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Freizeittipp: Mit dem Fahrrad durch Rheinhessen

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Bingen Rheinufer
Bingen Rheinufer

Nachrichten Rheinhessen | Mit dem Fahrrad durch Rheinhessen zu fahren ist wohl die schönste Art, Deutschlands größtes Weinbaugebiet zu erkunden. Durchgehend führen beschilderte Routen für Radfahrer an dem Rhein und der Selz entlang. Vorbei an Weinbergen und Obstplantagen.


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Tolle Ausblicke und viel Sonne

Die weltbekannten Weinorte bieten tolle Ausblicke und typisch rheinhessische Weindörfer mit vielen Gelegenheiten zum Kosten und Entspannen auf jeder einzelnen Etappe. Im Sommer kann außerdem die Regenjacke zuhause bleiben denn Rheinhessen ist das sonnigste Gebiet in ganz Deutschland.

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Am Rhein entlang

Das Radwegenetzwerk entlang des Rheins ist über 500 Kilometer lang. Es führt die Radler im Windschatten der Hügel kreuz und quer entlang durch die wunderschönen Weinberge. Tolle Weindörfer und idyllische Picknickplätze reihen sich aneinander und bieten ein unvergessliches Erlebnis.

Zehn unterschiedliche und gut beschilderte Themenrouten machen die Orientierung trotz der Größe simpel. Sie eignen sich außerdem hervorragend für die ein oder anderen Strecken- und Rundrouten. Der wohl bekannteste Weg ist der Rheinradweg. Dieser führt in zwei Etappen von Worms über Mainz bis Bingen am Rhein durch Rheinhessen.

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An der Selz entlang

Der Radweg an der Selz führt an dem kleinen und idyllischen Fluss entlang einmal von Nord nach Süd durch die Region. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei – sowohl weitläufige Strecken durch weite Täler aber auch Strecken mit einigen Anstiegen und Hügeln. Ein tolles Erlebnis ist die Obstroute ab Ingelheim. Dort wächst nicht nur Wein sondern auch Erdbeeren, Aprikosen, Äpfel und Birnen. So kann man den Tourismus in Rheinhessen von seiner vielfältigsten Seite erleben.

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Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Natürlich macht das viele Radeln und die frische Luft früher oder später auch hungrig. Genauso bekannt wie beliebt ist wohl der „Meenzer Handkäs“, doch das ist nicht alles, was Rheinhessen zu bieten hat. In der gesamten Region haben sich in der Zwischenzeit zahlreiche Gastronomien entwickelt, die für jeden Geschmack etwas bieten. Zahlreiche Straußwirtschaften bieten die Möglichkeit, etwas zu Essen, den tollen Ausblick zu genießen und gleichzeitig den Wein direkt beim Winzer zu genießen.

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Mainz-Hechtsheim: Erster Spatenstich für die Theodor-Heuss-Schule

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Nachrichten Mainz | Beim feierlichen ersten Spatenstich für den Neubau der TheodorHeuss-Schule am 28. September 2020 informierten Oberbürgermeister Michael Ebling, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Baudezernentin Marianne Grosse über die Baumaßnahme.


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Ein zukunftsfähiges Schulzentrum

Die Landeshauptstadt Mainz als Schulträger baut mit Förderung aus Landesmitteln den Schulstandort Mainz-Hechtsheim mit Grundschule und Integrierter Gesamtschule kontinuierlich in mehreren Bauabschnitten zu einem zukunftsfähigen Schulzentrum aus, mit attraktiven Außenanlagen und einer gemeinsamen Mensa. Für den Neubau der „IGS Auguste Cornelius“ ist der erste Bauabschnitt bereits abgeschlossen, derzeit wird der zweite Bauabschnitt umgesetzt. Nun starten auch die Arbeiten für den Neubau der Grundschule „Theodor-Heuss-Schule“.

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Oberbürgermeister Michael Ebling dazu

„Mit dem Startschuss für den Neubau der Theodor-Heuss-Schule treten die umfangreichen Baumaßnahmen an diesem bedeutenden Schulstandort jetzt in eine neue entscheidende Phase ein. Als Trägerin der Integrierten Gesamtschule Auguste Cornelius sowie der Theodor-Heuss-Schule beabsichtigt die Landeshauptstadt Mainz, den bestehenden Schulstandort in mehreren Bauabschnitten zu einem modernen und zukunftsfähigen Schulzentrum zu entwickeln: Was hier entsteht, wird in naher Zukunft den Schul- und Bildungsstandort Mainz weit über den Stadtteil hinaus prägen.“

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Schule ist mehr als ein Ort des Lernens

