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Aktiv älter werden: Seniorenwanderungen in Mainz geplant

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Nachrichten Mainz | Ab dem 1. September finden im Rahmen von „aktiv älter werden“ wieder fünf reizvolle Wanderungen für Seniorinnen und Senioren im Mainzer Stadtgebiet statt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Wetter mitspielt und die Corona-Pandemie keinen Strich durch die Planung macht.


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Die Wanderungen sind kostenfrei

Die von der Landeshauptstadt Mainz organisierten, beliebten und kostenlosen Wanderungen für Senioren beginnen jeweils um 9:30 Uhr und dauern in der Regel 2,5 Stunden. Nach der Wanderung wird auf eigene Kosten in ein Lokal eingekehrt.

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Termine für die Wanderungen

1. September: Von Finthen nach Schwabenheim (Treffpunkt 9:30 Uhr vor dem Hotel Hammer am Bahnhofsplatz 6 – Weitere Information bei Franz Guschlbauer, Telefonnummer: 06131-674794)

10. September: Drei-Brücken-Weg (Treffpunkt 9.30 Uhr vor dem Hotel Hammer am Bahnhofsplatz 6 – Weitere Information bei Franz Guschlbauer, Telefonnummer: 06131-674794)

6. Oktober: Vom Lerchenberg nach Bretzenheim (Treffpunkt 9.30 Uhr vor dem Hotel Hammer am Bahnhofsplatz 6 / Weitere Information bei Jakob Kling, Telefonnummer: 06131-31342 oder 0162-6761333)

3. November: Von Kostheim nach Hochheim (Treffpunkt 9.30 Uhr vor dem Hotel Hammer am Bahnhofsplatz 6 – Weitere Information bei Jakob Kling, Telefonnummer: 06131-31342 oder 0162-6761333)

12. November: von der Neustadt zur Altstadt (Achtung: Start ist um 9:30 Uhr an der Rollschuhbahn am Goetheplatz – Weitere Information bei Franz Guschlbauer, Telefonnummer: 06131-674794)

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Anmeldung dringend erforderlich

Unbedingt mitzubringen ist für alle Wanderungen gutes Schuhwerk, Regenschutz, das nötige Kleingeld für die Fahrt mit dem ÖPNV und die Rast und selbstverständlich ein Mund-Nasen-Schutz.

Wegen der Corona-Einschränkungen ist die Teilnehmerzahl jeweils auf 15 Personen begrenzt. Eine Anmeldung für die einzelnen Wanderungen ist dringend erforderlich unter der Telefonnummer 06131-122192.

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Mainz-Bingen: Sporthallen des Kreises für Vereine geöffnet

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Sporthalle
Sporthalle

Nachrichten Kurzmeldung | Die Sporthallen des Landkreises Mainz-Bingen stehen grundsätzlich dem Vereinssport zur Verfügung, so lange diese auch für den Schulsport genutzt werden können. Das teilte die Kreisverwaltung Mainz-Bingen mit, nach dem die zum Wochenanfang vom Land veröffentlichten Hygieneplänen geprüft worden sind. Die dort getroffenen Regelungen müssen selbstverständlich befolgt werden. Zudem müssen die Vereine mit den jeweiligen Schulleitungen absprechen, inwieweit die Schulen jetzt während der Corona-Pandemie die Hallen eventuell häufiger benötigen, als dies zu normalen Zeiten der Fall wäre.


 

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Immer mehr Orang-Utans sterben wegen Waldrodung für Palmöl

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Anlässlich des Internationalen Tags des Orang-Utan am Mittwoch, den 19. August 2020, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH), dass deutsche Unternehmen weiterhin Palmöl nutzen, das aus der Zerstörung indonesischer Tropenwälder stammt. Damit tragen auch deutsche Unternehmen dazu bei, den Lebensraum der Orang-Utans mehr und mehr zu zerstören.


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Ausbau von Palmölplantagen für Waldverluste verantwortlich

Der Ausbau von Palmölplantagen hat etwa die Hälfte der Waldverluste Indonesiens verursacht. Von drei Arten des Orang-Utans leben in Indonesien nur noch weniger als 60.000 Exemplare. Wissenschaftler schätzen, dass allein auf Borneo jedes Jahr bis zu 3000 Orang-Utans getötet werden, meist in Zusammenhang mit dem Palmölanbau.

