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Ginsheim-Gustavsburg nicht als Modellkommune für Lockerungen ausgewählt

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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose haben an diesem Dienstag (30. März 2021) drei Modellkommunen benannt, in denen kontrolliertes Testen erprobt werden soll. Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg hatte sich beworben, wurde jedoch nicht ausgewählt.


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Städte aus unterschiedlichen Regionen Hessens

„Wir haben uns entschieden, angesichts der pandemischen Situation ein verantwortbares und überschaubares Modell durchzuführen“, so Bouffier und Klose. Mit der Auswahl von Alsfeld, Baunatal und Dieburg könnten Einblicke in drei verschiedenen Regionen Hessens gewonnen werden. Dabei wurde darauf geachtet, dass Regionen aus Mittel-, Süd- und Nordhessen vertreten sind. Außerdem handele es sich ganz bewusst um mittelgroße Städte, bei denen

  • die grundsätzliche Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamtes besteht,
  • die 7-Tage-Inzidenz des Kreises bzw. der kreisfreien Stadt der Modellkommune stabil unter einem Wert von 200 liegen,
  • die Modellkommune ausreichende Testkapazitäten (Teststellen und Testkits) gewährleistet,
  • die Übernahme der Finanzierung des Modellprojektes sichergestellt ist.

„Zusätzlich haben wir darauf geachtet, dass diese Kommunen unterschiedlichen Krankenhausversorgungsgebieten angehören“, so Bouffier und Klose weiter.

Ginsheim-gustavsburg nicht als modellkommune für lockerungen ausgewählt

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Modellversuche dienen der Gewinnung von Erkenntnissen

Grundsätzlich werden diese Modellprojekte eigenverantwortlich in den Kommunen umgesetzt. Sie laufen bis zum 1. Mai und werden von den Modellkommunen der Landesregierung ausgewertet. Als Anlaufstelle wird eine Arbeitsgruppe Modellkommunen eingerichtet. Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose machten deutlich, dass diese Modellversuche in erster Linie der Gewinnung von Erkenntnissen dienen, die zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie beitragen. „Im Vordergrund steht das Lernen anhand konkreter Alltagserfahrungen auf örtlicher Ebene durch verstärktes Testen im Umgang mit der Corona-Pandemie“, so Klose.

Wichtigste Grundregel für die Modellversuche sei die Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamtes. „Nur, wenn die Gesundheitsämter in der Lage sind, die Personennachverfolgung sicherzustellen, kann ein solcher Versuch nutzbare Erkenntnisse bringen“, sagte Bouffier. Das Prinzip, mit dem die Kommunen vorgehen, ist dabei dem Tübinger Modell sehr ähnlich. Sie sind angehalten, bestimmte Mindestanforderungen zu erfüllen, müssen überprüfbare Nachweise (Tagespässe, IT-gestützte Zugangsberechtigungen, etc.) für den Zugang zu den Geschäften sicherstellen und eine engmaschige Kontrolle des Infektionsgeschehens gewährleisten.



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Abbruchkriterien sind klar definiert

„Es ist notwendig, die Projekte in einem verantwortbaren Rahmen und mit einem überschaubarem Risiko durchzuführen. Wir sind uns der sehr dynamischen Pandemielage bewusst und haben deshalb von Anfang an klar kommunizierte Abbruchkriterien beschlossen“, erläuterte Gesundheitsminister Klose.

Abgebrochen wird, sobald einer dieser Fälle eintritt: eine kreisweite Inzidenz über 200, eine Überlastung der stationären Versorgung im Versorgungsgebiet, keine vollständige Gewährleistung der Kontaktpersonennachverfolgung durch das Gesundheitsamt mehr oder wenn keine ausreichenden Testkapazitäten mehr vorhanden sind.

Abschließend betonte Bouffier: „Wir haben die drei Modellregionen unter den vielen anderen ausgewählt, die sich beworben haben. Sie stehen exemplarisch für das, was wir vorhaben: die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten bei engmaschiger Kontrolle des Infektionsgeschehens durch konsequentes Testen zu erproben. Die Modellregionen ermöglichen dann, hierfür Handlungsleitfäden zu entwickeln.“

Die Modellkommunen werden von der Landesregierung begleitet. Es wird einen Erfahrungsaustausch und eine Auswertung der Ergebnisse geben, um daraus Schlüsse zu ziehen, ob und wenn ja wie sich solche Teststrategien landesweit zur Bewältigung dieser schwierigen pandemischen Situation einsetzen lassen.

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Nach Hausbrand in Budenheim: Helfer mit Herz gesucht

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Nach dem verehrenden Brand eines Wohnhauses in Budenheim am 24.03.2021, bei dem unter dramatischen Bedingungen drei Personen gerettet werden konnten und eine weitere Person leider verstarb, ruft die Gemeinde Budenheim nun zur Hilfsaktion auf.


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Wohnhaus nach Brand unbewohnbar

Vergangenen Mittwochabend kam es in Budenheim zu einem Wohnhausbrand, bei dem eine 72-jährige Hausbewohnerin verstarb. Von den Kräften der Feuerwehr konnten drei der vier Bewohner aus dem Haus gerettet werden. Ein 64-Jähriger wird mit einer Drehleiter aus dem brennenden Haus geholt, während seine 51-jährige Ehefrau und eine 68-jährige Bewohnerin zuvor gerettet werden konnten. Für die 72-jährige Bewohnerin kam jede Hilfe zu spät.

Große Teile des Erdgeschosses, sowie das erste Obergeschoss, das Dachgeschoss, die Außenfassade und der Dachstuhl wurden durch den Brand erheblich beschädigt. Alle drei Etagen sind unbewohnbar auf nicht absehbare Zeit, der Sachschaden wird auf mindestens 400.000 Euro geschätzt. Das THW hat inzwischen das Haus im Auftrag der Kriminalpolizei verschlossen.

Nach hausbrand in budenheim: helfer mit herz gesucht 1
Gebäudebrand Budenheim | Foto: Carolin Schnarr
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Bürgermeister hat Hilfsaktion ins Leben gerufen

Die drei überlebenden Bewohner konnten kurzfristig bei Freunden untergebracht werden und haben hier die Möglichkeit für einige Monate zu bleiben. Neben dem schweren Verlust eines Familienmitgliedes haben sie jedoch auch auf nicht absehbare Zeit ihr Zuhause und unwiederbringlich ihr Hab und Gut verloren. Bürgermeister Stephan Hinz hat kurzfristig eine Hilfsaktion ins Leben gerufen und sucht Helfer mit Herz.

