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Mainzerin singt gemeinsam mit Johannes Oerding

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Nachrichten Mainz | Mit der Nacht der Chöre setzt Rotkäppchen in diesem Jahr ein Zeichen für die Zuversicht und den Zusammenhalt. Als eine der 20 Stimmen des neu formierten Deutschland-Chors wird auch Claudia Seng aus Mainz bei der Show in Freyburg teilnehmen. Die Auftritte des Deutschland-Chors finden gemeinsam mit zwei anderen ausgewählten Chören am 14. November im Lichthof der Rotkäppchen Sektkellerei auf sichere Distanz, ohne Publikum vor Ort und entsprechend den aktuellen Hygieneregelungen statt – die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten hat für Rotkäppchen oberste Priorität. Alle Daheimgebliebenen können das Showevent ab Ende November exklusiv auf TVNOW verfolgen.


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Eine bunte Mischung aus individuellen Charakteren

Jetzt steht es fest: Claudia Seng aus Mainz tritt am 14. November mit dem neu formierten Deutschland-Chor gemeinsam mit Johannes Oerding und zwei weiteren Chören bei der Rotkäppchen Nacht der Chöre auf.

„Claudia hat den Song ganz allein a capella gesungen. Das hat mich wirklich beeindruckt und zeigt ihre große musikalische Begabung“, so Dieter Falk, der musikalische Leiter der Rotkäppchen Nacht der Chöre, der die 20 Einzelsängerinnen und -sänger ausgewählt hat, die 2020 den Deutschland-Chor bilden. „Mein Konzept war es, anhand der Bewerbungsvideos die Stimmen zu finden, die am besten harmonieren – das war bei so vielen hochkarätigen Bewerbungen wirklich nicht einfach. Am Ende ist es nun eine bunte Mischung aus individuellen Charakteren mit unterschiedlichen Geschichten geworden: das, was eben auch Deutschland ausmacht“, so Falk weiter.

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Musik spielt im Leben von Claudia Seng eine große Rolle

„Musik ist für mich Heilung. Ich konnte schon immer meinen ganzen Herzschmerz und Kummer mit Musik verarbeiten. Musik ist für mich aber auch Freude: Nicht umsonst zeigen es Studien, dass Singen glücklich macht. Außerdem ist Musik für mich Begegnung. Musik verbindet und bringt Menschen, egal woher oder welcher Religion, zusammen. Das ist der Hammer!“ Mit dem Song „Memories“ konnte die sie nicht nur Dieter Falk überzeugen, auch Johannes Oerding freut sich schon auf den gemeinsamen Auftritt mit der Mainzerin: „Die Sängerinnen und Sänger des Deutschland-Chors sind wirklich talentiert! Ich freue mich schon, alle kennenzulernen und mit ihnen zu singen.“

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Gänsehaut-Momente pur: Die Rotkäppchen Nacht der Chöre mit Johannes Oerding

Am 14. November ist es dann so weit: Entertainment-Expertin Johanna Klum begrüßt zur dritten Rotkäppchen Nacht der Chöre – natürlich auf sichere Distanz. Die Auftritte im Freyburger Lichthof finden entsprechend den aktuellen Hygiene- und Gesundheitsreglungen statt – die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten hat für Rotkäppchen oberste Priorität. Daher ist kein Publikum vor Ort, es gibt stattdessen aber eine echte Weltpremiere: Ab Ende November ist die Rotkäppchen Nacht der Chöre auf TVNOW für jeden kostenfrei zu erleben.

„Es freut uns sehr, dass sich auch in diesem herausfordernden Jahr wieder so viele beworben haben und dass wir so viel Zuspruch bekommen. Die Rotkäppchen Nacht der Chöre ist ein echtes Herzensprojekt und wir wollen mit Rotkäppchen weiterhin für besondere Momente sorgen“, so Tobias Richter, Marketing Manager von Rotkäppchen. „Es können sich alle schon einmal auf ein echtes musikalisches Highlight freuen – mit vielen Gänsehaut-Momenten.“

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Sicher in den Urlaub mit der richtigen Reiseapotheke

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Fit & Gesund | Für Viele geht es in den Herbstferien in den wohlverdienten Urlaub. Doch ohne die passende Reiseapotheke, kann dieser schnell zum Reinfall werden, wenn Beschwerden im Urlaub auftreten. Was alles in die Reiseapotheke gehört, sollte bereits vorab geklärt sein.


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Abhängig von Reiseziel- und Dauer

Der richtige Inhalt für die Reiseapotheke hängt unter anderem auch vom Reiseziel und der Reisedauer ab. Außerdem sollte man natürlich auf seine individuellen und typischen Erkrankungen achten und die entsprechenden Medikamente in ausreichender Stückzahl einpacken. Grundsätzlich sollte jedoch alles, was in der Hausapotheke zu finden ist, auch mit in den Urlaub. Die Reiseapotheke sollte zudem mit Medikamenten gegen Reisebeschwerden ergänzt werden. Bei der Auswahl der Medikamente sollte man am besten auf altbewährte Mittel zurückgreifen, die man auch sicher verträgt. Denn für Experimente ist ein Urlaub nicht der richtige Zeitpunkt.

Auch wenn Die Medikamente im Ausland oft günstiger sind, sollte die Reiseapotheke bereits zuhause zusammengestellt werden. Zudem ist es generell keine gute Idee Medikamente im Urlaub zu kaufen, denn die der die Qualität von medizinischen Produkten aus dem Ausland kann schlechter sein. Hinzu kommt, dass außerhalb der europäischen Grenzen nich selten Medikamentenfälschungen im Umlauf sind.

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Vorbereitung auf typische Reisekrankheiten

Neben Allroundern wie Wunddesinfektion, Plastern für eine Wunde oder Brandblase sowie Schmerz- und Fiebermittel sollten auch unbedingt an Medikamente gegen Verdauungsstörungen eingepackt werden. Besonders auf Reisen kommt es häufig zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfungen. In diesen Fällen kann zunächst versucht werden, mit ausreichend Ballaststoffen und Flüssigkeit die Probleme in den Griff zu bekommen. Sollte dies das Leiden jedoch nicht lindern, können die passenden Medikamente schnell Abhilfe schaffen.

Bei der Zusammenstellung der Reiseapotheke kann auch der Apotheker des Vertrauens helfen und wertvolle Tipps geben.

