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Kreis Groß-Gerau übernimmt Aufgaben aus dem Prostituiertenschutzgesetz

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Nachrichten Groß-Gerau | Zehn kreisangehörige Städte und Gemeinden und der Kreis Groß-Gerau haben sich entschlossen, ihre Aufgaben aus dem Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) künftig effizienter und wirtschaftlicher wahrzunehmen. Am 1. Oktober 2020 werden die Kommunen die Aufgaben aus dem Gesetz auf den Kreis Groß-Gerau übertragen. In der jüngsten Bürgermeisterdienstversammlung wurde die öffentlich-rechtliche Vereinbarung unterzeichnet.


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Gesetz dient zum Schutz von Prostituierten

Das Prostituiertenschutzgesetz ist am 1. Juli 2017 bundesweit in Kraft getreten. Es enthält beispielsweise die Einführung einer Erlaubnispflicht für alle Prostitutionsgewerbetreibende sowie die Einführung einer Anmeldebescheinigung für Prostituierte. Ziel des Gesetzes ist es, Prostituierte besser zu schützen und Kriminalität zu bekämpfen. Der Vollzug wesentlicher Teile des Gesetzes wurde in Hessen im Februar 2018 den Städten und Gemeinden ab 7.500 Einwohnern übertragen.

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Erhebliche finanzielle, organisatorische, und fachliche Aufwendungen

Von den betroffenen Kommunen sind damit erhebliche finanzielle, organisatorische, und fachliche Aufwendungen gefordert. Die Rathäuser haben seitdem diverse zusätzliche gewerberechtliche Verwaltungsaufgaben und Prüfpflichten zu erfüllen. Zusätzlich fallen zahlreiche Aufgaben zum Schutz der Prostituierten an. Auch die vorgeschriebenen Anmeldeverfahren der Gewerbetreibenden erfordern in den Rathäusern zusätzliche Ressourcen und Qualifikation.



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Kreis Groß-Gerau übernimmt Aufgaben

Mit Inkrafttreten der Vereinbarung am 1. Oktober übernimmt der Kreis Groß-Gerau die Aufgaben der zehn teilnehmenden Städte und Gemeinden aus dem ProstSchG in seine Zuständigkeit. Die Vereinbarung wurde zunächst für fünf Jahre geschlossen und verlängert sich, wenn sie nicht gekündigt wird. Die Kosten für  die zur Erfüllung der Aufgaben werden von Kommunen und Kreis unter anderem aus Gebühreneinnahmen, Verwarnungs- und Bußgeldern gemeinsam getragen.

An der Kooperation beteiligt sind die Städte und Gemeinden:

  • Büttelborn
  • Gernsheim
  • Ginsheim-Gustavsburg
  • Groß-Gerau
  • Kelsterbach
  • Nauheim
  • Raunheim
  • Riedstadt
  • Rüsselsheim
  • Trebur
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Norbert Neuser hilft Jugendlichen aus armen Ländern mit Fußball

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Der Europapolitiker Norbert Neuser (SPD) hat vor anderthalb Jahren die Stiftung „Kick for Help“ gegründet. Sie soll Projekte finanzieren, die Jugendlichen in armen Ländern helfen, über den Fußball Struktur in ihr Leben zu bekommen. Doch derzeit erschwert der Corona-Virus sogar das Helfen.

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Wiesbaden: Besuchsverbot in Kliniken wird verlängert

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Nachrichten Wiesbaden | In den Wiesbadener Kliniken wird es bis zum 18. Oktober weiterhin ein Besuchsverbot geben. Diese Entscheidung wurde in enger Abstimmung mit den Kliniken von der Stadt Wiesbaden getroffen.


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Dr. Kaschlin Butt, Amtsleiterin des Wiesbadener Gesundheitsamtes

„Die Fallzahlen der vergangenen Tage sind zwar recht niedrig, doch aktuell betreffen die Infektionen insbesondere junge Menschen mit keinen bis wenigen Symptomen. Den Entscheidungsträgern ist bewusst, die Situation für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige durchaus schwierig ist. Bitte sprechen Sie in besonderen Fällen mit den Kliniken. Je nach Schwere der Situation kann dort eine Ausnahme erfolgen.“

Dies hat zur Folge, dass sich im Wiesbadener Stadtgebiet durchaus unerkannte Covid-19-Fälle bewegen, die die Kliniken gegebenenfalls zu Besuchszwecken aufsuchen. Sollte es in den Krankenhäusern zu einem Coronavirus-Ausbruch kommen, kann die Versorgung der Patientinnen und Patienten gegebenenfalls nicht mehr vollumfänglich aufrecht gehalten werden. Hinzu kommt die Gefährdung der bereits geschwächten Personen in stationärer Behandlung.

