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Wahl Ortsvorsteher Heidesheim: Briefwahlbüro geöffnet

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Heidesheim
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Nachrichten Heidesheim | Am 4. Oktober 2020 findet in Heidesheim die Wahl der Ortsvorsteherin oder des Ortsvorstehers statt. Ab 31. August ist das Wahlbüro der Stadt Ingelheim für die Wahlberechtigten des Ortsbezirkes Heidesheim geöffnet. Das Büro befindet sich im Rathaus in Ingelheim, Fridtjof-Nansen-Platz 1, Zimmer 7a und ist über einen eigenen Eingang vom Rathausplatz zu erreichen.


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Die gedruckten Wahlbenachrichtigungen werden ab dem 7. September verteilt

Die Rückseite der Wahlbenachrichtigung beinhaltet einen Wahlscheinantrag, der unterschrieben bei der Stadtverwaltung abgegeben oder in einem Briefumschlag dorthin gesendet werden kann. Der Briefwahlantrag kann im Internet unter tbk.ewois.de/IWS/start.do oder über die Homepage der Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein, über einen QR-Code, welcher auf der Wahlbenachrichtigung abgedruckt ist, sowie per E-Mail beantragt werden. Diese E-Mail ist zu richten an wahlen@ingelheim.de. Der Antrag auf Briefwahl muss folgende Angaben enthalten: Vorname, Familienname, Geburtsdatum, vollständige Wohnanschrift.

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Eine Beantragung kann aber auch persönlich erfolgen

Mit einer entsprechenden Vollmacht können auch Dritte mit der Antragstellung beauftragt werden. Die dritte Person kann Briefwahlunterlagen für bis zu vier Bevollmächtigungen entgegennehmen. Die Briefwahlunterlagen enthalten den Wahlschein, den Stimmzettel und ein Merkblatt sowie einen blauen und einen roten Umschlag. Der verschlossene Wahlbriefumschlag muss spätestens bis Mittwoch, 30. September 2020, in den Briefkasten der Stadtverwaltung eingeworfen werden. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die Briefwahl vor Ort zu beantragen und im Wahlbüro gleich seine Stimme abzugeben.



Wahlscheine können spätestens zwei Tage vor der Wahl, also bis zum 2. Oktober, 18 Uhr, beantragt werden. Sogar bis 15 Uhr am Wahltag, 4. Oktober, darf eine Beantragung erfolgen, wenn eine plötzliche Erkrankung bei der wahlberechtigten Person eingetreten ist und sie deshalb den Wahlraum nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten aufsuchen kann. Die plötzliche Erkrankung muss per Attest nachgewiesen werden.
Die Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein bittet alle Wahlberechtigten, die Briefwahlunterlagen möglichst frühzeitig zu beantragen, sodass die ausgefüllten Stimmzettel rechtzeitig bei der Verwaltung eingehen.

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Bei weiteren Fragen

Für Fragen zur Wahl stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wahlbüros telefonisch unter den Nummern 06131 / 782 256 und 06132 / 782 371 zur Verfügung. Das Wahlbüro ist an den folgenden Tagen und Uhrzeiten geöffnet:  Montag bis Mittwoch 8.30 bis 12.30 Uhr sowie 14 bis 15.30 Uhr. Donnerstag 8.30 bis 12 Uhr sowie 13 bis 18 Uhr und Freitag 8.30 bis 12 Uhr.

Auch im Wahlbüro gelten die Corona-Standards wie Abstandhalten, Händedesinfektion und das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Es können nur drei Besucher gleichzeitig eingelassen werden. Die Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein bittet um die Einhaltung der Maßnahmen.

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Kirn: Massenschlägerei mit Waffen und mehreren Verletzten

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Nachrichten Kirn | An diesem Montagabend kam es zu einer Massenschlägerei vor einem Döner-Imbiss in der Kallenfelerstraße in Kirn (Kreis Bad Kreuznach). Die Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes sind mit einem Großaufgebot vor Ort.


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Es kamen mehrere Waffen zum Einsatz

Nach Informationen von Boost your City, waren mehrere Einsatzkräfte und Rettungswagen im Einsatz. Bei der Schlägerei sollen mindestens 18 Personen aufeinander losgegangen sein. Mehrere Personen wurden dabei nach ersten Angaben verletzt, teilweise schwer. Es sind verschiedene Schlagwerkzeuge zum Einsatz gekommen. Zwei rivalisierende, ortsansässige Clans sollen an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein. Der Grund der Auseinandersetzung ist bislang noch nicht bekannt.

Auf einem Video, das unserer Redaktion vorliegt, ist zu erkennen, dass bei der Schlägerei Schlagstöcke, Holzlatten, Eisenstangen sowie Ketten zum Einsatz kamen. Es wurde auch auf Frauen und auf bereits am Boden liegende Personen massiv eingeschlagen.

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Gerüchteküche in den sozialen Medien

In den sozialen Medien wurden schnell Gerüchte gestreut. Es soll mehrere Todesopfer gegeben haben. Das habe man von Bekannten und deren Nachbarn gehört. Eine junge Frau sei dazu schwerst verletzt worden. Die Polizei dementierte jedoch, dass es Todesopfer gegeben haben soll.

