BYC-News Blog Seite 1379

Über 100 Infizierte nach Gottesdienst in Frankfurt

Nachrichten Frankfurt | Update 25. Mai 11 Uhr: Nach dem Gottesdienst in der freien baptistischen Gemeinde in Frankfurt sind mindestens 107 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Gesundheitsminister Kai Klose dazu: „Diese Situation zeigt, wie wichtig es ist, dass wir alle wachsam bleiben und nicht leichtsinnig werden.“


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Nachverfolgung der Kontaktpersonen läuft

„Stand jetzt haben sich mindestens 107 Personen mit Wohnsitzen in Frankfurt und drei weiteren hessischen Landkreisen infiziert“, teilt Gesundheitsminister Kai Klose mit. „Die Gesundheitsämter vor Ort haben die Kontaktpersonennachverfolgung unmittelbar aufgenommen, das Land steht mit ihnen in engem Kontakt.“ Aufgabe der Gesundheitsämter sei es auch, Hergang und Kontaktpersonen zu ermitteln und falls nötig Quarantänemaßnahmen anzuordnen, um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

„Diese Situation zeigt, wie wichtig es ist, dass wir alle – gerade während der Lockerungen, die jetzt wieder möglich gemacht werden – wachsam bleiben und nicht leichtsinnig werden. Das Virus ist weiterhin da und will sich verbreiten. Unser bester gemeinschaftlicher Schutz ist das Einhalten der Hygiene-, Abstands- und Mund-Nasen-Schutz-Regeln“, appelliert Klose abschließend an die Bevölkerung.

Erstmeldung 23. Mai 11:37 Uhr: Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, haben sich mehrere Personen am 10. Mai bei einem Gottesdienst der Evangeliumschristen-Baptisten-Gemeinde in Frankfurt-Rödelheim mit dem Coronavirus infiziert.

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Personen aus dem ganzen Rhein-Main Gebiet betroffen

Menschen aus dem ganzen Rhein-Main Gebiet sind betroffen. Antoni Walczok, der stellvertretende Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts bestätigte dies gegenüber der Frankfurter Rundschau. Er berichtet, dass auch Personen aus den umliegenden Landkreisen betroffen seien. Unter anderem auch aus dem Wetteraukreis, dem Hochtaunuskreis und dem Main-Kinzig-Kreis.

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Allein in Hanau 16 Personen positiv getestet

Um wie viele Personen es sich insgesamt genau handele, könne er allerdings nicht genau sagen. Allerdings wurden allein in Hanau 16 Personen positiv getestet worden, die zuvor den Gottesdienst besuchten oder in Kontakt mit den Besuchern des Gottesdienstes standen. „Es gab keine Verletzung einer Rechtsverordnung“, erklärte Walczok.

Zudem sei der Vereinsvorsitzender Eugen Steiger im Krankenhaus, berichtete Steigers Tochter der Frankfurter Rundschau gegenüber.

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Autofahrer mit 3 Promille in Worms unterwegs

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Sonntagmittag gegen 13:30 Uhr bemerkte ein Verkehrsteilnehmer einen anderen PKW, der in Schlangenlinien die L439 von Worms-Herrnsheim in Richtung Osthofen befuhr und dann auf ein Grundstück abbog. Dies meldete der Zeuge bei der Polizei, die sich umgehend auf den Weg dorthin machte und das gemeldete Fahrzeug auch dort auffinden konnte. Zudem fanden die Beamten eine leere Bierflasche neben der Fahrertür.

Bei dem Fahrer, der ebenfalls an dem Haus angetroffen werden konnte, ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 3,08 Promille. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und es wurde Anzeige gegen ihn gestellt wegen Trunkenheit im Verkehr.

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Mann sticht mit Messer auf seine Eltern ein

Nachrichten Frankfurt | An diesem Sonntagabend um kurz vor 21:20 Uhr kam es zu einem Messerangriff in der Saalgasse in Frankfurt. Dort stach ein Mann in einem Mehrfamilienhaus mit einem Messer auf seine beiden Eltern ein.


Der 23 Jahre alte Sohn stach plötzlich und unerwartet auf seinen 62-jährigen Vater und seine 60-jährige Mutter ein. Schwer verletzt gelang es den Eltern, sich aus der Wohnung in der die drei zusammen lebten, in den Hausflur zu flüchten. Die Nachbarn hatten gegen 21:20 Uhr die Polizei verständigt, weil sie laute Schreie gehört hatten. Umgehend machten sich zahlreiche alarmierte Polizeibeamte auf den Weg zum Haus und konnten beim Eintreffen den Tatverdächtigen noch in der Wohnung vorfinden. Der 23-Jährige wurde von den Beamten festgenommen.

Die Eltern des 23-Jährigen wurden in ein Krankenhaus gebracht, es besteht jedoch keine Lebensgefahr. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchter Tötung, allerdings sind die genauen Hintergründe noch ungeklärt.

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Kreis Groß-Gerau | Verkehrsunfall mit sechs Verletzten in Rüsselsheim

Nachrichten Rüsselsheim | An diesem Sonntagabend gegen 19:35 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Friedensstraße in Rüsselsheim am Main. Bei dem Unfall wurden fünf Personen leicht und eine Person schwer verletzt.


