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Bürgergeld in Deutschland wird abgeschafft

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Geldscheine, Geld
Geldscheine, Geld

Das Bürgergeld wird abgeschafft. Nach dem Kabinettsbeschluss soll die neue Grundsicherung ab Juli deutlich strengere Sanktionen vorsehen. Wer Pflichten verletzt oder Termine schwänzt, muss mit empfindlichen Kürzungen rechnen.

Jetzt ist der Weg frei für die Reform der sozialen Sicherung: Das Bundeskabinett hat der Abschaffung des Bürgergeldes zugestimmt. Künftig trägt die Leistung den Namen Grundsicherung. Bereits am Dienstag hatte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) den entsprechenden Gesetzentwurf unterzeichnet. Im Januar soll er in den Bundestag eingebracht werden, das Inkrafttreten ist für den 1. Juli geplant.

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Das ändert sich bei der Grundsicherung

Mit der Reform verschärft die Bundesregierung die Regeln für Leistungsbezieher deutlich:

  • Neuer Name: Das Bürgergeld wird in Grundsicherung umbenannt.
  • Härtere Sanktionen: Wer seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt – etwa keine Bewerbungen schreibt oder Fortbildungen abbricht – dem wird die monatliche Leistung künftig um 30 Prozent gekürzt. Bisher lag die Kürzung bei maximal zehn Prozent.
  • Dauer der Kürzung: Die Sanktion gilt für drei Monate. Für Alleinstehende bedeutet das eine Kürzung von derzeit 563 Euro monatlich.

Besonders umstritten war bis zuletzt der Umgang mit sogenannten Terminverweigerern. Der ursprüngliche Plan sieht vor: Wer drei Einladungen des Jobcenters unbegründet versäumt, dem kann sowohl die gesamte Geldleistung als auch die Mietzahlung gestrichen werden.

Letzte Anhörung vor kompletter Streichung

Ganz so einfach ist die Totalsanktion jedoch nicht. Vor der vollständigen Streichung muss das Jobcenter einen letzten Kontaktversuch unternehmen. Diese Regelung hatte für politischen Streit gesorgt. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) befürchtete, dass sich Leistungsbezieher absichtlich der Erreichbarkeit entziehen könnten.

Das Arbeitsministerium spricht von einem Missverständnis. Im Gesetz wurde nun klargestellt, dass eine „Gelegenheit zur persönlichen Anhörung“ zwingend vorgesehen ist. Das bedeutet: Der Jobcenter-Mitarbeiter muss den Betroffenen anrufen oder persönlich aufsuchen. Ist der Leistungsempfänger nicht erreichbar, kann die Zahlung dennoch eingestellt werden.

Verschärfungen auch bei Arbeitsverweigerung

Nachgeschärft wurden zudem die Regeln für Arbeitsverweigerer. Künftig reicht nicht mehr nur die Ablehnung eines konkreten Jobangebots. Auch konsequent ablehnendes Verhalten im Bewerbungsgespräch kann als Verweigerung gewertet werden. In diesem Fall droht eine vollständige Kürzung der Geldleistung, die Mietkosten bleiben jedoch weiterhin abgesichert.

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Wenige Sanktionen trotz schärferer Regeln

Trotz der angekündigten Härte werden Sanktionen in der Praxis nur selten verhängt. Nach Angaben aus Regierungskreisen wurden in diesem Jahr von knapp vier Millionen erwerbsfähigen Leistungsbeziehern lediglich rund 30.000 Personen sanktioniert. Experten erwarten auch unter den neuen Regeln keinen drastischen Anstieg.

Aus dem Kanzleramt heißt es dennoch: „Die Grundsicherung wird schärfer als Hartz IV je war.“ Die SPD widerspricht dieser Darstellung. Arbeitsministerin Bas betont weiterhin: „Wer mitmacht, hat nichts zu befürchten.“ Sanktionen träfen ausschließlich diejenigen, die sich konsequent verweigern.

Kaum Spielraum im Bundestag

Politisch gilt die Reform weitgehend als gesetzt. Die Union kündigte an, in den parlamentarischen Beratungen keine weiteren Aufweichungen mitzutragen. Auch die SPD sieht lediglich Spielraum für kleinere Anpassungen. Zusätzliche Verschärfungen gelten damit als ausgeschlossen.

Mit der geplanten Einführung zum 1. Juli markiert die Grundsicherung einen tiefgreifenden Kurswechsel in der deutschen Arbeitsmarktpolitik – mit klarer Botschaft: Fördern ja, aber Fordern deutlich strenger als bisher.

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Großrazzia mit 560 Polizeikräften und mehreren Festnahmen

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Polizei Hessen Frankfurt Symbolbild Foto: BYC-News - Thorsten Lüttringhaus
Polizei Hessen Symbolbild Foto: BYC-News - Thorsten Lüttringhaus

Polizei, Zoll und Ordnungsbehörden sind am Dienstag mit einem Großaufgebot gegen mutmaßliche Sozialleistungsbetrüger vorgegangen. Seit den frühen Morgenstunden des 16. Dezember liefen zeitgleich Durchsuchungen in Wohnungen, Geschäftsräumen und Betrieben im gesamten Bundesland. Rund 560 Einsatzkräfte waren beteiligt – von Wiesbaden über Frankfurt bis in kleinere Städte im Umland.

Hunderte Polizisten und Behörden im gemeinsamen Einsatz

Die Aktion begann bereits in den frühen Morgenstunden. Polizeistreifen riegelten Straßenzüge ab, während Beamte Häuser, Wohnungen, Gaststätten und andere Räume betraten und durchsuchen. Auch Nagelstudios, Barbershops und Spielhallen standen im Fokus der Ermittlungen. Innenminister Roman Poseck (CDU) begleitete Teile des Einsatzes persönlich und betonte: „Sozialkriminalität schadet unserem Staat und der Gesellschaft.“ Nach seinen Worten gehe es nicht nur um Einzelfälle, sondern auch um strukturierte und organisierte Formen des Betrugs.

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Durchsuchungen, Beschlagnahmungen und Festnahmen in Frankfurt

Bei den Inspektionen stellten die Beamten rund 55.000 Euro Bargeld sowie Wertgegenstände wie Uhren und Schmuck sicher. Zusätzlich wurden zwei hochwertige Fahrzeuge beschlagnahmt, die mutmaßlich aus betrügerischen Aktivitäten stammten. Die Ermittlungsbehörden vollstreckten drei Haftbefehle, während sieben weitere Personen vorläufig festgenommen wurden. Gegen insgesamt zehn Verdächtige wurden nach ersten Erkenntnissen Strafanzeigen wegen des Verdachts auf Sozialleistungsbetrug gestellt.