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Es gibt Ausnahmen beim Besuchsverbot

Dieses betrifft weiterhin nicht:

  • die Eltern minderjähriger Kinder
  • Seelsorgerinnen und Seelsorger
  • Betreuerinnen und Betreuer
  • Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte
  • Notarinnen und Notare
  • Standesbeamtinnen und Standesbeamte
  • Bestatterinnen und Bestatter
  • Personen im Rahmen ihrer Behandlung in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung nach § 37b Abs. 2 SGB V
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Geburten mit einer Vertrauensperson

Geburten sind von der Verordnung ebenfalls nicht stark betroffen. Die werdenden Mütter dürfen eine Vertrauensperson an ihrer Seite haben. Besondere Ereignisse, wie beispielsweise die Überbringung schwerer Diagnosen oder Sterbeprozesse, können ebenfalls in Begleitung stattfinden. Für alle Besuche in der Klinik gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln.

Zukünftig hoffen die Klinikleitungen auf den Einsatz von Schnelltests am Klinikeingang. Aktuell arbeiten diese jedoch noch nicht zuverlässig genug.

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Spaziergänger findet Handgranate in Bischofsheim

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Nachrichten Bischofsheim | Am gestrigen Sonntagnachmittag (29.09.2020) hatte ein Spaziergänger eine Handgranate in Bischofsheim gefunden. Die Granate lag in der Verlängerung des Alten Gerauer Weges im Feld. Der Bereich wurde durch die Polizei zunächst abgesperrt.


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Die Handgranate stammte aus Jugoslawien

Experten des Hessischen Landeskriminalamtes begutachteten die ehemalig aus Jugoslawien stammende Handgranate. Sie entschieden, dass die Granate noch vor Ort gesprengt werden musste. Diese Maßnahme verlief wie geplant. Im Einsatz war außerdem die Polizei und sicherheitshalber auch ein Rettungswagen.

Wie die Polizei mitteilt, hat der Spaziergänger genau richtig gehandelt. Wer Kampfmittel findet, sollte diese in keinem Fall berühren, sondern an der entsprechenden Stelle liegen lassen. Zudem sollte umgehend die nächstgelegene Polizeidienststelle über den Fund informiert werden.

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Buch statt Smartphone: Lesen hat viele positive Effekte auf den Menschen

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Freizeit & Urlaub | Ob zu Hause, im Urlaub oder in der Bahn – Viele Menschen greifen in der heutigen Zeit viel zu häufig zu ihrem Smartphone. Dabei gibt es wesentlich bessere Alternativen. Wer regelmäßig Bücher liest, verbringt damit nicht nur weniger Zeit am Handy sondern tut sich selbst auch noch etwas Gutes. Warum wir viel öfter Bücher lesen sollten erfahrt ihr hier:


Lesen fördert die Konzentration

Beim Smartphone wird man häufig mit Informationen und Nachrichten überflutet. Eine Statusmeldung folgt der anderen und zwischendrin sind immer wieder Bilder von hungernden Kindern, leidenden Tieren oder Katastrophen zu sehen. Das Alles in kürzester Zeit. Wir gewöhnen uns an dieses Tempo und halten es für normal. Das Lesen eines Buches hingegen wirkt entschleunigend. Man konzentriert sich längere Zeit auf eine Sache und lässt sich nicht von dem nächsten Twitter-Post ablenken.

Lesen reduziert Stress und hilft beim Einschlafen

Besonders in den aktuellen Zeiten fällt es vielen Menschen schwer, zur Ruhe zu kommen. Aber auch wenn der Arbeitstag stressig war, kann ein Buch helfen abzuschalten. In eine Welt der Fantasie einzutauchen ist nach einem anstrengenden Tag oftmals sehr entspannend.