Eine 27 Jahre alte Frau aus Rüsselsheim war mit ihrem Skoda Fabia in Richtung Darmstädter Straße unterwegs. In der Stadtunterführung kam sie aus noch unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Der ihr entgegenkommende 44 Jahre alten Mann, der mit seiner Frau und drei Kindern in einem Audi A3 unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Die beiden Fahrzeuge prallten frontal zusammen.

Bei dem Verkehrsunfall wurde die Skoda-Fahrerin schwer verletzt. Die fünf Personen im Audi zogen sich leichte Verletzungen zu. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden, sodass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro. Zudem wurde der Fahrerin des Skoda eine Blutprobe entnommen. Die Stadtunterführung musste bis 21:18 Uhr komplett gesperrt werden.

 

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Land Hessen züchtet vom Aussterben bedrohte Schildkröten

Nachrichten Hessen | Bereits im Jahr 1999 wurde das hessische Artenschutzprogramm Europäische Sumpfschildkröte gestartet. Hier setzen sich viele amtliche, aber auch ehrenamtliche Mitarbeiter für den Naturschutz ein. Gemeinsam mit dem Frankfurter Zoo und dem Opel-Zoo in Kronberg werden vom Aussterben bedrohte europäische Sumpfschildkröten gezüchtet, aufgezogen und später ausgewildert. Außerdem gibt es einige Partnerprojekte mit denen eng zusammen gearbeitet wird. Aber auch die Renaturierung wird mit dem Projekt „100 wilde Bäche“ gefördert.


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Nachzuchtprogramm entlässt die fünfhundertste Sumpfschildkröte in die Freiheit

Der Staatssekretär des Hessischen Umweltministeriums Oliver Conz berichtet: „Die Sumpfschildkröte ist die einzige Schildkrötenart, die es in Hessen gibt, doch leider ist sie auch vom Aussterben bedroht. Sie ist eine von vielen Arten, die dringend unseren Schutz benötigt.“ Gemeinsam mit den beiden hessischen Zoos in Frankfurt und Kronberg werden im Rahmen eines Nachzuchtprogramms Sumpfschildkröten gezüchtet. An diesem Freitag wurden zwölf Jungtiere im Natura-2000 Gebiet „Nidderauen bei Stockheim“ ausgewildert. Conz erklärt: „Ich freue mich, dass ich das fünfhundertste Jungtier und seine elf Mitstreiter aus dem Nachzuchtprogramm für Sumpfschildktöten in die Freiheit entlassen durfte.“

Ziel des Programms ist es, bis 2028 insgesamt 1000 Schildkröten an verschiedenen Orten in Hessen in die Freiheit zu entlassen. Das Land Hessen hat insgesamt 22 Millionen Euro für den Artenschutz und die Renaturierung bereitgestellt. „Das alles kommt Tieren und Pflanzen in und an unseren Bächen und Flüssen zu Gute und erhält ihre Lebensräume.“ erklärt Oliver Conz. Er berichtet weiter: „Die Klimakrise verschärft den Artenverlust und wir sind gefordert neben Maßnahmen für den Klimaschutz ebenfalls die biologische Vielfalt zu erhalten, die unser aller Lebensgrundlage ist.“

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Weitere Auswilderungen sind geplant

Die Europäische Sumpfschildkröte ist europaweit streng geschützt. Durch das Programm konnte der hessische Bestand stabilisiert werden, teilweise hat der Bestand sogar zugenommen. Im Rahmen des Artenschutzprogramms gibt es eine enge Zusammenarbeit mit ähnlichen Projekten in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, der Schweiz und dem Elsass. Gezüchtet werden die Tiere in den beiden hessischen Zoos in Frankfurt und Kronberg, wo sie bis zu ihrer Auswilderung aufgezogen werden. Die Tiere wachsen dort etwa zwei bis vier Jahre auf, bis sie ein gewisses Gewicht erreicht haben. Die ehrenamtliche Projektleiterin Sybille Winkel erklärt, dass noch etwa 100 Tiere der Jahrgänge 2017 bis 2019 in den beiden Zoos leben. Sie werden in die Freiheit entlassen, sobald sie ihr Auswilderungsgewicht erreicht haben. Ziel der Auswilderungen werden die südhessischen Gebiete um die Kühkopf-Knoblochsaue und die Gersprenzaue sein. Aber auch in Gebieten bei Schlitz an der Fulda werden Jungtiere ausgewildert.

Hier wurden bereits Schildkröten ausgewildert:

  • „Untere Gersprenzaue“ im Naturschutzgebiet „Reinheimer Teich“ im Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • Naturschutzgebiet „Hölle von Rockenberg“ im Wetteraukreis
  • NATURA-2000-Gebiet „Nachtweid von Dauernheim“ im Wetteraukreis
  • NATURA-2000-Gebiet „Nidderauen bei Stockheim“ im Wetteraukreis
  • Nidda-Knie mit renaturierter Nidda bei Bad Vilbel im Wetteraukreis
  • „Obere und mittlere Fuldaaue“ und Naturschutzgebiet „Breitecke“ im Vogelsbergkreis, Fulda und Kreis Hersfeld-Rotenburg
  • Naturschutzgebiet und NATURA-2000-Teilgebiet „Alte Fulda bei Blankenheim im Kreis Hersfeld-Rotenburg
  • Naturschutzgebiet „Kühkopf-Knoblochsaue“ an drei Standorten im Kreis Groß-Gerau
  • Naturschutzgebiet „Lampertheimer Altrhein“ im Kreis Bergstraße
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Brennende Sitzbank auf einem Spielplatz in Bad Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach | An diesem Sonntagabend gegen 21:15 Uhr kam es zu einem Brand auf dem Ellerbachspielplatz im Mühlweg, in Bad Kreuznach. Es handelte sich dabei um eine Sitzbank aus Kunststoff, die in Brand geraten war.


