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Mehrere Fahrzeuge in Essenheim aufgebrochen

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Autodieb, Symbolbild
Autodieb, Symbolbild

Nachrichten Kurzmeldung | In der Nacht von Freitag auf Samstag (06. November auf 07. November 2020) kam es in Essenheim zu mehreren KFZ-Aufbrüchen. Der Polizei wurden in dem oben genannten Zeitraum fünf Aufbrüche gemeldet. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Mainz.


 

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Mainz-Bingen: Gesundheitsamt bestätigt 65 Todesfälle durch Corona

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Nachrichten Mainz-Bingen – Das Gesundheitsamt Mainz-Bingen meldet an diesem Samstag (07.11.2020) 15 Neuinfektionen im Landkreis Mainz-Bingen und 115 neue Fälle in der Stadt Mainz. Insgesamt sind es derzeit 3804 Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Davon kommen 1470 positiv getestete Personen aus dem Landkreis Mainz-Bingen, 2386 aus der Stadt Mainz. Die Zahlen spiegeln den Stand von Samstag (07.11.2020), 11:00 Uhr.


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Zahlen aus dem Landkreis Mainz-Bingen

  • Bereits Genesene: 2220 (+29)
  • davon Mainz-Bingen: 778 (+5) 778
  • davon Stadt Mainz: 1442 (+24) 1442
  • Aktuell Infizierte: 1571 (+23)
  • davon Mainz-Bingen: 658 (+10)
  • davon Stadt Mainz: 913 (+13)

Fälle in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner

Landkreis Mainz-Bingen: 126,8 à Alarmstufe rot

Stadt Mainz: 202,7 à Alarmstufe rot

Bedauerlicherweise bestätigte das Gesundheitsamt bisher insgesamt 65 Todesfälle in Verbindung mit dem Corona-Virus. Todesfälle im Landkreis Mainz Bingen 34, Todesfälle Stadt Mainz 31.

Hinweis: Bei den Fallzahlen aus der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen kann es durch Meldefehler vereinzelt zu Verschiebungen kommen. Dies liegt darin begründet, dass beispielsweise Bewohnerinnen und Bewohner von Mainzer Altenheimen, die aus dem Landkreis stammen, zunächst auch dem Landkreis zugerechnet werden, obwohl sie statistisch zur Stadt gezählt werden müssen. Die oben genannten Zahlen können von denen des Landes kommunizierten Zahlen abweichen, da das Gesundheitsamt Mainz-Bingen diese direkt der Kreisverwaltung täglich zur Verfügung stellt. Gegenüber dem Land übermitteln die Gesundheitsämter die Falldaten über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt. Der Informationsfluss an das Land kann daher etwas zeitverzögert sein.

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Ohne Führerschein mit einem Muldenkipper auf der A61 unterwegs

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Nachrichten Rheinhessen | An diesem Samstag (07.November 2020) trauten Polizeibeamte ihren Augen nicht. Die Polizisten waren in Zivil gegen 15.55 Uhr mit einem Dienstwagen auf der Autobahn A61 kurz hinter der Anschlussstelle Alzey unterwegs.


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Spanier mit 20 km/h auf einem Muldenkipper auf der Autobahn

Ein 31-jähriger Mann aus Spanien war mit einem Muldenkipper auf dem Standstreifen der Autobahn unterwegs. Das Baustellenfahrzeug erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von etwa 20 Stundenkilometer. Zur Sicherheit hatte der Mann immerhin einen zugelassenen Bauarbeiterhelm auf dem Kopf, das wird die Berufsgenossenschaft sehr freuen.

Der 31-Jährige hatte zur Absicherung den Warnblinker an seinem Muldenkipper eingeschaltet und wurde zusätzlich von einem privaten Fahrzeug mit Warnblinker abgesichert. Gegenüber den Polizeibeamten gaben die beiden Männer an, dass man sich auf das Navigationssystem verlassen habe und jedoch irgendwie auf die Autobahn geraten ist.

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Bei der weiteren Kontrolle kam noch mehr heraus

Bei der Überprüfung der Fahrzeugpapiere stellte sich heraus, das der 39-jährige Begleitfahrzeugführer aus Spanien keinen gültigen Führerschein besitzt. Da eine Weiterfahrt mit dem Baustellenfahrzeug zu gefährlich war, musste das Fahrzeug von der Autobahn abgeschleppt werden. Ein weiterer Fahrer wurde vor Ort bestellt, der das Begleitfahrzeug von der Autobahn gefahren hat.

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Alle guten Dinge sind drei

Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, wurde bei dem 38-jährigen Muldenkipperfahrer festgestellt, dass auch dessen Führerschein in Deutschland keine Gültigkeit hat. Die beiden letztgenannten Fahrzeugführer müssen sich nun wegen Führens eines Kraftfahrzeugs ohne Fahrerlaubnis verantworten. Im Einsatz waren neben der Zivilstreife aus Wörrstadt auch eine Streifenbesatzung der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim.

