BYC-News Blog Seite 1392

Zeugenaufruf nach Belästigungen von Mädchen und Frauen in Worms

Nachrichten Worms – Im Zeitraum Januar bis Februar 2020 ereigneten sich in Worms insgesamt fünf Taten mit Belästigungen und unsittlichen Berührungen von Frauen und Mädchen. Im Karl-Bittel-Park, im Pfrimmpark und der Pfrimmanlage in Worms wurden in den späten Nachmittagsstunden die Geschädigten im Alter zwischen 13 und 42 Jahren durch eine männliche Person belästigt.


Der Täter folgte den Geschädigten dabei zunächst zu Fuß und trat bei passender Gelegenheit an sie heran, um sie dann in unsittlicher Weise zu berühren. Die Staatsanwaltschaft Mainz und die Kriminalinspektion Worms konnte den Täter mit den bisher durchgeführten Maßnahmen nicht ermitteln.

Die Kriminalpolizei hat auf Grundlage der Zeugenaussagen der Geschädigten ein Phantombild des Tatverdächtigen erstellt, mit dem sie sich nun an die Öffentlichkeit wendet und die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung und der Identifizierung des Täters bittet.

Täterbeschreibung

  • 16 – 23 Jahre alt
  • ca. 1,70m – 1,75m groß
  • schlanke Statur
  • dunkelblonde bis braune kurze Haare
  • hellhäutiges blasses Gesicht

Wer die Person auf dem Phantombild kennt, Hinweise zum Aufenthaltsort oder sonstige sachdienliche Hinweise zu den genannten Fällen geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalinspektion Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen.

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Container am Friedhof wurden abgefackelt

St. Ingbert-Hassel. Drei Container für Altpapier und Altkleider sind in der Nacht zum Freitag auf dem Parkplatz des Hasseler Friedshofs ausgebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Zumal auf dem gleichen Parkplatz ein Golf stand, dessen Scheibe eingeschlagen war und den offensichtlich jemand versucht hatte in Brand zu setzen. Die Polizei schätzt den Sachschaden an den Containern auf 3000 und an dem Golf auf 2000 Euro ein.

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Umweltladen in Mainz öffnet wieder

Der Mainzer Umweltladen in der Steingasse 3-9 öffnet ab Montag, 11. Mai 2020 wieder, allerdings noch mit verkürzten Öffnungszeiten. Samstags bleibt der Laden geschlossen. Von Montag bis Freitag ist er von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Außer den bekannten Beratungsmöglichkeiten zu den Themenbereichen Abfall und Umwelt sind dort auch gelbe Säcke erhältlich und städtische Abfallsäcke sind käuflich zu erwerben.

Die Ausstellung zur Biodiversitätsstrategie in Mainz ist noch bis Ende Juni im Umweltladen zu sehen. Hier wird gezeigt, mit welchen Maßnahmen die Natur in Mainz gefördert werden kann. Es geht dabei um die Pflege und Gestaltung von Grün- und Freiflächen, Arten- und Biotopschutz und viele andere Themen. Im Naturhistorischen Museum wird zudem eine Vitrine mit Präparaten heimischer Käfer präsentiert. BUND und NABU stellen Informationsmaterial zu Insekten und dem heimischen Gartenschläfer zur Verfügung.
Das Rahmenprogramm mit Vorträgen und Aktionen wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Termine und kurzfristige Änderungen erfahren Sie auf der Homepage des Umweltladens

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Schlaganfall-Experten in der Diakonie Bad Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach | Zeit ist und bleibt Dr. Stefan Scholviens härtester Gegner. Der Oberarzt der Stroke Unit am Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach mahnt, die eigene Gesundheit nicht wegen „irrationaler Ängste“ aufs Spiel zu setzen. Darauf will er gerade in diesem Jahr wegen der COVID-19 Epidemie besonders aufmerksam machen. Am Sonntag, 10. Mai, dem Tag gegen den Schlaganfall, den die Deutsche Schlaganfall-Hilfe jedes Jahr ausruft, werden Schlaganfälle bundesweit thematisiert, um Menschen vor den Folgen eines Blutgerinnsels im Kopf zu schützen.


