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Börse für übriggebliebene Impfdosen in Mainz? | Rheinland-Pfalz nimmt AstraZeneca-Impfungen wieder auf

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Nachrichten Mainz | In Groß-Gerau gibt es sie schon: Die Börse für übriggebliebene Impfdosen gegen das Corona-Virus. Eine gute Sache, um den so wertvollen Impfstoff nicht verkommen zu lassen. In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz gibt es eine solche Börse bislang noch nicht. BYC-News hat bei der Stadt Mainz nachgefragt, ob dies auch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt in Zukunft möglich wäre.


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„Kein Impfstoff verfällt in Mainz“

Auf unsere Anfrage teilte ein Sprecher der Stadt Mainz mit: „Kein Impfstoff verfällt in Mainz! Es wird kein Impfstoff entsorgt!“ Im Impfzentrum in Mainz bereite man den Impfstoff „on Demand“ auf. Das bedeutet, dass man nur so viel Impfstoff aufbereitet, wie man auch tatsächlich benötigt. Dadurch kommt es zu keinen unverhältnismäßig hohen Resten.

Allerdings gibt es natürlich auch Behältnisse, in denen Impfstoff für mehrere Corona-Impfungen enthalten ist. Sollte ein solches Behältnis angebrochen und nicht restlos aufgebraucht werden, wird dies am Ende des Tages spontan innerhalb der zulässigen Prioritätengruppen verimpft. Hierzu gäbe es eine Telefonliste mit Personen, die in einem solchen Fall angerufen werden, um spontan zum Impfzentrum zu kommen. Auf dieser Liste stehe beispielsweise das Personal der Uniklinik Mainz.

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Impfbörse zu einem späteren Zeitpunkt möglich

Wie der Sprecher weiter mitteilt, ist die Impfbörse, die der Kreis Groß-Gerau eingerichtet hat, in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt bekannt. „Es ist gut möglich, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt etwas Ähnliches einrichten. Derzeit ist dies, wie oben erläutert, aber noch nicht notwendig“, teilte der Sprecher mit. Hierfür sei dann eine Abstimmung mit dem Land Rheinland-Pfalz notwendig.



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Rheinland-Pfalz setzt Impfungen mit AstraZeneca fort

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat gestern entschieden, dass der Impfstoff AstraZeneca weiterhin als sicher und wirksam einzustufen ist. Auf dieser Grundlage hat die Konferenz der Gesundheitsminister von Bund und Ländern gestern beschlossen, die Impfungen mit AstraZeneca in Deutschland wiederaufzunehmen.

Rheinland-Pfalz wird diese Entscheidungen unmittelbar umsetzen und ausgesetzte Impfungen mit AstraZeneca wieder starten. Konkret bedeutet dies, dass die ausgesetzten Impfungen der Priogruppe 2 in den Krankenhäusern, bei der Polizei und in den Justizvollzugsanstalten ebenso wie die Impfungen mit Astrazeneca in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe durch die mobilen Impfteams nun wieder anlaufen; erste Impfungen sollen bereits heute wieder stattfinden.

Auch die gestoppte Terminvergabe für neue Termine in den Impfzentren für die Prioritätsgruppe 2 wird aufgehoben. Neue Impftermine werden nun wieder für alle drei verfügbaren Impfstoffe vergeben. Die entsprechenden Impfungen finden ab der kommenden Woche wieder statt. Personen, die sich bereits für einen Termin registriert haben, werden automatisch über eine Terminzuteilung informiert und müssen sich nicht erneut registrieren.

An den bereits terminierten Impfungen mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna ändert sich nichts, diese Termine bleiben wie zugeteilt bestehen.

Bei den Impfungen der bettlägerigen Menschen durch die Hausärzte ab dem 22. März können dann voraussichtlich auch wieder die Kontaktpersonen beziehungsweise Angehörige der Prioritätsgruppe 2 geimpft werden. Zum Start der Impfungen in den Hausarztpraxen finden noch Gespräche auf Bund-Länder-Ebene statt.

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44 Kilometer durch Rheinhessen – Auf Luthers Spuren durchs Rebland

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Mainz. Fünfhundert Jahre ist es her, da stand der Reformator Luther von dem Wormser Reichstag und weigerte sich mutig, seine vermeintlich provokanten Thesen öffentlich zu widerrufen. Eingeladen worden war er vom Kaiser höchstpersönlich, der den standhaften Verweigerer am 8. Mai im Wormser Edikt mit der Reichsacht belegte.


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44 Kilometer Geschichte und Landschaft

Fortan waren Luthers Schriften verboten, niemand durfte ihn beherbergen, er sollte vielmehr unverzüglich an Rom ausgeliefert werden. Heute gehört Luther zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Religionsgeschichte. Sein Ruf ist wiederhergestellt, sein Mut gilt als vorbildlich. Die Landesausstellung in Worms (Start voraussichtlich am 3. Juli 2021) widmet sich dem Wirken Luthers. Seine beschwerliche Reise zum Wormser Reichstag und zurück zur Wartburg bei Eisenach zeichnet der „Lutherweg 1521“ nach. Ein Stück des Weges verläuft durch Rheinhessen. Auf knapp 44 Kilometern kann man hier eintauchen in die Geschichte und in eine Landschaft, deren Schönheit andächtig macht.

