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Stadtwerke Rüsselsheim bieten Bürgerbeteiligung an

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Stadtwerke Ruesselsheim1
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Die erste Bürgerbeteiligung, die die Stadtwerke Rüsselsheim im vorigen Jahr aufgelegt haben, war aus Sicht des Unternehmens ein Erfolg: 2,7 Millionen Euro kamen durch fast 200 Anleger zusammen. „Wir freuen uns über dieses Vertrauen“, sagt Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer. Entsprechend zuversichtlich gehen die Stadtwerke in die 2. Runde. Die Spanne der Geldbeträge, die die Bürger in Form von Genussrechten investieren können, beginnt mit 1000 Euro und endet bei 199.000 Euro.


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Vorteil für Kunden

Wer Energiekunde der Stadtwerke Rüsselsheim ist, also Gas oder Strom von von dort bezieht, darf mit einer Verzinsung von bis zu 2,2 Prozent rechnen. Nichtkunden erhalten bis zu 1,7 Prozent, können allerdings jederzeit Kunde werden und dann ebenfalls von dem höheren Zinssatz profitieren.

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Invesitionen in die Netze

Das Geld aus der Bürgerbeteiligung, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt wurde, wird ausschließlich in die Infrastruktur der Gas-, Wasser- und Stromnetze in Rüsselsheim am Main investiert. Damit die Versorgung auch in Zukunft einwandfrei gewährleistet ist, bedarf es umfassender Investitionen in die Verteilnetze, erklärt Geschäftsführer Scheerer. Die Einwohnerzahl von Rüsselsheim wuchs in den 1960-er Jahren sehr rasch und mit ihr der Ausbau der Verteilnetze – diese müssen in der Regel nach 60 Jahren erneuert werden, entsprechend gibt es nun Jahr für Jahr einen hohen Finanzierungsbedarf.

„Die Bürgerbeteiligung nutzt dem Unternehmen und den Bürgern“, ist Jörg Gründinger, Kaufmännischer Leiter und Prokurist, überzeugt. „Die Menschen sehen, wofür ihr Geld ausgegeben wird, zugleich profitieren sie von den Überschüssen, die die Stadtwerke erwirtschaften.“ 2019 betrug der Konzernjahresüberschuss 3,5 Millionen Euro. In der Hochrechnung für 2020 wird von einem Überschuss von 3,0 Millionen Euro ausgegangen.

Nach Einschätzung von Jörg Gründinger verfügen die Stadtwerke über ein sehr verlässliches Geschäftsmodell mit geringem Risiko. „Viele Menschen setzen lieber auf ein stabiles Wertschöpfungsmodell in kommunaler Hand anstatt auf krisenanfällige Geldanlagen.“

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Registrieren auf der Homepage

Genussrechte können Interessierte erwerben, in dem sie auf der Website der Stadtwerke über ein Kontaktformular ihr Interesse bekunden. Sie erhalten daraufhin unverbindlich die Zeichnungsunterlagen zugesendet. Erst wenn sie diese unterzeichnet zurückgesendet und von den Stadtwerken die Bestätigung erhalten, ist die Bürgerbeteiligung wirksam.

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Mehr über die Bürgerbeteiligung im Youtube-Video:

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Die 10 wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie

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Die Corona-Pandemie wirkt sich seit ihrem Ausbruch im März 2020 massiv auf sämtliche Bereiche des täglichen Lebens in Deutschland aus. Sie hat innerhalb eines Jahres in Wirtschaft und Gesellschaft, im Staatshaushalt und in der Bildung, im Verkehr sowie bei den Bevölkerungszahlen zu außergewöhnlichen Entwicklungen geführt. Das Statistische Bundesamt (Destatis) gibt einen Überblick über besonders einschneidende Veränderungen im Corona-Jahr 2020 und zu Beginn des Jahres 2021.


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-4,9 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt: Wirtschaftsleistung bricht im Jahr 2020 deutlich ein

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2020 nach zehn Jahren des Wachstums in eine tiefe Rezession geraten: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging um 4,9 Prozent gegenüber 2019 zurück. Im 2. Quartal 2020 hatte die Wirtschaftsleistung einen historischen Einbruch erlitten. Das Minus von 9,7 Prozent (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem 1. Quartal 2020 war der mit Abstand stärkste Rückgang seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Berechnungen für Deutschland im Jahr 1970. Auf den Einbruch der Wirtschaftsleistung im 2. Quartal folgte eine rasche Erholung im 3. Quartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt +8,5 Prozent). Die zweite Corona-Welle und der zweite harte Lockdown zum Jahresende stoppten diese annähernd V-förmige Entwicklung. Zwar stieg das BIP im 4. Quartal gegenüber dem 3. Quartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt) leicht um 0,3 Prozent. Das preis- und kalenderbereinigte BIP war im Schlussquartal des Jahres 2020 aber noch 3,7 Prozent niedriger als im letzten Vorkrisen-Quartal, dem 4. Quartal 2019.

