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Auseinandersetzung zwischen Hundebesitzern in Wiesbaden eskaliert

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Polizei Hessen
Polizei Hessen

An diesem Freitagmorgen (2. April 2021) gegen 9:15 Uhr kam es in der Christian-Bücher-Straße in Wiesbaden-Schierstein zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Hundebesitzern. Ein unbekannter Mann attackierte dabei eine 48-jährige Frau.


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Erst die Hunde, dann die Besitzer

Die Frau ging gegen 9:15 mit ihrem Hund in der Christian-Bücher-Straße spazieren, als ihr Hund plötzlich mit dem Hund des Unbekannten aneinandergeriet. Nachdem die beiden Tiere voneinander getrennt werden konnten, gerieten die Besitzer aneinander. Im weiteren Verlauf soll der Mann der 48-Jährigen ohne jegliche Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die Frau wurde dabei leicht verletzt.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:

  • etwa 45 Jahre alt
  • circa 175 cm groß
  • kräftige Statur
  • graue dichte Haare
  • auffällig viele Falten im Gesicht
  • schwarzes Oberteil
  • grün-beige Hose
  • führte eine Plastiktüte mit sich
  • Sein Hund sei ein kniehoher Mischling mit dunklem rotbraunen Fell

Die Polizei Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 / 345-2540 bei der Polizei zu melden.

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Großflächiger Stromausfall in Rheinhessen und dem Kreis Groß-Gerau

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Rheinhessen | Aktuell kommt es am heutigen Ostermontag (05. April 2021) seit 14:30 Uhr zu einem flächendeckenden Stromausfall in Rheinhessen und dem Kreis Groß-Gerau. Wieso der Strom ausgefallen ist, ist noch nicht bekannt. Der Energieversorger arbeitet mit Hochdruck daran, den Defekt schnellstmöglich zu beheben. Nach Auskunft des EWR-Entstördienstes ist noch nicht bekannt wie lange die Störung anhält. Im Gefahrenfall bei der örtlichen Feuerwehr melden. In den betroffenen Orten sind die Gerätehäuser der freiwilligen Feuerwehren besetzt. Update 16:00 Uhr: Die Störung wurde behoben.


 

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Die Teilzeit-Pandemie: Politik und Staat verlangen alles, geben es aber selbst nicht

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Kommentar: Die Osterruhe hat es gegeben. Nicht als Runterfahren des Landes, wie ursprünglich geplant, sondern als Ruhepause vor den drastischsten Einschnitten in die Freiheit der Menschen seit Gründung der Bundesrepublik. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel diese Einschnitte in den nächsten Tagen verkündet, hat sie ein Legitimationsproblem. Denn Politik und Verwaltung handeln selbst nicht so, als ob der Staat in der größten Krise seines Bestehens sei.


Die Biographie „Die dunkelste Stunde“ über Winston Churchill ist sehenswert. Schon alleine wegen einer Szene, in der ein Mitarbeiter seines Stabes den Premierminister um ein freies Wochenende bittet: „Der Krieg liegt ihnen wohl nicht“, antwortet der Premier und macht damit deutlich – in Krisenzeiten haben verständliche private Wünsche wie ein freies Wochenende zurückzustehen.

Die Botschaft des Verzichts vertritt auch Angela Merkel. Gegenüber den Bürgern. Sie sollen für die Virus-Bekämpfung auf ein Sozialleben verzichten – große Teile von ihnen sollen ruhig dem Niedergang ihrer Existenz zuschauen. Doch so drastisch diese Forderungen an die Privaten sind – dem Staat verlangt die Regierungschefin nicht so viel ab. Am Jahresende gab es für den öffentlichen Dienst sogar Sonderprämien wegen der Zusatzbelastungen – auf einen Cent Bezahlung verzichten musste aber seit Beginn der Pandemie niemand und das Wochenende ist nach wie vor heilig.

Die Folgen erleben Radiohörer jeden Montagmorgen: Zwischen „Lauterbach mahnt, Lage so schlimm wie noch nie“ und „Lauterbach fordert Maßnahmen, so hart wie noch nie“ werden die neuen RKI-Zahlen vermeldet. Inklusive des Hinweises, dass die Zahlen nicht aussagekräftig seien, weil übers Wochenende nicht ordentlich gemeldet werde.

Isolation ist schwere Belastung

Nach einem halben Jahr „Lockdown light“, „Wellenbrecher“ und „Harter Lockdown“ kommt nun also der Super-Lockdown. Findet Merkel eine Mehrheit, dann sollen manche komplett auf jeden menschlichen Kontakt verzichten. Nur für vier Wochen. So wie schon der Wellenbrecher nur vier Wochen dauern sollte – im November.

Isolation ist eine schwere Belastung. So schwer, dass sie nicht mal Strafgefangenen zugemutet wird. Die RAF-Terroristin Astrid Proll wurde 1974 vorzeitig aus der Haft entlassen. Die Isolationshaft habe Prolls Gesundheit so schwer geschadet, begründete das Gericht seine Entscheidung, dass der Terroristin weitere Haft nicht zumutbar sei.

