BYC-News Blog Seite 151

Marcel Wabra (SPD) will Budenheimer Bürgermeister werden

Der SPD-Ortsverein Budenheim hat entschieden: Marcel Wabra wurde mit überwältigenden 100 Prozent der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten der SPD Budenheim gewählt. Dieses eindeutige Ergebnis zeigt das große Vertrauen der Mitglieder in den 28-Jährigen, der mit klarer Vision, Leidenschaft und Tatkraft für die Zukunft Budenheims antritt.

Klare Vision für Budenheim

„Ich möchte Budenheim neugestalten! Budenheim ist ein lebenswerter Ort mit einer hervorragenden Lage im Speckgürtel von Mainz und Wiesbaden, mit erstklassigen Naherholungsmöglichkeiten und direktem Zugang zum Rhein – besser kann ein Ort kaum liegen“, betonte Wabra in seiner Rede.

„Als Bürgermeisterkandidat setze ich mich mit voller Überzeugung für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde ein. Mein Ziel ist es, Budenheim nachhaltig, sozial und zukunftsorientiert zu gestalten.“

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Berufliche Erfahrung und Fachkompetenz

Doch nicht nur seine Motivation überzeugt – auch seine berufliche Erfahrung und fachliche Qualifikation machen ihn zum idealen Kandidaten für das Bürgermeisteramt.

Marcel Wabra war zuvor bei der Polizei in Hessen tätig und studiert derzeit an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Mayen, wo er ein Studium mit dem Schwerpunkt Kommunalrecht absolviert.

Diese Kombination aus akademischer und praktischer Erfahrung macht deutlich:
„Marcel Wabra hat die notwendigen Voraussetzungen für dieses Amt – fachlich kompetent, verwaltungserfahren und mit einem klaren Verständnis für die Bedürfnisse einer modernen Kommune“, sagte ein SPD-Mitglied nach der Versammlung.

Geschlossenes Vertrauen der SPD Budenheim

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Peter Wersin zeigte sich begeistert vom klaren Votum der Mitglieder: „Marcel verbindet Kompetenz, Bodenständigkeit und Herzblut – das, was eine Gemeinde wie unsere braucht. Mit seiner Erfahrung aus der öffentlichen Verwaltung und seiner Leidenschaft für die Kommunalpolitik ist Marcel der Richtige für Budenheim und für dieses Amt. Die 100 Prozent Zustimmung zeigen, dass wir als SPD Budenheim geschlossen hinter ihm stehen.“

Ein Kandidat mit Tatkraft für die Zukunft

Die SPD Budenheim ist überzeugt: Mit Marcel Wabra hat sie einen starken, kompetenten und engagierten Kandidaten, der Budenheim mit frischem Schwung, sozialem Verantwortungsbewusstsein und klaren Ideen in die Zukunft führen wird.

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Mainz 05 legt Nachhaltigkeitsstrategie offen

Der 1. FSV Mainz 05 hat anlässlich der laufenden 05ER Klimaverteidiger-Woche seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Unter dem Titel „Auf dem Weg“ erzählt der Verein in kurzweiligen Texten und anhand vieler anschaulicher Grafiken und Bilder, wie ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung im Vereinsalltag gelebt werden – und welche Ziele sich der Klub für die kommenden Jahre gesetzt hat.

Transparenter Einblick in die Nachhaltigkeitsstrategie

Der Nachhaltigkeitsbericht ist der erste seiner Art in der Vereinsgeschichte. Er gibt einen transparenten Einblick in die Nachhaltigkeitsstrategie des Klubs und zeigt anhand von acht zentralen Themenfeldern, wie Mainz 05 sein Engagement gezielt gestaltet und weiterentwickelt.

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Ergänzende DNK-Berichterstattung

Parallel zur oben skizzierten Version hat Mainz 05 eine standardisierte Berichterstattung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) vorgelegt. Während „Auf dem Weg“ das laufende Jahr 2025 bereits mitberücksichtigt, bezieht sich die DNK-Version auf 2024, da für diese Art von Bericht ein abgeschlossenes Kalenderjahr zugrunde gelegt werden muss.

