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Baumfällungen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Mainz

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Mombacher Kreisel Mainz
Mombacher Kreisel Mainz

Stadtverwaltung Mainz | Das Grün- und Umweltamt veröffentlicht in regelmäßigen Abständen die anstehenden Baumfällungen an Straßen, Grünanlagen und städtischen Einrichtungen. Diese zugleich mit den Gründen der anstehenden Fällung versehenen Informationen dienen den Bürgerinnen und Bürgern sowie den betroffenen Ortsbeiräten, um hier rechtzeitig vor der Fällung die Örtlichkeit und den Grund der geplanten Fällung zu erfahren.


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Fällungen aufgrund von Trockenschäden

Somit ist sichergestellt, dass in Einzelfällen auch vertiefende Informationen zu den jeweiligen Baumentnahmen eingeholt werden können. Das Fachamt betont in diesem Zusammenhang, dass stets nur diejenigen Bäume entnommen werden, die aufgrund ihres Zustandes keine ausreichende Bruch- bzw. Standsicherheit mehr aufweisen. Aktuell steht eine umfangreiche Liste zur Veröffentlichung an. Im Vorfeld der im Oktober beginnenden Fällungen weist das Gründezernat daher darauf hin, dass die hohe Anzahl der Baumentnahmen ursächlich mit der Wetterentwicklung über die sehr trockenen Sommermonate in den vergangenen drei Jahren zusammenhängt. Der überwiegende Teil der Fällungen muss aufgrund von Trockenschäden durchgeführt werden.

Entlang von Straßen sind derzeit viele Bäume erkennbar, die schon seit Wochen kein Laub mehr tragen und nunmehr abgestorben sind. Diese Bäume werden ab Oktober gefällt, um die Verkehrssicherheit herzustellen. Dies geschieht sowohl mit eigenem Personal als auch durch Vertragsfirmen. Insbesondere Straßenbaumstandorte werden in den nächsten Nachpflanzprogrammen des Fachamtes im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen mit Jungbäumen wiederbesetzt. Vorrang genießt hierbei die stark verdichtete Innenstadt.

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Mainz: Friday for Future stellt Eilantrag gegen Demo-Auflagen

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Nachrichten Mainz | Die Mainzer Ortsgruppe der Fridays For Future Bewegung erhebt Widerspruch gegen die von der Stadt für die morgige Demo am 25. September gegen den globalen Klimastreik, ausgestellten Auflagen in Form einer Teilnehmerbegrenzung auf 700 Menschen für den geplnaten Aufuzg.


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Keine rechtliche Grundlage hinter dieser Auflage

Die Aktivistinnen und Aktivistinnen aus Mainz sehen keine rechtliche Grundlage hinter dieser Auflage und erklären ihren Willen, allen Menschen die am globalen Klimastreik ihr demokratisches Recht auf Demonstration wahrnehmen wollen, dies zu ermöglichen.

Dazu äußerte sich der Anmelder und Versammlungsleiter, Maurice Conrad: „Die Beschränkung der Teilnehmerzahl des Demozuges entbehrt aus unserer Perspektive einer validen rechtlichen Grundlage. Es ist nicht praktikabel, knapp einem Drittel der 1000 angemeldeten Menschen das Demonstrieren zu verbieten. Wir halten uns penibel an Abstandsgebot und Maskenpflicht – die auferlegten Maßnahmen werden dem Grundrecht auf Versammlungs- und Demonstrationsrecht nicht gerecht. Wir zeigen bei Hygienregeln Verantwortungsbewusstsein und Vorbereitung.“

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Kooperationsbereitschaft in Sachen Hygieneregeln und Infektionsschutz