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Dr. Scholvien ist das Gesicht der auf Schlaganfallstation

Dr. Scholvien ist das Gesicht der auf Schlaganfälle spezialisierten Einheit in der Abteilung für Innere Medizin: Jährlich werden circa 360 Patienten mit Sprach-, Seh-, Gefühlsstörungen oder gar Lähmungen jeglicher Art in das Krankenhaus der Stiftung kreuznacher diakonie in der Ringstraße eingeliefert. Erste Diagnose: Verdacht auf Schlaganfall. Schnell und mit neurologischer Begleitung wird abgeklärt, ob sich der Verdacht erhärtet und eine so genannte Lyse eingeleitet werden muss. Bei der medikamentösen Auflösung der Verstopfung in den Blutgefäßen zählt jede Minute – nicht erst, wenn der Patient am Tropf und am Überwachungsmonitor angeschlossen ist.

„Wer innerhalb der ersten Stunde nach dem Auftreten der Symptome therapiert werden kann, hat gute Chancen als vollkommen geheilter Mensch das Krankenhaus wieder zu verlassen“, so Dr. Mathias Elsner, Chefarzt der „Inneren“.

Dr. Scholvien ergänzt die Warnung des Kardiologen: „Rufen Sie sofort den Rettungsdienst, nicht den Hausarzt, lassen Sie sich nicht von der Ehefrau fahren und fahren Sie auf gar keinen Fall selbst, auch wenn die Symptome nur vorübergehend aufgetreten sind.“

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Mit jeder Verzögerung werden die Schäden im Gehirn größer

Der Facharzt für Innere Medizin weiß aus Erfahrung, welche Folgen jede zeitliche Verzögerung hat. Das Zeitfenster für eine erfolgreiche, ursächliche Behandlung des Schlaganfalls beträgt nur wenige Stunden. Mit jeder Verzögerung werden die Schäden im Gehirn größer. Schäden, die später durch intensive Therapie wie Krankengymnastik, Ergotherapie oder Logopädie behandelt werden müssen.

Befürchtungen von Patienten, die vielleicht aus Sorge vor eine COVID-19-Ansteckung nicht oder zu spät ins Krankenhaus kommen, treten beide diakonie-Ärzte mit klaren Fakten entgegen: „Jeder COVID-19-Verdachtsfall wird im Haus streng isoliert behandelt. Wir haben nicht – wie z.B. in Italien – eine Durchseuchung des Personals. Wir haben unsere Hygienestandards noch einmal stark heraufgesetzt und der aktuellen Situation angepasst. Beim Schlaganfall ist nicht Corona unser Gegner, sondern die Zeit.“

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Über die Stiftung

Die Stiftung kreuznacher diakonie ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren-, Wohnungslosen-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Sozialstationen sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Stiftung unterhält Bildungsstätten für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Die Stiftung kreuznacher diakonie beschäftigt rund 6.800 Mitarbeitende.

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Veranstaltungen bis 100 Personen ab 9. Mai erlaubt

Gastbeitrag von Gisela Kirschstein | Nun hat auch das Nachbarland Hessen einen umfassenden Plan für die Wiederöffnung nach dem Corona-Shutdown vorgelegt – und Hessen geht dabei noch ein Stück weiter als Rheinland-Pfalz: So entfallen nicht nur alle Verkaufsflächenbeschränkungen, Gaststätten, Hotels, Ferienwohnungen und Tourismus dürfen ebenfalls ab dem 15. Mai wieder öffnen. Der Paukenschlag aber: Hessen erlaubt auch Veranstaltungen bis zu einer Größe von 100 Personen wieder, und das schon ab diesem Samstag. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sprach bei der Vorstellung von einem „Plan für Hessen“ und mahnte zugleich: „Wir müssen Eigenverantwortung übernehmen, indem wir weiter aufeinander Acht geben und uns gegenseitig schützen.“


In Hessen tagte das Kabinett am Donnerstag

Am Mittwoch hatten Bund und Länder in einer Schaltkonferenz beschlossen, den Weg zu Lockerungen des Corona-Shutdown in die Eigenverantwortung der Länder zu übergeben, die Folge ist nun ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen. Bereits am Mittwoch kündigte Rheinland-Pfalz an, ab dem 13. Mai Restaurants und Gaststätten wieder zu öffnen, Hotels und Ferienwohnungen dürfen ab dem 18. Mai wieder Gäste empfangen, Campingplätze Dauercamper willkommen heißen.

