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Nach heftigem Streit das eigene Haus mit Bagger abgerissen

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Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Freitagmorgen (29.01.2021) kam es zwischen einem Vermieter und seinem Mieter in Gerolstein zum Streit. Die beiden Parteien hatten schon länger Streit, der nun eskalierte, als der Hauseigentümer Baggerarbeiten auf seinem Grundstück hat durchführen lassen. Im Rahmen der Auseinandersetzung stieg der Eigentümer selbst in den Bagger und riss das Gebäude zum Teil ab. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Mieter noch im Haus. Dieser wurde jedoch nicht verletzt. Das Haus ist zur Zeit nicht mehr bewohnbar und einsturzgefährdet. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Vermieter eingeleitet.


 

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Die Pandemie hat den Blick auf viele gesellschaftliche Probleme gelenkt

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Nachrichten Mainz | Wenn die Pandemie den Job kostet: Im Zuge der Pandemie ist die Zahl der Minijobs im Landkreis Mainz-Bingen um 5 Prozent gesunken. Mitte vergangenen Jahres gab es rund 17.700 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse, ein Jahr zuvor waren es noch 18.700.

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Gastronomie baute 18 Prozent Stellen ab

Besonders stark war der Rückgang im Gastronomiebereich. In der Branche gingen binnen eines Jahres 506 Minijobs verloren. Das bedeutet ein Minus von 18 Prozent. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit und beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

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Guido Noll, Geschäftsführer der NGG-Region Darmstadt und Mainz

„450-Euro-Kräfte zählen zu den Hauptverlierern der Wirtschaftskrise. Sie haben bislang keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, werden häufiger gekündigt und sind sozial kaum abgesichert“. Die Statistik spiegele eine „enorme Unwucht“ auf dem heimischen Arbeitsmarkt wider.

Während dank staatlicher Hilfen wie der Kurzarbeit die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Stellen in der Region nahezu konstant geblieben sei, treffe die Pandemie prekär Beschäftigte besonders hart.

Nach dem Prinzip „Hire and Fire“ (Heuern und Feuern) lebten sie in ständiger Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. „Betroffen sind gerade Frauen, die eine 450-Euro-Stelle als Kellnerin oder Küchenhilfe oft als einzige Einnahmequelle haben. Auch für viele Studierende, die sich nebenher etwas hinzuverdienen, sind die Folgen des Jobverlustes dramatisch“, betont Noll. Der Gewerkschafter kritisiert die Entlassungen, hat aber angesichts der historischen Krise Verständnis für die Lage.

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Die Corona-Krise hat den Blick auf viele gesellschaftliche Probleme gelenkt

„Das Problem ist vielmehr, dass die Politik durch abgabenfreie Minijobs schon seit Jahren falsche Anreize setzt. Es ist höchste Zeit, diese Stellen sozialversicherungspflichtig zu machen.“ Nur wenn Sozialabgaben, Kranken-, Pflege-und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt würden, könnten Beschäftigte wirksam geschützt werden. Eine Heraufsetzung der Verdienstgrenze bei den Minijobs auf monatlich 600 Euro, wie sie derzeit Teile der Union fordern, gehe dagegen „in die völlig falsche Richtung“, so Noll.

Damit werde eine prekäre Beschäftigungsform weiter ausgebaut, statt sie einzudämmen. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) würden durch eine Heraufsetzung bundesweit rund 470.000 Menschen mit regulären Stellen ungewollt zu Minijobbern. „Die Corona-Krise hat den Blick auf viele gesellschaftliche Probleme gelenkt. Dazu gehören die Minijobs. Die Politik muss hier arbeitsmarktpolitisch umsteuern“, fordert Noll. Zum Vergleich: Laut Arbeitsagenturnahm die Zahl sozialversicherungspflichtiger Stellen im Landkreis Mainz-Bingen zwischen Juni 2019 und Juni 2020 um 1,1Prozent zu.

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Suderstraße in Mombach wird für mehrere Tage gesperrt

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Baustelle Strasse
Baustelle Strasse

Nachrichten Mainz | Aufgrund eines Wasserrohrbruchs wird die Suderstraße im Ortsteil Mainz-Mombach in Höhe der Hausnummer 5 aufgrund notwendiger Straßenbauarbeiten in der Zeit von Montag, 1. Februar bis zum 10. Februar 2021 gesperrt sein. Die Umleitung erfolgt über die Albert-Knoll-Straße und In der Anlage. Dort wird die Einbahnstraße aufgehoben, die Straßen können daher in beide Fahrtrichtungen befahren werden.