„Für dieses Unterfangen sind finanzielle Mittel nötig, über welche die Familien aktuell nicht verfügen. Daher hoffen wir auf Menschen und Unternehmen mit Herz, welche uns dabei helfen, wieder ein Zuhause für die betroffenen Familien zu schaffen.“ scheibt die Gemeinde auf ihrer Webseite. Gebraucht wird neben Geld auch Baumaterial, Tipps und helfende Hände. Hierfür wurde eine Spendenkonto eingerichtet. Wer etwas beisteuern kann und möchte, kann sich auch direkt mit der Familie in Verbindung setzen.

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Hier können Sie helfen:

Kontoinhaber: Budenheim Hilft – Gemeinde Budenheim und Freunde der Familie
Spendenkonto: Fam. Franz + Fam. Wirsch
Budenheimer Volksbank
DE18 5506 1303 0000 108901

Wer Hilfe anbieten möchte, kann Kontakt per Telefon oder Email aufnehmen unter: Herr WirschNach hausbrand in budenheim: helfer mit herz gesucht 2 oder per Email.

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Hier geht es zum Einsatzvideo:

 

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Streunerkatze oder Freigänger? – Fremde Samtpfoten dürfen nicht einfach behalten werden

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PM Streunerkatze oder Freiganger TASSO jpg

Luna war eine sehr verlässliche Freigängerkatze. So wie sie ihre Ausflüge liebte, so liebte sie es auch, wieder nach Hause zu kommen. Doch plötzlich war die Samtpfote wie vom Erdboden verschwunden und ihre Halter krank vor Sorge.


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Freigängerkatzen gerne mehrere Tage unterwegs

Immer wieder kommt es vor, dass Katzen, die eigentlich eine Familie haben, fremdgefüttert oder gar einbehalten werden. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt, klärt daher über die rechtlichen Konsequenzen der meist falsch verstandenen Tierliebe auf.

Auch wenn einige Freigängerkatzen gerne mal mehrere Tage woanders zu Gast sind, hat dieses tierische Verhalten juristisch betrachtet keinen Einfluss auf das Eigentum an der Katze. Eine fremde Katze sollte grundsätzlich zunächst nicht als herrenlos betrachtet werden.

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Fundanzeige ist verpflichtend

„Wer eine fremde Katze an sich nimmt, ist gesetzlich verpflichtet, eine Fundanzeige beim örtlichen Fundbüro aufzugeben. Wer dies unterlässt und beispielsweise nur im örtlichen Tierheim nachfragt, ob eine Katze vermisst wird, macht sich unter Umständen einer Fundunterschlagung nach § 263 des Strafgesetzbuches strafbar“, erläutert die für TASSO tätige Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries.

Tierfreunde sollten daher im ersten Schritt immer versuchen, den eigentlichen Eigentümer der Katze ausfindig zu machen. Beim Tierarzt oder einem Tierheim kann geprüft werden, ob die Katze tätowiert ist oder einen Transponder trägt und in einem Haustierregister angemeldet ist. Im Zweifelsfall sollten die Finder in der TASSO-Notrufzentrale anrufen, wenn sie sich nicht sicher sind, was bei einem Fundfall zu tun ist.

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Gesetzliche Regelung

„Durch die Fundmeldung bei der zuständigen Behörde beginnt die sechsmonatige Frist des § 973 BGB zu laufen, in der der Eigentümer die Möglichkeit hat, seine Katze zurückzunehmen. Meldet sich in dieser Zeit keiner bei der Behörde oder dem Finder, so kann der Finder unter Umständen selbst Eigentümer der Katze werden“, sagt die Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries. Wer die Fundkatze gern während der Wartezeit selbst aufnehmen und sie nach Fristablauf rechtmäßig behalten möchte, sollte die Fundkatze nicht im Tierheim abgeben, da Finder dort in der Regel ihre Rechte endgültig und unwiderruflich an das Tierheim abtreten müssen.

Eine gesetzliche Pflicht zur Abgabe der Fundkatze in ein Tierheim gibt es nicht. Mit Ablauf dieser sechsmonatigen Frist und dem Eigentumserwerb des Finders beginnt dann die Dreijahresfrist des § 977 BGB zu laufen, in der der Eigentümer die Katze noch zurückfordern könnte.

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Katze hat mehrere Futterstellen

Eine häufige Streitfrage ist auch das Füttern fremder Katzen. „Dass Katzen gefüttert oder gar angelockt werden, ist nicht selten und kann bei Freigängern faktisch nicht verhindert werden. Geschieht dies jedoch gegen den ausdrücklichen Willen des Eigentümers, kann dieser notfalls gerichtlich unter Einbeziehung des §§ 903, 90a BGB durchsetzen, dass die Fütterung – also die aktive Einwirkungen Dritter auf das Tier – zu unterlassen ist“, erläutert die TASSO-Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries.

Verstöße diesbezüglich können mit einem Ordnungsgeld geahndet werden. Allerdings rät sie Haltern, zunächst in einem netten Gespräch die betreffenden Katzenfreunde zu bitten, das Füttern der Samtpfote zu unterlassen und die Gründe hierfür – so zum Beispiel Futterallergien – zu nennen, um diese Bitte nachvollziehbar zu machen.

Wann braucht eine Katze wirklich Hilfe

Ist eine Katze in eine Notsituation geraten, sollten Tierfreunde natürlich nicht lange überlegen und eingreifen. Verletzte Tiere, die eine medizinische Versorgung benötigen, sollten in eine Tierklinik oder Tierarztpraxis mitgenommen werden. Bei Katzen, die sich nicht selbst befreien können, weil sie beispielsweise in eine Regentonne gefallen sind oder in einer Garage eingesperrt sind, reicht manchmal auch schon die spontane Hilfe vor Ort.

Offensichtlich ausgesetzte Tiere, die zum Beispiel an einer Raststätte zurückgelassen wurden, benötigen ebenfalls Hilfe. Sie sollten als Fundtiere behandelt und gemeldet werden. Extreme Verwahrlosung und Unterernährung können bei einer Katze darauf hinweisen, dass es sich um eine herrenlose Streunerkatze handelt, allerdings muss auch hier geprüft werden, ob das Tier nicht doch einem Halter zugeordnet werden kann. Denn auch hier kann es sich um eine Freigängerkatze handeln, die vermisst wird und über einen längeren Zeitraum alleine überleben musste.

