BYC-News Blog Seite 1424

Betrunken in Gegenverkehr gefahren und im Auto eingeschlafen

Nachrichten Dillingen | An diesem Samstagabend ist der Polizei ein 39-jähriger Mann aus Dillingen aufgefallen. Polizeibeamte haben ihn vor seiner Wohnanschrift schlafend und stark betrunken in seinem Autos entdeckt.


Der Polizei wurde vorher schon mitgeteilt, dass ein Fahrzeug mit Schlangenlinien und hoher Geschwindigkeit in Rehlingen unterwegs war. Nach Angaben des Melders soll der Fahrer mit seinem KFZ auch mehrfach in den Gegenverkehr gefahren sein. Das amtliche Kennzeichen wurde den Polizeibeamten mitgeteilt und so fuhren diese zu der Meldeadresse des Fahrzeughalters. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme bei dem Fahrer und leiteten ein Strafverfahren ein.

Wer hat gegen 19:00 Uhr auf der Landstraße L170 zwischen Fremersdorf und Rehlingen und in Dillingen etwas beobachtet? Wer wurde von einem schwarzen Volvo RX 80 im Straßenverkehr gefährdet? Bitte melden sich bitte bei der Polizei Saarlouis unter der Telefonnummer 06831/9010

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Bewältigung der Corona-Krise kein Sprint, sondern Marathon

Nachrichten Mainz | An diesem Freitag sprach die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu den Bürgerinnen und Bürger im Bundesland Rheinland-Pfalz.


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Fernsehansprache Malu Dreyer

Liebe Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen, hinter uns liegen jetzt fast drei Wochen, in denen wir unsere persönlichen Kontakte, unseren Arbeitsalltag, das öffentliche Leben und Teile unserer Wirtschaft nahezu eingestellt haben, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Ich weiß, wie belastend die Situation gerade ist. Wie schwer es für viele von Ihnen ist, auf engem Raum zusammenzuleben, Beruf und Kinderbetreuung zu verbinden, die Schulkinder bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Hinzu kommt, dass viele Menschen sich um ihre Eltern und Großeltern sorgen, ohne dass sie sie besuchen können. Die Sorge um den Arbeitsplatz und die Zukunft des eigenen Unternehmens treibt auch immer mehr Menschen um.

Mir persönlich und der ganzen Landesregierung fallen die harten Maßnahmen sehr schwer. Aber nur so können wir die Geschwindigkeit der Ansteckungen mit dem Corona-Virus drosseln.



Unser Land zeigt eine große Stärke in der Krise, jeder und jede einzelne von Ihnen zeigt sie. Auch in dieser beispiellosen Situation hält Rheinland-Pfalz zusammen.

Ich sage herzlich DANKE denjenigen, die jeden Tag die medizinische und pflegerische Versorgung der Kranken sicherstellen. DANKE all denen, die dafür sorgen, dass wir Lebensmittel einkaufen können, dass Busse und Bahnen fahren, dass unsere Kinder auch in den Osterferien betreut werden.

Es ist großartig zu sehen, wie viele tolle Ideen entwickelt werden, um Nachbarn und gefährdeten Menschen beizustehen. Das Land unterstützt diese Initiativen. Und gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und anderen Hilfsdiensten haben wir am Mittwoch die Internet-Plattform teamrlp.de gestartet, die Freiwillige gezielt und schnell mit denjenigen zusammenbringt, die helfende Hände suchen.

Wir haben auch unsere Unternehmen im Land direkt angesprochen. Ihre Hilfsbereitschaft ist überwältigend. Sie stellen zusätzliche Desinfektionsmittel her oder helfen mit ihren internationalen Kontakten, medizinische Schutzausrüstung zu beschaffen. Textilunternehmen, Schuhhersteller, Designer, Theaterleute – sie alle nähen einfache Masken für den Alltag. Auch dafür sage ich von Herzen danke.

Die Frage, die uns alle am meisten bewegt, ist natürlich: Wann haben die Beschränkungen ein Ende? Wann können Schulen, Kitas, Geschäfte und Unternehmen wieder öffnen? Die Experten und Expertinnen sagen uns, dass noch kein genaues Datum genannt werden kann. Aber sie sagen uns auch: Wenn wir die Kontaktbeschränkungen zu früh aufheben, machen wir die Bemühungen der letzten Wochen zunichte.

Ich muss Sie weiter um Geduld bitten. Die strengen Maßnahmen gelten mindestens bis zum 19. April. Das Virus kennt leider auch keine Wochenenden oder Feiertage. Deshalb, so schwer es fällt: Halten Sie sich auch in der Karwoche an die Schutzregeln. Halten Sie weiter Abstand!



Als Landesregierung arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Folgen der Corona-Krise abzufedern.

Hierfür nehmen wir richtig viel Geld in die Hand: Vergangenen Freitag hat der Landtag einen Schutzschild von 3,3 Milliarden Euro aufgestellt. Mit unserem „Zukunftsfond Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ unterstützen wir unsere Unternehmen und Selbstständigen mit 1 Milliarde Euro. Wir setzen alles daran, so schnell und unbürokratisch wie möglich zu helfen. Aber ich will nichts versprechen, was wir nicht halten können; wir können als Staat nicht alle Härten vermeiden. Aber wir setzen alles daran, passende Lösungen zu finden.

