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Roger Lewentz ernennt Absolventen zu Polizei-Kommissaren

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Polizei Mainz
Polizei Mainz

Nachrichten Mainz | Innenminister Roger Lewentz hat insgesamt 228 Absolventinnen und Absolventen des 18. Bachelorstudiengangs sowie neun Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs die Ernennungsurkunden überreicht.


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Minister Lewentz bei der Graduierungsfeier in Morbach

„Der Polizeiberuf ist so facettenreich, wie kaum ein anderer. Die Möglichkeit, Gutes zu bewirken, Menschen in Not zu helfen und in schwierigen Krisensituationen zu bestehen, kann unglaublich motivierend sein. Die Polizei des Landes Rheinland-Pfalz ist eine offene, tolerante und von kultureller Vielfalt geprägte Organisation. Die mehr als 1600 aktuell an der Hochschule der Polizei Studierenden haben Wurzeln in fast 50 verschiedenen Nationen. Dies tut uns und unserer Polizei gut. Extremismus, Rassismus und von Vorurteilen geleitetes Handeln haben in unserer Polizei – aber auch gegenüber unserer Polizei keinen Platz“

In diesem Jahr schlossen 70 Frauen und 158 Männer ihr Bachelorstudium an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz erfolgreich ab. Der Freundeskreis der Hochschule der Polizei RP e.V. überreichte der Studiengangsprecherin Nina Schäfer den Campuskulturpreis für besonders herausragendes Engagement. Zudem wurden drei Frauen und sechs Männer nach dem Ende ihres dreijährigen Masterstudiengangs an der Deutschen Hochschule der Polizei zu Polizei- bzw. Kriminalrätinnen und -räten ernannt.

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Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei RP

„Studieren war in diesem Jahr für alle eine ganz neue Herausforderung. Alle Beteiligten haben sich jedoch schnell und kompetent an die neue Situation angepasst. Diese Erfahrung wird helfen, in Zukunft Unvorhergesehenes nicht als Hindernis, sondern als Chance zu begreifen und Veränderungen professionell zu begegnen“.

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Rüsselsheim startet Mobilitätsumfrage am Bahnhofsplatz und Online

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Bahnhof Rüsselsheim
Bahnhof Rüsselsheim

Nachrichten Rüsselsheim | In der kommenden Zeit wird die Stadt Rüsselsheim am Main gemeinsam mit den Projektpartnern Carré Mobility und der Frankfurt University of Applied Sciences an drei Tagen mit einem Informationsstand auf dem Bahnhofsplatz und an der Elisabethenstraße vertreten sein. Dies geschieht im Rahmen des Förderprojekts Mobilitätswerkstadt 2025.


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Informationen über die Online-Umfrage

Dort wollen sie vor allem Pendelnde, Gewerbetreibende und Quartiersanwohnende rund um das Areal des Bahnhofs über eine laufende Online-Befragung informieren und zur Beteiligung anzuregen. Das Ziel der Befragung ist es, eine passgenaue Mobilitätslösungen für den täglichen Bedarf in Rüsselsheim zu entwickeln. Die Verantwortlichen des Projekts möchten erfahren, wie es um die täglichen Wege zur Arbeit, zum Ausbildungsplatz oder in der Freizeit in Rüsselsheim bestellt ist. Außerdem möchten sie ein Gefühl dafür bekommen, wie künftige Mobilitätsangebote und Services aussehen sollen.

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Gewerbetreibende werden direkt angesprochen

Die Informationsstände werden am 30. September und dem 28. Oktober am Bahnhofsplatz sowie am 14. Oktober in der Elisabethenstraße vor Ort sein. Zusätzlich werden die Anwohnenden mit Flyern informiert. Gewerbetreibende im Umfeld des Bahnhofs werden direkt angesprochen.

Die Online-Befragung ist explizit auf Wohn- beziehungsweise Mischgebiete, wie beispielsweise das Bahnhofsquartier ausgelegt und im Internet unter www.carre-mobility.de/survey zu finden.