Warum diese Aktion wichtig ist

Der Leiter des Hessischen Landeskriminalamts, Daniel Muth, erklärte, die Ermittlungen richteten sich gegen verschiedene Betrugsformen: Angefangen bei der gleichzeitigen Bezugnahme von Sozialleistungen und illegaler Arbeit bis hin zur Schwarzarbeit und Scheinselbstständigkeit, bei denen Einnahmen verschwiegen und staatliche Unterstützungen unrechtmäßig bezogen werden. Innenminister Poseck wies darauf hin, dass Sozialleistungsbetrug kein Kavaliersdelikt, sondern ein ernstzunehmendes Vergehen sei, das das Vertrauen in den Sozialstaat untergrabe.

Ausblick und Ermittlungsstand

Die Aktion ist Teil eines größeren bundeslandweiten Aktionstags gegen Sozialbetrug und Schwarzarbeit. Die Behörden werteten erste Ergebnisse aus, weitere Maßnahmen und mögliche Strafverfahren könnten noch folgen, da die Durchsuchungen und Auswertungen weiterhin andauern. Die Razzia zeigt, wie intensiv Behörden gegen Missbrauch von Sozialleistungen vorgehen, und setzt ein deutliches Zeichen gegen organisierte Betrugsnetzwerke im Rhein-Main-Gebiet.

Artikelempfehlung: Razzia in Mainz-Gonsenheim von Zoll und Polizei

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Der Weg von Mainz 05 ins Achtelfinale der Conference-League

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Foto: Mainz05

Am 6. Spieltag der Conference-League-Ligaphase trifft der 1. FSV Mainz 05 am Donnerstag, 18. Dezember um 21:00 Uhr in der Mainzer MEWA Arena auf FC Samsunspor. Dabei geht es für die 05er nicht nur um ein Spiel, sondern um ein wichtiges Etappenziel: den direkten Sprung ins Achtelfinale des Wettbewerbs.

Ein Spiel, ein Ziel: Achtelfinale direkt erreichen

Mainz steht vor einer entscheidenden Partie: Ein Sieg gegen Samsunspor bringt den direkten Einzug in die K-o.-Runde, während ein Remis auf weitere Ergebnisse angewiesen wäre und eine Niederlage den Umweg über die Play-offs bedeuten könnte.  Unter ihrem neuen Trainer Urs Fischer präsentierten sich die Rheinhessen zuletzt stabiler, denn sie holten im letzten Bundesliga-Spiel ein historisches 2:2-Unentschieden beim FC Bayern München und zeigten damit Kampfgeist und Moral.

Formkurven und Statistik: Ein Duell auf Augenhöhe

Sowohl Mainz als auch Samsunspor haben sich bereits für die K-o.-Phase qualifiziert, stehen aber punktgleich nur wenige Plätze auseinander in der Conference-League-Tabelle.  Mainz gewann alle bisherigen Heimspiele in der Conference League, darunter einen 1:0-Erfolg gegen Zrinjski Mostar und ein 2:1 gegen Fiorentina – und macht damit die MEWA Arena zur europäischen Festung. Samsunspor bringt eine solide Bilanz mit, denn die Türken gewannen unter anderem in Warschau und überzeugten mit klaren Ergebnissen gegen Dynamo Kiew.

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Taktische Eckpunkte und Schlüsselspieler

Die Partie verspricht ein intensiv geführtes Duell zu werden, weil beide Teams ähnliche Ambitionen verfolgen und dabei auf unterschiedliche Stärken setzen. Mainz agiert gewohnt kämpferisch und kompakt, während Samsunspor über robuste Offensivaktionen und Torgefahr aus der zweiten Reihe verfügt. Ein Spieler, der bei den Türken heraussticht, ist Marius Mouandilmadji, der bislang mehrere Conference-League-Tore erzielt hat und deshalb ein besonderes Augenmerk verdient.

Stimmung in Mainz: Europapokal als Lichtblick

Auch wenn der FSV Mainz 05 in der Bundesliga momentan kämpft, bietet der Europapokal den Fans Grund zum Optimismus. Durch den Trainerwechsel und die zuletzt stabileren Leistungen wächst in Mainz die Hoffnung, dass die Mannschaft im letzten Gruppenspiel ein überzeugendes Zeichen setzt und den Weg ins Achtelfinale schafft.

Artikelempfehlung: Erfolgreiche Kontrollen auf der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz

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Erfolgreiche Kontrollen auf der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz

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Symbolbild Verkehrskontrolle | Foto: BYC-News

Mit einer gezielten Kontrollstelle hat die Mainzer Polizei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein klares Zeichen für mehr Verkehrssicherheit gesetzt. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Wiesbaden kontrollierten die Einsatzkräfte auf der Theodor-Heuss-Brücke zahlreiche Fahrzeuge – und deckten dabei mehrere Verstöße auf.

Gemeinsamer Einsatz in den Nachtstunden

Zwischen 22.30 Uhr und 1.00 Uhr richtete die Polizei eine stationäre Kontrollstelle ein. Ziel der Maßnahme war es, Alkohol- und Drogenfahrten konsequent zu unterbinden. Insgesamt hielten die Beamtinnen und Beamten 32 Fahrzeuge an und überprüften deren Fahrerinnen und Fahrer. Dabei gingen die Einsatzkräfte systematisch vor, kontrollierten Papiere und führten Alkohol- sowie Drogentests durch. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass die Kontrollen notwendig waren.

Mehrere Ordnungswidrigkeiten festgestellt

Im Verlauf der Nacht leitete die Polizei acht Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In zwei Fällen überschritten Fahrzeugführer die 0,5-Promille-Grenze. Für die Betroffenen hat das nun spürbare Konsequenzen: Sie müssen mit einer Geldstrafe sowie einem Fahrverbot rechnen. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte einen weiteren Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

Polizei Mainz warnt vor falscher Sicherheit

Die Polizei nutzte die Aktion zugleich für einen deutlichen Appell. Die 0,5-Promille-Grenze bedeutet keineswegs, dass Autofahren bis zu diesem Wert unbedenklich ist. Bereits geringere Alkoholmengen können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Kommt es in solchen Fällen zu alkoholbedingten Fahrfehlern, kann bereits von relativer Fahruntüchtigkeit ausgegangen werden. Das hat ebenfalls straf- oder ordnungsrechtliche Folgen – auch unterhalb der gesetzlichen Promillegrenze.

Kontrollen werden fortgesetzt

Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, kündigt die Polizei weitere Maßnahmen an. Auch künftig sollen gezielte Alkohol- und Drogenkontrollen durchgeführt werden, insbesondere an neuralgischen Punkten und zu risikoreichen Zeiten. Die nächtliche Aktion auf der Theodor-Heuss-Brücke zeigt damit deutlich: Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss fährt, muss jederzeit mit Kontrollen und Konsequenzen rechnen.