Das ist übertrieben? Um seelische Belastungen mit den Schäden durch Corona abwiegen zu können, brauche es belastbare Zahlen? Berechtigter Einwand. BYC-News fragt seit Wochen nach Zahlen zu den Entwicklungen der Selbstmordfälle im letzten Jahr – doch offizielle Stellen mauern.

Verzicht auf den Scheibenwischer

Wer die RKI-Zahlen nach dem Wochenende für ärgerlich hält, darf sich erst gar nicht die Auswertungen zu Fragen anhören wie: Wer infiziert sich mit Corona? Herkunft? Soziale Schichten? Strukturen, wie ihre Kontakte verlaufen? Zu all dem gibt es keine Auswertung. Fairerweise muss man dazu sagen, dass die Daten dazu nicht mal erhoben werden.

Angela Merkel rühmt sich, ihre Bundesregierung fahre auf Sicht und mache es dafür ganz gut. Im März war das noch ein Argument. Wohlgemerkt im März 2020. Mittlerweile möchte man der Kanzlerin zurufen: „Dann schalten Sie halt mal den Scheibenwischer ein!“ Dass der Staat solch wichtige Zahlen zu einer folgenschweren Pandemie nicht erhebt, ist eine Unterlassung, die durchaus schon den Namen Versagen verdient.

So wie andere Unterlassungen längst auch zum Versagen geworden sind. Allem voran der verpatzte Impfeinkauf. Aber auch die elektronische Kontaktverfolgung oder die Teststrategie. Wobei diese Tragödie als Komödie getarnt daherkommt: Die Kanzlerin gründet eine Arbeitsgruppe zur Impfstrategie, hypet diese zur „Task Force“ hoch und macht Jens Spahn und Andy Scheuer zu deren Chefs.

Was darf der Bürger von solch einer Konstellation erwarten? Die „Task Force“ besteht drei Wochen und dann erklärt sie, die Arbeit sei beendet. Die Länder hätten nun die nötigen Kontakte, um sich selbst um die Teststrategie zu kümmern. Drei Wochen für die Weitergabe von Telefonnummern, Mailadressen und natürlich Faxnummern – das ist das staatliche Tempo in dieser Pandemie.

Nicht akzeptables Tempo

Unter diesem „Tempo“ leiden besonders die, die in der Pandemie ihrem Broterwerb nicht mehr nachkommen dürfen. Die staatlichen Gelder stocken. Das gilt für Unternehmer, die Tonnen an Formularen eingebracht haben, aber derzeit nichts ausbezahlt bekommen – weil das Bundeswirtschaftsministerium Betrüger mit Millionen an Euro gesegnet hat.

Es trifft aber auch die, die erwerbslos geworden sind. So wurde BYC-News von einem Soloselbständigen berichtet, der sich im Januar arbeitslos gemeldet hatte. Weil er im Jahr davor sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat, hat er Arbeitslosengeld beantragt. Gleichzeitig Hartz IV beantragen durfte er nicht. Stand so auf der Internetseite der Agentur für Arbeit.

Mehrere Wochen später ein Anruf von der Agentur: Weil die Bearbeitung des Antrags dauere, müsse er zeitgleich Hartz IV beantragen. Aber auf der Internetseite steht doch…? Ja, wissen wir, das ist falsch, was da steht. Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II müsse nun gleichzeitig beantragt werden.

Wissentlich Falschinformationen verbreiten. Frust, Zeitverlust und wirtschaftliche Not von Bürgern ertragen. Ja, wissen wir. Aber zwischen Konferenz, Firmenlotto und freitags früher gehen kam man halt nicht dazu, einen Internet-Eintrag anzupassen. Das ist ein Arbeitstempo, das man Behörden in Komödien von Heinz Erhardt zugestanden hat – aber das in einer Pandemie nicht akzeptabel ist.

Pandemie-Bekämpfung fordert mehr Zug

Die allererste Lockerung im März betraf die Friseure. Sie durften als Erste wieder öffnen. Es sei ihnen gegönnt. Aber für ihre Bevorzugung gibt es auch einen Grund. Und der war sichtbar. Die Schließung von Dienstleistern wie Friseuren wurde uns von perfekt frisierten Politikern präsentiert und gerechtfertigt. Es ist halt blöd, wenn man beim Wasserpredigen einen Rotweinfleck auf dem Hemd hat.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet musste über Ostern Spott auf Twitter ertragen. Er hatte angekündigt, über die Bekämpfung der Pandemie während der Feiertage nachdenken zu wollen. Es mag ungerecht sein, dass der Spott nur ihn trifft und nicht andere, die es auch verdient hätten – verständlich ist es dennoch.