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4,2 Prozent Defizitquote: Zweithöchstes Staatsdefizit seit der deutschen Vereinigung

Die Corona-Krise hat im Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen zu einem Finanzierungsdefizit des Staates in Höhe von 139,6 Milliarden Euro geführt (Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 2010). Das war das erste Defizit seit 2011 und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung, nur übertroffen vom Rekorddefizit des Jahres 1995, in dem die Treuhandschulden in den Staatshaushalt übernommen wurden. Gemessen am BIP in jeweiligen Preisen errechnet sich für 2020 eine Defizitquote von 4,2 Prozent. Der Referenzwert des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts von 3 Prozent wurde damit deutlich verfehlt. Seine Anwendung wurde jedoch für die Jahre 2020 und 2021 ausgesetzt.

 

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74,5 Prozent weniger Fluggäste – niedrigster Wert seit der deutschen Vereinigung

Der Luftverkehr musste 2020 die größten Einbrüche seit Jahrzehnten verkraften: Rund 57,8 Millionen Fluggäste starteten oder landeten auf den 24 größten Verkehrsflughäfen in Deutschland – das waren 74,5 Prozent weniger als im Jahr 2019. Insbesondere der Flugverkehr mit den wichtigen Zielländern USA (-80 Prozent) und China (-88 Prozent) nahm deutlich ab. Der starke Rückgang von Urlaubs- und Geschäftsreisen führte zum geringsten Wert seit der deutschen Vereinigung (1991: rund 63 Millionen Fluggäste).

Dass die Reisenden ausblieben, bescherte auch der Tourismusbranche in Deutschland heftige Einbußen: Allein die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland fiel im Jahr 2020 mit 32 Millionen knapp zwei Drittel (-64,4 Prozent) geringer aus als 2019.

Der Umsatz im Gastgewerbe insgesamt – dazu gehört neben der Beherbergung auch die Gastronomie – brach mit dem Ausbruch der Pandemie um fast die Hälfte ein. Im Zeitraum von März 2020 bis Januar 2021 lag er real (preisbereinigt) um 47,1 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums.



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4,6 Prozent weniger Konsumausgaben der privaten Haushalte – stärkster Rückgang seit Jahrzehnten

Das Konsumverhalten privater Haushalte in Deutschland hat sich aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 stark verändert. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland gingen nach den Konzepten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent in jeweiligen Preisen und um 5,0 Prozent preisbereinigt zurück. Dies war der stärkste Rückgang seit Jahrzehnten. Weniger ausgegeben wurde coronabedingt für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (-33,2 Prozent gegenüber 2019 in jeweiligen Preisen) oder für Verkehr (-11,7 Prozent). Mehr gaben die privaten Haushalte entgegen dem allgemeinen Trend für Nahrungsmittel und Getränke aus (+6,3 Prozent).

Dass die Nachfrage nach bestimmten Hygieneartikeln sowie Produkten des täglichen Bedarfs in der Corona-Pandemie zeitweise deutlich anstieg, spiegelte sich auch in der inländischen Produktion von bestimmten Gütern im Jahr 2020 wider. Ein Beispiel: Mit 110 000 Tonnen Wirkstoffgewicht produzierten die Unternehmen in Deutschland mit 50 und mehr Beschäftigten gut 75 Prozent mehr Desinfektionsmittel als im Jahr 2019. Auch bei den Nudeln – ein beliebtes Lebensmittel zur Bevorratung oder für die schnelle Zubereitung einer Mahlzeit – wurde die Produktion ausgeweitet. Im Jahr 2020 wurden mit 294 000 Tonnen 20 Prozent mehr Nudeln produziert als im Vorjahr.

27,8 Prozent Umsatzplus im Onlinehandel seit Ausbruch der Pandemie

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben die Pandemiezeit von März 2020 bis Ende Januar 2021 insgesamt noch positiv abgeschlossen. In diesem Zeitraum lagen die realen Umsätze 3,2 Prozent über denen desselben Zeitraums im Vorjahr. Zwischen den einzelnen Branchen gab es jedoch deutliche Unterschiede. Der Versand- und Internethandel ist klarer Gewinner der Corona-Krise: Im Zeitraum März 2020 bis Januar 2021 verbuchten die Onlinehändler ein Umsatzplus von real 27,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Während des Winter-Lockdowns konnte der Online-Handel seine realen Umsätze im Dezember 2020 um 32,3 Prozent und im Januar um 31,8 Prozent überdurchschnittlich steigern, da viele Geschäfte erneut für Wochen schließen mussten oder seltener besucht wurden.