In Hessen tagte das Kabinett am Donnerstag und fasste ähnlich gelagerte Beschlüsse: Demnach dürfen im Nachbarland ab dem 15. Mai Restaurants, Gaststätten, Cafés, Biergärten, Casinos und Spielhallen wieder öffnen, Tanzlokale und Discotheken bleiben aber vorerst geschlossen. Pensionen, Privatzimmer und Hotels können ebenfalls ab dem 15. Mai ihren Betrieb zu zu touristischen Zwecken wieder aufnehmen, auch für sie gelten Abstandsregeln und Hygienevorschriften wie in der Gastronomie, auch für die Bereiche Rezeption, Tagungsräume und Frühstücksraum. Ebenfalls ab dem 15. Mai können Ferienwohnungen und Campingplätze wieder genutzt werden, Dauercamping und Zweitwohnungsnutzung sind gestattet.



Das Bundesland Hessen öffnet auch Freizeitparks

Hessen öffnet zudem die Freizeitparks wieder, Rheinland-Pfalz tut das noch nicht, Freizeitparks müssen aber ebenfalls ein umfassendes Hygienekonzept vorlegen. Schwimmbäder und Saunen bleiben aber in Hessen wie in Rheinland-Pfalz vorerst geschlossen. Hessen erlaubt aber auch die Öffnung von Indoorspielplätzen, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling sowie von Squashcourts, und das bereits ab dem 9. Mai, alles immer mit Hygienekonzept. Auch dürfen hier Fitnessstudios ab dem 15. Mai wieder öffnen. Überhaupt kann in Hessen ab dem 9. Mai Sport wieder ausgeübt werden, sofern er kontaktfrei stattfindet und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird. Dusch- und Waschräume dürfen nicht genutzt werden. Auch Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports wird in Abstimmung mit den Behörden wieder erlaubt.

Als erstes Bundesland erlaubt Hessen wieder Veranstaltungen

Der größte Schritt aber betrifft das Thema Veranstaltungen. Als erstes Bundesland erlaubt Hessen wieder Veranstaltungen von mehr als fünf Personen: Ab dem 9. Mai dürfen wieder „Zusammenkünfte bis 100 Personen unter geregelten Voraussetzungen“ stattfinden, die Behörden können im Ausnahmefall sogar eine noch höhere Teilnehmerzahl ermöglichen. Dabei müsse die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln gewährleistet werden und auch kontinuierlich überwacht werden. Unter diesen Voraussetzungen können ab dem 9. Mai in Hessen auch Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie weitere Kultureinrichtungen wieder öffnen. Davon ausgenommen seien aber aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr weiterhin Veranstaltungen und Konzerte, bei denen Abstandsregeln realistischer Weise nicht eingehalten werden könnten, teilte die Staatskanzlei mit.



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Die wirtschaftlichen Herausforderungen durch den Corona-Shutdown

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) begründete diesen Schritt mit der Eigenverantwortung: „Mit den Lockerungen, die wir uns alle wünschen, geht besondere Verantwortung auf jeden Einzelnen von uns über“, sagte Bouffier in Wiesbaden: „Mehr Freiheit bedeutet auch mehr Verantwortung für alle.“ Jeder helfe bei der Eindämmung der Pandemie, indem er sich an die Regeln halte. Die wirtschaftlichen Herausforderungen durch den Corona-Shutdown seien immens gewesen, sagte Bouffier weiter, es gelte, möglichst bald stufenweise zu einem Normalbetrieb zurückzufinden.

