BYC-News Blog Seite 1394

Erste Bundesländer wollen Tourismus wieder starten

Nachrichten Überregional | Die Tourismusbranche ist von der Pandemie mit am schwersten betroffen. In der Zwischenzeit sind viele in einer äußerst prekären finanziellen Situation, weshalb natürlich auch die Tourismusbranche möglichst bald wieder geöffnet werden muss, um zahlreiche Insolvenzen zu verhindern. Die ersten Bundesländer haben sich daher schon für die ersten Lockerungen entschieden.


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Mecklenburg-Vorpommern will Urlaub an der Ostsee ermöglichen

Bereits in der Woche vor Pfingsten möchte das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern allen Bundesbürgern wieder den Urlaub an der Ostsee ermöglichen. Darauf haben sich an diesem Montag Vertreter von Landesregierung, Tourismus und Gastgewerbe verständigt. Grund dafür sind die stetig niedrigen Infektionszahlen, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Man gehe außerdem davon aus, dass die Zahlen in der kommenden Zeit bundesweit weiter sinken werden.

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Lockerungen auch in Sachsen-Anhalt

An diesem Dienstag hat Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann dem Kabinett daher einen Plan zur stufenweisen Öffnung der Gastronomie und Tourismuswirtschaft in dem Bundesland vorgestellt.

„Nach dem es in den vergangenen Wochen gelungen ist, durch das Herunterfahren des öffentlichen Lebens die Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus deutlich zu senken, ist es jetzt an der Zeit, auch die Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt unter Einhaltung von Schutzvorkehrungen behutsam wieder hochzufahren“, erklärte Willingmann.

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Ferienhäuser und Campingplätze zuerst

Im ersten Schritt sieht das Konzept vor, dass Ferienhäuser- und Wohnungen schon ab dem 15. Mai wieder vermietet werden dürfen, zunächst allerdings nur an Einheimische. Gleichzeitig sollen Campingplätze nicht mehr nur für Dauercamper zur Verfügung stehen, sondern auch für Reisemobile und Wohnwagen mit autarker Versorgung.

Restaurants sollen ab dem 22. Mai wieder öffnen dürfen, unabhängig davon ob es sich dabei um eine Außen- oder Innengastronomie handelt. Auch die maximale Gästezahl ist nicht für die Öffnung entscheidend. Doch die bestehenden Kontaktbeschränkungen, wie beispielsweise, dass nicht mehr als fünf Personen pro Tisch platznehmen dürfen sowie Abstandsgebote und Hygienemaßnahmen müssen trotzdem eingehalten werden. Diskotheken und Tanzlokale sind in dem Konzept allerdings ausgenommen und dürfen noch nicht wieder öffnen.

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Alle müssen sich an die Hygiene- und Abstandsregeln halten

„Bei der Erarbeitung des Stufenplans wollen wir uns weiter mit den mitteldeutschen Bundesländern abstimmen“, so Willingmann. Der Stufenplan sei auch die Grundlage weitere Beratungen bei der Wirtschaftsministerkonferenz an diesem Dienstagabend und für die Bund-Länder-Konferenz an diesem Mittwoch. „Fest steht auch: die stufenweise Wiedereröffnung der Gastronomie und Tourismuswirtschaft wird nur dann erfolgreich gelingen, wenn sich alle Akteure, Gastronomen wie Gäste, weiterhin an die Abstandsgebote und Hygienebestimmungen halten“, so Willingmann. Allerdings müsse man im Falle eines erneuten Anstiegs der Infektionszahlen die Lockerungen zurücknehmen.

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Weitere Stufen der Lockerungen

In der zweiten Stufe der Pläne sollen dann auch Hotels wieder Gäste empfangen dürfen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Zimmer über eigene sanitäre Einrichtungen verfügen. Dann soll es Menschen aus ganz Deutschland wieder möglich sein nach Sachsen-Anhalt zu reisen und dort zu übernachten. „Voraussetzung hierbei ist allerdings ein unter den Bundesländern bis dahin abzustimmendes Konzept. Zudem werden wir eine Taskforce beim Wirtschaftsministerium einsetzen, die spezielle Schutz- bzw. Hygienekonzepte entwickeln wird“, erklärte der Wirtschaftsminister.

