BYC-News Blog Seite 1420

Landkreis Mainz-Bingen sucht dringend Erntehelfer

Nachrichten Mainz | Neben Konserven und Fertiggerichten steht auch Obst und Gemüse derzeit hoch im Kurs. So auch im Landkreis Mainz-Bingen. Besonders regionale Ware ist gefragt. Doch viele Landwirte haben ein Problem. Ihnen fehlen die Erntehelfer. Saisonkräfte aus Rumänien oder Bulgarien dürfen wegen der Corona-Pandemie nur bedingt einreisen. Es sind letztlich zu wenige, um eine reibungslose Ernte zu garantieren.


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Ernte-Solidarität ist jetzt gefragt

„Jetzt geht es darum, ein neues Wort zu entdecken: ‚Ernte-Solidarität‘. Wer aus dem Landkreis Mainz-Bingen zupacken kann, sollte das jetzt tun. Es ist die Chance, Geld nebenbei zu verdienen und die Zeit sinnvoll zu investieren.“, so Rüdiger Wunderlich. „Das April-Gemüse wartet nicht“, sagt Rüdiger Wunderlich von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Rheinhessen-Vorderpfalz.

Doch es geht nicht nur um die Ernte. Zur Zeit muss auch Gemüse wie Karotten, Blumenkohl, Kopfsalat und weitere gepflanzt werden. Die Arbeit wird die kommenden Wochen auch nicht weniger. Im Gegenteil. Im Monat Mai nimmt die Arbeit auf dem Feld nochmal deutlich zu. Deshalb werden für den Landkreis Mainz-Bingen dringend freiwillige Erntehelfer gesucht.

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IG BAU fordert Erschwerniszulage

„Wer Schüler, Studenten oder Flüchtlinge für die Arbeit auf dem Feld anheuert, der muss sie auch fair bezahlen“, verlangt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Rheinhessen Vorderpfalz. Der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde gilt auch in der Landwirtschaft.

Durch die Corona-Pandemie setzen sich Helferinnen und Helfer einer zusätzlichen Gefahr auf dem Feld und in der Zusammenarbeit mit anderen aus. Das sollte bezahlt werden. Deshalb fordert die IG BAU für Saisonarbeiter genauso wie für die Stammbelegschaften in Agrarbetrieben eine Erschwerniszulage. Landwirte in der Region sollten eingearbeitete Saisonkräfte daher „mit einem Lohn nicht unter 11 Euro pro Stunde vom Feld gehen lassen“, so Wunderlich.

Die aktuelle Situation dürfe außerdem nicht dazu führen, dass „Menschen bei der Erntearbeit über den Tisch gezogen werden“, sagt er. Auch wenn viele ohne Vorkenntnisse kommen und die wichtigsten Handgriffe bei der Arbeit auf dem Feld erst erlernen müssen. Hier brauchen die Landwirte und die Helfer etwas Geduld.



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Die Hygienestandards einzuhalten ist besonders wichtig

Neben der Bezahlung sei aber auch die Hygiene bei der Arbeit auf den Feldern wichtig. Auch während der Arbeit auf dem Feld müsse sichergestellt werden, dass regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren möglich ist. „Das bedeutet, dass die Toilette am Feldrand einen Wasseranschluss braucht. Das sonst übliche Mobil-WC reicht hier nicht. Denn ohne Wasser – kein Händewaschen“, macht Rüdiger Wunderlich deutlich.

Auch wenn Pflanz- und Erntehelfer in Unterkünften untergebracht werden, seien Einzelzimmer notwendig. „Die Corona-Pandemie bedeutet das Aus der sonst üblichen Sammelunterkünfte. Denn dort gilt das gleiche wie auf den Feldern: Der Abstand von mindestens 1,5 Metern ist Pflicht. Besser ist eine ganze Zollstocklänge: also 2 Meter Abstand vom Nebenmann“, erklärt der IG BAU-Bezirksvorsitzende. Zusätzlich müssten Sozial- und Sanitärräume jeden zweiten Tag fachmännisch gesäubert werden.

