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Neues Video von Liedermacher aus Mainz

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Nachrichten Mainz | Das neue Video „Komplexitätsreduktion“ des Mainzer Liedermachers Benjasch ist seit kurzem veröffentlicht. In dem Lied geht es um die Sehnsucht nach der Einfachheit im Leben, und die Unerreichbarkeit dieses Ziels.


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Vom Künstler selbst produziert

Es passt somit auch in die Corona-Zeit, in der viele Menschen nach vermeintlich einfachen Antworten und Sicherheiten suchen. Musikalisch ist das Lied besonders, da es „Acoustic Ska“ ist, was eine ungewöhnliche Kombination ist. Video und Musik sind handgemacht und vom Künstler selbst produziert. Sie sind eine Hommage an Desmond Dekker und Buster Keaton, die Helden des Ska beziehungsweise des Slapstick-Stummfilms.

Der Musiker Benjasch ist seit 2005 in Mainz tätig und verbindet in seinen Liedern Einflüsse aus allen musikalischen Stilen der letzten 40 Jahre.

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Neubau für das Bundeskriminalamt in Wiesbaden

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Nachrichten Wiesbaden | Der Hessische Finanzminister Michael Boddenberg, der Sprecher des Vorstandes der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Dr. Christoph Krupp, Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) Holger Münch haben am vergangenen Donnerstag eine Kooperationserklärung für einen Neubau des BKA in Wiesbaden unterzeichnet.


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Neubau auf dem Gelände Ostfeld

Der Neubau soll auf dem Gelände Ostfeld, wo in der Hessischen Landeshauptstadt ein neuer Stadtteil in Planung ist, errichtet werden. Er wird die derzeit über das gesamte Stadtgebiet verstreuten Grundstücke des BKA ablösen und genügend Platz auch für ein personell wachsendes Bundeskriminalamt bieten.

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Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes dazu

„Das Bundeskriminalamt als wesentlicher Pfeiler der deutschen Sicherheitsarchitektur ist angesichts der dynamischen Entwicklungen im nationalen und internationalen Kriminalitätsgeschehen in einem schnellen und umfassenden Weiterentwicklungsprozess. Deshalb werden wir in den kommenden Jahren personell erheblich wachsen und unsere Infrastruktur umfänglich modernisieren müssen: Vorhaben, die mit den Kapazitäten unserer derzeitigen Liegenschaften nicht mehr zu bewältigen sind. Es freut mich sehr, dass wir dem Ziel einer zeitgemäßen und funktionalen Liegenschaft in Wiesbaden mit der heute unterzeichneten Vereinbarung einen wichtigen Schritt näher gekommen sind.“

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Bomben aus dem 2. Weltkrieg in Rüsselsheim gefunden

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Worms
Polizei Symbolbild

Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Freitagvormittag war eine Frau im Feld bei Königstädten spazieren. Am Rand des Weges entdeckte sie zwei Bomben. Umgehend informierte die Spaziergängerin die Polizei über ihren Fund.

Die Polizeibeamten verständigten daraufhin den Kampfmittelräumdienst. Vor Ort konnten die Experten die beiden Objekte dann als Stabbrandbomben aus dem dem 2. Weltkrieg identifizieren. Die Bomben wurden abtransportiert und fachgerecht entsorgt.


 

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„Meenzer Science-Schoppe“ – Wissenschaft erleben am Mainzstrand

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Mainzstrand1 1
Mainzstrand1 1

Nachrichten Mainz | Feierabend und noch wissensdurstig? Mit der Reihe „Meenzer Science-Schoppe“ bringen Mainzer Wissenschaftler aktuelle Forschung auf den Tresen, beantworten Fragen und laden zur Diskussion. Im Sommer kann die Veranstaltungsreihe auch in diesem Jahr endlich wieder stattfinden – bei „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ am Mainzstrand. Die Mainzer Wissenschaftsallianz und die Landeshauptstadt Mainz bieten dann wieder spannende aktuelle Forschung aus der Wissenschaftsstadt Mainz: kurz, knackig und mit Platz für Fragen an die Wissenschaftler.


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„Weinfälschungen im Mittelalter. Von Gewürzen und Kräutern, Feuer, Blei und Schwefel“

Mittwoch, den 19. August 2020 um 18:00 Uhr: Simeon Guthier M.A. vom Institut für Geschichtliche Landeskunde berichtet auf der „Mainz lebt…“-Bühne am Mainzstrand  über „Weinfälschungen im Mittelalter. Von Gewürzen und Kräutern, Feuer, Blei und Schwefel“. Im Jahre 1487 bestimmte König Friedrich III., dass fortan Weintrauben nur noch ohne Zusätze gekeltert und in unbehandelten Fässern gelagert werden. Die Verordnung hielt natürlich nicht jeder ein. Schließlich kennen wir zahlreiche Rezepte, Anleitungen und Berichte zur mittelalterlichen Weinbehandlung, der sogenannten „Schönung“ mit Zutaten von Gewürzen und Kräutern bis hin zu bestimmten Laucharten, Laub, Brot oder gefährlichen Chemikalien.

