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Feuerwehreinsatz in Weinsheim wegen Hundestimmen aus dem Kleidercontainer

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20210407 Tierrettung Weinsheim
20210407 Tierrettung Weinsheim

Einsatz für die Feuerwehr in Weinsheim. Die Zeit drängt. Ein Mann hat Stimmen aus dem Kleidercontainer gehört. Hundegebell, Gewinsel. Doch der Einsatz verläuft glimpflich.


Der Bürger hatte die Feuerwehr an diesem Mittwoch verständigt, gegen 9.50 Uhr. Ein Nachbar kam hinzu. Selbst Feuerwehrmann. Er bestätigt den Verdacht: Das müssen Hundestimmen sein.

Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz im Einsatz

Ein Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes kommt. Er sperrt den Container des DRK auf: Kein Hund. Mittlerweile ist auch die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rüdesheim da. Da für die beiden anderen Container kein Schlüssel greifbar ist, öffnen die Feuerwehrleute diese – mit einem Trennschleifer.

Auch hier: Keine Hunde. Die Feuerwehrleute untersuchen die Säcke. Zwischenzeitlich ist die Polizei eingetroffen, hilft bei der Suche. Vielleicht ist irgendwo ein Tier gefangen gehalten und im Container entsorgt worden. Fehlanzeige. Wo die Hundestimmen herkamen, lässt sich letztlich nicht klären. Der Einsatz wird nach einer guten halben Stunde beendet.

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Aktuelle Corona-Infektionszahlen im Kreis Groß-Gerau

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Am Samstag, den 3. April 2021, lag der Inzidenzwert im Kreis Groß-Gerau bei 162,8. Seitdem sind die Zahlen etwas gesunken. Nun liegt der Inzidenzwert im Kreisgebiet wieder bei unter 150.


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Stand zum Coronavirus im Kreis Groß-Gerau

Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse im Kreis Groß-Gerau.

Aktuell gibt es im Kreis Groß-Gerau insgesamt 11.209 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 258 Todesfälle und 9.794 genesene Fälle. 1.157 Menschen im Kreis sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 7. April 2021)

Aktuelle corona-infektionszahlen im kreis groß-gerau
Quelle: Kreisverwaltung Groß-Gerau
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Stadtverwaltung Riedstadt bittet Bürger um Mithilfe

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Rathaus Riedstadt | Foto: Stadtverwaltung
Rathaus Riedstadt | Foto: Stadtverwaltung

Nach den letzten drei sehr trockenen und heißen Sommerhalbjahren sind viele Stadtbäume stark geschwächt. Viele sind bereits abgestorben oder haben deutliche Trockenschäden. Nach einem etwas feuchteren Winter, der aber auch nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein war, droht nun schon wieder ein sehr trockener und warmer April.


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Jeder Tropfen Wasser ist willkommen

Die Büchnerstadt Riedstadt bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, den Bäumen in ihrer Straße gelegentlich einen Eimer Wasser zu spenden, buchstäblich jeder Tropfen ist willkommen. Dabei muss kein teures Trinkwasser eingesetzt werden. Grundwasser aus Brunnen, aufgefangenes Regenwasser oder zurückbehaltene Reste vom Gemüsewaschen sind ebenso gut nutzbar. Nur Reinigungsmittel sollte das Gießwasser möglichst nicht enthalten.

Der städtische Bauhof ist dauerhaft im Einsatz, kann aber bei der großen Fläche der Stadt und der großen Anzahl der Bäume innerorts nicht so häufig zu jedem Baum kommen, wie es wünschenswert wäre. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt, Straßenbäume – und dabei vor allem jüngere Bäume – einmal pro Woche mit acht bis zehn Eimern Wasser zu gießen.

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Der Staat macht im ersten Pandemiejahr fast 200 Milliarden Euro Defizit

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Geld, Geldscheine
Geld, Geldscheine

Das Statistische Bundesamt hat einen ersten Kassensturz für 2020 vorgelegt. Demnach hat die öffentliche Hand das größte Defizit seit der Deutschen Wiedervereinigung erwirtschaftet: 189,2 Milliarden Euro haben Bund, Länder, Gemeinden und die Sozialversicherung mehr ausgegeben, als sie eingenommen haben.


