BYC-News Blog Seite 1395

Mehrfach Feuerwehreinsätze durch Alltagsmasken

Nachrichten Wiesbaden | Seit dem vergangenen Montag gilt die Maskenpflicht in Geschäften und beim Nutzen des öffentlichen Personennahverkehrs. Im Internet findet man zahlreiche Tipps und Tricks zum Reinigen der Masken. Häufig findet man auch die Empfehlung, die Masken in der Mikrowelle aufzubereiten, doch diese Methode sorgte schon in ganz Deutschland für einige Feuerwehreinsätze.


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Mundschutzmasken nicht in der Mikrowelle aufbereiten

Ein Großteil der Masken hat im Nasenbereich einen Drahtbügel verarbeitet. Das Metall kann in der Mikrowelle für Funkenbildung sorgen und somit in Brand geraten. Ähnlich ist es, wenn man die Masken mit Desinfektionsspray besprüht hat, auch dann besteht Brandgefahr beim Reinigen in der Mikrowelle oder im Backofen.

Die Feuerwehr musste deswegen schon zu mehreren Einsätzen ausrücken und warnt jetzt davor, Gesichtsmasken in die Mikrowelle zu geben. Auch mit Desinfektionsmitteln sollten die Schutzmasken nicht desinfiziert werden.

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So werden Masken richtig gereinigt

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt stattdessen Alltagsmasken bei 60 bis 90 Grad in der Waschmaschine zu waschen. Alternativ kann man die Maske auch mehrere Minuten lang in einem Topf mit kochendem Wasser reinigen, dann sollte man die Maske aber komplett trocknen lassen vor der nächsten Nutzung. Auch mit dem Bügeleisen kann die Maske gereinigt werden.

Die Feuerwehr Wiesbaden weist außerdem darauf hin, dass trotz der Masken der Mindestabstand eingehalten und auf Nies- und Hustregeln geachtet werden sollte.

 

 

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Kreis Groß-Gerau | Polizei muss Lebensmittelmarkt in Rüsselsheim schließen

Nachrichten Rüsselsheim | An diesem Samstag hat die Rüsselsheimer Stadtpolizei einen Lebensmittelmarkt an der Hans-Sachs-Straße in Rüsselsheim geschlossen. In den vergangenen Wochen wurde bereits mehrfach gegen die Auflagen zur Bekämpfung des Coronavirus verstoßen.


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Mehrere Vorschriften wurden nicht beachtet

„Es wurden deutlich mehr Personen in das Geschäft gelassen als erlaubt, der Mindestabstand wurde nicht eingehalten, und auch die Vorschrift zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wurde weder kontrolliert noch eingehalten, teilweise nicht einmal von den Beschäftigten. Aus diesem Grund ist die Stadtpolizei eingeschritten“, erklärte  Oberbürgermeister Udo Bausch.

In dem Geschäft wurde zudem nicht auf die Hygieneregeln hingewiesen. Zuvor war der Marktleiter mehrmals auf die Auflagen hingewiesen worden. Auch machte man ihn darauf aufmerksam, dass bei der Nichtbeachtung die zwangsweise Schließung droht. Bei einer erneuten Kontrolle wurden die gleichen Verstöße wieder festgestellt, sodass dem Marktleiter der weitere Betrieb untersagt werden musste. Das Geschäft wurde geschlossen und die Eingänge wurden von den Polizeibeamten versiegelt.

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186 Bußgeldverfahren in Rüsselsheim

Die Rüsselsheimer Stadtpolizei zieht allerdings insgesamt ein positives Fazit zu dem verlängerten Wochenende. Beispielsweise in einigen Bankfilialen musste vereinzelt auf die Maskenpflicht hingewiesen werden. Kontrollen von Gastronomiebetrieben, die bereits auffällig waren, fielen alle negativ aus und es gab nichts zu beanstanden.

Die Polizeibeamten haben bisher insgesamt 186 Bußgeldverfahren eingeleitet und die Landespolizei hat einige Menschenansammlungen aufgelöst sowie Platzverweise erteilt. Auch hier wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.

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Fön löst lebensgefährlichen Vorfall aus

Fraulautern. Ein Fön, ein kleines Schläfchen – diese Kombination hätte eine 22 Jahre alte Frau beinahe das Leben gekostet. Als sie wieder wach wurde, stand ihre Wohnung in Fraulautern schon komplett unter Rauch.