„Schule, das haben die letzten Wochen und Monate gezeigt, ist mehr als ein Ort des Lernens, es ist ein Ort des Lebens, den unsere Schülerinnen und Schüler brauchen und an dem sie sich wohlfühlen können. Ich freue mich deshalb sehr, dass mit dem heutigen Spatenstich der Grundstein für einen modernen Neubau der Theodor-Heuss-Schule gelegt wird. Auch hier zeigt sich deutlich: Der Landeshauptstadt Mainz sind ihre Schulen sehr wichtig. Die knapp 2,4 Millionen Euro, mit denen das Land den Neubau unterstützt, sind deshalb sehr gut angelegtes Geld“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Aktuell ist die Theodor-Heuss-Schule im Atriumsgebäude im Schulzentrum und dem Frühlingsschulgebäude untergebracht. Der Neubau wird die Schule an einem Standort zusammenführen, mehr Schülerinnen und Schülern Platz bieten und den heutigen Ansprüchen an Schulund Verwaltungsgebäude entsprechen. Geplant ist eine 4,5-zügige Grundschule für rund 350 bis 400 Schülerinnen und Schüler, die von 35 bis 40 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Die Schule wird Schwerpunktschule bleiben und bietet darüber hinaus das Ganztagsangebot des Landes RLP an sowie die Möglichkeit der Nutzung der Betreuenden Grundschule.



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Baudezernentin Marianne Grosse dazu

„Mit dem Neubau erhält die Theodor-Heuss-Schule ein modernes und einfallsreich geplantes neues Schulgebäude, das baulich keine Wünsche an eine zeitgemäße und zukunftsgerichtete Schule offenlässt“, sagte Baudezernentin Marianne Grosse: „Besonders die Halle als Zentrum der Schule bietet tolle Rahmenbedingungen für eine Schule, die Lern- und Lebensort sein soll. Das neue Grundschulgebäude findet dabei seinen Platz in einem von Grund auf neu konzipierten und weitgehend neugebauten Schulzentrum für Hechtsheim. Es freut mich sehr, zu sehen, wie hier Schritt für Schritt das Gestalt annimmt, was wir seit Jahren intensiv geplant und vorbereitet haben.“

Entzerrung des morgendlichen Schulverkehrs

Um Platz für den Grundschul-Neubau zu schaffen wurde Anfang des Jahres ein eingeschossiger Pavillon niedergelegt. Das neue Gebäude wird am nordwestlichen Eckpunkt des Schulzentrums errichtet. Die Haupterschließung erfolgt von der Lion-Feuchtwanger-Straße aus, an der dem Haupteingang der IGS gegenüberliegenden Seite des Gesamtgeländes. Das soll den morgendlichen Schulverkehr entzerren.

Das dreigeschossige Gebäude soll mit Ausnahme des Untergeschosses, in dem Technikräume untergebracht sind, barrierefrei erschlossen werden, inklusive Aufzug, Behinderten-WCs und einer bodengleichen Dusche. Ein Mehrzweckraum wird im Erdgeschoss eingerichtet. Er lässt sich bei Bedarf durch eine mobile Trennwand aufteilen.



Digitalisierung ein wichtiger Punkt

Alle Klassenräume werden mit einer zentralen mechanischen Be- und Entlüftung ausgestattet. Der Grundschulneubau soll zudem Anforderungen im Hinblick auf die Digitalisierung erfüllen. So wird jeder Klassenraum mit einer zukunftsfähigen Netzwerkverkabelung versehen. Ein flächendeckendes W-LAN ist ebenfalls geplant. Die beiden Flügel des Erdgeschoss-Grundrisses der Grundschule definieren den Schulhof der Theodor-Heuss-Schule als Außenbereich, der den Grundschülerinnen und –schülern vorbehalten ist, zugleich aber auch Anschluss an die gemeinschaftlichen genutzten Bereiche des Schulzentrums bietet.

Zweiter Bauabschnitt der IGS Auguste Cornelius

Im laufenden zweiten Bauabschnitt der IGS Auguste Cornelius wird ein neues Gebäude am östlichen Rand des Schulzentrums errichtet. Neben den EDV-Unterrichtsräumen, der Bibliothek, Mehrzweck-, Ganztags- und Aufenthaltsräumen wird dieses neue Gebäude auch die Schulverwaltung der IGS und insbesondere die gemeinsame Mensa abbilden. Die neue Mensa wird von der IGS Auguste Cornelius und der Theodor-Heuss-Schule genutzt werden, auch als Begegnungs- und Versammlungsstätte. So soll der Gemeinschaftsgedanke im Schulzentrum gestärkt und Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern aller Altersgruppen während des Schullebens gefördert werden.

Nach Abschluss des zweiten Bauabschnitts der IGS Auguste Cornelius und dem Neubau der Grundschule folgt der dritte und letzte Bauabschnitt der IGS und die Neugestaltung des Schulhofs zusammen mit dem Abriss des Atriums.

Die Gesamtkosten für den Neubau der Grundschule liegen bei rund 10,5 Millionen Euro, die Förderung des Landes beträgt rund 2,4 Million  Euro. Es wird derzeit mit einer Fertigstellung voraussichtlich Ende 2022/Anfang 2023 ausgegangen.