Zudem sollen in diesem Zweiten Schritt auch kleinere Veranstaltungen wieder möglich sein. An diesem Dienstag hatte sich das Kabinett darauf geeinigt, demnächst dann noch über weitere Termine zu beraten.

Im dritten Schritt wäre dann die gesamte Öffnung aller touristischen Betriebe und Angebote möglich. Hier gebe es dann keine Einschränkungen mehr und auch der Tourismus für ausländische Gäste ist dann wieder vorgesehen. Das Kabinett muss für diese Stufe aber noch konkrete Termine abstimmen, die natürlich den Vorgaben des Bundes für den internationalen Tourismus entsprechen.

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„Corona-Lotse“ für 7.500 Versicherte im Bundesland Hessen

Nachrichten Frankfurt | Mit den ersten Lockerungen der Anti-Corona-Beschränkungen befürchten Experten einen erneuten Infektionsanstieg und ein steigendes Risiko vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen. Mit einem „Corona-Lotsen“ will die BARMER diese Menschen bestmöglich vor einer Infektion schützen. Er soll insbesondere älteren und multimorbiden Patienten individuelle Hilfen zur Prävention und zur Verrichtung des täglichen Lebens geben.


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Landeschef der BARMER Hessen, Martin Till

„Corona-Risikopatienten brauchen Unterstützung beim Einkaufen, bei der Behandlung ihrer Krankheiten, der Medikamentenversorgung und anderen alltäglichen Verrichtungen. Sie brauchen das Gefühl, jetzt nicht allein zu sein. Wir wollen ihren Bedarf individuell ermitteln und ihnen passende Hilfen anbieten. Auf diese Weise können wir das Risiko einer Corona-Infektion minimieren“. Dabei verfolge man das Ziel, Kontakte weitestgehend zu vermeiden, ohne dass die kontinuierliche medizinische und pflegerische Versorgung darunter leide.

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Fast 7.500 Versicherte aus Hessen werden kontaktiert

Mit ihrem neuen Programm wolle die Kasse die am meisten Gefährdeten gezielt durch die Corona-Krise lotsen. Dafür würden bundesweit rund 100.000 Versicherte kontaktiert, denen der „Corona-Lotse“ besonders gut im Alltag helfen könne. Die Auswahl der betroffenen BARMER-Versicherten fuße auf Algorithmen der Johns-Hopkins-Universität, welche die Verbreitung des Coronavirus weltweit verfolgt. Mithilfe dieser Methode wurden in Hessen rund 7.500 BARMER Versicherte mit einer risikoreichen Krankengeschichte identifiziert. Der „Corona-Lotse“ solle nun diesen besonders gefährdeten Risikopatienten angeboten werden.

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Corona-Fonds für Studentinnen und Studenten

Nachrichten Frankfurt |  Mit Beträgen ab 1.000 Euro können Studentinnen und Studenten finanzielle Schwierigkeiten in der Coronakrise kurzfristig überbrücken. Dabei entsteht keine fixe Schuldenlast, denn die Rückzahlung orientiert sich am späteren Einkommen.


Der Studienfonds der Deutschen Bildung

Über den Studienfonds der Deutschen Bildung können Studentinnen und Studenten ab sofort auch kleinere Beträge zur Überbrückung in der Coronakrise beantragen. Die Deutsche Bildung, ein Social Business für Studienfinanzierung, hat dazu den Mindestbetrag, der für das Studium beantragt werden kann, auf 1.000 Euro Gesamtsumme gesenkt. „Bei vielen Studentinnen und Studenten ist der Nebenjob weg gebrochen oder die Eltern können nicht mehr im gewohnten Umfang aushelfen“, sagt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung. „Viele jungen Menschen scheuen sich aber, sich jetzt auf hohe Finanzierungsbeträge festzulegen, die mit einer fixen Rückzahlung verbunden sind, zumal die meisten Menschen momentan eher kurzfristig planen“, sagt Hofmann.