„Was auch tabu ist: die Sammelfahrt von Feld zu Feld. Neun-Mann-Bullis dürfen nicht mehr voll besetzt zum Einsatz kommen“, sagt Wunderlich. Erntehelfer sollten möglichst alleine und mit dem eigenen Fahrzeug zur Feldarbeit fahren. Auch dafür müsse Entschädigung gezahlt werden. „Die Corona-Gefahr lauert überall. Pflanz- und Erntehelfer dürfen das bei ihrem Einsatz unter freiem Himmel nicht vergessen. Es ist die Pflicht der Arbeitgeber, die Arbeitsplätze und Unterkünfte so einzurichten, dass die Hygienestandards einfach einzuhalten sind. Wer Fragen und Probleme hat, sollte sich an die IG BAU oder an das örtliche Gesundheitsamt wenden“, so Wunderlich.

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Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten

Die Agrar-Gewerkschaft IG BAU hat wichtige Regeln für die Arbeit in der Landwirtschaft hat auf ihrer Homepage zusammengestellt. Wer sich aus dem Landkreis Mainz-Bingen als Pflanz- oder Erntehelfer bewerben möchte, findet Jobs und weitere Infos unter auf der Agrar Jobbörse. Stellenangebote gibt es auch auf dem Portal „Das Land hilft“ vom Bundeslandwirtschaftsministerium.

 

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Wochenmarkt in Oppenheim bleibt geöffnet

Nachrichten Kurzmeldung | Die Corona-Pandemie hat Deutschland weiter fest im Griff. Trotzdem bleibt der Wochenmarkt der Familie Dörr auch weiterhin geöffnet. Dies teilte die Stadt Oppenheim mit. Der Wochenmarkt wird weiterhin samstags von 8 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz stattfinden.

Zudem bietet die Familie Dörr einen Lieferservice für Obst und Gemüse in Oppenheim an. Die Lieferzeiten sind hier ebenfalls samstags von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr. Vorbestellungen können bis jeweils zum Freitag zuvor bei Familie Dörr unter der Telefonnummer 0177 – 33 00 944 aufgegeben werden.

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Tierbestattungen und Abholung während der Corona Epidemie

ANUBIS-Tierbestattungen Mainz steht Tierhaltern auch in der jetzigen Krisensituation weiterhin zur Verfügung wenn ein Tier verstirbt. Zur Sicherheit von Tierhalter und ANUBIS-Mitarbeitern sind Abholung und Bringung von Tieren so organisiert, dass enger persönlicher Kontakt reduziert bzw. ganz vermieden wird. Einzel- und Sammeleinäscherungen im Tierkrematorium können wie gewohnt durchgeführt werden. Termineinäscherungen sind derzeit nicht möglich. Alle ANUBIS-Partner sind uneingeschränkt telefonisch zu erreichen, beraten den Tierhalter und stehen ihm in seiner Trauer bei. Weitere informiert erhalten Sie auf der ANUBIS Webseite über aktuelle Regelungen im Detail.


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Regelungen Abholung und Bringung von Tieren

ANUBIS-Tierbestattungen bietet die Abholung von verstorbenen Tieren beim Tierarzt oder zu Hause an. Tierarztpraxen wie auch die ANUBIS-Tierbestattungsvertretungen werden nach jetzigem Stand weiterhin geöffnet bleiben. Abholungen sind deshalb in Praxen jederzeit möglich.

Bei einer Abholung zu Hause und bei Bringung zu einem ANUBIS-Standort soll der persönliche Kontakt zum Schutz von Tierhalter und Mitarbeitern vermieden werden. Geänderte Abläufe und Details werden entweder schon vorab telefonisch besprochen oder im entsprechenden Abstand zu einander vor Ort.

Trotz dieser Einschränkungen kann jeder Tierhalter sicher sein, dass der letzte Weg des Tieres gemäß den hohen Qualitätsstandards von ANUBIS würdevoll gestaltet und begleitet wird.

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Einäscherung im Tierkrematorium

ANUBIS bietet wie bisher Einzel- und Sammeleinäscherungen in den hauseigenen Tierkrematorien oder Partner-Krematorien an. Eine Termineinäscherung mit persönlicher Anwesenheit des Tierhalters ist jedoch derzeit nicht möglich.

Die Regelungen für die Abholung, Bringung von verstorbenen Tieren sowie die Rückführung der Urne/Asche können regional unterschiedlich sein. Ansprechpartner für Details und alle Fragen sind die ANUBIS-Partner vor Ort.

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Wilde Verfolgungsjagd endet mit Verkehrsunfall

Nachrichten Wörrstadt | An diesem Mittwochvormittag kam es auf der A61 zu einer Verfolgungsjagd zwischen der Autobahnpolizei und einem BMW Fahrer. Die wilde Verlogungsfahrt endete in einem Verkehrsunfall. Im Anschluss stellten sich noch weitere Vergehen des Fahrers heraus.