Gleichzeitig mahnte Bouffier: „Wir müssen sorgsam sein und Abstands- und Hygieneregeln befolgen.“ Um die Sicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten, habe Hessen ein System zur Kontaktnachverfolgung aufgebaut, um Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen. Für besonders betroffene Regionen halte man mobile Einheiten des Landes zur Kontaktnachverfolgung bereit, die Testkapazitäten sollten kontinuierlich gesteigert werden. „Für all diejenigen, die ihrer Eigenverantwortung nicht gerecht werden, halten wir als letztes Mittel Sanktionen bereit“, warnte Bouffier.

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Schulen in Hessen öffnen wieder

Ebenfalls zum Wochenende kippt Hessen die Begrenzung der Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter, die Läden können wieder uneingeschränkt öffnen. Auch die Schulen in Hessen sollen schrittweise wieder alle Klassen zurückholen: Ab dem 18. Mai gilt das für die Sekundarstufe I, die Einführungsphase der Sekundarstufe II und Intensivklassen sowie für die 4. Klassen an den Grundschulen und die Berufsschulen. Ab dem 02. Juni sollen dann die Jahrgangsstufen 1 – 3 der Grundschulen, Vorklassen, Vorlaufkurse und Intensivklassen zurückkehren.

Parallel zur Öffnung der Grundschulen sei auch „die Betreuung in Kindertagesstätten wieder zu ermöglichen“, heißt es aus der Wiesbadener Staatskanzlei weiter: „Wir werden vom System der erweiterten Notbetreuung zu einem Modell des eingeschränkten Regelbetriebes übergehen.“ Den Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Abstandsregeln bei kleinen Kindern sei „durch eine besonders sorgsame pädagogische Arbeit und Organisation zu begegnen.“ Ab dem 9. Mai bestehe die Möglichkeit, familiäre Betreuungsgemeinschaften aus bis zu drei Familien zu bilden, ab dem 11. Mai solle die Berechtigungen zur Teilnahme an der Notbetreuung erweitert werden. Ab dem 2. Juni sollen die Kindertagesstätten dann im eingeschränkten Regelbetrieb wieder für alle Kinder öffnen.

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Am 17. Mai startet der neue Gutenberg Marathon Mainz 2020

Nachrichten Mainz | Lauf-Fans können virtuell teilnehmen und obendrein für einen guten Zweck spenden. Einfach Anmelden, Teilnehmen, Spaß haben, Lauf fotografisch festhalten und hochwertige Laufschuhe gewinnen !


Der 21. Gutenberg Marathon startet

Das kommende Wochenende hätte ursprünglich wieder im Fokus des 21. Gutenberg Marathon Mainz gestanden mit Läufermesse, Pasta-Party und der großen Laufveranstaltung am Sonntag, 10. Mai 2020, als Krönung. Dann kam die Corona-Pandemie und mit ihr weltweit Absagen von Großveranstaltungen und Sportevents. Auch der Mainzer Gutenberg Marathon fiel neben zahllosen weiteren bundesweiten Laufveranstaltungen dieser Krise zum Opfer und musste abgesagt werden.

Nach der Absage wuchs jedoch im Gutenberg-Marathon-Team die Idee, den Lauf auf eine „andere Art und Weise“ dennoch zu zelebrieren. Frei nach dem Motto der letzten 20 Jahre „Geht nicht gibt’s nicht“ entstand eine neue, abstrakte Idee… Dem Team war klar, dass viele der Gemeldeten weiterhin trainiert haben.

Sportdezernent Günter Beck

„Der Bewegungsdrang ist derzeit enorm. Dies sieht man auf den Straßen, im Wald, im Ortsteil, am Rhein – allerorten wird gelaufen. Damit all dies nicht umsonst war und wir auch in diesem Jahr, wenngleich unter leicht veränderten Umständen, gemeinsam das Gutenberg Marathon-Feeling erleben können, rufen wir die Aktion ,ALLEINE ZUSAMMEN‘ aus.“

„ALLEINE ZUSAMMEN“ bedeutet, einen virtuellen Gutenberg (Halb)Marathonlauf zu absolvieren, der im Zeitraum vom 17. Mai bis 01. Juni 2020 zu einem frei gewählten Zeitpunkt an irgendeinem Ort – am besten auf der Lieblingsstrecke, möglich ist aber auch das Laufband – real gelaufen wird.