Bei der Sofortfinanzierung von 1.000 bis 3.000 Euro zahlen Kundinnen und Kunden 1 bis 3 Prozent ihres späteren Einkommens über maximal 36 Monate an den Studienfonds zurück, der als umgekehrter Generationenvertrag organisiert ist. „Dass die Rückzahlung an Job und Einkommen gebunden ist, gibt in der aktuellen Lage zusätzliche Sicherheit“, sagt Hofmann, denn die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für baldige Berufseinsteiger seien momentan noch nicht abzusehen.

Unbürokratische Abwicklung

Die Sofortfinanzierung kann unbürokratisch und schnell online beantragt werden. „Wer an einer staatlich anerkannten Hochschule studiert und bisher gut im Zeitplan liegt, hat sehr gute Chancen, die Finanzierung zu bekommen“, sagt Hofmann. Die persönlichen Konditionen können derzeit in 7 bis 14 Tagen berechnet werden.

„Studenteninnen und Studenten können sich erst einmal schnell und unkompliziert über kleinere Beträge finanzieren und bleiben so flexibel, ohne gleich ihre gesamte Studienfinanzierung planen zu müssen. Damit leistet die Sofortfinanzierung einen Beitrag, Studienabbruch zu verhindern. Auch trägt das Angebot der aktuell unklaren wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung, indem die Rückzahlung sich am späteren Einkommen orientiert, wenn dieses vorhanden ist“. Begleitend zur Sofortfinanzierung profitieren studentische Kundinnen und Kunden von inkludierten Trainings, Coaching und Beratung für ein erfolgreiches Studium und optimale berufliche Chancen.

Weitere Informationen unter

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Eilmeldung: Tiger aus Zoo ausgebrochen

Nachrichten Überregional | Ein Tiger ist aus dem Zoo ausgebrochen. Medienbericht: „Die Zooleitung fordert die Bürgerinnen und Bürger auf – bitte retten Sie sich schnell nach hause und schließen sie sich ein!“


Bürger 1: „Widerstand gegen diktatorsiche Anordnungen des Zoodirektors ist oberste Pflicht des Bürgers! Wir lassen uns nicht einfach unterbuttern!“

Bürger 2: „Immer diese Panikmache der Medien. Tiger sind ja auch nur so eine Art Katzen“

Bürger 3: „Statistisch gesehen stirbt doch kaum jemand durch Katzen“

Bürger 4: „Der Tiger wurde absichtlich freigelassen – die wollen uns nur unsere Freiheitsrechte nehmen“

Büger 5: „Mit gesunder Lebenseinstellung und Meditation greift mich der Tiger sicher nicht an und tödliche Bisswunden heilen viel schneller mit ausreichend Vitamin C und Vitamin D3“

Bürger 6: „Alte und langsame Zoobesucher mit schlechter Kondition sind durch die Tiger gefährdet und die wären sowieso früher oder später von einer Katze gefressen worden“



Bürger 7: „Es ist überhaupt noch nicht klar ob jemand durch einen Tigerangriff je gestorben ist. Todesursache durch eingewachsene Zehennägel wurde nie durch eine Obduktion entkräftet!“

Bürger 8: „Im Kuscheltierzoo kommt man probemlos ohne große Zäune aus, was ist die Absicht mit dem hohen Zaun beim Tigergehege? Was will man uns verheimlichen?“

Bürger 9: „Prof X und Doktor Y erklären auf Youtube wie liebesbedürftig Tiger sind und dass ihre angebliche Aggressivität völlig missverstanden wird. Seht Euch das unbedingt mal an und denkt darüber nach!“

Bürger 10: „Was hat der Zoo davon, wenn er Euch warnt und wer profitiert davon? Wir werden doch alle verarscht! Das ist meine Meinung und schließlich besteht Meinungsfreiheit!“

Bürger 11: “ Wir sollten die Zoobesucher auf hungrige Tiger einstellen und wenn alle Tiger satt sind ist eh Ruhe. Es trifft ja nur immer ein paar wenige. In schwedischen Zoos klappt das auch ganz hervorragend!“

Bürger 12: „Das ist bestimmt ein Flüchtlingstiger und Gast von Merkel. Soll die ihn selbst einfangen. Mir reicht es mit den bunten Tieren“

Bürger 13: „Xavier N. hat es in seinen Liedern schon vor Jahren gesagt. Man hätte gewarnt sein müssen“

Einfach zum nachdenken ein kurzer Artikel mit reißerischer Überschrift. 