Einer Polizeistreife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim fiel auf der A61 in Richtung Norden ein Fahrzeug auf, das sehr dicht auf das vorausfahrende Auto auffuhr. Daraufhin beschlossen die Beamten den Fahrer des BMW zu kontrollieren. In der Zwischenzeit war der Mann auf die A63 in Richtung Mainz gefahren. Die Beamten lotsten den Fahrer zur Kontrolle in die Nähe des Mitfahrerparkplatzes in Höhe der Anschlussstelle Biebelnheim.

Der Fahrer hielt jedoch nicht wie gedacht an, sondern flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit wieder in Richtung der zuvor verlassenen Autobahn. Die Beamten starteten umgehend die Verfolgung des BMW Fahrers. Trotzdem verloren sie das Fahrzeug zunächst aus den Augen. Der Fahrer raste davon und legte dabei eine rücksichtslose und grob verkehrswidrige Fahrweise an den Tag. Teilweise fuhr er über den Standstreifen an anderen Fahrzeugen vorbei, um der Kontrolle zu entgehen. Anschließend fuhr er an der Anschlussstelle Wörrstadt ab. Er versuchte ein weiteres, unbeteiligtes Fahrzeug zu überholen und streifte dieses dabei seitlich. Daraufhin verlor der Flüchtige die Kontrolle über sein Fahrzeug, überfuhr einen Kreisel und prallte letztlich gegen eine Leitplanke.

Die Beamten fuhren an die Unfallstelle heran. Sie fanden den 38-jährigen Fahrer aus Mainz, der bereits in der Vergangenheit mehrfach strafrechtlich aufgefallen war, leicht verletzt auf dem Fahrersitz vor. Es stellte sich heraus, dass er wie bereits mehrfach zuvor, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein gefahren war. Außerdem war der verunfallte PKW nicht zugelassen. In dem Fahrzeug fanden die Beamten zudem unter anderem Bankkarten, die dem Fahrer nicht gehörten. Auch ein Schlagstock stellten die Beamten sicher. Der BMW wurde für weitere Durchsuchungsmaßnahmen ebenfalls sichergestellt.

Die Anzeige gegen den Fahrer wurde aufgenommen. Im Anschluss daran wurde er in die Uniklinik in Mainz gebracht. Die Polizei Wörrstadt hat die Ermittlungen übernommen. Neben der Unfallanzeige werden weitere Strafanzeigen auf den Fahrer zukommen.

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Mainzer Familie bietet Ferienhäuser für Flüchtlingskinder an

Nachrichten Mainz | Ingo und Julie Fischer besitzen mehrere Ferienhäuser in Mainz-Finthen. In eines der Häuser durften vor rund zwei Wochen bereits zwei Mainzer Obdachlose vorübergehend einziehen (wir berichteten). Doch die Familie Fischer möchte noch mehr helfen. Die anderen beiden Ferienhäuser bieten sie daher für Flüchtlingskinder an. Boost your City hat mit Ingo Fischer darüber gesprochen.


Julie und Ingo Fischer wollen helfen

Die beiden haben durch die Nachrichten von der Situation in den griechischen Flüchtlingslagern gehört. Vor allem die Situation in den Flüchtlingslagern auf Lesbos schockierte die beiden sehr. Spontan schlug Julie Fischer ihrem Mann daher abends vor: „Da könnten wir doch auch unsere Hilfe anbieten.“, erzählt Ingo Fischer. Gesagt, getan. Bereits einen Tag später erstellten die beiden einen Beitrag bei Facebook in dem sie offiziell ihre beiden Ferienhäuser vorübergehend für Flüchtlingskinder anbieten.

Die Ferienhäuser sind voll ausgestattet und wären direkt bezugsfertig. Das „Brunnenhaus“ bietet Platz für bis zu 10 Gäste. In dem „Gartenhaus“ können sogar 14 Personen unterkommen. „Da unser Angebot sich speziell an Kinder richtet, ist uns natürlich bewusst, dass diese auch Betreuer benötigen. Das können wir selbst zwar nicht leisten, aber natürlich könnten auch die Betreuer der Kinder in den Häusern mit wohnen.“, erklärt Ingo Fischer. Zusätzlich zu den Ferienhäusern ist eine große, baulich geschützte Außenfläche vorhanden, auf der sich die Kinder austoben und spielen können.