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„Erkläre mir den Klimawandel – Ein Rollenspiel über Fakten, Wissen und Halbwissen“

Mittwoch, den 26. August 2020 um 18:00 Uhr: Ebenfalls auf der „Mainz lebt…“-Bühne am Mainzstrand: „Erkläre mir den Klimawandel – Ein Rollenspiel über Fakten, Wissen und Halbwissen“ mit Dr. Joachim Fallmann und – abweichend vom gedruckten Programm – Dr. Vera Bense, beide vom Institut für Physik der Atmosphäre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mainz 2050: Die Sicht der Wissenschaft auf Fakten und Fake News. Wir begeben uns auf eine Zeitreise in das Mainz der Zukunft, diskutieren die regionalen Folgen des Klimawandels und beleuchten, welchen Einfluss der Mensch darauf hat.

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„Klimawandel – Wenn der Rheinstrand breiter wird“

Mittwoch, den 2. September 2020 um 18:00 Uhr: „Klimawandel – Wenn der Rheinstrand breiter wird“ mit Dr. Ralf Schiebel vom Max-Planck-Institut für Chemie: Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel, Versauerung der Ozeane, sinkender Sauerstoffgehalt – das sind einige Auswirkungen steigender Treibhausgasemissionen. Was dies für die marinen Ökosysteme, aber auch für den Rheinpegel, bedeutet, diskutiert der Meeresgeologe Ralf Schiebel. Schwerpunkt seiner Forschung ist die Rolle des Ozeans im Klimasystem. Die Veranstaltung findet auf der „Mainz lebt…“-Bühne am Mainzstrand statt.



„Entschlüsselt! Mit modernster Technik die Vergangenheit verstehen“

Mittwoch, den 9. September 2020 um 18:00 Uhr: Prof. Dr. Doris Pechel, Institut für Altertumswissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und Prof. Dr. Frank Maas (Helmholtz-Institut Mainz) führen durch den Meenzer Science-Schoppe „Entschlüsselt! Mit modernster Technik die Vergangenheit verstehen“. Die Beiden haben sich zusammengetan, um Licht in die Vergangenheit zu bringen: Moderne physikalische Messgeräte helfen, Jahrtausende alte Keilschrifttafeln zu entschlüsseln. Auf der „Mainz lebt…“-Bühne am Mainzstrand berichten sie darüber.

Einhaltung der Corona-Regelungen

Die Veranstaltungen finden unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln statt. An allen Tagen ist eine Anmeldung erforderlich unter www.mainzstrand.de/mainzlebt. Sollte es am Veranstaltungstag noch freie Plätze geben, ist auch eine Registrierung vor Ort möglich.

Hintergrund “Wissen im Herzen”

Mainz trägt „Wissen im Herzen“ – und bringt es direkt in die Köpfe. Denn Mainz ist nicht nur Standort für Spitzenforschung. Ergänzend haben es sich die Wissenschaftsinstitutionen auch auf die Fahnen geschrieben, ein großes und abwechslungsreiches Programm für alle interessierten Mainzerinnen, Mainzer und Gäste anzubieten.

Unter dem Dach „Wissen im Herzen“ laden die Landeshauptstadt Mainz und die MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ zu Events ein und kreieren Fakten- und Fragen-Videos – alles rund um die Mainzer Wissenschaft. Und das jährlich wechselnd zu einem neuen Thema. 2020 dreht sich alles um „Mensch und Wahrheit“.

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Mainz: Jugendliche im Kaufhaus ins Gesicht geschlagen

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Polizei Rheinland-Pfalz
Polizei Rheinland-Pfalz

Nachrichten Mainz | An diesem Samstagnachmittag gegen 15:30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung in einem Kaufhaus in der Mainzer Innenstadt. Im Verlauf der Streitigkeit wurde eine 17 Jahre alte Jugendliche ins Gesicht geschlagen.


Die 17-Jährige hatte sich vor einen Stand mit Postkarten im Kaufhaus gestellt. Dabei berührte sie versehentlich eine weitere Kundin. Diese beschwerte sich daraufhin lautstark bei der Jugendlichen und sagte ihr sie solle doch den Abstand einhalten.

An der Kasse des Kaufhauses trafen die beiden Frauen erneut aufeinander und gerieten in einen Streit. Plötzlich mischte sich der Begleiter der unbekannten Frau ein und schubste die 17-Jährige. Anschließend schlug der Mann ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Die unbekannte Frau und ihr Begleiter verließen daraufhin das Geschäft.

