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Wichtiger Hinweis zu Wildgänsen im Kreis Groß-Gerau

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Nachrichten Kurzmeldung | Seit kurzer Zeit sind die Wildgänse wieder im Kreis Groß-Gerau in ihren Überwinterungsquartieren. Der Landkreis ist das bedeutendste Gebiet für die Tiere in ganz Süddeutschland. Sie haben ihre Reise aus der Arktis hinter sich und wollen sich nun ausruhen, um wieder Energie zu sammeln, wenn im März ihre Reise in das Brutgebiet ansteht. Deshalb wird darum gebeten, Gänsetrupps nicht unnötig zu stören und sie nach Möglichkeit weiträumig zu umgehen. Denn jede Störung heißt für die Gänse, dass Fettreserven verbraucht werden, die sie eigentlich für den Rückflug benötigen.


 

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Fledermäuse am Winterhafen in Mainz hören und erleben

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Nachrichten Mainz | In Mainz gibt es etwas Neues zu sehen und vielleicht haben Sie ihn bei einem Spaziergang am Rheinufer bereits entdeckt: den ersten öffentlichen Fledermausdetektor in Rheinland-Pfalz. Der am Mainzer Winterhafen stehende Automat dient dazu, Fledermäuse mehr in das Bewusstsein der Rheinland-Pfälzer zu rücken und die Kenntnisse über Fledermäuse zu erweitern.


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Vorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz Cosima Lindemann dazu

„Man möchte meinen, alle Fledermäuse befänden sich jetzt schon im Winterschlaf, doch Zwerg- und Mückenfledermäuse wurden in den kalten Monaten immer wieder beim sogenannten Frostschwärmen beobachtet. Dieses auffällige aber noch unerforschte Verhalten ist ein Beispiel dafür wie wenig wir über unsere heimlichen Mitbewohner wissen. Viele Menschen sind sich zudem oft gar nicht bewusst, dass Fledermäuse seit vielen Jahrhunderten mit uns in Dörfern und Städten zusammenwohnen. Dabei sind sie durch die Zerstörung natürlicher Lebensräume, moderne Architektur und Sanierungsmaßnahmen mehr denn je auf die Quartiere in und um Haus und Garten angewiesen. Mit dem Fledermausdetektor erhoffen wir uns mehr über die Wanderbewegungen von Fledermäusen zu erfahren und das Interesse für die scheinbar lautlosen Flugkünstler bei den Bewohner/innen und Gästen der Stadt Mainz zu entfachen.“

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„Es ist unsere Aufgabe, den Fledermäusen Lebensräume anzubieten“

Katrin Eder, Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Mainz: „Fledermäuse sind streng geschützte und bedrohte Arten, die wichtige Aufgaben im System Natur erbringen. In Mainz kennen wir noch einige Kolonien und Lebensräume wie etwa auf der Zitadelle und es ist unsere Aufgabe, den Fledermäusen entsprechende Lebensräume anzubieten. Um für diese Art zu ,werben‘ und eine entsprechende Sensibilisierung der Bevölkerung zu erreichen, ist dieser Fledermausdetektor eine besondere Einrichtung. Er steht genau dort, wo man an der Mündung zwischen Main und Rhein auch die Chance hat, reale Fledermäuse zu ,hören‘ und sich zu informieren. Der Wirtschaftsbetrieb Mainz und die Stadt Mainz haben gern geholfen, den Fledermausdetektor an dieser Stelle aufzubauen und damit die wichtige Aufgabe der Umweltbildung des NABU zu unterstützen.“



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Fledermäuse erlebbar machen

Fledermäuse nutzen bei der nächtlichen Jagd nach Insekten – aber auch beim Frostschwärmen – Ultraschall und Echoortung. Diese Töne sind für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar, es sei denn, man „übersetzt“ sie mit einem Fledermausdetektor. Das Gerät kann bei Knopfdruck die Rufe wahrnehmbar und so die oft übersehenen Fledermäuse doch noch erlebbar machen.

Der Standort direkt am Rhein ist aus mehreren Gründen sehr interessant: Einerseits dienen große Landmarken wie Flüsse, den Fledermäusen als Orientierung auf ihren jährlichen Wanderungen zwischen den Sommer- und Winterquartieren. Entlang dieser großen Strukturen vermutete man die Wanderwege der „kleinen Kobolde“. Mit dem Fledermausdetektor sollen die Tiere nun verstärkt in die Wahrnehmung gerückt werden.

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Bereicherung für den Naturschutz in der Stadt

Der NABU Rheinland-Pfalz setzt sich seit vielen Jahren aktiv für den Schutz der Fledermäuse ein. Es gab in der Vergangenheit unterschiedliche Projekte zum Erhalt, der Erforschung, Überwachung und Optimierung von Fledermausquartieren im ganzen Land. Auch der NABU Mainz sieht die Aufstellung des Fledermausdetektors als Bereicherung für den Naturschutz in der Stadt und eine weitere Chance, die Wahrnehmung der Tiere für die Öffentlichkeit zu erleichtern.

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Vom Parkscheinautomat zum Fledermausdetektor

Vor seinem Einsatz als Fledermausdetektor wurde das Gerät als Parkscheinautomat eingesetzt. Mit viel Handarbeit wurde es von einem Metallbildner in der Schmiede recycelt und entsprechend umgebaut. Finanziert wurde die Aufstellung des öffentlichen Detektors durch die „Aktion Grün“ des Ministeriums für Umwelt, Energie Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz im Rahmen des Projekts „Fledermäuse Willkommen“ des NABU Rheinland-Pfalz.

