Nachrichten Ingelheim | Die Zukunft der Ingelheimer Klinik stand auf der Kippe, denn die CCare AG aus Darmstadt schafft es allein nicht, die Klinik weiter zu betreiben. Die Stadt Ingelheim wird daher Gesellschafterin einer neuen Gesellschaft, welche die Klinik in Ingelheim übernimmt. Das wurde in einer in einer Stadtratsentscheidung an diesem Mittwoch beschlossen.
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Mitarbeiter und Bürger sind erleichtert
Diese Entscheidung ist für viele Mitarbeiter der Klinik Ingelheim eine Erleichterung, denn daran hingen auch viele Arbeitsplätze. Doch auch die Bürgerinnen und Bürger dürften glücklich darüber sein, dass die Zukunft der Klinik gesichert ist.
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind generell erleichtert, auch wenn das Konzept mit seinen Einschnitten nicht für jeden eine gute Nachricht ist. Das Haus hat aber jetzt eine Zukunft und wir können nach vorne blicken. Die Zeit der Ungewissheit ist vorbei“ erklärt der Klinikdirektor Prof. Dr. Markus Masin.
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Timm Hartwich von der Rechtsanwaltskanzlei semper fidelis dazu
Auch Sanierungsgeschäftsführer Timm Hartwich von der Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei semper fidelis zeigt sich erleichtert: „Wir sind sehr froh, dass die intensiven Verhandlungen mit der Stadt und Ihrem Beraterstab schlussendlich zu einem für das Haus positiven Ergebnis geführt haben. Nun wollen wir alles tun, um dem neuen Managementteam der Stadt den bestmöglichen Start und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine sichere Zukunft zu ermöglichen. Unsere Arbeit im Rahmen der Sanierung ist getan und wir wünschen dem Haus und dem neuen Management nun viel Erfolg.“
Nachrichten Mainz | Der Mainzer Musiksommer 2020 findet statt. Für die diesjährige 21. Ausgabe wird der Veranstaltungsort für alle Konzerte das Kurfürstliche Schloss in Mainz sein. Dafür hat die Stadt Mainz gemeinsam mit mainzplus Citymarketing ein umfassendes Sicherheitskonzept entworfen. Um die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher und die Einhaltung der Auflagen gewährleisten zu können, wird jedes Konzert zweimal, um 18.00 Uhr und um 20.30 Uhr, gespielt.
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Eröffnet wird mit einer „Romantischen Nacht“
In Kooperation mit der Villa Musica und dem Südwestrundfunk lädt die Stadt Mainz vom 17. Juli bis 23. August 2020 zum Mainzer Musiksommer ein. Das Festival wird am 17. Juli um 18 Uhr und um 20.30 Uhr mit einer „Romantischen Nacht“ eröffnet. Dann verzaubern junge Streicher und eine Flötistin der Villa Musica das Publikum wieder mit Musikstücken der Romantik. Dabei wird der New Yorker Geiger Giora Schmidt den Ton angeben und auch die Mainzer Harfenistin Isabelle Müller wird dabei sein. Bei dem Konzert werden Stücke von Debussy, Brahms, Schubert, Grieg, Fauré und Paganini gespielt werden.
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Kulturdezernentin Marianne Grosse zum Festivalstart
„Ich freue mich sehr, dass der Mainzer Musiksommer in angepasster Form auch in diesem Jahr stattfinden kann, den Musikerinnen und Musikern hoffentlich ein Gefühl der Normalität zurückgibt und dem Publikum ermöglicht, endlich wieder Kultur zu genießen. Ich danke der Agentur Mainz Klassik, die mit einem neuen, wohldurchdachten Sicherheitskonzept für das Kurfürstliche Schloss das Festival möglich macht. Besondere Situationen erfordern besondere Lösungen – aber ich bin mir sicher, dass der Mainzer Musiksommer uns alle mit seinen herausragenden Klangwelten im Juli und August in gewohnter Weise begeistern wird.“
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Konzerte im Juli
Insgesamt sind für den diesjährigen Mainzer Musiksommers elf Konzerte geplant. Nach der Eröffnung mit der „Romantischen Nacht“ präsentieren am 23. Juli Silke Avenhaus und junge Streicher der Villa Musica einen Abend lang Franz Schubert und drei seiner beliebtesten Kammermusikwerke. Am 26. Juli reist der Pianist Kalle Randalu ins Jahr 1886, als Johannes Brahms drei seiner Meisterwerke komponierte. Dabei wird er von Cello und Violine begleitet. Das Kibardin-Quartett aus Russland bringt am 28. Juli dann den Tango in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt. Zwei Tage später am 30. Juli präsentiert Ludus Instrumentalis Werke des Pariser Barock.
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Konzerte im August
Die Konzerte im August startet am 2. August mit dem Publikumsliebling Quadro Nuevo, der bereits zum dritten Mal beim Musiksommer zu Gast ist. Auch in diesem Jahr hat er wieder Musik aus der ganzen Welt für die Zuschauer dabei. Am 7. August spielt dann das renommierte Helsinki Baroque Orchester einige Cembalokonzerte von Bach. Danach ist am 9. August die französische Geigerin Charlotte Chahuneau zu Gast und wird am Klavier begleitet von Kenji Miura. Die Singphoniker präsentieren am 14. August dann eine frische Mischung aus Volksliedern und Songs. Am 19. August singt dann die katalanische Sopranistin Nuria Rial die spanische Kantate von Handel. Dabei wird sie vom Ensemble Artemandoline begleitet. Ganz traditionell beendet ein Bläserquartett dann am 23. August das Sommerfestival. Diesmal wird es das Ensemble Urban Brass mit einem bunten Programm sein.
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Konzerte im Überblick
17.07. Eröffnungskonzert, Romantische Nacht
23.07. Silke Avenhaus
26.07. Kalle Randalu
28.07. Kibardin Quartett
30.07. Ludus Instrumentalis
02.08. Quadro Nuevo
07.08. Helsinki Baroque Orchester
09.08. Charlotte Chahuneau und Kenji Miura
14.08. Die Singphoniker
19.08. Nuria Rial und Artemandoline
23.08. Urban Brass
Konzerte werden über SWR2 gesendet
Wie in jedem Jahr werden viele der Konzerte aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt im Radioprogramm SWR2 gesendet. Auch in weiteren SWR-Hörfunk- und Fernsehprogrammen hat der Mainzer Musiksommer schon seit vielen Jahren seinen festen Platz.