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Kreissporthalle Groß-Gerau wird von Grund auf saniert

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Nachrichten Groß-Gerau | Die 40 Jahre alte Kreissporthalle in Groß-Gerau ist nach dieser langen Zeitspanne und nach intensiver Nutzung dringend sanierungsbedürftig. Die Vorbereitungsarbeiten für die Grundsanierung beginnen am Montag, 19. Oktober. Start der eigentlichen Baumaßnahmen ist am 4. Januar nächsten Jahres.


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Sperrung bereits ab Oktober

Bereits ab dem genannten Oktober-Termin greift die Teilsperrung des Parkplatzes vor der Halle, die bis zum Ende der Bauarbeiten am Jahresende 2022 andauern wird. Die Nutzung der alten Sporthalle wird am 18. Dezember 2020 letztmals möglich sein. Der Kreis stellt während der Bauzeit eine Ersatzhalle für den Sportbetrieb auf einer benachbarten Fläche bereit.

Über die umfassenden Maßnahmen der kommenden Monate informierten Gebäudemanagement des Kreises, das Architekturbüro Eßmann, Gärtner, Nieper aus Darmstadt und die Projektsteuerungsgesellschaft dieser Tage die Anlieger der Kreissporthalle. Architekt Thomas Eßmann erläuterte dabei auch die geplanten Umbauten. Eine wesentliche Veränderung ist, dass der Eingang auf die Parkplatzseite der Halle verlegt wird und zusätzlich zur Treppe dort eine Rampe entsteht, die den barrierefreien Zugang sicherstellt.

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Diese Umbauten sind geplant

Der dadurch gewonnene Platz an der Ecke des Gebäudes wird für ein kleines Foyer mit Teeküche und Snackverkauf nutzbar. Die WC-Anlage wird um ein barrierefreies WC erweitert. Auch der Schulungsraum in der Sporthalle wird modernisiert. Aus dem bisherigen Kraftraum wird ein Multifunktionsraum, der zum Beispiel auch für Gymnastikkurse genutzt werden kann. Die vier Umkleiden erhalten zusätzlich zwei barrierefreie WCs und Duschen. Auch außen erhält die Kreissporthalle Groß-Gerau ein neues Gesicht durch die Fassade mit Faserzementplatten in Grüntönen.

Zu den zahlreichen anstehenden Maßnahmen gehört des Weiteren die energetische Sanierung der Halle. Rettungswege müssen den heutigen Anforderungen angepasst werden. Die komplette Technik wird erneuert. Die Lüftung wird den heutigen Standards angepasst; die Halle erhält eine Lüftungszentrale auf dem Dach. Sämtliche Oberflächen werden erneuert. In diesem Zuge gibt es auch eine Schadstoffsanierung.

Für die Investitionen steht ein Budget von 13,6 Millionen Euro brutto zur Verfügung. An Fördermitteln erhält der Kreis rund 5,2 Millionen Euro aus dem KIP-2-Bundesprogramm mit Kofinanzierung des Landes Hessen.

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Groß-Gerau: Krankenstand während Corona-Pandemie gesunken

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Nachrichten Groß-Gerau | Der Krankenstand im Landkreis Groß-Gerau ist im ersten Halbjahr 2020 gesunken. Die Zahl der Erkrankungen nahm während der Corona-Pandemie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozentpunkte ab. Mit 4,1 Prozent gab es in der Region zudem einen geringeren Krankenstand als im Landesdurchschnitt (4,2 Prozent).


41 von 1.000 Arbeitnehmern krankgeschrieben

Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag von 1.000 Arbeitnehmern 41 krankgeschrieben. Im gesamten Vorjahr 2019 betrug der Krankenstand im Landkreis Groß-Gerau 4,6 Prozent. Der höchste Krankenstand im Jahr 2019 in Hessen wurde mit 5,2 Prozent in den Landkreisen Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg verzeichnet, der niedrigste mit 3,6 Prozent in Frankfurt am Main.

Verletzungsbedingte Fehltage sanken

Die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit für den Landkreis Groß-Gerau zeigt die Entwicklung des Krankenstandes im vergangenen Jahr und die wichtigsten Veränderungen im ersten Halbjahr 2020 auf. Hier wird deutlich, wie sich die Anzahl und Dauer der Krankschreibungen während der Corona-Krise in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres veränderten. Die verletzungsbedingten Fehltage sanken während dieses Zeitraums am stärksten von allen Diagnosen um knapp 18 Prozent. Die meisten Ausfallstage entfielen auf Muskel-Skelett-Erkrankungen, zu denen Rückenleiden gehören. Sie gingen ebenfalls um gut elf Prozent zurück, verursachten damit aber erneut den größten Anteil am Krankenstand in der Region.

Besonders im Blickfeld stehen die Atemwegserkrankungen aufgrund der Regelung des Gemeinsamen Bundesausschusses, wonach sich Patienten mit leichten Erkältungssymptomen von März bis Ende Mai telefonisch krankschreiben lassen konnten. Die Auswertung des DAK-Gesundheitsreportes für das erste Halbjahr 2020 zeigt für den Landkreis Groß-Gerau, dass die Fehltage bei Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar von 153 Tage je 100 Versicherte auf 157 Tage zunahmen, aber immer noch weit unterhalb des Wertes aus dem Grippejahr 2018 lagen (184 Tage).



Manfred Schäfer, Chef der DAK-Gesundheit in Groß-Gerau dazu

„Aus unserer Sicht ist das ein klarer Beleg dafür, dass einfache Lösungen für das Krankschreibungs-Geschehen sehr sinnvoll sind“, sagt Manfred Schäfer: „Wir müssen nicht nur bei COVID-19, sondern bei vielen Erkrankungen generell die Ansteckungsgefahr für das Praxispersonal und für andere Patienten mit bedenken. Wenn neue Formen der Kommunikation die persönliche Begegnung in der Arztpraxis ersetzen, ist das ein wichtiger Fortschritt.“

Drei Erkrankungsarten sorgten für mehr als die Hälfte der Fehltage

Der DAK-Gesundheitsreport für den Landkreis Groß-Gerau analysiert neben dem ersten Halbjahr 2020 auch die Fehlzeiten des vergangenen Jahres. Die Vollauswertung des gesamten Jahres 2019 zeigt, dass sich mehr als die Hälfte aller Fehltage auf drei Krankheitsarten zurückführen lassen. An erster Stelle stehen Muskel-Skelett-Probleme wie zum Beispiel Rückenleiden. Sie sind für jeden fünften Fehltag von Beschäftigten in der Region verantwortlich (21,5 Prozent). Danach folgen fast gleichauf Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Sinusitis mit 16,5 Prozent und psychische Leiden mit 16,2 Prozent.