Bericht im zweijährigen Rhythmus

Künftig plant Mainz 05, alle zwei Jahre einen Fortschrittsbericht vorzulegen. Da der DNK-Standard ausläuft, wird der Verein künftig nach einem vergleichbaren Rahmenwerk berichten. Beide Berichte sind ab sofort abrufbar unter Nachhaltigkeit Mainz 05

„Auf dem Weg“ als Einladung zum Mitmachen

„Dieser erste Nachhaltigkeitsbericht des 1. FSV Mainz 05 e. V. erzählt davon, wer wir sind und wo wir herkommen. Er dokumentiert, was wir bereits erreicht haben, und zeigt, wo wir uns weiter verbessern wollen. Vor allem aber ist er eine Einladung an alle, die diesen Weg mit uns gehen möchten. Denn nur gemeinsam können wir die großen Herausforderungen unserer Zeit meistern und eine erfolgreiche Zukunft gestalten“, so Stefan Hofmann, Vereins- und Vorstandsvorsitzender des 1. FSV Mainz 05, im Vorwort des Berichts.

„Kein Abschluss, sondern ein Ausgangspunkt“

„Wir sind stolz, diesen Meilenstein erreicht zu haben und unsere Nachhaltigkeitsarbeit nun gebündelt darzustellen. Es war uns ein Anliegen, transparent über unser Handeln zu berichten, dabei selbstkritisch zu sein – aber auch stolz auf das Erreichte. Die beiden Berichte sind für uns kein Abschluss, sondern ein Ausgangspunkt. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Engagements“, erklärt Marie Petto, Projektmanagerin nachhaltige Organisationsentwicklung & Lizenzierung bei Mainz 05.

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Trechtingshausen: Vortrag über das Kino der 1920er Jahre

Trechtingshausen – In den goldenen Zwanzigern wurde das Kino zu einem kulturellen Schaufenster der jungen Weimarer Republik. Zwischen wirtschaftlicher Unsicherheit, technischem Fortschritt und künstlerischer Aufbruchsstimmung entwickelte sich der Film zu einer neuen, modernen Ausdrucksform.

Klassiker wie Das Cabinet des Dr. Caligari, Metropolis oder Der blaue Engel prägten nicht nur das deutsche, sondern auch das internationale Kino nachhaltig – aber auch der Rhein wurde als Kulisse und Protagonist des deutschen Kinos in Szene gesetzt.

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Vortrag „Faszination Film“ an der Universität Mainz

Sarah Wendel M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, lädt in ihrem Vortrag „Faszination Film. Das Kino vor 100 Jahren“ zu einer Zeitreise in diese außergewöhnliche Ära ein.

Mit authentischen Filmbeispielen zeigt sie, wie Schauspiel, Regie und Technik neue filmische Mittel erprobten, gesellschaftliche Themen aufgriffen und packende Bildsprachen entwickelten – vom expressionistischen Schattenspiel bis zur musikalisch begleiteten Großproduktion.

Veranstaltung im Rahmen der Benefizreihe „Happy Birthday, Klais-Orgel!“

Der Vortrag findet am Freitag, dem 24. Oktober, um 18:30 Uhr im Rahmen der vom Kultursommer Rheinland-Pfalz und der Stiftung Kultur im Landkreis Mainz-Bingen geförderten Benefizreihe „Happy Birthday, Klais-Orgel!“ im Pfarrsaal Trechtingshausen statt.

Auch Kinder und Familien sind herzlich willkommen: Die eindrucksvollen Filmausschnitte und lebendigen Erläuterungen machen den Abend zu einem spannenden Erlebnis für alle Generationen. Eine Anmeldung unter www.urbanvoices-mittelrhein.de erleichtert die Planung.

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Tötungsdelikt in Bad Kreuznach

Am Mittwoch, den 15. Oktober 2025, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Bad Kreuznach zu einem schweren Gewaltverbrechen: Eine 66-jährige Frau wurde tot aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei deutet alles auf ein Tötungsdelikt im häuslichen Umfeld hin.

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Tatverdächtiger 69-Jähriger festgenommen

Ein 69-jähriger Tatverdächtiger wurde noch am Tatort von der Polizei festgenommen. Nach Angaben der Ermittler bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung.

Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei Mainz hat unter Leitung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach die Ermittlungen übernommen. Dabei sollen insbesondere die Umstände der Tat aufgeklärt werden.

Update 17:00 Uhr:

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Mainz wegen der Tötung einer 66-jährigen Frau vom Mittwoch, 15.10.2025, in Bad Kreuznach dauern weiter an. Nachdem der 69-jährige Beschuldigte am Donnerstag, 16.10.2025, durch Polizeikräfte festgenommen und noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bad Kreuznach vorgeführt wurde, ordnete dieser Untersuchungshaft an. Anschließend wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Artikelempfehlung: Obduktion des 8-jährigen Fabian abgeschlossen

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Ofenführerschein im Landkreis Mainz-Bingen – Kostenlose Teilnahme möglich

Mit sinkenden Temperaturen steigt wieder der Bedarf an Wärme aus Kamin und Ofen. Wer seine Holzfeuerstätte effizient und umweltfreundlich betreiben möchte, kann im Landkreis Mainz-Bingen jetzt kostenlos den sogenannten Ofenführerschein erwerben.