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Deutsche Umwelthilfe sagt den Kampf gegen Autoprämien an

Nachrichten Überregional | Am Vortag eines erneuten Kungel-Autogipfels der Autokonzerne mit Kanzlerin Merkel und ihren Koalitionspartnern warnt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) davor, die Autoindustrie erneut auf Kosten von Steuerzahlern und Klima mit Abwrack- oder Kaufprämien zu beschenken.


Anreizprogramme ungerechte Bevorzugung der Automobilbranche

Die Bundesregierung muss Forderungen nach einem staatlichen Anreizprogramm für den Pkw-Neukauf eine klare Absage erteilen. Konjunkturprogramme müssen sich an den Klimazielen ausrichten. In einem 15 Punkte umfassenden Eckpunktepapier erläutert die DUH, wie ein klimafreundlicher und zukunftsorientierter wirtschaftlicher Neustart mit Investitionen in ÖPNV, Schienen- und Radverkehr die Verkehrswende unterstützt.

Die DUH lehnt Kaufanreizprogramme für Pkw grundsätzlich ab. Sie sind eine ungerechte Bevorzugung der Automobilbranche und verschärfen die Klimakrise durch zusätzliche Förderung des motorisierten Individualverkehrs. Auch eine vermeintlich ökologisch gestaltete Kaufprämie, die sich etwa nach dem CO2-Ausstoß richtet, lehnt die DUH ab. Nahezu kein Modell der deutschen Autohersteller hält den seit Januar 2020 geltenden EU-Flottengrenzwert von 95 g CO2/km im Realbetrieb ein.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH dazu

Umfragen zeigen, dass deutlich mehr Menschen auch wegen der Gefahr der Covid-19 Erkrankungen keine schmutzigen Diesel oder Benziner-Neuwagen mehr kaufen wollen. Die Überkapazitäten für den Bau von Verbrenner-Pkws müssen beschleunigt abgebaut und durch Produktionskapazitäten für ÖPNV und batterielektrische Fahrzeuge ersetzt werden. Seit 2016 steigen jährlich die CO2- Emissionen bei Pkw-Neuwagen wieder an, auch weil BMW, Daimler und VW immer mehr schwere SUVs in den Markt drücken. Die von den Branchenvertretern in den letzten Tagen geäußerte Behauptung, alle ihre Neufahrzeuge lieferten einen Beitrag zum Klimaschutz, ist einfach falsch. Zudem stoßen selbst die Euro 6d/temp Diesel-Pkw bei einer etwas dynamischeren Fahrweise um bis zu 1.700 Prozent mehr Dieselabgasgift NOx aus, als der Grenzwert vorgibt. Aus diesem Grund fordern wir auch die Bürger auf, aus Gründen des Klimaschutzes und der Luftreinhaltung keinen Diesel-Neuwagen mehr zu kaufen.“

Die DUH erinnert daran, dass die deutschen Autobauer wie keine andere Branche seit Jahrzehnten jedes Jahr Milliarden direkte und indirekte Förderung aus dem Bundeshaushalt erfahren. Und dies trotz jährlich zweistelliger Milliardengewinne. Allein im vergangenen Jahr 2019 betrug der Gewinn von BMW, Daimler und VW vor Steuern (EBIT) 29,8 Mrd. Euro. An die Aktionäre wurden 8,2 Mrd. Euro ausgeschüttet.

Pariser Klimaschutzabkommen als Richtschnur

Grundsätzlich muss aus Sicht der DUH für die Gestaltung der Konjunkturprogramme das Pariser Klimaschutzabkommen als Richtschnur dienen, da die jetzt getätigten Investitionen langfristig wirksam sein werden. Eine klimafreundliche Verkehrswende ist zentral, um die Klimaziele zu erreichen, Städte gesünder und lebenswerter zu machen und zukunftsfähige Mobilität für alle zu ermöglichen. Grüne Konjunkturanreize tragen außerdem wesentlich dazu bei, zukunftssichere Arbeitsplätze im Mobilitätssektor zu erhalten, zu schaffen und langfristigen Wohlstand zu sichern.