Der Polizei liegen bislang noch keine Hinweise auf den Tatverdächtigen vor. Zeugen werden daher gebeten, sich unter der Rufnummer 06131 – 654 110 mit der Polizei in Mainz in Verbindung zu setzen.

Schweres Heißluftballon-Unglück nahe St. Goar

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Zwischen St. Goar und Urbar, gegenüber dem bekannten Loreley-Felsen, kam es an diesem späten Sonntagabend zu einem Absturz eines Heißluftballons von einem Ballonunternehmen in Halsenbach. Dabei wurden mehrere Menschen teils schwer verletzt.


Beim Landeanflug von einem Windstoß erfasst

Gegen 20:00 Uhr gingen bei der Polizeiinspektion die ersten Notrufe über den Absturz eines Heißluftballons nahe der Bundesstraße B9 am Rhein ein. Ersten Erkenntnissen nach, war der Ballon mit sieben Menschen besetzt, als er beim Landeanflug von einem Windstoß erfasst wurde.

Wie die Einsatzleitung vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, schlug der Ballon zunächst mehrfach mit massiver Wucht auf einem Acker in der Nähe eines Sportplatzes auf und überschlug sich. Dabei wurden vier Menschen aus dem Korb geschleudert. Anschließend hob der Ballon wieder ab. Nach Abgaben der Polizei soll lediglich der Ballonfahrer angeschnallt gewesen sein.

Rettung der Personen gestaltet sich schwierig

Durch das Unwetter, welches zum Zeitpunkt des Absturzes in der Region begann, wurde der Ballon danach einen Berg in Richtung B9 hinunter gedrückt. Dabei hat der Ballon eine Schneise in die Bäume geschlagen. Der Ballon verfing sich dann in den Bäumen oberhalb der Bahnstrecke in schwer zugänglichem Gelände. Der Ballon landete dort, wo im Video das kleine Licht links oberhalb des Turms zu sehen ist. Die Rettung der drei im Ballonkorb verbliebenen verletzten Passagiere dauerte mehrere Stunden an. Aufgrund der Witterung als auch der schwer zugänglichen Örtlichkeit, in der der Ballon gehangen hatte, erwies sich die Rettung als schwierig. Die Feuerwehr mit der Drehleiter sowie das Technische Hilfwerk versuchten, die Personen von unten zu bergen. Zur Unterstützung war auch die Bergrettung aus Boppard im Einsatz, die von oben versuchten, die verletzten Personen zu erreichen. Gegen 00:00 Uhr gelang dann die Rettung der drei Personen. Insgesamt waren weit über hundert Helfer im Einsatz.



Lediglich der Ballonfahrer war angeschnallt

Die vier aus dem Ballon herausgeschleuderten Personen wurden schwer verletzt und waren zunächst nicht ansprechbar. Die Personen wurden durch den Rettungsdienst und zwei Rettungshubschrauber in Krankenhäuser nach Mainz und Boppard gebracht. Zwei der Schwerverletzten sind in der Zwischenzeit wieder außer Lebensgefahr. Der Ballonfahrer wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus verstarb.

Die Angehörigen der Verletzten wurden im Landgasthof Rebstock durch Notfallseelsorger betreut. Die Bahnstrecke im Bereich des Einsatzortes sowie die Bundesstraße B9 waren vorübergehend gesperrt.

Wie es genau zu dem Unglück kam, wird nun durch das Luftfahrbundesamt und die Polizei ermittelt. Der Ballon wird erst in den nächsten Tagen geborgen werden. Da nicht auszuschließen ist, dass der Ballon beispielsweise durch eine Böe in Bewegung kommen und auf die Bahnlinie rutschen könnte, sichert das Technische Hilfswerk die Stelle ab.

Schule in Groß-Gerau führt Maskenpflicht ein

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Nachrichten Kurzmeldung | In den meisten Schulen herrscht die Maskenpflicht nur in der Pause und auf den Schulfluren. Doch in der „Nordschule“ gilt ab diesem Montag bis auf Weiteres auch während dem Unterricht in den Klassenräumen Maskenpflicht. Das teilte Dr. Christian Scherer, der Schuldirektor an diesem Sonntag auf der Homepage der Grundschule mit. Die Schule befindet sich in der Danziger Straße 7 in der Kreisstadt Groß-Gerau.


 

Tödlicher Badeunfall im Kreis Groß-Gerau

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Nachrichten Kelsterbach | An diesem Sonntagmittag gegen 12:20 Uhr wurde eine leblose männliche Person im Mönchwaldsee in Kelsterbach gefunden. Als die Polizei über den Notruf darüber informiert wurde, waren ein Notarzt und die Feuerwehr bereits auf dem Weg zum Einsatzort.


