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Wie helfe ich den Bäumen durch den Sommer?

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Nachrichten Bundesweit | Haben Sie in diesem Sommer schon einem Baum geholfen? Hitze und Trockenheit setzen Bäumen auch dieses Jahr wieder erheblich zu. Dabei ist es ganz einfach: Etwa zehn Eimer Wasser pro Woche genügen. „Jeder, der kann, sollte einem Baum über den Sommer helfen. Egal, ob die eigenen Gehölze im Garten, die an der Straße vor der Haustür oder ob die der Nachbarn mehr Feuchtigkeit benötigen“, betont Baumschulmeister Reinhard Bertels von der Baumschule Bertels in Drensteinfurt im Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. „Am allerbesten unterstützt man einen Baum, wenn man ihn in der Hauptvegetationsperiode zwischen Mai und Oktober regelmäßig einmal in der Woche mit zusätzlichem Wasser versorgt.“


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Wie gießen?

Das bedeutet in der Regel wenig Aufwand. Es gibt keine perfekte Tageszeit, um einen Baum zu wässern. „Gießen Sie einmal in der Woche und das einfach, wenn Sie Zeit und Lust haben. Ob morgens, mittags oder abends spielt bei Gehölzen keine Rolle“, sagt Baumexperte Bertels und rät: „Einmal einen Eimer Wasser hinzukippen, bringt nicht viel. Der Boden muss durchgeweicht werden. Gießen Sie am besten zehn Eimer Wasser direkt auf die Wurzel, schön langsam nacheinander. Und leeren Sie erst dann den nächsten Eimer, wenn das erste Wasser versickert ist.“ Gießen lässt es sich natürlich am besten mit einem Gartenschlauch, aber auch Gießkanne und Eimer erfüllen ihren Zweck. Eine sehr einfache Handhabung verspricht auch die Verwendung eines Wassersackes, der – um den Stamm gelegt und mit Wasser gefüllt – dafür sorgt, dass das kostbare Nass langsam und senkrecht in das Wurzelwerk einziehen kann.

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Wann gießen?

Stadtbäume mit ihren schwierigen Umweltbedingungen sollten während der Vegetationsperiode eigentlich immer gegossen werden, auch wenn der Baum auf den ersten Blick noch gut aussieht. Wenn die Bäume schon gelbe Blätter haben, ist das ein sehr deutliches Anzeichen für Trockenstress und fast schon zu spät für den Baum. Wenn z. B. Mitte Juli schon die Platanenblätter auf der Erde liegen, dann hat der Baum nicht genügend Wasser, um alle Blätter zu versorgen und die ersten Blätter werden weit vor dem Herbst abgeworfen.

Auch neu gepflanzte Bäume müssen vor allem vom ersten bis fünften Standjahr gut gegossen werden. In dieser Zeit fassen sie am neuen Standort Fuß, ihre Wurzeln profitieren noch nicht vom Grundwasser.



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Warum gießen?

Unter normalen Bedingungen kann sich ein älterer Baum sehr gut selbst versorgen. Im Laufe der Jahre reichen seine Wurzeln weit genug in den Boden, um auch in trockenen Zeiten an ausreichend Wasser zu kommen. Nur herrschen in Städten, an Straßen und auch in vielen Gärten meist extreme Bedingungen für Bäume. In dicht besiedelten Gegenden und an Verkehrswegen mit Pflaster, Steinen, Asphalt und sehr hartem, verdichtetem Boden wird den Wurzeln viel zu wenig Raum gewährt. Die Wurzeln schaffen es oft nicht, in Richtung des Grundwassers zu wachsen und die Bäume können das im Unterboden vorhandene Wasser kaum aufnehmen.

Bei Regen kann das Wasser zudem oft nicht in die harten Böden einsickern und fließt sehr schnell in der Kanalisation ab, ohne tiefere Bodenschichten zu erreichen und diese durchfeuchten zu können. Die Pflanzen kommen daher vor allem bei kurzzeitigem und heftigem Starkregen viel zu kurz.