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Neue farbenfrohe Banner begrüßen die Gäste in Nackenheim

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Seit einigen Tagen werden Gäste der rheinhessischen Weinbaugemeinde Nackenheim an den Ortszufahrten mit neuen farbenfrohen großflächigen Bannern begrüßt und aufs herzlichste in der Geburtsgemeinde von Carl Zuckmayer willkommen geheißen.


Herzlich Willkommen mit tollen Fotos

In modernen, freundlichen und frischen Farben, präsentiert sich die Gemeinde mit tollen Fotos, die teils vom Nackenheimer Bürgermeister Rene Adler selbst geschossen wurden. So gibt es zwei unterschiedliche Motivbanner, die verteilt auf alle vier Zufahrtstraßen aufgestellt worden sind.

Auf Initiative des Heimat- und Verkehrsvereins Nackenheim sowie der Ortsgemeinde sollen nun die Gäste freundlich begrüßt und ihnen das positive, herzerfrischende Lebensgefühl der Rheinhessen sofort am Eingang vermittelt werden.

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v.r.n.l.: Klaus Böhm (Geschäftsführer HVV Nackenheim), Achim Ramler (1. Vorsitzender HVV Nackenheim),René Adler (Ortsbürgermeister Nackenheim),Andreas Jakob (Schatzmeister HVV Nackenheim)

Der Tourismus steht im Fokus

Mit dem Rhein-Terrassen-Weg und den neuen Radrouten werden immer mehr Besucher angelockt. Hiervon sollen jetzt die Winzer, Landwirte, Geschäfte und letztlich auch die gesamte Verbandsgemeinde profitieren.

„Wenn wir Tourismus wollen und fördern, sollten wir unsere Gäste und Durchreisenden auch herzlich begrüßen, war die Überlegung des Vorstands im HVV Nackenheim und der Ortsgemeinde“, so der Vorsitzende des Vereins, Achim Ramler

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Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die Stellflächen mit 2 X 2,50 Meter Fläche steht aber auch den Vereinen, insbesondere im Hinblick auf Veranstaltungen, zu Werbezwecke zur Verfügung.  In der Zwischenzeit werden die Gäste mit einem „HERZLICH WILLKOMMEN“  an den Ortseingängen von Nackenheim begrüßt.

 

 

Fehlwürfe bei der Mülltrennung – Eine tote Katze gehört nicht in den gelben Sack

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Fehlwurfe in der Gelben Tonne dem Gelben Sack scaled e1617094919947
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Eine tote Katze findet ihre letzte Ruhestätte in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack. Ein Aprilscherz? Leider nicht, tatsächlich finden die Mitarbeiter*innen in den Sortieranlagen mitunter die skurrilsten Fehlwürfe auf den Förderbändern. Manche können sogar gefährlich werden.


Jährlich 2,6 Millionen Tonnen Müll

Von den in Deutschland jährlich rund 2,6 Millionen Tonnen Materialien, die über die Gelben Tonnen und Säcke gesammelt werden, sind etwa 70 Prozent Verpackungen und durchschnittlich 30 Prozent nicht richtig entsorgte Abfälle. Das erschwert oder verhindert sogar das Recycling wertvoller Rohstoffe.

Zu den beliebtesten „Müllsünden“ in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack zählen zum Beispiel Windeln, Feuerlöscher, Batterien und Akkus, Video- und Audiokassetten sowie Schwimm- oder Planschbecken.

„Solche Fehlwürfe bereiten große Schwierigkeiten beim Recyclingprozess. Sie müssen nicht nur aufwändig aussortiert und gesondert entsorgt werden, sie können auch das Recycling der richtig entsorgten Verpackungen erheblich behindern“, erklärt Axel Subklew, Experte für Abfallentsorgung der Initiative „Mülltrennung wirkt“. „Windeln oder zu viele Essensreste zum Beispiel verunreinigen den Verpackungsabfall und erschweren die maschinelle Sortierung der Wertstoffe erheblich.“

Wenn der Fehlwurf zur Gefahr wird

Vorsicht Brandgefahr: Akkus und Batterien geraten immer wieder fälschlicherweise in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern kann für Mitarbeiter*innen der Entsorgungsunternehmen auch gefährlich werden. Das gilt vor allem für Lithium-Batterien und -Akkus, die häufig für Laptops und Smartphones oder in Form von Knopfzellen verwendet werden. Sind diese in der Sortieranlage oder dem Entsorgungs-LKW Druck ausgesetzt, besteht Brandgefahr. Deshalb müssen sämtliche Batterien und Akkus bei geeigneten Sammelstellen im Handel oder der kommunalen Abfallentsorgung abgegeben werden.

Eine weitere Gefahrenquelle sind Einweg-Injektionsspritzen – insbesondere mit Nadeln. Hier besteht nicht nur ein Infektionsrisiko, sondern auch Verletzungsgefahr für Menschen, die mit dem Abfall in Berührung kommen. Daher gilt für Privathaushalte: Spritzen, insbesondere solche ohne automatischen Sicherheitsverschluss, in einem wiederverschließbaren Behälter, zum Beispiel in einer Glas- oder Kunststoffflasche, sammeln und sicher in den Restmüll entsorgen, sodass sich niemand an der Nadelspitze verletzen kann – die Gelbe Tonne oder der Gelbe Sack sind tabu.

Auch die derzeit obligatorischen Atemschutzmasken gehören nach Gebrauch nicht in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack, da sie potenziell infektiös sind. Sie dürfen jedoch ebenfalls, sicher verpackt in einem Plastikbeutel, in den Restmüll entsorgt werden. Das gilt auch für Einweghandschuhe.

Was gehört in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack?

In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören ausschließlich gebrauchte und restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. Neben Verpackungen aus Kunststoff dürfen also auch solche aus Weißblech, Aluminium oder Verbundmaterialien wie Getränkekartons in die gelben Sammelbehältnisse. Wichtig ist: Die Verpackungen sollten wirklich leer sein. Ausspülen ist allerdings nicht nötig, „löffelrein“ reicht aus. Glasverpackungen gehören nach den Farben Weiß, Braun und Grün sortiert in die entsprechenden Glascontainer. Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton in die Papiertonne. In manchen Regionen gibt es Ausnahmeregelungen, wie zum Beispiel die Wertstofftonne. Auskunft darüber geben die kommunalen Abfallberatungen.

