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Ingelheim: Dorothea Schäfer übergibt Spendenscheck an Staatssekretärin

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Nachrichten Mainz-Bingen | 5.630 Euro – diese stolze Summe ist für die Corona-Hilfe in Ruanda zusammengekommen. Der Spendenscheck wurde nun von Landrätin Dorothea Schäfer an Staatssekretärin Nicole Steingaß überreicht. Mit dabei war der Präsident des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz/ Ruanda e.V., Dr. Richard Auernheimer. „Wir freuen uns, diesen Scheck übergeben zu können. Das Partnerschaftsgefühl und die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis mit den Menschen in Ruanda ist sehr stark. Die Menschen dort sollen wissen, dass wir sie in der Krise nicht vergessen haben“, so Dorothea Schäfer.


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Über 100.000 Euro sind bisher insgesamt zusammengekommen

Zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Koordinationsbüro in Kigali und dem Mainzer Innenministerium hatte Landrätin Dorothea Schäfer eine Spendenaktion gestartet, um die Not in Ruanda etwas zu lindern. Der Landkreis schloss sich damit dem Spendenaufruf des Landes Rheinland-Pfalz und des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz/Ruanda an. Über 100.000 Euro sind bisher insgesamt zusammengekommen. Nun kommen nochmal 5.630 Euro vom Landkreis Mainz-Bingen hinzu. „Ich bin beeindruckt, dass die Spendenbereitschaft auch in dieser schwierigen Zeit groß ist und die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises mit ihrer Spende den Menschen in Ruanda helfen“, betont Staatssekretärin Nicole Steingaß.

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Durch die Schließung der Schulen müssen die Kinder zu Hause bleiben

Die Corona-Pandemie zeigt auch auf dem afrikanischen Kontinent erhebliche Auswirkungen. Insbesondere Ruanda ist betroffen, da die üblichen Straßenverkäufe und Märkte nicht stattfinden können, die Sperrzeiten verlängert wurden und Einnahmen aus dem Tourismus fehlen. Durch die Schließung der Schulen müssen die Kinder zu Hause bleiben und in der Landwirtschaft helfen. Die Regierung zahlt seinen Bediensteten Lohnausgleich und versorgt Bedürftige zwar mit dem Notwendigsten – der größte Teil der Bevölkerung kann dadurch aber nicht aufgefangen werden und steht vor existenziellen Nöten.



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Familien-Schulungszentrum für frühkindliche Erziehung

Mit den gesammelten Spenden aus dem Landkreis Mainz-Bingen wird vor allem der Partnerregion Kirehe geholfen. Mit den Geldern sollen bedürftige Familien mit Hilfspaketen unterstützt sowie Handwaschbecken im „Familien-Schulungszentrum für frühkindliche Erziehung“ errichtet werden.

Der Landkreis Mainz-Bingen unterhält seit 1987 Kontakte mit dem ehemaligen Distrikt Rusumo in Ruanda, dem heutigen Sektorenverbund Kirehe. 1989 wurde der Freundschaftskreis „Landkreis Mainz-Bingen – Distrikt Rusumo e.V.“ gegründet. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden konnten zahlreiche Hilfsprojekte in Zusammenarbeit mit dem Ministerium des Innern und für Sport realisiert werden. Bis heute wurden rund 21 Hilfsprojekte mit einer Gesamtsumme von über 800.000 Euro realisiert und damit unter anderem ein Familien-Schulungszentrum, Schulen, Wassersysteme und ein Gesundheitszentrum gebaut.

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Kreis Groß-Gerau: Weißer Ford Transit gestohlen

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Zeugen Gesucht
Zeugen Gesucht

Nachrichten Kelsterbach | Ein weißer Kleintransporter wurde an diesem Dienstag (08. September 2020) auf dem Parkplatz „im Langer Kornweg“ gestohlen. Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um einen Ford Transit.

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Die Diebe hatten einen Originalschlüssel

Der Transporter hat das amtliche Kennzeichen EU-BM 9987. Der Kleintransporter hat einen Wert von 25.000 Euro. Die Autodiebe gelangten offenbar vor dem Diebstahl an die Originalschlüssel des Ford Transit. Mit diesem Schlüssel öffneten sie das Fahrzeug und fuhren dann von dem Parkplatz.

Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen sich zu melden. Das Kommissariat 21/22 nimmt sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 06142/6960 entgegen.

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Top 25 Wirtschaftsprüfungsunternehmen erzielen 10 Milliarden Umsatz

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Nachrichten Wirtschaft | Die 25 Top Wirtschaftsprüfungsunternehmen sind im Jahr 2019 im Schnitt um 6,5 Prozent gewachsen. Die Big Four sogar um 9,1 Prozent. Insgesamt erzielten die Top 25 einen Umsatz von 10 Milliarden Euro.