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Peer Cyriacks, Stellvertretender Leiter Naturschutz der DUH dazu

„Noch immer gelangen laut aktuellen Schätzungen rund 190.000 Tonnen nicht nachhaltig zertifiziertes Palmöl auf den deutschen Markt. Unternehmen, die nicht nachhaltiges Palmöl nutzen, sind damit an dem zurückgehenden Verbreitungsgebiet der Orang-Utans mitverantwortlich. Wir brauchen endlich wirksame Instrumente gegen importierte Waldzerstörungen, wie zum Beispiel ein starkes Lieferkettengesetz“, so Peer Cyriacks, Stellvertretender Leiter Naturschutz der DUH.

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15 Prozent des importierten Palmöls nicht nachhaltig zertifiziert

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 nur noch 100 Prozent zertifiziertes Palmöl einzusetzen. Laut Einschätzung der DUH wird dieses Ziel weit verfehlt. Noch immer sind laut aktuellen Schätzungen 15 Prozent des importierten Palmöls nicht nachhaltig zertifiziert und stammen damit potenziell aus Regenwaldrodungen.



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Zertifizierung ein wichtiger Baustein

Mit der Zertifizierung von Palmöl wird versucht, Waldrodungen und andere Umweltverstöße aus der Palmöl-Lieferkette auszuschließen. Das gilt auch für das Töten von bedrohten Tierarten oder den Handel mit ihnen sowie Menschenrechtsverletzungen. Zertifizierungen sind nach Einschätzung der DUH aufgrund von teils schwachen Kriterien kein Allheilmittel, aber ein wichtiger Baustein für den Schutz der Tropenwälder.

Karoline Kickler, Palmöl-Expertin der DUH dazu

„Um den Orang-Utan wirkungsvoll zu schützen, reicht es nicht aus, einfach nur auf zertifiziertes Palmöl zu setzen. Unternehmen können zusätzlich mit Satellitenbildern die Gebiete rund um ihre zuliefernden Plantagen auf illegale Abholzung überwachen lassen, Verdachtsfälle an zuständige Waldschutzbehörden melden und Lieferanten zur Verantwortung ziehen. Palmöl nur noch von lange bestehenden Anbauflächen zu beziehen und gleichzeitig bei der Zerstörung von Wäldern in nahegelegenen Regionen wegzusehen, reicht nicht aus, um den Lebensraum des Orang-Utans zu bewahren“, so Karoline Kickler, Palmöl-Expertin der DUH.

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Mehrere Todesfälle nach der Einnahme von Legal Highs

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Nachrichten Mainz | Wie das Landeskriminalamt Rheinland Pfalz mit Sitz in Mainz an diesem Donnerstag mitteilt, laufen zur Zeit Ermittlungen gegen einen Online-Händler, der in großem Umfang sogenannte „Legal Highs“ anbietet. Dabei konnten in jüngster Vergangenheit mehrere Todesfälle festgestellt werden, die im Zusammenhang mit der Einnahme solcher Substanzen stehen. Geführt werden die Ermittlungen vom Landeskriminalamt in Bayern.


Häufig als Kräuter- oder Pulvermischung verkauft

Es handelt sich dabei um synthetisch hergestellte psychoaktive Stoffe. Diese werden im Internet oftmals als Kräuter- oder Pulvermischung verkauft. Abhängig von den Inhaltsstoffen unterliegen diese Substanzen in den meisten Fällen sogar den Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes. Doch auch wenn die Stoffe nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, besteht bei Konsum eine erhöhte Gesundheitsgefahr.

Folgen des Konsums nicht absehbar

Die Reaktionen nach dem Konsum sind vollkommen unterschiedlich und lassen sich nicht abschätzen. In jedem Fall besteht aber die Gefahr einer Überdosierung beziehungsweise einer Vergiftung. Vor allem Symptome wie Kreislaufzusammenbrüche, Zittern, Herzrasen oder Herzinfarkte kommen häufig vor. In manchen Fällen müssen die Konsumenten sogar für mehrere Tage auf der Intensivstation verbleiben oder in einer Psychiatrie untergebracht werden. Da die Ärzte oftmals nicht wissen, welche Substanzen eingenommen wurden, ist die Behandlung solcher Patienten äußerst schwierig.

