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Heinsberg: Coronavirus wurde über Umluftanlage an Fastnacht verteilt

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Nachrichten Überregional | Die rasante Ausbreitung des Coronavirus im ersten deutschen Corona-„Hotspot“ Heinsberg geht auf eine bei der Fastnachtssitzung in Gangelt verwendete Umluftanlage zurück. Das erklärte der Virologe Prof. Hendrik Streeck im Rahmen der Jubiläumssendung exklusiv bei stern TV.


„Wir sehen einen Zusammenhang zu den Lüftungsanlagen. Wer also näher an einer Zuluft-Anlage gesessen hat, der hat sich eher infiziert als jemand, der bei der Abluft gesessen hat“, so der 43-Jährige Virologe. Und weiter: „In solchen Fällen, wo viele Menschen aufeinandertreffen, gemeinsam feiern und schlechte Luft herrscht, spielen Aerosole wirklich eine Rolle.“

Fast 44 Prozent aller Anwesenden hätten sich auf diese Weise infiziert – etwa 300 Menschen im Publikum und weitere 150 Menschen aus Künstler- und Personalkreisen. Infolge der Sitzung am 15. Februar hatte sich die Region schnell zu einer Art Epizentrum der Covid-19-Pandemie in Deutschland entwickelt – ab dem 6. März führte das Robert-Koch-Institut den Kreis Heinsberg als „besonders betroffenes Gebiet“.

Seit Ende März leitet Hendrik Streeck die sogenannte Heinsberg-Studie, die mittels massenhafter Testung repräsentative Daten und damit Handlungsempfehlungen für die Pandemie liefern soll. Im Vorfeld der stern TV-Jubiläumssendung hatte das von Streeck geleitete Institut für Virologe des Universitätsklinikums Bonn das Hygienekonzept für die Live-Show erarbeitet, bei der auch 60 Zuschauer aus Heinsberg im Publikum saßen. Sämtliche an der Sendung beteiligten Personen hatten sich im Vorfeld einem Corona-Test unterziehen müssen.

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Lkw-Anhänger auf der Bundesstraße B9 in Nierstein umgekippt

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Nachrichten Nierstein | An diesem Mittwochnachmittag gegen 15:25 Uhr kam es zu einem Unfall auf der Bundesstraße B9 in Nierstein im Bereich der Rheinfähre Landskrone. Der Anhänger eines LKW war in einer Kurve umgekippt.


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Beim Wenden auf die  Fahrbahntrennung gefahren

Wie die Polizei vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, handelte es sich um einen 12-Tonner aus Polen, der mit Möbelstücken beladen war. Dieser war auf der B9 von Mainz in Fahrtrichtung Worms unterwegs. Nach aktuellen Kenntnissen zeigte sein Navigationsgerät an, dass er auf der Straße nicht weiter kommt, weshalb er drehen wollte. Er bog also nach links in Richtung der Rheinfähre in die Straße „Am Fahrt“ ab und fuhr dann nach rechts in die „Straße der Kornsand-Ofer“. Anschließend wollte er wieder nach rechts auf die B9 in Richtung Mainz fahren. Dabei fuhr er mit dem Zwillingsreifen des Anhängers auf die hohe und rot-weiß markierte Fahrbahntrennung auf dem Bordstein, woraufhin der Anhänger nach links umkippte.

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Anhänger wurde mit einem Autokran aufgerichtet

Wie der Pressesprecher der Feuerwehr Oppenheim vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, wusste man beim Eintreffen an der Einsatzstelle zunächst nicht, was der Lkw geladen hatte. Die Einsatzkräfte stellten daher als erstes den Brandschutz sicher. Anschließend wurde das Fahrzeug mit Holzlatten und Fußplatten (großflächige und schwere Trägerelemente, in denen sich Bauzäune und Straßenschilder verankern lassen) abgestützt. Damit sollte ein weiteres Kippen verhindert werden.

Es wurde dann ein Autokran der Firma Gaus aus Worms bestellt, um den Lastwagen zu sichern und den 4,5 Tonnen schweren Anhänger wieder aufzustellen. Dafür musste dieser zunächst mithilfe von zwei Luftkissen angehoben werden, um das Aufstellen zu ermöglichen. Dies geschah erst um 18:10 Uhr. Anschließend wurde der Lastwagen durch einen LKW-Abschlepper von der Firma Bott abgeschleppt. Bei dem Unfall kamen keine Personen zu Schaden.



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Ein kilometerlanger Stau entstand

Der Verkehr wurde von der Polizei weiträumig umgeleitet. An der Wörrstädter Straße wurde der Verkehr direkt in Richtung Mainz umgeleitet, sodass die Fahrzeuge nicht in den Bereich der Einsatzstelle fahren konnten. Auf der B9 wurde der Verkehr im Wechsel einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dadurch kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen und einem Kilometerweiten Rückstau auf der B9 in beide Richtungen. Gegen 18:45 Uhr konnte die Einsatzstelle geräumt und wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Schaden am Lkw im fünfstelligen Bereich

Der entstandene Sachschaden am Lastwagen wird von der Polizei auf 10.000 Euro geschätzt. Der Sachschaden an der ebenfalls beschädigten Fahrbahn konnte noch nicht beziffert werden. Wie die Polizei mitteilt, hängt die Schadenshöhe davon ab, wie die Straßenmeisterei die Fahrbahn im Anschluss wieder reparieren wird.

Im Einsatz waren insgesamt 25 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Nierstein und Oppenheim sowie die Polizei, die hauptsächlich die Unfallstelle absperrte und den Verkehr umleitete. Außerdem war ein Autokran der Firma Gaus aus Worms sowie ein Lkw-Abschlepper der Firma Bott vor Ort im Einsatz.