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Die Big Four

Die Firmen PWC, EY, KPMG und Deloitte sind die vier größten Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Deutschland. Die Unternehmen werden daher die Big Four genannt. Besonders gewachsen ist Deloitte (+17,5 Prozent) und Warth & Klein Grand Thornton (+30,5 Prozent)

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Liste der Top 25 mit Umsatz (Juli 2020)

  1. PwC GmbH, Frankfurt am Main – 2.303,40 Mio.
  2. Ernst & Young Gruppe, Stuttgart – 2.113,0 Mio.
  3. KPMG AG, Berlin – 1.920,0 Mio.
  4. Deloitte GmbH, München – 1.708,0 Mio.
  5. Rödl & Partner GmbH, Nürnberg – 264,0 Mio.
  6. BDO AG, Hamburg  – 262,1 Mio.
  7. Ebner Stolz PG mbB, Stuttgart – 252,8 Mio.
  8. Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf – 165,0 Mio.
  9. Mazars GmbH & Co. KG, Hamburg – 158,0 Mio.
  10. Warth & Klein Grant Thornton AG, Düsseldorf – 136,6 Mio.
  11. RSM GmbH, Düsseldorf – 77,9 Mio.
  12. PKF Fasselt Schlage Partnerschaft mbB, Berlin – 58,8 Mio.
  13. Dornbach GmbH, Koblenz – 56,0 Mio.
  14. ETL AG, Berlin – 53,7 Mio.
  15. DHPG Dr. Harzem & Partner mbB, Bonn – 52,8 Mio.
  16. LKC Kemper Czarske von Gronau Berz GbR, Grünwald bei München – 44,0 Mio.
  17. Falk & Co. Unternehmensgruppe, Heidelberg – 41,5 Mio.
  18. Möhrle Happ Luther Partnerschaft mbB, Hamburg – 40,0 Mio.
  19. Curacon GmbH, Münster – 39,9 Mio.
  20. Bansbach GmbH, Stuttgart – 36,8 Mio.
  21. Solidaris/BPG Unternehmensgruppe, Köln – 36,2 Mio.
  22. Moore BRL GmbH, Hamburg – 33,0 Mio.
  23. Dr. Kleeberg & Partner GmbH, München – 32,6 Mio.
  24. Fides Gruppe, Bremen – 31,9 Mio.
  25. RWT Gruppe, Reutlingen – 30,6 Mio.

Hinweis: Das Top-25-Ranking ist Teil der umfassenden Lünendonk-Studie, die am 20. August erschienen ist. Für die Studie wurden über 60 in Deutschland aktive Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaften umfassend befragt.

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Die Big Four sind relevante Arbeitgeber in Deutschland

Besonders die Big Four sind in Deutschland relevante Arbeitgeber. Die Vorteile einer Karriere bei einem Unternehmen der Big Four liegen auf der Hand, denn als Angestellter bei einer der weltweit größten Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaften hat man viele Möglichkeiten. Die Gesellschaften sind international bekannt und genießen einen guten Ruf. Auch die Mandanten sind häufig große und internationale Firmen mit einem komplexen Umfeld. Das macht die Prüfungen meist sehr spannend. Oftmals besteht für Angestellte auch die Möglichkeit, einen gewissen Zeitraum bei einer der anderen Gesellschaften im Ausland zu arbeiten. Dabei muss man sich allerdings nicht nur mit deutschen sondern auch internationalen Prüfungsrichtlinien auskennen. Auch die Verdienstmöglichkeiten als Mitarbeiter in einer der vier großen Prüfungskonzerne sind oft besser.

Auch wer aus der Branche aussteigen möchte, hat es bei der Jobsuche oft einfacher, wenn er zuvor bei einer der Big-Four-Gesellschaften angestellt war. Denn wenn der zukünftige Arbeitgeber sieht, dass ein Kandidat gewisse Jahre dort gearbeitet hat, ist das meist ein Pluspunkt. Grund dafür ist die beachtliche Branchenexpertise, die man während der Arbeit bei einer der Big Four aufbauen kann.

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ÖPNV: Mainzerin mit Behinderung mehrfach im Stich gelassen

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Nachrichten Mainz | Die beiden langjährigen Freundinnen Beate Walter und Christine Coraci haben einmal wöchentlich ein Spießrutenlauf vor sich. Die Fahrt mit der Straßenbahn wird für beide oftmals zur Belastungsprobe, denn sie werden regelmäßig von den Fahrern an Haltestellen in Mainz stehen gelassen. Grund dafür ist die körperliche Einschränkung von Beate Walter. Boost your City hat mit den beiden darüber gesprochen.


Beate Walter ist auf einen Rollator angewiesen

Die 56-jährige Beate Walter leidet seit 26 Jahren an Ataxie. Es handelt sich dabei um eine Erkrankung des Kleinhirns, das für die Bewegungskoordination und das Gleichgewicht zuständig ist. Aufgrund ihrer Krankheit ist sie auf einen Rollator angewiesen, denn ohne diesen verliert sie ihr Gleichgewicht und kippt um. „Ich kann ohne meinen Rollator nicht mal mehr eigenständig stehen. In eine Straßenbahn einsteigen geht wegen der Stufe selbst mit dem Rollator nicht, dann falle ich einfach um“, berichtet Beate Walter.

Doch sie ist auf die Straßenbahn angewiesen, um zumindest ein Mal in der Woche ihre 23-Jahre alte Tochter Lisa zu besuchen, die ebenfalls an Ataxie leidet. Da die Krankheit bei Lisa schon weiter fortgeschritten ist und sie nicht mehr für sich selbst sorgen kann, lebt sie seit vier Monaten in einer Pflegeeinrichtung in Hechtsheim. Die 23-Jährige spricht nur noch sehr wenig. Ihr fallen die Wörter einfach nicht mehr ein, obwohl sie noch weiß, was sie eigentlich sagen möchte, weshalb ihre Mutter eine der wenigen Personen ist, mit der sie sich noch unterhalten kann.