„Wenn Sie jetzt den Bäumen helfen, dann können Sie sich auch in der Zukunft über ein kräftiges Wachstum Ihrer hölzernen Gefährten freuen“, sagt Baumschuler Reinhard Bertels. „Und in heißen Sommern werden Sie mit schützendem Schatten der grünen Blätter und erfrischender Kühle belohnt.“

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Über „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“

Die Kampagne „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“ wurde vom europäischen Baumschulverband ENA (European Nurserystock Association) initiiert. Ihr Ziel ist es, kommunale Entscheider, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten sowie Garten- und Landschaftsbauer für eine grüne Stadtentwicklung zu begeistern. In Deutschland wird die Kampagne vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. durchgeführt. Der BdB repräsentiert Deutschland als eines von sieben Teilnehmerländern neben Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden.



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Über den Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulen. Als Vertretung der rund 900 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von 1 Mrd. Euro. Auf Landesebene ist der BdB in 14 Landesverbände unterteilt, in denen zum großen Teil kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinigen sich unter dem Leitmotiv der Branche „Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben“. Seit 1993 ist der BdB zusammen mit weiteren Verbänden des Gartenbaus Gesellschafter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und ist an der Planung und Umsetzung von Bundesgartenschauen (BUGAs) und Internationalen Gartenbauausstellungen (IGAs) beteiligt.

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Stahlgerüst am Landtag in Wiesbaden zerbrochen

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Nachrichten Wiesbaden | An diesem Montag gegen 17:00 Uhr, zerbrach bei Bauarbeiten am Landtag in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ein Stahlgerüst. Das Stahlgerüst mit einer Gesamtlänge von rund 35 Metern war der vierte und letzte Teil von Dachaufbauten des Landtages und sollte durch einen Kran heruntergehoben werden.


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Das Stahlgerüst knickte ein

Aus noch bislang ungeklärter Ursache knickte ein Teil des Stahlgerüstes ein. Der Kranführer stoppte sofort und somit hing das abgeknickte Teil von etwa 10 Metern Länge in luftiger Höhe. Durch eine erste Polizeistreife konnte der Bereich des Schlossplatzes gesperrt werden. Durch das schnelle handeln kamen keine Personen zu Schaden.

Durch den Verantwortlichen der Gerüstfirma wurden zwei weitere Spezialkräne geordert. Mit Unterstützung der Stadtpolizei und des THW konnte das Gerüst gegen 22:40 Uhr sicher zu Boden gebracht werden. Der Schaden am Gerüst wird auf mehrere Hundert Euro beziffert.

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Les Quetschkaschde spielt am Samstag auf der Vaubaninsel

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Die Gruppe „Les Quetschkaschde“ tritt an diesem Samstag auf der Vaubaninsel auf. Das Konzert ist Teil der achten Saarlouiser Festungstage.

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Wiesbaden: Evakuierung und Straßensperrung wegen brennendem Gastank

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Nachrichten Wiesbaden | An diesem Montagnachmittag kam es zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr im Gustav-Stresemann-Ring in Wiesbaden. In einem Erdtank war der Druck gefährlich angestiegen. Mehrere umliegende Straßen zwischen dem Gustav-Stresemann-Ring und der Welfenstraße wurden gesperrt. Wegen der Explosionsgefahr wurden außerdem mehrere an die Gefahrenstelle angrenzende Gebäude evakuiert.


