BYC-News Blog Seite 1378

35 weitere Corona-Fälle in Mainzer Flüchtlingsunterkunft

Nachrichten Mainz | Wie das Gesundheitsamt Mainz-Bingen an diesem Dienstagabend mitteilte, wurden in der Flüchtlingsunterkunft im Mainzer Allianzhaus weitere 35 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet.


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94 Tests wurden durchgeführt

Bereits seit dem vergangenen Dienstag steht das Allianzhaus unter Quarantäne. Grund dafür war, dass zunächst eine dort lebende Familie positiv getestet wurde und im Anschluss weitere Fälle auf verschiedenen Stockwerken des Hauses auftraten. Alle im Allianzhaus unter Quarantäne stehenden Personen wurden daraufhin auf das Virus getestet. Insgesamt 94 Tests wurden von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes daher in den letzten Tagen dort durchgeführt.

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Stadt und Gesundheitsamt beraten über das weitere Vorgehen

Die ersten infizierten Familien wurden bereits ab dem Bekanntwerden des ersten positiven Testergebnisses am 14.05.20 in die Quarantäneeinrichtung nach Gonsenheim verlegt. Erst danach kam es zu weiteren Fällen und das Haus wurde unter Quarantäne gestellt. Insgesamt wurden nun 52 im Allianzhaus gemeldete Personen positiv getestet. Zur Zeit berät die Stadt Mainz und das zuständige Gesundheitsamt über das weitere Vorgehen.

 

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Motorradfahrer bei Unfall in Worms schwer verletzt

Nachrichten Worms | An diesem Montagmorgen gegen 07:00 Uhr kam es in der Ludwigstraße in Worms zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwere Verletzungen erlitten hatte.


Ein 38 Jahre alter Wormser befuhr mit seiner BMW die Ludwigstraße von der Wallstraße kommend in Richtung Süden. Vor ihm fuhr ein Müllauto, welches kurz vor der Kreuzung Hagenstraße am rechten Fahrbahnrand zum Entleeren der Mülltonnen anhielt. Der Motorradfahrer setzte an, um das Müllauto zu überholen und wollte über die Gegenfahrbahn an diesem vorbeifahren. Gleichzeitig tastete sich ein 51-jähriger Fahrer eines PKW vor dem Müllfahrzeug in den fließenden Verkehr, um dort entgegengesetzt in Richtung Wallstraße zu fahren. Der PKW stieß mit dem überholenden Motorrad zusammen, woraufhin der Fahrer stürzte und noch rund 15 Meter über den Asphalt rutschte.

Der Motorradfahrer erlitt bei dem Sturz Verletzungen an Schulter und Becken und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und an den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 6000 Euro. Aufgrund der Unfallaufnahme kam es bis nach 08:00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen.

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Mainz: Frau prügelt sich mit Mann und verletzt drei Polizisten

Nachrichten Mainz | An diesem Montagabend gegen 22:40 Uhr kam es zu einem Vorfall in der Lauterenstraße Ecke Fischtorplatz. Polizeibeamte wurden zunächst zu einer Prügelei gerufen. Am Ort des Geschehens angekommen, wurden die Beamten dann jedoch selbst angegriffen. Dabei wurden drei Polizeibeamte verletzt.


Mehrere Anrufer hatten der Polizei zunächst eine Schlägerei zwischen einem Mann und einer Frau gemeldet. Als die Beamten vor Ort eintrafen, fanden sie ein lautstark streitendes Paar vor. Die beiden Kontrahenten wurden von der Polizei getrennt und sollten dann kontrolliert werden. Bevor es allerdings dazu kam, drehte sich die Frau um und wollte gehen, woraufhin sie von den Beamten dazu aufgefordert wurde stehen zu bleiben. Daraufhin drehte sie sich um und schlug einem der Polizisten mit der flachen Hand gegen die Brust.

Um weitere Angriffe von der Frau gegenüber den Beamten zu verhindern wurde sie zu Boden gebracht und gefesselt. Dagegen wehrte sie sich heftig und trat gezielt um sich, wobei sie einen der Beamten an der Hand traf. Zudem spuckte die Beschuldigte um sich und rief dabei „Corona, Corona“, weswegen die Beamten Spuckschutzhauben anzogen. Nachdem sich die Frau etwas beruhigt hatte, wurde ihr gestattet sich hinzusetzen. Bevor es allerdings dazu kam, trat die Frau einem Beamten gegen das Schienbein.