Alleine Bahnfahren traut sich Beate Walter nicht

Wenn Beate Walter ihre Tochter besucht, läuft sie von ihrer Wohnung in der Mainzer Neustadt bis zur Haltestelle Bismarckstraße in Mainz. Von dort aus müsste sie bis zum Schillerplatz fahren und von dort aus in die Straßenbahn nach Hechtsheim umsteigen. Dabei wird sie von ihrer Freundin Christine Coraci begleitet, denn alleine zu fahren traut sie sich nicht. Grund dafür sind die Fahrer in der Straßenbahn, die alles andere als hilfsbereit sind und sich oftmals sogar weigern die Rampe heraus zu fahren, damit die 56-Jährige überhaupt einsteigen kann.



„Die Straßenbahnfahrer weigern sich und drehen den Kopf weg“

„Nur zwei Fahrer sind wirklich nett und helfen gerne. Ein Großteil macht es mit Widerwillen, manche weigern sich komplett. Selbst wenn ich persönlich nach vorne gehe und die Fahrer bitte uns zu helfen, drehen die oft nur den Kopf weg. Dann schließen sie die Türen und fahren einfach ohne uns weg. Wir stehen dann oft Ewigkeiten an der Haltestelle und warten, bis uns einer der Fahrer hilft. Das frustriert uns beide immer wieder aufs Neue und langsam wissen wir nicht mehr, was wir noch machen sollen. Es geht ja wirklich nur darum die Rampe raus zu fahren. Alles andere schafft sie dann selbst“, berichtet Christine Coraci.

Die Mainzer Mobilität äußerte sich dazu

Nachdem Christine Coraci ihrem Ärger darüber in den sozialen Medien Luft gemacht hatte, reagierte die Mainzer Mobilität darauf: „Wir möchten uns für Ihre negativen Erfahrungen entschuldigen und verstehen, dass dies für Sie sehr frustrierend ist. Unser gesamtes Fahrpersonal ist geschult, die Rampe zu bedienen und weiß auch, dass dies ihre Aufgabe ist. Jedoch ist es tatsächlich so, dass dies nicht für Rollatoren gilt. Wir haben verschiedene Richtlinien und es gibt deshalb auch Abgrenzungen, wann die Rampe zu bedienen ist und wann nicht. Die Regel ist bei uns, dass wir für Rollatoren und Kinderwagen keine Rampe rauslassen, sondern nur für Rollstühle (elektrisch, E-Scooter etc.). Wir wissen, dass diese Antwort für Sie nicht zufriedenstellend ist, aber leider muss unser Fahrpersonal die Rampe nicht rauslassen, wenn sie es tun, ist dies freiwillig.“, erklärte das Unternehmen.



„Eine andere Option haben wir nicht“

Für die beiden Frauen ist diese Aussage natürlich nicht zufriedenstellend, denn sie sind dringend auf die Hilfe angewiesen. Aufgrund der Besuchszeiten in der Pflegeeinrichtung, gibt es auch nur ein sehr enges Zeitfenster, in denen Besuch empfangen werden darf. Manchmal schaffen sie es nicht mehr rechtzeitig, sodass sich Mutter und Tochter gar nicht sehen. Für beide eine riesige Enttäuschung.

„Eine andere Option als die öffentlichen Verkehrsmittel haben wir leider nicht. Das ist die einzige Möglichkeit, dass die beiden sich überhaupt noch sehen. Es ist daher sehr frustrierend, dass wir nicht geholfen bekommen, nur weil die Fahrer nicht dazu verpflichtet sind. Ein bisschen Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit zu zeigen, das haben wir doch alle gelernt“, sagte Beate Walter.

Christine Coraci hofft noch immer auf Einsicht von Seiten der Mainzer Mobilität und der Straßenbahnfahrer. Eine Einigung auf eine tragbare Lösung wäre wünschenswert. Boost your City berichtet nach und bleibt in Kontakt mit den beiden Frauen.

Hessen: Deutsches Rotes Kreuz appelliert an Bürgerinnen und Bürger

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Welt EH Tag
Welt EH Tag

Nachrichten Hessen | Norbert Södler, Präsident im DRK-Landesverband Hessen, fordert anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 12. September 2020 die Menschen auf: „Menschen sollen im Notfall helfen können. Das lernen sie in unseren Kursen. Erlernte Erste Hilfe-Maßnahmen können im Notfall Leben retten – vielmals auch das des eigenen Ehepartners, Elternteils oder des eigenen Kindes! Das Deutsche Rote Kreuz bietet eine Vielzahl von Erste Hilfe-Kursen an, die bereits für Kinder ab 3 Jahre geeignet sind.“


Corona-Hygiene-Maßnahmen in den DRK-Kursen

In allen Kursen des hessischen Roten Kreuzes gelten folgende Hygiene-Standards:

  • Abstandsregeln
  • Maskenpflicht
  • eigene Fläche für die Teilnehmenden mit fester Sitzordnung
  • Desinfektionsmaßnahmen
  • Einsatz von Einwegartikel und regelmäßige Durchlüftung des Raumes

Ersthelfermaßnahmen während der Corona-Pandemie

Die meisten Notfälle geschehen im familiären oder persönlichen Umfeld und betreffen somit meist vertraute Personen, deren Gesundheitszustand bekannt ist. An dieser Stelle kann jeder ohne Bedenken Erste Hilfe leisten.