In einem rund zweistündigen Onlinekurs vermittelt die Deutsche Ofenakademie praxisnahes Wissen zum richtigen Heizen mit Holz. Teilnehmende lernen unter anderem, wie sie ihre Feuerstätte optimal bedienen, den Brennstoffverbrauch um bis zu 35 Prozent reduzieren und die Emissionen um bis zu 50 Prozent senken können. Nach einem kurzen Abschlusstest erhalten sie ein personalisiertes Zertifikat – den Ofenführerschein.

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Freie Plätze für den Ofenführerschein verfügbar

„Aktuell stehen noch über 150 kostenfreie Teilnahmeplätze zur Verfügung. Wer sich rechtzeitig anmeldet, kann mit dem erworbenen Wissen kosteneffizient und klimafreundlich durch den Winter kommen“, erklärt Landrat Thomas Barth. Die Anmeldung erfolgt über www.ofenakademie.de/kreis-mainz-bingen mit dem Zugangscode „ofenholz“. Der Kurs kann flexibel und im eigenen Tempo absolviert werden, besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch Interessierte ohne eigenen Kamin können teilnehmen, um sich grundlegendes Wissen anzueignen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf betont den Umweltaspekt des Projekts: „Mit ihrem Engagement tragen die Bürgerinnen und Bürger aktiv zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zum Klimaschutz im Landkreis bei.“

Der Landkreis Mainz-Bingen kooperiert seit 2023 mit der Deutschen Ofenakademie. Seitdem haben rund 850 Personen den Ofenführerschein erworben. Für Rückfragen stehen Anja Fischer (fischer.anja2@mainz-bingen.de, 06132 787 2172) und Diana Heck (heck.diana@mainz-bingen.de, 06132 787 2173) vom Umwelt- und Energieberatungszentrum zur Verfügung.

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Neues Turngerät für die Kita Wildlinge in Ingelheim

Ein erfolgreicher Auftakt für den neu gegründeten Förderverein der Kita Wildlinge in Ingelheim: Nur wenige Monate nach seiner Gründung Anfang 2025 konnte der Verein seine erste große Spende entgegennehmen. Architekt Andreas Fülber, Inhaber von A. Fülber Architektur, überreichte die Unterstützung persönlich und weihte gemeinsam mit Kindern und Team ein neues Indoor-Turngerät ein.

Förderung von Teilhabe, Bewegung und gemeinsamer Entwicklung

Das Gerät steht sinnbildlich für das Herzstück der Vereinsarbeit – die Förderung von Teilhabe, Bewegung und gemeinsamer Entwicklung. In der integrativen Kita lernen und spielen Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam. Dank der Spende können nun auch die jüngsten Wildlinge ihre motorischen Fähigkeiten drinnen spielerisch stärken.

„Wir sind überwältigt von dieser Unterstützung“, sagt Natalie Clasen, Vorsitzende des Fördervereins. „Die Spende von Herrn Fülber zeigt, wie wichtig Bildung und Persönlichkeitsentwicklung in der frühen Kindheit sind. Solche Beiträge helfen uns, die pädagogische Arbeit der Kita langfristig zu stärken.“

Mit diesem gelungenen Start möchte der Förderverein weitere Unternehmen und Privatpersonen ansprechen, die sich für die Förderung junger Menschen engagieren möchten. Künftig sollen Spenden in pädagogisches Material sowie in kulturelle, musische und sportliche Projekte fließen.

Kontakt zum Förderverein: foerderverein@kita-wildlinge.de

Artikelempfehlung: Sybille Schäfer (SPD) will Oberbürgermeisterin von Ingelheim werden

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Obduktion des 8-jährigen Fabian abgeschlossen

Im Fall des am Dienstag (14. Oktober 2025) tot gefundenen 8-jährigen Fabian gibt es nach der Obduktion des Leichnams neue Erkenntnisse. Das teilte die Staatsanwaltschaft Rostock am Donnerstag (16. Oktober 2025) mit.