Artikelempfehlung: Feuerwehreinsatz bei Aareon in Mainz

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Ausbau 5G Netz in Klein-Winternheim von o2 Telefónica

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Der Telekommunikationsanbieter o2 Telefónica treibt den Netzausbau in Rheinhessen weiter voran. In Klein-Winternheim hat das Unternehmen jetzt einen Mobilfunkstandort auf 5G erweitert. Ab sofort profitieren die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde von einer deutlich verbesserten Mobilfunkversorgung im o2 Netz. Dadurch ermöglicht der Telekommunikationsanbieter eine stabile und schnelle Verbindung im 5G-Netz und schafft ein besseres Netzerlebnis.

Klein-Winternheim liegt nur wenige Kilometer südlich von Mainz und ist als rheinhessischer Weinort bekannt. Die von Acker-, Wein- und Obstbau geprägte Gemeinde verfügt mit dem Panoramaweg durch die Weinberge über einen beliebten Rundweg mit Blick auf das Selztal. Dank der schnelleren Verbindungstechnik können Einheimische und Besuchende nun auch in und um Klein-Winternheim reibungslos mobil surfen, digitale Dienste wie Navigations-Apps auf den Wanderwegen nutzen und ihre Erlebnisse teilen.

Da die neue 5G-Frequenz eine Reichweite von mehreren Kilometern hat, ist die gesamte Ortschaft nun bestens mit dem o2 Mobilfunknetz abgedeckt

Dies ist ein wichtiger Schritt, um die digitale Infrastruktur in Rheinhessen zu stärken und die Attraktivität des Standortes Klein-Winternheim weiter zu erhöhen.

O2 Telefónica hat seit Jahresbeginn mehr als 1.700 Mobilfunkstandorte mit 5G aufgerüstet. Der Anbieter erreicht rund 98 Prozent der Bevölkerung mit dem modernen Mobilfunkstandard. Der Ausbau des Mobilfunkstandortes in Klein-Winternheim ist ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg.

„Wir behalten das hohe Ausbautempo bei, um Deutschland digital nach vorne zu bringen. Ob in der Stadt, auf dem Land oder unterwegs mit Bahn und Auto – wir investieren dort, wo unsere Kundinnen und Kunden unser Netz brauchen. Unsere umfassenden Ausbaumaßnahmen verfolgen ein klares Ziel: Wir wollen ein noch leistungsfähigeres Netz für alle schaffen“, sagt Mallik Rao, Technik- und Geschäftskundenvorstand von o2 Telefónica.

O2 Telefónica investiert kontinuierlich in den Netzausbau und sorgt dafür, dass Menschen und Unternehmen überall zuverlässig verbunden sind – in Städten, auf dem Land und entlang wichtiger Verkehrswege. Das o2 Netz wurde Ende 2025 von den wichtigsten unabhängigen Netztests der Fachzeitschriften connect und Chip mit der Note „sehr gut“ für seine hohe Qualität ausgezeichnet.

Im connect Netztest 2025 machte das o2 Netz den größten Qualitätssprung im gesamten Teilnehmerfeld und belegt den zweiten Platz in Deutschland – gemeinsam mit einem weiteren Anbieter. Das Netz überzeugte durch starke Leistungen in Städten, ländlichen Regionen sowie entlang von Straßen und Bahnstrecken.

Über o2 Telefónica

O2 Telefónica ist ein führender Komplettanbieter für Telekommunikationsdienste für Privat- und Geschäftskunden. Das Portfolio der Kernmarke o2 sowie diverser Zweit- und Partnermarken umfasst neben klassischen Telefonie- und Internetanschlüssen auch innovative digitale Services im Bereich Internet der Dinge und Datenanalyse.

Im Mobilfunk betreut o2 Telefónica 34,7 Millionen Mobilfunkanschlüsse (Stand 30.06.2025, exklusive Anschlüsse dritter Netzbetreiber). Das Unternehmen ist führender Mobilfunkanbieter im Konsumentenmarkt und im Markt für innovative Partnerangebote sowie ein stark wachsender Anbieter im Lösungsgeschäft für Unternehmenskunden.

Das leistungsstarke und vielfach ausgezeichnete Mobilfunknetz des Unternehmens erreicht mehr als 99 Prozent der Bevölkerung. Im Festnetz bietet o2 Telefónica seinen Kundinnen und Kunden führende technologische Vielfalt und geografische Verfügbarkeit in Deutschland.

Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 8,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zum spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica S.A. mit Sitz in Madrid, einem der großen Telekommunikationskonzerne der Welt.

Werbemails ohne Einwilligung: Welche Ausnahmen gelten künftig?

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E-Mail, Nachrichten, Postfach
Bildquelle: unsplash.com

Die Diskussion rund um E-Mail-Werbung erhielt durch das jüngste EuGH-Urteil einen kräftigen Impuls, denn kaum ein anderer Kommunikationskanal bewegt sich so eng im Spannungsfeld aus nützlicher Unternehmenspraxis und juristischen Fallstricken.

An dieser Stelle wird sichtbar, wie dynamisch das Regelwerk des digitalen Marketings geworden ist, außerdem wird deutlich, weshalb selbst kleine Anpassungen große Auswirkungen entfalten können.

Der gesetzliche Rahmen zu Werbemails 

Das Leitbild ist unverändert eindeutig, da § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG ungewollte Werbemails als unzumutbare Belästigung einstuft. Diese strenge Haltung bildet seit Jahren den Grundpfeiler digitaler Kommunikation, gleichzeitig schützt sie das Vertrauen in das eigene Postfach. Unternehmen bewegen sich damit auf einem Terrain, auf dem Verlässlichkeit zählt und jede Form unseriöser Kommunikation das Markenbild beschädigt. Eine professionelle und seriöse Mail wirkt in diesem Umfeld wie ein Gütesiegel, außerdem schafft sie Klarheit, dass die Nachricht tatsächlich aus einer strukturierten Organisation stammt und nicht aus dem Schattenreich der Spam-Versender.

Die Öffnung durch das Urteil ersetzt nicht die bekannten Bedingungen des § 7 Abs. 3 UWG, denn sie müssen weiterhin vollständig erfüllt sein. Jede Adresse muss sauber dokumentiert werden, die beworbenen Produkte müssen inhaltlich passen und eine klare Opt-out-Möglichkeit muss jederzeit verfügbar sein.

Dadurch wird sichtbar, wie wichtig ein transparenter Prozess ist, der die Herkunft einer Adresse nachvollziehbar macht, außerdem sollte die Abmeldung so unkompliziert wie möglich gestaltet werden. Eine seriöse Absenderadresse unterstützt zusätzlich die technische Seite, da sie Spamfilter weniger schnell alarmieren und dem Empfänger eine eindeutige Zuordnung erlauben.

Die Rolle der Bestandskundenregelung

Diese Sonderregelung gilt schon lange als kleiner Korridor, der den ansonsten geschlossenen Raum etwas öffnet. Ein Kunde, der ein Produkt erworben oder eine Dienstleistung genutzt hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen Werbung für ähnliche Angebote erhalten. Die vier Bedingungen greifen ineinander und markieren die Grenze, die kundenzentrierte Kommunikation von übergriffigen Praktiken trennt.

