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Die Geschichte und Entstehung der Fasanerie Wiesbaden

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Fasanerie Wiesbaden
Fasanerie Wiesbaden, Foto: wiesbaden.de -

Die Fasanerie zählt heute zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region – und das völlig zu Recht. Doch nur wenige wissen: Hinter dem idyllischen Parkgelände verbirgt sich eine über 270-jährige Geschichte, die von fürstlicher Jagdlust, gärtnerischer Kunst und naturnaher Tierhaltung erzählt.

Im Jahr 1749 begann die Geschichte der Fasanerie. Damals ließ der Herzog das Gelände als Jagdrevier mit eigener Fasanenzucht anlegen. Bereits 1775 wurde die Zucht eingestellt, doch der Park blieb als landschaftliches Kleinod erhalten. Im 19. Jahrhundert erlebte die Fasanerie eine umfassende Umgestaltung: Anstelle der barocken Strenge setzte man nun auf den Stil eines englischen Landschaftsparks – mit sanften Waldrändern, malerischen Teichen und gezielt gesetzten Blickachsen, die das Gelände bis heute prägen.

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Ein besonderes Kapitel schrieb die Fasanerie im Bereich der Botanik

Schon früh wurden exotische Baumarten wie Mammutbäume und Douglasien angepflanzt. Der Nassauische Naturschutzverein gründete 1935 das Arboretum, das bis heute als Baumlehrpfad besteht und 2007 modernisiert wurde.

1956 öffnete die Fasanerie schließlich als Tier- und Pflanzenpark ihre Tore für die Öffentlichkeit. Unter der Leitung von Förster Walter Schmidt und Erich Koridaß entstanden ab 1959 die ersten Tiergehege. Seither ist die Fasanerie ein Ort der Erholung, der Bildung und der Naturerfahrung gleichermaßen.

Seit Mitte der 1990er-Jahre prägten Parkleiterin Ute Kilian, Tierpflegemeister Klaus Schüßler und die Zooplanerin Monika Fiby die weitere Entwicklung. Mit modernen Konzepten wurde der Park den Anforderungen einer zeitgemäßen Tierhaltung angepasst, ohne die historische Parkstruktur zu zerstören. Besucher erleben heute naturnahe Gehege, können durch Einblickstellen heimische Tiere beobachten oder Wildkatzen in ihrem neuen, ruhigen Gehege entdecken.

Der barrierearme 1.500 Meter lange Rundweg, liebevoll angelegte Abkürzungen und geschützte Beobachtungsplätze laden zum Verweilen ein. Hier wird die Natur nicht nur angeschaut, sondern erlebt: Die Besucher sind zu Gast im Lebensraum der Tiere.

Die Fasanerie Wiesbaden ist heute mehr als nur ein Park. Sie ist ein lebendiges Zeugnis regionaler Geschichte, ein Ort der stillen Entdeckungen und ein Naturerlebnis für Groß und Klein. Weitere Informationen auf der Webseite der Fasanerie

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Mann tritt Polizist in Bad Kreuznach ins Gesicht

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Holzhofstraße in Mainz
Symbolbild Polizei

Am frühen Samstagmorgen (10. Januar 2026) kam es in der Rüdesheimer Straße in Bad Kreuznach zu einem Angriff, bei dem ein Polizeibeamter verletzt wurde. Mehrere Zeugen meldeten zuvor gegen 3.30 Uhr einen randalierenden Mann, der mit den Fäusten auf geparkte Fahrzeuge einschlug.

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Im Streifenwagen der Polizei Bad Kreuznach eskalierte die Situation

Die alarmierten Polizeikräfte trafen vor Ort auf einen der Polizei bereits bekannten 28-jährigen Mann. Dieser stand offensichtlich unter starkem Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss. Schon bei der ersten Ansprache reagierte der Mann verbal aggressiv und verweigerte jegliche Kooperation.

Im weiteren Einsatzverlauf musste der Beschuldigte gefesselt werden, da er wiederholt versuchte, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Trotz der Fesselung leistete er weiterhin erheblichen Widerstand, sodass die Beamten ihn zu Boden bringen und anschließend in einen Streifenwagen verbringen mussten.

Während des Transports eskalierte die Situation erneut: Der Mann trat um sich und traf einen Polizeibeamten mit dem beschuhten Fuß am Kopf. Zudem versuchte er, einen weiteren Beamten mit einem Knietritt zu verletzen. Auch im Streifenwagen schlug und trat der Beschuldigte gegen das Fahrzeuginnere, verursachte dabei jedoch keinen Sachschaden.

Beleidigung der Einsatzkräfte

Erst durch den Einsatz weiterer Streifen konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden. Sowohl während des Transports als auch später auf der Dienststelle beleidigte der Mann die eingesetzten Polizeikräfte fortlaufend.

Auf Anordnung der Bereitschaftsstaatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend verblieb der 28-Jährige mehrere Stunden im polizeilichen Gewahrsam.

Der verletzte Polizeibeamte begab sich noch während seines Dienstes zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Nach der Versorgung konnte er seinen Dienst zumindest in administrativer Form fortsetzen.

Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte dauern an.

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RSG Ginsheim startet mit neuem Duo in die Radball-Saison

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RSG Ginsheim
Quelle: RSG Ginsheim

Am Samstag, den 10. Januar 2026 startet die 2. Radball-Bundesliga offiziell in die neue Saison – und für die RSG Ginsheim beginnt eine neue Ära. Erstmals gehen André Müller und Mika Ehrhard gemeinsam als neu formiertes Duo an den Start.

Nach dem Rücktritt von Roman Müller und Jens Krichbaum sowie dem verletzungsbedingten Ausfall von Leon Meier vertreten Ehrhard und Müller künftig die Farben des Vereins. Für beide ist es eine besondere Aufgabe, denn sie sollen die RSG Ginsheim auch in einer sportlich anspruchsvollen Saison konkurrenzfähig halten.

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Saisonauftakt in Willich-Schiefbahn

Der erste Spieltag führt das Team nach Willich-Schiefbahn, wo die RSG Ginsheim unter anderem auf den RSC Schiefbahn, den RSV Kirdorf sowie auf die zweite Mannschaft des TuS Iserlohn trifft. Auch das neu formierte Gastgeberteam sorgt für zusätzliche Spannung beim Auftakt.