Die Frau wurde daraufhin auf die Wache gebracht. Dort beruhigte sie sich, sodass sie dann wieder entlassen werden konnte. Bei den Angriffen wurde eine Polizeibeamtin am Knie verletzt und zwei Polizeibeamte wurden am Daumen, dem Schienbein und der Brust verletzt. Den Dienst konnten sie allerdings weiter fortsetzen. Gegen die Frau wurde eine Anzeige wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt gefertigt. Zudem wurden gegen die Frau und ihren Partner Anzeigen erstellt wegen gegenseitiger Körperverletzung. Weiterhin wird durch das zuständige Gesundheitsamt geklärt, ob die Frau wirklich mit dem Coronavirus infiziert ist. Die Ergebnisse werden dann dem Polizeipräsidium übermittelt.

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Vorsorgeuntersuchung rettet 73-Jähriger zweimal das Leben

Nachrichten Bad Kreuznach | Die Enkel von Hannelore Schwarz aus Bockenau im Kreis Bad Kreuznach dürfen sich bei ihrer Oma einmal die Woche etwas zu Essen wünschen. Das genießt auch die 73-Jährige, denn sie ist froh, noch gebraucht zu werden. Das ist für sie nicht selbstverständlich, denn bei ihr wurde zwei Mal bei Vorsorgeuntersuchungen Krebs diagnostiziert. In beiden Fällen wurde die Krankheit früh genug erkannt und Hannelore Schwarz besiegte den Krebs. Deshalb appelliert sie anlässlich des Internationalen Tages der Frauengesundheit am 28. Mai an alle Frauen unbedingt zur Früherkennung zu gehen.


Hannelore Schwarz dazu

„Da ist etwas!“, das sagt ihr der Frauenarzt zum ersten Mal im Jahr 2003. Die Diagnose: Brustkrebs. „Ich habe mich vorher nicht selbst abgetastet, bin aber regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gegangen“, erzählt Hannelore Schwarz. Die Brust konnte bei der operation erhalten werden. Das ist heute in den meisten Fällen möglich, wenn der Krebs rechtzeitig erkannt wird. Sollte die Brust doch ganz oder zum Teil entfernt werden müssen, besteht am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach die Möglichkeit, die Brust mit eigenem Gewebe wieder aufzubauen.

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Je früher der Krebs erkannt wird, umso größer sind die Chancen

Danach war Hannelore Schwarz sieben Jahre krebsfrei. Trotzdem oder besonders deshalb hat sie die Vorsorgeuntersuchungen weiterhin sehr ernst genommen. Dr. Michael Kumbartski, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Diakonie Krankenhaus, betont: „Je früher wir den Krebs oder seine Vorformen erkennen, desto größer ist die Chance, dass die Patientin nach der Behandlung gesund nach Hause geht.“

Gleich zwei Mal hat die Vorsorgeuntersuchung der 73-Jährigen das Leben gerettet, denn im Jahr 2010 hieß es erneut: „Da ist etwas!“ Beim zweiten Mal waren die Eierstöcke befallen. Nur weil der Krebs erneut rechtzeitig erkannt wurde, kann Hannelore Schwarz heute fit und gesund leben. Noch mit 73 Jahren unterstützt sie im Weinhaus Schwarz in Bockenau ihren Sohn und seine Familie. „Langeweile habe ich nie“, sagte die Rentnerin.

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Dr. Kumbartski ist stolz auf seine ehemalige Patientin

„Es ist wichtig, dass die Frauen in jeder Lebensphase auf ihren Körper achten und ihn beobachten.“ Er beobachtet, dass einige Frauen die Vorsorge vernachlässigen, wenn ihre Familienplanung abgeschlossen ist. Auch er rät Frauen dazu, präventiv auf ihr Gewicht zu achten und gesund zu leben. „Sport, gesunde Ernährung und ein rauchfreies Leben sind das Beste, was Sie für Ihren Körper tun können. Die Vorsorgeuntersuchungen sind der nächste konsequente Schritt.“, so Dr. Kumbartski.

Hannelore Schwarz hat zweimal gegen den Krebs gekämpft und zweimal gesiegt: „Ich kann jeder Frau nur raten: Geht jedes Jahr zur Vorsorge. Sie rettet Leben.“

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Kreis Groß-Gerau setzt Wasserstoff-Bus im Linienverkehr ein

Nachrichten Kreis Groß-Gerau | An diesem Montag erfolgte im Kreis Groß-Gerau der Einstieg in die H2 Mobilität im öffentlichen Nahverkehr. In den nächsten Jahren wird sich dies nachhaltig unter der Nutzung emissionsfreier Antriebe weiterentwickeln.


