BYC-News Blog Seite 1364

Aktuell Großeinsatz bei Gernsheim und Eich | Feuerwehr und Hubschrauber im Einsatz

Nachrichten Kreis Groß-Gerau | An diesem Sonntag sind seit 15:30 Uhr mehrere Einsatzkräfte am Rhein im Einsatz. Von der hessischen und rheinland-pfälzischen Seite suchen die Einsatzkräfte nun seit mehr als zwei Stunden nach einer Person im Rhein. Boost your City ist vor Ort und berichtet sobald es weitere Informationen gibt.


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Der Mann im Alter von 55 Jahren wurde von der Strömung erfasst

Der Mann (55 Jahre) war mit weiteren Personen und seinem Sohn (19 Jahre) am Rheinstrand bei Eich (Rheinland-Pfalz). Er ging mit seinem Sohn in den Rhein und beide trieben durch die starke Strömung ab. Der Sohn konnte sich noch mit letzter Kraft an das Ufer retten. Mehrere Personen haben noch vergeblich versucht, den Mann aus dem Rhein zu retten. Man hat ihm auch einen Ball zugeworfen an dem er sich festhalten sollte um Auftrieb zu erhalten. Die Strömung war jedoch zu stark und der Mann erreichte den Ball nicht mehr. Er wird seitdem vermisst, teilte uns die Einsatzleitung der Feuerwehr mit.

Im Einsatz ist die Feuerwehr sowie die DLRG und Polizei mit über 100 Einsatzkräften. Zur Luftunterstützung sind auch drei Hubschrauber im Einsatz. Bislang fehlt von dem Mann jede Spur.

Der Mann war nach Angaben von Augenzeugen mit zwei größeren Gruppen am Rhein. Es sollen ca. 30 Personen gewesen sein. Die Gruppe wird aktuell von Seelsorgern vor Ort betreut. Der Fährbetrieb ist eingestellt und die Einsatzkräfte nutzen zur Suche auch eine Drohne.

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Die Einsatzleitung teilte um 17:45 Uhr gegenüber BoostyourCity vor Ort mit

Die Suche wurde jetzt eingestellt. Der Mann konnte nach über 2 Stunden intensiver Suche nicht mehr gefunden werden. Er wurde durch die Strömung innerhalb von Sekunden in die Mitte vom Rhein getrieben. Die Angehörigen, die alles beobachtet hatten, werden psychologisch betreut. Der Mann war mit zwei größeren Gruppen am Rhein schwimmen. Insgesamt sind 27 betroffene Personen in der psychologischen Betreuung. Es gibt keine sonstigen körperlich verletzten Personen. Die Fähre auf dem Rhein ist nun auch wieder in Betrieb“

Aktuell großeinsatz bei gernsheim und eich | feuerwehr und hubschrauber im einsatz
Die Suche wurde um 17:45 Uhr eingestellt – Foto: Chiara Forg | BoostyourCity.de

 

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Mainz: Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A60

Nachrichten Mainz | An diesem Sonntag ereignete sich gegen 12:25 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Der Unfall ereignete sich am Kreuz Mainz in Fahrtrichtung Bingen kurz vor der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Alzey.


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Mehrere Rettungskräfte sind im Einsatz

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Mainz gegenüber BoostyourCity vor Ort mitteilte, wurden bei dem Verkehrsunfall fünf Personen verletzt. Insgesamt waren 7 Personen in den drei Fahrzeugen. Nach ersten Informationen vor Ort handelt es sich um einen schweren Auffahrunfall. Zwei Fahrzeugen waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt

Mehrere Rettungskräfte sowie die Feuerwehr Mainz sind im Einsatz. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls auf der Autobahn A60 im Einsatz gewesen.

Die Autobahn A60 soll gegen 13:45 Uhr wieder teilweise für den Verkehr freigegeben werden. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer den Bereich weiträumig zu umfahren.



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Der Einsatzleiter der Feuerwehr gegenüber BYC-News um 13:19 Uhr:

„Die Verkehrsteilnehmer mit dem Peugeot und dem Dacia mussten aufgrund des Verkehrs abbremsen. Der darauf folgende Verkehrsteilnehmer mit dem Volkswagen Polo hatte die Situation wohl nicht rechtzeitig erkannt und krachte auf den Dacia. Dieser wurde auf den Peugeot dann aufgeschoben.“

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Schwerer Verkehrsunfall bei Bad Schwalbach

Nachrichten Rheingau | An diesem Sonntagmorgen kam es auf der Kreisstraße K687 zwischen Hohenstein-Born und Breithard im Rheingau-Taunus-Kreis zu einem Verkehrsunfall. Bei dem Unfall wurde ein Autofahrer schwer verletzt.


Der 27 Jahre alte Mann aus Hohenstein war mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße unterwegs in Richtung Breithard. Aus bislang noch unbekannten Gründen kam der Mann in einem Waldstück nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte das Fahrzeug gegen einen Baum, überschlug sich und landete auf dem Dach. Wegen der lebensbedrohlichen Verletzungen, die der Mann bei dem Unfall erlitt, musste er mit einem Rettungshubschrauber in die Horst-Schmidt-Klinik nach Wiesbaden-Dotzheim geflogen werden.

Um den Unfallhergang zu ermitteln wurde ein Gutachter am Unfallort hinzugezogen. Da die Polizei vermutete, dass der Fahrer betrunken war, wurde die Entnahmen einer Blutprobe angeordnet und sein Führerschein sowie das Auto sichergestellt. Die Kreisstraße K687 musste für rund drei Stunden gesperrt werden. Der beim Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2.500 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Schwalbach unter der Telefonnumemr 06124 – 70780 in Verbindung zu setzen.