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Mehr öffentliches WLAN für Wackernheim und Ingelheim

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Nachrichten Ingelheim | „Die Stadt Ingelheim hat die öffentliche digitale Infrastruktur für Vereine und Private weiter ausgebaut“, erklärt Sport- und Kulturdezernentin Eveline Breyer. Ab sofort gibt es kostenfreies WLAN im Stadion im Blumengarten, im Dorfgemeinschaftshaus Wackernheim, auf den Vorplätzen des Kindergemeinschaftshauses Süd und im Stadtteilhaus und Bürgerraum in Ober-Ingelheim in der Bahnhofstraße. Damit werden die bereits eingerichteten WLAN-Standorte im Innenstadtbereich ergänzt.


„Ich freue mich sehr, dass wir als Stadt kontinuierlich unseren Beitrag zur Digitalisierung leisten können“, so Eveline Breyer. Und weiter: „Vor allem das Stadion im Blumengarten und das Dorfgemeinschaftshaus Wackernheim sind für die Bürgerinnen und Bürger wichtige Treffpunkte, an denen besonders großer Bedarf an einem WLAN-Zugang besteht.“

Die Bereitstellung der Zugänge bietet nicht nur Vorteile für alle Besucherinnen und Besucher, die schnell online Nachrichten abrufen oder etwas recherchieren möchten. „Auch die Arbeit in den Sportvereinen und Bürgerhäusern wird weiter immer digitaler, wofür die notwendige Infrastruktur geschaffen werden muss. In diesem Zusammenhang stellen die neuen WLAN-Zugänge einen wichtigen Baustein dar“, betont Breyer.

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Wiesbaden: Neugestaltung der Außenbereiche im Schelmengraben

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Nachrichten Wiesbaden | Die Eingänge und Außenbereiche der Hochhäuser August-Bebel-Str. 29 und 31 sowie Hans-Böckler-Straße 75 im Schelmengraben in Wiesbaden werden im kommenden Jahr modernisiert. Die GWH und das Stadtteilmanagement in Trägerschaft der BauHaus-Werkstätten stellten am 17. September das Ergebnis der Mieterbeteiligung vor.


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Reger Austausch mit den Mieterinnen und Mieter

Im Sommer hatte es einen regen Austausch mit den Mieterinnen und Mieter gegeben, zahlreiche Anregungen und Wünsche zu Sitzgelegenheiten, Spielgeräten und der Müllsituation wurden aufgenommen. In den folgenden Wochen forderten die Mitarbeiterinnen des Stadtteilmanagements alle Besucher des Stadtteilbüros auf, an Stellwänden Klebepunkte für ihre Favoriten unter den Vorschlägen zu vergeben. Auch auf der Straße sprach man Passanten an und fragte in der Kita Hans-Böckler-Straße die Kinder nach ihren Lieblings-Spielgeräten.

Bänke aus Holz mit Rückenlehnen und Tischen, eine „Drehscheibe“, ein Trampolin, eine Vogelnestschaukel sowie Mehrgenerationen-Sportgeräte waren die Favoriten und werden im Lauf des Jahres 2021 im Umfeld der drei Häuser aufgestellt. Dazu kommt jeweils eine Sandspielgelegenheit direkt am Haus für die Kleinsten. Die Vordächer aller drei Häuser werden erneuert und durch größere Windfänge mit Doppeltüren ergänzt.

Darüber hinaus erhalten alle Eingänge einen ebenerdigen Zugang und einen glatten Belag, der die Nutzung mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator vereinfacht. Mit den Arbeiten wird in diesem Jahr an der August-Bebel-Straße 29 begonnen. Die GWH investiert insgesamt über 1,5 Millionen Euro. Teilfinanziert wird das Sanierungsprojekt aber auch über das Programm „Sozialer Zusammenhalt“, ehemals „Soziale Stadt“, das im Schelmengraben schon seit mehreren Jahren erfolgreich läuft.

Die Müllentsorgung ist in den Häusern mit je 88 Wohnungen ein zentrales Thema. Die Müllschlucker, die zur Erstausstattung der Häuser gehörten, können aufgrund der heute üblichen Mülltrennung nicht mehr verwendet werden. Es werden neue und abschließbare Mülltonnenabstellplätze gebaut, die auch näher an der Straße stehen werden. Sobald sie errichtet sind, soll das Konzept der Mülltrennung den Mieterinnen und Mietern über Mitmachaktionen noch einmal intensiv nähergebracht werden – mit dem gemeinsamen Ziel die Entsorgungsgebühren zu reduzieren.

