BYC-News Blog Seite 1560

Sommer, Sonne und der Koblenzer Brunnenparcour

Sommer, Sonne, die Temperaturen treiben das Thermometer hoch. Was gibt es da mitten in der Stadt Erfrischenderes als einen Brunnen?

Oftmals geht man an ihnen vorbei und beachtet sie kaum, aber gerade jetzt in der Sommerzeit sind sie überaus beliebt und laden zum Abkühlen und Verweilen ein. Diese hübschen kleinen Oasen der Ruhe sind jetzt in der Koblenz App verzeichnet und führen in einer Art digitaler Parcours vorbei an den Brunnen der Stadt.

Die Koblenz App lädt dazu ein, die Stadt entlang einiger der bekanntesten Koblenzer Brunnen zu erkunden und vielleicht altbekannte Ecken mit vielen spannenden Hintergrundinfos und Brunnenansichten ganz neu zu entdecken.

Unter dem Menüpunkt Sehenswertes und Touren kann man sich die Route des Brunnenspazierganges durch Innen- und Altstadt auch ganz individuell zusammenstellen.

Und so funktioniert es: Mit der installierten Koblenz App, die von IKS Mittelrhein Software entwickelt wurde, erscheinen Informationen zu dem jeweiligen Brunnen automatisch auf dem Display eines Smartphones, sobald man sich in der Nähe eines Brunnens befindet. An folgenden Brunnen führt der Brunnenparcours vorbei:

Am Münzbrunnen, an den Brunnen im Brunnenhof Königspfalz, am Kastorbrunnen, an der Historiensäule auf dem Görresplatz, am Schängelbrunnen, am Brunnen auf dem Zentralplatz, am Erfinderbrunnen und am Winzerbrunnen im Löhr-Rondell.

Der Brunnenparcours ist in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Schulverwaltungsamt, der Firma IKS Mittelrhein Software, den Koblenzer Gästeführern Hans-Werner Seul und Petra Kraus entstanden.

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Mainz | Johannes Gutenberg Uni wird „Europäische Universität“

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird als Mitglied der FORTHEM-Allianz eine der ersten „Europäische Universitäten“ werden.  „Das ist eine tolle Anerkennung für die bisher geleistete internationale Arbeit der Johannes Gutenberg-Universität und Ansporn, diese Bemühungen weiterzuführen“, freut sich der Mainzer SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann.

Die Mainzer Universität verfügt allein im Erasmus-Programm über rund 1.000 Kooperationen mit 350 europäischen Partnerhochschulen.

Die Universität Mainz bewarb sich im Rahmen der FORTHEM-Allianz gemeinsam mit Universitäten aus Frankreich, Finnland, Polen, Italien, Lettland und Spanien. Ziel des FORTHEM-Netzwerks sei es, die verschiedenen Mobilitätsvereinbarungen, Forschungsprogramme und Doppel- und Mehrfachabschlüsse der Partneruniversitäten bis 2022 in einer gemeinsamen „Transnational Higher Education Strategy“ zusammenzuführen und diese bis 2025 auf die gesamte Allianz zu übertragen.

Insgesamt werden für die erste Ausschreibung innerhalb des Erasmus+-Programms 60 Millionen Euro bereitgestellt, die auf die ersten zwölf Netzwerke verteilt werden. Im Herbst 2019 soll dann eine zweite Pilotausschreibung und von 2021 an die reguläre Aufnahme in das neue Erasmus-Programm erfolgen. Ziel ist es, mindestens 20 Europäische Hochschulen bis 2024 aufzubauen.

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Wiesbaden | Sven Gerich durch Colonel Todd Fish ausgezeichnet

Am letzten Tag seiner Amtszeit erhielt der scheidende Oberbürgermeister nochmals hohen Besuch: Colonel Todd Fish, ehemaliger Garnisonskommandeur der US Army Garrison Wiesbaden und heutiger Deputy Commander von IMCOM Europe (Management für alle US Liegenschaften in Europa), ließ es sich nicht nehmen, Gerich persönlich zu verabschieden und ihm für die gute Zusammenarbeit während der gemeinsamen Dienstzeit zu danken.

Neben dem Oberbürgermeister erhielt auch der Leiter des Bürgerreferates die Auszeichnung. Baum pflegt seit vielen Jahren in seiner Verbindungsfunktion die Kontakte zur US Garrison und ist erster Ansprechpartner für die amerikanische Community.