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Bischofsheim: Polizei begleitet Rollstuhlfahrer zum Grab der Ehefrau

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Nachrichten Bischofsheim | „Die Polizei, dein Freund und Helfer“ – Diesen Satz haben Polizeibeamte in der vergangenen Woche in Bischofsheim einmal mehr bestätigt. Auch für die Beamten war es ein emotionaler Einsatz, wie die Polizei berichtet.


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Ein Rollstuhlfahrer deutete den Polizisten die Richtung

Passanten hatten die Polizei alarmiert und einen 90 Jahre alten Mann in einem Rollstuhl gemeldet. Der Mann wirkte hilflos und die Passanten sorgten sich um den Mann. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, fanden sie den Rollstuhlfahrer, der nicht sprechen konnte. Der Mann zeigte allerdings immer wieder in eine Richtung. Da die Polizisten zunächst weder seinen Namen noch seine Herkunft herausfinden konnten, entschieden die Beamten sich, den Mann in die Richtung zu schieben, in die er zeigte.

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Der Mann wollte zum Friedhof

Der Mann führte die Polizisten zum Friedhof direkt zu dem Grab seiner verstorbenen Ehefrau. Dort zog er seinen Hut ab, begann zu beten und brach in Tränen aus. Die Polizeibeamten standen schweigsam hinter dem Mann und warteten ab, bis er sein Gebet beendet hatte. Da klar war, dass der Mann nicht mehr in der Lage war, sich selbstständig um das Grab zu kümmern, entschieden die Beamten, diese Aufgabe zu übernehmen und richteten die Ruhestätte der Ehefrau her. Durch die Inschrift auf dem Grabstein konnten die Polizisten dann auch den Namen und die Herkunft des Rollstuhlfahrers herausfinden.

„Dort schoben wir ihn dann quer durch die Stadt hin und bekamen als Dankeschön jeweils jeder einen Pfefferminz Bonbon. Wir waren sehr gerührt davon. Ein Einsatz der ganz besonderen Art.“, berichtet einer der Polizeibeamten auf einem Account der Hessischen Polizei in den sozialen Medien.

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Landkreis Mainz-Bingen investierte 302 Euro pro Kopf in Infrastruktur

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Nachrichten Mainz-Bingen | Vom neuen Radweg bis zum sanierten Schuldach: Trotz sinkender Steuereinnahmen durch die Corona-Pandemie soll der Kreis Mainz-Bingen wichtige Zukunftsinvestitionen nicht verschleppen. Dazu hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) die Verantwortlichen in der Kommunalpolitik aufgerufen.


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Ein Sparen an der Infrastruktur wäre ein Sparen am falschen Ende

Im vergangenen Jahr investierte der Landkreis laut Kassenstatistik 63,8 Millionen Euro in öffentliche Infrastruktur – das sind 302 Euro pro Kopf, wie eine Abfrage der Gewerkschaft bei den Statistikämtern der Länder ergab. „Dieses Level muss mit Blick auf den jahrelangen Investitionsstau gehalten werden, auch wenn die Kämmerer aktuell auf jeden Euro schauen müssen. Ein Sparen an der Infrastruktur wäre ein Sparen am falschen Ende“, sagt Rüdiger Wunderlich, Bezirksvorsitzender der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz.

Neue Kitas, renovierte Ämter und moderne Wasserleitungen seien für eine nachhaltige regionale Wirtschaftsentwicklung in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung. „Kommunale Investitionen sichern zugleich viele Arbeitsplätze vor Ort – ob beim Dachdeckermeister oder im Architekturbüro“, so der Gewerkschafter. Allein das Bauhauptgewerbe beschäftigt im Landkreis Mainz-Bingen laut Arbeitsagentur rund 1.900 Menschen.

„Hinzu kommt ein großer Nachholbedarf in puncto Verkehrswende. Nur wenn flächendeckend deutlich mehr in Gleise, Radwege und Ladestationen für Elektroautos investiert wird, sind die Klimaziele erreichbar“, betont Wunderlich. Gleiches gelte bei der energetischen Gebäudesanierung, die in öffentlichen Gebäuden häufig besonders dringend sei.

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WEISSER RING in größter Sorge wegen häuslicher Gewalt

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„Wir machen uns die allergrößten Sorgen“ – mit eindringlichen Worten warnt Jörg Ziercke, Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS, vor dem nach wie vor erhöhten Risiko häuslicher Gewalt in der Corona-Krise.


„Gewalt geschieht in Deutschland in jeder einzelnen Minute des Tages, nicht nur während einer Pandemie“, sagt Ziercke. „Wir müssen aber davon ausgehen, dass es jetzt im Lockdown noch einmal zu deutlich mehr Taten kommt. Dass diese Phase in die dunkle Jahreszeit fällt, in der es ohnehin mehr Vorfälle gibt, verschlimmert die Lage für die Opfer zusätzlich.“

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Schweigen macht schutzlos

Zum zweiten Mal stellt der WEISSE RING, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, das Thema deshalb in den Mittelpunkt einer bundesweiten Kampagne. Unter dem Motto „Schweigen macht schutzlos, mach‘ Dich laut“ erheben prominente Frauen und Männer ihre Stimme gegen häusliche Gewalt. Im Fernsehen, auf Plakatwänden und in den Sozialen Medien im Internet fordern sie ab diesem Dienstag Betroffene und Zeugen auf, sich unter Telefon 116 006 Hilfe zu holen bei den Opferhelfern des WEISSEN RINGS. Die erste Auflage der Kampagne im Mai erreichte Millionen Menschen.