Zugleich arbeiten wir mit großer Kraft daran, unsere Krankenhäuser auf den Höhepunkt der Pandemie vorzubereiten. Wir verdoppeln die Zahl der Intensivbetten. Wir erhöhen die Zahl der Beatmungsplätze. Und wir nutzen alle Möglichkeiten, die Ausrüstung zu beschaffen, die unsere Ärzte und Pflegenden vor dem Virus schützt.

Die Bewältigung der Corona-Krise ist kein Sprint, sie ist ein Marathon. Aber wenn ich sehe, wie sehr Sie aufeinander achten und wie sehr Sie zusammenhalten, dann bin ich sicher: Mit vereinten Kräften werden wir die Krise meistern. Unser Zusammenhalt ist unsere Stärke. Ich danke Ihnen – bleiben Sie gesund.

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Ministerpräsident Bouffier vereidigte neuen Finanzminister Hessen

Nachrichten Wiesbaden | Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat an diesem Freitag den neuen Finanzminister der Hessischen Landesregierung vereidigt. Michael Boddenberg folgt auf Dr. Thomas Schäfer, der am 28. März unter tragischen Umständen zu Tode gekommen ist. (Hessens Finanzminister tot an ICE Strecke aufgefunden)


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Ministerpräsident Volker Bouffier

„Wir sind alle noch fassungslos, wenn wir an das vergangene Wochenende denken. Die Hessische Landesregierung muss jedoch – und gerade in diesen Zeiten – handlungsfähig bleiben. Der Finanzminister und das Finanzministerium nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Michael Boddenberg bringt Sachverstand, Erfahrung und Durchsetzungskraft mit, um in dieser Krise das Amt und die Aufgaben des Finanzministers erfolgreich meistern zu können“, sagte der Ministerpräsident.

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Finanzminister Michael Boddenberg

„Ich bedanke mich sehr für das in mich gesetzte Vertrauen. Solidarität, eine starke Gemeinschaft und das Vertrauen auf unsere Stärken werden uns durch die Corona-Krise bringen. Meinen Beitrag dazu möchte ich nun als Finanzminister leisten, mit hoch gekrempelten Ärmeln und mit Zuversicht. Hessen ist gut aufgestellt und in der Lage, dieser Krise zu begegnen. Das liegt auch an der hervorragenden Arbeit, die Thomas Schäfer im vergangenen Jahrzehnt als Finanzminister geleistet hat.“

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Schwer verletzter Motorradfahrer auf der Landstraße | Zeugen gesucht

Polizei Bad Schwalbach | Am diesem Samstag gegen 14:23 Uhr ereignete sich schwerer Verkehrsunfall mit einem beteiligten Motorradfahrer. Der Motorradfahrer verlor auf der Landstraße L3033 zwischen Lorch und Geroldstein in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Motorrad.


Er schleuderte in die Leitplanke am Fahrbahnrand und kam zum liegen. Der 27-jährige Fahrer aus Frankfurt am Main verletzte sich bei dem Unfall schwer. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen werden.

Die Wisperstrecke musste für die Zeit der Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen voll gesperrt werden. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Rüdesheim unter der Rufnummer (06722) 9112-0 in Verbindung zu setzen.

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Bundesweite Fahnung nach Janagha Amiri wegen Mord

Bundesweite Fahndung | An diesem Samstagmittag kam es zu einem Messerangriff in Kronach. Dabei wurde ein 23 Jahre alter afghanischer Staatsbürger tödlich verletzt. Der mutmaßliche Täter ist flüchtig. Die Kriminalpolizei in Coburg veröffentlichte ein Bild des Tatverdächtigen und bittet um Mithilfe bei der Fahndung.

 


Nach Zeugenaussagen kam es um 11:30 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber zu einem Streit zwischen zwei Männern. Die Unterkunft befindet sich in der Ludwigsstädter Straße in Kronach. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Flüchtige seinen 23-jährigen Kontrahenten mit einem Messer tödlich verletzt haben. Nach dem Angriff flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte Richtung. Es wurde ein Notarzt alarmiert. Dieser konnte jedoch nur noch den Tod des Opfers feststellen.

Umgehend wurde eine Fahndung nach dem Flüchtigen eingeleitet. Die Polizei in Kronbach fahndet derzeit mit Unterstützung der umliegenden Polizeidienststellen nach dem Mann. Die Maßnahmen blieben bisher allerdings ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei ermittelt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Coburg wegen eines Tötungsdeliktes. Die Spurensicherung und ein Rechtsmediziner waren ebenfalls am Tatort.

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Bei dem dringend Tatverdächtigen handelt es sich um den Janagha Amiri. Er wird wie folgt beschrieben:

  • 28 Jahre alt
  • 184 cm groß
  • 74 kg schwer und von schlank Statur
  • schwarze kurze Haare
  • Dreitagebart
  • spricht gebrochen deutsch
  • vermutlich mit einer Jeanshose und einer dunklen Strickjacke bekleidet
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Kurioser Tiertransport auf der Autobahn A1

Nachrichten Delmenhorst – An diesem Donnerstag gegen 17 Uhr fuhr ein LKW Fahrer auf der A1 Richtung Osnabrück. Als er zwischen der Anschlussstelle Wildeshausen-West und dem Ahlhorner Dreieck hinter einen Transporter der Sprinterklasse fuhr, staunte er nicht schlecht, denn aus diesem schaute ihn ein Pony an.


