BYC-News Blog Seite 1421

Deutsche Umwelthilfe sieht im Klimaschutz einen Jobmotor

Nachrichten Überregional | Der Europäische Green Deal und Klimaschutz müssen Kompass bei der Vergabe von Konjunkturhilfen sein – Deutsche Umwelthilfe veröffentlicht Forderungskatalog für Investitionen in Erneuerbare Energien, effiziente Gebäude und grünen Wasserstoff – Bundesregierung muss mit der Zustimmung zu „Green Bonds“ Solidarität zeigen


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Deutsche Umwelthilfe stellt weitere Forderungen an Bundesregierung

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert, alle europäischen und nationalen Investitionen und Konjunkturhilfen, die über unmittelbare Nothilfen an soziale Sicherungssysteme und Unternehmen hinausgehen, an den Klimazielen auszurichten. Zudem fordert die DUH die Bundesregierung auf, mit einer Zustimmung zu europäischen „Green Bonds“ Solidarität mit den besonders von der Corona-Krise betroffenen Mitgliedsstaaten zu zeigen. Der am heutigen Mittwoch unterbrochene Finanzministerrat der Eurogruppe muss bei der Fortsetzung seines Treffens am Donnerstag ein starkes Zeichen europäischer Solidarität senden. Investitionen sollen dabei vor allem in Erneuerbare Energien, effiziente Gebäude und den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft gelenkt werden, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Klimakrise zu überwinden.

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Solidarität ist wichtig für den Klimaschutz

Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Zwei Dinge sind wichtig: Solidarität mit den besonders betroffenen Staaten und Investitionen in die Zukunft. Die Bundesregierung muss endlich ihren Widerstand gegen gemeinsame EU-Anleihen aufgeben. Das ist eine große Chance für den Klimaschutz: Die Anleihen müssen als ‚Green Bonds‘ Investitionen für Klima- und Umweltschutz auslösen. Das wäre ein großer Schritt zur Bekämpfung der Klimakrise, ein echter Jobmotor für Europa und würde die europäische Idee wieder mit Leben füllen.“

Als Sofortmaßnahme fordert die DUH darüber hinaus die Beseitigung von unnötigen Barrieren für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Hier muss die Große Koalition ihre internen Streitigkeiten beiseitelegen, um die wirtschaftliche Lage der Erneuerbaren-Branche nicht noch zu verschlechtern.



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40.000 Arbeitsplätze sind verloren gegangen

Dazu Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH: „Während das Land vor einer Rezession steht, hat sich die Bundesregierung in einen kleinlichen Streit um den Photovoltaik-Deckel und die pauschalen Abstandsregeln für Wind festgebissen. Das muss sofort beendet werden: Bleibt der Deckel für Solaranlagen, sind tausende Jobs im Handwerk in Gefahr. Und in der Windbranche sind in den vergangenen drei Jahren bereits 40.000 Arbeitsplätze verloren gegangen – mit pauschalen Abstandsregeln dürfen dieser Schlüsselindustrie keine neuen Hürden in den Weg gelegt werden.“

Der Ausbau von Photovoltaik (PV)-Anlagen ist aktuell gesetzlich auf 52 Gigawatt gedeckelt. Diese Obergrenze wird voraussichtlich im Sommer erreicht. Dann erhalten PV-Anlagen mit einer Leistung kleiner 750 Kilowatt keine Einspeisevergütung mehr. Wegen des Planungsvorlaufs für PV-Anlagen wirkt diese Unsicherheit bereits heute auf Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sowie Handwerksbetriebe.

Ein echter Jobmotor können darüber hinaus Investitionen in Energieeffizienz im Gebäudebereich darstellen. Die DUH fordert, die Förderbudgets deutlich zu erhöhen, den Zugang zu den Finanzmitteln zu vereinfachen und die geltenden Standards hochzusetzen.