Besonders die Frage nach der Ähnlichkeit einzelner Produkte entfacht immer wieder Diskussionen, außerdem führt sie zu Szenarien, die von Unternehmen unterschiedlich bewertet werden. Dadurch entsteht der Ruf eines juristischen Minenfelds, das nur mit Umsicht betreten wird.

Mit der Entscheidung C-654/23 erhielt diese Ausnahmeregelung eine bemerkenswerte Erweiterung, denn die Richter stuften Registrierungen für kostenlose Dienste als ausreichend ein, um eine werberechtliche Beziehung anzunehmen. Diese Sichtweise verschafft Plattformen und Medienhäusern neuen Spielraum, außerdem macht sie deutlich, dass nicht allein der Kaufakt eine relevante Beziehung definiert.

Die Argumentation dahinter wirkt pragmatisch, da digitale Dienste längst nicht ausschließlich auf Bezahlmodellen beruhen und eine Registrierung einer vertraglichen Bindung ähnelt. Dennoch öffnet sich eine neue Grauzone, die von Experten aufmerksam analysiert wird und deren Relevanz je nach Branche stark variiert.

Diese Risiken bestehen für Unternehmen weiterhin 

Trotz der EuGH-Erweiterung bleiben die Regeln eng gesteckt, denn jede Abweichung der Voraussetzungen führt zurück in den Bereich unzulässiger Werbung. Fremde Produkte, unverbundene Dienstleistungen oder Daten aus ungeeigneten Kontexten werden schnell zu Stolpersteinen, die juristische Konsequenzen nach sich ziehen. Besonders Händler auf Marktplätzen erreichen häufig eine strukturelle Grenze, da ihnen die notwendigen Kontaktdaten oft nicht vorliegen. Parallel dazu bleiben datenschutzrechtliche Anforderungen in der Wirtschaft bestehen, außerdem ergänzen sie das Wettbewerbsrecht zu einem engmaschigen Netz, das nur mit sauberer Compliance durchquert wird.

Durch die Gleichstellung von Registrierungen und Kaufakten gewinnen digitale Plattformen einen zusätzlichen Kanal, der strategisch genutzt wird. Registrierungen entwickeln sich dadurch zu wertvollen Einstiegspunkten, außerdem entsteht Raum für eine differenzierte Kommunikation, die Zielgruppen präziser erreicht. 

Rhein in Flammen 2026 in Bingen und Rüdesheim

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Rhein in Flammen
Rhein in Flammen | Foto: Dominik-Ketz

Am Samstag, 4. Juli 2026, verwandeln sich Bingen und Rüdesheim erneut in das Zentrum eines der größten und bekanntesten Feuerwerksfestivals Deutschlands. Rhein in Flammen® geht in die nächste Runde und erwartet wieder zehntausende Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland. Tickets für die begehrten Eventschiffe auf beiden Rheinseiten sind ab sofort erhältlich – die Kapazitäten sind wie in den Vorjahren stark begrenzt.

Spektakuläre Feuerwerke im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Rund 30 festlich beleuchtete Schiffe starten zu einer unvergesslichen Fahrt durch das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Nach der Abfahrt gleitet der Schiffskonvoi ab Trechtingshausen entlang von fünf eindrucksvollen Feuerwerken und stimmungsvollen Illuminationen zurück Richtung Bingen und Rüdesheim. Den Höhepunkt bildet das große Abschlussfeuerwerk auf dem Rhein, das den Himmel über beiden Städten in ein Farbenmeer taucht.

Das Angebot an Eventschiffen ist auch 2026 äußerst vielfältig: Von All-Inclusive-Partyschiffen über Fahrten mit regionaler Küche, Live-Musik und Weinbegleitung bis hin zu ruhigeren Genusserlebnissen ist für jeden Geschmack das passende Schiff dabei. Gäste aus dem Rhein-Main-Gebiet können erneut mit einem Schiff der Rüd Event GmbH ab Wiesbaden anreisen. Alle Tickets sind bereits jetzt buchbar.

Großes Rahmenprogramm an Land und auf dem Rhein

Ein Besuch zu Rhein in Flammen® lohnt sich nicht nur am Veranstaltungstag. Bingen und Rüdesheim bieten zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten – ideal, um das gesamte Wochenende zu genießen.

Bereits am Freitag, 3. Juli 2026, startet das Eventwochenende mit einem Warm-up-Schiff ab Rüdesheim: Bei einer BBQ-Party mit DJ Christ kommen Musik- und Genussfans auf ihre Kosten.

Am Samstag, 4. Juli, erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr ein kostenfreies Landprogramm am Binger Kulturufer mit Live-Musik, regionaler Gastronomie und prämierten Winzern. Auch in Rüdesheim, an den Aussichtspunkten und in den Weinbergen, wird ausgelassen mitgefeiert.

Den Abschluss bildet am Sonntag das Binger KULTURUFERFEST, ein kostenfreies Straßentheaterfestival mit Kunsthandwerkermarkt und Familienprogramm, das das Highlight-Wochenende stimmungsvoll ausklingen lässt.

Tradition seit 1977 – organisiert mit Erfahrung und Engagement

Seit 1977 steht Rhein in Flammen® für eine einzigartige Verbindung aus Feuerwerkskunst, Musik, Kulinarik und Rheinromantik. Veranstaltet wird das Großevent von der Bingen Tourismus & Kongress GmbH sowie der Rüd Event GmbH. Die Bingen-Rüdesheimer Schifffahrtsgesellschaft mbH stellt die Fähre für das Abschlussfeuerwerk, unterstützt von zahlreichen Partnern wie RPR.1.

Für einen sicheren und reibungslosen Ablauf sorgen jedes Jahr bis zu 400 haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Bingen, Rüdesheim und den umliegenden Gemeinden.

Die Tickets für Rhein in Flammen® 2026 gibt es online unter www.rhein-in-flammen.com, www.rheininflammen-bingen.de und www.ruedesheim-tourist.de.

Artikelempfehlung: Regelungen für Silvester am Bowling Green in Wiesbaden

Regelungen für Silvester am Bowling Green in Wiesbaden

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Silvester Feuerwerk
Symbolbild Feuerwerk | Foto: Pixabay/lsc2jesus

Wiesbaden bereitet sich auf die Silvesternacht 2025/2026 vor. Die Landeshauptstadt Wiesbaden und das Polizeipräsidium Westhessen haben unter Federführung des Ordnungsamtes erneut ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Feierlichkeiten rund um das Bowling Green vor dem Kurhaus beschlossen. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Stadt einen sicheren und entspannten Jahreswechsel in der Innenstadt zu ermöglichen.

Bewährtes Sicherheitskonzept wird fortgeführt

Das Sicherheitskonzept, das sich in den vergangenen Jahren rund um das Kurhaus und das Bowling Green bewährt hat, wird auch zum kommenden Jahreswechsel umgesetzt. Grundlage dafür sind intensive Abstimmungen zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Ordnungsbehörden sowie zahlreiche positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung.