Auch die Polizeibeamten staunten nicht schlecht

Er verständigte daraufhin die Polizei, die zunächst von einem verspäteten Aprilscherz ausgingen. In Höhe des Autobahndreiecks Ahlhorn konnten die Beamten der Autobahnpolizei Ahlhorn schließlich auf den Transporter aufschließen und wurden ebenfalls von einem Pony angeguckt. An der Anschlussstelle Cloppenburg kontrollierten sie dann auf einem Rasthof die Fahrerin des Fahrzeugs.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 22-jährige Fahrerin aus dem Kreis Düren sich der Gefahr ihres Tiertransportes nicht bewusst war. Das etwa 250 kg schwere Pony wäre bei einer Notbremsung quer durch das Fahrzeug geflogen. Im besten Fall hätte das Halfter, an dem das Tier festgebunden war, den Flug beendet. Nach so einem Vorfall hätte die Frau wenig Freude an ihrem neu erworbenen Pony namens ‚Moonlight‘ gehabt.

Auf die Einleitung eines Verfahrens wegen des Verstoßes gegen die Tierschutztransport-Verordnung wurde nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt Cloppenburg verzichtet. Allerdings wurde gegen die einsichtige 22-Jährige ein Verfahren wegen Verstoßes gegen Vorschriften der StVO geschrieben.

Anschließend bat sie eine Freundin mit einem geeigneten Pferdeanhänger zum Rasthof zu kommen, sodass am Abend die Weiterfahrt erfolgen konnte.

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Deutschland hat über 100.000 Infizierte und 30.000 Geheilte

Prognose Covid-19 | Die Bundesrepublik Deutschland wird nach Angaben der John Hopkins University (JHU) an diesem Sonntagabend die 100.000 Infizierten erreichen. Geheilt sind nach Angaben der Universität rund 30.000 Menschen in der Bundesrepublik bis zum Sonntagabend. Todesfälle, die dem Coronavirus zugewiesen werden, sind nach Angaben der JHU 1.450 Menschen am Sonntagabend. Die Zahl ist jedoch anhand der Totenscheine ermittelt worden. Ob ein Patient nun wirklich an der Covid-19 Lungenerkrankung verstorben ist, bleibt in den meisten Fällen weiterhin unklar.


Zahlen Stand 04. April 22:25 Uhr Deutschland

  • 95.639 Infizierte
  • 26.400 Geheilte
  • 1.330 Todesfälle

Keine innere Leichenschau nach Coronainfektion bei Verstorbenen

Ob ein Patient nun wirklich an der Infektion durch das Coronavirus verstorben ist, kann in den meisten Fällen nicht mehr nachgewiesen werden. Auch eine anderweitige Erkrankung kann dazu geführt haben. Da keine Obduktionen durchgeführt werden sollen, vermutet man zum Großteil, dass die Patienten an Covid-19 verstorben sind.

Zum Bericht: Robert Koch Institut empfiehlt keine Obduktion bei Covid-19 vorzunehmen

 

Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall nähe Trier

Nachrichten Trier – An diesem Samstag gegen 16:27 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf K 77 zwischen der Ortslage Fell und der Mülldeponie Mertesdorf. Nach ersten Erkenntnissen der Polizeibeamten fuhr eine 72-jährige PKW-Fahrerin im Laufe einer Rechtskurve zu weit auf die Gegenfahrbahn und stieß dann mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammen.


Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden

Der Fahrer des Motorrads und sein Sozius wurden in den Straßengraben geschleudert, wobei sie schwere Verletzungen erlitten und in zwei Krankenhäuser nach Trier gebracht werden mussten. Die beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden und ein Gutachter wurde zur Aufklärung der Unfallursache herangezogen. Neben den Rettungskräften war auch der Rettungshubschrauber Christoph 10 im Einsatz. Während der Unfallaufnahme musste die K 77 für mehrere Stunden gesperrt werden.

Pfarrgemeinde Bingen überträgt Gottesdienste online

Nachrichten Bingen | Durch die Corona-Krise kann Ostern in diesem Jahr nicht in den Kirchen gefeiert werden. Daher bietet die Pfarrgemeinde einen besonderen Service. Sie wird die Gottesdienste online übertragen.


Die Krise birgt einige Hindernisse, so auch, dass dieses Jahr das Osterfest nicht in den Kirchen gemeinsam gefeiert werden kann. Die Pfarrgemeinde Bingen bietet ihren Gemeindemitgliedern daher an, die Gottesdienste online über den YouTube-Kanal der Pfarrgemeinde anzuschauen und mitzufeiern.

