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Soko Hahn: Birgit Ameis wurde Opfer eines Gewaltverbrechens

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Die Sonderkommission (SOKO) Hahn, die beim Polizeipräsidium Koblenz eingerichtet ist, geht davon aus, dass die seit Ostersamstag 2015 vermisste und kürzlich tot aufgefundene Birgit Ameis einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Das teilte nun die Soko am gestrigen Ostermontag (05.04.2021) mit.


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Klarheit um die aufgefunden Frauenleiche

Erster Kriminalhauptkommissar Bernd Kreuter, Leiter der „SOKO Hahn“ erklärt weiter, dass es sich bei der am 05.11.2020 in einem Waldstück an der alten Hunsrückhöhenstraße, zwischen Lötzbeuren und dem Flughafengelände aufgefundenen Frauenleiche um die sterblichen Überreste von Birgit Ameis handelt. Damit haben die seit nunmehr 6 Jahren andauernden Ermittlungen nochmals einen neuen Schwerpunkt und weiteren Schub erhalten.

Kreuter: „Wir haben Profiler des LKA Nordrhein-Westfalen und des LKA Rheinland-Pfalz hinzugezogen, die das Tatgeschehen rekonstruiert und neue Ermittlungsansätze aufgezeigt haben. Außerdem geben uns die zum Teil gut erhaltene Kleidung und andere Gegenstände aus dem Besitz des Opfers und auch mutmaßlich vom Täter stammende Gegenstände, Anlass zur Hoffnung.

Soko hahn: birgit ameis wurde opfer eines gewaltverbrechens
Fundort der Leiche von Birgit Ameis | Foto: Polizeipräsidium Koblenz
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DNA soll zum Täter führen

Hier sind wir momentan dabei, mit modernsten, aber auch zeitintensiven, kriminaltechnischen Untersuchungsmethoden, Hinweise auf einen möglichen Täter zu erlangen. Mittlerweile sind unsere Wissenschaftler ja in der Lage, auch nach Jahren noch Täter-DNA und andere beweiserhebliche Spuren aufzufinden. Die Chancen stehen hier nicht schlecht!“

Darüber hinaus setze die „SOKO Hahn“ auch immer noch auf Zeugenaussagen zu Beobachtungen und Feststellungen rund um das Tatgeschehen, wobei jede noch so unwichtig erscheinende Beobachtung dabei für die Ermittler von großer Bedeutung sein könnte, so Bernd Kreuter weiter.

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Die „Soko Hahn“ richtet sich deshalb nochmals mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:

  1. Wer hat Birgit Ameis am Ostersamstag, dem 04.04.2015, allein oder in Begleitung im Bereich des Flughafens Hahn oder der umliegenden Gemeinden gesehen?
  2. Wer hat den roten Pkw Renault Megan Scenic, SU-UA 256, wahrgenommen? Dieser war zuletzt auf dem Gemeindeparkplatz im Mühlenweg in Lautzenhausen abgestellt worden.
  3. Wer hat Ostersamstag, 04.04.2015 oder an den Tagen danach, Beobachtungen zu Personen oder anderen Fahrzeugen am Abstellort des Pkw von Birgit Ameis am Mühlenweg in Lautzenhausen gemacht?
  4. Wer hat am Ostersamstag, 04.04.2015 oder in den Tagen danach Beobachtungen gemacht, die mit dem Verbringen und Ablegen der Leiche von Birgit Ameis, in dem Waldgebiet der Gemarkung Büchenbeuren, an der alten Hunsrückhöhenstraße B 327, K 77 Richtung Lötzbeuren unweit der Start- und Landebahn des Flughafens Hahns, im Zusammenhang stehen könnten?
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PKW Birgit Ameis | Foto: Polizei Koblenz
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5.000 Euro Belohnung

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach nun eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und ggf. Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen.

Sachdienliche Hinweise, nehmen die Kriminaldirektion Koblenz unter der Rufnummer 0261/103-2690 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Für vertrauliche Informationen wurde darüber hinaus ein anonymes Hinweistelefon unter der Rufnummer 0261/103-2738 eingerichtet.