Gegen 23.30 teilte die Polizei auf Anfrage von Boost Your City mit: Die Lage sei inzwischen unter Kontrolle und die Ermittlungen werden aufgenommen.

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Wiesbaden: Besuchsverbot in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen

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Nachrichten Wiesbaden | Ab diesem Dienstag gilt ein Besuchsverbot für Besucherinnen und Besucher in allen Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen in Wiesbaden. Die Regelung gilt vorerst bis einschließlich zum 28. September. Das hat der Verwaltungsstab in einer Sitzung an diesem Montag beschlossen.


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Dr. Oliver Franz, Bürgermeister und Gesundheitsdezernent dazu

„Diese Verfügung war der ausdrückliche Wunsch der Wiesbadener Akutkliniken und entstand in enger Abstimmung. Die Wiesbadener Klinken sahen sich angesichts der erneut steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung zu einer Rückkehr zum Besuchsverbot gezwungen. Dies wurde durch den Verwaltungsstab als ebenfalls sinnvoll erachtet und durch eine Allgemeinverfügung schließlich kurzfristig umgesetzt“, so Dr. Oliver Franz, Bürgermeister und Gesundheitsdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Die Allgemeinverfügung wurde erlassen, um Patientinnen und Patienten zu schützen und ein mögliches Eindringen des Coronavirus in die Einrichtungen zu verhindern. „Wir wissen, diese Situation ist sowohl für die Erkrankten als auch für die Angehörigen nicht schön, dient aber letztendlich dem Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Krankenhäuser“, so Franz.

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Es gibt allerdings Ausnahmen

In Absprache mit dem behandelnden Mediziner können einmalige Situationen des menschlichen Lebens weiterhin begleitet werden. Dazu gehört beispielsweise der Sterbeprozess oder die Aufklärung über eine schwerwiegende Diagnose. Auch bei Geburten darf eine Vertrauensperson während der gesamt Dauer anwesend sein. Anschließend darf die Mutter und das Neugeborene täglich maximal zwei Stunden lang von einer Person besucht werden. Der Besuch muss allerdings im Voraus bei der Klinikverwaltung angemeldet werden. Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht sind einzuhalten.

„Eine weitere Ausnahme ist, dass Eltern und Erziehungsberechtigte keine zeitliche Einschränkung bei Besuchen ihrer Kinder erfahren“, so Dr. Franz. Auch Personen, die ein besonderes Betreuungsbedürfnis haben, wie etwa Menschen mit bestimmten Beeinträchtigungen oder an Demenz Erkrankte, dürfen weiterhin in die Einrichtungen begleitet werden.

Folgende Personen dürfen zur Erledigung ihrer (Amts-)Geschäfte ebenfalls die Einrichtungen betreten:

  • Seelsorger
  • Betreuer
  • Rechtsanwälte und Notare
  • Standesbeamte
  • Bestatter
  • Personen im Rahmen ihrer Behandlung in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung nach § 37b Abs. 2 SGB V
  • sonstige Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist

Keine weiteren Maßnahmen getroffen

Weitere Maßnahmen oder Verschärfungen, wie etwa ein Alkohol- und Betretungsverbote von Grünanlagen oder Plätzen, wurden nicht beschlossen. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Bürgermeister Dr. Oliver Franz appellieren allerdings an alle Wiesbadener überall dort eine Maske zu tragen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Beispielsweise in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Landwirte aus Rheinhessen brechen heute Nacht zur Demonstration auf

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Nachrichten Rheinhessen | Auf Einladung der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner kommen vom 30. August bis 1. September die europäischen Agrarministerinnen und Agrarminister nach Koblenz. Dies führt zu Demonstrationen, an denen sich auch zahlreiche Landwirte aus Rheinhessen und der Pfalz beteiligen. Boost your City hat an diesem Montag mit Jan Ruzycki, einem Sprecher des Bündnisses Land schafft Verbindung Rheinhessen (LSV) gesprochen.


Rund 100 Traktoren aus Rheinhessen und der Pfalz

Die Landwirte aus Rheinhessen und der Pfalz wollen sich mit rund 100 Traktoren an den der Aktion der Bauernverbände am Dienstag, den 1. September in Koblenz beteiligen. Die Landwirte werden sich um 4:00 Uhr morgens in Bingen treffen und dann nach Koblenz aufbrechen. Die Ankunft der Landwirte in Koblenz ist gegen 8:00 Uhr geplant. Die Abschlusskundgebung findet dann um 9:00 Uhr auf dem Vorderplatz der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz statt. An dieser wollen die Landwirte teilnehmen.

