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Wahl in Rheinland-Pfalz: Scheitert Baldauf, scheitert Merkel

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Die Rheinland-Pfälzer wählen in weniger als vier Wochen ihren neuen Landtag. Zwar kommt der Wahlkampf nicht so recht in Fahrt. Doch er könnte spektakulär enden: Denn dank der Konstellation lässt das Ergebnis Rückschlüsse auf das tatsächliche Standing der Bundeskanzlerin zu.


Was war das große Thema der rheinland-pfälzischen Landtagswahl 2021? Diese Frage hat das Zeug, bei Günther Jauch zur Eine-Million-Euro-Frage aufzusteigen – und das nicht erst in einem oder fünf Jahren. Sondern schon jetzt, noch während der Wahlkampf läuft. Selten zuvor hat es die Politik schlechter verstanden, den Menschen klar zu machen, worum es beim Gang zur Urne geht.

Und das in einer Zeit, in der die Menschen so politisiert sind, wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Für viele Unternehmer und Solo-Selbstständige geht es um die wirtschaftliche Existenz. Sogar die leibliche Existenz, wenn die Spekulation stimmt, die Bundestagsvize Wolfgang Kubicki (FDP) in der Bild über Selbstmorde gemacht hat. Auch die psychische Belastung von Kindern ist ein Thema.

Doch die CDU vermag es nicht, diese Politisierung in Rheinland-Pfalz in Wechselstimmung umzumünzen. Dabei hat die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) bundesweit eines der schlechtesten Bilder gemacht, das es in der gesamten Pandemie zu bestaunen gab. Moderatorin Marietta Slomka quälte die Vorsitzende der Bildungsministerkonferenz minutenlang mit Fragen zu Luftfiltern, Wechselunterricht oder digitaler Ausstattung. Worauf Hubig nur mit der Antwort, die Lehrer könnten ja lüften parieren konnte. Das Fenster aufzumachen als Universalergebnis eines sechs Monate dauernden Arbeitsprozesses.

CDU und SPD gleichauf

Bildung gehört zu den Kompetenzen der Länder. Die CDU versuchte denn auch die Expertin fürs Fensteröffnen zu stellen. Auch weil ihre Chefin Malu Dreyer (SPD) in Sachen Corona und Schulöffnung beziehungsweise -schließung immer wieder mal von der Linie abwich, die sie zuvor in der Ministerpräsidentenkonferenz selbst mit beschlossen hatte. Doch so richtig gewirkt hat das nicht.

CDU und SPD sind in den Umfragen gleichauf. Während der SPD die Koalitionspartner FDP und Grüne schon die Treue geschworen haben, steht die CDU nur mit der AfD da. Mit der will und wird sie nicht koalieren. Allerdings hätte dieses Bündnis nicht mal eine theoretische Mehrheit. Die bräuchte es aber wegen der Nibelungentreue in der Ampel, um die CDU in die Staatskanzlei zu bringen.

Das größte Problem der CDU: Malu Dreyer. In allen persönlichen Werten schneidet sie in Umfragen deutlich besser ab als ihr Herausforderer Christian Baldauf. Deswegen hat sich die Union entschieden – anders als vor fünf Jahren – direkte Angriffe auf die Ministerpräsidentin zu unterlassen. Wenn es sie doch gibt, dann sind es untergeordnete Einheiten, etwa Kreisverbände des Partei-Nachwuchses Junge Union, die Dreyer mal direkt angreifen.

Direkter Angriff nicht zu gewinnen

Bis zum Herbst war das nicht einmal eine schlechte Taktik. Da Baldauf einen direkten Angriff auf Dreyer ohnehin nicht gewonnen hätte, unterließ er ihn. Stattdessen setzte er auf einen Effekt, der 2017 den ebenfalls eher blassen Kandidaten Daniel Günther und Armin Laschet den Weg in die Staatskanzleien von Kiel und Düsseldorf ebnete. Den Merkel-Effekt. Im Jahr der Bundestagswahl konnten die beiden von der Prominenz und Beliebtheit ihrer Bundeskanzlerin profitieren und Siege holen, die so nicht vorausgesagt worden waren. Jetzt fallen in Rheinland-Pfalz Landes- und Bundestagswahl ebenfalls ins selbe Jahr.