Dorothee Saar, Bereichsleiterin Verkehr und Luftreinhaltung bei der DUH dazu

Bisher schlägt die Politik alle Instrumente aus, die klimafreundlichere Mobilität fördern würden: verstärkte Investitionen in Schienen- und Radverkehr, eine höhere Energiesteuer auf Diesel und Benzin, eine ökologische Reform der Dienstwagenbesteuerung sowie ein Tempolimit, das nicht zuletzt für batterieelektrische Fahrzeuge klare Vorteile bringt. Dass die geforderten Steuermillionen als „Verjüngungsprämie“ tituliert werden, ist blanker Hohn. Eine Förderung für Verbrennerfahrzeuge zementiert bestehende Strukturen über weitere Jahre. Schon lange vor Corona war klar, dass die Branche den Einstieg in die Transformation zu klimafreundlichen Antrieben verpasst hat und sich stattdessen kurzfristigem Gewinnstreben verpflichtet sieht. Für die Entscheidungen, die beim Autogipfel getroffen werden, zahlen die nachfolgenden Generationen. Dies gilt sowohl für die Kredite, die für die Autobauer aus dem Hut gezaubert werden, als auch die irreversiblen Klimaschäden.“

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Zu den Hintergründen:

Während die CO2-Emissionen bei Pkw-Neuzulassungen seit den 1990er Jahren kontinuierlich zurück gingen, steigen sie seit 2016 jedes Jahr stärker wieder an. Im Durchschnitt haben Pkw-Neuwagen von Jahr zu Jahr höhere CO2-Emissionen. (Veränderung des durchschnittliches CO2-Ausstosses in g/km je Neuzulassung in Europa 2016 zu 2018: BMW 122,9 g zu 123,6 g, Daimler 125,3 g zu 130,4 g, VW 120,4 g zu 121,1 g). Alarmierend sind auch die Messergebnisse im Realbetrieb, gemessenen bei leicht „dynamischerer“ Fahrweise als im Straßentest vorgeschrieben. Mit bis zu 338 mg NOx/km wurde der Grenzwert (80 mg) um den Faktor 4,2 bei Messungen des Joint Research Centers der Europäischen Kommission überschritten. Der Europäische Dachverband Transport & Environment, dem auch die DUH angehört, stellte gar mit 1.400 mg NOx/km bei einem Honda Civic Euro 6d/temp eine über 17-fache Überschreitung des Euro 6 Grenzwerts fest.

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Abwrackprämie 2009 erwies sich als Komplett-Fiasko

Die 5 Mrd. Euro teure Abwrackprämie im Jahr 2009 erwies sich sowohl ökologisch als auch ökonomisch als Komplett-Fiasko. Laut einer OECD-Studie sparte die sogenannte „Umweltprämie“ im Pkw-Bereich in 2010 nur 0,05 Prozent der Emissionen ein – zum Preis von fünf Milliarden Euro Steuergeldern. Wirtschaftlich heizte die Abwrackprämie ein kurzes Strohfeuer bei der Nachfrage an, die aber bereits im Folgejahr wieder stark einbrach. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey lehnt eine deutliche Mehrheit der Deutschen eine Neuauflage der Abwrackprämie ab.

Der Autoindustrie mangelte es bereits vor Corona nicht an staatlicher Förderung. Über zehn Milliarden Euro flossen in den letzten beiden Jahrzehnten in die Förderung der Brennstoffzellen-/Wasserstofftechnologie und der Emobility. Unabhängig davon, dass die DUH den Einsatz von Wasserstoff im Pkw-Sektor ablehnt, ist festzustellen, dass es bis heute keine Serien-Brennstoffzellenautos aus deutscher Produktion gibt. Außer dem in die Jahre gekommenen BMW i3 und dem Supersportwagen Porsche Taycan sind auch keine neu entwickelten reinen Elektroautos erhältlich.

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Raubüberfall in Mainz-Bretzenheim bei Aktenzeichen XY

Nachrichten Mainz – An diesem Mittwoch, den 06. Mai 2020 wird ein Fall aus der Landeshauptstadt Mainz in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ veröffentlicht, um weitere Zeugenhinweise zu erhalten. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat, sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Mainz eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro festgesetzt.


Bereits am 27. Juli 2018 kam es zwischen 00:50 und 00:55 Uhr in einer Bank in Mainz-Bretzenheim zu einem schweren Raub mit einer Schusswaffe. Der 29-Jährige Geschädigte begab sich in den Schalterraum der MVB-Bank in der Wilhelmsstraße 7, in Mainz Bretzenheim. Nachdem er seinen PIN am Geldausgabeautomaten eingegeben hat, stürmen zwei Personen den Schalterraum, wobei einer der Täter den Geschädigten mit einer Pistole bedroht.