Besonders interessant: Auf die beiden Duos des RSV Waldrems, die ebenfalls zu Gast sind, trifft das Team aus Ginsheim erst an den beiden darauffolgenden Spieltagen.

Hoffnung auf Stabilität und Perspektive

Die Verantwortlichen der RSG Ginsheim hoffen, dass das neue Duo dem Team die nötige Stabilität verleiht, um sich in der 2. Bundesliga zu behaupten. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits in die Zukunft: Leon Meier, der aktuell an einer Rückenverletzung leidet, könnte möglicherweise in der Saison 2027 gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Mika Ehrhard wieder ins Geschehen eingreifen.

Heimspieltag in Ginsheim geplant

Der Parallelspieltag der Staffel findet in Sangerhausen statt. Der Anpfiff aller Begegnungen ist jeweils um 18 Uhr. Ein besonderes Highlight für die heimischen Fans steht bereits fest: Am 5. Spieltag am Samstag, 23. Mai 2026, ist die RSG Ginsheim Gastgeber und empfängt die Konkurrenz in eigener Halle.

Der Saisonstart am Samstag wird zeigen, wie schnell sich André Müller und Mika Ehrhard als neues Duo finden – und welche Rolle die RSG Ginsheim in der 2. Radball-Bundesliga 2026 spielen kann.

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Das Vermögen von Marc Gebauer – Seine Karriere und sein Werdegang

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Marc Gebauer, ein deutscher Social-Media-Star und Unternehmer, hat sich mit dem Handel von Luxusartikeln wie Uhren, Parfums, Accessoires und exklusivem Kaffee eine beeindruckende Karriere aufgebaut. Sein geschätztes Vermögen liegt derzeit bei rund 1,5 Millionen Euro. Durch geschicktes Marketing und prominente Kooperationen hat er sich nicht nur als Experte für Luxusgüter etabliert, sondern auch eine beachtliche Reichweite in sozialen Netzwerken geschaffen.

Werdegang und Ausbildung

Marc Gebauer wurde 1988 geboren und absolvierte nach dem Fachabitur eine Ausbildung als informationstechnischer Assistent. Anschließend studierte er Journalismus und Medienkommunikation, was ihn mit wichtigen Fähigkeiten im Bereich Social Media und öffentlichem Auftreten ausstattete. Bereits während des Studiums arbeitete er als Co-Moderator im Online-Gaming und verdiente sich als Counter-Strike-Gamer ein Nebeneinkommen.

Seinen beruflichen Einstieg fand er zunächst bei einem Herrenausstatter, bevor er sich seiner Leidenschaft für Uhren zuwandte.

Der Weg zum Uhrenhändler

Gebauer begann seine Karriere in der Uhrenbranche 2016 beim Cologne Watch Center, einem Graumarkthändler, der auf den An- und Verkauf von Luxusuhren spezialisiert ist. Dort baute er eine Filiale in Düsseldorf auf und überzeugte mit seinem Fokus auf hochwertige Beratung und exzellenten Kundenservice. Anfang 2020 entschied er sich, das Unternehmen zu verlassen und in die Selbstständigkeit zu gehen.

Der Luxus-Influencer

Marc Gebauer ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch ein bedeutender Influencer in der Luxusbranche. Seine Reichweite erstreckt sich über mehrere Plattformen:

  • YouTube: über 171.000 Abonnenten
  • Twitch: rund 85.000 Follower
  • Instagram: mehr als 231.000 Abonnenten

Seine Social-Media-Präsenz hat er genutzt, um eine treue Community aufzubauen, die ihm bei der Vermarktung seiner Produkte unterstützt.

Kooperationen mit Prominenten

Gebauers Erfolg beruht auch auf strategischen Partnerschaften mit bekannten Persönlichkeiten. Zu seinen Kooperationspartnern zählen Influencer wie MontanaBlack, Inscope21 und Sascha Hellinger sowie Musiker wie Sido, Farid Bang und Pietro Lombardi. Diese Zusammenarbeiten trugen maßgeblich zu seiner Popularität bei.

Privates Leben

Privat ist Marc Gebauer gläubiger Moslem, was sein Leben nachhaltig prägt. Er verzichtet auf Alkohol und Goldschmuck und ist glücklich mit seiner Frau Victoria verheiratet.

Seine Leidenschaft für Uhren

Seine private Uhrensammlung, die etwa zehn wertvolle Stücke umfassen soll, bleibt für viele ein Mysterium. Seine erste bedeutende Uhr, eine Rolex Submariner, war ein Geschenk seines Vaters. Trotz seines geschäftlichen Erfolgs legt er Wert darauf, seinen Reichtum nicht zur Schau zu stellen.

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Vermögen von Shirin David – Wie reich ist die Ausnahmekünstlerin?

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Vom YouTube-Phänomen zur Musik-Ikone und Unternehmerin: Shirin David hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich. Die in Hamburg geborene Künstlerin mit litauisch-iranischen Wurzeln machte erstmals durch ihren YouTube-Kanal auf sich aufmerksam, der heute mehr als 2,8 Millionen Abonnenten zählt. Doch Shirin Davids Ambitionen reichten weit über die digitale Plattform hinaus. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Talent, harter Arbeit und Geschäftssinn hat sie ein Vermögen von geschätzten 7 Millionen Euro aufgebaut.

Musikalischer Durchbruch

Shirin Davids musikalischer Durchbruch kam mit der Veröffentlichung ihrer Single „Orbit“ im Januar 2019, die den Weg für ihr Debütalbum „Supersize“ ebnete. Dieses Album katapultierte sie nicht nur an die Spitze der deutschen Charts, sondern sicherte ihr auch einen Platz in der Geschichte als erste deutsche Hip-Hop-Künstlerin mit solch einem Erfolg. Die Kritik am Album, insbesondere an der Preisgestaltung der Fanboy-Edition, konnte ihren Stern nicht trüben.

Neben der Musik hat Shirin David auch im Geschäftsleben Erfolge gefeiert. Ihre Kooperationen mit den Drogeriemärkten DM und Douglas führten zur Einführung eigener Parfümlinien, die sich als äußerst profitabel erwiesen. Ihr Einstieg in den Getränkemarkt mit der Eisteemarke „Dirtea“ erwies sich ebenfalls als kluger Schachzug, der ihr weiteres finanzielles Wachstum sicherte.

