BYC-News Blog Seite 1393

34-jähriger in Wiesbaden tödlich verunglückt

Nachrichten Wiesbaden | (ots) An diesem Mittwoch gegen 20:10 Uhr kam es in Wiesbaden zu einem Verkehrsunfall auf der Mainzer Straße, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verletzt wurde. Ein 34-jähriger Motorradfahrer aus Hofheim befuhr mit seinem Motorrad (Suzuki) die Mainzer Straße von der Innenstadt kommend in Richtung BAB A 671 Richtung Hochheim.


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Das Motorrad rutschte einige Meter

In Höhe des Amöneburger Kreisels überholte der Motorradfahrer einen Pkw im Bereich der dortigen Ampelanlage und kam danach aus unbekannter Ursache ins Schlingern, verlor dabei die Kontrolle über das Motorrad und stürzte. Das Motorrad rutschte einige Meter auf der Fahrbahn und prallte dann in eine Böschung. Einige Meter entfernt kam der Fahrer am Fuße der Böschung auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Fahrer wurde bei dem Sturz so schwer verletzt, dass er später in einem Wiesbadener Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.

Zur Ermittlung der genauen Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft die Einsetzung eines Gutachters und die Sicherstellung des Motorrades an. Die Mainzer Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumungsarbeiten in Richtung BAB A 671 bis 23:45 Uhr komplett gesperrt. Sachschaden: Ca. 2500 ,- Euro. (Polizei Westhessen)

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Strukturelle Unterstützung für Mainzer Gastwirte

Nachrichten Mainz – An diesem Mittwoch verkündete die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, dass ab dem 13. Mai die Innen- und Außengastronomie wieder öffnen dürfe. Hierbei müssen jedoch die Abstandsregeln und der Hygieneschutz eingehalten werden. Eine Bewirtung ist nur an Tischen erlaubt und Gäste müssen vorab reservieren, um eine Kontaktnachverfolgung sicherzustellen.


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Öffnung der Gastronomie muss verantwortungsvoll erfolgen

Der Kreis- und Fraktionsvorsitzende der Mainzer FDP, David Dietz bewertet die schrittweise Öffnung der Gaststätten und Restaurants in Rheinland-Pfalz als „absolut positives Signal“. „Die Lokale, Kneipen und Restaurants in Mainz tragen in erheblichem Umfang zum Wohlbefinden in der Stadt bei. Dass es nun für die Betreiberinnen und Betreiber zumindest etwas Licht am Horizont gibt, stimmt hoffnungsvoll.“

Jetzt sei aber auch die Verwaltung gefordert, den Gastronomiebetrieben strukturelle Unterstützung zukommen zu lassen. Die FDP hatte bereits vor drei Wochen Ansätze ins Spiel gebracht, die nun geprüft und angewendet werden müssen.

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Verlängerte Öffnungszeiten, größere Außenflächen

„Die Vergrößerung von Außenflächen wird intensiv und kreativ diskutiert. Der Verzicht auf die Erhebung entsprechender Gebühren ist nach wie vor geboten“, so Dietz. Ebenso könnte eine Ausweitung der Öffnungszeiten in den späteren Abend hinein den Gastwirten eine Unterstützung sein. Oder aber auch eine Vereinbarung zwischen Gastronomie und Parkhausbetreibern, beispielsweise im Rahmen der bestehenden Initiative „Parken aufs Haus“.

„Die Wirtinnen und Wirte, die über keine Außenbestuhlung verfügen, müssen anderweitige Unterstützung erfahren. Vorstellbar ist, dass bei den Stadtfesten diese Personen zum Zuge kommen können und eventuell in einer Erweiterung der Standflächen ohne Zuzahlung von Gebühren Speisen und Getränke verkaufen können.

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Unterstützung einfach gestalten

Von großer Bedeutung sei es, dass die Unterstützung ohne hohe Hürden beantragt werden könne. „Beispielsweise bei der Vergrößerung der Außenbewirtschaftungsfläche müssen standardisierte Verfahren und Formulare zum Einsatz kommen. Diese sollten dann so gestaltet sein, dass in nur einem Verfahrensschritt größtmögliche Unterstützung zuteil werden kann“, fordert Dietz.