Landrat Thomas Will dazu

„Dieses Ziel hat der Kreis Groß-Gerau für die weitere Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in den nächsten Jahren vorgegeben“ erklärte Landrat Thomas Will an diesem Montag in Groß-Gerau: „Der Einsatz eines Brennstoffzellenbusses im Linienverkehr ist ein sehnlich erwartetes Aufbruchssignal für die weiteren Bestrebungen des Kreises die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich der Einsatz des Energieträgers Wasserstoff nicht nur bei Bussen, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Mobilität und des Güterverkehrs durchsetzt.“

Wasserstoff betriebener Citaro von Mercedes-Benz

Die Lokale Nahverkehrsgesellschaft mbH Kreis Groß-Gerau (LNVG) unterstützt die Ziele des Kreises. In Kooperation mit der Fa. Hy2Serv GmbH wird künftig ein mit Wasserstoff betriebener Citaro von Mercedes-Benz auf der Buslinie 42 zwischen Groß-Gerau über Dornheim und Wolfskehlen nach Griesheim unterwegs sein.

Der Bus befindet sich bereits seit dem Jahr 2018 auf dem Betriebsgelände des Industrieparks in Frankfurt-Höchst im Einsatz. Er zeichnet sich durch eine hohe Verlässlichkeit und Sparsamkeit aus. „Für den ÖPNV-Regelbetrieb, ein besonders maßgeblicher Punkt, stellt die Reichweite von bis zu 450 km dar“, erklärt Christian Sommer, Geschäftsführer der LNVG, „denn diese Antriebstechnologie bietet gegenüber einem Dieselbus nahezu vergleichbare Einsatzbedingungen.“

Christian Winzenhöler, Geschäftsführer der Hy2Serv GmbH freut sich darüber, „dass die in seinem Unternehmen gesammelten betrieblichen Erfahrungen mit den strategischen Zielsetzungen im Kreis Groß-Gerau gebündelt werden“ und hofft, „dass dieses Projekt der Einführung emissionsfreier Mobilitätslösungen neue Impulse verleiht“. Denn bisher stagniere die Beschaffung von Bussen mit einem Wasserstoffantrieb.

Erster Kreisbeigeordnete Walter Astheimer dazu

Der erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer dankte Herr Winzenhöler für die Kooperationsbereitschaft. Zudem nimmt er Bezug auf die Verzögerungen bei der Beschaffung von Wasserstoff-Bussen: „Neben der Lieferfähigkeit der Industrie stellt uns insbesondere die Finanzierung der Fahrzeuge vor erhebliche Herausforderungen. Gerade in der aktuellen Situation ist eine auskömmliche Fahrzeugförderung von größter Bedeutung. Ein entsprechend zeitnaher Aufruf im Rahmen der avisierten Nationalen Wasserstoffstrategie ist erforderlich, damit unsere Mobilitätsstrategie, die einen maßgeblichen Beitrag zur Verringerung der Umweltbelastungen leistet, umgesetzt werden kann.“, erklärte Will.

24 Wasserstoff-Busse in den kommenden Jahren

Die LNVG-Prokuristin Angelika Reinhardt unterstützt die Aussagen des ersten Kreisabgeordneten. Sie verweist auf die außerordentliche Dringlichkeit, da „bereits in den Jahren 2022/2023 die Beschaffung von 24 Brennstoffzellenbusse erfolgen muss, damit die entsprechende Anzahl an Dieselfahrzeugen aus dem Betrieb genommen werden kann“. Ein Gutachterkonsortium, bestehend aus TÜV Rheinland AG und der EMCEL GmbH begleitet den Beschaffungsprozess. Bereits für die Entwicklung eines Masterplans für den Einsatz alternativer Antriebstechnologien im Linienverkehr im Kreis Groß-Gerau zeigte sich das Konsortium verantwortlich. Dieser Masterplan sieht eine nachhaltige Umstellungsstrategie vor. Ziel des Plans ist es, bis spätestens 2030 eine emissionsfreie Busflotte aufzubauen.

