BYC-News Blog Seite 1423

Schwer verletzte Katze in Essenheim gefunden

Nachrichten RheinhessenAn diesem Samstagabend waren Polizeibeamte auf ihrem Streifendienst in Essenheim unterwegs. Gegen 19:30 Uhr fanden die Polizisten in der rheinhessischen Gemeinde einen schwer verletzten Kater an der Straße. Das Tier lag dort mit schweren Verletzungen.


Der Kater hat ein rotes Fell und ist zur tierärztlichen Versorgung in die Tierklinik nach Bad-Kreuznach gebracht worden. Der Tierhalter oder die Tierhalterin konnten bislang nicht ausfindig gemacht werden. Die Besitzer werden gebeten sich mit der Mainzer Polizei unter der Rufnummer 06131 – 65 4310 oder per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

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Homeoffice und Vier-Tage-Woche nach Corona zu erwarten

Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Seit rund zwei Wochen sind Arbeitnehmer, welche die Möglichkeit haben im Homeoffice. Jetzt hat der Hamburger Zukunftsforscher Prof. Peter Wippermann sich zu dem Thema und möglichen Folgen der Coronakrise geäußert. Er ist der Meinung, dass die aktuelle Situation den digitalen Fortschritt der Arbeitswelt beschleunigt. Doch Wippermann geht mit seinen Theorien noch weiter und vermutet beispielsweise die Einführung einer Vier-Tage-Woche.

 


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Die Diskussionen über eine Vier-Tage-Woche werden kommen

„In naher Zukunft werden wir über die Einführung der Vier-Tage-Woche diskutieren. Denn die klassische Arbeitszeit ist geprägt von der Industrialisierung der Wirtschaft. Das ändert sich durch die Digitalisierung. Heute erledigen wir anfallende Arbeitsmengen in anderen Zeitblöcken als früher, vielleicht werden wir an wenigen Tagen viele Stunden im Home-Office arbeiten. Mobiles Arbeiten bedeutet, dass wir zu verschiedenen Zeiten an unterschiedlichen Orten arbeiten.“, so Wippermann in einem Interview dem Kundenmagazin proFit der Krankenkasse BKK VBU.

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Höheres Einkommen und soziales Ansehen durch Homeoffice

Arbeitnehmer, welche die neuen Strukturen beherrschten, würden durch höhere Einkommen und soziales Ansehen vom Homeoffice-Boom profitieren. Die Gesellschaft müsste aber auch auf Berufsgruppen wie Pfleger und Kassierinnen achten, die nicht von zuhause aus arbeiten können. Diese Berufsgruppen werden wirtschaftlich nicht profitieren, solange die Arbeitgeber und Gewerkschaften keine Lösung finden. Wippermann geht davon aus, dass vor allem die Kassierinnen und Kassierer heute noch gefeiert und morgen wegrationalisiert werden. Das Supermarkt-Format Amazon Go sei in den USA mittlerweile etabliert.
„Wir sehen aber, dass die neuen Technologien für Heranwachsende die reale Umwelt ist, an die sich die vorherige Generation anpassen muss. Je älter die Gruppen sind, umso fremder werden ihnen die neuen Technologien. Zwar haben die Älteren inzwischen Facebook im Griff. Aber zum Videoportal TikTok finden sie definitiv keinen Zugang, weil sie es gar nicht verstehen. Videostreamings sind für Schüler heute eine Art Bildungsrealität. Für viele Eltern und Großeltern bedeuten sie Böhmische Dörfer, wenn man diesen Ausdruck noch nutzen darf.“, erklärt Wippermann
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Wippermann vermutet gespaltene Gesellschaft nach Corona