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Mehr zu den Tickets
Weitere Informationen sowie die Tickets sind erhältlich auf der Homepage von Mainz Klassik, telefonisch unter 06249 – 805 77 74 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Kartenpreise: 22 – 38 Euro
Schüler- und Studentenkarten: 8 – 14 Euro
Festivalkarten: 105 Euro – 310 Euro
Nachrichten Bad Kreuznach | Im Herbst 2019 wurde das Hebammenzentrum am Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach eröffnet. Nun zieht Katharina Maucher vom Hebammenzentrum eine positive Zwischenbilanz. Trotz der Corona-Pandemie finden werdende Mütter ein gebündeltes Hilfsangebot in dem Zentrum. Die Frauen werden dort von den sechs angeschlossenen Hebammen unterstützt und können sich Hilfe vermitteln lassen.
Große Vorteile für werdende Mütter
Große Vorteile für die Mütter sieht auch Beate Friedrich, Leitende Hebamme des Diakonie Krankenhauses in Bad Kreuznach. Die Mütter können hier nach einer Anmeldung die kurzen Wege zum Gynäkologen oder auch zum Kinderarzt nutzen. „Damit reiht sich das Hebammenzentrum in das breit gefächerte Hilfsangebot der Stiftung kreuznacher diakonie ein“, so Friedrich. Damit ist das medizinische Angebot als Perinatal Zentrum Level 1 zusammen mit der Kinderklinik gemeint. Dieses bietet die für eine Entbindung maximale Versorgungsstufe in Deutschland. Die Elternschule und die Beratungsstelle der „Frühen Hilfen“ kommen noch hinzu.
„Mit dem Hebammenzentrum bieten wir für die Frauen kurze Wege und eine gute Vernetzung an“, so Katharina Maucher. „Frauen mit Migrationshintergrund oder mit besonderen Problemlagen begleiten wir ebenso wie Frauen, die unproblematische Schwangerschaften durchlaufen, aber Angebote wie Akupunktur, Kinesio-Taping, Schröpfen und Homöopathie für sich nutzen möchten.“ Das soll Frauen die Möglichkeit geben, vor, während und nach der Geburt Hilfe und Beratung in einer vertrauensvollen Umgebung zu finden und alle Fragen stellen zu können.
Ein Video ersetzt zur Zeit die Kreißsaal-Führung
„Ein erster Schritt dazu ist die Anmeldung zu einem persönlichen Gespräch“, so Maucher und Friedrich. Dabei verweisen sie auf ein Video, das auf der Homepage der Stiftung kreuznacher diakonie veröffentlicht wurde. Zur Zeit ersetzt das Video die Kreißsaal-Führungen, die aufgrund der aktuellen Beschränkungen wegen des Coronavirus nicht möglich ist. Das Video gibt einen ersten Einblick in die verschiedenen Angebote für werdende Eltern.
Nachrichten Mainz | Der Recyclinghof Süd in der Emy-Roeder-Straße 15 in Mainz-Hechtsheim wird ab dem 6. Juli für mehrere Monate schließen. Geplant sind Umbaumaßnahmen, um die Fläche des Recyclinghofes zu vergrößern. Für die Mainzerinnen und Mainzer bedeutet das mehr Verkehrssicherheit, weniger Wartezeiten, leichteres Abladen und vor allem mehr Platz.
Das Entsorgungszentrum Budenheim wird dafür weiterhin uneingeschränkt und mit zusätzlich erweiterten Öffnungszeiten für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Dort können ab dem 6. Juli von Montag bis Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr Abfälle entsorgt werden. An den Samstagen dürfen nur Privathaushalte aus der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen ihre Abfälle zum Entsorgungszentrum bringen. Zusätzlich wird die Schadstoffannahmestelle in Budenheim dienstags, donnerstags und freitags von 13.00 bis 17.00 Uhr und an Samstagen von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet sein.
Ab dem 11. Juli können Grünabfälle, Elektroschrott, Verpackungsabfälle (gelber Sack) sowie Papier und Pappe Samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Wormser Straße 189 in Weisenau abgegeben werden. Das gilt allerdings nur für Mainzer Privathaushalte.
Erweiterte Öffnungszeiten beim Wertstoffhof in der Zwerchallee
Auch der große Wertstoffhof in der Zwerchallee unter der Hochbrücke wird die Öffnungszeiten erweitern. Ab dem 8. Juli gelten dort folgende Öffnungszeiten:
Für Privathaushalte und Gewerbebetriebe aus der Stadt Mainz:
montags und dienstags von 10.00 bis 17.00 Uhr
mittwochs von 8.00 bis 12.00 Uhr und
donnerstags und freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr
Zudem ist der Wertstoffhof samstags ausschließlich für die Privathaushalte von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Der Wertstoffhof in der Zwerchallee wird außerdem ab dem 08. Juli 2020 auch Elektrogroßgeräte und Bildschirme entgegen nehmen. Gegen eine Gebühr können auch Bauschutt, Baustellenabfall, Rigips und A II-/A III-Holz (kein A IV-Holz) abgegeben werden. Die Entsorgung von Rest- und Sperrmüll ist lediglich im Entsorgungszentrum Budenheim möglich.
Alle anderen Wertstoffhöfe stehen nach wie vor zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung.
Schadstoffmobilhaltestelle wird verlegt
Die Schadstoffmobilhaltestelle wird von der Emy-Roeder-Straße 15 an den Karcherweg, Ecke Rudolf-Diesel-Straße verlegt. Hierfür gelten die im Mainzer Müll Magazin und im Abfallkalender veröffentlichten Termine.
Nachrichten Mainz | Die Gastronomie steht zur Zeit vor vielen Herausforderungen. In der vergangenen Woche hatte Boost your City daher mit Michael Vogt, einem Mainzer Gastronom darüber gesprochen, warum er seine Lokale vorerst noch geschlossen lässt (wir berichteten). Nach einem Gespräch zwischen dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und Michael Vogt, sprachen wir an diesem Dienstag erneut mit Michael Vogt.
Ein positives Gespräch mit dem Oberbürgermeister
Aufgrund eines Facebook Posts von Michael Vogt, in dem er dem Oberbürgermeister einige Vorwürfe gemacht hatte, war dieser zunächst etwas verärgert. Michael Vogt erklärte Boost your City gegenüber, dass dies im Nachhinein auch eine verständliche Reaktion des Oberbürgermeisters war. „Ich war in dem Moment einfach aufgebracht und habe mich daher umso mehr gefreut, dass er mich trotzdem noch angerufen hat. Natürlich verstehe ich auch, dass er da sauer war. Das Gespräch verlief dann auch sehr positiv und ich denke wir können nun beide die Standpunkte des Anderen etwas besser nachvollziehen.“, erklärte Vogt.