„Wir haben die umweltschonendste Landwirtschaft“

„Uns stört momentan die Agrarpolitik. Die ist aus unserer Sicht zu sehr von Umweltgesichtspunkten getrieben, die wir aktuell nicht umsetzen können oder uns nicht konkurrenzfähig machen.“, erklärt Ruzycki: „Die Umwelt schützen zu wollen ist ja nicht falsch aber wir haben in Deutschland schon die beste und umweltschonendste Landwirtschaft weltweit. Das Problem ist, dass uns Auflagen gemacht werden und dann werden Produkte importiert aus Ländern, die diese Auflagen nicht annähernd erfüllen. Das Ungleichgewicht, das dadurch entsteht, gefährdet unsere Landwirtschaft stark und macht sie auch unattraktiv.“



„Uns wird immer wieder gesagt wir seien reich“

Den Bauern wird beispielsweise immer wieder vorgeworfen, es gehe ihnen ja finanziell gut, da sie so große und moderne Traktoren fahren. Ruzycki erklärt, dass das nichts mit Reichtum zu tun hat, sondern dass diese Traktoren aufgrund der Arbeitsschutzbedingungen schlichtweg notwendig sind. Dabei spielen Faktoren wie Lärmbelästigung, Sonneneinstrahlung und das Abhalten von Pflanzenschutzmitteln eine Rolle. Die Kabinen schützen die Arbeiter vor diesen Einflüssen. Diesen Arbeitsschutz haben andere Länder nicht, sodass die Landwirte dort zum Beispiel ohne Kabine fahren.

Bald könnte es keinen Anbau von Steinobst mehr in Deutschland geben

Ein weiteres Beispiel ist die Zulassung der Pflanzenschutzmitteln. „Wir haben hier in Deutschland sehr strenge Auflagen was Insektizide angeht. In anderen Ländern, besonders außerhalb der EU ist das nicht der Fall. Die dürfen wesentlich mehr Pflanzenschutzmittel sprühen. Das führt zu massiven Problemen vor allem beim Steinobstanbau, denn das lässt sich nur mit Insektiziden anbauen. Dadurch wird sich der Anbau mit der Zeit wohl nach Ungarn, China oder in die Türkei verlagern. Das im Ausland unter schlechten Bedingungen angebaute Steinobst wird dann nach Deutschland importiert.“, so Ruzycki.

Landwirte sind nicht verantwortlich für Umwelteinflüsse

Die Insektizide wurden hauptsächlich aufgrund der rückgängigen Insektenbestände verboten. Doch die Landwirte könnten den Rückgang der Insektenbestände so nicht bestätigen. „Nur weil jemand, der im 5. Obergeschoss in der Stadt lebt das Gefühl hat, es gibt weniger Bienen, ist das noch lange nicht der Fall.“, erklärt er. Auch sonst könne man keine Umwelteinflüsse durch die Landwirtschaft bestätigen.

„Die Umwelteinflüsse, die da sind, bestehen aufgrund von Siedlungsdruck und der Industrialisierung. Das hat aber nichts mit der Landwirtschaft zu tun. Wir wollen nicht, dass uns da die Schuld zugeschoben wird und sehen das nicht als gerechtfertigt an.“



„Man muss sich entscheiden“

Laut Ruzycki muss man sich hier in Deutschland entscheiden, was man will. „Wollen wir sichere unzuverlässige Lebensmittel in ausreichendem Maße anbauen oder wollen wir nur noch Landschaftsbau betreiben und alles andere importieren? Wenn das so ist, dann sollte man das klar formulieren, weil man dann die Landwirtschaft in Deutschland auch einstellen kann. Doch ich glaube, dass auch die Corona-Krise wieder gezeigt hat, wie wichtig und sicher die heimische Landwirtschaft und die Produkte sind.“

Die Bauern wollen die Landwirtschaft in Deutschland konkurrenzfähig machen. Doch dafür muss man besonders den Import anders regeln. „Entweder die importierte Ware muss die gleichen Standards erfüllen oder sie darf halt einfach nicht importiert werden.“, sagt er deutlich. Andere Möglichkeiten gebe es eigentlich nicht. Doch wenn die Produkte aus Drittstaaten die gleichen Standards erfüllen würden, wären sie vermutlich genauso teuer wie Lebensmittel aus Deutschland.

Landwirte wollen von den Subventionen weg

„Wir stehen auch dafür ein, dass wir in Zukunft keine Subventionen mehr brauchen. Wir würden gerne marktgängige Erlöse erzielen. Aber da in dem Weizenpreis auch so viele Umweltleistungen mit drin sind, ist das halt nicht machbar. Wir würden aber gerne irgendwie von den Subventionen weg kommen, vor allem von den flächenbezogenen Subventionen“, erklärt Ruzycki abschließend.

Härtere Strafen für Maskenverweigerer in Zügen der Bahn

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Bundespolizei
Bundespolizei

Bexbach. Masken tragen oder nicht? Aus der gesundheitlichen Frage wird eine Art Kulturkampf, wie die Demonstration am Wochenende in Berlin gezeigt hat. Dieser Kampf wird besonders oft in Zügen ausgetragen. Nun will und soll die Bahn härter gegen die Verweigerer vorgehen.

Brillen Krug spendet an die Feuerwehr Oppenheim

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Nachrichten Oppenheim | Ob bei einem Gefahrguteinsatz oder bei einer Vermisstensuche auf dem Rhein, ein Fernglas ist bei vielen Einsätzen der Feuerwehr ein unverzichtbares Hilfsmittel.


Zwei Ferngläser für die Feuerwehr

Entsprechend groß war natürlich die Freude, als das Oppenheimer Traditionsgeschäft Brillen Krug mitteilte, es werde dem Förderverein der Feuerwehr Oppenheim ein neues Fernglas spenden.