Johannes Mumbauer, Leiter der Feuerwehr Wiesbaden teilte vor Ort gegenüber Boost your City mit, dass gegen 14 Uhr an einem in die Erde eingelassenen Erdtank vor dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden festgestellt wurde, dass der Druck sich zu stark erhöht hatte. Nach umfangreicher Recherche wurde dann festgestellt, dass in der Nähe eine Fernwärmeleitung defekt ist. Diese Temperatur der Fernwärmeleitung wirkte auf den Erdtank, sodass der Druck in dem Erdtank anstieg. Nach kurzer Beobachtung entschied man sich, das Gas kontrolliert abzulassen und abzufackeln, um eine Druckentlastung zu schaffen.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, indem eine große Wasserwand aufgebaut wurde. So sollte die Wärmestrahlung an die angrenzenden Bürogebäude verhindert werden. Schon frühzeitig wurden zudem die beiden umliegenden Bürogebäude evakuiert, um eine Gefährdung von Personen möglichst auszuschließen. Der Verkehr wurde durch die Polizei weiträumig abgesperrt. Es kam dadurch zu größeren Verkehrsbehinderungen. Gegen 20:30 Uhr konnten die Straßensperrungen wieder aufgehoben werden.

Insgesamt waren 77 Feuerwehrleute sowie zahlreich Einsatzkräfte der Polizei und Rettungswagen vor Ort im Einsatz.



Oberbürgermeister Gerd-Uwe Mende dazu

Bei dem Einsatz war auch der Oberbürgermeister Gerd-Uwe Mende vor Ort. Gegenüber Boost your City teilte er mit, weshalb er an diesem Montag vor Ort ist: „Ich bin normalerweise sehr zurückhaltend, weil ich der Auffassung bin, die Kollegen sollen ihre Arbeit machen ohne, dass da noch jemand im Weg rumsteht. Aber heute war es mir wichtig, da es ein besonders spektakulärer und sehr großer Einsatz ist. Die Wiesbadener Feuerwehren sind außerdem seit vielen Tagen in sehr vielen Einsätzen gewesen. Deshalb bin ich heute hier her gekommen. Ich konnte mich davon überzeugen, dass die Einsatzkräfte wirklich eine hervorragende Arbeit leisten und die unterschiedlichen Feuerwehren wirklich Hand in Hand arbeiten.“, erklärt der Oberbürgermeister.

„Es ist wirklich ein reibungsloser Einsatz mit großer Einsatzbereitschaft, der auch wieder mal zeigt, wie gut die Wiesbadener Feuerwehr aufgestellt ist.“, betont er abschließend.

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Lebensmittelrückruf bei Real und HIT – hochgiftige Stoffe im Produkt

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Nachrichen Überregional | Der Lebensmittelhersteller Heinrich Goertz GmbH & Co. KG ruft vorsorglich Eiern der Größe M-L zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, kann bei Eiern bis zum möglichen Kaufdatum 01. August 2020 eine „Umweltkontaminante über dem gesetzlichen Grenzwert“ vorkommen.


Krebserregend und ist schon in kleinen Mengen hochgiftig

In den Eiern ist der Höchstwert an Dioxinen und dioxinähnlichen PCSb (polychlorierte Biphenyle) überschritten. Dioxin gilt als krebserregend und ist schon in kleinen Mengen hochgiftig. Diese Stoffe können in der Umwelt vorkommen, wo Freiland-Hühner ihr Futter fressen, sodass das Dioxin in die Eier gelangen kann. Nach Angaben des Umweltbundesamtes tritt erst dann eine akute Wirkung beim Menschen ein, wenn der Stoff in großen Mengen verzehrt wird. Allerdings schädigt das Dioxin auch auf lange Sicht, denn es sammelt sich mit der Zeit im Körper an.

Der Rückruf bezieht sich auf folgendes Produkt

  • Produkt: Eier M-L „Freilandhaltung FÜR MEHR TIERSCHUTZ“
  • Packungsgrößen: 6er und 10er
  • Kaufdatum: bis zum 01. August 2020
  • Printnummern: 1-DE-0355091 und 1-DE-0363561
  • Identitätskennzeichen: DE NW 40036 EG

Produkt kann zurück gegeben werden

Das Produkt wurde ausschließlich in Real- und HIT-Filialen verkauft. Eier, die nach dem 1. August 2020 gekauft wurden, sind nicht betroffen. Verbraucher können das Produkt in den jeweiligen Märkten zurückgeben. Der Kaufpreis wird dann erstattet.