„Mit unseren Analysen zum Krankenstand im Landkreis Groß-Gerau setzen wir gezielt beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement an und bieten Arbeitgebern konkrete Hilfe,“ sagt Manfred Schäfer. „Unter dem Eindruck der Veränderungen erweitern wir unsere Online-Angebote für Beschäftigte und bieten Firmen in der Region Online-Workshops und Schulungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die gesundes Arbeiten im Homeoffice unterstützen“, so der DAK-Chef.

Deutsche Umwelthilfe: Rechtskräftiges Urteil zur Akteneinsicht in Dieselskandal

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Nachrichten Überregional | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat einen wichtigen juristischen Sieg gegen das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und VW errungen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig hat in dem seit fünf Jahren andauernden Rechtsstreit letztinstanzlich entschieden.


Beschluss des Oberverwaltungsgericht Schleswig

Der Umweltverband erhält Einsicht in den gesamten Schriftverkehr zwischen dem KBA und der Volkswagen AG zwischen dem 18. September 2015 und dem Tag der Anordnung des Rückrufes für Betrugsdiesel EA 189 des Herstellers Volkswagen, dem 15. Oktober 2015. Ebenso kann die DUH Schriftstücke des dazu geführten Verwaltungsvorganges einsehen. Dies geht aus einem Beschluss des OVG Schleswig hervor, der dem Verband am Montag zugestellt wurde.

Diese letztinstanzliche Gerichtsentscheidung ist eine erneute schallende Ohrfeige für Andreas Scheuer, der im Dieselabgasskandal durch die Nichtveröffentlichung ihm vorliegender Fakten den VW-Betrugskonzern schützt und Millionen betroffene Fahrzeughalter schädigt. Allein mit der Baureihe EA 189, um die es bei diesen Akten geht, wurden in Deutschland 2,5 Millionen Kunden betrogen. Und das nicht nur beim Kauf der Fahrzeuge, sondern auch später durch neue, aufgespielte Abschalteinrichtungen bei Software-Updates, die nun mit behördlichem Segen besonders in der kommenden kalten Jahreszeit für massiv erhöhten Schadstoffausstoß sorgen„, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

DUH Klage auf „Entschwärzung“

Die DUH hatte bereits vor fünf Jahren die Überlassung der Akten eingefordert, was der damalige Bundesverkehrsminister Dobrindt und das Kraftfahrt-Bundesamt verweigerten. Im Frühjahr 2016 übersandte das KBA nur eine praktisch komplett geschwärzte knapp 600-seitige Akte. Daraufhin erhob die DUH Klage auf „Entschwärzung“ und Offenlegung aller nicht personenbezogenen Angaben. Das Verwaltungsgericht Schleswig entschied im April 2018 im Sinne der DUH, jedoch stellten das beklagte Kraftfahrt-Bundesamt sowie die Volkswagen AG als Beigeladene einen Antrag auf Zulassung der Berufung. Mit dem am 5. Oktober 2020 zugestellten Beschluss des OVG Schleswig wird dieser Antrag abschließend abgelehnt, das Urteil von 2018 ist somit rechtskräftig.

Gegenstand des Verfahrens war das Begehren der DUH auf Einsicht in den Schriftverkehr zwischen KBA und VW bezüglich der vom KBA erlassenen Rückrufanforderung von VW Diesel Pkw der Motorbaureihe EA 189 der Abgasnorm Euro 5. An diesem Modell hatte sich im September 2015 nach den Ermittlungen und Verfahren der US-amerikanischen Behörden der Abgasskandal in Deutschland entzündet.

Das Gericht macht in seinem Beschluss deutlich, dass es sich bei den Unterlagen nicht um interne Kommunikation handelt. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, welche Absprachen es zwischen KBA und VW im Herbst 2015 gab„, so Remo Klinger, der die DUH in dem Verfahren vertritt.

Wiesbaden: Großeinsatz der Polizei und Wohnungsdurchsuchung

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Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden | Am heutigen Donnerstagmorgen (08.10.2020) gegen 8:50 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Polizei in der Eschbornstraße in Wiesbaden. Der Bereich wurde zudem von der Polizei großräumig abgesperrt.


Ein Zeuge hatte Schüsse gehört

Kurz zuvor hatte ein Zeuge sich bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, er habe aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus Schüsse gehört. Die Beamten machten sich daraufhin auf den Weg zu der gemeldeten Adresse und sperrten den Bereich ab. Nachträglich wurden auch noch Spezialkräfte der hessischen Polizei hinzugezogen, um bei dem Einsatz zu unterstützen.

Die Polizei versuchte daraufhin Kontakt zu den Personen in der entsprechenden Wohnung aufzunehmen, was jedoch nicht gelang. Gegen 12:00 Uhr betraten die Polizisten dann die Wohnung und trafen dort zwei Männer im Alter von 45 und 47 Jahren an. Die Männer wurden von den Beamten vorläufig festgenommen.

Im Rahmen einer Durchsuchung konnten keine Schusswaffen aufgefunden werden, es ist daher noch unklar, was die gemeldeten Geräusche verursacht hatte. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand und die beiden Männer wurden nach der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle wieder entlassen.

Kreis Groß-Gerau: Trassenfindung für Radschnellverbindungen schreitet voran

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Rathaus Trebur
Rathaus Trebur

Nachrichten Kreis Groß-Gerau | 340 Bürgerinnen und Bürger haben sich mit insgesamt 487 Meldungen an der Onlineumfrage für die Radschnellverbindungen im Kreis Groß-Gerau beteiligt. „Das ist ein tolles Ergebnis und zeigt, wie wichtig den Menschen im Kreis Groß-Gerau der weitere Ausbau des Radverkehrs ist“, sagte Landrat Thomas Will. Der Kreis prüft derzeit als erster hessischer Landkreis die Machbarkeit von drei Radschnellverbindungen.