Drohnenshow statt Lichtershow

Zum Jahreswechsel 2025/2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher eine besondere Attraktion: Vor dem Kurhaus wird eine Drohnenshow stattfinden, die die im vergangenen Jahr erstmals durchgeführte Lichtershow ersetzt. Die Veranstaltung soll erneut viele Menschen in die Wiesbadener Innenstadt ziehen – bei gleichzeitig hohen Sicherheitsstandards.

Feuerwerksverbot und Taschenregelung am Bowling Green

Zur Gewährleistung der Sicherheit hat Ordnungsdezernentin Maral Koohestanian eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese sieht ein Verbot für das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern im gesamten Veranstaltungsbereich rund um das Bowling Green vor. Zusätzlich ist das Mitführen von großen Taschen, Rucksäcken oder anderen Behältnissen untersagt. Erlaubt sind lediglich Taschen bis zur maximalen Größe DIN A4.

Das Verbot gilt insbesondere für folgende Bereiche:

  • Kaiser-Friedrich-Platz
  • Wilhelmstraße zwischen Kureck und Burgstraße
  • Sonnenberger Straße zwischen Kureck und Einmündung Leberberg
  • den von Wilhelmstraße, Kurhauskolonnaden, Kurhaus und Hessischem Staatstheater eingeschlossenen Bereich

Erhöhte Polizeipräsenz und Kontrollen

Um die Sicherheit der Bevölkerung bestmöglich zu gewährleisten, wird es eine deutlich erhöhte polizeiliche Präsenz sowie verstärkte Kontrollen geben. Dazu zählen auch Personenkontrollen und die Überprüfung mitgeführter Gegenstände an den Zugängen zum Veranstaltungsbereich. Besucherinnen und Besucher, die mit Feuerwerkskörpern oder nicht erlaubten Taschen an Kontrollstellen angetroffen werden, können abgewiesen werden.

Die Behörden empfehlen daher, sich frühzeitig und ohne größere Gepäckstücke auf den Weg zur Drohnenshow zu machen, um einen reibungslosen Ablauf und einen entspannten Jahreswechsel zu ermöglichen.

Sicherheitsdienst und zivile Einsatzkräfte im Einsatz

Neben uniformierten Polizeikräften wird – wie bereits in den Vorjahren – auch ein privater Sicherheitsdienst mit Ordnungsaufgaben im Bereich des Bowling Green eingesetzt. Zusätzlich werden zivile Beamtinnen und Beamte unter den Feiernden präsent sein, um bei besonderen Vorkommnissen schnell und gezielt eingreifen zu können.

Appell an die Bevölkerung

Alle Besucherinnen und Besucher sollen die Silvesternacht unbeschwert genießen können. Der Anspruch von Stadt und Polizei ist ein Höchstmaß an Sicherheit und ein spürbares Schutzgefühl für alle Feiernden. Gleichzeitig werden alle Anwesenden dazu aufgerufen, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen oder Auffälligkeiten umgehend den Einsatzkräften zu melden.

Artikelempfehlung: Vollsperrung und Busumleitung in Wiesbaden

Womit sollte man eine Katze füttern? Mögliche Optionen sowie ihre Vor- und Nachteile

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Jeder verantwortungsbewusste Katzenhalter steht irgendwann vor der entscheidenden Frage: Womit soll ich meine Katze füttern, um ihr Gesundheit, Energie sowie ein langes und glückliches Leben zu ermöglichen? Die Wahl der richtigen Ernährung ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die wir für unser Haustier treffen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die beliebtesten Fütterungsarten für Katzen, analysieren ihre Vor- und Nachteile und helfen dir so, eine bewusste und für dein Tier beste Entscheidung zu treffen.

Was musst du über die Ernährungsbedürfnisse von Katzen wissen?

Bevor wir auf die einzelnen Futterarten eingehen, sollten wir die Grundlagen verstehen. Katzen sind obligate Fleischfresser, das heißt, ihr Organismus ist evolutionär an eine Ernährung angepasst, die auf tierischem Eiweiß und tierischen Fetten basiert. Ihr Bedarf an Kohlenhydraten ist minimal. Das Verständnis dieser Grundlagen ist der erste Schritt zu einer bewussten Wahl – Unterstützung bieten dabei spezialisierte Anlaufstellen wie die Zoohandlung Fera.

Ein sehr wichtiger Bestandteil der Katzenernährung ist Taurin – eine Aminosäure, die für die korrekte Funktion von Herz und Augen unerlässlich ist. Katzen müssen Taurin mit der Nahrung aufnehmen, da ihr Körper es nicht in ausreichender Menge selbst synthetisieren kann.

Trockenfutter: Komfort und Knusprigkeit

Trockenfutter in Form von knusprigen Kroketten ist zweifellos die beliebteste und bequemste Art der Katzenfütterung. Sein größter Vorteil ist die lange Haltbarkeit – nach dem Öffnen kann es bei richtiger, luftdichter Lagerung über einen langen Zeitraum frisch bleiben. Außerdem ist es eine wirtschaftliche Lösung und lässt sich leicht portionieren.

Vor- und Nachteile von Trockenfutter

Zu den Vorteilen von Trockenfutter zählt häufig der positive Einfluss auf die Maulhygiene. Die harte Struktur der Kroketten kann beim Kauen mechanisch Zahnbelag abreiben und so der Bildung von Zahnstein entgegenwirken.

Allerdings hat Trockenfutter auch Nachteile, von denen der wichtigste der geringe Wassergehalt ist (meist unter 10 %). Katzen trinken von Natur aus wenig, da ihr Durstgefühl schwach ausgeprägt ist – evolutionär haben sie sich daran angepasst, Wasser hauptsächlich über ihre Beutetiere aufzunehmen. Eine Ernährung, die ausschließlich auf Trockenfutter basiert, kann zu chronischer Dehydrierung führen und dadurch das Risiko für Nieren- und Harnwegserkrankungen erhöhen.

Zudem enthalten viele günstigere Trockenfutter einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und Getreide, die für einen Fleischfresser nicht optimal sind und zur Gewichtszunahme beitragen können.

Nassfutter: Flüssigkeitszufuhr und hoher Geschmack

Nassfutter wird von vielen Experten als näher an der natürlichen Ernährung der Katze angesehen. Sein größter Vorteil ist der hohe Feuchtigkeitsgehalt, der bis zu 80 % erreichen kann. Dadurch nimmt die Katze gleichzeitig eine große Menge Wasser auf, was die Nierenfunktion und das gesamte Harnsystem optimal unterstützt. Dies ist besonders wichtig für Katzen mit Neigung zu urologischen Problemen sowie für Tiere, die ungern Wasser aus dem Napf trinken.