Die Geschäftsfrau

Shirin David ist jedoch nicht nur eine Geschäftsfrau; sie bleibt ihren künstlerischen Wurzeln treu. Ihr YouTube-Kanal generiert weiterhin signifikante Einnahmen durch Werbeanzeigen, und ihr musikalisches Talent trägt weiterhin Früchte durch Einkünfte aus Musik-Streaming-Diensten. Ihre Fähigkeit, verschiedene Einnahmequellen zu erschließen und zu maximieren, zeugt von einem geschäftlichen Scharfsinn, der ebenso beeindruckend ist wie ihr künstlerisches Talent.

Die Geschichte von Shirin David ist eine der Vielseitigkeit, Entschlossenheit und des unermüdlichen Strebens nach Erfolg. Sie hat die Grenzen dessen, was als Influencerin, Künstlerin und Geschäftsfrau möglich ist, erweitert und bleibt eine inspirierende Figur für viele, die ihren eigenen Weg in der digitalen und kreativen Landschaft suchen.

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Die Geschichte der evangelischen Marktkirche in Wiesbaden

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Die neugotische Marktkirche in Wiesbaden ist die evangelische Hauptkirche der hessischen Landeshauptstadt. Am 13. November 1862 wurde die neue „Evangelische Hauptkirche“ in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden eingeweiht. Sie ersetzte die Mauritiuskirche, die am 27. Juli 1850 durch ein großes Feuer zerstört worden war. Die Mauritiuskirche, die möglicherweise bereits in karolingischer Zeit gegründet worden war, hatte auf dem Mauritiusplatz im Herzen der Stadt gestanden und war nach mehrfachen Erweiterungen zur bedeutendsten protestantischen Kirche der Stadt mit damals rund 13.000 Einwohnern geworden.

Das Feuer zerstörte einen Großteil

Bei dem Feuer wurden wertvolle Einrichtungsgegenstände wie die Steinkanzel und die Epitaphien der Nassauer Grafenfamilie zerstört. Der Sarkophag der wenige Jahre zuvor jung verstorbenen Herzogin Elisabeth konnte jedoch gerettet werden und wurde bis zur Umbettung in die Russische Kapelle auf dem Neroberg in der Bonifatiuskirche aufbewahrt. Die evangelische Gemeinde feierte ihre Gottesdienste in der Reithalle des herzoglichen Stadtschlosses, bis die neue „Evangelische Hauptkirche“ gebaut wurde.

Die Gemeinde entschied sich dafür, eine neue Kirche zu bauen, da die Sanierung der Ruine zu teuer gewesen wäre. Die neue Kirche sollte 1.600 Sitzplätze umfassen und den rund 11.000 Gemeindegliedern der Christlich-Evangelischen Landeskirche, die 1817 aus dem Zusammenschluss von Lutheranern und Reformierten entstanden war, ausreichend Platz bieten. Gleichzeitig sollte mit dem Bau eines „Nassauischen Landesdomes“ ein Gegengewicht zur katholischen Bonifatiuskirche und dem Limburger Dom geschaffen werden. Der Bau wurde nicht von der herzoglichen Familie, sondern von der evangelischen Gemeinde selbst in Auftrag gegeben.

Spitzbogenstil

Der Kirchenvorstand der Gemeinde beauftragte Baurat Carl Boos mit der Bauplanung. Die Gemeinde konnte frei über den Standort und den Bauentwurf entscheiden, da sich das Staatsministerium nicht an der Planung beteiligen wollte. Boos wurde beauftragt, ein einfaches und solides Gebäude im akustisch bewährten Basilikaform zu entwerfen und einen hohen Turm für die Würde des Landesdomes vorzusehen. Boos setzte seinen Entwurf im „Spitzbogenstil“ durch.

Die neue Kirche wurde auf dem Schlossplatz gegenüber dem Stadtschloss der Nassauer Herzöge gebaut. Hier hatten zuvor das alte Amt- und Rezepturgebäude sowie im Bereich des heutigen Chores die Zehntscheuer gestanden, die niedergelegt wurden, nachdem Herzog Adolf das Domänengelände der Kirchengemeinde geschenkt hatte. Das Pfarrhaus wurde zunächst an der Nordseite der Kirche errichtet und musste später der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schlossplatzschule weichen. Seitdem steht die Kirche frei auf dem Platz.

Die neue „Evangelische Hauptkirche“ war ein basilikales Gebäude mit einem polygonalem Chor. Sehr schmal angelegte Seitenschiffe ohne das Mittelschiff umrahmen sollten. Der Kirchturm sollte eine Höhe von 92 Metern erreichen und somit zu den höchsten Kirchtürmen in Deutschland gehören.

Im Herbst 1852 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen

Die Arbeiten verliefen reibungslos, da die Gemeinde große Unterstützung von den Behörden und der Bevölkerung erhielt. Die Kirche wurde aus heimischem Taunus-Quarzit erbaut, der aus Steinbrüchen in der Umgebung von Wiesbaden stammte. Der Stein war von ausgezeichneter Qualität und wurde zuvor auch beim Bau des Wiesbadener Kurhauses verwendet.

Die Bauarbeiten an der Kirche waren im Sommer 1861 weitgehend abgeschlossen und am 13. November 1862 wurde die Evangelische Hauptkirche Wiesbaden im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes eingeweiht. Die Kirche war zu diesem Zeitpunkt das größte und bedeutendste protestantische Gotteshaus im Herzogtum Nassau. Der Kirchturm, der bereits im Jahr 1861 fertiggestellt wurde, wurde erst später mit einem spitzen Helm versehen, der 1872 aufgesetzt wurde. Seitdem prägt er das Stadtbild von Wiesbaden.

Die Evangelische Hauptkirche Wiesbaden ist bis heute eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt

Sie gehört zu den bedeutendsten Bauten des Spitzbogenstils in Deutschland und ist ein Beispiel für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne. Die Kirche hat im Laufe der Jahre zahlreiche Veränderungen erfahren, unter anderem wurde das Innere in den 1960er Jahren im Zuge einer umfassenden Renovierung modernisiert. Dabei wurde auch die Orgel erneuert, die heute zu den größten und schönsten Orgeln in Deutschland zählt.

