Start Blog Seite 1324

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A63

0

Nachrichten Alzey-Worms | In dieser Samstagnacht gegen 00:50 Uhr kam es auf der Autobahn A63 bei Biebelnheim in Fahrtrichtung Kaiserslautern zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden verletzt, eine davon schwer.


Ein 26 Jahre alter Lastwagen-Fahrer wollte gerade bei Biebelnheim auf die A63 auffahren. Zeitgleich befuhr ein 52 Jahre alter Autofahrer die Autobahn in die gleiche Richtung. Plötzlich kam der PKW-Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit dem LKW zusammen, der sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Beschleunigungsstreifen befand. Dadurch wurde das Dach des Autos abgerissen. Der Wagen kam schließlich auf dem Grünstreifen neben der Autobahn zum Stillstand. Durch abgerissene und umherfliegende Fahrzeugteile wurde ein weiteres, nachfolgendes Fahrzeug beschädigt.

Der 52-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Seine 41 Jahre alte Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. Die beiden wurden zur medizinischen Versorgung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Zur Klärung der Unfallursache war auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger vor Ort. Zudem wurde bei dem Autofahrer auch die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Die Autobahn musste im Bereich des Unfalls bis etwa 6:55 Uhr komplett gesperrt werden.

-Werbeanzeige-

Ungarn: Ministerpräsident Viktor Orban will Grenzen schließen

0

Nachrichten Kurzmeldung | Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban soll im staatlichen Rundfunk mitgeteilt haben, dass der Grenzverkehr ab dem 1. September eingeschränkt werden soll. Das berichten andere Medien. Damit soll die weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Orban verweist dabei auf die ansteigenden Infektionszahlen in den Nachbarländern. Außerdem hatte er einen Plan angekündigt, der die Wirtschaft des Landes ankurbeln soll.


 

-Werbeanzeige-

Landstraße zwischen Eiweiler und Habach wird saniert

0

Habach. Die Landstraße 301 zwischen Eiweiler und Habach soll im Zeitraum von Ende September bis Mitte Oktober saniert werden. Derzeit läuft die Ausschreibung der Bauarbeiten. Wie der CDU-Landtagabgeordnete Alwin Theobald mitteilt, sollen die Arbeiten in drei Bauabschnitten unter Vollsperrung der Strecke durchgeführt werden, es wird mit einer Bauzeit von bis zu 18 Werktagen gerechnet: „Die derzeit sehr schlechte Fahrbahndecke soll auf insgesamt rund 7.700 Quadratmetern vollständig abgetragen“, berichtet Theobald. Auf voraussichtlich rund 6.600 Quadratmetern werde die Schotterdecke zusätzlich reguliert, bevor die Straße anschließend mit rund 1900 Tonnen Asphalt für die Asphalttrag- und deckschicht eine neue Fahrbahn erhält. Während der Bauzeit bleibt die Einfahrt zum Haus Hubwald aus zumindest einer Richtung immer gewährleistet.

Ungeachtet der nun bevorstehenden Baumaßnahme fordert die CDU Habach, dass die Planungen für den Bau eines kombinierten Geh- und Radweges zwischen Habach und Eiweiler ohne zeitliche Verzögerung fortgesetzt werden sollen: „Wir erwarten, dass mit dem Bau des Radweges spätestens im Jahr 2022 begonnen wird“, bekräftigt auch Alwin Theobald als CDU-Ortsvorsitzender und weist auf entsprechende Beschlüsse des Habacher Ortsrates hin. Dieser hatte in seiner letzten Sitzung ein weiteres Mal auf Verkehrsberuhigende Maßnahmen am Ortseingang aus Richtung Eiweiler gedrängt.

Durch die Bauarbeiten zwischen Eiweiler und Habach wird es zwischen September und Oktober zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Strecke kommen. Alwin Theobald appelliert deshalb an den Landesbetrieb für Straßenbau, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über den Zeitplan und die zu erwartenden Sperrungen zu unterrichten: „Nur wenn die Betroffenen rechtzeitig informiert werden, können die Belastungen für jeden einzelnen so gering wie möglich gehalten werden.“ Dies gelte vor allem auch für die Beschäftigten im Haus Hubwald, die während der Bauzeit zum Teil erhebliche Umwege in Kauf nehmen müssten, so der Landtagsabgeordnete.