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Alle Informationen zur Grundrente ab dem 1. Januar 2021

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Nachrichten Gesellschaft | Ab dem 1. Januar 2021 gibt es die Grundrente. Für rund 1,3 Millionen Menschen heißt das, sie müssen ihre kleine Rente nicht mehr mit Hartz IV aufstocken. Stattdessen erhalten Rentnerinnen und Rentner, die wenig Rente bekommen, automatisch einen finanziellen Zuschlag. Doch wer ist berechtigt? Wann sind Steuern fällig? Welche Fallstricke gibt es bei der Einkommensprüfung? Und was sollten Grundrenten-Berechtigte jetzt tun? Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) mit den Antworten sowie einem Tipp für Rentnerinnen und Rentner mit niedrigem Einkommen.


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Was ist die Grundrente?

Die Grundrente ist eine Art Rentenzuschlag. Wer viele Jahre nur wenig in die Rentenkasse eingezahlt hatte, bekam bislang auch nur eine sehr niedrige Rente – teilweise noch unter dem Niveau der Grundsicherung. Die Große Koalition hat im Sommer 2020 beschlossen, dieses Problem mit der sogenannten Grundrente zu lösen: Rentnerinnen und Rentner sollen ab dem 1. Januar 2021 so viel Geld bekommen, dass sie über der Grundsicherung liegen.

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Wer bekommt die Grundrente?

Rentnerinnen und Rentner, die mindestens 33 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt, aber trotzdem nur ein geringes Einkommen haben, können die Grundrente erhalten. Dabei zählen sowohl die Zeiten der Berufstätigkeit wie auch der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen mit hinein.

Einen Anspruch auf die Grundrente haben Rentnerinnen und Rentner, wenn sie eine Altersrente beziehen, die im Jahresdurchschnitt zwischen 0,3 und 0,8 Entgeltpunkten liegt. Laut Bundesregierung werden das im Startjahr 2021 etwa 1,3 Millionen Menschen sein, davon 70 Prozent Frauen.

Die Höhe des Grundrenten-Zuschlags soll gestaffelt werden und bei 35 Jahren Einzahlung die volle Höhe erreichen. Allerdings: Nur wer mit seinem Einkommen unterhalb bestimmter Grenzen bleibt, bekommt den Grundrenten-Zuschlag.

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Wie hoch sind die Einkommensgrenzen?

Eine alleinstehende Rentnerin oder ein alleinstehender Rentner hat dann den vollen Anspruch auf die Grundrente, wenn der steuerfreie Anteil der Altersrente plus das weitere Einkommen insgesamt höchstens 1.250 Euro monatlich betragen. Bei Paaren liegt diese Grenze bei 1.950 Euro. Was darüber liegt, wird zu 60 Prozent auf die Grundrente angerechnet.

Ein Beispiel: Steht einer alleinstehenden Rentnerin ein Einkommen von 1.300 Euro im Monat zur Verfügung, werden 50 Euro zu 60 Prozent angerechnet – die Grundrente fällt 30 Euro niedriger aus.

Liegt das Einkommen eines alleinstehenden Rentners bei mehr als 1.600 Euro und eines Rentnerpaares bei mehr als 2.300 Euro, wird der darüber liegende Teil zu 100 Prozent auf den Grundrentenzuschlag angerechnet.

Hat ein Alleinstehender zum Beispiel 1.750 Euro oder ein Ehepaar beispielsweise 2.450 Euro Einkommen, vermindert sich die Grundrente jeweils um 150 Euro.



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Welche Fallstricke gibt es bei der Ermittlung des Einkommens?

Keine Rentnerin und kein Rentner muss selbst aktiv werden und die Aufstockung der Rente beantragen. Stattdessen prüft das Finanzamt anhand der Daten der Rentenversicherung, ob einem Rentner oder einer Rentnerin die Grundrente zusteht. Das Ganze nennt sich „automatische Einkommensprüfung“. Grundlage dieser Prüfung ist das zu versteuernde Einkommen. Der daraus berechnete Wert wird für jedes Jahr mit dem Durchschnittseinkommen in Deutschland verglichen. Wer dann am Ende der Rechnung deutlich unter dem Schnitt liegt, dessen Rentenanspruch wird aufgewertet.

Das Problem: Die Einkommensprüfung wird in vielen Fällen nicht möglich sein, da die meisten Geringverdiener selten eine Steuererklärung abgeben oder abgeben müssen. Rentner sind nur dann zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, wenn der steuerpflichtige Teil ihrer Rente den Grundfreibetrag übersteigt. Der Grundfreibetrag für das Jahr 2020 liegt bei 9.408 Euro für Alleinstehende und 18.816 Euro für Ehe- oder Lebenspartner.