Mit richtiger Mülltrennung die Umwelt schonen

Wer Verpackungen und Restmüll richtig trennt, trägt effektiv zum Klima- und Umweltschutz bei. Durch das Recycling der gesammelten Verpackungen können Primärrohstoffe eingespart werden. Mehr noch: Mit Recycling schonen wir auch unser Klima. Das Öko-Institut in Freiburg hat berechnet, dass durch das Recycling von Verpackungen aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack, Glas sowie Papier, Pappe und Karton in Deutschland jährlich rund 3,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Das entspricht den Emissionen einer Stadt in der Größe von Bonn im gleichen Zeitraum.

Über „Mülltrennung wirkt“

„Mülltrennung wirkt“ ist eine Initiative der dualen Systeme in Deutschland. Die dualen Systeme organisieren mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Grundlage für ihre Arbeit ist das Verpackungsgesetz. An der bundesweiten Initiative „Mülltrennung wirkt“ sind aktuell zehn duale Systeme beteiligt. Gemeinsam wollen sie aufklären, mit Irrtümern und Müllmythen aufräumen und möglichst viele Menschen zum Mitmachen motivieren.

LKA warnt: Vorsicht vor Fakeshops beim Onlineshopping

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In Zeiten der Corona-Pandemie boomen Einkäufe im Internet. Doch nicht alle Online-Shops sind seriös. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, sollte auf Vorkasse verzichtet und unbedingt das Impressum geprüft werden.


Zigaretten auf dubioser Webseite bestellt

Ein Verbraucher bestellte bei www.zigaretten-kaufen.org Zigaretten, die er per Vorkasse bezahlte. Diese sind aber nie bei ihm angekommen. „Auf der Website ist sofort erkennbar, dass der Seitenbetreiber ein Geheimnis aus sich macht“, so Jennifer Kaiser, Fachberaterin Digitales und Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale. „Ein Impressum ist nicht zu finden. Der Link zu Kontaktmöglichkeiten führt lediglich zu einem Kontaktformular.“ Das bezahlte Geld ist verloren. Eine rechtliche Handhabe gibt es nicht, weil der Seitenbetreiber nicht zu ermitteln ist.

Insbesondere in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram, aber auch bei großen Verkaufsplattformen wie Amazon und Ebay tummeln sich Online-Shops, die neben Vorkasse auch Online-Bezahldienste akzeptieren. Ein Impressum sucht man aber auch hier meist vergeblich.

Adressen meist im Ausland

„Diese Anbieter liefern tatsächlich Ware“, so Kaiser. „Allerdings ist dies dann billig produzierte Ware von sehr schlechter Qualität.“ Wer die Ware reklamieren möchte, muss sich auf die Suche nach einem Ansprechpartner machen. In den meisten Fällen gibt es auch auf diesen Seiten kein Impressum. Die in den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ oder den „Nutzungsbedingungen“ genannten Adressen sind in der Regel im Ausland, meistens in Asien, sodass eine Reklamation mühsam ist.

.de ist nicht immer gleich Deutschland

Ein Verbraucher bestellte auf einer Seite mit der Endung .de Kontaktlinsen. Der angegebene E-Mail-Kontakt des Kundenservice endete ebenfalls mit .de. Der Kunde nahm daher an, es handele sich um ein deutsches Unternehmen. Im Impressum fand sich jedoch als Verkäufer eine Limited mit Sitz in Guernsey, einer Kanalinsel. Die Ware wurde an eine Postfiliale geliefert. Dort musste der Verbraucher noch Zoll- und Einfuhrabgaben von rund 25 Euro und weitere 6 Euro Auslagenpauschale entrichten.

Über diese zusätzlichen Kosten wurde er bei seiner Bestellung nicht informiert. „Nicht-EU-Unternehmen, die in die EU verkaufen, müssen über alle anfallenden Steuern und Gebühren vor Abgabe der Bestellung deutlich informieren“, so Kaiser. Allerdings wird sich eine Auseinandersetzung mit dem Verkäufer schwierig gestalten.

Fake-Shops mit unschlagbar günstigen Preise

Fake-Shops locken mit unschlagbar günstigen Preisen und verlangen Vorkasse. Gütesiegel und Bewertungen sind oftmals gefälscht. Wenn ein Impressum überhaupt vorhanden ist, sind auch die darin gemachten Angaben falsch.

Zum Schutz vor Fake-Shops geben Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt folgende Tipps:

Impressum und Kontaktmöglichkeiten kontrollieren

Unstimmigkeiten im Impressum oder fehlende Kontaktdaten können ein Hinweis darauf sein, dass es sich um einen Fake-Shop handelt. Ist überhaupt kein Impressum vorhanden, sollte auf gar keinen Fall dort bestellt werden.

Bewertungen kritisch hinterfragen

Kundenbewertungen können gefälscht sein. Hier gilt es misstrauisch zu bleiben. Informieren Sie sich bei unterschiedlichen Bewertungsportalen und sozialen Medien, ob Verbraucher bereits negative Erfahrungen mit diesem Shop machen mussten.

Gütesiegel auf Echtheit prüfen

Verwendet der Shop ein Gütesiegel, kann durch einen Mausklick auf das Siegelemblem überprüft werden, ob der Online-Shop es rechtmäßig verwendet. Bei frei erfundenen, nichtssagenden Labels ist Vorsicht geboten. Unter http://internet-guetesiegel.de/ sind vertrauenswürdige Siegel zusammengestellt.

Sichere Zahlungsmethoden wählen

Sichere Zahlungsmethoden bieten einen guten Schutz. Am sichersten ist die Bezahlung nach Erhalt einer Rechnung oder das Erteilen einer Einzugsermächtigung, also die Zahlung per Lastschriftverfahren. Teil-weise ist es auch möglich über Zahlungsdienstleister die Zahlung erst nach 14 Tagen zu veranlassen. Zahlen Sie nicht mit riskanten Zah-lungsmethoden wie der Vorauskasse.

Günstige Preise hinterfragen

Wird das Produkt auffallend günstiger angeboten als in anderen Shops, ist Skepsis angebracht.