Diese Umsatzsteigerungen des Onlinehandels gehen unter anderem zu Lasten der Kaufhäuser: Die realen Umsätze der Warenhäuser lagen von März 2020 bis Januar 2021 um 17,6 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Die Umsatzverluste fielen dabei wegen der Geschäftsschließungen in den Lockdown-Monaten März (real -31,7Prozent) und April 2020 (real -45,2 Prozent) sowie Dezember 2020 (real -28,1 Prozent) und Januar 2021 (real -42,9 Prozent) besonders hoch aus. Der Umsatzzuwachs des Onlinehandels erreichte im Betrachtungszeitraum eine ähnliche Größenordnung wie die Verluste des Einzelhandels mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (real -30,7 Prozent). Viele Verbraucherinnen und Verbraucher beziehen eben diese Produkte schon seit Jahren immer häufiger über das Internet – durch die Pandemie wurde diese Entwicklung noch verstärkt. Im Januar 2021 war der Umsatzverlust bei den Mode- und Schuhgeschäften mit real -78,9 Prozent im gesamten Betrachtungszeitraum am höchsten.

 

0 Prozent Bevölkerungswachstum in Deutschland – erstmals seit 2011

Im Jahr 2020 ist die Bevölkerung Deutschlands zum ersten Mal seit 2011 nicht weiter gewachsen. Bevölkerungszahl verharrte nach einer ersten Schätzung bei 83,2 Millionen Menschen. Die Gründe: Die Zahl der Geburten hat 2020 gegenüber 2019 nach letzten Schätzungen leicht abgenommen und die Zahl der Sterbefälle ist spürbar gestiegen. Zudem war die Nettozuwanderung, also der Saldo aus Zu- und Fortzügen, deutlich niedriger als im Vorkrisenjahr. Insbesondere Reisebeschränkungen infolge der Corona-Pandemie und die wirtschaftlichen Folgen der Krise dürften sich eindämmend auf die Zu- und Abwanderung ausgewirkt haben.

21 Prozent weniger ausländische Studienanfänger im Studienjahr 2020

Die coronabedingten Reisebeschränkungen wirkten sich auf den Hochschulalltag in Deutschland im Studienjahr 2020 (Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/2021) aus: Nach vorläufigen Ergebnissen nahm gut ein Fünftel (21 Prozent) weniger ausländische Studierende ein Studium an einer deutschen Hochschule auf. Zwar nahm die Zahl der deutschen Studienanfängerinnen und -anfänger geringfügig zu: um 2 Prozent auf 389 200. Das Wegbleiben der ausländischen Studierenden sorgte jedoch dafür, dass sich mit 488 600 Studierenden insgesamt 4 Prozent weniger neu immatrikulierten als im Studienjahr 2019. Das ist der stärkste Rückgang seit 2012.



-1,1 Prozent bei Reallöhnen – stärkster Rückgang seit Beginn der Erhebung

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland mussten im Corona-Jahr 2020 anders als zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 Verdiensteinbußen hinnehmen: Die Reallöhne gingen um durchschnittlich 1,1 Prozent gegenüber 2019 zurück. Die Corona-Krise und der daraus resultierende vermehrte Einsatz von Kurzarbeit führte erstmals seit Beginn der Erhebung im Jahr 2007 zu einem nominalen Verdienstrückgang: Der Nominallohnindex ging nach den Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung im Jahresdurchschnitt 2020 um gut 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen ab. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um knapp 0,5 Prozent.

Die Zahl der Erwerbstätigen liegt seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 unter Vorkrisenniveau. So waren im Januar 2021 saisonbereinigt 1,6 Prozent oder 726 000 Personen weniger erwerbstätig als im Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.