Am 27. August konnten der Oppenheimer Wehrführer Peter Rot, sein Stellvertreter Markus Danner und Jürgen Bos, Vorstandsmitglied des Fördervereins, zu ihrer Freue sogar gleich zwei neue Ferngläser aus den Händen des Geschäftsführer-Teams Tanja Krug und Friedhelm Schmitt entgegennehmen. Eines wird künftig auf der Drehleiter verladen sein, das zweite Fernglas bekommt einen Platz auf dem Mehrzweckboot. Die Drehleiter wird nicht nur bei Brand- und Hilfeleistungseinsätzen eingesetzt, sondern sie dient auch bei Personensuchen auf dem Rhein als mobile Aussichtsplattform.

„Wir danken Frau Krug und Herrn Schmitt sehr herzlich für die großzügige Spende“, freute sich Peter Rot. „Wir möchten an dieser Stelle auch unserem Förderverein danken, der uns nun schon seit 25 Jahren beispiellos unterstützt.“

Pflanzenflohmarkt in Ginsheim-Gustavsburg soll stattfinden

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Nachdem der Pflanzenflohmarkt im Frühjahr abgesagt werden musste, hofft die SPD Ginsheim-Gustavsburg nun auf den neuen Termin im September. Die Fraktion setzt alles daran, den beliebten Pflanzenflohmarkt trotz der aktuellen Auflagen durchführen zu können.


Weiterhin ein gutes Miteinander

„Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass das gute Miteinander und die Geselligkeit auch unter dem Eindruck der Corona-Pandemie in unserer Stadt weitergeht und sich die Menschen gemeinsam, aber mit Abstand begegnen können“, erklärt SPD Ortsvereinsvorsitzender Michael Schulz.

Die Veranstaltung soll am Samstag, den 26. September ab 14:00 Uhr auf dem Ballou-Platz in Ginsheim stattfinden.

Anbieter müssen sich anmelden

„Damit die Abstandregeln eingehalten werden können, benötigen wir unbedingt die Voranmeldung der Anbieter von Garten- und Zimmerpflanzen“, bittet Susanne Redlin um Verständnis, dass diesmal am Veranstaltungstag selbst kurzfristig keine Anbieter auf dem Ballou-Platz zugelassen werden können. Sie nimmt die Anmeldungen auch in diesem Jahr wieder unter der Rufnummer 06144 – 3349787 oder per Mail an vorstand@spd-gigu.de entgegen.

Hinweise zu den Hygieneauflagen

Wegen der aktuellen Hygieneauflagen muss auf das übliche Kaffee- und Kuchenangebot verzichtet werden. Dennoch sollen Sitzgelegenheiten mit Abstand den Plausch unter Hobby- und Freizeitgärtnern und den Austausch wertvoller Tipps und Tricks für den heimischen Balkon oder Garten wieder möglich machen.

Dort wo die Einhaltung der Abstandsregeln beim Pflanzenflohmarkt nicht möglich ist, bittet der Vorstand darum auch im Freien eine Alltagsmaske zu tragen. Damit sollen die Besucherinnen und Besucher vor einer Infektion geschützt werden.

18-Jähriger löst großen Polizeieinsatz in Mainz aus

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Kriminalpolizei
Kriminalpolizei

Nachrichten Mainz | Ein 18-Jähriger, ein paar Kumpels und Alkohol. Das reichte, um am Samstagabend gegen 20:15 Uhr einen größeren Polizeieinsatz im Bereich der Malakoff-Terrasse auszulösen. Der 18-Jährige aus dem Kreis Groß-Gerau beleidigte und attackierte unter anderem Polizeibeamte.


Jugendliche beleidigten und bedrohten ein Pärchen

Der Jugendliche war mit sieben Freunden im Alter zwischen 18 und 20 Jahren, ebenfalls aus dem Kreis Groß-Gerau, am Rheinufer nahe des Winterhafens unterwegs. Die Gruppe belästigte dort ein Pärchen im Alter von 28 und 34 Jahren aus Wiesbaden, als diese ihre Fahrräder an einem Fahrradständer anschlossen. Die beiden wurden von den Jugendlichen massiv beleidigt und ihnen wurde der Geschlechtsverkehr sowie Schläge angedroht. Das Pärchen entfernte sich daraufhin zügig zu Fuß von der Örtlichkeit.

Kurze Zeit später sah das Pärchen, dass der 18-Jährige auf ihrem zuvor abgeschlossenen Fahrrad durch die Gegend fuhr und sprachen ihn an. Es kam zu einer lautstarken Auseinandersetzung wobei der Jugendliche das Fahrrad in den Rhein warf. Eine Streife, die zufällig dort vorbei fuhr, bemerkte die Situation und hielt an, um die acht Personen aus der Gruppe zu kontrollieren. Der 18-Jährige und eine weitere Person aus der Gruppe flüchteten, allerdings erst nachdem die Personalien aufgenommen wurden.