Da sich die gesundheitlichen Folgen des Konsums nicht abschätzen lassen, warnt die Polizei ausdrücklich davor. Konsumenten müssen nicht nur mit schweren gesundheitlichen Problemen rechnen. Sollten die Stoffe dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, muss auch mit einer Strafanzeige durch die Polizei gerechnet werden.

Hinweis: Bitte wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, sollten Sie die sogenannten „Legal Highs“ oder ähnliche Stoffe konsumiert haben. Wenn andere Personen in Ihrem Umfeld solche Substanzen gekauft oder sogar konsumiert haben, sollte umgehend der Rettungsdienst verständigt werden.

Ingelheim: Coronainfektionen an Schulen im Kreis Mainz-Bingen

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Nachrichten Mainz-Bingen | An der IGS Sprendlingen ist ein Schüler der Oberstufe positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Schülerinnen und Schüler werden zunächst zu Hause beschult und alle getestet. Auch in Gensingen und Ingelheim gibt es Verdachtsfälle an Schulen.


Der Junge war am Montag noch in der Schule, weshalb gestern, nach Bekanntwerden der Infektion, sein gesamter Stammkurs nach Hause geschickt wurde. Diese Schülerinnen und Schüler stehen nun bis zum 31. August unter Quarantäne. Am kommenden Samstag werden sie dann gemeinsam mit allen anderen Kontaktpersonen in der Abstrichstation in Mainz-Weisenau getestet. „Unter Einbeziehung der üblichen Inkubationszeit von fünf bis sechs Tagen können wir damit recht sicher sagen, ob weitere Schülerinnen und Schüler infiziert sind“, sagte Gesundheitsamtsleiter Dr. Dietmar Hoffmann.

Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden nun, soweit sie keine Krankheitssymptome zeigen, online beschult. Die IGS in Sprendlingen ist als Pilotschule in Sachen digitaler Unterricht bereits seit einiger Zeit mit Tablets ausgerüstet. Zu Hause müssen sich die Jugendlichen aber von Ihren Familienmitgliedern so gut es geht separieren, um im Falle einer Infektion möglichst niemanden mehr anzustecken. Solange keine Infektion des Kindes vorliegt, müssen Eltern und Geschwister aber nicht zu Hause bleiben. Erst nach einem positiven Befund würden sich für die Familien weitere Konsequenzen ergeben.



Verdachtsfälle auch an Schulen in Gensingen und Ingelheim

Die IGS Sprendlingen ist noch in eine weitere Coronainfektion involviert, die auch die Grundschule in Gensingen betrifft: Ein Kind mit Kontakt zu einem positiven Familienmitglied besucht die Grundschule in Gensingen, ein Geschwisterkind die Sprendlinger Schule. Auch hier bleiben die Kontaktpersonen zunächst zu Hause und müssen getestet werden. Unabhängig davon gibt es einen weiteren Verdachtsfall in Ingelheim; vorübergehend nicht in der Schule sein werden auch die Kinder zweier Klassen der Realschule. Auch gibt es einen Erkrankungsfall in der Familie, bei den beiden Kindern steht das Ergebnis noch aus. Mindestens bis dahin werden die beiden betroffenen Schulklassen nicht vor Ort unterrichtet.

Der für das Gesundheitsamt zuständige 3. Kreisbeigeordnete Erwin Malkmus appelliert nochmals deutlich an das Verantwortungsbewusstsein aller. Wer zum Beispiel aus dem Ausland zurückkehrt, soll sich unbedingt testen lassen und Kontakte mit anderen zunächst auf ein Minimum reduzieren: „Nur so können wir die Infektionsketten wirksam eindämmen“, mahnt er.

