Start Blog Seite 1296

Mainz: Umstellung auf Gelbe Tonnen nicht möglich

0

Nachrichten Mainz | Die von der Stadt Mainz aus Gründen des Umweltschutzes und zur Verbesserung des Stadtbildes beabsichtigte Umstellung von Gelben Säcken auf die Gelbe Tonne zur Sammlung von Verpackungsmaterialien kann zum 01. Januar 2021 nicht erfolgen. Hierüber informierten Umweltdezernentin Katrin Eder sowie Werkleiter Hermann Winkel gestern ausführlich im Werkausschuss des Entsorgungsbetriebes.


-Werbeanzeige-

Die Gelbe Sack-Sammlung wird zunächst beibehalten

Hintergrund ist eine Eilentscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Koblenz, die den mit der Umstellung auf die Gelbe Tonne zugleich beantragten „Vollservice“ für unzulässig erklärte. Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Mainz lediglich den Vollservice abgelehnt und einer Umstellung auf die Gelbe Tonne zugestimmt.

Die Stadt Mainz möchte nach der Eilentscheidung des OVG nun zunächst das Hauptsacheverfahren abwarten, insbesondere weil bei den übrigen Abfallfraktionen (Rest-, Bio- und Papierabfall) die Abholung zur Leerung vom Grundstück und das Zurückstellen auf das Grundstück („Vollservice“) in der Abfallsatzung der Stadt Mainz verankert ist.
Für die Mainzer Bürger bedeutet dies, dass die Gelbe Sack-Sammlung ab dem 01. Januar 2021 – für zunächst zwei Jahre – wie bislang beibehalten wird.

-Werbeanzeige-

Knettenbrech & Gurdulic erhält den Zuschlag

Wer künftig wiederum die Gelbe Sack-Sammlung als beauftragtes Unternehmen durchführt, ist über ein von den Dualen Systemen gesteuertes Vergabeverfahren geregelt und rein privatwirtschaftlich organisiert. Für die Jahre 2021-2023 erhielt das Unternehmen Knettenbrech & Gurdulic in Wiesbaden den Zuschlag für den Sammelauftrag durch die Dualen Systeme. Es löst damit ab dem kommenden Jahr den Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz bei der Sammlung für Leichtverpackungen in Mainz ab und ist damit für alle Belange rund um den Gelben Sack zuständig. Das Leerungsintervall von 14 Tagen bleibt weiterhin bestehen. Weitere Informationen werden auf der Homepage des Entsorgungsbetriebes der Stadt Mainz veröffentlicht.

Den Auftragsverlust des Entsorgungsbetriebes bei der aktuellen Vergabe hätte die Stadt Mainz gern verhindert, doch bei der bundesweiten Ausschreibung der Dualen Systeme hatte das Unternehmen Knettenbrech & Gurdulic ein günstigeres Angebot abgegeben – und erhielt den Zuschlag.

-Werbeanzeige-

Umweltdezernentin Katrin Eder dazu

„Die stets tarifgerechte Bezahlung der Mitarbeiter/innen der Stadt Mainz sowie ein lärm- und schadstoffarmer, passgenau auf die gesamte Müllentsorgung wie auch zur Abholung der Gelben Säcke ausgerichteter Fuhrpark haben ihren Preis. Die personalintensive Sammlung auf Basis von Tariflöhnen kalkuliert ein privater Mitbewerber eben nicht ein – und kann daher günstiger bieten. Wir hätten die Entsorgung für die Dualen Systeme gern weiterhin bei uns gesehen.“

Auf der gleichen Grundlage wurde von den Dualen Systemen der Sammelauftrag der Glasentsorgung für den Zeitraum 2021-2024 ebenfalls erneut an einen Privatbieter vergeben. Ob der Auftrag bei der aktuell in Mainz zuständigen Firma RMG verbleibt, ist noch nicht abschließend geklärt.

-Werbeanzeige-

Wiesbaden: Entsorgungsbetriebe testen voll elektrisch betriebenes Müllfahrzeug

0

Nachrichten Wiesbaden | Alternative Antriebstechnologien sind für die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt (ELW) nicht nur bei den Dienst-Fahrzeugen ein wichtiges Thema. Auch für den Fuhrpark der Stadtreinigung und der Abfallsammlung will man auf elektrisch betriebene Fahrzeuge setzen. Deshalb testen die ELW zur Zeit ein voll elektrisch betriebenes Abfallsammelfahrzeug der Firma Quantron aus Gersthofen bei Augsburg.


-Werbeanzeige-

Bisher positive Rückmeldungen

Insgesamt zwei Wochen lang sind die Mitarbeiter der Müllabfuhr mit dem Fahrzeug in Wiesbaden unterwegs. Bislang waren die Rückmeldungen des Fahrers sowie der drei Lader durchaus positiv. In der ersten Woche wurden mit dem Fahrzeug Restabfalltonnen in Biebrich, Amöneburg und Kastel geleert. In der kommenden Woche soll dann eine andere Restabfalltour in den östlichen Vororten gefahren werden.