Kostheim: Mann aus Rüsselsheim mehrfach ins Gesicht geschlagen

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Polizei RLP
Polizei RLP

Nachrichten Wiesbaden | Wie die Polizei an diesem Montag mitteilte, kam es an vergangenen Donnerstagabend gegen 23:00 Uhr zu zu einem Angriff auf einen jungen Mann aus Rüsselsheim. Die Tat ereignete sich in der Straße „Am Rübenberg“ in Kostheim.


Der 20-Jährige Rüsselsheimer war spazieren, als er plötzlich und ohne ersichtlichen Grund von zwei Personen angegriffen wurde. Die ihm unbekannten Angreifer schlugen mehrfach auf den Mann ein. Der Geschädigte erlitt durch dem Angriff mehrere Verletzungen im Gesicht. Ein unbeteiligter Zeuge wurde schließlich auf die Situation aufmerksam. Um dem 20-Jährigen zu helfen, rief der Zeuge laut, woraufhin die beiden Angreifer von ihm abließen.

Personenbeschreibung des 1. Tatverdächtigen

  • etwa 1,85 Meter groß
  • schlanke Statur
  • etwa 18 bis 20 Jahre alt
  • hellhäutig
  • schwarze Jogginghose der Marke Adidas
  • schwarzes T-Shirt
  • schwarze Baseballkappe

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611 – 3452240 bei der Wiesbadener Polizei zu melden.

Analyse: Welche Chancen hat Olaf Scholz

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Olaf Scholz wird 2021 Kanzlerkandidat der SPD sein. Der Bundesvorstand der Partei hat ihn an diesem Montag einstimmig nominiert – auf Vorschlag der Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Die Entscheidung kam überraschend – aus verschiedenen Gründen.

Olaf Scholz wird Kanzlerkandidat der SPD

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Olaf Scholz tritt 2021 als Kanzlerkandidat der SPD an. Das hat er auf seinem offiziell anerkannten Twitter-Account vermeldet. Wörtlich schrieb er: „Jetzt ist es raus: Auf Vorschlag unserer Vorsitzenden EskenSaskia und NowaboFM haben mich Präsidium und Vorstand der SPDDE gerade einstimmig als Kanzlerkandidaten nominiert. Ich freue mich auf einen tollen, fairen und erfolgreichen Wahlkampf in einem starken Team.“ Scholz ist Vizekanzler und Bundesfinanzminister, davor war er unter anderem Bürgermeister in Hamburg.

Hautkrebs: Mehrheit der Versicherten lässt sich kostenlose Vorsorge entgehen

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Sonne, Hitze, draußen sein – die Kombination ist nach wie vor beliebt. Ein Wermutstropfen: Die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, nimmt zu. Zumal sich die Saarländer nicht gerne untersuchen lassen – wie eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) ergeben hat.

Mann onaniert im Feld in Groß-Gerau

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Nachrichten Groß-Gerau | An diesem Samstagmittag gegen 12:50 Uhr wurde eine Frau auf einem Feldweg von einem Exhibitionisten belästigt. Der Vorfall ereignete sich auf einem Feldweg im Bereich der Frankfurter Straße/Heimstättenstraße in Groß-Gerau.


Die 47 Jahre alte Frau war gerade auf dem Feldweg unterwegs, als der Mann sich plötzlich entblößte und anfing, vor ihren Augen an seinem Glied zu spielen. Gegenüber der Polizei konnte die Geschädigte den Mann beschreiben.

Beschreibung des Tatverdächtigen:

  • etwa 45 Jahre alt
  • schlanke Statur
  • etwa 1,75 Meter groß
  • kurze braune Haare
  • sandfarbene Cargoshorts

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06151 – 1750 bei der Polizei in Groß-Gerau zu melden.