-Werbeanzeige-

Schaustellerbranche: Chinesische Investoren sehen Chance zur Übernahme

0

Nachrichten Überregional | Kaum eine andere Branche ist von der Corona-Pandemie so stark betroffen wie die der Schausteller und Marktbeschicker. Viele der Betriebe stehen bereits jetzt vor dem Aus. Das ist der richtige Zeitpunkt für asiatische Investoren, um in der Branche Fuß zu fassen. Boost your City hat an diesem Donnerstag mit einem chinesischem Investmentmanager aus Frankfurt gesprochen.


-Werbeanzeige-

Die Entscheiderbetriebe sind für unsere Kunden interessant

Die Veranstaltungsbranche der Schausteller macht einen Jahresumsatz im dreistelligen Milliardenbereich. Davon profitieren auch Zulieferer und Produzenten sowie Logistikunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland. Das ist für asiatische Investoren eine große Chance, auf dem deutschen Markt ein Wörtchen mitreden zu können.

„Die sogenannten Entscheiderbetriebe der Schausteller sind für unsere Kunden interessant“, teilte der asiatische Investmentmanager aus Frankfurt gegenüber Boost your City mit. „Gerade in der jetzigen Schwächephase ist es finanziell sowie strategisch einfacher in Betriebe zu investieren und somit natürlich auch ein Mitspracherecht zu erhalten. Die regionalen Entscheiderbetriebe sitzen in den Verbänden und teilen die Schausteller auf den Plätzen ein. Zum Großteil vergeben sie auch die Standplätze. Da wird es für unsere Investoren interessant.“

-Werbeanzeige-

Der Umsatz auf den Volksfesten ist eher zweitrangig

„Der direkte Umsatz auf den zukünftigen Veranstaltungen ist da zweitrangig. Es geht um die Lieferantenzugänge und die Übernahme der Fahrgeschäfte sowie der Technik. Natürlich ist es gerade für asiatische Unternehmen interessant, die eigenen Produkte auf den Volksfesten an den Mann zu bringen und die einzelnen Schaustellerbuden direkt zu beliefern. Das ist auf die nächsten Jahre gesehen ein Milliardengeschäft. Wir sind bereits mit einigen Betrieben im Gespräch und sehen da positive Ergebnisse in Zukunft. Wir haben die finanziellen Mittel und die Produkte und können der angeschlagenen Branche so auf die Beine helfen.“, teilte der Manager weiter mit.



-Werbeanzeige-

Entscheidungen werden dann gemeinsam getroffen

„Das Interesse an einem Mitspracherecht bei der Vergabe der Plätze und ein gewisses politisches Interesse steht natürlich auch im Fokus der Investoren. Man kann somit auch regional mit den Kommunen und den Betrieben ganz anders verhandeln und bei Bedarf auch unterstützen. Es gibt derzeit viele Branchen, die sehr interessant sind. Jedoch steht die Schaustellerbranche für einige unserer Investoren im Vordergrund. Es ist aktuell kein Land in Sicht und somit ist der Bedarf an frischem Geld gerade in der Zukunft akut.“, so der Manager.

-Werbeanzeige-

Die Schaustellerbranche in Deutschland

Deutschland ist das Land der Volksfeste und Kirmesplätze. Über 5.000 Schaustellerbetriebe sind in der Bundesrepublik zu verzeichnen und diese beschäftigen insgesamt rund 46.000 Mitarbeiter bundesweit. Mit über 11.500 Volksfesten war Deutschland Nummer 1 im europäischen Vergleich.

 

-Werbeanzeige-

Bundespolizei warnt vor Attest gegen Maskenpflicht

0

Nachrichten Überregional | Immer wieder kommt es zu Verstößen gegen die Maskenpflicht in Bahnhöfen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Dabei wurde den Polizeibeamten in letzter Zeit oftmals ein Online-Attest vorgelegt, welches angeblich von der Pflicht befreien soll. Doch so einfach ist es nicht.


-Werbeanzeige-

Blanko-Attest zum Selbstausfüllen

Wie die Polizei mitteilt, soll ein Arzt auf seiner Homepage ein Blanko-Attest zum Download angeboten haben. Dort sollte man lediglich noch Name und Adresse ausfüllen, dann sein man von der Pflicht befreit, heißt es auf der Homepage. Selbstverständlich ohne vorherige Untersuchung durch den Arzt.

