Unterlagen über Biontech wurden an Medien, vornehmlich öffentlich-rechtliche geleakt. Diese sollten den Eindruck vermitteln, dass das Mainzer Unternehmen zusammen mit seinem Partner überhöhte Preise für den Impfstoff gefordert habe. Der Binger PR-Berater Hasso Mansfeld hält das für eine Attacke der EU und einen unmöglichen Vorgang. Für die EU fordert Mansfeld personelle Konsequenzen, Biontech rät er, in die Offensive zu gehen.
Vollsperrung der Hauptstraße in Mainz-Kostheim
Nachrichten Kostheim | Die Hauptstraße in Kostheim wird im Bereich der Hausnummer 52 am Dienstag, den 2. März vollgesperrt. Grund dafür sind Bauarbeiten zur Demontage eines Baukrans. Für diese Arbeiten ist eine Autokranstellung zwingend erforderlich. Alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Behinderungen gebeten.
Geänderte Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe im Kreis Mainz-Bingen
Nachrichten Ingelheim | Vom 1. März bis zum 31. Oktober 2021 gelten auf den Wertstoffhöfen und Grünschnittsammelplätzen im Landkreis Mainz-Bingen wieder die Sommeröffnungszeiten.
Die Öffnungszeiten ändern sich ab März
Ab März sind die Wertstoffhöfe und Grünschnittsammelplätze freitags von 12:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich sind folgende Stellen mittwochs von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet:
- Bingen-Büdesheim
- Bodenheim
- Guntersblum
- Heidesheim
- Ingelheim
- Nieder-Olm
- Oppenheim
- Sprendlingen
- Undenheim
- die Grünschnittsammelplätze in Bingen-Kempten
- die Grünschnittsammelplätze Welgesheim
Die Öffnungszeiten und Adressen der Wertstoffhöfe und Grünschnittsammelplätze sind auch im Abfallkalender 2021 auf Seite sieben abgedruckt oder können im Internet unter www.awb-mainz-bingen.de nachgelesen werden. Weitere Informationen gibt es bei der Abfallberatung unter Telefon 06132 – 7877080.
Alle wichtigen Infos zur Corona-Impfung im Kreis Mainz-Bingen
Nachrichten Ingelheim | Wo kann ich mich zur Impfung anmelden? Wie komme ich zum Impfzentrum? Wie funktioniert der Ablauf vor Ort? Das Informationsbedürfnis der Bevölkerung zur Corona-Schutzimpfung ist aktuell groß. Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen bietet auf einer eigens eingerichteten Impfseite auf ihrer Homepage ein umfassendes Informationspaket zum Thema Impfung und Impfzentrum an. Die Informationen werden täglich aktualisiert und den Entwicklungen angepasst.
Virtueller Rundgang durch das Impfzentrum
Neben Auskünften zur Anschrift und Erreichbarkeit des Zentrums in Ingelheim wird interessierten Bürgern ein virtueller Rundgang durch die Einrichtung mit dem Zentrumsleiter Mathias Hirsch geboten. Zu finden ist zudem ein Überblick über die wichtigsten Telefonnummern sowie Informationen zur Impf-Terminvergabe und der Priorisierung des Landes Rheinland-Pfalz. Entsprechend wird hier auch über den Start der jeweiligen Prioritätsgruppe informiert. Auch weiterführendes Informationsmaterial ist auf einen Blick ersichtlich und kann unter anderem in Gebärdensprache und leichter Sprache abgerufen werden. Zur Erstinformation sind Antworten auf häufig gestellte Fragen in einem FAQ zusammengetragen.
Aktuelle Auskünfte, Hilfsangebote und Fördermöglichkeiten
Hinweisen möchte die Kreisverwaltung die Bürger auch weiterhin auf ihre bestehende Corona-Informationsseite. Das Angebot umfasst aktuelle Auskünfte zu Verordnungen und Regelungen, wichtige Telefonnummern und E-Mail-Adressen sowie allgemeine Informationen zum Coronavirus. Angebote für Helfende und Suchende auf Landesebene sowie Hilfsangebote in den Verbandsgemeinden sind dort ebenfalls aufgeführt. Auch werden seitens der Wirtschaftsförderung des Landkreises Informationen für Unternehmer, beispielsweise zu finanziellen Fördermöglichkeiten, geboten.