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Mainz-Bingen: Insgesamt 17 Neuinfektionen in Stadt und Landkreis

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Nachrichten Mainz-Bingen – Das Gesundheitsamt Mainz-Bingen meldet an diesem Mittwoch, 02.09.2020, fünf Neuinfektionen im Landkreis Mainz-Bingen (davon ein Reiserückkehrer) und zwölf neue Fälle in der Stadt Mainz (davon sieben Reiserückkehrer). Insgesamt sind es derzeit 1372 (+17 zu gestern) Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Davon kommen 537 (+5) positiv getestete Personen aus dem Landkreis Mainz-Bingen, 835 (+12) aus der Stadt Mainz. Die Zahlen spiegeln den gestrigen Stand von 19 Uhr.


Bereits Genesene: 1258 (+5)
davon Mainz-Bingen: 492 (+3)
davon Stadt Mainz: 766 (+2)

Aktuell Infizierte: 60 (+12)
davon Mainz-Bingen: 19 (+2)
davon Stadt Mainz: 41 (+10)

Fälle in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner:
Landkreis Mainz-Bingen: 5 (ohne Reiserückkehrer: 3)
Stadt Mainz: 17 (ohne Reiserückkehrer: 9)

Bedauerlicherweise bestätigte das Gesundheitsamt bisher insgesamt 54 (±0) Todesfälle in Verbindung mit dem Corona-Virus. Todesfälle im Landkreis Mainz Bingen 26 (±0), Todesfälle Stadt Mainz 28 (±0).

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Die Fallzahlen der positiv Getesteten in den Kommunen des Kreises

Stadt Ingelheim: 94 (±0)
Stadt Bingen: 93 (±0)
Verbandsfreie Gemeinde Budenheim: 13 (±0)
VG Rhein-Selz: 80 (+1)
VG Nieder-Olm: 99 (±0)
VG Bodenheim: 58 (±0)
VG Gau-Algesheim: 39 (+4)
VG Rhein-Nahe: 34 (±0)
VG Sprendlingen-Gensingen: 27 (±0)

Hinweis: Bei den Fallzahlen aus der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen kann es durch Meldefehler vereinzelt zu Verschiebungen kommen. Dies liegt darin begründet, dass beispielsweise Bewohnerinnen und Bewohner von Mainzer Altenheimen, die aus dem Landkreis stammen, zunächst auch dem Landkreis zugerechnet werden, obwohl sie statistisch zur Stadt gezählt werden müssen.

Die oben genannten Zahlen können von denen des Landes kommunizierten Zahlen abweichen, da das Gesundheitsamt Mainz-Bingen diese direkt der Kreisverwaltung täglich zur Verfügung stellt. Gegenüber dem Land übermitteln die Gesundheitsämter die Falldaten über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt. Der Informationsfluss an das Land kann daher etwas zeitverzögert sein.

 

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Falschparker und Baustelle behindern die Feuerwehr in Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavburg | Wenn die Feuerwehr alarmiert wird, muss es schnell gehen. Doch was, wenn die Einsatzfahrzeuge behindert werden und nicht zum Einsatzort gelangen? Diese Frage stellen sich zur Zeit einige Bürgerinnen und Bürger in Gustavsburg aus gegebenem Anlass.


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Mehrfach fielen Falschparker auf

Zur Zeit befindet sich vor der Feuerwache in der Beethovenstraße in Gustavsburg eine Baustelle (wir berichteten). Dadurch kann die Feuerwehr nur zu einer Seite aus der Feuerwache heraus fahren. Eigentlich. Denn schon mehrfach wurde die Straße zusätzlich durch Falschparker blockiert, sodass die Feuerwehr im Falle eines Einsatzes nicht aus der Straße kommt.

Feuerwehr kann Autos entfernen – bewegt sich aber auf einem schmalen Grat

Boost your City hat daraufhin bei Jürgen Karheiding, dem Stadtbrandinspektor von Ginsheim-Gustavsburg angefragt. Dieser teilte gegenüber unserer Redaktion mit: Sollte im Einsatzfall die Ausfahrt aus dem Feuerwehrhaus durch Falschparker behindert werden, kann durch die Feuerwehr versucht werden das Fahrzeug aus dem Ausfahrtsbereich zu entfernen.

Doch rechtlich gesehen könnte das für die Feuerwehr problematisch werden. Denn für dabei eventuell entstehende Schäden am Fahrzeug müsste die Feuerwehr haften. „Hier gilt auch für die Feuerwehr keine Sonderregelung. Das heißt, wir müssten dann die Polizei anfordern und gegebenenfalls das Fahrzeug durch eine Fachfirma abschleppen lassen.“, erklärt der Stadtbrandinspektor.



Appell an die Bürgerinnen und Bürger

Der Stadtbrandinspektor appelliert daher dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, nicht vor den Fahrzeughallen der Feuerwehrhäuser zu parken. Er weißt auch darauf hin, dass im öffentlichen Verkehrsraum so zu parken ist, dass Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes jederzeit freie Fahrt haben. Dabei muss eine Durchfahrtsbreite von drei Metern auf jeden Fall gewährleistet sein. Auch im Bereich von Feuerwehrzufahrten dürfen keine Fahrzeuge abgestellt werden.

Im Bereich der Baustelle vor der Feuerwehr in Gustavsburg gilt wie gewohnt die Straßenverkehrsordnung. Verkehrssünder müssen daher auch mit den gewöhnlichen Strafen des zur Zeit gültigen Bußgeldkataloges rechnen.