Marcel Corneille, Geschäftsführer der EMCEL GmbH dazu

Herr Marcel Corneille, Geschäftsführer der EMCEL GmbH verweist auf die Pilotphase, die im Masterplan für das Jahr 2020 vorgesehen ist. Diese wird nun mit der Kooperation von LNVG und HY2Serv zeitgerecht umgesetzt. „Ich bin davon überzeugt, dass der erste Einsatz eines wasserstoffbetriebenen Fahrzeugs im Kreis Groß-Gerau nicht nur seinen Teil zur Vermeidung von Emissionen beiträgt, sondern insbesondere durch sein geräuscharmes Fahren Anwohner und Fahrgäste gleichermaßen von dieser Technologie überzeugt.“

LNVG-Geschäftsführer Christian Sommer weist darauf hin, dass „die Energie- und Mobilitätswende entsprechend ganzheitlich zu betrachten ist, zumal der Erfolg der Investitionen in die Technologie auch durch den weiteren Ausbau des Verkehrsangebotes begleitet werden muss. Das durch Corona unterbrochene Fahrgastwachstum wird sich mittelfristig fortsetzen, sodass der ÖPNV mit der Umstellung auf Brennstoffzellenbusse einen signifikanten Beitrag zur Emissionsreduktion im Verkehrssektor leistet.“

Sanierung des Ruprechtsturm in Oppenheim abgeschlossen

Nachrichten Oppenheim – „Nicht die Asche aufzubewahren, sondern das Feuer zu schüren“, lautet ein berühmter Ratschlag im Umgang mit Tradition. Und so ist dem „Förderverein Ruprechtsturm“ ein kleines Wunder gelungen. Mit der Sanierung des erhabenen Aussichtsturms konnte ein lebendiges Stück Stadtgeschichte konserviert werden. Und vorallem erreichten die emsigen Ehrenamtlichen neben der Renovierung auch eine Begehbarkeit für alle, die die Aussicht über das Rheintal vom Taunus bis zum südlichen Odenwald genießen möchten.


„Wir, als Stadt, möchten unseren großen Dank und Lob unserem Landrat a.D. Gerulf Herzog und seinem Team aussprechen, das hier mehr als Beachtliches geleistet hat. Angesichts der Gesamtkosten von knapp über 100 000 Euro grenzt das für einen verhältnismäßig kleinen Verein an eine übermenschliche Leistung, mit der Geschichte in der Geschichte geschrieben wurde“, so Stadtbürgermeister Walter Jertz und der Erste Beigeordnete Rainer Ebling im Rahmen einer Besichtigung der Sehenswürdigkeit in der Dalbergerstraße.

Rückblick

Die Oppenheimer Bürger stellten um die Jahrtausendwende fest, dass sich ihr Aussichtsturm auf dem Weg zur Ruine Landskrone sichtbar zur Straßenseite geneigt hatte. Der Turm konnte aufgrund seiner Baufälligkeit nicht mehr bestiegen werden. Und so beschlossen Oppenheimer Bürger im April 2010, einen Förderverein zur Erhaltung des Ruprechtsturmes, früher „Schneiderturm“ genannt, zu gründen. Der Schneiderturm,
der unter der Burganlage Landskrone stand, wurde im Jahre 1689 zerstört. In der heutigen Form wurde er 1903 wieder errichtet, wobei die Außenfassade mit dem gleichen Steinmaterial verblendet wurde wie beim Amtsgericht Oppenheim.

Die Neigung des Turms war beängstigend

„Der Ausbau der Dalbergerstraße mit der Verlegung der Kanalisation, die sehr dicht an dem Fundament des Turmes führt, beeinträchtigte das Fundament des Turmes, so dass sich eine
beängstigte Neigung ergab. Gutachten stellten fest, dass die Spitze des Turmes 25 Zentimeter aus dem Lot war. Die ersten Angebote zur Sanierung des Turmes lagen bei etwa 25 000 Euro“, erinnert sich Gerulf Herzog, Vorsitzender des Vereins und Triebfeder der Initiative.

Zu Beginn musste der Turm zunächst stabilisiert werden, anschließend das Mauerwerk gereinigt, Efeuwurzeln entfernt, die zerbröselnden Steine erneuert und das gesamte Mauerwerk verankert werden. Gleichzeitig wurde die Ausgangsplattform saniert und mit einem neuen Boden versehen sowie ein Abflussanlage für die Oberflächenwasser geschaffen. Auch das Dach wurde komplett erneuert. „Die Firma Leilich hat die Kosten übernommen und somit dem Förderverein den Betrag in Höhe von rund 5000 Euro gespendet“, ist Herzog restlos begeistert von der Unterstützung. Zuletzt wurde die Spindel, die völlig zerbrochen war, mit dem Treppenaufgang völlig neu ersetzt.