Weitere Polizeibeamte stellten die Flüchtigen

Der 18-Jährige wurde jedoch kurze Zeit später durch weitere Polizeibeamte in der Nähe festgestellt. Gegenüber den Polizisten zeigte sich der Jugendliche äußerst aggressiv. Als er die Beamten angriff, wollten diese ihn festnehmen. Doch gegen die Festnahme wehrte er sich massiv, wobei er die Polizisten bespuckte und nach ihnen trat. Den Polizeibeamten gelang es schließlich, den jungen Mann am Boden zu fixieren und zu fesseln. Daraufhin beleidigte er die Beamten massiv und kündigte diverse Sexualpraktiken mit deren Müttern an. Außerdem schlug er seinen Kopf mehrfach auf den Boden, um sich selbst zu verletzen. Damit sich der 18-Jährige nicht weiterhin selbst Verletzungen zufügen konnte, fixierte ein Beamter mit seinem Knie den Kopf des aggressiven und betrunkenen Jugendlichen.

Der in der Zwischenzeit alarmierte und eingetroffene Rettungsdienst untersuchte den aggressiven 18-Jährigen, der einen Promillewert von 1,28 aufwies. Eine weitere medizinische Behandlung war nicht notwendig. Sechs seiner Begleiter, die ebenfalls vor Ort waren, versuchten während der gesamten Maßnahmen ihren Freund zu befreien. Die Polizeibeamten mussten mit der Anwendung eines Tasers drohen, um die aufgebrachten Freunde des Jugendlichen bis zum Eintreffen weiterer Einsatzkräfte unter Kontrolle zu halten. Der 18-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen wo er bis in frühen Morgenstunden verblieb.

Das gestohlene Fahrrad wurde von Polizisten aus dem Rhein heraus geholt und wieder an seinen Besitzer übergeben.



Über 75 Personen beobachteten die Situation

Zeitweise beobachteten über 75 Personen die Situation. Diese hielten jedoch nach Aufforderung der Einsatzkräfte ausreichend Abstand vom Geschehen. Im Anschluss an den Einsatz hatten sich mehrere Personen bei der Polizei gemeldet, die sich als Zeugen zur Verfügung stellten.

Da die Gruppe bereits zuvor am Abend kontrolliert wurde, ist auch der Name des Flüchtigen bekannt. Gegen die acht Personen aus dem Kreis Groß-Gerau wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigungen, Fahrraddiebstahl, und Widerstand eingeleitet. Zudem wurde das Smartphone eines Beschuldigten sichergestellt, da dieser die Situation mit dem Handy gefilmt hatte. Der Einsatz wurde auch durch Bodycams der Polizei gefilmt.

Aufenthalts- und Betretungsverbot wird geprüft

Die Mainzer Polizei prüft regelmäßig, ob einzelnen Personen Aufenthalts- und Betretungsverbote am Rheinufer ausgesprochen werden können. Dadurch sollen Störungen am Rheinufer möglichst gering gehalten werden. Auch in diesem Fall wird eine Prüfung durch das Rechtsreferat im Polizeipräsidium Mainz erfolgen.

Sparkasse baut Zahl der Auszubildenden aus

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Die Sparkasse Mainz hat 13 Auszubildende eingestellt. Darunter erstmals junge Menschen, die sich auf Geschäftsbeziehungen über das Internet spezialisieren. Der Vorstandsvorsitzende Thorsten Mühl spricht von einem Zeichen, das die Sparkasse setze.

Stadt Rüsselsheim lädt zur Waldführung ein

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Nachrichten Rüsselsheim | Die Stadt Rüsselsheim und die Forstbetriebsgemeinschaft  laden alle Rüsselsheimer Bürgerinnen und Bürger am 10. September um 16:00 Uhr zu einem informativen Waldspaziergang ein.


Auch Fragen können gestellt werden

Die kostenfreie Führung dauert rund zwei Stunden. Oliver Burghardt, Revierleiter der Forstbetriebsgemeinschaft, wird dabei einen Einblick in die Probleme und Lösungsansätze der Walderhaltung geben. Außerdem wird besprochen, wie sich der Klimawandel auf den Wald auswirkt. Es werden auch Fragen zum Areal der Forstbetriebsgemeinschaft beantwortet.

Vorherige Anmeldung erforderlich

Treffpunkt ist der Waldparkplatz Rüsselsheim in der Verlängerung zur Straße „Waldweg“. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung werden empfohlen. Bei der Führung muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Da die Terilnehmerzahl aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln auf zehn Personen begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Dies ist beim Rüsselsheimer Stadtmarketing unter der E-Mail Adresse tourismus@ruesselsheim.de oder telefonisch unter 06142 83-2021 möglich.

Schweres Zugunglück am Bahnhof in Niederlahnstein

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Blaulicht Rheinland-Pfalz | An diesem Sonntagabend gegen 18:40 Uhr kam es zu einem schweren Zugunglück in Niederlahnstein. Mehrere Tonnen Bio-Dieseltreibstoff sind dabei ausgelaufen. Eine Person wurde verletzt.


Aus sechs Kesselwagen lief Dieselkraftstoff aus

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, wurden die Einsatzkräfte zu einem Gefahrenguteinsatz wegen einem entgleisten Zug alarmiert. Es handelte sich dabei um einen Güterzug von einem privaten Anbieter mit insgesamt 19 Waggons. Dieser war von Rotterdam nach Basel unterwegs, als er im Bahnhof Niederlahnstein entgleiste. Dabei wurden sechs Kesselwagen beschädigt, fünf davon waren umgekippt. Teilweise sind die Kesselwagen aufeinander geprallt und die Drehkränze abgerissen.