10,7 Prozent weniger Verkehrstote – niedrigster Stand seit fast 70 Jahren

Durch Reiseeinschränkungen, Kontaktverbote und weitere Maßnahmen zur Senkung der Ansteckungsgefahr ist die Mobilität in der Corona-Pandemie zurückgegangen – auch im Straßenverkehr. Dies führte unter anderem zu deutlich weniger Verkehrsunfällen im Jahr 2020. Insgesamt hat die Polizei rund 2,3 Millionen Unfälle aufgenommen; das waren 16,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Verkehrstoten ging um 10,7 Prozent auf 2 719 Menschen zurück – das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor fast 70 Jahren. Den zeitweise erheblichen Mobilitätsrückgang zeigen auch unsere Sonderauswertungen von Mobilfunkdaten. Diese haben derzeit noch experimentellen Charakter. Deutschlandweit finden seit Anfang November 2020 im Fernverkehr knapp ein Viertel weniger Autofahrten statt als vor der Corona-Krise. Die Zahl der Bahnreisen ging sehr viel stärker, nämlich um knapp zwei Drittel zurück. In Jahresverlauf und regional variiert die Mobilität jedoch zum Teil deutlich. So ging die Mobilität im ersten Lockdown im März/April schlagartig um zeitweise 40 Prozent im Wochendurchschnitt zurück. Im Sommer ließ sich in einigen Regionen hingegen eine deutliche Zunahme der Mobilität beobachten, was auf ein verändertes Urlaubsverhalten der Bevölkerung hindeutet. Im zweiten „harten Lockdown“ ab Mitte Dezember sank die Mobilität wieder, allerdings weniger abrupt als im Frühjahr um bis zu etwa 30 Prozent.

47 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien – ein Rekordhoch

Im Pandemie-Jahr 2020 stammt fast die Hälfte (47 Prozent) des in Deutschland erzeugten und eingespeisten Stroms aus erneuerbaren Energien – ein neuer Höchststand. Nach vorläufigen Ergebnissen hatte mit der Windkraft erstmals ein erneuerbarer Energieträger den höchsten Anteil (25,6 Prozent) an der in einem Jahr eingespeisten Strommenge und löste damit Kohle als wichtigsten Energieträger ab. Insgesamt wurden in Deutschland 502,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist – 5,9 Prozent weniger als im Jahr 2019. Die niedrigere Gesamtstromerzeugung sowie der gestiegene Anteil der erneuerbaren Energien hängen teilweise mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 zusammen: Der vergleichsweise geringe Strombedarf in dieser Zeit konnte zu einem großen Teil aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Dafür wurden viele konventionelle Kraftwerke zurückgefahren.

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Corona-Inzidenzwert im Kreis Groß-Gerau gesunken

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Am Donnerstag, den 1. April 2021, lag der Inzidenzwert im Kreis Groß-Gerau bei 177. Seitdem sind die Zahlen etwas gesunken. An diesem Samstag (3. April 2021) liegt der Inzidenzwert bei 162,8.


Stand zum Coronavirus im Kreis Groß-Gerau

Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse im Kreis Groß-Gerau.

Aktuell gibt es im Kreis Groß-Gerau insgesamt 11.063 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 258 Todesfälle und 9.722 genesene Fälle. 1083 Menschen im Kreis sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 27. März 2021)

Corona-inzidenzwert im kreis groß-gerau gesunken
Quelle: Kreisverwaltung Groß-Gerau

Kostenloser Corona-Schnelltest in Mainz-Bretzenheim

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Mainz | Wer über die Osterfeiertage auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich am heutigen Samstag (03. April 2021) von 11:30 bis 18:00 Uhr in der Hans-Böckler-Straße 116 in Mainz von den Johannitern des Regionalverbandes Rheinhessen auf das CoVid19 Virus testen lassen.


Abstrichprocedere über die Nase

Die Johanniter testen, falls keine blutverdünnenden Medikamente eingenommen werden, oder eine Bluterkrankheit vorliegt vorwiegend über die Nase. Der tiefe Nasen-Rachen-Abstrich ist in der aktuellen Pandemie die sicherste Methode und bei richtiger Technik einfach und komplikationslos durchzuführen.

Keine vorherige Anmeldung erforderlich

Bei der Drive-In Testung stehen 20 Helfer des Rettungsdienstes der Johanniter-Unfall-Hilfe Mainz bereit. Das Ergebnis liegt innerhalb weniger Minuten vor, man bekommt den Nachweis schriftlich bescheinigt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Leichter Wintereinbruch in Mainz, Wiesbaden und Rheinhessen

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An Ostern steht der Winter wieder auf. Am Montag fallen in Mainz, Wiesbaden und Rheinhessen die Temperaturen – in der Nacht auch unter Null Grad Celsius. Am Dienstag ist in Mainz Schneefall möglich, am Mittwoch in Wiesbaden.


Der Ostersonntag lädt noch zu Spaziergängen ein. Weather.com meldet für Mainz 13 Grad Celsius und Sonnenschein mit vereinzelten Wolken. Doch dann kommt der Einbruch. Tagsüber erreichen die Temperaturen in der ersten Wochenhälfte keine zweistelligen Werte mehr – in der Nacht gefriert es sogar.

Zudem wird die erste Wochenhälfte feucht. Für den Ostermontag meldet Weather.com für Mainz und Rheinhessen eine hohe Regenwahrscheinlichkeit. Dienstag und Mittwoch bleibt eine niedrigere Regenwahrscheinlichkeit. Dienstags könnte es in Mainz schneien.