Die Ausgaben sind demnach um 12,1 Prozent auf rund 1680 Milliarden Euro gestiegen. Das lässt sich vor allem durch die Corona-Hilfen erklären, teilt das Statistische Bundesamt mit: 17,8 Milliarden Euro Wirtschaftshilfen und 13 Milliarden für den Gesundheitsfonds der Krankenkassen. Zusammen macht das aber nur etwa ein Fünftel des Anstiegs aus.

Die Einnahmen des Staates sind 2020 um 3,5 Prozent auf 1490 Milliarden Euro zurückgegangen. Erklären lässt sich der Rückgang vor allem dadurch, dass der Staat weniger Steuern und Gebühren eingenommen hat.

Historisches Defizit

Wobei das die Gesamtbilanz der öffentlichen Hand darstellt. Die Rechnung unterm Strich also. In einzelnen Haushalten sind die Einnahmen nicht so stark zurückgegangen – etwa weil der Bund Geld an die Länder gezahlt hat.

Das Ergebnis für 2020 ist historisch: Seit 2013 hat der Staat kein Jahresdefizit mehr eingefahren. Seit es ein geeintes Deutschland gibt, war das Defizit noch nie so hoch. Zum größten Teil gleicht der Staat dieses Defizit aus, indem der Bund neue Schulden macht. 2019 hatte die öffentliche Hand noch einen Überschuss von 45,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Loch in der Sozialversicherung

In dieser Gesamtrechnung sind auch die Daten der Sozialversicherung enthalten. Also Krankenkasse, Rentenversicherung oder Arbeitslosenversicherung. Die Sozialversicherung alleine machte 2020 ein Defizit von 27,9 Milliarden Euro. 2019 waren es noch 8,1 Milliarden Euro Überschuss. Dabei hat der Bund auch sie noch mit Zuweisungen gestützt und die Beitragseinnahmen gingen ebenfalls um 8,2 Milliarden Euro hoch. Es waren die um 10,1 Prozent höheren Ausgaben, die das Loch gerissen haben.

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Fünf-Bett-Zimmer und keine Corona-Tests in der Unterkunft Alte Ziegelei in Mainz-Bretzenheim

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Die Ausgangssperre vertreibt sie momentan von der Straße. Doch in der Notunterkunft in der Alten Ziegelei in Mainz treffen Obdachlose auf Zustände, die eher geeignet sind, die Pandemie zu befördern: Fünf Mann in einem Zimmer, ein Kommen und Gehen, aber keine Corona-Schnelltests und bedenkliche hygienische Bedingungen.


BYC-News war in der Nacht zum Mittwoch unterwegs. Rund um den Hauptbahnhof hat die Redaktion Obdachlose getroffen. Trotz der Rückkehr des Winters und trotz der Kontrollen wegen der nächtlichen Ausgangssperre bleiben einige lieber auf der Straße.

Die Situation in der Alten Ziegelei am Rande von Mainz-Bretzenheim sei nicht gut: In Fünf-Bett-Zimmern müssten sie schlafen. Sie kämen mit vielen Leuten in Kontakt. Auf Corona getestet würde aber niemand. Und auch sonst fehle es an Einfachstem – etwa an Toilettenpapier.

Kontrollen während der Bürozeiten

BYC-News fragt bei der Stadt nach: Gibt es an der Alten Ziegel regelmäßige Kontrollen, etwa Corona-Tests? Die Antwortet lautet: „Nein.“ Es gebe eine Corona-Verordnung, deren Einhaltung werde kontrolliert – „insbesondere während der Bürozeiten“. In Wort, Bild und Schrift würden die Bewohner über die jeweils gültigen Regelungen informiert.

Über die hygienischen Zustände hatte BYC-News am Rande bereits informiert. Mittlerweile ist es der Redaktion gelungen, sich ein genaueres Bild zu machen. Dazu gibt es unterschiedliche Sichtweisen: Wir sehen Essensreste auf dem Boden und Kotspuren in der Toilette – Toilettenpapier fehlt vor Ort, Putzmittel, Handtücher, Waschlappen auch. „Die Unterkunft befindet sich grundsätzlich in einem, der Nutzung entsprechenden, sauberen Zustand“, sagt indes die Stadt.