 

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Rheinhessen: Mit Schrotgewehr unterwegs und Mann angeschossen

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Nachrichten Oppenheim | An diesem Donnerstag (28. Januar 2021) kam es zwischen Dexheim und Schwabsburg zu einem Vorfall mit einer verletzten Person. Gegen 16:30 Uhr wurde im Bereich der Kreisstraße K38 (zwischen Schwabsburg und Dexheim) aus einem Fahrzeug heraus mit einer Schrotflinte auf Vögel geschossen.


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Ein Arbeiter in den Weinbergen wurde dabei getroffen

Durch die Schussabgaben mit der Schrotflinte wurde ein Arbeiter in den unmittelbar angrenzenden Weinbergen verletzt. Der Arbeiter wurde durch die Schrotkugeln getroffen und glücklicherweise nicht allzu schwer verletzt. Durch die Schrotkugeln entstanden massive Prellmarken an seinem Rücken.

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Die Polizei Oppenheim sucht Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können

  • Wer hat ein Fahrzeug beobachtet, das auf der K38 angehalten hatte?
  • Wer hat Personen in dem oben genannten Zeitraum beobachtet?
  • Wer ist im Besitz einer Schrotflinte?

Hinweise nimmt die Polizei Oppenheim unter der Rufnummer 06133-9330 entgegen

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Temporäre Sperrung in der Kaiserstraße

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beton baustelle
beton baustelle

Nachrichten Mainz | Ab dem Montag, 01. Februar bis zum 12. Februar 2021 wird es in der Kaiserstraße auf Höhe der Hausnummer 35 zu Arbeiten der Mainzer Netze an der Bushaltestelle „Hindenburgplatz D“ kommen. In diesem Zeitraum wird es jeweils zwischen 09.00 und 16.00 Uhr zu einer Sperrung des rechten Fahrstreifens in Fahrtrichtung Hauptbahnhof Mainz kommen. Der Fahrzeugverkehr wird zweispurig am Baufeld vorbei geführt. Gleichzeitig werden im Gehweg Tiefbauarbeiten stattfinden. Fußgängerinnen und Fußgänger können aber weiterhin den Restgehweg nutzen.


 

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Neue Coronavirus-Mutation in Rheinland-Pfalz aufgetaucht

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Nachrichten Mainz | Die rheinland-pfälzische Landesregierung bestätigt die Meldung der Laborfirma Bioscientia, dass – wie auch in zahlreichen anderen Bundesländern – nun in Rheinland-Pfalz Fälle der britischen Coronavirus-Variante (B.1.1.7) nachgewiesen wurden.


Acht positive Ergebnisse auf die Variante aus Großbritannien

Mehrere Labore testen auf die neuen Varianten

Corona: Die aktuellen Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz

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Nachrichten Mainz | Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Diese Zahlen können vereinzelt von den durch die Kreisverwaltungen kommunizierten Zahlen abweichen.

Stand zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 92.383 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 2.503 Todesfälle und 76.725 genesene Fälle. 13.155 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 28.01.2021, 14:10 Uhr)

Corona-Zahlen | Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz

Vollsperrung für mehrere Tage in Mainz-Mombach

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Osteinstraße
Symbolbild Umleitung

Nachrichten Kurzmeldung | Aufgrund eines Wasserrohrbruchs und der dadurch notwendigen Straßenbauarbeiten wird die Suderstraße in Mainz-Mombach auf Höhe der Hausnummer 5 in der Zeit von Montag, den 1. Februar bis zum 10. Februar 2021 gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Albert-Knoll-Straße und die Straße „In der Anlage“. Dort wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, die Straßen können daher in beide Fahrtrichtungen befahren werden.


 

Letztes Teilstück der Schiersteiner Brücke ist eingehoben

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Nachrichten Wiesbaden | In der Nacht von diesem Donnerstag (28.01.2021) auf Freitag wurde das letzte große Teilstück in die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden eingehoben. Mit einem Schiff und riesigen Flaschenzügen leisteten alle Beteiligten Millimeterarbeit.


Fertigstellung für Ende des Jahres geplant

Das am Ufer in Hessen vormontierte Brückenteil wurde in der vergangenen Woche auf das Schiff geschoben und in den Mombacher Arm des Rheins gebracht. Dabei waren rund ein Dutzend Fachkräfte im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Zum Einheben des Brückenteils musste zunächst auf einen ausreichend hohen Wasserstand gewartet werden.