Jedes Jahr erfasst die Polizei rund 140.000 Fälle von häuslicher Gewalt. Das Dunkelfeld ist riesig; der WEISSE RING geht davon aus, dass allenfalls jede fünfte Tat angezeigt wird. Betroffen sind überwiegend Frauen, jede dritte Frau in Deutschland hat schon einmal Gewalt erfahren. Dabei kann sich die Spirale häuslicher Gewalt bis zum Schlimmsten steigern, wenn sie nicht rechtzeitig gestoppt wird: Jede dritte getötete Frau in Deutschland wird von ihrem eigenen Partner umgebracht.

Kein Anlass für Entwarnung

Dass viele aktuelle Gewalt-Statistiken noch keinen sichtbaren Corona-Effekt abbilden, darf laut Ziercke kein Anlass für Entwarnung sein. „Unsere Erfahrung zeigt, dass sich die Gewalttaten nicht schnell in Zahlen niederschlagen. Opfer melden sich nicht gleich nach der Tat, und sie melden sich auch nicht an dem Tag, an dem das Ende eines Lockdowns verkündet wird. Häufig leben sie viele Jahre mit der Gewalt.“

Bei der Kampagne „Schweigen macht schutzlos“ wird der WEISSE RING medial wieder von ProSiebenSat.1 Media unterstützt, der Sender SAT.1 begleitet die Aktion mit regelmäßigen TV-Spots und Internetangeboten. Bekannte Gesichter wie Moderatorin Alina Merkau („SAT.1 Frühstücksfernsehen“), Anwalt Ingo Lenßen und Schauspieler Jochen Schropp wirken unentgeltlich mit. Einige Prominente sind bereits zum zweiten Mal in den Spots zu sehen, zum Beispiel Schauspielerin Katy Karrenbauer, Model Marie von den Benken oder Musikerin Visa Vie. Die Kampagne läuft bis Ende des Jahres.

Bereits zu Beginn des ersten Corona-Lockdowns im März hatte der WEISSE RING vor einer Zunahme der Fälle häuslicher Gewalt gewarnt und gesagt: „Wir müssen leider mit dem Schlimmsten rechnen.“ Der Verein stützte sich dabei auf seine Expertise aus 44 Jahren Opferhilfe. „Aus Erfahrung wissen wir, dass sich Spannungen in Gewalt entladen können, wenn Menschen auf engem Raum zusammensitzen und zusätzlich psychischen Belastungen ausgesetzt sind wie Ängsten um Gesundheit und Jobverlust oder Zukunftsunsicherheiten“, so Bundesvorsitzender Jörg Ziercke. „All das passiert zurzeit wegen Corona.“

Über den WEISSEN RING

Der WEISSE RING wurde 1976 in Mainz gegründet als „Gemeinnütziger Verein zurUnterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.“. Er ist Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Der Verein unterhält ein Netz von rund 2.900 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelferinnen und -helfern in bundesweit rund 400 Außenstellen, beim Opfer-Telefon und in der Onlineberatung. Der WEISSE RING hat mehr als 100.000 Förderer und ist in 18 Landesverbände gegliedert. Er ist ein sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Politik, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Medien in allen Fragen der Opferhilfe. Der Verein finanziert seine Tätigkeit ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und testamentarischen Zuwendungen sowie von Gerichten und Staatsanwaltschaften verhängten Geldbußen. Der WEISSE RING erhält keinerlei staatliche Mittel.

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Mehr als 3.000 Praxen in Hessen bieten Videosprechstunde an

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Nachrichten Wiesbaden | Seit Beginn der Corona-Pandemie bieten immer mehr Arztpraxen und Psychotherapeuten in Hessen ihren Patienten eine Videosprechstunde an – und immer mehr Menschen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland stehen dieser Art der Fernbehandlung positiv gegenüber. Während sich im vergangenen Jahr gerade einmal jeder Vierte (27 Prozent) vorstellen konnte, sich per Videochat von einem Arzt behandeln zu lassen, ist es heute jeder Zweite (51 Prozent). Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hin und bezieht sich auf eine repräsentative Bevölkerungsbefragung.

Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung in Hessen

„Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung im Gesundheitswesen erheblich beschleunigt. Videosprechstunden werden heute von den Patienten per Computer, Smartphone oder Tablet ganz selbstverständlich als Alternative zum physischen Arztbesuch in Anspruch genommen. Sie sind aber auch in den Praxen zu einer wertvollen Unterstützung des Alltags geworden“.

Laut TK-Umfrage ist die Angst vor einer möglichen Ansteckung auf dem Weg zur Praxis oder auch in der Praxis für zwei von drei Befragten (71 Prozent) in Corona-Zeiten ein wichtiger Grund, eine Videosprechstunde zu nutzen – aber nicht der wichtigste. Noch bedeutsamer (78 Prozent) ist für die Befragten, dass die Videosprechstunde eine große Zeitersparnis bedeutet, da Anfahrtswege und Wartezeiten entfallen. „Mit der Corona-Pandemie hat die Videosprechstunde einen kräftigen Schub erfahren. Die Patienten werden aber auch künftig, nach der Pandemie, ganz selbstverständlich diesen Weg der Kommunikation mit ihrem Arzt oder Psychotherapeuten nutzen, weil die Videosprechstunde einfach praktisch ist“, so Voß.

Zunehmende Akzeptanz

Parallel zur zunehmenden Akzeptanz der Videosprechstunde unter den Patienten steigt in Hessen seit diesem Frühjahr auch die Zahl der Mediziner und Psychotherapeuten stetig an, die eine Videosprechstunde anbieten. Viele haben nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen erst während der Corona-Pandemie mit der Videosprechstunde begonnen; heute sind es fast 2.700 Ärztinnen und Ärzte sowie mehr als 2.300 Psychotherapeuten in über 3.000 Praxen in Hessen – also jeder vierte Arzt und zwei Drittel der Psychotherapeuten im Bundesland.