Die Obdachlosen schildern unserer Redaktion: Durch die Küche liefen Mäuse, in den Schlafräumen seien Mäusefallen aufgestellt, ein Großteil der Bewohner laufe barfuß durch die Bäder, Toiletten, Zimmer – und durch die Küche. Auf Nachfrage, ob es Desinfektionsmittel oder Putzmittel gebe, habe ein Hausmeister gesagt: Hier müsse niemand putzen, das mache eine Firma. Auch Corona-Masken gebe es keine.

Keine Laken für die Matratzen

Die Bewohner würden auf den Matratzen schlafen, ohne Laken – Bettzeug gebe es: Kissen und Decken. Aber keine Schutzbezüge. Einer habe seine Matratze mit einem Kreuz markiert. Die selbe Matratze war zwei Nächte später noch an der gleichen Stelle – aber es schlief jemand anderes drauf.

Ein Heizkörper sei über Nacht aus der Verankerung auf den Boden gefallen. Dann wurde er repariert. Notdürftig. Mit Kabelbindern und einem Tuch.

Für die Reinigung der Räume, der Flure und Küchen sind die Bewohner selbst zuständig, teilt die Stadt auf Nachfrage mit. Bad und Toiletten würden durch eine Reinigungsfirma „desinfektionsgereinigt“.


Die Alte Ziegelei gehört der Stadt Mainz. Zusätzliche Kosten entstünden durch die Unterbringung der Obdachlosen nicht. Eigentlich sind in der Alten Ziegelei Flüchtlinge untergebracht. Diese teilen sich jetzt die Räume mit den Obdachlosen.

Die Alte Ziegelei ist eine Notlösung, räumt die Stadt ein: „Es handelt sich um eine kurzfristige, vorübergehende Maßnahme, zu der wir uns mit Bekanntwerden der Verhängung einer Ausgangssperre entschieden haben.“ Die Container am Fort Hauptstein, mit denen über den Winter zusätzliche Schlafplätze geschaffen wurden, hatte die Stadt zuvor abgebaut.

Obdachlose entscheiden selbst

Über die Wohnumstände hinaus hatte es auch unterschiedliche Ansichten über den Ablauf der Nächte in der Alten Ziegelei gegeben. Die Malteser, die für die Stadt die Unterkunft betreuen, hatten anfangs die Position vertreten, dass in der Ziegelei nur unterkomme, wer von der Polizei oder dem Ordnungsamt gebracht werde – als Reaktion auf die nächtliche Ausgangssperre.

Das hat die Stadt nun in der Antwort an BYC-News richtiggestellt: Grundsätzlich würden die Betroffenen selbst entscheiden, ob sie um Unterkunft in der Alten Ziegelei bitten: „Alle anderen in der Betreuung tätigen Organisationen, Vereine und Ehrenamtliche können hier unterstützen.“


 

 

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Nachbarin alarmiert Polizei in Saarbrücken wegen eines Posters

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Polizei Mainz
Polizei Mainz

Eine Frau hat in Saarbrücken die Polizei alarmiert, weil sie in ihrer Nachbarwohnung einen Selbstmord durch Erhängen vermutete. Eine Streife traf darauf ein und hielt die Beobachtung für möglich. Doch die Situation löste sich anders auf.


Die Polizisten klingelten und klopften an der Tür. Keine Reaktion. Mit Hilfe eines Generalschlüssels verschafften sie sich dann Zugang zu der Wohnung. Dort stießen sie auf den vermeintlichen Selbstmord:

Im Schlafzimmer der Wohnung hing ein lebensgroßes Poster. Darauf eine Frau. Das war das, was die Nachbarin gesehen hatte – und für die Szene eines Selbstmordes gehalten hat.

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Schwerer LKW-Unfall mit hohem Sachschaden auf der Autobahn A67

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An diesem Dienstagmorgen (6. April 2021) gegen 8:50 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A67 zwischen Lorsch und Gernsheim. Noch bis in die Abendstunden hinein kam es deswegen zu Vekehrsbehinderungen.