Auch bei Einschlafstörungen können Bücher helfen. Viele haben Probleme beim Einschlafen, weil ihnen die Geschehnisse des Tages noch im Kopf rumschwirren. Um sich davon abzulenken und abzuschalten kann es helfen, sich auf ein gutes Buch zu konzentrieren. Wer jeden Abend liest, schafft somit außerdem noch ein Einschlafritual. Auch das hilft uns, besser einzuschlafen.

Lesen erweitert den eigenen Wortschatz

Wer regelmäßig liest, hat meist auch einen größeren Wortschatz als Menschen, die selten lesen. Dieser bildet sich ganz automatisch, denn je häufiger man mit unterschiedlichen Wörtern konfrontiert wird, desto leichter prägen sie sich auch ein. Noch leichter funktioniert dass, wenn man die Texte laut liest. Nicht umsonst heißt es also: Lesen bildet.

Dabei kann es auch helfen verschiedene Arten von Büchern zu lesen. Ideen und Buchempfehlungen für die unterschiedlichsten Arten von Büchern findet man auf https://digi-tester.de/buecher/.

Lesen erweitert den Horizont und fördert die Kreativität

Lesen ist wohl die günstigste Art zu reisen und zu lernen. Die Geschichten die man liest, geben einem oft Einblicke in das Leben anderer, in ihre Gedanken, ihre Gewohnheiten und ihre Arbeit. Man lernt viel über Orte, an denen man selbst noch nicht war und über deren Kulturen. So erweitert man ganz automatisch seinen Horizont.

Dadurch und durch das Abtauchen in Fantasiewelten wird auch die Vorstellungskraft geschult. Im Gegensatz zu Filmen muss sich der Leser alles selbst bildlich vorstellen. Dadurch hat das Lesen auch einen positiven Effekt auf die Kreativität und den Einfallsreichtum von Kindern und Jugendlichen. Im Erwachsenenalter zahlt sich diese kreative Art dann oft aus.

Carolinenstraße in Ingelheim für mehrere Wochen gesperrt

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Nachrichten Ingelheim | Die Stadt Ingelheim erschafft neue Parkflächen in der „Carolinenstraße“. Die neuen Parkplätze werden oberhalb des Sportplatzes der Pestalozzi-Grundschule angelegt, das teilte die Stadtverwaltung Ingelheim mit.


62 neue Parkplätze entstehen

In der Carolinenstraße werden 62 neue Parkplätze entstehen, darunter zwei Sonderparkplätze für Menschen mit Beeinträchtigung. Die baulichen Maßnahme beginnen voraussichtlich ab dem 5. Oktober. Die Bauphase bis zur Fertigstellung ist mit rund acht Wochen geplant.

Auf den neuen Parkflächen ist eingeplant, das anfallendes Oberflächenwasser über Sickermulden dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt wird. Bei Starkregen werden die Wassermassen, die nicht von diesen Mulden aufgenommen werden, in den städtischen Kanal abgeleitet. Aus diesem Grund muss der Kanal am Ende der Carolinenstraße verlängert werden. Daher wird die Durchfahrt gegen Ende der Baumaßnahme für etwa drei bis vier Wochen gesperrt.

Gewaltsamer Einbruch in Gaststätte an der Hauptstraße in Martinstein

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Einbrüche in Wiesbaden
Einbrecher Fenster

Nachrichten Kurzmeldung | Zwischen dem 26. September bis zum 27. September sind bislang unbekannte Einbrecher gewaltsam in eine Gaststätte in Martinstein eingebrochen. Die Gaststätte befindet sich in der Hauptstraße. In der Lokalität wurde ein hoher Sachschaden verursacht und eine kleine Beute ergattert. Von den Einbrechern wurde ein kleiner Tresor von der Wand abmontiert und komplett entwendet. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Kirn unter der Rufnummer 06752/1560 zu melden.


 

Frankfurt will kostenlose Parkplätze in der Innenstadt

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Nachrichten Frankfurt | Die Coronakrise stellt viele Branchen auf eine harte Probe. So auch den Einzelhandel der Stadt Frankfurt am Main. Insbesondere die Geschäfte in der Innenstadt haben hart zu kämpfen.