Gebrauch solcher Atteste strafbar

Die Bundespolizei hatte an diesem Donnerstag darauf hingewiesen, dass ein solches Attest aus dem Internet keineswegs von der Maskenpflicht an Bahnhöfen sowie in Bussen und Bahnen befreit. Im Gegenteil: Mit dem Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse macht man sich strafbar und muss dadurch mit einer Anzeige rechnen. Zudem liege natürlich trotz „Attest“ ein Verstoß gegen die Corona-Verordnung vor.

-Werbeanzeige-

Aktuell: Vollsperrung auf der Autobahn A60

0

Nachrichten Kurzmeldung | Aktuell kommt es zu einer Vollsperrung auf der Autobahn A60 in Fahrtrichtung Bingen kurz nach der Abfahrt Bingen-Ost. Eine Ableitung von der Autobahn wird daher von der Polizei bei der Abfahrt Bingen-Ost eingerichtet. Grund für die Vollsperrung ist eine Ölspur auf der Fahrbahn.


 

3,8 Millionen Euro für Hospizarbeit in Hessen

0
hand in hand
hand in hand

Nachrichten Frankfurt | In Hessen gewährleisten 83 ambulante Hospizdienste die Sterbebegleitung für unheilbar Kranke. Darunter sind auch acht Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Im Zentrum der Hospizarbeit steht das Wohlergehen und die Würde der sterbenden Menschen aber auch die Begleitung und Unterstützung ihrer Angehörigen.


Barmer unterstützt mit 1,13 Millionen Euro

Die hessischen Ersatzkassen unterstützen diese Arbeit im Jahr 2020 mit einer Gesamtsumme von mehr als 3,8 Millionen Euro. Die BARMER Hessen ist an diesem Fördervolumen mit 1.139.000 Euro beteiligt. Wer eine ambulante Palliativversorgung erhält, wird oft unter Einbeziehung der Angehörigen und ehrenamtlicher Helfer gepflegt und medizinisch versorgt. Meistens arbeitet auch ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegekräften und Trauerbegleitern zusammen. „Die Einrichtungen wirken mit ihrer Leistung und großem ehrenamtlichen Engagement gegen ein leidvolles Lebensende. Selbstbestimmung, die Wünsche und Bedürfnisse der sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen bilden den Schwerpunkt der Arbeit“, erklärt Martin Till, Landeschef der BARMER in Hessen.

Schulungen und Qualifizierungen von ehrenamtlichen Helfern

Neben der Linderung von krankheitsbedingten Leiden und der Kontrolle von unheilbaren Krankheitssymptomen, steht aber auch Kommunikation und die Auseinandersetzung mit Lebenssinn und Glaubensfragen im Fokus der Hospizarbeit. „Durch die Fördermittel können Schulungen und die Qualifizierungen von ehrenamtlichen Helfern gewährleistet werden, damit die Sterbebegleitung auch hier auf Vertrauen aufbauen kann,“ ergänzt Martin Till.

Mainz: Verbraucherzentrale warnt vor unseriösen Inkassoschreiben in RLP

0

Nachrichten Mainz | Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz warnt zur Zeit vor unseriösen Inkassoschreiben, die in Rheinland-Pfalz verschickt werden. Die Verbraucherzentrale rät dazu, unseriöse und unberechtigte Forderungen auf keinen Fall zu bezahlen.


Rund 280 Euro werden gefordert

Die Briefe sind überschrieben mit „Letzte Außergerichtliche Mahnung“. Die Empfänger sollen sich laut dem Schreiben bei einem Gewinnspiel angemeldet haben. Es soll sich dabei um den Dienstleistungsvertrag „TOP 200 Gewinnspiele / EUROJACKPOT-49“ handeln. Dafür sollen die Empfänger rund 280 Euro inklusive Mahn- und vorgerichtliche Inkasso-Kosten auf ein polnisches Konto überweisen. Das Inkassounternehmen droht in dem Schreiben mit Vollstreckungsbescheid, Gerichtsvollzieher und Pfändung von Bezügen, Bankguthaben oder Versicherungen, sollte die Forderung nicht bezahlt werden. Verschickt werden die Schreiben vom Inkassounternehmen PRO CLAIM AG.