Die Freien Demokraten setzen aber bei aller Freude über die Möglichkeit, bald wieder die Lokale und Gaststätten besuchen zu können auf verantwortungsvolle Konzepte. „Wir wissen, dass sich viele Gastronominnen und Gastronomen seit Wochen mit Präventiv- und Hygienemaßnahmen befassen, um ihre Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sich selbst zu schützen. Mit diesem umsichtigen Vorgehen kann der „Neustart“ gut und verantwortungsvoll gelingen“, weiß Dietz.

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Ingelheim verschiebt Veranstaltung „StadtLesen“ auf 2021

Nachrichten Ingelheim | Bereits zum vierten Mal wäre Ingelheim dieses Jahr Teil von „StadtLesen“, der erlesenen LiteraTour gewesen. Das greifbare Lesewohnzimmer mitten auf dem Fridtjof-Nansen-Platz muss aber aufgrund der aktuellen Corona-Situation, wie viele andere Veranstaltungen dieses Jahr auch ausfallen.


Der Erfinder und Organisator Sebastian Mettler von StadtLesen möchte aber trotzdem eine Botschaft überbringen. „Bücher verführen in fremde Welten, Bücher verbinden Menschen besonders in Momenten der körperlichen Distanz, Bücher schenken Freiheit, wenn die tatsächliche (Reise-)freiheit eingeschränkt ist – schenken wir uns also selbst ein kleines Lesewohnzimmer, ein kleines StadtLesen in unseren Häusern und nehmen uns einfach mal wieder Zeit zum Lesen.“

Das Team von StadtLesen vertraut gemeinsam mit der Ingelheimer Mediathek und dem Stadtmarketing auf einen Neustart im nächsten Jahr, um das sympathische, gemütliche Lesewohnzimmer wieder in die Stadtmitte holen zu können.

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Lesen ist Fantasie. Lesen eröffnet neue Welten

Der Initiator von StadtLesen ist besonders in diesen Zeiten ein hoffnungsvoller Optimist und folgt seinem Leitspruch „Lesen bringt keine Welt in den Kopf, Lesen ist eine Welt im Kopf“. Und er hat dieses Jahr noch etwas anderes im Gepäck: Grenzen überwinden, menschliche Solidarität erleben, offen sein für jeden einzelnen. Das war, ist und wird StadtLesen immer sein.

Was ist StadtLesen? Seit mittlerweile 12 Jahren zieht das erlesene, gemütliche Lesewohnzimmer mit bereits über 3000 Büchern von über 125 Partnerverlagen durch den gesamten deutschsprachigen Raum. Dabei ist es nicht einfach nur ein Lesefestival, sondern bringt viel mehr der Gesellschaft etwas zurück, was viele schon lange verloren haben: die buchstäbliche Fantasie.

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Schrittweise Öffnung von Fitnessstudios und Indoor Freizeitparks

Nachrichten Mainz | Das Bundesland Rheinland-Pfalz wird in der kommenden Woche einen Stufenplan für die Öffnung von weiteren Bereichen und Branchen erstellen. Aus diesem Stufenplan fallen jedoch wie angekündigt Veranstaltungen und Volksfeste, teilte an diesem Mittwoch Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit.


Ministerpräsidentin Malu Dreyer

„Wir haben beschlossen, dass die Länder in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und unserer landesspezifischen Besonderheiten über die schrittweise Öffnung weiterer Bereiche mit Auflagen auf der Grundlage von gemeinsamen Hygiene- und Abstandskonzepten der jeweiligen Fachministerkonferenzen entscheiden. Jetzt geht es darum, das Virus weiter unter Kontrolle zu halten. Meine Landesregierung ist bei allem, was sie beschließt, geleitet von dem Ziel, eine Ausgewogenheit zwischen Gesundheitsschutz und den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise herzustellen und den berechtigten Interessen und Nöten aller Bevölkerungsgruppen gerecht zu werden“

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Der Stufenplan gilt für folgende Bereiche:

  • Vorlesungsbetrieb an Hochschulen
  • Bars, Clubs und Diskotheken
  • Messen
  • Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Indoor-Sportanlagen, Schwimm und Spaßbädern
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Kleinere öffentliche oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie
  • Veranstaltungen ohne Festcharakter
  • Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

Auch Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel werde unter den Bedingungen, die im Beschluss der Sportministerinnen und Sportminister der Länder zum stufenweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb vorgesehen sind, wieder erlaubt. Die Sonderstellung von Berufssportlerinnen und Berufssportlern erfordere – auch rechtlich – eine gesonderte Beurteilung, teilte Malu Dreyer mit.

„Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen bleiben weiter untersagt. Wegen der immer noch gegebenen Unsicherheit des Infektionsgeschehens sei davon auszugehen, dass dies auch mindestens bis zum 31. August so bleiben wird.“, so Malu Dreyer abschließend.

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Soldaten leisten Amtshilfe in deutschen Gesundheitsämtern

Nachrichten Überregional | Im Kampf gegen Corona unterstützen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr öffentliche Gesundheitsämter beim Nachverfolgen von COVID-19 Infektionsketten. Dazu führen speziell geschulte Soldatinnen und Soldaten Telefoninterviews mit den in Quarantäne befindlichen Personen der entsprechenden Städte und Kreise.


Hilfe um Infektionsketten zu unterbrechen

Zur Bewältigung dieser Aufgabe sind neben Fachwissen insbesondere die kommunikativen Fähigkeiten der Soldatinnen und Soldaten gefragt. Die sogenannten „Containment Scouts“ (Kontaktpersonen-Ermittler) der Bundeswehr fahnden in diesen Gesprächen nach Kontakten von positiv auf COVID 19 getesteten Personen und helfen so, Infektionsketten zu unterbrechen und das Infektionsgeschehen einzudämmen.

„Jeder Zeit wieder würde ich diese Tätigkeit machen. Ich glaube die Mitarbeiter im Gesundheitsamt sind froh, dass Sie Unterstützung im Callcenter bekommen“, sagte Stabsfeldwebel Andreas Holtz, der als Containment Scout im Gesundheitsamt in Aachen eingesetzt ist.

Die Unterstützung der insgesamt 121 Gesundheitsämter durch Soldatinnen und Soldaten des „Einsatzkontingents Corona“ erfolgt auf Amtshilfeersuchen der jeweiligen Bundesländer. Bislang sind über 500 Amtshilfeanträge im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr eingegangen, von denen sich zurzeit mehr als 200 in der Durchführung befinden oder bereits abgeschlossen wurden.

Kita-Öffnung: Sicherheit und Qualität hat oberste Priorität

Nachrichten Überregional | Die Bundesländer und der Bund planen eine stufenweise Öffnung von Kindergärten in der Bundesrepublik Deutschland. Für den größten bundesweit tätigen freigemeinnützigen Kita-Träger, die Johanniter-Unfall-Hilfe, müssen dabei Verantwortung und das Kindeswohl im Mittelpunkt stehen.


Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe

„Wir Johanniter nehmen unsere Fürsorgepflicht für Kinder, Eltern und Mitarbeitende in unseren mehr als 450 Kitas sehr ernst. Eine schrittweise Wiedereröffnung muss sich daher nach wie vor am dynamischen Infektionsgeschehen orientieren. Nur daraus können sich Sicherheitsstandards und Hygieneregeln ableiten. Denn Kitas haben, wie Schulen, eine wichtige Funktion im gesellschaftlichen Gefüge. Sie stärken die Ressourcen der Kinder und damit auch ihre Familien. Deshalb muss auch die Kita-Finanzierung während und nach der Pandemie entsprechend sichergestellt werden. Und nur mit den Kitas können auch die Belastungen von Familien wieder sinken“

Familien sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt

Die Arbeit im Homeoffice, die gleichzeitige Betreuung der Kinder oder die Sorge um den Arbeitsplatz. Die Belastungen der Familien sind vielfältig. Hinzu kommt, dass Kinder wieder mit ihren Freundinnen und Freunden spielen und ihre Bezugspersonen aus der Kita sehen möchten.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe, mit ihren bundesweit 454 Kindertagestätten und knapp 32.000 Betreuungsplätzen, steht für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung, in der das pädagogische Fachpersonal die Zeit der Kinder mit pädagogischen, spielerischen und partizipativen Inhalten aktiv gestaltet.

Neue Regelung für Eheschließungen in Mainz | Weitere Ämter öffnen stufenweise

Mitteilung der Stadt Mainz | Ab Donnerstag, 7. Mai 2020, öffnen erstmals nach der Schließung aufgrund der Corona-Pandemie wieder einzelne Ämter der Stadtverwaltung Mainz ihre Türen für den Publikumsverkehr. Termine sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich.


Im März hatte der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz beschlossen, dass im Zuge der Corona-Pandemie alle städtischen Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Aufgrund der aktuellen Situation können die einzelnen Ämter schrittweise wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Individuelle Konzepte für eine Öffnung unter entsprechenden Hygienemaßnahmen wurden erarbeitet und werden ämterweise umgesetzt.