Kostenlose Anmeldung und Startnummer herunterladen

Jede(r) kann sich hierzu kostenlos, aber möglichst gegen eine kleine Spende an die Aktion „Herzenssache“ (0,25 Euro pro gelaufenem Marathonkilometer, 0,50 Euro pro gelaufenem Halbmarathonkilometer) auf freiwilliger Basis und völlig unverbindlich anmelden, zudem eine Startnummer herunterladen und erhält am Ende auch eine Urkunde. Und wer will, kann sich sogar noch beim Marathon-Partner Peppex-Sports ein Finisher-Laufshirt bestellen. Marathon mal etwas anders…

Gebeten wird vom Marathon-Team, den eigenen individuellen Lauf mit der Startnummer fotografisch festzuhalten: „Drückt in den Bildern Eure Stimmung aus, habt Spaß, postet die Bilder und Kommentare in den sozialen Medien und zeigt, dass Ihr weiterhin Teil der großen ,Gutenberg Marathon Mainz-Familie‘ seid und aus der Not eine Lauftugend macht“, betont Ebert.

Die Bilder können die Teilnehmer/innen bis einschließlich Montag, 15. Juni 2020 an gutenberg-marathon@stadt.mainz.de senden. Das Team prämiiert die drei schönsten Einsendungen mit je einem Paar hochwertigen Laufschuhen.

Alle weiteren Details zur Anmeldung findet Ihr auf der Marathonseite www.marathon.mainz.de.

Mainz-Bingen: Tarifvertrag zur Altersvorsorge in der Landwirtschaft gekündigt

Sie sind bei Wind und Wetter draußen auf dem Feld – bleiben beim Thema Rente aber jetzt im Regen stehen. Für die rund 2.000 Menschen, die im Landkreis Mainz-Bingen in der Landwirtschaft arbeiten, steht die betriebliche Zusatzrente auf dem Spiel. Davor warnt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Der Grund: Die Arbeitgeber haben den Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge zum Jahresende gekündigt.


„Wer Kühe melkt oder Äcker pflügt, hat meist nur ein geringes Einkommen. Um im Alter nicht in die Armut zu rutschen, sind die Beschäftigten dringend auf die Zusatzrente angewiesen“, sagt Rüdiger Wunderlich. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz ruft die Arbeitgeber dazu auf, die Kündigung zurückzunehmen. Die betriebliche Extra-Rente sei eine „enorm wichtige Säule“ in der Altersvorsorge.

„Ein Sparen an der Zusatzrente ist ein Sparen am falschen Ende. Denn ohne solche Anreize wird die Suche nach Personal für landwirtschaftliche Betriebe noch schwieriger als bisher“, betont Wunderlich. Zwar hätten Gewerkschaftsmitglieder nach aktuellem Stand auch über 2020 hinaus Ansprüche auf den Renten-Tarifvertrag. Die IG BAU fordert jedoch eine verpflichtende Lösung für alle Beschäftigten in der Landwirtschaft.

Die Betriebsrenten werden vom Zusatzversorgungswerk für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft (ZLF) organisiert. Die Zahlung ist ein Muss für alle landwirtschaftlichen Betriebe. Denn die Regelung wird vom Bundesarbeitsministerium für allgemeinverbindlich erklärt. Für einen Beschäftigten macht die Extra-Rente nach 40 Beitragsjahren aktuell 52 Euro im Monat aus.

Weitergehende Infos erhalten Beschäftigte in der Landwirtschaft bei IG BAU-Branchensekretär Jörg Senftleben unter 0160 90 77 00 72.

Mahnmal in Bretzenheim beschädigt

Nachrichten Bad Kreuznach – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde erneut das Mahnmal in Bretzenheim mit Farbe beschmiert. Unbekannte beschädigten das Mahnmal „Feld des Jammers“ durch Schmierereien mit grüner, roter, blauer und weißer Farbe. Hierdurch ist erheblicher Sachschaden entstanden. Zeugen werden gebeten sachdienliche Hinweise bei der Polizei zu melden.