Colonel Todd Fish dankte Gerich und Baum für die langjährige Unterstützung der amerikanischen Dienststellen und der Förderung der Partnerschaft zwischen der deutschen und der amerikanischen Bevölkerung in Wiesbaden.

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Bombendrohung für Mehrfamilienhaus in Bad Kreuznach

Update: 12:00 Uhr: Die Durchsuchungsmaßnahmen des Gebäudes in der Agnesienstraße sind um ca. 11:00 Uhr mit negativem Ergebnis beendet worden. Die evakuierten Anwohner/innen können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Sicherung der beiden erfolgten Anrufe um 04:50 Uhr bzw. um 05:00 Uhr dauert derzeit noch an. Zudem wurde vor Ort eine umfangreiche Spurensuche durchgeführt. Die Ermittlungen zum Fall werden von der KI Bad Kreuznach wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten nach § 126 StGB geführt.

Erstmeldung: Heute am frühen morgen des 02. Juli 2019 kam es gegen 04:50 Uhr zu Evakuierungen eines Mehrfamilienhauses in der Agnesienstraße (Krummen Kranz) in Bad Kreuznach. Aufgrund zweier Bombendrohungen über den Notruf der Polizei begaben sich Einsatzkräfte der Polizei zu dem Mehrfamilienhaus.

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Von den dort gemeldeten 60 Personen konnten alle evakuiert werden.

Etwa die Hälfte der Bewohner wurde in einer Notunterkunft im Ausbildungszentrum der DEULA in Bad Kreuznach untergebracht und verpflegt. Derzeit dauern die Einsatzmaßnahmen im Gebäude noch an.

Das Gebäude wird durch Sprengstoffsuchhunde der Polizei seit 07:45 Uhr abgesucht. Zeitgleich erfolgen die Ermittlungen zu den Hintergründen der Bombendrohung sowie dem anonymen Anrufer durch Beamte der Kriminalpolizei.

Die Polizei wird durch die Feuerwehren und Rettungskräfte vor Ort unterstützt.

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Wer Hinweise zu dem Anrufer geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Bad Kreuznach

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Krankenkasse will nicht zahlen: Jetzt kostenlos Widerspruch einlegen

Der neue Legal-Tech-Service „Widerspruch.Online“ aus Hamburg greift Patienten unter die Arme, wenn Kranken- oder Rentenkassen beantragte Leistungen nicht zahlen wollen. Eine online erteilte Vollmacht sowie das Foto des ablehnenden Bescheids sind alles, was es für den Widerspruch durch einen Rechtsanwalt braucht – ganz ohne Kosten. Betreiber des digitalen Rechtsdienstes sind die erfahrenen Hamburger Rechtsanwälte Felix Korten und Jan-Philippe von Hagen.

„Häufig sind Versicherte über ihre Ansprüche gegenüber den Krankenkassen zu wenig informiert – und das trotz sehr guter Erfolgsaussichten“, sagt Felix Korten, einer der beiden Geschäftsführer von Widerspruch.Online. „Mit unserem digitalen Angebot wollen wir Patienten die Scheu nehmen, sich gegen eine große Organisation zu wenden und ihre Rechte mit einem professionellen Anwalt geltend zu machen.“

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Gute Erfolgsaussichten bei Hörgeräten

Beispiel Hörgeräte: In 68 Prozent der Streitfälle um abgelehnte Hörgeräte geben die Sozialgerichte den Versicherungsnehmern Recht. In einem jüngsten Fall von Widerspruch.Online weigerte sich die Krankenkasse, einer Mandantin ein höherwertiges Hörgerät zu bezahlen, obwohl dies medizinisch angezeigt und vom Arzt verschrieben war. „Im Fall einer Hörschwäche gilt es, die Einschränkung im Vergleich zu einem gesunden Menschen möglichst weitgehend auszugleichen“, sagt Jan-Philippe von Hagen. „Zudem muss für den Patienten stets der aktuelle Stand der Medizintechnik berücksichtigt werden. Unsere Begründung des Widerspruchs: Ein per Festzuschuss finanziertes Hörgerät hätte unsere Mandantin zu stark eingeschränkt. Diese Argumentation überzeugte die Krankenversicherung, die schließlich einen höheren Zuschuss gewährte.“

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Widerspruch muss innerhalb eines Monats erfolgen

Die Beauftragung eines professionellen Anwalts dauert mit dem neuen Legal-Tech-Angebot nur wenige Minuten: Die Versicherten registrieren sich auf Widerspruch.Online, erteilen den Anwälten eine Vollmacht und laden ein Foto des strittigen Kassenbescheids hoch. Der Rechtsdienst bleibt in jedem Fall für die Versicherten kostenlos: Hat der Widerspruch Erfolg, zahlt die Krankenkasse eine Aufwandsentschädigung für die Anwälte. Bei einem verlorenen Fall trägt Widerspruch.Online die Kosten. Wichtig ist, dass die Versicherten schnell reagieren, wenn die Kasse eine Leistung nicht übernehmen will: Patienten haben einen Monat Zeit, ihren Widerspruch geltend zu machen.