Wippermann vermutet einen deutlichen Riss, der die Gesellschaft spalten könnte. Einige Arbeitnehmer können wahrscheinlich mit der rasant fortschreitenden Modernisierung mithalten. Für andere Arbeitnehmer, die nicht Digital arbeiten, dürften es schwierig werden, in der mordernen Berufswelt Schritt zu halten. In dem Interview spricht Wippermann von einer Polarisierung der Gesellschaft. „Es wird zu erhöhter Spannung kommen zwischen denjenigen, die in der Lage sind, in ihrem beruflichen Umfeld die digitalen Technologien zu nutzen, und denjenigen, die in der sogenannten ersten Realität ihre Arbeitsplätze haben, etwa Pfleger oder Kassiererinnen.“

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Schnelle Coronavirus Ausbreitung in Wormser Altenheim

Nachrichten Worms | Die rasante Ausbreitung des Corona-Virus macht auch vor dem Wormser Altenheim Amandusstift nicht halt. Dort war zuletzt ein Bewohner nach einer Coronainfektion verstorben, teilte die Heimleitung an diesem Donnerstag mit.


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Infizierte Mitarbeiter in Quarantäne

Ein Sprecher der Kreisverwaltung Alzey-Worms berichtet an diesem Sonntag, dass alle circa 150 Mitarbeiter des Amandusstifts inzwischen getestet worden sind.  Insgesamt sind demnach 17 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Alle befinden sich teilweise mit leichten Symptomen, einige auch ohne Symptome, in häuslicher Quarantäne.

Auch neun Heimbewohner haben sich mit dem Corona-Virus infiziert. Zwei werden stationär im Klinikum Worms behandelt.

20 Mitarbeiter der Kreisverwaltung unterstützen nun das Gesundheitsamt dabei alle Kontaktpersonen der infizierten Bewohner und Mitarbeiter ausfindig zu machen. Diese werden durch das Gesundheitsamt informiert. Der Amandusstift hat genügend Desinfektionsmittel und Schutzausrüstung vorrätig.

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Stadtpolizei muss 2 Shisha-Bars in Wiesbaden versiegeln

Die Stadtpolizei Wiesbaden musste an diesem Wochenende zwei Shisha-Bars und eine Kneipe versiegeln. In einer der Shisha-Bars wurden durch die Beamten insgesamt zwölf Personen angetroffen. Beim eintreffen der Stadtpolizei versteckten die Personen sich im Haus.


Alle drei Geschäfte wurden versiegelt, um weitere Verstöße zu verhindern. Zusammen mit zwei weiteren Jugendgruppen, die im Stadtgebiet angetroffen wurden, sind am Wochenende bisher 23 Bußgeldverfahren in Wiesbaden eingeleitet worden.

Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz: „Aufgrund dieser Verhaltensweise muss von einem ganz bewussten Verstoß gegen die Auflagen ausgegangen werden“.

Insgesamt hat die Stadtpolizei seit Beginn der Kontrollen vor etwa 14 Tagen 2.986 Kontrollen und Beratungsgespräche durchgeführt. Dabei konnten 329 Verstöße festgestellt werden.

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Einbrecher erbeuten Münzsammlungen in Rüsselsheim

Nachrichten Rüsselsheim | In der Nacht von Freitag auf Samstag haben Einbrecher ein Mehrfamilienhaus in der Hans-Sachs-Straße in Rüsselsheim aufgesucht. Nachdem sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung verschafften, durchsuchten sie mehrere Zimmer. Die Einbrecher erbeuteten zwei Münzsammlungen sowie eine Geldbörse mit Bargeld. Die Täter konnten im Anschluss unerkannt flüchten. Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim sucht Zeugen zu dem Fall. Personen die etwas beobachtet haben melden sich bitte unter Rufnummer 06142/696-0


 

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Unternehmer spendet Desinfektionsmittel an Feuerwehr und Rettungsdienste

Der Unternehmensberater Ming Yang hat der Stadt Frankfurt am Main 200 Mundschutzmasken und über 300 Flaschen Desinfektionsmittel gespendet. Die Spende wurde an die Feuerwehr, den Rettungsdienst und die Krankenhäuser sowie das Gesundheitsamt verteilt. Min Yang ist in der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) als auch im hessischen Landesausländerbeirat aktiv.


Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann

„Schutzmasken und Desinfektionsmittel sind momentan ein knappes Gut. Ming Yangs Spende ist ein klares Zeichen der Solidarität – er unterstützt damit nicht nur unser hart arbeitendes Klinikpersonal, sondern die gesamte Stadt“

Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer

„Ming Yang ist vor allem wegen der Versorgung der Ärzte, des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und des medizinischen Personals sehr besorgt. Er hat selbst immer einen kleinen Vorrat an Masken und Desinfektionsmitteln – nun hat er nicht nur seinen gesamten Bestand gespendet, sondern auch bei Freunden und Verwandten, bei Apotheken und Firmen nach weiteren Materialien gefragt. Er hofft, damit seinem Frankfurt helfen zu können.“

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Mehrere Gräber zerstört und über 400 Blumen gestohlen

Nachrichten Blaulicht | In der vergangenen Woche haben bislang Unbekannte Täter zwischen Donnerstag und Samstag mehrere Grabstätten zerstört. Der Tatort ist der Friedhof in der Hilgenboomstraße in Rotthausen. Mindestens 400 Pflanzen und Blumen wurden von der Gräbern gestohlen und mitgenommen. Weiterhin sind Töpfe und Dekorationsartikel der Grabstätten entwendet worden. Zeugen der Taten melden sich bitte bei der Polizei in Gelsenkirchen unter Rufnummern 0209 365-8112.


 

RKI empfiehlt keine Obduktion bei Covid-19 | Todeszahlen nicht korrekt

Update 06. April 2020 (Erstbericht 29. März 2020) | Das Robert Koch Institut (RKI) empfiehlt keine Obduktionen bei Covid-19 infizierten Verstorbenen vorzunehmen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch eine Schmierinfektion mit dem Coronavirus möglich ist. Der allgemeine Umgang mit Covid-19-Verstorbenen entspricht daher dem Umgang mit an Influenza Verstorbenen. Im oben gezeigten Video vom Bundesverband der Bestatter wird der Umgang mit infektiösen Verstorbenen (Covid-19) gezeigt.

 


Auf der Todesbescheinigung sollte „Covid-19“ angegeben sein

Ob ein Patient nun wirklich an der Infektion durch das Coronavirus verstorben ist, kann in den meisten Fällen nicht mehr nachgewiesen werden. Auch eine anderweitige Erkrankung kann dazu geführt haben. Da keine Obduktionen durchgeführt werden sollen, vermutet man zum Großteil, dass die Patienten an Covid-19 verstorben sind.

Ein weiterer Punkt ist die empfohlene Angabe beim Ausstellen des Totenschein. Dort sollte die Infektion benannt werden, aus landesrechtlichen Gründen. Unabhängig davon, ob der Patient nun an Covid-19 verstorben ist oder nicht.

„Das SARS-CoV-2 wurde durch den Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) in die Risikogruppe 3 eingestuft. Unabhängig von landesrechtlichen Bestimmungen ist daher auf der Todesbescheinigung auf die Infektionsgefahr hinzuweisen und es wird empfohlen, COVID-19 namentlich zu benennen.“ schreibt das RKI.



Durchschnittliches Todesalter bei Covid-19 ist 80 Jahre

Das Durchschnittsalter der Corona-Toten ist laut dem Robert Koch Institut in Deutschland mit 80 Jahren ziemlich hoch. Das jüngste Todesopfer in Deutschland war 28 Jahre alt und hatte Vorerkrankungen. Viele der Verstorbenen hätten auch ohne die Erkrankung nur noch eine überschaubare Lebenserwartung gehabt. Manche lebten in Pflegeheimen. Ihr Immunsystem war bereits geschwächt.