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Der LKW-Fahrer wurde verletzt

Ein mit 20 Tonnen FFP2-Masken beladener Lastwagen aus Osteuropa kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der LKW fuhr die Böschung hinab, stieß dabei gegen mehrere Bäume und kam schließlich mehrere Meter neben der Autobahn zum Stillstand. Der 48 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Durch den Unfall wurde zudem der Tank des Lastwagens beschädigt weshalb rund 100 Liter Dieselkraftstoff ausliefen. Das Erdreich musste abgetragen werden. Auch die Bergungsarbeiten des LKWs gestalteten sich schwierig, denn dieser musste zunächst entladen werden, bevor er in den Abendstunden abgeschleppt werden konnte.  Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig. Nach ersten Schätzungen entstand bei dem Unfall ein Schaden von rund 200.000 Euro.

Zwei weitere Unfälle im Stau

Es kam zu einem kilometerlangen Rückstau in dem es im Laufe des Tages zudem zu zwei weiteren Unfällen kam. In beiden Fällen wurden glücklicherweise keine Personen verletzt und es blieb bei Blechschäden.

Neben der Polizei und dem Rettungsdienst, war auch die Feuerwehr und die Autobahnmeisterei im Einsatz.

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Drei Eilverfahren wegen Ausgangssperre laufen vor Verwaltungsgericht Mainz

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Eilmeldung BYC News
Eilmeldung BYC News

Dem Verwaltungsgericht Mainz liegen derzeit drei Eilverfahren bezüglich der nächtlichen Ausgangssperre vor. In einem Verfahren geht es zudem um das Alkoholverbot. Das hat die Vorsitzende Richterin des Verwaltungsgerichts, Stefanie M. Lang, auf Nachfrage von BYC-News mitgeteilt. Wann dieses Verfahren entschieden würden, stünde noch nicht fest. Zur Ausgangssperre habe das Gericht noch nicht entschieden.

64-jährige Pflegerin gefesselt und brutal geschlagen

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Symbolbild Polizei
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In der Nacht von diesem Freitag (2. April 2021) auf Samstag kam es zu einem schweren Raub im Landwehrweg in Frankfurt-Sachsenhausen. Eine 64-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen.


Einbrecher erbeuteten mehrere Tausend Euro

Zwei Männer waren dort in ein Haus eingebrochen und hatten eine schlafende 64-Jährige gefesselt und dann mehrfach auf sie eingeschlagen, wodurch die Frau aus dem Schlaf gerissen wurde und schwere Verletzungen erlitt. Die Männer ließen die Frau liegen und durchsuchten das Haus. Sie fanden mehrere Tausend Euro und ergriffen mit der Beute die Flucht.

Die 64-Jährige  konnte sich kurz darauf befreien und lief auf die Straße, wo sie um Hilfe rief. Anwohner hörten die Schreie und alarmierten die Polizei. Die Verletzte 64-jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Es handelte sich dabei um die Pflegerin der 94-jährigen Hausbewohnerin. Diese wurde zwar nicht von den Tätern angegriffen, kam aber trotzdem vorsorglich ins Krankenhaus.

Zuvor wurden Männer mit einem Blumenstrauß beobachtet

Wie die Polizei mitteilt, sollen einige Tage zuvor zwei Männer in der Straße beobachtet worden sein, die dort mit einem Blumenstrauß unterwegs waren und sich auffällig verhielten. Ob diese Beobachtung im Zusammenhang mit der Tat steht, ist bislang noch unklar und wird von der Polizei ermittelt.

Zeugen, die Angaben zur Tat, den Tätern oder den genannten Männern mit Blumenstrauß machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 – 7555 1299 bei der Kriminalpolizei in Frankfurt zu melden.

Fußgänger in Mainz-Hechtsheim von PKW angefahren

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Am heutigen Dienstagvormittag (06.04.2021) kam es gegen 11.45 Uhr zu einem Unfall zwischen einem PKW und einem 64-jährigem Fußgänger, bei dem dieser leicht verletzt wurde.