Außengastronomie kommt für Michael Vogt nicht infrage
„Wir haben im Prinzip über alles gesprochen und auch über die Art, wie man den Gastronomen helfen könnte. Er selbst konnte da nichts versprechen, hatte aber beispielsweise gefragt, ob ich Tische vor das Lokal haben möchte. Doch das bringt mir nicht viel, die Bürgersteige sind schmal, da würden wenn überhaupt drei Tische hin passen. Zudem sind dort Anwohnerparkplätze, die würden mir wahrscheinlich ins Kreuz treten. Dann kann ich jeden Tag erstmal einen Abschleppdienst rufen, dass die die Parkplätze frei machen. Nein das wäre mir zu viel Aufregung.“ , so der Gastronom.
Diskotheken könnten bestuhlt werden
Weiterhin berichtet er von einem Vorschlag seinerseits: „Ich habe ihm vorgeschlagen, dass man beispielsweise die Tanzfläche außer Betrieb lässt und die bestuhlt. Dann könnte man Diskotheken wieder öffnen, eben nur im Sinne einer Schankwirtschaft. Dann müsste aber auch der Nutzungsplan kurzfristig und problemlos geändert werden. Da müsste also noch etwas gemacht werden. Das Problem dabei ist, dass ich dann auf meine Live-Konzession verzichten müsste. Die müsste ich mir dann neu holen, wenn die ganze Sache vorbei ist. Aber wer sagt mir denn, dass ich die dann wieder bekomme? Deshalb denke ich, dass die Stadt da erstmal mit dem Ordnungsamt sprechen müsste, dass sie die Nutzungsbedingungen kurzfristig ändern könnten und dass es dann vor allem später bei der Rückführung keine Probleme gibt.“
Das Finanzamt fordert jetzt Zahlungen für 2018
Zudem berichtet Michael Vogt über einen Brief, den er vom Finanzamt erhielt. „Ich habe heute eine Nachricht vom Finanzamt bekommen, dass die Steuer für 2018 fällig ist. Daraufhin habe ich dort nachgefragt, wie das sein kann, mitten in der Pandemie wo ich keine Einnahmen habe. Beim Finanzamt sagte man mir, dass es ja hier um 2018 gehe und nicht um die aktuelle Situation. Es müsse also trotz fehlender Einnahmen jetzt gezahlt werden. Ich muss dafür einen fünfstelligen Betrag aufbringen. Das verstehe ich nicht ganz, wieso auf der einen Seite vieles gestundet wird und dann aber Beträge aus 2018 fällig werden.“, kritisierte Michael Vogt.
Ein runder Tisch sollte einberufen werden
Unter anderem wegen dem Brief des Finanzamtes schlug er dem Oberbürgermeister einen runden Tisch unter Gastronomen vor. „Ich habe Michael Ebling vorgeschlagen, dass wir einen runden Tisch einberufen für Gastronomen. Dabei könnte es in erster Linie um einen Meinungs- und Erfahrungsaustausch gehen. Ich als Diskotheken- und Kneipenbesitzer weiß zum Beispiel nicht welche Probleme ein Restaurantbetreiber hat und anders herum. Ich denke da wäre ein Austausch sinnvoll und man könnte vermutlich auch von den Erfahrungen der anderen profitieren. Im besten Fall sollte dann auch jemand vom Ordnungsamt, von der Polizei und der Stadt dabei sitzen, der Rest eben Gastronomen. So könnten zum Beispiel auch Dinge wie die Zahlung für 2018 thematisiert werden. Die Idee fand Michael Ebling sehr gut, ich hoffe das wird auch bald so umgesetzt werden.“, so der Gastronom.
Seine Gäste unterstützen ihn
„Ein Gast von mir malt, der hat ein paar Bilder zur Versteigerung raus gegeben, da werden wir die Erlöse bekommen. Und ein weiterer Gast, der nicht benannt werden möchte, hat uns eine Spende in Höhe von 1.000 Euro für die Mitarbeiter zukommen lassen. Das Geld wurde auch schon komplett an meine Mitarbeiter ausgezahlt.“, berichtet Michael Vogt abschließend.
Nachrichten Frankfurt | Nachdem Fitnessstudios wegen der Corona-Pandemie wochenlang geschlossen waren, sind die ersten Studios nun wieder geöffnet. Allerdings sollte man einige Regeln beim Training beachten, um den Körper nicht zu überfordern und sich bestmöglich vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.
Man sollte mehrere Masken mitnehmen
„Zum Training im Fitnessstudio sollte man mehrere Masken mitnehmen und sie wechseln, sobald sie feucht sind. Da man durch die Maske schlechter Luft bekommt, sollte man das Training ein wenig drosseln und sich langsam an sein Limit herantasten“, erklärte Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der Barmer Versicherung. Das Atmen durch eine Maske stelle für gesunde Sportler keinen Problem dar. Im Gegenteil, das Training mit Maske könne sogar die Atemmuskulatur bis zu einem gewissen Grad trainieren und stärken. Menschen, die an Atemwegs- oder Kreislaufproblemen leiden, sollten ihr Training allerdings stark reduzieren und im besten Fall von zuhause aus trainieren.
In dieselbe Blickrichtung trainieren
Jedoch ist das Tragen einer Maske nicht ausreichend, um eine Ansteckung mit dem Virus zu verhindern, da sie schnell feucht wird und so ihre Schutzfunktion verliert. Viel wichtiger sei es hingegen, dass alle Trainierenden in dieselbe Blickrichtung trainieren. „Wie überall ist auch im Fitnessstudio ein Mindestabstand von eineinhalb bis zwei Metern dringend einzuhalten, um eine Corona-Infektion zu vermeiden. Darüber hinaus sollten die Trainierenden eine einheitliche Blickrichtung einnehmen, damit sie sich nicht gegenseitig ins Gesicht atmen“, rät Möhlendick.
Geräte desinfizieren und nicht ins Gesicht fassen
Zur Zeit sollte man noch stärker als sonst auf die Hygiene beim Training und im Studio achten. Es sei daher auch wichtig, die Griffe der Geräte sowie andere Kontaktflächen vor und nach der Nutzung zu desinfizieren. Auf jeden Fall solle man aber vermeiden, sich während des Trainings ins Gesicht zu fassen, denn dadurch steige das Risiko einer Infektion enorm, erklärt Möhlenbeck. Zudem solle man sich nach dem Training gründlich die Hände waschen.