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Besuche beim Friseur sind teurer geworden

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Nachrichten Wiesbaden | Ein Besuch beim Friseur ist während der Corona-Pandemie ein etwas anderes Erlebnis als sonst. Hygienevorschriften wie Maske tragen, Abstand halten – das kostet Zeit und vielerorts auch mehr Geld.


Preise um 6,3 Prozent gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, erhöhten sich die Preise beim Friseur im August 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,3 Prozent trotz des zum 1. Juli 2020 gesunkenen Mehrwertsteuersatzes. Zum Vergleich: Die Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex insgesamt lag im August 2020 bei 0,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Der deutliche Preisanstieg erfolgte mit Wiedereröffnung der Friseursalons nach den coronabedingten Schließungen. Bereits im Mai 2020 mussten die Kunden 5,4 Prozent mehr als im Mai 2019 zahlen.

Vor allem Kinderhaarschnitte sind teurer geworden

Der Friseurbesuch hat sich vor allem für Kinder und Männer verteuert. Am stärksten stiegen die Preise für den Kinderhaarschnitt. Für diesen musste im August 2020 rund 9,4 Prozent mehr bezahlt werden als im August 2019. Im gleichen Zeitraum zahlten Männer für den Besuch beim Friseur 6,5 Prozent mehr, Damen mussten 5,8 Prozent drauflegen. Doch auch die Preise für Frauen, wie beispielsweise für eine hochwertige Haarverlängerung sind gestiegen.

Ein Grund dürfte die Umsetzung der strengen Hygieneauflagen nach der Wiedereröffnung sein. So dürfen Trockenhaarschnitte nicht angeboten werden. Aber auch Umbauten im Friseursalon für mehr Abstand und der vermehrte Einsatz von Desinfektionsmitteln sorgten für einen Anstieg der Nebenkosten. Hinzu kommt der erneute Anstieg der Mindestlöhne im Januar 2020, der sich ebenfalls auf die Jahresveränderungsraten in den Monaten des Jahres 2020 auswirkt.

Präsident des Zentralrates: Jüdisches Leben in Deutschland ist schwieriger geworden

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Jüdisches Leben sei in Deutschland in den vergangenen Jahren schwieriger geworden. Das hat Dr. Josef Schuster gesagt. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland hielt vor der Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz eine Gastrede. Immer mehr trauten sich nicht, so Schuster, sich offen zu ihrem Glauben zu bekennen.

Haushalt des Landkreises Mainz-Bingen wieder im Plus

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Nachrichten Ingelheim | Mit dem 2. Nachtragshaushalt wird sich die finanzielle Situation im Landkreis Mainz-Bingen leicht verbessern. War der Kreis im Juli noch in einen geplanten Fehlbetrag von rund 330.000 Euro gerutscht, stehen jetzt wieder 163.412 Euro als Jahresüberschuss zu Buche.


Zunächst geplant

Denn die Unwägbarkeiten sind in diesem Jahr besonders groß: „Wir müssen abwarten, wie sich die Pandemie weiterentwickelt und welche Kosten diesbezüglich noch auf uns zukommen“, sagt Landrätin Dorothea Schäfer und bleibt weiter vorsichtig. Dies gilt auch für die 2,5 Millionen Euro, die der Landkreis an die Kommunen weiterreichen will, wenn es die finanzielle Situation zulässt. Das Geld stammt aus einem Zuschuss in Höhe von 5,3 Millionen Euro, die das Land Rheinland-Pfalz zur Bewältigung der Corona-Folgen an Mainz-Bingen überwiesen hat. Im Etat ist der Anteil für die Verbandsgemeinden und Städte nun vorgesehen, ob und wie er tatsächlich ausbezahlt wird, entscheidet der Kreistag zu einem späteren Zeitpunkt.

Das von Kämmerer Thomas Blechschmidt präsentierte Zahlenwerk passierte jetzt einstimmig den Kreisausschuss und wird am kommenden Freitag im Kreistag beraten und verabschiedet. Ein zentraler Aspekt im Ergebnishaushalt des 2. Nachtrags stellt die veränderte Planung im Kommunalen Jobcenter (TH 12) dar. Die Belastungen des Landkreises Mainz-Bingen haben sich hier um 5,2 Millionen Euro reduziert. Zur besseren Bewältigung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie hat der Gesetzgeber ein „Sozialschutz-Paket“ für einen vereinfachten Zugriff auf Leistungen des SGB II auf den Weg gebracht. Hierdurch steigen zwar die Fallzahlen deutlich an, dies wird aber durch eine um 25 Prozent erhöhte Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft wieder ausgeglichen.

Die wesentlichste Veränderung im investiven Bereich zeigt sich beim Thema „Breitbandausbau“

Wegen Verzögerungen im Antragsverfahren der Förderung beim Land und der Corona-Situation startet der Breitbandausbau erst in der zweiten Jahreshälfte 2020. Deshalb wurde der vorherige Haushaltsansatz bei den Auszahlungen in Höhe von 15 Millionen Euro auf 500.000 Euro gesenkt, da nur noch mit kassenwirksamen Auszahlungen für die technische Begleitung und unvorhergesehen Ausgaben in dieser Höhe gerechnet wird. Die freiwerdenden Finanzmittel werden aber, zusammen mit der bisherigen Verpflichtungsermächtigung in Höhe von fünf Millionen Euro, für die Folgejahre eingestellt:  2021 sind dies 17,5 Millionen Euro, 2022 dann noch zwei Millionen Euro.