Das letzte fehlende Brückenteil, das in der Nacht eingehoben wurde, ist 2.000 Tonnen schwer, 125 Meter lang und 25 Meter breit. Nun ist die Schiersteiner Brücke vollständig und soll bis voraussichtlich bis Ende 2021 komplett fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben werden. Bis dahin sind noch Schweiß- und Korrosionsschutzarbeiten sowie Abdichtungsarbeiten auf der gesamten Brückenoberfläche notwendig. Die Schweißmaßnahmen sollen innerhalb der kommenden sechs bis acht Wochen abgeschlossen weren. Auch der Straßenbelag muss noch aufgebracht werden.

216 Millionen Euro Gesamtkosten

Bereits seit November 2017 rollt der Verkehr über die erste neue Teilbrücke. Auf den insgesamt vier schmalen Fahrstreifen ist aktuell nur Tempo 40 erlaubt. Wenn die zweite parallelen Teilbrücke fertiggestellt ist, soll die A643 sechsspurig sein. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahmen sind mit 216 Millionen Euro beziffert.

In eigener Sache: BYC-News expandiert

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Was ändert sich für die Leser von Boostyourcity.de (BYC), die gar nicht wollen, dass sich was ändert? Nichts. BYC wird genau wie bisher seine Nachrichten und Geschichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen anbieten. Doch mit einem einzigen Klick kommt ein zusätzliches Angebot dazu: Boostyourcity.ch, die Schweizer Nachrichtenseite in gewohnter BYC-Qualität.


„Die aufwendige Vorbereitung hat sich gelohnt“

Ab dem 15. Februar kommt zu BYC-News das Schweizer Angebot Boostyourcity.ch dazu. Interessierte können es direkt ansteuern. Sie finden es aber auch als zusätzliches Klickangebot auf der Startseite von Boostyourcity.de. Möglich wird das durch die Zusammenarbeit von BYC mit der Schweizer Medent AG. Sie betreut als Franchise-Nehmer das Schweizer Angebot mit einer eigenen Redaktion. Diese bietet Themen für das gesamte deutschsprachige Gebiet der Eidgenossenschaft an.

„Durch die Zusammenarbeit mit der Medent AG verbessert sich aber auch unser Angebot für Rheinland-Pfalz und Hessen. Von deren Wissen und Kontakte – etwa im Gesundheitswesen – werden unsere deutschen Leser ebenfalls profitieren“, sagt BYC-Chefredakteur Meikel Dachs. BYC könne durch die Zusammenarbeit Quantität und Qualität seines Angebots nochmal erhöhen.

„Für uns bedeutet die Zusammenarbeit mit der Medent AG die Möglichkeit eines gesunden Wachstums“, sagt BYC-Inhaberin Katja Dachs: „Wir sind als Familienunternehmen mit einem sehr kleinen Team gestartet und haben in den vergangenen drei Jahren bewiesen, dass sich mit Engagement, Effektivität und Liebe zum Journalismus die Vorteile, die ein großer Medienkonzern hat, ausgleichen lassen. Mittlerweile treten viele Leserinnen und Leser an uns mit der Erwartungshaltung ran, dass wir so leistungsfähig wie eben ein großer Medienkonzern seien. Das ehrt uns einerseits, ist aber andererseits eine Herausforderung, da wir immer noch ein kleines Team sind.“

„Wir wollen mit Boost your City gesund wachsen“, sagt Katja Dachs. Das gelte nicht nur für wirtschaftliche, sondern auch für journalistische Belange: „Wir sind vor drei Jahren gestartet, um unsere Vorstellung von Journalismus umzusetzen: regional, gut informiert, sachlich und keiner Sache dienend außer der Information unserer Leserinnen und Leser.

Dazu komme, dass BYC im Internet zuhause sei: „Wir stellen nicht nur eine Zeitung ins Netz, sondern sind eine Schnittstelle zwischen Nachrichtenportal, sozialen Netzwerken und persönlichen Kommunikationswegen.“ Weitere Wachstumsschritte würden nur begangen, wenn diese Kriterien einzuhalten sind. Dann aber umso entschlossener:

„Die Vorbereitung der Zusammenarbeit mit der Medent AG hat viel Kraft gekostet, die wir als Familienunternehmen neben dem Tagesgeschäft aufbringen mussten“, sagt Meikel Dachs. Das gemeinsame Produkt sei in vielzähligen Konferenz und Gesprächen entwickelt worden.