Ab dem 7. Mai 2020 öffnen folgende Ämter für den Publikumsverkehr:

  • Hauptamt
  • Amt für Stadtforschung und nachhaltige Stadtentwicklung
  • Standes-, Rechts- und Ordnungsamt (Die Zahl der Anwesenden bei Eheschließungen wird auf sechs Personen inklusive den Eheschließenden angehoben)
  • Wirtschaftsbetrieb Mainz (Friedhofsverwaltung, sowie die Abteilung Kaufmännisches Rechnungswesen, die unter anderem für Schmutzwasser- und Niederschlagswasserbescheide zuständig ist)
  • Peter-Cornelius-Konservatorium (nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Einzelunterricht)

Ab dem 11. Mai 2020 öffnen folgende Ämter für den Publikumsverkehr

  • Verkehrsüberwachungsamt  (inkl. Bußgeldstelle, Zulassungsbehörde)
  • Amt für soziale Leistungen (zunächst folgende Bereiche: Allgemeine Sozialhilfen, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Asyl, Besondere Hilfen, Eingliederungshilfe, Hilfe zur Pflege, Elterngeld)

Für Besucherinnen und Besucher der städtischen Ämter gelten folgende Regeln:

Termine sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich. Sie erreichen Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner über die Ihnen bekannten Telefonnummern, per E-Mail oder über die Hotline 115.

Es wird darum gebeten, möglichst alleine zu Terminen zu kommen.

In Anlehnung an die Rechtsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz werden alle Besucherinnen und Besucher gebeten, bei den Terminen in städtischen Ämtern eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen und vor Betreten der Gebäude aufzuziehen. Darüber hinaus sind die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Neue Regelungen zum Schulbeginn in Rheinland-Pfalz

Nachrichten Rheinland-Pfalz | An diesem Mittwoch fand erneut eine Bund-Länder-Konferenz statt. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer gab in einer Pressekonferenz weitere Lockerungen für das Bundesland bekannt. Sie bezog sich dabei vor allem auf die Bereiche für deren weiteres Vorgehen die Länder zuständig sind.


Infektionszahlen so niedrig wie nie

In Rheinland-Pfalz sei das Infektionsgeschehen so niedrig wie noch nie seit der Pandemie, die Infektionszahlen lagen in den vergangenen Tagen immer unter 30 Personen täglich, erklärte Dreyer zu Beginn. Man dürfe damit zwar nicht leichtfertig umgehen aber man dürfe sich etwas mehr zutrauen, so die Ministerpräsidentin. „Ich denke, dass wir diese erste Phase der Corona-Krise sehr gut bewältigt haben, aber wir dürfen nicht leichtfertig damit umgehen und müssen weiter an einem Strang ziehen.“

Die Kontaktbeschränkungen bleiben generell bestehen, werden allerdings etwas gelockert. Ab sofort dürfen sich Angehörige aus zwei Hausständen im öffentlichen Bereich treffen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 5. Juni.

Diese Lockerungen sind vorgesehen

Museen, Ausstellungen und Zoologische sowie Botanische Gärten werden zum 11. Mai wie bereits angekündigt öffnen dürfen.

Alle folgenden Lockerungen sind an dem 13. Mai geplant. Camping-Plätze für Wohnmobil-Besitzer dürfen öffnen, wenn die Besucher eigene Sanitär-Bereiche haben. Auch der Breitensport in Freiluft-Anlagen darf nun wieder ausgeführt werden, solange es nicht zu Wettkampf-Situationen komme. Solarien, Kosmetikstudios und Fahrschulen werden geöffnet.

Großveranstaltungen betreffend habe man keine Besucherzahl festgelegt, ab der eine Veranstaltung stattfinden kann, da die Veranstaltungen zu unterschiedlich seien. Man müsse hier einzelne Regelungen festlegen. Allerdings werden Volksfeste und Festivals weiterhin bis zum 31. August untersagt bleiben.



Regelungen für die Gastronomie

In Rheinland-Pfalz sollen in einer ersten Stufe sowohl die Innen- als auch die Außengastronomie unter Wahrung der Abstandsregeln und unter Einhaltung des Hygieneschutzes ab Mittwoch, den 13. Mai öffnen dürfen. Eine Bewirtung ist nur an Tischen erlaubt. Gäste müssen vorausbuchen und eine Kontaktnachverfolgung ermöglichen. Ferner bleibt es zunächst bei den geltenden Kontaktbeschränkungen.

