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Drei Strafanzeigen gegen Teilnehmer der Schausteller-Demo eingeleitet

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Saarbrücken. Die Demonstration der Schausteller in Saarbrücken zeigt unterschiedliche Reaktionen: Aus der Politik kommen Solidaritätsadressen und Angebote zur Hilfe. Die Polizei hat nach Angaben eines Sprechers bis Freitag, 13.36 Uhr, drei Strafanzeigen in Folge der Demonstration eingeleitet. Unklar ist noch, zu welchem Einsatz die Feuerwehr unterwegs war, als sie in der Demo an der Ecke Dudweilerstraße und Am Stadtgraben hängenblieb.

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Wiesbaden: Frau mehrfach in den Bauch getreten

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Kriminalpolizei
Kriminalpolizei

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Donnerstagabend gegen 23:10 Uhr wurde eine Frau in der Blücherstraße in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden angegriffen. Die Polizei such nun nach Zeugen der Tat.


Wie die 33 Jahre alte Geschädigte gegenüber der Polizei mitteilte, waren ihr im Hinterhof eines Wohnhauses zwei Männer entgegen gekommen. Einer der beiden soll sie dann angegriffen und ihr mehrmals in den Bauch getreten haben.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:

  • ca. 1,60 Meter groß
  • schlanke Statur
  • kurze Haare
  • weißes T-Shirt mit roter Aufschrift
  • schwarze Mundschutzmaske

Der Begleiter des Angreifers soll nach Angaben der Frau größer gewesen sein und ebenfalls eine schwarze Mundschutzmaske getragen haben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3452 340 bei den Ermittlern zu melden.

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Einsatz der Feuerwehr in Gustavsburg

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Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Freitagnachmittag gegen 15:10 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Im Mittelfeld“ im Stadtteil Gustavsburg. Ein Anwohner hatte den Rauchmelder in einer Nachbarwohnung gehört und daraufhin den Notruf gewählt.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, war der Rauchmelder lediglich defekt. Ein Feuer war nicht ausgebrochen. Gegen 15:45 Uhr konnten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle wieder verlassen.

Bei dem Einsatz waren rund 10 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg vor Ort sowie ein Rettungswagen.


 

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Umweltministerium warnt: Hohe Waldbrandgefahr in Hessen

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Nachrichten Hessen | Das Hessische Umweltministerium hat seit diesem Donnerstag die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, für die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst. Die Aussicht auf ein Anhalten der Wetterlage ohne größere landesweite Niederschläge macht diesen vorsorgenden Schritt erforderlich.


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Zu wenig Regen in den letzten Wochen

Ein vorübergehender Rückgang der Temperaturen und lokale, geringe Niederschläge am Wochenende und zu Wochenbeginn haben zu keiner Entspannung der Waldbrandgefahr geführt. Weite Teile Hessens sind seit Wochen ohne ergiebige Niederschläge geblieben. Der gesamte Juli brachte für Hessen nur rund 33 Prozent der durchschnittlichen Niederschläge. Bedingt durch das Andauern der trockenen Witterung verschärft sich die Waldbrandgefahr in ganz Hessen.

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Alle Waldbesucher sind zu besonderer Vorsicht aufgerufen

Das Ministerium bittet alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Für die im Einzelfall erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten beziehungsweise Waldrandbereichen wird bereits jetzt um Verständnis gebeten. Bereits bestehende Einschränkungen sind unbedingt einzuhalten. Im Ausnahmefall ist auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen nicht ausgeschlossen.

Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird unter anderem sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr über den Notruf 112 zu informieren.

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Eine Bubacher Erfolgsgeschichte in Wurst und Fleisch

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Bubach. Die Vorfälle rund um den Schlachthof von Clemens Tönnies haben dem Ruf einer ganzen Branche geschadet. Auch den kleinen und mittelständischen Unternehmen. Ein solches haben Abgeordnete und Vertreter der CDU nun in Bubach besucht und festgestellt: Hier läuft es anders.

