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Rückenleiden sind die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit in Hessen

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massage Bandscheibenvorfall
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Nachrichten Frankfurt | Keine anderen Erkrankungen führen in Hessen zu so vielen krankheitsbedingten Arbeitsausfällen wie die des Muskel-Skelett-Systems, die häufig in der Form von Rückenleiden auftreten. Dies zeigt eine Auswertung von rund 327.000 hessischen Erwerbstätigen, die bei der BARMER versichert sind.


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Rückenprobleme aufgrund von Bewegungsmangel

Insgesamt waren Hessen im Jahr 2020 durchschnittlich rund 17,1 Tage krankgeschrieben. Für rund 3,7 dieser Fehltage waren Rückenleiden ursächlich. Mit 3,8 Tagen waren Männer etwas häufiger arbeitsunfähig als Frauen, die im Durchschnitt an 3,6 Tagen nicht arbeiten konnten. „Da derzeit viele Freizeit- und Vereinssportangebote entfallen müssen, können sich Rückenprobleme aufgrund von Bewegungsmangel entwickeln oder verstärken“, sagt Martin Till, Landeschef der BARMER in Hessen. Es sei deshalb wichtig, auch während der Pandemie Bewegung in den Alltag zu integrieren, um Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems vorzubeugen. „Gezieltes Rückentraining aber auch Lauftraining, Treppen steigen, Fahrrad fahren, Spaziergänge und aktive Pausen im Homeoffice sind gute Möglichkeiten, um sitzende Tätigkeiten auszugleichen“, erklärt Till.

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Trügerisch: Arbeitsunfähigkeit stagniert im Vorjahresvergleich

Die Zahl der krankheitsbedingten Fehltage aufgrund von Rückenleiden blieb zwischen den Jahren 2019 und 2020 weitgehend konstant. Die Zahl der Fehltage nahm 2020 in Hessen sogar leicht um rund 1,6 Prozent ab. Einen wesentlich deutlicheren Rückgang gab es allerdings bei den sogenannten Arbeitsunfähigkeits-Fällen – also jenen Fällen, in denen ein Arzt oder eine Ärztin eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit feststellt und Rückenprobleme diagnostiziert. Hier lag der Rückgang in Hessen bei 11,1 Prozent. Dies legt den Schluss nahe, dass zwar weniger Krankschreibungen erfolgt sind, diese aber zu ähnlich langen Fehlzeiten wie im Vorjahr führten, da die durchschnittliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit anstieg.

„Weniger aber dafür längere Arbeitsunfähigkeit ist kein gutes Signal. Die Vermutung liegt nahe, dass sich schwerere Fälle verstärkt haben könnten und leichtere ganz ohne ärztliche Behandlung blieben. Diese Tendenz kann langfristig zu mehr Fällen von chronischen und schmerzhaften Rückenleiden führen. Alle, die wiederkehrende oder bleibende Rückenprobleme verspüren, sollten sich ärztlichen Rat einholen, damit sich Schmerzen und Bewegungseinschränkungen nicht chronifizieren“, erklärt Martin Till.

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DPD Paketfahrer bei Unfall schwer verletzt – Feuerwehr muss Fahrer befreien

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Blaulicht Bundesweit. Auf der Bundesstraße 70, zwischen dem Ortseingang Papenburg und Völlenerfehn (Ostfriesland), ist es am Freitagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen bei dem ein 18-jähriger Mann schwer verletzt wurde.


Der junge Mann war Fahrer eines Paketwagens als er gegen 16:44 Uhr mit seinem Mercedes Sprinter aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn kam. Ein entgegenkommendes Wohnmobil konnte ausweichen und ein Frontalzusammenstoß verhindern. Der Lieferwagen kollidierte dennoch mit dem Wohnmobil und riss ein Loch in die Seitenwand. Der Sprinter kam in Folge dessen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde eingeklemmt.