Gerulf Herzog dankt allen Beteiligten

„Mein Dank gilt allen Vereinsmitgliedern, insbesondere Georg Finck für die Spendensammlung, Elisabeth Jürging für die Kassenführung und die Antragstellung zur Ehrenamtsförderung sowie Georg Wallo aus Grünstadt für die Bauüberwachung, und allen Unterstützern, die so tatkräftig an der Wiederbelebung dieses einmaligen Oppenheimer Wahrzeichens beteiligt waren“, sagt Herzog, der sich, auch dank seiner guten Beziehungen zu seinem Nachfolger Claus Schick und seiner Nachfolgerin Dorothea Schäfer, über eine Förderung aus der Ehrenamtsförderung des Landkreises Mainz Bingen freuen konnte.

Schafe als natürliche Rasenmäher in Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Einigen Menschen dürfte es bereits aufgefallen sein. In den vergangenen Wochen grasen Schafe auf einem Wiesengelände zwischen den Straßen „Unter der Ruth“ und „Ulmenstraße“ im Stadtteil Ginsheim.


Ein erstmaliges Projekt

Es handelt sich bei der aktuellen Schafweidehaltung im Stadtgebiet um ein erstmaliges Projekt. Dieses wurde von der Stadtverwaltung in Absprache mit Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha seit April 2020 genehmigt. Das Projekt ermöglicht es, ökologisch wertvolle Flächen naturnah zu pflegen. Daher stellt die Schafweidehaltung eine umweltschonende und sinnvolle Alternative zum Mähen mit Maschinen dar. Außerdem können die Schafe auch dort Gras fressen, wo Maschinen nur schwer hin gelangen. Die Tiere leisten zudem einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Offenlandschaft und damit zum Naturschutz, zur Artenvielfalt und zur Erhaltung der Landschaftsbilder im Stadtgebiet. Natürlich werden dadurch auch die Kosten für die Entsorgung von Mähgut entfallen, was die städtischen Haushalte entlasten wird.

Zurzeit werden die Schafe von einer Hobby-Schäferin aus Mainz behütet. Die Stadtverwaltung prüft weitere Flächen im Stadtgebiet, die für die Schafhaltung geeignet sein könnten.

Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha dazu

„Als ich gefragt wurde ob wir Schafe als natürlichen Rasenmäher einsetzen wollen, habe ich sofort ja gesagt. Aufgrund eigener Schaf- und Ziegenhaltung kenne ich die Vorteile und weiß um den ökologischen Mehrwert. Zudem ist es aber auch immer ein schönes Erlebnis, wenn Familien mit Kindern auch mal Nutztiere live sehen können, denn wo gibt es hier in der Gegend noch Schäfer, die mit ihren Schafen von Wiese zu Wiese ziehen,“ so Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha.

 

Rheinland-Pfalz: Rechtsextremisten radikalisieren sich immer schneller

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz bezeichnete den Rechtsextremismus als die zurzeit größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland und Rheinland-Pfalz. Laut Lewentz radikalisieren sich Rechtsextreme zunehmend schneller.


Rechtsextremismus zurzeit die größte Bedrohung

„Die Ereignisse des vergangenen Jahres, die Anzahl der durch ‚rechte‘ Gewalt Getöteten und Verletzten, ausländer- und muslimenfeindliche Einstellungen sowie antisemitische Ressentiments, die bis in die Mitte der Gesellschaft reichen, und eine erschreckende Hetze in den Sozialen Medien zeigen, dass Rechtsextremismus zurzeit die größte Bedrohung für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung darstellt“, erklärte Lewentz bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2019. Für die Landesregierung habe daher die Bekämpfung des Rechtsextremismus oberste Priorität.

Radikalisierung immer schneller und häufig anonym

Laut Lewentz radikalisieren sich Rechtsextremisten immer schneller, oftmals anonym und ohne in rechte Strukturen eingebunden zu sein. Dabei spiele das Internet fast immer eine Rolle. „Frühzeitig mitzubekommen, wie ein Mensch auf diese Weise immer weiter abdriftet, verlangt unsere vollste Aufmerksamkeit“, so Lewentz. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Rechtsextremisten im Jahr 2019 um 85 Personen auf rund 735 gestiegen.