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Rhein in Flammen auch für 2021 abgesagt

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Auch in diesem Jahr wird es kein Feuerwerk entlang des Rheines geben. Diese traurige Nachricht hat nun der Veranstalter der fünf „Rhein in Flammen“ -Events entlang des Rheins verkünden müssen. Doch diese Entscheidung sei aufgrund der Pandemie unumgänglich.


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Auftaktveranstaltung bereits frühzeitig abgesagt

Nachdem die Auftaktveranstaltung am 1. Mai in Bonn und am Siebengebirge schon frühzeitig abgesagt wurde, folgen nun auch die Veranstaltungen der Reihe in Bingen/Rüdesheim, Spay-Koblenz, Oberwesel und Sankt Goar.

„Wenige Veranstaltungen in unserer Region können auf eine solche Historie und treue Fans aus ganz Europa blicken, wie ,Rhein in Flammen‘. Umso schwerer fiel allen beteiligten Partnern die Entscheidung, nun abzusagen“, sagt Kristina Neitzert, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH, die die Kooperation der einzelnen Veranstaltungen zwischen Bonn und Bingen/Rüdesheim koordiniert. Bereits 2020 mussten die Rhein in Flammen-Veranstaltungen auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

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Aktuell gibt es keine Perspektiven

Auch in diesem Jahr mussten sich die Veranstalter, die beteiligten Orte und die Schifffahrtsunternehmen frühzeitig mit den weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen und dem durch die Dynamik der Corona-Pandemie begrenzten Planungshorizont befassen. „Aktuell gibt es seitens der Politik keine Perspektiven dazu, ob und wie Großveranstaltungen ab dem Sommer durchgeführt werden können“, erläutert Kristina Neitzert.
„In dieser unsicheren Situation haben wir eine gemeinsame Entscheidung getroffen, die sowohl dem Bevölkerungsschutz als auch den wirtschaftlichen Verpflichtungen der Beteiligten Rechnung trägt“.

Die frühzeitige Absage gibt den beteiligten Orten nun die Möglichkeit, alternative Konzepte für Pandemie-konforme Veranstaltungen und Reiseanlässe zu schaffen.

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Großeinsatz der Polizei an der Uniklinik Mainz

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An diesem Freitagabend (2. April 2021) gegen 23:30 Uhr kam es zu einem größeren Polizeieinsatz an der Uniklinik Mainz. Polizisten hatten sämtliche Eingänge zur Uniklinik abgesperrt.


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Ein Mann drohte, die Uniklinik zu stürmen

Wie die Polizei auf Anfrage von BYC-News mitteilte, hatte zuvor ein Mann in der Uniklinik angerufen und wollte sich dort behandeln lassen. Dass der Mitarbeiter der Uniklinik die von dem Anrufer gewünschte Behandlung ablehnte, äußerte dieser am Telefon seinen Unmut. Er drohte, mit dem Auto in die Uniklinik zu fahren und diese zu stürmen.

Der Uniklinik-Mitarbeiter hatte die Polizei über den Sachverhalt informiert, die sich daraufhin umgehend mit einem Großaufgebot auf den Weg zur Uniklinik machte und sich dort an sämtlichen Eingängen positionierte. Gleichzeitig versuchte man den Anrufer zu kontaktieren, was nach kurzer Zeit auch gelang. Dieser war gar nicht erst los gefahren in Richtung Uniklinik. Offensichtlich hatte er sich nach seinen unglücklich formulierten Unmutsbekundungen am Telefon dann doch wieder beruhigt. Der Polizeieinsatz konnte kurze Zeit später beendet werden.

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Ehrenamt wichtiger denn je – Stadt Ingelheim sucht die „Corona-Helden“

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Ehrenamtliche Helfer sind für Städte und Gemeinden unverzichtbar. Besonders während des letzten Jahres hat sich gezeigt, wie wichtig die Aktiven für das soziale und nachbarschaftliche Miteinander  waren und sind. So auch für die Stadt Ingelheim am Rhein, die jetzt in einer Aktion die „Corona-Helden“ sucht.