Mehr kostenlose Parkplätze in der Stadt

Nun hat der Wirtschaftsstab vorgeschlagen, mehr kostenlose Parkplätze in der Innenstadt zur Verfügung stellen zu wollen, um so den Einzelhandel auch während der Coronakrise wieder anzukurbeln. Auch ohne kostenlose Parkplätze sind dort schon viel zu viele Autos. Für Radfahrende ist auf den Straßen kaum Platz, die bereits vorhandenen Parkplätze nehmen Raum für Fußgänger weg. Zum Schaden der Geschäfte, deren Umsatz angekurbelt werden soll, denn wo ein potenzieller Kunde parkt, könnten stattdessen fünf Kunden laufen.

Die Stadt London geht als gutes Beispiel voran. Hier hat die Verkehrsbehörde eine Studie in Auftrag gegeben, wie oft Auto- und Radfahrende und Fußgänger die wichtigsten Einkaufsstraßen nutzen. Das Ergebnis führte dazu, dass in London bestimmte Innenstadtbereiche komplett für den Autoverkehr gesperrt wurden. In der Folge ging die Anzahl der Leerstände bei Geschäften zurück und der Umsatz im Einzelhandel stieg. Als weiterer positiver Nebeneffekt ist die soziale Interaktion in diesen Gebieten der Stadt enorm gestiegen, die Menschen halten sich gerne an diesen neu geschaffenen Freiräumen auf.

Martina Scharmann, Vorsitzende des Kreisverbands der Piratenpartei Frankfurt

„London, Amsterdam, Paris, Wien… alles Städte auf dem modernen Weg zu weniger Autos und Parkplätzen in der Stadt. Und Frankfurt will tatsächlich mehr Autos in die Stadt locken? Das wäre angesichts der Klimakrise ein fatales Signal. Stattdessen brauchen wir eine viel bessere Rad-Infrastruktur und endlich einen fahrscheinfreien ÖPNV, wie es die PIRATEN schon lange fordern“, so Martina Scharmann, Vorsitzende des Kreisverbands der Piratenpartei Frankfurt am Main.

Lebensmittelrückruf von Backwaren bei Rewe und Aldi

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Nachrichten Überregional | Der Lebensmittelhersteller Aldente GmbH ruft das Produkt „Bagels Sesam“ zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde ein zu hoher Gehalt an Pflanzenschutzmittelrückständen (Ethylenoxid) auf den Sesamsamen festgestellt. Der Artikel wurde bereits aus dem Verkauf genommen. Verkauft wurde das Produkt bei Rewe und Aldi-Süd.


Der Rückruf bezieht sich auf folgendes Produkt

  • Produkt: Bagels Sesam
  • Inhalt: 340 g
  • Marken: Mühlengold / Aldente`s Brotwelt
  • Barcode: 4061458025751 / 4044808580032
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 23.09.2020 bis 13.11.2020

 

Abbildungen: Aldente GmbH

Produkt kann zurück gegeben werden

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht von dem Rückruf betroffen. Verbraucher können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben. Der Kaufpreis wird den Kundinnen und Kunden dann erstattet.

Besitzer Gesucht: Hochwertiges Fahrrad im Fluss gefunden

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Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Sonntag wird der Polizei in Worms telefonisch mitgeteilt, dass sich im Fluss Pfrimm ein weißes Fahrrad befinden soll. Der Anruf ging gegen 10:30 Uhr bei der Polizei ein. Vor Ort kann durch die Beamten ein hochwertiges Fahrrad in der Pfrimm gesichtet werden. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Worms wurde das weiße Herrenrad aus dem Fluss gezogen.

Das Fahrrad ist bei der Polizei nicht als gestohlen registriert oder gemeldet worden. Falls der Besitzer sein Fahrrad wiedererkennt, dann kann er es mit einem Eigentumsnachweis bei der Polizei in Worms abholen.


 

Zu Besuch in der Biomasseanlage zwischen Wackernheim und Essenheim

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Nachrichten Essenheim | Die Biomasseanlage Essenheim befindet sich im Ober-Olmer Wald zwischen Wackernheim und Essenheim. Mit Hilfe von 15 Mitarbeitern wird dort der Bioabfall aus Mainz sowie den Landkreisen Mainz-Bingen und Donnersberg zu hochwertigem Kompost verarbeitet und vergärt. BYC-News war vor Ort, um mehr darüber zu erfahren.