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Dieselfahrverbot Mainz: Umweltspur und intelligente Ampelschaltungen

Nachrichten Mainz | Vorerst beabsichtigt die Landeshauptstadt Mainz nicht, ein Dieselfahrverbot für Diesel Euro 5/V auf der Rheinachse einzuführen. Das teilte die Stadt an diesem Freitag in einem Pressegespräch mit. Nun legt der vorgestellte fortgeschriebene Luftreinhalteplan 2016-2020 den Maßnahmen-Fokus primär auf die Rheinachse. Dieser soll zum 1. September 2020 in Kraft treten.


Verkehrsdezernentin Katrin Eder dazu

„Vor dem Hintergrund gesunkener Belastungen im gleitenden Jahresmittel und der generell im gesamten Stadtgebiet einhergehenden deutlich sinkenden Belastung von Stickoxid-Werten sowie der gutachterlich prognostizierten weiteren Schadstoff-Reduktion durch die Einführung von Tempo 30 auf der Rheinachse zum 1. Juli 2020 als auch der weiteren Maßnahme ,Umweltspur‘ wird das zum 1.10.2020 angekündigte Fahrverbot für Dieselfahrzeuge Euro 5/V nicht in der vorliegenden und überarbeiteten Version des ,Luftreinhalteplanes 2016 – 2020, Anpassung Stickstoffdioxid mit Rheinachse‘ aufgenommen.“

Eine Umweltspur soll eingerichtet werden

Zudem plane man mit Blick auf den Herbst 2020, eine Umweltspur auf der Rheinachse einzurichten. Diese soll dann für Busse, Taxis und Radfahrer zur Verfügung stehen, um die Belastungen mit Schadstoffen – besonders am „Hotspot Rheinallee/Ecke Kaiserstraße“ – weiter zu reduzieren. „Einbußen für den Verkehrsfluss sind dadurch ausdrücklich nicht zu erwarten und wir schaffen dennoch ein Angebot für den Umweltverbund“, betont Eder. Ab Herbst 2020 werde der erste Teil der Umweltspur mit Ummarkierungen etabliert, um sie in 2021 von der Kaiserstraße bis zur Quintinsstraße durchgehend einzuführen. Man erwarte durch das Abrücken des Verkehrs von der direkten Wohnbebauung weitere Schadstoffreduktionen.

Die Verkehrsdezernentin erklärte weiter, dass zusätzlich der stadteinwärts fließende Verkehr an den sensiblen Bereichen durch intelligente Ampelschaltungen geregelt wird. Einfahren können nur noch so viele Fahrzeuge, wie es der verkehrlichen Leistungsfähigkeit zuträglich ist. Ein „Zulaufen“ der Innenstadt mit Fahrzeugen soll damit gesteuert und vermieden werden.

Zum Hintergrund:

Im Oktober 2018 hatte das Verwaltungsgericht Mainz die Landeshauptstadt zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans unter Einbeziehung eines möglichen Dieselfahrverbotes verurteilt und dessen Einführung anmahnt, sofern nicht jedwede Maßnahmen zur NO2-Reduzierung und Einhaltung des Grenzwertes ergriffen würden, um die Grenzwerte einzuhalten – und sich eine Einführung nicht als „unverhältnismäßig“ darstelle.

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Mainz daraufhin zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Schadstoffbelastungen im Stadtgebiet zu senken. Zu den Maßnahmen gehörte unter anderem die Realisierung der Mainzelbahn und die massive Umrüstung von Bussen zur Reduzierung von Emissionen. Diese Bemühungen hat das Gericht zu einem späteren Zeitpunkt in seinen Auswirkungen anerkannt.

Die Stadt Mainz setzt nun mit der vorgestellten Fortschreibung des Luftreinhalteplans 2016-2020 auf Reduzierungen von Schadstoffen durch verkehrslenkende und emissionsmindernde Maßnahmen.

„Ich denke, wir schlagen mit diesen Maßnahmen einen praktikablen und guten Weg ein – wir tun viel für eine saubere Atemluft und für die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zugleich. Zur Wahrheit gehört aber auch das Faktum: Sollten im ungünstigsten Fall auf der Rheinachse nach der Corona-Phase wider Erwarten massive Überschreitungen der NO2-Grenzwerte auftreten, muss die Diskussion eines streckenbezogenen Dieselfahrverbotes aber dann nur Euro 4/IV neu geführt werden.“, erklärt Katrin Eder abschließend.



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Der Vorsitzende der Mainzer FDP, David Dietz dazu

Der Vorsitzende der Mainzer FDP, David Dietz, begrüßt den Verzicht der Verwaltung auf das Fahrverbot im überarbeiteten Luftreinhalteplan: „Damit werden die richtigen Konsequenzen aus der sehr positiven Entwicklung der Messwerte gezogen, die seit Anfang 2019 deutlich zurückgegangen sind“, sagt Dietz. „Diese Entwicklung wurde durch die Corona-Krise natürlich verstärkt, aber auch ohne den Corona-Effekt haben die umfangreichen städtischen Maßnahmen gegriffen und die Messwerte weiter abgesenkt. So sind die Messwerte von 2018 in der Parcusstraße von 47 Mikrogramm in 2019 auf 42 Mikrogramm gesunken. Die FDP erwartet daher, dass der Grenzwert von 40 Mikrogramm an der wichtigen Messstelle Parcusstraße in diesem Jahr und auch dauerhaft eingehalten bzw. deutlich unterboten wird.“

Die FDP stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, wie lange die vorgesehenen Tempo-30-Regelungen auf den städtischen Hauptverkehrsachsen wirklich erforderlich sind um die Grenzwerte einzuhalten – besonders für die Parcusstraße/Kaiserstraße, wo die Grenzwerte nach den bisher vorliegenden Ergebnissen in diesem Jahr auf jeden Fall eingehalten werden. Selbst das Landesumweltamt rechnet angesichts der laufenden Flottenerneuerung mit weiter sinkenden Schadstoffbelastungen durch den Verkehr.