Beide Informationsangebote sind auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.mainz-bingen.de unter dem Reiter „Infos zum Corona-Virus/Impfzentrum“ zu finden. Die Impfseite ist zudem per Klick auf den Slider „Impfzentrum“ aufrufbar.
So viele psychische Erkrankungen wie noch nie in Deutschland
Im Corona-Jahr 2020 sind Arbeitnehmer so lange wie noch nie als Folge psychischer Erkrankungen zu Hause geblieben. Vor allem bei Frauen nahmen die Krankschreibungen zu. Das ist das Ergebnis des Psychreports, den die Krankenkasse DAK-Gesundheit vorgestellt hat.
Deutsche Umwelthilfe klagt erfolgreich gegen Media Markt und Saturn
Nachrichten Überregional | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor dem Oberlandesgericht (OLG) München ein Grundsatzurteil für eine bessere Rücknahme ausgedienter Elektroaltgeräte durch Online-Händler erstritten. Demnach dürfen die Unternehmen nicht einfach nur pauschal für die Rücknahme alter quecksilberhaltiger Energiesparlampen einen Paketversand anbieten oder auf ein Filialnetz verweisen, wie es der Großteil der Branche aktuell handhabt. Vielmehr müssen sie kostenlose, verbraucherfreundliche und wohnortnahe Entsorgungsmöglichkeiten anbieten. Die DUH verlangt deshalb von allen Online-Händlern, dass sie die Rücknahme von Elektroaltgeräten sofort rechtskonform regeln.
Keine zumutbare Rückgabemöglichkeit für quecksilberhaltige Altlampen
Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband hat im konkreten Fall erfolgreich gegen die MMS E-Commerce GmbH (MediaMarkt-Saturn) geklagt. Die größte Elektrohandelskette Europas hatte Verbrauchern keine zumutbare Rückgabemöglichkeit für quecksilberhaltige Altlampen angeboten. Sie sollten entweder zu einer Filiale der Handelskette fahren, was im vorliegenden Fall 50 Kilometer gewesen wären, oder die Altlampen per Postversand zurückschicken, was jedoch bei Lampen mit Gefahrstoffen nicht erlaubt ist.
Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz dazu
„Das Urteil ist ein großer Erfolg für den Umwelt- und Verbraucherschutz sowie ein Warnruf an die Handelsbranche: Bundesweit lediglich 433 Sammelstellen für Elektroschrott wie im vorliegenden Fall – und damit Entfernungen von 50 Kilometern zur nächsten Sammelstelle – sind weder verbraucherfreundlich noch gesetzeskonform. Zudem dürfen quecksilberhaltige Altlampen nicht per Postversand zur Entsorgung verschickt werden, da dies nach den Transportrichtlinien der Deutschen Post und anderer Paketdienstleister ausgeschlossen ist. Online-Händler, die Elektrogeräte verkaufen, müssen jetzt sofort überprüfen, ob sie Verbrauchern angemessene Rückgabemöglichkeiten für Elektroschrott anbieten – und falls nicht, umgehend handeln. Das bedeutet: Sie müssen Altgeräte am Ort der Auslieferung von Neugeräten oder über eine stationäre Sammelstelle pro Postleitzahlgebiet zurücknehmen“, fordert Metz.
Onlinehändler haben die Möglichkeit, sich an bestehenden bundesweit agierenden Sammelsystemen für Elektroaltgeräte finanziell zu beteiligen, in Kooperation mit anderen stationär agierenden Händlern möglichst viele Rückgabestellen anzubieten oder auch mit kommunalen Entsorgern zu kooperieren.
Rechtsanwalt Roland Demleitner dazu
Rechtsanwalt Roland Demleitner vertrat die DUH vor Gericht und betont, das OLG München habe mit seiner Entscheidung die Rechte von Verbrauchern bei der Rückgabe alter gebrauchter Elektrogeräte an den Handel gestärkt. „Online-Händler müssen auch bei der Rücknahme quecksilberhaltiger Altlampen die Vorgaben des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes einhalten und können für sich keinen Sonderstatus beanspruchen. Sie dürfen einen rückgabewilligen Verbraucher nicht darauf verweisen, alte gebrauchte Beleuchtungskörper, die für die menschliche Gesundheit gefährliche Stoffe wie Quecksilber enthalten, mittels einfachem Postversand zur Entsorgung zurückzugeben, weil dies aus ihrer Sicht vielleicht der einfachste, aber eben nicht zulässige Entsorgungsweg ist“, so Demleitner.