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Betriebliche Gesundheitsförderung: Bis zu 600 Euro jährlich steuerfrei

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Nachrichten Gesundheit | Arbeitgeber können ihren Angestellten bestimmte Gesundheitskurse finanzieren – steuerfrei. Früher lag die Grenze bei 500 Euro im Jahr, seit 2020 sind bis zu 600 Euro möglich. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) zeigt, welche Bedingungen erfüllt sein müssen.


Betriebliche Gesundheitsförderung nennt sich dieses Prinzip

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist der Schutz der Gesundheit noch mehr zu einem der wichtigsten Themen geworden – auch für Arbeitgeber. Unterstützt werden sie dabei von Krankenkassen, die verschiedene Gesundheitskurse für Arbeitnehmer anbieten. Und von der Finanzverwaltung, die seit 1. Januar 2020 Arbeitgeberzuschüsse von bis zu 600 Euro pro Jahr und Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsfrei anerkennt.

Zwei Voraussetzungen gelten für die betriebliche Gesundheitsförderung

Folgende Bedingungen sind an die steuer- und sozialversicherungsfreie betriebliche Gesundheitsförderung geknüpft – erste Bedingung: Der Arbeitgeber überweist dem Mitarbeitenden die Zuschüsse zusätzlich zum Arbeitslohn.

Die zweite Bedingung ist, dass Mitarbeitende nur Zuschüsse für Kurse erhalten, die den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern. Dazu gehören:

  • Bewegungsprogramme, zum Beispiel Rückenkurse
  • Ernährungsangebote, zum Beispiel zur Reduktion von Übergewicht
  • Aufklärungskurse zum Suchtmittelkonsum, zum Beispiel Rauchentwöhnung
  • Kurse zur Stressbewältigung, zum Beispiel autogenes Training

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, steht den Mitarbeitenden ein Freibetrag von bis zu 600 Euro pro Jahr zu. Erhält ein Mitarbeitender mehr Geld von seinem Arbeitgeber, muss er nur den Teil der Zuschüsse versteuern, der über dem Freibetrag liegt. Beispiel: Zahlt der Arbeitgeber 650 Euro für die Gesundheitsförderung, werden nur auf 50 Euro Steuern fällig.



Kurse im Unternehmen sind Sachleistungen

In großen Firmen fanden Kurse zur Gesundheitsförderung vor Ausbruch der Corona-Pandemie häufig im eigenen Gebäude statt. Unter Wahrung der aktuell geltenden Abstands- und Hygiene-Regeln ist das prinzipiell auch jetzt wieder möglich. Der Arbeitgeber übernimmt dann die Kosten direkt. Steuerlich gesehen erhalten Mitarbeitende eine Sachleistung – und genau wie bei der Geldleistung gilt: Die Gesundheitsförderung ist bis zu 600 Euro steuerfrei. Und alles, was darüber liegt, muss versteuert werden.

Bestimmte Maßnahmen werden nicht gefördert

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) hat aufgelistet, welche Kosten und Maßnahmen nicht zur betrieblichen Gesundheitsförderung zählen und deshalb keine Steuererleichterung bringen:

  • Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen
  • Maßnahmen ausschließlich zum Erlernen einer Sportart
  • Trainingsprogramme mit einseitigen körperlichen Belastungen
  • Massagen
  • Maßnahmen von Anbietern, die ein wirtschaftliches Interesse am Verkauf von Begleitprodukten haben – zum Beispiel Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel
  • Maßnahmen, die den Einsatz von Medikamenten zur Gewichtsabnahme, Formula-Diäten (Nahrungsersatz oder Nahrungsergänzungsmittel) sowie extrem kalorienreduzierter Kost propagieren

Auf den Internetseiten der Krankenkassen finden Interessierte die förderfähigen Kursangebote in ihrer Region.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

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Wirte richten sich auf das Wintergeschäft ein

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Der warme und vor allem trockene Sommer hat den Mainzer Wirten geholfen, mit den Corona-Auflagen zurecht zu kommen. In Herbst und Winter wird das schwerer. Der Mainzer Kultimbiss „Zum Schorsch“ hilft sich mit geänderten Öffnungszeiten.

