BYC-News Blog Seite 1422

Familien aus Mainz und Hochheim nähen Masken für Altersheim

Nachrichten Mainz | Die große Nachfrage nach Mundschutz, insbesondere auch für Rettungskräfte, war Anlass für eine Aktion der Johanniter Hilfsgemeinschaft (JHG). Der 1. Vorsitzende Alexander von Renz reagiert zunächst auf die Anfrage einer Senioreneinrichtung in Mainz, die dringend Masken benötigten.


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Masken für das Martinsstift

„Damit kam das Projekt ins Rollen. Wir haben sofort angefangen mit den Materialien, die die Pflegeeinrichtung zur Verfügung gestellt hat, Masken zu nähen“, so von Renz. Er dankte in diesem Zusammenhang den Hochheimer und Mainzer Familien, die in Heimarbeit diese Masken kostenfrei für das Martinsstift nähen. Die Familie Klett, Koch, Nessel, Winheller aus Mainz und aus Hochheim Familie Gundlach und von Renz. „Das ist eine tolle Unterstützung in schwerer Zeit für eine besonders sensible Bevölkerungsgruppe“, sagt von Renz.

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350 Einmal-Masken an die Johanniter-Unfall-Hilfe gespendet

In diesem Zuge spendete auch Regina Müller, die im Nebenberuf in Hochheim eine professionelle Fußpflege betreibt, 350 Einmal-Mundschutz-Masken an die Johanniter-Unfall-Hilfe aus Mainz, die hier dringend benötigt werden. Die Preise, die für diese Mundschutz-Masken aufgrund der Pandemie aufgerufen werden, liegen aktuell bei bis zu EUR 3,- pro Stück. „Ich leiste gerne meinen Beitrag für die Rettungskräfte der Johanniter. Mein Geschäft ist derzeit geschlossen, sodass ich meinen Vorrat abgeben kann. Die Johanniter können diese jetzt besser gebrauchen“, erklärt Regina Müller.

„Wir wissen, dies alles ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wenn jeder in dieser Gesellschaft anpackt, können wir zusammen viel bewirken. Ich hoffe, dieses Beispiel findet noch viele Nachahmer“, betont Alexander von Renz.

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Hanfplantage in einer Wohnung in Aachen entdeckt

Nachrichten Aachen – An diesem Freitag gegen 18.45 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz in die Kochstraße in Haaren gerufen. Da in einem Mehrfamilienhaus über viele Wochen ein verdächtig hoher Stromverbrauch in einer Wohnung festgestellt worden war, wurde die Polizei alarmiert.


Nach dem Eintreffen der Polizeibeamten gab es konkrete Hinweise auf eine illegale Hanfplantage, sodass die Durchsuchung der Wohnung von einem Richter angeordnet wurde. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten dann ca. 400 Pflanzen und das dazugehörige Equipment. Das THW unterstützte die Polizei beim Abtransport der sichergestellten Pflanzen. Die Bewohner der Wohnungen konnten nicht vor Ort angetroffen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle | Zeugen gesucht

Nachrichten Raunheim | An diesem Montagabend wurde gegen 21:30 eine Tankstelle überfallen. Der Überfall ereignete sich in der Kelsterbacher Straße in Raunheim. Dabei bedrohte der die junge Angestellte der Tankstelle.


Mit einem blauen Mundschutz maskiert betrat der Mann die Tankstelle. Die 18 Jahre alte Mitarbeiterin bedrohte er mit einem Messer und griff dann in die Kasse. Aus dieser schnappte er sich mehrere hundert Euro in Scheinen. Im Anschluss daran flüchtete der Täter zu Fuß in nicht bekannte Richtung. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, welche jedoch bislang erfolglos blieb. Die Angestellte wurde bei dem Überfall nicht verletzt.

Täterbeschreibung:

  • ca. 25 Jahre alt
  • ca. 175 cm groß
  • kräftige Statur
  • dunkle Hose
  • schwarzes Oberteil der Marke Adidas
  • weiße Sportschuhe

Zeugen werden darum gebeten sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 – 6960 zu melden.

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Premierminister Boris Johnson auf Intensivstation

Der britische Premierminister Boris Johnson befindet sich aufgrund seiner Infektion mit dem Coronavirus auf der Intensivstation. Das teilte sein Büro mit. Die Ärzte hatten wegen seines schlechten Gesundheitszustandes dazu geraten, hieß es in einer Erklärung. Im Laufe des Nachmittags habe sich sein Zustand noch verschlechtert.