Beim Abbiegen Fußgänger übersehen

Die Fahrerin eines Opel Corsa übersah beim Abbiegevorgang in Höhe der Bankfiliale in der Bürgermeister-Keim-Straße den 64-Jährigen und erfasste ihn am Arm. Durch den Zusammenstoß stürzte der Fußgänger zu Boden und klagte über starke Schmerzen in Armen und Beinen.

Bis eine sofort herbeigerufene Ärztin einer nahegelegenen Arztpraxis vor Ort eintraf, kümmerten sich Bauarbeiter und Zeugen als Ersthelfer um den Verletzten. Die Allgemeinmedizinerin übernahm im Anschluss auch die weitere Behandlung des Verunfallten, so dass eine Anforderung des Rettungsdienstes nicht erforderlich war.

Vor Ort war die Polizeiinspektion Mainz 3 vom Mainzer Lerchenberg mit zwei Beamten im Einsatz. Die Polizei leitete gegen die Unfallverursacherin, eine ältere Dame aus Mainz, ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

Bereits mehr als 7.200 Unterschriften für den Mainzer Klimaentscheid

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Im Januar hat ‚MainzZero – Klimaentscheid Mainz‘ begonnen von Mainzer Bürger*innen Unterschriften zu sammeln, um die Stadt davon zu überzeugen, Mainz bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Wie die Initiatoren jetzt melden, hat die Initiative bis Ostern schon mehr als 7.200 Unterschriften gesammelt. „Darauf sind wir stolz, vor allem angesichts der Corona-Situation, die uns beim Sammeln und bei öffentlichen Veranstaltungen deutlich einschränkt“, sagt Sophia Georgopoulou von der Bürgerinitiative.


„Wir bedanken uns bei allen Mainzer*innen für die tolle Unterstützung und für den großen Zuspruch, den wir beim Sammeln erfahren“.

Die Initiatoren sind sehr zuversichtlich, dass sie die mehr als 10.000 Unterschriften, die sie sich zum Ziel gesetzt haben, im Mai erreichen werden. Und freuen sich darauf, die gesammelten Unterschriften dann an Oberbürgermeister Michael Ebling und Umweltdezernentin Katrin Eder zu übergeben.

Unterschriften-Endspurt

Katharina Kaiser von MainzZero ergänzt: „Wir rufen alle Mainzer*innen jetzt zum Unterschriften-Endspurt auf: je deutlicher wir die Zahl der rechtlich notwendigen Unterschriften übertreffen, umso klarer ist das Signal an die Stadt: die Bürger*innen wollen die Klimawende in Mainz und zwar jetzt!“

Wer Mitbürger*innen kennt, die noch unterschreiben wollen oder die selbst gesammelte Unterschriften zu Hause haben, sollte diese bis Ende Mai an einer der vielen Sammelstellen in Geschäften, an den markanten gelben Fahrrädern oder in den gekennzeichneten privaten und gewerblichen Briefkästen einwerfen (Übersicht der Sammelstellen unter klimaentscheidmainz.de) oder per Post an die aufgedruckte Adresse senden. Nur so kann das angestrebte Ziel erreicht werden.

Klimastadtplan zeigt Machbarkeit von Klimaneutralität in 2030

In Zusammenarbeit mit dem bundesweit agierenden, Partei übergreifenden Verein GermanZero wurde ein Klimastadtplan für Mainz erstellt. Von Wissenschaftlern erarbeitet zeigt der Klimastadtplan auf, welche Maßnahmen auf kommunaler Ebene wichtige Schritte in Richtung Klimaneutralität sind. Abrufbar ist er auf der Website des Klimaentscheids.

„Der Klimastadtplan bestätigt, dass Klimaneutralität in 2030 machbar ist“,

erklärt Caterina Wolfangel von MainzZero.

„Allerdings macht er auch deutlich, dass es dazu gezielter Anstrengungen der Stadt und der Mithilfe aller Bürger*innen bedarf“. Die erforderlichen personellen Ressourcen der Stadt sind genauso wie die aufzuwendenden Gelder beträchtlich. Doch in vielen der betroffenen Bereiche stehen Förderprogramme des Landes, des Bundes und der EU zur Verfügung, die gerade finanzschwachen Städten wie Mainz die Umsetzung bezahlbar gestalten. „Es geht um unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkelkinder – wir haben jetzt die Möglichkeit diese Zukunft lebenswert zu gestalten und wichtige Innovationen anzustoßen“, so Wolfangel weiter.