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Mehr Investitionen in Effizienz

Paula Brandmeyer, Stellvertretende Leiterin Energie und Klimaschutz der DUH: „Mehr Investitionen in Effizienz haben nicht nur eine hohe Beschäftigungswirkung, sie sind auch Voraussetzung für die Erreichung der Klimaziele. Die Bundesregierung muss das Budget für die Gebäudesanierung auf jährlich 25 Milliarden Euro aufstocken. Der Zugang zu den Mitteln muss vereinfacht werden: Wie bei anderen Hilfsprogrammen auch, muss eine Beantragung kurzfristig und unbürokratisch über eine einheitliche Web-Plattform ermöglicht werden. Hand in Hand gehen muss dies mit einer Anhebung der verpflichtenden Effizienzstandards: Im Neubau muss der KfW-40-Standard gelten, bei umfassenden Sanierungen KfW-55. Das muss im Gebäudeenergiegesetz, das sich aktuell im parlamentarischen Verfahren befindet, dringend nachgebessert werden.“

In einem Positionspapier fordert die DUH darüber hinaus Investitionen in eine grüne Wasserstoffwirtschaft. Wird der Wasserstoff per Elektrolyse aus erneuerbarem Strom in Deutschland gewonnen, so sind auch hier wichtige Impulse für Anlagenbau und Beschäftigung zu erwarten. So genannten „blauen“ Wasserstoff, der aus fossilem Wasserstoff in Verbindung mit Abscheidung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture and Storage, CCS) gewonnen wird, sollte die Bundesregierung in ihrer immer noch unveröffentlichten Wasserstoffstrategie nun eine klare Absage erteilen.

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Kostenfreie Werkstatt für Helden des Alltags

Die Autohausgruppe Honrath möchte dem Pflegepersonal, Krankenschwestern, Ärzten und Mitarbeitern von öffentlichen Hilfsorganisationen während der Corona-Krise zur Seite stehen. Deshalb hat das Autohaus ein Angebot speziell für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Berufsgruppen.


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Kostenfreie Reparaturen und Wartungsarbeiten

Die Autohausgruppe Honrath bietet an, Reparaturen oder Wartungsarbeiten an den privaten Fahrzeugen der oben genannten Personen bis zu einem Wert von 100 Euro kostenfrei durchzuführen. Doch der Service geht noch weiter. Damit man das Fahrzeug nicht selbst in die Werkstatt bringen muss, wird der Wagen am Arbeitsplatz des Kunden oder der Kundin abgeholt und nach den Arbeiten daran auch wieder dorthin zurück gebracht.

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Bedingungen zu dem Angebot

Personen, die das Angebot in Anspruch nehmen möchten, werden gebeten sich auszuweisen oder den Arbeitgeber zuvor bekannt zu geben. Alternativ kann die Übergabe auch am Arbeitsort erfolgen. So soll sichergestellt werden, dass das Angebot nicht von anderen Personengruppen in Anspruch genommen wird.

Die Reparaturarbeiten werden kostenfrei durchgeführt. Teile oder Schmierstoffe, die bei den Arbeiten benötigt werden, müssen allerdings weiterhin vom Kunden gezahlt werden. Zudem gilt der Bring- und Abholservice nur im Umkreis von 25 Kilometern zu den Autohaus Honrath Filialen in Bingen und Bad Kreuznach. Pro Person und Fahrzeug gilt die Aktion nur ein Mal. Der Service bezieht sich ausschließlich auf die Vertragsmarken Opel, Hyundai und Fiat. Die Aktion gilt vorerst bis zum 31. Mai 2020. Zudem handelt es sich um eine freiwillige Aktion der Autohausgruppe Honrath.

Wichtig: Die Filiale in Ingelheim ist vorübergehend geschlossen. Die Filialen in Bingen und Bad Kreuznach sind weiterhin von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr für Sie geöffnet.

Weitere Informationen erhalten Sie in den Filialen von Autohaus Honrath oder auf www.honrath.de

Bingen
H. Honrath Kfz. GmbH
In der Weide 5
55411 Bingen

Telefon: 06721 – 496 0
Email: info@honrath.de

Bad Kreuznach
H. Honrath Kfz. GmbH
Siemensstr. 6
55545 Bad Kreuznach

Telefon: 0671 – 79 46 14 0
E-Mail: info@honrath.de

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Virologe Professor Kekulé | Oktoberfest und Veranstaltungen sind 2020 ausgeschlossen

Nachrichten Wirtschaft | Der Top Virologe Professor Alexander Kekulé geht fest davon aus, dass das Oktoberfest in München dieses Jahr nicht stattfinden kann und wird. Weiterhin glaubt der Experte Kekulé nicht, dass in diesem Jahr irgendwelche Veranstaltungen noch stattfinden können. Konzerte, Messen und Großveranstaltungen jeglicher Art sollten bis zum Ende 2020 nicht mehr ausgeführt werden, so der Professor in einem Medienbericht.