Gleich mehrere Anwohner hatten den Brand gemeldet. Den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr Bad Kreuznach gelang es, den Brand zügig zu löschen. Die Sitzbank wurde jedoch vollständig zerstört, wodurch ein Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro entstand. Kurz vor dem Brand beobachteten mehrere Zeugen zwei Jugendliche, die dort geraucht hatten.

Die beiden Jugendlichen wurden wie folgt beschrieben:

  • beide etwa 180 cm groß
  • beide dunkle Haare
  • einer trug einen blauen Jogginganzug bekleidet und hatte ein südländisches Aussehen

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Kreuznach zu melden.

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Binger Straße 14-16
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Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person auf der Autobahn A3

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Sonntagvormittag gegen 10:40 Uhr kam es auf der Autobahn A3 zwischen Limburg-Süd und Bad Camberg zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines 3er BMW wurde dabei schwer verletzt.


Der 25 Jahre alte BMW-Fahrer kam dort nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen Bäume und Büsche. Weshalb der Wagen von der Spur abkam, ist bislang noch unklar. Aufgrund des enormen Aufpralls überschlug sich der Wagen und kam schließlich auf einem angrenzenden Feld auf den Reifen zum Stillstand. Dabei wurde der BMW stark beschädigt und der Fahrer schwer verletzt im Wagen eingeklemmt.

Die Feuerwehr musste den Mann zunächst aus dem Fahrzeug befreien, bevor er von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Wie die Polizei berichtet, bestehe laut dem Notarzt keine Lebensgefahr für den 25-Jährigen.

Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt musste rund 45 Minuten komplett gesperrt werden, um den Rettungshubschrauber das Landen zu ermöglichen. Infolge dessen bildete sich ein etwa fünf Kilometer langer Stau. Durch die anschließende Bergung des verunfallten Wagens kam es allerdings nicht weiter zu Verkehrsbehinderungen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.

Unbekannter wirft 20 Kilo schweren Blumenkübel nach Polizistin

Nachrichten Frankfurt | In dieser Sonntagnacht gegen 00:50 Uhr kam es zu einem Angriff auf eine Polizistin am Mainufer in Frankfurt. Auf Höhe des Eisernen Steges wurde ein 20 Kilogramm schwerer Blumentopf nach der Beamtin geworfen.


Mehrere Beamte der Polizei kontrollierten dort im Rahmen der Corona-Verordnung zunächst eine Personengruppe. Plötzlich krachte ein 20 Kilogramm schwerer Blumentopf nur einige Zentimeter neben einer 25 Jahre alten Polizeibeamtin auf den Boden und zersprang. Der Blumentopf wurde vom Eisernen Steg aus einer Höhe von sechs bis sieben Metern geworfen und hätte die Polizistin tödlich verletzen können, hätte er sie getroffen.

Zeugen berichteten der Polizei gegenüber, sie hätten zuvor eine Person gesehen, die den Blumentopf auf den Eisernen Steg getragen und dann gezielt nach den Einsatzkräften geworfen hat.

Täterbeschreibung: 

  • etwa 180 cm groß
  • nordafrikanisches Erscheinungsbild
  • grauer Kapuzenpullover
  • blaue Jeans

Kurze Zeit später nahm eine Polizeistreife auf dem Römerberg einen 22 Jahre alten Mann aus Frankfurt fest, der zuvor einen Schuh gegen den Streifenwagen geworfen hatte. Zur Zeit ist noch unklar, ob es sich dabei um den gleichen Mann handelt, der zuvor den Blumentopf geworfen hatte, daher wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht zur Zeit von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Frankfurter Polizei unter der Telefonnummer 069 – 755 511 99 oder bei jeder anderen Polizeidienstelle zu melden.

Schlägerei zwischen mehreren Personen in Bad Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach – An diesem Sonntagmorgen gegen 9:20 Uhr kam es in der Nähe der ARAL-Tankstelle in der Bosenheimer Straße in Bad Kreuznach zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.


Ein 34-jähriger Mann aus Baden-Württemberg wurde hierbei mit einer Aluminiumstange am Kopf verletzt. Ein 19-Jähriger wurde durch einen Faustschlag im Gesicht verletzt und erlitt mehrere Prellungen. Der 34-Jährige musste wegen seiner Kopfverletzungen in ein Krankenhaus in Bad Kreuznacher gebracht werden.

Wie es zu den Auseinandersetzungen kam ist bisher noch nicht geklärt. Auch konnte noch nicht restlos geklärt werden, wie viele Personen an der Schlägerei beteiligt gewesen sind und wie sich der genaue Tatablauf darstellt. Daher bittet die Polizeiinspektion Bad Kreuznach Zeugen, die zu der besagten Uhrzeit verdächtige Wahrnehmungen in dem Bereich gemacht haben, um Kontaktaufnahme mit der Dienststelle.