Neue Pflegeausbildung der Stiftung Kreuznacher Diakonie

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Nachrichten Bad Kreuznach – Ob sich Kathrin Martini in diesen Wochen so fühlt als stünde sie auf der „Schwelle eines neuen Zeitalters“? Optimistische Gefühle wird die „Projektleiterin und Praxiskoordinatorin der generalistischen Pflegeausbildung“ der Stiftung kreuznacher diakonie in jeden Fall haben.


Drei Berufe werden in einer Ausbildung zusammengefasst

„Generalistik“ ist der Fachbegriff, hinter dem eine Reform der Pflegeberufe steckt. Über diese Reform wurde lange diskutiert, nun wird sie umgesetzt. Kathrin Martini hat das für die Schulstandorte der Stiftung in Neunkirchen im Saarland sowie in Bad Kreuznach und Simmern in Rheinland-Pfalz getan. Die neuen Kurse sind voll, die 120 neuen Auszubildenden werden in den nächsten Wochen die frisch gestalteten Ausbildungsbücher aufschlagen. Anmeldungen für den „zweiten Schwung“ im Jahr 2021 werden schon entgegengenommen.

Künftig werden bundesweit nicht mehr separat Pflegefachkräfte in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege ausgebildet. Die Ausbildung für alle drei Berufe wird nun zusammengefasst, um den Anforderungen einer modernen Patientenversorgung gerecht zu werden. Die Praxis zeigt, dass in den Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen immer mehr alte Menschen aufgenommen werden, die auch geriatrisch gepflegt werden müssen. Zeitgleich sind auch in den Altenpflegeeinrichtungen immer mehr Menschen, die akut pflegerisch betreut werden müssen. Insgesamt wird der Beruf aufgewertet und attraktiver werden.

Die Auszubildenden sind anschließend gut und breit aufgestellt

So waren auch die offenen Plätze an der Pflegeschule in Bad Kreuznach schnell besetzt: „Es gab sehr viele interne Bewerber, die ihre Praxisausbildung in den Einrichtungen der Stiftung kreuznacher diakonie absolvieren wollten. Aus diesem Grund konnten wir keine weiteren Bewerber für den Start am 1. Oktober 2020 aufnehmen. Generell sind wir aber für Kooperationen mit anderen Einrichtungen offen“, erklärt Kathrin Martini, die die vergangenen Monate damit verbracht hat, die Regelungen des Pflegeberufegesetzes mit Leben zu füllen. Sie ist Teil eines Steuerungskreises, den die Stiftung kreuznacher diakonie eingerichtet hat, um in verschiedenen Teilprojekten diese Aufgabe anzugehen.

„Die neue Ausbildung bezieht sich auf die Pflege von Menschen aller Altersstufen in unterschiedlichen Situationen und Institutionen. Sie basiert auf dem Konzept der Kompetenzorientierung mit dem Fokus auf handlungsorientierte Lernprozesse in langen Pflichteinsätzen aller Pflegebereichen“, so Martini. Die Auszubildenden sind anschließend gut und breit aufgestellt, obwohl sie sich schon zu Beginn der Ausbildung auf einen Schwerpunkt festlegen müssen. Jetzt ist fast alles bereit. Am 1. September startet der Kurs in Simmern, am 1. Oktober in Bad Kreuznach. Insgesamt mit 120 Schülern aus den Diakonie-Einrichtungen, dem Rhein-Hunsrück-Kreis, dem Kreis Bad Kreuznach und dem Saarland. „Auch einheitliche Dienstkleidung für die „Neuen Mitarbeiter“ wird es geben“, freut sich Kathrin Martini.

Über die kreuznacher diakonie

Die Stiftung kreuznacher diakonie ist Träger von Krankenhäusern, Hospizen, Senioren-, Wohnungslosen-, Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Sozialstationen sowie Wohnungen und Werkstätten für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Die Stiftung unterhält Bildungsstätten für Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Die Stiftung kreuznacher diakonie beschäftigt rund 6.800 Mitarbeitende.

Alarmstufe rot: Veranstaltungsbranche demonstriert in Wiesbaden

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Nachrichten Wiesbaden | An diesem Mittwochmittag fand die zweite Landesdemonstration „Alarmstufe rot“ in der hessischen Landeshaupstadt Wiesbaden statt. Damit wollen die Veranstalter auf die Notsituation der gesamten Veranstaltungsbranche aufmerksam machen. Boost your City war vor Ort.