Der Mediziner am Dienstag in einem Interview der Bild.de gegenüber

„Ich glaube, ein Oktoberfest 2020 in München – da würde ich klar sagen, ‚Nein!‘. Das ist ausgeschlossen, dass man so eine Veranstaltung macht. Das ist ja auch schon im September. Die Planungen laufen lange vorher, da muss man ja schon Monate vorher in die Planungen gehen, wahrscheinlich laufen die jetzt schon. Also das ist aus meiner Sicht ausgeschlossen. Das würde ich jedem Politiker, der mich fragen würde, ob man das machen soll, mit ‚Nein‘ beantworten.“

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Peter Inselkammer Sprecher der Wiesnwirte München

„Ich kann mir das emotional noch nicht vorstellen. Die Wiesn gehört zum ganz normalen Jahresrhythmus. Wir freuen uns alle darauf. Aber wir müssen abwarten, ob es möglich ist.“

Und auch der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU) will die Hoffnung noch nicht aufgeben: „Natürlich wünsche ich mir als Veranstalter der Wiesn zusammen mit allen unseren Partnern sehr, dass es keine Absage geben muss“.

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Niemand will die Hiobsbotschaft als erstes verkünden

Ob zukünftige Veranstaltungen 2020 stattfinden werden, wird wohl in den nächsten Wochen bei den meisten Städten entschieden. Momentan traut sich niemand, die Hiobsbotschaft schon jetzt zu verkünden. Ein Milliardenumsatz bundesweit ginge den Bach hinunter. Niemand möchte den ersten Schritt wagen, obwohl dieses für die wirtschaftliche Planbarkeit der Unternehmer und Dienstleister sehr wichtig wäre.

Wir berichteten bereits am 28.März über wahrscheinliche Absagen von regionalen Veranstaltungen. Zum Bericht

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Mainz | Geänderte Baumaßnahmen in der Boppstraße

Nachrichten MainzDie Corona-Pandemie bringt auch den zeitlichen Ablauf der Bauarbeiten in der Mainzer Boppstraße durcheinander. Andere Maßnahmen müssen vorgezogen werden, damit die Baustelle nicht völlig still steht.


Mainzer Netze darf Häuser nicht betreten

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Mainzer Netze aktuell nicht gestattet die Häuser in der Boppstraße zu betreten. Ursprünglich war allerdings geplant, dass mit den Bauarbeiten die Hausanschlüsse für Gas und Wasserleitungen verlegt werden.

Damit die Bauarbeiten aber nicht still stehen und die Arbeiten sich verzögern wird nun eine andere Maßnahme vorgezogen. Zwischen der Josefstraße und der Lessingstraße wird wegen eines defekten Schieberkreuzes in der Wasserleitung eine größere Baugrube benötigt. Im Rahmen der Erneuerung von Gas- und Wasserleitungen wird der Schaden dort nun behoben, obwohl die Maßnahme erst später geplant war.

Boppstraße teilweise gesperrt

Da aktuell nicht viel Verkehr an der Stelle herrscht und so ein Stillstand der Bauarbeiten vermieden werden kann, wird die Boppstraße zwischen Josefstraße und Lessingstraße voll gesperrt. Die Sperrung wird ab Dienstag den 14. April beginnen und vorraussichtlich sechs Wochen bis Ende Mai bestehen. Die Zufahrten und Hauseingänge werden zugänglich sein. Fußgänger können die Boppstraße einseitig nutzen und für Radfahrer gibt es eine Umleitung. Entsprechende Hinweisschilder werden in der Kaiserstraße bereits aufgestellt.

Fahndung nach brutalem Raubüberfall auf Postfiliale in Gau-Algesheim

Nachrichten Gau-Algesheim | Update 7. April: In der Zwischenzeit liegen der Polizei Aufnahmen des Täters vor. Die Polizei veröffentlichte diese jetzt im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung. Wer Informationen zu dem unten beschriebenen Fall geben kann, wird dringend gebeten sich unter der Telefonnummer 06131 – 653 633 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.