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Die Feuerwehren aus Völlenerfehn und Ihrhove rückten aus. Zeitgleich wurden der Rettungsdienst aus Papenburg und Rhauderfehn zur Unfallstelle gerufen. Nach wenigen Minuten waren die ersten Kräfte vor Ort. Über die Beifahrerseite konnte der Rettungsdienst an den Verletzten gelangen und eine Erstversorgung durchführen. Eine technische Rettung durch die Feuerwehr war zunächst nicht möglich, weil der Baum ein Vorgehen der Einsatzkräfte verhinderte.


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In Absprache mit dem Rettungsdienst wurde das Fahrzeug dann mit einer Winde von dem Baum weggezogen. Die Feuerwehr setzte hydraulisches Rettungsgerät ein um den eingeklemmten zu befreien. Die Rettung erfolgte, aufgrund der Enge, dann aber durch den Laderaum des Lieferwagens. Dafür wurde eine Trennwand aus dem Fahrzeug ausgebaut. Der 18-jährige konnte dann an den Rettungsdienst übergeben und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Wohnmobil blieb bis auf einen Schock unverletzt.

Die Feuerwehr unterstützte im Anschluss noch bei den Aufräumarbeiten. Während des Einsatzes wurde die B70 voll gesperrt.

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Reiseanbieter erwartet Ansturm – Mallorca ist kein Risikogebiet mehr

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Mallorca ist startklar, bereits zu Ostern wieder Urlauber aus Deutschland zu empfangen. Der Touristikkonzern TUI erwartet daher einen sprunghaften Anstieg von Last-Minute-Buchungen zu Ostern. Aufgrund niedriger Inzidenzwerte wurde die Reisewarnung für die Lieblingsinsel der Deutschen aufgehoben. Immer mehr Hotels auf Mallorca öffnen im Laufe des Frühjahrs sukzessive für Urlauber.


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Marek Andryszak, Vorsitzender der Geschäftsführung von TUI

„In den letzten Tagen war die Sehnsucht nach Inselurlaub förmlich mit den Händen zu greifen. Den Osterferien auf Mallorca steht nun nichts mehr im Wege und dementsprechend haben sich unsere Teams vorbereitet, unseren Gästen eine entspannte Zeit am Mittelmeer zu ermöglichen“.

X3 2314 ist die Flugnummer des ersten Fluges der Saison, der am 21. März von Hannover abhebt. Weitere Flüge starten am gleichen Tag von Düsseldorf und Frankfurt. Damit eröffnet die Saison jetzt eine Woche früher als ursprünglich geplant und wird bis zum Sommer wieder täglich ab vier deutschen Flughäfen nach Mallorca abheben.

„Die Aufhebung der Reisebeschränkung ist ein wichtiges Signal für den Tourismussektor und gleichzeitig aber auch ein Ansporn für jeden von uns, den nächsten Urlaub verantwortungsbewusst zu gestalten. Wenn wir alle umsichtig unterwegs sind, werden sich weitere Regionen wieder besuchen lassen. Mallorca hat bereits beim Restart im letzten Sommer mit hohen Gesundheitsstandards und schlüssigen Hygienekonzepten überzeugt. Die Hotellerie hat sich intensiv vorbereitet, sicheren und verantwortungsvollen Urlaub anzubieten. Dies gibt uns jetzt Rückenwind und Vertrauen für die neue Saison“ so Andryszak.

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Warenrückruf von der TEDi Handelskette – Gesundheitsgefährdende Stoffe in Produkt

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Verbraucherwarnung
Verbraucherwarnung

Warenrückruf. Die TEDi GmbH & Co. KG informiert seine Kunden über einen Produktrückruf. Die abgebildete Silikon-Muffinbackform hat einen erhöhten Gehalt an Cyclosiloxanen.


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Das Produkt sollte nicht mehr verwendet werden

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Die nachgewiesenen Stoffe können gesundheitsgefährdend sein, deshalb wird von einer weiteren Verwendung der Silikon-Muffinbackform dringend abgeraten.Das Produkt wurde vom 12.10.2020 bis zum 22.02.2021 in den TEDi Filialen verkauft. Sobald die TEDi-Filialen wieder geöffnet sind, können Sie die Muffinbackform gegen Erstattung des Verkaufspreises von 3,00 € oder gegen einen anderen Artikel in jeder Filiale umtauschen.