„Das sind leere Drohungen, denn eine Pfändung ist ohne einen rechtskräftigen Titel wie einen Vollstreckungsbescheid oder ein Gerichtsurteil überhaupt nicht möglich“, so Jennifer Kaiser, Fachberaterin Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale: „Dass es sich bei diesen Zahlungsaufforderungen um Betrug handelt, ist auch daran zu erkennen, dass der Brief keine konkreten Angaben zum vermeintlichen Gläubiger enthält. Betroffene sollten sich daher nicht einschüchtern lassen und die Forderung keinesfalls bezahlen.“

Zahlreiche Ungereimtheiten im Schreiben

Das Schreiben weist neben zahlreichen Rechtschreibfehlern auch einige Ungereimtheiten auf. Angeblich soll der Sitz des Inkassobüros in der Mainzer Landstraße 50 in Frankfurt sein. Die im Schreiben angegebene Telefonnummer hat jedoch eine polnische Vorwahl, die Faxnummer die Vorwahl von Großbritannien. Außerdem geben die Betrüger vor, Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) zu sein. In deren Mitgliederliste taucht PRO CLAIM allerdings nicht auf.

Empfänger von Inkassoschreiben können auf der Homepage www.inkasso-check.de kostenfrei überprüfen, ob die Forderung zu Recht besteht und ob die Höhe der Kosten gerechtfertigt ist.

Lufthansa schließt Vereinbarung mit Pilotengewerkschaft

0
Lufthansa
Lufthansa

Nachrichten Frankfurt | Lufthansa hat mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine Kurzfristvereinbarung für erste Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise geschlossen. Die Maßnahmen gelten für die Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training sowie Teile der Germanwings Piloten.


Kostenreduktion bis Ende 2020

Die Vereinbarung umfasst Maßnahmen zur Kostenreduktion. Diese gelten bis zum Ende des Jahres. Das Unternehmen reduziert demzufolge ab September seine Aufstockungen beim Kurzarbeitergeld und Zuschüsse zu den Betriebsrenten. Für 2020 vereinbarte Tariferhöhungen werden auf Januar 2021 verschoben.

Betriebsbedingte Kündigungen frühestens im zweiten Quartal 2021

Bis zum 31. März 2021 schließt Lufthansa betriebsbedingte Beendigungskündigungen für die Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training sowie Teile der Germanwings Piloten aus. „Die deutliche Überkapazität bei den Piloten wird jedoch erheblich länger als bis März 2021 bestehen“, warnte Lufthansa. „Betriebsbedingte Kündigungen können daher nur durch Abschluss einer langfristigen Krisenvereinbarung in ihrer Anzahl begrenzt werden.“ In einem langfristigen Krisenpaket könnten die Kosten des Personalüberhangs beispielsweise durch eine entsprechende Arbeitszeit- und Gehaltsabsenkung für den Zeitraum der Krise ausgeglichen werden.

Keine Neueinstellungen von Piloten

Gleichzeitig hat Lufthansa angekündigt, auf konzernexterne Neueinstellungen von Piloten in allen deutschen Flugbetrieben zu verzichten, solange Personalüberhänge bestehen. Das gilt auch für den touristischen Flugbetrieb. In diesen können insbesondere die Piloten der Sun Express Deutschland und der deutschen Betriebsstätte von Brussels Airlines wechseln, die touristische Verkehre in den vergangenen Jahren geflogen sind.

Die Verhandlungen über Interessenausgleiche und Sozialpläne werden mit den jeweiligen Personalvertretungen Cockpit fortgesetzt. Am weitesten fortgeschritten ist dieser Prozess bei Germanwings, deren Flugbetrieb angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht fortgeführt werden soll.

Das Maßnahmenpaket wurde vom Vorstand der Deutschen Lufthansa AG, dem Arbeitgeberverband Luftverkehr sowie den Gremien der VC angenommen und gilt ab sofort. Mit dem Abschluss verschaffen sich die Tarifparteien Luft für weitere Verhandlungen zur langfristigen Bewältigung der Corona-Krise.

Der Kampf gegen den Müll in Oppenheim

0

Nachrichten Oppenheim | Engagement und Entlastung folgen endlich auf Sprachlosigkeit und Zorn über sich mehrende, illegale Hinterlassenschaften im Stadtgebiet. Die mehr als zehn städtischen „Pflege-Paten“ haben ihre Arbeit aufgenommen.