Die Finanzierung aller Investitionen im Jahr 2020 kann aus vorhandenen liquiden Mitteln dargestellt werden. Kreditaufnahmen sind somit weiterhin nicht erforderlich.

Herbst in Mainz: Bürger sind in der Pflicht

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Nachrichten Mainz | Der Mainzer Entsorgungsbetrieb hat bereits mit der Laubbeseitigung auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Bürgersteigen begonnen. Jedes Jahr kommen so in Mainz etwa 700 bis 800 Tonnen Herbstlaub zusammen.


Bürgerinnen und Bürger sind in der Pflicht

Zusätzlich sind Anwohner und Grundstückseigentümer, bei denen nicht gebührenpflichtig durch den Entsorgungsbetrieb gereinigt wird, dazu verpflichtet, Bürgersteige und Straßen verkehrssicher zu halten. Sonst könnten auf Laub ausrutschende Passanten Schadensersatzansprüche erheben.

Entscheidend ist für die Reinigungs- und Verkehrssicherungspflicht stets, wo das Laub liegt. Denn dort muss die gesamte Länge entlang des Anliegergrundstücks mit allen Straßenfronten, die an den öffentlichen Verkehrsraum grenzen, gereinigt werden. Diese zu reinigende Fläche reicht bis zur Mitte der Straße inklusive aller Fuß- und Radwege sowie Parkbuchten und Haltestellen. Der Reinigungspflicht ist regelmäßig nachzukommen, mindestens einmal wöchentlich vor Sonn- und Feiertagen. Witterungsbedingt muss – je nach Laubfall – auch häufiger gereinigt werden, so dass die Sicherheit auf den Geh- und Fahrwegen gewährleistet ist.

Kostenloses Angebot des Entsorgungsbetriebes

Manchmal reicht die Biotonne am Haus jedoch nicht für die großen Laubmassen aus. Dann können Sie das kostenlose Angebot des Entsorgungsbetriebes in Anspruch nehmen und ihr Laub/Grünabfall bei den Mainzer Wertstoff- und Recyclinghöfen abgeben. Die Wertstoffhöfe nehmen von Privathaushalten bis maximal zwei Kubikmeter Grünabfall/Laub kostenfrei an, bei den Recyclinghöfen sogar pro Tag bis 600 Kilogramm Grünabfall/Laub – ebenfalls kostenfrei.

Kostengünstige Grünabfallsäcke der Stadt Mainz

Alternativ können Sie die kostengünstigen Grünabfallsäcke der Stadt Mainz nutzen. Für 1,55 Euro sind diese widerstandsfähigen Papiersäcke, mit einem Fassungsvermögen von 70 Litern in verschiedenen Verkaufsstellen, unter anderem im Mainzer Umweltladen, erhältlich. Die Säcke stellen Sie dann bequem neben der Biotonne bereit und bei der nächsten Leerung werden diese vom Entsorgungsbetrieb mitgenommen. Die Verkaufsstellen erfahren Sie auf der Homepage der Entsorgungsbetriebe Mainz.

Die Laubsammlung lohnt sich, denn die Biomasse, die so zusammen kommt, wird zu wertvollem Kompost und zur Energiegewinnung genutzt. Wie genau das funktioniert zeigt eine aktuelle Ausstellung im Mainzer Umweltladen in der Steingasse 3 – 9 noch bis zum 30. Oktober 2020.

Räumung der Fahrradstellplätze am Hauptbahnhof Mainz

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Nachrichten Mainz | Die Verwaltung der Landehauptstadt Mainz macht darauf aufmerksam, dass die Fahrradabstellflächen auf der Ostseite der Bahngleise (Seite Bahnhofsvorplatz) rechts und links neben dem Hauptgebäude für einige Wochen geräumt werden müssen.


Grund für die Räumungsmaßnahmen sind die Erweiterungen der Anlagen

Am Mittwoch, 7.10.2020 ist die Fläche am „Gleis 13“ Ziel der Aktivitäten, eine Woche später ab Mittwoch, 14.10.2020 folgt dann die südöstliche Fläche neben der Alicenbrücke.

Grund für die Räumungsmaßnahmen sind die Erweiterungen der Anlagen durch Doppelstockparker im Rahmen der „Bike-and-Ride“-Offensive der Deutschen Bahn, gefördert durch Bund und Land. Die Besitzer der Räder wurden bereits durch Banderolen und Hinweise aufgefordert, ihre Räder bis dahin zu entfernen. Geschieht dies nicht rechtzeitig, wird die Verwaltung die übrigen Räder entnehmen müssen.