Das Mahnmal „Feld des Jammers“ an der Bundesstraße 48 (Naheweinstraße) zwischen Bretzenheim und Bad Kreuznach wurde 1966 errichtet. Es steht für das ehemalige Kriegsgefangenenlager Bretzenheim, in dem bis Ende 1948 zeitweise mehr als 110.000 Menschen gefangen gehalten wurden.

Das Anliegen der ehemaligen Kriegsgefangenen und des Mahnmals ist: Es darf nie wieder dazu kommen, dass Menschen Menschen so quälen und Unrecht antun. Jeder ist aufgerufen, sich für den Frieden und für das friedliche Miteinander einzusetzen.

 

 

83-Jähriger tötet seine Frau und sich selbst

Nachrichten Kaiserslautern – An diesem Mittwochabend wurden zwei Personen in einem Wohnhaus im Stadtgebiet Kaiserslautern tot aufgefunden. Eine Angehörige fand die beiden Eheleute.


Die Polizei geht nach aktuellen Ermittlungen davon aus, dass der 83-Jährige die 78-jährige Frau mit mehreren Schüssen aus einer Pistole tötete und anschließend die Waffe gegen sich selbst richtete. Der Mann verfügte über eine Waffenerlaubnis und besaß mehrere Schusswaffen. Die Ermittler fanden die mutmaßliche Tatwaffe im Haus. Das Motiv der Tat ist bislang nicht geklärt. Die Ermittlungen dauern an.

Balkonbrand in Mehrfamilienhaus in Gau-Odernheim

Nachrichten Alzey – An diesem Donnerstag in den frühen Morgenstunden wurde die Feuerwehr zu einem Brand in Gau-Odernheim in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Als die Feuerwehr vor Ort ankam, brannte es im Obergeschoss auf einem Balkon.


Auf dem Balkon waren scheinbar mehrere Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden. Bei der anschließenden Begehung des Balkons konnte an einem Rolladen ein technischer Defekt in einem Elektrokabel festgestellt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 EUR. Im Einsatz waren insgesamt 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Stadt Oppenheim ist erfolgreicher Hilfsknotenpunkt

Nachrichten Oppenheim – Aushalten, durchhalten und vor allem: zusammenhalten. Unter dieser Devise schreibt das Team der Stadt Oppenheim seit Beginn der CoViD19-Eindämmungsmaßnahmen eine Erfolgsgeschichte und zieht eine Zwischenbilanz zu den aktuellen Hilfsleistungen.


Mit gewaltiger Teamleistung werden viele Menschen versorgt

Als kleinformatiger Einkaufsdienst für Risikogruppen und Menschen in Quarantäne startete zu Beginn der Krise das Projekt in Zusammenarbeit mit vielen Kräften in der Stadt. Dies hat sich jedoch mittlerweile zu einer echten Institution im städtischen Kalender gewandelt. So hat die Stadt auch die Aufgaben der Oppenheimer Tafel in der Versorgung übernommen.

„In einer sehr guten Kooperation mit unseren Nachbarn versorgen wir allein für Oppenheim und Dienheim knapp 100 Bezugsberechtigte. Im Verbund mit weiteren VG-Gemeinden kann somit das ganze Einzugsgebiet der Tafel abgedeckt werden. Das können wir nur dank einer gewaltigen Teamleistung stemmen, wenn es mittwochs ans Einkaufen, Sortieren, Packen und Ausfahren geht“, so die zuständige Beigeordnete Ulrike Franz dankbar.

Hilfe für Oppenheimer Bürger und Bürgerinnen ist ein Herzensanliegen

Außerdem vermittelt die Stadt auch Patenschaften für Nachbarschaftshilfe, die, bereits seit Beginn der Ausnahmeumstände im März, so Stadtchef Walter Jertz, die „Keimzelle Oppenheimer Zusammenhalts“ gewesen sei. „Wichtig und elementar ist es uns dabei von Anfang an gewesen, würde- und respektvoll mit den Menschen und ihren Bedürfnissen umzugehen. Es gibt viel Scham und auch Scheu, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Daher möchten wir nochmals alle Oppenheimerinnen und Oppenheimer wissen lassen, dass uns jedes Hilfegesuch wichtig ist und wir sehr gerne als Vermittler zwischen Gesuch und Gebot fungieren möchten. Dies betrachten wir als Ehrensache und Herzensanliegen“, so Jertz und Franz abschließend.