Keine Frage des Alters

Von diesem Angebot profitieren laut TK-Umfrage übrigens nicht nur die Jüngeren. Auch unter den Befragten ab 70 Jahren sagt fast jeder Dritte (29 Prozent), dass er seinen Arzt auch per Videotelefonie konsultieren würde. Im Vorjahr sprachen sich in der Generation „70 plus“ lediglich 13 Prozent für eine Online-Sprechstunde aus. Demnach hat in der Corona-Pandemie die Aufgeschlossenheit für eine Behandlung per Videotelefonie in allen Altersgruppen zugenommen.

Erkältungssymptome? Was muss ich während Corona tun

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Nachrichten Wiesbaden | Vor dem Hintergrund der andauernden Coronapandemie und beginnenden Erkältungszeit startet die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) eine hessenweite Kampagne mit einer wichtigen Botschaft: Patienten mit Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Fieber sollen keinesfalls einfach in die Zentralen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) gehen, sondern immer zuerst die 116117 anrufen. Die Kampagne soll dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern. Frank Dastych, Vorstandsvorsitzender der KVH, stellte die Kampagne heute gemeinsam mit dem Hessischen Staatsminister für Soziales und Integration, Kai Klose, in Wiesbaden vor.


Husten, Schnupfen oder Fieber

 „Bei Erkältungssymptomen müssen wir derzeit immer auch eine Coronainfektion in Betracht ziehen. Daher ist es wichtig, dass wir in den Bereitschaftsdienstzentralen die Versorgung von Patienten mit Husten, Schnupfen oder Fieber von der Versorgung ‚gewöhnlicher‘ Patienten trennen. Wir haben dazu die Zeitslots in den ÄBD-Zentralen identifiziert, in denen die Auslastung gering ist, und werden Patienten mit Grippe- bzw. Covid-Symptomen gezielt dorthin steuern. So möchten und können wir wirksam verhindern, dass unsere Zentralen zu Infektions-Hotspots werden“, sagen die Vorstandsvorsitzenden der KVH, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke.

Dispositionszentralen der 116117

Um zu erfahren, zu welchen Zeiten sie in die Bereitschaftsdienstzentralen gehen können, können sich die Patienten jederzeit an die Dispositionszentralen der 116117 wenden. Mit einer aufmerksamkeitsstarken Kampagne weist die KVH daher darauf hin, dass Patienten mit den genannten Krankheitszeichen immer zuerst die 116117 anrufen sollen, bevor sie eine ÄBD-Zentrale aufsuchen. Dazu sind ab heute mehr als 400 Großflächenplakate im ganzen Bundesland und ab der nächsten Woche 220 sogenannte City-Light-Poster an Frankfurter U- und S-Bahn-Stationen zu sehen. Darüber hinaus liegen 50.000 Postkarten in den hessischen Bürgerämtern zur Mitnahme bereit. Mehr als 3.000 Haus-, Kinder-, Hals-Nasen-Ohren- und Pneumologiepraxen hat die KVH zudem mit Postern ausgestattet. „Wir müssen die Menschen in Hessen für die Situation sensibilisieren. Nur dann gelingt es, Patienten, die möglicherweise mit SARS-CoV-2 infiziert sind, aus dem Normalbetrieb der Bereitschaftsdienstzentralen herauszuhalten. Unsere Kampagne leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, so die Vorstände der KVH.



Sozialminister Kai Klose

Für Sozialminister Kai Klose ist die gesonderte Sprechstunde für Infektpatienten im ÄBD einer von vielen wichtigen Bausteinen im Kampf gegen das Coronavirus. Er unterstützt daher die Kampagne und präsentierte diese gemeinsam mit Dastych in der Hessischen Staatskanzlei der Öffentlichkeit. „Effektive Steuerung ist in allen Situationen der Pandemie ein essentielles Element. Das gilt für den ambulanten Bereich genau wie für die stationäre Krankenhausversorgung. Auch deshalb begrüße ich die Initiative der KV Hessen“, betont Klose.

Hohe Anzahl von Anrufen bei der 116117

Vor dem Hintergrund der derzeit hohen Anzahl an Anrufen bei der 116117 – in der vergangenen Woche waren es mehr als 41.000 – weist die KVH darauf hin, dass die 116117 im Zusammenhang mit der Pandemie „nur“ dazu da sei, Patienten zu beraten und nach vordefinierten Fragen zu ermitteln, ob und wo ein Test durchgeführt werden sollte. Dabei, so Dastych und Dr. Starke, bleibe es jedoch nicht.

Demnach würden sich die Menschen inzwischen mit jeglichen Fragen rund um das Coronavirus an die 116117 wenden. Der Grund: Die Nummer ist trotz des hohen Anruferaufkommens vergleichsweise gut erreichbar – und damit für viele die erste Anlaufstelle. „Bisher ist das noch zu bewerkstelligen. Doch die Zahl der Anrufe wird mutmaßlich weiter steigen. Hinzu kommt – und das gerät durch Corona immer mehr in Vergessenheit –, dass natürlich weiterhin gewährleistet sein soll, dass die 116117 bei akuten gesundheitlichen Beschwerden schnell zu erreichen ist. Das kann nicht funktionieren“, so das Vorstandsduo der KVH. Die KVH appelliert daher an die Menschen, nur dann die 116117 anzurufen, wenn tatsächlich ein Bedarf besteht.