Unbekannte zerstechen Reifen an Streifenwagen bei Einsatz

Nachrichten Rüsselsheim | In dieser Montagnacht gegen 00:30 Uhr wurde ein Reifen an einem Streifenwagen zerstochen. Die Beamten führten in der Paul-Ehrlich-Straße in Rüsselsheim eine Kontrolle durch und fanden bei der Rückkehr zum Polizeifahrzeug einen Vorderreifen platt vor.


Den Beamten wurde zuvor eine größere Gruppe gemeldet, die sich an einer Großsporthalle aufhielt und dort Böller zündeten. Als die Polizei vor Ort eintraf, flüchtete ein Teil der Gruppe in Richtung Paul-Ehrlich-Straße. Der Polizei gelang es, einige der Flüchtigen einzuholen und zu kontrollieren.

Als die Beamten die Kontrollen abgeschlossen hatten, begaben sie sich wieder zurück zum Polizeiwagen. Dabei stellten sie fest, dass einer der Vorderreifen zerstochen wurde. Ob der Reifen von Unbekannten oder den zuvor kontrollierten Personen beschädigt wurde, wird derzeit ermittelt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142/696-0 zu melden.

80-Jährige im Linienbus in Worms schwer verletzt

Nachrichten Worms | An diesem Montag um kurz nach 11:00 Uhr wurde eine 80-jährige Frau bei der Fahrt mit dem Linienbus schwer verletzt. Sie stieg in der Alzeyer Straße in Worms in die Linie 401 ein, als der Bus ruckartig anfuhr, noch bevor sie einen Sitzplatz erreicht hatte.


Die Frau verlor das Gleichgewicht und stürzte daraufhin zu Boden. Dabei verletzte sie sich am Kopf und erlitt zwei Frakturen an den Handgelenken. Ein unbekannter Fahrgast half der Rentnerin wieder auf, die in Worms-Leiselheim aus dem Bus ausstieg. Im Krankenhaus ließ sie sich noch am gleichen Tag untersuchen und musste stationär aufgenommen werden. Der Unfall wurde am Abend angezeigt.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen.

Kriminalpolizei Wiesbaden: Wer hat Frau Emontz gesehen?

Nachrichten Wiesbaden – Seit April 2020 wird die 48-jährige Frau Emontz vermisst. Frau Emontz wohnt in Mühlheim an der Ruhr, war aber als Patientin in einem Wiesbadener Krankenhaus, wo sie zuletzt am Samstag, den 25. April 2020 gesehen wurde. An diesem Tag fanden Zeugen am Rheinufer in Rüdesheim zwei Taschen, die offensichtlich Frau Emontz gehören.


Personenbeschreibung

  • 48 Jahre alt
  • schlank
  • kurze hellblonde Haare

Zu ihrer Bekleidung können keine gesicherten Angaben gemacht werden, zuletzt habe sie jedoch ein dunkelblaues T-Shirt und eine dunkelblaue Sweathose getragen. Wahrscheinlich ist sie barfuß unterwegs und hat vermutlich eine dünne graue Decke der Lufthansa bei sich.

Aufgrund ihrer persönlichen Umstände kann eine Gefahr für die Vermisste nicht ausgeschlossen werden. Deshalb hat die Wiesbadener Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Hinweisgeber werden gebeten, die Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0611) 345- 3333 oder jede andere Polizeidienststelle zu kontaktieren.

Gruppe sticht mit Messer auf Mann an der U-Bahn Station ein

Nachrichten Hannover – An diesem Dienstagmorgen gegen 04:45 Uhr wurde ein 35-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung an einem Treppenabgang zur U-Bahn am Steintorplatz in Hannover lebensgefährlich verletzt. Die Täter flüchteten vom Tatort.


Zeugen hatten den Notruf gewählt, als der 35-Jährige von mehreren Personen angegriffen wurde. Die Täter flüchteten jedoch noch vor dem Eintreffen der Polizei in unbekannte Richtung. Am Tatort fanden die Polizisten den verletzten Mann, der lebensbedrohliche Stichverletzungen hatte. Mit einem Rettungswagen wurde er zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Sein Zustand konnte mittlerweile stabilisiert werden.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos. Hintergründe zu der Tat liegen noch nicht vor. Die Ermittlungen dauern an. Zu den etwa fünf bis sieben Täter liegen bislang keine Täterbeschreibungen vor. Zeugen, die etwas beobachtet haben und Hinweise geben können, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555.