Im Einzelfall müsste die Polizei unterstützen

Der Stadtbrandinspektor teilte mit, dass es bislang im Einsatzfall noch nicht zu Behinderungen kam. Sollte dies allerdings der Fall sein und Probleme mit Falschparkern erkannt werden, würde man sich mit dem städtischen Ordnungsamt in Verbindung setzen um hier dauerhafte Abhilfe zu schaffen. „Im Einsatzfall bleibt uns nichts anderes übrig als die Polizei zur Unterstützung anzufordern.“, so Jürgen Karheiding abschließend.

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Diakonie Bad Kreuznach: Neue Wickelwägen machen Mutter und Kind mobil

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Nachrichten Bad Kreuznach | Klein, praktisch und mobil sind die beiden neuen Wickelwägen, die jetzt der Förderverein der Kinderklinik Bad Kreuznach finanziert hat. Oben eine Wickelauflage, unten viel Platz für Windeln, Wäsche und Co. So bieten die fahrbaren Container für junge Mütter die Möglichkeit, auf jeder Station des Krankenhauses ihr Kind wickeln zu können.


Klinikaufenthalt für Eltern und Kinder so angenehm wie möglich

Fast 2500 Euro hat der Förderverein, der die Kinder- und Jugendmedizin am Krankenhaus der Stiftung kreuznacher diakonie seit fast 30 Jahren unterstützt, für diese Pflegewägen bereitgestellt. „Die Anschaffung neuer medizintechnischer Geräte ist dem Verein ebenso wichtig wie eine kindgerechte Ausstattung der Klinik“, so der Vorstand, der während der Corona-Pandemie Probleme hat, wie gewohnt Geldspenden für diese Ziele zu sammeln. „Wir versuchen, den Kindern und Eltern den Klinikaufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten“, erklärt Claudia Haas, Schriftführerin des „Kifö“, so die Kurzfassung des Vereinsnamens. Sie freut sich, dass die Wickelwägen schon fleißig genutzt werden.

„Jetzt sind unsere Mamas mit ihrem Nachwuchs mobil!“

Jutta Magmer-Melaas, Stellvertretende Pflegedirektorin des Krankenhauses, Sarah Jost, von der Station 7c und Sybille Mittrücker von der Station 7B, lobten die Arbeit des Fördervereins, der immer wieder dafür sorgt, dass den Patientinnen und Patienten der Kinderklinik über die vom Gesundheitsministerium gesicherte Grundversorgung hinaus, der Aufenthalt erleichtert wird: „Jetzt sind unsere Mamas mit ihrem Nachwuchs mobil!“

Rettungsaktion Ginsheim: „Plötzlich sprang die Frau auch ins Wasser“

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Nachrichten Ginsheim | Ein Hund drohte im Rhein bei der Nato-Rampe in Ginsheim zu ertrinken und wurde von Passanten gerettet (wir berichteten). An diesem Montag hat Boost your City mit Sven Stanzel, einem der Retter, über den Vorfall gesprochen.


Ein Passant machte ihn auf den Hund aufmerksam

Sven Stanzel berichtete, dass er mit seinem Schlauchboot gerade auf dem Rhein unterwegs war. Er wollte den Motor des Bootes einfahren, da dieses erst eine Woche alt ist. Als er auf Höhe der Schiffsmühle in Ginsheim war, schrie ein weiterer Passant von der Nato-Rampe aus, er solle dort hin kommen. Sven Stanzel ist also an die Rampe gefahren und fragte was los sei. Der Passant machte ihn auf den Hund in Not und den Jetski-Fahrer, der versuchte dem Hund zu helfen, aufmerksam. Er schlug vor, gemeinsam dort hin zu fahren und den Jetski-Fahrer bei der Rettungsaktion zu unterstützen.

„Ich habe natürlich zugestimmt und ihm gesagt er soll einsteigen. Wir sind dann zu dem Hund gefahren. Zu dem Zeitpunkt hat der Jetski-Fahrer schon versucht dem Hund zu helfen. Der Hund hat aber bestimmt 50 Kilo gewogen, sodass es für den Jetski-Fahrer fast unmöglich gewesen wäre, das Tier alleine aus dem Wasser zu ziehen.“, erklärte Sven Stanzel.

Versuche mit dem Paddel und einer Leine scheiterten zunächst

Bei den beiden angekommen hielten sie dem Hund ein Paddel hin in der Hoffnung, er würde rein beißen, sodass sie ihn in das Boot rein ziehen können. „Das hat aber nicht geklappt also mussten wir uns was anderes überlegen. Wir wollten den Hund auch nicht einfach greifen, da wir doch mit etwas Respekt an die Sache dran gegangen sind. Es war ja doch ein ganz schöner Brocken und man weiß ja auch nie wie ein Tier in einer solchen Notsituation reagiert und ob er nicht vielleicht aus Panik um sich schnappt und beißt.“, so Stanzel.

Die Helfer haben daher versucht, dem Hund eine Leine über den Kopf zu werfen, um ihn so in das Boot ziehen zu können. Da der Hund allerdings schon sehr aufgebracht war und sich dauernd in eine andere Richtung drehte, gelang dies nicht. „Ich habe dann die Frau am Ufer gefragt, wie der Hund denn heißt, in der Hoffnung er reagiert auf seinen Namen. Sie antwortete mir sein Name sei Nero. Wir haben also versucht den Hund bei seinem Namen zu rufen, was allerdings auch nicht funktionierte.“, erzählte der Wassersportler.

Der Jetski-Fahrer sprang daraufhin ins Wasser um den Hund festzuhalten. Er hielt sich dabei am Schlauboot fest, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. „Das hat aber nicht geklappt, also ist er wieder zurück auf das Jetski. Wie er das so schnell geschafft hat weiß ich nicht. Auf einmal war er wieder aus dem Wasser draußen und auf dem Fahrzeug. Das ist normalerweise sehr schwierig mit Schwimmweste wieder aufs Jetski zu kommen.“, so Sven Stanzel.



„Plötzlich sprang die Frau auch noch ins Wasser“

Sven Stanzel kam dann der Gedanke, dass der Hund die drei Retter nicht kennt und ihnen daher auch nicht vertraut. Er hat daher vorgeschlagen, dass der Jetski-Fahrer zur Rampe fährt und die Frau holt. „Mit einem Jetski ist es deutlich einfacher an das Ufer zu fahren als mit einem Schlauchboot. Deshalb habe ich ihn darum gebeten“, erklärt Stanzel dazu. Gesagt, getan. Zu viert haben sie dann versucht, den Hund zu retten.

Plötzlich sei die Frau dann vom Jetski ins Wasser gesprungen, um den Hund festzuhalten. Das hat zunächst auch funktioniert, bis die Frau keine Kraft mehr hatte. „Wir haben der Frau dann eine Rettungsweste angezogen, damit sie nicht untergeht und eine Leine um sie herum gebunden, damit sie nicht von der Strömung mitgerissen wird. Da die Frau den Hund immernoch festhielt konnten wir auch um den Hund noch eine Leine binden. Wir haben dann versucht die beiden in das Boot zu ziehen, weil die Frau wirklich am Ende ihrer Kräfte war. Da der Schlauch um das Boot aber recht groß ist, hat das nicht geklappt. Wir haben uns dann dazu entschieden, die Frau erstmal im Wasser zu lassen. Sie hatte ja eine Schwimmweste an und eine Leine umgebunden, es konnte also nichts passieren.“, so Stanzel. Nach mehreren Versuchen gelang es den beiden Personen auf dem Schlauchboot doch noch, den Hund an Bord zu ziehen.

Die DLRG kam zur Hilfe

In der Zwischenzeit hatte jemand den Notruf gewählt. Denn in dem Moment, als sie den Hund an Bord hatten, kam ein Rettungsboot der DLRG angefahren. Einer der Einsatzkräfte ist dann ins Wasser gesprungen, um der Frau aus dem Wasser heraus in das Rettungsboot zu verhelfen. „Wir haben dann den Hund auf das Rettungsboot verladen und dann sind die mit der Frau und dem Hund zur DLRG-Station in Mainz am Winterhafen gefahren.“, berichtet Sven Stanzel.



Die DLRG brauchte 3 Minuten zur Einsatzstelle

Noch am selben Abend brachten Einsatzkräfte der DLRG Sven Stanzel seine Schwimmweste zurück. Dabei erzählten die Einsatzkräfte ihm, dass die Frau wohl zunächst unter Schock stand, es ihr aber in der Zwischenzeit wieder gut gehe. „Ich habe den Jungs von der DLRG dann nochmal ein riesen Lob ausgesprochen da sie wirklich schnell vor Ort waren. Einer von ihnen sagte dann, sie hätten drei Minuten von der Alarmierung zur Einsatzstelle gebraucht. Das war wirklich eine unfassbar gute Leistung“, lobt Sven Stanzel.

„Man macht sich schon Gedanken“

Zu seinem persönlichen Eindruck von der Situation berichtet er: „Ich habe mir zu Beginn gar keine Gedanken gemacht. Für mich war klar, dass ich helfe. Im Nachhinein fragt man sich aber schon, ob man alles richtig gemacht hat und was gewesen wäre, wenn es nicht so glimpflich ausgegangen wäre. Aber es ist alles gut gegangen und niemand ist zu Schaden gekommen. Trotzdem ist es natürlich komisch, das erste mal in so einer Situation zu sein, wo es wirklich um ein Leben geht.“, berichtet Sven Stanzel.

1.000 Euro Schaden am Schlauchboot

Bei der Rettungsaktion entstand an dem Schlauchboot ein Schaden von rund 1.000 Euro, berichtet Sven Stanzel. Die Versicherung würde das nicht übernehmen, da es sich um eine Haftpflichtversicherung handelt und somit nur Schäden bei anderen reguliert werden und nicht die am eigenen Fahrzeug. „Ich habe daher bei der DLRG mal nachgefragt aber die dürfen die Daten natürlich nicht raus geben. Bei der Wasserschutzpolizei konnte mir auch keiner so wirklich sagen, wer jetzt letzt endlich für den Schaden aufkommt. Das ist natürlich ärgerlich, da das Boot gerade mal eine Woche alt ist.“, erklärt Sven Stanzel.

Auch bei der gesetzlichen Unfallversicherung, über die Ersthelfer in Deutschland versichert sind, konnte man Sven Stanzel nicht weiterhelfen. Bei Tierrettungen zahlt die Versicherung nämlich nicht. „Als ich dort nachgefragt habe, bekam ich nur gesagt, dass ein Hund gesetzlich als Gegenstand angesehen wird und der Schaden daher nicht übernommen wird. Ich sei ja nicht verpflichtet gewesen, einem Tier in Not zu helfen.“

Motorradfahrerin bei Verkehrsunfall im Kreis Alzey-Worms schwer verletzt

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Nachrichten Alsheim | An diesem Dienstagmittag gegen 13:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall an der Einmündung der Landstraße L438 zur Bundesstraße B9 in Höhe Alsheim. Eine Motorradfahrerin wird dabei schwer verletzt.


Eine Autofahrerin übersah die Frau auf ihrem Motorrad

Die 18 Jahre alte Motorradfahrerin war mit ihrem Leichtkraftrad auf der B9 in Fahrtrichtung Worms unterwegs. Zeitgleich wollte eine 53 Jahre alte Autofahrerin von der L438 auf die B9 abbiegen. Dabei übersah die Frau die junge Motorradfahrerin und nahm ihr die Vorfahrt. Die 18-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte frontal in die hintere Fahrerseite des Autos.

Bei dem Sturz zog sich die Motorradfahrerin schwerste Verletzungen zu. Sie wurde daraufhin mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Sachschaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt.

Mozart-Gesellschaft Wiesbaden startet in die 57. Konzertsaison

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Nachrichten Wiesbaden | Mit einem „Corona-Nachholkonzert“ startet die Mozart-Gesellschaft Wiesbaden in die 57. Konzertsaison. Am Sonntag, 13. September wird das 5. Orchesterkonzert der letzten Saison nachgeholt. Wegen der coronabedingt geringeren Platzkapazität muss das Konzert zwei Mal, um 17 Uhr und um 19 Uhr, jeweils ohne Pause stattfinden.


Karl-Werner Joerg, der Vorsitzende der Mozart-Gesellschaft dazu

„Wir fühlen uns unserem Publikum und besonders auch unseren Künstlern verpflichtet. Wenn wir als Veranstalter ausfallen erhalten die Orchester, Dirigenten, Solisten und Ensembles, die wir engagiert haben, keine Gagen. Aus diesem Grund appellieren wir an unser Publikum, uns mit ihrem Konzertbesuch und auch finanziell zu unterstützen. Denn am Ende ist es doch so: Künstlerinnen und Künstler wollen keine großen Reden, keine Kredite oder andere Nothilfen, sie wollen auftreten. Und die Mozart-Gesellschaft Wiesbaden will das auch in diesen Zeiten ermöglichen“, so Karl-Werner Joerg.

Olga Šroubková – eine hochbegabte junge Geigerin

Mit der Tschechin Olga Šroubková wurde eine hochbegabte junge Geigerin engagiert, die zusammen mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Douglas Bostock das im Frühjahr 1773 auf einer Italienreise entstandene Violinkonzert in B-Dur KV 207 von Wolfgang Amadeus Mozart spielen wird. Außerdem erklingt Franz Schuberts Ouvertüre c-Moll D 8, die er im Alter von 14 Jahre komponierte, die aber erst 1948 wiederentdeckt und in New York uraufgeführt wurde. Die Sinfonie Nr. 43 Es-Dur „Merkur“ von Joseph Haydn rundet den Abend ab.

Olga Šroubková, die zu den aufregendsten jungen Geigerinnen der letzten Jahre in Europa zählt, ist die Solistin des Abends. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, studierte sie erst am Prager Konservatorium und seit 2014 bei Prof. Adam Kostecki an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Olga wurde weltweit als Preisträgerin zahlreicher Musikwettbewerbe ausgezeichnet. Sie gewann u. a. den Rodolfo-Lipizer-Preis 2016 in Italien, den Internationalen Musikwettbewerb „Prager Frühling“ 2017, den Internationalen Wettbewerb „BRAVO“ 2013 in Belgien und den Internationalen Violinwettbewerb 2015 im chinesischen Chengdu. Olga Šroubková gastiert regelmäßig als Solistin mit den führenden tschechischen und slowakischen Orchestern, u. a. den Prager Symphonikern, dem Prager Rundfunkorchester und der Prager Kammerphilharmonie. Darüber hinaus spielt sie als Solistin in China, Russland und Europa.



Konzert zum 75. Jahrestag „Ende des zweiten Weltkriegs“ im Museum Wiesbaden

Vor 75 Jahren endete der 2. Weltkrieg. Die beiden russischen Künstlerinnen und Künstler Georgy Kovalev (Viola) und Nadezda Pisareva (Klavier) haben zu diesem Gedenken, am Sonntag, 20. September um 11 Uhr im Museum Wiesbaden, ein besonderes Programm zusammengestellt. Die Musik steht im Spannungsfeld von drei Komponisten, die auf verschiedene Art vom Krieg betroffen waren. Zum einen Dmitri Schostakowitsch als Leningrad-Überlebender, dessen Sonate für Viola und Klavier op. 147 erklingt und zum anderen Hans Gal, ungarischer Jude, dessen in spätromantischem Gestus gehaltene Sonate op. 101 in A-Dur im englischen Exil entstanden ist. Und nicht zuletzt Werke von Paul Hindemith, der sich mit den Nazi-Regime in Deutschland auseinandersetzte und am Ende doch emigrieren musste.

Mehr über Nadezda Pisareva

Nadezda Pisareva, die als Solistin bei dem Orchesterkonzert im Februar der letzten Saison in Wiesbaden mit „standing ovations“ bedacht wurde, kommt als ein Teil des Duos Kovalev-Pisareva wieder nach Wiesbaden. Ihre musikalische Ausbildung am Tschaikowsky-Konservatorium und an der Universität der Künste in Berlin ließen aus der jungen Moskauerin eine Weltklasse-Pianistin werden. Sie ist Silbermedaillengewinnerin und Kammermusikpreisträgerin der Scottish International Piano Competition 2010 in Glasgow, Gewinnerin des Publikumspreises beim Internationalen Klavierwettbewerb Val Tidone 2015 in Italien und Preisträgerin beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2014 in München. Nadezda Pisareva tritt als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin in Russland, Deutschland, der Schweiz, Italien, Japan, China und vielen anderen Ländern auf. 2013 veröffentlichte sie ihre Debüt-CD mit Werken von Robert Schumann beim Label Classical Records.



Mehr über Georgy Kovalev

Den Bratschisten Georgy Kovalev, geboren in Georgien, beschreibt die Presse schon in jungen Jahren als „einen der herausragenden Bratschisten unserer Zeit, der auf seiner Viola Klangfarben erzeugt, die das Publikum in seinen Bann zieht“. Nach Studien bei Yuri Bashmet und Matthias Buchholz vervollkommnete er seine Ausbildung bei Nobuko Imai an der Kronberg Academy. Derzeit führt er sein Studium bei Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin fort. Als Solist konzertierte Georgy Kovalev in ganz Europa, Russland und Amerika. Er war in Konzertsälen wie der Victoria Hall in Genf, dem Theatre des Champs-Elysées in Paris, der Kölner und Berliner Philharmonien, der Kioi Hall in Tokyo, dem Prinzregententheater in München und der Gordon Bennett Hall in Chicago zu Gast, um nur einige zu nennen. Zudem ist Georgy der Preisträger des Internationalen Yuri Bashmet Wettbewerbs in Moskau, des Internationalen Viola Wettbewerbs in Tokyo und des Internationalen Brahms Wettbewerbs in Wien. Georgy Kovalev spielt auf einer Viola des englischen Meisters Simon Bernand Fendt aus dem Jahr 1820, die ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.

Die Karten für die Konzerte kosten zwischen 24 und 59 Euro und sind wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres ausschließlich direkt bei Mozart-Gesellschaft Wiesbaden unter 0611 30 50 22 oder tickets@mozartwiesbaden.com erhältlich.

Diese Handwerker werden beim Hausbau benötigt

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Beim Projekt Eigenheim sind Bauherren auf die Hilfe erfahrener Profis angewiesen. Doch gerade beim Bau der ersten Immobilie ist vielen zukünftigen Eigentümern nicht klar, welche Handwerker genau benötigt werden. Dabei ist es hilfreich, sich zunächst einen Überblick über die einzelnen Phasen des Hausbaus zu verschaffen. Zuerst werden Firmen benötigt, die auf Erdarbeiten und Rohbau spezialisiert sind. Anschließend erfolgt der Innenausbau. Hierbei werden die verschiedensten Gewerke tätig, bei dem verschiedene Gewerbe Tätig werden.


Diese Handwerker benötigt jeder Bauherr

Am Anfang des Bauprojekts erfolgen die Erschließung des Grundstücks sowie Aushub der Baugrube und Versorgungsschächte durch Erdbau-/ Tiefbauunternehmen.

Als nächstes steht der Rohbau auf dem Programm. Dieser Bauabschnitt verschlingt in etwa 45 Prozent der Gesamtkosten und erfordert eine Vielzahl verschiedener Gewerke. Der Rohbau ist das A und O des Hauses. Deshalb sollten Bauherren hier besonders intensiv recherchieren und nach geeigneten Firmen suchen. Am Rohbau sind beteiligt:

  • Maurer
  • Betonbauer
  • Gerüstbauer
  • Dachdecker
  • Spengler
  • Zimmerer

Ist der Rohbau abgeschlossen geht es weiter mit dem Innenausbau. Da die Arbeiten der einzelnen Gewerke hier noch stärker ineinandergreifen, ist es unabdingbar, einen genauen Bauablaufplan zu haben. Den Innenausbau übernehmen:

  • Fensterbauer
  • Tischler
  • Schreiner
  • Elektriker
  • Sanitär-/ Heizungs-/ Lüftungsinstallateure
  • Stuckateure, Trockenbauer
  • Estrichleger
  • Bodenleger
  • Fliesenleger
  • Maler und Tapezierer
  • Treppenbauer
  • Schlosser/ Metallbauer

Zu guter Letzt sollten Bauherren die Außenanlagen nicht vergessen. Bei der Gestaltung unterstützen sie Garten- und Landschaftsbauer.



Vorsicht besser als Nachsicht

Haben sich Bauherren einen genauen Überblick verschafft, welche Handwerker sie im Einzelnen benötigen, geht es an die Suche. Neben Vergleichsportalen oder Kleinanzeigen im Internet helfen auch persönliche Empfehlungen von Freunden oder Bekannten weiter. Gerade durch Mundpropaganda erfahren zukünftige Eigentümer die genauen Vor- und Nachteile der Firmen.

Auf welchem Weg Bauherren die Gewerke auch suchen, entscheidend ist eine gründliche Recherche. Deshalb sollten sich Häuslebauer auch immer Referenzen geben lassen. Bei seriösen Handwerksbetrieben erhalten Bauherren ihr Angebot erst nach einer umfassenden Beratung in Verbindung mit einer persönlichen Besichtigung vor Ort. Werden im Gegensatz dazu E-Mails nicht beantwortet oder Firmen bieten direkt nach der Anfrage ein vorgefertigtes Angebot an, ist Vorsicht geboten.

Wohnbauförderungen der verschiedenen Bundesländer

Zuvor sollten Bauherren sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Bauförderung informieren. Jedes Bundesland hat hierbei unterschiedliche Landesprogramme. Diese bieten oft attracktive Zusatzmöglichkeiten zu den Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Ein Blick auf die Wohnbauförderung der Bundesländer kann sich für Bauherren also durchaus lohnen.

Motten: Die Schmetterlinge der Dunkelheit auf natürliche Art bekämpfen

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Wenn die Dämmerung einsetzt, werden Nachtfalter aktiv. Sie heißen Weinschwärmer, Blaukopf und Kätzcheneule und kommen in der Regel in schlichtem Grau-Braun mit verwaschenen Farbmustern dahergeflogen.


Die Nachtschwärmer sind gut getarnt

Mit vier Flügeln flattern die gut getarnten Nachtschwärmer durch die Dunkelheit und sind dabei stets auf der Suche nach süßem Nektar. Sie naschen unter anderem am Seifenkraut – einer Pflanze, die ihre Blütenkelche nur nachts öffnet. Damit haben Nachtfalter ein perfektes Zeitfenster für die Nahrungsaufnahme, denn die Konkurrenz schläft.