Die Aktivistinnen und Aktivisten betonen dabei ihre Kooperationsbereitschaft in Sachen Hygieneregeln und Infektionsschutz. Die Mitorganisatorin Theresa Gemke dazu: „Um die Sicherhheit für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gewährleisten, haben wir zusätzlich zu den vom Land und der Stadt formulierten Hygieneregeln ein besonderes Hygienekonzept erarbeitet, das eine anonymer Infektionskettenverfolgung zum Ziel hat. Wir sind im Vorfeld auf die Stadt zugegangen und haben versucht, an jeder erdenklichen Stelle zu kooperieren, wenngleich wir eine Beschränkung der Teilnehmerzahl für den Demozug für unverhältnismäßig halten.“

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„Eine willkürliche Entscheidung der Stadt“

Die Bestreitung des Rechtsweges sei das letzte Mittel gewesen, betont Maurice Conrad, Mitorganisator der Demonstration, aber aufgrund einer fehlenden Einigung mit der Stadt schließlich notwendig: „Die auferlegte Beschränkung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist eine willkürliche Entscheidung der Stadt, die sich unserer Einschätzung nach weder aus den Rechtsgrundlagen der CoBeLVo RLP noch aus einem Ermessen ergibt. Nachdem wir im Kooperationsgespräch mit Stadt und Polizei keine Einigung erzielen konnten, müssen wir Widerspruch gegen die Auflagen einlegen und wenden uns mit einem Eilantrag an das Verwaltungsgericht Mainz um das Demonstrationsrecht aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des globalen Klimastreiks in einer Landeshauptstadt zu gewährleisten und Rechtssicherheit zu erlangen.“, so Maurice Conrad abschließend.

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Oppenheim: Familie spendet neue Sitzbank für den Friedhof

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Nachrichten Oppenheim | Besonders in Zeiten wie diesen ist es wichtig auch mal zur Ruhe zu kommen. Erst kürzlich hatte daher die Familie Veit eine Ruhebank für den Friedhof der Stadt Oppenheim gespendet. Die Bank ist dank dem Engagement Vieler in der Zwischenzeit zu einer kleinen Verweiloase geworden.


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Die Spende war ein Herzensprojekt

„Nach dem Tod meines Vaters Mitte März diesen Jahres und der Beisetzung in der Urnenwand auf dem Oppenheimer Friedhof fiel meiner Mutter auf, dass es keine Möglichkeit gab, sich kurz an der Urnenwand niederzulassen und inne zu halten. Sie war der Meinung, dass gegenüber der Wand ein schöner Platz für eine Sitzbank wäre“, erklärt Oliver Veit den Hintergrund des Herzensprojekts, das in kurzer Zeit schon zahlreiche Pflegepaten gefunden hat.

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Zuständige Beigeordnete Ulrike Franz dazu

„Da hat sich eine richtig schöne Community gebildet, die die Bank und die Blumen, die hinzu gespendet wurden, hegt und pflegt. Wir sind Familie Veit sehr dankbar für diese Spende von Herzen und das damit verbundene Engagement für Oppenheim und Gäste des Friedhofs“, so die zuständige Beigeordnete Ulrike Franz (WfO).

„Familie Veit weiß um die klammen Stadtkassen und hat die Bank daher gespendet. Dieses bürgerschaftliche Engagement hat großes Lob und selbstverständlich Nachahmer verdient“, verweist Franz auf die erst kürzlich von Stadt eingesetzten „Pflege-Paten“ im Kampf gegen Müll oder die Aktion „Schenk´ mir einen Baum“. Beide Aktionen setzen auf ehrenamtliche Unterstützung oder Spenden.

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Mobile Teststation im Landkreis Mainz-Bingen unterwegs

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Nachrichten Mainz-Bingen | Ab sofort ist im Landkreis Mainz-Bingen und im Stadtgebiet Mainz eine mobile Corona-Teststation des zuständigen Gesundheitsamtes unterwegs. Der Bus steht für Abstriche im Rahmen der Kontaktrückverfolgung zur Verfügung. Die mobile Station soll vor allem für größere, angeordnete Abstriche von Kindertagesstätten und Schulen genutzt werden.