Bestellbutton muss korrekt sein

Um den Bestellvorgang abzuschließen, muss der Bestellbutton mit der Aufschrift „Zahlungspflichtig bestellen“, „Jetzt kaufen“ oder „Zahlungspflichtig buchen“ beschriftet sein. Sollte es auf dem Bestellbutton nur „Anmelden“ oder „Bestellen“ heißen, ist Vorsicht geboten.

Vorsicht bei vergriffener Ware

Hinweise darauf, dass die Ware im Lager vorhanden ist und als sofort lieferbar deklariert ist, obwohl sie auf anderen Seiten nicht mehr lieferbar ist oder nur nach langer Lieferzeit wieder, sind ein weiteres Indiz für einen Fake-Shop.

Opfer sollten auf jeden Fall Anzeige erstatten

Wer Opfer eines Fake-Shops geworden ist, sollte Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten und sich umgehend bei seinem Geldinstitut erkundigen, ob es den gezahlten Kaufpreis zurückholen kann. Wenige Stunden nach einer Onlinebestellung ist das meist noch möglich. Bei anderen Zahlungsarten wie dem Lastschriftverfahren kann die Zahlung noch bis zu acht Wochen nach Einzug rückgängig gemacht werden. Verbraucher sollten hierfür alle Beweise für ihren Online-Kauf – ob Kaufvertrag, Bestellbestätigung oder E-Mails – sichern.

Neun Kamerunschafe in Budenheim gestohlen

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Mit einem ungewöhnlichem Diebstahl muss sich derzeit die Mainzer Polizei beschäftigen. Am vergangenem Wochenende ( 27.03.-28.03.2021) wurden von unbekannten Tätern neun Kamerunschafe von einem Gartengrundstück in der Budenheimer Gemarkung gestohlen.


Tiere befanden sich auf umzäunten Gelände

Die Schafe wurden von seinem 22-jährigem Besitzer in einem durch einen Zaun umschlossenen Grundstück gehalten. Auf dieses hatten sich die Täter gewaltsam Zutritt verschafft und alle neun Schafe entwendet. Ebenfalls wurde ein sich auf dem Gelände befindlicher Kaninchenstall geöffnet, die Tiere jedoch nicht entwendet.

Ersten polizeilichen Ermittlungen zu Folge, müssen die Täter zum Abtransport der Tiere ein großen Fahrzeug oder ein Fahrzeug mit Anhänger genutzt haben.

Schafe waren 2 Monate alt

Die Kamerunschafe waren 2 Monate alt, ca. 50-70 cm groß und 5-6 kg schwer. Es handelt sich um kleine kurzschwänzige Hausschafe, mit braunmarkenfarbiger Fellzeichnung, kastanienfarbener Grundfärbung und schwarzer Zeichnung an Bauch, Kopf und Beinen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

12-jähriger Junge aus Osthofen ist wieder bei seinen Eltern

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Vermisst
Vermisst

Der am Dienstag, 30.03.2021, vermisst gemeldete 12-jährige ist wieder da. Seine Eltern meldeten sich heute Morgen bei der Kriminalpolizei Worms und teilten mit, dass er sich wieder in ihrer Obhut befinde. Ersten Erkenntnissen zu Folge ist der Junge wohl auf. Die Hintergründe seines Verschwindens sind aktuell noch unklar. Hinweise auf einen strafrechtlich relevanten Hintergrund liegen der Polizei nicht vor.


Erstmeldung: Seit diesem Dienstag (30. März 2021) wird der 12 Jahre alte Romeo aus Osthofen vermisst. Er hatte am Morgen die Wohnung der Eltern verlassen und ist bislang nicht zurück gekehrt. Trotz der umfangreichen Ermittlungen der Polizei fehlt von Romeo Dustin bislang jede Spur.

Personenbeschreibung des Vermissten:

  • etwa 130 bis 140 cm groß
  • kurze blonde Haare
  • hellgraue lange Nike-Sporthose
  • schwarzes T-Shirt

Personen, die den Vermissten nach seinem Verschwinden gesehen haben oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06241 – 8520 bei der Polizei in Worms zu melden. Hinweise nimmt alternativ auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Mainzer Gerd Schreiner tritt als Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz zurück

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Nach nicht einmal zwei Jahren im Amt tritt Gerd Schreiner zum 1. Mai als Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz zurück. Das hat die Partei nach einer Sitzung des „Landesparteiausschusses“ mitgeteilt. Schreiner übernimmt damit die politische Verantwortung nach dem historisch schlechtesten Ergebnis der Partei bei einer rheinland-pfälzischen Landtagswahl.


Die Wahl hat die CDU Rheinland-Pfalz krachend verloren. 27,7 Prozent. Das historisch schlechteste Ergebnis im Stammland von Helmut Kohl und Bernhard Vogel. Wie geht sie damit nun um?

Zum einen mit wolkiger Zukunftsrhetorik: „Die CDU Rheinland-Pfalz will einen Modernisierungsprozess starten.“ „Wir wollen die Analyse breit aufstellen und den Prozess der Modernisierung für jedes Mitglied offen gestalten“ „Strukturanalyse, Talentsuche in den eigenen Reihen, Konzentration auf die Themen, die die Bürger im Alltag beschäftigen.“

Zum anderen durch personelle Konstanz. Christian Baldauf hat sich bereits als Fraktionsvorsitzender wiederwählen lassen. Julia Klöckner bleibt Landesvorsitzende, auch weil sie das Amt braucht, um ihre Macht-Optionen in Berlin abzusichern.

Vertrauensmann Baldaufs

Damit die Schere zwischen Alles-wird-anders-Worten und Alles-bleibt-gleich-Taten nicht zu weit auseinandergeht, gibt es dann doch eine personelle Veränderung. Gerd Schreiner kündigt an, dass er das Amt des Generalsekretärs zum 1. Mai abgibt: „Ich nehme den Erneuerungsprozess, der vor uns liegt, ernst und werde die neue Generalsekretärin oder den neuen Generalsekretär mit aller Kraft unterstützen“, sagt Schreiner.

Schreiner (50) übernahm das Amt im Sommer 2019 kommissarisch, nachdem sein Vorgänger Christoph Gensch aus privaten Gründen aufhörte. Im November ließ er sich dann offiziell wählen. Schreiner galt als Vertrauter Baldaufs und wurde so sein Vertrauensmann in der Partei, um den Wahlkampf des Fraktionsvorsitzenden zu organisieren.

Fingerzeig für Machtverhältnisse

Als Nachfolgerin handelt die Allgemeine Zeitung Ellen Demuth (38) aus Linz. Der Grund: Als Norbert Röttgen sich als CDU-Bundesvorsitzender bewarb, war sie die Chefstrategin seiner Kampagne. Mit Erfolg. Er wurde Dritter – von drei Kandidaten. Ob sie es wird, ist daher nicht ganz so klar.

Sicher ist: Die Entscheidung wird ein Fingerzeig dafür, wer in den nächsten fünf Jahren die Macht im Landesverband hat. Denn der Generalsekretär ist in der rheinland-pfälzischen CDU eine eher dienende Funktion für den Vorstand. Der Landesverband hat 37 000 Mitglieder. Bei denen wolle man nun auf Talentsuche gehen, um die Partei zu modernisieren, teilt die CDU mit.

Aufbruchssignal fraglich

Inwiefern vom Landesparteiausschuss wirklich ein Aufbruchssignal ausgeht, ist fraglich. An dem Treffen nahmen rund 150 Mitglieder teil. In der Praxis ist es ein kleiner Parteitag, der überwiegend auf Funktionsträgern reduziert ist und somit aus Verantwortungs-Trägern für die Entscheidungen, die zur siebten Wahlniederlage in Folge führten.

Immerhin: Der Ausschuss beschäftigte sich mit den Fehlern. Welche das waren, teilt die Partei nicht mit. Aber einen Grund für die Niederlage nennt die Partei beim Namen: Die Corona-Pandemie habe das politische Meinungsklima im Wahlkampf beeinflusst, sagt Baldauf: „Aufgrund der starken Dominanz konnten wir mit landespolitischen Themen nicht punkten.“

Polizeieinsatz an der Gustav-Brunner-Schule in Gustavsburg

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An diesem Montagabend (29. März 2021) kam es zu einem Polizeieinsatz auf dem Gelände der Gustav-Brunner-Schule in der Rudolf-Diesel-Straße im Stadtteil Gustavsburg. Ein 19 Jahre alter Jugendlicher fiel dabei besonders auf und wurde schließlich festgenommen.


Der Jugendliche widersetzte sich der Polizei

Weil sich mehrere junge Männer auf dem Gelände der Schule aufhielten, wurde die Polizei verständigt. Zwei Streifen machten sich daraufhin auf den Weg zu der Schule und trafen mehrere Personen dort an. Im Rahmen der Personenkontrolle spuckte ein 19-Jähriger den Beamten vor die Füße und schlug gegen die Hand eines Polizisten. Im Anschluss an die Kontrollen sprach die Polizei einen Platzverweis für alle Personen aus.

Als diese gerade dabei waren die Örtlichkeit zu verlassen, beschimpfte der 19-Jährige einen der Polizisten als „Hurensohn“ und wollte anschließend seine Dienstnummer wissen. Der Jugendliche wurde immer lauter und provozierte einen Streit, indem er den Anweisungen der Polizei nicht folge leistete.

Letztendlich nahmen die Polizisten den 19-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn bis in die Nacht in der Gewahrsamszelle unter, um den Platzverweis durchzusetzen. Den Jugendlichen erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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Schwerer LKW-Unfall mit Vollsperrung auf der Autobahn A67

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An diesem Dienstagmorgen (30. März 2021) gegen 3:35 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A67 bei Gernsheim. Ein Lastwagen war dort in eine Baustelle gekracht. Die Autobahn ist aktuell vollgesperrt (Stand 08:30 Uhr).


Durch die Baustellen-Absperrung und Leitplanke gekracht

Der Lastwagen befuhr die Autobahn A67 in Fahrtrichtung Mannheim. Auf Höhe der Ausfahrt Gernsheim krachte er gegen eine aufgestellte Absperrwand einer Wanderbaustelle und durchbrach anschließend die Leitplanke. Weshalb es zu dem Unfall kam, ist bislang noch unklar. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Aktuell laufen die aufwändigen Bergungsarbeiten (Stand 8:30 Uhr). Die Autobahn ist deshalb noch immer zwischen Gernsheim und Lorsch vollgesperrt. Der Verkehr staut sich momentan ab Pfungstadt auf rund sieben Kilometern. Wie die Polizei mitteilt, könnte die Sperrung noch bis in die Mittagsstunden andauern. Der Verkehr wird ab dem Darmstädter Kreuz auf die parallel verlaufende Autobahn A5 geleitet. Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Um 13:30 Uhr wurde die Vollsperrung zwischenzeitlich aufgehoben und der Rückstau hatte sich aufgelöst.

Charity-Aktion: Pressesprecher Polizei Mainz spendet Bild vom Zollhafen für krebskranke Kinder

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2021 03 04 16.35.29 thorsten luettringhaus mainz foerderverein fuer tumorkranke kinder rinaldo roberto Fotouebergabe Spende
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Nicht nur in wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen hinterlässt die Pandemie und ihre Folgen seine tiefen Spuren, auch viele Vereine, die gerade in sozialen Bereichen aktiv sind und schwerkranke Menschen und deren Angehörige helfen, bekommen immer größere Probleme.


Lockdown gefährdet Hilfsprojekte

Die ganzen Einschränkungen treffen auch den Mainzer Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. ziemlich hart. Dem Verein, der sich fast ausschließlich aus Spenden finanziert und jährlich gut 600.000 Euro Kosten kompensieren muss, fallen seit einem Jahr alle Möglichkeiten, sich bei Veranstaltungen und sonstigen Events der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und so Spenden für sein Projekt zu sammeln, gänzlich weg. Als Alternative hat der Verein nun die Möglichkeit der Charity-Auktionen über die Plattform Ebay sich zu nutze gemacht.

So wuchs bei BYC-News die Idee, den Verein auch in dieser schweren Zeit wieder zu unterstützen. Rinaldo Roberto, der vielen Mainzern als Pressesprecher der Polizei Mainz bekannt ist, geht in seiner Freizeit einem leidenschaftlichen Hobby hinterher, der Fotografie. Immer wieder veröffentlicht er tolle Schnappschüsse in den sozialen Netzwerken, die er während seiner Radtouren aufnimmt.