Mehrere Tonnen Bio-Dieseltreibstoff sind dadurch ausgelaufen und teilweise in das Erdreich eingesickert. Wie viel Kraftstoff in das Erdreich gelangte, ist noch nicht bekannt. Jedoch hat jeder der Kesselwagen ein Volumen von 87.000 Litern und war mit bis zu 60.000 Litern des Treibstoffes befüllt. Der Bio-Diesel ist weniger umweltschädlich, wenn er ins Erdreich gelangt als herkömmlicher Diesel.



Umliegende Gebäude wurden evakuiert

Da eine Explosionsgefahr zu Beginn nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der Brandschutz eingeleitet und 20 Anwohner aus den umliegenden Gebäuden wurden evakuiert. Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei haben die Unfallstelle abgesperrt. Zudem wurden die Oberleitungen auf der Zugstrecke ausgeschaltet und geerdet, um einen Funkenflug zu verhindern.

Kraftstoff wird umgeleitet und abgepumpt

Die Einsatzkräfte haben zeitgleich die Öffnungen in den Kesselwagen weitestgehend mit Holzpföcken verschlossen, sodass möglichst wenig Kraftstoff auslaufen konnte. Der Rest wurde mit Hilfe von Aluwannen in mobile Auffangwannen abgeleitet. Die Feuerwehrleute waren dabei teilweise unter Atemschutz im Einsatz. Der Kraftstoff wurde zum Teil aus den Kesselwagen in Tanklaster abgepumpt. Für den in den Waggons verbliebenen Diesel wurden fünf Kesselwagen der Deutschen Bahn angefordert, die mehrere tausend Liter aufnehmen können. In diesen wird dann der restliche Kraftstoff umgefüllt.

Im Laufe der Morgenstunden soll ein Kranwagen die dann leergepumpten Kesselwagen wieder aufzustellen. Im Anschluss daran sollen diese abtransportiert werden.



Die Maßnahmen dauern noch mehrere Stunden an

Die Bahnstrecke zwischen Koblenz und Bad Ems ist gesperrt, wodurch der Zugverkehr beeinträchtigt wird. Da die Maßnahmen noch bis voraussichtlich Montagnachmittag andauern, richtete man einen Schienenersatzverkehr ein.

Der Lokführer wurde bei dem Unglück leicht verletzt. Weshalb der Zug entgleiste ist noch nicht bekannt. Zur Klärung der Ursache wurden Gutachter hinzugezogen, die mit ihrer Arbeit beginnen, sobald der Diesel aus den Waggons abgepumpt und die Gefahrenstelle geräumt wurde.

Rund 200 Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei, des Rettungsdienstes sowie der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sind vor Ort. Die Umweltbehörde sowie das Organisationsteam der Deutschen Bahn werden sich im Nachgang um den Kraftstoff kümmern, der bereits in das Erdreich eingesickert ist.

Kanzlerkandidatur: Habeck 36 Prozent, Baerbock 17 Prozent

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Nachrichten Politik | Die politische Stimmung in Deutschland bleibt gegenüber der Vorwoche unverändert. Das RTL/ntv-Trendbarometer verzeichnet für keine Partei Gewinne oder Verluste. Damit bleibt die Union mit derzeit 36 Prozent klar die stärkste politische Kraft im Land, 17 Prozentpunkte vor den Grünen und 20 Prozentpunkte vor der SPD.


Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde

  • CDU/CSU 36 Prozent (Bundestagswahl 32,9%)
  • SPD 16 Prozent (20,5%)
  • FDP 5 Prozent (10,7%)
  • Grüne 19 Prozent (8,9%)
  • Linke 7 Prozent (9,2%)
  • AfD 9 Prozent (12,6%)
  • 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 23 Prozent in etwa dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%).

Kanzlerkandidatur: Habeck vor Baerbock

Falls die Umfragewerte der Grünen auch im nächsten Jahr so hoch sein sollten wie im Moment, wird die Partei mit einem eigenen Kanzler-Kandidaten zur Bundestagswahl antreten müssen. Von den beiden Parteivorsitzenden halten mehr Bundesbürger Robert Habeck als die Co-Chefin Annalena Baerbock für geeignet: 36 Prozent sind für Habeck, 17 Prozent für Baerbock. 47 Prozent haben dazu keine Meinung. Auch unter den Grünen-Anhängern ist die Präferenz für Habeck größer als für Baerbock: 51 Prozent sind für ihn, 24 Prozent für sie.

Aber wäre eine grüne Kanzlerin oder ein grüner Kanzler überhaupt gut für Deutschland? Diese Frage wird lediglich von 29 Prozent der Wahlberechtigten bejaht. 38 Prozent fänden es schlecht, wenn eine Grüne oder ein Grüner ins Kanzleramt einziehen würde. 23 Prozent sind der Auffassung, das wäre ohne besondere positive oder negative Folgen. Zwei Drittel der Grünen-Anhänger (67%) würden eine grüne Kanzlerschaft begrüßen. Außer den eigenen Anhängern würde nur noch eine Mehrheit der 18- bis 29-Jährigen (51%) es gut finden, wenn im Bundeskanzleramt eine Grüne oder ein Grüner regieren würde.