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Über Widerspruch.Online

Widerspruch.Online ist ein Legal-Tech-Service, der Patienten kostenlos dabei unterstützt, Leistungsansprüche gegenüber der gesetzlichen Kranken- oder Rentenversicherung durchzusetzen. Die kooperierenden Rechtsanwälte des Online-Dienstes verfügen über jahrelange Erfahrung im Sozialrecht. Im Auftrag der Versicherten legen die Experten Widerspruch gegen einen negativen Kassenbescheid ein. Dabei werden in jedem Einzelfall die aktuellen medizinischen Erkenntnisse herangezogen. Weitere Informationen finden Sie unter Widerspruch online

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Wer hat Leonie Wiedig aus Moers-Meerbeck gesehen?

Seit bereits dem 22.Juni 2019 gegen 09.00 Uhr, wird die 14-jährige Leonie Wiedig aus der Gemeinde Moers-Meerbeck vermisst. Laut einer bislang unbestätigten Zeugenaussage, wurde das junge Mädchen am 24.Juni 2019 vor einer Kaufland-Filiale in Duisburg-Kaßlerfeld gesichtet. In der früheren Vergangenheit war sie des öfteren im Bereich des Landschaftsparks und des Hauptbahnhofs in Duisburg unterwegs.

Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe und hat folgende Fragen:

  • Wer hat Leonie nach dem 22.06.2019 gesehen?
  • Wer kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen?
  • Wer hat weitere Hinweise oder hatte mit Ihr Kontakt?

Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Moers unter der Telefonnummer: 02841 / 1710, dem Notruf 110 oder der nächsten Polizeidienststelle.

A61 Alzey | LKW-Fahrer mit 2,21 Promille in Schlangenlinien über die Autobahn

Im seinem Rückspiegel beobachtete am heutigen Montagmittag (01.07.2019) ein Autofahrer auf der A61 bei Alzey in Richtung Worms fahrend, wie gegen 11:20 Uhr ein Lastzug plötzlich während des Überholvorgangs eines anderen, anthrazitfarbenen Pkw BMW einen Schlenker auf den linken Fahrstreifen machte.

Der BMW musste mit einer Vollbremsung einen Unfall vermeiden, fuhr nach dem Vorfall aber weiter. Der Zeuge meldete den Vorfall der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim, weil der Lastzug bereits zuvor in auffälliger Weise Schlangenlinien, die vom Standstreifen bis auf den linken Fahrstreifen reichten, gefahren war.

2,21 Promille

Die Polizei stoppte den Lastzug mit seinem 54-jährigen Fahrer aus Nordrhein-Westfalen auf dem Parkplatz Hauxberg. Bierdosen im Führerhaus und deutlicher Alkoholgeruch passten zu dem Ergebnis des Atemalkoholtests von 2,21 Promille.

Es wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Trunkenheit eröffnet. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt, die Weiterfahrt unterbunden. Die Polizei bittet darum, dass sich der BMW-Fahrer als Zeuge bei der Autobahnpolizei (Tel.: 06701/9190) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle meldet.

Bingen | „Musik & Wein“ – 1. Serenadenkonzert des Symphonischen Blasorchesters Dromersheim

Unter dem Motto „Musik & Wein“ lädt das Symphonische Blasorchester Dromersheim am Samstag, 13.Juli 2019 bei freiem Eintritt ab 19:30 Uhr zum 1. Serenadenkonzert in das Weingut Werner Hochthurn nach Bingen-Dromersheim ein .

Mit dem abendlichen Event möchte das Orchester ein neues Konzertformat im Stadtteil Dromersheim etablieren und die Zuhörerinnen und Zuhörer zu einem stimmungsvollen und zugleich entspannten Sommerabend einladen.

Musical Melodien

Dirigent Julian Metzger hat mit seinen Musikern ein mitreißendes und abwechslungsreiches Repertoire einstudiert. Mit Musical Melodien von Andrew Lloyd Webber, Symphonic-Rock-Klängen von Freddy Mercury und Phil Collins bis hin zum letzten Hit von Viera Blech ist das Programm breit gefächert und verspricht Unterhaltung für Jung und Alt.