Erhebliche Probleme mit der Rücknahme von Elektroaltgeräten im Online-Handel
Tests der DUH haben wiederholt erhebliche Probleme bei der gesetzlich vorgeschriebenen Rücknahme von Elektroaltgeräten im Online-Handel aufgezeigt. Die DUH fordert daher die zuständigen Landesbehörden auf, eigene verdeckte Testbesuche durchzuführen und bei Verstößen hohe Bußgelder zu verhängen. Solange die Behörden untätig bleiben, wird die DUH die ordnungsgemäße Rücknahme von Elektroschrott weiter kontrollieren und notfalls auf dem Rechtsweg durchsetzen.
„Damit Elektroschrott nicht im Hausmüll oder der Umwelt landet, ist der Online-Handel gesetzlich verpflichtet, ihn kostenfrei zurückzunehmen. Durch die Corona-Krise boomt der Versandhandel und dennoch lassen selbst große Online-Händler wie Saturn Verbraucher auf schadstoffhaltigem Elektroschrott sitzen. Die zuständigen Überwachungsbehörden werden ihrer Kontrollfunktion offensichtlich nicht gerecht. Die Bundesländer müssen dringend ausreichend Personal bereitstellen, damit die gesetzlichen Rückgaberechte nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch in der Praxis umgesetzt werden“, sagt der Stellvertretende Leiter des Bereichs Kreislaufwirtschaft bei der DUH, Philipp Sommer.
Zum Hintergrund:
Im vorliegenden Rechtsstreit verurteilten zunächst das Landgericht Ingolstadt die Saturn Online GmbH sowie nun das Oberlandesgericht München die MMS E-Commerce GmbH dazu, für quecksilberhaltige Altlampen, wie etwa Energiesparlampen, zukünftig geeignete Rücknahmemöglichkeiten in zumutbarer Entfernung zum jeweiligen Endverbraucher zu schaffen (AZ 6 U 1549/20). Eine Revision des Verfahrens ist durch das Oberlandesgericht München nicht zugelassen.
Seit dem 24. Juli 2016 können Verbraucher ausgediente Elektrokleingeräte bis 25 cm kostenlos bei Händlern abgeben, die Elektrogeräte auf einer Fläche von mindestens 400 Quadratmetern verkaufen – bei Online-Händlern gilt die Versand- und Lagerfläche. Die kostenlose Abgabe von Altgeräten größer als 25 cm ist beim Kauf eines ähnlichen Neugeräts möglich. Mit einer Rücknahmemenge von 98.925 Tonnen im Jahr 2019 leistet der Handel bisher nur einen geringen Beitrag zur Sammlung von Elektroschrott. 2018 erreichte Deutschland lediglich eine Elektroschrott-Sammelquote von 43,1 Prozent und nach vorläufigen Zahlen der Stiftung Elektro-Altgeräte Register wird die Sammelquote in 2019 weiter absinken. Falsch entsorgter Elektroschrott schadet durch austretende Schadstoffe der Umwelt und der menschlichen Gesundheit.
Werner & Mertz – Mainzer Hersteller gelingt Recycling-Quantensprung
Nachrichten Mainz | Dem Mainzer Hersteller von Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln ist es zusammen mit Kooperationspartner ALPLA gelungen, im Rahmen der Recyclat-Initiative den Anteil an Recyclat aus dem Gelben Sack bei PET-Flaschen auf 50% zu erhöhen! PET Recycling Team Wolfen schafft nun das bis dato scheinbar Unmögliche. Die ersten 200.000 Flaschen für die Marke Frosch kommen bereits ab März 2021 zum Einsatz. Bis Ende des Jahres werden alle PET-Flaschen auf das neue Format umgestellt.