Die Kanzlerin war vor und nach dem ersten Lockdown auf dem Höhepunkt ihrer Beliebtheit. Sie hatte, so lautete ein weit verbreitetes Urteil, durch ihren naturwissenschaftlichen Verstand und ihre stoische Ruhe das Land gut durch die Pandemie gebracht. Mit Merkel im Rücken hätte Baldauf eine Chance gehabt. Bis zum „Lockdown light“ lag die rheinland-pfälzische CDU denn auch noch in den Umfragen um die fünf Prozentpunkte vor der SPD.

Doch das Denkmal Merkel wackelt: Impfstoff-Desaster, im Februar noch nicht ausgezahlte Novemberhilfen, hinterwäldlerisch ausgestattete Gesundheitsämter, Krankenhausschließungen während der Pandemie, keine Schnelltests, keine Konzepte für Seniorenheime, keine Öffnungsperspektive… Die Zahl der Angriffspunkte nimmt zu.

Wenig emotionale Landesthemen

Es gäbe Punkte, an denen die rheinland-pfälzische Landesregierung anzugreifen wäre: Rheinland-Pfälzische Ministerien haben gegen geltendes Recht befördert und eingestellt. Der Landeshaushalt wird schön gerechnet. Bluten müssen dafür die schlecht ausgestatteten Kommunen oder die Krankenhäuser, die einen der bundesweit größten Investitionsstaus vor sich herschieben. Und das obwohl ihnen die Landesregierung zugesteht, einen höheren Fallwert zu nehmen als in anderen Ländern, sodass die Schweriner, Magdeburger oder Brandenburger Versicherten bundesweiter Kassen wie DAK oder Barmer den rheinland-pfälzischen Haushalt querfinanzieren.

Doch diese Themen hängen alle am gleichen Haken: Sie sind nur schwer zu vermitteln. Emotionen im Wahlkampf damit aufzubauen, ist nahezu unmöglich. Folglich hat sich Baldaufs Team dagegen entschieden. Sodass die Wahl in vier Wochen auf zwei Entscheidungen hinausläuft. Die erste, Dreyer gegen Baldauf, hat der CDU-Kandidat schon vor dem Wahlkampf abgeschenkt.

Steht die Mehrheit hinter Merkel?

Die zweite Entscheidung lautet: Stimmt es und steht eine Mehrheit immer noch hinter Merkel? Oder gilt für solche Umfragen nur die alte Weisheit von Winston Churchill, man solle ihnen nur glauben, wenn man sie selbst gefälscht habe?

Rheinland-Pfalz hat Städte wie Mainz, Bad Kreuznach, Ludwigshafen oder Trier, die zu prosperierenden Metropolräumen gehören. Gleichzeitig gibt es im Land noch viel dörfliche Fläche. Und um zu unterstreichen, wie repräsentativ Rheinland-Pfalz ist, liegt hier auch noch Haßloch. Der demoskopische Durchschnittsort in Deutschland schlechthin.

Laschet wurde vor der Wahl 2017 sogar in der CDU ausgelacht. Baldauf ist da deutlich beliebter. Hilft ihm Merkel nicht in die Staatskanzlei, wäre das eine Aussage von bundesweiter Bedeutung. Zumal zeitgleich in einer weiteren ehemaligen Hochburg, nämlich in Baden-Württemberg, das Ergebnis für ihre Partei noch schlechter ausfallen wird. Scheitert Baldauf, scheitert Merkel. Das würde die Zustimmung zur Corona-Politik in den Umfragen relativieren.

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Baum- und Heckenschnitt nur noch bis Ende Februar

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Nachrichten Ingelheim | Auch wenn der Frühlingsanfang noch ein wenig hin ist, gilt es, was den Garten angeht, bereits jetzt ein paar Dinge zu beachten: Laut Bundesnaturschutzgesetz dürfen zwischen dem 1. März und dem 30. September grundsätzlich keine Bäume, Hecken, lebende Zäune sowie Gebüsche oder anderes Gehölz abgeschnitten oder gefällt werden.


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Dabei steht der Schutz verschiedener Tierarten im Vordergrund

Der Frühling steht vor der Tür und damit kommen nicht nur Zugvögel zurück um zu nisten, auch andere Tier- und Vogelarten bauen Nester für die Brut. Bei Hecken- und Baumschnitt im Garten sind lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte von März bis September erlaubt.

Grundsätzlich gilt jedoch immer: Der Artenschutz hat Vorrang. Vor Schnittarbeiten sollte sich davon überzeugt werden, dass insbesondere keine Vogelnester durch die Schnittarbeiten beeinträchtigt werden.