Laschets Haltung passt zu Menschen, die vor der Entscheidung stehen, ob sie sich einen VW oder einen Opel kaufen. Mehr PS oder doch lieber mehr Fahrtkomfort? Das sind Gedanken, denen man sich in Muße auf einem Spaziergang durchs Sauerland hingibt. Die Pandemie-Bekämpfung ist nicht so erbaulich. Sie fordert mehr Zug. Nicht nur von Privatleuten. Auch vom Staat. Gerade vom Staat.

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Frau fliegt während der Fahrt von Motorrad auf der Landstraße L401

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ADAC Rettungshubschrauber
ADAC Rettungshubschrauber

Am Ostersonntag (04. April 2021) war ein 39-jähriger Kraftrad-Fahrer um die Mittagszeit auf der Landstraße L401 von Alzey in Richtung Mauchenheim unterwegs. Zusammen mit seiner Begleiterin fuhr er dort mit überhöhter Geschwindigkeit.


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Sozia verlor den Halt und flog vom Krad

Auf gerader Strecke, zwischen der Anschlussstelle der Autobahn A63 Freimersheim und der Einmündung nach Mauchenheim verlor die Sozia den Halt und flog von dem Motorrad. Als die Polizei und die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, war die Frau ansprechbar und gab an, sich nur leichte Verletzungen zugezogen zu haben.

Vorsorglich wurde sie jedoch mit einem hinzugerufenen Rettungshubschrauber ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung gebracht. Warum die Frau von dem Kraftrad gefallen war, konnte nach Angaben der Polizei Alzey noch nicht abschließend geklärt werden.

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Wie aggressiv Schwäne wirklich sind

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Zwei schräge Vögel unterhalten die Besucher am Rheinufer. Es sind zwei „Hockerschwäne“ auf Futtersuche. Die Treffen verlaufen meist für beide Seiten zufriedenstellend – aber Vorsicht: Schwäne können auch aggressiv werden, gerade jetzt in der Brutzeit.


Ihren Namen haben die Schwäne von dem schwarzen Streifen an ihrem Höcker. Sie bevorzugen eher seichte Gewässer, finden sich aber auch an Flussläufen – so wie dem Mainzer Rheinufer. Dort haben die beiden schon eine kleine Fangemeinde.

Sören (28) zum Beispiel bringt manchmal trockenes Brot mit. Was er dann erlebt, kennen sonst nur Halter von Hunden oder Katzen: Gerade noch sind die beiden Hockerschwäne 30 Meter flussaufwärts geschwommen. Doch jetzt raschelt Sören mit der Tüte. Und der vordere der beiden Schwänen hebt den langen Hals, macht kehrt und schwimmt die 30 Meter zurück – mit der Strömung auf seiner Seite dauert das kaum eine Sekunde.

Schwäne treten mit Menschen in Kontakt

Schwäne gelten als „teildomestiziert“. Obwohl sie wild leben, treten sie mit Menschen in Kontakt. Am liebsten mit Menschen wie Sören – die ihnen nämlich was zu Essen mitbringen. Brot gilt als Delikatesse auf ihrer Speisekarte.

Schwäne mit Brot zu füttern ist für die nicht lebensgefährlich, sagen Experten auf Quarks.de. Gewisse Mengen vertragen sie. Doch es muss auch nicht sein. In der Natur finden Schwäne genug zu Essen: Muscheln, Schnecken oder Wasserpflanzen stehen in der Regel auf dem Diätplan. Experten wie Hans-Günther Bauer vom Max-Planck-Institut raten daher eher vom Füttern ab – es schaffe unnatürliche Zustände.

Flügel können Knochen brechen

In Mainz kommt dieser Ratschlag indes zu spät. Nicht nur Sören, auch andere bringen Brotreste an den Rhein mit. Auf den beiden Freitreppen zwischen Kaisertor und Feldbergplatz finden sich ab und an noch verschmähte Brocken. Hier haben auch die beiden Höckerschwäne ihr Revier.

Wie aggressiv schwäne wirklich sind
Stress, Alter? Foto: Mario Thurnes

Für Hundehalter kommt es ab und zu zu Stresssituationen mit den beiden. Denn Schwäne nehmen Hunde als Bedrohung war. Besonders jetzt. Denn im März hat die Brutsaison begonnen. Und wenn Schwäne ihren Nachwuchs großziehen, fühlen sie sich schneller bedroht als sonst.

Und sich mit einem Schwan prügeln, will man sich auch nicht unbedingt. Immerhin erreichen die Tiere eine Körperlänge von bis zu 1,60 Metern und ihre Flügel eine Spannweite von 2,40 Metern. Schwer werden sie bis zu 14 Kilo. Mit dem Schnabel können die Schwäne fiese Verletzungen zufügen und ihre Flügel sind kräftig genug, um Knochen zu brechen.