Nach dem Ergebnis der Obduktion steht fest: Fabian kam gewaltsam ums Leben

Die festgestellten Spuren lassen den Schluss zu, dass der Junge Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist, erklärte die Staatsanwaltschaft. Hinweise zu einem möglichen Tatverdächtigen wurden zunächst nicht mitgeteilt. Ebenso werden weitere Details zum genauen Geschehen oder zu möglichen Tatverdächtigen aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben.

Der Junge war seit Freitag (10. Oktber 2025) vermisst worden. Polizei, Feuerwehr und zahlreiche Freiwillige hatten tagelang mit Hunden, Drohnen und Suchplakaten nach ihm gesucht. Am Dienstag wurde schließlich in einem Feld nahe Klein Upahl die Leiche des Kindes gefunden. Eine Spaziergängerin hatte sie entdeckt und die Polizei alarmiert.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

Hintergründe: Neue Details zum Leichenfund vom 8-jährigen Fabian

Update: Neue Maßnahmen der Polizei im Mord am 8-jährigen Fabian

Gensingen: Polizei stoppt Mainzer (19) unter Drogeneinfluss

Gensingen – Am Mittwochabend, den 15. Oktober 2025, kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bingen gegen 21:45 Uhr in der Ortslage Gensingen einen Pkw mit Mainzer Kennzeichen. Während der Kontrolle ergaben sich bei dem 19-jährigen Fahrer deutliche Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum.

Ein freiwillig durchgeführter Urinschnelltest bestätigte den Verdacht

Der Test reagierte positiv auf die Stoffgruppe THC, den Wirkstoff von Cannabis. Der junge Mann wurde daraufhin zur Dienststelle der Polizei Bingen gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde, um den Verdacht weiter zu überprüfen.

Gegen den 19-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren durch die Polizei Bingen eingeleitet. Ihn erwarten nun ein empfindliches Bußgeld sowie ein Fahrverbot von einem Monat.

Was ist THC?

THC steht für Tetrahydrocannabinol und ist der psychoaktive Wirkstoff der Cannabispflanze. Er beeinflusst das zentrale Nervensystem und kann Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und Konzentration erheblich beeinträchtigen. Bereits geringe Mengen von THC im Blut können die Fahrtüchtigkeit einschränken, weshalb der Konsum von Cannabis und das anschließende Führen eines Fahrzeugs gesetzlich untersagt sind. In Deutschland gilt dabei die sogenannte „Null-Toleranz-Grenze“: Wird im Straßenverkehr THC im Blut nachgewiesen, drohen Bußgelder, Fahrverbote und in manchen Fällen auch der Entzug der Fahrerlaubnis.

Langfristige Sperrung am Hauptbahnhof Frankfurt

Nachrichten Frankfurt – Wegen umfangreicher Bohrarbeiten bleibt Gleis 3 am Frankfurter Hauptbahnhof bis zum 13. Dezember gesperrt. Die Deutsche Bahn (DB) führt dort Baugrunderkundungen für den geplanten Fernbahntunnel durch und bietet im November erstmals Einblicke in das Projekt.

Bohrungen für den geplanten Fernbahntunnel

Vom 19. Oktober bis 13. Dezember wird Gleis 3 am Frankfurter Hauptbahnhof zur Baustelle. Im Rahmen der Baugrunderkundung führt die Deutsche Bahn Bohrungen durch, die bis zu 100 Meter tief in den Untergrund reichen. Die Arbeiten finden sowohl tagsüber als auch nachts statt.

Diese Bohrungen sind Teil eines groß angelegten Erkundungsprogramms mit rund 150 Bohrpunkten im gesamten Frankfurter Stadtgebiet. Ziel ist es, die geologischen Bedingungen und insbesondere die Lage der Kalkschichten im Untergrund zu bestimmen. Die gewonnenen Daten sollen als Grundlage für die Wahl der Bauverfahren und die Planung der künftigen unterirdischen Station am Hauptbahnhof dienen.

Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Trotz der Arbeiten soll der Zugverkehr weitgehend aufrechterhalten werden. Dennoch müssen Reisende mit kleineren Einschränkungen rechnen:

  • Bahnsteigwechsel: Einige Züge fahren von anderen Gleisen ab.

  • Umleitungen: Vereinzelt werden Züge über alternative Strecken geführt.

  • Zugang: Der Bahnsteig bleibt größtenteils zugänglich, obwohl Gleis 3 gesperrt ist.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Fahrgästen, sich kurz vor Reiseantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren – etwa über die DB-App oder die Website der Bahn, wo Änderungen tagesaktuell eingepflegt werden.

