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Mainzer zum Fellow der American Physical Society gewählt

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Nachrichten Mainz | Der Festkörperphysiker Prof. Dr. Mathias Kläui ist zum Fellow der American Physical Society (APS) gewählt worden. Kläui erhält die Auszeichnung nach Mitteilung der APS für seine experimentellen Studien magnetischer Materialien, des Spintransports und der Dynamik und Manipulation von Spintexturen auf der Nanoebene.


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Kläui leitet an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Zukunftstechnologie Spintronik befasst.

Die Spintronik nutzt neben der elektrischen Ladung auch das magnetische Moment der Elektronen und gilt als vielversprechende Technologie, um Halbleiter in verschiedenen Anwendungen zu ersetzen, wenn diese Technologie an ihre Grenzen stößt.

Mathias Kläui hat Mathematik und Physik an der RWTH Aachen und der University of Cambridge, Großbritannien, studiert. In Cambridge hat Kläui später in Physik auch promoviert, bevor er als Postdoc am IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon in der Schweiz tätig wurde. Nach Stationen an der Universität Konstanz und in der Schweiz wurde er im Jahr 2011 an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. Hier war Kläui seit 2012 Direktor der Exzellenz-Graduiertenschule Materials Science in Mainz (MAINZ). Seit 2016 ist er Standortsprecher des Sonderforschungsbereichs TRR173 Spin+X und seit 2019 Sprecher des Profilbereichs TopDyn – Dynamics and Topology. 2014 wurde er Gründungsdirektor des Gutenberg Nachwuchskollegs (GNK), das sich der Förderung herausragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler widmet.

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Forschungen im Bereich Nanomagnetismus ausgezeichnet

Im Jahr 2011 erhielt Mathias Kläui den Nicholas Kurti-Preis, eine Auszeichnung für seine Forschung im Bereich Nanomagnetismus. 2014 wurde er für herausragende Beiträge zum Nanomagnetismus und der Spindynamik zum Fellow des Institute of Physics ernannt. Im Oktober 2019 verlieh ihm die IEEE Magnetics Society, der weltweit größte Fachverband für Magnetismus, die Auszeichnung als „Distinguished Lecturer 2020“.

Für seine Forschungsarbeiten erhielt der Physiker verschiedene Förderungen, insbesondere auch seitens der EU: 2009 und 2015 bewilligte der Europäische Forschungsrat Kläui einen ERC Starting Grant und einen Proof of Concept Grant für die Untersuchung von Spinströmen und die Entwicklung neuartiger Magnetsensoren – um damit eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und kommerzieller Anwendung zu schlagen. Schließlich erhielt der Wissenschaftler im vergangenen Jahr gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern am Forschungszentrum Jülich und der Radboud University im niederländischen Nimwegen einen der hoch begehrten ERC Synergy Grants. In diesem ERC-Projekt wollen die Partner noch weitgehend unbekannte nanoskalige magnetische Strukturen in drei Dimensionen aufspüren, die teilchenähnliche Eigenschaften besitzen und deren Existenz bislang nur in Grundzügen theoretisch vorhergesagt wurde.

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Die American Physical Society wurde 1899 gegründet

Die American Physical Society mit über 55.000 Mitgliedern gehört mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) zu den größten wissenschaftlichen Gesellschaften in der Physik. Sie wurde 1899 gegründet und hat die Aufgabe, das physikalische Wissen voranzutreiben und zu verbreiten. In den Status eines Fellows erhebt die Fachgesellschaft jedes Jahr höchstens ein halbes Prozent ihrer Mitglieder, also derzeit etwa 275 Personen. Die Wahl gilt als besondere Ehre, weil die Antragsprüfung komplett durch die jeweiligen Fachkollegen erfolgt. Ausgezeichnet werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die wesentliche Fortschritte in der Grundlagenforschung erzielt oder wichtige Beiträge zur wissenschaftlichen oder technologischen Anwendung geleistet haben.