Viele betroffene Kontaktpersonen

Auch wenn die Zahl an Neuinfektionen in der Region noch überschaubar sind, gibt es eine große Anzahl an betroffenen Kontaktpersonen in Schulen, Kindergärten oder an den Arbeitsstellen. Seit dem Ende der Sommerferien gab es keine Woche ohne mehrere Neuinfektionen in Schulen oder Kitas im Landkreis oder dem Stadtgebiet Mainz. Allein zu Beginn dieser Woche waren neun Schulen in Mainz betroffen. Das führte zu einer Quarantäne bei über 400 Schülern und Lehrkräften.

Das Gesundheitsamt hat mit dem Bus die Möglichkeit kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren. Zudem werden die bisherigen Anlaufstellen entlastet und Patienten kann ein möglichst kurzer Weg ermöglicht werden. „Mit Hilfe des Busses können Abstriche schnell und unkompliziert vor Ort entnommen werden – das erleichtert uns die Arbeit enorm“, so der zuständige Kreisbeigeordnete Erwin Malkmus.

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Das Johanniter Beratungsmobil unterwegs in Mainz

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Nachrichten Mainz | Ende September starten die Hausnotruf-Sicherheitswochen der Johanniter. Aus diesem Grund sind die Johanniter-Rheinhessen zu verschiedenen Terminen mit ihrem Infomobil in der Mainzer Innenstadt unterwegs.


„Sicherheit steht dabei an erster Stelle“

„Viele Seniorinnen und Senioren möchten möglichst lange selbstständig im eigenen häuslichen Umfeld leben. Sicherheit steht dabei an erster Stelle. Dazu halten wir ein umfangreiches Angebot bereit, über das wir informieren möchten“, erklärt Michèle Langner, Leiterin des Notrufdienstes. Außerdem können an den Infotagen vor Ort kostenfreie Gutscheine abgeholt werden.

Das Infomobil ist hier unterwegs: 

  • 28. September von 10:30 bis 16:30 Uhr auf dem Gutenbergplatz
  • 15. Oktober von 10:30 bis 16:30 Uhr auf dem Gutenbergplatz
  • 17. Oktober von 10:30 bis 16:30 Uhr am Standort Alte Universität
  • 28. Oktober von 10:30 bis 16:30 Uhr auf dem Gutenbergplatz

Ingelheim: Pferd an der Autobahn A60 sorgt für Polizeieinsatz

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Polizei Hessen - Main-Taunus-Kreis
Polizei Hessen

Nachrichten Kurzmeldung | Am gestrigen Mittwochmittag (23.09.2020) gegen 13:30 Uhr wurde die Polizei Ingelheim über ein entlaufenes Pferd informiert. Dieses soll sich zunächst an der Autobahn A60 und später an der Landstraße L419 bei Ingelheim aufgehalten haben.

Die Polizei suchte die Umgebung nach dem Pferd ab und ermittelte die Besitzerin des Tieres. Im weiteren Verlauf gelang es einer Passantin, das Pferd einzufangen. Es konnte im Anschluss wohlbehalten an die Besitzerin übergeben werden. Gegenüber der Polizei erklärte diese, versehentlich das Tor der Koppel offen gelassen zu haben.


 

Fahndung nach schwerem Verkehrsunfall auf der Autobahn A60

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Nachrichten Rüsselsheim | Am gestrigen Mittwochabend (23.09.2020) gegen 18:30 Uhr wurde der Polizei von mehreren Verkehrsteilnehmern ein größerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A60 bei Rüsselsheim gemeldet. Der Unfall ereignete sich zwischen den Abfahrten Rüsselsheim-Mitte und Rüsselsheim-Königstädten.


Der BMW-Fahrer war schon zuvor aufgefallen

An dem Unfall beteiligt waren ein Sprinter mit der Kennung Hamburg sowie ein BMW mit Wiesbadener Kennzeichen. Der BMW war bereits zuvor durch eine sehr riskante Fahrweise auf der A671 und der A60 aufgefallen.