Zunehmende Bedeutung des Internets

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Internets für die Radikalisierung und Verbreitung von Hass und Hetze, hat der rheinland-pfälzische Verfassungsschutz reagiert. Die Überwachung von Sozialen Medien und Messenger-Diensten wurde daher intensiviert.  Seit dem 1. August 2019 sichtet die Taskforce „Gewaltaufrufe rechts“ im Internet entsprechende Aufrufe und leitet sie bei Bedarf an die Polizei und die Staatsanwaltschaft weiter, erklärt Lewentz.

„Rheinland-Pfalz gehörte zu den ersten Ländern bundesweit, die eine solche Einheit gegen Hasskriminalität aufgestellt haben“, sagte Lewentz. Mehr als 60 relevante Sachverhalte seien von der Taskforce bereits ermittelt und an die Strafverfolgungsbehörden übergeben wurden. Auch wurden mehr als 110 Strukturermittlungen durchgeführt, um rechtsextreme Netzwerke aufzudecken. „In Zukunft rücken auch der breiten Öffentlichkeit weniger bekannte Internet-Foren, in denen sich Rechtsextremisten aufhalten, stärker in den Blickpunkt“, so Lewentz.

Bemühungen von Rechtsextremisten halten an

Der Innenminister betonte jedoch, dass die Bemühungen von Rechtsextremisten um Anschluss an Positionen und Strukturen der gesellschaftlichen Mitte anhielten. Es bestehe die Gefahr des langfristigen Aufweichens der Grenzen zwischen neuen gesellschaftlichen Protestbewegungen auf der einen und „klassischem“ Rechtsextremismus auf der anderen Seite.

Doch auch immer öfter versuchen Extremisten, Anliegen der gesellschaftlichen Mitte wie den Klima- und Umweltschutz, die Verteidigung von Bürgerrechten und eine soziale Wirtschaftsordnung für sich zu vereinnahmen. So konnten Protestbündnisse wie beispielsweise die „Querfront“ entstehen. Diese lassen sich nicht in rechts oder links einteilen und umfassen sowohl besorgte Bürger als auch Extremisten und Verschwörungstheoretiker. Die Reaktionen auf die Ausbreitung des Coronavirus und auf die staatlichen Maßnahmen, um die Ausbreitung einzudämmen seien gute Beispiele dafür, so der Minister.



Islamismus und islamistischer Terror bleiben besondere Herausforderungen

Obwohl die Zahl der Anschläge in Europa im vergangenen Jahr zurückging und Deutschland kein Ziel eines Anschlags islamistischer Terroristen wurde, bleiben der Islamismus und der islamistische Terrorismus besonders große Herausforderungen für die Sicherheitsbehörden. Lewentz betonte, dass die hohe Zahl von Ermittlungsverfahren im Bezug mit Terrorismus vereitelte Anschläge die anhaltende Bedrohung verdeutlichten.

Eine zwar absehbare, aber doch relativ neue Herausforderung für die Sicherheitsbehörden und die Justiz seien die sogenannten Rückkehrer. „Personen, die sich an Kämpfen an sogenannten Jihad-Fronten in der Nahostregion beteiligten und nach Deutschland zurückgekehrt sind, werden wir genau im Auge behalten“, erklärte der Minister. Denn die Strukturen existieren auch nach der militärischen Niederlage der Terror-Organisation „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak im Untergrund weiter. In den vergangenen Jahren seien 19 Islamisten aus Rheinland-Pfalz nach Syrien oder den Irak ausgereist, von denen drei zurückgekehrt waren.

„Reichsbürger“-Spektrum hat mittlerweile einen beträchtlichen Umfang

Auch das „Reichsbürger“-Spektrum hat mittlerweile einen beträchtlichen Umfang erreicht. Ende 2017 wurden ihm in Rheinland-Pfalz rund 500, Ende 2018 etwa 550 Personen zugerechnet. Die Zahl stieg zum Jahresende 2019 auf 650. Nach wie vor richten sich die Aktivitäten der „Reichsbürger“ vor allem gegen die öffentliche Verwaltung und die Justiz. „Der Rechtsstaat wird den Provokationen der Reichsbürger weiterhin konsequent begegnen, Rechtsverstöße konsequent ahnden und die Bediensteten der Verwaltung gegen ihre Umtriebe wappnen“, betonte der Minister. So konnten auch im vergangenen Jahr zahlreiche waffenrechtliche Erlaubnisse entzogen und Schusswaffen eingezogen werden.