Andere Personen, die ebenfalls zum Baden am See waren, konnten den 60 Jahre alten Mann noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte an Land ziehen. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, begannen sie umgehend mit der Wiederbelebung. Diese verlief zunächst auch erfolgreich. Der Mann wurde daraufhin in ein Frankfurter Krankenhaus gebracht, wo er jedoch gegen 16:00 Uhr verstarb.

Wie die Polizei herausfand, hatte der Mann seinen Wohnsitz in Polen und war in Deutschland zu Besuch. Er soll nach aktuellem Kenntnisstand in dem See, in dem das Baden verboten ist, hinaus geschwommen und dann aus ungeklärter Ursache untergegangen sein.

Außerdem teilt die Polizei mit, dass sich während dem Einsatz rund 30 Personen im Bereich der Unglücksstelle aufhielten. Weitere Personen sollen sich um den See herum verteilt aufgehalten haben.

Festplatz in Mainz-Mombach kommt sehr gut an

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Nachrichten Mombach | Zur Zeit findet eine Ersatz-Kerb auf dem Gelände der Herz-Jesu-Kirche in der Hauptstraße 65 in Mainz-Mombach statt (wir berichteten). Noch bis zum 23. August können Besucherinnen und Besucher das Fest besuchen. An diesem Samstag war Boost your City selbst vor Ort.


Spiel und Spaß für die kleinen Besucher

Beim Betreten des Geländes muss man zunächst seine Kontaktdaten hinterlegen. Dann warten auch schon ein Karussell und Imbissstände auf die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher. Auf dem Karussell haben die kleinen Besucher garantiert ihren Spaß, wenn sie im Polizeiauto, auf dem Motorrad oder im Feuerwehrauto ihre Runden drehen können. Nebenan kann man beim Greifautomaten sein Können beweisen und sich ein Kuscheltier oder ein Spielzeug angeln. Damit hat man auch ein tolles Andenken an den Besuch. Einen Stand weiter kann man beim Fadenziehen dann tolle Preise wie Puppen, Malstifte oder auch eine Umhängetasche gewinnen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Ob Currywurst mit Pommes, Nierenspieße oder ein Steak – satt wird man bestimmt. Für die kleinen Gäste gibt es außerdem ein extra Kinder-Menü mit Chicken Nuggets und Pommes. Auch wer lieber Crepes essen möchte, kommt nicht zu kurz. Frisch zubereitete Crepes in vielfältigen süßen und deftigen Variationen warten auf die Besucherinnen und Besucher. Am Weinstand der Familie Eckert aus Ebersheim findet man leckere, regionale Weine. Das Allgäuer Büble Bier gibt es dann am Getränkestand, der natürlich auch zahlreiche Softdrinks anzubieten hat.



Schausteller und Besucher sind begeistert

Wie Marco Sottile, der erste Vorsitzende der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) vor Ort gegenüber Boost your City mitteilt, war bereits der Start ein voller Erfolg. Die Schausteller und Besucher waren begeistert, dass eine Feier in kleinem Rahmen endlich wieder möglich ist. „Die Menschen sind froh, mal wieder eine Art Kerb erleben zu können und mal wieder raus zu kommen. Die meisten haben sich sogar persönlich bei uns verabschiedet und gesagt, dass sie auf jeden Fall nochmal kommen werden.“, erklärte Marco Sottile: „Wir sind natürlich auch wirklich erleichtert, endlich wieder Umsätze generieren zu können und hoffen, dass das Ganze auch ein bisschen als Pilotprojekt dient. Es wäre wünschenswert, wenn auch andere Ortsvorsteher her kommen um sich ein Bild zu machen, wie gut das funktioniert. Und vielleicht sind solche kleinen Feste dann ja schon bald in mehreren Mainzer Vororten möglich.“

Auf dem Gelände dürfen sich bis zu 350 Gäste aufhalten. Platz ist ausreichend vorhanden, sodass das Abstandhalten kein Problem darstellt. Spender mit Desinfektionsmittel stehen außerdem auf dem gesamten Gelände zur Verfügung. Auf die Einhaltung der Corona-Auflagen legt Sottile besonderen Wert. „Ich habe das Gesundheitsamt extra vor der Eröffnung nochmal hier her geholt, damit sie sich alles anschauen. Die waren wirklich begeistert hiervon und hatten absolut nichts zu beanstanden.“, betont Marco Sottile.

Bereitschaftspraxis Ingelheim verweigert medizinische Untersuchung

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Nachrichten Ingelheim | An diesem Samstag verweigerte der diensthabende Arzt der Bereitschaftspraxis Ingelheim eine medizinische Untersuchung aufgrund der Corona-Pandemie. Trotz mehrfacher Anfragen durch die Patientin und auch Boost your City kam es zu der Absage der medizinischen Versorgung durch die Bereitschaftspraxis in Ingelheim.