Neben den musikalischen Darbietungen des Orchesters sorgen ab 18:00 Uhr hausgemachte, traditionelle und moderne Leckereien aus dem  Foodtruck von Sasi‘s Küche und natürlich die prämierten Weine des Weinguts Werner Hochthurn für das leibliche Wohl der Gäste.

Vereinsjugend mit kleinen Überraschungen

Die Vereinsjugend wird mit verschiedenen kleinen Überraschungen zusätzlich zum Rahmenprogramm des Abends beitragen.

Die Teams von Weingut Hochthurn und Sasi‘s Küche erwarten Sie ab 18 Uhr im charmanten Innenhof des Weinguts. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Eisweinhalle in Dromersheim statt.

 

L429 | Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Zu einem Unfall mit einem schwerverletzten Motorradfahrer kam es am späten Freitagnachmittag (28.06.2019) auf der L429 zwischen Partenheim und Saulheim.

Ein 27-jähriger Schornsheimer fuhr mit seinem PKW die L429 in Richtung Saulheim. In einer langgezogenen Rechtskurve kam ihm ein 26-jähriger Motorradfahrer aus Sprendlingen entgegen. Im Kurvenbereich kam der 26-jährige mit seinem Motorrad über die Fahrbahnmitte und prallte im Kurvenausgang mit dem PKW zusammen.

Motorradfahrer schwer verletzt

Bei dem Sturz verletzte sich der Motorradfahrer schwer und wurde in die Universitätsmedizin Mainz gebracht. Auch der Pkw-Fahrer wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt, konnte sich jedoch selbstständig in ärztliche Behandlung begeben.

Da beide Fahrzeuge durch den Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit waren, musste die L429 für die Dauer von knapp 1,5h voll gesperrt werden.

Für jede gebuchte Nacht wird ein Baum gepflanzt

Nachhaltigkeit und Naturschutz liegen im Trend. Immer mehr Menschen engagieren sich für den Klimaschutz, achten auf ihre Ökobilanz, und erwarten von Unternehmen verantwortungsbewusstes Handeln.

Die Plattform Naturhäuschen.de hat sich zum Ziel gesetzt das Bewusstsein für die Natur weiter zu stärken. Sie bringen Vermieter und Gäste von in der Natur gelegenen Ferienimmobilien zusammen. Die Idee: Menschen aus der Stadt in die Natur bringen und so das Naturbewusstsein stärken.

Für jede gebuchte Nacht wird ein Baum gepflanzt

Die auf ihrer Seite angebotenen Naturhäuschen verbindet vor allem eins; sie befinden sich in ruhiger Lage, umgeben von Natur, und abseits der Massen. Um die Natur zu schützen und zu erhalten, wird für jede auf Naturhäuschen.de gebuchte Nacht ein Baum gepflanzt. So sind bereits über 370.000 Bäume zusammen gekommen. Bis 2021 sollen es mindestens 1 Million Bäume werden. Dass das Konzept gut ankommt, zeigt sich auch auf Facebook. Hier hat das junge Unternehmen fast 300.000 Abonnenten.

Gegründet wurde das Unternehmen 2009 in den Niederlanden. Die Brüder Tim und Luuk wollten im Urlaub Vögel in Spanien beobachten, aber konnten keine passende Hütte finden. Die Idee für Natuurhuisje.nl, die niederländische Version von Naturhäuschen.de, war geboren.

Jetzt auch im deutschsprachigem Raum

„Die Entwicklung von Naturhäuschen.de über die letzten Jahre freut uns sehr. Nachdem wir unsere ersten Erfolge in der Niederlande erzielten wussten wir, dass wir ein tolles Konzept entwickelt haben. Jetzt wollen wir auch im deutschsprachigen Markt Fuß fassen und immer mehr Urlaubern tolle Naturerlebnisse ermöglichen. Wir sind Stolz darauf, dass wir bereits so viele Bäume pflanzen konnten und freuen uns, dass es jeden Tag mehr werden.“- Tim van Oerle, Mitbegründer von Naturhäuschen.de

Naturhäuschen.de arbeitet weiter hart an seinem Wachstum im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen hofft so, seine Mission Menschen mit der Natur zu verbinden weiter zu realisieren. Die ersten Reaktionen der Öffentlichkeit sind vielversprechend. Mit der Zeit wird sich zeigen, ob Naturhäuschen.de in der Lage ist, die in den Niederlanden erzielten Erfolge in Deutschland zu replizieren.