Ohne viel Reden in die Hand genommen

„Wir sind immer noch überwältig von den vielen kreativen, spontanen Ideen, Hilfsangeboten und der großen Solidarität, in Zeiten von Angst, Not und Einsamkeit. Wir möchten, dass die Menschen, die das Leben während der Corona Krise im wahrsten Sinne des Wortes ohne viele Reden in die Hand genommen und einfach etwas gemacht haben, öffentlich wahrgenommen werden. Sie haben mit ihrem Optimismus Zeichen gesetzt“, erklärt Bürgermeisterin Eveline Breyer.

„All diese Menschen können uns inspirieren, vielleicht davon berichten, wie sie die eigene Not zur Tugend gemacht haben und für andere ein Vorbild wurden. Diese möchten wir an unserem 1. Ingelheimer Ehrenamtstag in den Mittelpunkt stellen.“

Vorschläge bis zum 16. Mai

Jetzt sucht die Stadt Ingelheim Menschen oder Aktionen, die besonders beeindruckend waren, oder Menschen, denen mal auf besondere Weise DANKE gesagt werden soll.

Diese können nun bis zum 16. Mai, mit Hinweis auf die Aktivität und einer kurzen Begründung als „Corona-Helden“ bei der Stadt nominiert werden. Die ehrenamtlichen Helfer werden am Samstag, 10. Juli im Rahmen des ersten Ehrenamtstages der Stadt Ingelheim zu einer besonderen Danke-Schön-Aktion eingeladen.

Vorschläge per Mail an ehrenamtstag@ingelheim.de oder postalisch an Mehrgenerationenhaus, Dr. Annika Pfaff, Matthias-Grünewald-Str. 15. Infos unter Tel. 06132 898040.

 

Fahndung nach mehreren Tätern – Geldautomat in Mörfelden-Walldorf gesprengt

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An diesem frühen Dienstagmorgen (6. April 2021) gegen 4:30 Uhr sprengten bislang noch unbekannte Täter einen Geldautomaten der Volksbank auf dem Gelände der Total-Tankstelle in der Industriestraße in Mörfelden-Walldorf.


Einer der Täter war bewaffnet

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen drei Täter mit einem hellen Auto, vermutlich einem Mercedes vorgefahren sein und den Geldautomaten gesprengt haben. Dieser wurde dabei vollständig zerstört. Anschließend flüchteten die Täter mit dem Fahrzeug in Richtung Bundesstraße B486, wobei sie von Zeugen beobachtet wurden. Einer der Täter soll laut Zeugenaussagen eine Schusswaffe bei sich geführt haben.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach den Flüchtigen ein, welche allerdings bislang ohne Erfolg blieb. Verletzt wurde bei der Tat glücklicherweise niemand.

Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte in einer Ecke des Automaten ein kleines Feuer, das von der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf abgelöscht wurde. Weitere Maßnahmen sprach die Feuerwehr mit der Polizei ab, um etwaige Spuren der Tat nicht zu verwischen. Zudem leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus und sperrte diese ab. Da vermutet wurde das sich noch Sprengstoff unter den Trümmern befand, wurden Sprengstoffexperten vom Landeskriminalamt verständigt. Anschließend unterstütze die Feuerwehr die Polizei bei der Bergung der vorhandenen Geldkassetten mit einem hydraulischen Rettungsgerät.

Gegen 10:00 Uhr beendete die Feuerwehr ihren Einsatz. Vor Ort waren neun Fahrzeuge mit 34 Einsatzkräften der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf. Der entstandene Sachschaden wird von einem Mitarbeiter der Volksbank auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Rüsselsheim hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die etwas zur Tat oder dem Fluchtfahrzeug sagen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 bei den Ermittlern zu melden.

Mann aus Gau-Algesheim sorgt für Verwunderung bei der Polizei Ingelheim

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Symbolfoto Polizei RLP
Symbolfoto Polizei RLP

An frühen Ostermontag (05. April 2021) erschien gegen 2:58 Uhr auf der Polizeiinspektion Ingelheim ein 51jähriger Mann aus Gau-Algesheim. Der Mann war in Begleitung einer Bekannten und er bat die Beamten um einen Alkoholtest.