„Es ist uns wichtig, dass wir mit dem elektrisch betriebenes Abfallsammelfahrzeug dieselben Touren fahren wie mit dem Datensammler im Sommer“, sagt Klaus Rauh, Leiter des ELW-Bereichs Logistik. Bereits im Juli war ein mit Sensorik gespickter Müllwagen in Wiesbaden unterwegs. Dadurch sollten Messwerte für die Konfiguration eines mit Wasserstoff betriebenen Sammelfahrzeugs im laufenden Betrieb gesammelt werden.

-Werbeanzeige-

Daten bei unterschiedlichen Touren sammeln

„Auch mit dem Quantron wollen wir Daten bei topografisch unterschiedlichen Touren sammeln“, betont Klaus Rauh. „Wichtig sind dabei vor allem die Fragen: Wir viele Betriebsstunden schafft das Fahrzeug mit einer Ladung auf den unterschiedlichen Touren? Reicht der Akku aus, um die rund 800 Behälter einer Tour zu leeren?“ Außerdem geht es auch um die Erfahrungen, die der Fahrer und die Lader im Praxisbetrieb mit dem Fahrzeug sammeln.

-Werbeanzeige-

Die exklusive 05ER Mastercard Gold für alle Mainz 05 Fans

0
05er Mastercard Rechteck2
05er Mastercard Rechteck2

Gesponserter Artikel – Die Sparkasse Mainz hat sich exklusiv für Fans des 1. FSV Mainz 05 etwas ganz Besonderes ausgedacht. Denn auch wenn Mainz 05 aktuell nicht nur für Glücksmomente sorgt, bei ihren Fans sind sie im Herzen immer die Nummer eins. Und diese Verbundenheit können die Anhänger jetzt auch mit der limitierten Sonderedition der beliebten 05ER Mastercard Gold zeigen.


-Werbeanzeige-

Die Leidenschaft zum Verein auch beim Bezahlen zeigen

Seit 15. September ist die 05ER Mastercard in der Sonderedition bereits erhältlich und so kann man seine Leidenschaft zum Verein auch beim Bezahlen zeigen. Vorab konnte man aus verschiedenen Designs, die zusammen mit dem Fußballverein aufgelegt wurden auswählen und somit abstimmen, wie die Karte aussehen soll. Die Fans haben sich bei der Abstimmung für den Mainzer Dom, das beliebte Mainzer Wahrzeichen entschieden.

Die ersten 500 neuen Kartenbesitzer erhalten außerdem ein aktuelles Trikot des 1. FSV Mainz 05 geschenkt. Dabei kann man auswählen, ob man das Heimtrikot, das Auswärts- oder Ausweichtrikot möchte. Das gewünschte Trikot erhält man natürlich in seiner Wunschgröße.

-Werbeanzeige-

Einen goldenen Fanmoment mit Stars des Vereins gewinnen

Und wer seine neue Premiumkreditkarte bis zum 15. Oktober beantragt, kann seinen ganz persönlichen, goldenen Fanmoment gewinnen: Die Sparkasse Mainz verlost fünf mal zwei Karten für eine exklusive Tour durch Mainz mit Stars des Vereins. Die Gewinner begegnen Orten, die für die Geschichte des 1. FSV Mainz 05 von besonderer Bedeutung sind. Eine einmalige Gelegenheit für alle Fans – und die, die es werden wollen.

Vorteile und Leistungen der 05ER Mastercard

  • Kostenfrei mit dem Giro Mainz exclusiv oder für jährlich 84,00 Euro
  • Weltweit bargeld­los bezahlen und im Ausland kosten­frei Bargeld abheben*¹
  • Sicher unterwegs mit umfassenden Reise­versicherungen und Reise-Notfall­services für die ganze Familie
  • Kontaktlos bezahlen ohne PIN und Unterschrift
  • Extra-Schutz beim Online-Shopping: kosten­freier Internet­käuferschutz
  • Exklusive Shopping-Vorteile in über 1.000 Online-Shops und 5 % Rück­vergütung bei Reise­buchungen über den Reise­buchungs­service*²
  • Wunsch-PIN möglich

Exklusives Reise­versicherungs­paket für die ganze Familie

Mit der 05ER Mastercard Gold ist die ganze Familie unabhängig von der Karten­nutzung weltweit abgesichert durch:

  • Reise­rücktritts- und Reise­abbruch­versicherung,
  • Auslands­reise-Kranken­versicherung (60 Tage, ohne Alters­beschränkung),
  • Kfz-Schutz­brief im europäischen Ausland für Pannen, Unfälle oder Bergung.

Der Weg zur goldenen Karte für die goldene Stadt

  1. Termin mit einem Sparkassen Berater vereinbaren
  2. 05ER Mastercard Gold abschließen
  3. Kreditkarte bequem nach Hause geschickt bekommen
  4. Als einer der ersten 500 neuen Kartenbesitzer ein kostenloses Trikot nach Hause geliefert bekommen

Hier geht es zu weiteren Informationen der 05ER Mastercard Gold

Adresse:
Sparkasse Mainz
Bahnhofstraße 1
55116 Mainz
Tel: 06131 – 200 9 100
E-Mail: info@sparkasse-mainz.de

*¹ Seitens der Sparkasse werden für 6 Barverfügungen pro Jahr keine Kosten mehr erhoben. Bei Barverfügungen, die in Fremdwährung abgerechnet werden, fällt zusätzlich ein Auslandseinsatzentgelt in Höhe von 1,50 % an. Bitte beachten Sie das Preis- und Leistungsverzeichnis der Sparkasse Mainz.