Nachrichten Heidesheim | In dieser Woche sorgte ein Aushang im Biergarten des Campingplatzes Inselrhein in Heidenfahrt für aufsehen. Laut dem Aushang sind „Denunzianten“ und die Heidesheimer Ortsvorsteherin nicht mehr im Biergarten willkommen. Boost your City sprach an diesem Montag mit Andreas Bitz, dem Besitzer des Biergartens darüber (wir berichteten). An diesem Mittwoch hat Boost your City dann auch mit Frau Kerstin Klein, der Ortvorsteherin von Heidesheim darüber gesprochen.
Die Bürger haben sich Sorgen gemacht
Sie erklärte uns zunächst, wie es überhaupt dazu kam: „Es geht da um die Zeit Anfang April. Wenn wir uns alle erinnern, war der Lockdown Mitte März. Alle hatten Angst und waren unsicher, was jetzt passiert. Wir hatte die Bilder aus Spanien und Italien und aus New York im Kopf, wo unzählige Menschen gestorben sind und die Krankenhäuser überfüllt waren. Ich denke, die Situation war für uns alle beängstigend und auch für viele Bürger hier in Heidesheim beängstigend. Ich bin hier Ortsvorsteherin und es kamen Bürger auf mich zu, die darauf hinwiesen, dass unten am Rheinufer Essen und Trinken verkauft wurde. Sie erklärten mir, dass sie sich auch sehr große Sorgen machten, dass es dort unten dann zu Hotspots kommt. Vor allem, weil die Wochenenden sehr sonnig waren und die Menschen natürlich raus wollten. Es war außerdem die Sorge, dass wir uns die Menschen von Außerhalb mit dem attraktiven Angebot ein Bier trinken und etwas essen zu können hier an den Damm holen und dass das sehr gefährlich werden kann.“
Kerstin Klein hat diese Sorgen lediglich weiter geleitet
„Und ich habe die Sorgen und Nöte der Bürger sehr gut verstanden und habe diese Sorgen an das Ordnungsamt weiter geleitet. Das war es im Grunde auch schon. Dann habe ich einige Zeit später mitbekommen, dass die Kreisverwaltung als zuständige Ordnungsbehörde dort unten eine Unterlassungsverfügung erlassen hat. Eine solche Verfügung kann ich als Ortsvorsteherin gar nicht erlassen, das muss die zuständige Behörde machen. Ich bin Ehrenamtliche hier und eigentlich nur die Ansprechpartnerin für die Bürger. Ich hatte den Eindruck, dass meine Kompetenzen, die ich in dieser Position habe, etwas überschätzt wurden. Ich kann nur die Sorgen und Wünsche und Nöte der Bürger weiter geben und das werde ich auch in Zukunft so machen. Dafür bin ich gewählt und deshalb mache ich das.“, berichtet uns Kerstin Klein.
Der Umgang damit im Nachgang war nicht in Ordnung
Das andere Thema sei, so Kerstin Klein, wie man nun im Nachgang damit umgeht. „Solche Situationen hatten wir vor 80 Jahren gehabt, dass Menschen auf Plakaten gebeten wurden nicht zu kommen. Ich finde, so kann man nicht miteinander umgehen, da ist es auch völlig egal wer sich wie auf den Schlips getreten gefühlt hat. So etwas kann man nicht machen. Da steht: Sie müssen draußen bleiben. Das kennt man nur von Hunden. Das muss man sich mal überlegen, wie hier mit ehrenamtlichen Kommunalpolitikern und auch Anwohnern einer Straße umgegangen wird. Ich finde, da ist jetzt eine Grenze erreicht, die jedem klar sein muss. Mir fehlen da auch ein bisschen die Worte, aber ich glaube es ist ganz klar, wer sich hier wie benimmt.“
Eine Aussprache fand statt, war aber „wenig erhellend“
Bereits am Montag teilte uns Andreas Bitz mit, dass es dazu noch eine Aussprache zwischen ihm und Kerstin Klein geben soll. Das Telefonat, um das Kerstin Klein gebeten hatte, fand an diesem Mittwochmorgen statt. „Wir haben heute morgen kurz telefoniert aber das war wenig erhellend. Ich hatte mich bei ihm gemeldet, so wie ich es ihm auch gesagt hatte, und das Ganze nochmal in Ruhe zu besprechen. Er hat mich allerdings kaum sprechen lassen und ich bin nach wie vor der Meinung, er hat nicht verstanden, wer wo welche Zuständigkeiten und Kompetenzen hat.“
„Jeder darf nach wie vor mit seinen Sorgen und Wünschen zu mir kommen und ich werde das dann auch weiter geben und mich darum kümmern. Ich bin die Letzte, die sich hier unter Druck setzen lässt.“, betont Kerstin Klein abschließend.
Dass sich Polizisten in einer Mainzer Gaststätte getroffen und dabei gegen die Corona-Regeln verstoßen haben sollen, ist ein Vergehen aber kein Skandal. Hoch problematisch ist indes die Einstellung, die einige Beamten offensichtlich gezeigt haben.
Polizisten treffen sich auf ein Bier und feiern. Das ist ihr gutes Recht. Irgendwann zwischen dem zweiten und fünften Schoppen vergessen sie die Corona-Auflagen und verstoßen dagegen. Bis an diese Stelle ist das nicht gut, aber auch kein größeres Problem.
Doch heikel wird der Vorfall, als Beobachter der Szenerie die Polizei rufen. Wohlgemerkt: Wahrscheinlich ohne zu wissen, dass die sich um ihre Kollegen kümmern soll. Mal davon abgesehen, dass die Streife sich vielleicht zu viel Zeit gelassen hat, vielleicht aber auch an anderer Stelle gebunden war. Egal: In dem Moment, in dem die Streife in der Kneipe ankommt, muss sich dort das Treiben auflösen.
Tut es das nicht, wie scheinbar geschehen, offenbart das die Einstellung: „Ich bin Polizist, ich steh‘ über dem Gesetz.“ Die ist grundverkehrt. Es muss heißen: „Ich bin Polizist, ich bin dem Gesetz verpflichtet.“
Pandemie bedeutet Machtzuwachs
Wir leben immer noch in einer Pandemie. Und wir wissen nicht, ob deren Folgen nicht doch noch viel schlimmer werden, als sie es derzeit schon sind. In einer Pandemie hat die Exekutive mehr Aufgaben und auch mehr Macht als in normalen Zeiten. Dafür gibt es auch gute Gründe.