Kurz vor dem Unfall auf der A60 hatte der Fahrer des BMW den Seitenstreifen genutzt, um mehrere Fahrzeuge zu überholen. Anschließend wechselte er auf die linke der beiden Fahrspuren und überholte dort den Sprinter. Als der BMW-Fahrer dann vor dem Sprinter nach rechts ziehen wollte, kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW nach links über die Fahrbahn geschleudert und landete schließlich in der Mittelleitplanke.

Der Unfallverursacher flüchtete

Der Unfallverursacher flüchtete daraufhin zu Fuß quer über die Autobahn in ein angrenzendes Gewerbegebiet. Bei der Fahndung nach dem Flüchtigen kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Bislang blieben die Maßnahmen jedoch erfolglos und der Fahrer konnte noch nicht gefunden werden.

Der 57 Jahre alte Fahrer des Sprinters wurde durch den Aufprall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zudem wurde die linke Fahrspur der A60 für rund eine Stunde gesperrt. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 24.000 Euro geschätzt.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der flüchtige BMW-Fahrer rund 15 Minuten zuvor bereits einen Unfall im Bereich der Bischofsheimer Polizei gebaut haben soll. Auch hier flüchtete er von der Unfallstelle.

Update 24. September 10:15 Uhr: Am heutigen Donnerstagmorgen hatte sich der 20 Jahre alte flüchtige BMW-Fahrer bei der Polizei gestellt. Er musste sich einem Drogentest unterziehen, der positiv auf THC reagiert. Infolge dessen wurde dem Mann auch noch eine Blutprobe durch einen Amtsarzt entnommen. In den weiteren Ermittlungen soll nun geklärt werden, ob der Drogenkonsum ursächlich für den Verkehrsunfall war. Für sein Verhalten wird sich der Beschuldigte nun verantworten müssen.

Bischofsheim: Wem gehört dieses Fahrrad?

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Nachrichten Bischofsheim | Am vergangenen Dienstagabend (22.09.2020) wurden der Polizei zwei verdächtige Personen gemeldet, die sich am Bahnhof in Bischofsheim an Fahrrädern zu schaffen machten. Die beiden hatten ein Mountainbike dabei, dessen Besitzer nun gesucht wird.


Eine Polizistin wurde am Kopf verletzt

Nachdem die Polizei darüber informiert wurde, machte sich eine Streife umgehend auf den Weg zum Bahnhof. Dort konnten die Beamten zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren feststellen, auf die die Personenbeschreibung zutraf. Bei der Festnahme widersetzte sich der der 15-Jährige und verletzte eine Polizistin am Kopf. Neben des Verdachts des Fahrraddiebstahls wird er sich auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einem Verfahren verantworten müssen

Die beiden Jugendlichen hatten ein Mountainbike dabei, dessen Besitzer die Polizei bislang noch nicht ermitteln konnte. Aus diesem Grund wurde nun ein Foto des Fahrrads veröffentlicht. Wer Hinweise auf den Besitzer geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 – 6960 zu melden.

Bingen | Pferd nach schwerem Verkehrsunfall mit Gnadenschuss erlöst

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Am späten gestrigen Dienstagabend (22.09.2020) kam es auf der Ortsstrasse in Bingen-Gaulsheim zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Pferd, bei dem ein 49-jähriger Reiter schwer verletzt wurde.


Gegen 20:10 Uhr befanden sich zwei Reiter mitsamt ihren Pferden auf der Ortsstrasse und ritten hintereinander in Richtung Kreisel L419. Zur selben Zeit war ein 47-jähriger PKW-Fahrer mit seinem Fahrzeug unterwegs. In Höhe des Reiterduos fuhr der PKW links an dem ersten berittenen Pferd vorbei. Beim Wiedereinscheren nahm er das zweite berittene Pferd wahr, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Foto: Polizei

Durch den Aufprall wurde der 49-jährige Reiter von seinem Pferd runtergeschleudert. Das Pferd selbst wurde stürzte auf den PKW, wurde auf dem Fahrzeugdach etwa 20 Meter mitgeschleift und kam unterhalb der rechten Leitplanke zu liegen. Für das schwerstverletzte Tier gab es keine Rettung mehr, so dass es vor Ort durch einen Polizisten mit einem Gnadenschuss erlöst wurde.