Von eben diesen Geringverdienern sind sehr wahrscheinlich keine Daten bekannt. Außerdem liegen die Angaben über das zu versteuernde Einkommen in der Regel lediglich für das vorvergangene Jahr vor – Neurentner bekommen die Grundrente im ersten Jahr somit möglicherweise erst einmal nicht. Die Einkommensprüfung soll allerdings einmal jährlich wiederholt werden.

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Steuererklärung abgeben und Berechnung der Grundrente ermöglichen

Rentnerinnen und Rentner, für die aufgrund ihres niedrigen Einkommens die Grundrente in Frage kommt, sollten ihre Steuererklärung für das Jahr 2019 abgeben. Und zwar auch dann, wenn sie dazu gar nicht verpflichtet sind. Denn die Prüfung des Grundrentenanspruchs basiert voraussichtlich auf dem Steuerbescheid 2019.

Übrigens: Wie andere Rentenbeträge auch, kann die Grundrente dazu führen, dass eine Steuererklärung abgegeben werden muss.

Kurz zusammengefasst: Wer hat Anspruch auf die volle Grundrente?

  • die 33 oder mehr Jahre rentenversichert waren
  • die eine Rente beziehen, die im Durchschnitt zwischen 0,3 und 0,8 Entgeltpunkten pro Jahr liegt
  • die nicht mehr Einkommen haben als 1.250 Euro monatlich (1.950 Euro für Ehe- oder Lebenspartner)

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

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Winterreifen für Sicherheit in der kalten Jahreszeit

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Reifenwechsel, Sommer-Winter
Reifenwechsel, Sommer-Winter

Automobil & Zweirad – Die Temperaturen fallen und es kommt immer häufiger zu Bodenfrost. Deshalb ist es nun höchste Zeit für Winterreifen. Eine verbindliche Winterreifenpflicht gibt es zwar nicht, aber die Straßenverkehrsordnung (§ 2 Absatz 3a der StVO) fordert von Verkehrsteilnehmern, ihre „Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen“. Der Gesetzgeber hat diese freie Formulierung mittlerweile auch konkretisiert: Autofahrer müssen bei Eis- oder Reifglätte, Schneematsch, Glatteis oder Schneeglätte Winterreifen montiert haben.


Was macht einen Reifen zum Winterreifen?

Das Profil und die Lauffläche sind so konstruiert, dass die Fahreigenschaften bei Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee besser als bei Sommerreifen sind. Autofahrer müssen beim Kauf keine weiteren technischen Details kennen.

Es reicht aus, auf ein Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) zu achten. Reifen mit der Kennzeichnung M+S genügen nicht mehr in jedem Fall. Diese müssen bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt worden sein, um als wintertauglich zu gelten. Bis zum 30. Dezember 2024 hat diese Ausnahmeregelung Bestand.

Bußgeld und Punkte bei falscher Bereifung

Ein Bußgeld und Punkte in Flensburg riskiert, wer die Winterreifen-Regelung missachtet. Trifft die Polizei bei Winterwetter einen Fahrer mit Sommerreifen an, wird ein Bußgeld von mindestens 60 Euro und ein Punkt fällig. Gefährdet der Autofahrer den Verkehr durch falsche Bereifung, werden 80 Euro Bußgeld und ein Punkt fällig. Aber auch dem Halter, der eine Fahrt mit falscher Bereifung zulässt, droht ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro und ein Punkt.

Versicherungsschutz nicht gefährden

Konsequenzen beim Versicherungsschutz können bei einem Unfall nicht ausgeschlossen werden. Vor allem wenn Schneematsch bereits mehrere Wochen für Behinderungen auf den Straßen gesorgt hat. Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers reguliert natürlich immer den Schaden des Opfers. Allerdings kann der eigene Versicherungsnehmer im Nachhinein mit bis zu 5.000 Euro in Regress genommen werden, wenn dieser ohne Winterreifen unterwegs war.

Falsche Bereifung kann aber auch beim Unfallopfer zum Problem werden: Lässt sich, beispielsweise durch einen KFZ-Gutachter, nachweisen, dass fehlende Winterausrüstung die Ursache für den Unfall war – weil sich zum Beispiel der Bremsweg erheblich verlängert hat – muss das Unfallopfer mit einer Mithaftung rechnen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers ersetzt den Schaden nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz. Dies kann sich problematisch bei Personenschäden auswirken, wenn es um Schmerzensgeld, Verdienstausfall oder Rentenzahlungen geht.

Fazit: Winterliche Straßenverhältnisse und Sommerreifen passen nicht zusammen. Wer das nicht beachtet, riskiert neben den Folgen beim Versicherungsschutz auch rechtliche Konsequenzen, insbesondere wenn durch den Unfall Personen verletzt wurden.