Die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft

Die Veranstaltungswirtschaft war der erste Wirtschaftszweig, der von der Krise getroffen wurde und wird vermutlich am längsten davon betroffen sein. Die Veranstaltungswirtschaft ist der sechstgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland und zählt rund eine Millionen direkte Beschäftigte. Jährlich wird in der Branche ein Umsatz von rund 130 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Rechnet man die Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren veranstaltungsbezogenen Teil- und Zuliefermärkten hinzu, sind sogar drei Millionen Beschäftigte betroffen. Die meisten Firmen haben schon über Monate hinweg einen Umsatzausfall zwischen 80 und 100 Prozent. Ein Ende ist bislang noch nicht absehbar.

Forderungen der Demonstranten

Bei der Demonstration an diesem Mittwoch waren nach Angaben der Polizei und des Veranstalters rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend. Die Kundgebung startete gegen 12:05 Uhr auf dem Kranzplatz in Wiesbaden. Insgesamt wurden drei Reden gehalten. Markus Pohl, erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft der selbständigen DienstleisterInnen in der Veranstaltungswirtschaft e.V. (ISDV) hielt die erste Rede der Kundgebung. Die zweite Rede wurde von Thomas Witowski gehalten. Er ist seit 17 Jahren Selbstständiger in der Veranstaltungstechnik. Die dritte und letzte Rede der Kundgebung hielt Dr. Stefan Naas, Wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im hessischen Landtag. Anschließend brachen die Demonstranten auf zu einem Demonstrationsmarsch um den Landtag herum und durch Wiesbaden. Die Veranstaltung verlief ruhig, es kam zu keinen Auseinandersetzungen.

Die Demonstranten fordern weitere Hilfen für die Veranstaltungswirtschaft sowie einen Rettungsdialog mit der Regierung. Sie möchten Wege und Lösungen diskutieren, wie die Veranstaltungswirtschaft die aktuell schwierige Phase wirtschaftlich übersteht.

Auch am kommenden Mittwoch, den 26. August, will die Veranstaltungsbranche wieder in Wiesbaden demonstrieren und hofft dann auf noch mehr Teilnehmer und Unterstützung.

Kundgebung auf der Demonstration:

2. Alarmstufe rot – Demonstration der Veranstaltungsbranche in Wiesbaden

Gepostet von Rhein-Main Nachrichten – BoostyourCity.de am Mittwoch, 19. August 2020


 

Corona-Studie der Universitätsmedizin Mainz kann starten

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Nachrichten Mainz | Die Universitätsmedizin Mainz und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bereiten zur Zeit eine große Studie vor. Teilnehmen sollen insgesamt 10.000 Probanden aus dem Raum Rheinhessen. Die Studie wird umfassende und zeitnah verfügbare Erkenntnisse zu Verbreitung, Risikofaktoren und Folgen des SARS-CoV-2-Virus und die von ihm verursachte COVID-19-Erkrankung liefern.


Förderung über 1,6 Millionen Euro

Gefördert wird die Gutenberg COVID-19 Studie durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit rund 1,6 Mio. Euro. Eine Alleinstellung der Studie ist die umfangreiche Daten- und Bioprobenbasis, die sich aus dem Datenbestand der seit 2007 laufenden Gutenberg-Gesundheitsstudie sowie neu gewonnenen Daten und Proben zu COVID-19 zusammensetzen wird. Erste Ergebnisse der Gutenberg COVID-19 Studie werden zum Jahresende 2020 vorliegen.

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing dazu

„Um die weltweite Pandemie in den Griff zu bekommen, brauchen wir ein gemeinsames Vorgehen. Die EU hat schnell und unbürokratisch ihre Fördermöglichkeiten angepasst. Nun können über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) auch Investitionen gefördert werden, die das öffentliche Gesundheitswesen bei der Bewältigung der Pandemie unterstützen. Davon machen wir in Rheinland-Pfalz Gebrauch und fördern die Gutenberg COVID-19 Studie mit rund 1,6 Millionen Euro“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing in dessen Ministerium die EFRE-Verwaltungsbehörde angesiedelt ist.