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Pflegeberufe trotz Pandemie immer beliebter

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Die Belastungen für das Gesundheitssystem während der Corona-Krise zeigen: Deutschland benötigt mehr Menschen, die sich für einen Beruf in der Pflege entscheiden. Nun kommt eine aktuelle Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe zu einem hoffnungsvollen Ergebnis.


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Pflegeeinrichtung für junge Menschen attraktiv

So finden derzeit vor allem junge Menschen Pflegeeinrichtungen als Arbeitgeber attraktiver als noch vor der Krise. Die repräsentative Erhebung für die bundesweit 1.036 Arbeitnehmer befragt wurden, besagt: Bei jedem fünften Kandidaten zwischen 18 und 29 Jahren (21%) ist das Interesse an einem Arbeitgeber aus der Pflege in den letzten 12 Monaten gestiegen. Grund für diesen Anstieg ist der allgemeine Bewerber-Trend hin zu mehr Sinnstiftung im Beruf.

So sind gemäß der Studie 28% aller Teilnehmer nun deutlich mehr an einer sinnstiftenden Arbeit interessiert als noch vor der Pandemie. Und gerade der Arbeit im Gesundheitswesen schreiben die Deutschen eine höhere Sinnstiftung als der Arbeit in anderen Berufen zu. 73% finden Jobs in Krankenhäusern erfüllender, 72% die in Pflegeeinrichtungen. Und genau das ist für viele der Grund, sich für einen Beruf in diesem Umfeld zu interessieren – so fast die Hälfte dieser Befragten (46%).

Aktuelle KÖNIGSTEINER-Studie zeigt: Während Pfleger und Pflegerinnen im ganzen Land gegen Corona kämpfen, steigt die Attraktivität ihres Berufs | Foto: HR-Präsenz
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Ein Viertel der Jüngeren würden sich sofort bewerben

Insgesamt würden sich derzeit immerhin 19% der befragten Arbeitnehmer sofort bei einer Pflegeeinrichtung bewerben, wenn sie eine passende Stelle sehen – noch höher der Anteil diesbezüglich bei jüngeren Bewerbern, von denen sich jeder Vierte (26%) für eine Bewerbung entscheiden würde. Allerdings bemängeln auch 58% aller Befragten, dass Pflegeeinrichtungen aus ihrer Sicht nicht genügend auf sich als Arbeitgeber aufmerksam machen.

„Einer professionellen und funktionierenden Recruitingstrategie im Gesundheitswesen kommt allerhöchste gesellschaftliche Bedeutung zu. Das zeigen die Zeiten, in denen wir leben, sehr deutlich. Es ist also wichtig, dass Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser um ihre Attraktivitätsmerkmale wissen. Und da stehen Systemrelevanz und Sinnstiftung weit vorn. Damit sollten sie also in Stellenanzeigen und auf Karrierewebseiten nicht hinter dem Berg halten“, interpretiert Nils Wagener, CEO der KÖNIGSTEINER Gruppe, die Studienergebnisse. Dazu passt: Wenn es darum geht, in welchen Arbeitskriterien Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäuser besser aufgestellt sind betonen die Befragten vor allem die Systemrelevanz der Tätigkeit, die hohe Jobsicherheit, den stärkeren Kollegenzusammenhalt sowie die höhere Gleichberechtigung von Mann und Frau. Schwächen sehen sie dagegen in der schwachen Bezahlung, den unattraktiven Arbeitszeiten sowie der fehlenden Work-Life-Balance.

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Allgemeiner Trend zu mehr Sinnperspektive im Job

Das ansteigende Interesse für Arbeitgeber aus dem Gesundheitswesen geht einher mit einer ebenfalls ansteigenden Affinität zu sinnstiftenden Berufen. Vor allem jungen Menschen unter 30 Jahren wird der Sinn der Arbeit im Vergleich zum Zeitraum vor der Pandemie immer wichtiger. 41% von ihnen interessieren sich heute mehr dafür als zu Beginn des Corona-Jahres 2020. Das liegt weit über dem Durchschnitt aller Befragten (28%). Neben den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern können vor allem Arbeitgeber aus dem öffentlichen Dienst vom beschriebenen Trend profitieren. So interessieren sich 31% aller Teilnehmer nun mehr für einen Job dort als vor der Krise. Vor allem Kandidaten zwischen 18 und 29 Jahren (38%) sowie zwischen 30 und 39 Jahren (40%) haben den Öffentlichen Dienst als Arbeitgeber nun mehr auf dem Schirm als noch vor einem Jahr. Dabei vor allem hoch im Kurs als Arbeitgeber: Öffentliche Verwaltungen und Universitäten.