Hinweise mit temporären Ausweichplätzen werden gestellt. Die Flächen am Hauptbahnhof West sind hiervon nicht betroffen. Daher sind alle Radbesitzer/innen, welche ihr Zweirad in diesen Bereichen abstellen, freundlich gebeten, ihre Räder zu entfernen und an anderweitig zulässigen Stellen zu platzieren.

„Wohnsitzlos in Mainz e. V.“ erhält den Deutschen Nachbarschaftspreis

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Nachrichten Mainz | Der Verein „Wohnsitzlos in Mainz e. V.“ wurde mit seinem Projekt „TakeCare-Gutscheine“ Landessieger des Deutschen Nachbarschaftspreises 2020 für Rheinland-Pfalz. Zu dieser Auszeichnung übermitteln Oberbürgermeister Michael Ebling und Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch ihre Glückwünsche.


Der Verein kauft bei lokalen Partnern Gutscheine für eine warme Mahlzeit und verteilt sie an Wohnsitzlose

Der Verein „Wohnsitzlos in Mainz e. V.“ reagierte auf die Corona-Pandemie mit der Entwicklung der „TakeCare-Gutscheine“: Der Verein kauft bei lokalen Partnern Gutscheine für eine warme Mahlzeit und verteilt sie an Wohnsitzlose. Neben einer Förderung der Aktion Mensch und Spenden von Privatpersonen wird das Projekt auch von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz unterstützt. Und die Landeshauptstadt Mainz und Oberbürgermeister Michael Ebling griffen bereits im Frühjahr der Initiative ideell und auch finanziell mit Mitteln aus dem „Mainz hilft sofort“-Paket unter die Arme.

Bis Juni 2020 kamen nach Auskunft des Vereins mehr als 8250 Gutscheine im Wert von mehr als 60.000 Euro zusammen. Oberbürgermeister Michael Ebling: „Ich gratuliere dem Team des Vereins Wohnsitzlos in Mainz zu dieser hochverdienten Auszeichnung. Die Landeshauptstadt Mainz braucht gerade jetzt in der Corona-Zeit genau solche kreativen Ideen. Wir haben den Verein sehr gerne unterstützt. Denn er fördert mit seiner Initiative nicht nur den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt, sondern zugleich auch die lokale Wirtschaft. Ich halte dem Projekt die Daumen bei der Abstimmung zum bundesweiten Publikumspreis.“

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch

„Die Idee der TakeCare-Gutscheine ist ein gelungenes Beispiel für das vielfältige Engagement zahlreicher Menschen, die sich in Mainz für obdachlose Mitbürgerinnen und Mitbürger stark machen. Die Stadtverwaltung Mainz steht im Bereich der Wohnungslosenhilfe im regelmäßigen Austausch mit lokalen Organisationen. Nun wollen wir gemäß dem Votum des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung unseren Runden Tisch Obdachlosigkeit, der sich in dieser Zeit der Corona-Pandemie bewährt hat, verstetigen.“ Das Projekt „TakeCare-Gutscheine“ hat jetzt die Chance auf den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Nachbarschaftspreises, der von der nebenan.de Stiftung verliehen wird.

Mit Solardächern Geld verdienen und das Klima schützen

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solarenergie
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Nachrichten Überregional | Die Menschen werden sich immer mehr bewusst, wie wichtig der Klima- und Umweltschutzes ist. Etwas für die Umwelt zu tun, ist dabei gar nicht schwer, denn mit selbst produziertem Sonnenstrom können Hausbesitzer Gutes tun. Sie leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz, stellen die Eigenversorgung sicher und profitieren von der Einspeisevergütung.


Der Bedarf steigt

Auch wenn die meisten Menschen in der Zwischenzeit bemüht sind, Strom einzusparen und den eigenen Bedarf zu optimieren, wird der Bedarf auf lange Sicht weiterhin ansteigen. Damit stellt sich die Frage woher der Strom in Zukunft kommen soll. Solaranlagen auf dem eigenen Hausdach können eine gute Lösung darstellen und dabei noch viele Vorteile bieten.

So lässt sich mit Solaranlagen Geld verdienen

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach bringt viele Vorteile für den Hauseigentümer und natürlich auch für die Umwelt mit sich. Die eigene CO2-Bilanz kann verbessert und eine rentable Eigenversorgung mit Strom ermöglicht werden. Außerdem kann der Strom auch ins Netz eingespeist werden. So können Hausbesitzer ihren Strom ökologisch selbst produzieren und sind gleichzeitig unabhängiger von der Strompreisentwicklung. Je nach Strombedarf lässt sich mit dem auf dem eigenen Dach erzeugten Strom sogar Geld verdienen. Doch die Anschaffungskosten für eine Solaranlage sind hoch und so scheuen viele Menschen das Risiko und die finanzielle Belastung.

Alternativ kann man auch das eigene Dach vermieten. Dabei profitieren Hauseigentümer von sicheren Mieteinnahmen und tragen dabei keinerlei Risiko, denn es entstehen für den Vermieter des Daches keine Kosten für die Installation oder Wartung der Anlage. Wie hoch die Mieteinnahmen in etwa sein werden, lässt sich außerdem ganz einfach Online ausrechnen. Diese werden auch unabhängig davon gezahlt, ob die Sonne scheint oder nicht.