„Die aufwendige Vorbereitung hat sich gelohnt. Mit freiem Rücken und starkem Partner an unserer Seite können wir jetzt daran arbeiten, das Angebot für unsere Leserinnen und Leser noch weiter zu verbessern“, sagt BYC-Chefin Katja Dachs.

Stadtrat Hans-Martin Kessler überraschend verstorben

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Nachrichten Wiesbaden | An diesem Mittwochabend (27.01.2021) verstarb Hans-Martin Kessler. Der Bau- und Stadtentwicklungsdezernent verstarb überraschend im Alter von nur 55 Jahren. Er hinterlässt seine Ehefrau mit der er seit 23 Jahren verheiratet war sowie einen 22-jährigen Sohn und eine 20-jährige Tochter.


28 Jahre lang Stadtverordneter in Wiesbaden

In der Zeit von 2015 bis 2017 war er als Kreisgeschäftsführer für die CDU verantwortlich. Von 1989 bis zu seinem Amtsantritt als Baudezernent im Jahr 2017 saß Kessler auch in der Stadtverordnetenversammlung Wiesbadens.

Während seiner Amtszeit hat Kessler Projekte wie zum Beispiel das Ostfeld in Wiesbaden ins Rollen gebracht. Auch für den Wohnungsneubau an verschiedenen Standorten der Stadt hat er sich eingesetzt. Vor seiner hauptamtlichen Arbeit in der Stadtverwaltung der hessischen Landeshauptstadt war Kessler selbstständiger Mediaplaner und Mitarbeiter in verschiedenen Werbe- und Kommunikationsagenturen.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Bürgermeister Dr. Oliver Franz zeigen sich zutiefst betroffen

Auf Wunsch der Familie von Hans-Martin Kessler äußerte sich die Stadt Wiesbaden erst an diesem Freitag (29.01.2021) dazu.

„Die Nachricht über seinen Tod kam für uns alle plötzlich und unerwartet und erschüttert uns. Wir verlieren einen langjährigen Weggefährten und Kollegen. Antrieb und Ziel seiner politischen Arbeit als profilierter, kenntnisreicher und visionärer Bau- und Planungspolitiker waren immer die zukunftsweisende Gestaltung der Landeshauptstadt Wiesbaden. Mit seinem Namen sind wegweisende Projekte für den Wohnungsbau und die Stadtentwicklung verbunden. Ganz persönlich möchten wir den sachlichen und kollegialen Umgang würdigen, den wir in der Zusammenarbeit mit Hans-Martin Kessler erfahren durften. Wir sind alle tief betroffen und traurig“, teilen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Bürgermeister Dr. Oliver Franz im Namen des gesamten Magistrats mit. Kessler habe auch in aufgeregten Zeiten stets den richtigen, sachlichen Ton getroffen. Er sei bei Kolleginnen und Kollegen sowie bei städtischen Partnern und Politikern geschätzt gewesen. „In unzähligen Debatten und wegweisenden Entscheidungsprozessen hat er als angesehener Fachmann maßgeblich zur Entwicklung der Stadt beigetragen. In Gedanken sind wir bei seiner Familie und seinen Angehörigen und wünschen ihnen viel Kraft in diesen schweren Stunden.“

Virtuelles Kondolenzbuch

Die Landeshauptstadt Wiesbaden richtet auf der städtischen Homepage unter www.wiesbaden.de/trauer-kessler ein virtuelles Kondolenzbuch ein. Dort haben  Bürger die Möglichkeit einen Abschiedsgruß zu hinterlassen. Sowohl im Foyer des Rathauses als auch im Stadtplanungsamt Wiesbaden werden Gedenktische eingerichtet. Diese sind allerdings aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht öffentlich zugänglich. Deshalb werden dort auch keine Kondolenzbücher ausliegen. Als Zeichen der Trauer wurden die Fahnen am Rathaus für den heutigen Freitag mit einem Trauerflor versehen.

Brief einer Mutter an Ministerpräsidentin Malu Dreyer

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Zum 1. Februar sollte der Präsenzunterricht an rheinland-pfälzischen Grundschulen wieder starten. Obwohl die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten ein anderes Vorgehen beschlossen hatte. Nun macht das Land einen Rückzieher und cancelt den Unterricht doch. Dazu schreibt BYC-Herausgeberin Katja Dachs einen offenen Brief an Ministerpräsident Malu Dreyer:


 

Liebe Ministerpräsidentin Malu Dreyer,

eins vorab. Ich verstehe, dass eine Pandemie für eine Politikerin nicht einfach ist. Und ich beneide Sie auch nicht um so manche Entscheidung, die Sie jetzt fällen müssen.