Sowohl Stadtbürgermeister Walter Jertz (parteilos) als auch die zuständige Beigeordnete Ulrike Franz (WfO) unterstrichen beim Auftakttreffen im Rathaus, dass „die Bürgerbeteiligung und die stetige Weiterentwicklung für ein nachhaltiges Umweltbewusstsein innerhalb der Stadt“ unerlässlich für das Miteinander sei. „Wir sind den engagierten Helferinnen und Helfern zutiefst dankbar für die Bereitschaft, mitanzupacken und gerade den ohnehin arg strapazierten Bauhof zu entlasten“, so Franz angesichts des jüngsten, traurigen Rekords von 12 Kubikmetern Müll innerhalb von fünf Tagen.

Bereits im Juni startete die Stadt in einer breit angelegten Kampagne gegen den Müll einen Aufruf zur Übernahme von Pflegepatenschaften für sogenannte „Hot spots“ im Stadtgebiet und der Gemarkung. Krötenbrunnen, „Frikadellenbäumchen“, Paradies, Burgruine Landskron, Schlangenweg, Viehweg oder Strandbad sowie andere stehen auf einer Liste von neuralgischen Punkten, an denen sich das Müllaufkommen extrem verschärft hat.

Kernaufgabe der emsigen Damen und Herren, die die Stadt mit Müllgreifern, Müllsäcken und Handschuhen sowie einem entsprechenden Berechtigungsausweis ausgestattet hat, ist die Entfernung von Müll, nach dem Rechten zu sehen, verdächtige Vorkommnisse und Sachbeschädigungen zu melden. „Ebenso sind die Paten auch Botschafter eines Bewusstseins, dass es so nicht weitergeht. Wir werden die aktuellen Zustände nicht mehr hinnehmen und mit aller Vehemenz dagegen vorgehen“, verspricht der Stadtchef, der weitere Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen auffordert.

Interessierte können sich an die Stadt unter 06133 4909 10 oder per Mail an info@stadt-oppenheim.de wenden.

Opel will Teile vom Werksgelände in Rüsselsheim verkaufen

0
Opel
Opel

Nachrichten Rüsselsheim | Der Automobilhersteller Opel will im Zuge der Rekonstruierung offenbar Teile seines Werksgeländes in Rüsselsheim verkaufen. Neben einigen Parkplatzflächen und einem Gelände am Fluss (M-Gelände), wird scheinbar auch über den Verkauf des Adam-Opel-Hauses nachgedacht, berichtete die „Wirtschaftswoche“.


Größer als das Fürstentum Monaco

Wie der Konzern mitteilte, wolle man an allen Standorten „eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Aufstellung“ erreichen. Dafür müsse auch die Flächennutzung weiter optimiert werden. Auch im Vergleich zu anderen Automobilwerken sei das Gelände in Rüsselsheim „überproportional groß: Noch vor drei Jahren war unser Werksgelände größer als das Fürstentum Monaco“, so ein Sprecher von Opel. Gespräche mit der Stadt soll es wohl schon geben. Es sei aber noch nichts in trockenen Tüchern.

Umfangreiche Restrukturierung

Schon seit Jahrzehnten steckt das Unternehmen in der Krise und seit 2017 auch in einer umfangreichen Restrukturierung. Zu diesem Zeitpunkt wurde Opel von dem frankzösischen PSA-Konzern übernommen. Schon vor einiger Zeit ging ein Teil der Liegenschaften in Rüsselheim an den Ingenieursdienstleister Segula und die Möbelkette Ikea. Zudem hatte Opel Anfang bekannt gegeben, den Bau von Getrieben und Schmiedeteilen im Rüsselsheimer Werk „im Laufe des Jahres 2021 auslaufen zu lassen“. Damit dürften weitere Gebäude frei werden.

Ginsheim: Fahndung nach zwei Tatverdächtigen

0
Kriminalpolizei
Kriminalpolizei

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | In dieser Donnerstagnacht gegen 1:15 Uhr wollten zwei unbekannte Männer in ein Lotto-Geschäft in der Rheinstraße im Stadtteil Ginsheim einbrechen. Eine Aufmerksame Anwohnerin bemerkte das kriminelle Treiben.


Die zwei Unbekannten hatten bereits die Fensterscheibe des Geschäftes eingeschlagen, um in die Räumlichkeiten zu gelangen. Eine Anwohnerin hatte das Vorhaben bemerkt und dann durch lautes Rufen auf sich aufmerksam gemacht. Offensichtlich fühlten die Täter sich dadurch ertappt, denn sie flüchteten daraufhin mit zwei Fahrrädern vom Tatort. Als die Polizei über den Vorfall informiert wurde, machten sich umgehend mehrere Streifenwagen auf den Weg, konnten die Verdächtigen allerdings nirgends mehr antreffen.