Nach seinen eigenen Angaben wollte er seiner 37-jährigen Bekannten beweisen, dass er fahrtüchtig sei. Der durch die Beamten durchgeführte Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen stolzen Wert von 2,02 Promille. Da er mit seinem Auto zur Polizeidienststelle gefahren war, um den Test zu machen, wurde dem Gau-Algesheimer im Anschluss eine Blutprobe entnommen.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann zudem nicht im Besitz von einem Führerschein war. Zudem führte er für das genutzte Fahrzeug keine Kraftfahrzeugsteuer ab und konnte die notwendige Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung nicht vorweisen. Der 51-jährige Gau-Algesheimer und seine Begleitung wurden nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der Fahrzeugschlüssel wurde durch die Polizei sichergestellt. Den Mann aus Gau-Algesheim erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz.

Geldstrafe für Obdachlosen in Mainz für Verstoß gegen Ausgangssperre

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Das Mainzer Ordnungsamt habe ihm eine Strafe aufgebrummt. 50 Euro. Weil er trotz nächtlicher Ausgangssperre noch am Rhein unterwegs gewesen sei. Das berichtet ein Mann in einem Video, das auf Twitter verbreitet wurde. Das Problem an dieser Strafe: Der Mann lebt dort, ist obdachlos und hat am Rhein einen trockenen Schlafplatz gefunden.


Die Stadt hat auf dieses Video nun reagiert. In einer Pressemitteilung erklärte Ordnungsdezernentin Manuela Matz (CDU): „Sollten die Aussagen des Wohnungslosen zutreffen, dann möchte ich mich für diesen Vorgang bei dem Betroffenen entschuldigen.“ Bei Obdachlosen müsse auf deren Lebensumständen geachtet werden. Die Strafe müsse er „selbstverständlich“ nicht zahlen.

Die Mitteilung verschickt die Stadt von sich aus. Bei BYC-News trifft sie am Dienstag um 15.49 Uhr ein. Zu dieser Uhrzeit gilt laut Matz noch: „Wir klären diesen Vorfall gerade intern mit den entsprechenden Dienstgruppen.“ Am gleichen Tag hat BYC-News eine Anfrage zum Thema Obdachlosigkeit in der Pandemie an die Stadt gestellt. Die Antwort ist am Dienstag um 17.48 Uhr eingegangen.

Thema Obdachlosigkeit in der Pandemie

Das Video ist hier zu sehen. Mitarbeiter von BYC-News kennen den Mann, haben sich selbst mit ihm unterhalten. Schon vor Beginn der nächtlichen Ausgangssperre hat er geschildert, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes ihn gezwungen hätten, wegen des Alkoholverbots eine Dose Bier vor ihren Augen auszuschütten.
Das Thema Obdachlosigkeit in der Pandemie war aufgekommen, nachdem die Stadt Container am Fort Hauptstein planmäßig abgebaut hat – statt auf den fortwährenden Lockdown samt Ausgangssperre zu reagieren. Wenn die bestehenden Plätze nicht ausreichten, so die Begründung der Stadt, könnten Obdachlose über Nacht auch in der Alten Ziegelei unterkommen. Doch auch das funktionierte nicht reibungslos.
Über die Antworten zu unserer Anfrage werden wir noch berichten.

Barackenbrand zwischen Bodenheim und Gau-Bischofsheim

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Bodenheim | Am frühen Ostermontag (5. April 2021) musste die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim gegen 10:25 Uhr zu einem Barackenbrand zwischen Bodenheim und Gau-Bischofsheim ausrücken.


Zwei Gartenhütten in Vollbrand

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle standen zwei Gartenhütten im Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf Bäume und umliegendes Gestrüpp übergegriffen, sodass die Feuerwehr schnell handeln musste und sofort zwei Trupps unter Atemschutz für die Brandbekämpfung losschickte.

Schwarze Rauchwolke von weitem zu sehen

Da die beiden Gartenhütten in voller Ausdehnung brannten, konnte man die Rauchwolke bereits von Weitem sehen. Auch die Feuerwehrkameraden sahen die Rauchwolke auf der Anfahrt von Zuhause zum Gerätehaus. Die Feuerwehr hatte eine „Anfahrt auf Sicht“ und konnte die Einsatzstelle so schnell auffinden.