Am Montag, dem 18. Mai folgen die Hotels, die ab dann unter Wahrung der Schutzmaßnahmen wieder Gäste empfangen können. Dazu gehören auch Beherbergungsbetriebe wie Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Campingplätze für Nutzer mit eigenen sanitären Einrichtungen unter Auflagen zur Hygiene.

Sämtliche Indoor-Einrichtungen wie beispielsweise Schwimmbäder oder Indoor-Parks bleiben zunächst noch geschlossen. Auch Kultureinrichtungen müssen noch etwas länger auf Öffnung warten. Die Fahrgast-Schifffahrt wird gleichgesetzt mit den Gastronomien.

 

Neue Regelungen in Kindertagesstätten

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) erklärte, dass alle Kinder ein Recht auf Bildung hätten. Deswegen werden die Regelungen in den Kitas im Land weiter gelockert. Sie sollen unter allen notwendigen Auflagen in einen erweiterten Betrieb geben. Die Notbetreuung wird erweitert und alle Eltern sollen die Notbetreuung in Anspruch nehmen können. Kinder sollten „tageweise vielleicht auch nur stundenweise“ in die Kindertagesstätten zurückkehren können, das sei sowohl für die Kinder als auch für die Eltern wichtig. Dreyer erklärt: „Alle Eltern, die die Betreuung brauchen, sollen sie bitte auch in Anspruch nehmen.“ Jeder der es benötige, solle dieses Angebot auch annehmen.



Schrittweise Öffnung der Schulen

Die Schulen werden zum 25. Mai für weitere Klassen geöffnet. Dazu gehören die dritten Klassen der Grundschulen und die Klassen der Sekundarstufe I in den weiterführenden Schulen. Dabei erwähnte die Bildungsministerin das Rahmenkonzept, das bereits vor der Kultusministerkonferenz erarbeitet wurde. Dort müsse man unter der Prämisse des Gesundheitsschutzes die entsprechend nötigen Vorkehrungen treffen.

Zudem sei bereits zum 18. Mai für weitere Klassen der Berufsbildenden Schulen eine weitere Öffnung vorgesehen. Am 8. Juni sollen die dann die übrigen Klassen, also die ersten, zweiten, siebten, achten und neunten Klassen in die Schulen geholt werden. Bei den Förderschulen für ganzheitliche und motorische Entwicklung soll es weiterhin individuelle Konzepte geben.

Ab Mitte Juni sollen dann alle Schülerinnen und Schüler wieder in der Schule sein, allerdings nicht gleichzeitig sondern zunächst nur tageweise.

 

Bundesliga kann in zwei Wochen wieder spielen

Die Maßnahmen gegen die Corona-Krise werden gelockert. Unter anderem kann die Bundesliga wieder in der zweiten Mai-Hälfte spielen. Die Kanzlerin, die einen langsameren Weg wollte, bemüht sich um Gesichtswahrung. Und die gelingt ihr in einem wesentlichen Punkt.

Merkel setzt eine Obergrenze durch

Deutschland erhält eine Obergrenze in Sachen Corona-Infizierung. Das hat die Nachrichtenagentur DPA vorab gemeldet. Demnach können die Länder nach eigenen Vorstellungen die Maßnahmen lockern. Wenn es aber in einem Kreis oder einer Stadt innerhalb einer Woche zu 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner kommt, soll es lokal Einschränkungen geben. Das kann bedeuten, dass für die Stadt oder den Kreis wieder die Kontaktsperren gelten, wie es sie bisher gab. Kommt es aber zu den Erkrankungen an einem überschaubaren Platz – etwa einem Altenheim – kann es genügen, dass es eine Quarantäne für diesen Bereich gibt. Aufgehoben würden diese neuen Einschränkungen, wenn in der betroffenen Stadt oder dem betroffenen Landkreis die Neuinfektionen sieben Tage am Stück weniger als 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner betragen. Laut DPA hat Merkel diese Obergrenze zur Bedingung gemacht, dass die Länder die angekündigten Lockerungen umsetzen können. Derzeit läuft die Tagung zwischen Kanzlerin und Ministerpräsidenten noch.

Boostyourcity wird über die Ergebnisse der Beratungen im Laufe des Mittwochs ausführlich berichten.