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Auf Luthers Spuren durchs Rebland

Nach historischer Überlieferung soll Luther die Etappe durchs rheinhessische Hügelland besonders genossen haben. Das geht Pilgern und Wanderern auch heute noch so, wenn sie von Nierstein nach Worms auf dem Lutherweg unterwegs sind. Dieser verläuft überwiegend entlang der Rheinterrasse, streckenweise auf dem „Rheinterrassenweg“ und zieht sich mit einzigartigen Ausblicken südwärts durchs Rebenmeer. Die unvergleichlichen Weitblicke und die Vielzahl der Weinberg sollen es gewesen sein, von denen Luther schwärmte. Und wer weiß, vielleicht war auch Luther müde von den Wirren seiner Zeit und erfreute sich daher ganz besonders an der Natur, die ihn für ein paar Stunden alle Sorgen vergessen ließ. Wie schön, dass wir es ihm gleichtun und dabei ganz intensiv an ihn denken können.



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Geschichte und Geschichten auf Schritt und Tritt

Der Lutherweg in Rheinhessen lässt sich in drei bequeme Tagesetappen einteilen. Übernachten kann man in den Weindörfern am Wegesrand, die fast alle bequem mit der Bahn zu erreichen sind. Kleine Kirchen laden zur stillen Andacht ein. Fast ein Muss ist der Besuch der Katharinenkirche in Oppenheim, die zu den schönsten Zeugnissen der Gotik gehört. In dem weinfrohen Städtchen, das mit der Weinlage Oppenheimer Krötenbrunnen punktet, soll Luther einst im damaligen Gasthof „Kanne“ auf seiner Reise nach Worms übernachtet haben. Sichere und vor allem sehr bequeme Quartiere warten auch heute noch auf müde Wanderer in Oppenheim.

Deutlich betriebsamer ging und geht es in der Nibelungenstadt Worms zu. Durch den legendären Reichstag von 1521 ist sie untrennbar mit der deutschen Reformationsgeschichte verbunden. Davon zeugt das imposante Lutherdenkmal im Heylspark. Hier standen damals die Gebäude des Bischofshofes, wo Luthers Verhört stattfand. Ein Kuriosum erinnert sinnbildlich an Luthers vielzitierte Worte: „Hier stehe ich und ich kann nicht anders! Gott helfe mir, Amen!“. Die „großen Schuhe“ (120 Kilo, Schuhgröße 78), gefertigt aus Bronze, sind ein beliebtes Fotomotiv und verweisen auf den Standort des unbeugsamen Reformators, den selbst der Kaiser nicht in die Knie zwingen konnte. Ob in Wanderschuhen oder Flip Flops – hier muss man einfach mal gestanden haben.

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Extra-Tipp

Vom 16. bis 18. April wird eine organisierte Pilgerwanderung in drei Etappen auf dem „Lutherweg 1521“ angeboten. Alle Infos, Karten und das Rahmenprogramm werden vorab verschickt. Weitere Infos unter www.kultursinn-rhein-selz.de

Weitere Infos und Arrangements unter: https://www.rheinhessen.de/lutherweg-rheinhessen/lutherweg-rheinhessen-1

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Tatverdächtige gefasst: Ehepaar übergibt nach Telefongespräch 14.000 Euro an Betrüger

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Polizei Hessen
Polizei Hessen

Mörfelden-Walldorf.Im Rahmen eines ähnlichen Falls, konnten Ermittler des Polizeipräsidiums Frankfurt an diesem Dienstag (16. März 2021) zwei Männer im Alter von 31 und 58 Jahren festnehmen. Die beiden stehen im Verdacht, in dem oben geschilderten Fall aus Mörfelden-Walldorf verwickelt zu sein. Einer der Männer wohnt in einer Pension in Frankfurt. In dessen Zimmer fand die Polizei mehrere tausend Euro Bargeld und stellte dieses sicher. Ob es sich hierbei um das Geld des betrogenen Seniorenpaars aus Mörfelden-Walldorf handelt, muss noch geklärt werden.


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Zum Vorfall am 15. März

Am Montag (15. März 2021) erhielt eine Seniorin einen Anruf. Am anderen Ende meldete sich eine Betrügerin, die sich als angeblich gute Freundin der Seniorin ausgab und ihr suggerierte, nach einem Verkehrsunfall dringend 30.000 Euro zu benötigen, weil sie die Angelegenheit ohne Polizei regeln müsste.

Der Ehemann der Angerufenen machte sich anschließend auf den Weg zur Bank, konnte dort aber „nur“ rund 14.000 Euro abheben. Mit dem Geld fuhr er zum vereinbarten Treffpunkt in Richtung Darmstadt, wurde von den Betrügern aber unterwegs nach Frankfurt-Niederrad in die Schwarzwaldstraße gelotst, wo er das Geld schließlich einem Unbekannten übergab.