Aber dieses Mehr an Aufgaben und Macht bedeutet auch eine höhere Verantwortung. Die Führung der Mainzer Polizei scheint das verstanden zu haben. Ihre Reaktion ist das Gute an dem Vorfall. Sie nimmt den Vorfall ernst und zieht Konsequenzen daraus.
In einer Pandemie kann es passieren, dass jegliches Verlassen der Wohnung verboten wird. Das ist in Rheinland-Pfalz glücklicherweise bisher nicht nötig gewesen. Es kann aber passieren. Immer noch. Und dann brauchen wir Polizisten, die sich dem Gesetz verpflichtet fühlen – und nicht überlegen.
Nachrichten Frankfurt | An diesem Mittwochmorgen gegen 7:40 Uhr kam es zu einem Vorfall auf dem Main bei der Griesheimer Schleuse. Dabei prallte ein Tankschiff mit einem Ruderboot zusammen.
Der 36 Jahre alte Schiffsführer des Tankschiffes war auf dem Main unterwegs und wollte in die Schleusenkammer der Griesheimer Schleuse fahren. Durch die dortige Biegung konnte der Schiffsführer allerdings den 47 Jahre alten Ruderer nicht sehen, der sich mit seinem Boot am linken Ufer befand. Auch der Ruderer bemerkte das Schiff erst sehr spät, sodass sich ein Zusammenstoß nicht mehr verhindern ließ.
Das Ruderboot kenterte daraufhin. Es gelang dem Ruderer jedoch, zusammen mit dem Boot an Land zu schwimmen und sich so in Sicherheit zu bringen. Bei dem Vorfall kam niemand zu schaden und auch der Schiffsverkehr wurde dadurch nicht behindert.
Nachrichten Mainz | Die Coronapandemie ist alles andere als vorbei, für die Gastronomie gelten strenge Abstands- und Hygieneregeln – doch in einer Mainzer Altstadtkneipe wurde an diesem Montagabend fröhlich gefeiert. Noch gegen 22.15 Uhr habe man aus dem „Heringsbrunnen“ lauten Feierlärm gehört, „da ist ja die Hölle los“, sagte eine Nachbarin, völlig konsterniert – wie das denn sein könnte in Corona-Zeiten?
Mindestens 40 Personen sollen in der Altstadtkneipe gefeiert haben
Mindestens 40 Personen hätten sich in der engen Eckkneipe gedrängt, berichten gleich mehrere Augenzeugen, vor der Tür wurden Handyfotos gemacht. Das Pikante dabei: Bei den Feiernden handelte es sich nach Recherchen von Boostyourcity und Mainz& zumindest teilweise um Polizeibeamte aus Mainz und Umgebung. Die Mainzer Polizei bestätigte: Es habe eine Feier von Polizeibeamten an dem Abend in der Kneipe gegeben.
Seit dem 13. Mai dürfen in Rheinland-Pfalz Restaurants und Gaststätten wieder öffnen, doch eigentlich nur unter strengsten Auflagen: Ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Tischen muss gewährleistet sein, nur Bedienung direkt am Tisch ist erlaubt, ein Barbetrieb verboten. Im Mainzer „Heringsbrunnen“ war davon offenbar am Montagabend nichts zu sehen: Boostyourcity und der Internetzeitung Mainz& liegen Schilderungen und Fotos und Videomaterial gleich mehrerer Augenzeugen vor, nach denen in der Kneipe wie in Vor-Corona-Zeiten gefeiert wurde.
Foto und Videomaterial liegt den Internetzeitungen vor
Mindestens 40 Personen hätten sich dicht an dicht in der Kneipe gedrängt, das Bier sei in Strömen geflossen und auch durch das Fenster auf die Straße gereicht worden. Gleich mehrfach seien Personengruppen vor die Tür getreten, man habe auf den Treppenstufen gesessen, Fotos voneinander gemacht, darunter auch immer wieder Jugendliche. Abstand sei dabei nicht gehalten worden, einen Mund-Nasen-Schutz habe niemand getragen. Boostyourcity und Mainz& liegen Fotos vor, die das belegen, auf Videos, die uns zugeschickt wurden, hört man deutlich den Lärm der Feiernden durch die Fenster. Das muntere Treiben sei bis weit nach 22.00 Uhr gegangen, berichten Anwohner, obwohl ab 22.00 Uhr die Restaurants eigentlich geschlossen sein müssen – das wäre ein Verstoß gegen die derzeit geltenden Sperrzeiten.
Das Brisante zudem: Nach Recherchen der Internetzeitungen Boostyourcity und Mainz& handelte es sich bei den Feiernden um Polizeibeamte. Getroffen hätten sich dort Polizisten der Mainzer Polizeiinspektion 1 in der Weißliliengasse, aus der Inspektion 2 am Valenciaplatz sowie aus einer Inspektion in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz. Immer wieder seien neue Personen zu den Feiernden in der Kneipe hinzugestoßen, darunter auch etwa ein Dutzend Jugendlicher, berichten Anwohner.
Mainzer Polizei: „das hat das Einhalten der Abstandsregeln schwierig gemacht“
Bei der Mainzer Polizei räumt man ein: Es habe in der Tat eine Gesellschaft von Polizeibeamten gegeben, die sich am Montagabend im „Heringsbrunnen“ getroffen habe. „Dem Wirt ist angekündigt worden, dass sich eine Gruppe von Polizeibeamten dort treffen wollte“, bestätigte Polizeisprecher Matthias Bockius der Internetzeitung Mainz&. Die Beamten hätten ordnungsgemäß reserviert und sich mit Namen und Adressdaten angemeldet. Man habe wegen „mehrerer besonderer Anlässe an diesem Tag die Gaststätte besuchen wollen“, bestätigte die Polizei schriftlich gegenüber Boostyourcity.
Wie hoch die Zahl der Polizeibeamten gewesen sei, die in der Kneipe reserviert hatten, das sei „derzeit noch in der Prüfung“, sagte Bockius gegenüber Mainz& weiter. Allerdings hätten sich „offensichtlich im Laufe des Abends noch weitere Personen eingefunden“, räumte der Sprecher weiter ein, „das hat das Einhalten der Abstandsregeln schwierig gemacht.“ Es werde derzeit „geprüft, ob das passiert ist und wie das passiert ist“, sagte Bockius, und betonte, das Polizeipräsidium nehme den Vorfall sehr ernst.