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Weltpremiere in der Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz

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Nachrichten Mainz | An der Universitätsmedizin Mainz gab es in dieser Woche eine  Weltpremiere für die Behandlung mit einem neuartigen Herzklappen-Reparatursystem. Kardiologe Dr. Ralph Stephan von Bardeleben und sein Team haben insgesamt fünf Patienten mit Mitral- oder Trikuspidalklappenfehlern opertiert. Zum ersten Mal weltweit geschah dies mit dem sogenannten PASCAL Ace Implant System der neuesten Generation. Der erfolgreiche Einsatz dieser neuartigen Therapieoption belegt die Innovationskraft der Universitätsmedizin Mainz und ihres Zentrums für Kardiologie.


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Besonders für komplexe Fälle geeignet

Die Universitätsmedizin Mainz und ihr Zentrum für Kardiologie haben viel Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Herzklappenfehlern. Das Leistungsspektrum beinhaltet nun auch eine ganz neue Option für kathetergestützte Klappenrekonstruktionen: das PASCAL Ace Implant System. Es ist besonders für schwierige Fälle von Erkrankungen der Mitral- oder der Trikuspidalklappe geeignet.

Beide Erkrankungen der Herzklappe sind häufig nur mit Medikamenten behandelbar, lassen sich aber selten heilen. Um die Klappen mit herzchirurgischen Methoden reparieren zu können, benötigt es ein Verfahren, das die OP-Risiken sowie die hohe Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens des Herzfehlers verringert. Natürlich benötigt es dafür auch äußerst erfahrene Chirurgen, denn Operationen an der Mitralklappe und besonders an der Trikuspidalklappe sind sehr anspruchsvoll. Mit dem neuartigen Klappen-Reparatursystem und der Expertise der Kardiologen der Universitätsmedizin Mainz sind nun beide Voraussetzungen für erfolgreiche operative Behandlungen von Mitral- oder Trikuspidalklappenfehlern erfüllt.

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Europaweit die größte Auswahl an verschiedenen Reparatursystemen

Dr. von Ralph-Stephan von Bardeleben, Leiter der Interventionellen Herzklappentherapie und Implanteur des neuen Systems kommentier: „Das neue System erlaubt durch ein neues Design eine deutlich bessere Beweglichkeit im Bereich des Halteapparates der Klappen und somit eine noch gezieltere Reparatur von Undichtigkeiten der Mitral- und Trikuspidalklappe. Das Herzklappenzentrum der Universitätsmedizin verfügt somit europaweit über die größte Auswahl an verschiedenen Reparatursystemen für die Transkatheter-gestützte Herzklappenbehandlung.“



Fast alle Herzklappenfehler können minimalinvasiv behandelt werden

Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der Kardiologie an der Universitätsmedizin Mainz, ergänzt: „Die Interventionelle Herzklappentherapie in Mainz hat mittlerweile ein rasantes Tempo aufgenommen. Sie bietet den großen Vorteil, dass nahezu alle Herzklappenfehler (Verengungen und Undichtigkeiten) minimalinvasiv behandelt werden können. Die gleichzeitige Etablierung der neuen Versorgungsstruktur, der Herzklappeneinheit oder Heart Valve Unit, ermöglicht es uns, auch über siebzigjährige Patientinnen und Patienten bereits zwei bis drei Tagen nach der Implantation der neuen Herzklappen nach Hause entlassen zu können.“

Was bedeuten Mitral- oder Trikuspidalklappenfehler?