Erstmeldung vom 2. April: An diesem Donnerstagmorgen wurde die Postfiliale in Gau-Algesheim überfallen. Die 62-jährige Ladeninhaberin befand sich in ihrer Postfiliale in der Flösserstraße, als diese gegen 7:30 Uhr von einem bislang unbekannten Täter gestürmt wurde.

Der Täter forderte sie auf, ihm das dort befindliche Geld auszuhändigen und ging sofort rücksichtslos und mit massiver körperlicher Gewalt gegen die Frau vor, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Als er sich bereits Zugang zu dem Geld verschafft hatte setzte er Reizgas ein und flüchtete in Richtung des Gau-Algesheimer Marktplatzes.

Die Ladeninhaberin musste aufgrund des Schocks, der Reizgasintoxikation und weiterer Verletzungen in einer Klinik behandelt werden. Das Mainzer Raubkommissariat ermittelt gemeinsam mit den Beamten der Polizeiinspektion Ingelheim und sicherte erste Spuren. Auch ein Fährtenhund wurde zur Spurensuche eingesetzt. Die Auswertung der gesicherten Spuren dauert noch an.

Die Polizei bittet um dringende Hinweise aus der Bevölkerung, welche zur Ergreifung des Täters führen könnten.

Täterbeschreibung:

  • athletischer Mann
  • mittleren Alters
  • etwa 170 – 180 cm groß
  • trug eine blaue Kapuze auf dem Kopf
  • schwarze Jacke mit weißen Streifen und einem weißen Emblem
  • Außerdem trug er Jeans
  • dunkle Handschuhe

Verlegung des Mainzer Wochenmarktes auf Gründonnerstag

Kurzmeldung Mainz | Aufgrund des Karfreitags am 10.04.2020 wird der Wochenmarkt auf Gründonnerstag, 09.04.2020, vorverlegt. Ebenso wird der Wochenmarkt in Bretzenheim von Karfreitag auf Gründonnerstag vorverlegt, so dass sich jeder vor Ostern mit frischen Produkten vom Wochenmarkt eindecken kann.


Der Dicke und der Don: Nenn mich nicht Digga, Dicker

Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Wenn es um Spitznamen für mich geht, ist der Mann, der nicht mal Pfannkuchen backen kann, überraschend erfinderisch. Wenig überraschend ist indes, wie beleidigend er dabei wird. Dabei gibt es nur einen Titel, den ich wirklich akzeptieren würde.


„Komm her, Digga“, ruft er nach mir. Ich tue, wie mir geheißen. Denn sagen muss ich nichts. Das übernehmen die Umstehenden für mich: „Du nennst Deinen Hund Dicker? Du hast es nötig.“ Er versucht dann etwas, über die Herkunft des amerikanischen Slang-Begriffs „Digga“ zu erklären – aber so lange hat ihm noch nie jemand zugehört.

Dabei muss ich ihn in Schutz nehmen. Auch wenn ich ihn ständig so nenne, so ist der Dicke doch nicht dick. Dafür müsste er erst einmal so um die 20 Kilo abnehmen. Aber „Der Fette und der Don“ klingt so disharmonisch. Deswegen habe ich mich entschieden, in dieser Kolumne ein Auge zuzudrücken. Davon abgesehen hat er ja sonst nichts.

Oder zumindest kaum etwas. Seinen Humor. Den trägt er wie eine Monstranz vor sich her. Ehrlich gesagt kenne ich nur die Redewendung und weiß gar nicht, was eine Monstranz ist. Aber es hört sich an wie „monströs“ und folglich passt es zum Humor des Dicken. Denn manche seiner Spitznamen sind für mich ehrverletzend.

Der Hund, den sie Ingo Doofinski nannten

„Ingo Doofinski“. „Kackerinho“. „Fresstonne“. „Leckerligrab“. All so etwas muss ich mir anhören. Immer und immer wieder. Dabei wird er nicht müde, neue Namen zu erfinden. Zum Glück hat der liebe Gott uns Hunde mit einem schwachen Gedächtnis ausgestattet. Sodass ich das meiste schon wieder vergessen habe.