Schnappschuss des Mainzer Zollhafen

Eines der Fotos stach sofort ins Auge – Ein toller Schnappschuss des Mainzer Zollhafens mit dem alten Weinlager und der neu gestalteten Südmole. Von der Idee von BYC-News, dieses Bild dem Förderverein zur Versteigerung zur Verfügung zu stellen, war Roberto sofort begeistert. Ohne groß darüber nachzudenken war er bereit, dieses großartige Foto in den Dienst der guten Sache zu stellen. Der Schnappschuss aus dem Mainzer Zollhafen hat eine Größe von 60 x 80 cm und ist aufwändig auf Acrylglas aufgedruckt worden. Allein der Materialwert liegt bei über 100 Euro.

„Es war absolutes Glück so einen perfekten Moment für die Aufnahme erwischt zu haben, bei der das Wasser im Hafenbecken so ruhig und spiegelglatt war“, so Rinaldo Roberto gegenüber BYC-News.

Übergabe im Elternhaus des Vereins

Zusammen mit BYC-News vor Ort, konnte der einmalige Schnappschuss Anfang März an den Verein übergeben werden. Bei der Übergabe des Fotos im „Elternhaus“ des Fördervereins an Andrea Grimme, zeigte sich Rinaldo Roberto beeindruckt von dem was das Team des Vereins für die Menschen, die das Schicksal besonders hart trifft, alles leistet. „Das Haus wirkt von Außen so unscheinbar und klein, wie ein normales Einfamilienhaus“ so Roberto bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Elternhaus.

„Das so wertvolle Projekte keine kommunalen Zuschüsse bekommen ist schon erschreckend“, so Rinaldo Roberto über den Hintergrund, das der überwiegende Teil der jährlichen Kosten über Spendengelder abgedeckt werden müssen.

Auf mehreren Stockwerken verteilt befinden sich sechs voll ausgestattete Gästezimmer, in denen Angehörige wohnen können, während ihr Kind in der nur einen Steinwurf entfernten Universitäts Medizin behandelt wird. Doch neben der reinen Unterkunft bietet der Verein noch viel mehr an.

In einem Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden, Diplom Pädagogen Kai Leimig, zeigte dieser dem interessierten Pressesprecher der Mainzer Polizei noch viele weitere Projekte auf, die der Verein stemmt. Angefangen von der direkten Betreuung auf der Station, über psychologisch und pädagogische Betreuung bis hin zur Nachsorge und Trauerbegleitung, all das hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht. Was auch oft vergessen wird ist, das Geschwisterkinder während der schweren Zeit oftmals zu kurz kommen und aufgefangen werden müssen.

„Ich hoffe, dass ich dem Verein mit dem Bild, gerade in der aktuellen schweren „Lockdownzeit“ helfen kann und würde mich freuen, wenn die Auktion ein Vielfaches des eigentlichen Materialwertes erzielt“, so Rinaldo Roberto bei der Übergabe.

Die Auktion bei Ebay

Die Auktion, die noch bis zum kommenden Sonntag, 04. April 2021 19:07:16 Uhr, als Charity-Auktion bei Ebay läuft findet ihr hier: Fotoauktion

Volksbank Mainspitze spendet neue Sitzbank vor dem TIGZ in Gustavsburg

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An diesem Dienstag (30. März 2021) wurde vor dem TIGZ im Stadtteil Gustavsburg eine Sitzbank eingeweiht. Diese soll in erster Linie Senioren auf ihrem Weg zum Einkauf im Industriegebiet eine Möglichkeit bieten, sich auszuruhen. Zur Einweihung vor Ort waren der Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburg, Thies Puttnins-von Trotha, sowie Petruţa Tătulescu, Geschäftsführerin vom TIGZ. Auch Matthias Haas, Vorstand der Volksbank Mainspitze eG und Hans-Benno Hauf, Vorsitzender des Seniorenbeirats Ginsheim-Gustavsburg waren bei der Einweihung der Sitzbank anwesend. BYC-News war bei dem Pressetermin vor Ort.


Der Seniorenbeirat hatte die Idee dazu angestoßen

Die Idee entstand, weil sich die Senioren beziehungsweise der Seniorenbeirat eine Möglichkeit gewünscht haben, sich auf dem Weg zum Einkaufen im Gewerbegebiet auszuruhen. Der Bürgermeister erklärt, er habe daraufhin bei der damaligen Geschäftsführerin vom TIGZ, Frau Gabriele Fladung, angefragt, ob so etwas möglich sei. Diese hatte dem Vorhaben zugestimmt, sodass die Bank am heutigen Dienstag eingeweiht werden konnte. Die nicht vorhandene Rückenlehne bei der Sitzbank sei von den Senioren nicht gewünscht gewesen. Zudem sei das TIGZ ein denkmalgeschütztes Gebäude, sodass die Bank sich bestmöglich integrieren sollte.

„Ich finde es ist großartig realisiert worden. Die Bank passt zur Mauer und zum denkmalgeschützten Gebäude. Ich denke besser hätte man es nicht machen können. Wir freuen uns natürlich jetzt auf reges Interesse der Senioren“, sagt Petruţa Tătulescu, die seit dem 1. Januar Geschäftsführerin des TIGZ ist.

Finanziert wurde die Sitzbankbank von der Volksbank Mainspitze eG. Matthias Haas, Geschäftsführer der Volksbank Mainspitze erklärt: „Wir wurden damals gefragt, ob wir als Volksbank Mainspitze das Projekt unterstützen können. Das haben wir natürlich gerne gemacht, weil wir es auch als unseren Auftrag ansehen, die Region, öffentliche Vereine, Institutionen und Verbände mit unterschiedlichen Maßnahmen zu fördern“

Kreis Groß-Gerau verhängt nächtliche Ausgangssperren

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Der Kreis Groß-Gerau wird zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 erneut eine kreisweite nächtliche Ausgangssperre verhängen. Die Verfügung soll am Gründonnerstag, 1. April 2021, 0 Uhr in Kraft treten. Das kündigten Landrat Thomas Will und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer am Montag nach der Sitzung des Verwaltungsstabs an.