Keine dauerhafte Lösung – Aber ein guter Anfang

„Dass das keine dauerhafte Lösung sein kann, wissen wir. Aber es ist ein guter Anfang.“, erklärt Ingo Fischer. Denn wenn die Corona-Krise vorbei ist, sollen die beiden Häuser natürlich wieder an Feriengäste oder Geschäftsreisende vermietet werden. Bis Ende Mai würden die Ferienhäuser aber in jedem Fall für diesen Guten Zweck zur Verfügung stehen.

„Wir hoffen, dass die Information über unser Angebot bei denjenigen ankommt, die darüber entscheiden. Die Aktion mit den beiden Obdachlosen hat sehr gut und unkompliziert funktioniert. Da wir uns hier auf einer ganz anderen Ebene bewegen, ist uns natürlich klar, dass das nicht so unbürokratisch möglich sein wird. Doch für uns ist wichtig, unsere Hilfe trotzdem anzubieten.“, so Fischer.

Die Familie erfüllte sich mit den Ferienhäusern einen Lebenstraum

Vor etwa zehn Jahren erfüllten sich Ingo und Julie Fischer als junge Familie mit kleinen Kindern einen Lebenstraum in Mainz-Finthen. Sie kauften einen Bauernhof inklusive Scheune und großem Garten in der Prunkgasse. Rund anderthalb Jahre dauerte die Sanierung des um 1900 erbaute Anwesen. Damit schafften sie mehr Wohnfläche, als sie selbst benötigten. Deshalb begann die Familie im Jahr 2017 damit, drei Häuser auf dem Bauernhof an Feriengäste zu vermieten.

Weiter Informationen zu den Ferienhäusern findet ihr auf der Homepage ferienhausmainz.com

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Einbruch in Feuerwache: Polizei nimmt den Tatverdächtigen fest

Überherrn. Die Polizei hat einen 22-Jährigen verhaftet, der Anfang der Woche in die Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr in Überherrn eingebrochen sein soll. Dort hatte er, so der Verdacht, Schläuche und Funkgeräte gestohlen und war mit einem Löschfahrzeug geflohen.

Saarland weitet Hilfen für Wirtschaft aus

Die saarländische Landesregierung hat die Hilfen für die Wirtschaft ausgebaut. Nun sollen auch Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten Soforthilfen erhalten, hat Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) angekündigt. Bisher gab es diese Zuschüsse nur für Soloselbstständige und für kleine Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern.

Minister Jost setzt sich für Aufhebung von Stromsperren ein

Der saarländische Verbraucherschutzminister Reinhold Jost (SPD) hat sich für die Aufhebung von Stromsperren ausgesprochen. Zwar gibt es derzeit auf Initiative des Bundes keine zusätzlichen Sperren. Doch bestehen laut Jost noch welche fort, die vor dem Stichtag durchgeführt wurden: „Je kleiner die Wohnung und je geringer die finanziellen Ressourcen, desto schneller wird das Zuhausebleiben zu einer ernst zu nehmenden Belastung – erst recht, wenn die Bewohner im Dunkeln sitzen müssen“, sagt Jost. Deshalb habe er den Kontakt mit saarländischen Energieversorgern und Netzbetreibern aufgenommen, damit diese Sperren schnell aufgehoben würden.

Regulärer Schulbetrieb nach Ostern unmöglich

Karl Wilhelm Lauterbach ist Mediziner, Gesundheitswissenschaftler und Bundestagsabgeordneter (SPD). Der Gesundheitsexperte warnt davor, zu sehr auf eine Lockerung der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus zu drängen. Die Zahlen in Deutschland seien nach wie vor zu schlecht, um die Maßnahmen jetzt schon zu lockern. Lauterbach äußerte sich an diesem Dienstag in einem Interview der Bild.de gegenüber auch über den Schulbetrieb nach Ostern


Konzepte für Teilschulbetrieb werden vorbereitet

„Ich persönlich halte es für unmöglich, dass man den Schulbetrieb nach der Osterzeit regulär wieder anfährt. Also dass da Kinder sitzen in Klassen mit bis zu 30 Schülern auf engem Raum, die sich dann auch noch in den Pausen begegnen, das gefährdet natürlich sehr stark die Eltern und auch die Lehrer.“, so Lauterbach. Auch unter den Eltern und Lehrern gebe es ältere oder vorerkrankte Personen, die man schützen müsse. Da man vermeiden wolle, dass sich das Virus wieder in der gesamten Gesellschaft verbreitet, könne man nicht sofort zu einem regulären Schulbetrieb zurück kommen. „Da wird man sich zunächst wahrscheinlich auf einen Teilschulbetrieb konzentrieren müssen. Die Konzepte dafür werden gerade vorbereitet.“, erklärt Lauterbach.