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Hessen: Neue Online-Trainings gegen Schlafstörungen und Depressionen

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Nachrichten Gesundheit | Die Versicherten der BARMER können ab sofort spezielle Online-Kurse nutzen, wenn sie an Schlafstörungen, an leichten Depressionen oder an beidem zugleich leiden. Die Kurse sind in ihrem medizinischen Nutzen wissenschaftlich evaluiert und werden von dem Kooperationspartner HelloBetter angeboten.

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Martin Till, Landeschef der BARMER in Hessen

„Schlafstörungen und Depressionen sind auch in Hessen weit verbreitet, können die Betroffenen immens belasten und auch zusammen auftreten. Deshalb sind schnelle und einfach zugängliche Hilfsangebote wie die HelloBetter-Online-Trainings wichtig“. Die Kurse tragen dazu bei, dass sich herkömmliche Ein- und Durchschlafstörungen, Schlafprobleme als Symptom einer seelischen Erkrankung sowie Depressionen an sich nicht weiter verfestigten. Hilfreich sind die Trainings unter anderem, um Wartezeiten bis zu einem Termin beim Therapeuten zu überbrücken.

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Über 100.000 Menschen in Hessen von Schlafstörungen betroffen

Ärztinnen und Ärzte in Hessen diagnostizierten im Jahr 2018 bei 64.000 Frauen und 42.000 Männern Schlafstörungen. Auch Depressionen sind in Hessen weit verbreitet. Im Jahr 2018 waren besonders Frauen stark betroffen: Mit fast 15,9 Prozent lagen die Erkrankungszahlen in Hessen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 14,6 Prozent. Bezogen auf die Bevölkerung in Hessen haben 2018 rund 500.000 Frauen eine entsprechende Diagnose erhalten. Auch rund 9,1 Prozent der Männer in Hessen waren im gleichen Zeitraum von Depressionen betroffen. Der Anteil der Hessischen Bevölkerung, der Kontakt zu Psychotherapeuten hatte, stieg zwischen 2009 und 2018 um 38,8 Prozent.

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Trainingseinheiten können von Coach virtuell begleitet werden

Die beiden neuen Online-Kurse von HelloBetter sind aus früheren Trainings weiterentwickelt worden, die in den vergangenen Jahren bereits mehrere Tausend BARMER-Versicherte in Anspruch genommen haben. Sie bieten Strategien, Tipps und konkrete Übungen, die helfen, effektiv gegen Depressionen beziehungsweise Schlafstörungen vorzugehen. Die Übungen sind in mehrere Einheiten zu jeweils 45 bis 60 Minuten aufgeteilt. Auf eigenen Wunsch können die Trainings auch von einem Coach virtuell begleitet werden. „Die Übungseinheiten sind so aufgebaut, dass die Betroffenen Stück für Stück ihre Probleme bewältigen können. Sie sollen aber keinen Arzt ersetzen, sondern sind als Ergänzung gedacht“, sagt Martin Till. Gerade bei lange anhaltenden Schlafproblemen oder schweren Depressionen sei es wichtig, die Ärztin oder den Arzt aufzusuchen.

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Ministerin Julia Klöckner gratuliert Genforscherinnen zum Nobelpreis

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Julia Klöckner
Julia Klöckner

Die Königlich Schwedische Akademie hat bekannt gegeben, dass der Nobelpreis für Chemie in diesem Jahr an Emanuelle Charpentier und Jennifer Doudnageht. Die beiden erhalten die Auszeichnung für die Methode „Crispr/Cas9“ – besser bekannt als „Genschere“. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) gratuliert den beiden Gewinnerinnen und spricht damit ein innenpolitisch heikles Thema an.

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Entertainer Herbert Feuerstein ist tot

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Nachrichten Überregional | Der bekannte Autor, Entertainer und Kabarettist Herbert Feuerstein ist tot. Er verstarb im Alter von 83 Jahren in Erftstadt (Nordrhein-Westfalen), wie der WDR mitteilte.