Trassenfindung zu den drei Radschnellverbindungen schreitet weiter voran

Der Kreis untersucht die Korridore Mainz – Rüsselsheim – Frankfurt, Darmstadt – Rüsselsheim und Groß-Gerau – Flughafen – Frankfurt. Für diese Korridore wurden im Rahmen einer Potenzialstudie des Landes Hessen ausreichend hohe Pendlerpotenziale ermittelt. Die Phase der Trassenfindung zu den drei Radschnellverbindungen schreitet weiter voran. Bevor die beauftragten Planungsbüros die definierten Korridore im Kreis befahren, wurden zunächst die Bürgerinnen und Bürger befragt, um möglichst viele Ideen und Hinweise zu erhalten, die die Planungsbüros dann vor Ort überprüfen können. Mit 487 Meldungen wurden die Erwartungen der Kreisverwaltung und der Planer mehr als übertroffen.

Landrat Thomas Will freut sich über die zahlreichen Meldungen

„Die hohe Beteiligung zeigt einmal mehr das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Groß-Gerau. Wir können den Planern nun eine Menge Hinweise mit auf den Weg geben, so dass die umfangreiche Ortskenntnis von Alltagspendelnden in die Planung einfließt. Die Planung findet damit ganz nah an den Bedürfnissen der Menschen im Kreis Groß-Gerau statt.“

In Abstimmung mit weiteren Projektbeteiligten wird nun abgewogen, welche der eingebrachten Anregungen in den Vorzugstrassen der Radschnellverbindungen aufgenommen werden können. Angestrebt werden für den nächsten Planungsschritt zwei bis vier Vorzugstrassen für jeden der drei Korridore.

Vom 21. August bis zum 30. September 2020 hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Wunschstrecken und wichtige Ziele einzutragen. Die abgegebenen Meldungen (Welche Wege werden per Rad bereits genützt, welche Verbindungen sind erstrebenswert?) sind in einer zoombaren Karte im Internet (www.schneller-radfahren-kreisgg.de/ergebnisse/) dargestellt. Insgesamt wurden 487 Meldungen von 343 Teilnehmenden eingetragen. Durch einen Klick auf eine Meldung bekommen Interessierte weitere Informationen.

Wie geht es weiter?

In einem zweiten Beteiligungsfenster können Interessierte dann online Fragen zu den Vorzugstrassen einbringen und einzelne Abschnitte bewerten und diskutieren. Abschließend werden die Vorzugstrassen dann ggf. noch angepasst und eine Empfehlungstrasse für die Umsetzung ausgewählt. Die Ergebnisse der drei Machbarkeitsstudien sollen im Sommer 2021 vorliegen.

Kontrolltag: Bürger halten sich überwiegend an Maskenpflicht

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Nachrichten Rheinland-Pfalz | Beim rheinland-pfälzischen Kontrolltag zur Überprüfung der Maskenpflicht sind unter Mitwirkung der Polizei insgesamt 3630 Personen kontrolliert worden. Dabei wurden insgesamt 2400 Ordnungswidrigkeiten nach der Coronabekämpfungs-Verordnung festgestellt.


230 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz

In 2176 Fällen wurde entgegen den Vorgaben keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Hierbei wurden die Betroffenen durch die Einsatzkräfte überwiegend mündlich verwarnt. An den gemeinsamen Kontrollen mit den zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden waren landesweit rund 230 Polizistinnen und Polizisten im Rahmen der Amtshilfe beteiligt.

Innenminister Roger Lewentz

„Sowohl mit Blick auf die Maskentragepflicht, als auch der Überprüfungsmaßnahmen war überwiegend Verständnis in der Bevölkerung festzustellen. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hielt sich an die gültigen Vorschriften und musste daher erst gar nicht kontrolliert werden. Ziel des gemeinsamen Kontrolltages war es, die Akzeptanz gerade auch der Pflicht zum Tragen der Masken zum Schutz aller Mitmenschen in der Bevölkerung in den Fokus zu rücken“

Schwerpunkte der Kontrollen waren der Haltestellen des ÖPNV, Einkaufsstraßen und Gastronomiebetriebe. Auffällig hoch war aus Sicht der Polizeibehörden die Beanstandungsquote jedoch in den Wartebereichen des öffentlichen Personennahverkehrs. Hier herrscht nach den Einlassungen der Kontrollierten teilweise der Irrtum vor, dass die Maskenpflicht nur in den öffentlichen Verkehrsmitteln und nicht schon in den Wartebereichen gilt. Es kam bei einigen Kontrollen zu Diskussionen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit der Maskentragepflicht. Die meisten Kontrollierten zeigten sich jedoch nach der Belehrung einsichtig.

Auf „Nachtstreife“ mit der Polizei Mainz

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Nachrichten Mainz | An diesem Mittwoch (07.10.2020) wurde das neue Doku-Format über die Mainzer Polizei vorgestellt. Die Doku trägt den Namen „Nachtstreife“ und spiegelt die Arbeit der Polizei authentisch wieder. Boost your City war bei der Vorstellung im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik in Mainz-Hechtsheim vor Ort.


Hinter der Doku-Reihe steckt viel Arbeit

Schon längere Zeit stand die Mainzer Polizei mit einer Produktionsfirma in Kontakt. Gemeinsam entstand die Idee den Zuschauern, den Alltag der Polizei näher zu bringen. Die Planung der Doku-Serie begann bereits vor über drei Jahren. Der Polizeipräsident Rainer Hamm berichtet, dass es ihn zu Beginn viel Überwindung kostete, den Dreharbeiten zuzusagen. Er war skeptisch und hatte Bedenken, welches Bild dabei von der Polizei vermittelt wird. Doch nach dem ersten Test waren die Bedenken verflogen.

Schließlich wurde die Dokumentation von allen Seiten genehmigt und die Dreharbeiten begannen vor rund elf Monaten. Aufgrund der Pandemie musste allerdings eine dreimonatige Pause eingelegt werden. Insgesamt wurden vier unterschiedliche Teams der Polizei bei insgesamt 34 Nachtschichten begleitet. Daraus entstanden sechs Folgen der Doku-Reihe.

Hautnah an der täglichen Arbeit der Polizei

Von der Fahndung eines flüchtigen Täters über ungeklärte Todesfälle bis hin zu skurrilen Verkehrsdelikten – die Aufgaben sind vielfältig und die Beamten können vorab nie absehen, was sie erwartet. In der Dokumentation wurde der Kriminal-Dauerdienst sowie die Schutz- und Autobahnpolizei bei echten Einsätzen begleitet. Dabei gab es kein Skript und es wurde nichts nachgestellt, das war allen Beteiligten wichtig.