Hinweise in diesem Zusammenhang werden erbeten an die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 23) unter der Rufnummer 06142/6960.

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Der Elektro-Check für Unternehmen | Sicherheit am Arbeitsplatz und Zuhause

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Bad Kreuznach. Für jedes Unternehmen ist die regelmäßige Prüfung elektrischer Anlagen, Betriebsmittel, Maschinen und medizinischer Geräte – kurzum alles was mit Strom zu tun hat – Pflicht. Geprüft wird alles vom Anschlusskabel für den PC, über Kaffeemaschinen, Bohrmaschinen, fest verbaute Schaltkästen bis zu CNC-Maschinen und Abfüllanlagen. Als Grundlage haben Gesetzgeber und gesetzliche Unfallversicherungen die DGUV Vorschrift 3 geschaffen.

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Frank Rodé, Geschäftsführer der IB-Tec Prüfservice GmbH

„Dies nicht ohne Grund. Im Jahr 2018 verstarben zum Beispiel 42 Menschen in Deutschland an den Folgen eines elektrischen Schlages. Eines der leider bekannteren Fälle war in 2019 ein 6-jähriger Junge in einer Frankfurter Kita.“ so Frank Rodé, Geschäftsführer der IB-Tec Prüfservice GmbH in Bad Kreuznach und Zweibrücken. „Neben solch tragischen Unfällen kann auch Bränden und damit großen Schäden und Betriebsausfällen durch regelmäßige und gewissenhafte Prüfungen der stromführenden Anlagen und Betriebsmittel vorgebeugt werden.“

Im Falle eines Unfalls oder Brandes mit Personen- und Sachschäden müssen Unternehmer nachweisen, dass es auch ohne Prüfungen zu dem Ereignis gekommen wäre. Die Folgen (finanziell, moralisch, image-, straf- und versicherungstechnisch) können für Sie und Ihre Geschäftspartner immens sein. Regelmäßige Prüfungen durch einen Fachbetrieb Ihres Vertrauens schaffen hier Sicherheit auf allen Ebenen.

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Praxis-Tipp für private Haus- und Wohnungseigentümer, Vermieter & Mieter

Es ist empfehlenswert auch elektrische Geräte (z.B. Spül- und Waschmaschinen, Wasserkocher etc.) sowie Leitungen in Privathaushalten sicherheitshalber in regelmäßigen Abständen, oder auch im Verdachtsfall überprüfen zu lassen. Sprechen Sie Ihre örtlichen Elektriker an, diese helfen Ihnen gerne weiter.

Mehr über die IB-Tec Prüfservice GmbH

Die IB-Tec Prüfservice GmbH bietet Prüfungen elektrischer Anlagen und Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 an. Um der Maxime der Kundennähe und Zuverlässigkeit gerecht werden zu können liegt der regionale Schwerpunkt in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Verantwortliche in mehr als 1.500 Unternehmen vertrauen der Kompetenz und Zuverlässigkeit der Mitarbeiter des modernen Dienstleistungsunternehmens. Hierzu zählen Kleinunternehmen (z.B. Friseure), aber auch mittelständische Unternehmen, Großunternehmen und kommunale Verwaltungen. Mehr Informationen zur IB-Tec Prüfservice GmbH, dem Leistungsangebot des Unternehmens und aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie online bei der IB-Tec Prüfservice GmbH

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Rückruf von Bio-Produkten bei Aldi, Netto und EDEKA

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Symbolbild Verbraucherwarnung
Symbolbild Verbraucherwarnung

Lebensmittelwarnung | Die COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesellschaft mbH ruft verschiedene Tiefkühl-Bio-Kräutermischungen zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurden im Rahmen einer Kontrolle Salmonellen nachgewiesen. Die Artikel wurden bundesweit bei EDEKA und Marktkauf, Netto sowie Aldi Nord und Aldi Süd vertrieben. Die COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesellschaft mbH und die betroffenen Handelsunternehmen haben die entsprechenden Waren bereits aus dem Verkauf genommen.


Folgende Produkte sind betroffen:

Produkt: EDEKA Bio 8 Kräuter 50g

  • Verkaufsstätte: EDEKA und Marktkauf
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 01.2022 und 02.2022

 


Produkt: BioBio 8 Kräuter Mischung 50g

  • Verkaufsstätte: Netto Marken-Discount
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 01.2022 und 02.2022

Produkt: GutBio 8 Kräuter Mischung 50g

  • Verkaufsstätte: Aldi Süd
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 21.01.2022 und 03.02.2022
  • Verkaufsstätte: Aldi Nord
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 21.01.2022

Bei entsprechenden Symptomen einen Arzt aufsuchen

Der Verzehr von mit Salmonella-Bakterien belasteten Lebensmitteln kann Unwohlsein, Durchfall, evtl. Erbrechen, und Fieber auslösen. Die Inkubationszeit nach Verzehr beträgt in der Regel 48 Stunden, selten bis zu drei Tage. Diese Symptome können bei Kleinkindern, immungeschwächten und älteren Menschen verstärkt auftreten.

Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome aufweisen, sollten dringend einen Arzt aufsuchen und sofort auf Verdacht auf Salmonella hinweisen.

Kunden erhalten ihr Geld zurück

Es wird ausschließlich die Ware mit den oben genannten Mindesthaltbarkeitsdaten zurückgerufen. Artikel mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Weitere Produkte der oben genannten Marken und der Firma COPACK Tiefkühlkost sind nicht vom Rückruf betroffen.

Kunden, die eines der entsprechenden Produkte gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren jeweiligen Einkaufsstätten zurückgeben.

Landrat Thomas Will zum Naturstrandbad in Ginsheim-Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | Die CDU setzt sich für ein Naturschwimmbad in Ginsheim-Gustavsburg ein. Dieses Vorhaben sorgt aktuell für viele Diskussionen, besonders in den sozialen Medien. BYC-News hat zu diesem Thema bei der Kreisverwaltung Groß-Gerau nachgefragt


Der Landrat vom Kreis Groß-Gerau

Landrat Thomas Will (SPD) sagt, dass er in der Frage eines Naturstrandbads erst einmal sehr zurückhaltend und auch skeptisch sei, ob ein solches Bad sinnvoll wäre. Denn es sprechen ja einige Argumente dagegen, wie die Naturschutzbehörde und die DLRG bereits ausgeführt haben. Landrat Will hält es zudem für schwierig, solche Vorschläge frühzeitig an die Öffentlichkeit zu geben, weil damit möglicherweise eine Anspruchshaltung in der Bevölkerung geweckt werde. Über die Gefahren durch Schifffahrt und Strömungen wurde ja in der Tat in den vergangenen Monaten viel geredet worden – und der Kreis tut sein Möglichstes, um darüber aufzuklären, sagt der Landrat abschließend.

Die Stadtverwaltung hat die Planungshoheit

Zudem teilte die Kreisverwaltung auf Anfrage von BYC-News mit, dass der Kreis Groß-Gerau je nach Verfahrensart gegebenenfalls mit den Fachabteilungen beteiligt wird und Anregungen und Bedenken einbringen kann. Sollte das Verfahren auf der Ebene des Regierungspräsidiums laufen, kann dies auch ohne Beteiligung des Kreises stattfinden. Die Stadtverwaltung hat die Planungshoheit für ihre Gemarkung und kann immer begründet die Errichtung eines Strandbades begrüßen, aber auch ablehnen. Bislang liege dem Fachdienst Natur-, Wasser- und Bodenschutz in den letzten zwei Jahren noch keine Anfrage zu dem Thema Naturstrandbad in Ginsheim-Gustavsburg vor.

Weil der Main jedoch eine Bundeswasserstraße ist, sei in jedem Fall die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in einem Verfahren zu beteiligen. Auch der Altrhein sei für die Schifffahrt zugelassen und die Nutzung müsse auch hier abgestimmt werden. Ebenso sei die Wasser- und Naturschutzbehörde damit zu befassen, denn viele Uferbereiche liegen in Natura 2000- oder Landschaftsschutzgebieten (Natura 2000 ist ein zusammenhängendes Netz von Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union).

Ein sicheres Schwimmen kann nicht sichergestellt werden

„Der Uferbereich am Main befindet sich im Wirkungsbereich der Schifffahrt, das heißt es ist mit starken Strömungen zu rechnen. Ein sicheres Schwimmen kann hier nicht sicher gestellt werden. Im Altrhein verkehren kleinere Schiffe. Auch hier können Strömungen entstehen. Weiterhin wäre hier die Wasserqualität zu überprüfen. Gefahrloses Schwimmen kann auch hier nicht sichergestellt werden.“, heißt es in der Antwort der Kreisverwaltung weiter.



Der Kreisbrandinspektor: „Schwimmen im Main und Rhein ist und bleibt gefährlich“

BYC-News hat auch mit dem Groß-Gerauer Kreisbrandinspektor Friedrich Schmidt über die Thematik gesprochen. Zunächst betonte der Kreisbrandinspektor in aller Deutlichkeit, dass das Schwimmen im Rhein und im Main definitiv gefährlich sei und dies auch bleibe. Dessen müsste man sich bei der ganzen Sache auf jeden Fall bewusst sein. Ein Naturstrandbad in Ginsheim-Gustavsburg sei für ihn allerdings nicht vollständig ausgeschlossen. „Man muss vorher auf jeden Fall eine Art Gefahrenanalyse durchführen. Dabei muss zum Beispiel geklärt werden, ob es an der entsprechenden Stelle Strudel gibt, die unter der Wasseroberfläche entstehen. Je nach dem, zu welchem Ergebnis man dann im Rahmen der umfangreichen Analysen kommt, ist das aber durchaus zumindest eine Überlegung wert“, sagt Friedrich Schmidt.