Mehrere Jugendliche kommen um 23:43 Uhr aus der Altstadtkneipe und gehen kurze Zeit später wieder rein | Quelle: Ausschnitt Videoaufnahmen | Privat
Montagabend als „geschlossene Gesellschaft“ deklariert
Der Betreiber des Heringsbrunnens spricht selbst auf seinem Facebookprofil davon, dass durch die Coronaauflagen die Menge seiner Besucher auf 30 begrenzt sei, mehr dürfe er in den engen Räumen nicht zulassen. Die Augenzeugen berichten jedoch von deutlich mehr Personen am Montagabend. Auch hatte der Wirt den Montagabend als „geschlossene Gesellschaft“ auf seiner Seite deklariert. Die Nachbarn berichten zudem, sie hätten gleich zweimal die Polizeiinspektion in der Weißliliengasse von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt: einmal um 22.17 Uhr und einmal um 22.28 Uhr – eine Streife sei aber erst um 23.07 Uhr dort eingetroffen, obwohl das Revier nur wenige Hundert Meter weit entfernt ist.
Vor Eintreffen der Streife sind Menschen aus der Kneipe gegangen
Vor dem Eintreffen der Streife hätten zudem rund 20 Personen die Kneipe verlassen.. Auf der Straße hätten sie sich „laut beschwert“, dass sie jetzt gehen müssten – weil gleich die Polizei eintreffe, und damit die Feier vorbei sei. Eine Polizeistreife sei tatsächlich kurz danach eingetroffen, die Beamten mit Mundschutz in die Kneipe gegangen – und eine ganze Weile nicht herauskommen. Wirklich vorbeigewesen sei die Feierei erst weit nach Mitternacht: Die letzten Gäste hätten den Heringsbrunnen erst gegen halb eins verlassen.
Bei der Polizei heißt es dazu, es sei in der Tat eine Polizeistreife vor Ort gewesen: Die Beamten „haben dort Personen angetroffen und sie auf die Einhaltung der Vorschriften hingewiesen“, sagte Bockius. Um wieviel Uhr das gewesen sei, und welche Konsequenzen das gehabt habe, das werde derzeit noch geprüft. „Die Personen vor Ort waren alle bekannt“, fügte er noch hinzu.
Polizei Mainz gibt um 19:10 Uhr eine offizielle Pressemeldung an die Medien heraus
Nach der Presseanfrage von BoostyourCity an diesem Dienstag und unserem Bericht von diesem Mittwoch um 15:30 Uhr äußert sich die Polizei nochmal öffentlich in einer Pressemeldung:
Am Dienstagnachmittag ist das Polizeipräsidium Mainz durch eine Presseanfrage auf Verstöße gegen die 7. CoBelVo durch Polizeibeamte hingewiesen worden. In der Anfrage werden Beobachtungen geschildert, wonach am Abend des 18.05.2020 in einer Gaststätte in der Mainzer Altstadt sich bis zu 40 Personen getroffen haben sollen, ein Großteil davon Polizeibeamte. Dabei wären weder Abstände eingehalten, noch Mund-Nase-Masken getragen worden. Auch sei die Gaststätte länger geöffnet gewesen, als bis zur derzeit erlaubten Grenze von 22:00 Uhr.
Tatsächlich haben in dieser Gaststätte zunächst mehrere Polizeibeamte ordnungsgemäß Plätze reserviert und sich in geringer Anzahl dort aufgehalten. Im Verlauf des Abends hat die Anzahl der Gäste, so auch weitere Polizeibeamte zugenommen, so dass die oben genannten Beobachtungen bestätigt werden können.
Dieses Verhalten ist keineswegs ein Kavaliersdelikt und wird mit aller Konsequenz aufgeklärt.
Etwaige Verstöße gegen die die 7. CoBelVo werden geahndet. Darüber hinaus werden disziplinarrechtliche Maßnahmen geprüft.
Es ist für die Führung der Polizei in Mainz nicht akzeptabel, dass offensichtlich eine kleine Gruppe Polizeibeamter das gute Ansehen der Mainzer Polizei mit diesem nicht zu tolerierenden Verhalten schädigt.
Kommentar von Mario Thurnes: Polizisten müssen sich dem Gesetz verpflichtet fühlen
Artikel vom 24. Mai 2020: Neue Details zu der Polizei-Feier in der Mainzer Altstadt
Details zu den Hygieneregeln für die Gastronomie
Gastronomischen Betrieben (Innen- und Außengastronomie) ist es gestattet, unter strikter Einhaltung folgender Bedingungen ab dem 13. Mai 2020 im Zeitraum von 6:00 Uhr – 22:00 Uhr ihre Geschäftstätigkeit wieder aufzunehmen.
Die folgenden Punkte sind im Bereich der Gastronomie zu beachten:
Die Gäste werden über die Zutrittsbeschränkungen und Abstandsregelungen durch geeignete, gut sichtbare Hinweise informiert.
Alle Gäste sind verpflichtet, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Erst wenn die zugewiesenen Sitzplätze am Tisch eingenommen wurden, kann der Mund-Nasen-Schutz für die Dauer des Sitzens abgelegt werden.
Alle Mitarbeiter mit unmittelbarem Gästekontakt (unter 1,5 Meter Abstand) sind verpflichtet, einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Um den Gästefluss in gastronomischen Betrieben mit Sitzplätzen im Innen- und/ oder Außenbereich zu steuern, besteht eine Anmelde- bzw. Reservierungspflicht. (bei sog. „Spontanbesuchen“ ist eine Anmeldung bei Ankunft ausreichend). Diese wird durch Einlasskontrolle, Reservierungen und/oder Schilder (‚Wait to be seated‘ o.ä.) ergänzt. Dies dient auch zur Vermeidung von Wartezeiten und von „Begegnungsverkehr“. Der Mindestabstand der Gäste von mind. 1,5 Meter muss auch im Wartebereich sichergestellt werden.
Der Betrieb ist verpflichtet, die Kontaktdaten aller Gäste pro Reservierung bzw. Anmeldung zu erfassen (Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer). Diese sind für einen Zeitraum von 1 Monat beginnend mit dem Tag des Besuches der Gäste in der Einrichtung aufzubewahren und im Anschluss unter Beachtung der DSGVO zu vernichten. Die Daten dürfen nicht für andere Zwecke verwendet werden. Diese Regelung wird eingeführt, um mögliche Infektionsketten nachzuvollziehen.