Schnee am Mittwoch möglich

In Wiesbaden sieht es ähnlich aus. Wetter.de sagt der hessischen Landeshauptstadt eine mittlere Wahrscheinlichkeit für Schnee am Mittwochmorgen voraus. Auch rechts des Rheins sinken die Temperaturen in der ersten Wochenhälfte.

Richtung nächstes Wochenende wird es in Mainz, Wiesbaden und Rheinhessen wieder wärmer: Tagsüber schafft das Thermometer es auf Werte um die 15 Grad Celsius, nachts bleiben sie deutlich über dem Gefrierpunkt. Allerdings sagt Weather.com für das Wochenende nach Ostern eine mittlere Regen-Wahrscheinlichkeit an beiden Tagen voraus.

Feuerwehreinsatz am Marktplatz in Mainz

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An diesem Freitagabend (2. April 2021) gegen 21:30 Uhr kam es zu einem Feuerwehreinsatz auf dem Marktplatz vor dem Dom in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.


Die Sprinkleranlage wurde aktiviert

Wie die Feuerwehr gegenüber BYC-News mitteilte, wurde in einem der Markthäuser die Brandmeldeanlage ausgelöst. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, konnten sie allerdings keinen Brand feststellen. Aktuell wird ein technischer Defekt in der Anlage vermutet.

Die Feuerwehr konnte den Einsatz also schon kurze Zeit später wieder beenden. Im Einsatz war eine Löscheinheit der Feuerwache 2 mit zehn Einsatzkräften.

 

Lebensgefährlicher Streit zwischen zwei Frauen auf Feld bei Oppenheim

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Zwei Frauen haben sich in der Nacht zum Karfreitag auf einem Feld bei Oppenheim geprügelt. Für eine der Beteiligten endete das im Krankenhaus – zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr.


Wie es zu der Schlägerei gekommen ist? Was die beiden Frauen nachts gegen 2.00 Uhr auf einem Feld bei Oppenheim zu tun hatten? Das weiß die Polizei nach eigenen Angaben noch nicht. Doch die Prügel müssen heftig gewesen sein.

Vorwurf des versuchten Totschlags

Für eine der beiden Frauen, 21 Jahre alt, bestand zwischenzeitlich Lebensgefahr. Die sei nun überwunden, wie die Polizei mitgeteilt hat. Wie ernst die Lage war, zeigt der Umgang mit der mutmaßlichen Täterin.

Die 25 Jahre alte Frau flüchtete zunächst. Doch durch eine Nahbereichsfahndung konnte sie gestellt und dann der Bereitschaftsrichterin vorgeführt werden. Die erließ Haftbefehl. Der Vorwurf: Versuchter Totschlag.

Lebensmittelrückruf wegen Lösemittel im Mineralwasser

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Lebensmittelrückruf
Lebensmittelrückruf

Die Markengetränke Schwollen GmbH ruft Mineralwasser zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, ist nicht auszuschließen, dass Flaschen vereinzelt mit Rückständen von Lösemitteln verunreinigt sind, die sich in Geruchs- und Geschmacksabweichungen äußern können. Der Artikel wurde vorwiegend in Rheinland-Pfalz, Saarland, NRW, Hessen und Baden-Württemberg vertrieben.


Folgendes Produkt ist betroffen:

Produkt: Berg Quelle Medium

  • Mehrweg Glasflasche 0,75l
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 09.03.23
Foto: Markengetränke Schwollen GmbH

Bei Symptomen einen Arzt aufsuchen

Der Verzehr des Produktes kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Sofern Sie das oben genannte Produkt verzehrt haben und an den genannten Symptomen leiden, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren und auf den Verzehr des Produkts hinweisen.

Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Der Dicke und der Don: Ja, es passiert mir halt

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Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Es ist mir unangenehm. Ich rede nicht gerne darüber. Aber ich will das Thema auch nicht dem Dicken überlassen. Deswegen bekenne ich mich jetzt, schließlich ist es letztlich altersbedingt: Ich furze.


Der Dicke nervt: Don, sagt er, Du hast ein Problem mit Furzen. Wieso? Halte ich dagegen. Wer hat denn das Problem? Daraufhin war er ruhig. Der Dicke war klug genug, einzusehen, dass er unrecht hat. Ich genieße diese Sekunden. Sie sind selten genug.

Dass ich furze, hatte ich schon mal. Ganz am Anfang. Als ich beim Dicken eingezogen bin. Damals mischte er mir noch Trockenfutter in den Napf. Das gute, das mit F anfängt und auf olic endet. Ich fand’s geil.