Doch als Mutter eines Kindes, das auf die Grundschule geht und eines, das eine weiterführende Schule besucht, wende ich mich trotzdem mit einer Bitte an Sie: mehr Verlässlichkeit.

Sie mögen vielleicht sagen, Sie können momentan nichts anderes machen, als auf Sicht fahren. Aber dann erwarten Sie bitte auch nichts anderes von den Eltern. Wir sind momentan ebenfalls davon betroffen, dass sich Voraussetzungen ständig ändern.

Alle Bereiche betroffen

Das gilt für alle Bereiche des Lebens: Als Unternehmerin muss ich auf einen Markt reagieren, der sich angesichts der Pandemie ständig verändert – oder mit Beihilfen umgehen, deren Bedingungen sich nach der Antragsstellung geändert haben. Als Mutter muss ich meinen Kindern erklären, dass und warum sie nicht mehr so mit anderen Kindern spielen können, wie sie sich das dringend wünschen.

Obendrein bin ich jetzt als Lehrerin und Schuldirektorin gleichzeitig unterwegs. Am Mittwoch (27. Januar) erreicht mich ein Brief, in dem ich aufgefordert werde zu entscheiden, ob ich mein Kind in den Präsenzunterricht schicke. Am Donnerstagmorgen erfahre ich aus einer Pressemitteilung, dass es entgegen der Ankündigung am 1. Februar gar keinen Präsenzunterricht gibt.

Eine Mutation des Virus sei aufgetreten, ist die Begründung. Damit habe niemand rechnen können. Mit Verlaub. Aber über mögliche Mutationen des Virus berichten wir und andere Medien seit Wochen.

Überschaubar raffiniert

Bisher sind die Lösungsvorschläge, die Sie und Ihre zuständige Ministerin anbieten, überschaubar raffiniert: Im Sommer war’s Lüften – also Fenster öffnen. Doch mit dem September oder Oktober wurde das „Konzept“ immer zweifelhafter. Jetzt sind es Schulschließungen.

Nicht zu vergessen den Online-Unterricht. Ich will nicht ins Detail gehen. Vor allem weil ich keine Lehrer vor den Bus schubsen will – die haben es in dieser Zeit auch nicht leicht.

Was ich aber grundsätzlich sagen kann: Ich erlebe Einzelmaßnahmen, die sinnvoll sind. Und Einzelmaßnahmen, die Unsinn sind. Unterm Strich aber wirkt es nicht so, als ob diese vorab von irgendjemandem geprüft worden wären. Geschweige denn, dass da ein Konzept dahinter steht.

Keine Struktur erkennbar

So wie die Mutation einen Vorlauf hatte, hatte auch die zweite Corona-Welle einen Vorlauf. Dass sie kommen könnte, stand im Sommer immer zur Diskussion. Dass die Zeit dazwischen genutzt worden wäre, um den Online-Unterricht strukturell zu verbessern – dieser Eindruck kommt nun wirklich nicht auf.

Das gilt für die Struktur des Online-Unterrichts, die Erreichbarkeit der virtuellen Klassenzimmer oder die technische Umrüstung der tatsächlichen Klassenzimmer. Ich glaube Ihnen, wenn Sie sagen, dass sie nicht wollen, dass die Kinder zum Opfer der Pandemie werden. Es wäre aber wichtig, dass dies auch in der Politik zu erkennen ist.

Ihre Katja Dachs


 

Groß-Gerau: Interview mit Kreisbrandinspektor Friedrich Schmidt | Teil 1/3

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Videobeitrag Folge 1|3: Was macht ein Kreisbrandinspektor (KBI) und was ist seine Aufgabe? BYC-News hat mit Friedrich Schmidt, KBI Kreis Groß-Gerau, ein 3-teiliges Interview geführt.


Interview mit Friedrich Schmidt | Teil 1/3

In Hessen ist der Kreisbrandinspektor (gemäß § 13 HBKG) in der Regel ein hauptamtlich beschäftigter Feuerwehrbeamter des gehobenen oder höheren feuerwehrtechnischen Dienstes. Er ist bei der Kreisverwaltung angestellt und hat die höchste feuerwehrtechnische Dienststellung in einem Landkreis.