Erfindung von Schott | flexibles Ultradünnglas für faltbare Smartphones

Nachrichten Mainz | An der Grenze dessen, was physikalisch möglich ist. SCHOTT ist es gelungen, das flexibelste Glas der Welt herzustellen. Die neue Xensation Flex-Produktreihe bietet ein ultradünnes Glas (UTG). Das neue Material ist bereits jetzt in Massenproduktion erhältlich und perfekt für faltbare Geräte geeignet.


Dünner als ein menschliches Haar

Schott ist bereits seit den 1990er Jahren weltweiter Technologieführer im Bereich Dünn- und Dünnstglas. Nun bietet das Unternehmen Glas mit einem Biegeradius von weniger als  zwei Millimetern an. Es ist in Stärken erhältlich, die dünner als ein menschliches Haar sind.

Neben seiner herausragenden Flexibilität kann das Glas auch chemisch vorgespannt werden. Diese Eigenschaft macht es zu einem geeigneten Material für Flip-Phones, die ein flexibles aber gleichzeitig auch widerstandsfähiges Display erfordern.
Schott stößt dabei mit seiner Erfindung an die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft.

Die neuen flexiblen Covergläser bieten nach Prozessierung atemberaubende Biegeradien unter 2 mm und ebnen dank der hervorragenden Eigenschaften ganz neuen Gerätekategorien wie beispielsweise faltbaren Smartphones, Laptops und Tablets den Weg.

Glas wird an Samsung geliefert

Flip-Phones gab es schon, bevor es Smartphones hab. Das beeindruckende Samsung Galaxy Z Flip hat nun flexible Displays in das Smartphone-Universum aufgenommen und das Flip-Phone-Konzept für das mobile Zeitalter erfolgreich neu belebt. Da Premium-Telefonhersteller immer wieder nach den neuesten und besten Komponenten suchen, bietet ein flexibles Glas herausragende Eigenschaften im Bezug auf Display-Materialien.

Dr. Feng He, Leiter Global Product Management über das Produkt: „Wir liefern jetzt ultradünnes Glas an Samsung. Dies bedeutet, dass unsere Technologie und unsere Produktionskapazität in großen Stückzahlen im Vergleich zu anderen Glasanbietern führend sind. Mit der offiziellen Markteinführung der Marke Xensation Flex verbessern und stärken wir unser Angebot an ultradünnem Glas weiter.“

Umweltfreundliche Technik

Xensation Flex basiert auf mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Erforschung und Herstellung von UTG. Diese sind für verschiedene Anwendungen maßgeschneidert. SCHOTT hat den als „Down Draw-Technologie“ bekannten Prozess noch verbessert.

Während des Abziehvorgangs wird ein Glasband von oben nach unten gezogen. Dabei bewegt es sich über verschiedene Walzen und durch die Kühlbahn. So wird das Glas mit der gewünschten Dünnheit direkt aus der Schmelze gezogen, um eine stabile Dünnheit zu erreichen. Diese Technik ist umweltfreundlich und funktioniert ohne, dass es ein weiteres schädliches Säureätzen erfordert. Schott produziert nachhaltiges und hochwertiges Glas in Deutschland und liefert es dann zur Weiterverarbeitung an die Verarbeiter.

Vermisster Mann aus Wiesbaden wieder zurück

Nachrichten Wiesbaden | Update 24. Mai 2020 um 12:27 Uhr: Der seit diesem Freitagabend vermisste Herr M. konnte an diesem Sonntagmorgen wohlbehalten aufgefunden werden.


Erstmeldung: 23. Mai 2020 | 10:32 Uhr: Seit diesem Freitagabend wird der 30 Jahre alte Herr M. aus Wiesbaden vermisst. Er ist möglicherweise mit einem blauen Seat Ibiza (Modell 2009) unterwegs.

Beschreibung des Vermissten:

  • ca 170 cm groß
  • kräftige Statur
  • dunkelblondes, schulterlanges Haar
  • Vollbart
  • grünblaue Augen
  • kantige 80er-Jahre Retrobrille
  • vermutlich dunkel gekleidet
  • trägt meist eine graue Strickjacke

Wer Herr M. gesehen hat oder etwas über seinen Aufenthaltsort sagen kann, wird gebeten sich bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer 0611 – 3450 oder bei jeder anderen Polizeistation zu melden.

Mainz: Neue Details zu der Polizei-Feier | Weitere Augenzeugen meldeten sich

Nachrichten Mainz – 24. Mai 06:00 Uhr | Am vergangenen Montagabend, den 18. Mai, kam es zu einer Feierlichkeit in der Gaststätte „Zum Heringsbrunnen“ in der Mainzer Altstadt. Die Feier soll bis weit nach der erlaubten Sperrzeit von 22:00 Uhr stattgefunden haben. Unter den Gästen befanden sich auch Beamte der Polizei. Es waren zahlreiche Personen in der Kneipe ohne Schutzmasken und ohne Beachtung der Abstandsregelung. Vor der Tür machten abwechselnd verschiedene Gruppen Fotos ohne Abstand und ohne Schutzmasken (wir berichteten). Nun werden immer mehr Ungereimtheiten rund um diesen Vorfall bekannt. Nach unserer ersten Berichterstattung vom 20. Mai um 16:30 Uhr, haben sich nun weitere Anwohner und Augenzeugen bei unserer Redaktion gemeldet.