Allerdings: In Situationen mit Fremden ist dies während einer Pandemie schwieriger. Hier gibt das DRK in seinen Ersthelfer-Kursen ein Merkblatt an die Teilnehmende weiter. Darauf werden die Standardmaßnahmen mit Ergänzungen bei erhöhtem Infektionsmaßnahmen erläutert. Das Absetzen des Notrufes 112 und das Beruhigen der verletzten Person sind auch mit dem eingehaltenen Sicherheitsabstand möglich.

Erste Hilfe in Hessen

Während des ersten Halbjahres 2020 gab es mehr als 35.100 Personen, die einen der über 5.400 Erste-Hilfe-Kurse beim DRK in Hessen besucht haben. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnten wesentlich weniger Kurse angeboten werden. Über 430 – größtenteils ehrenamtliche – Lehrkräfte führen die Erste-Hilfe-Kurse durch.



Warum gibt es den Welt-Erste-Hilfe-Tag?

Jedes Jahr erleiden Millionen Menschen Verletzungen oder sterben, weil nicht rechtzeitig ordnungsgemäße Erste-Hilfe-Maßnahmen geleistet wurden. Als unmittelbare Reaktion in Notfällen kann Erste Hilfe lebensrettend sein. Die Ausbildung in Erster Hilfe zählt zu den Kernkompetenzen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Um auf die Bedeutung der Ersten Hilfe und die Tatsache, dass jeder sie lernen kann, aufmerksam zu machen, wurde im September der Welt-Erste-Hilfe-Tag ausgerufen.

Das Rote Kreuz in Hessen

Das hessische Rote Kreuz gliedert sich in 37 Kreisverbände und 424 Ortsvereine. Die fünf Gemeinschaften Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht, Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie das Jugendrotkreuz sind die Elemente des Deutschen Roten Kreuzes in Hessen.
Wir haben 322 Bereitschaften, 193.130 Fördermitglieder, 18.429 aktive Helferinnen und Helfer, darunter 4.579 Jugendrotkreuzmitglieder in 260 JRK-Gruppen. Zudem arbeiten 7.976 hauptamtliche Mitarbeiter im DRK Hessen.

Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist mit 191 Nationalen Gesellschaften die größte humanitäre Organisation der Welt.
Allein in Deutschland engagieren sich circa 2,8 Millionen Mitglieder.

Das DRK ist in mehr als 40 Ländern operativ im Bereich der humanitären Hilfe tätig – sowohl in akuten Notsituationen (Katastrophenhilfe) als auch in der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit.

COVID-19: Akuthilfen für pflegende Angehörige werden verlängert

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Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. Pflegende Angehörige benötigen auch weiterhin flexible Unterstützungsangebote. Daher sollen die Akuthilfen für pflegende Angehörige, die zunächst bis zum 30. September 2020 gelten, verlängert werden.


Konkrete Vorschläge von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Rahmen der Formulierungshilfe für den Entwurf eines Gesetzes für ein Zukunftsprogramm Krankenhäuser (Krankenhauszukunftsgesetz, Federführung BMG) wurden am vergangenen Mittwoch (02.09.2020) durch das Bundeskabinett beschlossen.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Für Familien ist die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in der COVID-19-Pandemie mehr denn je ein Drahtseilakt. Deshalb werden wir auch weiterhin den Familien die Unterstützung zukommen lassen, die sie jetzt brauchen. Pflegende Angehörige leisten in der Corona-Krise Enormes und springen ein, wenn die professionelle Pflege zum Beispiel wegen Schließungen von Tagespflegeeinrichtungen ausfällt. Sie haben unseren großen Dank, aber auch konkrete Unterstützung verdient. Deshalb habe ich mich sehr dafür eingesetzt, dass die Akuthilfen, die im Mai in Kraft getreten sind, bis zum Ende des Jahres 2020 verlängert werden. Wer coronabedingt Angehörige pflegt und erwerbstägig ist, erhält durch die Verlängerung auch weiterhin bis zum 31.12.2020 das Recht, bis zu 20 Arbeitstage pro Akutfall der Arbeit fernzubleiben. Auch das Pflegeunterstützungsgeld wird für diese Zeit verlängert. Die Regelungen sind für viele Angehörige von großer Bedeutung, um durch diese schwierige Zeit zu kommen.“

Flexiblere Inanspruchnahme von Pflegezeit und Familienpflegezeit

Darüber hinaus soll die Möglichkeit der flexibleren Inanspruchnahme von Pflegezeit und Familienpflegezeit in den kommenden Monaten Spielräume für berufstätige pflegende Angehörige eröffnen. Sie sollen so leichter die Möglichkeit haben, eine Freistellung in Anspruch zu nehmen, sei es vollständig oder verbunden mit einer Teilzeitbeschäftigung. Geregelt wird auch, dass nach Auslaufen der Sonderregelungen verbliebene Restzeiten bis zu 24 Monate lang nicht verfallen. Da pflegende Angehörige das Pflegesystem in der Pandemie entlasten, benötigen sie Planungssicherheit auch für die Zeit nach der Akutlage.

Folgende Maßnahmen für pflegende Angehörige wurden beschlossen:

  • Die Möglichkeit einer Inanspruchnahme der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung von bis zu 20 Arbeitstagen pro Akutfall – wenn die akute Pflegesituation aufgrund der COVID-19-Pandemie aufgetreten ist – wird bis 31. Dezember 2020 verlängert. Auch das Pflegeunterstützungsgeld (Federführung BMG) kann weiterhin für 20 Arbeitstage in Anspruch genommen werden.
  • Die Flexibilisierungen im Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und im Familien-pflegezeitgesetz (FPfZG) wie etwa eine kürzere Ankündigungsfrist der Familienpflegezeit, die Möglichkeit der Ankündigung per Email, aber auch die Nichtberücksichtigung von Monaten mit einem aufgrund der Pandemie geringeren Einkommen bei der Ermittlung der Darlehenshöhe nach dem Familien-pflegezeitgesetz werden bis 31. Dezember verlängert.
  • Beschäftigte, die aufgrund der Sonderregelungen zu COVID 19 Freistellungen in Anspruch genommen haben oder nehmen, können verbleibende Monate der Freistellungsansprüche nach dem Familienpflegezeit- und Pflegezeitgesetz nach Auslaufen dieser Regelungen weiterhin in Anspruch nehmen.

Zahlen zu pflegenden Angehörigen

Gut 3,4 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, drei Viertel davon werden zu Hause versorgt. Derzeit geht man von etwa 4,8 Millionen pflegenden Angehörigen aus. Von den 4,8 Millionen Pflegenden sind rund 2,5 Millionen erwerbstätig und müssen Pflege und Beruf gleichzeitig schultern. Mehr als 70% der Hauptpflegepersonen sind dabei Frauen, häufig in sogenannten Sandwich-Positionen (Kinderbetreuung und Pflegeverantwortung).

Natur erleben im Naherholungsgebiet Binger Wald

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Nachrichten Bingen | Thomas Feser, der Oberbürgermeister von Bingen, hat sich mit einer Videobotschaft aus dem Binger Wald gemeldet. Er wirbt für eine rege Nutzung der tollen Landschaft. Besonders in der aktuellen Zeit ist ein Ausflug in den Binger Wald sehr empfehlenswert. Dabei hat man viele verschiedene Möglichkeiten, angefangen bei einer ausgedehnten Wanderung, als abwechslungsreicher Spaziergang über den Erlebnispfad bis hin zur Einkehr in eines der bewirtschafteten Forsthäuser.


Mehr über den Erlebnispfad im Binger Wald

Der Erlebnispfad lädt Besucher jeden Alters ein, die Natur auf sich wirken zu lassen. Er überrascht mit Kopf stehenden Wurzeln, mit Literarischem am Waldsteg und vielem mehr. Auch eine römische villa rustica inmitten der Bäume sowie eine Hängebrücke über eine Klamm erwarten die Besucher. Zudem begleitet die Binger Waldmaus Besucher entlang des Pfades und gibt über Bildtafeln immer wieder Hinweise zum aktiven Naturerleben.

Der Erlebnispfad verläuft auf einem 4,5 Kilometer langen Rundweg durch diese Binger Wälder: 

  • den ehemaligen Niederwald am schattigen Rheinhang
  • den hochgewachsenen Buchenwald an der früheren Römerstraße
  • den heranwachsenden Mischwald im Kreuzbachtal

So erreichen Sie den Erlebnispfad

Erholungssuchende können den Erlebnispfad zu Fuß oder Rad erreichen, wenn sie von Bingerbrück aus den Radwanderwegen in Richtung Stromberg folgen. Auch über die Personenfähre zur Anlegestelle Burg Rheinstein ist der Binger Wald erreichbar. Ab der Burg Rheinstein muss man nur noch den Hinweisschildern „Binger Waldmaus“ bis zum Forsthaus Heiligkreuz (Startpunkt) folgen.

Ehrenurkunde für Mitarbeiter des Bauhofes in Ingelheim

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Nachrichten Ingelheim | Eric Eschborn und Matthias Specht sind Mitarbeiter des städtischen Bauhofes in Ingelheim. Nun überreichte die zuständige Dezernentin, Dr. Christiane Döll, den beiden im Rathaus eine Ehrenurkunde sowie ein Präsent. Grund dafür war das 25-jährige Dienstjubiläum, das die beiden Angestellten am 1. Juli 2020 feiern konnten.


Ein rauer Umgangston und Kollegialität unter den Mitarbeitern

Die beiden Geehrten konnten mit einigen Rückblick auf ihre bisherige Dienstzeit aufwarten. Sie haben schon dort gearbeitet, als der Umgangston zwischen den Vorgesetzten und der Belegschaft des Bauhofs noch etwas rauer war. „Im Gegensatz dazu herrscht heute ein etwas freundlicheres Arbeitsklima, wobei es auch damals nie böse gemeint war, wenn die Leitung mal Tacheles geredet hat“, sagte Matthias Specht, der seine Ausbildung damals als Gärtner absolviert hatte.

Auch die Kollegialität unter den Mitarbeitern schätzt er sehr: „Alle sind bereit auszuhelfen, sogar, wenn einmal ein Gärtner einen Maurer um Unterstützung bittet.“ Matthias Specht verfügt über eine großes Wissen über lateinische Pflanzennamen. Diese musste er sich zu Beginn seiner Ausbildung aneignen: „Mein damaliger Chef hat mich jeden Tag einen lateinischen Namen auswendig lernen lassen. In dem Alter klappt das noch sehr gut und das meiste ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.“

Viele Fortbildungen und künstlerische Freiheit

Eric Eschborn ist gelernter Schlosser. Besonders lobt er das Angebot von Fortbildungen für die Mitarbeiter des Bauhofes: „Das ist wichtig, denn ‚ich weiß schon alles‘ gibt es nicht.“ Außerdem sieht er den Bauhof gut mit technischen Geräten und Werkzeug ausgestattet. Das heißt allerdings für Eric Eschborn nicht, dass nicht auch manchmal Raum für Improvisationen bleibt. „Es wird auch manchmal etwas gebastelt, da haben wir eine gewisse künstlerische Freiheit“, erzählt Eschborn schmunzelnd.