Influenzaimpfung für alle BARMER-Versicherten kostenfrei

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Nachrichten Gesundheit | Angesichts steigender Corona-Fallzahlen rät die BARMER dringend zur zeitnahen Grippeschutzimpfung, die für alle BARMER-Versicherten kostenfrei ist. So ist die Zahl der krankgeschriebenen BARMER-Versicherten aufgrund einer Covid-19-Infektion von der 34. Kalenderwoche (16. bis 22. August) auf die 36. Kalenderwoche (30. August bis 5. September) von 2.853 sprunghaft auf 3.451 Fälle gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs um 21 Prozent.


Martin Till, Landeschef der BARMER in Hessen

„Die Zahl der Corona-Erkrankten wird weiter zunehmen. Eine Grippeschutzimpfung für diesen Winter ist wichtiger denn je, um mögliche schwerwiegende Doppelerkrankungen mit Covid-19 zu vermeiden und um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten“

Erste Politiker fordern eine kostenlose Grippeschutzimpfung für alle Menschen. Die BARMER habe bereits vor Wochen reagiert und übernehme die Kosten der Influenzaimpfung für alle ihre Versicherten, und zwar unabhängig von ihrem Risikostatus.

Vollständiger Impfschutz nach zwei Wochen aufgebaut

Allem voran die Risikogruppen sollten sich zeitnah impfen lassen. Dazu zählten etwa Schwangere, ältere Menschen und chronisch Kranke. Wer gegen die Grippe geimpft sei, könne eine besonders gefährliche Doppelinfektion von Covid-19 und Influenza vermeiden. Je früher man sich gegen die Grippe impfen lasse, desto besser, so Martin Till. Die Grippesaison beginne in der Regel Anfang Oktober und ende Mitte Mai. Nach der Impfung dauere es bis zu 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut sei. Vor allem für Risikogruppen könnten Influenzaviren lebensbedrohlich sein. Im Winter 2017/2018 hätten sich knapp 350.000 Menschen mit dem Grippevirus infiziert, etwa 25.000 seien daran gestorben.

Weinmajestäten engagieren sich für Palliativstation in Bad Kreuznach

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Nachrichten Bad Kreuznach | Die Weinprinzessinnen der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach überreichten im September einen Scheck über 1.000 Euro an die Leitung der Palliativstation des Krankenhauses St. Marienwörth. Alicja Stumpf, Eva-Maria Reul und Dorothee Zahn kamen eigens zur Scheckübergabe zum Krankenhaus und übergaben ihn an den leitenden Oberarzt Robert Gosenheimer und die Abteilungsleiterin Gülnur Özkiran.


Die Weinkönigin Alisa Hemb nebst ihren drei Prinzessinnen hatten am ersten Adventswochenende im vergangenen Jahr einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Fürfeld betrieben. Glühwein, Kinderpunsch, sogar „Kinderriegel“likör und selbstgemache Chips fanden reißenden Absatz auf dem sehr gut besuchten Markt. Der Verkauf brachte einen Reingewinn von 1.000 Euro ein und das Quartett entschied sich übereinstimmend zur Übergabe an die Palliativstation des Krankenhauses St. Marienwörth.

Weinprinzessin Alicja Stumpf erklärt: „Uns war es wichtig, eine lokale Einrichtung in der Nähe unseres Heimatdorfes zu unterstützen. Die hier geleistete Arbeit finden wir sehr wichtig und schätzen es sehr, dass es im Bedarfsfall in der Nähe Hilfe gibt. Aus unserem nahen Umfeld haben wir mehrfach erfahren dürfen, dass die Patienten und die Angehörigen hier sehr zufrieden waren und sich sehr gut aufgehoben fühlten. Mit unserer Spendenübergabe möchten wir auf solche wichtigen Einrichtungen und auf die unersetzlichen und unermüdlichen Pflegenden hinweisen.“

Robert Gosenheimer und Gülnur Özkiran danken sehr herzlich für die 1.000 Euro Spende. Beide haben sich für die Anschaffung eines sogenannten Patientenlifters entschieden. Gülnur Özkiran ist überzeugt: „Für Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit ist die Zeit außerhalb des Bettes eine besondere Zeit, die so häufig wie möglich genutzt werden sollte. Das steigert das Wohlbefinden enorm.“

Ingelheim: Unangemeldeter Sperrmüll fällt zu Lasten der Allgemeinheit

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Müll, Sperrmüll
Müll, Sperrmüll

Nachrichten Ingelheim | Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) und die Untere Abfallbehörde der Kreisverwaltung Mainz-Bingen bitten die Bürgerinnen und Bürger darum, ihren haushaltseigenen Sperrmüll anzumelden. Haushalteigenen Sperrmüll zu bereits rausgestelltem Sperrmüll der Nachbarn dazuzustellen ist keine Option.