Die Evangelische Hauptkirche Wiesbaden ist nicht nur ein Ort der religiösen Andacht, sondern auch ein Ort der Kultur und Kunst. In der Kirche finden regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Lesungen statt, die von vielen Besuchern aus der Region und darüber hinaus besucht werden. Die Kirche ist somit ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Wiesbaden.

Insgesamt hat die Evangelische Hauptkirche Wiesbaden eine bewegte Geschichte hinter sich. Sie wurde erbaut, um den Bedarf an einem größeren und moderneren Kirchengebäude zu decken und gleichzeitig ein Symbol der protestantischen Kirche im Herzogtum Nassau zu schaffen. Die Kirche hat zahlreiche Herausforderungen gemeistert, wie die Zerstörung der Mauritiuskirche durch ein Feuer oder die schwierigen Baubedingungen im 19. Jahrhundert. Heute ist sie ein Wahrzeichen der Stadt und ein Ort der Besinnung, Kultur und Kunst.

Die Telegrafenstation in Stadecken-Elsheim und ihre Geschichte

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In der Zeit von 1797 bis 1814 erstreckte sich die französische Herrschaft bis nach Mainz. Im Frühjahr 1813 errichteten die Franzosen auf der Höhe zwischen Elsheim, Schwabenheim und Wackernheim ein merkwürdiges Bauwerk. Oberhalb des Gebäudes ragte ein hohes leiterähnliches Gestell aus Holz und Eisen empor, mit einem langen und zwei kürzeren beweglichen Schrägbalken am oberen Ende. Es war eine Telegrafenstation.

Schnelle Übermittlung von Nachrichten

Solche Telegrafen standen in einer Entfernung von etwa 6 bis 14 Kilometern zwischen Paris und Mainz. Die hiesigen Nachbarstationen waren in Richtung Paris auf der „Napoleonshöhe“ bei Sprendlingen und in Mainz in der Zitadelle auf dem Drususstein. Aufgrund von häufigen sichtbedingten Korrespondenzschwierigkeiten wurde die Mainzer Telegrafenstation im November 1813 auf den Turm der Stephanskirche verlegt.

Die telegrafenstation in stadecken-elsheim und ihre geschichte 4

Die Telegrafenstationen wurden zum Zwecke einer schnellen Nachrichtenübermittlung gebaut. Jede mögliche Balkenstellung bedeutete einen Buchstaben, eine Zahl, ein ganzes Wort, ein ganzer Satz oder auch ein geografischer Standort.

Mit der Eroberung des linken Rheinufers durch die Preußen und deren verbündeten Truppen wurde am 2. Januar 1814 die Station bei Bad Kreuznach eingenommen und damit die Nachrichtenübermittlung auf der Strecke zwischen Metz und Mainz unterbrochen. Bei dem Rückzug der Franzosen im Jahr 1814 wurde auch die hiesige Telegrafenstation zerstört.

Fernrohre ermöglichten die Sichtung auf weite Strecken

Durch festinstallierte Fernrohre auf den Stationen war es möglich über weite Strecken die Übermittlung der benachbarten Station aufzunehmen und weiterzusenden. Der aufnehmende Telefonist übermittelte es an seinen Kollegen in der Station und dieser übermittelte es direkt mit der Stellvorrichtung an die nächstgelegene Station. Diese Kommunikationsmöglichkeit war jedoch auch stark wetterabhängig.

Zwischen Paris und Metz gab es bereits eine Verbindung

Bereits 1798 gab es eine bestehende Verbindung zwischen Paris und Metz von optischen Telegraphen. Die Erweiterung des bestehenden Telegraphennetzwerkes zwischen Mainz und Metz wurde erst am 13. März 1813 in Auftrag gegeben. Bereits einige Monate danach konnten die ersten Nachrichten von Mainz aus gesendet werden.

So kommt ihr zur Telegraphenstation: Google Maps Standort

Die bewegte Geschichte des Frankfurter Zoos

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Der Frankfurter Zoo, 1858 von engagierten Bürgern gegründet, steht als zweitältester Zoo Deutschlands für eine lange Tradition und eine bewegte Geschichte. Bereits im Frühjahr 1874 erlebte der Zoo eine große Veränderung, als er vom Stadtteil Bockenheim in das heutige Ostend umzog. Diese Verlagerung umfasste nicht nur die Tiere und Gebäude, sondern markierte auch den Beginn eines neuen Kapitels.

Neue Herausforderungen und Visionen

Heute steht der Zoo vor weiteren bedeutenden Veränderungen. Ein umfassender Masterplan für die Entwicklung des Zoos, die Gründung des Frankfurt Conservation Centers und die Umgestaltung des Zoogesellschaftshauses in ein Kinder- und Jugendtheater sind nur einige der Projekte, die den Zoo zu einem Treffpunkt für Jung und Alt und zu einem Zentrum für Artenvielfalt und Naturschutz machen sollen.

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Von der Gründung bis zum Umzug

Die Idee für einen Zoologischen Garten in Frankfurt entstand 1857, und schon im darauffolgenden Jahr wurde der Zoo im Leers’schen Garten eröffnet. Nachdem der Pachtvertrag für das ursprüngliche Gelände auslief und die Suche nach einem neuen Standort erfolgreich war, zog der Zoo 1874 an seinen heutigen Standort um. Dieser Umzug war ein bedeutendes Ereignis, da sogar ganze Gebäudeteile mit umgesiedelt wurden.

Entwicklungen im 20. Jahrhundert

Über die Jahre hinweg hat der Frankfurter Zoo viele Veränderungen erlebt. Nach dem Ersten Weltkrieg ging die Leitung des Zoos in städtische Hand über, was ihn vor dem wirtschaftlichen Aus bewahrte. Die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs führten zu einem Wiederaufbau und einer Erweiterung unter der Leitung von Bernhard Grzimek. Trotz einer Phase, in der eine Verlagerung des Zoos diskutiert wurde, blieb er in der Innenstadt und erlebte eine neue Investitionswelle in den 1990er Jahren.