Der Zuschauer lernt in der Doku nicht nur die Arbeit der Polizei kennen sondern auch die Polizeibeamten. Warum haben sie in dieser Situation so gehandelt? Wie haben sie sich dabei gefühlt und wie gehen sie mit belastenden Situationen um? Was hat sie dazu bewegt Polizist zu werden? Ehrliche und offene Worte von den Polizisten und Hintergrundinformationen zu den Einsätzen fließen immer wieder mit ein.



Einblicke in die Dokumentation

Während der Vorstellung wurden die ersten 15 Minuten der ersten Folge von „Nachtstreife“ gezeigt. Die Die Dokumentation steigt direkt in das Geschehen ein und bietet trotzdem zahlreiche Hintergrundinformationen. Der Einsatz an einem Mainzer Club zeigt mit welchen Problemen die Polizei umgehen muss und wie sie damit umgeht – ehrlich, authentisch und fesselnd.

Auch wie die Beamten des Kriminal-Dauerdienstes bei Einsätzen mit Todesopfern agiert und wie die Beamten mit den teilweise sehr belastenden Dingen umgeht, wird gezeigt. Die Beamten müssen prüfen, ob sich Anzeichen von Fremdeinwirkung an dem Verstorbenen finden lassen – eine Aufgabe die viel von den Beamten abverlangt. Die Dokumentation ist so nah dran am Geschehen dass es dem Zuschauer zugleich kalt den Rücken herunterläuft, ihn aber auch zutiefst berührt. Nachdem der Einsatz beendet ist, folgt die nächste Alarmierung – ein vermeintlicher Suizid, bei dem der Verstorbene sich selbst mit einer Armbrust in das Auge geschossen haben soll. Auch hier müssen die Beamten vor Ort ermitteln, ob es sich dabei wirklich um einen Suizid handelte.

Für die Polizei und das Kamera-Team nicht ganz alltäglich

Bei der Vorstellungen waren auch die Polizisten und Polizistinnen vor Ort, die in der Dokumentation begleitet wurden. Eine der Polizistinnen erklärte gegenüber Boost your City, dass sie die Kamera schon nach kurzer Zeit kaum noch wahrgenommen hatte. Es sei dabei also nichts gespielt oder verstellt sondern genau so, wie es tagtäglich passiert. Es sei aber schon ungewohnt gewesen nicht nur den eigenen Kollegen im Auge haben zu müssen sondern auch das Kamera-Team. Sie berichtet von einer Situation, in der ein Kameramann angegriffen wurde und erklärt, dass die Beamten umgehend eingriffen und die Situation auch in den Griff bekamen.

Für das Kamera-Team war zudem während der gesamten Dreharbeiten klar, dass sie sich im Zweifel eher im Hintergrund aufhalten, berichteten die Produzenten gegenüber unserer Redaktion. Durch die Bodycams der Polizisten habe man auch viele Szenen einfangen können. Das Kamera-Team war natürlich trotzdem in Situationen gekommen, die für sie nicht alltäglich sind. Für diese Fälle standen ihnen auch die Psychologen der Polizei zur Verfügung, um diese Erlebnisse zu verarbeiten.

Sendetermine:

  • 14.10.2020 – 20:15 Uhr auf SWR
  • 15.10.2020 – 21:00 Uhr auf SWR
  • 22.10.2020 – 21:00 Uhr auf SWR
  • 29.10.2020 – 21:00 Uhr auf SWR
  • 05.11.2020 – 21:00 Uhr auf SWR
  • 12.11.2020 – 21:00 Uhr auf SWR

Gewässerverunreinigung auf dem Main bei Ginsheim-Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Am gestrigen Mittwoch (07.10.2020) wurde von der Hessischen Wasserschutzpolizei eine Verunreinigung durch Öl auf dem Main bei Ginsheim-Gustavsburg festgestellt.


Eine Yacht und ein Fahrzeug verloren Betriebsmittel

Die Wasserschutzpolizei führte gerade einen Gewässerüberwachungsflug durch, als der Ölfilm auf dem Wasser auffiel. Bereits kurze Zeit später konnte die Wiesbadener Wasserschutzpolizei Verdächtige ausfindig machen und die Beschuldigten vernehmen. Dafür stellte die Hessische Fliegerstaffel der Wasserschutzpolizei das beweiskräftige Videomaterial zur Verfügung.

Auf dem Video war zu sehen, dass eine Yacht vom Main auf das Gelände eines Bootscenters gezogen wurde. Das Fahrzeug sowie die Yacht waren beschädigt und verloren Betriebsmittel, welche in den Main gelangten. Dem Betreiber des Bootscenters wurde daraufhin von der Polizei untersagt, weiterhin Boote mit dem kaputten Fahrzeug aus dem Wasser zu holen. Auch die defekte Yacht darf nicht weiter eingesetzt werden.

Stadtverwaltung Mainz: Baustellen während der Herbstferien

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Stadtverwaltung Mainz | Wie stets in den Schulferien wird auch in den bevorstehenden Herbstferien (12. bis 23. Oktober 2020) die verkehrsärmere Zeit genutzt, um Maßnahmen umzusetzen, die teils Verkehrsbehinderungen mit sich bringen. Aufgrund der Vielzahl von Tiefbaumaßnahmen sind daher an dieser Stelle nur die wichtigsten, im Bereich von verkehrsrelevanten Straßen erfolgenden Aktivitäten aufgeführt, mit denen um den/ab Ferienbeginn (Montag, 12. Oktober 2020) zu rechnen ist.


Neubau Verkehrsinsel und „Umweltspur“ Peter-Altmeier-Allee

Hier findet bis zum 16.10 der Rück- bzw. Neubau der Verkehrsinsel im Bereich „Parkhaus Rheinufer“ statt. Zudem werden im Anschluss Markierungsarbeiten vorgenommen, um die Fahrstreifen zugunsten einer „Umweltspur“ neu zu ordnen. Es kommt abschnittsweise zur Sperrung von Fahrstreifen in beiden Richtungen, jedoch wird immer mindestens ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis 23. Oktober 2020.