Die Gottesdienste werden zu folgenden Terminen online gefeiert:

  • Palmsonntag – 05.04.2020 um 10 Uhr Hochamt mit Segnung der Palmzweige
  • Gründonnerstag – 09.04.2020 um 20 Uhr Abendmahlsamt
  • Karfreitag – 10.04.2020 um 15 Uhr Karfreitagsliturgie
  • Karsamstag – 11.04.2020 um 22 Uhr Osternacht
  • Ostersonntag – 12.04.2020 um 10 Uhr Hochamt
  • Ostermontag – 13.04.2020 um 10 Uhr Hochamt
  • Sonntag den – 19.04.2020 um 10 Uhr Hochamt

Die Gottesdienste werden auf dem Youtube-Kanal der Pfarrgemeinde Bingen übertragen.

Apotheker befürchten in Deutschland das Schlimmste

Ganz Deutschland stellt sich derzeit die gleichen Fragen: Wie schlimm wird die Corona-Krise das Land treffen? Wie lange hält die Pandemie an? Welche Opferzahlen sind zu befürchten und welche Zukunft hat die deutsche Wirtschaft? Bisher gibt es aber noch keine Antworten auf diese Fragen. Das Bundesinnenministerium (BMI) hat aber bereits mehrere Szenarien für die Krise entworfen. Eine schnelle Kontrolle des Virus ist möglich. Doch auch ein Worst-Case-Szenario mit mehr als einer Million Todesopfern. Wie eine neue aposcope-Umfrage zeigt, befürchtet 70 Prozent des Apothekenpersonals, dass in Deutschland viele Menschen an dem Virus sterben werden.

 


Die Angst vor dem Worst-Case-Szenario steigt

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise dürften mit einem geschätzten Einbruch des Bruttoinlandsprodukts von 4 Prozent selbst im Best-Case-Szenario des BMI gravierend sein. Die gesundheitliche Situation sollte sich hierbei aber noch gezielt kontrollieren lassen. Doch ob eine Kontrolle möglich ist, bleibt fraglich. Die Wahrnehmung des Virus und seiner Folgen hat sich in den vergangenen Wochen spürbar verändert. Auch bei dem Personal von Apotheken. Grund hierfür sind die steigenden Infektionszahlen und die teilweise dramatische Lage in anderen europäischen Ländern.

Laut den Ergebnissen der aktuellen Umfrage von aposcope fürchten inzwischen 70 Prozent der Befragten, dass auch in Deutschland bald viele Menschen an Covid-19 sterben könnten. Vor einem Monat lag der Anteil noch bei 28 Prozent. Der Wert hat sich von Woche zu Woche deutlich erhöht. Allein im Vergleich zur vergangenen Woche zeigt sich ein Anstieg von 66 Prozent auf 70 Prozent.

Sicht auf die mediale Berichterstattung hat sich geändert

Ebenfalls 70 Prozent des Apothekenpersonals halten die „normale Grippe“ nicht mehr für gefährlicher als das Coronavirus. In Kalenderwoche 9 waren es lediglich 21 Prozent. Zugleich hat sich auch die Sicht auf die mediale Berichterstattung gewandelt. Immer weniger Befragte sind der Meinung, dass das Thema Coronavirus in den Medien dramatisiert wird. Während in Kalenderwoche 10 noch 90 Prozent des Apothekenpersonals diese Ansicht vertreten haben, ist es inzwischen mit 48 Prozent nicht einmal mehr die Hälfte.



Apothekenpersonal sorgt sich auch um die eigene Gesundheit

82 Prozent der Befragten befürchten, dass sich das Virus in den kommenden Wochen weiter massiv verbreiten wird. Trotzdem sind 71 Prozent mit den Informationen des Bundesgesundheitsministeriums und dem Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden.

Vor diesem Hintergrund wächst auch die Sorge, sich selbst mit dem Coronavirus zu infizieren. Diese wird von 49 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer inzwischen geteilt. Im Vergleich zur Kalenderwoche 11, als das nur 22 Prozent befürchteten, hat auch diese Sorge deutlich zugenommen. Bisher ist der Anteil des infizierten Apothekenpersonals jedoch gering. 94 Prozent geben an, dass es in ihrem Kollegenkreis bisher keine Erkrankungen gibt. Gleichwohl sorgen sich 35 Prozent der Befragten um das eigene Wohl und das der Teammitglieder.

Sorge um die Zukunft der Apotheken

Darüber hinaus bereitet auch die wirtschaftliche Zukunft den Apotheken Sorgen. In den ersten Tagen und Wochen erlebten Apotheken einen enormen Kundenansturm. In der Zwischenzeit ist es wesentlich ruhiger geworden. Die Folgen sind bei 23 Prozent Überstundenabbau, bei 30 Prozent flexible Arbeitszeiten und bei 8 Prozent Kurzarbeit. Daher bangen 30 Prozent der Befragten um die eigene finanzielle Lage. Von den Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmern sorgen sich zudem 28 Prozent um die Überlebensfähigkeit der Apotheke.

Hinweis zur Methodik

aposcope erhebt und analysiert Daten von Apothekerinnen, Apothekern und PTA. Seit dem 25. Februar 2020 wurden jede Woche verifizierte Apothekerinnen und Apotheker sowie und Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) zum Thema Coronavirus befragt. An der aktuellen Umfrage in der Kalenderwoche 14 haben insgesamt 307 Befragte teilgenommen. Die Umfrage repräsentiert die Meinung deutscher Apotheker und PTA.