Das Material wird zerkleinert und homogenisiert

Die Fahrzeuge der Entsorgungsbetriebe, die den Bioabfall anliefern, werden bei der Einfahrt und Ausfahrt gewogen um die Differenz und somit das Volumen der angelieferten Menge zu bestimmen.

Auch Privatpersonen können maximal ein Kofferraumvolumen mit Biomüll kostenfrei abgeben, größere Mengen werden berechnet. Der Abfall wird dann in einer Lagerhalle von den Anlieferern abgeladen. Auch Grünschnitt und Gartenabfälle werden angenommen. Da liegt das maximum bei einer Anlieferung pro Tag bei einem Maximalgewicht bis zu 200 Kilogramm.

Im ersten Schritt wird der Bioabfall in einer Mühle zerkleinert und homogenisiert. Das bedeutet, dass verschiedene Lieferungen von Grünschnitt und Bioabfall vermischt werden, um eine homogene Masse zu erhalten. In diesem Schritt werden auch mit einem Magnetabscheider metallische Gegenstände entfernt.

In Fermenter-Tunneln gärt das Material

Anschließend wird die Masse mit einem Radlader in sogenannte Fermenter Tunnel gefüllt. Diese Tunnel sind 30 Meter tief, fünf Meter hoch, fünf Meter breit und fassen ein Volumen von bis zu 350 Tonnen. Das Material bleibt dann 20 bis 21 Tage in den Tunneln und gärt dort. Bei der Gärung tritt Flüssigkeit aus, die Perkolat genannt wird. Diese Flüssigkeit wird aufgefangen und dem Gärgut von oben wieder zugeführt, um den Gärungsprozess zu beschleunigen. Bei der Vergärung entsteht ein Biogas, das kontinuierlich abgesaugt und in einem Biogasspeicher zwischengelagert wird.

Eingesetzt wird das Biogas zur Strom- und Wärmeerzeugung in einem Blockheizkraftwerk. Der erzeugte Strom wird zur Versorgung von rund 2.000 Einfamilienhaushalten ins öffentliche Netz eingespeist. Es müssen zu jeder Zeit mindestens fünf Tunnel befüllt sein, um ausreichend qualitativ hochwertiges Gas zu produzieren und das Blockheizkraftwerk zu betreiben.

Ein großes Problem ist jedoch der Kunststoff im Biomüll der unachtsam mit in die Biotonnen geworfen wird. Großmengen an Plastik müssen aussortiert und vom Biomüll getrennt werden. Das aussortierte Material wird dann in eine Müllverbrennungsanlage gefahren und entsorgt.

Das Material verrottet 21 Tage lang

Das Material wird nach dem Gärungsprozess dann einige Tage in einem Dekompaktierer gelagert, damit es sich absetzen kann. Anschließend wird es über ein Förderband in sogenannte Rotte-Tunnel eingefüllt. Insgesamt gibt es 13 Rotte-Tunnel mit einem Fassungvermögen von jeweils 320 bis 350 Tonnen. In einem der ersten Tunnel findet eine Form der Aerobisierung statt. Dabei wird dem Material Feuchtigkeit hinzugefügt, um den enthaltenen Bakterien einen Grundstoff zum Arbeiten zu geben. Dieser Prozess dauert vier bis fünf Tage.

Anschließend wird das Material in einen anderen Rotte-Tunnel umgefüllt. Dort wird dem Material in bestimmten Zeitintervallen auch Luft zugeführt, damit die Bakterien Leben und arbeiten können. Durch diese Bakterien zersetzt sich das Material, wobei eine natürliche Wärme von 60 bis 70 Grad entsteht. Bei diesen hohen Temperaturen sterben die Bakterien nach einigen Tagen ab und vernichten sich somit selbst. Nach fünf bis sieben Tagen wird das Material in einen weiteren Rotte-Tunnel umgelagert. Dort kühlt es ab und trocknet. Der gesamte Prozess der Verrottung dauert 21 Tage.