Der zweite Täter schubste den Geschädigten unvermittelt gegen die Wand und begann am Geldausgabeautomaten Eingaben zu tätigen. Der Geschädigte wehrte sich mehrfach gegen die Täter. Er wurde gewaltsam zu Boden gebracht und weiterhin mit einer Pistole bedroht. Der zweite Täter hebt währenddessen 1.000 Euro vom bereits mittels PIN entsperrten Konto des Geschädigten ab. Im weiteren Verlauf stand der Geschädigte vom Boden auf und wurde durch einen der Täter ins Gesicht geschlagen, so dass er erneut zu Boden ging. Beide Täter flüchteten in unbekannte Richtung.

Hinweise erbittet die Kriminalpolizei Mainz an folgende Telefonnummern: 06131 / 65-3633 (24-Stunden) 06131 / 65-3810 (zum Sendetermin Aktenzeichen XY ungelöst).

Sabine Zimmermann von „Aktenzeichen XY … ungelöst“ ist gestorben

München. Die ehemalige Moderatorin Sabine Zimmermann ist am Freitag im Alter von 68 Jahren gestorben. Das hat ihr Sender, das ZDF, mitgeteilt. Sie war die Adoptivtochter von Eduard Zimmermann, der das Format „Aktenzeichen XY … ungelöst“ ins Leben gerufen hat. Sabine Zimmermann war 14 Jahre lang Co-Moderatorin der Sendung.

Illegal Altöl in Ingelheim entsorgt

Nachrichten Ingelheim | In der Zeit zwischen dem 25. April und dem 2. Mai wurden mehrere Altölkanister in den Müllcontainern eines Supermarktes im Staufferring in Ingelheim illegal entsorgt. Starke Verschmutzungen waren die Folge der verbotenen Entsorgung.


An diesem Samstag wurden die Müllcontainer des Supermarktes geleert. In den Müllcontainern befanden sich allerdings auch mehrere Altölkanister, die für die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens zunächst nicht zu sehen waren. Während die Container geleert wurden, platzen die Kanister auf, woraufhin sich das Altöl auf dem Müllfahrzeug, einem geparkten Auto, auf dem Parkplatz des Supermarktes und einer Gebäudewand verteilte und diese stark verschmutzte.

Es liegen bislang noch keine Hinweise auf die Täter vor. Die Polizei in Ingelheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter der Rufnummer 06132 – 65510 zu melden.

Kaiserslautern | LKW kippt auf Autobahn A6 um

Nachrichten Kaiserslautern | An diesem Montagmorgen fuhr ein 58-jähriger LKW-Fahrer aus Richtung Weilerbach von der Bundesstraße 270 auf die Autobahn A6 in Fahrtrichtung Mannheim, als er im Kurvenbereich, vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.


Der 58-Jährige wollte an der Anschlussstelle Kaiserslautern/West auf die Autobahn auffahren, als der LKW im Kurvenbereich von der Fahrbahn abkam und umkippte. Bei dem Unfall erlitt der Fahrer leichte Verletzungen und musste mit einem Rettungsfahrzeug in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 37.000 Euro. Die Ausfahrt Kaiserslautern/West in Richtung Mannheim war während der Unfallaufnahme und der Landung des Rettungshubschraubers voll gesperrt.

Zeitungssterben geht trotz Corona-Krise weiter

Auflagen steigen, Werbemarkt bricht ein. Das waren die ersten Vorabmeldungen der Zeitungen in der Corona-Krise. Doch nun hat die IVW die Zahlen für das erste Quartal vorgelegt – und die sind weiterhin rückläufig. Zwar gibt es einen Zuwachs bei den E-Paper, doch der kann den Verlust der gedruckten Auflage nicht ausgleichen.

Vier Personen springen von Hochmoselbrücke 158 Meter in die Tiefe

Blaulicht Rheinland-Pfalz | An diesem Sonntagabend gegen 18:50 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer der Polizei vier auffällige Fußgänger auf der Hochmoselbrücke in Zelting-Rachting (Landkreis Bernkastel-Wittlich) . Die Passanten kletterten über die Absperrung und sprangen mit Fallschirmen von der 158m hohen Brücke.


