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Klimaliste Rheinland-Pfalz: Offenes Forum für die Region Alzey

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Verkaufsoffener Sonntag in Alzey
Alzey

Kurzmeldung. Die Klimaliste Rheinland-Pfalz öffnet am 24. und 25. Februar 2021 ein digitales Forum über die zukunftsfähige Entwicklung der Region Alzey. Die Teilnehmenden reden mit David Schwarz (Listenplatz 5) und Greta Waltenberg (Vorsitzende der KlimalisteRLP e.V., Listenplatz 6) über die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft in und mit der Region. Zudem wurden verschiedene lokale Initiativen eingeladen. Gemeinsam soll über aktuelle Hürden, aber vor allem über Visionen und ihre Verwirklichung gesprochen werden. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr auf der Plattform zoom. Die Anmeldung erfolgt über die Webseite: www.klimalisterlp.de


 

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Klimaentscheid Mainz: „Die Verkehrswende in Mainz ist machbar“

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Pressemitteilung MainzZero – Klimaentscheid Mainz. Mit 400 Tausend Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr hat der Verkehr einen erheblichen Anteil an den Gesamtemissionen in Mainz. Und – anders als in anderen Sektoren – haben die Emissionen durch Verkehr in Mainz seit 2014 nicht abgenommen, sondern haben sich weiter erhöht. So der offizielle, von der Stadt beauftragte Bericht des Leipziger Instituts für Energie (IE Leipzig). Das müsste für die Stadt ein Alarmsignal sein – und trotzdem stand in der Stadtratsvorlage zum neuen Klimaneutralitätsbericht nichts Neues zum Sektor Verkehr.


Wenn Mainz seinen Beitrag zum Klimaschutz-Abkommen von Paris, dem Deutschland im Dezember 2015 beigetreten ist, leisten will, dann geht das nicht ohne Änderungen im Verkehrsbereich.

Verschiedene Studien zeigen eindeutig, dass es dafür weniger und wenn, dann elektrisch betriebene Autos in den Städten geben muss. Und ganz klar ist: Das alles kann nur mit den Mainzer Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam erfolgen. Die gute Nachricht: Bereits jetzt geben 61 % der Autofahrer*innen in Großstädten an, zu einem Umstieg auf andere Verkehrsmittel bereit zu sein.

Für den menschengerechten Umbau unserer Stadt braucht es eine klare Haltung und ein  beherztes Anpacken der Politik. Denn Flächen umwidmen heißt fast immer, die Privilegien der Autofahrer*innen zugunsten denen von Fußgänger*innen, Radler*innen oder Fahrgästen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ab- und umzubauen.

Eine Herausforderung, die sich lohnt: Viele Städte in Deutschland und Europa haben sich bereits auf den Weg gemacht und sichtbare Fortschritte erzielt. Fahrradfreundliche Städte wie Kopenhagen oder Bocholt sowie Nahverkehrsstädte wie Karlsruhe und Bremen zeigen, wie klimaschonende Mobilität umgesetzt werden kann.

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Keine Verbote, sondern attraktive Alternativen sind gefordert

Trotzdem gibt es Ängste. Viele Menschen sind aktuell auf das Auto angewiesen und sehen bisher noch keine Möglichkeit, darauf zu verzichten. Das Autofahren zu verbieten ist daher nicht der zielführende Weg. Vielmehr gilt es die Angebote des ÖPNV auszubauen, die Fahrradinfrastruktur zu stärken und das Carsharing so attraktiv zu gestalten, dass Mainzer*innen ihr Auto lieber stehen lassen. Diese neuen Angebote müssen günstig, flexibel und einfach sein.

Deshalb enthält das Bürgerbegehren von MainzZero folgende Forderungen:

  • Attraktiver und sicherer Fuß- und Radverkehr
  • Ausbau des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs
  • Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung, was bedeutet, dass ein größerer Teil der öffentlichen Parkplätze kostenpflichtig wird.

Dies bedeutet konkret, dass die Stadt ihre Bürger*innen zum Zufußgehen einlädt, indem sie attraktive Fußgängerzonen, Spielstraßen und autofreie Nebenstraßen gestaltet. Mainz braucht sichere, komfortable Radwege, echte Fahrradstraßen und Radschnellwege für Pendler*innen sowie darüber hinaus weitere Bike&Ride-Stationen wie am Hauptbahnhof für Pendler*innen aus dem Umland.

Natürlich gehört zu einer klimaschonenden Verkehrspolitik auch der Betrieb eines engmaschigen, hochfrequenten ÖPNV-Netzes – auch in der Nacht, perspektivisch mit Elektrobussen. Dabei müssen die ÖPNV-Fahrpreise gesenkt und – im Vergleich zu den Parkgebühren – wesentlich attraktiver gestaltet werden.

Des Weiteren müssen PKW-Flächen zugunsten des Fuß- und Radverkehrs reduziert und autofreie Bereiche geschaffen werden. Um Parksuchverkehr zu reduzieren, sollte die Stadt ein flächendeckendes Parkraum-Management einführen und die Parkraumüberwachung intensivieren. Des Weiteren schlägt MainzZero Tempo 30 auf Haupt- bzw. 20 auf Nebenstraßen als Regelgeschwindigkeiten vor. So kann der Umstieg weg vom Auto hin zu alternativer Fortbewegung angestoßen und die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer*innen – insbesondere von Kindern und Radfahrer*innen – erhöht werden.



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Verkehrswende mit den Bürger*innen positiv gestalten

Viele Menschen sehen bisher noch keine Möglichkeit auf ein Auto zu verzichten. Hierbei geht es nicht darum, Zwang auszuüben, das eigene Auto abzuschaffen. Die Bürger*innen sollten vielmehr die Verkehrswende mitgestalten, indem beispielsweise die Bewohner*innen eines Stadtteils mit entscheiden können, welche Straßen z.B. für Kinder auf dem Schulweg oder die Gastronomie besonders wichtig sind. Dazu müssen  Anwohner*innen, Einzelhandel und Gastronomie vor den Entscheidungen beteiligt werden. Für notwendigen Lieferverkehr können je nach Standort Ausnahmen vereinbart werden. Denn: Autofreie Straßen ermöglichen sicherere Schulwege und mehr Lebensqualität für alle Bewohner*innen.

Der in der Innenstadt verbleibende Individualverkehr muss langfristig mit alternativen Antrieben (z.B. Wasserstoff, E-Autos) erfolgen. Ergänzend dazu gehört aus Sicht von MainzZero, dass die Stadt die notwendige Ladeinfrastruktur für PKW sowie E-Bikes insbesondere in Parkhäusern ausbaut.

Um die Verkehrswende positiv zu gestalten, ist es wichtig aufzuzeigen, wie es anders gehen kann: Ein gutes Beispiel sind die zusätzlichen Außenflächen für die Gastronomie auf öffentlichen Parkplätzen, die im Zuge der Corona-Pandemie entstanden sind. Für die Mainzer Restaurants und Cafés bedeuten zusätzliche, attraktive Außenflächen und verkehrsberuhigte Straßen dauerhafte Einnahmen, die existentiell wichtig sind. Gleichzeitig verfügt die Mainzer Innenstadt über viele, nicht ausgelastete Parkhäuser. Um Anreize zu schaffen, müssen diese preislich attraktiver gestellt werden als die seit Jahren preislich konstanten Parkplätze im öffentlichen Raum. Der verfügbare Raum – gerade in der Innenstadt – ist begrenzt und muss sinnvoll als lebendiger Raum genutzt werden. Er darf nicht länger durch überwiegend stehende Fahrzeuge blockiert werden.

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Zielsetzung von ‚MainzZero‘: Individualverkehr bis 2030 halbieren

Die Zielsetzung von MainzZero ist ganz klar: Der Anteil des aktuellen motorisierten Individualverkehrs muss auf der Grundlage eines freiwilligen Umstiegs der Bürger*innen bis 2030 auf die Hälfte zurückgehen – sonst kann und wird die Klimawende in Mainz nicht gelingen. Die Studie des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie aus 2020 bestätigt dies als notwendigen Beitrag zum Einhalten des 1,5-Grad-Ziels von Paris. Gleichzeitig hält diese Studie sogar eine zusätzliche Reduzierung des PKW-Bestands um zwei Drittel im Vergleich zu 2019 in Städten für erforderlich. Die Stadt Mainz weist gerne darauf hin, dass das Thema Individualverkehr in vielen Städten Deutschlands schwierig ist – aber das darf keine Entschuldigung sein. Hier in Mainz müssen alle Kräfte für die Verkehrswende eingesetzt werden, um die guten Ansätze weiterzuentwickeln, zum Beispiel indem die Stellen für Fahrradbeauftragte und Klimaschutzmanager*innen weiter ausgebaut werden. Auch gilt es, den im September 2019 ausgerufenen Klimanotstand und die beschlossenen Klimapläne mit Leben zu füllen und in die Tat umzusetzen.

Nicht alle den Initiatoren wichtigen Bereiche konnten im Bürgerbegehren angesprochen werden. So sind zum Beispiel Preisfestlegungen für den ÖPNV, angemessene Preise für Anwohnerparken oder Anwohnertarife in Parkhäusern nach der Gemeindeordnung keine zulässigen Themen für ein Bürgerbegehren. Diese müssen laut MainzZero jedoch von der Verwaltung in den Fokus genommen werden, um die Verkehrswende noch engagierter anzugehen.

Die Corona-Krise zeigt uns, wie leise und lebenswert unsere Stadt sein kann, wenn ein Großteil der Autofahrten nicht stattfindet. Genau diese Qualität möchte MainzZero erreichen – und dabei gleichzeitig die Mobilität erhalten, die zu unserer munteren und quicklebendigen Stadt passt. Politik und Verwaltung sind gefordert, anhand dieser Handlungsansätze ein konkretes Verkehrsaktionsprogramm für Mainz auszuarbeiten, um die Klimaneutralität bis 2030 im Verkehrsbereich zu erreichen. Es hilft uns allen – unserer Sicherheit und Gesundheit, unserem Klima, unserem Lebensgefühl und damit unserer Stadt als Gesamtgefüge.



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Visionen sind gefragt – Umgestaltung des Domplatzes beispielhaft

Die Verkehrswende wird Veränderungen mit sich bringen. Aber dafür offen zu sein lohnt sich für die Mainzer Bürger*innen! Ein Blick in die Vergangenheit macht dies deutlich: Der Mainzer Domplatz zeigt, dass autofreie Bereiche die Innenstadt attraktiver machen und beleben – das Marktfrühstück wäre Anfang der 1970er Jahre nicht möglich gewesen. Niemand würde das heute zugunsten des Autoverkehrs wieder zurückdrehen wollen.

Alle Mainzer*innen können die Verkehrswende gemeinsam angehen – es ist eine Sache der Vorstellungskraft und des Willens, unser Mainz ganz neu zu denken und zu gestalten! Für uns. Für unsere Kinder und Enkel. Für ein lebenswertes Mainz.

‚MainzZero – Klimaentscheid Mainz` ist ein Zusammenschluss von Bürger*innen und versteht sich als überparteiliche Initiative, in der auch Mitglieder verschiedener Parteien aktiv sind. Der Klimaentscheid wird – insbesondere auch bei der kommenden Landtagswahl – keine Empfehlung für bestimmte Parteien, Listenverbindungen oder einzelne Kandidat*innen abgeben.

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Wichtige Information zum Biomüll und der Abholung in der Stadt Mainz

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Mainz. Bereits seit letztem Spätsommer werden in Mainz wie in vielen anderen Städten und Kommunen die Biotonnen verstärkt kontrolliert. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, dass weniger Störstoffe über den Bioabfall im Kompost landen – und damit Mikroplastik auf dem Acker und letztendlich in der Nahrungskette reduziert wird. Nun zieht der Entsorgungsbetrieb eine Zwischenbilanz.


In einer Ausstellung im Umweltladen, bei einer Exkursionen zum Humuswerk Essenheim, via Presse und über das „Mainzer Müllmagazin“ hatte der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz im Jahr 2020 zur Problematik der Störstoffe im Bioabfall informiert. Insbesondere machen Plastik und sogenannte kompostierbare Kunststoffe den Biomasseanlagen in Deutschland zu schaffen. Diese können beim Kompostierungsvorgang nicht bzw. nur schlecht zersetzt werden und landen als Mikroplastik auf unseren Ackerböden – und damit letztlich in unseren Lebensmitteln.

Die mittlerweile in Kraft getretene Biostoffverordnung macht klare Vorgaben zur Reduzierung der Fremdstoffe im Kompost. Um dem Problem abzuhelfen, begann der Entsorgungsbetrieb im Spätsommer mit verstärkten Überprüfungen der Biotonnen. Falsch befüllte Tonnen wurden dabei stehengelassen. Aufkleber und ein anschließendes Schreiben an die Eigentümer/innen informierten über die Fehlbefüllungen und die notwendige Nachsortierung. Zudem erhielten die Angeschriebenen Tipps zum korrekten Befüllen der Biotonne. Wurden mehrere Fehlbefüllungen festgestellt, so wurden die Biotonnen sogar abgezogen. Dies mag ein „strenges“ Vorgehen sein, aber Erfahrungen aus anderen deutschen Kommunen lehrten, dass das Austeilen von „gelben Karten“ – also das nochmalig letzte Leeren der fehlbefüllten Biotonne – nicht den gewünschten Erfolg zeigten. In Mainz werden die Biotonnen wöchentlich geleert, so dass nach schneller Reaktion der Eigentümer/innen dann auch wieder zeitnah die dann richtig befüllte Tonne geleert wurde.

Der Erfolg der Kontrollen kann sich sehen lassen. So berichten einige Mannschaften, dass bei der Entleerung gerade noch zwei Plastiktüten beim Entladen aus dem Müllauto gefunden wurden. Der Bioabfall hat seither eine merklich bessere Qualität. Auch Supermärkte haben bereits reagiert und bieten nun weit häufiger Papiertüten für den Bioabfall in ihren Regalen an. Auch künftig werden die Biotonnen streng kontrolliert. Fragen zum Verfahren beantwortet die Abfallberatung unter 06131 / 12 34 56 oder abfallberatung@stadt.mainz.de gern. Weitere Tipps zur Biotonne erhalten Sie auf der Homepage des Entsorgungsbetriebes unter www.eb-mainz.de.

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Biomasseanlage in Essenheim

Die Biomasseanlage Essenheim befindet sich im Ober-Olmer Wald zwischen Wackernheim und Essenheim. Mit Hilfe von 15 Mitarbeitern wird dort der Bioabfall aus Mainz sowie den Landkreisen Mainz-Bingen und Donnersberg zu hochwertigem Kompost verarbeitet und vergärt. Boost your City war vor Ort, um mehr darüber zu erfahren. Zum Bericht über die Biomasseanlage in Essenheim

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Holzplatte bohrt sich in VW Golf auf der Autobahn A61

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Rheinhessen. An diesem Montag (22. Februar 2021) kam es gegen 18:35 Uhr auf der Autobahn A61 bei Gau-Bickelheim zu einem Verkehrsunfall. Eine große Kabeltrommel blieb nach dem Sturz von einer LKW-Ladefläche auf der Autobahn A61 liegen. Ein 19-jähriger PKW-Fahrer konnte der Trommel nicht mehr ausweichen und fuhr in diese hinein. Der Unfall ereignete sich bei Gau-Bickelheim in Fahrtrichtung Koblenz.


An dem Volkswagen Golf entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Die Seitenplatte der Trommel bohrte sich in die Front des VW hinein. Durch den Aufprall mit dem Golf zerbrach die Kabeltrommel und ein weiterer nachfolgender Autofahrer fuhr über die Bruchstücke aus Holz.

Der nachfolgende PKW wurde an der Windschutzscheibe und an der Beifahrerseite beschädigt. Der Schaden hier dürfte ebenfalls mehrere tausend Euro betragen. Die beiden PKW-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Anhand der umherliegenden Teile der Kabeltrommel konnten die aufnehmenden Beamten der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim als mutmaßlichen Verursacher einen 52-jährigen Fahrer eines LKW ermitteln.

Dieser war weitergefahren und befand sich bereits am Ziel seiner Fahrt in Simmern. Er gab an, nicht gemerkt zu haben, dass die Kabeltrommel vom LKW gefallen war. Die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim ermittelt nun, ob möglicherweise mangelnde Ladungssicherung zum Unfall geführt hat. Weitere Zeugen oder gar Geschädigte werden gebeten sich bei der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim unter der Rufnummer 06701-9190 zu melden.

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Jahrestag der Amokfahrt „Der Schock über diese unbegreifliche Tat sitzt nach wie vor tief“

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Nachrichten Hessen. Die Hessische Landesregierung wird gemeinsam mit der Stadt Volkmarsen in einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Volkmarsen genau ein Jahr nach der Tat an die Opfer der Amokfahrt erinnern. Am 24. Februar 2020 war ein Mann beim Karnevalsumzug in der hessischen Kleinstadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit dem Auto in die feiernde Menschenmenge gerast und hatte 90 Menschen, darunter viele Kinder, zum Teil schwer verletzt. Viele weitere erlitten psychische Schäden.


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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier

„Auch ein Jahr nach der schrecklichen Amokfahrt von Volkmarsen macht mich die Tat fassungslos und traurig. An diesem 24. Februar 2020 wollten die Menschen mit ihren Familien und Freunden ausgiebig den Rosenmontag feiern. Ein Karnevalsumzug bedeutet vor allem für Kinder Lebensfreude, Fröhlichkeit und Spaß. Gerade sie sind durch diese unbegreifliche Tat schwer traumatisiert worden. Der Schock darüber sitzt nach wie vor tief. Die Opfer werden noch lange brauchen, um ihre Ängste, Sorgen und den Schmerz zu überwinden. Ich bin in Gedanken bei ihnen und ihren Angehörigen“, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Er sprach außerdem seinen Dank an diejenigen aus, die sich nach der Amokfahrt direkt um die verletzten Menschen gekümmert hatten und sich bis heute ehrenamtlich für das Wohl der Opfer engagieren.

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Unbürokratische schnelle Hilfe leisten

Am Tag vor dem Gedenkgottesdienst wird sich Ministerpräsident Bouffier persönlich mit Opfern des Anschlags austauschen. Das Gespräch findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit per Videokonferenz statt. Es dient auch dazu, zu erfahren, wo Hilfe und Unterstützung benötigt wird. Das Land Hessen hat einen Fonds für Opfer von Straftaten eingerichtet, der auch den Opferfamilien von Volkmarsen zugutekommen wird. Dafür stehen zwei Millionen Euro bereit. Aus dem Fonds sollen Hilfen zur Bewältigung des erlittenen Unrechts und seiner Folgen gewährt werden. Er soll dort greifen, wo bereits vorhandene Leistungen beispielsweise aus dem Opferentschädigungsgesetz noch Lücken lassen und somit unbürokratische schnelle Hilfe leisten.

„Warum – das ist die Kernfrage, die uns Volkmarser nach einem Jahr immer noch am meisten beschäftigt. Wir sind froh und dankbar, dass bei diesem feigen Anschlag keine Person ums Leben gekommen ist und die Verletzten soweit wieder genesen sind, von den traumatischen Folgen einmal abgesehen. Volkmarsen wird dank der guten Zusammenarbeit aller bei der Aufarbeitung dieses schrecklichen Ereignisses weiter zusammenstehen und gemeinsam nach vorne blicken. Wir alle erwarten dann im Laufe des Jahres ein gerechtes Urteil für den Täter und hoffen, – nach Corona – im nächsten Jahr wieder Karneval feiern zu können“, sagte Hartmut Linnekugel, Bürgermeister der Stadt Volkmarsen. An der Gedenkfeier nimmt neben Bürgermeister Linnekugel auch Christian Diste, Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft, als Stellvertreter für alle Bürger und Bürgerinnen Volkmarsens teil. Außerdem wird eine Augenzeugin der Tat mit einem Redebeitrag vertreten sein, von der ein Kind und drei Enkelkinder teilweise schwer verletzt wurden. Die Veranstaltung wird live vom Hessischen Rundfunk auf hessenschau.de übertragen.

„Noch immer quält uns alle die Frage nach dem Warum – und wir wissen nicht, ob wir darauf jemals eine Antwort erhalten werden. Ich wünsche den Betroffenen dennoch von ganzem Herzen, dass sie mit Zuversicht in die Zukunft blicken können, dass sie es schaffen, die schlimmen Bilder und Eindrücke dieses Tages zu vergessen und die schmerzliche Tat irgendwann zu überwinden“, betonte Ministerpräsident Bouffier.

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Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall in Trebur verletzt

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Nachrichten Trebur. An diesem Dienstag (23. Februar 2021)), kam es gegen 09:40 Uhr im Kreuzungsbereich der Landstraße L3012 und der Kreisstraße K161 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Auto. Bei dem Unfall wurde der Radfahrer verletzt und musste mit einem Rettungswagen, in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert werden. Der unter Schock stehende Autofahrer, wurde vor Ort durch Rettungskräfte versorgt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 1300 Euro.

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Joachim Rukwied: „Verbotspolitik der Bundesregierung gefährdet unsere Landwirtschaft“

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Nachrichten Kurzmeldung. Anlässlich eines informellen Austauschs zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Landwirtschaftsverbänden fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, die Bundesregierung auf, die Landwirtschaftspolitik in Deutschland grundsätzlich zu verändern:

„Wir erleben eine langjährige Fehlentwicklung. Es braucht jetzt eine Umkehr. Die Verbotspolitik der Bundesregierung gefährdet unsere Landwirtschaft. Verbotspolitik mit pauschalen Auflagen schadet dem Naturschutz. Die geplanten Einschnitte durch das Insektenschutzpaket gehen einseitig zu Lasten der Bauern. Dafür braucht es einen Ausgleich. Unsere Bauern wollen den Weg der Kooperation gehen. Das haben wir in einigen Bundesländern schon erfolgreich umgesetzt. Das sollte die Bundespolitik nicht kaputtmachen.“


 

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Mainz-Bingen: Mehr Menschen dazu bringen, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen

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Nachrichten Mainz-Bingen. Der Kreisausschuss des Landkreises Mainz-Bingen hat die Gültigkeitsdauer der seit 2018 geltenden Radwegeförderrichtlinie um ein weiteres Jahr verlängert. Daher steht auch 2021 wieder eine Million Euro zur Verfügung. Mit dem Geld können Kommunen sogenannte Alltagsradwege bauen.


Die Radwegeförderrichtlinie und das Radverkehrskonzept

Ziel ist es, mehr und mehr Menschen dazu zu bringen, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Deshalb werden insbesondere solche Trassen gefördert, die auf kurzem Wege entlang von Autostraßen die einzelnen Kommunen miteinander verbinden. Der Kreis unterstützt die Projekte auf Antrag der Kommunen in der Regel mit 10, 20 oder 30 Prozent – je nachdem, wie wichtig das Projekt im Radverkehrskonzept des Kreises eingestuft ist. In Ausnahmefällen ist sogar eine Förderung von 40 Prozent möglich, wenn einzelne Projekte für die Region besonders bedeutsam sind und zum Beispiel verschiedene Verbandsgemeinden miteinander verbinden.

Die Radwegeförderrichtlinie und das Radverkehrskonzept sind auf der Homepage des Kreises Mainz-Bingen (www.mainz-bingen.de) unter der Abteilung Bauen&Umwelt und dort unter der Rubrik Straßen&Radwege abrufbar.

Fridays for Future plant Menschenkette in Mainz

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Nachrichten Mainz – Mit einem Aktionstag am 26. Februar 2021 begleitet Fridays for Future die anstehenden Wahlen am 14. März in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Viele Ortsgruppen in diesen Ländern weisen mit kreativen Aktionen auf die Bedeutung dieser Wahl für das Thema Klimagerechtigkeit hin. Auch in Mainz wird es Aktionen geben.


Verschiedene Aktionen sollen Kreativität der Aktivisten zeigen

Die Verschiedenheit der Aktionen und die Anzahl der Teilnehmenden zeigen neben der Kreativität der Aktivisten, die Überparteilichkeit und das breite gesellschaftliche Spektrum dieses Anliegens. Julius Klinger, Pressesprecher der Ortsgruppe Mainz, weist auf diese Bedeutung für alle hin: „Klimagerechtigkeit bedeutet: Unseren lebenswerten Planeten für alle zu erhalten, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, unseren Wohlstand zu bewahren und sozialen Zusammenhalt zu stärken.“

Mit diesen Wahlen besteht die Chance, einen sozialen und ökologischen Wandel hin zu einer klimagerechten Gesellschaft einzuleiten. Juan, Aktivist in der Ortsgruppe und an der Planung des Aktionstags beteiligt, ist überzeugt: „Der Kampf gegen den Klimawandel zwingt uns, unsere bisherigen Produktions- und Lebensgewohnheiten zu überdenken. Es geht um unsere Existenz, um unsere wirtschaftliche Zukunft und um unsere Zukunft als Gesellschaft.“

Die Fridays for Future Ortsgruppe Mainz

Wir brauchen angemessene politische Antworten auf die Fragen:

  • Wie gelingt die Erreichung des 1,5-Grad-Ziels bis 2035?
  • Wie stellen wir die Energieversorgung bei der Energiewende sicher?
  • Wie unterstützen wir Unternehmen bei der Transformation?
  • Wie unterstützen wir bei einem Strukturwandel betroffene Arbeitnehmer?
  • Wie nehmen wir alle Menschen mit?
  • Wie schaffen wir eine sozial gerechte Gesellschaft?

Klimaschutz, das ist die zentrale Forderung von Fridays for Future, muss sozial gerecht gestaltet werden. Am 26. Februar wird es im Rahmen des Aktionstages von Fridays for Future ab 15:00 Uhr eine Menschenkette am Rheinufer Höhe des kurfürstlichen Schlosses geben.

Auf der „Jules Verne“ einen unvergesslichen Abend auf dem Rhein verbringen

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Jules Verne Anleger Foto Partyschiffe.de GmbH e1614125962842
Jules Verne Anleger Foto Partyschiffe.de GmbH e1614125962842

Rheingau – Was macht glücklich? Ein liebevoll zubereitetes Gericht, ein geniales Glas Wein, gute Freunde und schöne Landschaft. Das weiß auch Constant Geerling. Seit vielen Jahre schickt er seine eleganten Event-Schiffe aufs Wasser und macht Menschen glücklich. Bisher war der Zustieg nur ausgewählten Gästen erlaubt, die im Rahmen einer Veranstaltung auf Einladung an Bord kamen und hier nach allen Regeln der Kunst verwöhnt wurden.


An Bord der „Jules Verne“ das Leben genießen

Jetzt öffnen sich die Tore für alle unternehmungslustigen Landratten, die Lust auf eine kulinarische Entdeckungsreise in einer der schönsten Landschaften Deutschlands haben – im Mittelrheintal. Zustieg im Rheingau ist in Oestrich-Winkel. Linksrheinisch legt die „Jules Verne“ in Bingen an. Willkommen an Bord sind Genussmenschen, die endlich einmal wieder für ein paar Stunden die Seele baumeln lassen und den Alltag vergessen möchten. Sobald die aktuelle Lage es zulässt, geht‘s los. Dann heißt es bis Juli regelmäßig an den Wochenenden ab 19.00 Uhr „Leinen los“ für einen unvergesslichen Abend auf der „Jules Verne“, dem vielleicht schönsten Schiff der Reederei.

Der Name „Jules Verne“ steht für Abenteuer, Vision und Vertrauen in die Zukunft. Das gefiel auch den Partnern, die das neue Angebot begleiten. Für den Brückenschlag zwischen den beiden Rheinseiten sorgen vier Weingüter rechts und links vom Rhein, deren ausgesuchte Weine während der Fahrt verkostet werden. Insgesamt 12 Weine kommen ins Glas, und die persönlichen Favoriten begleiten dann das Menü des Abends, das in drei Gängen serviert wird. Vegetarier und Allergiker können sich nach der Buchung an den Veranstalter wenden und die nötigen Hinweise geben, sodass dem unbeschwerten Genuss nichts mehr im Wege steht.

Die nachstehend genannten Weingüter sind mit dabei:

  • Rechtsrheinisch: Weingut Allendorf, Bioweingut Hamm
  • Linksrheinisch: Weingut Hemmes, Weingut Dreikönigshof

Erprobtes Hygienekonzept sorgt für höchsten Komfort und maximale Sicherheit

Die „Jules Verne“ ist für 600 Passagiere ausgelegt. Im Hinblick auf die aktuelle Situation ist die Gästezahl auf 150 Passagiere begrenzt. Sie werden mit dem gebotenen Abstand auf zwei Decks in stilvollen Lounges an platziert. An Bord kommt ein erprobtes Hygiene-Konzept zum Einsatz, das für Komfort und Sicherheit Sorge trägt.

Um 22.00 Uhr gehen die Lichter auf der festlich beleuchteten „Jules Vernes“ aus. Ein kleines Abschiedsgeschenk hält die Erinnerung an die schönen Stunden wach. Das Arrangement „Wein und Genuss“ ist pro Person für EUR 109,- inkl. Mehrwertsteuer, zzgl. Ticketgebühren buchbar. Auf Wunsch bringt ein Shuttle Bus, der ab Mainz und Wiesbaden im Einsatz ist, die Gäste zum Schiff und wieder zurück nach Hause. Die Fahrt mit dem Shuttle Bus kostet EUR 18.- pro Fahrgast.

Weitere Infos und kontinuierliche Updates zur aktuellen Lage gibt es auf der Webseite von weinundgenussamfluss.de

Malteser suchen ehrenamtliche Verstärkung in Mainz

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2021 02 23 Malteser Demenzdienst sucht Ehrenamtliche Online Vorbereitungskurs startet am 5. Maerz e1614115222614
2021 02 23 Malteser Demenzdienst sucht Ehrenamtliche Online Vorbereitungskurs startet am 5. Maerz e1614115222614

Nachrichten Mainz – Für ihren Demenzdienst suchen die Malteser in Mainz neue Ehrenamtliche zur Verstärkung. Der Vorbereitungskurs für künftige Helfer startet am Freitag, 5. März 2021 als Online-Kurs. Anmeldungen von weiteren Interessierten sind noch möglich, da noch einige Plätze frei sind.


Schulung bereitet auf die Aufgaben des Demenzbegleiters vor

Ziel des Demenzdienstes ist die Entlastung Angehöriger und die Betreuung von Betroffenen. Vor allem in Corona-Zeiten ist das eine besondere Herausforderung. Normalerweise findet die Betreuung stundenweise und ganz individuell im häuslichen Umfeld des Erkrankten, sowie in der Betreuungsgruppe „Café Malta“ statt. „Durch die Hygienemaßnahmen sieht die Begleitung von Menschen mit Demenz derzeit anders aus. Die Schulung bereitet in insgesamt 30 Zeitstunden auf die jetzige Situation und auch auf die regulären Aufgaben des Demenzbegleiters vor“, sagt Friederike Coester, Leiterin des Demenzdienstes in Mainz. „Dazu zählen Kenntnisse und Methoden, die es auch Menschen ermöglichen, die bisher noch nicht mit Menschen mit Demenz in Berührung gekommen sind, diese in ihrer Selbstständigkeit und in ihrem Denken und Handeln individuell zu fördern.“

Für Rückfragen steht Friederike Coester, Leiterin des Demenzdienstes der Malteser Mainz, gerne zur Verfügung unter der Telefonnummer 06131/ 2858-339 und E-Mail Friederike.Coester@malteser.org. Weitere Informationen zu den Angeboten der Malteser im Bereich Demenz gibt es auch im Internet unter www.malteser-mainz.de.

Unterstützung für Schülerinnen und Schüler in Mainz

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Nachrichten Mainz – Die Mainzer Grundschulen starteten am 22. Februar 2021 wieder mit dem Wechselunterricht. An einigen Tagen können die Schülerinnen und Schüler nun nach einer langen Phase des Fernunterrichts wieder die Schule besuchen. Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen werden zunächst weiterhin im Homeschooling beschult.


Einige Schülerinnen und Schüler drohen in einen Rückstand zu geraten

Die städtischen Kinder-, Jugend- und Kulturzentren unterstützten Mainzer Schülerinnen und Schüler bereits in den vergangenen Monaten dabei, den Anschluss an das fortlaufende Unterrichtsgeschehen nicht zu verlieren und mit dieser Herausforderung zurecht zu kommen. Nicht allen Familien ist es möglich, sich an die Gegebenheiten des Fernunterrichts anzupassen. Für einige stellt die Beschulung zu Hause eine sehr große Hürde dar, die auch im jetzigen Wechselunterricht für Grundschüler weiterhin bestehen bleibt.