Beschreibung des 1. Tatverdächtigen: 

  • zwischen 1,80 und 1,85 Meter
  • kräftige Statur
  • dunkler Kapuzenpullover

Beschreibung des 2. Tatverdächtigen:

  • zwischen 1,80 und 1,85 Meter
  • schwarzer Kapuzenpullover

Zwei Fahrzeuge mit eingeschlagenen Scheiben

Während der Fahndung nach den Flüchtigen, bemerkten die Polizeibeamten zwei Fahrzeuge mit eingeschlagenen Scheiben. Dabei handelte es sich um einen grauen Opel, der in der Ginsheimer Landstraße geparkt war und um einen orangefarbenen Lastwagens, der „Am Arnsee“ abgestellt wurde. Es wird nun ermittelt, ob die eingeschlagenen Fensterscheiben an den Fahrzeugen im Zusammenhang mit dem versuchten Einbruch stehen. Der Sachschaden der dabei insgesamt entstand, beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

Zeugen, die etwas entsprechendes beobachtet haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 06142 – 6960 bei der Polizei in Rüsselsheim zu melden.

Grabplünderung bei verstorbenem Trucker Andreas Schubert

0
Andreas Schubert
Andreas Schubert

Nachrichten Überregional | Am Nachmittag des 31. Juli verstarb der Trucker Andreas Schubert im Alter von 45 Jahren an einem Herzinfarkt (wir berichteten). Sein Tod hat viele Menschen schwer getroffen und die Anteilnahme war riesig. Den meisten dürfte er aus der D-Max-Serie „Asphalt Cowboys“ bekannt gewesen sein. Doch nur kurze Zeit nach seiner Beerdigung kam es zu unglaublichen Vorfällen.

Menschen belagern Haus, LKWs und das Grab

Dass der „Kult-Trucker vom Tegernsee“ viele Fans hatte, wurde als er verstarb besonders deutlich. Doch wo hört die Fan-Liebe auf und wo fangen Respektlosigkeit und Straftaten an? Mehrere Personen sollen das Haus der Familie Schubert sowie die Lastwagen der Firma und sogar das Grab belagert haben. Produktionsfirma der Serie Asphalt Cowboys schreibt dazu: „Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es tut gut zu wissen, wie viele Menschen Andreas Schubert geschätzt haben. Wir haben eine bitte an euch, bitte geht in diesen schweren Zeiten respektvoll mit der Familie und der Schubert Crew um, und belagert nicht das Haus, die Lkws oder sein Grab.“

Das Grab des Kult-Truckers ist „kein Souveniershop“

Doch damit nicht genug. Vor einigen Tagen soll es sogar zu Plünderungen am Grab von Andreas Schubert gekommen sein. „Vergesst nicht – das Grab ist seine Ruhestätte und kein Souvenirshop, lasst also bitte alles dort wo es ist, lasst Ihm seine Ruhe, und geht respektvoll mit der Ruhestätte um. Das Grab ist ein wichtiger Ort, um zu trauern, zu gedenken und sich zu erinnern. Nochmal: WIR bitten alle Friedhofsbesucher, sich anständig und respektvoll zu verhalten. So gebietet es der Anstand und der Respekt. – Alles andere ist Respektlos!“, heißt es weiter.

Kerstin Schubert, die Ehefrau des Truckers kündigt zudem in den sozialen Medien an, dass rechtliche Schritte folgen werden, sollte jemand bei der Plünderung des Grabes erwischt werden.

Fernfahrer auf Leidenschaft

Im Alter von 18 Jahren wurde Andreas Schubert Fernfahrer. Er machte sich selbstständig und sparte jahrelang auf einen eigenen Lastwagen. 45 Stunden die Woche war er auf den Straßen in Europa unterwegs, doch die harte Arbeit zahlte sich aus. Denn schließlich führte Schubert seine eigene Spedition mit rund einem Dutzend Fahrern und einer Zweitniederlassung in Rimini (Italien). Seine eigene Firma zu führen, hielt Andreas Schubert aber keineswegs davon ab, weiterhin im Lastwagen auf den Straßen unterwegs zu sein. Um seine Firma kümmerte er sich per IPad und Smartphone.