Am Eingang des Restaurants und vor Betreten des Gastraums muss eine gründliche Händedesinfektion der Gäste an gut erkennbaren Händedesinfektionsspendern stattfinden.
In den gastronomischen Einrichtungen ist der Mindestabstand zwischen den Stühlen von einem Tisch zu den Stühlen des nächsten Tisches von mindestens 1,5 Meter stets zu gewährleisten. Dies gilt für den Innen- wie für den Außenbereich gleichermaßen. Tische dürfen nicht geteilt werden.
Der Barbereich ist für den Verbleib von Gästen geschlossen (Die Bar zählt nicht als Tisch und ein Barhocker nicht als Stuhl).
Die Belegung der Tische richtet sich nach der geltenden Regelung des Landes Rheinland-Pfalz zum Aufenthalt von Personen in der Öffentlichkeit (dh. alleine, mit einer oder mehreren weiteren, nicht im gleichen Hausstand lebenden Personen etc.). Der Mindestabstand von 1,5 Meter kann an den Tischen unterschritten werden. Auf eine entsprechend großzügigere Bestuhlung ist zu achten.
An Biertischen im Außenbereich dürfen maximal 6 Personen Platz nehmen, die älter als 12 Jahre sind.
Der haptische Kontakt der Gäste zu Bedarfsgegenständen (Speisekarte, Menagen, Tabletts, Servietten…) wird auf das Notwendige beschränkt.
Das regelmäßige Lüften der Räume, in denen sich Gäste oder Mitarbeiter länger aufhalten, ist erforderlich.
Die Bewirtung erfolgt ausschließlich durch Bedien-Service am Tisch. Das gilt für den Innen- wie für den Außenbereich gleichermaßen. Buffets und Thekenverkauf sind nicht zulässig. Der Außerhaus-Verkauf (z.B. Abhol-/Liefer-/Bringdienste) bleibt unberührt.
Der gesamte Außenbereich muss durch eine gut sichtbare Kennzeichnung abgegrenzt sein. Der Zugang darf nur über einen zentralen Zugang erfolgen.
Bei Thekenverkauf-Betrieben (Imbisse etc.) sind – analog zu den Richtlinien im Kassenbereich von Supermärkten – Markierungen im Abstand von 1,5 Meter anzubringen.
Die Reinigung von gebrauchtem Geschirr (Besteck, Gläser, Teller etc.) ist mittels Spülmaschine mit mindestens 60 Grad durchzuführen.
Für die Benutzung von Gästetoiletten ist eine geeignete Zugangsregelung zu schaffen. Entsprechend der Größe des Toilettenraums ist die Personenanzahl, die sich gleichzeitig im Toilettenraum aufhalten darf, zu begrenzen. Abstandsregeln sind einzuhalten. Ggf. sind einzelne Toiletten/Pissoirs oder z.B. jede zweite zu sperren.
Gästetoiletten werden in regelmäßigen Abständen gereinigt. Ein Aushang der Reinigungszyklen mit Unterschrift der Reinigungskraft ist erforderlich. Es wird sichergestellt, dass Flüssigseife und Einmalhandtücher für die Gäste zur Verfügung stehen. Gäste werden über richtiges Händewaschen und Abstandsregelungen auch im Sanitärbereich informiert. Zwischen Toilettenbereich und Gastraum sollte ebenfalls gut sichtbare Desinfektionsspender aufgestellt werden.
Die Handlungshilfe „Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung im Sinne des SARS -CoV2- Arbeitsschutzstandards Branche: Gastgewerbe“ der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) in der aktuellen Form gilt es zu berücksichtigen.
Die Hinweise gelten für alle gastronomischen Angebote, insbesondere auch in Straußwirtschaften, bei Weinproben, in Vinotheken sowie auf Ausflugsschiffen.
Nachrichten Raunheim | An diesem Dienstagabend gegen 20:45 Uhr kam es zu einem Unfall auf der Bundesstraße B43 bei Raunheim. Der verunfallte Wagen, bei dem es sich um Audi A3 handelte, überschlug sich und fing an zu brennen.
Ein 26 Jahre alter Mann aus Frankfurt am Main war mit seinem Fahrzeug auf der Autobahn A3 unterwegs und fuhr dann weiter auf die B43. Schon als der Fahrer von der Autobahn auf die Bundesstraße abfuhr, war er laut Zeugenaussagen der Polizei gegenüber mit einer enormen Geschwindigkeit mit seinem PKW unterwegs. Der Audi fiel aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit auch der Autobahnpolizei Wiesbaden auf, weshalb die Beamten sich dazu entschieden, den Fahrer zu kontrollieren.
Die Polizisten schalteten das Blaulicht ein und wollten vor den Audi fahren, um ihn zum Anhalten aufzufordern. Doch bevor sie dazu kamen, geriet der Audi ins Schleudern und überschlug sich, woraufhin das Fahrzeug anfing zu brennen. Die Beamten befreiten den Fahrer noch rechtzeitig aus dem Wagen und brachten ihn in Sicherheit. Im Anschluss daran konnten die Polizisten den brennenden PKW mithilfe eines Feuerlöschers, der sich im Polizeifahrzeug befand, löschen.
Für rund zwei Stunden musste die Abfahrt der A3 und ein Teil der B43 gesperrt werden. Im Einsatz waren die Autobahnpolizei Wiesbaden, die Polizei Groß-Gerau, der Rettungsdienst und die Feuerwehr.
Nachrichten Frankfurt | Update 21. Mai 2020: Die beiden Jugendlichen konnten an diesem Donnerstagmorgen in Buxtehude von Polizei und Rettungsdienst aufgegriffen werden. Sie kamen in eine örtliche Kinder- und Jugendpsychiatrie, in der sie betreut werden.
Erstmeldung 20. Mai 2020: Seit diesem Dienstagnachmittag werden zwei Jugendliche aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Frankfurt am Main vermisst. Die beiden sind nicht wie vereinbart zurück gekommen, nachdem sie unterwegs waren.
Wegen Suizidgefahr befinden sich die beiden Jugendlichen in psychiatrischer Behandlung. Wer die beiden sieht, wird dringend darum gebeten, dies umgehend bei einer Polizeistation zu melden.
Elementor, die führende Web-Building-Plattform von WordPress, gab heute bekannt, dass 7 % aller WordPress-Websites mithilfe von Elementor aufgebaut werden. Elementor wurde 2016 gegründet und expandiert immer schneller. Es dauerte zwei Jahre, bis die erste Million Websites erreicht war, aber die letzte Million – und damit die Marke von fünf Millionen Websites, die mit dieser codefreien Drag-and-drop-Plattform erstellt wurden – erreichte das Unternehmen in nur drei Monaten. Bedeutende Unternehmens- und Medien-Websites, darunter The New Yorker, TripAdvisor, Vogue, Crunchbase und GrubHub, nutzen inzwischen Elementor.