Freiwillige Feuerwehr Gau-Bischofsheim nachalarmiert

Da sich die Gartenhütten weit weg von einem Hydranten befanden und die Wassertanks der Löschfahrzeuge schnell entleert waren, wurde umgehend die Freiwillige Feuerwehr Gau-Bischofsheim nachgefordert, um die Wasserversorgung über lange Wegstrecke aus dem Neubaugebiet herzustellen. Es wurden 1,2 Kilometer Schlauchleitung von der Rosetta-Vogt-Straße bis zur Einsatzstelle verlegt. Ein weiteres Löschfahrzeug fuhr im Pendelverkehr immer wieder zum Gerätehaus der Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim, um den Wassertank zu füllen.

Feuer nach einer Stunde unter Kontrolle

Nachdem die Wasserversorgung sichergestellt war, die Feuerwehrwehren mit fünf Trupps unter Atemschutz am Brandherd im Einsatz waren, hieß es um 12:15 Uhr „Feuer unter Kontrolle“. 35 Minuten später, um 12:40 Uhr konnte die Freiwillige Feuerwehr dann „Feuer aus“ vermelden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis etwa 13:15 Uhr hin. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Kriminaldauerdienst der Polizei Mainz übergeben werden.

Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim, die Freiwillige Feuerwehr Gau-Bischofsheim sowie die Freiwillige Feuerwehr Harxheim und die Polizei Mainz.

Warnhinweis: Hunde auf der A63 bei Klein-Winternheim

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Aktuelle Verkehrsmeldung | Zur Zeit halten sich Hunde an oder auf der Autobahn A63 bei Klein-Winternheim auf. Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen werden dringend darum gebeten, in diesem Bereich vorsichtig zu fahren und die Augen offen zu halten.


 

Bundesregierung lässt Erntehelfer länger ohne Sozialversicherung arbeiten

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Julia Klöckner
Julia Klöckner

Das Bundeskabinett hat die sozialversicherungsfreie, kurzfristige Beschäftigung von 70 auf 102 Tage ausgeweitet – ausländische Erntehelfer dürfen somit vier statt drei Monate ohne Beiträge zur Krankenkasse oder Rentenversicherung arbeiten. Allerdings muss die Regelung noch durch den Bundestag.


Die Entscheidung gehe auf die Pandemie zurück, teilt die zuständige Bundesministerin für Landwirtschaft, Julia Klöckner (CDU), mit: Von März bis Oktober können landwirtschaftliche Betriebe demnach ihre Saisonkräfte 102 Tage lang arbeiten lassen, ohne zum Beispiel in die Rentenversicherung einzubezahlen. Der Schritt solle die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln sichern. Weniger Wechsel im Personal würden zudem die Infektionsgefahr verringern.

„Insbesondere im Bereich des Obst- und Gemüseanbaus sind die Landwirte auf Arbeitskräfte angewiesen“, teilt das Ministerium mit. Dabei importiert Deutschland bereits 70 Prozent seines Obstes und 60 Prozent seines Gemüses. Regionalität spiele aber für die Verbraucher eine immer größere Rolle, sagt Klöckner.

Keine Dauerregelung

Doch die Ministerin warnt auch: Die Ausweitung dürfe keine Dauerregelung werden. Zudem müssten die Arbeitnehmer abgesichert werden. Ihr deutscher Arbeitgeber müsse nachweisen, dass die Erntehelfer im Ernstfall abgesichert seien. Dies sei zum Beispiel über eine private Gruppenversicherung möglich.
Zudem soll der Arbeitgeber zukünftig bei der Anmeldung einer kurzfristigen Beschäftigung bei der Minijobzentrale eine automatisierte Rückmeldung über Vorversicherungszeiten der Beschäftigten erhalten, teilt das Ministerium mit. So könne er beurteilen, ob die Zeitgrenzen für die kurzfristige Beschäftigung eingehalten wurden, beziehungsweise wann diese überschritten sind. „Das schafft die notwendige Rechtssicherheit für die Arbeitgeber“, so das Ministerium.
Nach Ostern wird der Bundestag über die Ausweitung beraten.