Blindgänger explodiert im Kreis Groß-Gerau bei Waldbrand

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Nachrichten Kreis Groß-Gerau | An diesem Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr kam es zu einem Waldbrand zwischen Mörfelden-Walldorf und dem Flughafen Frankfurt (wir berichteten). Im Laufe der Löscharbeiten gegen 23:30 Uhr kam es dann in dem Gebiet zu einer Explosion.


Boost your City war in der Nacht nochmal vor Ort

In der Nacht von Sonntag auf Montag (03:00 Uhr) waren wir erneut vor Ort und sprachen mit dem Kreisbrandinspektor Friedrich Schmidt. Dieser berichtete, dass gegen 23:30 Uhr in der Nacht ein Blindgänger im Waldgebiet während der Löscharbeiten explodiert war. Alle Einsatzkräfte haben daraufhin umgehend den Wald verlassen. Der Wald darf aktuell nicht mehr betreten werden.

Die letzten Nachlöscharbeiten werden von den Wegen aus durchgeführt, falls es zum erneuten Aufflackern der Flammen kommt. „Mit dem Revierförster wurde es abgestimmt. Er erklärte, dass soweit eigentlich alles aus ist. Wir haben aber mit der Wärmebildkamera noch einen Temperaturunterschied festgestellt, sodass wir weiterhin Einsatzkräfte vor Ort haben. Wenn Wind käme, könnte das Feuer nochmal aufflackern. Wir schicken aber kein Personal mehr rein“, so Friedrich Schmidt.



Der Kampfmittelräumdienst übernimmt

In den Morgenstunden soll dann der Kampfmittelräumdienst vor Ort eintreffen, um die Lage neu zu beurteilen. Dann wird entschieden, wie weiter verfahren wird. In der Spitzenzeit waren rund 350 Einsatzkräfte vor Ort, berichtet Schmidt. Die Anzahl wurde in der Nacht allerdings auf rund 40 Einsatzkräfte heruntergefahren.

Noch bis 6:00 Uhr sollen die Feuerwehrleute aus Frankfurt am Main im Dienst sein. Diese übernahmen die Nachtschicht. Anschließend sollen diese dann wieder von einer anderen Feuerwache abgelöst werden. Die Übergabe soll rund eine Stunde dauern.

Wie der Kreisbrandinspektor mitteilt, wurde der Rauch aufgrund der Wetterlage im gesamten Stadtgebiet bis nach Büttelborn verteilt und nach unten gedrückt. Der Rauch zog entsprechend nur sehr langsam ab. Dadurch wurden fälschlicherweise von mehreren Personen auch weitere Brände gemeldet.

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Zecken-Alarm | Kreis Groß-Gerau ist Risikogebiet

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Nachrichten Groß-Gerau | Zecken sind bei warmen Temperaturen sehr aktiv. Die winzigen Spinnentiere können Krankheiten übertragen. 444 Menschen sind in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts im vergangenen Jahr an FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) erkrankt, davon 24 in Hessen. Der Kreis Groß-Gerau gehört zu den FSME-Risikogebieten.


Zu den FSME-Risikogebieten gehören in Hessen:

  • Bergstraße
  • Darmstadt-Dieburg
  • Groß-Gerau
  • Marburg-Biedenkopf
  • Odenwald
  • Offenbach
  • Darmstadt

„Zecken sind Überlebenskünstler, die auch längere kalte Phasen gut überstehen können. Daher sollte sich jeder, der jetzt die Natur wieder mehr genießen will, vor ihnen schützen“, rät Michael Wesche, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Groß-Gerau.

Deutlich mehr erkranken an Borreliose

In neun Bundesländern, die eine entsprechende Meldepflicht in ihrem Landesrecht verankert haben, wurden 12.258 Erkrankungsfälle registriert. Risiko nach einem Zeckenstich an Borreliose zu erkranken ist am größten. Daher muss nach einem Zeckenstich besonders daran gedacht werden.