Offene Rebellion gegen die Kanzlerin

Ihre Beliebtheitswerte sind so hoch wie nie. Ihr einstmals größter Gegenspieler Horst Seehofer (CSU) spricht offen von einer fünften Amtszeit als Bundeskanzlerin. Doch ausgerechnet jetzt ist ein Putsch gegen Angela Merkel gestartet. Allerdings ist noch nicht klar, wie der ausgeht.

Bundesliga startet am übernächsten Wochenende

Die Bundesliga startet am 15. Mai wieder. Zudem wird es einen Plan geben, in welchem Zeitraum und unter welchen Umständen die Gastronomie wieder öffnen darf. Die 800 Quadratmeter-Regel wird fallen. Auch weil sie schon von einigen Gerichten ausgehebelt wurde. Das haben Vertreter der „Mitarbeiter-Runde“ anonym an die Presse weitergegeben. In dieser Runde sitzen die wichtigsten Zuarbeiter für Kanzlerin und Ministerpräsidenten. Die tagen am Mittwoch. Danach werden die Ergebnisse und die Details offiziell vorgestellt.

Der Dicke und der Don: Reinrassig oder doch eher Inzucht

Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Draußen habe ich jemanden kennengelernt. Er sei reinrassisch, betonte er. Das macht nix, ich hab‘ keine Vorurteile, meinte ich. Und auch danach haben wir uns nicht sonderlich gut verstanden.

Schulbeginn in der Anne-Frank Realschule Mainz

Nachrichten Mainz | Bereits in der vergangenen Woche starteten in der Landeshauptstadt Mainz die ersten Schulen wieder mit Unterricht. Beim Besuch vor Ort am ersten Tag der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes in der Anne-Frank-Realschule informierte sich Schuldezernent Dr. Eckart Lensch über den Anlauf des Betriebs.


Verteilung von Hygienematerialien an die Schule

Als Schulträger sorgte die Landeshauptstadt Mainz im Vorfeld des heutigen Schulstarts für die Verteilung von Hygienematerialien an die Schule wie Desinfektionsmittel, wiederverwendbare Alltagsmasken und einfachen Mund-Nasen-Schutz, die unter anderem vom Land Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt wurden. Für den Infektionsschutz bei der schrittweisen Öffnung der Schulen erarbeiteten das Bildungsministerium und die kommunalen Spitzenverbände in Rheinland-Pfalz für die Schulen im Land einen Hygieneplan Corona, der unter anderem Regeln für den Abstand zwischen den Pulten festlegt sowie Bestimmungen für die Sanitäranlagen vorsieht.

Schuldezernent Dr. Eckart Lensch

„Die Corona-Pandemie stellt auch die Landeshauptstadt Mainz als Träger von zahlreichen Schulen im Stadtgebiet vor neue Aufgaben. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die mit Hochdruck daran gearbeitet haben, dass Hygienematerialien wie Desinfektionsmittel sowie Bedeckungen für Mund und Nase rechtzeitig in den Schulen angekommen sind. Und ich danke den Lehrerinnen und Lehrern, die unter diesen besonderen Umständen kreative Lösungen finden, um digital zu unterrichten, und nun zugleich wieder den Unterricht vor Ort aufnehmen.“

Schulleiter Ralf Früholz

„Das Schulamt der Landeshauptstadt Mainz hat uns in dieser schwierigen Zeit bestmöglich unterstützt. Wir sehen uns gut gerüstet, um den Hygieneplan zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus einhalten zu können. Ich freue mich, dass wir heute unsere Schule für die rund 100 Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen der Stufen 9 und 10 öffnen können.“

Die Sanierungsarbeiten am Drususstein in Mainz starten

Nachrichten Mainz | An diesem Montag fand ein gemeinsamer Termin mit Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse und dem Werkleiter der Gebäudewirtschaft Gilbert Korte statt. Dabei ging es um die Sanierungsarbeiten an dem rund 2000 Jahre alten Drususstein in der Landeshauptstadt Mainz. Das Denkmal ist legendär aber auch marode, deshalb soll der Drususstein saniert werden. Der Zahn der Zeit und vor allem Bodenfeuchtigkeit sowie Regen haben schon viel von der Substanz herausgenagt.