Erste Stadt zweifelt Todeszahlen vom RKI an

Die Hansestadt Hamburg zweifelt als erste Stadt die Zahlen vom RKI an. An diesem Donnerstag gab das Robert-Koch-Institut für die Stadt Hamburg 14 Todesfälle an, die Gesundheitsbehörde Hamburg dagegen lediglich acht.

Viele der Verstorbenen litten bereits an teilweise schweren Vorerkrankungen. Hamburg drängt deshalb darauf, dass bundesweit die Zählweise überprüft wird. Es muss überprüft werden an was die Menschen gestorben sind. Wir können nicht jeden Todesfall dem Virus zuordnen.

Beim Robert-Koch Institut landen alle Verstorbenen, bei denen das Virus SARS-CoV-2 festgestellt wurde, in die Todeszählung.

Das BGV Hamburg teilte über Twitter mit

„Bei dem am 13.3. Verstorbenen mit (posthum) festgestellter COVID-19-Infektion war nicht die Infektion Ursache für den Tod. In Hamburg werden Todesfälle mit COVID-19-Infektion durch das Institut für Rechtsmedizin begutachtet.“

Hamburg ist eine der wenigen Städten die Obduktionen und Untersuchungen an Verstorbenen mit der Covid-19 Krankheit vornehmen.



Es wird empfohlen, dass mindesten 2 Personen bei der inneren Leichenschau anwesend sind

Das RKI schreibt weiter auf seiner Seite: Eine innere Leichenschau, Autopsien oder andere aerosolproduzierenden Maßnahmen sollten vermieden werden. Sind diese notwendig, sollten diese auf ein Minimum beschränkt bleiben. Zudem wird aus Sicherheitsgründen (z.B. für den Fall von Stürzen oder Kollaps des durchführenden Personals) empfohlen, dass mindestens zwei Personen gleichzeitig in persönlicher Schutzausrüstung (PSA) arbeiten („Buddy-System“).

Eine Kremationsleichenschau (zweite Leichenschau) wird in vielen Bundesländern gefordert, unter anderem, um vor der Kremation eine nicht-natürliche Todesursache zu überprüfen. Bei Vorliegen von COVID-19 birgt diese zweite Leichenschau ein zusätzliches Infektionsrisiko. Vor der Durchführung sollte daher eine strenge Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.



Zum Thema Mundschutz hat  das RKI seine Meinung geändert

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Meinung zum Tragen eines Mundschutzes am heutigen Donnerstag geändert. Die Experten des RKI empfehlen dass auch Menschen ohne Anzeichen einer Infektion vorsorglich einen Mundschutz tragen sollten. Durch den Mundschutz wird das Ansteckungsrisiko vermindert und man schützt seine Mitmenschen in der näheren Umgebung. Zum ausführlichen Artikel: Robert Koch Institut ändert Meinung zum Mundschutz

Die kompletten Vorgaben und Empfehlungen sehen Sie auf der Seite vom RKI unter diesem Link: Ansteckung durch an COVID-19 Verstorbenen

 

Bunte Nistkästen für den Schelmengraben in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | Insgesamt 14 bunte Nistkästen wurden im Schelmengraben platziert. Diese sollen für die einheimischen Vögel Brut- und Schlafplätze schaffen. Die Nistkästen wurden im Rahmen des Wiesbadener Freiwilligentags von Ehrenamtlichen zusammengebaut und bemalt.


Auch diesen Herbst sind Verschönerungsaktionen geplant

Gemeinsam mit einer Bewohnerin hat das Stadtteilmanagement unter Trägerschaft der BauHaus Werkstätten Wiesbaden die Montage der Nisthilfen übernommen. Diese wurden an diversen Bäumen im Schelmengraben montiert. Die farbenfrohen und selbstgebastelten Kunstwerke warten nun darauf, von den Singvögeln genutzt zu werden. Finanziert wurden die Bausätze von der GWH Wohnungsgesellschaft.