Vor- und Nachteile einer feuchten Mahlzeit

Nassfutter ist in der Regel sehr schmackhaft und aromatisch, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für wählerische Katzen, Senioren mit vermindertem Appetit oder Tiere in der Rekonvaleszenz macht. Die Zusammensetzung spiegelt oft besser das benötigte Verhältnis von Eiweiß und Fett wider und enthält gleichzeitig nur wenig Kohlenhydrate.

Ein Nachteil kann die kürzere Haltbarkeit nach dem Öffnen sein – nicht gefressenes Futter sollte im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 24–48 Stunden verbraucht werden. Zudem sorgt Nassfutter nicht für eine mechanische Zahnreinigung, weshalb bei einer ausschließlich auf Nassfutter basierenden Ernährung der Zustand der Maulhöhle regelmäßig kontrolliert werden sollte.

Neue Rutsche für Kita „Die Altrheinstromer“ in Ginsheim

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Kinder, Spielen, Hände
Kinder, Spielen, Hände

Große Freude herrschte am Freitag, 12. Dezember, in der Turnhalle der Kita 4 „Die Altrheinstromer“ in Ginsheim. Mit viel Neugier und sichtbarer Begeisterung halfen mehrere Kinder dabei, ein neues Spielgerät auszupacken und gemeinsam aufzubauen. Möglich wurde die Aktion durch eine großzügige Spende der Firma WS Elektro aus Ginsheim, die der Kindertagesstätte eine neue Rutsche zur Verfügung stellte.

Noch mehr Bewegung, Spiel und Abwechslung im Kita-Alltag

Bei dem gespendeten Spielgerät handelt es sich um eine Rutsche, die flexibel an der Sprossenwand der Turnhalle eingehängt werden kann. Künftig soll sie für noch mehr Bewegung, Spiel und Abwechslung im Kita-Alltag sorgen und die motorische Entwicklung der Kinder gezielt fördern. Der Aufbau wurde dabei zu einem kleinen Ereignis: Neben den Kindern packten auch Ingrid und Udo Sohnrey von WS Elektro tatkräftig mit an. Auch Bürgermeister Thorsten Siehr war vor Ort und ließ es sich nicht nehmen, persönlich beim Aufbau zu helfen.

Die Firma WS Elektro engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die städtischen Kindertagesstätten in Ginsheim-Gustavsburg. Das soziale Engagement des Unternehmens ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der Unterstützung für die Kitas geworden. Zahlreiche Einrichtungen im Stadtgebiet konnten in der Vergangenheit bereits von Spenden und Aktionen profitieren.

Die Stadtverwaltung bedankt sich ausdrücklich bei WS Elektro für das langjährige Vertrauen, die kontinuierliche Unterstützung und den Einsatz zugunsten der Kinder. Solche Spenden leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der pädagogischen Angebote und zeigen, wie wertvoll die Zusammenarbeit zwischen lokalen Unternehmen und kommunalen Einrichtungen ist.

Artikelempfehlung: Über 200.000 Euro für Rüsselsheimer Vereine

Über 200.000 Euro für Rüsselsheimer Vereine

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Stadt Rüsselsheim

Die Stadt Rüsselsheim am Main unterstützt die ehrenamtliche Arbeit in unterschiedlichen Vereinen im zurückliegenden Jahr mit Zuschüssen in Höhe von über 200.000 Euro. Zu Grunde liegen themenbezogene Richtlinien, Beschlüsse des Magistrats und die Haushaltsgenehmigung, die das Regierungspräsidium (RP) in der vergangenen Woche erteilt hat. Somit kann die Stadtverwaltung sukzessive die Auszahlung der Vereinszuschüsse für das Jahr 2025 in die Wege leiten.

Zahlreiche Vereine profitieren von den Zuschüssen

Rund 140.000 Euro wird die Stadt Rüsselsheim am Main für das Jahr 2025 an örtliche Sportvereine auszahlen. Zum einen werden Sportvereine, die in der Jugendarbeit aktiv sind, und zum anderen Vereine mit eigenen Sportanlagen gefördert. 24 Vereine haben einen Antrag gestellt und die Kriterien der Sportförderrichtlinien erfüllt. Dazu zählen unter anderen die AFC Crusaders, der Rüsselsheimer Ruder Klub und der TV Königstädten.

37 kulturelle Vereine sowie der Stadtverband der kulturellen Vereine erhalten zusammen rund 44.800 Euro dafür, dass sie die kulturelle Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger initiieren und gewährleisten. Von diesen Zuschüssen entfallen 8.630 Euro auf die Kinder- und Jugendarbeit. Grundlage sind neue Richtlinien, die die Stadtverordnetenversammlung im Februar beschlossen hat. Wie erhofft konnten dadurch sowohl bei der Antragstellung als auch bei der Berechnung der Mittelvergabe Optimierungen erzielt werden. Es wurde Verwaltungsaufwand reduziert und die Jugend- und Nachwuchsförderung in den kulturellen Vereinen gestärkt. Neben dem Stadtverband der kulturellen Vereine reichen die bezuschussten Vereine vom 1. Akkordeon-Club 1933 Rüsselsheim e.V. über den Gesangsverein Liederkranz 1854 Rüsselsheim e.V. bis hin zu den Winzerfreunden-

Im interkulturellen und internationalen Bereich werden 12 Vereine sowie der Verband der interkulturellen Vereine mit insgesamt 8.750 Euro bezuschusst. Mit dieser Summe unterstützt die Stadt Engagement für die Teilhabe und die Integration in die hiesige Stadtgesellschaft. Neben dem Verband der interkulturellen Vereine zählen der Afghanisch-Deutsche Kultur- und Bildungsverein, das Friedenshaus und der Verein der Griechen aus Pontos „O Xeniteas“ zu den geförderten Institutionen.

Zwölf Seniorenclubs unterstützt die Stadt für ihre externen Seniorenangebote mit insgesamt rund 1.170 Euro. Auch hier steht die gemeinsame Teilhabe im Fokus, allerdings für die älteren Bürgerinnen und Bürger. Gefördert werden unter anderem der Altenclub der Wicherngemeinde, die Begegnungsstätte St. Christophorus und der Seniorenclub DGB Mitglieder und Lebenspartner.

Verbände und Vereine der freien Wohlfahrtspflege erhalten insgesamt rund 13.250 Euro für notwendige soziale Maßnahmen in Rüsselsheim. Sechs Vereine und Gruppierungen kommen auf Antrag in den Genuss der Zuschüsse, angefangen bei der Alzheimer- und Demenzkranken Gesellschaft über den Caritasverband bis zur Rüsselsheimer Hospizhilfe.

Leitungswechsel in der Universitätsmedizin Mainz

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Chrysanthi Skevaki | Foto: UM / Peter Polkowski
Chrysanthi Skevaki | Foto: UM / Peter Polkowski

Zum 1. Januar 2026 übernimmt Univ.-Prof. Dr. Chrysanthi Skevaki die Leitung des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin an der Universitätsmedizin Mainz. Gleichzeitig wird sie auf die W3-Professur für Laboratoriumsmedizin berufen. Mit dem Wechsel nach Mainz folgt Professorin Skevaki auf Univ.-Prof. Dr. Karl Lackner, der das Institut seit April 2001 leitete und altersbedingt in den Ruhestand tritt.