Drohgebärden

Wenn Schwäne sich bedroht fühlen, plustern sie sich auf, um die Körperfläche zu vergrößern und so mächtiger zu wirken. Sie fauchen, um ihr Gegenüber zu vertreiben. Experten empfehlen, schon dem lieben Frieden willen, dann einen oder zwei Schritte zurückzugehen. An Land werden sie Hund und Mensch eher nicht folgen. Denn dort bewegen sich Schwäne nur langsam und ungeschickt.

Die beiden Tiere vom Rheinufer sind Mainzer – und als solche eher friedliche Vertreter ihrer Spezies. Andere Orte haben schon andere Erfahrungen gemacht. In Frielentrop (Nordrhein-Westfalen) musste die Gemeinde schon mal einen Spazierweg absperren, um feindliche Zusammentreffen von Schwan und Mensch zu verhindern.

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Ausgangssperre: Polizei verhängt Bußgelder in Rüsselsheim

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Polizist, Symbolbild
Polizist, Symbolbild

In der Nacht zum Freitag (02. April 2021) kontrollierte die Polizei Rüsselsheim mehrere Personen im Stadtgebiet von Rüsselsheim. Grundlage der Kontrolle, war die durch den Kreis Groß-Gerau seit 1. April erlassene nächtliche Ausgangssperre in Rüsselsheim.


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Autofahrer wurden zur Kasse gebeten

Während in den Bereichen am Mainvorland, am Bahnhofsplatz, an der Großsporthalle und im Bereich der Immanuel-Kant-Schule keinerlei Verstöße von den Polizeibeamten festgestellt werden konnten, verstießen drei kontrollierte Autofahrer gegen die verhängte  Ausgangssperre. Sie erwartet nun entsprechendes Bußgeldverfahren.

Fünf weitere überprüfte Fahrzeugführer konnten den Polizisten Ausnahmegenehmigungen, wie Arbeitgeberbescheinigungen vorzeigen oder es handelte sich um Lieferdienste bzw. Fahrer auf der Durchreise.

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Tierische Begegnung zwischen Polizei und Osterhase in Mainz-Hechtsheim

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An diesem Sonntagabend (4. April 2021) gegen 21:30 Uhr hatte die Polizei Mainz eine tierische Begegnung mit dem Osterhasen in der Chana-Kahn-Straße in Mainz-Hechtsheim. Der flauschige Vierbeiner hatte die Beamten um Hilfe gebeten, berichtet die Polizei.


Mit dem Verstecken der Ostereier wurde das Tier nicht rechtzeitig fertig

Die aktuellen Corona-Maßnahmen haben auch für den Osterhasen in diesem Jahr eine besondere Herausforderung dargestellt, erklärte die Polizei. Weil das Verstecken der Ostereier eine Menge an Zeit erfordere, habe der Osterhase seine zahlreichen Aufträge nicht ganz bis zur bestehenden Ausgangssperre ab 21:00 Uhr abarbeiten können. So sei es dazu gekommen, dass die Polizei das Tier gegen 21:30 Uhr antraf. Der Osterhase war der Polizei mittig auf der Straße entgegen gehoppelt und habe die Beamten um Hilfe gebeten.

Kurzerhand wurde das zutrauliche Tier von den Polizisten aufgenommen und durfte zunächst mit auf die Dienststelle, bevor er schließlich sicher im Tierheim untergebracht wurde. Dort verbleibt er, bis er hoffentlich bald von seiner Familie abgeholt wird.

Übrigens: Eine Strafe, weil der Osterhase nach 21:00 Uhr draußen unterwegs war, gab es nicht. Wie die Polizei berichtet, sei das Tier beim Verstecken der Ostereier schließlich einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen und habe zudem sehr aufmerksam seine Pfoten vor jeder Auslieferung geputzt.

Die Polizei beschreibt das Tier wie folgt:

  • Kaninchen (Zwergwidder)
  • flauschig
  • süß
  • braun/goldenes Fell
  • zutraulich

Der Hase wurde am Sonntag, den 4. April gegen 21:30 in der Chana-Kahn-Straße auf Höhe des Spielplatzes in Mainz-Hechtsheim gefunden. Das Kaninchen wurde ins Tierheim in der Zwerchallee 13-15 in Mainz gebracht und kann dort vom Besitzer angeholt werden.

Der Osterhase bei der Polizei | Foto: Polizei
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Angela Merkel plant bundesweite Ausgangssperre auch tagsüber

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Die Bundeskanzlerin hat genug davon, dass die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten die Corona-Notbremse nur sehr verhalten ziehen. Noch immer scheint Angela Merkel die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen für zu gering zu halten.


Mega-Lockdown nach Ostern geplant

Durch die Osterfeiertage erwartet das Kanzleramt stark steigende Infektionszahlen. Deshalb ist laut Medienberichten ein harter Mega-Lockdown für die Zeit danach im Gespräch. Aber: „Es ist noch nichts entschieden“, soll die BILD aus der Unionsspitze erfahren haben. „Es wird über einen neuen Passus im Infektionsschutzgesetz geredet, aber auch über eine Bundestagssitzung im Vorfeld einer MPK“, heißt es. Allerdings sei noch nichts fest beschlossen.

