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„Best of Wine Tourism-Award“ an Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessen

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Rheinhessen – In einer kleinen, corona-konformen Feierstunde überreichten Landrätin Dorothea Schäfer und die Rheinhessische Weinprinzessin Andrea Böhm den diesjährigen „Best of Wine Tourism-Award“ an die Tourismusgruppe der Kultur- und Weinbotschafter Rheinhessen. Deren Vorsitzende Dr. Herrad Krenkel und der Sprecher des Vereins Hermann Ley nahmen den Preis auf dem Gau-Algesheimer Marktplatz entgegen. „Was Sie an Engagement und Ideenreichtum einbringen, um Gästen die kulturelle Vielfalt der Region näherzubringen, ist bemerkenswert“, würdigte die Landrätin den Einsatz des Vereins. Mit dabei war die Great-Wine-Capitals-Geschäftsführerin Mainz&Rheinhessen, Elke Höllein.

Bereits im September vergangenen Jahres wurde der Verein von einer zehnköpfigen Jury unter Vorsitz des Mainzer Oberbürgermeisters Michael Ebling in der Kategorie „Weintourismus-Service“ ausgezeichnet. Die Tourismusgruppe bildet die Stadt-Land-Brücke – von Mainz in die Region und macht die Region Rheinhessen für Touristen erlebbar. Dabei kooperieren sie eng mit Winzerinnen und Winzern. Beispielsweise erleben Gäste in Themen-Bustouren Highlights und Insider-Tipps oder entdecken in Begleitung eines Botschafters die Vielfalt Rheinhessens. Auch Genuss-Wine-Tastings mit kulturellem Wissen zur Region gehören zum Angebot des Vereins.


 

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Digital-Politiker Höferlin: Analoge Geschäftsmodelle nicht so lange wie möglich am Leben halten

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Der rheinhessische Bundestagsabgeordnete Manuel Höferlin (FDP) sieht die von der Bundesregierung angedachte Förderung von Zeitungen und Anzeigenblätter kritisch. Zwar sei es richtig, journalistische Qualität zu fördern. Doch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gehe dabei wenig zielgerichtet vor. Höferlin ist im Bundestag unter anderem Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda.

Wie sehen Sie den Plan Altmeiers, Herr Höferlin?

Ursprünglich sollte es bei der Presseförderung darum gehen, die flächendeckende Zeitungszustellung bis in die Haushalte sicherzustellen. Davon hat man sich inzwischen doch weit entfernt. Nun soll es darum gehen, die Verlage von den wirtschaftlichen Herausforderungen bei der Zeitungszustellung in der Form zu entlasten, dass die Einführung digitaler Vertriebsmodelle unterstützt werden soll. Gegen die Förderung der digitalen Transformation im Verlagswesen ist grundsätzlich nichts einzuwenden; ich befürworte das sogar! Allerdings befürchte ich, dass das vorgelegte Konzeptpapier des Bundeswirtschaftsministeriums ungleiche Wettbewerbsbedingungen schafft und digitale Innovationen eher verhindert, anstatt sie zu fördern.

Was ist Ihre Kritik?

Vor allem, dass sich die Hilfen nur an die Verleger von Abo-Zeitungen, -Zeitschriften und Anzeigenblätter richten und unter anderem die Auflagenstärke als Maßstab für die Verteilung der Fördermittel herangezogen wird. Denn kleinere Verlage und vor allem innovative Startups, die von vorneherein auf digitale Geschäftsmodelle gesetzt haben und damit die digitale Transformation in der Branche besonders ankurbeln können, bleiben dadurch letztlich außen vor. Zwar ist die Förderung als Zuschussprogramm für Investitionen in die technische Infrastruktur, Apps und digitale Vertriebsmodelle angelegt. Die Förderung lediglich einzelner Unternehmensbereiche, wie beispielsweise des Vertriebs, reicht meines Erachtens aber nicht aus, um unsere Medienlandschaft und den Qualitätsjournalismus insgesamt zukunftsfit zu machen und ausreichend digital zu transformieren. Im Mittelpunkt sollten deshalb Investitionen stehen, mit denen eine nachhaltige digitale Transformation des gesamten Geschäftsmodells vorangetrieben wird.

„Konzept nutzt nicht der Demokratie“

Sind Medien schützenswert?

Ja, natürlich. Eine vielfältige und unabhängige Medienlandschaft, die nach journalistischen Maßstäben arbeitet, ist ein elementarer Bestandteil jeder funktionsfähigen Demokratie. Denn Desinformation und Fake News werden auch für stabile Demokratien immer mehr zur Gefahr. Gegen eine Presseförderung, die zum Ziel hat, dass alle Bürgerinnen und Bürger einen möglichst einfachen Zugang zu unabhängigen Nachrichten und fundierten Informationen erhalten, habe ich nichts einzuwenden. Beim Förderprogramm, wie es sich das Bundeswirtschaftsministerium vorstellt, habe ich aber das Gefühl, dass es mehr darum geht, analoge Geschäftsmodelle solange wie möglich künstlich am Leben zu halten. Das ist keine nachhaltige digitale Transformation und nützt weder den Unternehmen noch der Medienlandschaft und auch nicht der Demokratie.

Was würden Sie stattdessen vorschlagen?

Für Deutschland fordere ich schon lange bessere Rahmenbedingungen für die digitale Transformation in der Wirtschaft und insbesondere im Bereich Startups und digitale Innovationen. Dies gilt branchenunabhängig, betrifft die Medienbranche aber im besonderen Maße, da sie in den vergangenen Jahren besonders stark von digitalen Disruptionen betroffen war. Wir Freie Demokraten haben in dieser Legislatur eine ganze Reihe solcher Maßnahmen erarbeitet – vom bürokratiefreien Jahr für Startups über bessere Möglichkeiten der Wagniskapitalfinanzierung bis hin zur Abschreibungsfähigkeit digitaler Wirtschaftsgüter. Bezogen auf die Presseförderung sollte man auf Qualität statt Quantität setzen. Das Prinzip Gießkanne halte ich grundsätzlich für falsch. Es muss darum gehen, innovative Ideen zu fördern und nicht darum, veraltete Vertriebsstrukturen so lange wie möglich quersubventionieren zu können.

Keinen Einfluss auf Inhalte nehmen

Gibt es dafür Beispiele?

Ich habe gerade gelesen, dass sich die Anzahl von Digitalabonnements in der Pandemie bei einigen Zeitungen deutlich erhöht hat. Deshalb glaube ich, dass die Kombination aus digitalen Angeboten mit hochwertigem Journalismus durchaus ein tragfähiges Modell ist, auch für regionale und lokale Produkte. Auch hier wird es meiner Meinung nach nicht nur auf die Quantität der Angebote ankommen, sondern vor allem auf die Qualität der Inhalte. Darüber hinaus bin ich grundsätzlich immer dazu bereit, über Maßnahmen der staatlichen Presseförderung zu debattieren, die zum Ziel haben, eine vielfältige und unabhängige Medienlandschaft zu fördern und dabei einen fairen Wettbewerb um die besten Geschäftsmodelle ermöglichen. Selbstverständlich darf der Staat dabei niemals Einfluss auf redaktionelle Inhalte nehmen.

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„Kinder brauchen uns“ – Diakonie Bad Kreuznach schenkt 6-jährigem Mädchen neues Leben

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2 Liebevolle Anaesthesie bei den vielen Operationen e1615280851162
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Welch eine fröhliche Ausstrahlung geht von diesem 6 jährigen Mädchen aus, eine Freude voll Kreativität, Lebenslust und ansteckendem Glück! Kaum zu glauben was Mehria schon alles durchstehen musste, bevor sie nach Bad Kreuznach kommen durfte, denn Mehria kommt aus Afghanistan und hatte eine schwere Verbrennung überlebt. Gefesselt von vielen Narben, die ihr die Beweglichkeit der Arme und des Halses unmöglich machten, gab es in ihrer Heimat keine  Chance auf eine operative Verbesserung.


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Hilfsorganisation „Kinder brauchen uns“

Die  Kreuznacher Hausärztin Najiba Behmanesh hörte von dem schlimmen Schicksal des Mädchens und bat  Dr. André Borsche, ihr plastisch-chirurgisch zu helfen. Dank der Hilfsorganisation „Kinder brauchen uns“ gelang es tatsächlich Mehria nach Bad Kreuznach zu bringen. Interplast und die Bürkle-Stiftung versprachen die finanziellen Kosten der Behandlung im Diakonie Krankenhaus zu übernehmen. Aber auch Heike Sellen von „Creuznach con Cuore“ wollte ihren Beitrag dazu leisten und sorgte für eine großartige Unterstützung.

"kinder brauchen uns" - diakonie bad kreuznach schenkt 6-jährigem mädchen neues leben
Foto: André Borsche

Seit Dezember ist nun Mehria in der liebevollen Obhut von Gastfamilie Dhonau, die sich Tag und Nacht rührend um das arme Kind fernab ihrer Heimat kümmern. Angeregt durch phantasievolles Spielen lernte Mehria schnell die deutsche Sprache und kann sich inzwischen schon fließend unterhalten. Diese Geborgenheit war auch unheimlich wichtig, denn Mehria  musste in den letzten Wochen viele schwere Operationen überstehen.

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Hals am Brustkorb festgewachsen

Durch die geschrumpften Verbrennungsnarben konnte sie beide Armen nicht mehr bewegen, der Hals war auf dem Brustkorb festgewachsen und auch der Mund stand immer offen.  Infizierte Wunden am ganzen Körper machten die Behandlung zusätzlich kompliziert.

In enger Zusammenarbeit mit den Kinderärzten, Anästhesisten und Plastischen Chirurgen gelang es, Mehria operativ zu versorgen. Hauttransplantationen, Lappenplastiken  und viele Wundnähte waren erforderlich, um die Narben zu lösen und ihr wieder zur Beweglichkeit zu verhelfen. Es folgten bange Tage des Wartens, ob die Hauttransplantate auch anheilen und keine Infektionen dazwischenkommen mögen.

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Foto: André Borsche

Trotz all dieser schmerzhaften Prozeduren war Mehria immer fröhlich, fing gleich wieder an zu spielen und malte ein Bild nach dem anderen. Ob Schwestern, Pfleger oder Ärzte, alle waren angerührt von der strahlenden Fröhlichkeit dieses intelligenten, tapferen Mädchens.

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Rückreise nach Afghanistan geplant

In wenigen Tagen wird nun André Borsche die letzte Operation bei Mehria durchführen und dann gilt es die Rückreise nach Afghanistan zu planen. Vorher wird sie noch eine Kompressions-Jacke und -Hose bekommen, um die Ausreifung der stark juckenden Narbenflächen zu verbessern.  Dann heißt es Abschied nehmen von den vielen helfenden Menschen, sei es Kinderschwester Svenja oder Ambulanzschwester Sabine, die Mehria fest in ihr Herz geschlossen haben.

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Foto: André Borsche

Am meisten wird aber Hilde Dhonau ihr liebes Gastkind vermissen, denn sie sind beide inzwischen unzertrennlich. Für Mehria scheint es aber gar kein Problem zu sein, sie sagt: „Ich habe eine Mamma in Afghanistan und eine in Bad Kreuznach. Wenn ich später noch einmal operiert werden muss, kann ich dann alle meine Freunde in Deutschland wieder besuchen.“

 

 

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LKA warnt – Lebensgefährliche Kräutermischungen im Umlauf

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Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) warnt vor gefährlichen Kräutermischungen, die derzeit im Umlauf sind. Vermehrt festgestellt wurden diese zuletzt in Koblenz, wo es in den vergangenen Tagen zu mehreren medizinischen Notfällen kam, die vermutlich auf den vorherigen Konsum von Neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zurückzuführen sind. Auch für Todesfälle in der jüngsten Zeit könnten diese Substanzen verantwortlich sein.


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Häufig im Internet vermarktet

Kräutermischungen enthalten synthetisch hergestellte psychoaktive Stoffe, die häufig im Internet vermarktet werden. In einer Vielzahl von Fällen unterliegen diese Substanzen, je nach Inhaltstoffen, auch den Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) beziehungsweise des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG). Aber auch in den Fällen, in denen diese Stoffe nicht unter die beiden vorgenannten Gesetze fallen, besteht nach deren Konsum eine erhöhte Gefahr für die Gesundheit.

Da die Potenz synthetischer Cannabinoide nicht selten signifikant höher (um einen Faktor 100 oder noch höher) liegt als die von THC, ist die Gefahr der Fehldosierung sehr schnell gegeben. Bei den synthetisch hergestellten Cannabinoiden handelt es sich um pharmakologisch-toxikologisch weitestgehend ungeprüfte Stoffe, die nie zuvor – weder an Tier noch an Mensch – getestet wurden und deren Risikopotential völlig unbekannt ist.

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Lebensbedrohliche Reaktionen

Nach dem Konsum von solchen Mischungen zeigten sich bisher insbesondere Reaktionen wie Kreislaufzusammenbrüche, Zittern und Krämpfe, komatöse Zustände , Atemnot, Herzrasen bis zum Herzinfarkt und Tod. Die Ärzte wissen meist nicht, welche Substanzen in diesen Mischungen enthalten sind. Aus diesem Grunde ist es aus ärztlicher Sicht auch sehr schwer, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Die Polizei warnt daher eindringlich vor dem Genuss dieser neuen psychoaktiven Stoffe, deren gesundheitliche Folgen in der Regel unkalkulierbar sind. Hat man derartige Stoffe konsumiert, sollte man sich umgehend an einen Arzt wenden. Sollten einem Personen bekannt sein, die solche Stoffe erworben oder eingenommen haben, sollte man unverzüglich die Rettungsdienststelle informieren.

Sollten diese Substanzen auch noch dem BtMG oder dem NpSG unterliegen, ist neben den gesundheitlichen Folgen auch mit rechtlichen Problemen und einer Strafanzeige durch die Polizei zu rechnen.

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Beim Gassi-Gehen sechstelligen Betrag in Bingen verloren – Finderlohn ausgesetzt

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Wie die Polizeiinspektion Bingen am heutigen Dienstag (09.03.2021) mitteilt, sucht sie nach einem ehrlichen Finder eines Sechsstelligen Bargeldbetrages.


Geld vermutlich auf dem Parkplatz verloren

Diesen hatte am frühen Mittwochmorgen (03.03.2021) vergangener Woche eine ältere Person am Rochuchsberg verloren. Bevor die Person das Geld zur Bank bringen wollte sie zuvor mit ihrem Hund Gassi gehen.

Die Polizei geht zurzeit davon aus, dass der Geldbetrag im Zeitraum zwischen 08.00 und 09.00 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber des Kinderheimes auf dem Binger Rochusberg verloren wurde. Das Geld befand sich zu diesem Zeitpunkt in einer braunen Ledertasche, die möglicherweise beim Aussteigen aus dem Fahrzeug gefallen ist. Es handelte sich dabei vornehmlich um 200,- EUR Scheine.

Finderlohn für den ehrlichen Finder

Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Verbleib des Geldes geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bingen unter Telefon: 06721 9050 zu melden. Die Prüfung eines Finderlohnes erfolgt im Einzelfall.

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Grünes Blinklicht für Angehörige von Feuerwehr und Co.?

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Was in einigen Ländern schon normal ist, soll jetzt auch in Deutschland möglich sein – Das grüne Blinklicht für Feuerwehrangehörige. So zumindest will es Stefan Böhm der nun eine Onlinepetiton gestartet hat. Um seine Petition beim Petitionsausschuss des Deutsch Bundestag einreichen zu können braucht er 50.000 Unterstützer.


Schnell und sicher zur Diensstelle

Wie kommen die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Privatwagen schnell und sicher in die Dienststelle oder an den Einsatzort? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Petition und hat einen Vorschlag, der in anderen Ländern schon zum Erfolg führte.

Bis jetzt läuft die Kennzeichnung über ein „Feuerwehr“-Schild auf dem Dach. Dieser Aufsetzer sieht ähnlich aus, wie ein normales „Taxi“-Schild. In der Praxis zeigt sich, dass diese Schilder jedoch nicht auffällig genug sind. Doch ein blaues Blinklicht ist verboten und das gelbe bereits vergeben.

Sonderrecht nach Paragraph 35

Das Sonderrecht nach Paragraph 35 regelt für die Freiwillige Feuerwehr den Weg zur Wache. Ein solches Recht gilt schon ab der Alarmierung und gilt unter anderem für Privatautos. Damit sind bestimmte Regelübertritte erlaubt. Das Problem ist jedoch, dass andere Verkehrsteilnehmer*innen die Angehörigen der Feuerwehr auf der Fahrt zu ihrer Feuerwehrwache nicht wirklich erkennen?

„Oftmals hängt man hinter Verkehrsteilnehmern fest, welche selber keine Chance haben zu erkennen, dass der Hintermann sich auf einer Einsatzfahrt befindet. Dies wäre meiner Meinung nach eine gute Lösung“, so ein befürwortender Kommentar der Petition.

Doch neben zahlreichen Unterstützern sehen einige auch die Umsetzung als Überflüssig: „Nein es gibt sowieso schon viel genug Feuerwehr Rambos. Mit diesem Recht haben sie noch mehr Grund dazu. Und was soll das schon großartig bringen. Versteh die Leute, die nicht sagen diese Sekunden retten Leben. Lieber komm ich 10 Sekunden später ans Gerätehaus. Die kann ich beim Umziehen oder keine Ahnung reinholen. Aber was bringt es, wenn zum Schluss Feuerwehrleute gerettet werden müssen, nur weil Sie meinen sie sind jetzt Gott weils am Auto grün blinkt“, so ein Kommentar.

Bewährtes System in USA und Kanada

Die Lösung: GRÜN! In Kanada und den USA ist dieses Vorgehen schon üblich und wurde inzwischen schon von vielen Verkehrsteilnehmer*innen gelernt. Ein grünes Blinklicht ist noch nicht als Signal vergeben und könnte schnell umgesetzt werden. Dadurch wäre es möglich, dass Einsatzkräfte schneller auf ihre Wache gelangen und somit schneller am Einsatzort sein könnten.

Die Petition hat aktuell 5.004 (Stand: 09.03.2021) Unterstützer. Ziel ist eine Unterstützung von 50.000.

DRK-Kreisverband Mainz-Bingen erhält Förderung für Elektrofahrzeuge

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Michael Ebling, Präsident des DRK-Kreisverbandes Mainz-Bingen, hat am gestrigen Montag (08.03.2021) im Namen des DRK-Kreisverbandes Mainz-Bingen den Förderscheck aus dem Flottenaustauschprogramm „Sozial & Mobil“ von Bundesumweltministerin Svenja Schulze entgegengenommen. Der DRK-Kreisverband Mainz-Bingen beschafft mit den Fördermitteln fünf neue Elektrofahrzeuge für den ambulanten Pflegedienst und Menüservice.


Schon jetzt 6 Elektrofahrzeuge im Einsatz

Mit der Unterstützung des BMU will der Kreisverband die Umstellung auf batterieelektrische Antriebe vorantreiben. Bereits heute kommen beim DRK sechs Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Demnach fahren künftig elf der insgesamt 40 DRK-Fahrzeuge mit einem E-Antrieb durch Mainz und Umgebung.

Gerade bei den aktuellen gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Herausforderungen, nimmt DRK-Präsident Michael Ebling die Förderung gerne an. „Wir sind froh, dass unsere Bemühungen, den DRK-Kreisverband Mainz-Bingen zukunftsfähig für die Bürgerinnen und Bürger weiterzuentwickeln, bundesweite Zustimmung findet. Gerade bei unseren mobilen Dienstleistungen, wie die Ambulante Pflege oder der Menüservice, werden immer wieder kurze Distanzen zurückgelegt, hier macht der Einsatz von Elektrofahrzeuge für uns absolut Sinn“, erklärt Ebling.

Der DRK-Kreisverband Mainz-Bingen ist eine der ersten Organisationen, die eine Förderung aus dem Programm „Sozial & Mobil“ des Bundesministeriums erhalten. Das Flottenaustauschprogramm war im November 2020 gestartet. Soziale Einrichtungen, die ihren Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umstellen wollen, können bis Ende 2022 eine Förderung beantragen, insgesamt stehen 200 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

Weiterführende Informationen

Beim DRK-Kreisverband Mainz-Bingen sind über 200 hauptamtliche Mitarbeitende, 600 ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen in Katastrophenschutz und Sozialer Arbeit und über 200 Jugendrotkreuzler/-innen tätig. Die Aufgabenschwerpunkte liegen in der Erste-Hilfe-Ausbildung, soziale Dienstleistungen für ältere Menschen wie HausNotruf, MenüService, ambulante und stationäre Pflege sowie dem Katastrophenschutz

Freie Wähler könnten es in den rheinland-pfälzischen Landtag schaffen

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Pressefoto Joachim Streit
Pressefoto Joachim Streit

Eine Infratest-Umfrage hat die Wahl in Rheinland-Pfalz plötzlich spannend gemacht. Demnach stehen die Freien Wähler (FWG) bei 5 Prozent und könnten am Sonntag den Einzug in den Landtag schaffen. Der SWR hat reagiert und Spitzenkandidat Joachim Streit in die Elefantenrunde eingeladen, die an diesem Donnerstag steigt.

Ob man die Freien Wähler bisher auf dem Schirm hat, hängt stark davon ab, wo man wohnt. In der Stadt Mainz haben sie nie eine entscheidende Rolle gespielt, doch fährt man über den Lerchenberg in die Gemeinde Nieder-Olm, sieht die Welt schon anders aus. Dort sitzen die Freien Wähler in unterschiedlichen Räten, haben verschiedene Positionen inne. Unter anderem ist ihr Mitglied Erwin Malkmus Dritter Beigeordneter im Landkreis Mainz-Bingen.

Graswurzelbewegung

Die Grundidee der Freien Wähler: Anders als die großen Parteien brechen sie die bundespolitischen Themen nicht runter auf ihre Kommune und schauen, wie sich diese dort umsetzen lassen. Die Freien Wähler orientieren sich an dem, was vor Ort passiert und tragen es nach oben. Das hat ihnen bei vielen Kommunalwahlen schon beeindruckende Ergebnisse beschert. Doch den nächsten Schritt auf die Landesebene schaffen sie eher selten.

In Bayern sind die Freien Wähler Teil der Landesregierung. Doch in Rheinland-Pfalz sind sie immer deutlich an der fünf Prozent Hürde gescheitert. Bisher. Infratest sieht sie jetzt bei fünf Prozent, die Forschungsgruppe Wahlen attestiert ihnen im ZDF-Politbarometer 4,6 Prozent.

Das hat auch den SWR umdenken lassen. Landessenderchefin Simone Schelberg hat Spitzenkandidat Joachim Streit angeschrieben. Zum Beginn des Wahlkampfs habe der SWR keine Chance gesehen, dass die Freien Wähler in den Landtag einziehen könnten. Deswegen seien sie auch nicht zum Kandidatenduell, das am Donnerstag stattfindet, eingeladen worden.

Das hat sich jetzt geändert: „Es scheint sich alles in allem in den letzten Wochen eine Dynamik entwickelt zu haben, die unser journalistisches Interesse an einer Einbeziehung Ihrer Person in die Sendung Die Wahl im SWR – die Spitzenrunde… geweckt hat“, heißt es in dem Schreiben, das Streit auf seinem Facebook-Account veröffentlicht hat. Kurz gesagt: Die Freien Wähler sind am Donnerstag dabei.

Woher kommt der Zuwachs?

Wobei sich eine Frage stellt: Wie lässt sich das steigende Interesse an den Freien Wähler erklären. Ein politischer Beobachter sieht die CDU daran beteiligt: „Die CDU hat mir ihrem Wahlkampf die Freien Wähler selbst stark gemacht.“ Dadurch seien kommunale Themen groß geworden, davon würden logischerweise die Freien Wähler profitieren.

Ein anderer Beobachter sieht die Krise der CDU im Bund als Ursache für den Zuwachs der Freien Wähler. Masken-Skandal, verpatzter Einkauf von Impfstoffen oder nur langsam ausgezahlte Wirtschaftshilfen – das alles führt dazu, dass die Union bundesweit in den Umfragen verliert. Laut Politbarometer ging die CDU sowohl in Rheinland-Pfalz als auch in Baden-Württemberg seit Februar jeweils um vier Prozentpunkte zurück.

Die Freien Wähler politisch zu verorten, ist nicht einfach. Sie sind eine Graswurzelbewegung. Das heißt aber auch, dass in der FWG stärker als in anderen Parteien viele unterschiedliche Stimmen vorkommen. Doch es lässt sich eine Grundtendenz feststellen.

Gute Resonanz bei Wirten

Der Deutschlandfunk hat in einem Beitrag die Nähe der Freien Wähler zur Gastronomie aufgezeigt. Wirte und Hoteliers sind über den mehr als vier Monate dauernden Lockdown und die zaghaften Perspektiven, die ihnen die Regierungen lassen, naturgemäß verärgert. Auch umständlich zu beantragende Wirtschaftshilfen, die dann nur zögerlich ausgezahlt werden, treffen sie direkt.

„Geschäfte öffnen“ ist denn auch ein Beitrag auf ihrer eigenen Startseite überschrieben. Andere Beiträge handeln von der Stärkung der Landwirtschaft oder der mittelständischen Wirtschaft. Drei der ersten vier Kapitel im Wahlprogramm widmen sich den Themen Finanzen, Wirtschaft und Landwirtschaft.

Das dritte Kapitel ist dem Umweltschutz gewidmet. Es enthält Forderungen wie den Erhalt der Artenvielfalt oder einen geringeren Flächenverbrauch. Aber auch den Wunsch, dass der Staat den Verzehr von Wildfleisch fördere. Insgesamt lässt sich eine Tendenz ablesen: Die Freien Wähler richten sich an eine eher konservative und pragmatische Wählerschaft.


Der SWR zeigt die Spitzenrunde ab Donnerstag, 11. März, ab 20.15 Uhr.

Fußballbundestrainer Jogi Löw hört nach der Europameisterschaft 2021 vorzeitig auf

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Joachim Löw wird seine Tätigkeit als Bundestrainer nach der Europameisterschaft im Sommer 2021 beenden. Der Bundestrainer bat darum, seinen ursprünglich bis zur WM 2022 laufenden Vertrag unmittelbar mit Abschluss des EM-Turniers zu beenden. Dem stimmte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zu.


Fast 17 Jahre als Bundestrainer

„Ich gehe diesen Schritt ganz bewusst, voller Stolz und mit riesiger Dankbarkeit, gleichzeitig aber weiterhin mit einer ungebrochen großen Motivation, was das bevorstehende EM-Turnier angeht“, sagt Joachim Löw. „Stolz, weil es für mich etwas ganz Besonderes und eine Ehre ist, mich für mein Land zu engagieren. Und weil ich insgesamt fast 17 Jahre mit den besten Fußballern des Landes arbeiten und sie in ihrer Entwicklung begleiten durfte. Mit ihnen verbinden mich große Triumphe und schmerzliche Niederlagen, vor allem aber viele wunderbare und magische Momente – nicht nur der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Dankbar bin und bleibe ich gegenüber dem DFB, der mir und der Mannschaft immer ein optimales Arbeitsumfeld bereitet hat.“

Der 61 Jahre alte Bundestrainer, der die Nationalmannschaft ab Sommer 2004 zunächst als Assistent an der Seite von Jürgen Klinsmann betreute und seit 1. August 2006 ihr Chefcoach ist, betont: „Für die bevorstehende Europameisterschaft verspüre ich weiterhin den unbedingten Willen sowie große Energie und Ehrgeiz. Ich werde mein Bestes geben, unseren Fans bei diesem Turnier große Freude zu bereiten und erfolgreich zu sein. Ich weiß auch, dass dies für die gesamte Mannschaft gilt.“

Keller: „Jogi ist einer der größten Trainer im Weltfußball“

DFB-Präsident Fritz Keller sagt: „Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Joachim Löw. Der DFB weiß, was er an Jogi hat, er ist einer der größten Trainer im Weltfußball. Jogi Löw hat den deutschen Fußball wie kaum ein anderer über Jahre hinweg geprägt und international zu höchstem Ansehen verholfen. Nicht nur aufgrund seiner sportlichen Errungenschaften, sondern auch wegen seiner Empathie und Menschlichkeit. Dass er uns frühzeitig über seine Entscheidung informiert hat, ist hoch anständig. Er lässt uns als DFB somit die nötige Zeit, mit Ruhe und Augenmaß seinen Nachfolger zu benennen.“

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und DFB-Akademie, erklärt: „Joachim Löw und ich haben fast 17 Jahre lang eng zusammengearbeitet. Wir durften gemeinsam so viel erleben und auch zusammen durchstehen. Es ist schon ein besonderes Verhältnis, das vor allem von absolutem Vertrauen geprägt ist.

Unter Jogi stand die Nationalmannschaft wieder für Spielfreude und attraktiven Offensivfußball, diese Mannschaft und ihre Spieler haben sich unglaublich mit ihm entwickelt. Ich bedauere, dass sich nach der EURO unsere Wege beruflich voneinander trennen. Persönlich werden wir verbunden bleiben. Daran aber denke ich im Moment nicht, zumal ich weiß, dass Jogis volle Konzentration und Energie in den nächsten Wochen und Monaten einzig und allein der Vorbereitung auf die Europameisterschaft gelten. Uns verbindet im Sommer weiterhin ein großes gemeinsames Ziel.“

Die Feuerwehr Frankfurt bekommt eine der modernsten Leitstellen Deutschlands

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„Feuerwehr und Rettungsdienst Frankfurt“, meldet sich der Disponent und huscht während er noch die Einzelheiten des Notrufs entgegennimmt, beeindruckend schnell durch schier unzählige Fenster mit Tabellen und gibt parallel einsatzrelevante Information in verschiedene Masken ein. Es geht um Minuten, wenn nicht gar Sekunden. Menschen in Lebensgefahr retten ist immer ein gemeinsamer Kampf gegen die Zeit. Hier beginnt er.


Oft mehrere Einsätze gleichzeitig

Es gilt, den Rettungswagen zum Verkehrsunfall zu schicken, der am nächsten dran ist. Wenn dieser nicht an seinem Wachstandort ist, muss der Disponent erst per Funk den genauen Aufenthaltsort herausfinden. Der Disponent buchstabiert dann Straßennamen und Hausnummer durch. Oft bearbeiten die Disponenten mehrere Einsätze gleichzeitig. Bei Großschadenslagen, zum Beispiel nach Sommerunwettern, die deutlich mehr Notruf-Entgegennahmen nötig machen, wird es in jeder Hinsicht eng.

Rund 1000 Notrufe täglich

Rund 1000 Notrufe gehen täglich in der Frankfurter Zentralen Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst ein. Sechs bis sieben Disponenten, so nennen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier, nehmen diese im Regelbetrieb entgegen. Platz ist für maximal zwölf an den Disponenten-Tischen, die mit Telefonhörern aus Bakelit und vier doch sehr kleinen Bildschirmen einen gewissen Charme haben, aber den gestiegenen Anforderungen bald nicht mehr gerecht werden.

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Das neue Einsatzleitsystem, das Berlin und Köln bereits nutzen, basiert auf einer Kartendarstelllung
Copyright: Feuerwehr Frankfurt, Foto: Salomé Rössler

Neues Einsatzleitsystem

Zentraler Baustein der Modernisierung der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt ist ein neues Einsatzleitsystem, also die Technologie im Hintergrund, die eine maximal effiziente Notrufannahme, Alarmierung, Disposition und Information der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst möglich macht. Baulich sollen verbesserte Akustik und Lichtsteuerung außerdem die Arbeitsbedingungen in dem oft belastenden Job optimieren.

Interaktiver Stadtplan

Das neue Einsatzleitsystem, das die Leitstelle in Zukunft einsetzt, heißt IGNIS-Plus. Es soll das Einsatzgeschehen ab Eingang des Notrufs noch deutlich effizienter machen. Ein entscheidender Punkt sind dabei die Schnittstellen zu anderen feuerwehrspezifischen IT-Anwendungen und Datenbanken. Der Disponent arbeitet den Einsatz dabei aus einem interaktiven Stadtplan heraus ab und hat dort alle Daten zum Einsatz parat. Die deutlich bedienfreundlichere Software reduziert Hürden und Stress für die Leitstellen-Mitarbeiter.

Alles, was die Arbeit erleichtert, ist gut

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Technologie im Wandel. Eine Karte – allerdings an der Wand – gab es auch schon 1964 in der Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt
Copyright Feuerwehr Frankfurt

„Der Job, den meine Kolleginnen und Kollegen hier machen ist mental extrem fordernd. Sie müssen hoch konzentriert sein, bei oft belastenden Vorfällen. Der Zeitdruck ist immer enorm“, erklärt Florian Ritter, der die derzeit laufenden Schulungen am neuen System koordiniert: „Alles, was die Arbeit erleichtert, ist gut. Ein intuitiv zu bedienendes zentrales Arbeitswerkzeug, bessere Bildschirme, das macht einen großen Unterschied. Am Ende kommt das auch den Menschen in Not zugute.“

Geo-referenzierte Alarmierung

Die sogenannte geo-referenzierte Alarmierung, die perspektivisch geplant ist, bedeutet: Das Fahrzeug, das am schnellsten vor Ort sein kann, wird anhand seiner GPS-Daten lokalisiert und dem Disponenten automatisch vorgeschlagen. Zudem soll in absehbarer Zukunft auch die Versorgung von Führungskräften vor Ort mit einsatzrelevanten Informationen verbessert werden. Das neue Einsatzleitsystem kann potentiell auf Wissensdatenbanken zugreifen und Informationen mobil – etwa auf Tablets – zur Verfügung stellen.

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Die MitarbeiterInnen der Leitstelle werden in den kommenden Monaten intensiv geschult bis sie das neue Einsatzleitsystem blind beherrschen. Copyright Feurewehr Frankfurt, Foto: Salomé Rössler

Unzählige Sonderobjekte in der Stadt

Der Sicherheits- und Wirtschaftsdezernent der Stadt, Markus Frank, ist von den neuen technologischen Möglichkeiten überzeugt: „Nicht nur die Zahl der Einsätze steigt in einer wachsenden Stadt. Die Einsätze und Gefahrenszenarien sind heute vielfältiger und komplexer, in Frankfurt am Main sogar vielleicht mehr als in anderen großen Städten – durch das hohe Pendleraufkommen und als zentraler Verkehrsknotenpunkt in Deutschland. Außerdem haben hier unzählige Sonderobjekte – die Wohnhochhäuser und Verkehrstunnelanlagen nur als Beispiele.“

Einsatzgeschehen deutlich effizienter

Markus Duckheim leitet das IT-Projekt IGNIS-Plus bei der Feuerwehr Frankfurt. „Die Digitalisierung macht heute ohne Frage Dinge möglich, die das Einsatzgeschehen noch deutlich effizienter machen können. Feuerwehrleute, gerade die Disponenten und die Führungskräfte im Einsatz kennen sich gut in der Stadt aus. Aber jedes Gebäude kennen kann niemand. Man kann sich vorstellen, dass hier digitale Unterstützung viel ausmachen kann.“

Platz für 20 Disponenten

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Die jetzige Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt in Betrieb
Copyright: Feuerwehr Frankfurt
Foto: Salomé Rössler

Während erste Schulungen des Leitstellenpersonals am neuen Einsatzleitsystems beginnen, laufen parallel bauliche Maßnahmen, eine dringend notwendige, deutliche Personalaufstockung ist vorgesehen. Nach der Umgestaltung des Großraumbüros gibt es künftig Platz für 20 Disponenten. Die neue Arbeitsumgebung wird durch die zur Feuerwehr Frankfurt gehörende Baugesellschaft BKRZ GmbH nach ergonomischen Gesichtspunkten des 24-Stunden-Betriebs gestaltet: Die akustischen Eigenschaften aller Oberflächen, Lichtsteuerung, Luft- und Temperaturregulierung sollen optimal sein. Es geht darum, die Konzentrationsfähigkeit der Disponenten auch während der Nachtschichten optimal zu erhalten.

Modernste Leitstelle Deutschlands

„Wir legen hier gerade den Grundstein für eine der modernsten Leitstellen Deutschlands für eine noch bessere Notfallversorgung in Frankfurt am Main“, ist Markus Frank stolz. „Unsere Frankfurterinnen und Frankfurter und ihre Gäste und die hier ansässigen Unternehmen können sich auf eine hervorragend aufgestellte Feuerwehr und einen professionellen Rettungsdienst verlassen.“

Übungen für alle denkbaren Einsätze

Allerdings wird es noch einige Monate dauern, bis das neue Einsatzleitsystem IGNIS-Plus alle Anforderungen für Frankfurt am Main erfüllt und die Schnittstellen angebunden sind. Die Disponenten werden außerdem nicht nur einmal, sondern mehrfach und mit Übungen für alle denkbaren Einsätze geschult. Am Tag X, wenn auf das neue System umgeschaltet wird, muss alles sitzen. Denn eines ändert sich nicht: Mit Eingang des Notrufs beginnt hier der Wettlauf gegen die Zeit.

Bauernbrücke Ginsheim | Die Stadt handelte erst unter dem Druck der Medien

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Die Sperrung der Bauernbrücke im Stadtteil Ginsheim sorgt aktuell für die Aufsehen und Diskussionen. BYC-News sprach mit Hubert Hübner darüber. Er ist Landwirt in Ginsheim und besitzt auf der Insel Neuau Ackerfläche, die er wegen der Sperrung der Brücke nun nicht mehr bestellen kann.


Das Problem besteht seit 2012

„Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg hat die Brücke im Jahr 2012 durch Schilder für die Überfahrt gesperrt. Wir von der Landwirtschaft sind trotzdem drüber gefahren, weil wir ja unsere Felder bestellen mussten. Im letzten Jahr hat die Stadt die Brücke dann mit einem Findling gesperrt. Weil dieser immer wieder weg geräumt wurde, hat man den Findling irgendwann mit Dübeln befestigt. Trotzdem wurde der Findling wieder weg geräumt sodass die Brücke schließlich mit einem Betonpfeiler gesperrt wurde“, erklärt Hübner.

Dadurch hat die auf der Insel lebende Familie Ittner das Problem, dass sie nicht mehr mit dem Auto zu ihrem Haus kommen, sie keine Handwerker bestellen können und auch Rettungsfahrzeuge im Ernstfall nicht zum Haus kommen. Auch die vier Landwirte, die dort normalerweise Ackerflächen bestellen, kommen mit den landwirtschaftlichen Maschinen nicht mehr zu ihren Feldern. Zu ihnen gehört auch Herr Hübner. „Das sind 14 Hektar Feld und nochmal 14 Hektar Streuobstwiese, die aktuell nicht bewirtschaftet werden können und daher auch nichts mehr Wert sind. Wir sprechen hier von Verlusten für die Landwirte im 4- oder sogar 5-stelligen Bereich“, erklärt der Landwirt.

Stadtverwaltung handelt erst unter dem Druck der Medien

Man hätte bereits im Jahr 2012 eine Belastungsprobe bei der Brücke durchführen zu können. Die Stadtverwaltung hat trotz zahlreicher Gespräche mit den Betroffenen jahrelang nicht gehandelt und das Messverfahren nicht beantragt. „Erst unter dem Druck der aktuellen Medienberichte hat der Bürgermeister, Thies Puttnins-von Trotha, dieses Messverfahren jetzt endlich beantragt. Das hätte schon vor acht Jahren passieren können“, so Hübner. Der Bürgermeister habe im diesem Zuge versprochen, dass die Familie Ittner zwischen März und April wieder über die Brücke fahren kann, sagt der Landwirt. Voraussetzung sei natürlich, dass das Messverfahren eine entsprechende Traglast der Brücke bestätigt. Die Freigabe der Brücke für eine bestimmte Traglast wäre dann zumindest eine Übergangslösung für Familie Ittner.

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Eine mögliche Lösung wurde von den Stadtverordneten abgelehnt

„Es hätte eine Lösung geben können. Die Deichverwaltung vom Landratsamt hat angeboten, eine Überfahrt über das Sperrtor, das zeitweise mal geöffnet war, zu sanieren und auf 4,50 Meter zu verbreitern. Die Landwirte hätten den Weg dann nutzen können. Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg hat dafür auch ein Stück Fläche angekauft und geschottert. Die ganze Aktion wurde dann allerdings von den Stadtverordneten abgelehnt mit der Begründung, die rund 135.000 Euro, mit der die Stadt sich hätte beteiligen müssen, seien zu teuer. Das ist natürlich sehr ärgerlich. Ich glaube nicht, dass den Stadtverordneten damals bewusst war, dass die Alternative eine neue Brücke für rund 540.000 Euro ist“, erklärt Hübner weiter.

Das Klageverfahren läuft seit 2017

Bereits seit 2012 hatten die Betroffenen versucht, mit der Stadt Gespräche zu führen und eine Lösung zu finden. Im Jahr 2017, als es nach fünf Jahren noch immer keine Einigung gab, hat Hubert Hübner dann entschieden, gegen die Stadt zu klagen. Ziel ist es, dass die Landwirte in irgendeiner Form wieder mit den landwirtschaftlichen Maschinen zu den Feldern kommen, um diese zu bewirtschaften. Das Klageverfahren läuft aktuell noch, erklärt der Landwirt: „Die Akteneinsicht haben wir erst vor Kurzem erhalten“

„Die Eigentumsverhältnisse der Brücke sind noch nicht ganz geklärt. Aber natürlich ist es so, dass die Stadt, damals noch Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg die Brücke jahrelang instand gehalten hat. Im Jahr 1974 hat die Gemeinde die Brücke fast komplett neu gebaut, mit Ausnahme von den Stützen. Da wurde viel Geld in die Erhaltung der Brück investiert. Jetzt zu sagen, dass die Brücke nicht der Stadt gehört, das verstehe ich nicht“, sagt Hübner.


05. März: Ginsheim: Überganglösung für die Bauernbrücke zur Insel Neuau

06. März: CDU “Sinneswandel der Freien Wähler so kurz vor der Kommunalwahl”

07. März: Stellungnahme der Freien Wähler Ginsheim-Gustavsburg

09. März: Bauernbrücke Ginsheim | Die Stadt handelte erst unter dem Druck der Medien

Öffentlichkeitsfahndung nach Orhan Ünal aus dem Rhein-Main-Gebiet

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Nachrichten Wiesbaden | Die Staatsanwaltschaft und die Steuerfahndung in Darmstadt suchen mit Unterstützung des Bundeskriminalamtes nach dem 41 Jahre alten türkischen Staatsbürger Orhan Ünal aus Frankfurt.


Verdacht der Steuerhinterziehung im Millionenbereich

Ünal wird vorgeworfen, in den Jahren 2015 bis 2019 als Kopf einer im Rhein-Main-Gebiet agierenden Bande sogenannte Servicegesellschaften gegründet zu haben. Er soll die tatsächliche Verfügungsmacht über die Geschäfte sowie die Bankkonten der Servicegesellschaften gehabt haben. Orhan Ünal ist dringend verdächtig, mit Hilfe dieser Gesellschaften über 4.500 Scheinrechnungen mit einem Volumen von über 45 Millionen Euro an Kunden verkauft und die in den Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt nicht erklärt zu haben. Bereits im Dezember 2020 wurden drei Bandenmitglieder vom Landgericht Darmstadt zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt.

Aktuell befindet sich der Gesuchte auf der Flucht. Aufgrund der derzeitigen Ermittlungsergebnisse wird vermutet, dass sich Orhan Ünal wahrscheinlich bereits im Ausland aufhält.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Bundeskriminalamt fragen: Können Sie Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort des Gesuchten geben? Diese werden in begründeten Fällen vertraulich behandelt. Personen, die etwas zum Aufenthaltsort des Gesuchten sagen können, melden sich bitte beim Bundeskriminalamt Wiesbaden unter der Rufnummer 0611 – 5515 666 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

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Orhan ÜNAL (Aufnahmedatum: 2018) | Quelle: BKA

Wirtschaftsministerium begründet, warum der Staat 220 Millionen Euro an Zeitungen gibt

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Das Bundesministerium für Wirtschaft hat geantwortet. Zugegeben. Das hört sich jetzt noch nicht nach einer Nachricht an. Doch in Sachen digitale Medien ist es für die Bundesregierung ein Fortschritt. In der Antwort erklärt das Ministerium, warum der Staat die „digitale Transformation“ unterstützt, indem er rund 60 Millionen Euro an Anzeigenblätter gibt – digitale Medien bei der Unterstützung aber außen vor lässt.

Die finanzielle Unterstützung von Medien hatten sich Union und SPD schon im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt. In einem ersten Schritt gab es 40 Millionen Euro für Zeitungen. Mit dem Geld sollten erhöhte Kosten fürs Austragen ausgeglichen werden, die der Mindestlohn verursacht hatte. Entsprechend war das Thema beim Arbeitsministerium von Hubertus Heil (SPD) angesiedelt.

Boostyourcity hat seinerzeit beim Arbeitsministerium angefragt, ob die Berichterstattung anderer Medien zu dem Thema korrekt sei und wie das Ministerium die Zahlungen begründe. Über die Antwort haben wir nicht berichtet. Denn sie kam nicht. Ob die Regierung digitale Medien nicht auf dem Schirm hat? Ob wir die Anfrage per Fax hätten stellen müssen? Das bleibt unklar.

Staatsgeld für Facebook-Werbung

Immerhin. Das Wirtschaftsministerium unter der Leitung von Peter Altmaier (CDU) antwortet und erklärt, warum Papier-Medien 220 Millionen Euro staatliches Geld erhalten: „Bei dem geplanten Programm geht es um die Förderung der digitalen Transformation des Verlagswesens zur Förderung des Absatzes und der Verbreitung von Abonnementzeitungen, -zeitschriften und Anzeigenblättern (mit einem redaktionellen Anteil von mindestens 30%), die in Deutschland physisch zugestellt werden.“

Die Förderung sei als „nicht rückzahlbarer Zuschuss für künftige Investitionen in die digitale Transformation“ gedacht. Wie von uns berichtet können Zeitungen davon digitale Anzeigen kaufen. Kurz gesagt: Der Staat fördert direkt Zeitungen – und indirekt Facebook. Auch Investitionen in Technologien zur Verbreitung der Inhalte oder Investitionen in die „digitale Markterschließung“ bezuschusst der Staat. Wobei die Zeitungen mindestens 55 Prozent der Kosten übernehmen müssen.

Staatsgeld für Werbeblätter

Die Frage, wie das Geld konkret verteilt werden soll, sei zusammen mit den Kultusministern der Länder und im Gespräch mit Interessenvertretern erörtert worden. Ein entsprechendes Konzept liege zur Freigabe bei der EU-Kommission. Das Ministerium will darüber berichten, wenn die EU das Konzept freigegeben hat.

Ein Kriterium steht schon mal fest: Anzeigenblätter müssen mindestens einen redaktionellen Anteil von 30 Prozent erreichen. Anders ausgedrückt: Anzeigenblätter, die zu mehr als der Hälfte aus Anzeigen und gekauften Texten bestehen, können ebenfalls staatliche Zuschüsse erhalten.

Eine Frage lässt das Ministerium unerwähnt und unbeantwortet. BYC-News wollte wissen: „Welche Förderungen für digitale Medien plant Ihr Haus?“ BYC-News hat die Frage erneut eingereicht. Fortsetzung folgt.

Kommentar

RKI meldet neuen Höchststand an FSME-Fällen durch Zeckenbisse

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Im Jahr 2020 gab es in Deutschland so viele Frühsommer-Meningoenzephalitis-Fälle (FSME) wie nie zuvor seit Einführung der Meldepflicht im Jahr 2001. Mit 704 FSME-Fällen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen neuen Höchststand.


Fünf neue Risikogebiete

Das RKI wies zudem fünf neue FSME-Risikogebiete aus: Landkreis Weimarer Land, Landkreis Fulda, Landkreis Dillingen an der Donau, Landkreis Mittelsachsen sowie Stadtkreis Dessau-Roßlau gehören nun zu den insgesamt 169 Risikogebieten in Deutschland. In Rheinland-Pfalz gilt der Landkreis Birkenfeld seit einigen Jahren als Risikogebiet

FSME ist eine Erkrankung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems. Sie ist nicht mit Medikamenten heilbar, kann neurologische Langzeitschäden verursachen und in schweren Fällen sogar tödlich verlaufen. Daher ist die richtige Vorsorge – zum Beispiel durch Impfen – wichtig.

Zecken nicht nur im Wald

Was viele nicht wissen: Zecken gibt es nicht nur auf dem Land oder im Wald, sondern auch im Stadtpark oder im heimischen Garten. Infizierte Zecken können das Virus in ganz Deutschland übertragen. In den sogenannten FSME-Risikogebieten besteht jedoch ein höheres Risiko, durch einen Zeckenstich mit dem Virus angesteckt zu werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder dorthin reisen, sich gegen FSME impfen zu lassen.

Jetzt noch für die aktuelle Zeckensaison impfen

Zeckenexperte Prof. (a. D.) Dr. Jochen Süss betont: „Wer einen Impfschutz gegen FSME benötigt, sollte jetzt zum Arzt gehen, sich beraten und impfen lassen.“ Denn die COVID-19-Impfung könnte der breiten Bevölkerung im zweiten Halbjahr zur Verfügung stehen. Die STIKO empfiehlt, zwei Wochen vor und nach einer COVID-19-Teilimpfung keine anderen Impfungen durchzuführen.

Zeckenimpfung vor Covid-19-Impfung

Das bedeutet: Vorsorgeimpfungen, wie die FSME-Impfung, sollten daher möglichst zeitnah erfolgen, damit der Impfschutz aufgebaut ist, bevor die COVID-19-Impfung ansteht. Um gar nicht erst von einer Zecke gestochen zu werden, rät Süss zum Tragen von heller, langer Kleidung und geschlossenem Schuhwerk, das Einsprühen mit Anti-Zeckenspray sowie das gründliche Absuchen des Körpers nach jedem Aufenthalt im Grünen.

Nicht jeder Zeckenstich führt zu einer Infektion, aber bei etwa jedem dritten Infizierten treten Krankheitserscheinungen auf, zunächst Fieber und grippeähnliche Symptome. Nach einem fieberfreien Intervall von ein bis drei Wochen folgt bei etwa zehn Prozent der Infizierten eine zweite Krankheitsphase mit erneutem Fieberanstieg.

In dieser Phase können Entzündungen des Gehirns, der Hirnhäute sowie der Nervenbahnen und -wurzeln auftreten. Gegen das FSME-Virus gibt es eine wirksame Impfung. Eine spezifische antivirale Therapie gibt es dagegen nicht, bei Erkrankten können nur die Symptome behandelt werden.

Verstärkt US-Kampfhubschrauber über Mainz und Rheinhessen

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Bis zum 19. März werden immer wieder Hubschrauber der amerikanischen Streitkräfte das Gebiet über Mainz, Rheinhessen und Bad Kreuznach überfliegen.


Flüge zu Trainingsgeländen

Nach Auskunft der US-Army kommen die Hubschrauber aus dem französischen Dünkirchen nahe der belgischen Grenze. Rund 60 Hubschrauber fliegen zu unterschiedlichen Trainingsgeländen in Deutschland, Polen und Lettland.

Die Flugbewegungen werden ausschließlich tagsüber stattfinden. Wie die US-Amerikaner weiter mitteilten, könne es auch zu größeren Flugformationen über der Stadt Mainz sowie den Landkreisen Mainz-Bingen und Bad Kreuznach kommen.