Arztbesuch während Corona nicht einfach

Bereits vor einigen Tagen kam es bei einer 35-Jährigen aus Ingelheim zu Hustenreiz und Verschleimung der Atemwege. Sie kontaktierte Ihren Hausarzt und schilderte, dass sie etwas gegen den Hustenreiz benötigen würde und gerne zur Untersuchung in die Praxis kommen würde. Der Hausarzt teilte mit, dass er ohne vorherigen Coronatest bei einem Institut keine Untersuchung durchführen kann. Den Labortest solle sie doch bitte bei einem Unternehmen wie Bioscentia Ingelheim durchführen lassen. Der Termin wäre kommenden Montag gewesen.

„Da kann ich ihnen auch nicht helfen“

Am frühen Samstag wurden die Beschwerden bei der 35-jährigen Frau aus Ingelheim stärker. Es kam zur Atemnot und der Husten wurde stärker. Sonstige Symptome, wie Fieber oder Übelkeit, die auf eine Coronainfektion hinweisen könnten gab es nicht. Die Frau entschied sich gegen mittag bei der Bereitschaftspraxis Ingelheim anzurufen, um sich dort endlich untersuchen zu lassen.

Unter der Rufnummer 06132-19292 der Bereitschaftspraxis Ingelheim nahm Frau V. gegen 12:05 Uhr den Anruf der Patientin an. Die 35-Jährige schilderte der Dame am Telefon ihre Symptome und wurde daraufhin sehr schnell für eine Untersuchung abgelehnt. Sie solle am Montag zum Hausarzt gehen und dort einen Coronatest machen lassen oder sich zur Bioscentia überweisen lassen, um dort einen Abstrich machen zu lassen. Die Bereitschaftspraxis dürfe keine Patienten mit Husten behandeln oder untersuchen. Auf erneute Anfrage was sie denn nun tun soll wegen ihrem starken Husten und der Atemnot wurde ihr dann von Frau V. am Telefon mitgeteilt: „Da kann ich ihnen auch nicht helfen“.



Unsere Redaktion schaltet sich ein

Die Boost your City Redaktion schaltete sich gegen 12:50 Uhr ein und rief mehrfach bei der Bereitschaftspraxis Ingelheim an. Nach dem vierten Versuch ging gegen 13:05 Uhr Frau V. von der Bereitschaftspraxis ans Telefon. Sie wurde zu dem Vorfall befragt und darauf hingewiesen, dass die Bereitschaftspraxis nach Auskunft des Rettungsdienstes sowie der Notaufnahme der Klinik Ingelheim und der Universitätsmedizin Mainz verpflichtet sei, die Patientin zu untersuchen. Boost your City hatte sich zuvor bei den medizinischen Einrichtungen informiert und den Fall geschildert.

Die Dame am Telefon wirkte während des Anrufs durch unsere Redaktion sehr nervös und teilte mit, dass sie den diensthabenden Arzt der Praxis informieren wird und dieser uns innerhalb der nächsten 10 Minuten zurückrufen würde. Gegen 13:20 Uhr rief der Arzt Herr E. zurück und teilte auch gegenüber unserer Redaktion mit, dass er die Patientin nicht untersuchen werde, auch wenn keine Corona-Symptome vorhanden sind. Auf die erneute Frage, ob er die Behandlung hiermit strikt ablehnt, legte der Arzt mitten im Gespräch einfach auf und war auch nach erneutem Anruf in der Bereitschaftspraxis nicht mehr zu sprechen.

Notaufnahme des Krankenhaus Ingelheim handelte sofort

Bereits nach der ersten telefonischen Ablehnung der Bereitschaftspraxis setzte die 35-Jährige sich mit der Notaufnahme des Krankenhaus Ingelheim in Verbindung. Dort wurde sie direkt mit dem diensthabenden Internisten der Ambulanz verbunden. Dieser fragte ihre Symptome ab und erklärte ihr, dass für diesen Fall die Bereitschaftspraxis zuständig wäre und alle medizinischen Einrichtungen mit der nötigen Schutzausrüstung ausgestattet sind und keine Patienten abweisen dürfen. Nach seiner ersten Einschätzung würde aber kein Verdacht auf eine Covid-Infektion vorliegen. Es würde ihr aber jederzeit frei stehen, bei Nichtbehandlung die Notaufnahme aufzusuchen. Dort würde Sie auf keinen Fall abgewiesen werden.

Da die Bereitschaftspraxis die Behandlung ablehnte, fuhr die Frau in das Krankenhaus Ingelheim und wurde direkt in die Notaufnahme geschickt. Dort wurde Sie innerhalb kürzester Zeit untersucht und es wurde auch ein Abstrich für einen Coronatest gemacht. Weiterhin wurde ihr Blut entnommen, Lunge und Herz untersucht und ihr eine Inhalation zur Beruhigung der Bronchien verabreicht. Nach den Untersuchungen und den Laborergebnissen konnte der Arzt eine momentane Coronainfektion und auch anderweitige ansteckende Krankheiten ausschließen und entließ die Frau mit entsprechenden Behandlungshinweisen nach Hause und zur weiteren Behandlung an den Hausarzt.