*² Die Rückvergütung gilt nicht für Nur-Flug-Buchungen, Steuern, zusätzliche Gebühren und vergleichbare Aufschläge sowie Stornogebühren und wird bis zu 6 Wochen nach Reiserückkehr gutgeschrieben.

-Werbeanzeige-

Bienenvölker ziehen bei der Kreisverwaltung Groß-Gerau ein

0

Nachrichten Groß-Gerau | Seit Kurzem stehen fünf Bienenstöcke auf dem Gelände der Kreisverwaltung in Groß-Gerau. Platziert wurden sie nach entsprechender Rücksprache von Daniel Kratz, einem Mitarbeiter des Kreises im Gebäudemanagement. Kratz ist Imker aus Leidenschaft und hat bereits Bienenstöcke in Griesheim und an der Prälat-Diehl-Schule in Groß-Gerau platziert. Künftig plant er weitere Stöcke im Odenwald aufstellen.


Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt

Elke Grimm, Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer statteten den Bienenvölkern am Landratsamt jetzt einen Besuch ab. Sie zeigten sich erfreut über die Bienenvölker und lobten die Initiative von Daniel Kratz. Grund dafür ist, dass Honigbienen, Wildbienen genauso wie andere Insekten maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen.

Daniel Kratz dazu

„Ihre Bestäubungsleistung ist essenziell, damit Wild- und Kulturpflanzen Früchte tragen und Samen ausbilden. In den Ballungsgebieten fehlt es leider oft an Bienenweiden, die auch nach der Obst- oder Rapsblüte Bienen und andere Bestäuber mit Nektar und Pollen versorgen“, sagt Daniel Kratz. Der Standort an der Kreisverwaltung allerdings sei ideal. Der Flugradius von Bienen beträgt fünf Kilometer. In diesem Radius um die Kreisverwaltung herum gibt es jede Menge Bäume, wie Kirsch- und Apfelbäume, Akazien, Kastanien und Linden, aber auch weitere Blühpflanzen, die nach und nach blühen. Diese Voraussetzungen sind optimal für eine ganzjährige Standort-Imkerei.

Artenvielfalt erhalten und fördern

„Die Kreisverwaltung Groß-Gerau geht beim Thema Biodiversität mit gutem Beispiel voran. Wir wollen die Artenvielfalt erhalten und fördern – und gern auch über unsere Aktivitäten informieren, um andere zum Nachahmen anzuregen“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete, der sich bereits selbst mehrere Jahre lang als Imker betätigt hat. Er und Elke Grimm weisen zudem darauf hin, dass der Kreis Möglichkeiten hat, Naturschutzmaßnahmen zu fördern. „Natur und Umwelt werden uns diese Anstrengungen danken. Letztlich profitieren auch wir Menschen von der Pflege von Flora und Fauna“, so Astheimer.

Denn Bienen sichern nicht nur die Vermehrung der Blütenpflanzen und zugleich die Nahrungsgrundlage für viele andere Tierarten. Auch für die Landwirtschaft sind sie von enormer Bedeutung. Rund 80 Prozent aller Pflanzenarten, die unsere Nahrung sichern, sind auf den Besuch von Bestäuber-Insekten angewiesen. Von der Bestäubung durch Honig- und Wildbienen hängen in Deutschland wichtige landwirtschaftliche Erträge im Pflanzen- und Obstbau ab.



Kreiseigene Liegenschaften mit Biodiversitätsflächen

Unter anderem darum hat der Kreistag bereits Ende 2017 beschlossen, mehr für die Landschaftspflege zu tun sowie die Artenvielfalt auf kreiseigenen Grünflächen durch Extensivierung der Pflege zu fördern. In enger Zusammenarbeit mit der Biologin Dr. Eva Distler gestaltet das Gebäudemanagement bereits kreiseigene Liegenschaften mit Biodiversitätsflächen aus. Auf Seiten der Kreisverwaltung kümmert sich die Gärtnerin Sylvia Mohr um die Projekte in enger Abstimmung mit der Naturschutzbehörde.

Nist- und Ruhestätten soll es an allen kreiseigenen Gebäuden geben

Geplant ist, Flächen am Landratsamt und an Schulen umzugestalten. Zum im Kreistag verabschiedeten Biodiversitätsprogramm zählt zum Beispiel, bei der Neuplanung von Freiflächen diese naturnah durch Pflanzung und Ansaat heimischer Arten zu gestalten. Bäume sollen so gepflegt werden, dass sie ein möglichst hohes Alter erreichen. Nist- und Ruhestätten für Vögel, Fledermäuse und Insekten soll es an allen kreiseigenen Gebäuden geben, die entweder neu gebaut oder saniert werden. Es erfolgt eine ökologische Baubegleitung bei allen Baumaßnahmen.

Rheinland-Pfalz: Verwenden der Reichsflagge kann sanktioniert werden

0

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Das Innenministerium hat die bestehenden Eingriffsmöglichkeiten zum Vorgehen gegen Reichs- und Reichskriegsflaggen erweitert. Auch das Zeigen und Verwenden der schwarz-weiß-roten Reichsflagge in der Öffentlichkeit kann in Rheinland-Pfalz ab sofort von Polizei und Ordnungsbehörden unterbunden werden.