Dabei habe ich nichts gegen Spitznamen. Grundsätzlich. Heike nennt mich immer „Land-Piranha“. Bei Nancy war ich immer der „Ganzkörperwackler“. Wegen der Art, in der ich mich über etwas freue. Und weil ich mich als positiv gestimmter Hund oft freue.

Doch all diese Spitznamen haben etwas gemeinsam. Nein, nicht dass sie nicht verletzend wären. Das sind sie. Wenn man darüber nachdenkt. Aber so wurde ich immer geheißen, wenn mir jemand was zu essen gereicht hat. Und dann ist es mir gerade mal egal, wie er mich dabei nennt. Vor allem wenn er eine Sie ist.

„Meister“ wäre ok

Natürlich habe auch ich Spitznamen für den Dicken. Also außer Dicker. Aber die würde ich nie öffentlich nennen. Meiner Mutter zuliebe. Die hat nämlich immer gesagt: „Welpe Nummer vier, so etwas schickt sich nicht.“ Deswegen halte ich mich zurück.

„Meister“. So dürfte der Dicke mich nennen. Das würde die Machtverhältnisse zwischen uns angemessen widerspiegeln. Letztlich ist doch im Leben entscheidend, wer den Spaziergang genießen darf – und wer mit dem Kotbeutel in der Hand hinterher rennt.

Also ertrage ich seine Spitznamen. Davon abgesehen habe ich zwischen all dem Weghören so viele Bestandteile der Slang-Erklärung des Dicken aufgeschnappt, dass ich mir mittlerweile zusammen reimen kann, wo „Digga“ herkommt. Der Dicke sieht sich also auf einer Stufe mit mir. Interessant. Es wird noch ein weiter Weg, bis er mich „Meister“ nennt.

Der Dicke und ich, ich im Vordergrund. Selfie: Der Don

Hier findet Ihr weitere Artikel der Serie

Zwei Unfälle auf der Bundesstraße 41 bei Bad Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach – An diesem Dienstagmorgen zwischen 07.15 Uhr und 07.30 Uhr kam es zu zwei Verkehrsunfällen auf der B41 in Fahrtrichtung Autobahn A61 an der Anschlussstelle Rüdesheim / Roxheim mit insgesamt 5 beteiligten Fahrzeugen. Die Strecke war für 1,5 Stunden voll gesperrt.


Wegen stockendem Verkehr fuhr ein Transporter auf die Fahrzeuge auf

Der erste Unfall ereignete sich, als eine 35-jährige PKW-Fahrerin aus Weinsheim, ein 51-jähriger PKW-Fahrer aus Horbach und ein 61-jähriger Transporterfahrer aus Odernheim am Glan hintereinander die rechte Spur der B41 in Fahrtrichtung Autobahn befuhren. Der Transporterfahrer bemerkte den stockenden Verkehr zu spät, der aufgrund einer Baustelle herrschte und fuhr auf den vor ihn fahrenden PKW auf. Dadurch wurde dieser auf den linken Fahrstreifen geschoben und der Unfallverursacher fuhr auch noch auf den erstgenannten PKW. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es entstand hoher Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich. Alle Beteiligten blieben glücklicherweise unverletzt .

In Folge dieses Unfalls bildete sich ein Rückstau bis Roxheim, in dem eine 56-jährige PKW-Fahrerin aus Hergenfeld stand. Ein 19-jähriger PKW-Fahrer aus Roxheim bemerkte den Stau zu spät und fuhr vermutlich fast ungebremst auf das stehende Fahrzeug der 56-Jährigen auf. Dieses wurde gegen die rechte Seitenschutzplanke geschleudert und kam entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen. Auch diese beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Beteiligten erlitten leichte Verletzungen. Die B41 musste insgesamt für ca. 1,5 Stunden gesperrt werden.

70 internationale Musiker singen für Menschen mit Behinderung

70 Musiker aus insgesamt zehn Ländern haben ein Zeichen für Zusammenhalt während der Corona-Krise gesetzt. Gemeinsam spielten sie den Son „Side by Side“ unter dem Namen „Project United“. Jeder spielte und sang den Song aus seiner Wohnung. Dann veröffentlichten sie die Performance als Youtube-Video. Damit wollen sie Spenden für die Hilfsorganisation Handicap International sammeln. Die Organisation kümmert sich um Menschen mit Behinderung in den ärmsten Ländern der Welt und in Kriegsgebieten.