Coronatest im Krankenhaus darf nicht ins Labor zur Auswertung

Da die 35-Jährige nicht stationär aufgenommen wurde, durfte der durchgeführte Coronatest nicht ins Labor geschickt werden. Diese Kosten werden nur von der Krankenkasse übernommen, wenn Patienten auch stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Um endgültige Gewissheit zu haben, wurde sie darum gebeten, am Montag beim Hausarzt oder bei Bioscentia Ingelheim einen Corontatest machen zu lassen.

Der Arzt der Notaufnahme teilte der Patientin nach Abschluss der Behandlung mit, dass für solche Fälle die Bereitschaftspraxis die richtige Anlaufstelle sei, da die Notaufnahme für schwerwiegendere Fälle freigehalten werden müsse. Der Frau war es unangenehm, die Notaufnahme in Anspruch genommen zu haben, aber sie sah keine andere Möglichkeit, da es ihr zu diesem Zeitpunkt wirklich schlecht ging und es keine andere Behandlungsmöglichkeit für sie gab.

Nicht der erste Fall in der Bereitschaftspraxis Ingelheim

Die Bereitschaftspraxis Ingelheim ist in den letzten Wochen durch mehrere Fälle negativ aufgefallen. Diverse Unterlagen liegen unserer Redaktion vor. Ein entsprechender Fragenkatalog an die Kassenärztliche Vereinigung wurde noch am selben Tag durch unsere Redaktion gestellt. Weitere Informationen folgen.

Bingen: Verkehrsunfall wegen Pferd auf der A60

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Nachrichten Bingen | An diesem Sonntagmorgen gegen 7:24 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A60 zwischen Heidesheim und Bingen. Ein Pferd war auf die Autobahn gerannt und hatte den Unfall verursacht.


Ein 41 Jahre alter Mann aus Hessen war auf der Autobahn A60 in Fahrtrichtung Bingen unterwegs. Kurz vor der Abfahrt Bingen-Ost rannte plötzlich ein Pferd auf die Autobahn und dem 41-Jährigen direkt vor das Auto. Dem Fahrer gelang es nicht mehr auszuweichen, sodass es zum Zusammenstoß zwischen dem Wagen und dem Tier kam. Der Mann, der sich alleine in dem Fahrzeug befand, blieb bei dem Unfall unverletzt. Das Pferd erlitt allerdings tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Autobahn in Fahrtrichtung Bingen musste für die Dauer der Aufräumarbeiten rund 50 Minuten lang vollständig gesperrt werden. Der Tierkadaver wurde von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim geborgen. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von rund 20.000 Euro. Wie die Polizei mitteilt, war das Pferd wohl von einer Koppel entlaufen.

Ingelheim: Auseinandersetzungen bei Demonstration der rechten Partei

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Nachrichten Ingelheim | An diesem Samstag kam es zu insgesamt vier Versammlungen in Ingelheim. Eine Kundgebung wurde von der Partei „Die Rechte“ angemeldet, an der 24 Personen teil nahmen. Drei weitere Versammlungen hatten sich mit eindeutigem Widerspruch gegen die rechte Versammlung formiert. Hieran waren rund 400 Personen beteiligt. Es kam zu mehreren Auseinandersetzungen mit der Polizei.


Auseinandersetzung mit Personen der linken Szene

Gegen 14:10 Uhr kamen rund 160 Gegendemonstranten am Bahnhof in Ingelheim an. Als die Polizei dann versuchte, den Kundgebungsort der Rechten zu erreichen, kam es zu ersten Auseinandersetzungen. Zeitweise mussten die Polizeibeamten dabei Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen. Zwei Polizisten wurden bei der Auseinandersetzung leicht verletzt.

Die Demonstranten der rechten Partei wurden anschließend dann zum Ort der Kundgebung am Kreisel des Bahnhofs geleitet. Kurz darauf versuchten rund 200 Personen der Gegenversammlung, die Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Sie wollten ebenfalls zur Versammlung der Partei „Die Rechten“. Auch hier musste die Polizei Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen, um die Gegendemonstranten aufzuhalten. Dabei wurde eine Flasche in Richtung der Polizeibeamten geworfen. Außerdem wurden die Polizisten mit einer Fahnenstange angefriffen. Es wurden dabei zwei weitere Polizisten leicht verletzt.

Auch weiterhin wurden massive Störungen und Angriffe der Gegendemonstranten erwartet. Aus diesem Grund wurde die rund 300 Personen große Gruppe zwischen 14:50 Uhr und 16:20 Uhr durch die Polizei umschlossen. Den festgehaltenen Personen wurde allerdings weiterhin die Versorgung und der Toilettenbesuch ermöglicht.