So läuft die Studie ab

Zur Gewinnung der 10.000 Teilnehmer für die Studie werden die bisherigen Probanden der bevölkerungsbasierten Gutenberg-Gesundheitsstudie (GHS) um Unterstützung gebeten. Zu diesen Studienteilnehmern liegen bereits sehr umfangreiche Daten vor, die systematisch über einen Zeitraum von bis zu 12,5 Jahren erhoben wurden.

Die Teilnehmer werden dann um Zustimmung gebeten, sich zweimal im Abstand von vier Monaten ab Oktober 2020 auf das Vorliegen einer akuten Infektion sowie einer vorhandenen Immunisierung gegen SARS-CoV-2 testen zu lassen. Im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion werden detaillierte Angaben zur Erkrankung erfragt. Für die wissenschaftlichen Analysen werden modernste Methoden angewandt, die unter anderem auch Technologien der künstlichen Intelligenz nutzen.

Bei den Untersuchungen wird auch Biomaterial für zukünftige Analysen gewonnen und in einer Biobank asserviert. Um Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, werden die meisten Daten per Fragebogen, telefonisch oder per App erhoben. So kann im Untersuchungszeitraum auch eine mögliche zweite Welle der Infektion erfasst werden.

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf dazu

„Die Gutenberg COVID-19 Studie nutzt nicht nur die herausragende Datenlage der Gutenberg-Gesundheitsstudie, sondern wird durch die engmaschige Begleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Pandemie leisten“, ist sich der Wissenschaftsminister sicher: „Die Universitätsmedizin bringt mit dem breiten Spektrum ihrer forschenden Einrichtungen sowie der engen Zusammenarbeit mit der Johannes Gutenberg-Universität und ihren außeruniversitären Forschungspartnern ihre gesamte Expertise zur Bewältigung der Corona-Pandemie ein. Sie kann damit entscheidend zu einer langfristigen Überwindung der Krisensituation beitragen!“

Grundlage für viele Forschungsprojekte

„Die erhobenen Daten werden eine wichtige Grundlage für viele Forschungsprojekte bilden. Als Universitätsmedizin streben wir nach einem besseren wissenschaftlichen Verständnis der Pandemie und wollen durch zeitnahe und umfassende Information die gesellschaftliche Akzeptanz für die Bekämpfung von COVID-19 weiter erhöhen“, betont der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer.

Wichtige Informationen auch für den Umgang mit zukünftigen Pandemien

Der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, unterstreicht: „Einzigartig bei der Gutenberg COVID-19 Studie ist die sehr große repräsentative Stichprobe der Bevölkerung in Verbindung mit der Verfügbarkeit vielfältiger epidemiologischer Daten sowie Bioproben zu jedem einzelnen Teilnehmer. Die generierten Erkenntnisse werden wichtige Informationen auch für den Umgang mit zukünftigen Pandemien liefern.“

320 Weinreben in der VG Bad Kreuznach zerstört

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Nachrichten Bad Kreuznach | Der Schock sitzt tief. An diesem Dienstag stellte das Weingut Breitenbach einen enormen Schaden in ihrem Weinberg fest. Eine Anzeige ist aufgenommen und Zeugen werden gesucht.


Gegen 13:30 Uhr sollte das Laub an den Reben geschnitten werden. Dabei wurde die Tat entdeckt, die sprachlos macht. 320 Reben im Weinberg wurden oberhalb der Wurzel durchtrennt. 11 1/2 Reihen von 16 Reihen wurden absichtlich zerstört – kurz vor der Ernte um den Winzer bewusst und massiv zu schädigen.

15.000 Euro Schaden

Nicht nur die diesjährige Ernte fiel der Tat zum Opfer, gerechnet werden muss auch die Zeit bis der Hang an dieser Stelle wieder Ertrag bringt. 320 neue Reben müssen gesetzt werden und brauchen drei Jahre bis wieder Trauben geerntet werden können. Alleine die Arbeit neues Pflanzgut zu setzen ist erheblich.