Ein Kreislauf entsteht

Am Ende des gesamten Prozesses entsteht ein hochwertiger und möglichst keimfreier Kompost, der konstant Nährstoffe abgibt. Somit entsteht ein Kreislauf, in dem man möglichst viel von dem was man der Natur entnimmt wieder zurück gibt. Der Kompost kann von Bürgerinnen und Bürgern direkt bei der Biomasseanlage in Essenheim gekauft werden.

Kartoffeln sorgen für Vollsperrung auf der Bundesstraße B9

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Nachrichten Worms | An diesem Samstag musste die Bundesstraße B9 bei Worms für mehrere Stunden vollgesperrt werden. Ein Mann aus Gimbsheim befuhr die Bundesstraße in Fahrtrichtung Mainz mit seinem Traktor und zwei Anhänger voll mit Kartoffeln.

Die Räder blockierten und der Anhänger kippte um

An der Einmündung „Am Rhein“ musste der Traktorfahrer eine Vollbremsung machen, da die kurz vor ihm befindliche Ampel auf rot sprang. Durch die harte Bremsung blockierten die Hinterräder der Traktors, sodass die beiden Anhänger mit Kartoffeln ins Schlingern kamen. Einer der Anhänger schaukelte sich auf und kippte schließlich um.

Ein Großteil der Kartoffeln verteilte sich auf der Bundesstraße B9. Zum Aufstellen des Anhängers und Reinigung der B9 musste die Strecke für rund drei Stunden vollgesperrt werden. Glücklicherweise kamen weder der Traktorfahrer noch andere Personen zu Schaden. Am umgekippten Anhänger entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe.

Mainz: Großteil der Corona-Demonstranten mit Attest

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Nachrichten Mainz | An diesem Samstag fanden mehrere Versammlungen zwischen 14:00 und 17:00 Uhr in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz statt. Die Polizei Mainz war zur friedlichen Durchführung und Gewährleistung der Versammlungsfreiheit im Stadtgebiet bei den Versammlungen.

Großteil ohne Mund- Nasenbedeckung unterwegs

Bei einer Anti-Corona-Maßnahmen Versammlung mit rund 250 teilnehmenden Personen am Rheinufer in Mainz, wurde von einer sehr hohen Anzahl von Personen keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Eine größere Personenanzahl wurde daher durch die Mainzer Polizei kontrolliert, allerdings konnten nahezu alle Teilnehmer ein Attest vorweisen, das diese vom Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind.

Bei dem Aufzug unter dem Motto „Menschlichkeit erleben“ kann ein durchweg positives Fazit gezogen werden, teilte die Polizei Mainz mit. Die gute Zusammenarbeit zwischen Versammlungsleitung und Polizeiführung führte zu einem reibungslosen und störungsfreien Ablauf im Innenstadtbereich.

Deutsche Umwelthilfe will Werbeprospekte verbieten

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Nachrichten Wirtschaft | Pro Jahr werden mehr als 28 Milliarden gedruckte Werbeprospekte ungefragt in deutsche Briefkästen verteilt – mit verheerenden Folgen für Umwelt, Klima und Müllaufkommen. Das geht aus einer neuen Auswertung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervor. Die allermeisten dieser Broschüren, die teils auch noch mit Plastik umhüllt sind, landen ungelesen im Müll. Dieser Werbeflut sagen die DUH und Sebastian Sielmann von Letzte Werbung deshalb jetzt mit einer gemeinsamen Petition den Kampf an.


„Werbung – Ja Bitte“ Schild

Sie fordern Bundesjustizministerin Christine Lambrecht auf, ein gesetzliches „Opt-in-Verfahren“ für unadressierte Werbepost einzuführen. Werbung dürfte dann nur noch in Briefkästen geworfen werden, wenn dies ausdrücklich erwünscht ist, etwa mit einem einfachen „Werbung – Ja bitte“-Schild. Rückendeckung hätte die Ministerin dafür in der Bevölkerung. Rund zwei Drittel der Menschen halten gedruckte Werbebroschüren für nicht mehr zeitgemäß, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag der DUH ergeben hat.