Advanced Mechanical Recycling dank vollautomatisierter Anlage
Bereits 2012 hat Werner & Mertz zusammen mit ALPLA und weiteren Kooperationspartnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Recyclat-Initiative ins Leben gerufen und setzt sich seitdem dafür ein, dass Plastik aus Endverbrauchersammlungen (sogenanntes Post Consumer Recyclat, kurz PCR) als Wertstoff nach der Verwendung erneut hochwertig aufbereitet und wiederverwendet wird und dadurch im Kreislauf bleibt. So ist es 2014 gelungen, die PET-Flaschen der bekannten Marke Frosch auf 100% PCR umzustellen, davon 20% aus der Quelle Gelber Sack. Die restlichen 80% stammen aus der europäischen Getränkeflaschensammlung (Bottle to Bottle). Über 440 Millionen solcher Flaschen sind bislang in den Handel gekommen.
Werner & Mertz hat schon lange eine Erhöhung des Anteils aus dem Gelben Sack angestrebt. Bislang hat die vorhandene Technologie es noch nicht zugelassen, die gewünschte Transparenz bei rPET zu erreichen. Ein entscheidender Schritt nach vorne ist jetzt vollzogen: PET Recycling Team Wolfen ist seit Oktober 2020 tätig. In das von ALPLA und FROMM gegründete Joint Venture wurden mehr als 8 Millionen Euro investiert.
Im neuen Recyclingwerk läuft beinahe alles vollautomatisiert
Das PET, das mit LKWs in Wolfen angeliefert wird, stammt aus Gelben Säcken oder Tonnen ausschließlich aus deutschen Kunststoffsammelsystemen sowie Kunststoffaufbereitern und wird in sogenannten Leichtstoffverpackungsanlagen vorsortiert. Am Wolfener Standort erfolgt dann eine exakte Trennung nach transparentem PET und farbigem PET. Der Fokus liegt dabei auf PET-Hohlkörpern, dazu gehören nicht-bepfandete PET-Flaschen, PET-Flaschen von Haushaltsreinigern sowie Schalen. Reststoffe werden ebenso getrennt. Die qualitativ hochwertige Feinsortierung ist eine Weiterentwicklung der bekannten Infrarottechnologie (NIR). Im nächsten Schritt wird daraus transparentes Granulat bei Texplast Wolfen, das von ALPLA dann in Preforms und Flaschen weiterverarbeitet wird. Auf diese Weise werden Wertstoffe aus Deutschland in Deutschland recycelt und für international tätige Unternehmen wieder zu Flaschen verarbeitet. Eine komplett nationale Lösung, wodurch auch die Transportdistanzen gering bleiben.
„Werner & Mertz ist für uns nicht nur ein langjähriger und geschätzter Kunde, sondern ein Impulsgeber für die gesamte Branche. Wir hoffen, dass dieses Beispiel auch weitere Unternehmen motiviert, diese hochwertigen Recyclate einzusetzen. Alle reden von nachhaltigen Verpackungen, wir beweisen gemeinsam, dass es klappt“, sagt Georg Lässer, Head of Corporate Recycling bei ALPLA Group.
Reinhard Schneider, Inhaber von Werner & Mertz, betont, dass sich die neuen Flaschen in Optik und Haptik nicht von den bisherigen Verpackungen unterscheiden: „Der Kunde wird keinen Unterschied in der Qualität bemerken. Wir verraten bewusst nicht, welches Format wir zuerst umstellen – das haben wir auch damals bei der Umstellung auf 20% Gelber Sack so gehandhabt, um zu testen, welche Reaktionen es gibt. Fazit: Gar keine. Es ist niemandem aufgefallen. Das ist für uns der beste Beweis, dass echte Nachhaltigkeit auch ohne Verzicht oder halbherzige Kompromisse möglich ist.“
Forderungen nach gesetzlichen Anreizen für den Einsatz von PCR
Das Beispiel zeigt: Hochwertige Sortiertechnologien sind vorhanden und die Qualität des Recyclats ist hoch. Warum aber ist Werner & Mertz immer noch so gut wie alleine bei der Nutzung von Recyclat aus dem Gelben Sack?