 

 


 

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Scheunenbrand greift auf Wohnhaus über – Bewohner konnten sich retten

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Feuerwehr Kirn
Feuerwehr Kirn

Polizei Kirn.  Am Freitag (12. März 2021) kam es gegen 10:00 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Hauptstraße in Hochstetten-Dhaun. Ein Baustellencontainer ging in einer Scheune aus bislang unbekannter Ursache in Flammen auf.


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Das Feuer breitete sich schnell aus

Das Feuer war so schnell ausgebrochen, dass die Flammen innerhalb weniger Minuten auf das Dachgebälk der Scheune übergriffen und es zu einem ausgedehnten Brand kam. Die im angrenzenden Wohnhaus befindlichen Anwohner bemerkten das Feuer glücklicherweise sehr schnell und konnten das Gebäude eigenständig unverletzt verlassen.

Noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr griff das Feuer auf das direkt angrenzende Wohnhaus über. Der Sachschaden wird aktuell auf mindestens 150.000 Euro geschätzt. Das Wohnhaus ist einsturzgefährdet und kann zur Zeit nicht betreten werden. Die Feuerwehr Kirner-Land sowie die Polizei Kirn sperrten den Bereich großräumig ab. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Kirn haben die Ermittlungen zur Brandentstehung aufgenommen.

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Kreis Alzey-Worms erhält 350.000 Euro Fördergeld

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Innenminister Roger Lewentz hat einen Förderbescheid in Höhe von 350.000 Euro für ein Kreisentwicklungskonzept und den Zukunfts-Check Dorf im Landkreis Alzey-Worms an Landrat Heiko Sippel überreicht.


Lebensqualität im Landkreis erhalten

„Leistungsfähige Strukturen sind wichtig, um die Lebensqualität im Landkreis Alzey-Worms auch für die Zukunft zu erhalten. Kreisentwicklungskonzept und den Zukunfts-Check Dorf bieten gute Möglichkeiten für den Kreis insgesamt und die einzelnen Dörfer, um neue Themen ausfindig zu machen und Lösungsansätze zu entwickeln“, sagte Lewentz im Rahmen der Bescheidübergabe.

Zukunfts-Check Dorf

„Ich freue mich sehr, dass der Landkreis Alzey-Worms einmal mehr von der Förderung des Landes profitiert. Die Umsetzung des Kreisentwicklungskonzeptes in Verbindung mit dem Zukunfts-Check Dorf eröffnet uns die Möglichkeit, unsere Heimat im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern nachhaltig weiterzuentwickeln. Dabei ist es das Ziel, zukunftsfähige Strukturen zu schaffen, die gesellschaftliche Veränderungen wie die Altersstruktur der Bevölkerung oder innerörtlichen Gebäudeleerstand einbeziehen“, betonte Sippel.

Landkreis als attraktiven Standort mit großem Potential

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase kann der Landkreis nun in die Konzeptions- und Umsetzungsphase starten. Der Landkreis Alzey-Worms mit seiner Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet und die Metropolregion Rhein-Neckar ist ein attraktiver Standort mit großen Potenzialen. „Im Rahmen des Kreisentwicklungsprozesses sollen diese Potenziale weiter gestärkt und optimal genutzt werden“, so der Minister.

Seit 2014 über 2 Millionen Euro Fördermittel

Mit dem Landkreis Alzey-Worms werden inzwischen sieben Landkreise bei ihrer Kreisentwicklung unterstützt. Insgesamt wurden seit 2014 die Kreisentwicklungskonzepte und der Zukunfts-Check Dorf in den Kreisen mit fast 2,4 Millionen Euro gefördert.

Fernsehwerbung früher und heute

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Unterhaltung – Vom amerikanischen Industriellen Henry Ford sind zwei Zitate zum Thema Werbung überliefert, die die Bedeutung von Marketingmaßnahmen auf bildhafte Art sehr passend darstellen. „Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso gut die Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ „Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier.“ Werbung ist also in unserer heutigen Zeit unverzichtbar. Dadurch, dass der Konsument des 21. Jahrhunderts mit Reklame quasi dauerbeschallt wird, wird es für die Strategen in den Werbeagenturen immer herausfordernder, für ihre Kunden Werbespots zu kreieren, die die Aufmerksamkeit der Verbraucher erregen.