Appell an alle Hundehalter

Die beiden Angestellten nutzen die Gelegenheit auch, um an alle Hundebesitzer zu appellieren: „Für uns als Mitarbeiter im Bauhof wäre es eine große Erleichterung, wenn die Hundehalter mit ihren Vierbeinern nicht auf allen Wegen und Wiesen ständig Tretminen in Form von Hundehaufen hinterlassen würden.“

Besonderes Engagement im Personalrat

Als Vertreterin des Personalrates hob Elvi Adolf das Engagement von Matthias Specht im Personalrat hervor: „Es ist immer wünschenswert, dass auch der Bauhof im Personalrat repräsentiert ist. Hierfür gebührt Matthias Specht deshalb besonderer Dank.“

Dr. Christiane Döll, Roland Beek als Leiter des Umwelt- und Grünflächenamtes sowie Matthias Albrecht, Leiter des Bauhofs dankten Specht und Eschborn für ihre zuverlässige Tätigkeit. Für ihre kommenden Dienstjahre wünschten sie den beiden alles Gute.

60-Jährige von Exhibitionisten am Niersteiner Rheinufer angegriffen

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Nierstein
Nierstein

Am vergangenen Samstagmorgen (05.09.2020), wurde am Niersteiner Rheinufer eine 60-jährige Frau durch einen Exhibitionist belästigt und angegriffen.


Gegen 07:30 Uhr ging die 60-jährige Niersteinerin, den parallel zum Rhein verlaufenden Radweg, in Richtung Fähre. An dem Bereich, wo der Weg von mehreren Büschen und Bäumen gesäumt ist, vernahm sie auf der linken Seite ein „seltsames Geräusch“ welches einem Stöhnen gleichkam. Als sie sich rumdrehte, konnte sie zwischen den Bäumen einen völlig nackten Mann stehen sehen, der an seinem erigierten Glied spielte.

Als sie die Situation erkannte, schrie sie laut und rannte in Richtung Fähre. Gleichzeitig rannte der Mann hinter ihr her, hielt sie an ihrer Jacke fest und begrabschte die Niersteinerin. Glücklicher Weise konnte sich die Frau losreißen und zum nahegelegenen Fährmann fliehen.

Der Beschuldigte wird von ihr wie folgt beschrieben:

  • Ca. 1,80 cm
  • Ca. 35 Jahre
  • normale Statur
  • helle Hautfarbe
  • helle Augenfarbe
  • dunkelblonde, kurzgeschnittene Haare
  • kein Bart, bzw. glattrasiert
  • keine Brille
  • Europäisches Aussehen.

Er hatte keine Auffälligkeiten und hatte nichts gesprochen. Der Vorfall wurde erst am Spätnachmittag des Tattages zur Anzeige gebracht.

Hierzu sucht die Polizei in Oppenheim unter der 06133-9330 dringend Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Täter geben können.

Einsatzkräfte fanden Löwenbaby bei schwerem Verkehrsunfall in Holzbox

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Ein Unfall – Es passiert jeden Tag unzählige Male auf deutschen Straßen und jedes Mal werden die Einsatzkräfte vor neue Herausforderungen gestellt, denn sie wissen nie was sie an der Unfallstelle erwartet. So auch am heutigen Dienstamorgen (05.09.2020) auf der A5 am nahe dem Walldorfer Kreuz.


Im Baustellenbereich zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und der Anschlussstelle Kronau kam es in Fahrtrichtung Karlsruhe um kurz nach fünf Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem vier Menschen schwer verletzt aus ihren Fahrzeugen herausgeschnitten werden mussten. Nach ersten Erkenntnissen erkannte der Fahrer eines Sprinters den stockenden Verkehr zu spät und fuhr unter einem vor ihn fahrenden Sattelzug auf.

Foto: Berufstierretter Rhein-Neckar

Durch den Aufprall geriet der Sprinter ins Schleudern und stieß mit einem neben ihm fahrenden Kleinbus mit Anhänger zusammen. Im Fahrzeug des Unfallverursachers, sowie im Klein-Lkw wurden insgesamt 4 Insassen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen herausgeschnitten werden.

Löwenbaby in Holzbox

Während der Bergungsarbeiten wurden die Einsatzkräfte auf eine Holzbox im verunfallten Anhänger aufmerksam. Bei näherer Betrachtung entdeckten sie, dass in der Holzbox ein junges weißes Löwenbaby verängstigt in der Ecke kauerte, so dass sie umgehend die Berufstierrettung Rhein-Neckar alarmierten.

Foto: Berufstierrettung Rhein-Neckar

„Wir konnten die kleine Löwin, die erst ein paar Wochen alt zu sein scheint, mittels Führstange sichern.Glücklicherweise blieb sie körperlich unversehrt“, so die Tierretter auf ihrer Facebookseite.

Rettungsgasse nur mit Polizeieskorte befahrbar

Das Problem für die Tierretter war jedoch nicht, den ungewöhnlichen exotischen Fahrgast zu retten, sondern vielmehr überhaupt erst an die Einsatzstelle zu gelangen. Wegen der fehlenden Rettungsgasse und teilweise uneinsichtiger Fahrer benötigten die Tierretter gut eine Stunde zur Unfallstelle und mussten sogar von der Polizei eskortiert werden.