Radikalisierung der linksextremistischen Szene

Zudem gebe es in mehreren Bundesländern Anhaltspunkte für eine Radikalisierung eines Teils der gewaltbereiten linksextremen Szene, erklärte Lewentz. Dort sei die Hemmschwelle zur Gewaltbereitschaft weiter gesunken. Im Vergleich zu den bundesweiten Zahlen trete die Szene in Rheinland-Pfalz jedoch kaum gewalttätig in Erscheinung.

Das wichtigste Aktionsfeld rheinland-pfälzischer Linksextremisten sei 2019 der „Antifaschismus“ geblieben, der sich nicht nur gegen Rechtsextremisten und populisten gerichtet habe, sondern gegen die staatliche Ordnung insgesamt. In diesem Rahmen kann es beispielsweise bei sogenannten Outing-Aktionen durchaus zu gefährlichen Körperverletzungen kommen. Vor allem öffentliche Veranstaltungen der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) seien das Ziel mehrerer Protestaktionen gewesen.

Die Aktionen und Proteste, die sich gegen die Demonstrationen des „Frauenbündnisses Kandel“ in der Südpfalz richteten, hätten gegenüber 2018 abgenommen. Das Treiben von Linksextremisten muss auch künftig vom Staat genau verfolgt werden, sagte der Minister. Falls nötig, werde man konsequent dagegen vorgehen.



Arbeiterpartei Kurdistans ein bedeutender Faktor

Gemessen an der Größe ihrer Anhängerschaft und den Aktivitäten in Deutschland sei die „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) im Bereich des nichtislamistischen Ausländerextremismus der bedeutendste Faktor geblieben, berichtete der Innenminister. Im Jahr 2019 wurden die Aktivitäten der PKK von den kämpferischen Auseinandersetzungen mit dem türkischen Militär und den Maßnahmen des türkischen Staates gegen die Organisation und ihr nahestehende Gruppierungen bestimmt.

Deutschland weiterhin im Fokus von Cyberangriffen

Die Bundesrepublik Deutschland hat eine wichtige politische, wirtschaftliche und technologische Stellung in Europa. Nicht zuletzt deswegen steht Deutschland weiterhin im Fokus fremder Nachrichtendienste, so Lewentz. Die meisten der gegen Deutschland gerichteten Spionageaktivitäten gingen von Russland und China aus. Die Zahl der Cyberangriffe, die sich vor allem gegen Politik, Staat und Wirtschaft gerichtet haben, sei zuletzt wieder gestiegen. Neben massiver Datenspionage rückte dabei auch immer mehr die Sabotage hochsensibler Bereiche wie Krankenhäuser in den Mittelpunkt, erklärte der Minister. Der rheinland-pfälzische Verfassungsschutz verzeichne diesbezüglich aufgrund einer gestiegenen Sensibilität der Betroffenen auch eine höhere Nachfrage nach Beratungsangeboten.

Auch die Öffentlichkeit und bestimmte gesellschaftliche Gruppen sind aber immer wieder Ziel der Aktivitäten von fremden Nachrichtendiensten. Mit Falschinformationen wird versucht, die gesellschaftliche und politische Meinungsbildung zu beeinflussen. Zuletzt habe es im Zusammenhang mit dem Coronavirus entsprechende Kampagnen dagegen gegeben.  „Der rheinland-pfälzische Verfassungsschutz wird diese Aktivitäten auch in Zukunft genau verfolgen und seiner Rolle als ‚Frühwarnsystem‘ gerecht werden“, betonte der Innenminister.

Raunheim: Vater flüchtet aus Angst vor Sohn auf Hausdach

Nachrichten Raunheim | An diesem Montagabend gegen 20:55 Uhr kam es zu einem Vorfall in einem Mehrfamilienhaus in der Ringstraße in Raunheim. Dabei hatte es ein 26 Jahre alter Mann auf seine Schwester und seinen Vater abgesehen.


Der 26-Jährige drohte, er wolle seiner 23-Jährigen Schwester und seinem 51-Jährigen Vater „etwas antun“. Zu diesem Zweck hatte er dann einen Nachbarn dazu aufgefordert, ihm ein Messer zu geben. Dieser Aufforderung wollte der Nachbar jedoch nicht nachkommen, woraufhin der 26-Jährige zunächst das Haus verließ. In der Zwischenzeit hatte ein weiterer Anwohner des Hauses die Polizei über die Situation informiert.