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Bekannt wurde er durch die Sendung „Schmidteinander“

Herbert Feuerstein wurde 1937 in Zell am See (Österreich) geboren. Er ist gelernter Musiker und arbeitete zunächst als Journalist und als Chefredakteur bei dem Magazin „MAD“. Durch die Comedy- und Satire-Sendung „Schmidteinander“ im Jahre 1990 bis 1994 wurde er dann an der Seite von Harald Schmidt dem großen Fernseh-Publikum bekannt. „Feuerstein schrieb das Konzept und Schmidt ignorierte es“, fasst Feuerstein die Arbeit mit Harald Schmidt zusammen.

Später sah man Herbert Feuerstein dann unter anderem als Kidnapper in „Entführung aus der Lindenstraße“ und als Forscher und Entdecker in „Feuersteins Reisen“ zu sehen. Ausgezeichnet wurde Herbert Feuerstein mit dem Grimme-Preis, einem Bambi und dem Comedy-Ehrenpreis.

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Bistum Mainz will Trägerschaft an Binger Hildegardisschule abgeben

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Nachrichten Bingen | Nach übereinstimmenden Medienberichten beabsichtig das Bistum Mainz, die Trägerschaft der Binger Hildegardisschule abzugeben. Die Binger CDU appelliert deshalb an das Bistum, diese richtungsweisende Entscheidung zu überdenken.


Elisabeth Gräff, Stadtratsmitglied und Vorsitzende der Frauen-Union Bingen

„Es ist sehr fatal und folgenschwer, wenn sich die Kirche auf diese Art und Weise aus der Erziehung und Bildung zukünftiger Generationen zurückzieht“. Für den Bildungsstandort Bingen hat die Hildegardisschule ebenso wie die konfessionellen Kindergärten einen hohen Stellenwert. Sehr bewusst wählen zahlreiche Eltern und Kinder diese Schule aus. Aus Sicht der CDU ist ein Weiterführen der Hildegardisschule in bewährter Form und Trägerschaft im Interesse der gesamten Stadt Bingen.

Die Arbeit der Kirchen wieder mehr wertschätzen

Stefan Bastiné, Fraktionsvorsitzender der Binger CDU und Landtagskandidat sieht in der Entscheidung des Bistums eine bedenkliche gesamtgesellschaftliche Entwicklung: „Hier zeigt sich für jeden sichtbar, dass Leistungen der Kirche als selbstverständlich wahrgenommen werden. Wenn dann Konsequenzen gezogen werden, ist der Aufschrei groß.“ Bastiné ruft deshalb dazu auf, dass „wir als Gesellschaft die Institution Kirche und deren Wertigkeit wieder mehr wertschätzen und unterstützen sollen“.

Kirche ist mehr als ein Gebäude

Für die CDU Bingen ist klar, dass Kirche mehr als nur eine Basilika oder ein schönes Gebäude ist. Kirche ist ein verbindendes Element, dass gesellschaftliche Grundwerte über die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen vermitteln kann und soll. „Wir appellieren deshalb eindringlich an das Bistum Mainz, die nicht nur für Bingen wichtige Hildegardisschule in der bewährten Form zu erhalten,“ so Gräff abschließend.

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Mainz-Bingen: Unterstützung für Schausteller, Gastronomie sowie Tourismus

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Nachrichten Ingelheim | Um die besonders von der Pandemie betroffene Gastronomie, den Tourismus sowie die Kultur- und Veranstaltungsbranche zu unterstützen, will der Landkreis Mainz-Bingen eine Marketingoffensive starten. Der Kreistag hat jetzt beschlossen, dafür 50.000 Euro im 2. Nachtragshaushalt zur Verfügung zu stellen. Dem Beschluss liegen Anträge der CDU-SPD-FWG-Koalition sowie der FDP zu Grunde.


Umsatzverluste sollen abgefedert werden können

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises soll nun mit Vertretern aus diesen Bereichen darüber beraten, wie ein übergreifendes Marketingkonzept aussehen kann, damit am Ende die Umsatzverluste abgefedert werden können. Damit soll gewährleistet werden, dass die Bedürfnisse und Wünsche der Betroffenen in das Konzept mit einfließen – insbesondere im Hinblick auf den kommenden Herbst und Winter, der die Branchen vor weitere neue Herausforderungen stellen wird. Von politischer Seite sollen der Wirtschaftsbeirat des Kreises und Vertreter der Fraktionen mit in die Beratungen involviert werden.