Die junge Löwin wird derzeit von Fachleuten untersucht und anschließend an einen Zoo übergeben. Die Umstände um das exotische Tier sind derzeit noch unklar. Ob das Tier rechtmäßig und noch weitere Tiere transportiert wurden, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen der Polizei.

Mainzer Taubertsbergbad öffnet wieder für Hunde

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Im dritten Jahr in Folge zeigte sich der Sommer in Deutschland von seiner heißen Seite. Bei Temperaturen weit über 30 Grad ließ es sich meistens nur in Schwimmbädern oder Badeseen aushalten. Doch während Herrchen und Frauchen sich im kühlen Nass erfrischen können, müssen in den meisten Fällen die geliebten Vierbeiner zu Hause bleiben.


In Mainz lädt nun das Taubertsbergbad im dritten Jahr, zum Abschluss der Freibadsaison, am kommenden Sonntag (13.09.2020) zum „Dritten Mainzer Hundeschwimmen“ ein. In der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr dürfen sich Herrchen und Frauchen gemeinsam mit ihren Vierbeinern in den Schwimmbecken austoben.

Sowohl für die Hunde als auch für Herrchen und Frauchen ist der Eintritt kostenfrei. Wer dennoch etwas Gutes tun möchte, für den ist eine Spendenbox aufgestellt. Von dem Erlös wird eine Tierorganisation unterstützt, die derzeit noch ausgewählt wird.

Der Einlass erfolgt an diesem Tag über das Tor links neben dem Haupteingang. Dort wird ein roter Sonnenschirm platziert.

Herrchen und/oder Frauchen müssen am Eingangsbereich die Kontaktdaten hinterlassen.  Das Kontaktformular können sich die Tierhalter vorab schon runterladen und ausgefüllt mitbringen. Selbstverständlich besteht jedoch auch vor Ort die Möglichkeit das entsprechende Formular auszufüllen.

Im Freibadbereich besteht keine Maskenpflicht. Im Eingangsbereich muss ein Mindestabstand von 1,50 m eingehalten werden. Sollte dieser bei Schlangenbildung nicht einzuhalten sein, bitte wir die Besucherinnen und Besucher eine Maske zu tragen.

Verkehrsunfall mit Rettungswagen in Wiesbaden

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Nachrichten Wiesbaden | An gestrigen Montagnachmittag gegen 17:40 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung der Dotzheimer Straße Ecke Werderstraße in Wiesbaden. Eine Frau aus Wiesbaden wurde bei dem Unfall verletzt.


Der Seat wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert

Die 35 Jahre alte Frau war mit ihrem Seat Ibiza auf der Dotzheimer Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Zeitgleich näherte sich ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn von hinten. Als das Einsatzfahrzeug den Seat dann auf der Kreuzung überholen wollte, lenkte die 35-Jährige nach links, um in die Werderstraße abzubiegen. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch der Seat auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde.

Die Wiesbadenerin wurde bewusstlos

Die Seat-Fahrerin zog sich bei dem Unfall Verletzungen zu und wurde kurze Zeit bewusstlos. Da die Einsatzkräfte im Rettungswagen unverletzt blieben, konnten sie sich umgehend um die Frau kümmern. Zur weiteren Behandlung wurde die Verletzte in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Dotzheimer Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizei und der Bergungsarbeiten rund 40 Minuten lang vollständig gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 12.500 Euro geschätzt.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A60 bei Ingelheim

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Nachrichten Ingelheim | An diesem Montagmittag gegen 13:20 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A60. Ein Auto hatte sich kurz vor der Anschlussstelle Bingen-Ost in Fahrtrichtung Bad Kreuznach überschlagen.


Das Fahrzeug raste in eine Böschung

Die 65 Jahre alte Fahrerin aus Mainz war auf der A60 unterwegs, als sie plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war. Das Fahrzeug raste in eine Böschung und wurde dann zurück auf die Autobahn geschleudert, wo es sich überschlug. Mitten auf der Fahrbahn kam der Wagen schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Die Fahrerin verlor das Bewusstsein

Nach aktuellen Kenntnissen hatte die Frau aufgrund eines medizinischen Notfalls das Bewusstsein während der Fahrt verloren und war daher von der Fahrspur abgekommen. Sie erlangte ihr Bewusstsein jedoch zeitnah wieder und wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die 65-Jährige in ein Krankenhaus.

Die Autobahn wurde durch das Unfallfahrzeug komplett blockiert, weshalb die Polizei die Fahrbahn für rund 40 Minuten vollständig sperren musste. Es entstand ein Rückstau von rund 5 Kilometern. Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Sachschaden wird auf rund 6.000 Euro geschätzt.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die Rettungsgasse wurde vorbildlich gebildet

Während der Vollsperrung hat das Bilden der Rettungsgasse vorbildlich funktioniert, sodass ausreichend Platz für die Rettungsfahrzeuge blieb. Auch als die Sperrung aufgehoben und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt wurde, blieb die Rettungsgasse bestehen.

 

Online Verkauf via Social Network – funktioniert das?

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Elektronik & Technik – Der Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet ist dank der neuen Beliebtheit von E-Commerce eine tolle Option für Geschäfte. Sowohl Unternehmen, die bisher noch nicht das Internet für sich nutzen, als auch Unternehmensgründer finden die perfekten Plattformen im Internet. Der Verkauf im Internet erfolgt heute aber über mehr Optionen als einfach nur über den klassischen Online-Shop. Besonders die sozialen Netzwerke spielen eine wichtige Rolle – und das nicht nur alleine beim Online Marketing. Wie funktioniert der Verkauf via Social Network und lohnt sich das für Unternehmen?