Werbeartikel als Marketingmaßnahme

Kleinere Firmen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten als internationale Großkonzerne setzen freilich nicht auf namhafte Agenturen, um ihre Produkte bekannt zu machen und ihren Namen ins rechte Licht zu rücken. Doch auch mehrere Ligen tiefer ist die Bedeutung von Marketing nicht geringer. Anstelle eines 30 Sekunden-Spots zur Prime Time behelfen sich regionale Firmen vielfach mit kleineren Werbeartikeln, die an Kunden und solche, die es werden sollen, als Geschenk ausgegeben werden. Auf maxilia.de findet man eine illustre Auswahl an Produkten verschiedenster Kategorien, die dabei helfen, den Namen des jeweiligen Unternehmens ins Gedächtnis der Menschen zu bringen und dort zu halten.

Fernsehwerbung im Wandel der Zeit

Wer sich heute die Werbespots aus den 70er oder 80er Jahren ansieht, kann sich entscheiden, ob er lauthals lachen, vor Nostalgie Tränen vergießen oder peinlich berührt im Sessel versinken soll. Eine Sache ist im Vergleich zu früher allerdings unverändert geblieben. Fernsehwerbung hat nach wie vor den Zweck, Aufmerksamkeit zu erregen, das Produkt in ein gutes Licht zu rücken und damit die Verkaufszahlen anzukurbeln. Die Art und Weise, wie dieses Ziel erreicht wird, hat sich jedoch von Grund auf geändert.

Produkteigenschaften standen früher im Mittelpunkt. Damit lässt sich heute kaum mehr eine Katze hinter dem Ofen hervorlocken. Jedes Waschmittel macht die Wäsche sauber, jede Versicherung hilft dem Kunden im Schadensfall und jedes Tierfutter ist lecker und nahrhaft. Damit es gelingt, sich von Konkurrenzprodukten abzuheben, muss Werbung emotional sein und die Psyche der möglichen Kunden ansprechen. Auch dem veränderten Fernsehverhalten muss Rechnung getragen werden. Während noch vor 50 oder 60 Jahren der gemeinsame Fernsehabend das Highlight des Tages darstellte und die ganze Familie gespannt vor der Flimmerkiste saß, wird Fernsehen heute eher als Art Nebenbeschäftigung betrachtet, während gegessen, geredet oder mit dem Smartphone gespielt wird.

Die Werbespots müssen daher lauter, aufdringlicher und extravaganter sein, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu erregen. Aus heutiger Sicht muten die Spots von früher selbst für die eingefleischtesten Machos fast grotesk an. Während die Frau am Herd steht, dem Ehemann sein Leibgericht (Miracoli) zubereitet und seine Hemden mit Persil weißer als weiß wäscht, lässt sich dieser nach einem harten Arbeitstag bequem in den Sessel fallen und legt die Füße hoch. Diese Rollenverteilung wurde damals als etwas völlig normales hingenommen, würde aber heute in weiten Teilen der Gesellschaft zu einem Aufschrei führen. Werbung muss also immer auch die Stimmungen in der Gesellschaft ausloten und sensibel darauf reagieren. Denn Image ist alles und ein schlechtes Image ist fast schon schädlicher als ein schlechtes Produkt.

Diebstahl auf dem Friedhof in Oppenheim

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Polizei Oppenheim. Auf dem Friedhof in Oppenheim wurde eine Grabschale aus Bronze, die auf einem dortigen Grab stand, entwendet. Der Diebstahl wurde am Mittwoch, den 10.03.2021, gegen 16:00 Uhr, festgestellt. Die Bronzeschale hat einen Wert von circa 400 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu der Tat und/oder dem oder den Tätern geben können, sich bei der Polizei in Oppenheim (Tel. 06133-933-100) zu melden.

59-jährige Frau in Schwalbach am Taunus durch Messerstiche getötet

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Polizei Ingelheim
Polizei

Schwalbach am Taunus | Am gestrigen Donnerstagabend (11.03.2021) kam es in einer Wohnung in Schwalbach am Taunus zu einem Tötungsdelikt, bei dem eine 59-jährige Frau aus Schwalbach ums Leben gekommen ist. Ein der Tat verdächtiger 25 Jahre alter Mann aus Bad Soden konnte kurze Zeit später von Polizeibeamten in Tatortnähe überwältigt und festgenommen werden. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.


Vor der Tat mit einem Bekannten Alkohol konsumiert

Ersten Ermittlungen zufolge hielt sich der 25-Jährige am Donnerstagabend in der Wohnung eines 59-jährigen Bekannten im Ostring in Schwalbach auf, wo die beiden Männer Alkohol konsumierten. Im Verlauf des Abends kam auch die Geschädigte, die in einem Bekanntschaftsverhältnis zu den beiden steht, hinzu.

Gegen 20:30 Uhr habe der 25-Jährige dann ein Stichwerkzeug hervorgeholt und unvermittelt auf die 59-Jährige eingestochen. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige aus der Wohnung und zog sich in ein Nachbarhaus zurück.

Opfer verstarb noch am Tatort

Infolge der Tat alarmierte der 59-jährige Wohnungsinhaber umgehend die Rettungskräfte. Die Geschädigte erlitt multiple Stich- und Schnittverletzungen und verstarb noch im Verlauf der medizinischen Erstbetreuung am Tatort.

Gleichzeitig leitete die Polizei umgehend umfangreiche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen ein, um den flüchtigen 25-Jährigen festzunehmen. Letztendlich konnte dieser vor der elterlichen Wohnung im Ostring mit zwei Schwertern in der Hand um 21:20 Uhr angetroffen und nach einem Handgemenge festgenommen werden. Glücklicherweise wurde im Zuge der Festnahme niemand ernsthaft verletzt.

Tatverdächtiger bereits mehrfach polizeilich auffällig gewesen

Die beiden Eltern des 25-Jährigen wurden vorübergehend in polizeiliches Gewahrsam genommen, sind mittlerweile jedoch wieder auf freiem Fuß.

Der bereits mehrfach in Erscheinung getretene Tatverdächtige mit deutscher Nationalität soll im Laufe des heutigen Freitages auf Anordnung der Frankfurter Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen bezüglichen eines möglichen Motivs dauern an.

Nackenheimer Weinfest findet auch 2021 nicht statt

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Nackenheim | Auch 2021 wird es in Nackenheim kein Weinfest geben. Zum zweiten Mal in Folge wird der Heimat- und Verkehrsverein das für Ende Juli geplante „Weinfest am fröhlichen Weinberg“ absagen müssen.


Weit über die Grenzen Nackenheims beliebt

Das weit über die Grenzen der Zuckmayer-Gemeinde bekannte und beliebte Weinfest sollte eigentlich in der Zeit vom 23.07.2021 bis 26.07.2021 stattfinden. Zwei Tage zuvor, am 21.07.2021 war die Eröffnungsweinprobe geplant.

Gegenüber BoostyourCity bedauerte der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Achim Ramler diese Entscheidung. Jedoch ließen Gespräche, die in den vergangenen Tagen mit dem Gesundheitsamt geführt worden sind, keine andere Entscheidung zu.

Entzerrung nicht möglich

Die Weinmeile, die sich vom Carl-Gunderloch-Platz am Rathaus durch die Weinbergstraße bis hoch zum Forum Vinum zieht, lässt sich nicht so entzerren, dass alle Corona bedingten Auflagen und Hygienevorschriften erfüllt werden könnten.

Durch die frühzeitige Absage haben die beteiligten Winzer und Vereine zumindest eine Planungssicherheit. Um diese dennoch zu unterstützen, wird sich der Heimat- und Verkehrsverein in den nächsten Tagen Gedanken darüber machen, welche Alternativkonzepte angeboten werden können.