Mainz: Autonom fahrendes Shuttle an der Uniklinik unterwegs

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Nachrichten Mainz | Seit dem 29. September 2020 ist ein autonom fahrendes Elektro-Shuttle auf dem Gelände der Universitätsmedizin in Mainz unterwegs. Das Shuttle des französischen Anbieters EasyMile hört auf den Namen EMMA².


Für Patienten, Mitarbeiter und Besucher kostenfrei

Mitarbeitende, Patienten sowie Besucher der Universitätsmedizin können EMMA² auf ihrem einen Kilometer langen Rundkurs in den Fahrtzeiten von 8:00 bis 18:00 Uhr kostenfrei nutzen. Das Shuttle hält am Haupteingang (Gebäude 301) sowie den Fachkliniken Hautklinik (Gebäude 401), Chirurgie (Gebäude 505), Kinderklinik (Gebäude 109) und Frauenklinik/HNO (Gebäude 102).

Der Mainzer Mobilität geht es darum, mit EMMA² weiter wichtige Praxiserfahrungen im Umgang mit autonomen Fahrzeugen zu sammeln. Im August 2018 drehte EMMA ihre Runden im Winterhafen und beförderte dort rund 3.000 Gäste.

Operatoren sind immer mit dabei

Zwar könnte EMMA² den Rundkurs aufgrund der einprogrammierten Strecke und einer Vielzahl von Sensoren und Kameras tatsächlich selbstfahrend durchführen, „aus rechtlichen Gründen erfolgen die Fahrten jedoch stets unter Aufsicht geschulter Operatoren“, betont Projektleiterin Anne Wincheringer. Die Operatoren können EMMA² im Fall der Fälle also auch manuell steuern.

Unter normalen Bedingungen könnten sechs Personen neben einem Operator in EMMA² Platz finden. In Zeiten von Corona sind drei Fahrgäste neben dem Operator zulässig. Es besteht Maskenpflicht – wie auf dem gesamten Gelände der Mainzer Universitätsmedizin – und eine Anschnallpflicht. EMMA² fährt auf dem Klinikgelände mit einer Höchstgeschwindigkeit von 13 Stundenkilometer auf einer programmierten virtuellen Linie.

Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz dazu

„Ich freue mich sehr, dass sich die Mainzer Mobilität und die Mainzer Universitätsmedizin zu einem zukunftsweisenden ÖPNV-Projekt zusammengetan haben. EMMA hat 2018 gezeigt, dass die Akzeptanz des autonomen Fahrens in der Bevölkerung und der Nutzen für die Mainzer Mobilität groß sind. Ich bin überzeugt, dass EMMA², die mit erweiterten Fähigkeiten einer Vielzahl anderer Verkehrsmittel begegnet – Rettungsfahrzeugen, Taxen, Privat-Pkw, Radfahrenden sowie Fußgängerinnen und Fußgängern -, störungsfrei funktioniert.“



Deutlich mehr Chancen als Risiken

Privatdozent Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, ist überzeugt: „Automatisiertes Fahren birgt deutlich mehr Chancen als Risiken, sowohl für die Verkehrssicherheit als auch für die persönliche Mobilität des Einzelnen. Wir freuen uns, dass wir ein so innovatives Projekt wie EMMA2 hier bei uns in der Universitätsmedizin Mainz umsetzen können.“

Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Stadtwerke AG dazu

„Auch wenn wir wegen des Coronavirus´ erhebliche Mindereinnahmen in der Mobilitätsbranche zu beklagen haben – wir sind nach einem halben Jahr des Lebens mit Corona erst wieder bei rund 70 Prozent unserer üblichen Fahrgastzahlen -, richten wir unseren Blick trotzdem Richtung Zukunft und investieren bewusst in Projekte wie EMMA2. Wir treiben die Mobilitätswende kundenorientiert und umweltgerecht voran und testen gerne neue Formen des ÖPNV mit aus.“

Auf Basis des großen Projekterfolgs von EMMA stellte die Mainzer Mobilität noch im Jahr 2018 einen Förderantrag beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für ein weiteres Shuttle-Projekt: EMMA². Diesem wurde stattgegeben.

Rheinland-Pfalz gehört zu den Pionieren des autonomen Fahrens

Auch das Landesministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau fördert das Projekt. „Ich freue mich, dass wir in Rheinland-Pfalz zu den Pionieren auf dem Feld des autonomen Fahrens gehören. Pilotprojekte wie EMMA und EMMA² sind wichtig, um Erfahrung in der Praxis zu sammeln“, sagt Verkehrsstaatssekretär Andy Becht und dankt der Mainzer Mobilität für die Realisierung. „Mit starken Partnern und Verkehrsbetrieben, die kreativ und mutig auf die Herausforderungen der Zeit reagieren, gestalten wir den ÖPNV der Zukunft von Rheinland-Pfalz aus mit“, so Becht.