Möglich ist damit eine Geldbuße bis zu 1000 Euro

Voraussetzung ist nach einem aktualisierten Erlass des Innenministeriums, dass durch das Zeigen der Flagge, die von 1933 bis 1935 auch als „Flagge des Dritten Reiches“ verwendet wurde, eine einschüchternde und die Bevölkerung provozierende Wirkung ausgeht. Bereits mit einem Erlass aus dem Jahre 1998 waren bislang die Polizei und Ordnungsbehörden angewiesen, das Zeigen oder Verwenden der Reichskriegsflaggen aus der Zeit vor 1935 in der Öffentlichkeit zu unterbinden und die Flaggen sicherzustellen.

„Die Reichsflagge wird auch ohne zusätzlichen Symbole oder Aufdrucke zunehmend  als Provokation oder gar unter aggressiven Begleitumständen verwendet. Daher spricht vieles dafür, dass eine Gefahr für die öffentliche Ordnung vorliegt, die eine Sicherstellung rechtfertigt“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Damit sei dann auch die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens erlaubt. Möglich ist damit eine Geldbuße bis zu 1000 Euro.

Reichskriegsflaggen im Sinne des bereits bislang gültigen Erlasses sind die Kriegsflagge des Norddeutschen Bundes/Deutschen Reichs (von 1867 bis 1921), die Kriegsflagge des Deutschen Reichs (von 1922 bis 1933) und die Kriegsflagge des Deutschen Reichs (von 1933 bis 1935). Die Kriegsflagge des Deutschen Reichs von 1935 bis 1945 enthält neben dem Eisernen Kreuz zusätzlich das Hakenkreuz. Das Zeigen dieser Flagge in der Öffentlichkeit ist strafbar.

Sörgenloch: Altersheim-Bewohner wegen Covid-19 in Klinik

0

Nachrichten Kurzmeldung | In einem Seniorenzentrum im Landkreis Mainz-Bingen kam es zu einem Corona-Ausbruch. In dem betroffenen Zentrum in Sörgenloch wurden insgesamt 12 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet.

Wie das Gesundheitsamt des Landkreises mitteilte, zeigten zwei erkrankte Bewohner bereits so starke Symptome, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Für dieses Wochenende sind weitere Corona-Tests in dem Seniorenzentrum geplant. Insgesamt verfügt das Haus über 148 Plätze. Von dem Gesundheitsamt wurde in der Zwischenzeit ein Aufnahmestopp sowie ein Besuchsverbot für das Zentrum angeordnet.


 

Verletzte Person bei Verkehrsunfall auf der Landstraße L414

0

Nachrichten Kurzmeldung | Am gestrigen Freitagnachmittag (09.10.2020) kam es auf der Landstraße L414 zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt und von dem Rettungsdienst in eine nahegelegene Klinik gebracht.

Im Einsatz waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst auch ein Polizeihubschrauber sowie die Freiwillige Feuerwehr Sprendlingen. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr hatte die Unfallstelle abgesichert und die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt.


 

Stadt Mainz macht Radwege in Gonsenheim sicherer

0

Nachrichten Mainz | Mit Beginn der Herbstferien werden ab Montag, 12. Oktober 2020, entlang der Elbestraße und An der Bruchspitze im Ortsteil Mainz-Gonsenheim die Parkplätze und der Radweg vorrübergehend gesperrt werden.


Gefährlichen Situationen zwischen Radfahrer und parkenden Fahrzeugen

Dies ist nötig, um die Arbeiten zur Anpassung und Verbesserung der Radverkehrsführung auf diesem Abschnitt durchzuführen. Aufgrund kurzfristig freier Kapazitäten des Straßenbetriebes kann die Maßnahme noch in den Herbstferien umgesetzt werden. Die Ferienzeit ist für diesen Abschnitt, der auch als Schulradachse von Bedeutung ist, sehr günstig. Entlang der Straße An der Bruchspitze gibt es im jetzigen Bestand eine Radwegmarkierung, die zwischen dem Gehweg und den Parkstreifen verläuft. Durch diese Anordnung kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen zwischen Radfahrer und parkenden Fahrzeugen.

Da dort vor allem Beifahrer aussteigen, gibt es Konflikte mit sich öffnenden Autotüren und den Radfahrenden, die durch den angrenzenden Bordstein nicht ausweichen können. Die Planung sieht vor, die Parkplätze an den Bordstein zu verschieben und durch den so gewonnenen Platz auf der Fahrbahn einen Schutzstreifen zu markieren. In der ersten Woche werden dafür die baulichen Inselelemente entfernt und im Anschluss die neue Markierung aufgebracht. Dabei bleiben, nach Abschluss der Baumaßnahme, die Parkplätze An der Bruchspitze komplett erhalten, in der Elbestraße werden jedoch vier Stellplätze wie auch die Ladezone auf Höhe des Rewe-Marktes entfallen.

Der Wegfall dieser Ladezone wurde im Vorfeld mit den anliegenden Geschäften abgestimmt. Insbesondere durch die Anpassung der Radverkehrsführung kann ein Sicherheitsgewinn für alle Verkehrsteilnehmer/innen erzielt werden, da so eine konfliktfreiere und komfortablere Fortbewegung möglich wird.