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Über die Studie

Für die Studie „Sinnstiftung im Beruf“ befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen respondi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe bundesweit 1.036 berufstätige Arbeitnehmer in allen Altersstufen. Dabei wurden je zur Hälfte Akademiker und Nichtakademiker befragt. Der Befragungszeitraum lag im Dezember 2020.

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Hilfe für Kinder und Eltern während Corona im Kreis Groß-Gerau

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Kind
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Nachrichten Groß-Gerau | Wegen der aktuellen Corona-Verordnungen müssen die Jugendhäuser der Kommunalen Jugendarbeit Groß-Gerau leider weiterhin geschlossen bleiben. Dennoch sind die pädagogischen Fachkräfte weiterhin aktiv.


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Beratung bei jeglichen Herausforderungen

Wer als Kind, Jugendlicher oder Erziehungsberechtigter ein Anliegen hat, darf sich gerne an das Team der Kommunalen Jugendarbeit wenden. Die Beschäftigten bieten Beratung bei jeglichen Herausforderungen, beispielsweise Problemen mit Freunden oder Ärger rund um die Schule. Auch bei Sorgen, Ängsten und Nöten angesichts der aktuellen Situation steht das Team für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Ansprechpartnerin im Stadtteil Wallerstädten:
Frau Petra Sattler
Telefonnummer: 06152 / 52716
E-Mail: petra.sattler@kommunale-jugendarbeit.de

Ansprechpartner in Berkach:
Herr Jan Ruland
Telefonnummer: 0151 – 4626 7599
E-Mail: jan.ruland@kommunale-jugendarbeit.de.

Ansprechpartnerin im Jugendzentrum Anne-Frank in der Kernstadt
Frau Alia Abbas
Telefonnummer: 0170 – 7662 571
E-Mail: alia.abbas@kommunale-jugendarbeit.de

Ansprechpartner im Jugendtreff in Dornheim
Herr Thomas Krambeer
Telefonnummer: 06152 – 716 243
E-Mail: dornheim@kommunale-jugendarbeit.de

Nach wie vor bieten die Einrichtungen der Kommunalen Jugendarbeit in allen Stadtteilen zahlreiche Mitmachangebote für Kinder und Jugendliche. Dazu gehören beispielsweise die Möglichkeiten, Bastel-Pakete abzuholen, Spiele auszuleihen oder sich online mit den Betreuern vor Ort auszutauschen.

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Feuerwehren retten Mann aus brennendem Wohnhaus

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Zu einem weiterem Großeinsatz im noch jungen Jahr 2021 wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim am späten Sonntagabend (14.02.2021) alarmiert. Beim Brand eines Einfamilienhauses in Sponheim retteten die alarmierten Feuerwehren einen Hausbewohner aus dem brennenden Gebäude. Das Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen.


Erdgeschoss brannte in voller Ausdehnung

Um 22.04 Uhr wurden die Feuerwehren aus Sponheim, Bockenau, Mandel, Waldböckelheim sowie die Drehleiter der Feuerwehr Bad Sobernheim, die Wehrleitung der VG Rüdesheim mit der Führungsunterstützung und der Kreisfeuerwehrinspekteur zu einem Gebäudebrand mit Menschenrettung in die Gräfin-Loretta-Straße in Sponheim alarmiert. Auch der Rettungsdienst und die Polizei rückten umgehend zur Einsatzstelle Sponheim aus.

Foto: Feuerwehr VG Rüdesheim

Als die Feuerwehreinheit Sponheim und Wehrleiter-Stellvertreter Rouven Ginz zeitgleich an der Einsatzstelle eintrafen, brannte das Erdgeschoss des Einfamilienhauses in voller Ausdehnung. Die Befragung anwesender Personen ergab, dass sich noch ein Bewohner im Haus befinden sollte. Die weitere Erkundung ergab, dass das Dachgeschoss stark verraucht war.

Durch die Feuerwehreinheit Sponheim wurde sofort ein Löschangriff aufgebaut. Wenige Augenblicke später trafen die Feuerwehreinheit Mandel und Wehrleiter Christian Vollmer ein, der die Einsatzleitung übernahm. Die Einheit Mandel setzte den ersten Atemschutztrupp zur Personensuche und Brandbekämpfung ein.