„Tage des Bohrkerns“: Einblicke in das Großprojekt

Am 7. und 8. November lädt die Deutsche Bahn Interessierte zu den sogenannten „Tagen des Bohrkerns“ in die Eingangshalle des Frankfurter Hauptbahnhofs ein. Dort wird eine Ausstellung über das Baugrunderkundungsprogramm und die bisherigen Ergebnisse zum Frankfurter Baugrund gezeigt.

Zudem werden Führungen angeboten, die einen direkten Blick auf die laufenden Bohrarbeiten an Gleis 3 ermöglichen. Damit erhalten Besucher erstmals konkrete Einblicke in die Vorbereitung des geplanten Fernbahntunnels – eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte in Frankfurt.

Artikelempfehlung: Großeinsatz am Flughafen Frankfurt


Sybille Schäfer (SPD) will Oberbürgermeisterin von Ingelheim werden

Die SPD Ingelheim hat heute bei ihrer Mitgliederversammlung Sybille Schäfer zur Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl mit 100 % der Stimmen nominiert. Damit hat die Partei die Weichen für die vorgezogene Wahl gestellt.

Nachdem der Vorstand Sybille Schäfer Ende August als Kandidatin vorgeschlagen hatte, ist sie bereits bei vielen Terminen auf die Menschen unserer Stadt getroffen, um ihnen zuzuhören und ihre Anliegen aufzunehmen.

Sybille Schäfer

„In den kommenden Monaten will ich vor allem mit den Ingelheimerinnen und Ingelheimern ins Gespräch kommen. Ich stehe für eine Stadtpolitik, die die Menschen im Blick hat – besonders Familien, Kinder und ältere Menschen. Es wird darum gehen, wie wir unsere Stadt gestalten wollen. Für mich sind dabei Themen wie die gesundheitliche und pflegerische Versorgung, das Leben in all unseren Stadtteilen, die Schaffung von Wohnraum sowie die Bildung und Betreuung von Kindern von zentraler Bedeutung“, so Sybille Schäfer.

Sybille Schäfer ist Diplom-Verwaltungswirtin und arbeitet als Kriminalbeamtin in einer Führungsposition beim Hessischen Landeskriminalamt. „In meinem Beruf sind Verantwortungsbewusstsein, Besonnenheit und lösungsorientiertes Handeln besonders wichtig“, so Schäfer.

Sie ist der Stadt Ingelheim, in der sie seit ihrer Geburt lebt, eng verbunden. Seit mehr als zehn Jahren engagiert sie sich politisch in ihrer Heimatstadt Ingelheim als Stadträtin der SPD aktiv in Aufsichtsräten und städtischen Gremien, davon lange Zeit als stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Oberbürgermeister Ralf Claus gratuliert: „Sybille Schäfer bringt Erfahrung, Ruhe und Führungsstärke mit – und den Blick für das Machbare. Sie ist eine gute Kandidatin und bringt alle Voraussetzungen für das Amt mit.“

Eintritt Frei! Mainzer Narren starten im „Roten Kopf“ in die Kampagne

Mainzer Narren – Der Närrische Überwachungsverein Mainz e.V. (NÜV) startet am Dienstag, 11.11.2025, um 18:11 Uhr in die neue Fastnachtskampagne. Gefeiert wird in der Weinstube „Roter Kopf“, Rotekopfgasse 4 in der Mainzer Altstadt. Der Eintritt ist frei.

Mit einem stimmungsvollen Auftakt und viel Humor läutet der NÜV die fünfte Jahreszeit ein. Im Mittelpunkt steht die Verkündung des neuen Kampagnenmottos 2025/26, das traditionell mit einer gehörigen Portion Spontanität, Witz und Lokalkolorit präsentiert wird.

Das Publikum darf sich auf bekannte Gesichter der NÜV-Fassenacht freuen – darunter „Tante Trudi“, „Der Neustadt Fred“, „Frau Dr. Sommer“ und „unser Protokoller“. Für musikalische Stimmung sorgen die „Schoppepetzer“ sowie der Chor „Rote Neustadt“, begleitet von „Jolly am Piano“. Auch das Prinzenpaar, Prinzessin Candy die Blonde und Prinz Bert der Erste von der Eebsch, wird den Abend mitgestalten.

In der gemütlichen Atmosphäre der traditionsreichen Weinstube erwartet die Gäste ein typisch mainzerischer Abend mit Schunkelattacken, Vorträgen und Liedern, bis die Stimmung auf dem Höhepunkt ist. Gastgeber Marcus Landenberger von den Innenstadtwinzern sorgt für das leibliche Wohl – mit rustikalen Leckereien und Weinschorlen in Hülle und Fülle.