Der erste Bauabschnitt ist bereits abgeschlossen

In dem ersten, bereits abgeschlossenen Bauabschnitt wurde der Drususstein teilweise freigelegt und die Stabilität und Standfestigkeit sichergestellt. Ab dem 18. Mai beginnen mit dem zweiten Bauabschnitt die aufwendige Gerüststellung und die eigentlichen Konservierungsarbeiten, die bis zum Oktober dauern sollen. „Wir wollen es so herstellen, dass es dem historischen Drususstein so nah wie möglich kommt“, erklärt Grosse. Die Kosten für das aufwendige Gerüst belaufen sich auf 60.000 Euro. Für die Sanierungsarbeiten selbst kommen weitere Kosten in Höhe von 85.000 Euro hinzu.

Durch frühere Restaurierungen ist der Drususstein in drei Teile unterteilt. Diese sind alle in einem anderen Zustand und dementsprechend auch unterschiedlich schwer beschädigt. Bei allen drei Teilen wird jedoch zunächst mit der Reinigung der Oberfläche begonnen.

Der Sockel

Bei dem untersten Teil, dem Sockel, sind weite Teile der Oberfläche durch die Witterungen geschwächt und beschädigt. „Das ist eines unserer großen Sorgenkinder“, berichtet Grosse. Der römische Mörtel ist bis in große Tiefen locker und instabil. Zudem sind Kiesel- und Bruchsteine lose oder sogar abgebrochen.

Das Oberflächenrelief soll daher wiederhergestellt werden, sodass dann auch der Ablauf von Regen gewährleistet ist. Die Oberfläche wird mit einem dem Original nachempfundenen Kaltmörtel nachverfugt und stabilisiert. Zudem werden die lockeren Kiesel- und Bruchsteine wieder vermörtelt, sowie größere Lücken ergänzt.



Der Mauerwerksgürtel

Der zweite und damit der mittlere Teil ist der Mauerwerksgürtel. Dieser ist in einem vergleichsweise guten Zustand, berichtet die Bau- und Kulturdezernentin. Die Fugen sind allerdings zum Teil ausgewittert und im unteren Bereich sind einige Steine locker. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten werden die Fugen ergänzt und die lockeren Steine wieder befestigt.

Der zylindrische Oberbau

Der obere Teil des Drususstein ist der zylindrische Oberbau. Das römische Gussmauerwerk wurde in den 80er Jahren mit Zementmörtel ummantelt. Der dabei verwendete Mauermörtel besteht aus einem sehr festen Zementmörtel und genau hier liegt eines der Probleme. Teile der Ummauerung sind durch die Witterungen locker oder bereits herausgebrochen. Dadurch tritt das Römische Gussmauerwerk zum Vorschein und ist somit den Witterungen ausgesetzt. Die Lücken sollen wie bei dem Sockel auch saniert werden. In Ausbrüchen wird neuer Mörtel injiziert und Lücken in der Ummauerung werden geschlossen.

Dafür wird ein besonderer Mörtel verwendet, der für historische Bauwerke geeignet ist. Der Mörtel ist nicht so fest, durchlässiger und kann dadurch äußeren Bedingungen besser stand halten. Mit einem Mainzer Institut wurde die optimale Mischung für den Mörtel herausgearbeitet und in mehreren Tests untersucht. Der Prozess das passende Mischverhältnis herauszufinden dauerte rund 14 Wochen.



Dauer der Maßnahmen können nicht genau abgeschätzt werden

Da für die Sanierungsarbeiten bestimmte Temperaturen gegeben sein müssen, wird auch erst jetzt mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen. Das bedeutet aber auch, dass man fertig sein sollte, bevor es wieder kalt wird.

Die Maßnahmen sollen so schnell wie möglich durchgeführt werden. Doch da bei einem so alten Denkmal niemand absehen kann, welche Probleme noch auftreten können, kann auch die Dauer nicht genau genannt werden. Doch bei so einem alten Denkmal müsse man besonderen Wert auf Sorgfalt legen, das gelte natürlich auch für andere Projekte, erklärt die Bau- und Kulturdezernentin.