Interessierte werden auch in diesem Herbst wieder die Möglichkeit bekommen, sich bei dem Freiwilligentag an Verschönerungsaktionen im Stadtteil zu beteiligen. Hierzu wird das Stadtteilmanagement rechtzeitig über die Presse, auf der Homepage der Sozialen Stadtplus und über Facebook informieren.

Wertstoffhöfe im Landkreis Alzey werden teilweise geöffnet

Nachrichten AlzeyAktuell sind die Wertstoffhöfe im Landkreis Alzey-Worms geschlossen. Viele Bürger und Bürgerinnen forderten allerdings die Öffnung der Höfe für die Entsorgung von Grünschnitt.


Einige Wertstoffhöfe werden teilweise geöffnet

Die Wertstoffhöfe des Landkreises wollen nun dem vielfachen Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nachkommen. Daher werden die Entsorgungsbetriebe des Landkreises ab der kommenden Woche einmal wöchentlich öffnen, allerdings nur für die Anlieferung von Grünschnitt. Die einzige Ausnahme bildet der Wertstoffhof in Framersheim. Dieser bleibt weiterhin geschlossen.

Am Dienstag den 07. April und Dienstag den 14. April werden die Höfe in Alzey, Dittelsbach-Heßloch, Gau-Odernheim, Mauchenheim, Osthofen und Wörrstadt ihre Tore öffnen.

An den Donnerstagen 09. April und 16. April öffnen die Wertstoffhöfe in Eich, Eppelsheim, Flonheim, Monsheim, Saulheim und Wöllstein. An diesem Tagen kann eine Anlieferung in den Zeiten von 8:30 bis 12:30 Uhr und 13 bis 17 Uhr erfolgen.

Die Anlieferung ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Grünschnitt bis maximal zwei Kubikmeter
  • Anlieferung nur durch Bürger des Landkreises Alzey-Worms (Ausweise werden kontrolliert)
  • Zufahrt wird durch das Personal geregelt
  • Maximal vier Anlieferer gleichzeitig auf dem Hof
  • Der Sicherheitsabstand ist zwingend einzuhalten

Sohn sticht mehrfach mit Messer auf seine Eltern ein

Nachrichten Frankfurt | An diesem Samstag kam es zu einem Familienstreit bei dem ein Messer zum Einsatz kam. Gegen 16:30 Uhr kam es in der gemeinsamen Wohnung von Eltern und Sohn zu einer Auseinandersetzung. Die Wohnung befindet sich in einem Mehrfamilienhaus in der Ben-Gurion-Ring in Frankfurt Bonames.


Die Auseinandersetzung innerhalb der Familie verlagerte sich lautstark auf den Balkon der  Wohnung. Die angrenzenden Nachbarn konnten dort beobachten, wie der Sohn zuerst mit einem Rohr auf seinen Vater und Mutter mehrfach einschlug. Nach den Schlägen zog er ein Messer und stach auf seine Eltern mehrfach ein.

Nachbarn die diese Situation beobachtet hatten, eilten zu dem Balkon und versuchten auf den 42-jährigen Sohn einzureden. Der ging dann Blutverschmiert zurück in die gemeinsame Wohnung. Die alarmierte Polizei konnte ihn kurz darauf festnehmen.

Sein 67 Jahre alter Vater und seine 63 Jahre alte Mutter wurden bei dem Messerangriff schwer verletzt. Sie wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe der schrecklichen Tat sowie der genaue Tatablauf sind im Detail noch unbekannt. Die Kriminalpolizei Frankfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Unternehmen aus Bingen hilft der Medizin mit 3D-Drucker

Nachrichten BingenDie aktuelle Corona-Krise fordert uns allen einiges ab. Besonders Schutzmasken sind mehr als wichtig, aber kaum noch erhältlich. Dies brachte das Binger Dentallabor Bösing Dental GmbH & Co.KG auf eine unkonventionelle Idee, fernab vom Kerngeschäft. Dafür nutzt das Labor die technologie der 3D-Drucker.