Der Zoo im Dienste von Artenschutz und Bildung

Die Gründungsdenkschrift des Zoos betonte bereits den Wert des Zoos für Erholung und Bildung der Bevölkerung. Heutzutage haben sich die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aufgaben von Zoos deutlich erweitert. Der Frankfurter Zoo versteht sich als Zentrum für Artenschutz und Umweltbildung und plant, durch umfangreiche Neugestaltungen seine Rolle in diesen Bereichen noch zu verstärken.

Zukunftspläne und gesellschaftliche Bedeutung

Die geplanten Projekte im Zoo, wie der Masterplan zur Entwicklung und der Bau des Conservation Centers, sollen den Zoo nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Besucher attraktiver machen. Der Zoo bleibt ein beliebter Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen und trägt durch seine Arbeit zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei.

Veranstaltungen und Engagement

Zum 150. Jubiläum des Zooumzugs lädt der Zooförderverein zu einem Thementag ein, der die Geschichte des Zoos beleuchtet und Einblicke in die moderne Tierlogistik bietet. Der Tag bietet nicht nur Wissenswertes für Geschichtsinteressierte, sondern auch Unterhaltung für Familien und Zoofreunde.

St. Michael in Lörzweiler – Eine Kirche mit Geschichte und Klang

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St. Michael Lörzweiler - Historisch und Aktuell
St. Michael Lörzweiler - Historisch und Aktuell

Inmitten der malerischen Weinberge und Felder des rheinhessischen Lörzweiler erhebt sich ein Gebäude, das nicht nur Zentrum des religiösen Lebens, sondern auch stummer Zeuge einer bewegten Geschichte ist: die katholische Kirche St. Michael. Eingebettet in eine lebendige Pfarrgemeinde, die durch das Miteinander der Generationen geprägt ist, verbindet sie in beeindruckender Weise Tradition und Gegenwart.

Gotische Wurzeln und barocker Neubeginn

Die Anfänge der Kirche reichen bis ins frühe 14. Jahrhundert zurück. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf den 25. August 1308 – an diesem Tag wurde ein Altar im gotischen Vorgängerbau geweiht. Doch das mittelalterliche Gotteshaus war nicht von Dauer: Ein verheerender Brand im Jahr 1508 zerstörte die Kirche fast vollständig. Trotz zügiger Wiederherstellung blieb das Gebäude über die Jahrhunderte anfällig – Kriege im 17. und 18. Jahrhundert hinterließen ihre Spuren.

Als die alte Kirche schließlich baufällig wurde, verlegte man die Gottesdienste ab 1775 in das nahegelegene „Lörzweiler Schloss“. 1789 wurde die alte Kirche schließlich abgerissen – der Neubau folgte bald. Am 5. September 1791 wurde der neue Altar von keinem Geringeren als dem Mainzer Bischof persönlich geweiht.

Schmuckstück mit Dom-Vergangenheit

Ein besonderes Schmuckstück kam im Jahr 1868 nach Lörzweiler: Der kunsthistorisch bedeutende Hochaltar „Maria Himmelfahrt“, ursprünglich Teil des Mainzer Doms, fand in St. Michael ein neues Zuhause. Zwei Jahre zuvor war bereits eine erste umfassende Innenrenovierung erfolgt.

Die stetig wachsende Gemeinde machte in den 1970er Jahren eine bauliche Erweiterung notwendig. Von 1970 bis 1972 wurde die barocke Kirche saniert und nach Süden hin durch einen modernen Anbau ergänzt. Am 15. Mai 1972 wurde dieser durch den damaligen Mainzer Bischof und späteren Kardinal Hermann Volk feierlich eingeweiht.

Die Orgel: Stimme der Kirche

Die Orgel von St. Michael erzählt ihre ganz eigene Geschichte – eine Geschichte von Aufbruch, Verlust und klanglicher Wiederauferstehung. Die erste Orgel baute Franz Ripple aus Mainz im Jahr 1797. Das Instrument mit zehn Registern war für damalige Verhältnisse beachtlich und erfüllte den Kirchenraum mit feinem Klang. Doch über die Jahrhunderte wurde auch die Orgel mehrfach verändert – zuletzt 1925 durch Orgelbauer Michael Körfer aus Gau-Algesheim.

In den 1970er Jahren fiel das historische Instrument leider der baulichen Umgestaltung zum Opfer. Mit der Erweiterung der Kirche verschwanden Orgel, Emporen und Kirchenbänke – heute ein bedauerter Verlust. Erst 1988 zog eine neue Orgel in die Kirche ein, gefertigt von der renommierten Firma Stahlhuth aus Aachen. Mit 21 Registern und über 1000 Pfeifen bringt sie seither die Wände von St. Michael zum Klingen. Die Disposition gestaltete Diözesan-Kirchenmusikdirektor Gert Augst, während der Amtszeit von Pfarrer Wilhelm Hanf.

2021 wurde die Orgel gründlich gereinigt und neu intoniert – ein notwendiger Schritt nach den Belastungen der Renovierung in den Jahren 2015/2016. Seither erstrahlt der Klang des Instruments wieder in voller Pracht und erinnert an die lange, bewegte Geschichte der Kirche.

Offene Türen und offene Herzen

St. Michael steht nicht nur architektonisch im Mittelpunkt von Lörzweiler, sondern auch im Leben vieler Menschen. Täglich ist die Kirche von 10 bis 17 Uhr geöffnet – ein Ort der Stille, des Gebets und der Begegnung. Gegenüber, in der Rheinstraße 4, befinden sich Pfarrheim und Pfarrbüro. Dort laufen die organisatorischen Fäden zusammen, unterstützt von engagierten Menschen wie Frau Elfriede Zammert im Ortsausschuss.

Was die Kirche von Lörzweiler so besonders macht, ist nicht nur ihre Geschichte aus Stein und Klang – sondern vor allem die Menschen, die sie mit Leben füllen.

Insolvenz der ENSA GmbH in Mainz-Lerchenberg

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Insolvenzmeldung - Foto: BYC-News

Über das Vermögen der ENSA GmbH mit Sitz in der Gustav-Mahler-Straße 6 in Mainz hat das Amtsgericht Mainz am 8. Januar 2025 um 10 Uhr die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Das Unternehmen ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 49733 eingetragen. Geschäftsführer ist M. Oruc.