Vermutlich wäre ein Leben im Büro auch nichts für ihn gewesen. „Es ist eine Sucht“, sagte er im Jahr 2016 gegenüber der Tegernseer Zeitung. Dabei redete er das Leben als Trucker nicht schön sondern sprach auch über die negativen Seiten. „Fernfahrer, das ist brutal und viel Scheißdreck“, sagte er gegenüber der Lokalzeitung. Selbst bei Fahrten ins malerische Italien verbringe man vor allem Zeit in grauen Gewerbegebieten. Trotzdem machte er immer wieder seine Leidenschaft zu dem Beruf deutlich. Mit seinem Tod hinterlässt Andreas Schubert eine große Lücke in der Szene.

Ordnungsamt kontrolliert Einhaltung der Maskenpflicht in Mainz

0
Marktplatz Mainz
Marktplatz Mainz

Nachrichten Mainz | In den vergangenen Tagen kontrollierte das Ordnungsamt in Mainz intensiv die Einhaltung der Maskenpflicht. Dabei konnten die Ordnungshüter einige Verstöße feststellen.


Insgesamt 10 Verstöße in der Gastronomie

Allerdings wurden auch einige Verstöße registriert. So mussten Verstöße im Bereich der Gastronomie und dort hauptsächlich im Wartebereich festgestellt werden. Hier wurden insgesamt zehn Fälle registriert.

Auch der Mainzer Wochenmarkt wurde einer Kontrolle unterzogen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten dabei fest, dass ein Großteil der Kundinnen und Kunden sowie Beschickerinnen und Beschicker eine Maske trug. Trotzdem musste auch hier in insgesamt 14 Fällen ein Verstoß gegen die Regelungen der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung geahndet werden.

Kontrollen auch in Mainzer Bussen

Auch in den Mainzer Bussen hat das Ordnungsamt am vergangenen Montag und Dienstag pünktlich zum Schulstart Kontrollen durchgeführt. Hier wurden insgesamt sieben Verstöße registriert. Die angesprochenen Bürgerinnen und Bürger wurden ebenfalls mündlich verwarnt. Bei sechs Personen handelte es sich um Schüler. Die Betroffenen zeigten sich allesamt einsichtig und haben ihre mitgeführte Maske sodann aufgesetzt, beziehungsweise richtig aufgesetzt.

Verstöße in Einzelhandelsgeschäften

Bei einer weiteren Kontrolle von Einzelhandelsgeschäften wurden Kundinnen und Kunden sowie ein Inhaber angetroffen, die zum Zeitpunkt der Kontrolle keine Maske trugen. Hier wurden fünf Verstöße festgestellt.

Weitere Kontrollen sind angedacht

Die  meisten der Bürgerinnen und Bürger haben sich jedoch an die geltenden Hygiene-Regeln gehalten. Das Ordnungsamt wird in unregelmäßigen Abständen die Einhaltung der Maskenpflicht an den bekannten Örtlichkeiten weiterhin kontrollieren und falls notwendig Verwarngelder erheben sowie förmliche Bußgeldverfahren einleiten. Ein Verstoß gegen Einhaltung der Maskenpflicht wird grundsätzlich mit 50 Euro Verwarngeld geahndet.

Rheingau: Schwerer Verkehrsunfall bei Eltville am Rhein

0
Rettungsdienst Osthessen
Rettungsdienst

Nachrichten Rheingau | An diesem Donnerstagmorgen gegen 9:20 Uhr kam es auf der Bundesstraße B260 zwischen Eltville-Martinsthal und Oberwalluf zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden verletzt, eine davon schwer.


Eine 27 Jahre alte Frau aus Idstein befuhr die Bundesstraße und kam plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte es mit einem entgegenkommenden Wagen einer 57 Jahre alten Frau aus Frankfurt am Main zusammen.

Durch die Wucht des Aufpralls zog sich die 27-Jährige schwere Verletzungen zu. Die 57-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Beide Frauen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, wo ihre Verletzungen medizinisch versorgt wurden. Während der Unfallaufnahme war auch ein Polizeihubschrauber vor Ort im Einsatz. Außerdem wurde ein Unfallgutachter von der Staatsanwaltschaft beauftragt, der ebenfalls vor Ort war.

Der Sachschaden, der bei dem Unfall entstand, beträgt mehrere Tausend Euro. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Zudem musste die Fahrbahn für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden.