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Parkplatzstreit in Mainz eskalierte – Mann schlägt mit Eisenrohr zu

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Polizeieinsatz in Mainz
Polizei Mainz

Nachrichten Mainz – Dass der 43-Jährige am gestrigen Donnerstagmorgen (11.03.2021) in der Mainzer Innenstadt nahe eines Altenwohnheimes einen Parkplatz dazu nutzte, um eine weitere Person abzuholen passte einem 53-jährigen Anwohner nicht, so dass ein Streit letztendlich eskalierte.


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Nach Streitgespräch – Schläge mit Eisenrohr

Gegen 07:12 Uhr fuhr der 43-Jährige mit seinem Fahrzeug auf einen Parkplatz in der Hinteren Christophgasse, um dort auf einen Mitfahrer zu warten. Ein 53-jähriger Anwohner eines Mehrfamilienhauses, zu dem der Parkplatz gehört, ging direkt auf den PKW-Fahrer zu und verwickelte ihn in ein Streitgespräch.

Im Verlauf des Streits nahm der 53-Jährige ein Eisenrohr und schlägt mit diesem mehrfach in Richtung des 43-Jährigen. Hierbei wird dieser von dem Rohr getroffen und leicht verletzt.

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53-Jährigen erwartet Strafverfahren

Nach seiner Attacke flüchtete der 53-Jährige, konnte jedoch im Ramen weitere Ermittlungen identifiziert werden. Die Polizeibeamten vom Mainzer Altstadtrevier haben die Ermittlungen aufgenommen. Der 53-Jährige muss sich nun wegen Gefährlicher Körperverletzung verantworten.

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Archäologische Funde unterschlagen | Kriminalpolizei ermittelt

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Nachrichten Trebur | Einen Metalldetektor und einen Spaten. Mehr brauchten zwei Männer im Alter von 46 und 50 Jahren aus dem Kreis Groß-Gerau und dem Kreis Mainz-Bingen nicht, um auf einem Feld in Trebur nach archäologischen Bodenschätzen zu suchen.  Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Zentralkommissariat des Polizeipräsidiums Südhessen gegen die beiden.


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Bei der Wohnungsdurchsuchung wurde einiges an Beweismaterial gefunden

Schon seit April 2020 sollen die beiden Sondengänger mehrfach in der Nähe des Modellflugplatzes mit Hilfe eines Metalldetektors und Spaten Ausgrabungen getätigt haben. Die dafür erforderliche Erlaubnis des Landesamtes für Denkmalpflege hatten die beiden Männer allerdings nicht. Zudem sollen sie die gefundenen „Schätze“ dann auch noch unterschlagen haben. Bei ihren Ausgrabungen sollen Zeugen die Sondengänger teilweise beobachtet haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt durchsuchten Polizeibeamte an diesem Donnerstag (11. März 2021) die Wohnungen der beiden Männer. Dabei fanden sie zahlreiche Münzen, alte Werkzeuge und Metallstücke jeglicher Art. Die Polizei stellte das Beweismaterial sicher. Die Ermittlungen in der Angelegenheit dauern weiterhin an.

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Hinweis der Polizei:

Die Polizei macht in diesem Zusammenhang auf Folgendes aufmerksam: Die Schatzsuche mit Metalldetektoren hat in den vergangenen Jahren an Intensität zugenommen. Die Ausgrabungen werden häufig ohne die dafür erforderliche denkmalrechtliche Genehmigung durchgeführt.

Erkundigen, ob man an bestimmten Orte suchen darf oder nicht, kann man sich bei den jeweils örtlich zuständigen Denkmalschutzbehörden. Aufgefundene „Schätze“, wie beispielsweise Waffen, Werkzeuge, Schmuck und Münzen aber auch Dinge des alltäglichen Lebens müssen nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz umgehend gemeldet werden.

Archäologische funde unterschlagen | kriminalpolizei ermittelt
Die Polizei stellte unter anderem zahlreiche Münzen sicher. | Foto: Polizei

 

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Fahrbahnsperrung am Recyclinghof Mainz-Süd in Hechtsheim

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Nachrichten Mainz – Noch bis voraussichtlich zum 30.04.2021 wird die südliche Fahrspur sowie der dazugehörige Gehweg der Emy-Roeder-Straße in Fahrtrichtung Hechtsheimer Straße in Höhe des „Recyclinghof Mainz-Süd“ in Mainz-Hechtsheim gesperrt sein.


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Asphaltarbeiten zum Anschluss der Zufahrt

Grund hierfür sind Asphaltarbeiten zum Anschluss der Zufahrt des Recyclinghofs an die Emy-Roeder-Straße im Auftrag der Entsorgungsbetriebe der Stadt Mainz.

Der Verkehr in Fahrtrichtung Hechtsheimer Straße wird über die parallel verlaufenden Abbiegerspuren geführt. Der Verkehr aus Richtung Hechtsheimer Straße in Fahrtrichtung Geschwister-Scholl-Straße fährt unverändert auf der nördlichen Fahrspur. Fußgänger/innen werden an den beiden vorhandenen Fußgängersignalanlagen über den parallel verlaufenden nördlichen Gehweg geführt.

Der Radverkehr fährt unverändert auf dem nördlichen gemeinsamen Beidrichtungs-Geh-/Radweg.

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Ein Schwerverletzter nach Massenkarambolage auf der A66 bei Frankfurt

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Frankfurt | Zu einer Massenkarambolage mit insgesamt neun Fahrzeugen kam es am gestrigen Mittwochnachmittag (11.03.2021) auf der A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden. Mindestens ein Mensch wurde dabei schwer verletzt.


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Insgesamt neun Fahrzeuge zusammen gestoßen

Zunächst kam es gegen 16:20 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Eschborn/Frankfurt-Höchst zu einem Zusammenstoß zwischen drei Fahrzeugen. Im weiteren Verlauf folgten dann noch zwei weitere Auffahrunfälle mit ebenfalls jeweils drei Fahrzeugen.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte die Kombination zwischen tiefstehender Sonne und nasser Fahrbahn ursächlich für die Massenkarambolage gewesen sein.

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Rettungshubschrauber im Einsatz

Bei den Kollisionen wurden drei Menschen leicht und einer schwer verletzt. Alle vier wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Während der Unfallaufnahme und der Landung eines Rettungshubschraubers musste die Richtungsfahrbahn Wiesbaden für über eine Stunde voll gesperrt werden, so dass es zu kilometerlangen Staus kam. Erst gegen 17:40 Uhr konnte der Verkehr über zwei freie Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei rollen.

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Shuttle-Service am Impfzentrum in Groß-Gerau

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Nachrichten Groß-Gerau | Seit Anfang März gibt es einen zusätzlichen Service am Impfzentrum in Groß-Gerau. Menschen, die zu Fuß nicht mehr so mobil sind, können mit einem Shuttle vom Empfangsbereich bis zum eigentlichen Eingang und wieder zurück gefahren werden.


Der Shuttledienst kommt gut an

Am Steuer sitzt jeweils ein Mitarbeiter des mit dem Betrieb des Impfzentrums beauftragten Dienstleisters mfs. Die Idee für den Shuttledienst entstand in den Reihen der Impfzentrums-Leitung. Das noch recht neue Angebot kommt bereits jetzt so gut an, dass der Wagen ständig unterwegs ist und weniger mobilen Menschen den Weg zur Impfung erleichtert.

Möglich wurde der Transportdienst durch die Unterstützung von Möbel Heidenreich. Das Unternehmen stellt das Mobil kostenfrei zur Verfügung und möchte einfach etwas für die „gute Sache“ tun. Für den Geschäftsführer Marcus Heidenreich war es daher selbstverständlich, dass er das Impfzentrum bei dieser Aktion unterstützt.

Fensterscheibe einer Flüchtlingsunterkunft in Raunheim eingeworfen

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Zeugen Gesucht
Zeugen Gesucht

Nachrichten Raunheim | An diesem Donnerstagabend (11. März 2021) gegen 20:40 Uhr wurde eine Fensterscheibe in einer Flüchtlingsunterkunft in Raunheim eingeworfen. Eine Person wurde dadurch verletzt.


Mit einem Stein und einer Hantelscheibe geworfen

Ein bislang noch unbekannter Täter warf einen Stein und eine kleine Hantelscheibe gegen die Fensterscheibe im Hochparterre der Flüchtlingsunterkunft in der Kelsterbacher Straße. In dem Raum schlief zu diesem Zeitpunkt ein 29 Jahre alter Mann aus Afghanistan. Durch die Wurfgeschosse sowie die Glassplitter erlitt der Bewohner der Unterkunft Platz- und Schnittwunden im Gesicht. Der Mann wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Wie die Polizei mitteilt, liegen bislang noch keine Hinweise auf die Zeugen oder deren Motiv vor. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung aufgenommen. Zeugen melden sich bitte unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei der Polizei in Rüsselsheim.

Verzicht auf Steuer – Bundesregierung will Kleiderspenden erleichtern

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Textilspende
Textilspende

Wirtschaft. Textilhersteller und Modehändler können ihre Saisonwaren nach einem neuen Beschluss an gemeinnützige Organisationen oder Hilfsorganisationen spenden, ohne dafür die fällige Umsatzsteuer an das Finanzamt zahlen zu müssen.


Der Bund hat sich in der vergangenen Woche mit den Landesregierungen darauf verständigt, dass bei der Sachspende von Textilwaren aus der vergangenen Wintersaison keine Umsatzsteuer erhoben wird. Im Rahmen der Überbrückungshilfe III können Händler die Kosten für unverkäufliche Saisonware bei den Fixkosten geltend machen und so zu 90 % erstattet bekommen. Werden diese Waren für wohltätige Zwecke gespendet, können sie bei den Fixkosten zu 100 Prozent berücksichtigt werden, teilte ein Sprecher mit.

 

Gerd Schreiner: Christian Baldauf überzeugt in Elefantenrunde

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„Der heutige Abend zeigt erneut, dass sich Christian Baldauf nicht nur gegen Ministerpräsidentin Malu Dreyer behaupten kann. Er war allen Mitbewerberinnen und -bewerbern deutlich überlegen. Sympathisch und kompetent hat unser Spitzenkandidat in der Elefantenrunde gezeigt, dass er und die CDU Rheinland-Pfalz die besseren Ideen für unser Land haben“, so der Generalsekretär Gerd Schreiner im Anschluss an die Übertragung im SWR-Fernsehen.

Wir berichteten: Spitzenrunde: Stark verbesserter Christian Baldauf und eine spannende Diskussion zur Corona-Politik


 

Sturmtief „Klaus“ hält Feuerwehr Mainz auf Trapp

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Nachrichten Mainz | Das Sturmtief „Klaus“, das von den Wetterdiensten angekündigt war, hat an diesem Donnerstagnachmittag (11. März 2021) in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz für mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Boost your City war bei einigen davon vor Ort.


Baum stürzte in Telefonleitung

Um kurz nach 16:00 Uhr ging es für die Einsatzkräfte der Feuerwache 2 in den Angelrechweg in Mainz-Gonsenheim. Hier war ein etwa fünf Meter hoher Baum in eine Telefonleitung gestürzt. Die Feuerwehr schob den Baum mit Hilfe einer Steckleiter zurück, sodass dieser sich von der Telefonleitung löste und zu Boden stürzte. An der Telefonleitung entstand dabei kein Schaden.

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Baum drohte gegen Wohnhaus zu stürzen

Die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Bretzenheim hatte es fast zur gleichen Zeit in der Anzengasse ebenfalls mit einem umgestürzten Baum zu tun. Dieser kippte gegen einen nebenan stehenden Baum, sodass dieser drohte ebenfalls umzustürzen und auf ein Wohnhaus zu krachen. Die Feuerwehr schnitt den bereits umgekippten Baum mittels einer Kettensäge mittig durch, sodass keine Gefahr mehr für die Anwohner bestand.

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Absperrmaßnahmen wegen umgeknickten Baum in der Göttelmannstraße

In der Göttelmannstraße in Mainz-Weisenau musste die Feuerwehr ebenfalls tätig werden. Hier war ein rund zehn Meter hoher Baum wegen des Sturms umgeknickt und drohte auf einen Fußweg an der Niklas-Vogt-Straße zu fallen. Die Feuerwehr nahm Absperrmaßnahmen vor, nachdem klar war, dass der Baum sicher durch einen Zaun gehalten wurde und nicht unkontrolliert zu Boden fallen konnte.

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Besitzer der Bäume müssen für Schäden, Entfernung und Entsorgung der Bäume selbst aufkommen

Bei allen Einsätzen wurden die Besitzer der Bäume von der Feuerwehr informiert, dass diese selbst für die Schäden, Entfernung und Entsorgung aufkommen müssen. Es heißt: „Umfallen allein ist kein Schaden.“ Für das Entsorgen eines umgestürzten Baums zahlen Gebäudeversicherer nicht. Fällt der Baum zum Beispiel aufs eigene Grundstück und richtet weiter keinen Schaden an, muss der Besitzer selbst das Zersägen und Entsorgen bezahlen. Die Voraussetzung für die Übernahme nach Schäden durch Stürme ist fast immer, dass mindestens Windstärke acht gemessen wurde. Das bedeutet eine Windgeschwindigkeit von mindestens 62 Stundenkilometern. Die Versicherungen berufen sich dabei auf die Messungen des Deutschen Wetterdienstes.

 

Vollsperrung zwischen Finthen und Wackernheim wegen Demonstration

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Nachrichten Mainz – Am Freitag, 12. März 2021 kommt es zwischen Mainz-Finthen und Wackernheim auf der Landstraße L419 zu einer Vollsperrung. Die Sperrung erfolgt aufgrund einer geplanten Demonstration der IG Metall. Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie wollen im Rahmen der 4. Tarifverhandlung den Druck erhöhen.


3. Tarifverhandlung war gescheitert

Die dritte Tarifverhandlung für die rund 380.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland (Mittelgruppe) war ohne Ergebnis beendet worden. Ein vierter Verhandlungstermin findet am 12. März 2021 im Atrium Hotel in Mainz-Finthen statt.

„Die Arbeitgeber bewegen sich lediglich in Trippelschritten in Richtung Zukunft. Eine letzte Chance noch vor Ende der Friedenspflicht zu einem Ergebnis zu kommen, ist durch eine derartige Langsamkeit vertan worden,“ sagte Jörg Köhlinger, IG Metall-Verhandlungsführer.

Verkehrsbehinderungen durch Autokorso und Straßensperrung

Im Rahmen der verhandlungsbegleitenden Aktion der Beschäftigten startet ab ca. 09:00 Uhr am Messegelände in Mainz-Hechtsheim ein Autokorso in Richtung Finthen. Dadurch kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Vor dem Atrium Hotel beginnt die Aktion um ca. 10:00 Uhr. Ab dann wird die Flugplatzstraße bis voraussichtlich 13:00 Uhr voll gesperrt. Die Zufahrt zum Layenhof ist über Wackernheim weiter gewährleistet.

Die Vollsperrung betrifft auch die öffentlichen Verkehrsmittel. So wird der Bus der Linie 56 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr nicht zwischen Wackernheim und Finthen fahren können.

IG Metall fordert mehr Geld zur Sicherung von Beschäftigung

Die IG Metall fordert ein Volumen von vier Prozent mehr Geld für zwölf Monate, das zur Sicherung von Beschäftigung und Einkommensstärkung eingesetzt werden soll. Neben betrieblichen Zukunftstarifverträgen soll auch über die immer noch ausstehende Tarifbindung von dual Studierenden und Ausbildungsfragen gesprochen werden.

Die Aktionen werden unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygienereglungen durchgeführt.

Spitzenrunde: Stark verbesserter Christian Baldauf und eine spannende Diskussion zur Corona-Politik

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Zu einer spannenden TV-Diskussionen über Corona wurde „Die Spitzenrunde“ im SWR. Im Kandidatenduell zur Landtagswahl zeigte sich vor allem CDU-Herausforderer Christian Baldauf deutlich stärker als im direkten Duell mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

Vor fünf Jahren weigerte sich Malu Dreyer, in die Spitzenrunde zu gehen. Sie wolle nicht mit einem Vertreter der AfD diskutieren, argumentierte sie seinerzeit. Jetzt ist die Ministerpräsidentin da – und bereut es vielleicht. Denn AfD-Spitzenkandidat Michael Frisch gibt ihr eine Schuld für Tote in Altersheimen, weil Dreyer als Landeschefin deren Schutz zu Beginn der zweiten Welle nicht ernst genommen habe.

Dann passiert Beeindruckendes: Christian Baldauf grätscht die Attacke auf Dreyer ab. Und wie: Er erzählt von seinem Vater, der in der Pandemie gestorben sei. Aber er käme nie die Idee, die Schuld bei jemandem zu suchen. Die Politik habe in einer Situation, für die es keine Blaupause gegeben habe, reagieren müssen. Frischs Attacke sei daher unangemessen.

Starker Christian Baldauf

Ohnehin zeigt sich Baldauf stark. Vor allem stark verbessert: Anders als im direkten Duell mit Dreyer schafft er es, Dinge auf den Punkt zu bringen und verständlich zu formulieren. „Wer, wenn nicht das Finanzamt, weiß, was wir verdienen“, sagt er etwa zu der Entscheidung, auf die Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) gedrängt habe, die Corona-Wirtschaftshilfen nicht über die Finanzämter auszuzahlen. Dafür sei er, Baldauf, gewesen und das hätte auch besser funktioniert.

Oder wenn er Dreyer auffordert: „Lassen Sie das!“ Die Ministerpräsidentin verlange von der CDU klare Worte im Skandal, um Bundestagsabgeordnete, die sich am Maskenverkauf bereichert haben. Doch Dreyer selbst, so Baldaufs Vorwurf, schweige sich über die Affäre des SPD-Bundestagsabgeordneten Marcus Held aus. Damit zwingt Baldauf Dreyer zum Ausweichen. Zumal er selbst sich im Vorfeld klar zum Maskenskandal geäußert hat – eine Position, die er in der Spitzenrunde wiederholt.

Schwerpunkt Corona

Die erste Hälfte der Sendung dreht sich alleine um die Corona-Krise. Das tun in diesen Tagen unzählig viele Talkshows. Doch von diesen unterscheidet sich die Spitzenrunde deutlich. Denn am Tisch sitzt keiner, der sich für (noch) härtere Maßnahmen ausspricht oder Verlängerungen des Lockdowns nicht in Frage stellt.

Baldauf attackiert Dreyer nicht, weil sie in dieser Woche die Öffnung der Geschäfte zuließ. Obwohl er mit den steigenden Infektionen ein Argument in der Hand hätte. Stattdessen weicht Baldauf von der Linie der Bundeskanzlerin ab. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen, dürfe nicht der einzige Maßstab sein. Impfen und Schnelltests gäben der Politik mehr Werkzeuge in die Hand, die diese auch nutzen müsse.

Der CDU-Herausforderer selbst macht sich dafür stark, dass Chören mit diesen Hilfsmitteln das Proben schneller erlaubt werden müsste als vorgesehen. Hier läuft er dann in einen Konter Dreyers: Sie erinnert ihn dran, dass Baldauf ihr immer vorgeworfen habe, von der Bundeslinie abzuweichen – und genau das verlange er jetzt von ihr.

Hätte, Hätte, Fahrradkette

Im TV-Duell 2013 hat Merkel den Spruch geprägt, „Hätte, Hätte, Fahrradkette“ bringe nichts. Man müsse im Jetzt leben. Entsprechend ist es müßig zu fragen, wie der Wahlkampf hätte aussehen können, wenn Baldauf früher so agiert hätte wie in der Spitzenrunde. Dieser Auftritt ist stark.

Doch die Spitzenrunde kommt spät. Laut dem Landeswahlleiter haben schon fast die Hälfte der Stimmberechtigten die Unterlagen zur Briefwahl angefordert. Angesichts der Pandemie stellt sich die Frage, ob der SWR flexibler hätte reagieren und vorziehen müssen. Aber: Hätte, Hätte, Fahrradkette.

Schwächen im Format

Für die redaktionellen Schwächen des Formats ist der Sender allerdings dann doch verantwortlich. Statt spannende Dialoge laufen zu lassen, geht das Moderatorenteam Daniela Schick und Sascha Becker dazwischen, um das vorgesehene Programm abzuspulen.

Das Programm ist mit sieben Kandidat:innen ohnehin vollgestopft. Deswegen gibt es eine Schnellsprechrunde, was eine originelle Idee war. In den 90ern. Doch während bei den Aussagen der Kandidat:innen die Uhr effekthascherisch laut tickt, erklärt das Moderatorenteam das Format umständlich und stellt endlos lange Fragen. So konterkariert man sich selbst.

Die Kandidat:innen sind mit wenigen Ausbrüchen wie dem Einwurf Frischs erfreulich sachlich. Der Spitzenkandidat der Freien Wähler, Joachim Streit, hätte zum Beispiel als Landrat wichtige Punkte aus der Praxis anführen können. Doch jedes mal, wenn es spannend wurde, wechselte das Moderatorenteam das Thema. Da in fünf Jahren wieder eine Wahl stattfindet, lässt sich das ganz ohne Hätte, Hätte, Fahrradkette sagen: Ein wenig mehr Zeit, ein wenig mehr Konzentration und viel weniger Mätzchen verbessern das Format.

Neue Abteilung „Arbeitsschutz“ beim Regierungspräsidium Darmstadt

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Nachrichten Südhessen | Im Februar ist beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt eine neue Abteilung gegründet worden, die sich ausschließlich dem Arbeitsschutz widmet. Jetzt wurde Jutta Flocke mit der Abteilungsleitung betraut. In der neuen Abteilung sind alle Arbeitsschutz-Dezernate und das Fachzentrum für medizinischen Arbeitsschutz organisatorisch zusammengefasst.


Die Aufgaben der Abteilung sind vielfältig

Bislang wurden die Aufgaben des Arbeits- und des Umweltschutzes beim RP in fachlich übergreifend arbeitenden Abteilungen wahrgenommen. Durch die organisatorische Trennung werden nun alle Dezernate in einer Abteilung gebündelt, sodass der Arbeitsschutz in Südhessen jetzt unter einer Leitung steht. Die neue Abteilung umfasst den betrieblichen, sozialen und technischen Arbeitsschutz sowie den Verbraucher- und Patientenschutz. Außerdem ist hier der Landesgewerbearzt angesiedelt, der sich hessenweit etwa um die Anerkennung von Berufskrankheiten kümmert.

In der Pandemie steht der Arbeitsschutz besonders im Fokus. Aktuell kümmern sich die Beschäftigten unter anderem um die Überwachung der aktuellen Homeoffice-Regelungen und die Kontrolle medizinischer Masken oder Corona-Schnelltests beim Import auf den hiesigen Markt. Außerdem wacht der Arbeitsschutz fortlaufend unter anderem über die Einhaltung der Regeln zum Mutterschutz, von Vorschriften am Bau sowie über die Produktsicherheit. Im vergangenen Jahr waren zwei Schwerpunkte die sicherere Unterbringung von Erntehelfern in der Landwirtschaft und im Weinbau sowie von Mitarbeitern in der Fleischindustrie.

Jutta Flocke hat Erfahrung als Abteilungsleiterin

Jutta Flocke leitete vor ihrer Versetzung in die neue Abteilung bereits rund zwei Jahre die Abteilung V im Regierungspräsidium, die die Bereiche Landwirtschaft, Weinbau, Forsten, Natur- und Verbraucherschutz umfasst. Ihre neue Abteilung VI umfasst 170 Mitarbeiter in insgesamt acht Dezernaten. Die bisherigen fachlichen und örtlichen Zuständigkeiten bleiben zunächst weiterhin bestehen. Dasselbe gilt für die Erreichbarkeiten der jeweiligen Dezernate an den Standorten in Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden. Details können dem aktualisierten Organigramm auf der RP-Homepage entnommen werden.

Lastwagen ist durch Windböe auf der Autobahn A63 umgekippt

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Kreis Alzey-Worms.  Aufgrund der starken Windböen kippte am Donnerstag (11. März 2021) gegen 11.30 Uhr auf der Talbrücke der Autobahn A63 ein Lastwagen mit Anhänger um. Der Unfall ereignete in Fahrtrichtung Kaiserslautern. In der Höhe von Weinheim blockierte der umgekippte LKW beide Fahrspuren.


Starke Windböen brachten den LKW zum kippen

Der 35-jährige Fahrer des LKW wurde bei dem Verkehrsunfall nicht verletzt. Die genaue Schadenshöhe ist bislang noch nicht bekannt. Auf der Ladefläche befand sich eine Poolwanne aus GFK.

Der Verkehr konnte über den Seitenstreifen an dem Unfall vorbeigeleitet werden. Aufgrund der gemessenen Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h musste sowohl auf der Weinheimer Talbrücke als auch auf der Autobahnbrücke der A61 bei Alzey eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 Stundenkilometer eingerichtet werden.

Anhänger mit geladenem Pool / Foto: Polizei Verkehrsdirektion

Landesregierung Rheinland-Pfalz veröffentlicht die Impfzahlen

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Impfschutz der vulnerablen Gruppe

Kreis Groß-Gerau will übriggebliebene Impfdosen kurzfristig verimpfen

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Nachrichten Groß-Gerau | Impfstoff ist ein kostbares Gut. Es soll möglichst nichts von dem Vakzin, das gegen schwere Erkrankung durch das Coronavirus schützt, ungenutzt entsorgt werden müssen. Darum übernimmt das Impfzentrum in Groß-Gerau die Idee einer Börse für Restimpfdosen, wie es sie zum Beispiel bereits im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen gibt.


Übriggebliebene Impfdosen kurzfristig verimpfen

Dabei können abends, wenn absehbar ist, dass Impfdosen übrigbleiben würden, impfwillige Menschen kontaktiert werden, die in der Lage sind, kurzfristig zur Impfung zu erscheinen. Voraussetzung dafür ist zum einen, dass diese Menschen den jeweiligen Priorisierungsgruppen angehören, die aktuell gerade geimpft werden; zum anderen, dass sie sich vorab als Impfwillige beim Kreis Groß-Gerau für diese Warteliste gemeldet und ihre Berechtigung, geimpft zu werden, bekundet haben.

So funktioniert die Impf-Börse:

Interessierte melden sich über die Homepage des Kreises auf www.kreisgg.de/impfboerse an. Dabei müssen sie Name, Adresse, Mailanschrift und eine Telefonnummer angeben, unter der sie ständig erreichbar sind. Zudem kreuzen sie dort an, dass sie berechtigt sind, zum aktuellen Zeitpunkt geimpft zu werden. Die entsprechenden Belege und sonstigen nötigen Papiere müssen dann zum Impftermin mitgebracht werden. Alle Formulare dafür finden sich ebenfalls auf der Homepage an genannter Stelle zum Herunterladen und Ausdrucken.

Mit der Anmeldung signalisieren die registrierten Personen ihre Bereitschaft, innerhalb einer halben Stunde nach Anruf vom Impfzentrum dort spät abends bis mindestens 22 Uhr erscheinen zu können.

Wenn jemand über die Impfdosen-Börse seine Impfungen erhalten hat, sich aber bereits über das Landesportal registriert und angemeldet hatte, sollte er unverzüglich diese Anmeldung rückgängig machen, um anderen Wartenden den Termin freizugeben. Auch ist selbstverständlich, dass nur die der aktuellen Anspruchsgruppe zugehörigen Menschen bei der Impfbörse berücksichtigt werden. Wer sich vergewissern möchte:

Reste an Impfdosen nicht absehbar

Der Kreis Groß-Gerau weist darauf hin, dass im Vorhinein nicht absehbar ist, ob an einem Tag Reste an Impfdosen zur Verfügung stehen, und wenn ja, wie viele. Daher kann auch nicht vorausgesagt werden, ob und wann Menschen auf der Warteliste angerufen werden. Zusätzliche Rückmeldungen an die Registrierten sind nicht vorgesehen. Was den Impfstoff betrifft, so gibt es keine Wahlmöglichkeiten. Wer zum Procedere bei der Impfbörse Fragen hat, kann eine Mail schreiben an impfboerse@kreisgg.de.



Übersicht der Gruppierungen nach Prioritäten:

Gruppe 1 – Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Corona-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (vor allem Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.)

Gruppe 2 – Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz, mit geistiger Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Krebserkrankte, Personen mit schwerer Lungenerkrankung (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, Mukoviszidose, COPD), sehr ausgeprägter Adipositas, schwerem Diabetes mellitus, chronischer Leber- oder Nierenerkrankung
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktperson von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Gruppe 3 – Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, in der Bundeswehr, bei Polizei, Zoll, Feuerwehr, beim Katastrophenschutz, in der Justiz und Rechtspflege, den Auslandsvertretungen oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentlicher Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Schulen tätig sind – außer in Grund-, Sonder- und Förderschulen, also zum Beispiel in weiterführenden Schulen – oder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Gruppe 4 – Ohne Priorität

  • Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.