Grüne stärkste Partei?

Daran glaubt nur eine Minderheit im nächsten Bundestag, so hat es die Parteispitze verkündet, wollen die Grünen die Union als stärkste politische Kraft in Deutschland ablösen. Die meisten Deutschen halten das für unrealistisch: 67 Prozent halten es nicht für möglich, dass die Grünen stärkste Partei werden. 28 Prozent glauben, dass die Grünen das schaffen können. Auch von den Anhängern der Grünen sind 46 Prozent skeptisch, 51 Prozent halten das Ziel für erreichbar. Die männlichen Grünen-Anhänger sind besonders optimistisch: 62 Prozent von ihnen glauben daran, dass die Grünen den Aufstieg zur stärksten Partei schaffen können. Die weiblichen Grünen-Anhänger sind nur zu 42 Prozent dieser Meinung.

57 Prozent der Grünen-Anhänger für Beteiligung an Links-Bündnis Derzeit hätten die Grünen nach einer Bundestagswahl zwei Möglichkeiten, mitzuregieren: Als Juniorpartner in einer schwarz-grünen Koalition oder als denkbare stärkste Partei in einem Bündnis mit SPD und Grünen. 48 Prozent der Bundesbürger sind eher dafür, dass die Grünen in eine Koalition mit der CDU/CSU eintreten, 37 Prozent fänden eine Beteiligung an einem Links-Bündnis besser. 49 Prozent der Westdeutschen und 37 Prozent der Ostdeutschen meinen, die Grünen sollten mit der Union regieren, 36 Prozent der Westdeutschen und 45 Prozent der Ostdeutschen sind für ein Zusammengehen mit SPD und Linke.

Die Grünen-Anhänger sind mehrheitlich (57%) für eine Beteiligung „ihrer“ Partei am Links-Bündnis; 39 Prozent würden Schwarz-Grün bevorzugen. Zwei Drittel (66%) der männlichen, aber nur 50 Prozent der weiblichen Grünen-Anhänger sind für das Bündnis mit SPD und Linke. Unter den Anhängern der SPD und der Linke ist die Begeisterung für das so genannte Links-Bündnis größer als bei den Grünen: 76 Prozent der SPD-Anhänger und 88 Prozent der Linke wünschen, dass die Grünen sich für die Dreier-Koalition entscheiden.

Datenbasis:

Die Daten zu den Parteipräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 24. bis 28. August 2020 erhoben.

2.502 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte. Die Daten zu den Grünen wurden vom 26. bis 28. August 2020 erhoben. Datenbasis: 1.505 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte

Rüsselsheim: Spürhunde suchen nach 81-Jährigen aus Klinikum

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Nachrichten Rüsselsheim – 30. August 1:00 Uhr | In der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag kam es zu einer größeren Suchaktion rund um das GPR Klinikum in der August-Bebel-Straße in Rüsselsheim.


Der 81-Jährige ist orientierungslos

Wie die Polizei vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, war der 81-Jährige aus dem Krankenhaus verschwunden. Das Klinikpersonal hatte das Verschwinden des Mannes gegen 21:30 Uhr bemerkt und die Polizei verständigt.

Der Vermisste befand sich zur Behandlung in der Klinik, weshalb davon ausgegangen wurde, dass er noch das Krankenhaus-Hemd trägt. Der 81-Jährige ist auf medizinische Hilfe angewiesen und orientierungslos. Da er nach ersten Erkenntnissen keinen Zugriff auf ein Auto hatte, suchten die Einsatzkräfte verstärkt in der direkten Umgebung der Klinik und auch im Gebäude nach dem vermissten Patienten. Zusätzlich suchten mehrere Polizeistreifen das Gebiet weiträumig ab.



Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort

Wegen der kühler werdenden Nächte und der Vermutung, dass der Mann noch in der Krankenhauskleidung unterwegs war, setzte man alles daran, den Patienten möglichst schnell zu finden.

Neben der Polizei waren auch zwei Rettungswagen des mfs Rettungsdienstes sowie zwei Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehr Nauheim vor Ort. In einem der beiden Feuerwehrfahrzeuge wurden fünf Spürhunde transportiert, von denen zunächst einer zum Einsatz kam. Auch das Technische Hilfswerk Groß-Gerau war vor Ort und unterstützte die Suche.

Gegen 1:00 Uhr konnte der Vermisste von der Personenspürhündin „Cookie“ aufgespürt werden. Der Mann wurde direkt in ärztliche Behandlung übergeben.

Mainz: Interview mit Marco Sottile über das Sommerfest in Laubenheim

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Nachrichten Mainz | An diesem Freitag startete das Laubenheimer Sommerfest, das täglich vom 28. August bis zum 6. September von 12:00 bis 22:00 Uhr im Laubenheimer Park stattfindet. Boost your City war an diesem Freitag vor Ort und sprach dort mit Marco Sottile, dem ersten Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM).