Katrin Eder, Aufsichtsratsvorsitzende der Mainzer Mobilität und Mainzer Verkehrs- und Umweltdezernentin: „In Mainz stehen wir allen Innovationen offen gegenüber, die helfen, den Umweltverbund aus ÖPNV, Fuß- und Radverkehr zu fördern. Wir freuen uns, dass nach dem erfolgreichen Test 2018 unsere EMMA² nun ihren praktischen Nutzen zeigen kann.“

Jochen Erlhof, Geschäftsführer der Mainzer Mobilität dazu

„Wir haben für das Projekt EMMA² neun Operatoren schulen lassen – fünf externe, die bei der Mainzer Verkehrs-Service GmbH eingestellt wurden – und vier interne, die bei der Mainzer Verkehrsgesellschaft beschäftigt sind. Außerdem wurden zwei unserer internen Kollegen zu Trainern ausgebildet, um im Bedarfsfall selbst weiteres Personal ausbilden zu können. Im Vergleich zu EMMA hat EMMA² eine deutlich verbesserte Sensorik und Akkuleistung. Trotz technischer Verbesserungen in autonom fahrenden Fahrzeugen ist aber auch klar: Wir sind noch weit davon entfernt, auf unser gut ausgebildetes Fahrpersonal in Bussen und Bahnen verzichten zu können.“

Kinderansprecher mit Transporter im Rheingau-Taunus unterwegs

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Nachrichten Idstein | Am vergangenen Mittwoch (23.09.2020) gegen 15:00 Uhr wurde ein 9-jähriges Mädchen im Stadtkern von Idstein von zwei unbekannten Männern bedrängt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


Das Mädchen hatte laut geschrien

Wie die 9-Jährige gegenüber der Polizei berichtete, waren die beiden Männer aus einem Kleinbus ausgestiegen. Anschließend gingen die Täter auf das Mädchen zu und bedrängten es, woraufhin sie anfing laut zu schreien. Aufgrund ihrer Rufe wurden Zeugen auf die Situation aufmerksam und die Täter flüchteten.

Zuhause angekommen erzählte das Kind ihren Eltern von dem Vorfall, welche daraufhin die Polizei darüber informierten und Strafanzeige stellten. Die Polizeibeamten haben daraufhin umfassende Ermittlungen eingeleitet.

Da das Mädchen gegenüber der Polizei jedoch keine Personenbeschreibung der Männer abgeben konnte, sucht die Polizei nun dringend nach Zeugen. Personen, die den Vorfall beobachtet haben, melden sich daher bitte unter der Telefonnummer (06126) 9394-0 bei der Polizei in Idstein.

Wichtige Hinweise der Polizei:

In sozialen Netzwerken und Chatgruppen kommt es nach solchen Vorfällen oftmals zu Mutmaßungen und Spekulationen besorgter Eltern. Die Polizei bittet jedoch dringend darum, keine ungeprüften und ungefilterten Informationen weiterzugeben. Statt diese zu veröffentlichen, sollte man sich an die Polizei wenden.

Meldungen darüber, dass Kinder auf der Straße von Fremden angesprochen werden, beunruhigen alle Eltern und Erziehungsberechtigten. Dies sollte zunächst vermieden werden. Trotzdem ist es wichtig, dass Eltern ihre Kinder für dieses Thema sensibilisieren und auch entsprechend reagieren, wenn Kinder zuhause von solchen Vorfällen berichten.

Kreis Groß-Gerau: Motorhaube auf der Autobahn A5 weggeschleudert

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Nachrichten Groß-Gerau | In der heutigen Nacht (30.09.2020) gegen 2:45 Uhr kam es zu einem Unfall auf der Autobahn A5 bei Mörfelden (Kreis Groß-Gerau) in Fahrtrichtung Darmstadt. Dabei entstand ein hoher Gesamtschaden.


Mit einem lauten Knall löste sich die Motorhaube

Ein 19 Jahre alter Autofahrer aus dem Rhein-Neckar-Kreis war mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs. Mit einem lauten Knall löste sich ganz plötzlich die Motorhaube von seinem Fahrzeug. Die Motorhaube krachte dabei gegen die Windschutzscheibe und das Dach des Wagens und landete schließlich auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn.

Ein Mercedes-Fahrer, der hinter dem 19-Jährigen fuhr, konnte der Motorhaube nicht mehr rechtzeitig ausweichen und raste über diese drüber. Verletzt wurde bei dem Vorfall zum Glück niemand. Es entstand dabei allerdings ein Gesamtschaden in Höhe von rund 23.000 Euro.

Wochenmarkt in der Stadt Groß-Gerau verlegt

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Nachrichten Kurzmeldung | Am kommenden Samstag, den 3. Oktober ist der Tag der deutschen Einheit. Aus diesem Grund wird der Wochenmarkt in der Kreisstadt Groß-Gerau auf Freitag, den 2. Oktober vorverlegt. Die Marktbestücker bieten dann zu den gewohnten Standzeiten von 7:30 bis 13:00 Uhr auf dem Marktplatz frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Käse, Fisch, Pflanzen und Vieles mehr an.