Erkrankungen der Mitralklappe und der benachbarten Trikuspidalklappe können dazu führen, dass die Klappen nicht richtig schließen. Die Klappen werden somit undicht. In Folge dieses Fehlers fließt das Blut aus den jeweiligen Herzkammern in den entsprechenden Vorhof zurück. Das kann ganz unterschiedliche Symptome hervorrufen von einer Herzvergrößerung über starke Wasseransammlungen in der Lunge oder den Beinen bis hin zu Atemnot und Herzrhythmusstörungen. In Europa sind rund vier bis acht Prozent der über 75-Jährigen von Undichtigkeiten der Mitral- und Trikuspidalklappe betroffen. Rund 25 bis 30 Prozent dieser Patienten leiden an einer manifesten symptomatischen Herzschwäche.

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Über 50 Kilogramm Drogen in Wiesbaden-Biebrich sichergestellt

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Nachrichten Kurzmeldung | Wie die Polizei an diesem Freitag mitteilte, kam es bereits am 29. Juli auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Äppelallee in Wiesbaden zu einem Großeinsatz der Polizei (wir berichteten). Der Kriminalpolizei war in Zusammenarbeit mit der Wiesbadener Staatsanwaltschaft ein großer Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität gelungen.


Umfangreiche Ermittlungen hatten während einer Übergabe von über 50 Kilogramm Amphetamin zur Festnahme von vier serbischen und einem bosnisch-herzegowinischen Staatsbürgern im Alter zwischen 34 und 48 Jahren geführt. Bei dem Großeinsatz und der Festnahme waren zahlreiche Polizeibeamte beteiligt.

Bei anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen von sechs Objekten wurden noch über ein Kilogramm Amphetamin sowie 22 Ecstasy Tabletten gefunden und sichergestellt. Richter des Amtgerichtes Wiesbaden ordneten auf Anträge der Wiesbadener Staatsanwaltschaft gegen vier der festgenommenen Männer Haftbefehle an. Sie befinden sich nun in Untersuchungshaft.

 

Naturbad Heilborn öffnet wieder / Hundeschwimmen findet statt

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Das Naturbad Heilborn eröffnet am Montag, 17. August, wieder. Als Folge von Corona ist die Besucherzahl auf 350 Gäste begrenzt. Im Freibad endet die Badesaison am 6. September – am 13. September findet das Merziger Hundeschwimmen statt.

17 Corona-Fälle am Flughafen in Frankfurt

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Flughafen Frankfurt
Flughafen Frankfurt

Nachrichten Frankfurt | Auf der Terminal 3-Baustelle des Frankfurter Flughafens wurde ein Coronafall bekannt. Bei dem Erkrankten handelt es sich um einen Arbeitnehmer von einem beauftragten Unternehmen. Die Fraport-Ausbau-Süd GmbH (FAS) hat daraufhin unmittelbar und proaktiv das Gesundheitsamt in Frankfurt sowie die zuständigen Gesundheitsämter der umliegenden Kreise und die medizinischen Dienste der Fraport AG informiert.


Weitere Personen wurden getestet

Alle direkten Kontaktpersonen konnten erfasst und auf Covid-19 getestet werden. Sie befinden sich nicht mehr auf der Baustelle. Insgesamt kam es zu 17 positiven Testergebnissen unter den Bauarbeitern. Vorsorglich wurden weitere Auftragnehmer durch die medizinischen Dienste der Fraport AG getestet, deren Tests jedoch alle negativ ausfielen. Abhängig von den Befunden wurde in enger Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsämtern das weitere Vorgehen abgestimmt.

Unternehmenssprecher der Fraport AG dazu

„Der aktuelle Fall zeigt, dass die vordefinierten Prozesse greifen. Direkt nach Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls im privaten Umfeld, wurde mit umfangreichen Tests reagiert. Wir unterstützen die zuständigen Behörden vollumfänglich und tragen mit unserer schnellen Reaktion dazu bei, die Infektionskette zu unterbrechen. Zudem verlangen wir von den direkt betroffenen Unternehmen auch bei negativ getesteten Mitarbeitern einen zweiten Test nach sieben Tagen oder eine 14-tägige Quarantäne ab Vorliegen des ersten Testergebnisses. Damit liegen wir über den behördlichen Anforderungen“, sagt der Unternehmenssprecher.