Rechtsabbiegespur und Verkehrsinsel Heiligkreuzweg

Hier wird ab dem 12.10. bis zum 20. November eine neue Rechtsabbiegespur inklusive Verkehrsinsel am Knotenpunkt Heiligkreuzweg in Fahrtrichtung Hechtsheimer Straße entstehen. In dieser Zeit wird es zur Sperrung eines Fahrstreifens sowohl in der Hechtsheimer Straße als auch im Heiligkreuzweg kommen. Es steht jedoch stets mindestens ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung.

Lichtsignalanlage an Einmündung Friedrich Ebert-Straße

Ebenfalls im Heiligkreuzweg, allerdings nunmehr an der Einmündung Friedrich-Ebert-Straße, wird eine neue Lichtsignalanlage zum sicheren Queren der Schulkinder geschaffen. Bis zum 23.10. wird in diesem Bereich eine signalgesteuerte einspurige Verkehrsführung im Heiligkreuzweg angeboten. Zudem gibt es eine Einbahnführung in der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Heiligkreuzweg und Weberstraße in Fahrtrichtung Weberstraße.

Rheinhessenstraße Höhe Heuerstraße

Für die Gestaltung der Böschung und die Bepflanzung entlang des Neubaugebietes „Am Weidenzehnten“ durch einen privaten Erschließungsträger kommt es vom 12. bis 23. Oktober zur Sperrung der Fahrspur stadteinwärts von der Ludwig-Erhard-Straße in die Rheinhessenstraße. Zudem wird eine Einbahnführung der Rheinhessenstraße zwischen der Robert-Bosch-Straße und Ludwig-Erhard-Straße in Fahrtrichtung Ludwig-Erhard-Straße stadtauswärts eingerichtet. Stadteinwärts wird der Verkehr über die Ludwig-Erhard-Straße und Robert-Bosch-Straße umgeleitet.



Mainzer Mobilität: Gleiswechsel in Finther Landstraße

In der Finther Landstraße in Mainz-Gonsenheim nimmt die Mainzer Mobilität einen Gleiswechsel vor. Bis zum 23.10. erfolgt die Verkehrsführung stadteinwärts an der Baustelle vorbei. Stadtauswärts wird der Verkehr aus der Breiten Straße über die Budenheimer/Heidesheimer Straße in die Finther Landstraße umgeleitet. Die Richtung ist dem Kurvenradius der Busse geschuldet.

Abtrennung Wasseranschluss in Höhe Rheingoldhalle

In der Rheinstraße auf Höhe der Rheingoldhalle (Hausnr. 66) werden bis zum 25.10. Wasseranschlüsse abgetrennt. In dieser Zeit ist die Sperrung des rechten Fahrstreifens stadteinwärts notwendig. Zwei Fahrstreifen in Richtung Theodor-Heuss-Brücke bleiben befahrbar.

Baustelle Am Schützenweg

Am Schützenweg wird eine Brückenprüfung vorgenommen, in deren Folge die Fußgängerbrücke gesperrt werden muss. Diese Maßnahme dauert bis zum 23. Oktober. Vorhabenträger: Stadtplanungsamt/Straßenbetrieb Erweiterung Leerrohranlage Pariser Straße An der Philippsschanze, kurz vor der Einmündung Pariser Straße, erfolgt die Erweiterung einer Lehrrohranlage. Bis zum 23. Oktober wird es hier zwischen 8.00 und 14.00 Uhr zu temporären Sperrungen jeweils einer der Rechtsabbiegespuren in der Pariser Straße kommen.

Trennung von Hausanschlüssen in der Weisenauer Straße

In der Weisenauer Straße werden ebenfalls bis zum 23.10. Hausanschlüsse abgetrennt. Dazu muss ein Fahrstreifen gesperrt werden. Unter Mitbenutzung der Busspur steht je Fahrtrichtung eine Fahrspur zur Verfügung.



Neubau von Lichtmasten

Rheinstraße Höhe DB Cargo In der Rheinstraße auf Höhe des DB Cargo-Gebäudes wird es an drei unterschiedlichen, voneinander getrennten Tagen im Zeitraum der Herbstferien zur Sperrung des rechten Fahrstreifens stadteinwärts kommen. Der Verkehr wird an diesen Tagen jeweils einspurig am Baufeld vorbeigeführt. Grund dafür ist der geplante Neubau von Lichtmasten inklusive der Stromanschlüsse.

Straßenausbau Boppstraße

In der Boppstraße kommt es von Montag, 5.10. bis zum 16.10. aufgrund der Straßenneugestaltung zur Vollsperrung im nördlichen Teil der Josefsstraße.

Abbau von Schilderbrücken in Weisenauer Straße

Am Sonntag, 11.10.2020 wird es aufgrund des Abbaus von drei Schilderbrücken zu einer Vollsperrung in der Weisenauer Straße zwischen Karl-Weiser-Straße und Salvatorstraße/Rheinstraße kommen. Die Umleitung verläuft über die Karl-Weiser-Straße – Göttelmannstraße – Am Stiftswingert – Hechtsheimer Straße – Salvatorstraße und umgekehrt.

Barrierefreier Ausbau Bushaltestelle Fischtorplatz

Ebenfalls in der Rheinstraße in Höhe Fischtorplatz wird die Bushaltestelle Fischtorplatz vom 12.10. bis 30.10 barrierefrei ausgebaut. In Richtung Weisenau wird dazu vorübergehend eine Fahrspur gesperrt. Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbei geleitet.

Baustelle am Münsterplatz

2. Bauabschnittes Münsterplatz wird es von Freitag, 09. Oktober (6.00 Uhr morgen)s bis Sonntag, 11. Oktober 2020 (5.00 Uhr früh) eine Vollsperrung in der Großen Bleiche zwischen den Straßenbahnschienen am Münsterplatz und der Zanggasse geben. Grund hierfür sind Asphalt- und Markierungsarbeiten von der beauftragten Baufirma unter Federführung der Abteilung Straßenbetrieb des Stadtplanungsamtes.

Die Polizei Rüsselsheim sucht dringend Zeugen

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Polizei Hessen, Symbolbild
Polizei Hessen, Symbolbild

Nachrichten Rüsselsheim | Die Polizei Rüsselsheim sucht dringend Zeugen die am 07. Oktober etwas beobachtet haben. Anrufer meldeten der Polizei an diesem Mittwoch gegen 22.00 Uhr einen schwarzen BMW, der durch seine Fahrweise Passanten gefährdete.