Welche Rolle spielen die sozialen Netzwerke beim E-Commerce?

Natürlich sind die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest schon seit langer Zeit ein fester Bestandteil der Bemühungen im E-Commerce. Nicht zuletzt für das Online Marketing sind sie eines der wichtigsten Werkzeuge überhaupt. In den vergangenen Monaten und Jahren haben sich die Social Networks von einfachen Plattformen für die Steigerung der Sichtbarkeit aber zu einer Unterstützung im tatsächlichen Verkauf entwickelt. Besonders deutlich ist das bei Facebook und bei Instagram zu sehen, die inzwischen eine Integration für den Shop auf ihren eigenen Seiten haben.

Für viele Unternehmen ist der Shop in den sozialen Netzwerken vor allem eine Ergänzung. Es ist eine weitere Möglichkeit, wie man die beworbenen Waren in der Sichtbarkeit steigern kann. Vor allem ist es aber eine gute Verbindung zwischen dem so wichtigen Marketing im Internet und dem tatsächlichen Vertrieb. Schließlich ist die Zielgruppe in der Regel in den sozialen Netzwerken deutlich greifbarer, Interaktionen steigern die Bindung zu Marke und schließlich lassen sich die Produkte mit einem Post bei Instagram und Facebook auch noch besser bewerben. Die entsprechende Integration in die eigenen Bemühungen lohnt sich also in jedem Fall. Aber wie funktioniert der Shop von Facebook nun genau?

Instagram und Facebook etablieren sich als Plattform für E-Commerce

Die Besonderheit in der neuen Shop-Funktion von Facebook und Instagram liegt vor allem darin, dass die beiden Plattformen beide ein Teil von Facebook sind und entsprechend gleich auf beiden Netzwerken das entsprechende Listing der Produkte eingestellt wird. Gerade in Verbindung mit der möglichen Synchronisation mit anderen Shops können die Betreiber von Shops also recht einfach ihren digitalen Katalog auf gleich zwei bedeutenden Netzwerken einfügen.

Auch die Einrichtung ist so einfach, wie man es sich nur wünschen kann. Die entsprechenden Informationen können nach der Anmeldung bei Facebook manuell eingepflegt werden oder man nutzt die Schnittstelle von einem anderen System. Das Shop-System Spotify bietet beispielsweise die einfache Integration von Facebook Shops in den bestehenden Shop ein. Sind die Produkte erst einmal bei Facebook verfügbar, kann man sich daran machen, diese auch noch bei Instagram zu vermarkten.

Wer auf Instagram verkaufen möchte, der braucht auch einen Shop bei Facebook. Das Foto-Netzwerk liest die Produkte nämlich vom großen Bruder aus. Nun hat man aber die Freiheit, die Produkte beliebig in die eigenen Einreichungen einzupflegen. So lassen sich beispielsweise Produkte direkt beschreiben und über den eigenen Shop verkaufen. Eine tolle Möglichkeit, wie man den eigenen Shop in Hinblick auf das Marketing verbessern kann.

Die Rolle der sozialen Netzwerke beim Aufbau des eigenen Shops

Die beiden Plattformen bieten also eine interessante Ergänzung für den eigenen Shop. Ansonsten spielen die sozialen Netzwerke für den Betrieb des eigenen Shops aber eine ganz andere Rolle. Es geht vor allem darum, dass die Sichtbarkeit des eigenen Shops gesteigert wird und man eine einfache Möglichkeit hat, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Zu einem guten Mix im Online Marketing gehört daher auch die richtige Nutzung der verschiedenen Social Networks, die in Deutschland eine entsprechende Bedeutung haben. Wie könnte das beispielsweise aussehen?

• Facebook: Facebook ist besonders für eine ältere und zahlungskräftige Zielgruppe interessant. Da hier inhaltlich auf die verschiedensten Weisen agiert werden kann, ist es eine gute Basis für Kampagnen und umfassende Informationen.

• Instagram: Instagram arbeitet natürlich vor allem durch die Bilder. Mit der Einbindung des Shops können Produkte optisch beworben und direkt mit einem entsprechenden Link für den Kauf versehen werden.

• Twitter: Twitter ist für Shops ein eher schwieriges Feld. Während Werbung nur bei wenig Nutzern wirklich ankommt, ist es eine tolle Möglichkeit, wie Sichtbarkeit generiert werden kann. Viele Unternehmen nutzen es darüber hinaus als eine mögliche Plattform für den Kundenservice.

Natürlich gibt es auch noch andere Netzwerke wie Pinterest und nicht zuletzt TikTok, die ihre ganz eigenen Strategien nutzen. Am Ende ist es vor allem wichtig, dass man die unterschiedlichen Kanäle organisch in die eigenen Bemühungen für das Online Marketing einbaut. Eine gute Strategie für das Marketing setzt sich nämlich aus ganz unterschiedlichen Kampagnen und Systemen zusammen.

Die Möglichkeit, Produkte jetzt auch direkt in den sozialen Netzwerken zu vermarkten, ist natürlich ein toller Fortschritt und eröffnet ganz neue Optionen für die Betreiber. Damit werden die sozialen Netzwerke für den Aufbau eines erfolgreichen Shops im Internet noch wichtiger als sie vorher bereits waren.

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