Anschlag auf Innenminister: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

Auf den saarländischen Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat es mutmaßlich einen Anschlag gegeben. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Saarbrücken mitteilt, wurden mehrere Schrauben an seinem Dienstwagen gelockert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen versuchten Mordes und schließt „staatsgefährdende Motive“ nicht aus.

Sparkasse richtet Spendenplattform ein

Nachrichten Mainz | Über die neue Spendenplattform „WirWunder.de“ können Menschen soziale Projekte und Vereine aus der Region, die als Hilfsinitiativen wegen der Corona-Pandemie gegründet wurden oder dadurch wesentlich betroffen sind, mit einer Spende unterstützen. Die Sparkasse Mainz unterstützt die Plattform der Sparkassen. Für das Portal kooperieren die Sparkassen mit der bereits seit 2007 aktiven Non-Profit-Initiative betterplace.org.


Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mainz, Thorsten Mühl

„Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir gemeinsam handeln, um die Folgen der Pandemie für unsere ehrenamtlich Engagierten so gut es geht abzufedern. Denn diese beeinträchtigt das Vereinsleben bereits jetzt immens – ganz gleich, ob in der Kultur, im Sport oder bei sozialen Einrichtungen. Als Teil unserer regionalen Gesellschaft leistet die Sparkasse Mainz an vielen Stellen Unterstützung. Beispielsweise, indem wir lokalen Hilfsinitiativen wie „Mainz gebracht“ oder „Mainz liefert“ für den Einzelhandel und die Gastronomie aktiv unter die Arme greifen. Auch Initiativen wie „Kultur Akut Mainz“, die Kulturschaffende in Existenznot unterstützt, oder „Kochen für Helden“, die vor allem Helferinnen und Helfer im Gesundheitswesen versorgt, leisten wir gerne Hilfe. Wir sehen aber, dass es neben der Hilfe im Einzelfall auch ein breit angelegtes Engagement der Bürgerinnen und Bürger brauchen wird, um die wichtigen sozialen Strukturen in unseren Vereinen zu erhalten.“

Über 100 Vereine und Hilfsprojekte

In der Zwischenzeit kann man bereits über 100 Vereine und Hilfsprojekte in der Region unterstützen. Man will mit der Plattform aber auch hilfsbereite und hilfsbedürftige Menschen auf digitalem Weg verbinden.

Das Portal WirWunder.de soll das Engagement der Bürger vor Ort fördern. Daher werden ausschließlich Organisationen, die als gemeinnützig anerkannt sind und Projekte, die in Deutschland realisiert werden, auf der Plattform vorgestellt. Engagierte können sich über die Plattform zunächst über die Vereine informieren und dann entscheiden, welches Projekt sie mit ihrer Spende unterstützen möchten. Auf diese Weise können ehrenamtlich Engagierte Unterstützung sammeln und gleichzeitig Unterstützerinnen und Unterstützer gezielt für Projekte ihrer Wahl spenden.

Das Erstellen eines entsprechenden Profils für Vereine und Projekte dauert nur wenige Minuten. Von dort aus kann dann auch ein Spendenaufruf über die sozialen Medien gestartet werden.

Insgesamt 2,5 Prozent der gespendeten Summe behält betterplace.org für die Abwicklung der Zahlung und den Versand der Spendenbescheinigungen ein. Dieser Betrag deckt lediglich die entstehenden Kosten, denn betterplace.org ist in diesem Fall als NonProfit-Organisation aktiv.