Auch im Sommer wird es Einschränkungen geben

Im Sommer gehören Besuche von Cafés und Bars einfach dazu. Auch das gemeinsame Grillen und Feiern mit Freunden sowie Konzertbesuche und Fußballspiele macht den Sommer für viele Menschen aus. Doch „all das wird es selbstverständlich nicht geben, weil wir sonst innerhalb kürzester Zeit unser Kapital verspielen würden. Und wir hätten sehr schnell wieder viele Fälle. Dann wäre dann also ein späterer vielleicht sogar längerer Shutdown notwendig.“ Das würde schockierende Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, die niemand riskieren will. Deshalb wird nach Angaben von Lauterbach der Sommer „nicht viel Ähnlichkeit haben, mit dem Sommer, den wir im letzten Jahr erleben durften.“

200 Schafe legen Verkehr auf der Bundesstraße 426 lahm

Nachrichten Pfungstadt – An diesem Mittwochmorgen um kurz nach 7 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein, die mitteilten, dass sich Schafe auf der Bundesstraße 426 bei Pfungstadt zwischen dem Wasser- und dem Umspannwerk befinden.


Die etwa 200 Schafe lösten außerdem eine Warnmeldung im Rundfunk aus, da auf der Bundesstraße 426 der Verkehr durch die Tiere lahm gelegt wurde. Die Polizei konnte den Besitzer der Schafherde schnell ausfindig machen, der seine Tiere dann wieder einfangen konnte. Verletzt wurde bei dem morgendlichen Ausflug der wolligen Vierbeiner niemand. Gegen 8 Uhr konnte der Verkehr wieder ungestört weiter rollen.

 

Ministerpräsident Hans bereitet Saarländer auf länger dauernde Kontaktsperre vor

Saarbrücken. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat die Saarländer auf eine länger dauernde Kontaktsperre eingeschworen. Zwar könne derzeit keiner sagen, wann die Sperre gelockert werde und das Land wolle das so schnell wie möglich tun, aber: „Wir haben den Höhepunkt der Infektion noch vor uns.“

Raub und Betrug im Einkaufscenter Ingelheim

Nachrichten Ingelheim | In einem Einkaufscenter in Ingelheim kam es an diesem Dienstag gegen 11 Uhr zu einem Ladendiebstahl. Der Täter verletzte bei seiner Flucht einen Mitarbeiter des Marktes. Doch das sollte nicht der einzige Fall in dem Einkaufscenter für die hinzugerufenen Polizeibeamten bleiben. Kurz darauf bemerkten die Ordnungshüter gemeinsam mit dem Ladendetektiv noch eine weitere Straftat in dem Markt.


Gegen kurz nach 11 Uhr wurden die Beamten wegen einem flüchtigen Ladendieb in das Einkaufscenter gerufen. Zuvor hatte der Täter ein Verbindungskabel geklaut und wurde daraufhin von dem Ladendetektiv angesprochen. In dessen Büro verweigerte der Dieb die Angabe seiner Personalien und flüchtete plötzlich mit seinem Diebesgut. Dabei stieß er einen weiteren Mitarbeiter des Marktes aus dem Türrahmen. Der Angestellte fiel dadurch schmerzhaft auf eine Treppe.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, welche jedoch erfolglos verlief. Im Rahmen der Suche wurde allerdings die Bauchtasche des Täters gefunden. In dieser befanden sich Drogen. Bei der späteren Sichtung der Videoaufzeichnungen konnten die Beamten eine Person als mutmaßlichen Täter identifizieren. Die bereits aktenkundige Person erwartet jetzt ein Verfahren wegen Räuberischen Diebstahles und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Bei der Sichtung der Aufnahmen fiel den Beamten und dem Ladendetektiv aber noch eine weitere weibliche Person auf, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Laden befand. Zunächst hatte sie das Etikett eines Videospiels, bei dem der Kaufpreis bei rund 70 Euro lag, umklebt und durch ein Etikett eines günstigeren Videospieles ausgetauscht. Zudem ließ sie eine Flasche Wodka, eine Flasche Energydrink und eine Packung Merci Schokolade in ihrer Handtasche verschwinden. Ihr weiteres Vorgehen beobachteten die Beamten und der Detektiv über die Kameras. Nachdem die Frau an der Kasse lediglich das Videospiel zu dem falschen Preis gezahlt hatte, sprach der Ladendetektiv sie im Beisein der Beamten an. Gegen die 26-Jährige wurde eine Anzeige wegen Betruges gefertigt.