Die Fragestellung lautete: „Inwiefern stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?“ Mögliche Antworten auf die Aussage „Ich habe Angst, dass bald auch in Deutschland viele Menschen an dem Coronavirus sterben werden.“ waren:

  • Stimme voll und ganz zu
  • Stimme zu
  • Stimme eher zu
  • Stimme eher nicht zu
  • Stimme nicht zu
  • Stimme überhaupt nicht zu
  • Keine Angabe/Weiß nicht

Falschmeldung | 200.000 Atemschutzmasken von USA konfisziert

Das Bundesland Berlin hatte für seine Polizei insgesamt 400.000 Mundschutzmasken in China bei dem US-Hersteller 3M bestellt. Eine Lieferung von 200.000 Masken kamen jedoch nicht an, sondern blieb in Bangkok hängen. Doch die bestellten Mundschutzmasken wurden nicht von den USA konfisziert. Das hatte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) der US-Regierung zunächst vorgeworfen. Die Meldung, dass die USA die Masken sichergestellt hätte, verbreitete sich schnell.

 


Die Masken wurden zu einem besseren Preis aufgekauft

An diesem Freitag hatte der SPD-Politiker noch erklärt, die Bestellung sei von den USA konfisziert worden. Zugleich warf Geisel den USA einen „Akt moderner Piraterie“ vor. Die Masken wurden aber lediglich zu einem besseren Preis aufgekauft. Das berichtete eine Sprecherin der Polizei an diesem Samstag auf Anfrage des Tagesspiegel. Von wem genau die Lieferung aufgekauft wurde, sei noch nicht klar. Somit korrigierte die Polizei die Aussagen von Andreas Geisel.

Von konfiszieren könne also keine Rede sein. Die verbindlich zugesagte Lieferung von 200.000 der insgesamt 400.000 FFP 2-Masken sei lediglich im letzten Moment an einen anderen Käufer umgeleitet worden. Zudem sagte die Sprecherin: „Unser Vertragspartner sorgt für Ersatz.“ Die Polizei versucht nun, den genauen Hergang zu ermitteln. Zur Zeit liegen nach Angaben der Polizei aber noch keine Informationen vor, was genau auf dem Flughafen in Bangkok passiert sei.

CDU vermutet Ablenkungsmanöver

Aus der Berliner CDU kommt Kritik an Geisels Aussagen. Man wirft dem Innensenator ein Ablenkungsmanöver vor. Burkard Dregger, der CDU-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus sagte: „Wenn Herr Geisel von ‚Konfiskation‘ von Schutzmasken durch die USA spricht, dann ist das eine bewusste Irreführung der Berliner. Die USA haben keine Möglichkeiten, Schutzausstattung auf fremdem Territorium zu beschlagnahmen.“



3M und das Weiße Haus weisen Vorwürfe zurück

Die Vorwürfe des Innensenators wies das Weiße Haus zurück. Das Nachrichtenportal t-online.de hatte dort angefragt. In der Antwort hieß es, die USA hätten keine Masken, die in ein anderes Land geliefert werden sollten, beschlagnahmt oder an sich genommen. Ein hoher Regierungsbeamter sprach sogar von einer Verbreitung falscher Informationen. In den USA würden selbst große Mengen an medizinischem Material produziert werden.

Ähnlich äußerte sich der Hersteller 3M. Es gebe keine Beweise, die darauf hindeuteten, dass Atemschutzmasken beschlagnahmt worden seien, hieß es in einer Stellungnahme des US-Konzerns. Und damit nicht genug: „Wir wissen nichts von einer Bestellung der Berliner Polizei für 3M-Masken, die aus China kommen“, sagte ein Sprecher dem Tagesspiegel. „3M hat keine Unterlagen über eine Bestellung von Atemschutzmasken aus China für die Berliner Polizei.“

USA planen Empfehlung zum Tragen eines Mundschutzes

US-Präsident Donald Trump gestand jedoch in der Zwischenzeit, dass die Lagerbestände des Bundes an Schutzausrüstung für Ärzte und Pflegepersonal fast aufgebraucht sei. Zudem plant die Regierung scheinbar den Bürgern das Tragen eines Mundschutzes zu empfehlen. Das dürfte die Nachfrage erneut erheblich anheben. Gelten soll die Empfehlung zunächst für Menschen in besonders schwer vom Coronavirus betroffenen Teilen des Landes. Die Bürger sollen dazu aufgerufen werden in der Öffentlichkeit Mund und Nase zu bedecken. Mit Schals, Tüchern oder nicht medizinischen Masken. Die medizinischen Masken sollen weiterhin für Klinikpersonal reserviert bleiben.

An diesem Freitagabend kündigte Trump in Washington an, seine Regierung wolle den Export knapper medizinischer Schutzausrüstung verbieten. So solle beispielsweise der Export von Atemschutzmasken, von Operationshandschuhen und anderen Produkten untersagt werden. Zudem soll der Hersteller 3M Bestellungen der US-Behörden von in China produzierten Schutzmasken mit Priorität bearbeiten.