„Mehr als eine Million Tonnen nicht adressierte Werbung landen pro Jahr in deutschen Briefkästen. Riesige Abfallberge, vermüllte Hausflure sowie eine immense Ressourcenverschwendung und Klimabelastung sind die Folge. Für die zumeist ungelesenen Broschüren werden jährlich 1,1 Millionen Bäume gefällt. Das entspricht zweieinhalb Mal der Anzahl aller Straßenbäume Berlins, einer der grünsten Metropolen Europas. Diese Verschwendung ist nicht zu rechtfertigen. Zumal die Opt-in-Lösung gut für alle ist. Wer weiterhin Werbung will, bekommt sie. Der sinnlos umweltschädliche Großteil aber wird eingespart. Justizministerin Lambrecht muss jetzt handeln“, sagt die Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.

„Werbung – Nein danke“-Aufkleber

„Im Internet muss für die Zusendung von Werbung ein Einverständnis gegeben werden. Gedruckte Werbung darf hingegen in alle Briefkästen eingeworfen werden, die nicht mit einem „Werbung – Nein danke“-Aufkleber gekennzeichnet sind. Das ist nicht nachvollziehbar. Laut der Universität Gießen wird die Werbepost von 85 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher gar nicht erst gelesen. Es besteht ein Bedürfnis nach weniger Werbemüll und mehr Klimaschutz und nicht umgekehrt. Deshalb ist es wichtig, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich an unserer Petition für ein Opt-in-Verfahren beteiligen, um die Werbeflut endlich zu beenden. Jede Stimme zählt“, sagt der Mitinitiator der Petition und Vorstand des Vereins Letzte Werbung Sebastian Sielmann.



42 Milliarden Liter Wasser verbraucht

Dass ein solches Opt-in-System starke Effekte erzielt, zeigt etwa die niederländische Hauptstadt Amsterdam, die es schon 2018 eingeführt hat. Laut Stadtverwaltung werden dadurch pro Jahr 6.000 Tonnen Papier und zwischen 650 und 750 Fahrten der kommunalen Müllabfuhr eingespart. Wie notwendig Einsparungen in Deutschland wären, zeigen neue Berechnungen der Universität Gießen und der DUH. Für die Herstellung der 28 Milliarden Prospekte werden pro Jahr 42 Milliarden Liter Wasser verbraucht – damit könnte man annähernd alle Haushalte der Millionenstadt Köln versorgen. Hinzu kommen 4,3 Milliarden Kilowattstunden Energie, das ist mehr als alle Einwohner Kölns und Münchens zusammen an Haushaltsstrom im Jahr verbrauchen. Außerdem werden 1,1 Millionen Bäume gefällt.

 

Eine Alternative zu gedruckten Broschüren sind Internet-Prospektportale

In der Befragung sahen das auch zwei Drittel der Menschen so. „Die Wege, über die sich Verbraucherinnen und Verbraucher informieren, ändern sich zunehmend. Smartphones, Tablets und Notebooks sind in nahezu jedem Haushalt vorhanden und bieten Möglichkeiten, Informationen in Echtzeit und ganz ohne Müllproblem abzurufen. Händler dürfen nicht länger nach dem Gießkannenprinzip Werbeprospekte verteilen lassen, sondern sollten im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes verstärkt auf Angebotsinformationen im Internet setzen und Anreize für deren Nutzung schaffen“, fordert der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Mainz: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall am Forsthaus Ober-Olm

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Nachrichten Mainz | Am heutigen Samstagnachmittag (26.09.2020) gegen 15:15 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Mainz und Ober-Olm. Der Unfall ereignete sich im Kreuzungsbereich der Landstraßen L426 und L427 auf Höhe des Forsthauses.


Ein Fahrzeug wurde gegen eine Ampel geschleudert

Der Fahrer des Toyota Avensis befuhr die Landtsraße L427 von Mainz-Drais in Fahrtrichtung Ober-Olm. Zeitgleich war ein schwarzer Volkswagen Touran auf der Landstraße L426 unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Touran prallte dabei gegen den hinteren Teil des Toyota, woraufhin dieser gegen eine Ampel geschleudert wurde.

Zwei Personen wurden bei dem Verkehrsunfall verletzt und durch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Mainz: zwei verletzte bei verkehrsunfall am forsthaus ober-olm
Foto: Thorsten Lüttringhaus