Während die farbenprächtigen Schmetterlinge am Tag zu den beliebtesten Insekten überhaupt zählen, sind ihre engsten Verwandten oft als lästige „Motten“ verschrien – und das auch nicht ganz ohne Grund.

Bekämpfung der Motten auf natürliche Art

Viele kennen das Problem: Man öffnet die Mehlpackung und es flattert eine Motte heraus. Das ist kein gutes Zeichen und deutet auf einen Mottenbefall hin. Doch was in der Küche schon sehr ärgerlich ist, kann im Kleiderschrank schnell kostspielig werden. Da viele Menschen die Motten nicht in ihrer Nähe haben wollen, werden oftmals ihre natürlichen Feinde zur Bekämpfung eingesetzt: Die Schlupfwespen.

Für den Menschen hat die Anwendung von Schlupfwespen gegen Motten nur Vorteile. Welche das sind und wie die Schlupfwespen genau gegen die Motten wirken, ist auf motten-weg.de nachzulesen.

Bischofsheim: Feuerwehreinsatz in der Berliner Straße

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Nachrichten Bischofsheim | An diesem Dienstagnachmittag gegen 16:10 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz in einem Einfamilienhaus in der Berliner Straße in Bischofsheim.


Technischer Defekt einer Solaranlage

Wie der Einsatzleiter vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, kam es im Keller des Hauses zu einem technischen Defekt an einer Steuerung von einer Solaranlage. Dies führte zu einer starken Rauchentwicklung. Ein Trupp der Feuerwehr betrat unter Atemschutz das Haus und schaltete die Anlage stromlos, um weitere Gefahren und das Entfachen eines Feuers zu verhindern. Anschließend wurden die Räumlichkeiten belüftet, damit der Rauch zügig abzieht.

Um die Reparatur und die Wiederinbetriebnahme der Solaranlage muss sich ein Fachbetrieb kümmern, teilte der Einsatzleiter weiter mit. Bei dem Vorfall kamen keine Personen zu Schaden. Gegen 16:40 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Freiwillige Feuerwehr Bischofsheim und Ginsheim im Einsatz

Insgesamt waren zwölf Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Bischofsheim mit drei Einsatzfahrzeugen sowie acht Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Ginsheim mit ebenfalls drei Einsatzfahrzeugen vor Ort. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Polizei waren jeweils mit einem Fahrzeug im Einsatz.

Der Dicke und der Don: Ich werde nicht älter und komisch

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Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Der Dicke mag es gern eintönig. Wenn er denn mal eine Platte aufgelegt hat, spielt er sie immer und immer wieder. Derzeit läuft: Ich sei alt geworden. Das macht er an den absurdesten, weil letztlich normalsten Gewohnheiten fest.

Mainz-Laubenheim: 94-jährige Hausbewohnerin bei Brand lebensgefährlich verletzt

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Nachrichten Mainz – Am heutigen Dienstagmorgen (01.09.2020) wurde bei einem Zimmerbrand im Mainzer Vorort Laubenheim die 94-jährige Hausbewohnerin lebensgefährlich verletzt.


Kurz nach acht Uhr wurde ein Gebäudebrand in der Mittleren Talstrasse gemeldet. Schon auf der Anfahrt war für die Feuerwehr die Rauchsäule von Weitem sichtbar. An der Einsatzstelle angekommen, schlugen die Flammen bereits aus dem zur Straße liegenden Wohnzimmer raus. Da sich noch eine Person im Haus befinden sollte, begannen die Einsatzkräfte umgehend mit der Personensuche. Im bereits völlig verrauchten Schlafzimmer konnte die 94-jährige Hausbewohnerin entdeckt werden. Nach ihrer Rettung wurde sie an den Rettungsdienst übergeben.

Parallel zur Personensuche begannen die Einheiten der Berufsfeuerwehr Mainz und der Freiwilligen Feuerwehr Laubenheim mit der Brandbekämpfung, so dass ein Übergreifen der Flammen auf weitere Räume verhindert werden konnte.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte die Einsatzstelle an die Brandermittler der Kriminalpolizei übergeben werden. Die Brandursache ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch unklar. Ebenfalls im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr aus Mainz-Hechtsheim, der Rettungsdienst und auch die Polizei

Großveranstaltungen abgesagt: „Man hätte vorher mit den Profis sprechen müssen“

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Nachrichten Mainz | Großveranstaltungen sind noch bis Ende des Jahres untersagt. Das haben Bund und Länder an diesem Donnerstag in einer Videokonferenz beschlossen. Boost your City hat an diesem Freitag mit Marco Sottile, dem ersten Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker (IMSM) gesprochen.


Seit 9 Monaten ohne Einnahmen

Schon seit fast neun Monaten müssen die Schausteller ohne Einnahmen und ohne staatliche Hilfen auskommen. Ein Zustand, der für viele von ihnen nicht mehr lange tragbar ist. Bis jetzt haben die Schausteller lediglich die Soforthilfe erhalten. Doch das reicht nicht aus, um die Betriebe am Leben zu halten. Sottile geht davon aus, dass rund 40 Prozent der Schaustellerbetriebe es nicht schaffen werden, sollten keine weiteren Hilfen kommen. „Das ist wirklich traurig bei einer über 1.200 Jahre alten Tradition“, so der Schausteller.

Man hätte vorher mit den Schaustellern sprechen müssen

Marco Sottile kritisiert, dass im Vorfeld nicht ausreichend mit den Betroffenen gesprochen wurde. Die Städte und Kommunen hätten seiner Ansicht nach vorher mit den Schaustellern sprechen müssen, um zu klären was möglich ist und was nicht. „Da bin ich ein bisschen enttäuscht von dem was bis jetzt passiert ist.“, so Marco Sottile.