In diesen Bundesländern gibt es eine Meldepflicht:

  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen-Anhalt
  • Sachsen
  • Thüringen

„Gegen Borreliose gibt es leider bisher keine Schutzimpfung, gegen FSME schon. Wer in Risikogebieten lebt, sollte sich möglichst mit dieser Schutzimpfung wappnen. Sie wird von den Krankenkassen bezahlt“, sagt Wesche.

BARMER-Hotline zum Thema Zeckenschutz

Beim BARMER-Teledoktor bekommen Interessierte vielfältige Hinweise, wie Zecken den Menschen gefährden und Empfehlungen für zeckensichere Kleidung. Auch wie man eine Zecke sicher entfernen kann, wenn sie sich trotz aller Vorsicht auf der Haut verbissen hat und welche Körperstellen man besonders nach den Tieren absuchen sollte erfährt man dort. Die Hotline zum Thema „Zeckenschutz“ erreichen alle Interessierte unter der Rufnummer 0800 – 848 411 1.

Wofür dürfen Corona-Gästelisten der Wirte genutzt werden?

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Seit Corona müssen Kneipen und Restaurants die Daten ihrer Gäste sammeln. Die saarländische Polizei nutzt diese, um Straftaten aufzuklären, wie der Saarländische Rundfunk berichtet hat. Innenminister Klaus Bouillon (CDU) verteidigt diese Praxis – Datenschützer kritisieren sie. Ob die Daten vor Gericht als Beweis genutzt werden können, ist noch nicht geklärt.

TUI fly fliegt die ersten 250.000 Urlaubsgäste

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Nachrichten Tourismus | Rund 250.000 Gäste konnten bereits seit dem Neustart am 15. Juni an Bord begrüßt werden. Dazu wurden die geparkten Flugzeuge an den Wartungsstandorten Hannover, Hamburg und Düsseldorf reihenweise reaktiviert. Im Juli waren wieder bis zu 21 Boeing 737 der blau-weißen Flotte im Einsatz, die von zehn Abflughäfen in Deutschland und der Schweiz starten. Ziel ist es, in den kommenden Monaten mehr als die Hälfte der ursprünglich geplanten Kapazitäten wieder anbieten zu können.


Oliver Lackmann, Geschäftsführer der TUIfly GmbH

„Vor zwei Monaten sind wir pünktlich zur Öffnung der Grenzen mit einem neuen Sommerflugplan an den Start gerollt. Was anfangs noch ungewohnte Flexibilität von unseren Kunden und uns verlangt hat, ist nach 2.000 Flügen längst zur Gewohnheit geworden: Angepasste Serviceabläufe und Hygienemaßnahmen an Bord haben sich bewährt. Die Auslastung unserer Flüge verdeutlicht außerdem, dass viele Gäste ihren Urlaub an den Sonnenstränden Europas sehnsüchtig erwartet haben“

2020 ist Mallorca wieder eines der Top-Reiseziele im Streckennetz

Über 50.000 Passagiere beförderte der beliebte Ferienflieger in den ersten zwei Monaten auf die Baleareninsel und zurück. Kreta, die größte griechische Insel, die TUI fly 38 mal pro Woche aus Deutschland und der Schweiz anfliegt, landet mit etwa 41.000 Gästen auf Platz zwei. Den dritten Platz teilen sich derweil Fuerteventura, Kos und Rhodos. Sobald die Reisewarnungen für die Zielgebiete außerhalb der Europäischen Union fallen, etwa für Ägypten oder die Kapverdischen Inseln, nimmt TUI fly die geplanten Verbindungen ebenfalls wieder auf. So starten die Flüge in die Türkei am 28. August. Immer montags und freitags nimmt eine Boeing 737 von Düsseldorf und Frankfurt Kurs auf Dalaman – für die Fluggäste aus Norddeutschland gibt es jeden Freitag einen Flug ab Hannover. Bis Anfang November stellt TUI fly somit kurzfristig rund 20.000 Sitzplätze an die Türkische Ägäis und zurück bereit.



