdienst gegen 17.00 Uhr, zum Salinenplatz in Bad Kreuznach beordert. Dort soll in der sengenden Hitze eine hilflose Person sitzen.

Die beiden Sanitäter trafen an dem belebten Platz auf einen 45-jährigen Wohnsitzlosen. Anstatt sich helfen zu lassen, reagierte der Mann gleich aggressiv und ging die Rettungskräfte an.

In Folge einer anschließenden Rangelei wurde ein 21-jähriger Saniter  leicht verletzt. Außerdem wurde noch ein EKG-Gerät  beschädigt. Eine weitere medizinische Hilfeleistung lehnte der 45-Jährige ab. Im Anschluss an die Anzeigenaufnahme wurde er wieder entlassen.

 

B9 | Erneut schwerer Unfall mit einem Motorradfahrer

Erneut ereignete sich auf der B9 ein schwerer Unfall bei dem ein 52.-jähriger Motorradfahrer aus der Verbandsgemeinde Wonnegau schwer verletzt wurde.

Der Biker war am Mittwoch gegen 06:45 mit seinem Motorrad auf der B9 in Richtung Mainz unterwegs. In Höhe der Einmündung L437 bei Gimbsheim, wollte ein 51 Jähriger mit seinem PKW nach links in Richtung Worms auf die B9 einfahren. Hierbei missachtete er die Vorfahrt des von links kommenden Bikers.

Im Einmündungsbereich prallte das Motorrad gegen die Front des PKW, wodurch der Fahrer stürzte und schwer verletzt wurde. Lebensgefahr besteht zum Glück nicht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die B9 war kurzzeitig für die Unfallaufnahme gesperrt.

326.770 Kilometer fürs Klima beim Stadtradeln in Wiesbaden

So viele Kilometer wie noch nie, wurden beim diesjährigen Stadtradeln in Wiesbaden zusammen gestrampelt. Nach derzeitigem Stand sind 326.770 Kilometer zusammen gekommen. Damit wurden im Vergleich zum Vorjahr 47.106 Kilometer mehr geradelt.

Insgesamt waren 1434 Wiesbadener Stadtradlerinnen und -radler in 129 Teams aktiv mit von der Partie. Im Vorjahr waren es 1819 Radler in 104 Teams. Bis zum 30.06. können noch Kilometer nachgetragen werden.

„Herzlichen Dank an alle, die fürs Klima beim Stadtradeln mitgefahren sind – wir steigern unsere Kilometerleistung von Jahr zu Jahr. Radfahren wird zunehmend attraktiver und wir arbeiten täglich daran, mit Maßnahmen wie neuen Verbindungen und zusätzlichen Abstellplätzen den Radverkehr zu stärken“, so Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr.

Das Abschlussfest fand am Sonntag, 23. Juni, von 11 bis 14 Uhr auf dem Dernschen Gelände statt. Das Programm richtete sich insbesondere an Familien und beinhaltete unter anderem originelle sowie historische Fahrräder, Infostände, einen Parcours und andere Mitmachaktionen. Im Anschluss sind etwa 140 Kinder bei einem Kinder-Fahrradkorso, der sogenannten „Kidical Mass“, unter Polizeischutz rund fünf Kilometer durch die Stadt gefahren.

Die Preisverleihung des diesjährigen Stadtradelns wird am Sonntag, 29. September, inklusive Showprogramm auf der großen Bühne des Stadtfestes stattfinden.

„MEGA Mallorcaparty Mainz – Open Air“ auf dem Mainzer Messegelände abgesagt

In zehn Tagen sollte sie eigentlich in Mainz auf dem Messegelände stattfinden – die „MEGA Mallorcaparty Mainz – Open Air“. Doch nun hat die Landeshauptstadt Mainz das Sommerevent gecancelt.