Black Friday: Zehn Fakten zum umsatzstärksten Shopping-Event Deutschlands

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Black Friday, Symbolbild
Black Friday, Symbolbild

Der Black Friday (27. November) ist traditionell der umsatzstärkste Tag für den Handel und leitet ein Wochenende ein, an dem Verbraucher dieses Jahr nicht nur online für schätzungsweise 4,2 Milliarden Euro einkaufen werden. Das Verbraucherforum mydealz hat zehn Fakten rund um den Black Friday zusammengestellt, die helfen, das Shopping-Event besser zu verstehen.


1) Der Black Friday findet dieses Jahr am 27. November statt

Der Black Friday kommt ursprünglich aus den USA und findet jedes Jahr am Tag nach Thanksgiving statt, dem amerikanischen Erntedankfest. Dieses Jahr ist der Black Friday so am 27. November, nächstes Jahr am 26. November und im Jahr 2022 bereits am 25. November.

2) Die Tradition des Black Friday reicht bis in Jahr 1961 zurück

Philadelphia, die mit 1,58 Millionen Einwohnern größte Stadt des Bundesstaats Pennsylvania im Nordosten der USA, ist die Wiege des Black Friday. Am 24. November 1961 reduzierten hier lokale Einzelhändler erstmals ihre Preise, um die Amerikaner am Brückentag zwischen Thanksgiving und dem Wochenende nach „Downtown“ zu locken.

3) Woher der Black Friday seinen Namen hat, ist nicht geklärt

Es gibt keine Gewissheit, aber viele Theorien, woher der Black Friday seinen Namen hat. Einer Theorie zufolge strömten 1961 so viele Amerikaner in die Innenstadt von Pennsylvania, dass die Polizei die Menschenmenge nur noch als schwarze Masse wahrnahm. Eine andere Theorie besagt, das „Black“ (Englisch für „Schwarz“) beziehe sich auf die Druckerschwärze der Dollarnoten. Vom vielen Zählen der Dollarscheine sollen Händler am Black Friday schwarze Hände bekommen haben.

4) 2006 hat Apple den Black Friday nach Deutschland gebracht

In Deutschland findet der Black Friday dieses Jahr bereits zum 15. Mal statt. Als erstes Unternehmen lud Apple am 24. November 2006 zu einem „eintägigen Shopping-Event“ und senkte seine Preise. Das erste iPhone stellte Apple erst ein Jahr später vor, aber der Absatz des iPods schwächelte 2006 bereits. Mit Rabatten versuchte Apple, die Nachfrage nach seinem MP3-Player und anderen Produkten wieder anzukurbeln.

5) Rabatte gibt es (fast) überall

14 Jahre nachdem Apple das Shopping-Event nach Deutschland „importiert“ hat, haben unzählige Online-Shops und auch Einzelhändler aus vielen deutschen Städten den Black Friday für sich entdeckt. Sparen können Verbraucher dieses Jahr am 27. November fast überall – bei Marktplätzen und Online-Shops im Internet genauso wie beim Einkaufsbummel durch die Innenstadt. Portale wie black-Friday.de oder mydealz.de bündeln die besten Angebote und bieten Verbrauchern so Orientierung im Rabattdschungel.

6) Am Black Friday können Verbraucher durchschnittlich 28,7 Prozent sparen

Mit „bis zu 90 Prozent Rabatt“ werben manche Händler am Black Friday. Das klingt verlockend, trifft aber nur selten zu. Tatsächlich konnten Verbraucher letztes Jahr im Mittel nur 28,72 Prozent am Black Friday sparen. Das hat das Verbraucherforum mydealz bei einer Analyse von 3.001 Angeboten herausgefunden. Am meisten sparten Verbraucher, der Analyse zufolge, wenn sie einen Streaming-Dienst (67,98 Prozent) abonnierten oder Software (51,91 Prozent) kauften. Bei Mode sparten sie im Schnitt 31,96 Prozent und bei Parfüm 22,75 Prozent. Die Preise für Fernseher (16,51 Prozent) und Smartphones (13,62 Prozent) sanken indes am wenigsten.

7) In Deutschland hat der Black Friday viele Namen

Anders als in den USA und den meisten übrigen Ländern hat der Black Friday in Deutschland viele Namen. Manche Händler werben mit dem Namen „Black Friday“. Andere veranstalten ein „Black Weekend“, laden zur „Red Week“ ein oder trommeln für den „Black Week Sale“. Der Grund ist absurd: Der Begriff „Black Friday“ ist teilweise als Marke geschützt. Die Markenrechte liegen bei einer dubiosen Firma aus Hongkong mit Verbindungen zur Wiener Black Friday GmbH. Die Erbringung von Werbedienstleistungen für Dritte und der Handel mit Elektronik und Elektronikwaren sind nach einem Urteil des Bundespatengerichts vom 29. September 2019 (Aktenzeichen: 30 W (pat) 26/18) allerdings vom Markenschutz ausgenommen.

8) Verbraucher geben am Black-Friday-Wochenende schätzungsweise 4,2 Milliarden Euro aus

Die Umsätze, die Online-Shops und der klassische Einzelhandel am Black Friday erzielen, sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Das zeigen Prognosen des Handelsverband Deutschland (HDE), der jedes Jahr als einzige Institution belastbare Umsatzzahlen zum Black Friday vorstellt. Dem HDE zufolge kauften Verbraucher am Wochenende vom Black Friday bis zum Cyber Monday 2017 für 1,7 Milliarden Euro, 2018 für 2,4 Milliarden Euro und 2019 für 3,1 Milliarden Euro ein. Setzt sich das Wachstum der Vorjahre fort, kaufen Verbraucher dieses Jahr am Black-Friday-Wochenende für 4,2 Milliarden Euro ein.