Bei Beschaffung legt Kreis Wert auf Nachhaltigkeit

Keine Zwangsarbeit, keine Kinderarbeit, sauberes Wasser, menschenwürdige Arbeitsbedingungen –  dies sind nur einige der vielen Kriterien, die der nachhaltigen und ökosozialen Beschaffung von Gütern und der Vergabe von Dienstleistungen zu Grunde liegen. Der Kreistag Mainz-Bingen fasste dazu jetzt einen Grundsatzbeschluss, nachdem diese und weitere Grundsätze künftig der Arbeit in der Kreisverwaltung zu Grunde liegen sollen.  Dies ist ein erster Baustein zum Masterplan Klimaschutz, den das Gremium bereits im vergangenen Winter beschlossen hatte und der derzeit entwickelt wird.

Im Verlauf der Umstellung muss jeder Bereich der Verwaltung prüfen, welche Kriterien bei Ausschreibungen berücksichtigt werden müssen, um nachhaltige Ziele zu erreichen. Dabei arbeitet der Landkreis mit dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk (Elan) zusammen, das Kommunen mit dem Projekt „Rheinland-Pfalz kauft nachhaltig ein“ unterstützt.

Landrätin Dorothea Schäfer

In Info-Veranstaltungen, Workshops und Vor-Ort-Beratungen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung geschult. „Wir beginnen damit einen Prozess, der die Arbeit der Kreisverwaltung nachhaltig verändern wird. Wir wollen damit auch Vorbild sein für die Kommunen und öffentlichen Institutionen im Landkreis“.

Der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf fügte hinzu: „Das Volumen der Beschaffungen der öffentlichen Hand ist sehr hoch. Genauso groß ist somit die Möglichkeit auf Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit Einfluss zu nehmen.“

Mainz-Bingen: Illegale Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen

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Nachrichten Mainz-Bingen | Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Mainz-Bingen weist ausdrücklich darauf hin, dass es auch bei großer Trockenheit nicht erlaubt ist, Wasser aus Bächen für die Bewässerung des Gartens zu entnehmen.


Fachbereichsleiter Diethelm Freise-Harenberg

„Niemand sieht es gerne, wenn der Garten über den Sommer austrocknet. Dennoch ist es wichtig, auch auf den Schutz unserer Bäche und Gräben zu achten. Insbesondere das stundenlange Abpumpen, das oft mit dem Aufstauen der Gewässer sowie zusätzlicher Lärmbelästigung verbunden ist, ist gesetzlich verboten. Wer von Hand mit Gießkanne und Eimer Wasser schöpft, kann dies aber auch weiterhin tun.“

Die gesetzliche Regelung hierzu findet sich im Landeswassergesetz

Demnach darf grundsätzlich jede Person natürliche oberirdische Gewässer zum Schöpfen mit Handgefäßen benutzen. Dies gilt allerdings nur, wenn andere dadurch nicht beeinträchtigt werden, keine Nachteile für die Gewässerökologie auftreten und die Mindestwasserführung erhalten bleibt. Da der Sommer, gerade auch in Bezug auf den Klimawandel, in Flüssen und Bächen ohnehin für Niedrigwasser gesorgt hat, wirkt sich eine Wasserentnahme in größerem Umfang unvermeidlich auf die Gewässer, und so auch auf die vielfältigen Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten aus.

Die Untere Wasserbehörde ruft demnach dazu auf, sorgsam mit dem wertvollen Gut Wasser umzugehen und sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Bei der Behörde der Kreisverwaltung Mainz-Bingen sind regelmäßig Anzeigen zur illegalen Entnahme eingegangen. Die Kreisverwaltung steht Bürgerinnen und Bürgern für eventuelle Fragen gerne beratend zur Seite. Die Untere Wasserbehörde ist unter der zentralen Rufnummer 06131/787-0 erreichbar.