Bewohner mithilfe Wärmebildkamera gefunden

Zwei weitere Atemschutztrupps der kurz darauf anrückenden Feuerwehren aus Bockenau und Waldböckelheim unterstützten sofort die Personensuche und Menschenrettung im Gebäude. Der Bewohner wurde unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras von den eingesetzten Trupps schnell gefunden, aus dem Gebäude gerettet und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung und dem anschließenden Transport in eine Klinik übergeben.

Foto: Feuerwehr VG Rüdesheim

Den Brand im Erdgeschoss bekämpften die Feuerwehren Bockenau und Mandel zügig mit je einem C-Rohr im Innen- und Außenangriff. Mit einem Überdrucklüfter wurde das Gebäude belüftet. Die Feuerwehr Rüdesheim übernahm Transport- und Logistikaufgaben zum Dienstleistungszentrum in Rüdesheim. Die ebenfalls alarmierte Drehleiter aus Bad Sobernheim musste nicht eingesetzt werden.

Einfamilienhaus nicht mehr bewohnbar

Eine unter Schock stehende Hausbewohnerin wurde vom Rettungsdienst und vom Kriseninterventionsteam (KIT) des Landkreises Bad Kreuznach betreut und versorgt. Das Einfamilienhaus wurde durch den Brand schwer beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar. Die Bewohnerin wurde bei Nachbarn untergebracht.

Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im DLZ Rüdesheim konnte der Einsatz der 58 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, KIT und Polizei gegen 00.30 Uhr in der Nacht zum Montag beendet werden.

(Quelle: Feuerwehr VG Rüdesheim)

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Kreis Groß-Gerau spendet Masken an Bedürftige

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Nachrichten Groß-Gerau | In Corona-Zeiten ist es notwendig, dass sich alle Menschen gut vor einer Virusinfektion schützen können. Eine der aktuellen Maßnahmen zum Schutz für sich und andere ist das Tragen von medizinischen Masken. Ohne diese Masken kann man derzeit beispielsweise nicht einkaufen gehen oder den öffentlichen Personennahverkehr nutzen.


Maskenpflicht eine zusätzliche finanzielle Belastung

Für Menschen mit geringen Mitteln stellt die Maskenpflicht allerdings eine zusätzliche finanzielle Belastung dar. Daher wurden verschiedene Personengruppen (über 60-jährige, gesundheitlich gefährdete Menschen, SGB-II-Hilfeempfänger, Nutzer der Tafeln, Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften…) bereits über den Bund oder das Land Hessen mit medizinischen Masken versorgt. „Leider wurde dabei aber eine Zielgruppe vergessen“, sagt Landrat Thomas Will: nämlich die Menschen im Bezug von Sozialhilfe (SGB XII) oder von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (für Geflüchtete, die nicht mehr in Gemeinschaftsunterkünften leben).

Der Versuch des Hessischen Landkreistags, angeregt vom Kreis Groß-Gerau eine Lösung für diese Gruppen analog zu den oben Genannten zu finden, scheiterte. Sowohl Bundesarbeits-  als auch Bundesgesundheitsministerium lehnten den Vorschlag ab. Begründung der Ministerien war, dass den Krankenkassen – die für die Bestätigung des Maskenanspruchs verantwortlich sind – keine kompletten Daten über die SGB-XII-Bezieher vorlägen und weiter, dass es eine große Schnittmenge zwischen den Rechtskreisgruppen gebe, sodass die meisten betroffenen Menschen ohnehin Masken zur Verfügung gestellt bekämen.

Versorgung der Menschen auf Kosten des Kreises

„Diese Erklärung ist aber nicht schlüssig. Schließlich ist nicht jeder, der Sozialhilfe bezieht, über 60 Jahre alt oder chronisch erkrankt“, betont der Landrat. Daher übernimmt der Kreis Groß-Gerau auf eigene Kosten die Versorgung seiner Menschen, die in besonderer Weise von Armut betroffen sind. „Denn Infektionsschutz darf keine Frage des Geldbeutels sein“, so Thomas Will.

Pro Person werden zehn Masken versandt. Rund 1600 Menschen zwischen sechs und 59 Jahren, die im Sozialhilfe- oder Asylbewerber-Leistungsgesetz-Bezug stehen, werden daher in den nächsten Tagen Post aus dem Landratsamt erhalten.

Blitzeranhänger mit Aufklebern beklebt – Polizei sucht Zeugen

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Heidesheim / A60 | Vermutlich im Laufe der Nacht von Samstag (13.02.2021)  auf Sonntag (14.02.2021) haben bisher Unbekannte Täter einen Blitzeranhänger mit Aufklebern beklebt.


Polizei sucht Zeugen

Der Anhänger auf der A60 kontrollierte die Geschwindigkeit in Höhe der Ausfahrt Heidesheim in Fahrtrichtung Bingen. Die Autobahnpolizei Heidesheim bittet nun Zeugen, die verdächtige Wahrnehmung in dem Zusammenhang machen können, sich unter der Telefonnummer 06132-9500 zu melden.

Nachfrage nach Haustieren steigt in Corona-Zeiten

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Wer hätte gedacht, dass uns Corona so lange begleitet und so vieles verändert? Jetzt gehören Begriffe wie Lockdown, Social-Distancing und Homeoffice zu unserem Alltag. Doch egal, wie sehr sich alles um uns herum verändert, eines ist uns sicherlich noch bewusster geworden: wie wichtig unsere tierischen Freunde in solchen Zeiten sind.


Bis zu 20 % Neuregistrierungen

Die Nachfrage nach einem Haustier ist so groß wie nie, das spiegeln auch die Registrierungszahlen bei TASSO wieder. So stieg alleine im Jahr 2020 die Neuregistrierung von Hunden im Vergleich zu 2019 um insgesamt acht Prozent an.

Eine leichte Steigerung in den Registrierungszahlen ist nicht ungewöhnlich, da die Zahl der registrierten Tiere bei Tasso stetig wächst, aber diese liegt etwa bei vier bis fünf Prozent im Jahresschnitt. Und in einzelnen Monaten, so z.B. im November und Dezember 2020 – als der zweite Lockdown startete – stiegen die Registrierungszahlen bei Hunden sogar jeweils um etwa 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den Neuanmeldungen der Katzen gab es beispielsweise im November einen Zuwachs von rund 25 Prozent. Es zeichnet sich also die Tendenz ab, dass die Corona-Krise deutschlandweit die Nachfrage nach einem tierischen Sozialpartner steigert.

Lockdown beflügelt auch illegalen Welpenhandel

Dies beflügelt auch den illegalen Welpenhandel, weil Tierheime und seriöse Züchter der großen Nachfrage nicht nachkommen können. Gleichzeitig ist zu befürchten, dass es nach Ende der Corona-Krise zu vermehrten Abgaben von unüberlegt angeschafften Haustieren kommt.

TASSO warnt davor, in diesen Zeiten überstürzt ein Tier aufzunehmen, da ein solcher Schritt zum Wohle des Tieres genau überlegt werden sollte: Passt das Tier auch noch in mein Leben, wenn der Lockdown vorbei ist? Schließlich können einige Haustiere bis zu 20 Jahre alt werden und älter.

(Quelle: Tasso e.V.)

4-köpfige Familie nach Wohnhausbrand im Krankenhaus

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Worms | Unsanft aus dem Schlaf gerissen, wurde in der Rosenmontagsnacht (15.02.2021) eine vierköpfige Familie in der Dr.-Otto-Bardong-Straße im Wormser Stadtteil Herrnsheim.


Familie konnte aus brennendem Haus flüchten

Gegen 03:20 Uhr brach in ihrer Doppelhaushälfte ein Feuer aus, welches die Familie glücklicher Weise rechtzeitig bemerkte und aus dem brennenden Haus flüchten konnte.

Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte durch ihr schnelles Eingreifen eine Ausbreitung der Flammen auf das komplette Haus vermeiden. Am Haus entstand ein sechs-stelliger Sachschaden und ist vorerst nicht mehr bewohnbar.

Haustiere durch die Feuerwehr gerettet

Alle vier Mitgliede der Familie mussten aufgrund des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Klinikum nach Worms eingeliefert werden. Durch die Feuerwehr konnten auch zwei Haustiere, eine Katze und ein Kaninchen aus dem Brandhaus gerettet werden.

Neben der Polizei und Rettungsdienst waren etwa 30 Kräfte der Berufsfeuerwehr Worms sowie der freiwilligen Feuerwehr Worms-Herrnsheim im Einsatz. Während dessen übernahm die Freiwillige Feuerwehr Worms-Stadt die Wachbesetzung für den städtischen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

 

 

Fast jeder Dritte fragt bei Symptomen zuerst Dr. Google

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Volle Schleimhäute, ein komischer blauer Fleck am Unterarm oder morgens immer diese Unlust aufzustehen. Die Zahl möglicher Symptome ist groß. Statt zu einem Arzt zu gehen, machen sich viele erst einmal im Internet schlau. Das hat eine Umfrage ergeben, die der Münchener Kommunikationsanbieter Socialwave GmbH in Auftrag gegeben hat.

Geänderte Verkehrsführung in der Binger Straße durch Bauarbeiten

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Mainz | Leitungsverlegungen in der Binger Straße im Zuge des 2. Bauabschnittes Münsterplatz, machen es erforderlich, dass seit Rosenmontag (15.02.2021) bis zum 30.04.2021, die Verkehrsführung in der Binger Straße geändert werden muss.


Einspurig zum Münsterplatz

Der Kraftverkehr wird nach dem Alicenplatz einspurig bis zum Münsterplatz geführt. Stadtauswärts wird der Verkehr in der Binger Straße nach der markierten Linksabbiegespur auf Höhe der Hinteren Bleiche zweispurig weitergeführt. Die Bushaltestelle muss im Zuge dessen auf Höhe der Hausnummer 17 verlegt werden.

Radfahrende werden rückwärtig an dieser Haltestelle vorbeigeführt und nach der Hinteren Bleiche auf die Fahrbahn geleitet. Somit werden die Radfahrenden sichtbar zum Münsterplatz geleitet. Für Fußgängerinnen und Fußgänger wird in Höhe Hausnummer 9 ein provisorischer, signalisierter Überweg angelegt.

Zusammenlegung zweier Bauabschnitte

Parallel laufen auch noch die Bauarbeiten am Münsterplatz. Durch die Zusammenlegung der beiden Bauabschnitte, die bedingt durch Corona möglich wurde, soll eine Optimierung der Bauausführung erfolgen.

Gerade im Bereich der Bilhildisstraße erleichtert diese Zusammenlegung der Abschnitte die umfangreichen Leitungsarbeiten. Des Weiteren musste in der Bilhildisstraße eine Wasserleitung erneuert werden, die sich erst beim Öffnen der Straße als sanierungsbedürftig gezeigt hat. Dies ist auch der Grund, warum die Bilhildisstraße weiterhin gesperrt bleiben wird. Fußgängerinnen und Fußgänger werden über einen gesicherten Notweg am Baufeld Münsterplatz in Richtung Bilhildisstraße geführt. Von der Binger Straße aus kommend gelangt man über die Hintere Bleiche in die Bilhildisstraße.

Kriminalpolizei ermittelt weiter die Brandursache in Bad Kreuznach

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Nachrichten Bad Kreuznach | Nachdem es an diesem späten Samstagabend (13. Februar 2021) gegen 22:55 Uhr zu einem Gebäudevollbrand in Bad Kreuznach kam, ermittelt die Kriminalpolizei nun die Ursache dafür.


Erste Ergebnisse werden bald erwartet

Nach Informationen von Boost your City gibt es bislang noch keine genauen Erkenntnisse über die Ursache von dem Brand, bei dem eine Frau ums Leben kam. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern deshalb noch an. Die ersten Ergebnisse hierzu werden allerdings bereits im Laufe des heutigen Dienstages (16. Februar 2021) erwartet. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung soll es bislang allerdings noch nicht geben.

Bei der Verstorbenen Frau soll es sich vermutlich um die 46 Jahre alte Hausbewohnerin handeln. Hier soll die offizielle Bestätigung durch einen Abgleich der DNA allerdings noch  ausstehen. Die Obduktion der Leiche soll ebenfalls am heutigen Dienstag erfolgen.

Die Sperrung der Hochstraße wurde allerdings in der Zwischenzeit wieder aufgehoben und die Straße ist wie gewohnt befahrbar. Diese wurde für die gesamte Dauer des Feuerwehreinsatzes sowie dem 24 Stunden langen Einsatz des Technischen Hilfswerk (THW) gesperrt. Nachdem das Technische Hilfswerk insgesamt drei Gebäude abgesichert hatte, soll nun eine Lösung gefunden werden, um die noch bestehenden Gefahren zu beseitigen. Diese Schritte wird die Bauaufsicht gemeinsam mit den Hauseigentümern besprechen und abstimmen.

Wichtiger Hinweis vom Kältebus Mainz an die Bürger

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Nachrichten Mainz | Die Mitglieder des Vereins #Rheinhessenhilft waren in dieser Nacht von Montag (15. Februar 2021) auf Dienstag wieder in Mainz und Rheinhessen unterwegs, um Obdachlose zu versorgen. Dabei wurden sie am Fort Hauptstein von obdachlosen Menschen darauf angesprochen, dass zwei Frauen privat mit einem weiteren Bus durch die Stadt fahren und Essen verteilen.


Appell des Vereins an Privatpersonen

Wie der Verein Rheinhessen hilft mitteilt, hat dieser nichts mit dem Sprinter der beiden Frauen zu tun. Das Fahrzeug sei weder der Polizei, noch dem Ordnungsamt oder den Vereinsmitgliedern bekannt.

„Wir appellieren, gut gedachte private Initiativen mit professionellen Hilfsorganisationen wie unserer abzusprechen, da wir und andere Kolleginnen und Kollegen die Hygienerechtlichen Regelungen und den Bedarf auf der Straße kennen. Laut den Obdachlosen Menschen waren zwei Privatpersonen unterwegs. Helferinnen und Helfer unseres Vereins fahren immer mit dem offiziellen Kältebus, einem roten Opel Corsa oder einem silbernen Seat Leon. Bei Rückfragen kann man uns ab 20:00 Uhr auf dem Kältebus-Telefon unter 0163 – 6867 137 erreichen. Unsere Helferinnen und Helfer sind lebensmittelrechtlich unterwiesen. Im übrigen nehmen wir in der Regel nur Speisen von Gastronomiebetrieben entgegen“ erklärt Marlon Demel, zweiter Vorsitzender von Rheinhessen hilft.

Hier können Sie eine kleine Spende für den Verein über PayPal-Moneypool tätigen:

Auto überschlägt sich mehrfach zwischen Büttelborn und Weiterstadt

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Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock
Symbolbild Rettungsdienst | Foto: Shutterstock

Nachrichten Büttelborn | An diesem Montagabend (15. Februar 2021) gegen 19:50 Uhr kam es auf der Landstraße L3094 zwischen Büttelborn-Worfelden und Weiterstadt-Braunshardt zu einem Verkehrsunfall. Ein Auto hatte sich dabei überschlagen.


Auf der glatten Fahrbahn von der Straße abgekommen

Ein 29 Jahre alter Mann aus Groß-Gerau befuhr die Landstraße als er plötzlich aufgrund der glatten und rutschigen Fahrbahn nach rechts auf den Grünstreifen geriet. Abschließend schlitterte das Fahrzeug nach links und kam dort von der Fahrbahn ab, wobei sich der Wagen mehrfach überschlug.

Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt, konnte das Fahrzeug allerdings vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte selbstständig verlassen. Er wurde im Abschluss vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Weil der Fahrer betrunken war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und er wird sich in einem Strafverfahren für sein Verhalten verantworten müssen. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Busunfall und Vollsperrung in Wackernheim

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Nachrichten Wackernheim | An diesem Montagabend (15. Februar 2021) gegen 19:45 Uhr kam es zu einer Vollsperrung in der Mühlstraße in Wackernheim. Grund dafür war ein Busunfall der Linie 56, die gerade am Rathausplatz in Fahrtrichtung Wackernheim gestartet war. Boost your City war vor Ort.


Mehrere Busse stecken fest

Der Bus befuhr die Mühlstraße in Fahrtrichtung Wackernheim, als dieser aufgrund des Glatteises an der Ecke zur Heerstraße in ein Gartenzaun rutschte und dabei gegen ein Straßenschild prallte. Der Bus steckte dort fest und blockierte die Straße. Im weiteren Verlauf fuhren drei weitere Busse, die  in die gleiche Richtung wollten, in die Richtung und kamen ebenfalls weder vor noch zurück. Verletzt wurde dabei niemand. Allerdings wurden der Bus, der Gartenzaun, das Straßenschild sowie der Bürgersteig beschädigt.

Zwei Streufahrzeuge des Bauhofs waren vor Ort, um die spiegelglatte Straße von beiden Seiten zu streuen. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und hat die Mühlstraße abgesperrt. Durch die Vollsperrung kam es zu Behinderungen im Busverkehr bei den Linien 56 und 620. Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Gegen 20:25 Uhr hatten die Streufahrzeuge den Bereich ausgiebig abgestreut, sodass die Busse langsam weg fahren konnten. Die Polizei hat die Vollsperrung in der Zwischenzeit ebenfalls wieder aufgehoben. Vor Ort im Einsatz war die Polizei, die Mainzer Mobilität sowie zwei Streufahrzeuge vom Bauhof. Fußgänger und Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, in den kommenden Stunden wegen der extremen Glätte sehr vorsichtig zu sein oder nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.