Frankreich und Kanada meldeten ähnliche Vorkommnisse

Erst kürzlich hatten französische Politiker den USA vorgeworfen eine Lieferung von Schutzmasken in China aufgekauft zu haben, die für Frankreich bestimmt waren. Die US-Regierung gab dazu aber bisher noch kein offizielles Statement ab. Lediglich ein anonymer Vertreter der Regierung sagte der französischen Nachrichtenagentur AFP, die Vorwürfe aus Frankreich seien völlig falsch. Die US-Regierung habe „keine einzige Maske gekauft, die von China an Frankreich geliefert werden sollte“. Auch Kanada prüft derzeit Berichte, wonach Bestellungen von 10.000 Schutzmasken von den USA in China gestoppt und nach Ohio umgeleitet wurden.

Manuela Matz zum Maßnahmenpaket „Mainz hilft sofort“

Nachrichten Mainz | Das Maßnahmenpaket ist ein „wichtiges Signal an die Wirtschaft in dieser schwierigen Zeit“. So spricht die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz über das gestern vom Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling vorgestellte Maßnahmenpaket “Mainz hilft sofort”.


„Wir tun alles, was uns möglich ist, um der Wirtschaft und den Unternehmen aus den unterschiedlichen Branchen zu helfen“ sagt die Dezernentin.

Aus diesem Grund wurde der “Aktionsstab Wirtschaft” gebildet. Zum ersten Mal tagte der Aktionsstab am 01.04.2020 in einer Telefonkonferenz. Dies wird er zukünftig im Wochenrhythmus tun.

Der Aktionsstab besteht neben der Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz, welche auch die Leitung inne hat, aus der städtischen Wirtschaftsförderung. Ebenfalls Mitglieder des Stabes sind je ein Vertreter der Handwerkskammer, der Industrie und Handelskammer, des Einzelhandelsverbandes, der Agentur für Arbeit, der DEHOGA, der Landwirtschaft, den Banken und Mainzplus Citymarketing.

Diese Mitglieder sind aber nicht fix gesetzt, der Stab kann jederzeit angepasst oder erweitert werden.

„Uns ist es als Landeshauptstadt Mainz sehr wichtig, in dieser für nahezu alle Branchen überaus schwierigen und besonderen Lage mit Institutionen und Vertretern aus den verschiedenen Bereichen einen regelmäßigen Dialog zu führen, um über aktuelle Entwicklungen, Probleme und Anforderungen zu sprechen und immer schnellstmöglich in enger Absprache zu agieren“ so Manuela Matz

Es ist aber auch das Ziel, den Blick auf der Zukunft zu haben

„Wir hoffen sehr, dass die Corona-Krise schon bald ein Ende hat und eine schnelle Rückkehr zur Normalität möglich wird. Wann das aber sein wird, steht in den Sternen. Nichtsdestotrotz müssen wir uns schon jetzt intensiv Gedanken darüber machen, mit welchen Maßnahmen das öffentliche Leben und die Wirtschaft dann schnell wieder in Gang gebracht werden können“ betont die Wirtschaftsdezernentin.



Einige Maßnahmen sind hier bereits ausgesprochen worden

Unternehmen können eine zinsfreie Stundung der Gewerbesteuer beantragen, wenn sie begründet darlegen können, dass ihr Betrieb aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten ist, also nicht vorher schon angeschlagen war. Weiterhin können Steuerforderungen zur Entlastung der betroffenen Unternehmen angepasst werden.

Unternehmen die städtische Flächen oder Gebäude nutzen, können, um eine direkte finanzielle Entlastung zu bekommen, einen Antrag auf Stundung der Miete oder Pacht stellen. „Diese Maßnahmen machen sich direkt bei den Betroffenen bemerkbar und sind für viele eine echte Hilfe“ so Manuela Matz.

Für die Gastronomiebranche werden die Sondernutzungsgebühren, für zum Beispiel Aussenbestuhlung, erlassen und bereits errichtete Gebühren für abgesagte Veranstaltungen in den Schließzeiten zurück erstattet. Bisher genutzte Flächen für eine Sondernutzung können auf Antrag um öffentliche Flächen erweitert werden.

„Es ist uns wichtig, mit diesen Maßnahmen die Betriebe aus diesen extrem schwer getroffenen Bereichen zu entlasten, wir alle wollen schließlich, dass unsere Stadt auch nach der Corona-Krise eine lebendige Gastronomie und einen abwechslungsreichen Einzelhandel hat“ so Manuela Matz.

„Wir wollen, dass die Menschen nach der Krise schnell wieder in die Stadt strömen und werden deshalb unter anderem aktiv Veranstaltungen, wie zum Beispiel verkaufsoffene Sonntage oder Aktionen in der Weihnachtszeit, unterstützen und bewerben“, so Manuela Matz. Zur Förderung und Belebung des Handels stehen ab sofort 300.00 Euro für Maßnahmen im Jahr 2020 zur Verfügung.

Auch für die stark betroffene Branche um Veranstaltungen, Tourismus und Schausteller wird sich Gedanken gemacht.