Sitzblockaden der linken Szene

Gegen 15:45 Uhr konnte der Aufzug der Partei „Die Rechte“ dann starten. Doch schon wenige Meter weiter wurden sie durch eine Sitzblockade von 10 Personen aus der linken Szene gestoppt. Außerdem hatte sich eine zweite Sitzblockade aus 25 Personen einige hundert Meter weiter gebildet.

Der Anmelder des Aufzugs hatte daraufhin kurzerhand entschieden, wieder zum Startpunkt zurückzukehren. Gegen 18:00 Uhr wurde die Versammlung der rechten Partei dann beendet. Es kam nach Angaben der Polizei zu keinen weiteren Straftaten.

500 Polizisten im Einsatz

Im Einsatz waren Polizeibeamte der Polizeidirektion Mainz. Unterstützt wurden sie außerdem von Einsatzkräften aus Baden-Württemberg, dem Saarland und der Bundespolizei. Insgesamt waren rund 500 Einsatzkräfte der Polizei vor Ort.

Die Polizei zählte insgesamt sieben Straftaten im Rahmen der Demonstration. Davon dreimal Widerstand gegen Polizeibeamte, zwei Beleidigungen, eine versuchte Körperverletzung und ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Sieben Platzverweise wurden erteilt. Zudem wurde ein Verstoß gegen die aktuellen Corona-Auflagen bei der Versammlung festgestellt, weil ein Mikrofon vor der Übergabe an den nächsten Redner nicht desinfiziert wurde.

Wasserrettung zwischen Eltville und Budenheim am Rhein

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Nachrichten Rheingau | An diesem Samstag gegen 18:50 Uhr wurde der Polizei Rüdesheim mitgeteilt, dass eine Person hilflos im Rhein abtreiben würde. Die Polizei alarmierte umgehend alle Rettungsdienste.


Im Einsatz auf dem Rhein waren

  • Wasserschutzpolizei Rüdesheim
  • Streifenboot der Wasserschutzpolizei Wiesbaden
  • Funkstreifenbesatzung der Polizei Eltville
  • Feuerwehr Eltville
  • Feuerwehr Budenheim
  • Feuerwehr Nieder- und Oberwalluf
  • Taucher der Berufsfeuerwehr Wiesbaden
  • Notarzt und Rettungsdienst aus Eltville

Gegen 19:10 Uhr wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort mitgeteilt, dass die vermeintlich in Not geratene Person wieder unverletzt aus dem Rhein kam. Der Schwimmer hatte seine Kräfte beim Schwimmen überschätzt und konnte sich noch mit allerletzter Kraft ans Ufer retten.

Der Bahnhof in Bad Kreuznach soll attraktiver werden

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Bahnhof Kreuznach
Bahnhof Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach | Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten hat die Entscheidung des Bundes­verkehrs­ministeriums, den Bahnhof Bad Kreuznach im Rahmen des Sofortprogrammes für attraktive Bahnhöfe zu fördern, begrüßt: „Das ist ein gutes Signal!“


167 Bahnhöfe werden modernisiert

Bundesweit werden in diesem Programm noch in diesem Jahr 167 Bahnhöfe aufgefrischt. Dafür stellt die Bundesregierung der Deutschen Bahn 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel kommen aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und zur Bekämpfung der Corona-Folgen.

Mit dem Programm sollen unter anderem der Austausch von Wand- und Bodenbelägen, Anstrichen und Fassaden, die Erneuerung von Treppen und Zugängen, die Ergänzung von Sitz- und Wartemöglichkeiten, die Beseitigung von Graffiti und der weitere Ausbau der Barrierefreiheit gefördert werden. Beauftragt werden die Arbeiten von der Deutschen Bahn Station & Service AG.

Auf der Liste der 167 zur Modernisierung vorgesehenen Standorte finden sich aus Rheinland-Pfalz neben den (Haupt-) Bahnhöfen von Mainz, Trier, Worms, Speyer, Remagen, Ludwigshafen/Pfalz und Frankenthal auch der Bahnhof Bad Kreuznach.

Sicherheitsgefühl wird erhöht

Weingarten nannte die für den Bahnhof in Bad Kreuznach nunmehr möglichen Maß­nahmen einen „wichtigen Beitrag zur attraktiveren Gestaltung des Eisenbahnverkehrs im Nahe­land.“ „Attraktive Bahnhöfe erhöhen auch das Sicherheitsgefühl der Menschen und stärken ihre Bereitschaft, die Züge verstärkt zu benutzen.“, so der Bundestagsabgeordnete. Er appellierte an die DB Station & Service AG als Auftraggeber, entsprechende Aufträge an die heimische Wirt­schaft zu vergeben.