Teenager-Mädchen greifen Mutter und Töchter in Wiesbaden-Biebrich an

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Am Samstagabend, 03. April 2021 gegen 18:00 Uhr wurden am Rheinufer in Wiesbaden-Biebrich zwei Schwestern und ihre Mutter von zwei jungen Frauen beleidigt, bespuckt, geschlagen und getreten. In Höhe der Straße Am Parkfeld wurden die beiden Schwestern (18 & 26 Jahre) von zwei Täterinnen aus einer Gruppe heraus zunächst massiv beleidigt. Eine 19-jährige Wiesbadenerin habe dann begonnen, auf die 18-Jährige einzuschlagen. Als die Schwester und die Mutter einschritten wurden auch sie geschlagen und getreten. Die 18-Jährige wurde zudem auch von einer der Angreiferinnen bespuckt. Passanten schritten schließlich ein, als sie auf die Situation aufmerksam wurden. Die 19-Jährige und ihre bislang unbekannte Mittäterin im Alter von etwa 17 bis 20 Jahren, sollen sich daraufhin mit zwei weiteren unbekannten Frauen zu Fuß in Richtung der Biebricher Schiffsanleger entfernt haben.

Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben, insbesondere die einschreitenden Passanten werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer: 0611-3450 zu melden.


 

Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten auf der Autobahn A3

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Aktuell kommt es zu einer Vollsperrung auf der Autobahn A3 zwischen Idstein und Niedernhausen in Fahrtrichtung Köln. Dort ist es gegen 16:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen gekommen.


Mehrere verletzte Personen

Nach ersten Informationen von BYC-News sollen mehrere Personen verletzt worden sein. Die Polizei, Feuerwehr sowie ein Großaufgebot des Rettungsdienstes und der Rettungshubschrauber Christoph 77 sind vor Ort im Einsatz.

Durch die aktuelle Vollsperrung kommt es auf der Autobahn zu einem kilometerlangen Stau. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Zudem werden Personen, die auf der Gegenfahrbahn unterwegs sind darum gebeten, nicht abzubremsen, um Fotos vom Unfall zu machen.

Gegen 17:30 Uhr rückten die Einsatzkräfte vom Rettungsdienst wieder ab. Die Unfallstelle wurde an die Polizei übergeben, welche die Ermittlungen zur Ursache und zum Hergang des Unfalls aufgenommen hat. Bis die Autobahn geräumt und wieder für den Verkehr freigegeben ist, wird es voraussichtlich noch einige Stunden dauern.

Gegen 20:00 Uhr wurde die Vollsperrung durch die Polizei wieder aufgehoben. Insgesamt waren bei dem Verkehrsunfall 17 Fahrzeuge und 29 Personen beteiligt. Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Wiesbaden, setzte urplötzlich ein Unwetter ein, das die Verkehrsteilnehmer zum Bremsen veranlasste. Dabei fuhren dann infolge widriger Sichtverhältnisse zunächst 14 Fahrzeuge aufeinander. Kurz darauf kam es am Unfallende zu einem weiteren Zusammenstoß von weiteren zwei Fahrzeugen. Bei beiden Unfällen wurden insgesamt zwei Personen leicht verletzt. Ansonsten entstanden lediglich Blechschäden. Die anderen Beteiligten wurden aufgrund der kalten Wetterverhältnisse zum Feuerwehrhaus in Idstein gefahren, bis sie von Bekannten abgeholt wurden. Der Sachschaden wird auf ca. 85.000EUR geschätzt.

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In der Psychotherapie fehlen immer mehr Plätze

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Nach einem Jahr Corona haben die Deutschen die Bedeutung vieler Fremdwörter gelernt. Eines davon ist die Triage. Eine Situation, in die Ärzte geraten, die mehr Menschen helfen müssten, als sie es von ihrer Zeit und Kraft her können. Dann müssen sie einige Patienten auswählen, die sie sofort behandeln, und andere warten lassen – in der Psychotherapie ist das schon lange der Fall. Mit der Pandemie wird das Problem dringender.


Lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz gab es schon vor der Pandemie. 20 Wochen waren üblich, wie die Deutsche Psychotherapeutische Vereinigung mitgeteilt hat. Doch mit dem ersten Lockdown habe die Nachfrage zugenommen, sei um 40 Prozent gestiegen.

Die ZDF-Reihe Zoom hat dieses Thema nun aufgegriffen. Franziska Wielandt fragt Verantwortliche, warum die Situation so ist – und mit welchen Folgen sie rechnen. Auch hat sie mit Betroffenen gesprochen. Etwa darüber, was es heißt, in einer seelischen Not monatelang auf einen Therapieplatz warten zu müssen.

40 Prozent Zunahme

Krankenkassen melden immer wieder von der Zunahme des Problems. In der Pandemie sind psychische Erkrankungen auf Platz zwei der Gründe für Arbeitsfehltage geklettert. Noch vor Erkrankungen der Atemwege. Der volkswirtschaftliche Schaden ist immens: von 14,4 Milliarden Euro im Jahr geht das ZDF aus.

Trotzdem gibt es seit Jahren lange Wartezeiten auf eine kassenfinanzierte Psychotherapie. 2017 ist mit einer Reform der Psychotherapie-Richtlinie unter anderem festgelegt worden, dass Psychotherapeuten Sprechstunden sowie Akutbehandlungen anbieten müssen, um den Zugang zu Hilfsangeboten für Betroffene zu verbessern. Doch nach den Sprechstunden können viele Psychotherapeuten keinen Therapieplatz anbieten, so die Auskunft der Bundespsychotherapeutenkammer.

ZDFzoom berichtet von der Not, die diese Situation für Patienten bedeutet, die sich in ihrer Krankheit noch auf eine lange – kräftezehrende – Suche nach einem Therapieplatz begeben müssen. Gerade für Menschen mit einer Angststörung bedeutet das eine Zumutung.


ZDFzoom zeigt am Mittwoch, 7. April, 22.45 Uhr die Folge „Psyche in Not“. Am gleichen Tag ist die Folge ab 18.00 Uhr in der Mediathek des Senders zu sehen.

Wichtiger Hinweis vom ADAC zu Kindersitzen im Auto

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Der richtige Einbau von Kindersitzen im Auto ist entscheidend für die Sicherheit der Kleinsten im Falle eines Unfalls. Werden dabei die Kopfstützen abgebaut, wie die meisten Sitz- und Autohersteller empfehlen, ergibt sich dabei ein erhöhtes, wenn auch kein schwerwiegendes Verletzungsrisiko. Das haben Crash-Tests des ADAC ergeben.


Kopfstützen nicht immer abbauen

Wer vor dem Einbau die Bedienungsanleitungen der Sitz- aber auch der Autohersteller liest, findet oft den Hinweis auf das Abnehmen der Kopfstützen beim Einbau – vor allem bei hohen Kindersitzen beziehungsweise Sitzerhöhungen mit Rückenlehne. Doch ob von den Kopfstützen oder der zumeist empfohlenen Demontage tatsächlich Gefahren ausgehen, hat der ADAC durch mehrere Heckaufprall-Tests untersucht. Auch die Frage nach dem besseren Sitzkomfort (mit oder ohne Kopfstütze) war Thema.

Die Auswertung der Crashversuche zeigt außerdem, dass beim verwendeten Sitz der Gruppe III mit einem 10-jährigen Dummy die Kopfstütze sogar eine abstützende Wirkung hat, die der Kindersitz allein nicht bieten kann. So reduziert die Kopfstütze die auftretenden Kräfte (Beschleunigung, Zugkraft und Biegemoment) deutlich. Gleichzeitig halten sich die negativen Auswirkungen auf den Sitzkomfort in Grenzen. Daher sollten nach Ansicht des ADAC die Kopfstützen nicht – wie in vielen Bedienungsanleitungen empfohlen – grundsätzlich ausgebaut werden. Vielmehr sollten Eltern unter Berücksichtigung von Größe und Gewicht des Kindes sowie den Gegebenheiten des Kindersitzes individuell entscheiden und vorzugsweise die Kopfstütze nicht abnehmen. Wirkt sich die Kopfstütze beispielsweise auf den Sitzkomfort des Kindes aus (deutlich zu aufrechte Sitzposition, schlafendes Kind kippt nach vorn, Kindersitz kippt bei Kurvenfahrt zur Seite), sollte die Kopfstütze lieber um 180 Grad gedreht im Fahrzeug montiert werden. Ist dies nicht möglich, die Kopfstütze ausbauen und sicher im Fahrzeug verstauen. Decken für Kindersitze erhöhen den Komfort außerdem zusätzlich