„Es freut mich sehr, dass wir uns im Stadtvorstand darauf verständigt haben, anstelle des ausgefallenen Rheinfrühlings in diesem Jahr am Rheinufer nach den Weihnachtsfeiertagen einen Wintermarkt durchzuführen und dabei keine Standgebühren zu erheben. Auch könnte es ein zentrales Silvesterfeuerwerk geben. Diese Entscheidung ist gerade für die Schausteller sehr wichtig und bietet diesen die Möglichkeit, Einnahmen zu generieren“ so die Dezernentin. Hierzu soll in den kommenden Wochen mit dem zuständigen Amt 80 Messe und Märkte und der mainzplus CITYMARKETING ein Konzept entwickelt werden.

„Ich hoffe sehr, dass dieses zusätzliche Fest von den Mainzerinnen und Mainzern hervorragend angenommen wird und allen Beteiligten hilft“ sagt Manuela Matz

Da die aktuelle Situation für alle eine große Herausforderung ist, stehe die Stadt eng an der Seite der Betroffenen und helfe wo immer sie könne: „Die Wirtschaft kann sich darauf verlassen, dass wir auch weiterhin alles tun werden, um die betroffenen Unternehmen zu unterstützen. Wir können nur vereint die Krise meistern“, sagt die Dezernentin Manuela Matz.

Mann erleidet Schussverletzung bei Streitigkeit in Hamburg

Nachrichten Hamburg – An diesem Freitagnachmittag wurde ein 28-jähriger Mann in ein Krankenhaus in Hamburg-Harburg mit einer Schussverletzung im Oberschenkel eingeliefert. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen und sucht nach weiteren Zeugen.


Am Tatort wurden Patronenhülsen und eine Blutspur gefunden

Im Bereich der Straße Waldschlucht hat ein Zeuge Personen beobachtet, die eine Auseinandersetzung hatten und hörte kurze Zeit später auch mutmaßliche Schussgeräusche. Die alarmierten Einsatzkräfte hielten in Tatortnähe zwei tatverdächtige Männer im Alter von 26 und 33 Jahren an und nahmen diese vorläufig fest. Die Polizeibeamten stellten am Tatort eine Blutspur fest sowie mehrere Patronenhülsen. Noch während ihres Einsatzes erhielten die Polizisten die Information, dass eine Person mit einer Schussverletzung in ein Krankenhaus in Hamburg-Harburg eingeliefert wurde. Der 28-jährige Geschädigte erlitt eine Oberschenkelverletzung. Lebensgefahr besteht nicht.

Es wurde eine großräumige Absuche des mutmaßlichen Tatortes durch die eingesetzten Beamten durchgeführt. Ein Diensthund fand hierbei eine Pistole, die sichergestellt und anschließend kriminaltechnischen untersucht wurde. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat und zum Tatablauf dauern an. Die beiden deutschen Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Ermittlungen werden zunächst weiter vom Kriminaldauerdienst (LKA 26) geführt. Zeugen, welche die Tat beobachtet haben oder verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040 4286 56789 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

Vergewaltigung von älteren Frauen in Jena – Wer kennt diesen Mann?

Nachrichten Jena – Anfang Juli 2019 kam es zu einem schweren Sexualdelikt im Bereich Jena-Ost (Schlegelsberg) . Bei einer 82-jährigen, allein wohnenden Frau klingelte ein bisher unbekannter Mann und gab an, Mitarbeiter ihres Pflegedienstes zu sein. Die ältere Frau ließ ihn in ihre Wohnung, in der dann der Übergriff stattfand. Anschließend flüchtete der Täter. Durch die anschließenden Ermittlungen konnte ausgeschlossen werden, dass der Mann Mitarbeiter des betreffenden Pflegedienstes ist.


Ähnliche Tat fand Anfang des Jahres 2017 statt

Bereits im Februar 2017 ereignete sich eine ähnliche Straftat im Bereich Jena-West(Lutherstraße). Auch hier klingelte ein unbekannter Mann an der Tür einer damals 87-jährigen, ebenfalls allein wohnenden Frau. Er gab an, Mitarbeiter eines Sozialdienstes zu sein und erlangte so Zutritt zur Wohnung der älteren Dame. Anschließend kam es auch in diesem Fall zum sexuellen Übergriff. Danach floh der Täter.

Die Ermittler gehen davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt. Der Täter ist trotz intensiver Ermittlungen bisher nicht bekannt. Es ist nicht auszuschließen, dass noch mehrere Übergriffe stattfanden, die bisher – möglicherweise aus Scham – noch nicht bei der Polizei angezeigt wurden.

Beschreibung des Täters

Es konnte ein Phantombild des Tatverdächtigen angefertigt werden. Aufgrund eines richterlichen Beschlusses darf dieses nun veröffentlicht werden. Der Mann wird wie folgt beschrieben:

– mitteleuropäisches Aussehen

– ca. 30 – 50 Jahre alt

– ca. 1,80 m groß-schlanke / normale Figur

– dunkles Haar, teilweise ergraut

– spricht heimischen Dialekt

Die Kriminalpolizei bittet um Ihre Mithilfe: Wer kennt diesen Mann oder eine Person, die Ähnlichkeiten mit dem Phantombild aufweist? Bei wem klingelte ein Mann und gab sich fälschlicherweise als Mitarbeiter eines Pflege- oder Sozialdienstes aus, oder auch als Spendensammler? Wer kann Angaben zu weiteren Straftaten machen? Auch wenn es nicht zu Straftaten kam, wird darum gebeten, sich zu melden. Fragen Sie bitte Ihre älteren Familienangehörigen und Bekannten, da erfahrungsgemäß eine hohe Hemmschwelle zur Mitteilung und Anzeige in solchen Fällen vorliegt. In den betreffenden Wohngebieten findet eine Plakatierung mit Fahndungsplakaten statt.