Allerdings kehrte der Angreifer zu dem Haus zurück, noch bevor die Polizei dort eintraf. Dort versuchte er mit aller Gewalt in die Wohnung zu gelangen, in der sich sein Vater befand. Dieser brachte sich aus Angst vor seinem Sohn auf dem Dach des Hauses in Sicherheit.

Die in der Zwischenzeit eingetroffenen Polizeibeamten konnten den 26-Jährigen im Haus festnehmen. Um den Familienvater wieder sicher vom Dach runter zu bringen wurde er durch die ebenfalls angeforderte Feuerwehr gesichert, als er in eine Nachbarwohnung zurück kletterte. Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und werden von der Polizei ermittelt.

19-Jähriger von Tätergruppe angegriffen am Rheinufer Kastel

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Samstagabend gegen 23:15 Uhr griffen mehrere Personen einen 19 Jahre alten Jugendlichen am Rheinufer in Kastel an. Der Geschädigte gab gegenüber der Polizei an, dass er sich mit einem Bekannten unterhalb des Hochkreisels getroffen hatte, als mehrere Personen auf ihn zukamen und ihn ohne ersichtlichen Grund getreten und geschlagen hatten.

Der Geschädigte konnte die Angreifer nicht beschreiben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 – 345 224 0 zu melden.

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Vermeintliche Feuerwehrleute überfallen Seniorin an der Haustür

St. Wendel. Zwei Jugendliche haben am Samstag eine Seniorin an deren Haustür in der Bungertstraße überfallen. Sie hatten sich dafür als vermeintliche Spendesammler für die Jugendfeuerwehr ausgegeben. Einen der Verdächtigen hat die Polizei nach eigenen Angaben überführt.

Brand in einem Imbiss in Mainz-Gonsenheim

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Montagnachmittag gegen 14:40 Uhr kam es zu einem Brand in der Werrastraße in Mainz-Gonsenheim. In einem Imbiss fing eine Fritteuse Feuer. Den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es, den Brand nach kurzer Zeit zu löschen.

Bei dem Feuer wurde niemand verletzt, allerdings wurde der Imbiss und vor allem die Küche beschädigt. Wie hoch der entstandene Schaden ist, kann zur Zeit noch nicht genau gesagt werden. Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen übernommen.

SPD kritisiert drohende Schließung von Galeria Karstadt Kaufhof in Mainz

Nachrichten Mainz | Die Mainzer Altstadt-SPD kritisiert die drohende Schließung der Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof in der Landeshauptstadt Mainz. Besonders kleinere Betriebe seien durch die Krise in eine wirtschaftliche Notsituation geraten und würden sich verzweifelt darum bemühen, den Betrieb und ihre Angestellten durch diese Situation zu retten.


Große Konzerne in der Pflicht

Aufgrund dieser schwierigen Situation sieht die SPD vor allem große Konzerne in der Pflicht. Die SPD erwartet von Konzernen wie der Signa Holding als Eigentümerin der Galeria Warenhäuser, dass sie ihre Standorte versuchen zu halten. Dabei geht es natürlich auch um die Erhaltung zahlreicher Arbeitsplätze.

Die Vorsitzenden der Altstadt-SPD Lutz Hofer und Marie Kaiser dazu

„Es darf nicht sein, dass der mittelständische Einzelhandel und die Gastronomie in Mainz an ihre Grenzen gehen, um Arbeitsplätze zu erhalten, große Betriebe aber gleichzeitig Massenentlassungen planen“, so die Vorsitzenden, in einer Erklärung.

„Wir drücken unsere volle Solidarität mit allen Angestellten aus, deren Arbeitsplätze aktuell gefährdet sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Wir fordern, dass auch GALERIA Karstadt Kaufhof dies anerkennt und entsprechend handelt. Die Corona-Krise darf nicht als Vorwand dienen, Restrukturierungsmaßnahmen durch die Hintertür durchzuführen. Wer Staatshilfen und damit Steuergeld in Anspruch nimmt, darf dies nicht für ohnehin nötige Sanierungsmaßnahmen missbrauchen. Mit der finanziellen Hilfe von Bund und Ländern muss solidarisch umgegangen werden“, erklären Hofer und Kaiser.