Närrischer Überwachungsverein Mainz: Fassenacht mit Haltung und Herzblut

Seit über 20 Jahren prägt der Närrische Überwachungsverein Mainz e.V. (NÜV) die Fastnachtsszene in Mainz, Frankfurt und Rüsselsheim. Die Wurzeln des Vereins reichen bis ins Jahr 1999 zurück – zur legendären Gruppe FC99, die mit frischen Ideen und jugendlicher Energie die Fassenacht neu interpretierte. Schon damals begeisterte der Zusammenschluss über 100 junge Fastnachterinnen und Fastnachter mit einer Mischung aus Witz, Provokation und gesellschaftskritischem Esprit.

Nach der Zeit des FC99 führte der Weg vieler Aktiver in das Mainzer Hafeneck, wo unter dem Namen „Rote Armee Fassenacht“ zahlreiche Sitzungen stattfanden. Dort entwickelte sich eine neue Form der Fastnacht: politisch, kritisch, spontan – und zugleich ausgelassen und publikumsnah.

Aus diesem Kreis heraus entstand schließlich der Närrische Überwachungsverein, beheimatet in der Mainzer Neustadt. Der Verein versteht sich als Bewahrer der echten, lebendigen und selbstgemachten Fassenacht, fest verwurzelt in der politisch-literarischen Tradition Rheinhessens.

Der NÜV steht für eine Fastnacht, die mehr will als nur Unterhaltung. Mit politischen Vorträgen, Satire und spitzer Gesellschaftskritik hält der Verein an den Ursprüngen der Mainzer Fastnacht fest – und setzt ein Zeichen gegen den zunehmenden Verlust dieser Traditionen.

Insolvenz der SaWi Bau GmbH in Rüsselsheim

Rüsselsheim – Über das Vermögen der SaWi Bau GmbH mit Sitz in der Eisenstraße 48a in Rüsselsheim (Amtsgericht Darmstadt, HRB 104211) wurde am 9. Oktober 2025 die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet. Geschäftsführer des Unternehmens ist S. Wintermeyer aus Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens war nach Angaben des Handelsregisters die Durchführung von Trockenbau- und Malerarbeiten, Hoch- und Tiefbau, Rohbau, Bodenlegerarbeiten, Holz- und Bautenschutz sowie Fugenarbeiten.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das zuständige Insolvenzgericht Rechtsanwalt Dr. Martin Obermüller von der Kanzlei Brandhoff Obermüller & Partner Rechtsanwälte mbB in Wiesbaden. Ihm wurden zunächst lediglich Auskunftsbefugnisse übertragen. Ein allgemeines Verfügungsverbot oder ein Zustimmungsvorbehalt wurden nicht angeordnet.

Die Schuldner des Unternehmens wurden angewiesen, Zahlungen nur noch unter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO). Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.

Rechtsmittelbelehrung

Gegen die Entscheidung kann die SaWi Bau GmbH sofortige Beschwerde einlegen. Auch Gläubiger sind beschwerdeberechtigt, wenn sie das Fehlen der internationalen Zuständigkeit nach Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 geltend machen möchten.

Die Beschwerde ist innerhalb von zwei Wochen beim Amtsgericht Wiesbaden, Mainzer Straße 124, 65189 Wiesbaden, einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung oder Verkündung der Entscheidung. Bei öffentlicher Bekanntmachung startet sie zwei Tage nach Veröffentlichung.

Die Beschwerde muss schriftlich oder zu Protokoll bei einem Amtsgericht eingereicht werden und vom Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten unterschrieben sein. Sie soll begründet werden und den angefochtenen Beschluss eindeutig bezeichnen.

Kontakt des vorläufigen Insolvenzverwalters:
Dr. Martin Obermüller
Brandhoff Obermüller & Partner Rechtsanwälte mbB
Schlichterstraße 18, 65185 Wiesbaden
Tel.: 0611 94586426
E-Mail: insolvenz@bop.legal

Rundfunkbeitrag: Neues Urteil stärkt Rechte der Beitragszahler

Nachrichten Bundesweit: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat ein Grundsatzurteil gefällt, das den Rundfunkbeitrag in Deutschland unter neue rechtliche Voraussetzungen stellt. Nach Auffassung der Richter darf das Programm von ARD, ZDF und weiteren öffentlich-rechtlichen Sendern künftig auf seine Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt geprüft werden. Sollte sich herausstellen, dass die Sender über einen längeren Zeitraum „gröblich einseitig“ berichten, könnte der Rundfunkbeitrag verfassungswidrig sein (Az.: BVerwG 6 C 5.24).