Eine Geschäftsidee aus der Not heraus

Gerade in der aktuellen Situation sind Gesichtsschutzmasken extrem hilfreich und daher überaus gefragt, doch viele Anbieter können keine mehr liefern. Das brachte das Dentallabor um Christoph Bösing auf eine Geschäftsidee, denn die Not macht erfinderisch. „Vor über einer Woche haben wir uns mit dem Gedanken beschäftigt. Die Masken sind von den Kunden nachgefragt, aber im Handel gibt es keine mehr“, berichtet der Geschäftsführer Christoph Bösing.

Quelle: zwp online

Gesichtsmasken aus dem 3D-Drucker

Aus diesem Grund fing er an Gesichtsmasken aus einer Kunststofffolie mit einer Halterung mit einem 3D-Drucker zu fertigen. Die Information, dass das Binger Labor diese Masken herstellt und liefert verbreitete sich rasant. „Wir haben über 500 Mails erhalten“ berichtet Bösing. Aus diesem Grund errichtete er in Windeseile einen Onlineshop, in dem er diese Masken für 10 Euro verkauft. „Billiger geht es wirklich nicht, die Maske ist auch für uns in der Herstellung schon teuer“, so Bösing.

Allerdings mussten nicht alle diese Masken kaufen. Das Unternehmen spendete der Heilig-Geist-Hospital (HGH) 40 der neuen Masken. Aber auch das Krankenhaus Marienwörth, der Malteser Hilfsdienst und der Rettungsdienst Corneli bekamen einige Masken gespendet.

Massenschlägerei vor Dönerladen in Mühlheim

Nachrichten Mühlheim an der Ruhr – An diesem Samstagabend gegen 20.20 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei gemeldet. Vor einem Dönerimbiss am Kreisverkehr an der Sandstraße/Eppinghofer Straße soll es zu körperlichen Auseinandersetzungen mit etwa 15 bis 20 Beteiligten gekommen sein.


Der Bereich vor dem Dönerimbiss wurde komplett verwüstet

Im Bereich des Kreisverkehrs konnten die Beamten mehrere Personengruppen feststellen, die teilweise mit Holzlatten und auch weiteren Gegenständen aufeinander einschlugen. Vor dem Imbiss zeigte sich ein Bild der Verwüstung. Die Stehtische, Flyer und auch Kisten, die für den vorgeschriebenen Mindestabstand wegen der aktuellen Corona-Pandemie sorgen sollten, waren umgeworfen worden.

Drei Männer wurden bei der Schlägerei leicht verletzt und mussten in einem Krankenhaus ambulant versorgt werden. Von 20 Personen wurden die Personalien aufgenommen. Einige Beteiligte mussten zur Identitätsfeststellung zur Wache gebracht werden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ersten Erkenntnissen nach kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Inhaber (29) des Dönerimbisses, sowie seinen Mitarbeitern und einer Gruppe von Männern. Ob die Männer Kunden des Imbisses waren, muss noch ermittelt werden.

Jugendliche in Ingelheim mit Messer bedroht

Nachrichten Ingelheim | An diesem Freitag gegen 20:30 Uhr verfolgte ein 33-jähriger Mann aus dem Rheingau-Taunus-Kreis Jugendliche und bedrohte diese am Ingelheimer Bahnhof mit einem Messer. Auch den Polizeibeamten gegenüber verhielt sich der Mann im späteren Verlauf äußerst aggressiv.


Die an der Örtlichkeit eintreffenden Beamten konnten den Verdächtigen am Ingelheimer Busbahnhof stellen. Es wurde ihm mit dem Einsatz des Elektroschockers gedroht, erst dann ließ er ab und warf das Messer weg. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der Mann war während der Aufnahme vor Ort äußerst aggressiv und wurde in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.