Mehr über den Drususstein

Der Drususstein wurde im Jahr 9 vor Christus im römischen Mogontiacum, dem heutigen Mainz erbaut. Der knapp 20 Meter hohe und ursprünglich massive Gussmauerwerkblock mit römischem Ursprung steht auf dem Gelände der Mainzer Zitadelle. In der Forschung besteht mittlerweile weitestgehend Einigkeit darüber, dass es sich hierbei um den baulichen Überrest des Kenotaphs für den römischen Feldherrn Drusus handelt. Die ihm unterstellten römischen Truppen errichteten das Kenotaph nach seinem Tod.

Bekommt Mainz das erste Indoor Autokino in Deutschland?

Nachrichten Mainz | Autokinos werden zur Zeit immer beliebter und sind aktuell die einzige Möglichkeit, nicht gänzlich auf der Kino Erlebnis verzichten zu müssen. Doch Autokinos sind bekanntlich im Freien und somit sehr wetterabhängig. Die Halle 45 in Mainz plant daher zur Zeit ein Indoor-Autokino. Boost your City hat mit Hanns-Christian von Stockhausen, dem Geschäftsführer der Halle 45 darüber gesprochen.


Das etwas andere Autokino

Die Idee kam dem Geschäftsführer der Halle 45 und dem Technikpartner Soundline bereits vor rund vier Wochen, als sie überlegten welche anderen Möglichkeiten es zur Zeit gibt. „Wenn man darüber nachdenkt was man anbieten kann, das Corona-konform ist, die Leute raus bringt und ökonomisch sinnvoll ist, dann ist der Gedanke zum Autokino nicht so weit weg. Ungewöhnlich ist natürlich, dass wir es Indoor planen.“, so von Stockhausen.

Der ganz große Vorteil sei natürlich, dass man Indoor nicht wetterabhängig ist. Bei hohen Temperaturen oder starkem Regen habe man Outdoor da doch eher ein Problem als Indoor. Auch das Feeling sei ein ganz anderes, da es doch etwas besonderes sei mit dem Auto in so eine große Halle rein zu fahren, statt das Autokino draußen zu erleben.

Zudem soll es keinen festen Eintritt geben. Das Autokino soll auf Spendenbasis finanziert werden, da zur Zeit einige in einer finanziell schwierigen Lage sind aber trotzdem die Möglichkeit haben sollen, das Autokino zu besuchen. Jeder kann also das spenden, was für ihn möglich ist anstatt einen festen Eintrittspreis zu zahlen.

Das Indoor Autokino ist noch nicht sicher

Dabei gibt es natürlich auch wesentlich mehr Dinge zu beachten als bei einem klassischen Outdoor Kino. Hier stehen die Teams von der Halle 45 und dem Technikpartner Soundline zur Zeit in sehr enger Abstimmung mit den Behörden und Zuständigen, um zu klären ob das Indoor überhaupt machbar ist.

„Die Sicherheitsanforderungen sind Indoor natürlich wesentlich höher, vor allem was die Belüftung und den Brandschutz angeht. In Deutschland gibt es bislang in der Form noch kein Indoor Autokino, wir wären da die Ersten. Wahrscheinlich unter anderem auch deshalb, weil die Umsetzung sicherheitstechnisch nicht ganz einfach ist, da gibt es noch eine ganze Reihe an Fragen zu klären. Wir haben allerdings den Vorteil dass wir eine wirklich überdimensionale Lüftungsanlage haben, sodass wir damit das Hauptthema Belüftung besser lösen können, als andere Veranstaltungshallen. Wir können aber zum jetzigen Zeitpunkt absolut noch nicht sagen, ob und wann das Autokino starten könnte, das ist dafür einfach noch zu früh“, so von Stockhausen.