Pferdestall in Bergen brennt ab

Bergen. Ein Pferdestall in Bergen ist in der Nacht zum Mittwoch abgebrannt. Während den Löscharbeiten kam es zu einer Explosion. Insgesamt entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich – die Tiere blieben aber unverletzt.

Comedy mit Matthias Jung | Rock mit TSCHAU Johnny! | Andreas Kümmert Live

Nachrichten Mainz | Schon seit Mitte April hatte die Halle 45 zusammen mit ihrem Technikpartner Soundline es geschafft, mit der Streaming-Plattform H45.tv – Das Kulturwohnzimmer ein kostenfreies Kulturprogramm auf die heimischen Bildschirme zu bringen. In der Zwischenzeit haben sie 17 Shows an 17 Tagen hinter sich und noch lange nicht genug.


Die nächsten Termine – Comedy mit Matthias Jung, Rock mit TSCHAU Johnny!

Das kommende Wochenende beginnt freitags mit Matthias Jung, dem Mainzer Comedian, der bei seinem Auftritt sicher auch zwei, drei seiner ultimativen Tipps im Umgang mit den Pubertierenden verraten wird. Die fünfköpfige Band TSCHAU Johnny! wird dann samstags die Bühne rocken und mit Songs aus Rock, Pop und Blues bis hin zu aktuellen Hits die Zuschauer in den Wohnzimmern begeistern.

Doch H45.tv hat nicht nur die Live-Übertragung von Konzerten und Shows zu bieten sondern ist auch eine Plattform für Talkrunden und andere Formate. Somit wird es auch eine Fortsetzung des interaktiven Kochkurses mit der Kochwerkstatt Wiesbaden geben. Am 10. Mai wird das Thema „Daddys BBQ – Next Step to BBQ Heaven“ sein. Jeden Sonntag ab 18 Uhr wird zudem ab sofort ein neues kulinarisches Thema aufgegriffen. Dabei wird auch das Mitkochen leicht, denn auf der Website wird vorab die Einkaufsliste veröffentlicht, damit alle benötigten Zutaten auch wirklich bereit stehen .

Am 15. Mai gibt es Besuch von der Schwäbischen Alb, denn mit Philip Bölter zieht es einen weiteren Künstler in das Kulturwohnzimmer. Ein Mann, eine Gitarre und tragende Folk-Melodien – Mehr ist manchmal nicht nötig, um zahlreiche Zuschauer zu begeistern. Mit The Ron Lemmons mit Frontmann Andreas Kümmert ist ein weiteres Highlight für den 29. Mai geplant. Der Frontmann und ehemaliger Voice of Germany Sieger, der sich schon lange wieder nur auf seine Musik konzertiert ist nun mit seiner Blues-Band zurück auf der Bühne.

Neue Wege gehen

Sven Hieronymus, Lars Reichow, die 3-köpfige Rockband Mallet und alle anderen mussten sich alle auf eine komplett neue Situation einstellen. Für sie alle bedeutet das einen Auftritt ohne das direkte Feedback der Besucher, ohne Mimik und Applaus. Doch die Kommentarfunktion der Streamingdienste YouTube und Twitch ermöglichte eine eindrucksvolle Interaktion zwischen Künstler und Zuschauern. Die Plattform H45.tv ist kostenfrei und wird komplett über Spenden der Zuschauer finanziert. Bei den ersten Shows sahen fast 10.000 Menschen zu und es kamen über 25.000 Euro an Spenden zusammen. So werden die Künstler und Bands über PayPal oder per Überweisung direkt unterstützt. Die Konzerte starten jeweils um 20:15 Uhr, doch natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Das komplette Programm und die Uhrzeiten sind auf der Website www.h45.tv zu finden.

Die Programmübersicht für das Autokino Mainz

Nachrichten Mainz | An diesem Donnerstag startet das Programm vom Mainzer Autokino auf dem Hechtsheimer Messegelände. Der Filmspaß findet dann auf einer 189 Quadratmeter großen LED Leinwand statt. Die Stadt Mainz hat den Betrieb des Autokinos vorerst bis zum 7. August auf dem Messegelände genehmigt.