Eine große Chance für die Universitätsmedizin Mainz

Vor ihrer Berufung nach Mainz war Professorin Skevaki Leiterin des Gießener Standorts des Instituts für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM). Darüber hinaus wirkte sie als Arbeitsgruppenleiterin an der Medizinischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg und hatte dort eine W2-Professur für Immunologische Diagnostik chronischer Erkrankungen inne.

Der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, begrüßt die Neuberufung ausdrücklich: „Ich freue mich sehr, dass wir Professorin Skevaki für die Universitätsmedizin Mainz gewinnen konnten und begrüße sie ganz herzlich im #TeamUM.“ Die Arbeit des Instituts sei für die Patientenversorgung von zentraler Bedeutung. „Die Leistungen des Instituts für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin spielen für die Versorgung ambulanter und stationärer Patientinnen und Patienten der Universitätsmedizin Mainz eine zentrale Rolle. Ich bin überzeugt, dass Frau Professorin Skevaki das Institut durch ihr auf Interdisziplinarität und Digitalisierung ausgerichtetes Arbeiten erfolgreich weiterentwickeln wird“, so Kiesslich. Zugleich dankte er dem scheidenden Institutsdirektor: „Bei Herrn Professor Lackner bedanke ich mich im Namen des gesamten Vorstands für seinen außerordentlichen Beitrag für die Universitätsmedizin Mainz – über fast 25 Jahre als Institutsdirektor und über die letzten zwei Jahre zusätzlich als Ärztlicher Leiter des Ausbildungszentrums für Medizinische Technologie Fachrichtung Laboratoriumsanalytik.“

Auch der Wissenschaftliche Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, sieht in dem Wechsel eine große Chance für den Standort: „Frau Professorin Skevaki hat im Berufungsverfahren mit einem stimmigen, zukunftsorientierten Lehrkonzept überzeugt. Ihre Forschungsvorhaben haben das Potenzial, den Mainzer Schwerpunkt auf dem Gebiet der Immunologie weiter zu stärken und auszubauen.“

Das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin fungiert als Zentrallabor der Universitätsmedizin Mainz. Jährlich werden dort mehr als sechs Millionen Analysen durchgeführt. Das Leistungsspektrum umfasst das gesamte klinisch-chemische, hämatologische und hämostaseologische Routineprogramm sowie umfangreiche Spezialanalysen in den Bereichen Hämostaseologie, Hämatologie, Endokrinologie und Immunologie. Hinzu kommen zahlreiche Medikamenten- und Spurenelementanalysen, die komplette Liquordiagnostik sowie die molekulare Diagnostik.

Als neue Institutsdirektorin verfolgt Professorin Skevaki eine klare strategische Vision:

„Meine Vision ist ein hochmodernes, forschungsintensives, kooperatives und im klinischen Verbund voll integriertes Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin unter dem gemeinsamen Dach des Departments für Diagnostik. Ich freue mich auf die Gelegenheit, meine Vision und Erfahrung einzubringen, um das Mainzer Institut auf höchstem Niveau weiter zu entwickeln und den Standort weiter zu stärken.“ Ein besonderer Schwerpunkt soll auf dem Ausbau modernster Technologien und der konsequenten Digitalisierung der Labordiagnostik liegen. „Auf diese Weise können wir das Portfolio der Labordiagnostik insbesondere in den Bereichen Immunologie und Hämatologie sowie auf dem Gebiet der personalisierten Medizin ausweiten und die angebotenen Dienstleistungen weiter verbessern“, erklärt Skevaki.

Die zunehmende Datenmenge im Institut sieht sie zugleich als Chance für innovative Forschungsansätze. Künftig sollen Methoden der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens genutzt werden, um klinische und wissenschaftliche Fragestellungen effizienter zu analysieren. Darüber hinaus spielt für die neue Institutsleitung auch das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle, um das Institut angesichts wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen zukunftsfähig aufzustellen. Ziel ist es zudem, das Institut als Referenzlabor für ausgewählte Bereiche der Labordiagnostik zu etablieren.

In der Lehre möchte Professorin Skevaki das Querschnittsfach Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin weiter stärken. Aufgrund seiner zentralen Bedeutung für Diagnostik, Therapiekontrolle und Prognose soll es in den Curricula der Human- und Zahnmedizin noch stärker verankert werden. Zudem plant sie, Studierende der Chemie sowie biomedizinischer Fachrichtungen gezielt für eine Laufbahn als klinische Chemikerinnen und Chemiker zu begeistern und die Ausbildung von Medizinischen Technologinnen und Technologen für Laboratoriumsanalytik zu unterstützen.

Forschunglich richtet Professorin Skevaki ihren Schwerpunkt in Mainz auf die „Exposom-induzierte Immunmodulation im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen“. Untersucht werden sollen Veränderungen des Immunsystems, die durch Umwelteinflüsse wie Allergene, Virusinfektionen, Nanomikroplastik oder Zigarettenrauch ausgelöst werden. „Meine Arbeit kann für Synergien und Interaktionen mit einer Reihe von Disziplinen genutzt werden, unter anderem mit der Immunologie, der Dermatologie und Allergologie, der Virologie, der Pädiatrie, der Pneumologie und der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde“, betont Skevaki. Die bestehenden Forschungsschwerpunkte der Universitätsmedizin Mainz, insbesondere das Forschungszentrum für Immuntherapie (FZI), böten dafür „ein einzigartiges und anregendes Umfeld für die Verbreitung und Umsetzung meiner Vision und Ziele“.

Über Chrysanthi Skevaki

Chrysanthi Skevaki wurde 1976 in Athen (Griechenland) geboren. Von 1995 bis 2001 absolvierte sie an der Semmelweis Universität in Budapest (Ungarn) ein Studium der Humanmedizin. Anschließend war sie in Griechenland an Krankenhäusern in Nafplio, Kifisia und Athen sowie im Forschungslabor für Allergologie und klinische Immunologie der pädiatrischen Klinik der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen (NKUA) tätig. Im Jahr 2010 promovierte Professorin Skevaki an der Medizinischen Fakultät der NKUA. Die Fachärztin für Medizinische Biopathologie (Griechenland), für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie sowie für Laboratoriumsmedizin war seit 2015 am Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) tätig. Seit Ende 2020 leitete Professorin Skevaki den Gießener Standort des Instituts. Ihre Habilitation erfolgte 2019 an der Medizinischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg, wo sie seit 2020 eine Arbeitsgruppe leitete und seit 2024 eine W2-Professur für Immunologische Diagnostik chronischer Erkrankungen innehatte. Im Jahr 2025 erlangte sie den Master of Health Business Administration (MHBA) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Professorin Skevaki besitzt in der Schweiz die Qualifikation als Spezialistin für Labormedizin FAMH in den Fächern Klinische Chemie, Klinische Immunologie, Hämatologie, und Mikrobiologie. Sie ist zudem Department Associate im Department für Environmental Health an der Harvard T.H. Chan School of Public Health, Boston (USA).