Familienvater rettet seine 4 Kinder aus der Donau und wird dann selbst von der Strömung erfasst

Ein 46-jähriger Mann wollte am Sonntagabend seine vier Kinder aus der Donau retten und kam dabei vermutlich selbst ums Leben.

Der 46-Jährige verbrachte bei hochsommerlichen Temperaturen am Sonntag mit seiner Familie den Tag an der Donau bei Metten im Landkreis Deggendorf. Vom Ufer aus bemerkte der Familienvater, wie seine vier Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren in Gefahr rieten.

Der 18-jährige Sohn drohte bereits zu ertrinken

Selbstlos sprang er in die Donau um seine Kinder ans rettende Ufer zu bringen. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 46-Jährige beim letzten Rettungsversuch seines 18-jährigen Sohnes von der Strömung des Flusses erfasst und trieb ab. Dieser drohte zuvor bereits selbst zu ertrinken. Seit dem fehlt von dem Familienvater jede Spur.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit suchten etwa 90 Rettungskräfte von Polizei, Wasserwacht, Feuerwehr und dem Bayrischen Roten Kreuz nach dem Mann. Auch eingesetzte Rettungstaucher und ein Polizeihubschrauber brachten keinen Erfolg. Die Suche soll am heutigen Montag fortgesetzt werden. Die Familie des 46-Jährigen wurde von einem Seelsorger Team betreut und später ins Klinikum Deggendorf gebracht.

30-Jähriger aus dem Kreis Bad Kreuznach bei Badeunfall im Walldorfer Badesee verstorben

Am Sonntagmittag (30.06.2019) gegen 17.20 Uhr, war ein 30 Jahre alter Mann aus dem Kreis Bad Kreuznach beim Baden im Walldorfer Badesee untergegangen.

Der Mann konnte anschließend an Land gebracht und reanimiert werden. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert. Dort ist der 30-Jährige am Abend verstorben.

Zahlreiche Rettungskräfte am Einsatz beteiligt

Neben den Feuerwehren aus Mörfelden und Walldorf waren auch Angehörige der Interessengemeinschaft Rettungsdienst Badesee Walldorf e. V., die sich privat dort aufhielten, die DRK Ortsvereine Mörfelden und Walldorf, die DLRG, der Rettungsdienst des Kreises Groß-Gerau, die Seelsorge in Notfällen, die Taucherstaffel der Berufsfeuerwehr Frankfurt und ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Der Mann war nach derzeitigem Ermittlungsstand ohne Fremdeinwirkung im See untergegangen. Die Ermittlungen dauern an.

A61 Wonnegau | „Hat´s geklickt?“ – LKW-Gurtmuffel mussten in den Fahrsimulator

„Hat’s geklickt?“ – diese Frage stellten erfahrene ehemalige LKW-Fahrer insgesamt 138 Brummifahrern auf der Tank- und Rastanlage Wonnegau-Ost an der A61 bei Worms.

Innerhalb von drei Tagen, vom 25. – 27. Juni, hatte die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim mit Unterstützung von Polizisten aus dem Polizeipräsidium Mainz und dem Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik nicht angegurtete LKW-Fahrer auf der A61 angehalten.

Gurtmuffel und fachkundiger Anleitung

Auf freiwilliger Basis konnten die Gurtmuffel unter fachkundiger Anleitung ihrer Ex-Kollegen, jetzt Angestellte des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR), einen Parcours absolvieren, der den gewünschten „Klick“ im Kopf und im Gurtschloss auslösen sollte.

Bei teilweise brütender Hitze kamen nicht nur die eingesetzten Motorradfahrer der Polizei gehörig ins Schwitzen, sondern auch die LKW-Fahrer, wenn sie im Überschlagsimulator erlebten, welche Kräfte bei einem Überschlag eines LKW, oder bei einem Aufprall mit lediglich ca. 10 km/h im Gurtschlitten, auftreten.

Abstützen bei Unfall mit den Armen zwecklos

Die Erkenntnis, dass das Abstützen mit den Armen bei einem Unfall zwecklos ist, nahmen die Berufskraftfahrer an diesen Tagen mit. Im Abstandssimulator erlebten sie, dass trotz größter Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft das Unterschreiten des Mindestabstands unweigerlich zum Auffahrunfall führt, wenn der Vorausfahrende plötzlich bremsen muss.