Kurze Zeit später meldete ein weiterer Zeuge der Polizei, wie vier Personen auf einer Wiese unterhalb der Brücke landeten. Die Polizeibeamten aus Bernkastel-Kues machten sich umgehend auf den Weg zu der Wiese. Dort konnten sie die vier männlichen Personen feststellen, noch bevor sich diese mit einem dort bereitgestellten Fahrzeug vom Ort des Geschehens entfernen konnten.

Eine Überprüfung ergab, dass die Männer aus dem deutsch-französischen Grenzgebiet keine Genehmigungen für den Sprung hatten. Sie erwartet daher zumindest ein hohes Bußgeld, das nach dem Luftfahrtverkehrsgesetz berechnet wird.

Die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg sucht Verstärkung

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg, insbesondere die Stadtteil-Feuerwehr Gustavsburg, sucht für den aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrdienst dringend Verstärkung. Zur Zeit fehlen 20 freiwillige Feuerwehrleute in Gustavsburg und fünf in Ginsheim. Boost your City war bei der Freiwilligen Feuerwehr Gustavsburg vor Ort und sprachen mit Rene Gitter, dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor über die derzeitige Situation.


Wer kann der Freiwilligen Feuerwehr beitreten?

Aktuell sind 39 Mitglieder bei der Freiwilligen Feuerwehr Gustavsburg, davon 27 aktiv. Alle Frauen und Männer, die volljährig, körperlich sowie geistig fit sind und ihren Wohnsitz oder die Arbeitsstelle in Gustavsburg haben, können bei der Feuerwehr aktiv werden. Die körperliche Feuerwehrtauglichkeit muss zuvor ärztlich bestätigt werden.

Im letzten Jahr hatte die Freiwillige Feuerwehr insgesamt rund 150 Einsätze. Dabei geht zuerst der Notruf in der Einsatzzentrale in Groß-Gerau ein. Ein Mitarbeiter der Zentrale alarmiert dann die Feuerwehr. Die Feuerwehrleute werden über einen Funkmeldeempfänger darüber benachrichtigt. Eine Verpflichtung zu dem Einsatz zu erscheinen gibt es nicht. „Wir sind eine Freiwillige Feuerwehr, daher ist es jedem selbst überlassen, ob er zur Wache kommt und mit zum Einsatz fährt oder nicht“, erkläre Rene Gitter.

Aufgrund der Personalsituation ertönt in Gustavsburg aktuell auch bei fast jeder Alarmierung die Sirene. „Wir benötigen derzeit jede verfügbare Einsatzkraft. Selbst wenn jemand den Funkmeldeempfänger überhört, weiß er durch das ertönen der Sirene dann bescheid.“, erklärte Rene Gitter. Derzeit stehen jeweils in den beiden Stadtteilen 5 Fahrzeuge. Welches Fahrzeug bei einem Einsatz zum Einsatzort fährt, ist davon abhängig, welche Alarmierung bei der Feuerwehr eingeht.

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Was hat die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg zu bieten?

Bieten kann die freiwillige Feuerwehr Dienstfahrzeuge mit jeder Menge technischer Ausstattung, eine umfangreiche kostenlose Ausbildung, eine gründliche Einarbeitung, top Arbeitskleidung und modernes Equipment. Freundschaft, Kameradschaft und Teamgeist stehen außerdem im Vordergrund. Bei besonders aktivem Engagement kann sogar der Lkw-Führerschein oder der Binnen-Bootsführerschein erworben werden.

Prinzipiell gibt es in Deutschland ein Gesetz, dass die Arbeitgeber dazu verpflichtet, Mitarbeiter, die bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig sind für die Dauer der Einsätze freizustellen. Wenn der Arbeitsplatz jedoch nicht im näheren Umkreis liegt, wird der Weg zur Feuerwache im Falle einer Alarmierung während der Arbeitszeit zu lang. Die gesetzliche Hilfsfrist beträgt 10 Minuten. „Das heißt, vom Zeitpunkt der Alarmierung bis dann erste Einsatzwagen am Ort des Geschehens eintrifft, sollten nicht mehr als 10 Minuten vergehen“, erklärt Gitter.

Wo kann ich mich melden, wenn ich Interesse habe?