Vorbeugende Maßnahmen wurden erhöht

Grundsätzlich setzen Fraport und die Fraport-Ausbau-Süd GmbH (FAS) an den Baustellen am Frankfurter Flughafen alle behördlich geforderten und angeordneten Maßnahmen um. Es wird auch darauf geachtet, dass die auf der Baustelle tätigen Auftragnehmer diese umsetzen. Auf der Baustelle des Terminals 3 ist FAS über die Sicherheits- und Gesundheitskoordinatoren im engen Austausch mit den Baustellenlogistikern und Auftragnehmern, um auf die Situation angepasste Informationen und Handlungsempfehlungen umfassend zu verbreiten. Außerdem wird mittels Plakaten auf die Handlungsempfehlungen hingewiesen. Auch die Reinigungsintervalle in den Aufenthaltsräumen, Toiletten und Waschräumen wurden erhöht.

Bingen: Video-Contest „My Corona“ geht in die nächste Runde

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Nachrichten Bingen | Der Video-Wettbewerb „My Corona – mein Leben in der Corona-Zeit“ im rheinland-pfälzischen Landkreis Mainz-Bingen geht in die nächste Runde, denn die Abstimmungsphase hat begonnen.


Beiträge mit den meisten Bewertungen erhalten ein Preisgeld

Ab Donnerstag, 6. August 2020 um 16:00 Uhr bis Donnerstag, 13. August 2020 um 13:00 Uhr können die von Jugendlichen eigens produzierten Videos auf dem „Youtube Channel Mainz-Bingen“ öffentlich eingesehen und bewertet werden. Die Beiträge mit den meisten Bewertungen werden ermittelt und anschließend mit einem kleinen Preisgeld belohnt.

Persönliche Erlebnisse in einem Video dokumentieren

Jugendliche mit Wohnsitz im Kreis Mainz-Bingen wurden kürzlich dazu aufgerufen, ein Video zu drehen, in dem sie sich mit dem Thema Corona und ihren persönlichen Erlebnissen mit dieser Zeit auseinandersetzen. Das Projekt wird organisiert vom Landkreis Mainz-Bingen in Zusammenarbeit mit dem Youtube Channel, einem YouTube-Kanal des Fördervereins Soziale Arbeit Bingen e.V., sowie den Jugendhäusern im Kreis.

Ansprechpartner für Rückfragen ist Kreisjugendpfleger Stephan Pulter, er ist per E-Mail erreichbar über pulter.stephan@mainz-bingen.de.

Lebensmittelrückruf bei Penny wegen Folienpartikeln im Produkt

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Rueckruf Lebensmittel Warnung
Rueckruf Lebensmittel Warnung

Nachrichten Überregional | Der Lebensmittelhersteller DMK Deutsches Milchkontor GmbH ruft vorsorglich das Produkt „Penny Gouda 48% Fett i. Tr., gerieben, würzig mild“ zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich kleine Folienpartikel im Produkt befinden.


Der Rückruf bezieht sich auf folgendes Produkt

  • Artikel: Penny Gouda 48% Fett i. Tr., gerieben, würzig mild
  • Verpackungseinheit: 200 Gramm
  • Betroffene Mindesthaltbarkeitsdaten: 23. September 2020
  • Identitäts- und Genusstauglichkeitskennzeichen: DE NI 086 EG (siehe Aufdruck auf der Verpackung)
Lebensmittelrückruf bei penny wegen folienpartikeln im produkt
Produktabbildung: DMK Group

Produkt kann zurück gegeben werden

Das Produkt wurde ausschließlich in PENNY-Filialen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg und Saarland verkauft.