Wie die Stadt mitteilt wurde das eingeleitete Genehmigungsverfahren durch die veranstaltende Firma nicht weiterbetrieben und erforderliche Unterlagen, z.B. Aufbaupläne sowie Sicherheits- und Verkehrskonzept, durch diese nicht vorgelegt. Somit sei die notwendige Mitwirkungspflicht verletzt worden. Eine weitergehende Prüfung der gestellten Anträge war demnach nicht möglich.

Das Standes-, Rechts- und Ordnungsamt hat ferner eine Untersagungsverfügung erlassen, um unter Androhung von Zwangsmitteln die Durchführung der Veranstaltung insgesamt sowie deren weitere Bewerbung und den Ticketverkauf zu verhindern, da bei Durchführung der Veranstaltung ohne die erforderlichen Genehmigungen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen mit schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit zu rechnen ist.

Das Standes-, Rechts- und Ordnungsamt empfiehlt daher allen Personen, die bereits Tickets für die Veranstaltung erworben haben, sich zeitnah zur Vermeidung von finanziellen Nachteilen mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen und bittet alle bisherigen Ticketkäuferinnen und -käufer und Personen, die an der Abendkasse ein Ticket erwerben wollten, dem Messegelände am 06.07.2019 fern zu bleiben, da die Veranstaltung definitiv nicht stattfinden wird.

Raunheim | Großeinsatz der Polizei an überfülltem Badesee

Nachdem der Einlass zum Raunheimer Waldsee aufgrund des hohen Besucheraufkommens am Mittwochnachmittag (26.06.2019) gegen 15.45 Uhr vorläufig geschlossen werden musste, versuchten zirka 200 Personen gewaltsam auf das Gelände zu gelangen. Teils wurden von den wartenden Personen Steine in Richtung des Eingangs geworfen und Sicherheitskräfte des Badesees wurden wüst beschimpft.

Durch ein großes Polizeiaufgebot der Polizei, insgesamt waren 13 Streifenbesatzungen im Einsatz, wurden die Badegäste aufgefordert, sich zurückzuziehen. Aufgrund des immer weiter anhaltenden Besucherandrangs, wurde der Eingangsbereich zum See zudem bis 19.15 Uhr von der Polizei abgesichert und die Zufahrt zum Waldsee anschließend durch Polizeistreifen gesperrt, um weiteren Zufluss von Besuchern zu stoppen.

50 Personen versuchten über den Zaun zu klettern

Der Versuch von rund 50 Personen über den Hintereingang zum Waldsee zu gelangen, wurde von den Beamten unterbunden. Gegen drei Personen, zwei davon wurden beim Überklettern eines Zauns ertappt, erstattete die Polizei Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs.

Zudem wird nun geprüft, ob durch die Steinwürfe und das Überklettern der Zäune auch Sachbeschädigungen begangen wurden. Den Verursachern drohen Strafverfahren. Glücklicherweise wurden nach bisherigem Ermittlungsstand keine Personen verletzt. Insgesamt erteilten die Ordnungshüter über 30 Personen Platzverweise.

Stadtpolizei rettet Hund aus überhitzem Auto in Wiesbaden

Am gestrigen Mittwoch (26. 06.2019) wurde die Stadtpolizei Wiesbaden von einer aufmerksamen Bürgerin zu einem Kraftfahrzeug gerufen in dem trotz der sehr hohen Temperaturen ein Hund eingesperrt war. Die Beamten konnten den Vierbeiner aus dem Auto befreien und er wurde von hilfreichen Passanten auch gleich mit frischen Wasser versorgt.

Die Hundehalterin, die nur kurz zum Arzt wollte, wurde über die möglichen Folgen ihres Handelns belehrt und bekam nach Rücksprache mit dem Veterinäramt die Auflage, einen Tierarzt aufzusuchen. Ein Strafverfahren wurde ebenfalls gegen die Frau durch die Stadtpolizei eingeleitet.

Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz appelliert an alle Tierhalter: „Bitte lassen Sie keine Tiere bei diesen Temperaturen im Auto zurück. Die Fahrzeuge heizen sich sehr schnell auf und im schlimmsten Fall kann dies zum Tod des geliebten Begleiters führen.“