Klimaschutz als Pflichtaufgabe der Kommunen auf Landesebene verankern

Daraus ergibt sich eine zentrale Forderung an die laufenden Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz: Klimaschutz muss zur Pflichtaufgabe für Kommunen werden – wie es in anderen Bundesländern wie zum Beispiel Nordrhein-Westfalen bereits der Fall ist. Die 20er Jahre sind ganz entscheidend, um die Klimakrise zu bewältigen und die zwingend notwendigen Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

Deshalb ist es überfällig, Klimaschutz als Pflichtaufgabe auf allen Ebenen zu verankern – und damit entsprechend finanziell auszustatten. Der Klimaentscheid Mainz hat sich deshalb an die Mainzer Landtagsabgeordneten der drei Koalitionsparteien gewandt und drängt darauf, dass deren Wahlkampfaussagen auch in die Koalitionsvereinbarung eingebracht und umgesetzt werden. „Alle Parteien haben Klimaschutz im Wahlkampf zu einem zentralen Thema gemacht. Jetzt müssen sie zeigen, dass das nicht nur ein Lippenbekenntnis war“, fordert Hans-Georg Frischkorn, der bei ‚MainzZero‘ den Dialog mit der Politik koordiniert.

Die detaillierten Forderungen und Ziele von ‚MainzZero – Klimaentscheid Mainz‘ und weitere Infos zum Bürgerbegehren sind unter www.klimaentscheid-mainz.de zu finden.

Lebensmittelrückruf bei EDEKA wegen Metallstücken im Produkt

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Rückruf
Rückruf

Das Fleischwerk NORDfrische Center ruft einen Artikel zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich metallische Fremdkörper in einzelnen Rostbratwürsten befinden könnten. Das Produkt wurde bei EDEKA und Marktkauf in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg sowie im Norden von Niedersachsen und in Teilen von Brandenburg vertrieben.


Folgendes Produkt ist betroffen:

GUT&GÜNSTIG Rostbratwurst

  • Inhalt: 540 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 22.04.2021
  • Losnummer: 210323
  • Veterinärkontrollnummer: DE MV 11001 EG
Rückruf | Foto: NORDfrische Center

Kunden erhalten ihr Geld zurück

Kunden, die das entsprechende Produkt bei EDEKA oder Marktkauf erworben haben, können dieses in ihren Einkaufsstätten zurück geben. Der Kaufpreis wird dann auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Randalierer in Straßenbahnlinie 50 Richtung Mainz-Finthen

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Nach der Beschädigung einer Straßenbahn an der Haltestelle Goethestraße in Mainz, sucht die Polizei aktuell nach Zeugen, die Hinweise auf den Randalierer geben können.


Linie 50 Richtung Finthen

Am Ostermontag (05.04.2021) betritt gegen 17:00 Uhr ein bislang unbekannter Mann an der Haltestelle Goethestraße die Straßenbahn der Linie 50, in Fahrtrichtung Mainz- Finthen. Er schreit diverse Beleidigungen in den Fahrgastraum, bevor er diesen kurz darauf wieder verlässt.

Anschließend tritt der Täter gegen eine Tür im hinteren Bereich der Bahn. Durch den Tritt zersplittert die Glasscheibe vollständig. Der Täter flüchtet daraufhin unmittelbar über den Barbarossaring in Richtung Goethe-Unterführung.

Zeugen können den Mann wie folgt beschreiben:

  • ca. 35 Jahre
  • 1.85m groß
  • kräftige Statur
  • schwarze, nach hinten gegelte Haare
  • schwarze Jacke mit hellem Fell an der Kapuze
  • schwarze Hose.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Freitreppe am Rathaus Mainz – Pflanzen statt Pflastern

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Freitreppe Kollage 05 04 2021 Var1 e1617730175105
Freitreppe Kollage 05 04 2021 Var1 e1617730175105

Die Diskussion über eine mögliche Freitreppe am Rathaus wurde auch von uns, den Mainzer Architects For Future, aufmerksam verfolgt. Grundlage für diese Stellungnahme, der sich zahlreiche weitere Gruppen und Verbände  angeschlossen haben, ist der jüngste Bericht in der Allgemeinen Zeitung vom 25. März über das klare Votum des Stadtrates für das Anlegen dieser Freitreppe. Insbesondere die erste Visualisierung ist für uns Anlass, auf die für uns zwingende Notwendigkeit von Grünflächen hinzuweisen.