Wichtige Änderungen für Rettungsdienste in Groß-Gerau

Nachrichten Groß-Gerau | Wenn der Rettungsdienst zur Behandlung vor Ort ist, muss alles meist schnell gehen. Bei den Einsätzen geht es nicht selten auch um Leben und Tod. Ab sofort erhält jeder Patient und jede Patientin vor der Behandlung eine Schutzmaske, um die Möglichkeit einer Infektion mit dem Coronavirus zu verringern. Boost your City hat bei Dr. Marco Renth, dem ärztlichen Leiter Rettungsdienst bei der Gefahrenabwehr des Kreises Groß-Gerau nachgefragt.


Der Vorrat an Schutzmasken sollte ausreichen

Marco Renth teilte mit, dass man davon ausgehe, dass genügend Masken verfügbar sein werden. Derzeit stehen rund 7.500 „OP-Masken“ und 1.100 FFP2-Masken zur Verfügung. Über den Rettungsdienst wurden bei unterschiedlichen Lieferanten Masken bestellt. Letzte Woche wurden die ersten 3.000 Masken geliefert. Diese Woche folgen noch 10.000 FFP2-Masken, welche bereits in Deutschland sind. Dazu kommen die Bestellungen der Organisationen und noch weitere ausstehende Lieferungen von Masken im mittleren fünfstelligen Bereich.

Die Anweisung gilt für alle Rettungsdienste im Kreis Groß-Gerau

Es seien sowohl reguläre „OP-Masken“ als auch FFP2-Masken und FFP3-Masken in allen Fahrzeugen vorhanden, berichtet Marco Renth. Insgesamt seien 19 Rettungswagen, drei Notfallkrankenwagen, ein Krankenwagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge im Kreis Groß-Gerau im Einsatz.

Die Anordnung gelte im Detail für folgende Rettungsdienste im Kreis Groß-Gerau:

  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
  • Malteser Hilfsdienst (MHD)
  • Arbeiter Samariter Bund (ASB)
  • Fahrdienst- und Service Gesellschaft (MFS)
  • Notarztgemeinschaft Rhein-Main
  • Merck


Weitere Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdiensts tragen bei der Patientenversorgung Handschuhe und eine FFP2-Maske. Bei speziellen Maßnahmen, wie der Verneblung von Medikamenten oder der Beatmung, wird zusätzlich noch eine Schutzbrille aufgesetzt. Bei der Versorgung von nachweislich an Covid-19 erkrankten Patienten wird die Schutzausrüstung zudem um einen Schutzkittel beziehungsweise Schutzoverall ergänzt.

Maßnahmen dienen der Aufrechterhaltung des Rettungsdienstes

Diese Maßnahmen sind nötig, vor allem die Mitarbeiter aber auch die Patienten vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Denn ansonsten besteht das Risiko, dass sich die Mitarbeiter infizieren oder dass sie im Anschluss in Quarantäne müssen. Das könnte zur Folge haben, dass manche Einsatzfahrzeuge nicht mehr besetzt werden und somit nicht mehr zu Einsätzen fahren können.

„Die aktuell getroffenen Maßnahmen erfolgen unabhängig von der Erkrankung des jeweiligen Patienten und dienen letztendlich dem Schutz der Mitarbeiter, des Patienten und der Aufrechterhaltung des Rettungsdienstes“, betont Dr. Marco Renth.

Boehringer Ingelheim will Gemeinden und Einrichtungen unterstützen

Nachrichten Ingelheim | Der Konzern Boehringer Ingelheim hat seine Maßnahmen zur Bewältigung der COVID-19-Krise deutlich verstärkt. Mit einem globalen Unterstützungsprogramm möchte das Unternehmen hilfsbedürftigen Gesundheitseinrichtungen und Gemeinden weltweit mehr finanzielle Hilfe, Schutzmaterialien und Medikamente zukommen lassen.