Reinhard Schneider: „Die höheren Kosten von Recyclat im Vergleich zu Neuplastik schrecken nach wie vor viele Hersteller ab, dieses Problem hat sich aufgrund der sinkenden Rohölpreise noch verschärft. Aber wenn die hohen Recyclat-Qualitäten nicht nachgefragt werden, gibt es keine Grundlage, in bessere Sortierung und Aufbereitung zu investieren, so wie es ALPLA gerade im großen Stil getan hat. Dabei wird Recycling wirtschaftlicher, je mehr mitmachen. Eine enorme Chance.“
Deshalb fordert Werner & Mertz, dass von Seiten des Gesetzgebers finanzielle Anreize für den Einsatz von PCR geschaffen werden, um der Vermüllung unseres Planeten wirksam entgegentreten zu können sowie einen klimaschonenden Plastikkreislauf zu erreichen. Werner & Mertz setzt sich für die Schaffung eines Fonds ein, in den alle Inverkehrbringer einzahlen müssen und nur diejenigen, die Post Consumer Recyclat einsetzen, erhalten eine Rückzahlung.
Weniger Corona-Behandlungen in Krankenhäusern – RKI gibt zu hohe Werte an
Nachrichten Überregional – Nach Recherchen der Wochenzeitung DIE ZEIT wird die Anzahl der Personen, die wegen Corona im Krankenhaus behandelt werden müssen, überschätzt: Zwischen 20 und 30 Prozent der Menschen, die die offizielle Statistik führt, wurden zufällig positiv getestet und sind nicht wegen Corona in stationärer Behandlung.
RKI gibt zu hohe Werte an
Dies sind zum Beispiel Schwangere, die zur Entbindung kommen, oder Personen, die einen Unfall hatten. Das Robert-Koch-Institut gibt auch bei der viel diskutierten Zahl von Patienten auf Intensivstationen zu hohe Werte an: Auf den Intensivstationen werden zehn Prozent der als Corona-Fälle gemeldeten Patienten wegen einer anderen Ursache behandelt. Das bestätigt der Deutsche Verband der Intensivmediziner (Divi) auf ZEIT-Anfrage.
DIE ZEIT hat bundesweit 20 Krankenhäuser nach ihren konkreten Zahlen gefragt. Viele wollten diese nicht veröffentlicht sehen, bestätigten aber die rund 20 bis 30 Prozent an Doppeldiagnosen mit Corona. Auch die Barmer-Krankenkasse beobachtet die Doppeldiagnosen. „Wir sehen einen nennenswerten Anteil von Krankenhausfällen, die ursächlich aufgrund einer anderen Erkrankung als Corona behandelt wurden und die dennoch in der Statistik unter ‚Corona-Patient‘ laufen“, sagt Uwe Repschläger, Finanzleiter der Barmer. Er kann für seine Aussage auf Daten von 20.000 stationär behandelte Corona-Patienten zurückgreifen.
Politisch ist die Zahl der schweren Corona-Verläufe ein wichtiger Indikator
Verantwortlich für dieses Graufeld ist das deutsche Meldesystem: Alle neuen Patienten werden systematisch bei der Aufnahme ins Krankenhaus auf das Virus getestet und bei einem positiven Befund über das Gesundheitsamt an das Robert Koch-Institut gemeldet. Für die Krankenhäuser selbst ist die Unterscheidung nicht erheblich: Ein Corona-Patient muss, ob er nun mit oder wegen Corona behandelt wird, in ein Isolierzimmer verlegt werden. Pfleger und Ärzte müssen sich bei seiner Behandlung besonders schützen. Politisch aber ist die Zahl der schweren Corona-Verläufe ein wichtiger Indikator.
„Auf Grundlage der Schätzung einzelner Kliniken kann ein evidenzbasiertes Institut keine Bereinigung von Fällen vornehmen“, sagt das RKI auf Anfrage der ZEIT. Das harte Kriterium sei ein positiver PCR-Test.
Feuerwehreinsatz am Friedhof in Mörfelden-Walldorf
Nachrichten Mörfelden-Walldorf| Die Feuerwehr Mörfelden wurde an diesem Samstag (20. Februar 2021) um 18:37 Uhr mit der Meldung „Rauchentwicklung unklar“ zum Friedhof in den Alten Gerauer Weg alarmiert.
Ein Rauch- und Brandgeruch war wahrnehmbar
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort konnten diese einen Rauch- und Brandgeruch wahrnehmen, ein Feuer war jedoch nicht zu sehen. Die Einsatzkräfte starteten deshalb eine Erkundung auf dem Friedhof, woraufhin sie im Anschluss daran ein Feuer ausschließen konnte. Die Rauchentwicklung kam nach Einschätzung der Feuerwehr vermutlich aus einem der umliegenden Gärten.