Polizei brauchte 50 Minuten bis zur Einsatzstelle

Aufgrund der lautstarken Feier, die in der Kneipe „zum Heringsbrunnen“ stattfand, riefen gleich drei Personen bei der Polizei an. Die erste Meldung ging gegen 22:10 Uhr ein. Der zweite Anrufer meldete das Geschehen gegen 22:20 Uhr. Ein dritter Anrufer meldete sich sogar noch um 22:50 Uhr bei der Polizei, um die Party zu melden. Das bestätigte die Polizei per E-Mail an diesem Freitagabend auf Anfrage gegenüber Boost your City.

Doch obwohl die Polizeistation nicht weit vom Heringsbrunnen entfernt liegt, traf die alarmierte Streife erst rund 50 Minuten nach dem ersten Anruf bei der Kneipe ein. Die Polizei erreichte die Örtlichkeit erst gegen 23 Uhr, wie die Polizei ebenfalls auf Anfrage unserer Redaktion schriftlich bestätigte.

Zudem gaben mehrere voneinander unabhängige Zeugen gegenüber Boost your City an, dass die Polizeistreife gegen 23:07 Uhr vor Ort eintraf. Die Beamten haben dann laut den Zeugen den Streifenwagen in unmittelbarer Nähe gegenüber der Kneipe, in Höhe der Fürstenbergerhofstraße 1, abgestellt und dann die Lokalität mit Mundschutz betreten.

Die Feier ging nach Eintreffen der Streife offensichtlich weiter

Doch die Feier ging auch nach dem Eintreffen der Polizei noch längere Zeit weiter. Auf Anfrage teilte die Polizei in Mainz mit, die Beamten hätten „das Verlassen der Gaststätte, nach Bezahlung offener Rechnungen, angeordnet“. Auf die Frage, wie lange die Beamten in der Gaststätte blieben, hieß es: „Die Aufenthaltsdauer ist nicht genau bekannt.“

Allerdings berichteten mehrere Augenzeugen unabhängig voneinander gegenüber Boost your City, dass sich die alarmierten Beamten der Streife noch bis mindestens 00:00 Uhr in der Kneipe aufgehalten hätten. Auch der Streifenwagen soll noch so lange am selben Platz gegenüber der Kneipe gestanden haben. Zudem berichten Anwohner, dass die letzten Gäste erst gegen 0:30 Uhr die Lokalität endgültig verlassen hätten. Es dauerte also mindestens rund 90 Minuten vom Eintreffen der Polizei bis zur Auflösung der Party. Auf die Frage, ob die Streife die Party beendet hätte, wollte die Polizei keine Antwort geben.

Mainz: neue details zu der polizei-feier | weitere augenzeugen meldeten sich
Gäste des Heringsbrunnen Mainz machen Gruppenbilder vor der Tür nach 22 Uhr. Im inneren der Gaststätte geht die Party lautstark weiter. Quelle: Privat | BoostyourCity.de

Unterschiedliche Aussagen über die Personenzahl

Noch immer ist unklar, wie viele Personen sich wirklich am 18. Mai in der Kneipe aufgehalten hatten. Nach Angaben des Wirtes gegenüber verschiedenen Medien in Mainz sollen sich in der Kneipe höchstens 25 bis 27 aufgehalten haben. Augenzeugen berichten hingegen von deutlich mehr Personen.

Die Mainzer Polizei hatte in ihrer Pressemitteilung offiziell erklärt, es hätten sich in der Kneipe „bis zu 40 Personen“ aufgehalten. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa teilte die Polizei dann aber an diesem Donnerstag mit, es hätten in dem Lokal zunächst „ordnungsgemäß zehn bis zwölf Beamte Plätze reserviert.“ Auf Nachfrage wollte die Polizei diese Zahl dann aber nicht bestätigen: „Diese Zahl ist uns in diesem Zusammenhang nicht bekannt und wurde daher auch nicht bekannt gegeben“, teilte ein Polizeisprecher mit. Womöglich sei hier „eine Zahl zur Größe von Dienstgruppen verwendet worden.“

Seltsam ist dabei auch, dass die Polizei nach wie vor keine Aussagen darüber treffen will, wie viele Personen dort zunächst reserviert hatten und wie viele Personen in der Kneipe waren, als die Streife dort eintraf. Auf unsere Anfrage heißt es lediglich: „diese Personen sind bekannt“, das gelte für die Reservierungen ebenso wie für die Gäste am späteren Abend. Warum die Polizei dann auf Nachfrage die Anzahl der Personen nicht mitteilt, wenn die Personen doch bekannt sind, gehört zu den Ungereimtheiten.



Die Polizei ist nicht die originär zuständige Behörde

Stattdessen heißt es, als Polizeipräsidium Mainz sei man „nicht die originär zuständige Behörde zur Verfolgung von Verstößen“ gegen die Coronaverordnung. Dies sei in diesem Fall die Stadt Mainz. Die Informationen seien Teil eines Ermittlungsverfahrens und würden der ermittelnden Behörde zeitnah zur Verfügung gestellt, fügte die Polizei in Ihrer Antwort  hinzu.

Noch am Abend teilten uns zwei unabhängige Augenzeugen mit, dass wenige Minuten vor Eintreffen der Polizeistreife gegen 23:00 Uhr mehrere Personen gemeinsam die Kneipe verlassen, und sich anschließend nicht mehr im sichtbaren Bereich der Kneipe aufgehalten haben sollen. Bei Eintreffen der Polizeistreife, waren diese Personen somit natürlich nicht mehr im Inneren der Kneipe anzutreffen. Wer diese Personen waren, ist uns nicht bekannt.