Klage einer Beitragszahlerin aus Bayern

Ausgelöst wurde das Verfahren durch eine Frau aus Bayern, die sich geweigert hatte, den Rundfunkbeitrag für den Zeitraum von Oktober 2021 bis März 2022 zu zahlen. Sie argumentierte, die öffentlich-rechtlichen Programme seien zu einseitig und erfüllten ihren gesetzlichen Auftrag zur ausgewogenen Meinungsbildung nicht. Nachdem ein Gerichtsvollzieher die ausstehenden Beiträge eintreiben sollte, ging der Fall durch mehrere Instanzen – bis er schließlich vor dem Bundesverwaltungsgericht landete.

Gericht erkennt prinzipielle Prüfbarkeit an

Das Gericht entschied, dass Verwaltungsgerichte künftig untersuchen dürfen, ob öffentlich-rechtliche Sender ihren Auftrag zur Meinungsvielfalt verletzen. Sollte dies über einen längeren Zeitraum nachweisbar sein, könne die Pflicht zur Zahlung des Rundfunkbeitrags verfassungswidrig werden. Damit wird erstmals ausdrücklich eine inhaltliche Kontrolle des Programms durch Gerichte möglich – ein Schritt, den Juristen als „Stärkung des Rechtsschutzes der Bürger“ werten.

Hohe Hürden für den Nachweis

Die Richter stellten jedoch klar, dass die Anforderungen an einen solchen Nachweis sehr hoch sind. Einzelne umstrittene Beiträge oder parteiische Formulierungen genügen nicht. Erst wenn das Gesamtprogramm über mindestens zwei Jahre hinweg gravierend unausgewogen sei, könne dies rechtliche Folgen haben. Der Vorsitzende Richter Ingo Kraft betonte, es sei „überaus zweifelhaft“, dass die Klägerin diese Hürde nehme. Zudem müsse der Nachweis durch wissenschaftliche Gutachten belegt werden.

Klägerin muss Beweise liefern

Das Verfahren wurde an den Verwaltungsgerichtshof (VGH) München zurückverwiesen, der den Fall nun erneut prüfen muss. Die Klägerin ist verpflichtet, konkrete Belege für regelmäßige und erhebliche Defizite im Programm vorzulegen. Diese müssen belegen, dass die Sender ihren gesetzlichen Auftrag über einen längeren Zeitraum deutlich verfehlt haben.

Reaktionen und Bedeutung des Urteils

Der Medienanalyst Roland Schatz vom Forschungsinstitut Media Tenor bezeichnete das Urteil als wichtigen Schritt: „Beitragszahler dürfen nun erwarten, dass sie für ihre Zahlung auch eine Gegenleistung in Form von journalistischer Vielfalt erhalten.“ Gleichzeitig warnen Rechtsexperten davor, die Entscheidung als generelle Infragestellung des öffentlich-rechtlichen Systems zu verstehen.

Möglicher Gang zum Bundesverfassungsgericht

Sollte der VGH München tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass der Rundfunkbeitrag aufgrund mangelnder Programmvielfalt verfassungswidrig ist, müsste der Fall dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt werden. Der Ausgang bleibt offen – doch das Urteil aus Leipzig hat die Tür für eine inhaltliche Überprüfung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erstmals geöffnet.

Fazit:

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts markiert einen rechtspolitischen Meilenstein. Es bestätigt, dass Beitragszahler bei nachweislicher, langfristiger Einseitigkeit der Berichterstattung juristisch gegen den Rundfunkbeitrag vorgehen können – auch wenn der Beweis dafür in der Praxis äußerst schwer zu erbringen ist.

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Fraport meldet steigende Passagierzahlen im September 2025

Nachrichten Frankfurt: Im September 2025 nutzten rund 6,0 Millionen Passagiere den Flughafen Frankfurt. Das entspricht einem Zuwachs von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders die bis Mitte September andauernden Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg sorgten für eine anhaltend hohe Nachfrage nach klassischen Urlaubszielen. An 16 Tagen zählte Deutschlands größter Flughafen mehr als 200.000 Passagiere pro Tag.

Kumuliert über die ersten neun Monate des Jahres lag das Passagieraufkommen bei 47,6 Millionen Reisenden, was einem Wachstum von 1,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 entspricht.