Bereits seit mehreren Tagen versucht der Premierminister seine Krankheit auszukurieren. Doch es ging ihm von Tag zu Tag schlechter. Wegen anhaltend hohen Fiebers war er an diesem Sonntagabend in das Krankenhaus eingeliefert worden. Auch zehn Tage nach dem positiven Testergebnis hatte Johnson noch hartnäckige Symptome gezeigt, begründet eine Sprecherin die Einlieferung in das Krankenhaus. Johnson befindet sich im Londoner St. Thomas Hospital. Dort musste er mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden, berichtete die „Times“.

Nach Angaben eines Regierungssprechers hatte der Premierminister den Außenminister Dominic Raab gebeten, ihn zu vertreten, falls dies nötig sein sollte. Zunächst hatte er die Regierungsgeschäfte jedoch aus dem Krankenhaus fortführen wollen.

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Motorradfahrer fährt in Gruppe Rehe | Rettungshubschrauber im Einsatz

Nachrichten Sprendlingen | An diesem Montagabend kam es zu einem Unfall bei dem ein Motorradfahrer in ein Gruppe von Rehen fuhr und daraufhin zu Boden stürzte. Der Unfall ereignete sich auf der Landstraße L415 rund ein Kilometer vor Sprendlingen. Wie schwer die Verletzungen waren, war zunächst unklar.


Daher wurde vorsorglich ein Rettungshubschrauber alarmiert. Dieser wurde jedoch nicht benötigt, da der Motorradfahrer bei dem Unfall nur leicht verletzt wurde. Aufgrund des Hubschraubereinsatzes musste die Landstraße für rund 30 Minuten gesperrt werden.

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Jogger entblößt sich vor junger Frau

Nachrichten Niedernhausen | An diesem Samstagnachmittag entblößte sich ein bislang noch unbekannter Mann vor einer 24 Jahre alten Frau. Der Jogger war bereits zuvor schon einige Male an ihr vorbei gelaufen, bevor er sich vor ihr entblößte. Der Vorfall ereignete sich in Königshofen, einem Ortsteil von Niedernhauen.

 


Gegen 14:20 Uhr lief die Frau die Verlängerung der Brunnenstraße in Richtung Jacobi Park entlang. Der Mann, der bereits zuvor einige Male an ihr vorbei gejoggt war, entblößte sich plötzlich im Bereich der Autobahnunterführung vor ihr. Er zog seine Hose herunter und zeigte ihr sein Geschlechtsteil. Die Frau ging nicht darauf ein, sondern entfernte sich zügig von dem Ort.

Täterbeschreibung:

  • 30 bis 40 Jahre alt
  • 1,70 bis 1,80 groß
  • normale Figur
  • mittelblonde kurze Haare
  • Dreitagebart
  • dunkle Sporthose
  • auffällig blaues Sportoberteil
  • gemusterter Schlauchschal

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611 – 3450 bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden zu melden.

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42 köpfige Familie von Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt

Nachrichten Blaulicht | Die Polizei und das Gesundheitsamt musste eine Großfamilie mit 42 Personen unter Quarantäne stellen. Drei Familienmitglieder haben mit entsprechenden Symptomen einen Arzt aufgesucht und sich auf das Coronavirus testen lassen. Das Ergebnis: Positiv


Daraufhin wurde das Gesundheitsamt Bielefeld informiert, welches die Kontaktpersonen der drei Erkrankten ausfindig machen sollte. Alle 42 Familienmitglieder die in einem Mehrfamilienhaus in Jöllenbeck wohnen, wurden vom Gesundheitsamt mit Unterstützung der Polizei unter Quarantäne gestellt. Die Polizei wurde zur Unterstützung angefordert, weil befürchtet wurde, dass sich die Hausbewohner gegen diese Maßnahme wehren könnten, berichtet die Stadtsprecherin Gisela Bockermann. Entgegen der Befürchtung musste die Polizei aber nicht eingreifen. „Die Familie zeigte sich sehr kooperativ“ so Bockermann

Weitere Tests auf das Coronavirus sind aktuell nicht erfolgt. Erst wenn weitere Familienmitglieder Symptome entwickeln, werden auch sie getestet. Sollten sich Personen nicht an die Quarantänemaßnahmen halten, drohen ihnen Strafen.