Einer für alle und alle für einen: „Gänsehaut pur!“

70 Musiker aus ganz Europa produzierten den Song „Side by Side“ praktisch aus der Quarantäne. „One for all and all for one“, heißt es im Refrain des Songs. Auf Deutsch: Einer für alle und alle für einen. „Das ist nicht nur eine Floskel!“, sagte Komponist Gert Endres und zeigte sich erfreut über die Leistung der Gemeinschaft. „Es war überwältigend, wie zahlreiche Menschen den Song eines Einzelnen zu einer gemeinsamen Hymne gemacht haben! Gänsehaut pur!“

Der Song wurde vor 30 Jahren von der Rockband Scaramouche zum ersten Mal veröffentlicht. Auch die Mitglieder der Band Scaramouche sind im neuen Video mit dabei, gemeinsam mit vielen weiteren Musikern. Darunter Amateure und Profis. Gitarre aus Frankreich, Bass aus Deutschland, das Klavier aus der Ukraine, Gesang aus Litauen, ein italienischer Gitarrist steuerte ein Solo bei. Sogar aus Thailand kam Unterstützung für das Projekt. Mehr als zehn Nationalitäten versammelten sich insgesamt im Video zu „Side by Side“

Die Produktion gestaltete sich schwierig

„Wenn wir den Menschen damit zeigen können, dass niemand alleine ist, dann haben wir schon viel erreicht“, so Maik Styrnol vom Lahrer punchline studio. Der Komponist und Audio Engineer produzierte in mühsamer Kleinstarbeit das fertige Stück. Das war gar nicht so einfach. Viele Künstler hatten richtiges Equipment für die Aufnahme in der Isolation zur Verfügung. „Manche Sänger konnten leider nur mit dem Handy aufnehmen, da musste ich schon ganz schön arbeiten, damit am Ende alles rund klingt.“ Für die Neuauflage von „Side by Side“ hatte Gert Endres zu Beginn der Corona-Pandemie den Text umgeschrieben.



Tausende Menschen in Ländern, wo kaum ein Gesundheitssystem funktioniert

Die Mitarbeiter der gemeinnützigen Hilfsorganisation Handicap International zeigten sich begeistert und dankbar für die Unterstützung der Musiker. Die Situation in vielen Entwicklungsländern sei dramatisch, so die Organisation. Gerade für Menschen mit Beeinträchtigungen sei das Virus besonders gefährlich. Derzeit müssen alle Projekte der Organisation für Menschen mit Behinderung in rund 50 Ländern umgestellt werden.

Mit Postern, Radiospots und via Telefon klären die Teams die Menschen über das Coronavirus auf. Menschen, die chronisch krank sind oder im Rollstuhl sitzen. Menschen, die nicht hören oder sehen können. Menschen, die sich in Flüchtlingscamps drängen oder Menschen, die in zerstörten Kriegsgebieten leben. Tausende Menschen in Ländern, in denen kaum ein Gesundheitssystem funktioniert oder zu schwach für eine Pandemie ist. Die Teams von Handicap International versuchen neben der Aufklärung vor allem Masken und Desinfektionsmittel zu bekommen, um sich selbst zu schützen und somit überhaupt helfen zu können.

Exhibitionist belästigt Frau in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Montagnachmittag gegen 17:10 Uhr wurde eine 29 Jahre alte Frau von einem Exhibitionisten gleich zwei Mal belästigt. Die Vorfälle ereigneten sich in einem Waldgebiet auf dem Carl-von-Ibell-Weg in Wiesbaden.

 


Nach Angaben der Geschädigten war sie um kurz nach 10 Uhr auf dem Carl-von-Ibell-Weg in Richtung Hupfeldweg unterwegs. Von einer größeren Wiese aus wurde sie von dem vollkommen unbekleideten Mann angesprochen. Er hatte die Frau aufgefordert näher zu ihm zu kommen. Sie reagierte nicht weiter auf die Aufforderungen und setze ihren Weg fort. Kurze Zeit später traf die 29-Jährige erneut auf den Mann. Dieses mal war er nur mit einem blauen T-Shirt bekleidet.