Zwei der Fahrer durften ihre Fahrt nicht fortsetzen, weil sie nicht im Besitz des LKW-Führerscheins sind. Es wurden Strafverfahren eingeleitet, auch gegen die Verantwortlichen in ihren Firmen. Die Polizei wünscht sich, dass diese Präventionsveranstaltungen Auffahrunfälle von LKW, die nicht selten tödlich enden, verhindern helfen.

Bundesweite Fahndung nach falschen Polizeibeamten

Eine 49-jährige Frau aus dem Raum Bonn wurde am 06.Juni 2019 von einem mutmaßlichen falschen Polizeibeamten angerufen. In dem Telefonat wurde ihr unmissverständlich mitgeteilt, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte und die geschädigte Person schwerst am Kopf verletzt wäre durch den Unfall.

Gegen eine Zahlung in bar von 10.000 Euro würde das Ermittlungsverfahren gegen Ihre Tochter eingestellt werden und eine Haftstrafe wäre danach vom Tisch.

Die Frau willigte den Forderungen des Polizeibeamten ein und begab sich mit den 10.000 Euro in die Siegburger Straße in Bonn-Beuel, wo sie das Bargeld einem weiteren falschen „Polizeibeamten“ übergeben sollte. Dort traf sie auf eine verwahrloste und ungepflegte männliche Person, die Ihr nicht den Eindruck machte ein Polizist zu sein. Die 49-jährige Frau wurde daraughin misstrauisch und es kam zu keiner Übergabe der vereinbarten Summe am oben genannten Treffpunkt. Der falsche Polizeibeamte flüchtete schließlich zu Fuß in Richtung Bahnhof Beuel.

Anhand der Beschreibungen der 49-Jährigen fertigten Beamte des Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen ein Phantombild des Geldabholers an. Die Polizei fahndet nach richterlichem Beschluss nun öffentlich nach dem unbekannten Täter.

Beschreibung des falschen Polizeibeamten:

  • Ca. 55-65 Jahre
  • Graue Haare
  • grauer 5-Tage Bart
  • Komplett schwarz gekleidet
  • Schwarzer Rucksack

Die Beamten des zuständigen Kriminalkommissariats fragen:

Wer kann Angaben zur Identität des abgebildeten Mannes machen?

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228/150 entgegen.

Kreative Idee auf Ingelheims Selztalradweg – „Radfahrer bitte Klingeln“

Der Selztalradweg, ein Rad- und Fußweg zwischen Ober-Ingelheim und Großwinternheim, ist die mit am stärksten frequentierte außerörtliche Radwegeverbindung in und um Ingelheim. Allerdings misst dieser nur eine Breite von zwei Metern. „Hier ist Rücksicht, sowohl von Fußgängern, als auch von Fahrradfahrern gefordert“, betont Erich Dahlheimer, ehrenamtlicher Fahrradbeauftragter der Stadt Ingelheim am Rhein.

Leider ist dies oft nicht der Fall, wie Richard Linn dem Fahrradbeauftragten mitteilte. Nicht selten passiert es, dass ein Radfahrer ohne Ankündigung an einem Fußgänger vorbeifährt, dieser sich dann erschreckt oder keine Zeit mehr hat auszuweichen. Mit diesem Anliegen kontaktierte der ambitionierte Fußgänger, der täglich mit dem Hund seine Runden dreht, den Fahrradbeauftragen und fand bei ihm ein offenes Ohr.

Ingelheimer Kreativität

Da Ingelheim kreativ in vielerlei Hinsicht ist, ließ man sich etwas einfallen, denn eine Klingel am Fahrrad um zu signalisieren: hier kommt ein Radfahrer, ist nach Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben. „Allerdings wird diese oft nicht genutzt“, betont Dahlheimer. Dieser beriet sich mit Bernd Velten, Leiter des städtischen Ordnungsamtes und beide suchten nach einem geeigneten Hinweisschild – allerdings ohne Erfolg.

Anklang fand diese Idee aber bei der Ingelheimer Grafikerin Nicole Kreye. Sie präsentierte einen eigenen Entwurf und die Stadt Ingelheim ließ mehrere Schilder produzieren.

Mittlerweile wurden diese auch am Selztalradweg angebracht. Drei Richtung Großwinternheim und drei in die Gegenrichtung. Bei einem Vor-Ort-Termin erkundigte sich Oberbürgermeister Ralf Claus, ob die Schilder schon Wirkung gezeigt hätten. Richard Linn konnte nur positives vermelden. Seiner Meinung nach klingeln die Radfahrer jetzt vermehrt.