Gegenstand der ENSA GmbH laut Handelsregister

Der Einbau von genormten Baufertigteilen in baulichen Anlagen, die Bau- und die Gebäudereinigung sowie der Abriss von Gebäuden. Ferner der Betrieb eines Feinkostladens in Form eines Imbisses. Dazu gehört auch der Ein- und Verkauf sowie der Im- und Export der notwendigen Gegenstände und Lebensmittel.

Mit dem Beschluss ordnete das Gericht an, dass Verfügungen der Gesellschaft nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Hans-W. Goetsch von der Kanzlei BGP Insolvenzverwalter, Kaiserstraße 39 in Mainz, bestellt.

Gläubiger und Schuldner der ENSA GmbH werden aufgefordert, Zahlungen und sonstige Leistungen ausschließlich unter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses zu erbringen. Grundlage hierfür ist § 23 Absatz 1 Satz 3 der Insolvenzordnung.

Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Mainz eingesehen werden.

Rechtsmittel möglich

Gegen die Entscheidung kann die ENSA GmbH sofortige Beschwerde einlegen. Darüber hinaus steht dieses Rechtsmittel auch Gläubigern offen, sofern sie die internationale Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens nach Artikel 5 Absatz 1 der EU-Verordnung 2015/848 rügen möchten.

Die Beschwerde ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen beim Amtsgericht Mainz einzureichen. Die Frist beginnt mit der Zustellung oder Verkündung der Entscheidung. Erfolgt die Bekanntmachung öffentlich, beginnt die Frist zwei Tage nach der Veröffentlichung.

Mainz 05 entwickelt Energiemanagement kontinuierlich weiter

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Foto: Mainz 05

Nachhaltigkeit ist beim 1. FSV Mainz 05 längst mehr als ein Schlagwort. Der Fußball-Bundesligist entwickelt sein Energiemanagement seit Jahren konsequent weiter und wurde nun erneut für seine Arbeit ausgezeichnet. Bereits zum neunten Mal erhielt der Verein die Zertifizierung nach der internationalen Norm ISO 50001.

Vorreiterrolle seit 2016

Schon seit 2016 setzt Mainz 05 als erster Bundesligist auf ein zertifiziertes Energiemanagementsystem. Unterstützt wird der Verein dabei kontinuierlich von seinem langjährigen Partner ENTEGA. Die aktuelle Rezertifizierung erfolgte in diesem Jahr durch den TÜV AUSTRIA und bestätigt erneut die hohen Standards des Klubs im Umgang mit Energie. Damit unterstreicht Mainz 05, dass Nachhaltigkeit kein Projekt auf Zeit ist, sondern fester Bestandteil der täglichen Vereinsarbeit.

Energieflüsse in Mainz im Fokus

Herzstück des Energiemanagements ist die detaillierte Erfassung und Auswertung aller relevanten Energieverbräuche. Diese reichen von der MEWA ARENA über die Geschäftsstelle bis hin zu den Trainingsplätzen am Bruchweg. Auf dieser Basis kann der Verein seine Verbräuche kontinuierlich analysieren und gezielt optimieren. Moderne Gebäudeleittechnik steuert unter anderem Lüftung und Beleuchtung in der Arena. Gleichzeitig regelt eine bedarfsgerechte Steuerung der Rasenheizung die Temperatur anhand der Wurzeltemperatur. So wird Energie nur dann eingesetzt, wenn sie tatsächlich benötigt wird.

Effizienz auch an Spieltagen

Gerade an Spieltagen kommt ein gezieltes Lastmanagement zum Einsatz. Dieses sorgt dafür, dass Energie effizient genutzt und unnötige Lastspitzen vermieden werden. Auf diese Weise verbindet der Verein sportlichen Großbetrieb mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

TÜV lobt Struktur und Praxisnähe

Der TÜV AUSTRIA bestätigte nicht nur die Normkonformität des Systems, sondern hob insbesondere die klare Struktur und die praxisnahe Umsetzung hervor. Zudem lobten die Prüfer die enge Verzahnung von Energiemanagement und Klimaschutz mit den Nachhaltigkeitsanforderungen der Deutschen Fußball Liga (DFL). Damit wird das Energiemanagement bei Mainz 05 zu einem wirksamen Instrument, das ökologische Verantwortung und professionellen Infrastrukturbetrieb erfolgreich miteinander verbindet.

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Mainzer Busfahrer bringt Linienbus zur Polizei

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Symbolbild: PI Altstadt
Symbolbild: PI Altstadt

Ein aufmerksamer Busfahrer der Mainzer Mobilität hat am Donnerstagabend einen mutmaßlichen Drogenfund gemeldet – und dabei ungewöhnlich entschlossen gehandelt. Statt die Fahrt fortzusetzen, steuerte er seinen Linienbus direkt zur nächsten Polizeidienststelle.

Verdächtige Tasche im Linienbus entdeckt

Am Donnerstag, 8. Januar 2026, bemerkte der Busfahrer während seiner Fahrt eine zurückgelassene Tasche im Bus. Beim Überprüfen des Inhalts stellte er fest, dass sich darin mutmaßliche Betäubungsmittel befanden. Daraufhin informierte er umgehend die Polizei und schilderte den Fund.

Bus fährt mit Fahrgästen zur Polizeidienststelle in Mainz

In Abstimmung mit den Einsatzkräften entschied sich der Fahrer, mit dem Linienbus samt Fahrgästen zur Polizeiinspektion in der Weißliliengasse zu fahren. Kurz nach 20 Uhr traf der Bus dort ein. Der Fahrer zeigte den Polizeibeamten anschließend einen Fahrgast, den er für den Besitzer der Tasche hielt.

Kontrolle bestätigt Verdacht

Die Beamten leiteten den Mann aus dem Bus und unterzogen ihn einer polizeilichen Kontrolle. Dabei fanden sie in einer mitgeführten Bauchtasche mehrere sogenannte „Plomben“ mit einer weißen Substanz. Der Mann gab selbst an, dass es sich um Kokain handele. Die Betäubungsmittel stellten die Polizisten sicher. Gegen den Tatverdächtigen leiteten sie anschließend entsprechende Strafverfahren ein.

Besonnenes Handeln verhindert Weiterfahrt

Dank des besonnenen und schnellen Handelns des Busfahrers konnte der Vorfall zügig geklärt werden. Die Mainzer Polizei lobte das kooperative Vorgehen, das eine sichere und unkomplizierte Kontrolle ermöglichte.