Natürlich müsse man dann auch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen umsetzen. Eine Badeaufsicht vom Land aus würde da nicht reichen. Stattdessen müsse eine Aufsicht vom Land und vom Wasser aus erfolgen, um im Notfall schneller handeln zu können. Natürlich müssten auch sämtliche Vorschriften eingehalten werden. Das Schwimmen bei und unter Brücken sei sowieso verboten und einen gewisser Abstand zu den vorbeifahrenden Schiffen sei auch vorgeschrieben.

Mit der Absperrung endet die Aufsicht

„Die Menschen müssen sich dann natürlich trotzdem der Gefahr bewusst sein, die es trotz allem mit sich bringen wird. Wichtig ist es dann auch zu wissen, dass die Aufsicht an der Absperrung im Wasser endet. Alles was hinter der Absperrung liegt ist, wird wie beispielsweise an der Nordsee auch, nicht mehr beaufsichtigt und liegt nicht im Zuständigkeitsbereich vom Aufsichtspersonal.“, erklärt Friedrich Schmidt.

Der Kreisbrandinspektor fasst abschließend zusammen: „Es ist und bleibt gefährlich, dessen muss sich jeder bewusst sein. Mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen und einem vernünftigen und attraktiven Konzept könnte man darüber allerdings zumindest mal nachdenken“

Landrat thomas will zum naturstrandbad in ginsheim-gustavsburg

Thomas Kirdorf, Vorsitzender der DLRG Mainz-Kastel

BYC-News sprach mit Thomas Kirdorf, dem Vorsitzenden der DLRG Mainz-Kastel bereits Anfang März darüber, ob und wie so etwas möglich wäre. Nach Einschätzung von Kirdorf spricht grundsätzlich nichts gegen ein Naturstrandbad an einem ruhigen Gewässer, wie beispielsweise einem See. Jedoch betont er ganz deutlich, dass weder der Rhein, noch der Main in Ginsheim-Gustavsburg dafür geeignet wären. “Egal ob Mainstrand oder Altrhein oder gar ein anderer Standort, ich halte das für zu gefährlich”, sagt Kirdorf.

“Die Strömung und erst recht die starke Sogwirkung der vorbeifahrenden Schiffe sind einfach zu gefährlich. Es gibt genug Erwachsene, die die Gefahr unterschätzen und wo es dann schnell gefährlich wird. Für Kinder ist das erst recht lebensgefährlich. Mir fällt da wirklich kein Platz im Bereich der Mainspitzgemeinden ein, an dem so ein Naturstrandbad gefahrenlos möglich wäre. (Zum Interview mit Thomas Kirdorf)

Mainz: Meile des Sports auf dem Gutenbergplatz im Juli 2021 abgesagt

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Gutenbergplatz Mainz
Gutenbergplatz Mainz

Mainz. Der Vorstand des Stadtsportverbandes Mainz e.V. hat die Meile des Sports 2021 abgesagt. Diese sollte am 3. Juli 2021 auf dem Gutenbergplatz in der Landeshauptstadt Mainz stattfinden.


Es werden Alternativen geplant

Grund hierfür sind die weiterhin hohen Inzidenzwerte in Mainz. Die Tatsache das immer mehrere tausend Personen auf dem Platz sind, macht die Organisation trotz eines Hygienekonzeptes fast unmöglich. Ein weiteres Problem stellt die Gastronomie auf dem Patz dar. Coronabedingt dürfen diese in diesem Jahr mehr Platz für die Außenbestuhlung belegen, der uns dann wieder fehlt. Damit ist es uns nicht möglich wie sonst auch alle Teilnehmer mit dem gewünschten Platz unterzubringen.

Diese Gründe haben den Vorstand des SSV schweren Herzens dazu veranlasst die Meile des Sports 2021 abzusagen.

Wir planen jedoch Alternativen. Wir möchten die Vereine vorstellen. Ein Plan ist eine Online-Sportschau mit Moderation, Interviews und Vorführvideos aus den Vereinen. Damit lässt sich das sportliche Leben der Stadt in der Meile des Sports Online nachbilden.

Möchtegern Rapper lösen Großeinsatz der Polizei aus

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Nachrichten Frankfurt | An diesem Mittwochabend (17. März 2021) gegen 20:30 Uhr lösten Möchtegern-Rapper einen Großeinsatz der Polizei in der Wiener Straße in Frankfurt aus. Grund dafür war der Dreh zu einem Musikvideo.


Vier maskierte Männer mit Schusswaffe im Kiosk

Gegen 20:30 Uhr hatte sich ein Augenzeuge bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass in der Wiener Straße aktuell ein Kiosk überfallen würde. Vier maskierte Männer mit einer Schusswaffe seien in dem Geschäft. Umgehend zog die Polizei mehrere Streifenbesatzungen zusammen, die sich dann gemeinsam dem besagten Kiosk näherten. Dabei kontrollierten die Polizisten bereits in der Nähe des Geschäftes zwei Männer, die gegenüber den Beamten erklärten, dass dort ein Video gedreht werden würde.

Daraufhin fuhr das Überfallkommando zum Kiosk und stürmte den Verkaufsraum. Die Polizisten sicherten zunächst die vier jungen Männer im Alter zwischen 22 und 28 Jahren. Der 22-Jährige gab sich dann als Verantwortlicher zu erkennen und erklärte, dass er mit diesem Rapvideo seine Karriere als Gangsterrapper starten wollte. Seine „Homeboys“, wie die Polizei zitierte, fungierten als Statisten, Kameramann und Schauspieler.