Es gibt vieles zu entdecken

Auf der großen Wiese auf der das Fest stattfindet, gibt es Einiges zu entdecken. Besonders auffällig ist das bunt leuchtende Karussell, auf dem die kleinen Besucher zwischen einem Polizeiauto, einem Feuerwehrauto, dem rosaroten Panther oder vielen anderen wählen können. Spaß ist dabei garantiert. Beim „Fang den Fisch“-Stand kann man dann Nemo oder Dori fischen und dabei tolle Preise abstauben. Zu gewinnen gibt es Kuscheltiere, Spielzeuge und vieles mehr. Auch der Greifarm Automat lädt zum Spielen ein. Hier kann man sich beispielsweise einen Teddy, ein Hello Kitty-Plüschtier oder einen Tiger erspielen.

Steakteller, Crepes und Paninis

„Wir haben hier frisch gebrannte Mandeln, wir haben Popcorn, Softeis, Getränke, Weine vom Weingut Möhn, dem ortsansässigen Weingut hier in Laubenheim.“, so Marco Sottile. Für alle, die es deftig mögen gibt es beispielsweise frische Nierenspieße, Chili-Cheese-Pommes, Steakteller sowie Premium Burger und Pommes mit Chicken Nuggets oder Bratwurst. Frisch zubereitete Paninis und Crepes in allen möglichen Variationen warten ebenfalls auf die Besucherinnen und Besucher.



Kinderfest für den guten Zweck

Am 1. September ab 16:30 Uhr findet das Kinderfest statt. An diesem Tag geht es besonders um die kleinen Gäste des Festes. „Der Oliver Mager kommt, der macht ein Konzert für die Kinder. Wir werden einige Kinderspiele haben und es gibt Glitzertattoos. Natürlich alles unter den Hygienevorschriften, die wir aktuell haben.“, erklärt Marco Sottile.

Es werden außerdem an diesem Tag Spenden für den Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. gesammelt. „Wir haben ausgemacht, dass wir hier Spenden sammeln und werden auch von den Schaustellern und den Besuchern versuchen, eine höchstmögliche Summe zusammen zu bekommen. Wir haben schon einiges zusammen gemacht und das war immer sehr erfolgreich. Wir freuen uns da auch sehr drauf.“, so der Schausteller. Der Förderverein wird für diesen Tag auch noch eine besondere Aktion für die kleinen Gäste des Festes vorbereiten. Das Kinderfest wird unterstützt von Boost your City.

Ebenfalls am 1. September wird es ab 18:00 Uhr auch ein Leberknödel-Essen geben. Eine vorherige Anmeldung für das Leberknödel-Essen ist nicht unbedingt erforderlich. Um die Planung allerdings zu erleichtern wäre eine vorherige Anmeldung bei Daniela Barth unter der Telefonnummer 0160 – 8040171 von Vorteil.

Abstands- und Hygienemaßnahmen werden eingehalten

Beim Verlassen des Laubenheimer Sommerfestes müssen die Besucherinnen und Besucher wie aktuell üblich ihre Kontaktdaten hinterlegen. Außerdem stehen Spender mit Desinfektionsmittel auf dem gesamten Gelände verteilt für die Besucher bereit. Eine Maskenpflicht besteht lediglich im Thekenbereich beim Bestellen von Speisen oder Getränken. Ansonsten herrscht auf dem gesamten Gelände keine Maskenpflicht.

Da in vielen Städten aktuell die Gästeanzahl bei Veranstaltungen aufgrund des Infektionsgeschehens wieder reduziert wird, sind die Veranstalter darauf vorbereitet. „Wir werden dann entsprechende Maßnahmen ergreifen, sodass nicht gleich das ganze Fest abgesagt werden muss.“, erklärt Marco Sottile.

Demonstration für die Citybahn in Wiesbaden

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Nachrichten Wiesbaden | Unter dem Motto „#WeichenStellen – Gemeinsam für unsere Straßenbahn“ findet am kommenden Samstag, den 5. September, ab 14:30 Uhr, eine Demonstration für den Bau der Citybahn statt.


Demonstrationsmarsch entlang der Citybahn-Strecke

Treffpunkt wird der Hauptbahnhof in Wiesbaden sein. Von dort aus laufen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer entlang der Citybahnstrecke bis zur Ringkirche und zum Luisenplatz. Gegen 16:30 Uhr ist dann eine Kundgebung auf dem Luisenplatz in Wiesbaden geplant. Unter anderem soll auch Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende eine Rede halten.

Der Verein Bürger Pro Citybahn e.V. hat zu der Demonstration aufgerufen. Wie die Veranstalter mitteilen, wurde bei der Planung auf ausreichend Platz für alle Demonstranten geachtet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden darum gebeten, eine Alltagsmaske zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Mehr über den Verein Bürger Pro Citybahn e.V.

Der Verein engagiert sich für die Verkehrswende in Wiesbaden und einen nachhaltigen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in der Region. Außerdem begleitet der Verein die Planung und den Bau der Citybahn. Ein Schwerpunkt der Arbeit besteht darin, die Stadtöffentlichkeit über die Rahmenbedingungen zu informieren. Nach eigenen Angaben versteht der Verein die Citybahn als einen „essentiellen Baustein auf dem Weg zu einer lebenswerteren, verkehrsärmeren und grüneren Stadt.“