Gerade da, wo die Wohnverhältnisse beengt und die technischen Voraussetzungen beschränkt sind oder auch die elterliche Unterstützung bei dieser Form des Lernens nicht sichergestellt werden kann, drohen einzelne Schülerinnen und Schüler in einen Rückstand zu geraten.

Hausaufgaben können in ruhiger Atmosphäre erledigt werden

Sozialdezernent der Stadt Mainz, Dr. Eckart Lensch: „Wir wissen um die Herausforderungen, die der Fernunterricht für Familien mit sich bringt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Kinder-, Jugend- und Kulturzentren haben seit der ersten Schulschließung im März 2020 ihre Angebotsformen in diesem Bereich ausgebaut und umstrukturiert, um Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen wirksam zu unterstützen.“

Die zehn Einrichtungen der Mainzer Kinder-, Jugend und Kulturzentren bieten aktuell unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften in Einzelkursen vielfältige Unterstützung in Bezug auf den digitalen Unterricht an. Dadurch kann zum Beispiel durch Bereitstellung entsprechender Technik die Teilnahme am Fernunterricht gewährleistet werden. In ruhiger Atmosphäre und festen Zeitfenstern können Hausaufgaben erledigt werden und auch Lernunterstützung bei einzelnen Fächern wird angeboten.

Um diese kostenlosen Angebote für Schülerinnen und Schüler sowohl der Grund- als auch der weiterführenden Schulen nutzen zu können, ist eine vorherige Anmeldung nötig, da die Plätze begrenzt sind. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Jugendzentren oder auf www.jugend-in-mainz.de abrufbar.

47-jähriger Mainzer trennt sich seinen eigenen Penis ab

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Unfall Symbolbild
Unfall Symbolbild

Mainz. Mit der skurrilen Mitteilung, dass er sich seinen Penis abgetrennt habe, meldete sich am späten Montagabend (22.02.2021) gegen 23 Uhr ein 47-Jähriger Mainzer über Notruf bei der Mainzer Rettungsleitstelle.


Abgetrenntes Glied wieder aufgefunden

Als die Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst an der angegeben Adresse eintrafen, fanden diese tatsächlich den Mann vor, der sich unter Einfluss von Betäubungsmitteln sein eigenes Glied abgetrennt hatte.

Bei der Begehung des Anwesens, fanden die Einsatzkräfte neben dem abgetrennten Körperteil, auch Marihuana. Der Mann wurde nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst, in ein Mainzer Krankenhaus verbracht, wo er umgehend notoperiert wurde.

100 Jahre und Älter – 55 Menschen feiern 2021 besondere Geburtstage

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Kreis Mainz-Bingen | Der Landkreis Mainz-Bingen scheint gute Voraussetzungen für das Altwerden zu bieten: 49 Mitbürgerinnen und Mitbürger steht in diesem Jahr ein dreistelliger Geburtstag bevor. Sechs weitere haben das außerordentliche Jubiläum in diesem Jahr bereits gefeiert.


Viele leben in Bingen und Ingelheim

„Diejenigen, die erfolgreich und zufrieden alt werden, können sich glücklich schätzen. Ich lasse mich gerne von den Geschichten begeistern, die nur Menschen in diesem stolzen Alter zu erzählen haben“, so Landrätin Dorothea Schäfer.

Insgesamt 46 Frauen und neun Männer feiern 2021 einen besonderen Geburtstag: Für 28 ist es der Hundertste. Viele davon leben in Bingen und Ingelheim. Ansonsten verteilen sich die Ältesten über den gesamten Landkreis.

105. Geburtstag in der VG Bodenheim und Gau-Algesheim

Angeführt wird die Riege übrigens von zwei Seniorinnen aus den Verbandsgemeinden Bodenheim und Gau-Algesheim – beide erwarten ihren 105. Geburtstag. Bei den Herren sind es zwei Ingelheimer, die in diesem Jahr ihrem 102. Geburtstag entgegenblicken.

Unbekannte Täter stehlen Notfallrucksack aus Rettungswagen

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Johanniter Rettungswagen
Johanniter Rettungswagen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde aus einem Fahrzeug der Rettungswache in Breithardt (Rheingau-Taunus-Kreis) ein Notfallrucksack gestohlen.


Notfallrucksack im Wert von 2.200 Euro

Der Rettungswagen war auf dem Gelände der Wache in der Lindenstraße abgestellt, als die Täter sich in er Zeit zwischen 23:00 und 07:10 Uhr auf bislang unbekannte Weise Zugang zum Innenraum des Fahrzeugs verschafften und den Notfallrucksack im Wert von 2.200 Euro entwendeten.

Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Schwalbach unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 in Verbindung zu setzen.