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Der Ablauf in der neuen Corona Ambulanz Mainz

Nachrichten Mainz | Die Sporthalle „Am Großen Sand“ in der Oberen Kreuzstraße 9-13 (neben dem Schwimmbad ’Am Großen Sand‘) in Mainz-Mombach wurde zu einer Corona- Ambulanz umfunktioniert und hat an diesem Montag ihre Arbeit aufgenommen. Dort können sich sowohl Verdachtsfälle als auch Patienten, bei denen das Virus bereits bestätigt wurde behandeln lassen.


Arztpraxen und Krankenhäuser sollen entlastet werden

Sie entstand, um positiv auf das Coronavirus getestete Patientinnen und Patienten sowie Personen mit typischen Corona-Symptomen wie Atemnot, trockenem Husten und Fieber aus dem Regelbetrieb der niedergelassenen Praxen herauszuhalten und die Krankenhäuser zu entlasten. Bis zu drei Ärzte können in der Sporthalle gleichzeitig Menschen behandeln. Nur Patientinnen und Patienten mit einem vorher vereinbarten Termin dürfen in die Corona-Ambulanz „Am Großen Sand“ kommen. Zuvor ist telefonisch ein Termin zu vereinbaren.

Foto: Gisela Kirschstein

Terminvereinbarung zwingend notwendig

Zu diesem Zweck wurde nun zusätzlich zu der bereits freigeschalteten Telefonnummer 06131 12-4321 eine weitere Telefonnummer ab Dienstag 7. April eingerichtet: 06131 12-4322. Beide Telefone sind von montags bis freitags von 9:00 bis 15:00 Uhr besetzt.

Zum Termin selbst müssen die Patientinnen und Patienten lediglich ihre Versichertenkarte mitbringen. Corona-Verdachtsfälle sollen den Weg zur Ambulanz nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, sondern zu Fuß kommen oder ihr eigenes Auto benutzen. Positive Getestete werden bei Bedarf vom Rettungsdienst abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Die Koordination erfolgt bei der telefonischen Terminvereinbarung. Die Patienten werden zudem in zwei unterschiedliche Gruppen aufgeteilt. Verdachtsfälle mit Symptomen werden zuerst behandelt. Patientinnen und Patienten, bei denen das Virus bereits nachgewiesen ist, werden am späteren Nachmittag behandelt. So sollen Ansteckungen möglichst verhindert werden.

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Impfung gegen Erreger von Lungenentzündung erst für Risikopatienten

Nachrichten Frankfurt | Zuletzt haben sich viele Menschen gegen Pneumokokken impfen lassen. Der Grund dafür ist, dass die Bakterien ebenso wie das Coronavirus eine schwere Lungenentzündung verursachen können. Das hat letztlich zu einem Engpass des Impfstoffes geführt. Deshalb empfiehlt die BARMER, eine Impfung gemäß der neuen Empfehlung durch die Ständige Impfkommission STIKO vornehmen zu lassen.


Schutz gegen einen schweren Verlauf bei einer Corona-Infektion

„In der jetzigen Situation sollten zunächst die Personen gegen Pneumokokken geimpft werden, die besonders gefährdet sind. Zu den Risikogruppen gehören Patienten mit Immunschwächen, mit chronischen Atemwegserkrankungen und Menschen ab 70 Jahren“, sagt Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER in Hessen.

Eine Impfung gegen Pneumokokken könne bei Risikogruppen einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion verhindern, so Till. Denn das Immunsystem laufe bei einer Infektion mit Corona-Viren ohnehin schon auf Hochtouren. Kämen dann noch Pneumokokken hinzu, die bei vielen gesunden Personen im Nasen-Rachenraum vorkämen und normalerweise völlig harmlos seien, könnten sie immunschwachen Patienten gefährlich werden. Schwere, lebensbedrohliche Lungenentzündungen könnten dann die Folge sein.

Zudem müsse sichergestellt werden, dass Babys und Kleinkinder bis zwei Jahre den Impfstoff im Rahmen der Grundimmunisierung bekämen. Denn gerade bei Säuglingen könne die Infektion mit Pneumokokken besonders schwere Komplikationen mit sich bringen.

Bedarf an Impfstoff nicht ohne Weiteres abdeckbar

Die STIKO hatte unlängst die Empfehlungen zur Pneumokokken-Impfung aufgrund der Corona-Pandemie konkretisiert. Demnach sollen zunächst nur die genannten Risikogruppen geimpft werden. Von der Impfung anderer Bevölkerungsgruppen sollte abgesehen werden. Weil das Herstellungsverfahren bei Impfstoffen komplex sei und einige Zeit benötige, könnten die Hersteller den Bedarf am Impfstoff gegen Pneumokokken momentan nicht ohne Weiteres abdecken, sagt Martin Till.

Merkel „kann noch kein Datum für Ausstieg nennen“

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich in einer Pressekonferenz geweigert, ein Datum für einen Ausstieg aus den Kontaktsperre-Maßnahmen zu nennen. Für den Ausstieg sei auch noch keine „Struktur“ festgelegt worden.

Freiwillige sollen Schutzmasken für Kliniken nähen

Saarbrücken. Das saarländische Verbraucherschutzministerium appelliert an Freiwillige: Sie sollen Schutzmasken nähen. Das Material dafür stellt das Ministerium bereit.

Erstes Wildtier hat sich bei einem Menschen mit Corona angesteckt

Zum ersten mal hat sich ein wildes Tier nachweislich bei einem Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Angesteckt haben dürfte sich die Malaysische Tiger-Dame, um die es sich dabei handelt bei einem Tierpfleger, der zu dem Zeitpunkt keine Symptome des Coronavirus zeigte, teilte der Zoo in der Bronx an diesem Sonntag mit. „Es ist – unseres Wissens nach – das erste Mal, dass ein wildes Tier sich durch einen Menschen mit Covid-19 angesteckt hat“, sagte Paul Calle, der leitende Tierarzt des Zoos dem Magazin „National Geographic“.


Tiere können das Virus nicht auf den Menschen übertragen

Auch andere Fälle wurden in den Vergangenen Wochen bekannt, bei denen sich vermutlich Tiere von Menschen angesteckt hatten. Dabei handelte es sich aber um Haustiere. In Hongkong wurden so zwei Hunde positiv getestet. Zudem auch eine Hauskatze in Belgien. In Hongkong kamen aber die Gesundheitsbehörden zu dem Ergebnis, dass das Virus nicht von Tieren auf Menschen übertragbar ist. Diese Einschätzung teilt auch Jane Rooney vom US-Landwirtschaftsministerium. Derzeit sind Forder aber dabei nachzuvollziehen, welche Tierarten besonders anfällig für das Coronavirus sind.

Der Tiger zeigte Krankheitssymptome

Die Malaysische Tiger-Dame mit dem Namen Nadia wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Zuvor hatte sie einen trockenen Husten, weswegen der Test bei dem Tier durchgeführt wurde. Eine erhöhte Temperatur hatte das Tiger-Weibchen aber nicht gehabt. Der Tiger ist wohl das erste Wildtier, dass sich von einem Menschen mit dem Virus infiziert hat. Nadia ist vier Jahre alt und lebt im Zoo der New Yorker Bronx. Bereits seit dem 16. März ist der Zoo wegen der Corona-Pandemie für Besucher geschlossen.

Weitere Tiere des Zoos in der Bronx zeigten ebenfalls Symptome

Neben Nadia zeigen auch weitere Tiere des Zoos Symptome. Ihre Schwester Azul und zwei Sibirische Tiger sowie drei Löwen seien aber Trotz der Symptome nicht getestet worden. Generell würden die Tiere nur etwas weniger Appetit als sonst zeigen. Es gehe ihnen ansonsten aber gut, teilte der Zoo mit.

Da man nicht weiß, wie sich die Krankheit bei Großkatzen entwickelt, werde man die Entwicklung der Tiere genau beobachten. Man erwarte jedoch eine vollständige Genesung. Das US-Landwirtschaftsministerium teilte mit, dass es im Land bislang noch keine bestätigte Infektion von Tieren mit dem Coronavirus gegeben hatte. Das Ministerium hatte auch das Testergebnis des Tiger-Weibchens Nadia bestätigt. Solche Tests routinemäßig durchzuführen, sei aber nicht empfehlenswert.

1 Million Euro nach Rheinhessen | Gewinn der GlücksSpirale

Rheinhessen hat einen neuen Millionär. Ein noch anonymer Spielteilnehmer aus Rheinland-Pfalz hat bei der GlücksSpirale-Zusatzlotterie „Die Sieger-Chance“ den Hauptgewinn in Höhe von einer Million Euro gewonnen. Der frisch gebackene Millionär aus Rheinhessen hatte am 1. April einen Mehrwochenschein abgegeben.

 


Mit diesem Spielauftrag nimmt er nicht nur am Klassiker LOTTO 6aus49 sowie den Zusatzlotterien Spiel 77 und Super 6 teil. Zusätzlich entschied er sich dafür, auch bei der GlücksSpirale und deren Zusatzlotterie „Die Sieger-Chance“ sein Glück zu suchen.

Insbesondere die drei Euro Spieleinsatz zusätzlich zum Einsatz für die GlücksSpirale musste er nicht bereuen, weil er sich mit der gezogenen Gewinnzahl 7610852 dort den Millionengewinn sicherte.

Wikinger Reisen sagt alle Flüge bis Ende Mai ab

Hagen. Der auf Aktivreisen spezialisierte Anbieter „Wikinger Reisen“ hat nach eigenen Angaben alle Flugreisen bis Ende Mai abgesagt. Betroffen seien über 10 000 Gäste. Als Arbeitgeber müsse das Unternehmen nun mit Kurzarbeit und betriebsbedingten Kündigungen reagieren, um sein Überleben zu sichern.


Nichts zu tun hat die Reisebranche derzeit nicht. Nur halt nichts Gutes: Rund 500 Urlauber hat allein Wikinger Reisen aus ihren jeweiligen Reiseländern zurück nach Deutschland lotsen müssen. Doch neue Reisen vermitteln – das Kerngeschäft – ist wegen Corona derzeit kaum möglich.

Wikinger Reisen hofft auf eine baldige Besserung. Die abgesagte Reisen könnten auf Sommer- oder Herbsttermine umgebucht werden: „Wir sind dabei so kulant wie möglich und versuchen für die meisten eine kostenfreie Umbuchung zu realisieren“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Daniel Kraus.

71 Kündigungen ausgesprochen

Wikinger Reisen hat nach eigenen Angaben 71 betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen. Neun davon betrafen Mitarbeiter in der Probezeit. Die restliche Belegschaft müsse in die Kurzarbeit, teilt Kraus mit.

„Die gesamte Touristikbranche erlebt eine nie für möglich gehaltene Zäsur“, sagt Kraus. Die Taktik seines Unternehmens: „Wir machen uns klein und werden viele Jahre brauchen, die Zahlen von 2019 wieder zu erreichen. Die Spätfolgen der Pandemie für die Branche werden uns Jahre beschäftigen.“

Das große Ziel sei es, das Familienunternehmen „durch diese extreme Krise zu navigieren“ – und die vorhandenen Arbeitsplätze zu retten. Die verbliebenen Mitarbeiter würden die Kunden derzeit aus dem Home Office betreuen. Technisch sei Wikinger diesbezüglich schon gut aufgestellt.

Mann bei Raubüberfall in Gelsenkirchen schwer verletzt

Nachrichten Gelsenkirchen – An diesem Sonntagnachmittag wurde ein 58-jähriger Mann aus Gelsenkirchen Opfer eines Raubüberfalls. Er wurde im Bereich der Altstadt von zwei bislang unbekannten Tätern überfallen und dabei schwer verletzt.


Gegen 15.10 Uhr kamen die beiden unbekannten Männer an der Haltestelle Musiktheater auf das Opfer zu und forderten zunächst Bargeld von ihm. Danach bedrohten sie den 58-Jährigen und verletzten ihn mit Schlägen und Tritten. Erst als Zeugen zur Hilfe eilten, ließen sie von dem Mann ab und flohen zu Fuß in Richtung Munckelstraße. Der Gelsenkirchener musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden.

Die unbekannten Täter werden wie folgt beschrieben: Beide sind zwischen 20 und 25 Jahren alt, etwa 1,70 Meter groß und haben eine schlanke Statur. Einer der Unbekannten trug zur Tatzeit eine schwarze Jacke, Jeanshose und Turnschuhe; der andere einen Bart, weiße Oberbekleidung, Jeanshose, eine verkehrt herum aufgesetzte Kappe und ebenfalls Turnschuhe. Am Abend gegen 19 Uhr sollen sie sich erneut im Bereich des Tatorts aufgehalten haben.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu den gesuchten Männern machen können. Sachdienliche Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 21 unter 0209/ 365-8112 oder an die Kriminalwache unter -8240.