Weil es für die Feuerwehr vor Ort nichts zu tun gab, konnte der Einsatz beendet werden. Im Einsatz war die Feuerwehr Mörfelden mit zwei Fahrzeugen und insgesamt neun Einsatzkräften.
Junge Union Kreis Groß-Gerau hat seinen Vorstand gewählt
Nachrichten Büttelborn | Der Rüsselsheimer Luca Sören Karger führt die Junge Union Kreis Groß-Gerau ein weiteres Jahr als Vorsitzender an. Im Rahmen der jährlichen Kreisdelegiertenversammlung, wurde Luca Sören Karger einstimmig als Kreisvorsitzender der Jungen Union Kreis Groß-Gerau in seinem Amt bestätigt.
Luca Sören Karger dazu
„Ich freue mich, den Kreisverband der Jungen Union Kreis Groß-Gerau ein weiteres Jahr gemeinsam mit einem tollen Team führen zu dürfen“, so Karger. Der 23-jährige Rüsselsheimer studiert im ersten Mastersemester Medienwissenschaft und arbeitet als Werkstudent in einem Frankfurter Wirtschaftsunternehmen. Bereits seit 2016 ist er Stadtverordneter in Rüsselsheim am Main. Am 14. März 2021 kandidiert er erneut für das Rüsselsheimer Stadtparlament und erstmals auch für den Kreistag Groß-Gerau.
Unterstützt wird der Vorsitzende von seinen drei Stellvertretern:
- Jana Eichhorn aus Ginsheim-Gustavsburg
- Michelle Ripperger aus Rüsselsheim
- Paul Petendra aus Gernsheim
Der geschäftsführende Vorstand wird durch den Geschäftsführer Sebastian Schade aus Ginsheim-Gustavsburg, den Schriftführer Julius Nanke aus Trebur und den Schatzmeister Mickey Heumüller aus Mörfelden-Walldorf komplettiert. Emely Böttiger aus Biebesheim wird erneut das Amt der Mitgliederbeauftragten ausüben. Dem neuen Kreisvorstand gehören auch die Beisitzer Lea Seibert aus Rüsselsheim, Thomas Hlubek aus Groß-Gerau und Noah Baumann aus Riedstadt an.
Zukunft gemeinsam vor Ort gestalten
Der digitalen Versammlung wohnten neben den Delegierten des JU Kreisverbandes der JU-Landesvorsitzende Sebastian Sommer, der Bundestagsabgeordnete Stefan Sauer (CDU) und die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus (CDU) bei. „Dankbar bin ich für so eine starke JU im Kreis Groß-Gerau mit ihrem Vorsitzenden Luca Karger. Sie gestalten diese Zukunft konkret vor Ort gemeinsam mit uns mit“, so die Landtagsabgeordnete Ines Claus (CDU).
Der Kreisverband der Jungen Union Kreis Groß-Gerau ist stetig am Wachsen: Erst vor kurzem wurden zwei neue Flächenverbände (Gerauer Land und Riedstadt-Stockstadt) gegründet. „Ich bin stolz darauf, dass wir in den vergangenen Monaten trotz der Corona-Pandemie einen sehr starken Mitgliederzuwachs verzeichnen konnten“, so der Vorsitzende Karger. Neben der Kommunalwahl am 14. März, bei der fünf Mitglieder der Jungen Union auch für den Kreistag kandidieren, stehen der Bundestags- und Landratswahlkampf im Vordergrund.
Schlägerei mit mehreren Personen in Bad Kreuznach
Nachrichten Bad Kreuznach – An diesem Samstagabend gegen 20:35 Uhr wurde der Polizei Bad Kreuznach von mehreren unbeteiligten Zeugen eine größere Schlägerei im Bereich Ecke Mühlenstraße / Kornmarkt gemeldet.
Etwa zehn dunkel gekleidete Männer sollen beteiligt gewesen sein
Die Zeugen meldeten, dass dort mehrere junge Männer in eine Schlägerei verwickelt waren. Als die alarmierten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten diese jedoch keine Personen mehr vorfinden. Nach Angaben der Zeugen sollen etwa zehn dunkel gekleidete junge Männer an der Schlägerei beteiligt gewesen sein.