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Unterstützung auch für Unternehmen

Die Sparkasse Mainz unterstützt zusätzlich bereits die Gutscheinplattform „gemeinsamdadurch“, die Unternehmen sämtlicher Branchen helfen soll. „Mit WirWunder ergänzen wir die digitale Solidaritätsplattform helfen.gemeinsamdadurch.de, mit der Menschen ihre Lieblingsläden vor Ort in der Krise unterstützen können, um eine wichtige Säule für das regionale Ehrenamt“, erklärt Michael Weil, Vorstand der Sparkasse Mainz. Mittlerweile könnten Sportvereine, die unternehmerisch tätig sind, zwar die Soforthilfen des Landes beantragen, doch sie seien trotzdem mehr denn je auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, so Michael Weil weiter.

Verbraucherinnen und Verbraucher finden weitere Informationen zu der Gutscheinplattform unter helfen.gemeinsamdadurch.de, wo sie dann auch die Gutscheine über 10 Euro, 20 Euro, 50 Euro oder 100 Euro erwerben können. Der Service ist für die Unternehmen gebührenfrei. Außerdem erhalten alle Händlerinnen und Händler 5 Euro zusätzlich, wenn die Gutscheine von den Käufern mit paydirekt gezahlt werden.

Aktion Boost your City hilft

Auch Boost your City hat in der Corona-Krise eine Plattform geschaffen, um Unternehmen, welche Unterstützung benötigen zu helfen. Damit wollen wir mit dem helfen, was wir gut können. In separaten Beiträgen werden interessierte Unternehmen und deren Dienstleistungen in Mainz und Ingelheim, sowie den entsprechenden Vororten vorgestellt. Weitere Informationen zu der Aktion sind hier im Artikel zu finden.

Raubüberfall auf Spaziergänger mit Messer

Nachrichten Essen – An diesem Mittwochabend kam es gegen 20:35 Uhr in der Innenstadt von Essen zu einem Raubüberfall mit einem Messer. Ein 40-jähriger Spaziergänger war in der Lindenallee unterwegs, als ein Unbekannter auf ihn zukam.


Als der unbekannte Mann an ihn herantrat, zog er plötzlich ein Messer heraus und forderte von dem 40-Jährigen Bargeld. Der Spaziergänger kam der Forderung nach, woraufhin der Täter mit der Beute in den Waldthausenpark flüchtete.

Täterbeschreibung

  • ca. 1,75 Meter groß
  • ca. 25 bis 30 Jahre alt
  • dunkler Teint
  • braune Augen
  • hagere Statur
  • sprach in gebrochenem Deutsch
  • trug einen blauen Mundschutz
  • dunkelblaue oder schwarze Hose
  • grauer Kapuzenpulli
  • graue Sneakers

Der Ermittler des Raubkommissariats sucht Zeugen, die Angaben zum Räuber machen können. Hinweise bitte an die Polizei Essen unter 0201/829-0.

Exhibitionist am Ika-See in Ingelheim

Nachrichten Ingelheim – An diesem Mittwoch gegen 15.12 Uhr war eine 32-jährige Frau zusammen mit ihrem Kind auf dem Weg zu einem Spielplatz, als es im Bereich des Ika-Sees in Ingelheim zu einer unsittlichen Begegnung kam.


Auf einem Hügel in der Nähe des Sees stand ein bislang unbekannter Mann mit heruntergelassener Hose und komplett entblößtem Intimbereich. Als der Mann die 32-Jährige bemerkte, flüchtet er in Richtung des Minigolfplatzes. Sofort lösten die alarmierten Polizeibeamten der Ingelheimer Polizeiinspektion eine Fahndung mit zusätzlicher Unterstützung von Funkstreifen der Heidesheimer Autobahnpolizei aus. Die eingesetzten Beamten konnten den Mann jedoch nicht mehr antreffen.

Personenbeschreibung

  • ca. 20-30 Jahre alt
  • ca. 1,80cm groß
  • sehr dünn mit Aknenarben im Gesicht
  • schwarze Haare
  • auffallend schlechte Zähne
  • blaue Jacke

Der Kriminaldienst der Ingelheimer Polizeiinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Ingelheim unter der Rufnummer 06132/6551-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter piingelheim@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.