9) Elektronikprodukte und Mode sind die Bestseller

Verbraucher kaufen am Black Friday vor allem Elektronikartikel, Mode und Videospiele. Das zeigt eine Analyse des Verbraucherforums mydealz. Ihr zufolge landeten Elektronikartikel (34,65 Prozent) am Black-Friday-Wochenende der letzten beiden Jahre in gut jedem dritten Warenkorb und Mode (15,68 Prozent) in etwa jedem sechsten Warenkorb. 13,67 Prozent der Konsumenten kauften Videospiele oder Spielekonsolen. Möbel und Haushaltsartikel (6,4 Prozent) und Lebensmittel (3,22 Prozent) vervollständigten die Top-5 der begehrtesten Warengruppe. Auf sie folgten Kosmetik (3,05 Prozent), Spielzeug (3,01 Prozent) und Reisen (2,97 Prozent). Sportartikel (2,39 Prozent) und DSL- sowie Mobilfunkverträge (2,13 Prozent) folgten auf den Rängen neun und zehn der am stärksten nachgefragten Produkte.

10) Der Black Friday ist nicht das größte Shopping-Event der Welt

In den USA und Deutschland ist der Black Friday genauso wie in Großbritannien und zahlreichen anderen Ländern umsatzstärkste Tag für den Handel. Gemessen an den Ausgaben der Verbraucher steht selbst der amerikanische Black Friday aber im Schatten eines anderen Shopping-Events: Der chinesische Singles Day ist weitaus umsatzstärker. 2019 setzte Alibaba, Chinas größter IT-Konzern, am Singles Day 38,4 Milliarden US-Dollar um. Amerikanische Verbraucher kauften am gesamten Wochenende von Thanksgiving bis zum Cyber Monday hingegen „nur“ für 28,2 Milliarden US-Dollar ein.

Polizei sucht Eigentümer mehrerer Fahrräder

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In gut sechs Wochen ist Weihnachten, doch für drei Fahrradbesitzer  könnte die Bescherung schon vorzeitig stattfinden. Die Polizei Bad Kreuznach sucht nach den Eigentümern von drei sichergestellten Rädern.


Bereits Mitte September, konnten die drei Räder im Rahmen von polizeilichen Ermittlungen sichergestellt werden.

Es handelt sich um Fahrräder der Marken

  • McKenzie Hill 600
  • Cube Attention CMPR Cross
  • Vortex City 200 Urban Style

Wie die Polizei mitteilt, bestehe nach derzeitigen Ermittlungen der Verdacht, dass die Fahrräder zuvor entwendet wurden. Jedoch lieben bisher keine Hinweise auf die jeweiligen Eigentümer vor.

Rückfragen und Hinweise zu den Eigentümern bitte an die Kriminalinspektion Bad Kreuznach, Tel.: 0671 8811-100 richten.

Mörfelden | Zu voll getankter LKW sorgte für Feuerwehreinsatz

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Feuerwehr Ausrüstung
Feuerwehr Ausrüstung

Ein mutmaßlich zu voll getankter LKW war am gestrigen Montagnachmittag (09.11.2020) Grund für einen Einsatz der Feuerwehr Mörfelden.


Diese wurde um 15:26 in die Kurhessenstraße alarmiert, da dort aus einem 7,5 Tonnen LKW Diesel aus dem Tank auslief und in einen Gulli gelangte. Der betroffene Gulli wurde von den Einsatzkräften kontrolliert. Es konnte sichergestellt werden, dass jedoch kein Diesel in die Kanalisation gelang.

Die entstandene Dieselspur wurde ab gestreut und das Bindemittel wurde aufgenommen. Vermutlich wurde der LKW bis an den Rand getankt, so dass der Kraftstoff auslief. Im Einsatz waren 3 Fahrzeuge mit 12 Einsatzkräften.

Mainz: MCV stellt Motto und Zugplakettchen vor

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Mainz | Am heutigen Dienstag (10.11.2020) hat der Mainzer Carneval-Verein 1838 e.V. (MCV) das Motto, das neue Zugplakettchen und die neue Ausgabe der Narrhalla, Deutschlands ältester Fastnachtszeitung, vorgestellt.


Nachdem die Folgen zur Eindämmung der Corona-Pandemie an der kommenden Fastnachtskampagne nicht spurlos vorübergehen, will der MCV ganz bewusst an bestimmten Traditionen festhalten, denn außergewöhnliche Zeiten würden auch außergewöhnliche Zeichen verlangen.

Es wird wie üblich rechtzeitig zum 11.11. die diesjährige Ausgabe der Narrhalla präsentiert in der unter anderem der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, über die Organisation der Fastnacht, ihre Finanzierung – aber auch darüber, wie die Kölner auf Mainz blicken in einem Interview spricht. Geschichten für Narren, ein Blick hinter die Kulissen und auch ein Blick auf die Fastnacht in Namibia sind ebenfalls enthalten.

Das neue Kampagnenmotto

Da dieses Jahr alles anders ist, wurde das Fastnachtsmotto für die kommende Kampagne nicht bereits wie üblich im Sommer verkündet. Der MCV stellte es heute zusammen mit dem Zugplakettchen vor: „Trotz Corona segelt heiter – das Narrenschiff voll Hoffnung weiter“.

Für jede Mainzer Fastnachtskampagne kürt der Mainzer Carneval-Verein ein eigenes Motto, dass von vielen Veranstaltungen und Sitzungsrednern aufgegriffen wird. Die erste Kampagne mit Motto geht dabei auf das Jahr 1928 zurück.