Illegaler Müll muss separat eingesammelt werden

Dieser gilt dann unter Umständen als illegaler Müll und muss separat eingesammelt werden. Die Abholung der illegal abgelagerten Abfälle sei sehr ärgerlich, wie die Mitarbeitenden der Unteren Abfallbehörde bestätigen, denn dafür käme die Allgemeinheit auf. Zusätzlich wird darum gebeten, den angemeldeten Sperrmüll erst am Abend vor der Abholung rauszustellen. Vorher rausgestellter Sperrmüll gilt als Ordnungswidrigkeit und kann unter Umständen ein Bußgeld nach sich ziehen. Probleme mit illegalem Müll sind zuletzt vermehrt in der Ortsgemeinde Nackenheim aufgetreten.

Die Anmeldung von Sperrmüll ist über das Sperrmüllformular auf der Homepage des AWB und über die Sperrmüllkarten auf der hinteren Umschlagseite des Abfallkalenders möglich, der Ende des Jahres in die Haushalte geliefert wird. Die Anmeldung erfolgt getrennt nach Sperrmüll und Metallsperrmüll. Abgeholt wird nur, was auch angemeldet wurde; die maximale Abfuhrmenge beträgt zwei Kubikmeter. Größere Mengen, beispielsweise aus Haushaltsauflösungen, müssen über zugelassene Containerdienste entsorgt werden. Alternativ kann der Sperrmüll auch beim Entsorgungszentrum Budenheim gebührenpflichtig abgegeben werden.

Im Landkreis Mainz-Bingen gibt es zwei Sperrmüllsysteme. In der Mehrzahl der Kommunen kann Sperrmüll über zwei Abruftermine für Sperrmüll und Metallsperrmüll pro Haushalt und Jahr zur Abholung angemeldet werden. In einigen wenigen Ortschaften gibt es hingegen einen festen Sperrmülltermin für die gesamte Gemeinde sowie einen Abruftermin für Sperrmüll und Metallsperrmüll pro Haushalt. Welches Sperrmüllsystem für welche Kommune gilt, ist auf der Homepage des AWB unter www.awb-mainz-bingen.de einsehbar. Weitere Informationen gibt es auch unter der AWB-Servicenummer: 06132 / 787 – 7080.

Artikelempfehlung: Zu Besuch in der Biomasseanlage in Essenheim

Weitere Vollsperrung der Beethovenstraße in Gustavsburg

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Nachrichten Kurzmeldung | Ab dem kommenden Montag (5.10.2020) bis voraussichtlich Mitte November wird die Beethovenstraße, bis zur Kreuzung der Jakob-Fischer-Straße, voll gesperrt. Auch die Parkplätze der Volksbank sind dann gesperrt. Grund dafür sind Kanal- und Fahrbahndeckenerneuerungen und Schachtarbeiten. Während dieser Zeit können die Grundstücke in diesem Bereich nur über die Gehwege erreicht werden. Eine Zufahrt mit dem PKW zu den Grundstücken wird nicht möglich sein.


 

Neue Studie bestätigt Messergebnisse der Deutschen Umwelthilfe

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Auspuff
Auspuff

Nachrichten Umwelt | Eine vom International Council on Clean Transportation (ICCT) und Fraunhofer Institut (ISI) veröffentlichte Studie bestätigt die Messergebnisse der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu extrem überhöhten Spritverbräuchen und damit CO2-Emissionen von Plug-In-Hybriden (PHEV).