Hubertus von Baumbach, Vorsitzender der Unternehmensleitung

„Als pharmazeutisches Unternehmen fühlen wir uns Patienten und ihren Pflegenden zutiefst verpflichtet. Viele unserer Mitarbeitenden möchten im Rahmen dieses Programms Unterstützung leisten: Wir helfen durch Spenden sowie bezahlte Freistellung für ehrenamtliche Tätigkeiten und beteiligen uns an wissenschaftlichen Projekten. Darüber hinaus unterstützen wir Gemeinden in Entwicklungsregionen wie Kenia und Indien, mit denen wir jahrzehntelange Beziehungen haben. All dies und unser Bestreben, die Medikamentenversorgung weiterhin sicherzustellen, hat die vielen Menschen im Blick, die unter COVID-19 leiden. Unsere Gedanken sind bei ihnen und ihren Angehörigen.“

Boehringer Ingelheim startete im Januar 2020 zunächst mit einem Spendenprogramm in Höhe von einer Million Euro für die betroffenen Gebiete in China. Mit der Verbreitung des Corona-Virus zu einer globalen Pandemie stieg der Umfang von Hilfsmaßnahmen sowie die Unterstützung wissenschaftlicher Forschung in den letzten Wochen stark an. Daraus entwickelte sich ein globales Unterstützungsprogramm mit vier Schwerpunkten:

1. Spenden

Insgesamt stellt Boehringer Ingelheim 5,8 Millionen Euro in Form von Finanz- und Sachspenden für die Nothilfe in seinen Märkten zur Verfügung. Je nach lokalen Bedürfnissen beinhalten diese zum Beispiel Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Inhalatoren und Medikamente. Das Unternehmen arbeitet zudem mit lokalen NGOs zusammen, die mit Geld- und Arzneimittelspenden die Hilfe für Patienten vor Ort organisieren.


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2. Forschung an COVID-19 Therapien

Seit Januar beschäftigt sich ein stetig wachsendes Team von mehr als 100 hoch engagierten Wissenschaftler aus allen Bereichen in verschiedenen Projekten mit der Forschung und Entwicklung (F&E) zu Behandlungsmöglichkeiten für COVID-19. „Wir alle suchen neue Antworten auf die Frage, wie wir das Virus bekämpfen können. Das Ergebnis ist ein breit angelegtes Programm, mit dem wir verschiedene Ansätze parallel zueinander verfolgen,“ so der Wissenschaftler Dr. Cyrille Kuhn, der die COVID-19 Forschung bei Boehringer Ingelheim seit Januar leitet.

Eine wachsende Zahl von Partnern und Dienstleistern unterstützt die Bemühungen der Forschungsteams. Viele der Projekte sind Teil von Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Biotech- und anderen Pharmaunternehmen. Dazu gehört auch ein Aufruf der Innovative Medicines Initiative (IMI) der Europäischen Union, den Boehringer Ingelheim mit mehr als 11.000 Arbeitsstunden in Forschung und Entwicklung zu unterstützen plant.

Außerdem beteiligt sich das Unternehmen am COVID-19 Forschungsprogramms der Bill & Melinda Gates Stiftung. Im unternehmenseigenen Open Innovation Portal opnMe.com bietet das Unternehmen Wissenschaftlern zudem sechs antivirale Substanzen als Teil der insgesamt 43 hochqualitativen pharmakologischen Stoffe für die kostenfreie Verwendung im Rahmen eigener Forschungshypothesen.

Im Zuge dieser Aktivitäten wird Boehringer Ingelheim weitere Experten aus verschiedenen Disziplinen sowie Laborkapazitäten zur Verfügung stellen.

3. Ehrenamtliche Tätigkeiten

In vielen Gemeinden werden freiwillige Helfer insbesondere mit medizinischem Hintergrund dringend gebraucht. Boehringer Ingelheim gibt deshalb all seinen 51.000 Beschäftigten weltweit die Möglichkeit, eine voll bezahlte Freistellung von bis zu 10 Tagen in Anspruch zu nehmen, um externe Organisationen im Kampf gegen COVID-19 zu unterstützen. Angestellte, die ihrer üblichen Tätigkeit weder im Homeoffice noch vor Ort nachkommen können, können sich auch länger ehrenamtlich engagieren. Sie erhalten in dieser Zeit ihr reguläres Gehalt, bis sie ihre Arbeit wieder aufnehmen können.


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4. Making More Health Fonds

Das Unternehmen hat einen Hilfsfonds von 580.000 Euro eingerichtet, um das globale Making More Health (MMH) Netzwerk von Sozialunternehmern sowie deren Gemeinden in Kenia und Indien zu unterstützen. Der Fonds soll in Zeiten niedriger wirtschaftlicher Aktivitäten Projekte aufrechterhalten und in sozialunternehmerische Ideen investieren, die dabei helfen, das Verbreitungsrisiko des Corona-Virus zu verringern.