Auch in der Kampagne 2021 wird es ein Zugplakettchen geben

Passend zum Fastnachtsmotto wurde auch das diesjährige Zugplakettchen wieder entworfen, das sich erstmals seit vielen Jahrzehnten wieder in einer klassischen Plakettenform präsentiert. Seit vielen Jahren waren die Plaketten plastisch, mache blinkten oder spielten Musik, gelegentlich gab es auch Sondereditionen in kleinerer Stückzahl.

Zu sehen sind neben der Symbolfigur des MCV, dem Bajazz mit seiner Laterne, zwei Narren der Kleppergarde und der Haubinger, die stellvertretend für alle Närrinnen und Narrhalesen, dafür sorgen, dass das Narrenschiff niemals untergehen wird, solange es Narren gibt, die es am Laufen halten.

Kleppergarde und Haubinger stehen diesmal stellvertretend für alle Narren

1856 bzw. 1857 gegründet gehören beide Garden zu den ältesten Fastnachtskorporationen in Mainz mit ihren ganz eigenen Traditionen. Die Kleppergarde feiert in 2021 ihr 165-jähriges Jubiläum. Unverwechselbar das vierfarbbunte Fransenkostüm der Kleppergarde, die durch ihre Klepperbuben und -mädchen die bösen Geister des Winters vertreiben. Das Markenzeichen der Haubinger ist, dass sie als einziger Verein am Rosenmontag nicht Bonbons, sondern selbstverpackten Handkäse in die Menge werfen.

Die Fastnacht soll trotz Corona sichtbar werden

„Es ist uns gerade in dieser herausfordernden Zeit wichtig, die Fastnacht sichtbar werden zu lassen“, erklärt MCV-Präsident Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, „so sind das Motto, das Zugplakettchen, die Narrhalla und all die Ideen, die wir in der kommenden Kampagne noch gerne umsetzen möchten, auch ein Signal der Hoffnung für unser einzigartiges Brauchtumsfest „Mainzer Fastnacht“, so wollen wir auch die Einnahmen aus dem Verkauf der Zugplakettchen dazu nutzen, diese sichtbaren Zeichen mit zu finanzieren.“

Die Zugplakette ist bei Plakettenverkäufern sowie im MCV-Haus und allen bekannten bisherigen Verkaufsstellen und Geschäften für 4,50 Euro erhältlich.

Ohne Fahrerlaubnis mit Roller gut 30 Kilometer über die A61

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Nach gut 30 Kilometern Autobahnfahrt auf der A61, endete diese für einen 39-jährigen Vorderpfälzer, an der Anschlussstelle in Alzey.


Dort wurde der 39-Jährige aus dem Raum Frankenthal am gestrigen Montagmittag (10.11.2020) gegen 13:50 Uhr mit seinem Roller von der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim raus gewunken und kontrolliert.

Er wolle auf dem schnellsten Weg nach Alzey gelangen, so die Erklärung des Mannes. An sich ist der Weg über die A61 nicht der ungewöhnlichste, doch nutzte der Mann für die Route einen Roller, der nach seinen eigenen Angaben „so ca. 45 km/h schnell fährt“.

Zuvor hatten mehrere Verkehrsteilnehmer der Polizei den relativ langsam fahrenden Rollerfahrer gemeldet. Bei der Kontrolle stellte die Polizei zudem noch fest, dass der 39-Jährige gar keine gültige Fahrerlaubnis für den Roller verfügt und das Zweirad zusätzlich noch technische Mängel aufwies. Als Folge dessen durfte er sein Gefährt zu seinem Ziel in Alzey schieben.

Den Vorderpfälzer erwartet nun eine Strafanzeige.

Covid-19 | Gute Nachrichten aus Mainz und Idar-Oberstein

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Die beiden Pharmaunternehmen BioNTech und Pfizer haben bekannt gegeben, dass sie noch diesen Monat einen Zulassungsantrag für einen Corona-Impfstoff stellen wollen.


Nach Informationen von Biontech soll der Impfstoff in Studien und Test bei 90% der Testteilnehmer wirksam gewesen sein. An der Studie nahmen 43.538 Teilnehmer teil, von denen 42% unterschiedliche Hintergründe hatten und keine ernsthaften Sicherheitsbedenken festgestellt wurden.

Für Bundestagsabgeordneten Dr. Joe Weingarten (SPD) ist das eine richtig gute Nachricht. „Zum einen lässt es hoffen, dass wir nun einen Zeitplan für den Sieg gegen die Pandemie erhalten. Zum anderen ist es für das Mainzer Unternehmen BioNTech, das auch in Idar-Oberstein produziert, ein Meilenstein in seiner Geschichte – die ohnehin schon eine Erfolgsgeschichte ist.“

Es ist gut, dass wir in unserer Region über solche Fachkräfte verfügen. Nur durch rationales Handeln – Vorsichtsmaßnahmen einerseits, Forschung und Entwicklung andererseits – lässt sich eine Pandemie besiegen.

Dieser Sieg ist jetzt in Sicht. Aber er ist noch nicht erreicht. Bis es den Impfstoff gibt und bis es eine Durchimpfung gibt, wird noch Zeit vergehen. Deswegen bleibt es wichtig, buchstäblich über den Winter zu kommen – ohne dass unser Gesundheitssystem kollabiert.

„Ich bitte daher eindrücklich alle, sich weiterhin an die Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu halten“, so Weingarten in einer Pressemeldung weiter.