Die Polizei durchsuchte die Sporttasche des 22-Jährigen und fand darin eine Schreckschusspistole, die sie sicherstellte. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellte, war der Kioskbesitzer in die Pläne der jungen Männer eingeweiht und hatte sich mit dem Dreh einverstanden erklärt. Wie die Polizei mitteilt, wird der „geplante kometenhafte Aufstieg in der Rapszene“ nun zunächst durch eine hohe Rechnung für den Polizeieinsatz und eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz getrübt.

Dreiste Betrüger in Bischofsheim unterwegs

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Polizei Symbolbild 7
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Nachrichten Bischofsheim | An diesem Donnerstagmittag (18. März 2021) gegen 14:00 Uhr wurden Senioren in der Ringstraße in Bischofsheim bestohlen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


Angebliche Mitarbeiterinnen vom DRK

Unter dem Vorwand vom DRK zu kommen und beim Einkauf helfen zu wollen, verschafften sich zwei Frauen Zutritt in die Wohnung der beiden verheirateten Senioren in der Ringstraße. Während die beiden Kriminellen die Eheleute ablenkten, betrat nach vermutlich eine dritte Person unbemerkt die Wohnung und durchwühlte die Schränke im Schlafzimmer. Dabei fand die dritte Person Bargeld und Schmuck, welches sie mitgehen ließ. Die Senioren bemerkten die Tat erst, als die Täterinnen bereits wieder verschwunden waren.

Personenbeschreibung der 1. Tatverdächtigen:

  • weiblich
  • etwas älter
  • kräftige Statur
  • circa 1,60-1,65 Meter
  • knielanger, beiger Mantel
  • beiges Kopftuch
  • Mund-Nasen-Schutz
  • sprach Deutsch mit osteurpäischem Akzent

Personenbeschreibung der 2. Tatverdächtigen:

  • weiblich
  • etwas jünger
  • schwarze, lange Haare
  • schwarze Jacke
  • sprach Deutsch mit osteurpäischem Akzent

Zeugen werden gebten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim zu melden.

Der Umwelttag in Bischofsheim findet statt

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Nachrichten Bischofsheim | Der Umwelttag „Sauberhaftes Bischofsheim“ findet dieses Jahr wieder statt. Im letzten Jahr musste der Umwelttag bedingt durch die Corona-Pandemie leider ausfallen.


Bürger sind zum Mithelfen herzlich eingeladen

Dieses Jahr möchte die Gemeinde Bischofsheim wieder ihre Bürger animieren, an einem „Umwelttag“ Müll in der Gemarkung der Gemeinde einzusammeln. Aber auch im Jahr 2021 hat die Corona-Pandemie uns noch fest im Griff, sodass es in diesem Jahr ein etwas abgeändertes Konzept für den Umwelttag gibt.

Der Umwelttag findet am Samstag, den 27. März 2021 von 09:00 bis 14:00 Uhr statt. Alle Bürger sind dazu eingeladen, nach vorheriger Anmeldung an diesem Tag um 09:00 Uhr in den Bauhof zu kommen. Dort erfolgt dann die Ausgabe der Pläne und der Greifer. Anstatt eines gemeinsamen Mittagessens gibt es für jeden Teilnehmer ein Lunchpaket. Das gewohnte, gesellige Beisammensitzen nach der Arbeit muss aufgrund der Pandemie entfallen.

Interessierte können sich im Bauhof bei Frau Schnell unter der Telefonnummer 06144 – 970 277 oder per Email unter s.schnell@bischofsheim.de für die Teilnahme am Umwelttag anmelden.

60-jährige Großmutter wird von Auto tödlich erfasst – Sie war mit ihren Enkelkindern spazieren

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ADAC Rettungshubschrauber Eisenberg
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Blaulicht Rheinland-Pfalz. Am Donnerstag (18. März 2021) kam es gegen 14.45 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall in Kriegsfeld (Donnersbergkreis). Ein 71-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem PKW auf der Landstraße L405 in Fahrtrichtung Nieder-Wiesen aus Kriegsfeld kommend.


Ein Gutachter wurde zur Ermittlung der genauen Unfallursache hinzugezogen

Zum gleichen Zeitpunkt war eine 60-jährige Fußgängerin mit ihren beiden Enkelkindern am Fahrbahnrand der Landstraße unterwegs. Sie war mit den beiden Enkelkindern zu Fuß in Richtung Kriegsfeld unterwegs.

Im weiteren Verlauf verstieß der 71-jährige Unfallverursacher vermutlich gegen das Rechtsfahrgebot, übersah die am linken Fahrbahnrand laufenden Personen und erfasste die 60-jährige Fußgängerin mit seinem PKW. Die Frau wurde durch den Verkehrsunfall derart schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag und verstarb.