Die heute 49-jährige Univ.-Prof. Dr. Chrysanthi Skevaki wurde u. a. 2022 mit dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), 2013 – 2014 mit dem Long term Research Fellowship Award der Europäischen Gesellschaft für Pneumologie (European Respiratory Society, ERS) und 2006 – 2008 mit dem Fellowship Award der Europäischen Gesellschaft für Pädiatrische Infektionskrankheiten ausgezeichnet. Sie ist als Gutachterin für verschiedene Fachzeitschriften und Fördergremien tätig. Professorin Skevaki ist Gründerin der Studiengruppe für Atemwegsviren der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases, ESCMID) und ESCMID-Fellow. Sie ist außerdem in mehreren Ausschüssen der Europäischen Akademie für Allergologie und klinische Immunologie tätig.

Feuerwehreinsatz bei Aareon in Mainz

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Feuerwehreinsatz in Mainz | Foto: BYC-News
Feuerwehreinsatz in Mainz | Foto: BYC-News

Am heutigen Dienstag wurde die Feuerwehr Mainz um 12:53 Uhr zu einem Brandmeldealarm in einen Bürokomplex in der Isaac-Fulda-Allee alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus den Entrauchungsöffnungen der Tiefgarage. Aufgrund der Lage erhöhte der Einsatzleiter...


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Angriff auf 27-Jährigen in Mainz – Polizei sucht Zeugen

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Waldalgesheim

In den frühen Morgenstunden des Dienstags (16. Dezember 2025) kam es gegen 4.15 Uhr in einer Bar in der Bahnhofstraße in Mainz zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 27-jähriger Mann aus Mainz wurde dabei durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt.

Fahndung nach dem Täter bislang erfolglos

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielt sich der Mann in dem Lokal auf, als es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einem bislang unbekannten Täter kam. Der Unbekannte beleidigte den 27-Jährigen zunächst. In der Folge reagierte dieser lautstark und schlug mit der Hand gegen eine Wand. Daraufhin zog der Täter ein Pfefferspray und sprühte es dem Mann gezielt ins Gesicht. Der Geschädigte erlitt Augenreizungen.

Anschließend flüchtete der Angreifer aus der Bar und entfernte sich in Richtung Münsterplatz. Der alarmierte Rettungsdienst versorgte den Verletzten noch vor Ort. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung der Polizei blieb bislang ohne Erfolg.

Der Tatverdächtige wird nach Zeugenangaben wie folgt beschrieben:

  • stämmige Statur
  • etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß
  • kurze schwarze Haare
  • kurzer Bart

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die sich zum Tatzeitpunkt in der Bar oder im Bereich der Bahnhofstraße beziehungsweise des Münsterplatzes aufgehalten haben, sich bei der Polizeiinspektion Mainz 2 zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 06131/65-34250 entgegengenommen.

Artikelempfehlung: Prozess gegen Sexualstraftäter am Landgericht Mainz

Prozess gegen Sexualstraftäter am Landgericht Mainz

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Landgericht Mainz
Amtsgericht Mainz | Foto: BYC-News

Am Mittwoch, 17. Dezember 2025, beginnt vor der 3. Strafkammer (Jugendkammer) des Landgerichts Mainz ein aufsehenerregender Prozess gegen einen 26-jährigen Angeklagten. Ihm werden schwere Sexualdelikte gegen Minderjährige zur Last gelegt. Die Kammer hat mehrere Fortsetzungstermine bis Februar 2026 angesetzt, was bereits auf einen umfangreichen Prozess hindeutet.

Vorwürfe schwerster Art

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann eine Vielzahl von Taten vor, darunter schweren sexuellen Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch von Jugendlichen, sexuelle Nötigung sowie die Verbreitung und den Besitz kinderpornografischer Inhalte. Zudem soll er versucht haben, den sexuellen Missbrauch von Kindern vorzubereiten. Der Angeklagte gilt als bereits einschlägig vorbestraft.

Kontakte über Messenger-Dienste

Nach den Ermittlungen soll der Beschuldigte im Jahr 2022 über verschiedene Messenger-Dienste Kontakt zu mehreren Minderjährigen aufgenommen haben. Er habe sie aufgefordert, ihm pornografische Fotos und Videos von sich zu schicken. Einige Zeuginnen seien dieser Aufforderung gefolgt. In anderen Fällen habe der Angeklagte selbst pornografisches Material an Minderjährige gesendet.

Übergriffe im öffentlichen Raum

Ein besonders belastender Fall soll sich im Sommer 2022 auf einem Spielplatz ereignet haben. Dort traf sich der 26-Jährige mit einer 14-jährigen, die er zuvor über soziale Medien kennengelernt hatte. Laut Anklage hielt er das Mädchen gegen ihren Willen fest, versuchte sie zu küssen und fasste sie unsittlich an. Erst mit Hilfe einer Freundin gelang es der Jugendlichen, sich zu befreien.

Weitere Taten in Beziehungssituationen

Im Frühjahr 2023 soll der Angeklagte während einer Autofahrt das Vertrauen seiner damals 15-jährigen Freundin missbraucht haben, indem er sie gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen nötigte. Außerdem habe er ihr eine elektronische Zigarette („Vape“) im Austausch für sexuelle Handlungen angeboten. Auch in einer weiteren Beziehung, die der Mann im Herbst 2023 mit einer 13-Jährigen führte, sollen Grenzverletzungen erfolgt sein. Nach zunächst einvernehmlichen Zärtlichkeiten habe er das Mädchen gegen ihren Willen am Körper berührt.

Schwerster Vorwurf: Missbrauch im Hotelzimmer

Besonders schwer wiegt der Vorwurf, der sich auf den Dezember 2023 bezieht. Damals soll der Angeklagte eine 12-Jährige, die er online kennengelernt hatte, in einem Hotelzimmer sexuell missbraucht haben.

Letzter bekannter Fall in Saulheim

Im Januar 2024 kam es laut Anklage zu einem weiteren Übergriff. In seiner Wohnung in Saulheim habe der Angeklagte eine damals 14-Jährige sexuell missbraucht und ihr gedroht.

Prozess mit hoher öffentlicher Aufmerksamkeit

Die Verhandlung im Saal 201 wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Fortsetzungstermine sind bereits bis Mitte Februar 2026 angesetzt. Wegen der Schwere der Vorwürfe und der Zahl der mutmaßlichen Opfer dürfte der Prozess auf großes öffentliches Interesse stoßen.

Artikelempfehlung: 240.000 Euro Betrug in Wiesbaden – Festnahme durch Polizei