Nachfrage nach Web-Building stieg stark an
Aufgrund des Coronavirus, das viele Unternehmen zum Online-Betrieb zwingt, stieg die Nachfrage nach Web-Building seit Ausbruch der weltweiten Pandemie allein in den USA um 32 %. Der starke Zulauf zu Elementor fördert auch das Wachstum der WordPress-Open-Source-Bewegung, da mehr als 30 % der Nutzer von Elementor auch WordPress zum ersten Mal verwenden. Für Laien kann es sich anbieten, Agenturen zu beauftragen. Um eine solche Agentur zu finden, reicht meistens schon eine einfache Google suche wie beispielsweise „WordPress Agentur in NRW„.
„Über ein Drittel der Websites weltweit werden mit WordPress und Elementor betrieben, und das sorgt immer mehr für die Marktdominanz von WordPress“, sagt Yoni Luksenberg, CEO von Elementor. „Wir erreichen unser Ziel, professionellen Web-Buildern weltweit den einfachen Aufbau spektakulärer, an ihre Anforderungen angepasster Websites zu ermöglichen, und gleichzeitig bildet sich eine wunderbare Community für unsere Plattform. Außerdem ist es ausgesprochen wichtig, dass wir noch ungebundene Nutzer in die WordPress-Community einbinden, denn wir entwickeln uns faktisch zur besten Methode zur Erstellung von WordPress-Websites.“
Im Rahmen der Bemühungen, seine Nutzer in dieser Krisenzeit zu unterstützen, gab Elementor kürzlich die vorgezogene Einführung seines Experts-Netzwerks bekannt, mit dem die Mitglieder seiner weltweiten Community die aktuelle hohe Nachfrage erfüllen können. Außerdem ermöglicht es ihnen Zusammenarbeit und eine Expansion ihrer Geschäfte, indem sie ihre Portfolios und Dienstleistungen mit anderen Elementor-Nutzern in 152 Ländern teilen. Das Netzwerk erhielt von Anfang an gutes Feedback von Nutzern rund um die Welt, die bereits mithilfe der Verbindungen über die Plattform Geschäfte abgeschlossen haben.
Ein weiteres Anzeichen für die Beliebtheit von Elementor in der WordPress-Community war vor Kurzem der zweite Gewinn in Folge der jährlichen Plugin Madness-Meisterschaft von Torque Magazine. Elementor setzte sich unter 64 nominierten Plugins (aus insgesamt 55.000 WordPress-Plugins) durch und errang in der letzten Runde 82 % der abgegebenen Stimmen.
Am Montag öffnen wieder alle Filialen der Sparkasse Mainz. Die Bank hatte einige geschlossen, um den weiteren Betrieb der großen Geschäftsstellen sichern zu können, falls sich in den eigenen Reihen der Corona-Virus ausbreitet. Doch Thorsten Mühl warnt vor zu viel Euphorie: Die Pandemie sei gesundheitlich so wenig überstanden wie wirtschaftlich, sagt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mainz im Interview. Nun brauche es einen „realistischen Optimismus“ um die anstehenden Aufgaben zu meistern – und gute Nerven auf dem Börsenmarkt.
Nachrichten Überregional | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den Entwurf der Bundesregierung zur „Langfristigen Renovierungsstrategie für Deutschland“ als unzureichend. Das Papier muss im Rahmen der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) erstellt werden. Es soll einen Fahrplan darlegen, wie die langfristigen Klimaziele erreicht werden und die Bestandsgebäude möglichst kosteneffizient saniert werden können. Die Langfrist-Strategie sollte außerdem Meilensteine für die Jahre 2030, 2040 und 2050 enthalten, die den Fortschritt der Zielerreichung messen.
Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH dazu
„Der Entwurf scheitert bereits an der grundlegenden Aufgabenstellung. Eine langfristige Strategie ist nicht zu erkennen. Das Papier ist eine ideenlose Aufzählung bestehender Instrumente, die nicht ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen. Wir wissen bereits, dass weder das Gebäudeenergiegesetz noch das Klimapaket mit seinen bestehenden Förderprogrammen genügen, um die Klimaziele im Gebäudesektor für 2030 zu erreichen. Es ist fatal, dass die Überprüfung der geltenden energetischen Standards auf 2023 verschoben wurde. Die Bundesregierung muss statt unausgereiftem Stückwerk endlich ein schlüssiges Gesamtkonzept vorlegen“
Paula Brandmeyer, Stellvertretende Bereichsleiterin für Energie und Klimaschutz dazu
„Die Bundesregierung verpasst dringende Weichenstellungen: Nur für das Jahr 2030 und in Bezug auf den nicht-erneuerbare Primärenergiebedarf wird ein quantifizierbares Ziel festgelegt. Ziele für die Jahre 2040 und 2050 fehlen. Es ist vollkommen unverständlich, dass die immensen Potentiale des Gebäudesektors für den Klimaschutz und die deutsche Konjunktur im Zuge der Corona-Krise nicht genutzt werden. Die Schaffung eines klimaneutralen Gebäudebestandes sorgt für 300.000 bis 500.000 Arbeitsplätze. Aber dafür müssen politisch die richtigen Maßnahmen ergriffen werden und das heißt: Jährlich bis zu 25 Milliarden Euro für die Dekarbonisierung des Gebäudesektors und einfacher Zugang zur Förderung“
25 Milliarden Euro jährlich notwendig
Laut einer Studie unter anderem des Deutschen Mieterbunds sind bis zu 25 Milliarden Euro jährlich für den Klimaschutz in Gebäuden notwendig. Neben gleichzeitiger Vereinfachung des Zugangs zur Förderung müssen laut DUH die Effizienzstandards im Neubau auf KfW 40 und bei Sanierungen auf KfW 55 angehoben werden. Energieberatung und der individuelle Sanierungsfahrplan müssen für alle privaten Eigentümer kostenlos sein.
Auch Aspekte der Ressourceneffizienz werden in der Strategie nur am Rande erwähnt. Für einen klimaneutralen Gebäudebestand 2050 muss über die reine Nutzungsphase von Gebäuden hinaus der gesamte Lebenszyklus – von Herstellung und Errichtung bis zur Entsorgung – in den Blick genommen werden.
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