Isofix-Sitze bieten viele Vorteile

Zusätzlich fuhren die ADAC Tester Ausweichmanöver. Bei diesen fahrdynamischen Tests machte es keinen Unterschied beim Seitenhalt, ob die Kopfstützen montiert waren oder nicht. Hier fiel aber einmal mehr auf, dass Isofix-Sitze viele Vorteile gegenüber anderen Sitzen haben. Unabhängig von der Kopfstütze konnte die Isofix-Verankerung das seitliche Kippen der Sitze deutlich reduzieren.

Die Fahrzeughersteller sollten nach Ansicht des ADAC die Kopfstützen so anordnen (beispielsweise durch eine Verstellmöglichkeit nach hinten), dass sie einen hohen Kindersitz nicht behindern und der Kindersitz komplett an der Lehne aufliegen kann. Eltern sollten beim Kauf eine Sitz- und Montageprobe mit dem eigenen Fahrzeug und dem Kind machen und beim Einbauen darauf achten, den Gurt nicht zu verdrehen. Außerdem sind die Gurte immer in die vorgesehenen Führungen einzulegen und straff zu ziehen. Nur so kann bei einem Aufprall das Kind sicher zurückgehalten werden.

Abitur notfalls auch ohne Prüfungen möglich

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Im Notfall sollen die Abiturprüfungen aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfallen. Das fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)


Leistungen aus dem Unterricht als Grundlage der Notengebung

„Sollte das Infektionsgeschehen so dramatisch ansteigen, wie die dritte Welle in anderen europäischen Nachbarstaaten befürchten lässt, müssen die Länder flexibel reagieren und von Prüfungen absehen“, sagte GEW-Chefin Marlis Tepe gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Dann könnten zum Beispiel die Leistungen aus dem Unterricht zur Grundlage der Notengebung gemacht werden.“

Tepe betonte zudem, dass sich die GEW sehr dafür eingesetzt habe, dass die Kultusminister erklärt haben, die Abiture mit verschiedenen Prüfungsformaten gegenseitig anzuerkennen. Nun müsse man diese Erklärung auch einhalten, wenn die Prüfungen wegen der Pandemie ausfallen. Aber: Das Abitur in diesem Jahr solle trotzdem die volle Anerkennung erhalten, ob mit oder ohne Prüfung.

Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes ist dagegen

Susanne Lin-Klitzing, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, ist gegen die Forderung. „Die Abiturprüfungen sollten auf jeden Fall stattfinden.“, sagte sie gegenüber dem RND. Die Abschlussklassen seien gut vorbereitet, erklärt sie. Denn die Abschlussklassen hätten im gesamten Pandemiejahr eine Sonderrolle gespielt. „Jeder Schüler sollte die Chance bekommen, unter Prüfungsbedingungen zu zeigen, was er kann“

Wichtig sei natürlich, dass die Abiturprüfungen unter guten Hygienebedingungen und mit ausreichend Abstand stattfinden. „Die Schüler müssen dafür auf mehr Räume verteilt werden, als es sonst üblich ist. Das bedeutet schon rein organisatorisch: Es kann an diesen Tagen kein kompletter Präsenzunterricht für die anderen Klassen stattfinden“, sagte Lin-Klitzing. An jedem einzelnen Prüfungstag sollen Corona-Schnelltests stattfinden. Diese müssten die Bundesländer in ausreichender Menge zur Verfügung stellen.