„Gerade in Zeiten wie diesen sind Sozialunternehmer auf der ganzen Welt gut aufgestellt, um ihre Nähe zu den Bedürftigen zu nutzen,“ sagt Jean Scheftsik de Szolnok, Mitglied der Unternehmensleitung und einer der Gründer der MMH-Initiative. „MMH-Gemeinschaften wie Selbsthilfegruppen in Indien oder Menschen mit Albinismus in Kenia haben damit begonnen, Seife herzustellen und das Hygienebewusstsein in ihren Wohnorten über Aufklärungskampagnen zu erhöhen.“ In den letzten Jahren wurden mehr als 750 Schüler der MMH-Schulen und etwa 1.000 Familien, die in Kenia und Indien in Bauerngenossenschaften leben, in Hygiene und Seifenproduktion geschult.

Boehringer Ingelheim fühlt sich der globalen Gemeinschaft und dem Wohlergehen von Mensch und Tier verpflichtet. Als forschungsgetriebenes Unternehmen unterstützt Boehringer Ingelheim seit Januar die gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen COVID-19. Das Unternehmen unterstützt die Gesundheitssysteme weiterhin durch die zuverlässige Medikamentenversorgung und durch Forschungsaktivitäten.

Über Boehringer Ingelheim

Die Entwicklung neuer und besserer Medikamente für Menschen und Tiere ist das, was unsere Arbeit ausmacht. Unser Auftrag ist es, bahnbrechende Therapien zu entwickeln, die Leben verändern. Seit der Gründung im Jahr 1885 ist Boehringer Ingelheim unabhängig und in Familienbesitz. Dadurch sind wir frei, unsere langfristige Vision zu verfolgen: die gesundheitlichen Herausforderungen der Zukunft zu identifizieren und dort tätig zu werden, wo wir am meisten erreichen können.

In unserem weltweit führenden, forschungsgetriebenen Unternehmen schaffen täglich über 51.000 Mitarbeitende Werte durch Innovation in unseren drei Geschäftsbereichen: Humanpharma, Tiergesundheit und Biopharmazeutische Auftragsproduktion. Unsere umfassenden Investitionen in Forschung und Entwicklung wirken als Innovationstreiber und ermöglichen die nächste Generation von Medikamenten, die Leben retten und Lebensqualität verbessern.

Wir können mehr wissenschaftliche Chancen nutzen, indem wir auf die Kraft von Partnerschaften und die Vielfalt der Expertinnen und Experten in den Life Sciences setzen. Durch Zusammenarbeit können wir den nächsten medizinischen Durchbruch schneller erreichen, der das Leben heutiger und zukünftiger Patienten verändern wird.

Ein Mainzer Flashmob geht um die Welt | „Stairway To Heaven“ – die Himmelsleiter aus der Altstadt

Nachrichten Mainz | Verwundert schauten im Spätsommer 2017 viele Menschen, als vor einem mobilen Eiswagen im Kirschgarten in der Mainzer Altstadt, wie aus dem Nichts zwei junge Frauen anfingen Flöte zu spielen.

 


Doch wie an vielen anderen Plätzen üblich, waren hier nicht Straßenmusikanten am Werk, die sich nebenbei etwas verdienen wollten. Vielmehr überraschte der SWR die Passanten mit einem Flashmob. Als Touristen getarnt gab der Pop- und Gospelchor „popCHORn“ aus Klein-Winterheim den Hit „Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin zum Besten.

Über 14 Millionen Menschen haben den Flashmob angeklickt

Mittlerweile erfreut sich der SWR1-Hitparade-Flashmob „Stairway To Heaven“ sogar internationaler Beliebtheit. Auf Youtube wurde das Video über 3 Millionen mal angeklickt. Auf Facebook wurde es sogar von 14 Millionen Menschen angeschaut und über 350.000 mal geteilt.

Richtig heiß, nicht nur durch die hochsommerlichen Temperaturen im letzten Jahr, wurde es den SWR-Verantwortlichen, als im Juli 2018 das New Yorker „Superstar Magazine“ das Video teilte.

Auf der Seite des SWR erklärt Tom Lüggner von der SWR Multimedia-Redaktion stolz: „Ich weiß, dass ein Flashmob reinhaut, aber in diesem Ausmaß, das hat mich wirklich überrascht.“

Der SWR-Flashmob 2019