Im Gespräch sollen folgende Maßnahmen sein:

  • bundesweite Ausgangssperren – möglicherweise auch tagsüber
  • weitgehende Schulschließungen
  • ein mehrere Wochen langer Mega-Lockdown
  • Testpflicht in Betrieben
  • mehr Homeoffice

Laut Medieninformationen soll die Entscheidung über den Mega-Lockdown nach den Osterfeiertagen fallen. Sollten die Länderchefs den harten Maßnahmen nicht freiwillig zustimmen, könnten diese aufgrund des neuen Infektionsschutzgesetzes auch vom Bund angeordnet werden. Das würde bedeuten, dass Merkel den Mega-Lockdown auch gegen den Willen der Ministerpräsidenten anordnet.

Gesetzesänderung muss von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden

Jedoch muss der Bundestag zusammentreten, um das Gesetz zu ändern. Eine Mehrheit für die Verschärfungen ist hierbei nicht sicher. Auch der Bundesrat müsste der Gesetzesänderung zustimmen. Dabei droht ebenfalls Widerstand von Ländern mit FDP-Regierungsbeteiligung.

Die Unionsfraktion trifft sich am Sonntag nach Ostern im Berliner Reichstag. Für den 12. April ist die nächste Bund-Länder-Runde angesetzt, jedoch könnte diese vorgezogen werden.

Kommentar

Einen absoluten Lockdown in Deutschland mit umfassender Kontaktvermeidung fordert der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery.


 

Die aktuellen Corona-Fallzahlen in Rheinland-Pfalz

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Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Diese Zahlen können vereinzelt von den durch die Kreisverwaltungen kommunizierten Zahlen abweichen.


Stand zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Die Fallzahlen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz: Seit Beginn der Pandemie gab es 119.728 laborbestätigte Infektionen im Land – das sind 394 mehr als am Vortag (119.334). 11.588 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 11.661). 7.236 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 7.215), 3.343 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben – 1 mehr als am Vortag (3.342). Die landesweite Inzidenz sinkt auf 103,9.

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Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz

Absoluter Lockdown in Deutschland mit Kontaktvermeidung

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Einen absoluten Lockdown in Deutschland mit umfassender Kontaktvermeidung fordert der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery. „Man darf nicht über Lockerungen reden, sondern darüber, wie wir das exponentielle Wachstum wieder einfangen“, sagte Montgomery bei „19 – die Chefvisite“ mit Blick auf die laufende dritte Pandemiewelle.


„Wir müssen unsinnige Kontakte unbedingt vermeiden – es ist nicht die Zeit für Partys im Park“, so der Mediziner. Die Leute sollten strikt zu Hause bleiben, bis der Inzidenzwert sinkt, „am besten deutlich unter 30“. In diesem Total-Lockdown-Szenario wären nur noch Lebensmitteleinkäufe, Gassigehen oder Individualsport im Freien erlaubt. Und auch dabei sollten FFP2-Masken getragen werden. Montgomery kritisierte den „Irrsinn“ der Ministerpräsidenten, die die Lockdown-Maßnahmen zu früh gelockert hätten. Jetzt sei „konsequente politische Führung“ gefragt.

Zugleich ist für Montgomery klar: „Impfen ist das einzige, das hilft.“ Er kritisierte daher scharf den „flapsigen Satz“ des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), dass den seit gestern nur noch für Über-60-Jährige empfohlene Impfstoff von AsztraZeneca weiter nutzen könne, „wer sich’s traut“. Diesen Satz müsse Söder „wieder einfangen“, forderte Montgomery. Er beklagte das „Informations-Chaos“ rund um AstraZeneca, das das Vertrauen der Bevölkerung zerstört habe. Dadurch sei dieser Impfstoff „nicht wissenschaftlich, aber aus Kommunikationssicht verbrannt“. Dabei bilde er mit einem Anteil von einem Viertel „das Rückgrat der deutschen Impfkampagne“.

Hoffnung setzt Montgomery auf den russischen Impfstoff Sputnik V. Dieser könne „der Retter für die Leute sein, die ihre erste Impfung mit AstraZeneca hatten und die zweite damit jetzt nicht mehr wollen“. Beide Präparate sind Vektorimpfstoffe, fußen also auf derselben Technologie. Dennoch sollte die europäische Arzneimittelbehörde EMA in der laufenden Zulassung von Sputnik V „ein geregeltes Verfahren durchhalten“, mahnte Montgomery. Die Russen hätten lange Erfahrung mit der Produktion von Impfstoffen, er halte das Präparat für gut. Aber: „Das muss Sputnik V beweisen, bevor wir ihn an den Menschen lassen.“

Kommentar

Auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die aktuell geltenden Maßnahmen für nicht ausreichend und plant einen bundesweiten Mega-Lockdown mit Ausgangssperre, möglicherweise auch tagsüber.

Mann greift bei Festnahme in Bingen Polizisten an

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Polizei Hessen
Polizei Hessen

Ein 33-Jähriger Mann hat in der Nacht auf Ostersonntag in Bingen Polizisten angegriffen. Sie hatten ihn aus der Wohnung seiner Ex-Freundin geholt, zu der er sich „unberechtigt Zutritt“ verschafft hatte, wie die Polizei mitgeteilt hat. Es ist mutmaßlich nicht seine erste Straftat.


Der Vorfall passierte gegen 3 Uhr in der Binger Innenstadt. Der Mann wollte bei seiner Ex übernachten. Doch die Polizei holte ihn dort raus – und erteilte ihm einen Platzverweis.

Polizei spricht von Wiederholungstäter

Eine Stunde später ist die Situation dann eskaliert: Der Mann randalierte in der Mainzer Straße. Als die Streife eintraf, erwartete er sie bereits – mit ausgestrecktem Mittelfinger. Er sei aggressiv gewesen, deshalb habe ihn die Streife gefesselt und in Gewahrsam genommen, teilt die Polizei mit.

Als die Polizisten ihn festnahmen, versuchte der Mann einem Beamten eine Kopfnuss zu verpassen. Auch spuckte er ihn an. Zudem sprach er „üble“ Beleidigungen aus. Der Mann sei wegen ähnlichen Taten bereits aufgefallen, teilte die Polizei mit.

Polizei stellt mehrere Sportwagen sicher und fertigte Strafanzeigen an

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Polizei Westhessen. Am Karfreitag nahm die Polizei anlässlich eines landesweiten Aktionstages gegen illegale Kfz-Rennen Tuner, Raser und Poser ins Visier. Das Polizeipräsidium Westhessen beteiligte sich mit einer Vielzahl von Kontrollmaßnahmen, die neben Ordnungswidrigkeiten- und Strafanzeigen auch Untersagungen der Weiterfahrt, Sicherstellungen von Autoschlüsseln sowie Platzverweise zur Folge hatten.


Bei den präsidiumsweit durchgeführten Kontrollen nahmen die Beamtinnen und Beamten insgesamt über 320 Fahrzeuge sowie die Personen am Steuer genauer in Augenschein. Beanstandungen waren bei 38 der Fahrzeuge festzustellen. Die Fahrzeugführer bzw. deren Fahrweise war jedoch noch deutlich häufiger zu beanstanden. Zwei Autofahrer hatten keinen Führerschein, einer steht unter dem Verdacht, unter dem Einfluss berauschender Mittel gefahren zu sein. Der Großteil der Verstöße bezog sich jedoch auf das Tempo, mit dem sie auf den Straßen unterwegs waren. Bei Geschwindigkeitskontrollen wurden im Laufe des Tages an diversen Messstellen insgesamt 2.885 Verstöße registriert.

Die negativen „Highlights“

Im Main-Taunus-Kreis fand eine Messung auf der B 8 im Bereich Liederbach/Bad Soden statt. Tageshöchstwert war bei erlaubten 100 km/h eine gemessene Geschwindigkeit von 163 km/h.

Bei einer Messung mit anschließender Anhaltekontrolle im Bereich der A3 bei Bad Camberg wurde in Fahrtrichtung Frankfurt ein Audi bei erlaubten 120 km/h mit 197 km/h gemessen.

Ebenfalls auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zeichnete ein im Bereich einer Baustelle zwischen Niedernhausen und dem Wiesbadener Kreuz aufgestellter Geschwindigkeitsmessanhänger bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 100 km/h einen Pkw mit sage und schreibe 198 Stundenkilometern auf.

In Limburg wurden insbesondere im Bereich des ICE-Bahnhofs, wo sich noch bis vor wenigen Jahren Autotuner zum sogenannten „Carfreitag“ trafen, Verkehrskontrollen durchgeführt. Tatsächlich konnten vermehrt Fahrzeuge festgestellt werden, die dieser Szene zuzuordnen waren. Einige davon gaben an, auf der Rückreise vom Nürburgring eine Pause einzulegen. Unter den Augen der Polizei verhielten sich die Anwesenden überwiegend regelkonform.