Breitbandausbau: Schnelle Genehmigungen in Hessen und RLP

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Cyberspace, Rechenzentrum, Daten,
Cyberspace, Rechenzentrum, Daten,

Nachrichten Mainz | Ab sofort können Telekommunikationsunternehmen Anträge zur Leitungsverlegung beim Breitbandausbau digital vornehmen. Ein neuer Online-Antrag sorgt für beschleunigte Genehmigungsprozesse.


Genehmigungsprozesse vereinfacht

Sieben Pilotkommunen in Rheinland-Pfalz und Hessen sowie zukünftig eine in Baden-Württemberg steht die Leistung zur Verfügung, die Genehmigungsprozesse für den Breitbandausbau vereinfacht. Damit wird der Ausbau von flächendeckenden Gigabitnetzen zunächst in der Metropolregion Rhein-Neckar, später in ganz Deutschland beschleunigt. Das Antragsverfahren im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) wurde unter gemeinsamer Federführung von Rheinland-Pfalz und Hessen erarbeitet.

Dank visueller Kartenansicht schnell und unkompliziert

Die Vorteile des neuen Online-Antrags bieten für Telekommunikationsunternehmen dank visueller Kartenansicht die Möglichkeit, schnell und unkompliziert ihre Anträge zu stellen. Zudem besteht für die Telekommunikationsunternehmen die Möglichkeit, Importschnittstellen einzurichten, um eigene Geodaten einzubinden. Darüber hinaus erleichtern standardisierte Datenfelder die Beschreibung des Vorhabens und reduzieren fehlerhafte Angaben bei der Antragsstellung. Damit wird den Behörden auch eine schnellere Prüfung der Anträge auf Vollständigkeit ermöglicht. Über das Portal können Behörden und Antragstellende außerdem direkt kommunizieren und bei Bedarf Anpassungen innerhalb des Antrags vornehmen, wodurch der Genehmigungsprozess weiter beschleunigt wird. Längere Bearbeitungszeiten der Anträge aufgrund von Rückfragen oder unvollständigen oder fehlerhaften Angaben gehören damit der Vergangenheit an.

Innenstaatssekretär Randolf Stich, CIO der Landesregierung RLP dazu

„Der Auf- und Ausbau digitaler Infrastrukturen auf Glasfaserbasis steht im Zentrum der gemeinsamen Anstrengungen. Bei der Umsetzung kommt den kommunalen Genehmigungsprozessen eine wichtige Rolle zu. Die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz haben daher die Initiative ergriffen, um gezielt Synergien bei der Optimierung von Verwaltungsprozessen mit dem Breitbandausbau zu nutzen. Die ersten Pilotkommunen starten nun in die nutzerfreundliche Online-Umsetzung“, betonte Innenstaatssekretär Randolf Stich, CIO der Landesregierung Rheinland-Pfalz.



Breitbandantrag nach dem Modell „Einer für Alle“

„Die Digitalisierung funktioniert am besten, wenn sie einheitlich erfolgt. Daher haben Rheinland-Pfalz und Hessen den digitalen Breitbandantrag nach dem Modell „Einer für Alle“ entwickelt und stellen ihn nun weiteren Bundesländern zu Verfügung, die den Antrag nahezu reibungslos übernehmen und weiterentwickeln können. Erste Länder haben bereits Interesse an der Nachnutzung des Antrags auf Leitungsverlegung bekundet“, so der CIO von Hessen, Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt.

Weiterführende Informationen:

Der digitale Antrag auf Genehmigung zur Leitungsverlegung ist Teil des gemeinsamen Vorhabens von Bund, Ländern und Kommunen, alle wesentlichen Behördengänge bis Ende 2022 digital zu ermöglichen – so wie es das Onlinezugangsgesetz (OZG) vorsieht. Rheinland-Pfalz und Hessen hatten die Federführung des ambitionierten Vorhabens, im Rahmen des Breitbandausbaus die Beschleunigung kommunaler Genehmigungsprozesse voranzutreiben und die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH mit der operativen Projektleitung beauftragt. Unterstützt wird das OZG-Projektteam „Breitbandausbau“ dabei durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie zahlreiche Akteure auf kommunaler Ebene und aus der Privatwirtschaft.

Vier Verletzte bei Verkehrsunfall in Mainz-Kastel

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Nachrichten Wiesbaden | Am heutigen Montagnachmittag (09.11.2020) gegen 17:00 Uhr kam es in der Eisenbahnstraße in Mainz-Kastel zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurden vier Personen verletzt.


Ein VW Golf wurde gegen eine Ampel geschleudert

Eine 31 Jahre alte Frau aus Wiesbaden war mit ihrem schwarzen VW Golf in Richtung Hochheimer Straße unterwegs. An der Kreuzung zu Klober Straße wollte sie nach links abbiegen. Im Kreuzungsbereich bremste die Frau ab, um einen Fußgänger die Straße überqueren zu lassen. Daraufhin kam es zum Zusammenstoß zwischen dem schwarzen Golf und dem entgegenkommenden silbernen Mercedes einer 25 Jahre alten Frau. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Golf gegen eine Ampel geschleudert, die dadurch umknickte und splitterte. Ein weiteres Fahrzeug, das dort vorbei fuhr, wurde durch die Splitter der Ampel beschädigt.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden

Die Golf-Fahrerin sowie die Mercedes-Fahrerin und die beiden ebenfalls im Mercedes befindlichen Frauen im Alter von 18 und 42 Jahren wurden bei dem Unfall verletzt. Die Frauen wurden von Einsatzkräften des Rettungsdienstes in unterschiedliche Krankenhäuser gefahren. Sowohl der Golf, als auch der Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen von der Unfallstelle entfernt werden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten musste die Fahrbahn für den Verkehr gesperrt werden, wodurch es zu Behinderungen im Feierabendverkehr kam. Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.