 

Auch unsere lieben Vierbeiner können von Demenz betroffen sein

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Rüde Balu weiß bei der täglichen Gassi-Runde plötzlich nicht mehr, wohin er gehen soll und Katzendame Luna verfehlt beim Sprung immer häufiger ihr Ziel. Balu und Luna haben eines gemeinsam: Sie leiden an Demenz, einer Krankheit, die häufig mit erhöhtem Alter einhergeht und regelmäßig bei Haustieren auftritt.


Demenz auch bei Tieren nicht heilbar

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, gibt daher Tipps für den Umgang mit dieser Krankheit.

„Demenz wird in der Tiermedizin auch als kognitive Dysfunktion bezeichnet“, erläutert die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Die kognitiven Fähigkeiten der Tiere lassen also nach und entsprechend ändert sich das Verhalten. „Bei dem Krankheitsverlauf spielen mit Plaque-Ablagerungen im Gehirn ähnliche Veränderungen wie bei Alzheimerpatienten eine Rolle“, beschreibt Dr. Anette Fach die Ausprägung der Krankheit. Die Demenz bei Tieren ist ebenso wie beim Menschen nicht heilbar, lässt sich jedoch mit Medikamenten in einem gewissen Umfang behandeln. Die Therapie sollte detailliert mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Wie erkennen Tierhalter die Demenz?

Doch wie erkennen Tierhalter, dass ihr Hund oder ihre Katze Demenz-Symptome aufweist? Vor allem bei Katzen, die von Natur aus reservierter sind als Hunde, fällt eine Veränderung häufig nicht sofort auf. Ein Tierhalter sollte seinen Vierbeiner daher genau im Blick behalten und auf die ersten Anzeichen achten. „Verwirrtheit, desorientiertes Verhalten, verändertes Wesen, plötzliche Probleme mit Artgenossen oder Unsauberkeit sind einige Symptome für Demenz“, sagt Dr. Fach. Auch neue Ängste, ein veränderter Schlafrhythmus oder bei Katzen auch nächtliches grundloses Schreien können erste Anzeichen sein.

Freiheit bringt große Gefahren

Ist die Diagnose erst gestellt und erhält das Tier die passenden Medikamente, kann auch der Tierhalter selbst aktiv werden, um seinem tierischen Freund das Leben zu erleichtern. Hunde sollten zur Sicherheit an der Leine geführt werden, da sie sonst vielleicht nicht zu ihrem Halter zurückfinden oder auf dessen Rufe nicht reagieren, weil sie diese nicht zuordnen können. Freigängerkatzen sind nun oftmals besser in der Wohnung aufgehoben. Die frühere Freiheit birgt zu große Gefahren, die verwirrte Tiere nicht mehr einschätzen können. Auch hier ist das Risiko groß, dass eine Samtpfote nicht wieder nach Hause findet.

Feste Abläufe erleichtern den Alltag

Grundsätzlich erleichtern feste Abläufe den Tieren den Alltag. Stress gilt es zu vermeiden. Zusätzliche Futter- und Wassernäpfe erinnern demente Hunde und Katzen daran, zu essen und zu trinken. Katzen fällt es leichter, sich an den geeigneten Orten zu erleichtern, wenn weitere Katzentoiletten zur Verfügung gestellt werden. Hunde benötigen manchmal spezielle Windeln, wenn sie nicht mehr stubenrein sind.

Tiere gehören nicht zum alten Eisen

Trotz Krankheit: Ein dementes Tier gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Wer früher zum Beispiel Clickertraining mit seinem Tier gemacht hat, kann dies ruhig mit leichten Übungen fortsetzen. Spiele, die die grauen Zellen etwas anstrengen, können hilfreich sein und das Fortschreiten der Krankheit im Idealfall sogar verlangsamen. Außerdem macht die Beschäftigung mit ihrem Menschen den Tieren Spaß und stärkt die Bindung. Ein positiver Nebeneffekt, der gerade bei einer Krankheit wie der Demenz nicht zu vernachlässigen ist

Polizei gibt neue Erkenntnisse zur Messerattacke von Nackenheim bekannt

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Nackenheim – Nach dem Angriff auch einen 23-jährigen jungen Mann aus Nackenheim am vergangenen Dienstagnachmittag (wir berichteten) hat die Mainzer Polizei am Freitagmittag (12.03.2021) weitere Einzelheiten zu der Tat bekannt gegeben.