Foto: Polizei

Der verletzte Reiter wurde in ein Krankenhaus verbracht, ebenso der leicht verletzte PKW-Fahrer. Zur Ermittlung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen.

B9: Mit 2,0 Promille tödlichen Unfall verursacht – Motorradfahrer hatte keine Chance

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Nachrichten Alzey-Worms | An diesem Dienstag (22.09.2020) ereignete sich auf der B9 zwischen Guntersblum und Alsheim ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 44-jähriger Motorradfahrer aus Guntersblum noch an der Unfallstelle verstarb. Seine 14-jährige Tochter kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus.


Das Motorrad krachte mit voller Wucht in die Seite des Fahrzeuges

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 44-jährige Motorradfahrer gemeinsam mit seiner 14-jährigen Tochter als Sozius auf der B9 aus Richtung Worms kommend nach Guntersblum unterwegs. In Höhe der Abfahrt Gimbsheim (L437) wollte ein 47-Jähriger mit seinem BMW auf die B9, Richtung Worms eingefahren, übersah jedoch das Vorfahrtsberechtigte Motorrad. Das Motorrad krachte mit voller Wucht in die Seite des BMW. Durch den Aufprall wurde der Motorradfahrer gut 10 Meter über den Wagen katapultiert.

Die alarmierten Rettungskräfte fingen sofort mit der Reanimation des Motorradfahrers an. Ein Rettungshubschrauber wurde nachalarmiert, der eintreffende Notarzt konnte dann nur noch den Tod des Motorradfahrer feststellen. Seine 14-jährige Tochter wurde schwerstverletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt.

Unfallverursacher hatte 2,0 Promille und keinen Führerschein

Ein durch die Polizei durchgeführter Alkoholtest, ergab dass der Unfallverursacher einen Wert von 2,0 Promille hatte. Zudem kann der Mann keinen Führerschein vorzeigen, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Gegen ihn ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Unfall B9 zwischen Guntersblum und Eich | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Ein Gutachter ist an der Unfallstelle

Zur Unfallaufnahme und Rekonstruktion wurde ein Gutachter zu der Unfallstelle bestellt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Feuerwehren aus Gimbsheim, Alsheim und Eich und Mettenheim waren mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Rettungswagen und Polizeistreifen sowie der Rettungshubschrauber Christoph 77 waren ebenfalls im Einsatz. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.

Stadtrat Ingelheim beschließt kostenloses Busfahren

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Nachrichten Ingelheim | Ab dem 01. Januar 2021 soll das Mitfahren in Ingelheimer Stadtbussen an Wochenenden, Feiertagen und nachts kostenfrei sein. Das hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Montag, 21. September, einstimmig beschlossen. Das Angebot soll freitags ab 18 Uhr bis Sonntags sowie an Feiertagen und in den Nachtbussen gelten.


Nutzung der Stadtbusse soll attraktiver werden

Der Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund und der Landesbetriebs Mobilität müssen noch zustimmen. Dann wird der Beschluss von der Verwaltung und dem Betreiber INGmobil umgesetzt. „Es handelt sich hier um einen wichtigen Schritt, die Nutzung unserer Stadtbusse noch attraktiver zu machen“, sagte die Beigeordnete und zuständige Dezernentin Dr. Christiane Döll: „Dann können wir mit dem Angebot voraussichtlich bereits ab dem Jahreswechsel 2020/2021 starten“