Statistische Bundesamt: Immer mehr Studenten unter 18 Jahren

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Nachrichten Wiesbaden | Mit dem Herbst startet für die Studierenden an Deutschlands Hochschulen das neue Wintersemester. Von den rund 2,9 Millionen Studierenden, die zum Wintersemester 2019/2020 an deutschen Hochschulen eingeschrieben waren, waren rund 4 600 jünger als 18 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten die Minderjährigen damit einen Anteil von lediglich 0,16 Prozent an allen Studierenden.


Anstieg der minderjährigen Studenten

Der Wegfall des Zivil- und Wehrdienstes im Jahr 2011 sowie die Einführung des verkürzten Abiturs in den meisten Bundesländern führte zu einem Anstieg der minderjährigen Studierenden: Im Wintersemester 2009/2010 lag ihr Anteil noch bei 0,04 Prozent – das waren 760 Studierende.

Gleichzeitig waren zuletzt mehr als 7.100 Studierende an deutschen Hochschulen 60 Jahre und älter (0,2 Prozent). Auch ihr Anteil stieg innerhalb der letzten zehn Jahre, wenn auch weniger stark als der Anteil der Minderjährigen: Im Wintersemester 2009/2010 waren 0,16 Prozent (3.400) der Studierenden 60 und älter. Das Durchschnittsalter (Median) von Studierenden lag im Wintersemester 2019/2020 bei 23,4 Jahren.

Kreisverwaltung Mainz-Bingen verleiht Demokratie-Preis

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Nachrichten Ingelheim | Das Motto des 15. Demokratie-Tages Rheinland-Pfalz lautet: „Demokratie verteidigen. Gemeinsam gegen Hass und Hetze!“. Doch was für eine Demokratie wird dabei eigentlich verteidigt? Demokratie bedeutet vor allem, Grundrechte zu haben. Diese Rechte sind jedem Menschen von Natur aus gegeben und werden nicht von dem Staat oder der Gesellschaft verliehen. Die Grundrechte werden im Grundgesetzbuch festgehalten.


Grundrechte bedeuten etwas Persönliches

Vor allem bedeuten die Grundrechte für jeden Menschen etwas ganz Eigenes und Persönliches. Aus diesem Grund sind Kinder und Jugendliche nun dazu eingeladen, sich ein Grundrecht, das ihnen wichtig ist, auszusuchen und zu visualisieren. Dies kann beispielsweise in Plakaten, Comics, als Song, Sketch, Skulptur, Tagebuch oder als bemalter Stein umgesetzt werden – Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Beiträge können dann als Bild oder Film bis zum 28. Oktober per Mail an Info@demokratietag.rlp.de geschickt werden. Weitere Erklärungen und Anregungen sind auf der Homepage der Kreisverwaltung zu finden.

Die Beiträge aller Teilnehmenden werden dann auf der Seite des Demokratie-Tags unter www.demokratie-rlp.de veröffentlicht und über ein Voting bewertet. Die Gewinner des Votings erhalten einen tollen Preis. Dieser wird am 4. November 2020 in Ingelheim von der Kreisbeigeordneten Ursula Hartmann-Graham verliehen.

Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach sucht Verstärkung

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Nachrichten Bad Kreuznach | Die Freiwillige Feuerwehr in Bad Kreuznach sucht händeringend nach Unterstützung. Am kommenden Montag (12.10.2020) findet von 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Kornmarkt in Bad Kreuznach eine Werbeaktion der Freiwilligen Feuerwehren statt. Die Aktion soll zur Nachwuchsgewinnung dienen und wird unterstützt von dem Landesfeuerwehrverbands (LFV) Rheinland-Pfalz.


Fragen können gestellt werden

Der Landesfeuerwehrverband ist zur Zeit mit einem auffällig gestalteten Werbefahrzeug auf einer 12-Wochen-Tour durch über 36 Städte unterwegs. Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren wollen sie mehr Menschen für dieses tolle Ehrenamt begeistern. Interessierte Bad Kreuznacher können am 12. Oktober ihre Fragen rund um das Thema Freiwillige Feuerwehr als Hobby und Ehrenamt stellen und im Gespräch mit den Einsatzkräften viel Interessantes erfahren.