„Man sollte sich dringend mit den Schaustellern zusammensetzten und mit den Verbänden, die über Generationen diesen Job ausüben und wissen wo man vielleicht etwas nachsteuern kann. Man sollte nicht einfach absagen ohne darüber nachzudenken welche Existenzen da dran hängen.“, sagt der Schausteller.



Die Hechtsheimer Kerb ist nicht das Münchner Oktoberfest

„Man hätte vielleicht auch erstmal definieren sollen, was genau denn Großveranstaltungen sind. Ich würde die Kerben in den Mainzer Vororten nicht als Großveranstaltung werten.“, so Marco Sottile. Man könne die Hechtsheimer oder Bretzenheimer Kerb nicht mit dem Oktoberfest in München vergleichen. „Wir haben letzte Woche in Mombach gezeigt, dass eine kleinere Veranstaltung durchführbar ist mit den Hygieneregeln. Und auch jetzt in Laubenheim bin ich überzeugt, dass das ohne Probleme machbar ist.“, betont er.

Der Weihnachtsmarkt ist keine Großveranstaltung

Die Schausteller hoffen auch weiterhin darauf, dass Weihnachtsmärkte stattfinden können. Für viele wäre das die letzte Rettung. „Wir hoffen natürlich, dass wir die Weihnachtsmärkte beschicken können, denn der Weihnachtsmarkt ist keine Großveranstaltung. Das ist ein Spezialmarkt wie auch der Wochenmarkt in Mainz zum Beispiel, den ich mir öfters angeschaut habe. Der hat auch in der schlimmsten Pandemiezeit während des Lockdowns stattgefunden. Aus diesem Grund hoffe ich, dass man in der Stadt hier und auch in anderen Städten Deutschlands die Weihnachtsmärkte zulässt.“, erklärt der Schausteller.

Er bleibt dabei aber auch realistisch und rechnet nicht damit, dass die Weihnachtsmärkte in gewohntem Rahmen stattfinden können. Doch er ist davon überzeugt, dass der Weihnachtsmarkt durchführbar wäre, wenn man diesen entzerrt und die Hygieneregeln einhält.

Unfall in Budenheim auf der Durchgangsstraße

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Nachrichten Rheinhessen | Vergangenen Donnerstag Nachmittag wurde beim Abbiegen auf die Haupt-Durchgangsstraße in Budenheim von einem PKW die Vorfahrt missachtet. Hierbei kam es zu einem Unfall mit einem Motorrad.


Der Autofahrer kam aus der Seitenstraße Heidesheimer Straße und wollte nach links auf die Binger Straße Richtung Ortsausgang nach Mainz-Mombach einbiegen. Hierbei übersah er den Motorradfahrer, der aus dieser Richtung kam und zweifelsfrei Vorfahrt hatte.

Sowohl das Auto als auch das Motorrad wurden bei dem Unfall so schwer beschädigt, dass beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren. Der Verkehr auf der Durchgangsstraße musste kurzzeitig über die Gonsenheimer Straße ausweichen. Die Feuerwehr Budenheim wurde alarmiert, da Flüssigkeit austrat. Der Motorradfahrer wurde leicht am Bein verletzt.

Bereits früher gab es Unfälle an dieser Stelle

Einen Zusammenhang mit überhöhter Geschwindigkeit hat die Polizei nicht protokolliert. Erwähnenswert ist dies, da für die Binger Straße vor kurzem ein Tempolimit von 30 beschlossen wurde, die Schilder jedoch von der Straßenmeisterei Mainz noch nicht aufgehängt werden konnten. Noch gilt Tempo 50 an dieser Stelle.

Wenige Meter vom Unfallort entfernt geschahen bereits weitere Unfälle in den letzten Jahren. 2018 verlor ein PKW dort wegen deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, durchfuhr die Bushaltestelle und krachte in ein dahinter liegendes Haus. 2019 wurde der gleiche Eigentümer erneut durch einen Unfall geschädigt. Alleine aus dem Unfall in 2018 entstand ihm eine Schaden von etwa 8.000 Euro, der ihm nicht erstattet wurde. Mehrfach wandte er sich bereits an öffentliche Stellen, darunter auch Landrätin Dorothea Schäfer und Ministerpräsidentin Malu Dreyer, mit der Bitte doch endlich etwas gegen die, aus seiner Sicht, gefährliche Verkehrssituation zu unternehmen.

Bemühungen die Durchfahtsstraße zu beruhigen

Bereits kurz nach der Gründung einer neuen Bürgerinitiative (BI) zur Erhöhung der Sicherheit und Beruhigung des Verkehrs auf der viel befahrenen Binger Straße, wurde von der Gemeinde Tempo 30 angeordnet. Viele Jahre zuvor gab es bereits zum gleichen Thema eine Bürgerinitiative, ebenfalls Anträge der CDU in 2015 und der Grünen 2019. Auch die SPD hat bereits unter anderem mit einer weiteren Ampel für die Erhöhung der Sicherheit auf der Binger Straße gekämpft. Die BI fordert neben anderen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung der Binger Straße eine regelmäßige Geschwindigkeitskontrolle am Orteingang aus Mombach kommend. Beim letzten öffentlichen Treffen, an dem auch Bürgermeister Stephan Hinz teilnahm, wurde unter anderem auch über die Möglichkeiten der Verkehrskontrolle und die Einzeichnung eines Mitterlstreifens an der Unfallstelle diskutiert.

Die Petition der Bürgerinistiative wurde bereits von über 200 Personen unterschrieben. Darunter sind neben dem Großteil der Anwohner der Binger Straße auch Bürger, die nicht Anlieger der Straße sind, Mitglieder aus allen vier Parteien in Budenheim sowie Helga Lerch (MdL, FDP) und auch Tabea Rößner (MdB, Grüne).