Mehr Flugbewegungen und leichtes Plus beim Cargo-Aufkommen

Auch die Zahl der Flugbewegungen stieg deutlich an: Mit 41.997 Starts und Landungen verzeichnete der Flughafen ein Plus von 5,5 Prozent. Die Summe der Höchststartgewichte lag bei rund 2,5 Millionen Tonnen – ein Anstieg um 2,9 Prozent.
Das Frachtaufkommen wuchs leicht um 0,6 Prozent auf 170.505 Tonnen.

Konzernweit steigende Zahlen

Auch die internationalen Flughäfen im Fraport-Portfolio konnten größtenteils zulegen. Besonders stark war das Wachstum am Flughafen Ljubljana in Slowenien, wo das Passagieraufkommen um 13,1 Prozent auf 176.246 Fluggäste stieg.
In Brasilien verzeichneten die Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre aufgrund eines Sondereffekts einen massiven Zuwachs um 97,8 Prozent auf 1,2 Millionen Reisende – im Vorjahr war der Betrieb in Porto Alegre wegen Überschwemmungen monatelang eingeschränkt. Ein Rückgang wurde dagegen am peruanischen Flughafen Lima registriert, wo das Aufkommen um 2,8 Prozent auf rund zwei Millionen Fluggäste sank. In Griechenland zählten die 14 Fraport-Airports insgesamt 5,5 Millionen Passagiere, ein Plus von 2,8 Prozent. Auch die bulgarischen Flughäfen Burgas und Varna legten um 8,4 Prozent auf 510.181 Reisende zu. Der türkische Ferienflughafen Antalya verzeichnete ebenfalls Wachstum – um 3,4 Prozent auf 5,1 Millionen Passagiere.

Gesamtaufkommen steigt auf über 20 Millionen Reisende

Das gesamte Passagieraufkommen an den von Fraport aktiv gemanagten Flughäfen erreichte im September 20,5 Millionen Fluggäste – ein Plus von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit bestätigt der Konzern seinen Wachstumskurs und profitiert weiterhin von einer stabilen Nachfrage im europäischen und internationalen Reiseverkehr.

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Bad Kreuznach: Schwerer Unfall auf der B41

Nachrichten Bad Kreuznach: Am Mittwochnachmittag, dem 15. Oktober 2025, kam es gegen 16:20 Uhr auf der B41 in Höhe der Anschlussstelle Roxheim in Fahrtrichtung Kirn zu zwei aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen. Dabei wurden insgesamt drei Personen im Alter zwischen 39 und 62 Jahren leicht verletzt.

Erster Unfall nach Spurwechsel – Zweiter durch Auffahrunfall

Nach bisherigen Ermittlungen ereignete sich der erste Unfall, als ein Pkw beim Spurwechsel mit einem anderen Fahrzeug kollidierte. Durch den anschließenden stockenden Verkehr kam es kurze Zeit später zu einem weiteren Unfall: Ein Autofahrer fuhr auf der linken Spur in Schrittgeschwindigkeit, als ein von hinten herannahendes Fahrzeug aufgrund von Unachtsamkeit mit hoher Geschwindigkeit auffuhr. Der Aufprall war so heftig, dass der vordere Pkw durch die Wucht des Zusammenstoßes auf das Dach geschleudert wurde.

Schneller Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei Bad Kreuznach

Einsatzleiter Christian Vollmer von der Feuerwehr Rüdesheim gab vor Ort schnell Entwarnung: Alle Insassen im Alter von 39 bis 62 Jahren verließen ihre Fahrzeuge selbstständig. Ersthelfer versorgten die Verletzten, bis Rettungsdienst und Notarzt eintrafen. Die Betroffenen erlitten Prellungen sowie weitere noch unklare Verletzungen. Die Feuerwehr Rüdesheim streute Bindemittel aus und verhinderte so das Austreten von Betriebsstoffen. Die Straßenmeisterei Bad Kreuznach reinigte anschließend die Fahrbahn. Zwei Abschleppdienste bargen die beschädigten Fahrzeuge.

Vollsperrung der B41 über mehrere Stunden

Die Polizei sperrte die Bundesstraße 41 in Fahrtrichtung Kirn für mehrere Stunden vollständig. Sie richtete Umleitungen ein und leitete den Verkehr über örtliche Strecken ab. Die Straßenmeisterei Bad Kreuznach übernahm anschließend die Sicherung der Unfallstelle. Gegen 18:10 Uhr gab sie die Fahrbahn wieder frei. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 25.000 Euro.

Zeugen gesucht

Die Polizei Bad Kreuznach bittet insbesondere zu dem ersten Unfall um Hinweise von Zeugen. Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0671 8811-101 zu melden.

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