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Verbraucher, die den aufgeführten Artikel mit dem genannten MHD gekauft haben, können das Produkt in den jeweiligen Märkten zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Schausteller kämpfen in Saarbrücken für ihre Existenz

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Mit 160 Wagen haben Schausteller in Saarbrücken demonstriert. Sie haben darauf aufmerksam gemacht, dass sie seit der Corona-Krise nahezu keine Einnahmen haben. An der Kreuzung Dudweilerstraße und Stadtgraben kam es zu Ärger mit der Polizei.

Mainz: Förderung der Games-Branche ist Teil der Industriepolitik

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Nachrichten Mainz | Der Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten hat Ubisoft Mainz besucht. Themen im Gespräch mit Standort-Mitbegründer Thomas Pottkämper und Karsten Lehmann (Public Affairs) waren unter anderem Landesförderung und Arbeitsbedingungen in Corona-Zeiten. Zum Ergebnis des Gesprächs sagt Weingarten:


„Die Förderung der Games-Branche ist Teil der Industriepolitik“

Anlass für den Besuch des Bundestagsabgeordneten Dr. Joe Weingarten war die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises, bei dem Ubisoft Mainz unter anderem den Preis für das beste deutsche Spiel (Anno 1800) erhalten hat: „Die Preisverleihung hat erneut bewiesen, welch innovativer und qualitativ hochwertiger Anbieter mit Ubisoft in Mainz ansässig ist“, sagt Weingarten. Er ist Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich E-Game.

Die Gamesbranche liefert Impulse auch für andere Branchen – etwa durch die Entwicklung von innovativen Designs oder durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. „Auf diese Weise erreicht die Gamesbranche Erfahrungen, die auch für andere Bereiche der Industrie sehr wichtig sind“, sagt Weingarten. Daher gelte: „Die Förderung der Games-Branche ist Teil der Industriepolitik.“

Ausbildung junger Kräfte eine wichtige Voraussetzung

Der Besuch bot Einblicke in die Herstellung von Computer- und Videospielen sowie zum Thema spezialisierte Berufsprofile. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg ist die Ausbildung junger Fachkräfte. Die Hochschulen des Landes sind ein Pool, aus dem Ubisoft seine Talente generiert. Wobei die Spiele-Entwicklung im Spannungsfeld von Informatik und Gestaltung entsteht.

Die Spiele werden für den Weltmarkt produziert und haben eine hohe Exportquote. Ein Thema des Gesprächs war daher die Frage, inwiefern der Standort Rheinland-Pfalz gestärkt werden kann – etwa durch die Gestaltung der Rahmenbedingungen vor Ort. Angesprochen wurden Möglichkeiten wie die Steigerung der Attraktivität des Standorts oder der gezielte Einsatz von Landesförderungen. Ubisoft selbst wächst und verzeichnet entsprechend offene Stellen.



Digitale Kanäle und digitale Arbeitsmodelle

Wie in diesen Tagen üblich mussten auch beim Besuch Weingartens bei Ubisoft die Hygieneauflagen mitgedacht werden. Wobei er sich vor Ort davon überzeugen konnte, dass Ubisoft Mainz gut auf die Folgen der Corona-Pandemie vorbereitet war. Der Austausch über digitale Kanäle und digitale Arbeitsmodelle sind in der Branche ohnehin üblich. Wobei der komplette Verzicht auf Präsenz auch nicht die Perspektive ist. Im Zuge dessen wurden während des Gesprächs etwaige Modelle mit höheren Home-Office-Anteilen erörtert.

Ein modernes Unternehmen in einer Innenstadt

Die Teams sind international, die Arbeit läuft über eine weltweite Verknüpfung von Expertinnen und Experten. Das Beispiel Ubisoft zeige, welchen Wert moderne Arbeitsmodelle für die Stadtentwicklung haben: Das Unternehmen beschäftigt sich auch mit Mobilitätskonzepten unter Einbeziehung des ÖPNV und des Fahrrads. Weingarten: „Ubisoft beweist, dass sich ein modernes Unternehmen auch in einer Innenstadt entwickeln kann.“

Mainstrand Gustavsburg: Der Stadt sind die Hände gebunden

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | An diesem Montag haben wir über die Zustände am Mainstrand im Stadtteil Gustavsburg berichtet. Dort türmt sich ein riesiger Müllhaufen. Boost your City hat daraufhin bei der Stadt Ginsheim-Gustavsburg und beim Eigentümer des Strandes, dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg (WSA) angefragt.