Die Untersuchungsergebnisse sind alarmierend

Die DUH forderte die für den Klimaschutz zuständige Bundesumweltministerin Svenja Schulze deshalb auf, ihre Strategie zur Förderung der Elektromobilität anzupassen. Die alarmierenden Untersuchungsergebnisse müssen zu einem Stopp jeglicher Förderung oder Anerkennung von PHEV als Elektro-Pkw noch in 2020 führen, so die Umweltschutzorganisation.

  • Auswertung von 100.000 Fahrzeugen zeigt bei Dienstwagen 82 Prozent Fahranteil mit schmutzigem Verbrenner
  • Tatsächliche Klimagasemissionen bis zu vier Mal so hoch wie die amtlichen Angaben
  • DUH fordert von der für Klimaschutz zuständigen Bundesumweltministerin Schulze ein Ende jeglicher Förderung für Plug-In Hybrid-Pkw noch in 2020

Die Studie zeigt, dass Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen der insgesamt mehr als 100.000 ausgewerteten PHEV-Modelle im Realbetrieb auf der Straße durchschnittlich zwei bis vier Mal so hoch sind wie die amtlichen Angaben. Der reale elektrische Fahranteil der mit Verbrennungsmotor und elektrischem Hilfsmotor ausgestatteten Fahrzeuge hingegen ist gerade bei den mit bis zu mehreren zehntausend Euro pro Fahrzeug von der Bundesregierung geförderten Elektro-Dienstwagen mit 18 Prozent minimal.

Zu 82 Prozent werden Plug-In-Dienstwagen mit technisch besonders rückständigen, spritdurstigen Verbrennungsmotoren gefahren. Die DUH hatte Anfang September Daten eigener Abgasmessungen typischer Plug-In-Pkw vorgelegt, nach denen der Verbrauch der getesteten PHEV im realen Straßenbetrieb die amtlichen Angaben in der Spitze um bis zu 600 Prozent übersteigt.



Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH

„Übermotorisierte Plug-In-Hybride sind in Wirklichkeit Klimakiller-Pkw mit besonders hohen CO2-Emissionen im Realbetrieb. Bundesumweltministerin Schulze muss nun als für den Klimaschutz zuständiges Kabinettsmitglied die Reißleine ziehen und sofort jegliche finanzielle Förderung beziehungsweise die absurde Anerkennung als Elektro-Dienstwagen beenden. Es ist verheerend, wenn beispielsweise ein Porsche Cayenne mit mehr als 5-facher Überschreitung des CO2-Grenzwerts noch mit bis zu 26.000 Euro steuerlich vergünstigt wird“.

Die Studie wertet Verbrauchsdaten von privat und dienstlich genutzten PHEV aus. Sie beziehen sich auf 66 Modelle in 202 Modellvarianten.

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH

„Die neue Studie unterstreicht, was wir seit Jahren fordern: Schluss mit den vollkommen unrealistisch niedrigen Testangaben für Verbrauch und klimaschädliche Emissionen – insbesondere bei Plug-In-Hybriden. Diese Täuschung, mit der Kunden zum Kauf verlockt und Steuervorteile ertrickst werden, muss endlich vorbei sein. Wir brauchen ehrliche Angaben, die auf dem realen Verbrauch basieren, gemessen auf der Straße. Nur damit werden wir die Klimaziele einhalten können. Das ist auch eine klare Botschaft an die EU Kommission, die die Revision der CO2-Regulierung für das kommende Jahr angekündigt hat“.

Ingelheim: Sparkassen Versicherung spendet Wärmebildkamera an die Feuerwehr

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Nachrichten Ingelheim | Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim am Rhein haben für ihre Einsätze eine zusätzliche Wärmebildkamera der SV Sparkassen Versicherung im Wert von 1.600 Euro erhalten.


Diese fördert seit Jahren viele Feuerwehren unter anderem mit Zuschüssen für Brandschutzkoffer, aber vor allem für innovative Feuerwehrausrüstungen. So ist geplant, bis 2023 mehr als 800 versicherte Kommunen mit einer kostenlosen Wärmebildkamera auszustatten. Insgesamt investiert die SV SparkassenVersicherung damit rund 1,3 Millionen in die Feuerwehrförderung.

Ingo Baseler, stellvertretender ehrenamtlicher Wehrleiter

„Bei zahlreichen Einsätzen muss schnell gehandelt werden. Hohe Temperaturen und schlechte bis gar keine Sicht erschweren oft das Einsatzgeschehen. Dank einer solchen Kamera erhalten wir schnell ein Bild und können vermisste Personen oder Brandherde lokalisieren.“ Denn eine Wärmebildkamera wandelt die Infrarotstrahlung, die von der Wärmequelle ausgeht, in ein für einen Menschen sichtbares Bild um. „Aber auch bei Gefahrguteinsätzen oder bei Verkehrsunfällen ist diese Kamera ein wichtiges Hilfsmittel“, so Dr. Christiane Döll, zuständige Feuerwehrdezernentin.

Christiane Döll bedankt sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Ralf Claus für die Förderung. Beide bekräftigen: „Die Ausrüstung der Ingelheimer Feuerwehr ist bereits auf einem hohen Niveau, aber die Zusammenarbeit mit der Sparkassen-Versicherung hat nun eine wertvolle Ergänzung ermöglicht.“

Abzocke durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter

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Windows, Mitarbeiter, Betrüger
Windows, Mitarbeiter, Betrüger

Seit Wochen häufen sich bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wieder einmal Beschwerden wegen unerwünschter Anrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter. „Die Masche mit dem angeblich virenverseuchten Computer hat derzeit wieder Hochkonjunktur“, so Jennifer Kaiser von der Verbraucherzentrale. Sie rät, solche Gespräche sofort zu beenden.


„Die Masche variiert immer wieder“, so Kaiser. „In der Vergangenheit öffnete sich auf dem PC der Nutzer ein Popup-Fenster. Darin wurden sie aufgefordert wegen eines angeblichen Virenbefalls eine 0800er Nummer anzurufen.“ In den letzten Wochen häufen sich hingegen wieder Beschwerden über unerlaubte Telefonanrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter.

Typische Fälle:

Ein angeblicher Mitarbeiter des technischen Supports von Microsoft behauptet beim Anruf, Betrüger hätten sich Zugriff auf den Computer verschafft. Der Zugriff sei bislang unentdeckt geblieben, weil die Betrüger die Warn-E-Mails, die Microsoft angeblich verschickt habe, sofort gelöscht hätten.

In einem anderen Fall wurde ein Verbraucher an einem Tag über fünf verschiedene Telefonnummern kontaktiert, um ein angebliches Problem an seinem PC zu beheben.

In anderen Fällen erhalten die Betroffenen mindestens zwei Mal pro Woche Anrufe von Personen, die behaupten, Microsoft-Mitarbeiter zu sein und ihnen weismachen wollen, ihr Computer sei infiziert.

Microsoft führt keine unaufgeforderten Anrufe durch

„Eins haben sämtliche Anrufe gemeinsam“, so Kaiser. „Die Anrufer sprechen entweder ein sehr schlechtes Deutsch oder kommunizieren auf Englisch.“ Die angezeigten Rufnummern können nicht zurückgerufen werden. Bei allen Rufnummern erfolgt die Ansage, die gewählte Rufnummer sei leider nicht verfügbar.

Microsoft führt nach eigenen Angaben keine unaufgeforderten Telefonanrufe durch, um schadhafte Geräte zu reparieren. Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen fast ausschließlich per E-Mail.

Tipps vom LKA und der Verbraucherzentrale

Das Gespräch mit einem vermeintlichen Support-Mitarbeiter sollte schnellstmöglich beendet werden. Denken Sie daran, wenn Unbekannte am Telefon sind: Legen Sie auf! – das ist keinesfalls unhöflich.

In keinem Fall sollten persönliche Daten preisgegeben werden.

Bei einem derartigen Telefonat sollte keine Fremdsoftware erworben oder gar auf dem eigenen Computer, Tablet oder Smartphone installiert werden.

Wer auf die Handlungsanweisungen des Anrufers eingegangen ist, sollte den Computer vom Internet und Strom trennen und den Betrugsfall der Polizei melden. Das geht zum Beispiel bei der Internetwache des jeweiligen Bundeslandes.

Zusätzlich bietet Microsoft ein Formular an, um Betrugsversuche zu melden. Anschließend sollte der betroffene Rechner nach Freigabe von der Polizei von einem Computerspezialisten auf Schadsoftware überprüft werden.