Angriff mit Messer auf den Oberkörper

Mittlerweile steht fest, dass der 23-Jährige gegen 16:30 Uhr im Lindenweg, nahe des Nackenheimer Bahnhofs, wie auch Zeugen berichteten, von mehreren Personen mit einem Messer tätlich angegriffen und schwer verletzt wurde.

Die Verletzungen, die sich im Bereich des Oberkörpers befinden, erwiesen sich glücklicherweise nicht als akut lebensgefährlich, machten jedoch den stationären Aufenthalt in einem Mainzer Krankenhaus notwendig.

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Einen Tag nach der Tat haben Ermittler am Tatort nach weiteren Spuren gesucht. | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung

Durch die Staatsanwaltschaft Mainz wurde das Delikt als „Gefährliche Körperverletzung“ gemäß § 224 Strafgesetzbuch eingestuft. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Kriminaldienst der Polizeiinspektion Oppenheim unter Einbindung des K 11 der Kriminaldirektion Mainz fortgeführt.

Spurenauswertung dauert noch an

Die Auswertung und Bewertung gesicherter Spuren, erster Zeugenaussagen und den Angaben des Geschädigten dauern derzeit noch an. Die Polizei Oppenheim bittet Personen, welche Angaben zum Tathergang oder zu möglichen Hintergründen machen können, sich bei der Polizeiinspektion Oppenheim per Tel.: 06133 – 933 -100 oder Mail pioppenheim@polizei.rlp.de zu melden.

Infektionszahlen im Kreis Groß-Gerau steigen weiter an

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Nachrichten Groß-Gerau | Am 5. März 2021 lag der Inzidenzwert im Kreis Groß-Gerau bei 67,8. Seitdem steigen die Zahlen allerdings wieder an. An diesem Freitag (12. März 2021) stieg der Wert sogar auf über 87,8.


Stand zum Coronavirus im Kreis Groß-Gerau

Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse im Kreis Groß-Gerau.

Aktuell gibt es im Kreis Groß-Gerau insgesamt 9.781 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 247 Todesfälle und 8.969 genesene Fälle. 565 Menschen im Kreis sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 12. März 2021)

 

Quelle: Kreisverwaltung Groß-Gerau

 

Rheinhessen hilft – Familie braucht dringend Unterstützung

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Rheinhessen | Durch einen Bandscheibenvorfall ist Angelika (Name geändert), 73 Jahre ab dem rechten Bein gelähmt. Seit einigen Tagen muss sie in der Wohnung ihrer Tochter mit Enkelin leben, da die eigene Wohnung aktuell nicht zur Verfügung steht. Von der kurzen Anschluss-Reha konnte Angelika nicht profitieren. Aktuell hat sie große Probleme mit dem Lendenwirbel. Auch eine Läsion des Sprunggelenks steht im Raum.


Nach Aufenthalt in Rheinhessen-Fachklinik

„Angelika war für zwei Wochen in der Rheinhessen-Fachklinik. Im Anschluss gab es eine Anschluss-Reha, die noch am gleichen Tag wegen ärztlich festgestellten Panikattacken abgebrochen werden musste. Somit konnte gar nichts geklärt werden. Die Tochter musstesie am ersten Tag aus der Reha wieder abholen. Die ärztlichen Befunde haben wir gesichtet. Die Rheinhessen-Fachklinik empfiehlt nun eine Ambulante Reha. In Worms gibt es eine solche, das dortige Rehazentrum verweist auf die Krankenkasse, die von stationär auf ambulant umstellen soll. Eine erneute Operation steht im Raum. Zurzeit werden die Zuständigkeiten hin und her geschoben. Das führt dazu, dass dringend benötigte Hilfsmittel noch immer nicht genehmigt wurden“ so Marcio Demel, 1. Vorsitzender des Vereins zur Förderung sozial und gesundheitlich benachteiligter Menschen in Mainz und Umgebung e.V.