Die Landstraße L405 musste während der Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Ein Gutachter wurde zur Ermittlung der genauen Unfallursache hinzugezogen.

Volker Bouffier: Keine weitere Öffnungen von Schulen und Lockerungen in Hessen

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Nachrichten Hessen | Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat angesichts der steigenden Inzidenzzahlen entschieden, vorerst keine weiteren Öffnungsschritte zu unternehmen.


Ministerpräsident Volker Bouffier dazu

„Wir haben derzeit ein höchst dynamisches Infektionsgeschehen. Die Zahlen zeigen uns: Eine mögliche dritte Corona-Welle ist deutlich unterwegs. Für uns hat es nun oberste Priorität, die nahende dritte Welle der Infektionen möglichst flach zu halten, damit die Bewältigung der Krise nicht noch schwieriger wird und damit unser Gesundheitssystem weiter standhält. Auch in Hessen liegt die landesweite Inzidenz erneut über 100. Für uns war immer klar, dass wir bei diesem Wert reagieren müssen. Vor diesem Hintergrund können weitere Lockerungen für uns derzeit nicht in Betracht kommen“, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier.

Schulbetrieb in Hessen

Im Mittelpunkt der heutigen Beratungen stand der weitere Schulbetrieb in Hessen. „Das aktuelle Pandemiegeschehen macht es leider unmöglich, weitere Schüler noch vor den Osterferien zurück in die Schulen zu holen“, so Bouffier. „Der vorsichtige Einstieg in den Wechselunterricht war für alle Betroffenen, für Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer ein Hoffnungsschimmer, wieder ein Stück in einen normaleren Alltag zurückkehren zu können. Doch es war immer klar: Das geht nur, wenn es das Pandemiegeschehen zulässt. In der momentanen Lage können wir angesichts der steigenden Zahlen diesen Schritt leider nicht verantworten“, so der Ministerpräsident. Das bedeutet, dass die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 zunächst weiter im Distanzunterricht beschult werden. Sowohl für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 (Wechselunterricht mit Notbetreuung) als auch für die Abschlussklassen (Präsenzunterricht) gibt es keine Änderungen. „Wenn das Pandemiegeschehen es zulässt, wollen wir jedoch nach den Osterferien wie geplant mit dem Wechselunterricht beginnen“, so Bouffier weiter. „Die Sorgen vor einer Ansteckung in der Schule und im Bereich der Kinderbetreuung nehmen wir sehr ernst. Deshalb stellen wir Schulen und Kindertagesstätten sowie Kindertagespflegepersonen kurzfristig Laien-Selbsttests zur Verfügung.“

Die Vorbereitungen, die die Schulen in den vergangenen Tagen zur Rückkehr der Schülerinnen und Schüler getroffen hätten, seien aber keineswegs vergebens. Denn für die Zeit nach den Osterferien wolle Hessen nach jetzigem Stand am jüngst verkündeten Öffnungsvorhaben festhalten. „Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen ab dem 19. April landesweit die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an fünf Tagen in der Woche und die Jahrgangsstufen ab Klasse 5 im Wechselmodell unterrichtet werden“, so Bouffier.



Teststrategie für Schulen und Kitas

Das Corona-Kabinett hat heute gleichzeitig eine Teststrategie für Schulen und Kitas beschlossen, die bereits nächste Woche mit einem Pilotprojekt von 20 Schulen starten wird. Sowohl am 25. oder am 26. März als auch am 30. März können an diesen Schulen Selbsttests ausgeführt werden. Dies wird wichtige Erfahrungen bringen, um nach Ostern in den Schulen regelhaft testen zu können.

Um den Unterricht für die Schülern nach den Osterferien so sicher wie möglich zu gestalten, stellt die Landesregierung bis zum Ende des Schuljahres allen Schulen einfach zu handhabende Laienselbsttests zur Verfügung, mit denen sich Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler unkompliziert und freiwillig wöchentlich selbst testen können. Die Tests sollen vor Unterrichtsbeginn in den Schulen absolviert werden. Dafür stellen das Sozial- und das Kultusministerium Schulungsvideos und Anleitungen zur Verfügung.

Kostenlose Selbsttests stehen außerdem für Personal in Kindertageseinrichtungen sowie für Kindertagespflegepersonen zur Verfügung. Insgesamt können sich so rund eine Million Menschen pro Woche selbst testen. Darunter fallen etwa 815.000 Schülerinnen und Schüler, 100.000 Lehrerinnen und Lehrer und weiteres Personal von Schulen sowie 66.400 Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen. Die Zahlen umfassen auch die Schulen und Kindertagesstätten in freier Trägerschaft sowie Kindertagespflegepersonen. Insgesamt werden aus dem Sondervermögen „Hessens gute Zukunft sichern“ Mittel in Höhe von 90 Mio. Euro für die Beschaffung der rund 14,5 Millionen Antigen-Schnelltests zur Verfügung gestellt. Die Laienselbsttests sollen vom Ende der Osterferien bis zum Beginn der Sommerferien durchgeführt werden. Im Falle eines positiven Testergebnisses muss eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgen und es greift die Verpflichtung zur Durchführung eines PCR-Tests sowie zur sofortigen Quarantäne.