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Parcusstraße/Kaiserstraße haben eine wichtige Funktion

„Die Hauptverkehrsstraßen Rheinachse und Parcusstraße/Kaiserstraße haben eine verkehrlich wichtige Funktion mit der Bündelung der Hauptverkehre zur Entlastung der anderen Bereiche. Bei den laufenden Neuordnungen der öffentlichen Verkehrsräume wie der Großen Langgasse und am Münsterplatz erhalten die Hauptverkehrsachsen noch zusätzliche Bedeutung zur Entlastung der Stadt.“

Die FDP erwartet eine Überprüfung der Maßnahmen im Luftreinhalteplan auf ihre Wirksamkeit und ihre Notwendigkeit nach einem Jahr. „Wir haben an der Stelle natürlich Vertrauen in die Verwaltung, nachdem auch auf die rasante Abnahme der Messwerte in den letzten 5 Monaten sehr schnell mit überarbeiteten Gutachten und einer Anpassung des Luftreinhalteplanes reagiert wurde“, stellt Dietz abschließend fest.

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Fakten und Daten zur Corona-Warn-App

Nachrichten überregional | Anfang Mai 2020 hat die Bundesregierung die Unternehmen SAP und die Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems gebeten, die offizielle Corona-Warn-App für Deutschland zu entwickeln. Vorgabe war, diese nach dem Open-Source-Prinzip und auf einem dezentralen Ansatz basierend zu entwickeln. Die App ist nun fertig gestellt und seit vergangenen Dienstag in den App-Stores Google-Play und Apple kostenlos zum Download bereit gestellt. Seit Dienstag wurde die App bereits 10,6 Millionen Mal herunter geladen (Stand 20.06.20), hat bei über 71.000 Bewertungen in beiden App-Stores durchschnittlich über vier von fünf Sternen und ist in den jeweiligen App-Charts an die Spitze geschossen.


Wichtiger Baustein zur Bekämpfung der Pandemie

Ziel der App ist es, Infektionsketten des SARS-CoV-2-Virus, der Covid-19 auslöst, schneller und effizienter unterbrechen zu können, indem Nutzer darüber informiert werden, dass sie Kontakt mit einer infizierten Person hatten. Für diesen Fall gibt die App auch Handlungsempfehlungen. Sie gilt neben Masken und Abstandsgebot als weiterer wichtiger Baustein zur Bekämpfung der Pandemie.

Über die Funktechnik Bluetooth-LE (Low Energie) vernetzen sich Geräte, die sich im Umkreis von bis zu 10 Meter befinden und tauschen, wenn sie sich über einen bestimmten Zeitraum relativ nahekommen (wird über die Funkstärke ermittelt), verschlüsselte Codes aus. Diese Codes enthalten weder Standort noch persönliche Daten und werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Für Verwirrung sorgte, dass es bei älteren Android-Versionen zur Abfrage der Berechtigung der Standortermittlung kommt. Das liegt jedoch daran, dass diese bei älteren Versionen nur gemeinsam mit der Bluetooth-Technik erteilt werden kann. Eine Ermittlung des Standortes erfolgt nicht. Durch die Nutzung von Bluetooth LE läuft die App batterieschonend im Hintergrund und belastet die Akkulaufzeit nicht.

Bedenken beim Datenschutz

Die App ist das erste große öffentlich finanzierte Open Source Projekt in Deutschland. Der Code wurde offen gelegt und wer wollte, konnte sich daran beteiligen, diesen zu überprüfen und zu verbessern. Linus Neumann, Sprecher des Chaos Computer Club (CCC), kommentierte die App im Interview gegenüber der ARD mit dem Satz: „Da kann man nicht meckern.“, was etwas nüchtern klingt, jedoch tatsächlich ein großes Lob darstellt.

Wird ein Nutzer der App positiv auf das Virus getestet, so kann selbst entschieden werden, ob diese Information in der App eingetragen wird. Mit dem Testergebnis erhält man eine TAN, die mit eingegeben werden muss, um Missbrauch durch Falschmeldungen zu minimieren. Alle Nutzer mit denen in den letzten 14 Tagen verschlüsselte Codes ausgetauscht wurden und die einen sogenannten „Risk Score“ überschreiten, werden hierdurch über den Kontakt mit einem Infizierten informiert und können nun selbst entscheiden, wie sie damit umgehen. Der „Risk Score“ wird ermittelt in einem komplexen Modell. In diesem wird unter anderem bewertet, wie lange es her ist, dass die Nutzerin oder der Nutzer eine Corona-positive Person getroffen hat, wie lang der Kontakt bestanden hat, wie nah sich die Personen gekommen sind und welches Übertragungsrisiko bei der Corona-positiven Person bestand. Eine automatische Meldung an Gesundheitsämter erfolgt nicht.

Ebenfalls kritisch wurde die Anfrage zur Kameraberechtigung diskutiert, welche jedoch zum Funktionieren der App nicht gewährt werden muss. Sie ist dann nützlich, wenn man optional über das Ergebnis seines Tests direkt informiert werden möchte und hierzu den beim Test erhaltenen QR-Code einscannt.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. bietet in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz ein Web-Seminar zur CoronaApp an, in dem Funktionsweise und Datenschutzaspekte erklärt werden. Die Termine sind: Montag, 22. Juni und Mittwoch, 1. Juli jeweils um 17 Uhr. Sie können im Chat Fragen an die Experten stellen. Mehr Infos und die Anmeldung finden Sie hier.