Artikelempfehlung: TikToker verliert Katzen nach Gerichtsbeschluss in Mainz

Vermögen MontanaBlack: Einer der erfolgreichsten deutschen Streamer

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MontanaBlack

In der digitalen Welt der Influencer und Streaming-Persönlichkeiten ragt eine Figur besonders heraus: Marcel Eris, besser bekannt unter seinem Pseudonym MontanaBlack. Mit einer beeindruckenden Fangemeinde auf Plattformen wie Twitch und YouTube hat sich der Gamer und Entertainer ein Vermögen aufgebaut, das Schätzungen zufolge in die Millionen geht.

MontanaBlack startete seine Karriere mit Gaming-Inhalten und persönlichen Vlogs. Seine offene und authentische Art, über sein Leben und seine Erfahrungen zu sprechen, darunter auch über schwierige Themen wie seine Vergangenheit mit Drogen und Kriminalität, hat ihm eine loyale Fangemeinde beschert. Diese Transparenz hat nicht nur zur Popularität seiner Kanäle beigetragen, sondern ihm auch ermöglicht, sein Hobby zum Beruf zu machen.

Durch diverse Einkommensquellen hat MontanaBlack ein beträchtliches Vermögen angehäuft

Zu diesen zählen Werbeeinnahmen, Sponsoring-Deals, Merchandising und die Einnahmen aus seinen Streams. Insbesondere seine Live-Streams auf Twitch, wo er regelmäßig Tausende von Zuschauern anzieht, sind eine wesentliche Einkommensquelle.

Darüber hinaus hat MontanaBlack auch durch den Verkauf seiner Biografie „Vom Junkie zum YouTuber“, die zum Bestseller wurde, und durch Teilnahmen an verschiedenen TV-Formaten sein Vermögen vergrößert. Diese vielfältigen Einnahmequellen verdeutlichen, wie Influencer in der heutigen digitalen Landschaft erfolgreich sein können, indem sie verschiedene Medien und Plattformen nutzen.

MontanaBlack selbst äußert sich nur selten konkret zu seinem Vermögen, doch Schätzungen zufolge liegt dieses im niedrigen bis mittleren einstelligen Millionenbereich. Diese Schätzungen basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen über seine Einnahmen aus verschiedenen Quellen.

Sein Erfolg zeigt, wie das Internet neue Wege zum Erfolg eröffnet hat, die vor einer Generation noch undenkbar gewesen wären. MontanaBlack ist ein Beispiel dafür, wie mit Leidenschaft, Hingabe und einer gewissen Offenheit gegenüber dem eigenen Leben eine beeindruckende Karriere aufgebaut werden kann, die weit über das Gaming hinausgeht.

Moderne Printlösungen: Wie Online-Druckereien den Markt verändern

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Krupp Druck Druckerei Druck 22 05 23

Gedruckte Materialien spielen auch im digitalen Zeitalter eine zentrale Rolle. Ob Visitenkarten, Flyer, Broschüren, Plakate oder Verpackungen – Printprodukte sind für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen weiterhin unverzichtbar. Gleichzeitig hat sich die Art und Weise, wie Drucksachen bestellt werden, stark verändert. Klassische lokale Druckereien werden zunehmend durch Online-Druckereien ergänzt oder ersetzt. Diese Entwicklung bietet mehr Auswahl, Transparenz und Flexibilität. Dieser Leitfaden erklärt, warum Online-Drucklösungen so gefragt sind, welche Kriterien bei der Auswahl wichtig sind und weshalb Anbieter wie WirmachenDruck häufig genannt werden, ohne den Fokus ausschließlich auf ein einzelnes Unternehmen zu legen.

Die Bedeutung von Printprodukten in Kommunikation und Marketing

Trotz Social Media, E-Mail-Marketing und Online-Werbung behalten gedruckte Materialien ihren festen Platz. Studien zeigen, dass Printprodukte oft als glaubwürdiger, greifbarer und langlebiger wahrgenommen werden als digitale Inhalte.

Typische Einsatzbereiche von Druckprodukten sind:

  • Unternehmenskommunikation (Briefpapier, Geschäftsausstattung)
  • Marketing und Werbung (Flyer, Poster, Roll-ups)
  • Events und Messen (Banner, Eintrittskarten, Programmhefte)
  • Produktverpackungen und Etiketten
  • Private Anlässe (Einladungen, Fotobücher, Dankeskarten)

Die Qualität des Drucks beeinflusst dabei unmittelbar den Eindruck, den eine Marke oder Botschaft hinterlässt.

Was moderne Online-Druckereien auszeichnet

Online-Druckereien haben den Bestellprozess stark vereinfacht. Statt persönlicher Beratung vor Ort stehen digitale Tools, Konfiguratoren und automatisierte Abläufe zur Verfügung. Das bringt mehrere Vorteile mit sich:

  • Große Produktauswahl

Online-Anbieter bieten oft ein sehr breites Sortiment – von Standardprodukten bis zu Sonderformaten und individuellen Lösungen.

  • Transparente Preise

Dank Online-Kalkulatoren sehen Kundinnen und Kunden sofort, wie sich der Preis zusammensetzt. Mengenrabatte und Sonderaktionen sind klar ersichtlich.

  • Zeitersparnis

Bestellungen können rund um die Uhr aufgegeben werden, ohne Wartezeiten oder Öffnungszeiten beachten zu müssen.

  • Digitale Druckdatenprüfung

Viele Plattformen prüfen hochgeladene Druckdaten automatisch auf Fehler wie falsche Auflösung oder fehlende Beschnittzugaben.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Online-Druckerei

Da der Markt groß ist, lohnt es sich, verschiedene Anbieter zu vergleichen. Folgende Aspekte spielen dabei eine zentrale Rolle:

  • Druckqualität und Materialien

Papierarten, Grammaturen, Veredelungen (z. B. Lacke, Prägungen) und Farbtreue sind entscheidend für das Endergebnis.

  • Lieferzeiten und Zuverlässigkeit

Gerade bei Termindruck ist eine pünktliche Lieferung essenziell. Expressoptionen sind für viele Nutzer ein Pluspunkt.

  • Nachhaltigkeit

Immer mehr Kunden achten auf umweltfreundliche Produktionsprozesse, Recyclingpapier und klimaneutralen Druck.