Der Winzer kann sich diese Tat nicht erklären. Er schließt Mitbewerber als Tatverdächtige aus und spricht von einem kollegialen Miteinander. Eine scharfe Konkurrenzsituation sieht er nicht.

Zeugen gesucht

Mitten im Hang wurde der Vandalismus beendet. Man könnte vermuten, dass der Täter gestört wurde. Da die Reben noch am gleichen Tag verwelkt sind, kann der Tatzeitraums auf den 18.08.2020 vor 13:30 Uhr schlüssig beschränkt werden. Eine Anzeige wurde aufgenommen und auch das Schnittbild – wie die Reben durchtrennt wurden – wird von der Polizei untersucht.

Der Hang liegt in der VG Bad Kreuznach in der Gemeinde Frei-Laubersheim, Gemarkung Hönig und ist auf zwei Seiten von Wald umgeben. Unterhalb liegen weitere Weinanbauflächen.

Zeugen werden gesucht und gebeten sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreunznach unter der Telefonnummer 0671-8811101 oder per Email an pibadkreuznach@polizei.rlp.de zu melden.

 

CDU-Fraktion Bingen fordert Kostensenkungen im ÖPNV

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bus
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Nachrichten Bingen | Gerade der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist und bleibt ein finanzielles Sorgenkind der Stadtverwaltung, das teilte die CDU Fraktion Bingen mit. In diesem Jahr trifft es die Stadtwerke Bingen besonders hart. Erst wurde eine nicht ausgereifte Fahrplanänderung von der nach kurzer Zeit zerbrochenen Koalition durchgeboxt und dann blieben aufgrund der Corona-Pandemie auch die wenigen Fahrgäste aus.


„Der Eigenbetrieb der Stadtwerke hat noch Rücklagen von 1,8 Millionen Euro,“ sorgt sich der Fraktionsvorsitzende Stefan Bastiné um die Zukunft des Betriebes. „Wenn die Verantwortlichen die Kosten auch weiterhin nicht in den Griff bekommen, ist der Betrieb nächstes Jahr pleite.“

Kommunale Pflichtaufgaben können nicht mehr erfüllt werden

Dieses Szenario ist nicht einer kruden Fantasie entsprungen. Die finanzielle Misere geht seit Einführung des neuen Fahrplanes so weit, dass sogar die kommunalen Pflichtaufgaben wie der Schülerbeförderung nicht mehr eigenständig erfüllt werden können. Zur Veranschaulichung: Aktuell soll wegen mangelnder eigener Kapazitäten die Pflichtaufgabe Schülerverkehr ausgeschrieben und für mehr als 700.000 Euro brutto fremd vergeben werden. Parallel hierzu fahren die Eigenbetriebe teilweise mit leeren Bussen in einer hohen Taktung zu verschiedenen Zeiten einen hohen Verlust ein. „Wenn man bedenkt, dass wir in Bingen neue Fahrer eingestellt haben und trotzdem diese Pflichtaufgaben ausschreiben müssen, hat der verantwortliche Beigeordnet seine Hausaufgaben nicht gemacht,“ ärgert sich Werksausschussmitglied Michael Porr.

Aus Sicht der CDU ist es wichtig, dass der ÖPNV erst einmal die Grundaufgaben erfüllt. „Dabei ist uns klar, dass ein ÖPNV auch Geld kosten darf,“ ergänzt Bastiné.

Vom Grundsatz her ist wichtig, dass, neben den Pflichtaufgaben des ÖPNV, die Menschen zur Arbeit und auch wieder nach Hause gelangen können. In den Zwischenzeiten muss auch zugemutet werden können, sich mit einer geringeren Taktung der Buslinien oder in Einzelfällen auch mit möglichen weiteren Angeboten wie einer Fahrgemeinschaft, einem Taxi, dem E-Bike oder dem Fahrrad zu arrangieren. Die hätte nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ökologische Vorteile.