Und sollte es doch zu einem Verkehrsunfall kommen, ist es wichtig, einen KFZ-Gutachter, zu beauftragen, der den Unfall und die Schäden genauestens prüft und die Sachlage klären kann. Die KFZ-Gutachter Berlin bieten bei unklarer Schadenslage die kostenlose Serviceleistung einer Beweissicherung an. Dies sollte unbedingt vor einer Reparatur erfolgen.

Höchstgeschwindigkeit

Der Fahrstil sollte immer den Witterungen angepasst werden, um sicher durch den Winter zu kommen. Die maximale Geschwindigkeit, die man mit den montierten Winterreifen fahren darf, entspricht nicht immer der Höchstgeschwindigkeit des Autos. Denn Winterreifen sind weicher als Sommerreifen. Der Reifen kann platzen, wenn man schneller fährt als erlaubt, da sich die Karkasse (das tragende Gerüst des Reifens) erhitzt.

Beim Reifenwechsel in der Werkstatt sollte man darauf achten, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Reifen auf einem Zettel am Armaturenbrett vermerkt ist oder die elektronische Anzeige des Fahrzeugs entsprechend eingestellt wird. Und auch die Profiltiefe der Winterreifen ist extrem wichtig. Der Gesetzgeber schreibt mindestens 1,6 Millimeter vor. Zur eigenen Sicherheit empfehlen Experten aber 4 Millimeter.

Mainz-Alzey: Sperrung Autobahnabfahrt A60/A63

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Nachrichten Mainz | Aufgrund von erforderlichen Wartungsarbeiten wird die Behelfsbrücke im Zuge der Autobahn A60 am Sonntag, 8. November 2020, in der Zeit von 9 Uhr bis 18 Uhr, für den Verkehr gesperrt.


Der Verkehr von Frankfurt kommend in Fahrtrichtung Bingen und Alzey wird während dieser Zeit auf die nördliche Brücke geführt. Die Abfahrtsrampe von Frankfurt nach Alzey ist gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Mainz-Lerchenberg umgeleitet. Die Sperrung ist mit der Stadt und der Polizei abgestimmt.

Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Beeinträchtigungen.

Michael Ebling: Die Pläne zur Landesgartenschau in Mainz

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Nachrichten Mainz | In seiner aktuellen Kolumne, schreibt der Oberbürgermeister Michael Ebling, zu den Plänen der Landesgartenschau in der Landeshauptstadt Mainz. Wie ist der Stand und welche Pläne gibt es aktuell?


Oberbürgermeister Michael Ebling

Die sind keineswegs in der Schublade verschwunden – im Gegenteil! Mitte September haben wir das Landschaftsarchitekturbüro HNW aus Hildesheim mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie beauftragt, die Chancen einer Gartenschau in Mainz untersuchen soll. In diesem Zusammenhang wird es dann auch eine Bürgerbeteiligung geben. Nur wenn wir alle es wollen – und damit meine ich die politischen Entscheidungsträger ebenso wie die Bürgerinnen und Bürger von Mainz –, reichen wir unsere Bewerbungsunterlagen fristgerecht bis zum 15. Oktober nächsten Jahres ein. Und werfen damit offiziell unseren „Hut in den Ring“!

Die Austragung der Landesgartenschau 2026 in Mainz wäre eine große Chance, öffentliche Grün- und Naherholungsflächen in unserer Stadt aufzuwerten – und das mit Landesmitteln! Dabei könnten wir zugleich unser kulturelles Erbe noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Ich denke sozusagen an ein „grünes Band der Kultur“ von den Wallanlagen über das Römische Theater und die Zitadelle bis zum Rheinufer. Gerade Spuren aus der Römerzeit und dem Mittelalter finden sich hier wieder. Wenn es uns gelingt, dieses historische Erbe mit attraktiven Grünflächen zu verbinden und weiterzuentwickeln, dann könnte das ein starkes Gesamtkonzept für eine Gartenschau werden und ein großer Gewinn für unsere Stadt.

Mit der Landesgartenschau 2026 würden wir, da bin ich mir sicher, kraftvolle Impulse für die Stadtentwicklung setzen und zugleich einen nachhaltigen Beitrag für den Naturschutz leisten. Und selbst wenn es uns nicht gelingen sollte, die Landesgartenschau nach Mainz zu holen, sind unsere Vorarbeiten nicht umsonst: Wir haben dann in jedem Fall einen tollen Plan, den wir auch ohne Gartenschau umsetzen wollen. Und das sind doch endlich mal wieder gute Nachrichten in Zeiten, in denen die guten Nachrichten leider nicht immer auf der Tagesordnung stehen!