  • Kundenservice

Auch im Online-Bereich bleibt persönliche Unterstützung wichtig – etwa bei Rückfragen zu Druckdaten oder Sonderwünschen.

Der Bestellprozess: Von der Idee zum fertigen Produkt

Der Ablauf bei Online-Druckereien ist in der Regel klar strukturiert:

  • Produktauswahl

Auswahl des gewünschten Produkts und der Spezifikationen wie Format, Papier und Auflage.

  • Datenupload

Hochladen der Druckdatei im vorgegebenen Format (z. B. PDF).

  • Prüfung und Freigabe

Automatische oder manuelle Kontrolle der Daten, anschließend Freigabe durch den Kunden.

  • Produktion und Versand

Nach Druck und Weiterverarbeitung wird das Produkt an die gewünschte Adresse geliefert.

Dieser standardisierte Prozess ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Abwicklung.

Marktüberblick: Vielfalt statt Monopol

Der deutsche Markt für Online-Druck ist vielfältig. Neben internationalen Anbietern gibt es zahlreiche nationale Plattformen, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen – etwa auf Geschäftskunden, Privatkunden oder nachhaltige Produktion.

Ein häufig genannter Anbieter in diesem Zusammenhang ist WirmachenDruck der als Beispiel für eine große Online-Druckplattform dienen kann. finden Nutzer eine breite Palette an Druckprodukten und Konfigurationsmöglichkeiten. Wichtig ist jedoch, dass ähnliche Leistungen auch von anderen Online-Druckereien angeboten werden, sodass ein Vergleich immer sinnvoll bleibt.

Warum Online-Drucklösungen häufig bevorzugt werden

Die wachsende Beliebtheit von Online-Druckereien lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen:

  • Skaleneffekte senken die Kosten pro Produkt
  • Standardisierte Prozesse erhöhen Effizienz und Geschwindigkeit
  • Digitale Schnittstellen erleichtern Wiederbestellungen
  • Hohe Vergleichbarkeit stärkt die Entscheidungsfreiheit der Kunden

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen bieten diese Vorteile einen einfachen Zugang zu professionellen Druckerzeugnissen.

Herausforderungen und Grenzen des Online-Drucks

Trotz aller Vorteile gibt es auch Aspekte, die bedacht werden sollten. Persönliche Beratung, wie sie lokale Druckereien bieten, ist online nur eingeschränkt möglich. Zudem können Sonderwünsche oder sehr individuelle Projekte mehr Abstimmung erfordern.

Fazit:

Online-Druckereien haben den Zugang zu hochwertigen Printprodukten deutlich vereinfacht. Sie bieten große Auswahl, transparente Preise und effiziente Abläufe. Anbieter wie WirmachenDruck stehen exemplarisch für diese Entwicklung, sind jedoch Teil eines breiten Marktes mit vielen Alternativen.

Wer sich mit den eigenen Anforderungen auseinandersetzt, Druckqualität, Service und Nachhaltigkeit vergleicht, kann die passende Lösung für jedes Druckprojekt finden. So bleibt Print auch in Zukunft ein wirkungsvolles Kommunikationsmittel – modern bestellt und professionell umgesetzt.

Landrat Thomas Barth packt bei der Abfallentsorgung mit an

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Foto: Kreisverwaltung Mainz-Bingen/Nina Becker

Früh aufstehen für einen Perspektivwechsel: Thomas Barth, Landrat des Landkreises Mainz-Bingen, hat einen außergewöhnlichen Arbeitstag absolviert. Statt Schreibtisch und Verwaltungsterminen begann sein Tag bereits um 5 Uhr morgens – mit einem Praktikum bei der Kommunalen Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen (KAW). Ziel war es, einen direkten Einblick in die tägliche Arbeit der Müllwerkerinnen und Müllwerker zu gewinnen.

Start auf dem Betriebsgelände in Mainz-Weisenau

Der Praktikumstag begann auf dem Betriebsgelände der Kommunale Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen in Mainz-Weisenau. Nach einer ausführlichen Sicherheits- und Arbeitsschutzeinweisung ging es für den Landrat in kompletter Arbeitsmontur direkt in den Einsatz. Gemeinsam mit dem Abfuhrteam führte ihn die Tour in den Ingelheimer Stadtteil Frei-Weinheim.

Vor Ort packte Thomas Barth tatkräftig mit an: Mülltonnen bereitstellen, entleeren, zurückstellen – Handarbeit im Takt des Müllfahrzeugs. „Das Praktikum hat deutlich gezeigt, wie viel harte Arbeit hinter diesem Job steckt und worauf man alles achten muss“, resümierte der Landrat. Bis 10.30 Uhr waren bereits 10,5 Tonnen Abfall eingesammelt worden.

Einblick in die Entsorgung auf der Ingelheimer Aue

Im Anschluss begleitete Barth das Abladen des gesammelten Mülls in der Müllverbrennungsanlage auf der Ingelheimer Aue. Auch hier verschaffte er sich einen Eindruck von den Abläufen der Abfallentsorgung und der Bedeutung eines reibungslosen Zusammenspiels aller Beteiligten.

Wertschätzung für unverzichtbare Arbeit

Der Landrat nutzte den Tag, um den hohen Stellenwert der Abfallwirtschaft zu betonen: „Die Arbeit der Müllwerkerinnen und Müllwerker ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Daseinsvorsorge. Sie wird bei Wind und Wetter geleistet – und das niemals digital. Dafür gebührt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern größter Respekt und unser aller Dank.“

Die KAW ist seit 2024 für die Sammlung, den Transport und die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen im gesamten Landkreis Mainz-Bingen zuständig und trägt maßgeblich zur Sauberkeit, Hygiene und Lebensqualität in der Region bei.

Lob von der KAW-Geschäftsführung

Auch Bernhard Eck, Geschäftsführer der KAW, zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Landrats: „Wir haben uns sehr gefreut, dass Thomas Barth persönlich in die Rolle unserer Kolleginnen und Kollegen geschlüpft ist – er hat ordentlich mit angepackt.“

Mit seinem Praktikum setzte der Landrat ein deutliches Zeichen für Anerkennung, Nähe zur Praxis und Wertschätzung kommunaler Arbeit.