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kann zur Zeit keine Ausbildung stattfinden und auch Feuerwehrübungen sind momentan nicht möglich. Sobald sich die Situation aber entspannt hat und diese Dinge wieder möglich sind, sind Interessierte eingeladen, während den Übungsdiensten der Feuerwehr spontan vorbeizukommen und in die Arbeit hineinschnuppern. Die Übungen finden dann wieder in Gustavsburg im zweiwöchigen Rhythmus immer abwechselnd Dienstags und Freitags ab 19 Uhr statt. In Ginsheim findet wöchentlich Dienstags ab 19 Uhr eine Feuerwehrübung statt.

Bei weiterhin bestehendem Interesse wird ein sechswöchiger Lehrgang, der immer an den Wochenenden im Ausbildungszentrum in Groß-Gerau stattfindet, durchlaufen. Nach Abschluss dieses Grundlehrgangs kann man dann bei den Einsätzen mitfahren. Weitere Fortbildungslehrgänge sind im Anschluss daran auch möglich.

Erreichbar ist die Freiwillige Feuerwehr in Gustavsburg unter der E-Mail-Adresse wefue-gu@feuerwehr-gigu.de

Die ersten Antikörpertests gegen Covid-19 ab Montag

Nachrichten Überregional | In den USA hat der Schweizer Konzern Roche aus Basel die Notfallzulassung seines Antikörpertests für das Coronavirus erhalten, teilte Roche an diesem Sonntag in einer Pressemeldung mit. Damit ist es möglich herauszufinden, ob man in der Vergangenheit bereits mit dem Virus infiziert war und Antikörper dagegen gebildet hat. Auch in Europa und vielen Ländern Asiens wird der Test nun angeboten. Das Verfahren des Schweizer Konzerns soll besonders genau sein. Bereits 14 Tage nach der Infektion wurden bei allen Patienten die Antikörper nachgewiesen.


Ab diesem Montag kann getestet werden

Der Konzern hat bereits damit begonnen, den neuen Antikörpertest an führende Labors weltweit zu liefern, und die Produktionskapazität auf zweistellige Millionen pro Monat erhöhen. Ab diesem Montag kann auf der ganzen Welt mit den Tests gestartet werden, um die Antikörper nachzuweisen.

„Dank der enormen Anstrengungen unserer engagierten Kollegen können wir jetzt einen hochwertigen Antikörpertest in großen Mengen liefern, sodass wir Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt mit einem wichtigen Instrument zur besseren Bewältigung der COVID-19-Gesundheitskrise unterstützen können.“ sagte Severin Schwan, CEO der Roche Group.

Der Test ist sehr genau

Insgesamt wurden 5272 Laborproben getestet. Dabei wurden bei allen Proben Antikörper nachgewiesen. Die Spezifität der Tests lag bei 99,81 Prozent was bedeutet, dass es lediglich 0,19 Prozent falsch positive Ergebnisse gab.

Die Spezifität eines diagnostischen Testverfahrens gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass tatsächlich gesunde Personen, die nicht an der betreffenden Erkrankung leiden, im Test auch als gesund erkannt werden. Sie wird definiert als der Quotient aus richtig negativen Testergebnissen und der Summe aus falsch positiven und richtig negativen Testergebnissen – also allen Testergebnissen, denen tatsächlich keine Erkrankung zugrunde lag.

„Ich freue mich besonders über die hohe Spezifität und Sensitivität unseres Tests, der für die Unterstützung der Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt mit einem zuverlässigen Instrument zur besseren Bewältigung der COVID-19-Gesundheitskrise von entscheidender Bedeutung ist.“, so Schwan.



Test ist nicht in Apotheken erhältlich

Der Test wird nicht in Apotheken als Selbsttest erhältlich sein. In Arztpraxen oder Krankenhäusern kann der Test gemacht werden. Dabei wird dem Patienten Blut abgenommen und die Probe dann zur Auswertung in ein Labor geschickt. Es handelt sich dabei bewusst nicht um Heimtests, denn diese sind niemals so genau wie Labortests.

Der Test wird weltweit zu einem einheitlichen Preis an Labore verkauft. Wie hoch allerdings die Kosten für den Patienten letztendlich sind, ist von dem Labor abhängig, denn der Test selbst wird nur ein Bruchteil der Kosten sein, die anfallen.

Mehr über den Konzern

Der Konzern Roche ist ein weltweiter Pionier in der Pharma- und Diagnostikbranche, der sich darauf konzentriert, die Wissenschaft voranzutreiben, um das Leben der Menschen zu verbessern. Die kombinierten Stärken von Pharmazeutika und Diagnostika unter einem Dach haben Roche zum Marktführer für personalisierte Gesundheitsversorgung gemacht.