Das Programm vom 7. Mai bis zum 10. Mai

  • 07. Mai 19:30 Uhr | Green Book – Eine besondere Freundschaft
  • 07. Mai 23:00 Uhr | Le Mans 66 – Gegen jede Chance
  • 08. Mai 19:30 Uhr | Judy
  • 08. Mai 23:00 Uhr | Knives Out – Mord ist Familiensache
  • 09. Mai 16:00 Uhr | A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando
  • 09. Mai 19:30 Uhr | Der König der Löwen
  • 09. Mai 23:00 Uhr | Once Upon a Time in Hollywood
  • 10. Mai 16:00 Uhr | Die kleine Hexe
  • 10. Mai 19:30 Uhr | Bohemian Rhapsody
  • 10. Mai 23:00 Uhr | 25 km/h
Tickets und weitere Informationen unter https://www.autokino-mainz.com

Kneipen und Restaurants sollen ab 9. Mai wieder öffnen

Nachrichten Wirtschaft | Gastronomiebetriebe wurden bereits im März bundesweit mit der Verordnung zur Corona-Pandemie geschlossen. Durch diese Maßnahmen sollte die Ausbreitung des Coronavirus stark eingedämmt werden.

Die einzelnen Bundesländer wollen unter strengen Auflagen im Zeitraum vom 9. Mai bis zum 22. Mai eine bundesweite kontrollierte Öffnung der Gastronomie vollziehen. Angestrebt ist, dass bis zum 22. Mai die gesamte Gastronomie in der Bundesrepublik wieder öffnen darf. Einzelne Bundesländer wollen bereits zum 9. Mai stufenweise öffnen. Das kontrollierte hochfahren der Gastronomie soll laut Informationen der deutschen Presseagentur für Restaurants, Außengastronomie, Cafés und Kneipen sowie Imbissbetriebe gelten

CDU Mainz: Außenbereiche der Gastronomie sinnvoll erweitern

Nachrichten Mainz | Die Gastronomiebranche ist mit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Daher begrüßt die CDU-Stadtratsfraktion die schrittweisen Lockerungen auch in Mainz und die in Aussicht gestellte Möglichkeit, Außenflächen in der Gastronomie zu erweitern. Jetzt müsse die Landeshauptstadt Mainz aktiv nach passenden Flächen suchen und die Gastronomen bei der Planung unterstützen.


Der Fraktionsvorsitzende der CDU Hannsgeorg Schönig dazu

Hannsgeorg Schönig nimmt die Notsituation der Gastronomen äußerst ernst: „Wir halten es für sehr sinnvoll, der Gastronomie zu gestatten, ihre Außenflächen auf Antrag kostenfrei zu erweitern“, so der Vorsitzende. Diese Maßnahme ermögliche es den Gastronomen, trotz der Krise Umsatz zu erzielen und die mit der Schließungen verbundenen Folgen etwas abzufedern. Außerdem sei es eine gute Lösung, um den Mindestanstand einzuhalten und somit Angestellte sowie Kundinnen und Kunden zu schützen.

Fraktionsvorsitzende Sabine Flegel hält Erweiterung für richtig

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Sabine Flegel hält die Erweiterung der Außengastronomieflächen ebenfalls für einen guten Lösungsansatz. „So können wir ein Stück der Mainzer Lebensart zurück in die Landeshauptstadt bringen, ohne die Menschen zu gefährden“, erklärt Flegel.

Geeignete Flächen zu finden und zusammen mit den Gastronomen Konzepte auszuarbeiten sei jetzt die Aufgabe der Stadt Mainz. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass die Ausweitung der Flächen nicht auf die Kosten anderer erfolge. „Eine Vergrößerung der Außengastronomie muss unter Abwägung aller Interessen erfolgen und diese müssen in Einklang gebracht werden“, so Flegel.

Mit Augenmaß und solidarisch an Lösungen arbeiten

Man könne laut Schönig beispielsweise die zu erweiternde Außenfläche in Abhängigkeit zur ursprünglich bewirtschafteten Fläche setzen. Es werde funktionieren, wenn alle Beteiligten mit Augenmaß und solidarisch an geeigneten Lösungen arbeiten, schätzt die Vorsitzende. Nicht wünschenswert sei es, den Dom- oder Theaterplatz komplett mit Gastronomietischen zu belegen und dabei keinen Platz mehr für Marktbeschicker, den öffentlichen Verkehr oder die Bürgerinnen und Bürger zu lassen.

Für den Fraktionschef ist das allerdings kein Problem, für das es keine Lösung gibt. „Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam und vernünftig zu Lösungen kommen und so hoffentlich Schritt für Schritt zur Normalität zurückkehren können“, erklärt Schönig abschließend.