Die Kosten sind überschaubar

„Dieses Angebot ist sicherlich eine der besten Möglichkeiten, den Stadtbusverkehr zu bewerben. Ich bin froh, dass wir als Stadt ein solch starkes Instrument im Sinne der nachhaltigen Mobilität anbieten können.“, so Döll. Die Kosten dafür bleiben überschaubar und die Umsetzung ist zeitnah möglich. Das Angebot richtet sich auch an alle Interessierten, die das Busfahren zunächst erst ausprobieren möchten, oder Touristen und Veranstaltungsbesucher an den Wochenenden. Auch Schüler, die keine Jahreskarte besitzen, können von dem Angebot profitieren.

Der Stadtrat spricht sich auch für die Ausweitung des Angebotes auf die Zugverbindungen innerhalb des Stadtgebietes und folgende Regionalbuslinien aus:

  • Linie 75: Ingelheim – Mainz
  • Linie 620: Mainz – Budenheim – Wackernheim – Heidesheim – Ingelheim
  • Linie 640: Ingelheim – Schwabenheim – Stadecken – Nieder-Olm
  • Linie 643: Ingelheim – Schwabenheim – Stadecken – Nieder-Olm

Diese Erweiterungen werden bereits von der Verwaltung geprüft.

Realschule plus in Nieder-Olm: Land stellt Entscheidung erneut zurück

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Nachrichten Rheinhessen | Mit Bedauern hat Landrätin Dorothea Schäfer zur Kenntnis genommen, dass es noch immer keinen positiven Entscheid der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) zur Einrichtung einer Realschule plus am Schulstandort Nieder-Olm gibt.


Im Mittelpunkt müssen immer die Schülerinnen und Schüler stehen

Die ADD hat dem Kreis Mainz-Bingen jetzt mitgeteilt, dass nochmals weitergehende Unterlagen und Abstimmungen nötig sind und die Entscheidung erneut um ein weiteres Schuljahr zurückgestellt wird. Die Landrätin bleibt aber entschlossen: „Die Realschule plus ist wichtig für die Verbandsgemeinde (VG) Nieder-Olm und logisches Ergebnis des Mainz-Binger Statistikberichts.“ Unterstützt wird sie dabei vom Nieder-Olmer Bürgermeister Ralph Spiegler: „Im Mittelpunkt müssen immer die Schülerinnen und Schüler stehen. Wir brauchen daher eine Schule vor Ort.“

Der Hintergrund

Über 200 Kinder und Jugendliche aus der VG Nieder-Olm pendeln täglich zur Realschule plus in Wörrstadt. Der Mainz-Binger Antrag gründet auf dem Schulentwicklungsplan des Kreises und einer Schülerzahlenstatistik 2019/2020, die von einem weiteren Anstieg der Schülerzahlen für die VG Nieder-Olm ausgehen. Parteiübergreifend und einstimmig beschloss der Kreistag Mainz-Bingen auf dieser Basis die Beantragung einer Realschule plus in Nieder-Olm.

In ihrem Schreiben verweist die ADD nun insbesondere darauf, dass der Nachbar-Landkreis Alzey-Worms den Bestand einer der beiden Realschulen plus in Wörrstadt gefährdet sieht, wenn die Kinder aus der VG Nieder-Olm diese Schule nicht mehr besuchen würden. Die Schulaufsicht der ADD fordert nun, dass der Schulentwicklungsplan Mainz-Bingen und die Standortanalyse der VG Wörrstadt zusammengeführt werden, „um die bestehenden Wechselwirkungen zwischen den Realschulen plus in Wörrstadt und der beantragten Realschule plus in Nieder-Olm zu präzisieren.“

Gemeinsam mit dem Landkreis Alzey-Worms und den beteiligten Verbandsgemeinden Nieder-Olm und Wörrstadt will die Landrätin nun erneut über Perspektiven der beiden Schulstandorte sprechen. Zudem will sie beim nächsten Regionaltag Rheinhessen dieses konkrete Beispiel zum Anlass nehmen, um das Thema einer rheinhessenweiten Schulentwicklungsplanung aufs Tableau zu heben.

Mehrere Fahrzeuge in Gustavsburg mutwillig zerkratzt

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Ginsheim-Gustavsburg
Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | In der Nacht von diesem Sonntag, 21:00 Uhr und Montagmorgen wurden mindestens drei Fahrzeuge im Stadtteil Gustavsburg beschädigt. Die Autos waren alle in der Kleiststraße geparkt.


Massive Schäden an den Fahrzeugen

Die Schäden an dem Fahrzeugen wurden am Montagnachmittag gegen 16:00 Uhr von Zeugen bemerkt. Ihnen waren die teilweise massiven Kratzer im Lack über die gesamte Fahrerseite aufgefallen. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf rund 2.700 Euro geschätzt. Hinweise auf die bislang noch unbekannten Täter liegen noch nicht vor.

Der Fall wurde daraufhin bei der Polizei gemeldet und zur Anzeige gebracht. Aktuell prüfen die Beamten, ob ein Zusammenhang zu ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit besteht. Zeugen, die im Tatzeitraum etwas entsprechendes beobachtet haben, werden gebeten sich unter der Rufnummer 06144 – 96660 bei der Polizei in Bischofsheim zu melden.

Absage: Keine Kreisfastnachtssitzung 2021 in Bingen

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Nachrichten Bingen | Im nächsten Jahr wird es keine Kreisfastnachtssitzung geben – zu dieser zwar traurigen, jedoch unumgänglichen Entscheidung kommen Landrätin Dorothea Schäfer und Sitzungspräsident Wolfgang Heinz von der Karnevalsgesellschaft „Schwarze Elf“ Bingen. Die ursprünglich für den 17. Januar 2021 geplante Sitzung wird aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen.


Der Fokus ist auf das Jahr 2022 gerichtet

Die anhaltende Pandemielage und die damit verbundenen Hygiene- und Abstandsregeln gebieten es im Interesse der Sitzungsbesucherinnen und -besucher sowie der Aktiven, auf die beliebte Fastnachtsveranstaltung zu verzichten.

„Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, aber die Gesundheit von Gästen und Aktiven steht selbstverständlich an erster Stelle“, so Dorothea Schäfer und Wolfgang Heinz. Dennoch zeigten sich beide zuversichtlich, dass die Kreisfastnachtssitzung im Jahr 2022 wieder wie gewohnt stattfinden kann.

Verletzte Person bei Verkehrsunfall in Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Am heutigen Dienstagabend (22.09.2020) gegen 19:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall im Stadtteil Gustavsburg. Der Unfall ereignete sich auf der Kreuzung Schwedenschanze / Im Mittelfeld. Eine Frau wurde dabei verletzt.


Beteiligt waren ein VW und ein Toyota

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, kam es zum Zusammenstoß zwischen einem Volkswagen Up und einem Toyota. Zu dem Unfallhergang sowie der Ursache ist bislang noch nichts bekannt. Die Fahrerin des Volkswagen wurde bei dem Verkehrsunfall verletzt und noch vor Ort von dem Rettungsdienst behandelt.

Durch den Unfall war bei dem Toyota Kühlflüssigkeit ausgelaufen, welche mit einem Bindemittel von der Feuerwehr beseitigt wurde. Außerdem klemmten die Einsatzkräfte die Batterien der beiden Fahrzeuge ab. Die Beamten der Polizei hatten den Unfall aufgenommen und vor Ort auch Augenzeugen dazu befragt.

Passanten wollten der Polizei helfen

Um die Unfallstelle zu räumen, hatten die Polizeibeamten zunächst versucht, den VW zurück zu schieben. Trotz der Unterstützung einiger Passanten, gelang es nicht die Fahrzeuge weg zu schieben. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Gustavsburg sowie ein Rettungswagen vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und zwei Beamte der Polizei Bischofsheim.