Täterbeschreibung:

  • Ca. 55 Jahre alt
  • 1,75 Meter groß
  • normaler Statur
  • kurze, schwarz-grau melierte Haare

Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten sich bei den Ermittlern unter der Telefonnummer 0611 – 3450 zu melden.

Unfall auf der Bundesstraße 42 mit mehreren Verletzten

Nachrichten Koblenz – An diesem Dienstag gegen 11.25 Uhr kam es auf der B42 im Lahnecktunnel zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und mehreren verletzten Personen. Die Bundesstraße war für 2 Stunden voll gesperrt.


Eine Person musste aus dem Fahrzeug befreit werden

Der Fahrer eines Seat befuhr die B42, von Koblenz kommend in Fahrtrichung Rüdesheim, als er nach bisherigen Erkenntnissen am Ausgang des Lahnecktunnels in den Gegenverkehr geriet. Dort kollidierte mit einem entgegenkommenden PKW Skoda. Der Fahrer des Seat und ein Kleinkind, welches sich in dem Fahrzeug befand, wurden verletzt. Der Fahrer des entgegenkommenden Skoda wurde in seinem PKW eingeklemmt und musste schwerverletzt aus dem PKW befreit werden.

Die B42 war während der Unfallaufnahme für etwa 2 Stunden voll gesperrt. Es kam durch die eingerichtete Umleitung zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet Lahnstein. Zur genauen Unfallursache kann derzeit abschließend noch nichts genannt werden. Die Ermittlungen laufen noch. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich bei der Polizei Lahnstein zu melden.

Das ändert sich beim ZDF Fernsehgarten 2020

Nachrichten Mainz | Der ZDF Fernsehgarten ist eine der beliebtesten Sendungen im deutschen Fernsehen. Im Schnitt schalten zwei Millionen Menschen ein und mehrere tausend Zuschauer sind Live im Fernsehgarten auf dem Mainzer Lerchenberg mit dabei. Trotz des Coronavirus wird der Sender auch in diesem Jahr die Live Show produzieren, das teilte das ZDF mit.


Neue Situation für die Moderatorin Andrea Kiewel

Normalerweise begrüßt Andrea Kiewel in den Sommermonaten jeden Sonntagmittag bis zu 6.000 Zuschauer auf dem Lerchenberg in Mainz. Doch auf das Publikum vor Ort wird die Moderatorin in den kommenden Wochen verzichten müssen. Live Publikum vor Ort wird es erst einmal nicht mehr geben.

Und das ist nicht die einzige Änderung, die der Sender bei der Show wegen der Corona-Pandemie hinnehmen musste. Ende März wurde bereits die „On Tour“-Aufzeichnungen auf Fuerteventura abgesagt.

Tickets werden storniert, Kosten erstattet

Der Ticketverkauf für den Fernsehgarten lief bereits einige Zeit. Alle gekauften Tickets werden storniert, der Ticketpreis wird erstattet. Sollten sich die Bedingungen im Verlauf der nächsten Wochen ändern, werden neue Tickets erhältlich sein. Wie der Fernsehgarten ohne Publikum vor Ort aussieht, können die Zuschauer dann ab dem 10. Mai sehen. Dann startet das Format in die neue Staffel. Im vergangenen Jahr kam der Fernsehgarten auf rund zwei Millionen Zuschauer.

Ingelheim verzichtet auf Essens- und Elternbeiträge

Nachrichten Ingelheim | Der Landkreis Mainz-Bingen hatte entschieden für den Monat April auf die Erhebung von Elternbeiträgen und Essensgeldern für Krippen und den Kinderhort zu verzichten. Zusätzlich hat die Ingelheimer Stadtverwaltung beschlossen, aufgrund der Schließungen von Betreuungseinrichtungen auf Essengelder für Kitas, Schulen und die betreuende Grundschule für den Monat April zu verzichten.


Eilentscheidung auch für Kitas und betreuende Grundschulen

Nun tagte der Ältestenrat der Stadt Ingelheim in einer ersten Sitzung während der Corona-Krise und stimmte einem Verwaltungsvorschlag zu. In diesem heißt es, dass aufgrund der Schließungen aller Kindertagesstätten und Grundschulen auch auf die Elternbeiträge und das Essensgeld für Kitas und die betreuenden Grundschulen verzichtet werden soll.