Snupper-Dienst für Interessierte

Am darauffolgenden Donnerstag (15.10.2020) findet zusätzlich von 18:00 bis etwa 21:00 Uhr ein Schnupper-Dienst statt. Hier könnten Interessenten die Arbeit der Ehrenamtlichen hautnah erleben und auch selbst einige Dinge ausprobieren. Der Schnupper-Dienst ist unverbindlich und findet im Feuerwehrgerätehaus des Löschbezirks Nord in der Charles-de-Gaulle-Straße 1 statt.

Vollsperrung auf der A60 zwischen Bingen und Ingelheim

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Nachrichten Ingelheim | An diesem Dienstag kam es zu einer Vollsperrung der Autobahn A60 zwischen Bingen-Ost und Ingelheim-West. Gegen 19:10 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen in Fahrtrichtung Darmstadt.


Der Kleinlaster schleuderte in die Leitplanke

Ein 57-jähriger Fahrer befuhr mit seinem Opel Combo mit Anhänger die Autobahn A60 in Richtung Darmstadt. Ein Fahrer mit seinem 3,5 Tonner fuhr hinter dem PKW-Gespann und setze zum Überholen an. Bei dem Überholversuch kam es zum Unfall der beiden Fahrzeuge. Durch den Unfall schleuderte der 3,5 Tonner in die Leitplanke auf der linken Fahrspur und blieb im Anschluss daran auf dem Fahrstreifen zum stehen.

Bei dem Opel Combo riss bei dem Unfall der Anhänger ab und schleuderte mit dem PKW über die gesamte Fahrbahn auf der A60. Die beiden Fahrer hatten großes Glück und wurden nach erster Einschätzung nur leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden und beide waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten durch einen Abschleppdienst vom Unfallort entfernt werden. Die Fahrzeugtrümmer verteilten sich über die gesamte Fahrbahn, sodass diese für etwa eine Stunde voll gesperrt werden musste.

Erst gegen 20:49 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Aufgrund der Sperrungen kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Bei der Unfallaufnahme waren ca. 5 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Bingen und Ingelheim, zwei Rettungswagen, eine Streife der Polizei Bingen sowie zwei Streifen der Polizeiautobahnstation Heidesheim eingesetzt.

Biontech startet Zulassungsprozess für Corona-Impfstoff

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Mainz. Biontech hat gemeinsam mit Pfizer den Zulassungsprozess für einen Corona-Impfstoff gestartet. Wie das Mainzer Unternehmen mitteilt hat es den Stoff „BNT162 b2“ bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA für das entsprechende Verfahren angemeldet. Das habe sich aus den Ergebnissen der vorklinischen und der frühen klinischen Studien als naheliegender Schritt ergeben.


Nach Darstellung von Biontech gibt es Anzeichen dafür, dass BNT162b2 in der Lage ist, die Herstellung von Antikörpern zu fördern. In Kombination mit einer T-Zellen-Reaktion könne das dazu führen, dass Menschen sich vor einer Infektion und einer Erkrankung schützen können. Zusammen mit Pfizer und der EMA habe Biontech nun das „Rolling Review“-Verfahren gestartet

Es ist unsere Pflicht, sicherzustellen, dass die schnellst mögliche Suche nach einem Impfstoff mit höchsten ethischen Standards verbunden wird, sagt Biontech-CEO und Mitbegründer Ugur Sahin auf Englisch. Erste Forschungsergebnisse lassen laut dem Unternehmen darauf hoffen, dass ein Stoff gefunden werde, der für alle Altersgruppen verträglich ist.

Erstes deutsches Unternehmen im Verfahren

Die weiteren Daten aus der klinischen Prüfung werden nun unmittelbar eingereicht und bewertet. Biontech ist das erste deutsche Unternehmen, das die EMA für diesen Prozess zugelassen hat. Der Konzern AstraZeneca musste vor drei Wochen die Studien vorläufig einstellen, nachdem sich bei eine Probandin unerwünschte Nebenwirkungen gezeigt haben. An der Biontech-Studie nehmen 37 000 Menschen teil, 28 000 haben bereits die zweite Impstoff-Dosis erhalten.