Überdurchschnittlich viele Menschen im August gestorben

0
Friedhof
Friedhof

77 886 Menschen sind im August in Deutschland gestorben. Das sind 4237 Fälle mehr als im Durchschnitt der vier Jahre davor, das entspricht einer „Übersterblichkeit“ von 6 Prozent. Das Statistische Bundesamt sieht aber nicht den Corona-Virus als Ursache für den Anstieg.

Groß-Gerau: Sachschaden in Millionenhöhe nach Großbrand

0

Nachrichten Groß-Gerau | Update 09. Oktober 2020: Nach dem Großbrand untersuchten Brandermittler der Rüsselsheimer Kriminalpolizei gemeinsam mit Brandsachverständigen des Hessischen Landeskriminalamts am gestrigen Donnerstag (08.10.2020) den Brandort. Aufgrund der Einsturzgefahr war dies nicht zuvor nicht möglich gewesen.


5 Millionen Euro Sachschaden

Die Ermittler konnten keine Hinweise auf Fremdeinwirkung feststellen. Zur Zeit wird  davon ausgegangen, dass der Brand eine technische Ursache hatte. Der bei dem Feuer entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000.000 Euro geschätzt.

Erstmeldung vom 02. Oktober 22:40 Uhr: An diesem Freitagabend (02.10.2020) kam es zu einem Großbrand in Groß-Gerau. Im Gewerbegebiet im Wasserweg brannten seit 22:20 Uhr drei Warenlager. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die erste Maßnahme der Feuerwehrkräfte bestanden darin, das Übergreifen der Flammen auf abgestellte Lastwagen zu verhindern. Der Zugverkehr an der angrenzenden Bahnstrecke war aufgrund des Einsatzes für den Bahnverkehr gesperrt.


Boost your City ist beim Großbrand vor Ort

Vor Ort gab es mehrere Explosionsgeräusche. Die Hitzeentwicklung ist enorm, das Gebiet ist durch Polizeikräfte weiträumig abgesperrt. Anwohner im Umkreis Groß-Gerau wurden gebeten die Fenster geschlossen zu halten. Diese Warnung wurde ebenfalls über KatWarn und hessenWARN im Kreis Groß-Gerau ausgegeben.

In der Meldung von hessenWARN hieß es wie folgt: Bitte schließen Sie sofort Fenster und Türen. Schalten Sie Lüftungs- und Klimaanlagen ab. Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an. Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien. Autofahrer werden aufgefordert, den Bereich großräumig zu umfahren.

Auf der Autobahn A67 kam es aufgrund der Rauchentwicklung zu stockendem Verkehr. Über verschiedene Rundfunksender wurde auch eine Warnung für die A67 ausgesprochen, dass es dort zu Sichtbeeinträchtigungen kommt.

Die schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen

Die Polizei hatte vor Ort mit einigen Schaulustigen zu tun. Aufgrund der ansässigen Speditionen waren auch viele LKW Fahrer vor Ort und filmten das Geschehen mit Ihren Smartphones. Diese behinderten jedoch die Einsatzkräfte nicht. Trotzdem werden Passanten und Schaulustige gebeten, sich vom Einsatzort fernzuhalten, da die Gefahrenlage zunächst nicht einschätzbar war.

In dem Möbellager brannte Holz, Metall, sowie Kunststoff. Die schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Durch den Wind war der Brandgeruch auch in den umliegenden Orten stark wahrnehmbar.

Die Feuerwehr Groß-Gerau sowie weitere Feuerwehren aus dem Kreis Groß-Gerau waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Zur Brandursache konnte zunächst noch nichts gesagt werden. Die Löscharbeiten dauerten noch mehrere Stunden an. Ob es Verletzte bei dem Brand gab, war noch nicht bekannt.



Die Feuerwehr bekämpft die Flammen mit Hilfe von Drehleitern

Die Feuerwehr hatte die Flammen gegen 00:05 Uhr unter Kontrolle und kann dann mit dem gezielten Löschen des Feuers beginnen. Mit Hilfe von Drehleitern wurden die Flammen über das Dach bekämpft. Die Feuerwehrkräfte konnten zu Beginn noch nicht in das Gebäude. Die Feuerwehr hat zur genauen Lokalisierung der Brandherde eine Drohne eingesetzt. Durch diese Aufnahmen konnten den Einsatzkräften am Boden nähere Details mitgeteilt werden. Zur weiteren Unterstützung war auch das Technische Hilfswerk (THW) vor Ort.

Gegen 00:30 Uhr konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann unter Atemschutz in das Gebäude und bekämpften die Flammen von innen. Mit Hilfe von Gabelstaplern wurden die Möbelregale sowie weiteres Inventar abgestützt oder umgesetzt.

In den Hallen wurden Möbel und Elektrogeräte gelagert

Wie der Einsatzleiter vor Ort gegenüber Boost your City berichtete, hat der Brand in drei großen Lagerhallen stattgefunden. Im Innenbereich der Hallen wurden unterschiedliche Gegenstände eingelagert. Der Großteil waren Möbel und Zubehör sowie Elektrogeräte und auch E-Scooter. Der beißende Geruch und der Rauch war bis in die Innenstadt von Groß-Gerau gezogen.

Eine besondere Gefahr war in einer der Lagerhallen vorhanden. Dort waren 12 Tonnen einer unbekannten Flüssigkeit in Containern gelagert die dauerhaft mit Löschwasser gekühlt werden mussten. Durch die gute Wasserversorgung für die Löscharbeiten gab es da aber keinerlei Probleme vor Ort.



Im Einsatz waren über 170 Einsatzkräfte

Der Brand entstand in einer der Lagerhallen, breitete sich rasant aus und griff auf die zwei angrenzenden Hallen über. Die Hallen waren Einsturzgefährdet und die Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten nicht in alle Bereiche vordringen. Im Einsatz waren über 170 Einsatzkräfte der Feuerwehr Groß-Gerau und der umliegenden aus dem Kreis Groß-Gerau sowie mehrere Rettungsdienste, das Technische Hilfswerk und der Katastrophenschutz.

Die Feuerwehr bekämpften die Flammen seit 7 Stunden

Am frühen Samstagmorgen gegen 05:00 Uhr brannten die Lagerhallen mit einer Länge von 150 Meter und 50 Meter Breite noch immer. Der Einsturz der Lagerhalle konnte auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgeschlossen werden, teilte man gegenüber Boost your City mit. Verletzte Personen waren keine vorhanden. Die Bahnstrecke von Groß-Gerau in Richtung Weiterstadt und in Fahrtrichtung Riedstadt, war noch immer gesperrt. Der Güter- und Nahverkehr wurde dadurch noch mehrere Stunden beeinträchtigt.

Abonniere uns auch bei Facebook: Groß-Gerau und Rhein-Main Nachrichten


Bildergalerie Großeinsatz in Groß-Gerau

Vermisster 84-Jähriger aus Mainz tot aufgefunden

0
Worms
Polizei Symbolbild

Nachrichten Mainz | Update 09. Oktober 2020: Herr S. L. war monatelang verschwunden, nun gibt es traurige Gewissheit. Der 84-Jährige Bewohner eines Altenheims in der Mainzer Innenstadt wurde in einer Grünanlage zwischen Hartenberg-Münchfeld und Mainz-Mombach tot aufgefunden. Eine Obduktion hatte die Identität der Leiche bestätigt.


Update 25. September 2020: Herr S. L. ist noch immer verschwunden. Trotz intensiver Ermittlungen der Polizei fehlt seit dem 09. Juli 2020 von dem 84-Jährigen jede Spur. Die Polizei bittet die Bevölkerung auch weiterhin um Mithilfe.

Erstmeldung 10. Juli 2020: Seit diesem Donnerstag wird der 84-jährige Herr S. L. vermisst. Der Mann ist Bewohner von einem Altenwohnheim in der Landeshauptstadt Mainz. Herr S. L. kann sich nicht orientieren und ist deswegen auf Hilfe angewiesen. Die Suchmaßnahmen der Polizei Mainz führten bisher noch nicht zum Erfolg, weshalb um Mithilfe gebeten wird.

Personenbeschreibung:

  • 175 m groß
  • ca. 80 kg
  • weiße kurze füllige Haare
  • weißer Schnauzer
  • weißes T-Shirt
  • beige Strickjacke
  • auffällig blaue Jogginghose
  • geschlossene hellbraune Schuhe
  • aktuell Gips/Schiene am rechten Arm
  • die drei mittleren Finger an der linken Hand nur noch zur Hälfte vorhanden

Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Mainz unter der Rufnummer 06131-653633.

Ausbau der Heerstraße und Große Hohl in Wackernheim

0

Nachrichten Ingelheim – Von August 2019 bis August 2020 war die Große Hohl (Kreisstraße 18) in Wackernheim von der Kleinen Hohl bis zur Jahnstraße komplett gesperrt. Wegen der Sanierung der Böschung wurden umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt, deren Fertigstellung sich immer wieder verzögerte (wir berichteten). Nun wurden weitere Arbeiten in diesem Bereich angekündigt.


Vom Rathausplatz bis zur Mainzer Straße wird ausgebaut

Seit der Fertigstellung der Sanierung im August diesen Jahres ist der Bürgersteig auf der Seite der Böschung nur provisorisch durch Markierungen von der Straße abgegrenzt. Dass eine vollumfängliche Straßensanierung noch ansteht, wurde schon während der Baumaßnahmen bekannt. Boost your City hat an diesem Mittwoch (07.10.2020) auf Anfrage vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM RLP) erfahren, dass voraussichtlich im kommenden Jahr der Ausbau der K18 (Heerstraße und Große Hohl) vom Rathausplatz bis zur L 419 (Mainzer Straße) ansteht.

Weitere Details, wie der Zeitplan, geplante Sperrungen und damit verbundene Umleitungen stehen aktuell noch nicht fest. Jedoch wurde bereits bekannt, dass die Sanierung der Straßen in mehreren Teilabschnitten erfolgen wird. Während der Arbeiten in der Heerstraße kann eine Umleitung über die Kirchstraße erfolgen. Zieht die Baustelle jedoch weiter bergaufwärts Richtung Große Hohl, wird eine Umleitung praktisch unmöglich. Hierüber laufen derzeit Gespräche und die Prüfung verschiedener Möglichkeiten, um das Unterdorf nicht komplett vom Oberdorf abzuschneiden.

Ortsverwaltung plant Gespräche mit den Bürgern

Ende September fand bereits eine Begehung der knapp 600 Meter langen Strecke durch den LBM statt, bei dem es unter anderem um die Auswahl des richtigen Straßenbelags ging. Durch die Erstellung von Gutachten und verschiedenen Plänen und der daraufhin erfolgenden Ausschreibungen der durchzuführenden Arbeiten wird sich der Start der Baumaßnahmen noch einige Zeit hinziehen.

Geplant ist von Seiten der Ortsverwaltung, vor dem Start der Arbeiten, die betroffenen Anlieger und auch alle Bürger Wackernheims in Gesprächen über die erforderlichen Maßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen zu informieren. Auch sollen den Anwohnern durch diese Gespräche und Informationen eventuell aufkommende Ängste genommen werden.

Steinbruch Trechtingshausen soll erweitert werden

0

Nachrichten Trechtingshausen | Die Hartsteinwerke Sooneck GmbH begrüßt den jüngsten Beschluss des Gemeinderats Trechtingshausens zum Genehmigungsverfahren für die geplante Erweiterung des gemeindeeigenen Steinbruchs. Han de Beijer erklärt dazu im Namen der Pächterfamilie, die den Abbau im Steinbruch Trechtingshausen seit 1963 betreibt: „Die Stellungnahme des Gemeinderats ist eine Zustimmung mit Augenmaß. Den vom Rat formulierten Belangen, die bei der Erweiterung zu berücksichtigen sind, stimmen wir vorbehaltlos zu. Auch wir wollen den Steinbruch im Einklang mit der Anwohnerschaft sowie dem Natur-, Tier-, Klima- und Landschaftsschutz und unter Wahrung des Welterbes betreiben. Die Gemeinde und wir haben dieselben Ziele.“


Im Gemeinderatsbeschluss heißt es wörtlich:

„Der durch die Hartsteinwerke Sooneck betriebene Steinbruch Trechtingshausen ist als erhebliche Einnahmequelle für den kommunalen Haushalt und als Arbeitgeber für viele Anwohner ein wichtiger, wirtschaftlicher Faktor. Als langjähriger, traditionsreicher Betrieb ist er zudem Bestandteil der kulturellen Identität Trechtingshausen. Daher ist eine für den Weiterbetrieb des Abbaus nachgewiesene unabdingbare Erweiterung grundsätzlich zu befürworten, wenn diese die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit des Steinbruchs sichert. Dabei gilt es jedoch, die Belange von Mensch und Natur zu berücksichtigen. Die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung ist daher zu begrüßen. Die grundsätzliche Zustimmung zur Erweiterung erfolgt deshalb vorbehaltlich der Untersuchungsergebnisse der Schutzgüter i. S. d. der Anlage 4 zu § 16 UVPG.“ Anschließend werden die zu berücksichtigenden Schutzgüter wie folgt aufgeführt: Mensch, Tiere, Pflanzen, biologische Vielfalt, Klima, Landschaft und Kulturelles Erbe.

Umweltverträglichkeitsprüfung freiwillig eingeleitet

Die Hartsteinwerke Sooneck hatten schon zuvor ohne gesetzliche Notwendigkeit freiwillig ein Zulassungs­verfahren mit Umweltverträglichskeitsprüfung eingeleitet, um alle Konsequenzen der Steinbrucherweiterung beleuchten zu lassen. Das laufende Scoping-Verfahren gemäß EU-Richtlinie 97/11 unter Berücksichtigung von § 4 des Baugesetzbuchs (BauGB), § 15 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) und des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) trägt der Hartsteinwerke Sooneck GmbH ein Pflichtenheft auf, um die Unbedenklichkeit der Erweiterung über alle vom Gemeinderat adressierten Fach- und Sachgebiete hinweg zu gewährleisten. Dieses will der Steinbruchbetreiber, in der Umsetzung teilweise unter Auflagen, abarbeiten.



Erweiterung des Steinbruchs und künftiges Pumpspeicherwerk vertragen sich

Über die vom Gemeinderat angesprochenen Aspekte hinausgehend versichern die Hartsteinwerke Sooneck, dass sich die Erweiterung des Steinbruchs und ein eventueller künftiger Bau eines Pumpspeicherwerks in derselben Fläche vertragen. Die Mainzer Stadtwerke AG hatten bereits im Oktober 2014 das Raumordnungsverfahren für ein Pumpspeicherwerk im Bereich des Gebiets „Franzosenkopf“ erfolgreich absolviert und die Vorbereitungen für ein Planfeststellungsverfahren in die Wege geleitet. Anschließend hatte sie die Planungen allerdings zunächst zurückgestellt und dazu mitgeteilt: „Grund dafür sind in erster Linie die politischen Rahmenbedingungen für Pumpspeicher­werke in Deutschland, die aktuell nicht dazu geeignet sind, einen wirtschaftlichen Betrieb solcher Anlagen in absehbarer Zeit zu gewährleisten.“

„Dennoch wollen wir weder der Gemeinde noch den Stadtwerken die Option eines Pumpspeicher­werks verbauen, falls sich die Rahmenbedingungen in Zukunft ändern sollten“, erläutert Dr. Willem Douw, Betriebsleiter der Hartsteinwerke Sooneck. Er führt aus: „Wir haben die Erweiterung des Steinbruchs extra so konzipiert, dass wir der möglichen Errichtung eines Pumpspeicherwerks nicht im Wege stehen.“

Han de Beijer ergänzt: „Wir wollen in Trechtingshausen wie bei allen unseren Vorhaben ein ‚good citizen‘ sein, der mit allen seinen Nachbarn in Frieden lebt. Aus diesem Grund haben wir auch bei der Hartsteinwerke Sooneck GmbH von Anfang an konsequent auf maximale Transparenz und bestmögliche Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten gesetzt.“

Rheinhessen: 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr in Wintersheim im Einsatz

0

Nachrichten Rheinhessen | An diesem Donnerstag kam es gegen 22:30 Uhr zu einem Gebäudevollbrand in der Neugasse in der Gemeinde Wintersheim (Nähe Guntersblum). Die Feuerwehr ist aktuell im Einsatz und versucht die Flammen zu löschen.


Der Dachstuhl steht im Vollbrand

Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits die Flammen aus der Dachfläche des Gebäudes. Anwohner werden gebeten die Fenster und Türen aufgrund der Rauchentwicklung geschlossen zu halten. Aufgrund der engbebauten Neugasse wurde ein spezieller Drehleiterwagen von der Feuerwehr nachalarmiert.

Feuerwehr hat den Brand knapp 1,5 Stunden später gelöscht

Wie Tim Effenberger, Fachberater Presse der Feuerwehr Rhein Selz, gegenüber Boost your City vor Ort mitteilt, wurde die Feuerwehr gegen 22:36 Uhr zu einem Dachstuhlbrand alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl bereits im Vollbrand. Es waren während den Löscharbeiten ca. 80 Einsatzkräfte im Einsatz mit 15 Fahrzeugen.

Um 00:02 war das Feuer größtenteils gelöscht und die Nachlöscharbeiten laufen. Aktuell (Stand 00:30 Uhr) versucht die Feuerwehr die Glutnester in der Mitte des Gebäudes zu löschen. Die Einsatzleitung hatte Roman Strauß von der Feuerwehr Guntersblum. Da aktuell nicht ausgeschlossen werden kann, ob das Gebäude einsturzgefährdet ist, wurde vom THW ein Baufachberater zum Einsatzort bestellt. Die Brandursache ist aktuell noch unbekannt. Verletzte Personen gab es keine.



Im Einsatz in Wintersheim waren:

  • Feuerwehr Dorn-Dürkheim
  • Feuerwehr Guntersblum
  • Feuerwehr Einsheim
  • Feuerwehr Hillesheim
  • Feuerwehr Oppenheim
  • Die Führungsunterstützung sowie die Wehrleitung der VG Rhein-Selz
  • Der Kreisfeuerwehrinspektor vom Landkreis Mainz-Bingen sowie sein Stellvertreter
  • Das Deutsche Rote Kreuz mit einem Rettungswagen

 


 

Nieder-Olm: Eckes-Granini Gruppe stellt auf Papierstrohhalme um

0

Nachrichten Nieder-Olm | Im Juli 2021 tritt das EU-Verbot für Einwegplastik in Kraft, von dem unter anderem auch Plastikstrohhalme betroffen sind. Die ersten Landesgesellschaften der Eckes-Granini Gruppe, die auf Papierstrohhalme umstellen, sind nun Litauen und Finnland.


11,3 Tonnen Einwegplastik gespart

Bereits ab November diesen Jahres werden die Trinkpäckchen der Marke „Elmenhorster“ mit Papierstrohhalmen in Litauen zu kaufen sein. Allein für diese Päckchen werden jährlich rund 32 Millionen Strohhalme benötigt. Im Januar 2021 werden dann auch die 0,2l Trinkpäckchen der Marke „Mehukatti Luomu“ mit Papierstrohhalm in den Regalen in Finnland stehen. Die Eckes-Granini Gruppe spart allein durch die Umstellung in diesen beiden Ländern jährlich rund 11,3 Tonnen Einwegplastik. Die neuen Papierstrohhalme werden lebensmittelecht, recycel- und kompostierbar sein.

Auch die Umstellung der Strohhalme für Trinkpäckchen der Eckes-Granini Marke „hohes C“ in Deutschland ist bereits in naher Zukunft geplant. Zur Zeit wird daher zusammen mit dem Hersteller Tetra Pak an einer geeigneten Lösung gearbeitet.

Ein wichtiger Schritt zur Reduzierung von Plastik-Abfällen

„Wir begrüßen die EU-Richtlinie für Einwegplastik. Wir glauben, sie ist ein wichtiger Schritt zur Reduzierung von Plastik-Abfällen. Wir arbeiten im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie intensiv daran, umweltfreundliche und ressourceneffiziente Verpackungen anzubieten. Neben zahlreichen weiteren Maßnahmen, die wir in diesem Bereich umsetzen, ist die Verwendung von Papierstrohhalmen ein zentraler Baustein“, sagt Dr. Karl Neuhäuser, Leiter Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit der Eckes-Granini Gruppe.