Polizei gab selbst gegenüber Boost your City bekannt, dass es Polizeibeamte waren

Es ist nicht die einzige Ungereimtheit, die in den vergangenen Tagen von der Mainzer Polizei herausgegeben wurde. In ihrer Pressemitteilung vom Mittwochabend behauptet die Polizei Mainz außerdem, sie sei am Dienstagnachmittag „durch eine Presseanfrage auf Verstöße gegen die 7. CoBelVo durch Polizeibeamte hingewiesen worden“. Dies ist allerdings ist nicht richtig: Wie die schriftliche Antwort an Boost your City belegt, war es die Polizei, die am Dienstagabend um 18.06 Uhr per E-Mail an unsere Redaktion selbst erstmals bekannt gab, dass in der Kneipe Polizeibeamte feierten. Kurz darauf, gegen 20:00 Uhr, bestätigte ein zweiter Polizeibeamter mündlich gegenüber Mainz& diese Information. Die ersten Hinweise auf die besagte Feier mit Polizeibeamten an unsere Redaktion erfolgten somit durch die Polizei Mainz selbst. Bis zum Zeitpunkt dieser E-Mail war uns nicht bekannt das es sich um Polizeibeamte handelte.

Die Polizei Mainz antwortete auf unsere Presseanfrage vom 18. Mai: „Dem Gastwirt wurde im Vorhinein angekündigt, dass eine Gruppe Polizeibeamter am Montagabend, aufgrund mehrerer besonderer Anlässe an diesem Tag, die Gaststätte besuchen wollen. Diese reservierten ordnungsgemäß Plätze. Diese Personen sind bekannt.“

Grund für die Feierlichkeiten

Wie die Polizei gegenüber Boost your City mitteilte, gab es mehrere Anlässe, weswegen die Polizeibeamten die Lokalität für den Abend reserviert hatten. Dieses sollte jedoch explizit nicht in der Berichterstattung verwendet werden, teile Matthias Bockius von der Polizei gegenüber Mainz& telefonisch am vergangen Dienstag mit. Es sollte kein falscher Eindruck in der Bevölkerung entstehen und man befürchtete, dass dieses als Ausrede angesehen werden könnte.

Diesem Wunsch ist Boost your City sowie Mainz& nachgekommen. Nach unserem Bericht teilte jedoch die Polizei Mainz anderen Medien die Gründe in eigener Sache dann doch mit.

Am 18. Mai feiert das Land Rheinland-Pfalz Geburtstag. An diesem Tag wurde vor 73 Jahren die Verfassung des Landes verabschiedet. Der 18. Mai ist gleichzeitig der Beförderungstag von Polizeibeamten und dieses war nach Auskunft der Polizei einer der Gründe der Zusammenkunft. An dem 18. Mai war auch die Beisetzung eines unerwartet verstorbenen Polizeikollegen aus Oppenheim.

Der Gastwirt äußerte sich gegenüber anderen Medien

Der Betreiber der Kneipe „zum Heringsbrunnen“ äußerte sich gegenüber anderen Medien und teilte diesen mit, dass es keine Party war, sondern ein geselliges Beisammensein. Er gab dort auch an, dass die Feierlichkeit bis nach 22:00 Uhr ging und berichtete weiter, dass es knapp eine Stunde länger ging.

Nach mehreren Aussagen sowie Videomaterial und Bildmaterial ging es jedoch wohl nicht nur eine Stunde länger. Auch zur späten Stunden gegen 22:48 Uhr kamen noch Gäste aus der Lokalität und gingen anschließend wieder hinein. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Party noch lange nicht vorbei. Der letzte Gast verließ nach Aussagen der Augenzeugen erst gegen etwa 00:30 Uhr das Lokal. 

Mehrere Passanten und Anwohner bekamen die Feier mit

Aufgrund der Geräuschkulisse in den späten Abendstunden, die nicht nur in der näheren Umgebung zu hören war, sind mehrere Anwohner und auch Passanten auf die Feierlichkeiten aufmerksam geworden.

In dem unten gezeigten Video sind Aufnahmen von zwei Augenzeugen zu sehen von 22:41 Uhr und 22:48 Uhr. Im ersten Teil des Videos sind Gäste zu sehen, die nach Aussage des Augenzeugen aus der Kneipe kamen und anschließend wieder in die Gaststätte gingen. Im weiteren Verlauf der Videoauschnitte ist die Geräuschkulisse um 22:41 Uhr nahe des Heringbrunnens zu hören. Es wurde auf Wunsch des Zeugen von unserer Redaktion lediglich die Audiotonspur veröffentlicht. Das Originalvideo liegt unserer Redaktion jedoch vor.

 

Wirt vom Heringsbrunnen erstattet Selbstanzeige

Der Wirt des Heringsbrunnen gab zudem anderen Medien gegenüber an, bereits an diesem Donnerstag Selbstanzeige erstattet zu haben. Er habe sich selbst angezeigt, weil er die Gaststätte zu lange geöffnet hatte und auch der Ausschank unerlaubter Weise nach 22:00 Uhr noch stattfand. Außerdem berichtete der Wirt, er wolle den gesamten Umsatz, den er „nach 22 Uhr“ verdient hatte, spenden. Dabei handelte es sich nach Angaben des Wirtes um 230 Euro.