Das jetzt gewählte Verfahren soll den Genehmigungsprozess beschleunigen. Die letzte Entscheidung über eine Genehmigung fällt die Europäische Kommission. Sahin spricht von einem Prozess, der in einem noch nicht gekannten Tempo stattfindet.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Joe Weingarten begrüßte den Schritt von Biontech und Pfizer: Es sei ein „Signal der Hoffnung“. Aber er warnt auch: „Die Pandemie ist im Falle einer zeitnahen Impstoffentwicklung nicht sofort beendet. Wir müssen uns weiter an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln halten, um neuerliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu vermeiden.“

Gebäudebrand in Saulheim sorgte für stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehren

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Gut sieben Stunden hielt ein Gebäudebrand am gestrigen späten Montagabend (05.10.2020) die Feuerwehren in Saulheim auf Trapp. In der Neupforte standen Teile eine alten Scheune, die als Holzlager eines Montageunternehmens genutzt wurde, in Vollbrand.


Gegen 20:10 Uhr wurden die Feuerwehren aus Saulheim und Wörrstadt mit dem Stichwort Gebäudebrand in den eng bebauten Ortskern von Nieder-Saulheim alarmiert. Als die ersten Einheiten an der Einsatzstelle eintrafen und das Ausmaß erkannten wurden umgehend die Wehren aus Partenheim, Sulzheim, Schornsheim sowie die Brandschutzkomponente Alzey nachalarmiert.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

In einem Teil, der auch großflächig unterkellert war, hatte dort gelagertes Holz sowie Baumaterialien wie zum Beispiel Dachpappe Feuer gefangen und sich auch schon auf die Kellerbereiche ausgebreitet. Im Keller lagerte großflächig Brennholz.

Da sich rund um die Scheune, zum Teil direkt im Anbau, Wohngebäude befinden lag ein Schwerpunkt der Löscharbeiten darin, zu verhindern, dass die Flammen auf weitere Gebäude übergreifen konnten.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die Löscharbeiten des betroffenen Scheunenbereiches gestalteten sich als sehr schwierig, da Teile der Scheune einsturzgefährdet waren und sich die Flammen immer wieder im Kellerbereich durch Glutnester entzündeten. Durch die starke Rauchentwicklung, bei der auch giftige Brandgase entstanden, wurde die Bevölkerung nach Mitternacht durch das Warnsystem KATWARN informiert und gebeten Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Um die immer wieder aufkeimenden Brandherde abschließend löschen zu können, wurde der betroffene Gebäudeteil samt Keller mit Schwerschaum geflutet.

Gegen 3:00 Uhr nachts konnte Einsatzleiter Frank Haft dann vermelden, dass das Feuer endgültig gelöscht sei. Zuvor hatte das THW Wörrstadt versucht, welches mit 10 Einsatzkräften ebenfalls vor Ort war, Teile des Scheunendaches kontrolliert zum Einsturz zu bringen.

Da sich der Einsatz über Stunden hinzog, wurde zusätzlich die SEG Verpflegung des DRK Alzey-Worms alarmiert, die die Einsatzkräfte mit warmen Speisen, Kaffee und sonstigen Getränken versorgte.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

SEO-Optimierung für Unternehmen ein wichtiges Marketing-Tool

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digital marketing
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Für Unternehmen jeder Größe ist das Online-Marketing schon lange ein wichtiges Tool. Bei der sogenannten Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird auf der einen Seite die Website selbst technisch optimiert (OnPage) und andererseits werden gewisse Dinge auf fremden Webseiten umgesetzt (OffPage).


Die Konkurrenz schläft nicht

Bei der OffPage-Optimierung ist beispielsweise das Setzen von Links auf themenrelevanten und starken Internetseiten klassisch. Diese Methode ist bei großen Unternehmen schon lange sehr beliebt. Doch kleine und mittelständische Unternehmen scheuen sich häufig noch vor dieser Art der Werbung. Dabei ist diese Art von Marketing besonders für kleinere und mittelständige Unternehmen von großer Bedeutung.