Wer zwar richtig gehandelt hat und nicht auf einen Betrugsversuch hereingefallen ist, kann die Telefonnummer des Anrufers ebenfalls bei der Polizei melden und zusätzlich bei der Bundesnetzagentur Bescheid geben, die bei Missbrauch Telefonnummern abschalten kann.

Weitere Informationen rund um das Thema Abzocke durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter finden Sie auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale.

Auch die Polizei bietet online Informationen zu dem Thema:

Mainzer Mobilität nimmt Probleme der Fahrgastbeförderung ernst

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Nachdem die Mainzerin Beate Walter, die mit körperlichen Einschränkungen zu kämpfen hat, in der Vergangenheit mehrfach von Straßenbahnen an den Haltestellen einfach stehen gelassen worden ist (wir berichteten), hat die Mainzer Mobilität nun gehandelt.


Durch die Berichterstattung von BoostyourCity, hatte sich der städtische Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Bernd Quick mit der Mainzer Mobilität in Verbindung gesetzt, um den Vorfall zu klären.

Wie Michael Theurer, Pressesprecher der Mainzer Mobilität, Boostyourcity gegenüber mitteilte, gäbe es ganz klare Dienstanweisungen an die Fahrer, wie mit älteren Menschen, mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und Reisenden mit Kindern umzugehen sei. Hier müsse nach Aufforderung aktive Unterstützung gewährt werden.

Technische Voraussetzungen sind vorhanden

„Im Bedarfsfall werden hierfür beim Ein- und Ausstieg die technischen Hilfsmittel wie die Rampe und das Kneeling (Absenken des Fahrzeuges) eingesetzt.“, so Theurer. Alle Busse der Mainzer Mobilitätsflotte besitzen die technischen Hilfsmittel der Rampe und das Kneeling. Auch die erste und zweite Niederflurgeneration der Straßenbahnen sind mit einer Rampe als Hilfsmittel ausgestattet.

Mainzer mobilität nimmt probleme der fahrgastbeförderung ernst
Symbolfoto: Thorsten Lüttringhaus

Das solche traurige Vorfälle in Zukunft sich nicht wiederholen, hat die Mainzer Mobilität sich intern noch einmal an ihrer Fahrer gewendet. „Wir haben die Beschwerde zum Anlass genommen, intern noch einmal in einer Bekanntmachung an das Fahrpersonal auf die Thematik hinzuweisen und die Fahrerinnen und Fahrer entsprechend sensibilisiert“, so Michael Theurer.

Forderungen der Politik

Auch seitens der Politik werden Forderungen laut, entsprechenden Vorschriften dahingehend zu ändern, das sowas nicht mehr vorkommen kann. „Da muss auf jeden Fall etwas passieren und ich denke es sollte kein großes Problem sein, das in den Richtlinien umzusetzen“, so Torsten Rohe (CDU-Stadtbezirksvorsitzender der Mainzer Neustadt). Bereits aktiv um die Belange der Betroffenen, kümmert sich Bernd Quick auch in dieser Angelegenheit. So wird er noch einmal ein persönliches Gespräch mit der Betroffenen Beate Walter suchen.

Unsere bisherige Berichterstattung:

Worms am Mittag: 46-Jähriger mit 4,76 Promille unterwegs

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Das er überhaupt noch Laufen konnte, grenzt schon an ein Wunder. Am gestrigen Montagmittag (29.10.2020) war gegen 13:00 Uhr ein 46-jähriger Wormser zu Fuß in der Mainzer Straße in Worms unterwegs. In Höhe eines Fitnessstudios stürzte er über ein in einem Fahrradständer abgestelltes Fahrrad, wobei dieses in Mitleidenschaft gezogen wurde.


Erst versuchte sich der Eigentümer mit dem 46-Jährigen zu einigen. Als dieses jedoch nicht gelang, zog er die Polizei hinzu. Vor Ort bemerkten die Beamten eine Alkoholfahne bei dem 46-Jährigen. Ein direkt durchgeführter Alkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von sage und schreibe 4,76 Promille.

Aufgrund des extrem hohen Alkoholwertes wurde der Rettungsdienst mit alarmiert. Dieser brachte den Mann dann mit dem Rettungswagen ins Klinikum zur weiteren Beobachtung.