Bei der Auseinandersetzung soll mindestens einer der Männer eine blutige Verletzung davongetragen haben. Bislang sind keine Personalien der Beteiligten bekannt, weshalb die Polizei in dieser Sache auf weitere Zeugenhinweise angewiesen ist. Wer Angaben zu der Schlägerei oder den beteiligten Personen machen kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Bad Kreuznach unter der Telefonnummer: 0671 8811-0
Personensuche mit Spürhunden und Polizeihubschrauber in Alzey
Nachrichten Alzey | Aktuell kommt es an der Rheinhessen-Fachklinik in Alzey zu einem Einsatz. Wie die Einsatzkräfte vor Ort gegenüber BYC-News mitteilten, ist eine Person aus der Fachklinik abgängig und wird gesucht.
Umfangreiche Suchmaßnahmen nach der abgängigen Person
Der Bereich um die Klinik, sowie das großflächige Feld gegenüber der Klinik, wird mithilfe von Personenspürhunden und Taschenlampen abgesucht. Im Rahmen der Suchmaßnahmen kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Wie die Polizei später gegen 1:00 Uhr auf Nachfrage von BYC-News mitteilte, konnte die abgängige Person bislang noch nicht gefunden werden. Der Einsatz des Polizeihubschraubers sei allerdings inzwischen wieder beendet. Weitere Informationen konnte die Polizei zunächst nicht mitteilen.
Vor Ort im Einsatz waren die Polizei, ein Polizeihubschrauber, die Feuerwehr sowie die Rettungshundestaffel vom DRK-Ortsverband Ingelheim e.V.
Über die Rheinhessen-Fachklinik
Die Rheinhessen-Fachklinik in Alzey ist ein Behandlungszentrum für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Neurologie mit mehr als 800 Betten und Plätze. Die Klinik befindet sich in der Trägerschaft des Landeskrankenhauses und ist das Zentrum eines Versorgungsverbundes mit Tageskliniken, Institutsambulanzen und komplementären, außerklinischen Versorgungsaufgaben. Über 1.400 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.
Jugendliche demolieren mehrere Fahrzeuge in Gonsenheim
Nachrichten Mainz | An diesem Samstagabend (20. Februar 2021) meldeten Augenzeugen gegen 23:00 Uhr, dass mehrere Jugendliche in der Gutenbergstraße Auto-Spiegel abtreten würden. Anschließend seien die Jugendlichen in Richtung Marienstraße zu Fuß geflüchtet.
Die Polizei fahndete nach den Jugendlichen
Bei der sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndung konnten die Polizeibeamten zwei Personen in der Nähe des Juxplatzes und zwei weitere Personen an der Breiten Straße/Ecke Jahnstraße einer Personenkontrolle unterziehen. Die Polizeibeamten stellten fest, dass insgesamt vier Autos in der Gutenbergstraße und drei in der Budenheimer Straße beschädigt wurden.
Gegen die vier Personen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Hund zwischen Wackernheim und Mainz-Finthen auf der L419 unterwegs
Nachrichten Ingelheim | An diesem Sonntag (21. Februar 2021) gegen 21:00 Uhr wurde ein Hund zwischen Wackernheim und Mainz-Finthen auf der Landstraße L419 gesichtet. Eine Leserin machte uns auf den Hund aufmerksam. Der etwa 70 cm hohe Hund mit weißem Fell hat die Landstraße mehrfach überquert und ist anschließend im Feld verschwunden.
Der Hund war anschließend in Wackernheim unterwegs
Gegen 21:20 Uhr war der Hund im Bereich des Kreisels in Wackernheim unterwegs. Ein Redakteur von BYC-News ist nach dem Hinweis an die Örtlichkeit und konnte den Hund noch beim Weglaufen gegen 21:30 Uhr beobachten. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, im Bereich der Landstraße L419 vorsichtig zu fahren. Bereits an diesem Freitag war der Vierbeiner im Bereich der Landstraße gesichtet worden.
Beschreibung des Vierbeiners
- etwa 70 cm hoch
- weißes, mittellanges Fell
- dunkles Halsband
- dünne Statur


