Weiterhin kostenlose PoC-Antigen-Schnelltest einmal in der Woche

Unbenommen davon bleibt der Anspruch jedes Bürgers auf einen kostenlosen PoC-Antigen-Schnelltest mindestens einmal in der Woche, der von geschultem Personal durchgeführt wird, natürlich auch für Lehrerinnen und Lehrer, Erziehungspersonal sowie Tagespflegepersonen bestehen.

„Sobald die Lage es zulässt, werden wir hier auch weiter öffnen“

Hessens Ministerpräsident betonte, dass die Kommunen – wie bisher auch schon – die Möglichkeit haben, auf das Geschehen vor Ort in geeigneter Weise zu reagieren. Abschließend erklärte der Regierungschef: „Wir sind weiterhin in einer sehr dynamischen Lage mit vielen Ungewissheiten. Deswegen ist weiterhin Vorsicht geboten, um das Erreichte nicht zu gefährden und um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Ich bin den Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar für ihr Verständnis und ihre Geduld. Und ich weiß, dass wir alle gemeinsam durch schwere Zeiten gehen. Ich bin aber sicher, dass diese Geduld am Ende belohnt werden wird und wir den Kampf gegen die Pandemie gewinnen können. Und ich weiß, dass es gerade die jungen Menschen am härtesten trifft. Sie sind am meisten auf die sozialen Kontakte innerhalb und außerhalb der Schule angewiesen für ihre Entwicklung. Und sobald die Lage es zulässt, werden wir hier auch weiter öffnen.“

Weitere Punkte zu beispielsweise den Themen Impfung, Reisen an Ostern oder der Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte werden morgen und am Montag in der Bund-Länder-Schalte besprochen.

Einsatz von Bundespolizei und Rettungsdienst am Hauptbahnhof in Mainz

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Nachrichten Mainz | In der Nacht von Donnerstag (18. März 2021) auf Freitag gegen 23:30 Uhr kam es zu einem Einsatz von Bundespolizei und Rettungsdienst am Hauptbahnhof in Mainz. Ein weiterer Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Bereits um 00:20 wurde die Bundespolizei erneut alarmiert. BYC-News wurde von einem Leser informiert.


Erste Hilfe bei betrunkener Person

Nach Informationen von BYC-News hatte die DB Sicherheit den Rettungsdienst alarmiert. Auch die Bundespolizei war zur Unterstützung vor Ort. Wie die Polizei auf Anfrage gegenüber BYC-News mitteilte, hatten Einsatzkräfte der Bundespolizei bei einem stark betrunkenen, polizeibekannten Mann erste Hilfe geleistet, bis der Johanniter Rettungsdienst eintraf. Im Verlauf des späten Abends wurden stichprobenartig noch einige Personen im Bahnhof und auf dem Bahnhofsvorplatz kontrolliert.

Gegen 00:20 Uhr kam es erneut zu einem Einsatz am Bahnhof in Mainz wegen einer hilflosen Person. Die Angestellten der DB Sicherheit hatten erneut den Rettungsdienst alarmiert. Auch in diesem Fall kam die Bundespolizei zur Unterstützung.

Wegen des Lockdowns: Die Rentenerhöhung fällt in Westdeutschland aus

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Die Rentenerhöhung fällt in diesem Jahr aus. Das hat Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) mitgeteilt. Lediglich im Osten gibt es als Folge einer Anpassung an den Westen eine Erhöhung um 0,72 Prozent.


Zehn Jahre in Folge hat es in Deutschland eine Rentenerhöhung gegeben. Die fällt nun weitgehend aus, teilte Heil der Presse mit. Ursache dafür seien die Pandemie und ihre Folgen.

Entscheidend für die Rentenhöhe ist das Lohnniveau. Rechnet man die Wirtschaftskraft in Rentenniveau um, müsste die Rente sogar um 3,25 Prozent gesenkt werden. Das verhindert aber die gesetzlich verankerte Rentengarantie.

7-Jähriger bei Verkehrsunfall in Wiesbaden verletzt

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Rettungsdienst Osthessen
Rettungsdienst

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Donnerstagnachmittag (18. März 2021) gegen 16:00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Hasengartenstraße in Wiesbaden. Ein sieben Jahre alter Junge wurde dabei verletzt.


Trotz Vollbremsung kam es zum Zusammenstoß

Nach ersten Kenntnissen der Polizei überquerte der Junge zu Fuß die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten. Zeitgleich befuhr eine 28 Jahre alte Frau in einem Fiat 500 die Straße. Als die Frau den Jungen sah, legte sie eine Vollbremsung hin, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.

Der 7-Jährige wurde durch den Aufprall auf die Straße geschleudert, erlitt glücklicherweise aber nur ein paar Schürfwunden und Prellungen, die anschließend in einem Krankenhaus in Wiesbaden behandelt wurden. An dem Fiat entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.

Die Polizei musste die Hasengartenstraße für die Dauer der Unfallaufnahme für rund 25 Minuten vollständig sperren.