Waldalgesheim: Fahndung nach Einbruch in evangelische Kirche

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Nachrichten Bingen | In der Nacht von diesem Dienstag auf Mittwoch zwischen 23:00 Uhr und 1:00 Uhr wurde in die evangelische Kirche im Waldalgesheimer Ortsteil Genheim eingebrochen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


Eine 33 Jahre alte Anwohnerin hatte drei unbekannte Personen bemerkt, als sie die evangelische Kirche verließen. Da diese normalerweise abgeschlossen sein sollte, informierte sie die Polizei. Vor Ort konnten die Beamten feststellen, dass die Eingangstür der Kirche aufgebrochen wurde. Die Täter hatten sich dann offenbar gewaltsam Zutritt zum Pfarrbüro verschafft und den Raum durchwühlt.

Es wurden umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. An diesen waren Polizeibeamte der Dienststellen Bingen, Bad Kreuznach und Gau-Bickelheim sowie ein Diensthundeführer und ein Polizeihubschrauber beteiligt. Die Täter konnten allerdings nicht mehr ausfindig gemacht werden. Zeugen werden daher gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Personenbeschreibung des 1. Tatverdächtigen: 

  • Mitte zwanzig
  • blonde kurze Haare
  • Jeans
  • Jeansjacke

Personenbeschreibung des 2. Tatverdächtigen:

  • weinroter Kapuzenpullover
  • Mütze

 

Lebensmittelrückruf bei Kaufland wegen Salmonellen

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Rueckruf Lebensmittel Warnung
Rueckruf Lebensmittel Warnung

Nachrichen Überregional | Der Lebensmittelhersteller nutwork Handelsgesellschaft mbH ruft das Produkt „K Classic Kürbiskerne naturbelassen“  zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen einer Eigenkontrolle in einer Charge Salmonellen nachgewiesen. Das Produkt wurde bei Kaufland verkauft. Das Produkt wurde bereits aus dem Verkauf genommen.


Der Rückruf bezieht sich auf folgendes Produkt

  • Artikel: K Classic Kürbiskerne naturbelassen
  • Inhalt: 200g
  • GTIN: 4337185460203
  • Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2021
  • Losnummer: 2020446 (die Information befindet sich auf der Rückseite).
Produktabbildung: nutwork Handelsgesellschaft mbH

Produkt kann zurück gegeben werden

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Verbraucher können das Produkt in allen Kaufland-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird dann auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Zeugen gesucht: Vollbrand einer Pferdestallung

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Nachrichten Kirn | In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch den 19.08.2020 kam es in Simmertal, unmittelbar an der Bundesstraße 421 gelegen, zu einem Vollbrand einer Scheune bzw. eines Unterstandes für Pferde.


Die Brandursache ist bisher ungeklärt

Nachdem Anwohner den Brand bei der Integrierten Leitstelle in Bad Kreuznach gemeldet hatten, stand die Scheune bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort bereits in Vollbrand. Menschen oder Tiere befanden sich nicht mehr im Objekt. Trotzdem, dass die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle hatte und so ein übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Wiesen und Felder verhindern konnte, brannte die Scheune vollständig aus.

Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 3000 Euro. Die Brandursache ist bisher ungeklärt, jedoch kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zur Brandursache geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Kirn in Verbindung zu setzen.

Innenminister will Kneipen härter prüfen lassen

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Saarbrücken. Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) sieht eine sinkende Akzeptanz gegenüber den Hygieneregeln zur Abwehr des Corona-Virus. Deswegen kündigt er verschärfte Kontrollen an. Vor allem in der Gastronomie sollen Orts- und Landespolizisten auf Streife gehen.

Fastnacht soll bundesweit abgesagt werden

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Nachrichten Kurzmeldung | Wenn es nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht, wird die kommende Karnevalsaison bundesweit ausfallen. Dafür hatte er sich laut Berichten der Düsseldorfer „Rheinische Post“ ausgesprochen. Das Medium beruft sich dabei auf Teilnehmer einer Telefonkonferenz des Gesundheitsausschusses des Bundestags an diesem Dienstag.

Demnach sagte Spahn: „Ich war selbst Kinderprinz und komme aus einer Karnevalshochburg. Ich weiß also, wie wichtig Karneval für viele Millionen Deutsche ist. Aber: Ich kann mir Karneval in diesem Winter, mitten in der Pandemie schlicht nicht vorstellen. Das ist bitter, aber so ist es.“