Kindertagesstätten sollen auch geschlossen bleiben

Zugleich sollen die Kindertagesstätten im Kreis ab Dienstag nach Ostern geschlossen bleiben. In den Städten und Gemeinden wird es dann nur noch eine Notbetreuung für Eltern in systemrelevanten Berufen geben. „Die stark steigenden Infektionszahlen im Kreis machen diese Einschränkungen leider notwendig“, betonten Will und Astheimer. „Um die dritte Corona-Welle zu brechen, müssen wir die Mobilität einschränken und Kontakte reduzieren.“

Der Verwaltungsstab des Kreises hat gestern ein ganzes Bündel an Maßnahmen auf den Weg gebracht. Neben dem Betretungsverbot der Kitas und der Ausgangssperre in der Zeit von 21:00 bis 5:00 Uhr wird auch der Sport im Kreis weiter eingeschränkt: Ab Donnerstag ist die Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum bindend: Auch zum Sport unter freiem Himmel (die kreiseigenen Hallen bleiben weiter geschlossen) wie generell im öffentlichen Raum dürfen sich dann nur noch zwei Haushalte mit maximal fünf Personen (inklusive der Kinder) treffen.

Weiter gilt: Fitness-Studios, Yoga-, Pilates- und EMS-Studios im Kreis Groß-Gerau können zwar offenbleiben – sie dürfen ab Donnerstag aber nur noch mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Test betreten werden. Die Betreiber können selbst Tests anbieten. Sie sind allerdings in jedem Fall verpflichtet, die Einlässe zu kontrollieren und zu dokumentieren. Der Kreis verlängert zudem die Maskenpflicht auf belebten Plätzen in den Kommunen. Auch die Besuche in den Alten- und Pflegeheimen sind weiterhin nur mit einem aktuellen negativen Corona-Test erlaubt.

Kreis groß-gerau verhängt nächtliche ausgangssperren 6

Inzidenzwert weit über 150

Am Montagnachmittag informierte Landrat Will die 14 Bürgermeister aus den Kreiskommunen über die geplanten Kontaktbeschränkungen. „Wir können den Trend nicht ungesteuert auf die Oster-Feiertage zulaufen lassen“, begründet die Verwaltungsspitze die neuerlichen Regelverschärfungen. „Alles deutet schließlich darauf hin, dass der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen binnen einer Woche, die sogenannte Inzidenz, weiter steigen wird“, so Will und Astheimer. Der Wert betrug am Montag 169,7. „Wir richten an die Menschen im Kreis den dringenden Appell, persönliche Begegnungen und größere Familientreffen an den Ostertagen weitgehend zu vermeiden – so schwer das auch sein mag“, so Will und Astheimer. „Wir befinden uns aktuell in einer entscheidenden Phase auf unserem Pandemie-Marathon.“

Das Gesundheitsamt des Kreises unterstrich die ernste Corona-Lage vor Ostern: „Kontaktreduzierung ist das Gebot der Stunde. Die britische Mutante des Virus ist aktuell dominant. Diese Mutation ist mit bis zu einer 60 Prozent höheren Infektiosität und leider oft mit einem schwereren Krankheitsverlauf assoziiert. Auch Kinder und Jugendliche sind vermehrt betroffen. Nach einem zunächst milden bis moderaten Verlauf der SARS-CoV-2 Infektion kann es bei Kindern zwei bis vier Wochen später zu dem sog. PIMS-Syndrom kommen, einer überschießenden Immunreaktion. Auch wenn diese Komplikation bisher selten auftritt, sollte bei Kindern nach einer Corona – Infektion auf Symptome wie erneutes Fieber, Kreislaufprobleme, Bauchschmerzen und Hautausschläge geachtet und in diesem Fall umgehend der Kinderarzt/ die Kinderärztin zu Rate gezogen werden“, sagte Dr. Angela Carstens, die Leiterin des Kreisgesundheitsamts. Die Verfügungen, die aktuell vom Rechtsamt des Kreises juristisch begründet werden, sollen am Dienstag fertiggestellt und dann wie üblich auf der Homepage des Kreises veröffentlicht werden. Die neuen Verfügungen sollen vorerst bis zum 18. April 2021 gelten.



Durchfahrt durch den Kreis ist zulässig

Bereits im vergangenen Dezember hatte der Kreis aufgrund der hohen Inzidenzen den 275.900 Menschen in den 14 Kommunen in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr in den Nachtstunden den Aufenthalt im öffentlichen Raum grundsätzlich untersagt. Eine Durchfahrt durch den Kreis ist nun auch wieder zulässig. Ausnahmen für die Ausgangssperre wird es ebenfalls wieder beispielsweise aus beruflichen Gründen, wegen notwendiger medizinischer Versorgung oder auch zur Wahrnehmung des Sorgerechts geben.

„Die aktuelle Situation mit der rasanten Verbreitung der hochansteckenden Corona-Mutanten verlangt von uns allen sehr viel ab“, sagten Will und Astheimer: „Eine nächtliche Ausgangssperre, so schmerzlich der Eingriff in die Freiheitsrechte der Menschen auch ist, könnte dazu beitragen, Infektionen wieder einzudämmen und dann auf einem niedrigeren Infektionsniveau über Öffnungsschritte zu befinden.“ Dazu sei es aber notwendig, das Infektionsgeschehen wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Verkehrsunfall mit Toyota und der Mainzelbahn in Mainz-Bretzenheim

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Am Montag (29. März 2021) kam es gegen 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall an der Haifa-Allee in Mainz. Eine Autofahrerin ist mit ihrem Toyota Kombi mit der Mainzelbahn zusammengestoßen, wie BYC-News vor Ort recherchierte. In Folge des Unfalls in der Haifa Allee kam es zu Verspätungen.


In der Vergangenheit kam es dort öfters zu Unfällen

Der Verkehr wird aktuell an der Unfallstelle vorbei geleitet. Verletzt hat sich nach aktuellem Stand bei dem Verkehrsunfall niemand. In der Straßenbahn saßen nach Angaben der Feuerwehr 15 Fahrgäste. Die Mainzelbahn erwischte den Toyota auch im Heckbereich. Durch den Unfall kommt es aktuell zu Verspätungen im Straßenbahnverkehr.

Die Polizei war mit zwei Streifenwagen vor Ort. Dazu kam die Berufsfeuerwehr Feuerwehr Mainz mit einem kompletten Löschzug. Ebenfalls im Einsatz ist die Mainzer Mobilität. An der Kreuzung kam es bereits zu mehreren Unfällen in der Vergangenheit.