Detailfragen werden später erst geklärt

Mit Detailfragen wie beispielsweise ob Essen und Trinken angeboten werden kann oder wie das Kinoprogramm schlussendlich aussehen wird, haben sie sich daher auch noch nicht allzu sehr beschäftigt. An oberster Stelle stehe zur Zeit erstmal mit den Behörden abzuklären, ob das überhaupt möglich ist. „Wir werden da nichts mit der Brechstange umsetzen, sondern schauen wirklich einfach ob es möglich und sicher ist. Bei uns steht das noch in den Sternen ob das Autokino Indoor kommt.“

Wenn das Indoor Autokino allerdings realisierbar sein sollte, dann seien sie technisch gut darauf vorbereitet. Sobald die Genehmigungen alle vorliegen, sei es eine Kleinigkeit in der Halle eine Leinwand zu installieren. In der Halle 45 werden 106 Autos Platz finden können, berichtet der Geschäftsführer. Zudem wird der Ton,wie auch bei klassischen Autokinos über das Autoradio wiedergegeben. „Wir haben hier allerdings die Möglichkeit,den Ton über zusätzliche Lautsprecher zu verstärken, sollte das nötig sein.“, erklärt von Stockhausen.

Das Indoor Autokino soll dann aber als Konzept beibehalten werden

Wenn alle Genehmigungen vorliegen, dann könne das Autokino auch nach den Coronazeiten weiterhin betrieben werden. Neben den anderen Veranstaltungen, die dann wieder in der Halle 45 stattfinden, wird dann einfach auch das Autokino angeboten. „Das ist ja auch etwas, das nicht nur Coronaspezifisch ist, wenn das einmal umgesetzt ist, können wir sicherlich auch künftig noch das Autokino anbieten, deshalb machen wir uns da jetzt keinen Zeitdruck, wir haben ja auch mit H45.tv noch einiges zu tun.“

 

Erste Hilfe zu Corona-Zeiten: Was ist zu beachten?

Nachrichten Wiesbaden | Natürlich sorgen sich die Menschen in Zeiten von Corona um ihre Sicherheit. Doch was ist, wenn andere Menschen in eine Notsituation geraten? Wie kann man im Notfall helfen und vielleicht sogar Leben retten, ohne sich selbst unnötig zu gefährden und eine Infektion mit dem Coronavirus zu riskieren?


Einen Notruf absetzen kann jeder

Die Wiesbadener Feuerwehr macht darauf aufmerksam, dass unterlassene Hilfeleistung trotz der Pandemie kein Kavaliersdelikt ist, wobei die eigene Sicherheit natürlich weiterhin an erster Stelle steht. In jedem Fall sollte als erster Schritt ein Notruf abgesetzt werden, damit die Rettungskräfte möglichst zeitnah vor Ort sind. Personen, die selbst aufgrund des alters oder Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, sollten andere Menschen in der Umgebung darum bitten, zu helfen. Sollte sich niemand in der Nähe befinden, sollte mit einem angemessenen Sicherheitsabstand  versuchen, so gut es geht zu helfen.

Folgende Tipps sollten beachtet werden:

Vollständige KFZ-Verbandskasten enthalten immer auch Einweg-Handschuhe. Die Handschuhe sollten gemeinsam mit einer Schutzmaske angezogen werden. Alternativ kann das Dreieckstuch aus dem Verbandskasten als Maske umfunktioniert werden. Nach Möglichkeit sollte auch die Patientin oder der Patient eine Maske tragen bei den Maßnahmen. Nachdem die Erste-Hilfe Leitungen beendet sind, sollte man Handschuhe und Maske abziehen und die Hände gründlich waschen oder desinfizieren. Die Kleidung sollte bei der nächsten Möglichkeit ebenfalls gewechselt werden.

Sollte es bei dem Patienten oder der Patientin zu Herz-Kreislauf-Stillständen kommen, kann zunächst auf eine Beatmung verzichtet werden, bis der Rettungsdienst vor Ort ist. Die Herzdruckmassage ist allerdings trotzdem wichtig. Sobald die Rettungskräfte vor Ort sind, übernehmen sie dann die Behandlung und führen die Beatmung mit einem Beatmungsbeutel durch. Bis dahin wird der im Blut vorhandene Sauerstoffvorrat aufgezehrt. Die Mitarbeiter bei den Leitstellen der Feuerwehr geben den Ersthelfenden zudem am Telefon Tipps zu richtigen Durchführung der Erste-Hilfe Maßnahmen.