Hinweise richten Sie bitte an die Landespolizeiinspektion Jena unter 03641/810 oder per Email an: kpi.jena@polizei.thueringen.de

Mainzerin als erste Frau an der Spitze vom BKA

Nachrichten Mainz | Martina Link und Jürgen Peter übernahmen zum 1. April die Aufgaben des Vizepräsidenten beim Bundeskriminalamt. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die beiden damit betraut, nachdem Peter Henzler, der bisherige Vizepräsident, zum 1. April in den Ruhestand eintrat. Mit der Nachbesetzung seines Dienstpostens wird die Amtsleitung des BKA personell verstärkt. Diese besteht nun aus BKA-Präsident Holger Münch, dem Vizepräsident Michael Kretschmer und den beiden neuen Vizepräsidenten.

 


Zusätzliche Aufgaben beim BKA

Grund für die Erweiterung der Leitungsebene sind die zusätzlichen Aufgaben, die bei dem  BKA hinzukamen und die damit zusammenhängende personelle Vergrößerung. Das BKA richtete beispielsweise die Abteilungen „Islamistisch motivierter Terrorismus/Extremismus“ und „Cybercrime“ neu ein. Zudem wird mit dem Programm 2020 die Neustrukturierung der IT der Polizeien in Deutschland vorangetrieben. Dabei bringen die beiden neuen Vizepräsidenten viel Erfahrung mit.

Mehr über Martina Link

Beim BKA ist Martina Link die erste Frau in der Position der Vizepräsidentin. Sie wurde im Jahr 1966 in Mainz geboren. Seit dem Jahr 1985 ist sie im Bundeskriminalamt tätig. Link arbeitete in verschiedenen Ermittlungs- und Auswertebereichen der Schweren und Organisierten Kriminalität sowie in der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit. Zudem war sie im Bundesministerium des Innern tätig und übernahm die Funktion als Pressesprecherin des BKA. Sechs Jahren lang war Martina Link als Gruppenleiterin in der Abteilung Zentrale kriminalpolizeiliche Dienste tätig. Ein weiteres Jahr übernahm sie die Aufgaben als Gruppenleiterin des Bereiches Wirtschafts- und Finanzkriminalität in der Abteilung Schwere und Organisierte Kriminalität. Danach wurde sie im Jahr 2013 zur Leiterin der damaligen Abteilung Kriminalistisches Institut ernannt. Seit 2016 leitet sie die Abteilung Operative Einsatz- und Ermittlungsunterstützung.

Mehr über Jürgen Peter

Im Jahr 1963 wurde Jürgen Peter im Auetal in Niedersachsen geboren. Während seiner Zeit als Offizier der Feldjägertruppe studierte er bei der Bundeswehr Wirtschafts- und Organisationswissenschaften. Seit dem Jahr 1995 ist er beim Bundeskriminalamt tätig. Zunächst arbeitete er in den Abteilungen Informationstechnik und Zentrale Verwaltung. Seit dem Jahr 2000 war Peter in diversen Bereichen der Bekämpfung der Schweren und Organisierten Kriminalität beschäftigt. Im Jahr 2012 wechselte er als Gruppenleiter in die Abteilung Polizeilicher Staatsschutz, die er seit 2014 leitet. Unter seiner Leitung liefen zahlreiche bedeutende Ermittlungsverfahren im Bereich des polizeilichen Staatsschutzes.

Mehr über Peter Henzel

Der am 1. April in den Ruhestand gegangene Vizepräsident Peter Henzler trat 1990 als Volljurist ins BKA ein. 30 Jahre lang tat er viel für das BKA und prägte in unterschiedliche Funktionen die Arbeit in der Sicherheitsbehörde. Er war beispielsweise als Leiter des Stabes der Amtsleitung, als Leiter der damaligen Abteilung Zentrale kriminalpolizeiliche Dienste und als Leiter der Abteilung Schwere und Organisierte Kriminalität tätig. Im Jahr 2013 wurde er dann zum Vizepräsident ernannt.

BKA-Präsident Holger Münch zum Leitungswechel:

„Das BKA verdankt Peter Henzler und seinem unermüdlichen Einsatz für die Belange des Bundeskriminalamtes zahlreiche Fortentwicklungen in vielen Bereichen des Amtes und der Kriminalitätsbekämpfung. Seine analytische Denk- und auf die Polizeipraxis bezogene Arbeitsweise hat viele Verbesserungen angestoßen. Mit Martina Link und Jürgen Peter folgen ihm zwei erfahrene Führungskräfte in das Leitungsteam des BKA, die das Bundeskriminalamt in verschiedenen Funktionen kennengelernt und die das BKA, seine Struktur und seine professionelle Arbeit in ihren jeweiligen Funktionen mitgestaltet haben. Sie sind für ihre neue Aufgabe bestens vorbereitet.“