„Meile der Nachhaltigkeit“ findet in Mainz statt

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Nachrichten Mainz | Am Samstag, den 22. August zieht sich vom Schillerplatz über die Ludwigsstraße, die Fuststraße bis zum Bischofsplatz die „Meile der Nachhaltigkeit“. Erstmals seit 20 Jahren kann der bekannte und beliebte Agenda-Sonnenmarkt auf dem Gutenbergplatz nicht stattfinden. Andere Zeiten verlangen andere Lösungen: in diesem Jahr präsentieren die aktiven Gruppen die Themenvielfalt einer nachhaltigen Lebensweise auf einer Meile der Nachhaltigkeit.


Dr. Sabine Gresch dazu

„Corona bietet die Chance, einen neuen Blick auch auf unsere Nachhaltigkeits-Bemühungen zu werfen und nachhaltige Lebensstile mehr in den Fokus zu rücken“, erläutert Dr. Sabine Gresch vom Agenda-Büro der Stadt Mainz. „Was bedeutet ein ‚gutes Leben‘? Was kann jeder Einzelne beitragen? Vielleicht entwickeln wir durch diese Krise eine andere Sicht auf die Welt und unsere Rolle darin. Globale Solidarität bekommt einen anderen Stellenwert“, sagt Dr. Sabine Gresch.

Seit über 20 Jahren engagieren sich zahlreiche Gruppen, Vereine, Initiativen sowie Bürgerinnen und Bürger dafür, die Ziele eine nachhaltigen Entwicklung in Mainz umzusetzen. „Mainz denkt global“ ist das Motto für die weltweite Verantwortung, die Mainz übernimmt. Global denken – lokal handeln und „Tu heute was für morgen“ stehen seit über 20 Jahren auf der „Fahne“ der Stadt und der Aktiven.

Mainz denkt global

In der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr präsentieren sich entlang der „Meile der Nachhaltigkeit“ insgesamt 29 Anbieter aus Mainz und Umgebung rund um das Thema „Mainz denkt global“. Neben Erneuerbaren Energien zum Anfassen, Umwelt und Klimaschutz, gesunder Ernährung und vielen sozialen Themen betont die Nachhaltigkeitsmeile vor allem auch entwicklungspolitisches Engagement und den Fairen Handel.

Im Zentrum steht das Motto „Mainz denkt global“. Mainz ist sich seiner globalen Verantwortung bewusst und die vielen beteiligten Gruppen zeigen, dass lokal viel umzusetzen ist. Doch was beinhalten die 17 sogenannte „Sustainable Development Goals“ (SDGs – Globale Nachhaltigkeitsziele) der Vereinten Nationen und was kann jeder Einzelne zu deren Umsetzung beitragen? Dazu finden sich vielfältige Antworten und Möglichkeiten auf der Nachhaltigkeitsmeile.



Bundesweiter Erdüberlastungstag

Am 22. August ist der bundesweite Erdüberlastungstag. Der BUND Koblenz mit vielen beteiligten Institutionen stellt mit einer großen Erdkugel dieses wichtige Anliegen ins Blickfeld. Ein weiterer interessanter Schwerpunkt ist das Thema „Umweltfreundliche Mobilität“. Der ADFC zeigt seine Angebote rund um den Radverkehr und bietet Radcodierungen an. Car-Sharing, E-Mobilität, Verkehrswende und vom Parkraum zum Freiraum sind weitere wichtige Themen.

Die Landeshauptstadt Mainz ist seit vielen Jahren Fair Trade-Stadt. Die Themen Fairer Handel und entwicklungspolitisches Engagement spielen in der Stadt eine große Rolle. Zahlreiche Gruppen und Vereine präsentieren ihr Engagement: Alt-Handy Sammlung, Nähen, Afrika-Puzzle und Taschenverkauf und vieles mehr.

Und es geht um andere Wirtschaftsmodelle: cradle-to-cradle, der Mainzer Mitgliederladen, die Gemeinwohlökonomie – in Zeiten wie diesen sind alternative Konzepte besonders interessant.

Viele Aktionen und Informationen – Hygienekonform

Für Kinder gibt es Spiele und Aktionen: Glücksrad, Gewinn- und Ratespiele, Basteln, Nähen und Riesen-Seifenblasen. Für Essen und Trinken ist ebenso gesorgt: es gibt fair gehandelten Kaffee von der Müller Kaffeerösterei und afrikanisches Fingerfood.
Da es in diesem Jahr keine Bühne geben wird, um Menschenansammlungen zu vermeiden, findet das „Programm“ entlang der Meile statt. Stelzenkünstler und Clowns, Trommler der Gruppe Drums of Joy und der fahrende Pianist Simon Höneß mit seinem Saxophonist flanieren entlang der Lu.