Der Tatverdächtige leistete auch auf der Fahrt zur Dienststelle immer wieder Widerstand. Dies änderte sich auch auf der Wache nicht, weswegen die Beamten gezwungen waren, den Elektroschocker tatsächlich zum Einsatz zu bringen. Er wurde im Anschluss in die Gewahrsamszelle gebracht. Diese durfte er erst gegen 5 Uhr am nächsten Morgen verlassen.

Aus welchem Grund der mutmaßliche Täter die Jugendlichen verfolgte und bedrohte, ist derzeit noch nicht bekannt. Der 33-Jährig erhielt eine Anzeige wegen Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Außerdem wurde eine Blutprobe entnommen.

 

Modelabel spendet Mundschutzmasken

Eigentlich produziert das Mannheimer Modelabel von Jungfeld seit 2013 bunte Socken und hatte sich bereits in einigen größeren Kaufhausketten wie Peek & Cloppenburg, Karstadt und Breuninger etabliert.


Für jede gekaufte Maske spendet das Modelabel eine weitere

Das Unternehmen näht Masken aus 100 Prozent Baumwolle und verkauft diese nach dem 1+1 Prinzip. Das bedeutet man kauft sich selbst für 15 Euro eine Maske und von Jungfeld produziert zum Selbstkostenpreis eine zweite, die an jemand Bedürftigen weitergegeben wird. Die Masken sind bei 90 Grad waschbar. Die Lieferzeit beträgt aktuell vier bis sechs Tage, an einer Verkürzung arbeitet das Label natürlich.

Auf den ersten Schock durch die Corona-Krise hatte auch das noch recht junge Modelabel von Jungfeld Kurzarbeitergeld beantragt. Nun ist die Nachfrage für die Masken aber so hoch, dass das Unternehmen sieben Tage die Woche und 16 Stunden am Tag produziert, um die enorme Nachfrage überhaupt decken zu können. „Wir hatten schon so gut wie zugeschlossen, dann wurden uns die Türen eingerannt“ so Geschäftsführer und Mitbegründer Lucas Pulkert.

„Wir bei von Jungfeld sind tief beeindruckt von der Solidarität der Menschen“, berichtet Mitbegründerin und Geschäftsführerin Maria Pentschev. „Fast Zwei-Drittel bestellen die Soli-Maske mit.“

Profimasken bleiben für die Profis

Pentschev und Pulkert berichten, dass dieses Prinzip aktuell auf dreierlei Hinsicht positive Auswirkungen hat:

  1. Durch den Entschluss, die eigene Produktproduktion bei Seite zu stellen und stattdessen Schutzmasken aus 100 Prozent Baumwolle zu produzieren, kann sinnvoll geholfen werden. Zudem kann das eigene Unternehmen aus der Krise gezogen werden.
  2. Man ergreift Initiative. Die Masken sind eine sinnvolle Maßnahme sich selbst etwas zu schützen und andere nicht zu gefährden. Doch der größte Vorteil: Profimasken bleiben für die Profis
  3. Man handelt solidarisch, denn jeder der eine Maske benötigt, sollte auch eine bekommen

Das Unternehmen zieht nach einigen Tagen eine erste Bilanz

  • Das Unternehmen hat sich durch seine Initiative innerhalb weniger Tage die Möglichkeit geschaffen, von der Kurzarbeit zurück zur Vollzeitarbeit zu gelangen
  • Seit dem 23. März fertigt das Unternehmen 1.000 Masken pro Tag, 120.000 Masken sind bereits bestellt
  • 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei von Jungfeld, sowie 100 bis 200 Näher und Näherinnen aus 18 Nähereinen sind in die Produktion involviert. So können auch andere Unternehmen ihre Existenz sichern.
  • Bereits 13.000 Meter Stoff wurden zu Masken verarbeitet

Inzwischen empfiehlt sogar das Robert-Koch-Institut das Tragen von Mundschutz im öffentlichen Raum, wie dem Supermarkt, dem öffentlichen Personennahverkehr oder aber am Arbeitsplatz, da die geforderten Mindestabstände dort oft nicht gewahrt werden können.