Screenshot Berechtigungen CoronaWarnApp vom 20.06.2020

Weitere Kritikpunkte

Aktuell ist die Corona-Warn-App für ältere Geräte nicht verfügbar, da sie erst ab iOS 13.5 und Android 6 installierbar ist. Dies schließt einige Smartphone-Besitzer aus. Besonders kritisch hieran ist, dass gerade Menschen mit niedrigerem Einkommen sich neuere Geräte oft nicht leisten können. Oft lebt aber genau dieser Personenkreis auf engerem Raum zusammen, arbeitet in Berufen mit mehr und engerem Kontakt zu Kunden oder Kollegen oder ist auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, was das Infektionsrisiko erhöht. An diesem Freitag gab die Bundesregierung bekannt, dass die App weiterentwickelt werden soll um unter anderem die mangelnde Kompatibilität mit älteren Smartphone-Modellen zu verbessern.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die App aktuell nur auf Deutsch erhältlich ist. Erklärungen zur App sind auf der Seite der Bundesregierung jedoch auch in Englisch, Türkisch und Arabisch erhältlich, sowie in Gebärdensprache und leichter Sprache. Ebenso gibt es „Baukästen“ für Unterstützerinnen und Unterstützer, die wichtige Materialien und Services an die Hand geben, sowie Erklär-Filme in mehreren Sprachen. Dass die App im Ausland – gerade zur Urlaubszeit – nur sehr bedingt sinnvoll ist, liegt daran, dass Länder jeweils eigene Apps entwickelt haben. Kanzleramtsminister Helge Braun teilte in einem ZDF-Interview mit, dass hierzu an Abstimmungen gearbeitet werde und man diese schnellstmöglich „unter Hochdruck“ umsetzen wolle.

Wer Bedenken hat, dass die App zu viel Datenvolumen verbraucht, sollte sich bei seinem Provider erkundigen. Die Nachrichten-Website Heise berichtete: „Die Mobilfunk-Betreiber in Deutschland werden ihren Kunden keinen Datenverkehr berechnen, der durch die Nutzung der neuen Corona-Warn-App entsteht. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Timotheus Höttges, am Dienstag zur Vorstellung der Tracing-App in Berlin an. Dieses Zero Rating werde nicht nur von der Telekom, sondern von allen Providern praktiziert.“



Pflicht oder Freiwillig?

Insbesondere in den Kommentarspalten sozialer Medien wurde von verschwörungstheorie-affinen Benutzern immer wieder behauptet, dass man gezwungen werde, die App zu installieren. Die Bundesregierung widersprach dem wiederholt und es wurde keine gesetzliche Regelung zu einer verpflichtenden App-Installation auf den Weg gebracht. Theoretisch könnte man zur Installation verpflichtet werden, wenn zum Beispiel Gastronomen von ihrem Hausrecht Gebrauch machen würden und nur Gästen mit installierter App Einlass gewähren würden. Dass dies so umgesetzt wird, erscheint jedoch wenig wahrscheinlich, da man die App beliebig installieren und deinstallieren kann und auch die Daten in der App selbst gelöscht werden können, so man das denn möchte. Der Nutzen der App wäre somit nicht gegeben.

Je höher die Anzahl der Benutzer, desto wirksamer wird die App im Kampf gegen die Pandemie. Umso schneller Infektionsketten unterbrochen werden können, desto geringer wird das Infektionsrisiko.

Meinungen aus der Politik

Befürwortet wird die Corona-Warn-App auch von vielen Politikern aus unserer Region. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten (SPD) schreibt auf Facebook „Die Corona-App ist nützlich, leicht anzuwenden und die Daten sind geschützt. Vor allem kann die App aber im Ernstfall Leben retten“. Auch in einer Pressemitteilung hat er seine Unterstützung mitgeteilt.

Die Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich (CDU) schreibt bei Facebook: „Laden Sie sich die offizielle Corona-Warn-App herunter und helfen Sie mit, die Infektionsketten schnell zu unterbrechen! Denn gemeinsam sind wir stark!“ und verlinkt auf ihrer Webseite zu der Corona-Warn-App-Seite der Bundesregierung.

Tabea Rößner (Bündnis90/die Grünen), Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Netzpolitik und Verbraucherschutz, setzt sich ein für eine begleitende gesetzliche Regelung um die Freiwilligkeit der App-Installation sicher zu gewährleisten und Benachteiligungen auszuschließen, falls die App nicht genutzt wird.

Auch auf den Web- und Facebookseiten der Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden sind Informationen zur Corona-Warn-App veröffentlicht.

Die Seite der Bundesregierung zur Corona-Warn-App finden Sie unter https://www.coronawarn.app

Nierstein | Unfall mit angeblich gestohlenem Fahrzeug

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Freitag gegen 0:40 Uhr ging bei der Polizei in Oppenheim die Meldung über den Diebstahl eines Autos ein. Die Anruferin aus der Verbandsgemeinde Rhein-Selz berichtete, dass ihr Fahrzeug nun beschädigt sei.


Das Fahrzeug prallte gegen ein Werbeschild

Die 32-jährige Anruferin erklärte, dass ihr silberner Kleinwagen wohl erst gestohlen worden sei und nun wieder dort stehe, wo sie ihn zuvor geparkt hatte, jedoch mit erheblichem Schaden vorne rechts. Die Polizei konnte am Fahrzeug keine Einbruchsspuren feststellen, jedoch dass die Frau betrunken war. Sie erklärte, dass sie ihr Fahrzeug zuvor dort abgestllt hatte und dann mit dem Zug nach Mainz fuhr um ein paar Gläser Wein zu trinken. Danach sei sie mit dem Zug zurück gefahren und wäre Rest dann zu Fuß gelaufen.

In der nahen Umgebung konnten die Beamten die Unfallstelle finden. An der Einmündung Boschstraße Ecke Freyburger Allee wurde ein beschädigtes Werbeschild gefunden.

Da die Geschichte den Polizisten nicht glaubwürdig erschien, fragten sie bei der Frau genauer nach, woraufhin sie gestand, dass sie den Unfall selbst verursacht hatte und ihr Fahrzeug nicht gestohlen wurde. Ihr wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde der Führerschein sichergestellt und eine Strafanzeige eingeleitet. Der Schaden am Fahrzeug beträgt etwa 6.000 Euro.