Ein Extra an Gassi

Leider waren wir im Büro nicht alleine. Jan war da. Schlimm genug, dass er sich immer da hin hocken musste, wo ich gerade mein Leckerli versteckt hatte. Er meinte Sachen wie: „Boah, Don, echt jetzt?“ oder „Mario, kann das sein, dass Dein Hund raus muss?“ Am Anfang war das noch ok, weil der Dicke meinte, ich müsse wirklich raus – was mir einige Extrarationen an Gassi einbrachte.

Doch dann schob der Dicke es auf das arme Fro… Also auf das beliebte Trockenfutter. Er setzte es ab. Und ich musste auf die Freude von Geschmackverstärkern verzichten. Natürlich war das Quatsch. OK. Das Furzen hörte auf. Aber das lag an – weiß ich jetzt auch nicht. Aber es kann einfach nicht sein, dass der Dicke recht hat – Erstes Donsches Naturgesetz.

Du grinst doch?

Mittlerweile furze ich wieder. Der Dicke hat es wieder getan. Er hat meine Ernährung umgestellt. Ich habe nix gegen das neue Futter. Es schmeckt besser. Allerdings hat das mit dem Furzen nicht aufgehört. Wenn der Dicke beim Arbeiten sitzt, haue ich ab und an einen raus – einer, der dann lange genug im Raum steht.

Das ist kein Problem. Also für mich nicht. Der Dicke klagt indes. Ich würde es absichtlich machen – und ich hätte meine Freude dran: „Du grinst doch? Ich sehe doch, dass Du grinst“, plärrt er mich an.

Das nun nicht. Aber mir geht es dann gut: Ich liege auf der Seite, alle Viere ausgestreckt, entspannt – was dann auch für meinen Magen gilt. Mir geht es gut und das Problem mit dem Furzen hat schließlich der Dicke.

Er ist halt alt

Manchmal sind dann andere dabei. Denen erklärt er: „Naja, er ist alt – da ist es halt so.“ Ich weiß nicht, ob das stimmt. Ich weiß ja auch nicht, ob es am Fro… Trockenfutter lag. Schließlich wird das so oft verkauft und die anderen Herrchen scheinen mir alle klüger als der Dicke zu sein.

Wenn es wirklich das Alter ist – also sein sollte – dann ist es halt so. Lüften gehört ja neuerdings zur Gesundheit wie das Fax-Gerät zur Digitalisierung. Tut mir leid. Der Dicke meinte, schreib das, das ist lustig. Naja. Wie auch immer. Wenn das Furzen vom Alter kommt und eh da ist, könnte der Dicke mir auch wieder Trockenfutter kaufen. Das gute. Mit dem F drauf.

Die aktuellen Corona-Zahlen in Rheinland-Pfalz im Überblick

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Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Diese Zahlen können vereinzelt von den durch die Kreisverwaltungen kommunizierten Zahlen abweichen.


Stand zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Die Fallzahlen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Seit Beginn der Pandemie gab es 118.251 laborbestätigte Infektionen im Land – das sind 592 mehr als am Vortag (117.659). 11.557 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 11.374). 7.170 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 7.148), 3.337 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben – 3 mehr als am Vortag (3.334). Die landesweite Inzidenz sinkt auf 107,3.

Die aktuellen corona-zahlen in rheinland-pfalz im überblick 1
Stand 2. April 2021 um 11:10 Uhr | Quelle: Landesregierung RLP

Motorradfahrer stirbt nach Unfall im Rheingau-Taunus-Kreis

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Rettungsdienst Osthessen
Rettungsdienst

An diesem Freitagvormittag (2. April 2021) kam es auf der Bundesstraße B260 bei Heidenrod zu einem Unfall. Ein Motorradfahrer wurde dabei tödlich verletzt. Die STraße musste für mehrere Stunden gesperrt werden.


Mehrere Rehe überquerten die Fahrbahn

Der 57 Jahre alte Mann aus Kriftel befuhr aus Richtung Wiesbaden kommend mit seinem Motorrad die B260 in Fahrtrichtung Nassau. Zwischen den Abfahrten Heidenrod-Egenroth und Heidenrod-Grebenroth kam es im Bereich einer langgezogenen Linkskurve zu einem Unfall. Mehrere Rehe hatten dort die Fahrbahn überquert. Der Motorradfahrer war mit einem der Tiere zusammengestoßen und mit seinem Bike in eine angrenzende Böschung gestürzt.

Der Fahrer wurde noch vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch kurze Zeit später an seinen schweren Verletzungen starb. Die Bundesstraße musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Aufräumarbeiten für rund drei Stunden vollgesperrt werden.

Kreis Groß-Gerau nutzt die luca-App zur Kontaktnachverfolgung

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Der Kreis Groß-Gerau setzt bei der Kontaktnachverfolgung in der Corona-Pandemie ebenfalls zusätzlich auf die luca-App. Mit dieser Anwendung auf dem Smartphone können Kontakte vor allem bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen sowie in Geschäften und Restaurants erfasst und die Daten bei positiven Corona-Fällen schnell an das Gesundheitsamt gemeldet werden. „Wir haben zusammen mit dem Gesundheitsamt und der IT-Abteilung des Kreises die technischen Voraussetzungen geschaffen“, sagt Landrat Thomas Will. „Ich freue mich, dass diese App heute bei uns an den Start geht.“


App besonders für private Treffen nützlich

Die Smartphone-App ist im Google Play Store, im App Store von Apple sowie als Web App verfügbar. Zum jetzigen Stand haben sich zehn Bundesländer für die Kontaktnachverfolgung mit luca (lifestyle united culture access) entschieden. Auch das Land Hessen hat vor wenigen Tagen seinen Beitritt in den Vertrag mit dem App-Anbieter „culture4life“ erklärt. Laut Ministerium soll die Impf- und Teststrategie in Hessen bei der Bekämpfung der Pandemie sinnvoll ergänzen. „Nützlich könnte die App insbesondere dann werden, wenn sie für private Treffen genutzt wird, da dort die meisten Infektionen stattfinden“, sagt Dr. Angela Carstens, Leiterin des Gesundheitsamts.

Mit der App sollen die fehleranfälligen und mitunter offen zugänglichen Papierlisten ersetzt werden, mit denen Geschäfte, Restaurants und Veranstalter die Gäste registriert haben. Die App stellt dem Gesundheitsamt die Kontaktdaten der Personen, die über den Zeitraum mit der Indexperson bei demselben Betreiber/derselben Betreiberin eingecheckt waren, zur Verfügung. Vor der verschlüsselten Datenübergabe an das Gesundheitsamt muss allerdings die Freigabe durch die Indexperson und den Betreiber/die Betreiberin erfolgen. Laut Ministerium werden Kontakte mit infizierten Personen datenschutzkonform identifiziert. Aktuell werden im Gesundheitsamt Groß-Gerau die Zugänge für die Mitarbeiter*innen erstellt, was aufgrund des hohen Datenschutzniveaus etwas aufwendiger ist. Zudem ist in den kommenden Tagen eine kurze Einführung für die Beschäftigten geplant. „Ich bin gespannt, wie sich die App bei uns im Alltag bewähren wird“, so Will.

Kreis groß-gerau nutzt die luca-app zur kontaktnachverfolgung 2

So funktioniert luca:

Wer zum Beispiel ein Geschäft, ein Restaurant, eine private Feier oder ein Konzert betritt, scannt per Smartphone den QR-Code des Ortes und ist damit für die Dauer des Aufenthalts registriert. Beim Verlassen des Geschäfts checken sich die Personen wieder aus. Gastgeber*innen können sich über die Webseite https://app.Luca-app.de registrieren und ihre Standorte angeben. Gastgeber*innen können individuelle QR-Codes generieren, die zum Einchecken benutzt werden. Gästedaten werden anonymisiert gespeichert und können weder von den Betreiber*innen noch von den Gastgeber*innen selbst eingesehen werden. Als Privatnutzer*in muss man sich nach dem Download mit seinen persönlichen Daten anmelden. Zur Verifizierung bekommt man eine SMS aufs Smartphone geschickt. Sollte sich ein Gast mit dem Virus infiziert haben, leitet die App bei Anforderung Informationen über die zurückliegenden Aufenthaltsorte digital und direkt ans Gesundheitsamt weiter.

„Eine realistische Öffnungsperspektive für die Zeit nach dem Lockdown“

„Mit der App gibt es eine realistische Öffnungsperspektive für die Zeit nach dem Lockdown“, sagt Landrat Will. „Natürlich steht uns in der schwierigen Phase der Pandemie, da wir Kitas schließen, Kontakte reduzieren und auch die Mobilität nachts durch Ausgangsbeschränkungen begrenzen müssen, nicht der Sinn nach Öffnungen. Aber umso wichtiger ist es, Vorkehrungen für die Zeit danach zu treffen. Ich ermuntere alle Gewerbetreibende und Privatleute, diese App herunterzuladen und sie, so eingeschränkt das im Augenblick auch geht, zu nutzen.“

Betriebe, die Interesse an der Nutzung der App haben, erhalten bei Fragen rund um Einsatz und Anbindung der App beim Hersteller unter marketing@luca-app.de Unterstützung. Außerdem veranstaltet der Anbieter regelmäßige Webinare für Betriebe, in denen er die Funktionsweise von luca erläutert. Unter www.luca-app.de gibt es zu den verschiedenen Themenkomplexen Fragen und Antworten.