Roche wurde 1896 gegründet und sucht weiterhin nach Möglichkeiten, Krankheiten vorzubeugen, zu diagnostizieren und zu behandeln und einen nachhaltigen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Roche wurde zum elften Mal in Folge von den Dow Jones Sustainability Indices (DJSI) als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Pharmaindustrie anerkannt.

Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2019 weltweit rund 98.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2019 investierte Roche 11,7 Milliarden Schweizer Franken in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von 61,5 Milliarden Franken.

Das Eröffnungsdatum vom Autokino Mainz steht fest | Ticketvorverkauf

Nachrichten Mainz | Mit dem Shutdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor rund sechs Wochen mussten auch die Mainzer Kinos wegen dem Maßnahmen zur Eindämmung schließen. Bundesweit feierte daraufhin eine Einrichtung Wiederauferstehung, die eigentlich schon totgesagt war: Das Autokino. Wie Boost your City bereits am 24. April erfahren hatte, wird es demnächst auch in Mainz ein Autokino geben.


Das Eröffnungsdatum steht fest

An diesem Donnerstag den 7.Mai wird das Autokino in Mainz-Hechtsheim eröffnen.
Der online Ticketvorverkauf startet am Dienstag den 05. Mai, teilt das Autokino auf seiner Facebook Seite mit. Das kommende Filmprogramm wird ebenfalls am Dienstag bekannt gegeben. Der Filmspaß findet dann auf einer 189 qm großen LED Leinwand statt.

Erstmeldung vom 24. April

Auf dem Mainzer Messegelände laufen derzeit die Vorbereitungsarbeiten für das Autokino. Wie die Arbeiter vor Ort Boost your City gegenüber bestätigten, bauen sie dort derzeit eine große Leinwand auf. Das Autokino soll nach Aussagen der Mitarbeiter vor Ort am 30. April spätestens starten. Vier Überseecontainer mit jeweils 40 Fuß groß ist das Bauwerk, installiert wurde hier eine LED-Leinwand mit bestechender Bildqualität. Der Ton wird dann auf einer Radiofrequenz über die Lautsprecher im Auto wiedergegeben.

Eine zusätzliche Bühne neben der Leinwand für Live Auftritte

Auf dem Gelände, wo sonst die Rheinland-Pfalz-Ausstellung stattfindet, wird neben der Leinwand noch eine Bühne aufgebaut. Dort werden in Zukunft diverse Künstler auftreten, deren Auftritt dann über die Leinwand des Autokinos gestreamt werden soll. Nach Informationen unserer Redaktion wird es dort wohl vorerst kein Essen sowie Getränke geben.



Kein Kommentar von Karl Strack zum Projekt

Hinter dem Projekt steckt nach Informationen von Boostyourcity der Unternehmer Karl Strack, der jedoch an diesem Freitag das Projekt auf Anfrage noch nicht kommentieren wollte. „Auf dem Messegelände ist nichts, vielleicht testen die dort einfach etwas, ansonsten: Kein Kommentar“, so Strack.

Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) bestätigte jedoch gegenüber Mainz&, dass dem Ordnungsdezernat ein entsprechender Antrag vorliegt: „Es ist ein Antrag gestellt worden zur Einrichtung eines Autokinos“, berichtet sie. Der Betreiber wolle so schnell wie möglich starten. „Wir sind gerade in der Prüfung.“

Das eröffnungsdatum vom autokino mainz steht fest | ticketvorverkauf
Foto: Chiara Forg

Einhaltung der Hygiene- und Abstandregelungen wichtig

„Grundsätzlich ist das eine gute Idee“, sagte Matz: „Momentan ist die Möglichkeit, in Kinos zu gehen, nicht gegeben, das wäre eine schöne Möglichkeit, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen Filme zu zeigen – warum nicht.“ Natürlich müsse sich ein Autokino aber auch genau an die Hygiene- und Abstandsregeln halten, betonte Matz, genau das prüfe die Stadt gerade ebenso wie baurechtliche Genehmigungen sowie die Frage, ob das verkehrsrechtlich überhaupt funktionieren würde.