Der Fahrer bestreitet den Vorfall

Der BMW-Fahrer ist aufgrund seines Fahrstils und offenbar auch durch erhöhte Geschwindigkeit im Bereich Weisenauer Straße sowie am Landungsplatz aufgefallen. Er soll durch seine Fahrweise mehrere  Fußgänger gefährdet haben.

Hinter dem Steuer des BMW saß ein junger Mann, der im Anschluss von Polizeibeamten kontrolliert wurde. Er wurde von einer Polizeistreife im Rugbyring kontrolliert. Gegenüber den Beamten bestritt er aber den Vorwurf.

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang möglicherweise betroffene Personen sich unter der Telefonnummer 06142/6960 zu melden.

Neuer Restaurantleiter im Gourmetrestaurant des Favorite Parkhotels

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Nachrichten Mainz | Auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, da begann Julian Seitz (34) seine Laufbahn im Gourmetrestaurant des Favorite Parkhotels in Mainz als stellvertretender Restaurantleiter. Am ersten Oktober 2020 wurde er zum Restaurantleiter des beliebten Mainzer Restaurants ernannt und freut sich auf seine neue Aufgabe, mit der er bereits bestens vertraut ist.


Heimatstadt Mainz und „Meenzer Fassenacht“

Bevor Seitz in der Favorite, wo er seinen Traumjob gefunden hat, festmachte, war er Betriebsleiter der Mainzer Kupferbergterrassen. Zuvor hatte er bereits in verschiedenen Gourmetrestaurants als Restaurantleiter gearbeitet. In der Favorite fühlte er sich auf Anhieb am richtigen Ort – und das hat auch ein kleines bisschen mit der Liebe zu seiner Heimatstadt Mainz und der „Meenzer Fassenacht“ zu tun.

Mit Humor geht vieles besser. Julian Seitz weiß das seit Kindesbeinen. Aufgewachsenen in einer Familie, in der die Fastnacht heilig ist, ist das nicht verwunderlich. Seit 2012 ist Seitz in der Kampagne mit seinem Kollegen Frank Brunswig als „Die Saalkellner“ unterwegs. Bei den Sitzungen der legendären Mainzer Prinzengarde zeichnet er zusammen mit seinem Vater MCC Präsident Horst Seitz für das närrische Protokoll verantwortlich. Und das bereits seit 14 Jahren.

Da trifft es sich gut, dass das Gourmetrestaurant der Favorite in der heißen Phase der fünften Jahreszeit regelmäßig eine kleine Betriebspause einlegt. So geht’s in Mainz. Trauerklöße haben hier einfach keine Chance. „Selbst wer sich einfach nur im Spiegel ein Lächeln schenkt, hat schon gewonnen“ sagt Julian Seitz und verweist in Mainzer Manier auf sein Lieblingszitat von Martin Mundo: „Wer`s Leben für ne Narrheit hält, hat manche frohe Stunde. Wer sie zu ernst nimmt, diese Welt, der geht daran zugrunde.“

Erlebnistage im Rheingau: Drei bunte Wochen in Rüdesheim

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Nachrichten Rüdesheim | In Rüdesheim und Assmannshausen da kann man was erleben. Touristiker und Hoteliers haben sich zusammengeschlossen und geben noch einmal alles. Unter dem Motto „Der November ist schön“ laden sie zu spannenden Entdeckungsreisen in ihre Heimat ein.


Über 40 verschiedene Veranstaltungen stehen auf dem Plan

Für jeden Geschmack ist was dabei. Das Programm macht Lust und Laune und läuft vom 1. bis 21. November 2020 – jeweils von Montag bis Freitag. Mitmachen kann jeder. Auch die „Eingeborenen“. Für einige Veranstaltungen muss man sich anmelden, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ansonsten gilt: Einfach rechtzeitig am Treffpunkt sein. Natürlich wird immer auf die Vorschriften geachtet, die in Zeiten von Corona erfüllt werden müssen. Das nimmt man hier sehr genau – zum Wohle aller.

Über 40 verschiedene Veranstaltungen stehen auf dem Plan, der als Flyer bei der Rüdesheim Tourist Info und in allen beteiligten Betrieben ausliegt und auch unter https://www.ruedesheim.jetzt/ abgerufen werden kann.

Die Übersicht nach Wochentagen ist wie ein Stundenplan, den viele noch aus ihrer Schulzeit kennen, gestaltet. So hat man schnell im Blick, was an den jeweiligen Wochentagen angeboten wird. Darüber hinaus gibt es Tipps und Ideen für jeden Tag sowie Empfehlungen, die unter dem Thema Genuss oder Kirche zusammengefasst sind. Die Preise rangieren von EUR 5,- für einen amüsanten literarischen Stadtrundgang bis EUR 49,- für ein regionales Verwöhnmenü inklusive begleitender Weine. Einige Angebote sind kostenfrei für alle Teilnehmer, bei anderen sind die Kinder zum Nulltarif eingeladen oder nehmen für einen symbolischen Minibeitrag teil.

Das Programm, das sich an Rüdesheimer und ihre Gäste richtet, ist so bunt wie das Leben und verspricht drei unterhaltsame Wochen im November mit vielen spannenden Erlebnissen und verblüffenden Erkenntnissen. Ob Rebschnitt live oder entschleunigendes Backen nach Rezepten der Hl. Hildegard, ob Yoga oder Eisweinprobe, Weinwanderung, Schmuckherstellung oder Besuch im Haus der Herrgotts mit einem Augenzwinkern, ob Waldspaziergang und wilde Köstlichkeiten – hier hat der November Blues garantiert keine Chance.

Mainz: Dezernat für Digitalisierung statt FDP-Dezernat

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Rathaus Mainz
Rathaus Mainz

Nachrichten Mainz | Mit dem, Anfang des Jahres beschlossenen, Koalitionsvertrag der Ampelparteien will sich die FDP ihren Weg zurück in den Mainzer Stadtvorstand sichern. Nachdem die Koalition nach massiver Kritik an dem Vorhaben, einen ehrenamtlichen Wirtschaftsdezernenten zu stellen zunächst zurückruderte, scheint dieses sich nun zu konkretisieren.