Einbrecher und Diebstahl am Friedhof in Nackenheim

Nachrichten Kurzmeldung | In der Lagerhalle vom Friedhof in Nackenheim sind zwischen Donnerstag und Freitag Einbrecher eingestiegen. Die bislang unbekannten Täter schlugen Glasbausteine in etwa 1,80 cm Höhe ein und gelangen so in das innere vom Gebäude. An den beiden Eingangstoren waren ebenfalls Einbruchsspuren zu finden. Die Einbrecher erbeuteten sechs Elektro-Gartengeräte im Wert von rund 4300,- Euro. Die Täter flüchteten wahrscheinlich durch eines der Fenster an der Lagerhalle mit der Beute. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Oppenheim in Verbindung zu setzen. Sie erreichen die Polizei unter der Rufnummer 06133/933-0


 

Die Polizei verdient Anerkennung und Respekt

Nachrichten Überregional | Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich in einer gemeinsamen Resolution gegen jeglichen Generalverdacht eines möglicherweise ungerechtfertigten Gewalteinsatzes von Polizeibeamtinnen und -beamten verwahrt.


Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz

„Für ihren Einsatz verdienen unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten Anerkennung, Respekt und Wertschätzung, weil sie für den demokratischen Rechtsstaates und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einstehen. Wir dulden keinen Extremismus oder Rassismus in den Reihen der Polizei“

„Ob im Streifen- oder Innendienst, bei Kriminal- oder Bereitschaftspolizei und den Spezialeinheiten, überall stehen die Frauen und Männer tagtäglich mit ihrer Arbeit und oft auch mit ihrem Leben für unseren Rechtsstaat, unsere Gesellschaft und unser aller Sicherheit ein. Leider werden sie auch oft selbst Opfer von Respektlosigkeit oder Angriffen und verdienen daher auch den besonderen Schutz des Staates“

In der Resolution verurteilen die Innenministerin und die Innenminister von Bund und Ländern die verabscheuungswürdigen und nicht hinnehmbaren Fälle von Polizeigewalt in den USA in aller Schärfe. Gleichzeitig wird allerdings auch in diesem Zusammenhang jeder Versuch der Gleichsetzung mit der deutschen Polizei abgelehnt. „Wir erleben derzeit im Rahmen von Demonstrationen, öffentlichen Debatten und in den sozialen Medien eine unzulässige Pauschalisierung und ungerechte, sowie undifferenzierte Verurteilung der deutschen Polizei“, stellen die Innenminister fest. Das Vertrauen in die deutsche Polizei sei im internationalen Vergleich eminent hoch.

Das mehrjährige Studium des Polizeinachwuchses an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz trage mit dazu bei, dass die jungen Beamtinnen und Beamten nicht nur umfassend ausgebildet werden, sondern sich auch eindeutig für die Errungenschaften des demokratischen Rechtsstaates einsetzten.

45. Interkulturelle Woche in Mainz findet statt

Nachrichten Mainz | In diesem Jahr findet die 45. Interkulturelle Woche der Landeshauptstadt Mainz unter dem Motto „GeMAINZam gegen Rassismus“ vom Freitag, 11. September bis Sonntag, 20. September 2020 statt. Das Motto wurde vom Beirat für Migration und Integration festgelegt. Oberbürgermeister Michael Ebling betont: „Kein Motto könnte aktueller und dringlicher sein.“


Trotz Lockerungen könnten nicht alle Stände zugelassen werden

Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt hatte zunächst beschlossen, dass das Interkulturelle Fest dieses Jahr nicht stattfinden wird. „Auch wenn es in vielen Bereichen des Lebens mittlerweile spürbare Lockerungen gibt: die Hygiene- und Sicherheitsauflagen wegen Corona hätten das Level der bisherigen Auflagen, die die Standbetreibenden des Interkulturellen Fests beachten mussten, überstiegen“, so Ebling. Auch hätten gar nicht alle 120 Stände zugelassen werden können, und man hätte Abstriche bei der Zulassung der Bewerbenden machen müssen. Von den zahlreichen Migrantenorganisationen sind derzeit viele in der Nachbarschaftshilfe, beim Nähen von Masken oder auf andere Weise aktiv. Ebling gibt zu bedenken: „Nach welchen Kriterien hätte man da ehrenamtliches Engagement durch eine Standabsage benachteiligen wollen?“

Die 45. Interkulturelle Woche wird anders

Die Interkulturelle Woche wird allerdings stattfinden. Das Büro für Migration und Integration plant derzeit Veranstaltungen zum Thema Rassismus mit Kulturschaffenden, Fachreferierenden und Aktivisten für jeden Tag der Interkulturellen Woche.

Auch andere Mainzer Einrichtungen und Organisationen sind aufgerufen, sich mit Veranstaltungsideen passend zum Motto „GeMAINZam gegen Rassismus“ an der Woche zu beteiligen. Bei der Umsetzung ist natürlich die Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes zu beachten, Unterstützung erhält man aber jederzeit beim Büro für Migration und Integration.

Ebling fasst zusammen: „Das 45. Jubiläum der Interkulturellen Woche findet statt, es wird anders als gewohnt – aber dafür besonders.“

Rheinstraße in Mainz wird teilweise gesperrt

Nachrichten Mainz | Am Sonntag, den 28. Juni werden auf der Rheinstraße in Höhe Rheingoldhalle zwei Fahrspuren sowie die Busspur in Fahrtrichtung Mombach gesperrt. Diese Teilsperrung wird von 6.30 bis etwa 15 Uhr erfolgen. Für die Kälteversorgung der Rheingoldhalle müssen vor Ort Stahlkonstruktionen verhoben werden. Dafür wird ein Kran benötigt, der auf den Fahrspuren stehen wird.