Abstandswahrung muss eingehalten werden

„Wenn der entsprechende Abstand im Auto eingehalten wird, ist das eine ideale Situation“, sagte Matz, die Abstandswahrung sei dabei gut möglich. Tickets könnten online verkauft und am Einlass durch die geschlossene Scheibe kontrolliert werden. „Es ist eine Chance ein Stück weit Normalität zu bieten, ohne eine größere Gefahr einzugehen“, sagte Matz, die Stadtverwaltung bemühe sich deshalb auch, die Prüfung zügig zu absolvieren.


Empfohlener Artikel: Auch die Stadt Ingelheim bekommt ein Autokino


Ab Montag können 2 Millionen Menschen bei REWE günstiger einkaufen

Nachrichten Überregional | In Deutschland arbeiten rund 2 Millionen Menschen im Gesundheitswesen. Sie kämpfen zur Zeit Tag und Nacht für die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung und setzen dabei sogar ihre eigene Gesundheit aufs Spiel. Der Lebensmittelhändler REWE möchte daher diesen Berufsgruppen, die seit Wochen über das übliche Maß hinaus arbeiten, etwas zurückgeben.


Helden des Alltags erhalten einen Rabatt auf ihren Einkauf

Ab diesem Montag erhalten alle Corona-Helden aus dem Gesundheitswesen, wie Ärzte, Rettungssanitäter und das Pflegepersonal aus Krankenhäusern, Arztpraxen und Altenheimen als Dankeschön beim Einkauf in den REWE-Märkten einen Rabatt von 5 Prozent.

„Wir möchten uns bei allen Corona-Helden aus dem Gesundheitswesen in Deutschland, die jeden Tag mit großem Engagement und unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit unermüdlich für das Wohl der Allgemeinheit kämpfen, mit dieser Aktion bedanken. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern und Rettungssanitätern aus Krankenhäusern, Arztpraxen und Altersheimen ab Montag für drei Monate bis Ende Juli einen 5-prozentigen Rabatt auf den Einkauf in allen unseren 3.600 REWE-Märkten ermöglichen können“, erklärt Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group.

Die Registrierung für die Rabattaktion „Corona-Helden“ ist unkompliziert

Über die E-Mail-Adresse heldencoupons@rewe.de erfolgt die Registrierung. Nach einer Online-Prüfung und der Authentifizierung durch den Personalausweis benötigt man einen Beschäftigungsnachweis des jeweiligen Krankenhauses, Altenheims oder der Arztpraxis. Dann erhält man die Bestätigungsmail mit weiteren Infos. Als Beschäftigungsnachweis reicht beispielsweise ein Foto vom Mitarbeiterausweis oder eine schriftliche Bestätigung mit Stempel. Wenn die Freischaltung zur Rabattaktion erfolgreich war, erhalten die Teilnehmer per E-Mail die Rabattgutscheine. Pro Einkauf bis zu einem Einkaufswert von 200 Euro kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Die Gutscheine sind bis zum 31. Juli in allen teilnehmenden REWE-Märkten gültig.

Das Angebot richtet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, sowie Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, die in einem Krankenhaus, in einem Altenheim oder in einer Arztpraxis arbeiten.

Weitere Informationen zu der Aktion sind auf der Homepage www.rewe.de/heldencoupons erhältlich.

Mehr über Rewe:

Die REWE Markt GmbH gehört mit einem Umsatz von 23,8 Milliarden Euro im Jahr 2018, mehr als 140.000 Mitarbeitern und über 3.600 REWE-Märkten zu den führenden Unternehmen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Die REWE-Märkte werden als Filialen oder durch selbstständige Kaufleute betrieben.

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von über 61 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren mehr als 360.000 Beschäftigten in 22 europäischen Ländern vertreten.

Tierischer Einsatz für die Feuerwehr Werne

Nachrichten Blaulicht | Um 20:25 Uhr wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einer Tierrettung in das Sportzentrum am Lindert alarmiert. Passanten hatten in einem Tor zum Sportzentrum ein eingeklemmtes Reh entdeckt, dass sich nicht mehr selbstständig befreien konnte.


Zunächst wurde das Tier durch einen Trupp gestützt und entlastet. Nach der weiteren Erkundung wurde ein hydraulischer Spreizer vorgenommen, um die Gitterstäbe des Tors etwas zu weiten. Dies reichte, um das verstörte Reh zu befreien. Nach einer kurzen Kontrolle konnte das Tier unverletzt in die Freiheit entlassen werden.

Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen Der Einsatz wurde um 20:50 Uhr beendet.