Fraktion PIRATEN & VOLT einen Gegenvorschlag ein

Statt des ehrenamtlichen Wirtschaftsdezernats, welches sich in den Kompetenzen beinahe vollständig mit denen der derzeitigen hauptamtlichen Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) deckt, deutet sich nun die Schaffung eines Dezernats für überregionale Zusammenarbeit in der Rhein-Main-Region an.

In der überregionalen Zusammenarbeit im Rhein-Main Gebiet, aber auch in Hinblick auf die Vertretung der Region gegenüber Bund, Ländern und International ist es sicherlich wichtig, die Interessen der Stadt Mainz einzubringen, eine Intensivierung und Ausweitung der bisherigen Dialogforen ist daher wünschenswert. Die Beauftragung eines ehrenamtlichen Dezernats mit dieser Mammutaufgabe ist hingegen schwer verständlich, denn man würde einen 6-stelligen Betrag pro Jahr ausgeben und wäre vollständig von der Mitarbeit anderer Städte abhängig.

Ein fader Beigeschmack bleibt, da sich auch mit diesem Dezernat wesentliche Kompetenzen mit dem CDU-geführten Wirtschaftsdezernat überschneiden werden. Es scheint, als ginge es der FDP nur darum, sich einen Platz im Stadtvorstand zu sichern, anstatt sinnvolle Verbesserungen zum Wohle der Bürger der Stadt zu machen. Daher bringt die Fraktion PIRATEN & VOLT einen Gegenvorschlag ein.

Der Fraktionsvorsitzende Tim Scharmann

“Unser Vorschlag ist die Schaffung eines ehrenamtlichen Dezernats, so wie es die regierenden Parteien im Koalitionsvertrag vorgesehen haben. Allerdings soll sich diese*r Dezernent*in ausschließlich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen. Das Ziel besteht darin, Mainz hin zu einer Smart City weiterzuentwickeln. Dabei sollen von diesem Dezernat keine Bereiche und Aufgaben übernommen werden, die bereits durch ein bestehendes Dezernat abgedeckt sind. Vielmehr würde diese*r Dezernent*in den Stadtvorstand in Fragen der Digitalisierung konstruktiv ergänzen.“

Der stellvertrende Fraktionsvorsitzende Maurice Conrad

“Während wichtige Themen wie Innovation und Digitalisierung, die sich die FDP nur allzu gerne auf die Fahne schreibt, im Mainzer Stadtvorstand oft unbeachtet bleiben, verursacht die Schaffung eines Dezernats für überregionale Zusammenarbeit lediglich Spannungen und Kompetenzüberschneidungen mit dem Wirtschaftsdezernat. Inhaltlich hätte dieses Dezernat keinerlei Kompetenzen, die nicht bereits abgedeckt sind. Digitale und technologische Innovation sind hingegen Themen, die in Mainz viel zu lange vernachlässigt wurden. Mit einem ressortübergreifenden Dezernat böten sich der Stadt Mainz, seinen Bürger*innen aber auch der Wirtschaft viele neue, bislang ungenutzte, Chancen”



Warum sollte es ein solches Dezernat geben?

Im kürzlich erschienen “Smart City Index 2019”  des Digitalverbands Bitkom landet bei der Frage “Wie digital sind Deutschlands Städte” Mainz auf Platz 58. Hier gibt es also deutlichen Verbesserungsbedarf und Luft nach oben.

Die Indikatoren des Studienberichts von Bitkom und die gemessenen Parameter bieten einen guten Ausgangspunkt für eine Zielsetzung und Aufgabenbeschreibung eines solchen Dezernats.

Digitalisierung der Verwaltung

  • DMS & E-Rechnung
  • Bargeldloses bezahlen und E-Payment
  • Online-Terminvergabe
  • Online-Bügerservices
  • Website und Kommunikations-Tools (Chatbot etc.)
  • Social-Media-Präsenz
  • City-App

IT & Kommunikation

  • Breitbandausbau
  • Glasfaserausbau
  • Mobilfunkverfügbarkeit (3G und 4G) für alle Haushalte
  • Public WLAN
  • LoRaWAN

Energie und Umwelt

  • Intelligente Straßenlaternen
  • Anteil Photovoltaik am Gesamtstromverbrauch der Stadt
  • Smart Waste und City Logistic
  • Leitlinien zur nachhaltigen Beschaffung und Entsorgung von Elektrogeräten
  • E-Fahrzeuge
  • Ladeinfrastruktur
  • Emissionsarme Busse

Mobilität

  • Parken und digitale Verkehrsschilder
  • Intelligente Ampeln
  • Handytickets und Echtzeitinformationen im ÖPNV
  • Carsharing und Ridesharing
  • Weitere Sharing Angebote (z.B. Fahrräder)

Gesellschaft

  • Bürgerbeteiligungsplattform
  • FabLabs einrichten
  • Coworking Spaces
  • Open-Data-Plattform
  • Geodatenportal
  • Handelsplattform für lokale Unternehmen

Einige dieser Vorgänge, wie die Online Terminvergabe, sind in Mainz schon möglich, während andere, wie digitale Parkleitsysteme, in Planung sind. Viele Vorgänge sind aber noch nicht möglich. Daran zu arbeiten ist die Aufgabe dieses neuen Dezernats.

Wie könnte so ein Dezernent arbeiten?

Ein solches Dezernat kann bewusst im Querschnitt mit allen anderen Dezernaten arbeiten. Einige der o.g. Punkte sind bereits in bestehenden Dezernaten angesiedelt. Daher könnten im Dezernat Digitalisierung Mitarbeiter*innen anderer Dezernate mit einem bestimmten Anteil Ihrer Stelle arbeiten. Das sorgt für Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer. Es wäre kein statisches Verwaltungsorgan sondern kann als Projektgruppe verstanden werden, die sich speziell dem Ziel verpflichtet, die Digitalisierung der Stadt Mainz voran zu treiben mit dem Ziel tatsächlich zu einer Smart City zu werden. Das Dezernat bündelt, je nach Projekt, zudem die Kapazitäten der Stadtverwaltung, stadtnaher Gesellschaften und anderer relevanter Akteure wie Wirtschaftsunternehmen oder Bürgerinitiativen.

Tim Scharmann: “Wir halten ein solches Dezernat für deutlich sinnvoller und effizienter als das von der FDP vorgeschlagene Dezernat für regionale Kooperation. Wir hoffen, dass sich die anderen Fraktionen im Rat unserem Vorschlag anschließen und freuen uns über Anregungen, Kritik und Unterstützung.”