Rheinland-Pfalz: Neue Quarantäneregeln für Einreisende

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Theodor-Heus-Brücke
Theodor-Heus-Brücke

Nachrichten Mainz | Am 9. November 2020 tritt in Rheinland-Pfalz die 1. Änderungsverordnung zur Zwölften Corona-Bekämpfungsverordnung (12. CoBeLVO) des Landes in Kraft. Diese Änderungsverordnung regelt die Quarantäne von Personen, die aus ausländischen Risikogebieten einreisen oder von dort nach Rheinland-Pfalz zurückgehen. Sie basiert auf der Musterquarantäne-Verordnung, die Bund und Länder erarbeitet haben, um ein möglichst einheitliches Vorgehen bei diesem Thema sicherzustellen.


Ausnahmen bei einigen Personengruppen

Anspruch auf eine Testung in einem örtlichen Testzentrum

Bingen: Mann vor Einkaufsmarkt am Boden liegend getreten

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Fahndung
Fahndung

Nachrichten Bingen | An diesem Freitag (06.November 2020) kam es gegen 19:30 Uhr zu einer Körperverletzung in Bingen-Büdesheim. Ein ein 20-jähriger Mann wurde vor einem Einkaufsmarkt auf dem Scharlachberggelände von einem unbekannten Täter brutal zusammengeschlagen. Nach Angaben des Opfers hätte der Mann ihn auch noch am Boden liegend getreten.


Täterbeschreibung:

  • ca. 1,75 m groß
  • dunkle etwas längere Haare
  • bekleidet mit einem „Maleranzug“
  • blaue Mütze
  • führte ein Skateboard bei sich

Zeugen die etwas beobachtet haben melden sich bitte bei der Polizei in Bingen.

Gartenbesitzer können Winterquartiere für Igel schaffen

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Sie besitzen ein putziges Gesicht, schwarze Knopfaugen und ein Stachelkleid: Igel sind in heimischen Gärten gerngesehene Gäste. Die Tiere suchen sich jetzt im Herbst ihre Winterquartiere, um dort ihren Winterschlaf abzuhalten. Igel verschlafen die kalte Jahreszeit bis in den März oder April hinein. Wer Igeln etwas Gutes tun möchte, kann den Tieren jetzt im eigenen Garten einen Unterschlupf anbieten. Dafür sind Laubhaufen mit Reisig oder lose aufgeschichtete Holzstapel in einer wettergeschützten Ecke gut geeignet.


Ein Laubhaufen ist das ideale Igel-Hotel

Ideal ist ein schattiger Ort, damit die Igel im Frühling, wenn die Sonne den Laubhaufen aufwärmt, nicht zu früh aus dem Winterschlaf aufwachen. Auch können den Tieren selbstgebaute oder käuflich erworbene Igelhäuser angeboten werden. Bei diesen kann es jedoch passieren, dass sie im ersten Jahr aufgrund des unnatürlichen Geruchs noch nicht angenommen werden. Sie sollten dann einfach im Garten stehengelassen werden, damit sie im zweiten Jahr als Rückzugsort zur Verfügung stehen.

Gartenbesitzer können winterquartiere für igel schaffen
Ein Igelhotel aus Laub | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Manchmal unterbrechen Igel den Winterschlaf

Es kann passieren, dass Igel in milden Wintern den Winterschlaf unterbrechen und dann herumlaufen. Das ist noch kein Anzeichen dafür, dass es den Tieren schlecht geht und sie Hilfe benötigen. Normalerweise ziehen sich in ihr Quartier zurück, sobald die Temperaturen wieder sinken. Der Igel ist ein Wildtier und sollte nach Möglichkeit in der Natur verbleiben. Nur kranke und verletzte Tiere sollten in Obhut genommen werden. Einen hilfsbedürftigen Igel erkannt man beispielsweise daran, dass er ein schlechtes Stachelkleid besitzt, taumelt, auf der Seite liegt oder eingefallene Augen aufweist.



Was darf man Igeln füttern?

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, geschützte Arten wie den Igel aus der Natur zu entnehmen. Es ist jedoch erlaubt, kranke und verletzte Tiere sowie verwaiste Jungtiere zeitweilig zur Pflege aufzunehmen. Den Igeln sollte keine Milch, sondern Wasser als Flüssigkeit angeboten werden. Als Nahrung eignet sich unter anderem feuchtes Katzenfutter, hartgekochte Eier und ungesalzenes, gekochtes oder angebratenes Fleisch. Nicht geeignet sind hingegen Nüsse, Obst, Gemüse oder gewürzte Speisen. Diese Nahrungsmittel kann der Magen-Darm-Trakt des Igels nicht oder kaum verdauen.

Sobald das gehegte Tiere gesund ist, ist es wieder in die Natur zu entlassen. Dabei sollte es an der ursprünglichen Fundstelle ausgesetzt werden. Ausnahmen bilden hierbei aber stark befahrene Straßen oder mitten im Wald, wenn aufgrund eines fehlenden Aufwuchses dem Tier keine Deckung zur Verfügung steht. Fachliche Hilfe zum Thema können neben den zuständigen Behörden auch Wildtierstationen und Wildtierpflegestellen geben.