Viele wichtige Sachen können nicht angeschafft werden

Foto: Verein zur Förderung sozial und gesundheitlich benachteiligter Menschen

Dringend benötigte Windeln und weitere Hygieneartikel können aus diesem Grund zurzeit nicht gekauft werden. „Auch ein Bett, in das die Dame problemlos ein- und aussteigen kann oder ein Rollstuhl fehlen. Angelika bekommt eine kleine Rente, ein kleiner Teil Witwenrente und von der Kreisverwaltung Wohngeld. Das reicht hinten und vorne nicht, und schon gar nicht, wenn man krank ist. Der Krankenkasse liegt alles per Fax vor, sie verweist auf Formalitäten“ so Demel weiter.

Sozial und gesundheitlich stark gebeutelt

Die Familie ist zurzeit wegen verschiedener Faktoren sozial und gesundheitlich stark gebeutelt. Die Familie und deren Lebenssituation ist dem Verein bekannt. Marcio Demel hat kurzfristig einen privaten PayPal-Moneypool eingerichtet. Das Geld wird nach Abschluss an die Familie weitergegeben. Dies wird auf dem Facebook-Kanal des Vereins und von Marcio Demel privat belegt werden. Eine Spendenbescheinigung ist über den Moneypool nicht möglich. Jeder Euro hilft in diesem Fall.

„Das ist eine Schande“

„Am Beispiel von Angelika sieht man leider wieder, wie der Sozialstaat versagt. Bis alles von der Kasse genehmigt ist und Angelika eventuelle Hilfsmittel bekommt, vergehen wichtige Tage und Wochen, in denen die arme Rentnerin völlig inmobil und auf ihre ebenfalls sozial und gesundheitlich benachteiligte Tochter ohne finanzielle Ressourcen angewiesen ist. Das ist eine Schande“ so Marlon Demel, 2. Vorsitzender des Vereins.

Möglichkeiten zur Unterstützung

Für Sachspenden, Lebensmittel und Hygieneartikel (auch Gutscheine) können sich Spender per E-Mail an info@rheinhessen-hilft.de wenden.

Über PayPal kann problemlos unter nachfolgendem Link gespendet werden:

Facebook: http://facebook.com/sozialehilfemz

Unseriöse Handwerker unterwegs – Opfer zahlte 4000 Euro anstatt 160 Euro

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Am gestrigen Donnerstag (11.03.2021) meldete sich ein Geschädigter aus Wendelsheim, bei der Polizei in Alzey, nachdem er bereits vergangene Woche Opfer unseriöser Handwerker geworden ist.


Aus 160 Euro wurden 4.000 Euro

Dem Wendelsheimer wurde am vergangenem Freitag (05.03.2021) von bisher unbekannten „Arbeitern“ eine Dachrinnenerneuerung zu einem Preis von 160 Euro angeboten. Ohne sich einen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen, nahm er das Angebot an.

Nach Fertigstellung der Arbeiten verlangen die Arbeiter dann jedoch einen Gesamtbetrag von 4.000,- EUR, den der Geschädigte aus Angst vor einer Eskalation bar bezahlt. Bei dem von den Arbeitern benutzten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Kastenwagen mit polnischem Kennzeichen.

Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern nimmt die Polizeiinspektion in Alzey unter Telefon: 06731 911-100 entgegen.

Warnung der Polizei

In Fällen des Anbietens von Handwerkerleistungen empfiehlt es sich, einen Kostenvoranschlag mit den voraussichtlichen Material- und Lohnkosten aushändigen zu lassen. Seriöse Firmen kommen auch nicht unaufgefordert vor Ort und beginnen mit den Arbeiten.

Es sollten immer Informationen über die Firma, deren Anschrift und Erreichbarkeit eingeholt werden. Im Zweifel, insbesondere wenn „Druck“ ausgeübt wird, die Polizei verständigen.