Kontrolle im Rahmen des Aktionstags

Eine ganz andere Feststellung machten die Beamten auf der B 49, wo ein Pkw mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung Limburg in Fahrtrichtung Weilburg fuhr. Der VW Golf fiel darüber hinaus aufgrund seines deutlich zu lauten Auspuffs auf. Nach Anhaltesignalen des Zivilstreifenwagens beschleunigte der Fahrer auf über 190 km/h. Bei seinem Versuch, den Beamten zu entkommen, gefährdete der Mann durch seine Fahrweise mehrfach Unbeteiligte. Im Stadtgebiet Weilburg brachte er beispielsweise mehrere Verkehrsteilnehmer durch riskante Überholmanöver in Gefahr. Der Volkswagen konnte durch die Zivilstreifenbesatzung schließlich in der Frankfurter Straße im Bereich eines Fahrbahnteilers ausgebremst werden. Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer ergriffen daraufhin zu Fuß die Flucht. Diese währte jedoch nicht lange, beide Personen wurden nach einer kurzen Nacheile festgenommen. Der Grund ihres Fluchtversuchs erschloss sich schnell. Der im Besitz des 20-jährigen Beifahrers befindliche Golf war nicht zugelassen. Stattdessen waren an dem Fahrzeug gestohlene Kennzeichen montiert. Der 24-jährige Fahrer wiederum verfügte nicht über eine gültige Fahrerlaubnis. Zudem steht er im Verdacht, den VW unter Drogen- und Alkoholeinfluss gefahren zu haben.

Rheingau-Taunus Kreis

In den Bereichen Rheingau-Taunus und Hochtaunus – beide beliebt aufgrund ihrer kurvigen Strecken, insbesondere am Feldberg und in den Tälern von Aar und Wisper- waren zwar einige hochklassige Sportwagen anzutreffen, die Fahrerinnen und Fahrer verhielten sich jedoch größtenteils regelkonform. Nachdem die Temperaturen etwas gestiegen waren, konnten in diesen Bereichen auch vermehrt Motorräder angetroffen werden. An insgesamt neun Zweirädern wurden Beanstandungen gefunden, die ein Erlöschen der Betriebserlaubnis zur Folge hatten.

Auf den Autobahnen im Präsidiumsgebiet setzte die Polizei ein sogenanntes ProVida-Fahrzeug ein, das mit Kamera- und Messtechnik ausgestattet ist. Das „Highlight“ unter den Feststellungen war hier ein Ford Mustang, der vor der Streife einen „Burn-Out“ hinlegte – und darüber hinaus durch seine zu laute Auspuffanlage auffiel. Nach einer Schallpegelmessung, die nach Toleranzabzug einen Wert von 13 dB über dem erlaubten Pegel ergab, wurde die Weiterfahrt für den Mustang untersagt.

Kontrollen in Wiesbaden

In Wiesbaden, wo unter anderem die Kontrollgruppe „ARGUS“ an den Kontrollmaßnahmen beteiligt war, fielen Fahrzeugführer durch massives Beschleunigen an publikumsreichen Örtlichkeiten auf. Sie drifteten um Kurven, befuhren eine 30er-Zone mit etwa 80 km/h und ließen ihre Abgasanlagen absichtlich knallen. Ein Porsche 911 Turbo S beschleunigte innerorts mehrfach sehr stark auf circa 100 km/h und in der 30er-Zone in der Rheingaustraße auf etwa 80 km/h. Der Porsche überholte slalomartig weitere Verkehrsteilnehmer und beschleunigte immer wieder kurzfristig und sehr stark. Nachdem das Fahrzeug angehalten wurde, stellten die eingesetzten Beamten auf dem Beifahrersitz ein bekanntes Gesicht fest.



Dort saß ein Raser, der bereits wegen eines illegalen Kfz-Rennens verurteilt worden war. Dieser fuhr nun auf dem Beifahrersitz eines neuen Posers mit stark überhöhter Geschwindigkeit mit, ohne auf diesen einzuwirken. Ebenfalls in der Rheingaustraße fiel den Beamten ein laut posender Mercedes Benz S 500 mit stark überhöhter Geschwindigkeit ins Auge. Die eingesetzte Streife beobachtete die Fahrt und stellte mehrere massive Geschwindigkeitsverstöße fest. Zur Verhinderung von Straftaten und schweren Ordnungswidrigkeiten wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Dieselbe Folge hatte auch das Fahrverhalten, das ein BMW-Fahrer in der Wiesbadener Innenstadt an den Tag legte. Der Mann fuhr – offenbar um des Posens willen – immer wieder im Kreis und beschleunigte seinen Wagen zwischen den Ampeln wieder und wieder stark auf Geschwindigkeiten, die die erlaubten augenscheinlich bei weitem überschritten.

Insgesamt stellten die Beamten fünf Fahrzeugschlüssel präventiv sicher. Darüber hinaus wurden zwei Platzverweise gegenüber Autoposern ausgesprochen.

Auch außerhalb von Aktionstagen wird die Polizei weiterhin regelmäßig gezielte Kontrollmaßnahmen vornehmen, um den Gefahren, die durch Raser und Poser im Straßenverkehr verursacht werden, entgegenzuwirken, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und-teilnehmer zu erhöhen.

Tierrettung in Bodenheim durch die Freiwillige Feuerwehr

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Igel
Igel

Am Samstag (03. April 2021) rückte die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim-Nackenheim zu einem Einsatz aus. Gegen 19:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer tierischen Rettung nach Bodenheim alarmiert.


Ein Igel hatte Hilfe benötigt

Ein Igel saß in einem Rohr eines Fahnenmastes fest, berichtet die Freiwillige Feuerwehr auf ihrem Instagram Account. Der Igel konnte von einem Feuerwehrmann vorsichtig aus seiner misslichen Lage befreit und wieder in die Freiheit entlassen werden. Gegen 19:20 Uhr konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden.

Im Einsatz waren:

  • 6 Kräfte der FF Bodenheim-Nackenheim sowie 2 Kräfte in der Einsatzzentrale.
  • Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20
  • Einsatzleiter: Andreas Haub

Junge Union Groß-Gerau verurteilt antisemitische Äußerungen vom Linken-Vorsitzenden

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Der Kreisverband der Jungen Union (JU) Groß-Gerau verurteilt mehrere fragwürdige Social Media-Beiträge des Kreisvorsitzenden der Linken Robert Kohl Parra. Auf einem seiner Posts war unter anderem zu sehen, wie die Nationalflagge der USA gemeinsam mit einer israelischen Flagge in Brand gesteckt wird. Untermauert wurde dies mit dem Schriftzug „Meine politische Ideologie in einem Bild zusammengefasst“.


JU-Kreisvorsitzender Luca Sören Karger dazu

„Wir als Junge Union verurteilen diese Ansicht aufs Schärfste. Wir stehen hinter den USA und Israel als Verbündete Deutschlands und wichtige wirtschaftliche und sicherheitspolitische Partner. Diese Posts sind ein bewusster Affront“, zeigte sich der JU-Kreisvorsitzende Luca Sören Karger verärgert.

Auch der Vorsitzende der JU Gerauer Land Thomas Hlubek zeigte sich empört. „Hier werden bewusst antiamerikanische und antisemitische Ressentiments geschürt. Eine Partei, die regelmäßig die Internationale singt, sollte solchen Menschen nicht zu einem politischen Amt verhelfen.“ Dass Parra auf der Internetseite der Linken als Einwohner der Kreisstadt gelistet wird, beschäme ihn als Groß-Gerauer zutiefst. Bereits in der Vergangenheit machte Parra durch kontroverse Aussagen in den sozialen Netzwerkenauf sich aufmerksam. Ebenfalls auf Twitter merkte er an: „Die dritte Welle hat dieses Land echt verdient“.

Screenshots | Quelle: Junge Union Rie“sollte nicht an der Kreisregierung beteiligt seindstadt

„Sollte nicht an der Kreisregierung beteiligt sein“

Noah Baumann, Vorsitzender der JU Riedstadt-Stockstadt, in deren Einzugsgebiet Parra bereits des Öfteren aktiv war, meint: „Wer diesen Mann kennt, kennt einen Antidemokraten. Seine Scheindistanzierung ist vollkommen unglaubwürdig“.

Karger wandte sich auch an die SPD und die Grünen im Kreistag. Im Namen des gesamten
Kreisvorstands rufe er die beiden Parteien auf, ihre Haltung zu den Linken als Koalitionspartner zu überdenken. „Wer solche Meinungen in den eigenen Reihen duldet, sollte nicht an der Kreisregierung beteiligt sein“. Die Linke fordere er zu den nötigen personellen Konsequenzen auf

Mordkommission: Zwei Geländewagen überfahren Fußgänger und flüchten

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Polizeieinsatz in der Nacht, Symbolbild
Polizeieinsatz in der Nacht, Symbolbild

In der Nacht von diesem Freitag (2. April 2021) auf Samstag gegen 1:00 Uhr kam es im Frankfurter Bahnhofsviertel zu einem versuchten Tötungsdelikt. Das Opfer schwebt in Lebensgefahr.


Mit dem Geländewagen einen Fußgänger überrollt

In der Elbestraße war es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 52 Jahre alten Fußgänger und zwei Fahrern von Geländewagen gekommen. Im Verlauf des Streits nahm der Fußgänger sein Handy zur Hand, um die beiden Autofahrer damit zu filmen. Einer der beiden Fahrer gab daraufhin Gas und fuhr den Fußgänger an, der durch den Aufprall zu Boden stürzte. Beim Wegfahren überrollten die Fahrer der Geländewagen den am Boden liegenden Mann, der dadurch lebensbedrohliche Verletzungen erlitt.

Die Polizei Frankfurt leitete umgehend eine Fahndung nach den Tatverdächtigen ein. Im Rahmen dieser Fahndung konnte einer der Flüchtigen in der Innenstadt angetroffen und festgenommen werden. Auch der Geländewagen des 20-Jährigen wurde sichergestellt. Kurze Zeit später meldete sich der zweite Tatverdächtige, ein 21 Jahre alter Mann bei der Polizei in Offenbach und stellte sich. Auch er wurde festgenommen. Auch sein Geländewagen wurde sichergestellt. Die beiden Männer kommen aus dem Landkreis Augsburg.

Die Mordkommission in Frankfurt hat die Ermittlungen wegen dem versuchten Tötungsdelikt übernommen.