Bürgermeistern Evelyn Breyer erklärt, dass die Beiträge für den kompletten Monat April erlassen werden. Eine taggenaue Abrechnung wäre mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand verbunden. Zudem beträgt die Differenz zwei Tage zu Gunsten der Eltern. Die Beiträge werden erlassen, gegebenenfalls bereits geleistete Beiträge werden zurück erstattet. „Wir hoffen, dass wir sie damit etwas entlasten können und wünschen Ihnen alles gute in der Hoffnung auf bald ruhigere Zeiten.“ so Bürgermeisterin Breyer.

Die meist genutzten Social Media Kanäle in Deutschland

Nachrichten Digitalisierung | Eine jährliche Studie des Social-Media-Atlas untersucht seit 2011 mit einer Umfrage die Nutzung sozialer Medien der Altersgruppen ab 16. Das Ergebnis: Facebook auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Studie und WhatsApp großer Gewinner.


Daten als Basis zur Online Präsenz

Viele Unternehmen nutzen den Social-Media-Atlas als Grundlage zur Planung des eigenen Auftritts in den sozialen Medien und den Aktivitäten des Unternehmens im Netz. Er liefert den Unternehmen aussagekräftige Daten über Gruppen, Dienste und Themen die aktuell präsent sind.  Aufgrund dieser Daten passen die Unternehmen ihre Online Präsenz an.

3500 Nutzer wurden befragt

Herausgegeben wird der Social-Media-Atlas von der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Zusammenarbeit mit dem IMWF (Institut für Management und Wirtschaftsforschung). Demnach wurden im Dezember 2019 und Januar 2020 insgesamt 3500 Nutzer ab 16 Jahren in einer Online Umfrage zu ihrer Nutzung sozialer Medien befragt. Eingeteilt wurde hier nach Alter, Geschlecht und Bundesland. Alle Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

Sieben von zehn Befragten nutzen WhatsApp

Die aktuelle Studie besagt, dass die soziale Plattform Facebook massiv eingebüßt hat und erreicht nur noch sechs von zehn Nutzern. Damit steht Facebook auf dem niedrigsten Stand seit der Erfassung 2011. 35 Prozent der Befragten ab 16 nutzen Facebook jeden Tag. Das Unternehmen Facebook legt allerdings weiter an Nutzern zu, denn WhatsApp als Sieger der Studie mit insgesamt 69 Prozent gehört der Facebook Inc. an. Insgesamt nutzen demnach sieben von zehn Befragten das Medium WhatsApp. 56 Prozent der Befragten ab 16 nutzen den Dienst sogar täglich. Auch Instagram auf Platz 4 gehört zum Unternehmen Facebook.

Instagram baute seinen Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr von 37 auf 40 Prozent in fast allen Altersgruppen der Befragten aus, nur bei den Nutzern ab 60, den sogenannten „Silver Surfern“ blieb der Anteil mit 14 Prozent konstant. Bei den Nutzern unter 40 nutzt mehr als die Hälfte die Plattform für Fotos und Videos. In der Altersgruppe zwischen 16 bis 19 liegt der Anteil sogar bei 91 Prozent. In dieser Gruppe liegt Instagram deutlich auf Platz 1. Um auf Instagram eine größere Reichweite und mehr Bekanntheit aufzubauen, kaufen viele User Follower dazu – Instagram Follower kaufen auf Followerfast.

Der bisherige Sieger YouTube verlor sechs Prozent und landet mit 68 Prozent nur noch auf Platz zwei. 27 Prozent der Nutzer ab 16 besuchen YouTube täglich.

Das Ranking im Detail:

  1. WhatsApp (69%)
  2. YouTube (68%)
  3. Facebook (60%)
  4. Instagram (40%)
  5. Pinterest (29%)
  6. Internet-Foren (28%)
  7. Twitter (23%)
  8. Blogs (23%)
  9. Xing (20%)
  10. Snapchat (18%)
  11. LinkedIn (16%)
  12. Telegram (13%)
  13. Stayfriends (13%)
  14. TikTok (10%)

Nägel auf dem Radweg ausgelegt

Wörschweiler. Ein oder mehrere Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag Nägel auf dem Radweg zwischen Wörschweiler und Ingweiler ausgelegt. Verletzte in Folge der Aktion sind der Polizei bisher nicht bekannt – Zeugen werden gesucht.