Gefahrenabwehrzentrum Groß-Gerau

Das Gefahrenabwehrzentrum integriert zum Schutz der Bevölkerung im Landkreis Groß-Gerau die Belange der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr mit dem Fachbereich Gefahrenabwehr sowie dem Eigenbetrieb Rettungsdienst als zentrale Einrichtung der Kreisverwaltung, u.a. verantwortlich für die Aufgabenfelder

  • Brandschutz
  • Einsatzplanung
  • Gefahrgutüberwachung
  • Kastastrophenschutz
  • Krisenmanagement
  • Rettungsdienst (Eigenbetrieb)
  • Zentrale Leitstelle
  • Zivile Verteidigung

Funktionsstellen und Einrichtungen:

  • Kreisbrandinspektor / Kreisfeuerwehrverband
  • Führungsstab
  • Verwaltungsstab
  • Iuk-Zentrale
  • GABC-Messzentrale
  • Tetra-Servicepoint

Täter nach Schussabgabe in Frankfurt flüchtig

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Polizei Symbolbild
Polizei Symbolbild

Nachrichten Frankfurt | In der Nacht von diesem Donnerstag (28.01.2021) auf Freitag kam es gegen 1:00 Uhr in der Allerheiligenstraße in Frankfurt am Main zu einer Schussabgabe. Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe.


Mindestens ein Schuss wurde abgegeben

Ein Zeuge hatte gegen 1:00 Uhr die Polizei über den Notruf informiert, dass in der Allerheiligenstraße mindestens ein Schuss abgegeben wurde. Umgehend machten sich mehrere Polizeistreifen auf den Weg zur gemeldeten Örtlichkeit, konnten allerdings dort keine Personen antreffen. Im Rahmen der Ermittlungen fanden sie Polizisten aber Hinweise darauf, dass tatsächlich mindestens ein Schuss aus einer scharfen Waffe abgegeben worden sein muss.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den bislang noch vollkommen unklaren Hintergründen übernommen. Die umfangreichen Maßnahmen zur Spurensicherung dauern noch immer an (Stand 29.01.2021, um 10:00 Uhr).

Ergebnisse vom landesweiten Corona-Kontrolltag in Rheinland-Pfalz

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Symbolbild Polizei RLP
Symbolbild Polizei RLP

Nachrichten Mainz | An diesem Donnerstag (28.01.2021) fand in Rheinland-Pfalz ein landesweiter Corona-Kontrolltag statt. Dabei wurden unter Mitwirkung der Polizei insgesamt 2543 Personen kontrolliert.


Zahlreiche Verstöße wurden festgestellt

Die Polizei registrierte 361 Verstöße gegen die neue Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) in Geschäften und dem öffentlichen Personennahverkehr. Außerdem wurden weitere 450 Verstöße im Zusammenhang mit der Maskenpflicht verzeichnet. In 59 Fällen musste die Polizei gegen unzulässige Personenansammlungen im öffentlichen Raum vorgehen. 63 Mal wurde der Mindestabstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten und in zehn Fällen wurden unzulässige private Veranstaltungen festgestellt.

Insgesamt wurden 983 Ordnungswidrigkeiten nach der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung beziehungsweise gegen regional gültige Allgemeinverfügungen aufgenommen. „Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hielt sich an die bestehenden Vorgaben und zeigte auch Verständnis für die Kontrollmaßnahmen“, so Innenminister Roger Lewentz.

460 Polizisten im Einsatz

An den gemeinsamen Kontrollen mit den zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden waren landesweit rund 460 Polizisten im Rahmen der Amtshilfe beteiligt. „Ich bin sehr froh darüber, dass auch nach fast einem Jahr Corona-Pandemie noch immer eine solche Disziplin bei der Einhaltung der Regeln an den Tag gelegt wird“, erklärte der Innenminister. Die zurzeit leicht rückläufigen Infektionszahlen zeigten zudem, dass die getroffenen Maßnahmen offenbar wirkten.

Schwerpunkte der gemeinsamen Aktion waren neben der Kontrolle der landesweit gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung auch die Überwachung der ergänzend erlassenen Allgemeinverfügungen einzelner Kommunen, wie beispielsweise der nächtlichen Ausgangsbeschränkung in den Städten Ludwigshafen, Frankenthal, Speyer, Worms und dem Rhein-Pfalz-Kreis.