Besonders umkämpft sind die vorderen rankingplätze bei wichtigen Suchbegriffen, denn eine Platzierung auf der ersten Google-Seite erzeugt zahlreiche Zugriffe von potentiellen Neukunden. Außerdem trägt das Ranking zur Imagebildung bei, denn oft schenken Nutzer den Unternehmen auf der ersten Google-Seite mehr Vertrauen.

Aktuellen Stand überprüfen

Mit der Suchmaschinenoptimierung kann man Online Marketing Agenturen auf der ganzen Welt beauftragen, wie beispielsweise eine Werbeagentur in Ostfriesland. Vor der Beauftragung wird aber empfohlen selber zu schauen, an welcher Stelle die Homepage in der Suchmaschine auftaucht. Dabei sollte man sich in seine eigene Zielgruppe hineinversetzen. Jemand der nach einer Online Marketing Agentur sucht, gibt beispielsweise keinen speziellen Firmennamen ein sondern sucht nach der entsprechenden Dienstleistung. Möglicherweise lassen sich die Suchbegriffe sogar mit einer regionalen Einschränkung spezifizieren, wie beispielsweise „Suchmaschinenoptimierung Rheinland-Pfalz“, „Webdesign Norden„, „Anwalt Vertragsrecht Hessen“.

Regionale Ausrichtung für KMUs oft wichtig

Da viele kleine und mittelständische Unternehmen häufig regional tätig sind, sucht deren Zielgruppe entsprechend oft mit regionalen Suchbegriffen. Die gesuchten Dienstleistungen und Produkte werden somit mit Orts- oder Bezirksnamen ergänzt. Durch diese Ergänzung ergeben sich Vorteile. So wird beispielsweise die Konkurrenz reduziert und eine gute Platzierung wird leichter gemacht.

Der „Mainzer Impuls“ wurde im Gutenberg-Museum Mainz besiegelt

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Nachrichten Mainz | Aufmerksamkeit für den Erhalt der Gutenbergschen Technologie schaffen und das technische Know-How für zukünftige Generationen sichern, das sind die Kernziele des „Mainzer Impulses“. Denn mit der Digitalisierung des Druckwesens geht das Wissen rund um die traditionelle Drucktechnik immer mehr verloren. Es gibt nur noch wenige Fachleute, die im Stempelschnitt, im Schriftguss oder im Schriftsatz ausgebildet werden.


Unterstützung von Politik und Interessierten gefordert

Der „Mainzer Impuls“ fordert die Politik und alle Interessierten dazu auf, die Institutionen, die für den Erhalt der traditionellen Handwerkstechnik kämpfen, ideell, strukturell und finanziell zu fördern, damit man auch noch in 100 Jahren wie einst Gutenberg drucken kann.

Kulturpolitisches Gewicht erhält die Initiative der Direktorin des Gutenberg-Museums durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, Michael Ebling, sowie durch die Kulturdezernentin Marianne Grosse, die den „Mainzer Impuls“ gemeinsam mit der Direktorin des Museums, Dr. Annette Ludwig, unterzeichnet haben.

Unterstützt wird der Aufruf zur Erhaltung des Gutenbergschen Erbes durch die Vertreter*innen von Institutionen der „Schwarzen Kunst“, von denen corona-bedingt heute nur einige dabei sein und ihre Unterschrift direkt unter das Dokument setzen konnten:

  • Dr. Susanne Richter (Direktorin des Museums für Druckkunst, Leipzig)
  • Dr. Roger Münch (Direktor des Deutschen Zeitungsmuseums, Wadgassen)
  • Dr. Mechthild Haas (Leiterin Graphische Sammlung mit Abteilung Schriftguss, Satz und Druckverfahren des Hessischen Landesmuseum, Darmstadt)
  • Eckehart SchumacherGebler (Offizin Haag Drugulin, Dresden)
  • Dr. Jürgen Franssen (1. Vorsitzender des Vereins für die Schwarze Kunst e.V., Heidelberg)
  • Dr. Harry Ness (Vorsitzender des Internationalen Arbeitskreises für Druck- und Mediengeschichte).

Ab sofort wird der „Mainzer Impuls“ an weitere wichtige internationale Akteur*innen der Druckkunst versendet, um möglichst viele Unterstützer*innen zu aktivieren.