Mülleimer aufstellen ist der Stadt nicht gestattet

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg teilt mit, dass das WSA als Eigentümer kein Aufstellen von Mülltonnen auf dem Grundstück gestattet. Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha sagt zudem dazu: „Wir hatten in der Vergangenheit dennoch auf dem Grundstück des WSA Mülltonnen aufgestellt. Da sich aber die Zahl der Menschen, die an der Stelle im Main schwimmen gehen, auch aufgrund der Corona-Maßnahmen stark erhöht hat und mit dem Baden im Main ein hohes Risiko verbunden ist, haben wir die Mülltonnen dort abgezogen. Denn durch das Aufstellen der Mülltonnen wird dem Bereich am Gustavsburger Bogen ein öffentlicher Charakter verliehen und es wird der Anschein erweckt, dass das Baden dort sicher und gewollt ist. Das Gegenteil ist aber der Fall.“

Kehrrunden des Bauhofs wurden bereits erhöht

Bezüglich der Entsorgung des derzeit anfallenden Mülls erklärt Thies Puttnins-von Trotha: „In der Coronazeit, und vor allem jetzt in der Ferienzeit, fällt in der Landschaft besonders viel Müll an, weil die Menschen weniger in den Urlaub fahren und vermehrt die schönen und erholsamen Orte auch in Ginsheim-Gustavsburg aufsuchen. Leider ist, und das muss man so deutlich sagen, das Bewusstsein für eine saubere Umwelt nicht bei allen Erholungsuchenden vorhanden und der Abfall wird einfach vor Ort liegen gelassen. Deshalb haben wir die Zahl der Kehrrunden unseres Bauhofs bereits allgemein erhöht. Aufgrund der aktuellen Verschmutzungen erhöhen wir die Frequenz der Müllbeseitigung nochmals und der Bauhof wird nun auch samstags tätig. Den Mitarbeitern des Servicebetrieb Bauhof (SBB) gebührt ein großes Lob, da sie sich freiwillig bereiterklärt haben, diese Aufgaben auch am Wochenende zu übernehmen. Die zusätzlich notwendigen Entsorgungsarbeiten bedeuten für die Stadt natürlich Mehrkosten, die den weiteren coronabedingten Mehrausgaben zuzurechnen sind.“

Was die Stadt zur Zeit dagegen unternimmt

Mit einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit appelliert die Stadtverwaltung an die Nutzer der Flächen, diese sauber zu halten und den Müll selbst zu entsorgen. Die Stadtpolizei sowie die Polizei sprechen die Menschen vor Ort auch direkt an und weisen sie auf ihr Verhalten hin. Der Bürgermeister unterstützt zudem die Umweltinitiative Mainspitze, die sich für die Sauberkeit am Flussufer einsetzt und mit der die Stadt in Kontakt steht.

Zudem teilt die Stadt mit, dass man weitere Mülltonnen nur dann aufstellen werde, sollte sich dies als notwendig erweisen. Thies Puttnins-von Trotha äußert sich allerdings optimistisch: „Ich gehe davon aus, dass die getroffenen Maßnahmen zu einer Verbesserung der Situation führen werden.“