 

Gefahrenguteinsatz der Feuerwehr Mainz in der Kurfürstenstraße

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Nachrichten Mainz | Am gestrigen Dienstagabend gegen 20:35 Uhr rückte die Feuerwehr in die Kurfürstenstraße in Mainz zu einem Einsatz aus. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte wegen einer unbekannten austretenden Flüssigkeit.


Anwohner stellten einen merkwürdigen Geruch fest

Wie der Einsatzleiter vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, wurde im Treppenhaus des Wohnblocks von Anwohnern ein merkwürdiger Geruch wahrgenommen, der von einer Flüssigkeit ausging. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, nahmen sie eine Probe der Flüssigkeit, wobei sie vermuteten, dass es sich dabei um Essigsäure handelte. Diese wurde anschließend mit einem Wasserschlauch weg gespritzt. Währenddessen wurden Passantinnen und Passanten gebeten, Abstand zu dem Bereich einzuhalten, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.

Feuerwehreinsatz in Mainz | Foto: Chiara Forg

Landkreis Groß-Gerau verschärft die Maßnahmen

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Nachrichten Groß-Gerau | Ob Kerb-Ersatzpartys, Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern: Wenn zu viele Menschen mit zu wenig Abstand zueinander zusammenkommen, dann hat das Corona-Virus leichtes Spiel. Auch der Kreis Groß-Gerau bekommt das zu spüren. Seit Tagen steigt der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen angibt. Dieser Wert hat mittlerweile die zweite Stufe von 35 überschritten.


Landrat Walter Astheimer dazu

„Wir werden nicht tatenlos zusehen und akzeptieren, dass der Kreis Groß-Gerau die höchste Inzidenz in ganz Hessen aufweist“, sagt Landrat Thomas Will. „Es geht uns darum, besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen, ebenso die Gesundheit der Allgemeinheit. Zentrale Infrastrukturen, insbesondere diejenigen des Gesundheitssystems im Landkreis Groß-Gerau, müssen über einen absehbar längeren Zeitraum sichergestellt sein. Dafür tragen wir alle gemeinsam Verantwortung“, betont der Landrat genauso wie Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer.

Weitere Maßnahmen im Landkreis

Auch wenn die Inzidenz aktuell um die 35 herum schwankt, so weist die Tendenz grundsätzlich weiter nach oben. Darum reagiert der Kreis – aus eigenem Antrieb sowie den Vorgaben des hessischen Sozialministeriums folgend – und ergreift Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Infektionszahlen wieder zu verringern.

Daher tritt am Mittwoch, 30. September, eine neue Allgemeinverfügung in Kraft. Sie ist bewusst für den gesamten Kreis verfasst, weil hinsichtlich der Neuinfektionen keine schwerpunktmäßige Betroffenheit einzelner Einrichtungen, einzelner Betriebe oder einzelner abgrenzbarer Lebensbereiche erkennbar ist.



Diese Regelungen gelten:

Die Verfügung besagt, dass bei privaten Zusammenkünften und Feierlichkeiten eine Obergrenze bei der Teilnehmerzahl von 25 in geschlossenen Räumen (private wie angemietete) und 100 unter freiem Himmel gilt. Zudem ist bei Zusammenkünften und Veranstaltungen im öffentlichen Raum eine Alltagsmaske zu tragen, außer man hält sich auf dem eigenen Sitzplatz auf.

Für den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Sport gilt eine Obergrenze von 50 Zuschauern in geschlossenen Räumen sowie 100 unter freiem Himmel. Es herrscht ebenfalls die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen Bereichen, außer auf dem eigenen Sitzplatz.

Zudem regelt die neue Allgemeinverfügung, dass Gäste in Gaststätten und Übernachtungsbetrieben beim Betreten und Verlassen der Lokalität, in den Gängen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen, wie beispielsweise WC oder Wellnessbereich, eine Alltagsmaske zu tragen haben.

Darüber hinaus empfiehlt der Kreis dringend, die sozialen Kontakte auch im privaten Bereich auf ein Minimum zu reduzieren.

Weitere Maßnahmen könnten greifen

Die Allgemeinverfügung tritt am heutigen Mittwoch, den 30. September 2020, in Kraft und gilt vorerst bis zum 13. Oktober 2020 um 24:00 Uhr. Eine Verlängerung ist bei Bedarf möglich. Auch behält sich der Kreis strengere Maßnahmen, wie zum Beispiel weitergehende Kontaktbeschränkungen vor, sollte bei einer Inzidenz ab 50 die nächste Eskalationsstufe erreicht werden.

„Wir appellieren daher an alle, sich im Sinne der Allgemeinheit verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll zu verhalten, damit wir weiterhin gut durch die Corona-Zeit kommen, bis Medikamente und/oder Impfstoff die Lage beruhigen“, so Landrat Thomas Will.