Oliver Lackmann ergänzt

„Um weiterhin die langersehnte Reisefreiheit genießen zu können, müssen wir alle diszipliniert und rücksichtsvoll bleiben. Wir können uns vom Alltag erholen, einen Urlaub von der Corona-Pandemie gibt es leider nicht. Deshalb achten unsere Crews ganz besonders darauf, dass die Abstände an Bord eingehalten und die Masken getragen werden. Unsere Gäste haben die Maßnahmen insgesamt gut angenommen, das zeigen auch die ersten 1.000 Rückläufer unserer regelmäßigen Kundenumfrage, die uns wieder eine hohe Gästezufriedenheit bescheinigen“

Gestaffelter Ein- und Aussteigeprozess

Verlängerte Bodenzeiten von 60 Minuten sowie eine großzügig kalkulierte Einsatzplanung der Flugzeuge stellen derweil sicher, dass genügend Zeit für einen gestaffelten Ein- und Aussteigeprozess bleibt und mögliche Verspätungen dadurch aufgefangen werden können. Neue Kartenzahlungsgeräte ermöglichen es den Fluggästen zudem, an Bord kontaktlos mit ihren Smartphones, Smartwatches, Kredit- und Giro-Karten zu bezahlen. Diese weitere Maßnahme, um die Kontakte zwischen den Passagieren und der Kabinenbesatzung auf ein Minimum zu reduzieren, erfreut sich seit der Einführung großer Beliebtheit.

Die sehr gute Gästezufriedenheit an Bord spiegelt sich auch in den Kundenbefragungen der Zielgebiete wieder, wo ebenfalls die Hygiene- und Sicherheitsstandards positiv hervorgehoben werden. Dort hat die TUI zum Neustart ein umfangreiches Maßnahmenpaket erarbeitet, um einen größtmöglichen Schutz vor Infektionen zu bieten. Hierzu zählt auch der 10-Punkte-Plan, der sowohl bei den eigenen Hotelmarken wie TUI Blue, RIU, Robinson oder TUI Magic Life gilt, als auch bei den Joint-Venture-Partnern und Vertragshoteliers des Konzerns. Dort profitieren die Gäste unter anderem von einem Online Check-In, verlängerten Öffnungszeiten der Restaurants und einem angepassten Sportangebot, das vermehrt im Freien stattfindet und auf kleine Teilnehmerzahlen setzt.

Mainz: Prügelei vor der Kirche nach Gottesdienst

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Nachrichten Mainz | An diesem Sonntagmittag gegen 12:05 Uhr kam es vor einer Kirche in der Innenstadt in Mainz zu einem Angriff auf einen Mann. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


Kurz zuvor wurde der Gottesdienst in der Kirche beendet. Ein 26 Jahre alter Mann wollte mit einem Bierglas in der Hand die Kirche betreten. Zu diesem Zeitpunkt saß ein 53-jähriger Mann vor der Kirche und bekam dies mit. Er sprach den Mann höflich an und wollte damit verhindern, dass dieser mit seinem Getränk die Kirche betritt. Auf die höfliche Bitte reagiert der 26-Jährige allerdings äußerst aggressiv. Er beschimpfte sein gegenüber und schlug ihm dann zwei Mal mit der Faust ins Gesicht. Der Geschädigte reagiert schnell und kann dadurch einem weiteren Angriff durch den 26-Jährigen ausweichen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten nahmen den Tatverdächtigen in Gewahrsam.

Da kurze Zeit zuvor der Gottesdienst beendet wurde, befanden sich zahlreiche Personen in der Nähe, die den Angriff wahrgenommen haben. Zeugen werden daher gebeten, sich mit der Polizei in Mainz unter der Rufnummer 06131 – 654 110 in Verbindung zu setzen.