Sperrungen auch am 5. Juli

Am Sonntag, 05. Juli 2020 werden ebenfalls von 06.30 bis ca. 15.00 Uhr zwei Fahrspuren sowie die Busspur stadtauswärts gesperrt. Diesmal werden Kältemaschinen verhoben, wofür ebenfalls ein Kran eingesetzt werden muss.

Für den Verkehr verbleibt an beiden Tagen jeweils eine Fahrspur in jede Richtung. In der Quintinsstraße werden sowohl die Geradeausspur- sowie Linksabbiegerspur Richtung Parkhaus beziehungsweise Mombach gesperrt. Das Parkhaus Rathaus bleibt hingegen befahrbar.

Für Fahrzeuge aus Richtung Neustadt kommend gilt folgende Umleitung, die auch ausgeschildert wird:

  • Am Rathaus
  • Uferstraße
  • Fischtorplatz
  • Rheinstraße Richtung Parkhaus

Spielplätze in Mainz: Jugendamt ruft zur Online-Abstimmung auf

Nachrichten Mainz | Wenn die Stadt Mainz einen Spielplatz neu- oder umgestaltet sollen meist die in der Nähe lebenden Kinder und Jugendlichen an dem Prozess beteiligt werden. Das geschieht normalerweise mit einem Treffen vor Ort, bei dem Mitarbeiter der Landeshauptstadt über mehrere mögliche Spielgeräte informieren, aus denen die Kinder und Jugendlichen dann ihren Favoriten auswählen. Doch diese Treffen sind momentan aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen nicht möglich.


Kinder sollen trotzdem weiterhin mit entscheiden können

Das Amt für Jugend und Familie, das diesen Beteiligungsprozess koordiniert, stand daher vor der Herausforderung, auch in Zeiten von Corona weiterhin die Teilhabe der in der Umgebung wohnenden Mädchen und Jungen an der Neu- und Umgestaltung „ihres“ Spielplatzes zu ermöglichen.

Abstimmung nun online möglich

Bei der geplanten Reaktivierung des bislang stillgelegten Spielplatzes in der Hermann-Löns-Straße in Mainz-Finthen gingen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes nun einen neuen Weg und ließen online über das neue Spielgerät abstimmen. Drei Spielgeräte, die sich aufgrund der kleinen Fläche des Spielplatzes vor allem an jüngere Kinder richten, wurden zunächst von der Stadt vorausgewählt.

Anschließend wurde auf Flyern, die im Umfeld des Spielplatzes an rund 70 Privathaushalte verteilt wurden, sowie in vier Kitas und vor Ort mit Plakaten am Spielplatz zur Abstimmung aufgerufen. Ein Rückmeldebogen wurde online bereitgestellt, der dann ausgefüllt per Mail oder Post an die Stadt geschickt werden konnte. Mit den Bögen erreichten die Mitarbeiter zusätzlich Anregungen der Kinder und ihrer Eltern zur Neugestaltung des Spielplatzes.

Das Sieger-Spielgerät steht fest

Bei der Premiere der Online-Abstimmung machten rund 20 Teilnehmer mit. Das Sieger-Spielgerät steht damit fest: Bis zum Ende des Jahres soll auf dem Hermann-Löns-Platz eine Sandbaustelle installiert werden. Damit wird der Spielplatz für die Kinder der Umgebung wieder zum attraktiven Treffpunkt.

Sechs Spielplätze sollen neue Spielgeräte bekommen

Auch beim nächsten Spielplatzprojekt, dem Spielplatz Ulrichstraße in Mainz-Bretzenheim, soll die Beteiligung der Kinder wieder auf diesem Weg erfolgen. Insgesamt sollen in diesem Jahr sechs Spielplätze in fünf Stadtteilen mit neuen Spielgeräten ausgestattet werden. Dafür stehen insgesamt 160.000 Euro aus dem Mittelansatz „Kinderfreundliches Mainz“ zur Verfügung. Davon sind rund 15.000 Euro für den Spielplatz Hermann-Löns-Straße in Finthen eingeplant.

Hochheim: Baustart der Boris Becker Tennis-Akademie

Nachrichten Hochheim | Tennis at its best! Der Startschuss für eines der größten Tennis-Nachwuchsförderungsprojekte der Welt ist in Hochheim am Main gefallen. Die Ezzedine Group rund um Initiator Khaled Ezzedine hat zusammen mit dem Namensgeber und Schirmherr Boris Becker sowie politischer Prominenz und Partnern des Megaprojekts jetzt den ersten Spatenstich für die „Boris Becker International Tennis Academy“ auf dem 48.000 Quadratmeter großen Areal an der Frankfurter Straße begangen.


Die größte Indoor-Tennishalle der Welt

Damit kann der Bau für das 20-Millionen-Euro-Vorhaben nun offiziell begonnen werden. Die Tennis-Akademie umfasst nicht nur die größte Indoor-Tennishalle der Welt, sondern auch ein Dorint 4-Sterne-Superior-Hotel, ein Restaurant, eine Schwimmhalle, ein Proshop und ein Boris Becker Museum. Noch in diesem Herbst ist die Eröffnung der ersten acht Hallenplätze geplant.

Boris Becker betonte bei den Feierlichkeiten: „Nach zwei Jahren Planung freuen wir uns auf die Tennis-Akademie in Hochheim und ich bin stolz darauf, dieser Akademie meinen Namen geben zu können. Und nun geht es mit dem ersten Spatenstich endlich los mit dem Bau der Akademie.“

Die Boris Becker International Tennis Academy entsteht in Hochheim auf 48.000 qm | Copyright: Ezzedine Groupe

Gründer und Bauherr Khaled Ezzedine ergänzt: „Dies ist ein großer Tag für die Boris Becker International Tennis Academy. Vor gerade einmal einem halben Jahr haben wir das Projekt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, heute können wir schon mit dem Bau beginnen und die Bagger rollen buchstäblich an. Wir befinden uns also trotz Corona im Zeitplan und möchten uns an dieser Stelle auch bei allen Projektbeteiligten, den Behörden und Partnern bedanken, die das Projekt trotz herausfordernder Rahmenbedingungen möglich gemacht haben.“

Schon im Herbst soll die erste Halle eröffnet werden

Bis Herbst dieses Jahres wird dann im Rahmen des ersten Bauabschnitts die erste Tennishalle mit acht Plätzen eröffnet, die im Winter bereits bespielbar sein wird, auch für Tennisfans aus der Region. Ab dem kommenden Jahr werden dann die ersten von bis zu 270 Tennistalente aus aller Welt bei besten Trainings- und Ausbildungsbedingungen trainieren.

Die Boris Becker International Tennis Academy entsteht in Hochheim auf 48.000 qm | Copyright: Ezzedine Groupe

Nachwuchsförderungsprojekt mit internationaler Strahlkraft

Herzstück der internationalen Akademie, die Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren aus allen Teilen der Welt erstklassige Trainings- und Ausbildungsbedingungen bieten wird, die mit 22 Plätzen größte Indoor-Tennishalle der Welt und 18 Außenplätze. Insgesamt 30 Tennislehrer, welche die höchsten Lizenzen besitzen, werden dann die Trainingsphilosophie des dreifachen Wimbledon-Siegers umsetzen.

Ein Dorint 4-Sterne-Superior-Hotel mit insgesamt 110 Zimmern, zusätzliche Wohneinheiten für Eltern und eine erstklassige Gastronomie werden ein 24/7-Angebot an 365 Tagen im Jahr bieten. Die Obermayr Europa-Schule stellt zudem eine internationale Schulbildung für Kinder ab der 5. Klasse bis zum Abitur sicher. Abgerundet wird das Angebot von State-of-the-Art-Fitness-Infrastruktur und einem ProShop, der von TENNIS-POINT, dem weltweit größten Tennisanbieter, betrieben wird. Geleitet wird die Akademie von Direktor Peter Schmidt, dem ehemaligen Präsidenten des deutschen Arbeitgeberverbandes.



Erstklassige sportliche und schulische Ausbildung

Insgesamt werden 65 Mitarbeiter in dem Zentrum tätig sein. Diese werden sich um das Management und die Verwaltung der Akademie kümmern. Die Bewerbung für die Boris Becker International Tennis Academy ist für Schüler ab sofort möglich. Ab der 5. Klasse werden sie dann im Rahmen einer Probewoche auf ihren sportlichen und schulischen Leistungsstand geprüft. Die Klassengröße wird 10 bis 15 Schüler nicht übersteigen. Damit soll sowohl eine erstklassige sportliche als auch schulische Ausbildung sichergestellt werden. Neben der Voll- und Teilzeitausbildung werden auch ganzjährig Ferien-, Tenniscamps und Kurse angeboten.

Perfekter Standort im Herzen Europas

Die Idee für das internationale Tennisprojekt hatte Immobilienunternehmer Khaled Ezzedine aus Wiesbaden, weil er für seine tennisbegeisterten Kinder keine adäquaten Trainingsakademien in Deutschland gefunden hatte. Deshalb meldete er sie in Nizza bei einem der großen Leistungszentren der Welt an. Der Unternehmer erklärt: „Ich habe hier buchstäblich eine Marktlücke gesehen. Und wer eignete sich in Deutschland besser als Schirmherr und Namensgeber als Boris Becker. Dass er sich von Anfang an begeistert gezeigt hat für die Idee, hat uns darin bestärkt, die Akademie zu gründen.“

Für den Standort Hochheim sprach am Ende die perfekte Erreichbarkeit, vor allem dank der Nähe zum Frankfurter Flughafen mit dem größten Angebot an internationalen Nonstop-Flügen in die ganze Welt. Neben Deutschland sind die Kernzielmärkte vor allem Osteuropa, Großbritannien und Skandinavien. Dafür ist das Rhein-Main Gebiet in vielerlei Hinsicht die perfekte Destination. Das Projekt wurde zudem stark von der der Stadt Hochheim unterstützt.

Neben Boris Becker nahmen am Spatenstich auch teil: 

  • Landrat Michael Cyriax
  • Hochheims Bürgermeister Dirk Westedt
  • Investor Daniel Köhler
  • Dorint Aufsichtsratsvorsitzender Dirk Iserlohe
  • Academydirektor Peter Schmidt
  • Architekt Frank Crecelius

Moderiert wurde das Event von der Sportreporterlegende Rolf Töpperwien.

Zylinder sorgt für Großeinsatz der Polizei in Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Freitag kam es zu einem Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. An einem Gebäude in der Mauergasse wurde gegen 14:40 Uhr ein nicht identifizierbarer Gegenstand in Form eines Zylinders entdeckt. Ein Anwohner alarmierte die Polizei die mit verstärkten Kräften ausrückte.


Die Polizei evakuierte ein Restaurant

Die eintreffende Polizei konnte den Gegenstand nicht zweifelsfrei identifizieren und bat um Unterstützung durch die Feuerwehr Wiesbaden. Diese wurde beauftragt um Messungen an dem Gegenstand durchzuführen. Um Personen keiner Gefahr auszusetzen wurden die Mauergasse gesperrt und ein nahe gelegenes Restaurant evakuiert. Im weiteren Verlauf kamen noch Spezialisten vom Landeskriminalamt Hessen zu dem Fundort. Durch abschließende Untersuchung vom LKA konnte die Ungefährlichkeit des Zylinders bestätigt werden. Die Sperrung der Mauergasse wurde gegen 17:50 Uhr aufgehoben.

Die Besitzerin des Gegenstandes konnte ermittelt werden. Bei dem Gegenstand handelte es sich um Filterkartusche. Gegenüber den Einsatzkräften erklärte sie nicht zu wissen wie der Gegenstand vor das Haus gelangt war.

Brandstifter in Alzey schlägt wieder zu – Zeugen gesucht

Nachrichten Alzey | An diesem Donnerstag wurde der Polizei sowie der Feuerwehr Alzey ein Brand im Theodor-Heuss Ring gegen 23:37 Uhr gemeldet. An der angegeben Adresse befindet sich ein Mehrfamilienhaus und eine Anwohnerin meldete das Feuer.


Polizei geht erneut von Brandstiftung aus

Kurz nach der Alarmierung erreichte eine Polizeistreife das Objekt und fand mehrere brennende Mülltonnen vor. Bei einer weiteren Papiertonne konnten die Beamten bereits eine Rauchentwicklung feststellen. Durch das schnelle eingreifen der Polizeibeamten konnte ein weiterer Brand vermieden werden. Die bereits in Vollbrand geratenen Mülltönnen wurden durch die eintreffende Feuerwehr Alzey gelöscht.

Eine Übergreifen der Flammen auf Fahrzeuge oder weitere Objekte konnte verhindert werden. Aufgrund der Sachlage am Theodor-Heuss Ring wird abermals von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben. Die Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Alzey unter der Telefonnummer 06731/911100.

Gebürtiger Mainzer bringt Lufthansa zum flattern

Nachrichten Wirtschaft | Update 19. Juni 2020: Der Multi-Milliardär und Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele beschafft sich frisches Geld. Nun gibt es Spekulationen über weitere Investitionen von ihm in die angeschlagene Lufthansa als Alternative zum Staat.


Thiele trennt sich von rund 17 Prozent

Kurz vor der Hauptversammlung der Lufthansa Groupe versilbert der Milliardär einen weiteren großen Anteil am Automobilzulieferer Knorr-Bremse in München. Das teilte die mit der Veräußerung der Papiere beauftragte Bank an diesem Donnerstagabend mit. Sein Anteil an Knorr-Bremse würde damit von knapp über 70 Prozent auf rund 53 Prozent fallen.

Der Verkauf der Knorr-Bremse-Aktien soll dem Unternehmer rund 750 Millionen Euro bringen. Mit dem Geld könnte der 79-Jährige seinen Einfluss bei der Lufthansa durch den Kauf weiterer Anteile deutlich ausweiten.

Erstmeldung 18. Juni 2020: Der Lufthansa AG Vorstand befürchtet, dass zu wenige Aktionäre an der außerordentlichen Hauptversammlung teilnehmen werden. Dadurch könnte das zugesicherte Rettungspaket der Bundesregierung scheitern. Das könnte bedeuten, dass die Lufthansa Group Insolvenz anmelden müsste.

Großteil der Aktionäre lehnt den Rettungsschirm ab

Der ausgehandelte Rettungsschirm zwischen der Bundesregierung und der Lufthansa AG wird von den Aktionären zum Großteil abgelehnt. Der Umfang wie auch die Art der Unterstützung treffe nicht den Hauptkern der Aktionäre. Das Management von Lufthansa teilte in einer Pressemeldung mit, dass bei der außerordentlichen Hauptversammlung am 25. Juni weniger als 50 Prozent der Stimmen vertreten sein werden.



Der Milliardär würde Millionen verlieren

Denn es gibt ein schwerwiegendes Problem. Der gebürtige Mainzer Milliardär Heinz-Hermann Thiele hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mitgeteilt, er besitze inzwischen 15 Prozent der Aktien an der Lufthansa AG und er ist einer der größten Kritiker des vorgelegten Rettungspaketes. Sollte das Rettungspaket greifen, würde die Bundesrepublik Deutschland 20 Prozent der Lufthansa Group übernehmen und Heinz-Hermann Thiele würde Millionen und Macht auf einen Schlag verlieren. Daher kann die Lufthansa nicht mit der Zustimmung des Milliardärs rechnen.

Darum müsse man möglicherweise zeitnah zur Hauptversammlung ein insolvenzrechtliches Schutzschirmverfahren beantragen, wenn es dann nicht unverzüglich zu einer anderen Lösung kommt, so der Lufthansa Konzern in der Mitteilung.

Appell an die kleineren Investoren von Lufthansa

Weitere Großaktionäre sind Fonds Lansdowne Partners International und der US-Konzern Blackrock. Der Rest der Aktien ist im Besitz von vielen kleineren Investoren. Genau diese kleineren Investoren will der Konzern nun mobilisieren. Sollten mehr als 50 Prozent der Stimmen beim Aktionärstreffen anwesend sein, so sinkt die erforderliche Zustimmungsquote auf eine einfache Mehrheit. Der Vorstand bittet dringend die Investoren ihr Stimmrecht zu nutzen und wendet sich in einem dringenden Appell an die kleineren Aktionäre.

Heinz Hermann Thiele wurde in der Landeshauptstadt Mainz geboren

Heinz Hermann Thiele wurde am 2. April 1941 in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz geboren. Er lebt und arbeitet in Grünwald bei München. Sein Gesamtvermögen wird auf über 14 Milliarden Euro geschätzt.

Thiele fing als Prokurist bei Knorr-Bremse an, die in den 80er-Jahren wegen eines Erbstreits in eine Krise rutschte. Durch Unterstützung der Deutschen Bank stieg der gelernte Jurist bei der damaligen Knorr Bremse GmbH ein. Er setze schon zur damaligen Zeit voll auf die Länder China und USA. Durch seine Expansion in diese Länder gelang ihm der Aufstieg vom Mittelstand zum Milliardär. Thiele ist heute noch selbst für die Knorr Aktiengesellschaft weltweit unterwegs und pflegt wichtige Kundenkontakte.