Der Gastronom teilte mit, das 230 Euro nach seinen Angaben in der „knappen Stunde“ im „geselligen Beisammensein“ zusammen gekommen sind. 

Gegenüber unserer Redaktion wollte der Wirt jedoch keine Aussagen tätigen und auch keine Fragen nicht beantworten.

Manuela Matz äußerte sich zu dem 18. Mai

Die Mainzer Ordnungsdezernentin Manuela Matz erklärte allerdings an diesem Freitag gegenüber Mainz&, dass es aufgrund des Brückentags noch nicht möglich sei zu prüfen, ob wirklich eine Selbstanzeige vorliegt. Es sei aber so, dass eine Selbstanzeige ihn nicht vor einer entsprechenden Strafe schützen werde.

Der Wirt müsse sich, so Matz, auf ein Bußgeld in Höhe von mehreren Tausend Euro einstellen. „Der Wirt muss darauf achten, dass die Regeln eingehalten werden, er muss den Zutritt regeln und darf nicht mehr Personen hereinlassen, als erlaubt“, erklärte Matz. Auch die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu kontrollieren, und falls nötig einzufordern, sei Aufgabe des Wirts. Auch müsse der Wirt die Personalien von allen an diesem Abend anwesenden Gäste haben.

Den Polizisten drohe immerhin ein Bußgeld, erklärte die Ordnungsdezernentin. „Polizisten haben eine gewisse Vorbildfunktion.“, betonte sie. Nun werde vom Ordnungsamt geprüft, welche Maßnahmen einzuleiten seien. Außerdem werde geprüft, ob und gegen wen Bußgelder fällig würden. „200 Euro Bußgeld sind da pro Person möglich“, so Matz weiter.

Wirt gibt Genehmigung für 30 Personen an

Weiter berichtet Manuela Matz gegenüber Mainz&, dass der Wirt mehrfach bei der Stadt Mainz eine Lizenz für Außengastronomie beantragt hatte. „Das war aber nicht möglich“, sagte Matz gegenüber Mainz&, „das Ordnungsamt hat sich mehrfach mit ihm getroffen, um vor Ort die Sache zu klären, wir mussten ihm das aber leider verweigern.“

Der Wirt erklärte außerdem in einem Facebook Posting, dass die Auflagen in der Kneipe aktuell 30 Gäste zulassen würden. „Das müssen wir überprüfen, ob da 30 Gäste möglich sind“, sagte Matz gegenüber Mainz&: „Wenn wir feststellen, dass gegen Regeln verstoßen wurde, können harte Konsequenzen drohen.“

Mainz: neue details zu der polizei-feier | weitere augenzeugen meldeten sich 1
Räumlichkeiten Heringsbrunnen Mainz | Foto: Facebook Heringsbrunnen Mainz

In der Verordnung für die Gastronomie ist die strikte Einhaltung der Regeln vorgegeben

Dort ist auch enthalten: „Der Barbereich ist für den Verbleib von Gästen geschlossen. Die Bar zählt nicht als Tisch und ein Barhocker nicht als Stuhl.“ Die Bewirtung erfolgt ausschließlich durch Bedien-Service am Tisch. Das gilt für den Innen- wie für den Außenbereich gleichermaßen. Buffets und Thekenverkauf sind nicht zulässig.

Alle Gäste sind verpflichtet, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Erst wenn die zugewiesenen Sitzplätze am Tisch eingenommen wurden, kann der Mund-Nasen-Schutz für die Dauer des Sitzens abgelegt werden. Alle Mitarbeiter mit unmittelbarem Gästekontakt (unter 1,5 Meter Abstand) sind verpflichtet, einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Der Betrieb ist verpflichtet, die Kontaktdaten aller Gäste pro Reservierung bzw. Anmeldung zu erfassen (Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer). Diese sind für einen Zeitraum von 1 Monat beginnend mit dem Tag des Besuches der Gäste in der Einrichtung aufzubewahren und im Anschluss unter Beachtung der DSGVO zu vernichten. Die Daten dürfen nicht für andere Zwecke verwendet werden. Diese Regelung wird eingeführt, um mögliche Infektionsketten nachzuvollziehen. Alle Details zu den Hygieneregeln für die Gastronomie finden sie hier

Das rheinland-pfälzische Innenministerium äußerte sich

Das rheinland-pfälzische Innenministerium erklärte zudem gegenüber dem SWR: „Die Bürger müssen darauf vertrauen können, dass die Polizisten die Maxime des konsequenten Handelns und Einschreitens der Polizei zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch jederzeit – dienstlich wie privat – als Maßstab an das eigene Verhalten angelegen.“

Eine Sprecherin schrieb außerdem, dass es bedauerlich und nicht hinnehmbar sei, dass das Ansehen der Polizei in Rheinland-Pfalz wegen eines Vorfalls in einer Gaststätte in der Mainzer Altstadt leidet. Man werde daher mit aller Konsequenz den Vorfall aufklären. Die Beteiligten werden sich dann auch entsprechend verantworten müssen, so die Sprecherin weiter. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, habe den Polizeipräsidenten umgehend informiert und zur lückenlosen Aufklärung des Falls aufgefordert.



Weitere Anwohner melden sich nach unserem Bericht

Eine Augenzeugin teilte uns an diesem Donnerstag schriftlich mit, dass sie an dem besagten Abend gegen 22:30 Uhr am Heringsbrunnen Zigaretten kaufen wollte. „Ich war aber auch neugierig was dort los war muss ich ehrlich zu geben. Die Rolläden waren knapp über die Hälfte herabgelassen und es war die Hölle los darin. Die feierten am Tresen und lagen sich in den Armen und sangen teilweise. Da mir zuviel los war und alle angetrunken wirkten, hatte ich wieder umgedreht und bin nach Hause.“, teilte sie in ihren Schreiben mit. Unsere Redaktion hat sich dieses Schreiben telefonisch von der Anwohnerin bestätigen lassen.

Ein Anwohner berichtet an diesem Samstag telefonisch gegenüber Boost your City: „Ich habe das beobachtet aus meinen Fenster, weil ich nicht schlafen konnte. Ich habe auch drei Personen gesehen, die mit ihrem Handy gefilmt hatten. Meine Frau sagte noch ruf doch die Polizei an. Dann kamen die aber schon.“

Eine genaue Uhrzeit konnte uns der Anwohner nicht mitteilen, es soll jedoch schon definitiv nach 23 Uhr gewesen sein. Auch teilte er weiter in dem Telefongespräch mit, dass um kurz vor zwölf der Streifenwagen noch gegenüber vom Heringsbrunnen stand.

Der Gastwirt schreibt auf seiner Facebook Seite

Facebookeintrag der Kneipe an diesem Samstag: „Ansonsten lass ich nix los außer zu sagen das ich am Montag abend wirklich gegen die geltenden Regeln verstossen habe und mich dafür hochgradig bei allen geschädigten entschuldige…vieles war aber bei weitem nicht so wie es bei manchen hiesigen Schmierfinken online dargestellt wurde…Tip an diese möchtegern Jounalisten…legt Euch nochmal uff die Lauer…dann brauchste noch mehr power…unn wirste vielleicht endlich rischtisch schlauer…hoffe Du hast diese Dauer…“

Hinweise zum Ursprung des Bild- und Videomaterial

Die Videos sowie Bildmaterialien vom 18. Mai stammen unabhängig voneinander von Anwohnern in der Nähe der Heringsbrunnengasse 1 sowie Gästen des Heringbrunnens und Passanten. Das erste Bildmaterial wurde unserer Redaktion über ein Smartphone um 22:18 Uhr am 18. Mai gesendet. An dem Abend des 18. Mai wurden unserer Redaktion noch weitere Bilder und Videos per Mail und Messenger von verschiedenen Personen zugesendet. Weiteres Bild- und Videomaterial erhielten wir nach dem Bericht vom 20. Mai 2020.


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Gefährliche Manipulation auf Spielplätzen in Hochheim

Nachrichten Hochheim | In den vergangenen Wochen wurden auf mehreren Spielplätzen in Hochheim die Spielgeräte manipuliert und Teile der Spielgeräte gestohlen, berichtet die Stadt Hochheim. Durch die Manipulation an diversen Geräten hätten sich Kinder verletzen können.


Ende April wurde an dem Spielschiff auf dem Spielplatz am Mainufer ein rund 2,5 Meter langes Herkulestau abmontiert und gestohlen. Das Tau hatte als Handlauf gedient, um mehr Halt zu bieten.

Zudem fiel dem städtischen Bauhof Mitte Mai im Rahmen der wöchentlichen Spielplatzkontrollen auf, dass auf drei Hochheimer Spielplätzen die Schaukeln sabotiert wurden. Dabei handelte es sich um die Spielplätze in der Niddastraße, Georg-Elser-Straße und den Abenteuerspielplatz am Käsbach. Dort wurden die Halterungen der Schaukelsitze abmontiert und geklaut. Durch das Lösen von Schaukelsitzen oder Halterungen kann es zu unkontrollierbaren Stürzen kommen, die dann auch zu schweren Verletzungen der Kinder führen können. Um einen solchen Unfall zu verhindern, hat der Bauhof die betroffenen Schaukeln umgehend abgehängt.

Bei Sabotagen in dieser Form handelt es sich keinesfalls um ein Kavaliersdelikt sondern um eine Straftat. Die betroffenen Schaukeln wurden für mehrere Tage außer Betrieb genommen und die Beschaffung der Ersatzteile sowie die Reparatur der Spielgeräte wird die Stadt Hochheim mehrere hundert Euro kosten.

Die Vorfälle wurden bereits an das Ordnungsamt gemeldet. Zudem wird die Hochheimer Stadtpolizei in den kommenden Tagen die Spielplätze verstärkt im Auge behalten und kontrollieren.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Flörsheim zu melden.

Drogenfahrt auf Rasenmäher in Albisheim

Blaulicht Rheinland-Pfalz – An diesem Freitagabend kam einem Streifenwagen der Polizei in Albisheim in der Stetter Straße gegen 18:35 Uhr ein Mann auf einem Aufsitzrasenmäher mit angehängtem Pkw-Anhänger entgegen.


Die Polizeibeamten führten bei dem Fahrer eine Verkehrskontrolle durch. Dabei stellten sie deutliche Anzeichen auf einen Drogenkonsum fest. Der Fahrer des Rasenmähers gab daraufhin zu, Cannabis und Amphetamine konsumiert zu haben. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Mannes wurde dann auch Marihuana und Amphetamine aufgefunden und sichergestellt.

Dem Fahrer des Rasenmäher-Gespanns wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Wegen Fahren unter Drogeneinfluss sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erwartet den Mann nun eine Anzeige.