Aussagen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Aschaffenburg

Boost your City hat an diesem Mittwoch mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg gesprochen. Frau Schneider, eine Sprecherin des WSA teilte am Telefon bezüglich der Pflege der dortigen Bäume und Büsche mit: „Der Strand beziehungsweise das Ufergelände ist in unserem Eigentum. Von der landschaftspflegerischen Seite ist das definiert als freie Landschaft. Das ist ein rechtlicher Begriff und das bedeutet wir lassen diese Vegetation eigentlich sich selbst, was dem Naturschutz dienen soll. Wir kümmern uns nur darum, wenn es die Schifffahrt beeinträchtigt, also wenn beispielsweise ein Baum ins Wasser fällt. Entsprechend ist auch das Betreten des Ufergeländes mit einem gewissen Risiko verbunden, da es dort keine Verkehrssicherung gibt.“

„Die Stadt hat nun in Eigenregie die Mülltonnen aufgestellt, da es ja von den Menschen doch genutzt wird. Allerdings wurde dann von unserem Außenbezirk in Frankfurt kritisiert, dass dadurch die Nutzung noch zusätzlich befördert wird. Den Bürgern wird so außerdem der Eindruck vermittelt, die seien dort sicher. Das ist natürlich nicht in unserem Sinne und wir haben daher darum gebeten, die Mülltonnen wieder zu entfernen. Nun sind die Mülltonnen weg und die Leute kommen trotzdem.“, erklärt sie weiter.

Ein Gespräch mit der Stadt soll Klarheit bringen

Voraussichtlich in der kommenden Woche soll ein Gespräch mit der Stadt Ginsheim-Gustavsburg stattfinden, in dem geklärt wird, welche Nutzung die Stadt für den Bereich beabsichtigt. „Von unserer Seite aus ist die Badenutzung auf jeden Fall keine gewünschte Nutzung und widerspricht zum Teil auch der Badeverordnung, die wir an den Bundeswasserstraßen haben. Dieser Strand ist wirklich sehr sehr nah an der Fahrrinne und wenn da ein Schiff vorbei fährt, ist das für die Leute die dort baden extrem gefährlich. Daher möchten wir das Gelände auch nicht per Nutzungsvertrag an die Stadt abgeben, da man sonst das Baden befördern würde.“, so Frau Schneider.

Falls die Stadt in dem Gespräch deutlich machen sollte, dass auch von deren Seite die Badenutzung nicht erwünscht ist, könne man dort am Strand auch gegebenenfalls mal die Wasserschutzpolizei vorbei schicken. Da werde aber das kommende Gespräch Aufschluss geben, sagte sie abschließend.

Neuer Standort für Postfiliale in Gustavsburg gesucht

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Ginsheim-Gustavsburg
Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Gustavsburg | Die Postfiliale in Gustavsburg ist seit dem 1. August geschlossen (wir berichteten). Noch immer steht die Stadtverwaltung in Kontakt mit der Deutschen Post. Es muss immer noch geklärt werden, in welcher Form die Dienstleistungen der Post im Stadtteil Gustavsburg wieder angeboten werden können.


Deutsche Post führt die Dienstleistung fort

Die Deutsche Post hat trotz ihrer Bemühungen vor Ort kein Geschäft in Gustavsburg gefunden, das bereit wäre, neben dem eigentlichen Geschäftsbetrieb einen Postservice zu betreiben. Daher hat die Deutsche Post zugesagt, die Postdienstleistungen mit eigenem Personal solange anzubieten, bis eine neue Partnerfiliale gefunden wurde. Nun wird nach einem  freien Ladenlokal gesucht, in dem sie den Postbetrieb durchführen kann. Die Wirtschaftsförderung der Stadt hat der Post bereits alle ihr bekannten in Frage kommenden Objekte benannt. Außerdem wurden Gewerbetreibende direkt angesprochen und gefragt, ob sie eine Postagentur in ihren Räumen aufnehmen können.

Da es in Gustavsburg zurzeit kaum Leerstände gibt, konzentrieren sich die Verhandlungen der Post nun auf zwei Objekte. Sobald die Deutsche Post der Stadtverwaltung das Ergebnis ihrer Verhandlungen mitgeteilt hat, werden die Bürger darüber informiert.