Mehrere Verletzte bei Auseinandersetzung am Schlachthof in Wiesbaden

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Wiesbaden
Wiesbaden

An diesem Donnerstagabend (1. April 2021) gegen 23:05 Uhr kam es auf dem Schlachthofgelände in der Murnaustraße in Wiesbaden zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.


Vier Personen wurden dabei verletzt

Auf dem Schlachthofgelände waren zwei Personengruppen sowie weitere Unbeteiligte im Alter zwischen 19 und 49 Jahren in einen Streit geraten. Als dieser eskalierte, soll ein 19 Jahre alter Mann bei dem Versuch, den Streit zu schlichten, mit einem Messer an der Hand verletzt worden sein. Zudem soll ein 20-Jähriger vermutlich mit einer Glasflasche verletzt worden sein. Die beiden wurden in Krankenhäuser in Wiesbaden gebracht und dort behandelt. Zwei weitere Personen wurden bei der Auseinandersetzung leicht verletzt, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus.

Als die Polizei eintraf, sichteten die Beamten die Aufnahmen der Videoüberwachungsanlage. Dadurch konnte die mutmaßliche Tätergruppe bestimmt und sogar noch im Bereich des Schlachthofes ausfindig gemacht werden. Die Polizei nahm die Tatverdächtigen fest und bittet nun um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 0611 – 345 2140.

Neue Corona-Schnelltestzentren in Heidesheim und Frei-Weinheim

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In der Stadt Ingelheim wurden die Möglichkeiten erweitert, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. An diesem Freitag, den 2. April, sind mobile Teststationen in Heidesheim und Frei-Weinheim an den Start gegangen.


Noch am Osterwochenende testen lassen

Bei der Testung handelt es sich um einen Schnelltest, für den ein Nasen-Rachenabstrich genommen wird. Nach etwa 20 Minuten Wartezeit liegt das Ergebnis vor. Die Teststation in Heidesheim befindet sich auf dem Parkplatz „freier Platz“ zwischen dem alten Rathaus und Katholischer Kirche, in Frei-Weinheim auf dem Parkplatz Bürgerhaus an der Rheinstraße. Die angebotenen Zeiten für beide Stationen sind:

Am Osterwochenende, 2. April bis 5. April, durchgehend von 9:00 bis 20:00 Uhr
ab 9. April jede Woche freitags, samstags und sonntags von 9:00 bis 20:00 Uhr

Terminvereinbarung vorab ist erforderlich

Die Stadt Ingelheim ist nicht die Betreiberin der mobilen Teststationen, unterstützt den Betreiber „Mobitest-RLP“ jedoch durch die Bereitstellung der Örtlichkeiten. Daher erfolgt die Terminvereinbarung auch nicht über die städtische Internetseite. Die Reservierung eines Termins vorab ist dennoch erforderlich und erfolgt über die Internetseite www.mobitest-rlp.de. Dort gibt es auch alle weiteren Informationen seitens des Anbieters.

„Wir sind froh, dass MobiTest das Angebot der Bürgertests im Stadtgebiet ausweitet und wir dafür Flächen zur Verfügung stellen können. Die kostenlosen Bürgertests sind zweifellos ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie“, erklären Oberbürgermeister Ralf Claus und Beigeordnete Dr. Christiane Döll.

1-Jähriger bei Sturz aus 10 Metern Höhe in Bad Kreuznach schwer verletzt

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An diesem Freitagmorgen (2. April 2021) gegen 9:45 Uhr stürzte ein 1-jähriger Junge aus dem vierten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses in der Planiger Straße in Bad Kreuznach. Das Kind wurde bei dem Sturz schwer verletzt.


Die Eltern hatten das Fenster offen gelassen

Während die 28 Jahre alten Eltern mit dem Wohnungsputz beschäftigt waren, kletterte der Junge unbemerkt auf einen Sessel und auf das geöffnete Fenster. Von dort aus stürzte er rund 10 Meter in die Tiefe und landete auf einem kleinen Grünstreifen, der direkt am Haus entlang läuft.

Der Sohn erlitt bei dem Sturz mehrere schwere Verletzungen. Beim Eintreffen der Polizei und Rettungskräfte war der Junge die gesamte Zeit über bei Bewusstsein und nach Einschätzung des Notarztes stabil. Das Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Mainz geflogen. Nach ersten Erkenntnissen befindet sich der Junge nicht in Lebensgefahr. Die Untersuchungen des Jungen dauern weiterhin an, die Polizei hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen.