Start Blog Seite 1209

Erneuter Brand nahe der L419 zwischen Ingelheim und Wackernheim

0

Am gestrigen späten Montagabend (22.02.2021) wurde die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim um 20:51 Uhr unter dem Stichwort „B2 Gartenhausbrand“ in die Gemarkung zwischen Ingelheim und Wackernheim nahe der Carolinenhöhe alarmiert.


-Werbeanzeige-

Anhänger mit Holz in Vollbrand

Vor Ort stellte sich heraus, dass auf einem eingezäunten Areal, ein dort abgestellter Anhänger mit Holz in Vollbrand stand. Die Information über die genaue Brandörtlichkeit konnte durch einen Feuerwehrkameraden telefonisch an den Einsatzleitdienst durchgegeben werden.

Durch einen Trupp unter Umluft unabhängigen Atemschutz wurde die Brandbekämpfung mit einem C-Strahlrohr eingeleitet. Mit Dunghaken wurde das Brandgut auseinandergezogen und weiter abgelöscht. Mittels Wärmebildkamera wurde die Brandstelle im Anschluss auf Glutnester kontrolliert.

Neben Polizei und Rettungsdienst war die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim Stadt-Mitte mit fünf Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

-Werbeanzeige-

„Ästhetik ist ein unterschätzter Aspekt“: Bodenheimer vertreibt hochwertigen Spender

0

Corona und Wirtschaft. Tauchen diese beiden Schlagwörter im gleichen Satz auf, geht es meistens um unerfreuliche Themen wie Entlassungen, Umsatzeinbußen oder grundsätzlich um Niedergang. Ein Bodenheimer Unternehmer hat jetzt vorgemacht, dass eine sich verändernde Welt sich auch verbessern lässt – und mit neuen Bedürfnissen neue Geschäftsideen entstehen.


In dem halben Jahr zwischen erstem und zweiten Lockdown waren sie direkt nach den Stoffmasken das Symbol für eine Rückkehr in eine Normalität innerhalb des Lockdowns: Spender für Desinfektionsmittel. Meist standen sie in den Eingängen von Bürogebäuden wie einer dieser Türsteher, die einem das Gefühl vermitteln einen nur widerwillig reinzulassen – wenn überhaupt.

Der Bodenheimer Unternehmer Nils-Oliver Freimuth hat diesen Effekt bemerkt und sich die Frage gestellt: „Warum müssen Desinfektionsmittelspender immer so aussehen, dass sie von weitem schreien, dass sie ein Desinfektionsmittelspender sind.“ Das brachte ihn auf die Idee, einen hochwertigen Spender zu entwickeln – sowohl was das Design, als auch was die Qualität betrifft. Freimuth fragte sich: „Es liegt in der Natur der Sache, dass wir eine hohe Anforderung an den Wirkungsgrad des Desinfektionsmittel stellen, warum nicht auch an den Spender selbst?“

Um das Projekt umzusetzen, gründete Freimuth die „Freispeed Health Care GmbH“. Wobei Freispeed eine Kombination aus seinem Namen und dem englischen Wort für Geschwindigkeit ist. Denn Freimuth war Sprinter. Auf der 50 Meter-Strecke hat er im Freistil-Schwimmen mehrere nationale Titel gewonnen.

Der Spender, den es nun zu entwickeln galt, sollte für Freimuth so aussehen, dass er das Raumbild nicht stört. Büros sollten Büros bleiben, Verkaufssäle Verkaufssäle und Konferenzräume Konferenzräume – der Hygienespender sollte sie optisch nicht wie Zweigstellen von Krankenhäusern oder Arztpraxen wirken lassen. „Ästhetik ist ein unterschätzter Aspekt“, sagt Freimuth. „In einem ansprechenden Raum fühle ich mich wohl, lebe besser und schließe auch letztlich bessere Geschäfte ab.“

Das Kleine Schwarze für die Handpflege

Herausgekommen ist „ZwanzigZwanzig“. Was Coco Chanels „Kleine Schwarze“ für die Modewelt war, ist ZwanzigZwanzig für die Handpflege. Schwarz prägt das Design, dazu kommen eine schwungvolle Schrift und grafische Elemente in Weiß und Goldfarben. Das alles in einem Glasflakon aus der Parfumwelt.

"ästhetik ist ein unterschätzter aspekt": bodenheimer vertreibt hochwertigen spender
Suche den Hygienespender! Der ZwanzigZwanzig fügt sich gut in den Raum ein. Foto: Freispeed Health Care GmbH

Freimuth hat das Design testen lassen: „Wir haben ähnlich wie bei „Finde Waldo“ Suchbilder angefertigt. Die haben wir Bekannten vorgelegt. Sie sollten den Desinfektionsmittel-Spender finden – und sie haben sich schwer getan.“ Freimuth ließ für die Bilder Büroatmosphäre nachstellen mit entsprechenden Telefonen oder Boxen für Heftklammern. Einige Tester hätten Stein und Bein geschworen, dass sich in den Telefonen oder Klammerboxen das Desinfektionsgel verstecke.

Für den Anfang sind Geschäftskunden die Zielgruppe der Freispeed Health Care GmbH. Für sie gibt es bei entsprechender Abnahme Preisnachlässe, sodass ZwanzigZwanzig deutlich unter 10 Euro kosten würde. Der Endkundenpreis beträgt anfangs 16,49 Euro. In einer Testphase wird ZwanzigZwanzig an einigen Laubenheimer Verkaufsstellen erhältlich sein, zudem im Lulu in der Mainzer Innenstadt.

Wirksames Desinfektionsmittel

Im Privatkundenbereich richtet sich ZwanzigZwanzig an eine Zielgruppe, der zum einen ansprechendes Design wichtig ist. Die zum anderen aber auch Wert auf hohe Produkt-Qualität legt. Denn in ZwanzigZwanzig steckt ein Gel mit einer hohen Wirkungsbandbreite von Corona, über Herpes, bis HIV. Es ist frei von Mikroplastik und ist rückfettend zur Haut.

„Wir mussten in der Entwicklungsphase Effekte ausprobieren“, berichtet Freimuth. Zum einen sei der schützende Effekt durch den qualitativ hochwertigen Alkohol gewollt gewesen. Zum anderen sollte der typische Desinfektionsgeruch vermieden werden. In dem Spannungsfeld habe auch die Psychologie eine Rolle gespielt: „Es ist wie bei Hustensaft, dem du auch nicht traust, wenn er zu gut schmeckt.“ Ein wenig Alkoholgeruch sei notwendig, um dem Nutzer das Gefühl zu vermitteln, dass das Gel auch hilft. Wobei bei ZwanzigZwanzig der Geruch schneller verfliege als bei anderen Produkten, verspricht Freimuth.

"ästhetik ist ein unterschätzter aspekt": bodenheimer vertreibt hochwertigen spender 1
Foto: Freispeed Health Care GmbH

Erstes Unternehmen mit 15 Jahren gegründet

Einige Mainzer erinnern sich an Freimuth als Retter des Mombacher Schwimmbads. Zusammen mit seinem Vater führte er eine Initiative an, die dem Mombacher Schwimmverein ermöglichte das Bad in Betrieb zu lassen, als es die Stadt aus Kostengründen schließen wollte. Geschäftssinn hatte er schon früh entwickelt: Mit 15 Jahren gründete er sein erstes eigenes Unternehmen.

Seine Erfahrung als Schwimmer habe ihm geholfen: „Auch als Sprinter legst du in einigen Trainingseinheiten mehrere Kilometer zurück.“ Gewisse Abläufe müssten immer und immer wieder geübt werden, bis sie automatisiert sind. „Diese Disziplin hat mir bei der Entwicklung von ZwanzigZwanzig geholfen“, berichtet Freimuth.

Im ersten Lockdown hätten viele seiner Geschäfte im Freizeitbereich zwangsweise geruht. Doch statt Frust zu schieben, habe er sich gedacht: „Die Zeit ist mega, mir kann nichts besseres passieren.“ Tagsüber habe er Zeit gehabt, sich um die Kinder zu kümmern und als die im Bett lagen, habe er sich an den Laptop gesetzt und bis tief in die Nacht die Grundidee für ZwanzigZwanzig aufgeschrieben und das Geschäftsumfeld skizziert. Acht Monate habe die Entwicklungsphase dann gedauert.

Bewusstsein für Hygiene hat sich geändert

ZwanzigZwanzig werde mehr als nur eine kurze Konjunktur namens Corona haben, ist Freimuth überzeugt: „Wir werden nach dem Lockdown eine neue Normalität erleben.“ Diese werde sich in manchem von der Zeit vorher unterscheiden. Masken zu tragen werde etwa zu einer Normalität, wie es sie im asiatischen Raum schon vor 2020 gegeben habe.

Das gelte auch und vor allem für die Handhygiene. Freimuth berichtet von einem Bekannten, der bisher der einzige war, der das Lenkrad desinfizierte, wenn er sich einen Firmenwagen lieh. Das würden jetzt schon viele machen. Und so werde ein Gelspender zu einem Alltagsobjekt.

Desto wichtige sei es, so Freimuth, wenn dieser Spender dann ansprechend aussieht. Vielleicht sogar schön. Denn: „Es hilft, sich den Alltag schön zu gestalten.“

-Werbeanzeige-

Neue Regelungen in Rheinland-Pfalz ab dem 01. März

0
Malu Dreyer
Malu Dreyer

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz, um Ministerpräsidentin Malu Dreyer, hat in einer heutigen Kabinettsitzung Vorschläge ausgearbeitet, um ab dem 1. März weitere Öffnungsmöglichkeiten zu schaffen. Mit diesen Maßnahmen will sich Rheinland-Pfalz einigen anderen Bundesländern anpassen.


-Werbeanzeige-

Fahrschulen, Blumenläden und Gartencenter

So ist geplant, dass Fahrschulen ab dem 01. März wieder öffnen dürfen. Auch Blumenläden, Gartencenter oder auch Baumärkte mit Gartencenterbereich im Außenbereich dürfen dann wieder aufmachen. Auch sollen zoologische Gärten ihre Außengehege für Besucher wieder öffnen. Hier gilt jedoch eine Kapazitätsgrenze von 25 Prozent und nur nach Anmeldung.

-Werbeanzeige-

Termin-Shopping im Einzelhandel

Für den Einzelhandel soll es die Möglichkeit des „Termin-Shoppings“ geben. Geplant ist, dass eine Einzelperson mit maximal seinem eigenen Hausstand, zu einem mit dem Einzelhändler vereinbarten Termin in die Geschäfte zum Shopping gehen kann. Als Beispiel nannte Malu Dreyer den Gang ins Brautmodengeschäft oder zum Schneider. Mit dieser Minimalöffnung soll dem Einzelhandel eine kleine Perspektive gegeben werden.

Da nunmehr auch die Schulen wieder geöffnet haben, sieht sie auch Möglichkeiten für die Musikschulen, wieder Einzelunterricht geben zu können.

-Werbeanzeige-

Beschluss für Freitag geplant

Die vom Kabinett ausgearbeiteten Vorschläge sollen nun noch dem Landtag zur Beratung vorgelegt werden, so dass es am Freitag zu einem entsprechenden Beschluss kommen kann. Da die Infektionszahlen derzeit stagnieren und sich der Inzidenzwert um die 50 bewegt, soll der Beschluss erst einmal eine Gültigkeit von 14 Tagen haben.

-Werbeanzeige-

Dreister Trickdiebstahl – Blinder am Geldautomaten abgezockt

0

Worms | Bereits am vergangenen Mittwoch (17.02.2021) wurde ein 60-jähriger sehbehinderter Mann beim Geldabheben an einem Geldautomaten in einer Bankfiliale auf dreiste Weise um sein Geld betrogen.


-Werbeanzeige-

Falscher Bankmitarbeiter bot Hilfe an

Wie die Kriminalpolizei heute (23.02.2021) mitteilt, wollte der 60-Jährige am Bankautomaten Geld abheben. Im selben Moment trat ein unbekannter Täter an den Sehbehinderten heran und gab sich als Bankmitarbeiter aus und bot seine Hilfe an.

Der falsche Bankmitarbeiter bezog mit der EC-Karte des Geschädigten 1000,- Euro und übergab die gewünschten 100,- Euro an sein Opfer. Erst Tage später wird beim Prüfen des Kontos der erhöhte Abbuchungsbetrag festgestellt.

-Werbeanzeige-

Mittelaltermarkt Spectaculum Worms plant Alternativtermin

0
spectaculum 2018 0847 B Betram 5cb65d6c 924f645a@1024w e1614071248173
spectaculum 2018 0847 B Betram 5cb65d6c 924f645a@1024w e1614071248173

Worms | Nach wie vor erschwert die anhaltende Corona-Pandemie die Planung und Durchführung von Veranstaltungen in ganz Deutschland. Auch für das Spectaculum Worms ist noch nicht sicher, ob der Mittelaltermarkt vom 14. bis 16. Mai stattfinden kann. Daher planen die Veranstalter der Kultur und Veranstaltungs GmbH parallel bereits mit einem Alternativtermin. Sollte das Spectaculum im Mai nicht stattfinden können, würde die Veranstaltung im Stadtpark Wormser Wäldchen auf den 17. bis 19. September 2021 verschoben werden.


-Werbeanzeige-

Zweigleisige Planung

Die zweigleisige Planung ist jedoch nicht als Absage für den ursprünglichen Termin im Mai zu sehen. Die Entscheidung, schon frühzeitig einen Alternativtermin festzuhalten, erfolgte in enger Abstimmung mit Oberbürgermeister Adolf Kessel, der Beigeordneten Petra Graen, den zuständigen städtischen Bereichen sowie Vertretern des Wormser „Netzwerk lebendiges Mittelalter“.

-Werbeanzeige-

Mehr Planungssicherheit für alle

Durch die vor kurzem verlängerten Corona-Bekämpfungsmaßnahmen der Bundesregierung haben auch die Organisatoren des Mittelaltermarkts Spectaculum Interesse daran, frühzeitig einen Alternativtermin festzuhalten, sollte der Markt nicht wie geplant im Mai stattfinden können. Oberbürgermeister Kessel und die Beigeordnete Graen erklären: „Natürlich hoffen wir alle, dass der Termin im Mai eingehalten werden kann. Die Verantwortlichen tun alles, um die Rahmenbedingungen für ein Stattfinden zu schaffen. Sollten jedoch Veranstaltungen auch weiterhin in absehbarer Zeit nicht möglich sein, sollten wir bereits einen Alternativtermin parat haben.“

-Werbeanzeige-

September als Alternative

Denn auch für die zahlreichen Händler, Lagergruppen und Ehrenamtlichen, die zum Mittelaltermarkt in den Stadtpark Wormser Wäldchen anreisen, wäre damit mehr Planungssicherheit gegeben. „Durch den vollen Kulturkalender und die notwendigen Witterungsbedingungen für unseren Mittelaltermarkt ist das Wochenende vom 17. bis 19. September der einzig mögliche Alternativtermin“, so Kessel und Graen weiter. Auch die ehrenamtlichen Tross- und Marktmeister begrüßen stellvertretend für das „Netzwerk lebendiges Mittelalter“ die offene Kommunikation und transparente Planung der Kultur und Veranstaltungs GmbH für das diesjährige Spectaculum.

 

-Werbeanzeige-

Autistischer Junge aus Meisenheim tot aufgefunden

0
Worms
Polizei Symbolbild

Nachrichten Bad Kreuznach | Update vom 23. Februar 2021: Die Umfangreichen Suchmaßnahmen mit Hubschraubern, Spürhunden und Wärmebildkameras waren erfolglos geblieben. Nun gibt es die traurige Gewissheit. Der seit dem 31. Januar vermisste, autistische Jonathan P. wurde tot im Glan bei Odernheim aufgefunden. Das teilte die Stiftung kreuznacher Diakonie an diesem Dienstag (23. Februar 2021) mit.


-Werbeanzeige-

„Wir haben alle bis zuletzt gehofft“

Sabine Richter, theologischer Vorstand der Stiftung sagte dazu: „Wir haben alle bis zuletzt gehofft, dass Jonny gefunden würde. Wir sind tief erschüttert über dieses Unglück. Jonny ist tot. Wir trauern mit seinen Eltern, seinen Freunden und Betreuern um ihn.“ Die Bewohner und Mitarbeiter der Wohngruppe, in der Jonathan gelebt hatte, werden derzeit psychologisch und seelsorgerisch betreut.

Eine Obduktion soll Klarheit bringen

Die Leiche des autistischen Jungen soll bei Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser in der Nähe des Ufers gefunden worden sein. Nach derzeitigem Erkenntnissen geht die Polizei in Kaiserslautern nicht von einem Fremdverschulden als Todesursache aus. Es sei wahrscheinlich, dass der Junge ertrunken war, denn schwimmen konnte er nicht. Eine Obduktion soll nun Gewissheit über die Todesursache bringen.

Vermisstenmeldung vom 1. Februar 2021:

Seit diesem Sonntagabend (31.01.2021) wird der 13 Jahre alte Jonathan P. vermisst. Der autistische Junge wohnt im Bodelschwingh Zentrum in Meisenheim, welches er gegen 18:30 Uhr in unbekannte Richtung verlassen haben soll.

Der Vermisste befindet sich auf dem Stand eines 2-Jährigen

Durch seinen Autismus befindet sich der Jugendliche auf dem Entwicklungsstand eines zwei Jahre alten Kindes. Verständen und artikulieren kann er sich nicht. Er liebt Wasser, kann allerdings nicht schwimmen. An diesem Sonntagabend wurden umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt, an denen die Polizei, die Feuerwehr, die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) und Personenspürhunde beteiligt sind. Auch an diesem Montag wird die Suche fortgesetzt. Bislang gibt es jedoch noch keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Jugendlichen.

Personenbeschreibung des Vermissten:

  • 1,80 bis 1,90 Meter groß
  • kurze, dunkle Haare
  • dunkler Teint
  • Bekleidet mit einem pinken Ganzkörperanzug
  • Er trägt keine Schuhe und keine Jacke

Da die Suchmaßnahmen bislang nicht erfolgreich verliefen, wendet sich die Polizei nun an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe. Wer Jonathan gesehen hat oder Hinweise dessen Aufenthaltsort geben kann wird dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 – 3692 620 an die Kriminalpolizei in Kaiserslautern zu wenden. Hinweise nimmt alternativ auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

-Werbeanzeige-

Kanzlerin Merkel und Bildungsministerin Karliczek wollen digitale Bildung ausbauen

0

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek haben die „Initiative Digitale Bildung“ ins Leben gerufen. Ziel ist, die digitale Bildung in unserem Land weiter auszubauen und ihr einen deutlichen Schub zu geben. Die Pandemie hat klar gezeigt, welche hohe Bedeutung digitale Lehr- und Lernangebote haben können. Umso wichtiger ist es, das Lernen, Lehren und Ausbilden mit digitalen Angeboten weiterzuentwickeln und digitale Kompetenzen in der Breite zu stärken.


Initiative Digitale Bildung

Am gestrigen Montag (22.02.2021) starten die Bundeskanzlerin und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die „Initiative Digitale Bildung“ mit einer digitalen Auftaktveranstaltung. Bundeskanzlerin Merkel, Bundesministerin Karliczek und Staatsministerin Bär sprechen in dem Online-Dialog „#bildungdigital“ gemeinsam mit Expertinnen und Experten über Perspektiven und Anforderungen an die Bildung in einer digitalen Welt.

Ein Jahr im Zeichen der Pandemie

Hierzu erklärt Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel: „Seit einem Jahr ist unser Leben ein Leben im Zeichen der Pandemie. Unser Alltag hat sich gravierend verändert: die Kontaktbeschränkungen, die Sorgen um die eigene Gesundheit oder die von Verwandten, die eingeschränkte Freiheit, der Verzicht auf Reisen. Wir werden das alles eines Tages hinter uns lassen. Eins wird aber sicher bleiben: Unser Leben ist digitaler geworden.

Kinder und Jugendliche sind jetzt über eine lange Strecke digital und zu Hause unterrichtet worden. Studierende lernen in virtuellen Hörsälen. Berufstätige diskutieren mit Kolleginnen und Kollegen von zu Hause aus über Videokonferenzen. Das alles ist aus der Krise dieser Pandemie geboren, aber wir können es auch als Rückenwind sehen. Rückenwind, den wir nutzen wollen, um der digitalen Bildung in Deutschland einen kräftigen Schub zu verleihen.

Angebote weiter verbessern

Dazu habe ich gemeinsam mit Bildungsministerin Anja Karliczek die ‚Initiative Digitale Bildung‘ ins Leben gerufen. Unser Ziel ist es, das Lernen mit digitalen Angeboten weiter zu verbessern und das Wissen über die wichtigsten Felder der Digitalisierung zu stärken. Und zwar für Menschen in jedem Alter und mit jeder Vorbildung. Es gibt schon heute sehr gute digitale Bildungsangebote. Mit einer Nationalen Bildungsplattform werden wir den Zugang dazu erleichtern.

Es gibt erfolgreiche Lernansätze und sehr ermutigende innovative Ideen -ein Netzwerk für digitale Lernangebote soll sie sichtbar machen. Ein Grundverständnis für digitale Angebote und ein kompetenter Umgang mit ihnen – das wird immer wichtiger, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch, um im Alltag gut zurechtzukommen. Deshalb sollen alle Menschen die Möglichkeit haben, digital dazuzulernen. Wir wissen, dass gerade viele ältere Menschen sich da mehr Hilfsangebote wünschen. Ich freue mich daher darüber, dass die Lern-App ‚Stadt/Land/DatenFluss‘ zum Herunterladen bereitsteht. Die App wurde vom Volkshochschul-Verband entwickelt. Sie richtet sich an alle, die sich über das Thema Daten informieren und mehr über selbstbestimmte Datennutzung lernen möchten.“

Digitale Bildungsangebote verbessern

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek erklärt: „Die digitale Welt muss immer mehr selbstverständlicher Teil unserer Bildung werden – so wie sie schon längst selbstverständlicher Teil unseres Alltags geworden ist. Daher wollen wir über die bisherigen Anstrengungen hinaus das tägliche Lernen, Unterrichten, Lehren und Ausbilden im deutschen Bildungssystem mit digitalen Bildungsangeboten über den gesamten Bildungsweg hinweg verbessern. Zentrales Ziel ist es, jede und jeden auf ihrem Bildungsweg zu fördern, damit sie in einer digital geprägten Welt selbstbestimmt handeln und am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können.

Maßgeschneiderte digitale Angebote

Wir läuten jetzt eine weitere Phase in der Digitalisierung der Bildung ein. Die Veranstaltung ‚#bildungdigital‘ an diesem Montag ist der Auftakt für die ‚Initiative Digitale Bildung‘ von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem Bundesbildungsministerium. Gemeinsam werden wir weiter daran arbeiten, digitale Infrastrukturen aufzubauen und den Erwerb digitaler Kompetenzen für Lernende und Lehrende durch geeignete Inhalten und Werkzeugen zu fördern. Jede und jeder soll auf dem eigenen Bildungsweg maßgeschneiderte digitale Angebote der Aus- und Weiterbildung erhalten.

Schüler, Auszubildende und Studierende, Lehrkräfte, Ausbilderinnen und Ausbilder, Lehrende, Beschäftigte und Selbstständige sollen digital kompetent werden können. Diese sollen als selbstbestimmte Persönlichkeiten digitale Chancen verantwortungsbewusst nutzen, mit Risiken umgehen können und den digitalen Wandel sowie die damit verbundene gesellschaftliche Entwicklung mitgestalten.

#bildungdigital stellt innovative Projekte vor

Die Einstellungen zur Digitalisierung der Bildung haben sich in den letzten Monaten gewandelt. Durch die Erfahrungen in der Corona-Krise ist jetzt überall klar, wie wichtig das Thema ist. Dieser Schwung muss jetzt mitgenommen und investiert werden. Deshalb soll jetzt ein Update der Programme gestartet werden. Auf der Veranstaltung ‚#bildungdigital‘ werden dazu innovative Projekte vorgestellt.

Ein zentrales Projekt der Initiative, ist der Digitale Bildungsraum. Digitales Lernen kann nur in der Verbindung von Ausstattung, Konzept und Qualifizierung gelingen. Daher soll die Vermittlung, den Erwerb und die Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen in allen Bildungsbereichen und über alle Bildungsphasen in einem ‚Digitalen Bildungsraum‘ vernetzt werden. „Wir wollen bestehende und neue digitale Bildungsplattformen zu einem bundesweiten und europäisch anschlussfähigen Plattform-System verknüpfen.“ Kernelement ist die nationale Bildungsplattform. Sie muss zum Taktgeber werden für alle Bildungsbereiche.

Zentraler Gedanke der Vernetzung

Ziel ist es, den Lernenden einen Bildungspfad zu eröffnen, der nicht auf eine Bildungseinrichtung oder einen Bildungsabschnitt begrenzt ist, sondern die gesamte Bildungskarriere unterstützt. Daher der zentrale Gedanke der Vernetzung. Dieses Projekt soll also keine neue Lernplattform im engeren Sinne sein.

Das ist ein komplexes Projekt, dessen Umsetzung eine gewisse Zeit benötigen wird. Idealerweise sollten in den nächsten Jahren damit Jeder und Jede auf einfache Weise das für sich passende Angebot finden: Lehrer gutes digitales Unterrichtsmaterial und passende pädagogische Unterstützung, Arbeitnehmer Portale für die Weiterbildung, Ausbilder und Prüfer Beispiele guter Praxis und hilfreiche digitale Werkzeuge. Auch die Volkshochschulen werden vertreten sein. Zudem sollen die Bürgerinnen und Bürger hier ihre Bildungszertifikate – also Zeugnisse und Diplome – verschlüsselt und sicher ablegen können. Das ist ein großes Projekt für die Modernisierung der Bildung in den nächsten Jahren.

Wichtiges Tool: „SchulTransform“

Ein weiteres wichtiges Tool ist ‚SchulTransform‘. Es richtet sich an die Schulen, die gerade mitten in der Digitalisierung stecken. Das Tool hilft zum Beispiel den Rektoren zu erkennen, welche Schritte bei der Digitalisierung zu beachten sind. Digitalisierung bedeutet mehr als nur die Einbindung von Technik. Wir wollen erreichen, dass die Schulen darüber untereinander Erfahrungen austauschen. Der künftige Digitale Bildungsraum muss insgesamt mehr durch Zusammenarbeit – Stichwort gemeinsame Standards und Verfahren – gekennzeichnet sein.

Digitale Bildung ist heute so wichtig wie Lesen und Schreiben. Deshalb müssen schon junge Menschen den sinnvollen Umgang mit digitalen Medien lernen. Und deshalb engagieren wir uns als Bund auch heute schon so stark mit dem DigitalPakt Schule – sechseinhalb Milliarden Euro stellen wir für den Aufbau leistungsfähiger Infrastrukturen bereit! Die Digitalisierung ist ein gigantisches Modernisierungsprojekt für die Bildung. Wenn wir die digitalen Möglichkeiten richtig nutzen, können alle Lernenden individueller als bisher gefördert werden, gemäß ihren jeweiligen Bedürfnissen, ihrem jeweiligen Kenntnisstand und in der jeweils gewünschten Geschwindigkeit.

Gelernt aus der Corona-Pandemie

Dabei gilt: Soziale Interaktion ist auch in der digitalen Welt wichtig – und möglich. Denn digitales Lernen führt zu völlig neuen Formen von Teamwork: im Klassenzimmer, im Hörsaal, an der Ausbildungsstätte, von zuhause aus. Auch wenn jedes Teammitglied sich an einem anderen Ort befindet, kann gemeinsam gearbeitet werden. Auch grenzüberschreitend. Und gleichzeitig ist  bewusst: Je jünger die Lernenden sind, umso mehr gehört der persönliche Kontakt zu den Erfolgsfaktoren digitaler Bildung. Aber durch die Corona-Pandemie haben wir gelernt: Wir müssen digital gestützte Bildung ‚können‘: Als Ergänzung von Präsenzlernen, aber im Notfall eben auch als Ersatz dafür.“

Polizei löste gleich drei illegale Corona-Partys auf

0
Polizei Sprinter Bus
Polizei Sprinter Bus

Strahlender Sonnenschein und frühlinghafte Temperaturen ließen am Wochenende die tristen winterlichen Tage der Vorwoche vergessen. Vergessen wurde bei manchen Menschen auch, dass trotz des schönen Wetters immer noch die Regeln der Corona-Verordnung gelten. So musste die Polizeiinspektion Oppenheim am Wochenende gleich drei sogenannte Corona-Partys auflösen.


Hahnheim

Am Freitag (19.02.2021) erhielten die Beamten die Information, das Jugendliche am Moosberghäuschen in der Nähe von Hahnheim eine Corona-Party feiern. Auf der Anfahrt zu der gemeldeten Adresse konnten dort etwa 10 – 12 Personen gesichtet werden, die bei Eintreffen des Streifenwagens, bis auf eine Person, die Flucht ergriffen.

Nach kurzer Verfolgung konnte neben einem 18-Jährigen aus Zornheim, der an der Örtlichkeit blieb, ein 16-Jähriger aus Sörgenloch gestellt werden. Da der 18-jährige Zornheimer stark betrunken war, wurde präventiv sein Fahrzeugschlüssel des mitgeführten PKWs sichergestellt.

Undenheim

Am späten Samstagabend (20.02.2021), wurden der Polizei gegen 20:40 Uhr mehrere feiernde Jugendliche im Feld zwischen Undenheim und Friesenheim gemeldet, die sich nicht an die Vorschriften der geltenden 15. CoBeLVO halten würden.

Es konnten fünf Jugendliche angetroffen werden, die die Mindestabstände nicht einhielten, keine Mund-Nasenbedeckung trugen, alkoholische Getränke konsumierten und aus unterschiedlichen Haushalten stammten. Es wurden fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Dexheim

Nur wenige Stunden später, wurden auch in Dexheim der Polizei Jugendliche gemeldet, die am dortigen Sportplatz eine Corona-Party feierten. Gegen 01:40 Uhr trafen die Beamten dort noch vier Jugendliche an. Diese waren deutlich alkoholisiert, hielten weder den Mindestabstand ein, noch trugen sie eine Mund-Nasen-Bedeckung und waren alle aus unterschiedlichen Haushalten.

Bei allen Verstößen wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Seniorin aus Rüsselsheim um 150.000 Euro betrogen

0

Nachrichten Rüsselsheim | Betrüger hatten in Rüsselsheim fette Beute gemacht, als sie eine 80 Jahre alte Seniorin um Bargeld und Wertgegenstände im Wert von rund 150.000 Euro gebracht hatten. Die Dame bemerkte den Betrug erst Wochen später.


Bargeld, den Schmuck und Goldmünzen erbeutet

An diesem Montag (22. Februar 2021) erschien die Seniorin bei der Polizei in Rüsselsheim, um sich dort nach ihren Wertgegenständen zu erkundigen, die sie an die Polizei übergeben hatte. Schnell vermuteten die Polizisten, dass die Frau von falschen Polizisten betrogen wurde.

Es stellte sich heraus, dass die Seniorin am 2. Februar von einem Betrüger angerufen wurde, der sich als Herr Wagner, Kriminalbeamter, ausgab. Er erzählte ihr, dass eine festgenommene Diebesbande an das Ersparte der Seniorin gewollt hätte. Zur Sicherheit sollte sie deshalb sämtliche Wertgegenstände und Bargeld an die Polizei übergeben. Die Seniorin packte daraufhin eine Tasche mit ihrem Bargeld, dem Schmuck und Goldmünzen. Am darauffolgenden Tag klingelte ein großer, dunkelhaariger Mann mit einer Alltagsmaske an der Tür der Seniorin und holte die Tasche ab. Im Anschluss verschwand der Mann mit der Beute im Wert von 150.000 Euro.

Warnung der Polizei

Erneut warnen die echten Polizisten vom Rüsselsheimer Betrugskommissariat: Geben Sie am Telefon keine Auskunft zu Ihren finanziellen oder persönlichen Verhältnissen. Die Polizei verlangt von Ihnen niemals die Herausgabe von Wertgegenständen. Bereits beim geringsten Zweifel sollte die zuständige Polizeidienststelle verständigt und mit Angehörigen gesprochen werden. Im Notfall wählen Sie die 110!

Wichtige Informationen zur Corona-Impfung im Kreis Groß-Gerau

0
Final17 1
Final17 1

Nachrichten Groß-Gerau | Wegen vermehrt auftretender Nachfragen hinsichtlich der Impfreihenfolge weist die Leitung des Impfzentrums in Groß-Gerau nochmals auf die Regelungen der Corona-Impfverordnung hin. Aktuell dürfen nur Personen, die nach §2 der Impfverordnung zur höchsten Priorität zählen, geimpft werden.


Diese Personen gehören zur höchsten Prioritätsgruppe

Auch übrige Dosen dürfen nur an Personen verimpft werden, die zur höchsten Prioritätsgruppe gehören; dazu zählt zum Beispiel auch Personal des Rettungsdiensts.

Mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung haben:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Übriggebliebene Dosen erhält der Rettungsdienst

„Wenn am Ende eines Impftages angebrochene Fläschchen noch zu verimpfen sind, melden wir uns bei der Gefahrenabwehr“, sagt Andreas Franz, organisatorischer Gesamtleiter des Groß-Gerauer Impfzentrums. Die Gefahrenabwehr des Kreises ruft die Personen aus den Rettungsdiensten (DRK, Johanniter, Malteser, mfs usw.) an, damit verfügbares Personal informiert wird. Diese Menschen müssen dann innerhalb kurzer Zeit zum Impfzentrum kommen, um die übriggebliebenen Dosen zu erhalten.

Landrat Thomas Will und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer danken den Organisatoren im Impfzentrum bei dieser Gelegenheit nochmals für ihre Arbeit, die große Flexibilität erfordert: „Bei uns im Kreis läuft alles reibungslos und regelkonform ab.“ Sie sind sicher, dass dies auch so bleibt, wenn in absehbarer Zeit die zweite Anspruchsgruppe (Hohe Priorität) hinzukommt.

Rodungsmaßnahmen zum Bau des Fahrradparkhauses in Bingen gestartet

0
Topthema 20210219 Rodungsarbeiten 1
Topthema 20210219 Rodungsarbeiten 1

Bingen | Auf dem Gelände des Hauptbahnhof Bingen-Bingerbrück wurde mit den Rodungsarbeiten die bauliche Voraussetzung für die Errichtung des Fahrradparkhauses geschaffen. Das Fahrradparkhaus wird ca. 80 sichere überdachte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder komfortabel direkt auf dem Bahnsteig bieten. Damit wird Pendlern der Wechsel vom motorisierten Verkehr auf das Fahrrad erleichtert.


Baubeginn für das 2. Halbjahr geplant

Die Pendler-Radroute Bingen-Ingelheim-Mainz geht noch einen Schritt weiter und wird einen kompletten Mobilitätswechsel auf das Fahrrad durch einen sicheren und schnellen Weg mit Vorrang anbieten. Dazu werden im Abschnitt Bingen vor allem die Knotenpunkte Hafenstraße / Fähranleger, Ambrosiusbrücke / Mainzer-Straße (Leinpfad) und Unterführung Campingplatz / Mainzer Straße (Leinpfad) neugestaltet.

Der Baubeginn für beide Maßnahmen ist für das 2. Halbjahr 2021 geplant. Die Rodungen dürfen nur außerhalb der Vogelbrutzeit erfolgen und wurden daher in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde auf der Grundlage einer vorherigen naturschutzfachlichen Prüfung durchgeführt. Dies gilt auch für die nach Fertigstellung der Baumaßnahmen erfolgenden Begrünungsmaßnahmen.

Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf

0
IMG 2841 900x600 1 e1614069707858
IMG 2841 900x600 1 e1614069707858

Nachrichten Mörfelden-Walldorf | In dieser Dienstagnacht (23. Februar 2021) gegen 2:35 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 auf Höhe der Walldorfer Badestelle in Fahrtrichtung Frankfurt.


Zwei eingeklemmte Personen wurden gemeldet

Dabei soll nach ersten Erkenntnissen der Polizei der Fahrer des Mercedes von hinten in den VW Caddy gekracht sein. Bei der Meldung erhielt die Feuerwehr die Information, dass zwei Personen vermutlich in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, hatten die Fahrer die Fahrzeuge jedoch bereits eigenständig verlassen. Einer von ihnen wurde bei dem Unfall verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Abschleppmaßnahmen musste die Autobahn vollgesperrt werden. Zudem leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle aus und streute ausgelaufene Betriebsmittel ab. An einem Fahrzeug klemmten die Einsatzkräfte die Batterie ab.

Die Unfallursache sowie der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden sind noch unklar und werden von der Polizei ermittelt. Im Einsatz war die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf mit 22 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen sowie drei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei.

Mainzer Polizei rettet zwei süße Welpen

0

Mit Herz und Verstand handelte am Wochenende eine Frau auf dem Mainzer Lerchenberg und verschaffte den Einsatzkräften von der Polizeiinspektion Mainz 3 am Sonntagabend (21.02.2021) einen Einsatz der besonders tierischen Art.


Welpen im Online-Handel

Die Zeugin entdeckte in einem Online-Portal, dass dort Hundewelpen der Rasse Pomeranian Kleinspitz angeboten werden. Da ihr Zweifel daran kamen, dass die Hunde weder artgerecht gehalten noch, dass das Alter der Tiere stimmt, informierte sie die Polizei auf dem Mainzer Lerchenberg.

Als die Einsatzkräfte gegen 19:30 Uhr an der angegebenen Adresse auf dem Lerchenberg ankamen, trafen sie dort nicht nur die Verkäuferin, sondern auch zwei Hundewelpen an. Die mutmaßlich aus Bulgarien stammenden Tiere, wurden noch in der Nacht durch die Polizei beschlagnahmt und bis zur Übergabe an das zuständige Veterinäramt auf der Wache liebevoll versorgt und betreut.

Mainzer polizei rettet zwei süße welpen 2
zwei süße Welpen | Foto: Polizeiinspektion Mainz-Lerchenberg

Trennung fällt schwer

Auch wenn die Welpen nur eine Nacht auf der Dienststelle verbrachten, fiel den Kolleginnen und Kollegen die Trennung von den beiden süßen Fellknäulen deutlich schwer. Die Tiere werden nun medizinisch untersucht und bis zu einer Entscheidung des Veterinäramtes in einem Tierheim untergebracht.

 

Bachelorette-Partys sind die neuen Polterabende

0

Urlaub & Freizeit – Ähnlich wie beim männlichen Pendant geht es bei dem Junggesellinnen-Abend kurz vor der Hochzeit oftmals heiß her. War es vor Jahren lediglich der Polterabend vor der Vermählung, so sind Bachelorette-Partys mittlerweile obligatorisch auf weiblicher Seite. Die Trauzeugin organisiert in den meisten Fällen die Veranstaltung, die je nach Interesse und Vorlieben der zukünftigen Braut unterschiedlich ausfallen kann. Das Wichtigste an einer guten Bachelorette-Party ist jedoch der Spaß und vor allem die positiven Erinnerungen, die man letztlich in Zukunft mit dem Abend verbindet.


Bachelorette-Partys als obligatorischer Polterabend-Ersatz

In der Regel sind die Junggesellinnenabschiede meist ungezwungen und teils charakterlich überspitzt organisiert. So sind Stripper-Abende, Dildo-Partys oder sonstige frivole Unternehmungen meist der Standard. Die Bachelorette hat es demnach oft nicht leicht und muss praktisch noch einmal durch die frivole Hölle gehen, ehe sie sich ihrem Bräutigam final hingibt. Dabei stehen natürlich der Spaß und die Freude aller Beteiligten im Vordergrund. Da die Trauzeugin meist die engste Verbündete der zukünftigen Braut ist, kommt es auch kaum vor, dass der Geschmack der Bachelorette nicht getroffen wird. Schließlich geht es an diesem Abend hauptsächlich um sie. Dennoch darf an diesem Abend die eine oder andere Spitze gesetzt werden.

Geschenkideen für die Bachelorette

Wenn man sich erst einmal an die Organisation gemacht hat, weiß man, was sich einem für Möglichkeiten bieten. So mag es die eine Bachelorette eher den Abend beziehungsweise den Tag im Freien beim Picknick mit ihren Liebsten zu verbringen, wohingegen die andere dann doch eher mehr Schwung in den JGA bringen möchte. Auch lustige und zugleich obszöne Geschenke wie ein Dildo oder sexy Dessous sollten an der Tagesordnung stehen. Gerade Frauen untereinander haben daran einen Riesenspaß. Wer in der Organisation sogar noch weitergehen möchte kann sogar den JGA mit einer Dildo-Party kombinieren. Hier haben schließlich auch alle teilnehmenden Personen etwas davon und können sich auch noch ein Andenken mit nach Hause nehmen.

Sofern man der Bachelorette einen Dildo-Abend schenkt, bekommt sie dahingehend auch das volle Equipment nach Wunsch von den teilnehmenden Freundinnen geschenkt. Aber auch persönliche Geschenke wie selbstgemachte Fotoalben oder Freundschaftsarmbänder sind als Bachelorette-Geschenk ein Muss. Schließlich soll die zukünftige Braut einen unvergesslichen Abend haben und darüber hinaus noch viele Erinnerungen positiver Natur mit ihren liebsten und besten Freundinnen mit in die Ehe nehmen.

Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst in Mainz-Mombach

0

Nachrichten Mainz | An diesem Montagabend (22. Februar 2021) gegen 18:00 Uhr wurde die Feuerwehr in die Körnerstraße in Mainz-Mombach alarmiert. Dort brannte es in einer Autolackiererei. Die dabei entstandene Rauchsäule war noch von weitem sichtbar. Boost your City war vor Ort.


Ein Auto war in Brand geraten

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber Boost your City mitteilte, hatte ein Auto in der Werkstatt gebrannt. Über die Lüftungsanlage und die Dämpfe vom Lackieren hatte sich das Feuer in der gesamten Werkstatt ausgebreitet. Die Feuerwehr begann vor Ort umgehend mit den Löscharbeiten über eine Drehleiter und vom Boden aus und konnte die Flammen zeitnah unter Kontrolle bringen und schließlich löschen.

Drei Mitarbeiter des Lackierbetriebes befanden sich in dem Gebäude, als das Feuer ausbrach, konnten dieses jedoch eigenständig verlassen. Alle drei wurden mit einer Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert. In der Wohnung, die sich über der Lackiererei befindet, hatte die Feuerwehr alle Räume geöffnet und überprüft, ob sich darin Personen befinden. Glücklicherweise befand sich zu dem Zeitpunkt niemand in der Wohnung.

Über 45 Einsatzkräfte waren vor Ort

Die Straße musste für die Dauer des Einsatzes vollgesperrt werden. Vor Ort im Einsatz waren insgesamt rund 30 Einsatzkräfte der beiden Berufsfeuerwehren Mainz sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mombach. Ebenfalls vor Ort waren insgesamt 12 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen von den Johannitern, dem ASB und dem DRK-Rettungsdienst. Auch ein Notarzt vom DRK, die Abschnittsleitung Gesundheit, der leitende Notarzt und die Polizei waren vor Ort. Die Feuerwache 1 in Mainz wurde während des Einsatzes durch die Feuerwehren aus Bretzenheim und Marienborn besetzt, um im Falle eines weiteren Brandes schnell Einsatzbereit zu sein.

Hier geht es zum Einsatzvideo bei YouTube: Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst in Mainz-Mombach