Passbilder auch weiterhin in Fotostudios möglich

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Nachrichten Wirtschaft | Fotos für neue Pässe und Ausweise können auch weiterhin in privaten Fotostudios erstellt werden. Eine entsprechende Regelung hat der Innenausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. Damit wird auch einer Forderung von Fotostudios aus der Nahe-Region entsprochen, für die solche Fotos einen wesentlichen Teil ihres Geschäfts darstellen. Diese Regelung ist Bestandteil des Gesetzentwurfs zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen, sie wird im August 2021 in Kraft treten.


Notwendig geworden ist diese Gesetzesänderung aufgrund der zunehmenden Zahl von Fälschungen biometrischer Lichtbilder in Pässen und Ausweisen. Insbesondere geht es darum, das sogenannte „Morphing“ (Verschmelzen von mehreren Gesichtsbildern zu einem einzigen Gesamtbild) zu verhindern. Deshalb ist eine zusätzliche Absicherung durch Fingerabdrücke im Ausweis notwendig.

Nach dem ursprünglichen Vorschlag im Gesetzesentwurf Anfang des Jahres sollten die biometrischen Passfotos für die Erstellung von Ausweisen künftig ausschließlich direkt vor Ort in der Behörde aufgenommen werden. Dagegen gab es massive Kritik durch den betroffenen Fotofachhandel und die Berufsverbände.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat diese Kritik ernst genommen und sich dafür eingesetzt, eine Lösung zu finden. Künftig werden die Bürgerinnen und Bürgern die Wahl haben, ob sie die Lichtbilder im Fotohandel oder bei der Pass- und Ausweisbehörde erstellen lassen wollen. Der Fotofachhandel sowie andere Dienstleister werden somit auch in Zukunft Lichtbilder für Pässe und Personalausweise anfertigen können. Ich bin sehr zufrieden damit, dass hier eine einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte.

Änderung der Busfahrpläne in Rüsselsheim

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Nachrichten Rüsselsheim | Ab dem kommenden Montag (9.11.2020) setzt die Stadt Rüsselsheim zusätzliche Busse für Schülerinnen und Schüler ein. „Seit Ausbruch von Corona überprüfen Stadt und Stadtwerke, wie stark die Busse zu den Schulen ausgelastet sind“, sagt Bürgermeister und Schuldezernent Dennis Grieser.


Mehr Schüler nutzen in der kalten Jahreszeit den Bus

Seit den Herbstferien werden die Zahlen täglich ausgewertet, da erfahrungsgemäß in der kälteren Jahreszeit mehr Schülerinnen und Schüler auf den Bus umsteigen. Bereits vor den Herbstferien lag die Auslastung bei knapp unter 50 Prozent. Auf einzelnen Linien wurden aber bereits annähernd 70 Prozent in den Spitzen erreicht. Diese Auslastung soll nun durch die zusätzlichen Fahrten reduziert werden.

Insgesamt zehn zusätzliche Fahrten

Als erste Maßnahme wurden Solobusse gegen Gelenkbusse ersetzt, um mehr Abstand zwischen den mitfahrenden Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen. Nun bietet die Stadt ab dem kommenden Montag (9.11.2020) zwischen sehr stark ausgelasteten Haltestellen morgens acht zusätzliche Fahrten an und am Nachmittag zwei weitere Fahrten an.

Der Einsatz der zusätzlichen Busse wurde auf Initiative der Stadt zwischen den Stadtwerken und dem Staatlichen Schulamt, den weiterführenden Schulen und der Elternvertretung abgestimmt. Auch der Kreis Groß-Gerau war beteiligt, da auch Schülerinnen und Schüler aus Raunheim sowie die Kreisschulen in Rüsselsheim betroffen sind.

Reisebus und Linienbusse von Privatunternehmen

Da die Flotte der Stadtwerke vollständig ausgelastet ist, kommen ein Reisebus und Linienbusse von zwei Privatunternehmen zum Einsatz. Zum aktuellen Stand geht die Stadt davon aus, dass die Kosten für die zusätzlichen Busse über Fördermittel des Hessischen Verkehrsministeriums gedeckt werden können. In allen Bussen und an den Haltestellen gilt weiterhin die Maskenpflicht.



Überblick über die Linienbus- und Schulbus-Verstärkerfahrten Vormittags:

Linie 41 um 7.15 Uhr ab Haltestelle Druckzentrum zu folgenden Schulen: Gerhart-Hauptmann-Schule, Alexander-von-Humboldt-Schule (Ausstieg Haltestelle Liebigstraße), Immanuel-Kant-Schule, Max-Planck-Schule, Gustav-Heinemann-Schule, Neues Gymnasium (Ausstieg Haltestelle Moselstraße)

Linie 41 um 7.22 Uhr ab Haltestelle Marktplatz zur Max-Planck-Schule, Immanuel-Kant-Schule, Alexander-von-Humboldt-Schule (Ausstieg Haltestelle Liebigstraße), Gerhart-Hauptmann-Schule.

Linie 42 um 7.10 Uhr ab Haltestelle Marktplatz zur Max-Planck-Schule, Immanuel-Kant-Schule, Alexander-von-Humboldt-Schule (Ausstieg Haltestelle Liebigstraße), Gerhart-Hauptmann-Schule.

Linie 42 um 7.18 Uhr ab Haltestelle Astheimer Straße zur Gerhart-Hauptmann-Schule, Alexander-von-Humboldt-Schule (Ausstieg Haltestelle Liebigstraße), Immanuel-Kant-Schule, Max-Planck-Schule, Gustav-Heinemann-Schule, Neues Gymnasium (Ausstieg Haltestelle Moselstraße)

Linie 51 um 7.10 Uhr ab Haltestelle Berliner/Georg-Treber-Straße zur Albrecht-Dürer-Schule, Alexander-von-Humboldt-Schule (Ausstieg Haltestelle Liebigstraße), Immanuel-Kant-Schule, Max-Planck-Schule, Gustav-Heinemann-Schule, Neues Gymnasium (Ausstieg Haltestelle Moselstraße)

Linie 52 um 7.30 Uhr ab Haltestelle Marktplatz zur Gustav-Heinemann-Schule, Max-Plank-Schule, Immanuel-Kant-Schule, Alexander-von-Humboldt-Schule

Linie 913 um 7.30 Uhr ab Haltestelle Bonner Straße zur Sophie-Opel-Schule (Haltestelle Friedrich-Ebert-Schule)

Linie 901 um 7.15 Uhr ab Haltestelle am Steinmarkt in Bauschheim zur Immanuel-Kant-Schule und Max-Planck-Schule

Überblick über die Linienbus- und Schulbus-Verstärkerfahrten Nachmittag:

Linie 910 um 13.15 Uhr ab Haltestelle Immanuel-Kant-Schule zum Bahnhof zur Max-Planck-Schule und Gustav-Heinemann-Schule

Linie 914 um 13.17 Uhr ab Haltestelle Max-Planck-Gymnasium in Richtung Königstädten zur Immanuel-Kant-Schule, Alexander-von-Humboldt-Schule (Ausstieg Haltestelle Liebigstraße), Gerhart-Hauptmann-Schule. Dann fährt der Bus als Linie 41 zurück zum Bahnhof über Immanuel-Kant-Schule, Max-Planck-Schule, Gustav-Heinemann-Schule

Aktuelles Corona-Update aus dem Kreis Mainz-Bingen

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Nachrichten Mainz-Bingen – Das Gesundheitsamt Mainz-Bingen meldet an diesem Freitag (06.11.2020) 65 Neuinfektionen im Landkreis Mainz-Bingen und 114 neue Fälle in der Stadt Mainz. Insgesamt sind es derzeit 3804 Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Davon kommen 1455 (+65 zu gestern) positiv getestete Personen aus dem Landkreis Mainz-Bingen, 2349 (+114 zu gestern) aus der Stadt Mainz. Die Zahlen spiegeln den heutigen Stand von 14 Uhr.


Zahlen aus dem Landkreis Mainz-Bingen

  • Bereits Genesene: 2191 (+50) 
  • davon Mainz-Bingen: 773 (+9)
  • davon Stadt Mainz: 1418 (+41)
  • Aktuell Infizierte: 1548 (+129)
  • davon Mainz-Bingen: 648 (+56)
  • davon Stadt Mainz: 900 (+73)

Fälle in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner:

Landkreis Mainz-Bingen: 126 à Alarmstufe rot

Stadt Mainz: 188 à Alarmstufe rot

Bedauerlicherweise bestätigte das Gesundheitsamt bisher insgesamt 65 (±0) Todesfälle in Verbindung mit dem Corona-Virus. Todesfälle im Landkreis Mainz Bingen 34 (±0), Todesfälle Stadt Mainz 31 (±0).

Die Fallzahlen der positiv Getesteten in den Kommunen des Kreises:

  • Stadt Ingelheim: 309 (+15)
  • Stadt Bingen: 165 (+9)
  • Verbandsfreie Gemeinde Budenheim: 65 (+6
  • )VG Rhein-Selz: 211 (+6)
  • VG Nieder-Olm: 281 (+10)
  • VG Bodenheim: 157 (+4)
  • VG Gau-Algesheim: 94 (+7)
  • VG Rhein-Nahe: 105 (+2)
  • VG Sprendlingen-Gensingen: 68 (+6)

Hinweis der Kreisverwaltung Mainz-Bingen: Bei den Fallzahlen aus der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen kann es durch Meldefehler vereinzelt zu Verschiebungen kommen. Dies liegt darin begründet, dass beispielsweise Bewohnerinnen und Bewohner von Mainzer Altenheimen, die aus dem Landkreis stammen, zunächst auch dem Landkreis zugerechnet werden, obwohl sie statistisch zur Stadt gezählt werden müssen.

Umstellung des Meldesystems: Um künftig noch aktuellere Fallzahlen liefern zu können, haben wir unser Meldesystem umgestellt. Die Zahlen spiegeln ab sofort den Stand von 14 Uhr wider und werden von uns am Nachmittag tagesaktuell kommuniziert.

Trotz Corona gibt es weniger Atemwegserkrankungen als im Jahr 2019

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Nachrichten Gesundheit | Seit Mitte August steigen die Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen insgesamt zwar wieder an. Doch Anstieg und Anzahl der Betroffenen fallen im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer aus. Das belegt eine aktuelle Analyse der BARMER.


Die AHA-Regeln wirken nachweislich

Demnach stieg von Mitte August bis Anfang Oktober 2019 die Zahl der krankgeschriebenen BARMER-Versicherten in Hessen um 2.700 auf insgesamt 4877. Das entsprach einem Plus von 124 Prozent. In diesem Jahr liegt der Zuwachs hingegen bei nur 79 Prozent (plus 1.260 auf insgesamt 2.850). Diese deutlichen Abweichungen können allein durch unterschiedliche Witterungsbedingungen nicht erklärt werden. „Die AHA-Regeln wirken nachweislich. Das ist kurz nach dem Beginn des zweiten Lockdowns eine wichtige Botschaft. Jeder Einzelne kann und muss etwas tun, um die sich zuspitzende Pandemie in den Griff zu bekommen“, sagt Martin Till, Landeschef der BARMER in Hessen. Rücksichtnahme, Verantwortung und Disziplin seien nun die Gebote der Stunde.

Regionale Unterschiede bei den Atemwegserkrankungen

Die BARMER-Analyse zeigt deutliche regionale Unterschiede bei der Zahl der Atemwegserkrankten. Während in Kalenderwoche (KW) 41 dieses Jahres in Hamburg nur 7,2 je 1.000 BARMER-Versicherte krankgeschrieben waren, traf dies in Sachsen-Anhalt auf 12,1 Personen zu. Auch die Steigerungsraten sind regional sehr unterschiedlich. Während die Anzahl der krankgeschriebenen Versicherten im Jahr 2020 in Mecklenburg-Vorpommern von der 33. auf die 41. KW um 15 Prozent gestiegen ist, waren es in Baden-Württemberg 158 Prozent, in Sachsen 160 Prozent und in Bremen sogar 215 Prozent. In Hessen fiel die Steigerung mit 78 Prozent moderat aus.

„Die AHA-Regeln sollten alle Bürgerinnen und Bürger ohne Wenn und Aber einhalten. So leistet jeder einen Beitrag, die Zahl der Atemwegserkrankungen und damit auch das Corona-Risiko zu reduzieren. Und das sollte unabhängig von der Postleitzahl und dem aktuellen Infektionsgeschehen in einzelnen Regionen gelten“, sagt Martin Till.

Erste Hilfe-App der Malteser kann Leben retten

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Nachrichten Mainz | Im Notfall ist schnelle Hilfe wichtig. Da sind Ersthelfer die Personen, die über Leben und Tod entscheiden können. Die Erste Hilfe-App der Malteser hilft mit den wichtigsten Themen rund um Erste Hilfe und Erste Hilfe bei Kindernotfällen: Schritt für Schritt, praxisnah und leicht verständlich.


Unterstützung bei den wichtigsten Themen rund um Erste Hilfe

Bei Unsicherheit bietet die Erste Hilfe-App der Malteser Unterstützung bei den wichtigsten Themen rund um Erste Hilfe und Erste Hilfe bei Kindernotfällen kompakt auf einen Blick. Die interaktiven Sofortmaßnamen führen Schritt für Schritt durch einen Notfall.

„So werden beispielsweise die drei Maßnahmen aufgelistet, um das Bewusstsein zu prüfen: ansehen, ansprechen und anfassen“, sagt Andreas Trog, Diözesanausbildungsreferent der Malteser in der Diözese Mainz. „Mit Erklärungen unterlegte Bilder demonstrieren die Handgriffe bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung. So kann man mit den Erste Hilfe-Tipps Kenntnisse und Fähigkei-ten wieder auffrischen und vertiefen.“

Direkt den nächsten Kurs buchen

Zudem ist es möglich, direkt den nächsten Kurs bei den Maltesern in der Nähe zu buchen. Somit leistet sie einen kleinen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. „Die App kann unterstützend eingesetzt werden. Wir empfehlen immer den Besuch eines Erste Hilfe-Kurses“, betont Andreas Trog. Die Erste Hilfe-App der Malteser ist kostenlos für iOS und Android im jeweiligen App-Store abrufbar.