Ort mit Blick auf den Rhein

Wir begrüßen sehr, dass sich die Mehrheit der im Stadtrat vertretenen Fraktionen deutlich für eine Freitreppe als Verbindung vom Jockel-Fuchs-Platz zum Rhein einsetzt. Eine Freitreppe schafft eine über die schlichte Funktion als Fußweg hinausgehende Erweiterung des öffentlichen Raumes mit enormer Aufenthaltsqualität.

Aus einem rein funktionalen Verkehrsweg wird ein Ort mit Blick auf den Rhein, an dem man gerne verweilt und die Aussicht genießt. Gerade mit Blick auf die Verbesserung der touristischen Angebote in Mainz ein wichtiger Mosaikstein. Denn Ergebnis der Verkehrsplanung des vergangenen Jahrhunderts ist demgegenüber die Trennung des Rheins von der fußläufig erlebbaren Innenstadt. Diese Fehlplanung könnte hiermit teilweise ausgeglichen werden und den Menschen in den Mittelpunkt der Planungen stellen.

Ablehnende Position der Generaldirektion

Die ablehnende Position der Generaldirektion „Kulturelles Erbe“ zeugt nicht von Verständnis für den ursprünglichen Entwurf, der in Ermangelung der nachträglich eingeplanten Tiefgarage keine meterhohe Wand zwischen Rhein und Rathausplatz vorgesehen hatte. Das Selbstverständnis einer Stadt wie Mainz, die eine offene Gesellschaft lebt und Menschen auf öffentlichen Plätzen willkommen heißt, wird von der Generaldirektion zusätzlich ignoriert.

Die Relevanz dieses Projektes besteht jedoch nicht nur in der bereits beschriebenen Erweiterung des öffentlichen Raumes, sondern auch in der einmaligen Möglichkeit zur Schaffung von innerstädtischem Grün. Gerade hier, wo das Grau in Grau von Rathausfassade und Jockel-Fuchs-Platz dominiert, wären weitere Grünflächen von enormem Wert für Aufenthaltsqualität und Mikroklima. Sie bieten nicht nur Schatten im Sommer, sondern schützen auch vor Starkregenereignissen und Hitzesommer mit Tropennächten, wie sie Mainz in den letzten Jahren erlebt hat.

Freitreppe am rathaus mainz - pflanzen statt pflastern 1
Foto: Architekts For Future Mainz

Grünflächen, Sträucher und Bäume

Grünflächen, Sträucher und Bäume sind mit ihrer kühlenden und wasserspeichernden Funktion ein essenzieller Baustein zum Anpassen einer Stadt an die Folgen der globalen Klimakatastrophe. Gerade im Bereich der möglichen Freitreppe, wo der Untergrund nicht durch die Tiefgarage begrenzt ist, sind große Baumpflanzungen und wasserspeichernde Rigolen zum Auffangen starker Regenfälle im Sinne des Sponge-City-Konzeptes möglich.

Daher appellieren wir an Stadtrat und Verwaltung, im Falle einer Umsetzung der Freitreppe, eine entsprechende Grünplanung umzusetzen.

Diesem Appell haben sich folgende Gruppen angeschlossen:

  • Fridays For Future Mainz
  • Parents For Future Mainz
  • Scientists For Future Mainz
  • Students For Future Mainz
  • Health For Future Mainz/Wiesbaden
  • Workers For Future Mainz/Wiesbaden
  • MainzZero (Klimaentscheid Mainz)
  • Extinction RebellionMainz
  • VCD Der ökologische Verkehrsclub
  • NABU Mainz und Umgebung e.V.
  • BUND Mainz
  • Greenpeace Mainz/Wiesbaden

Architects For Future Mainz – Wer wir sind:

Wir sind eine Gruppe von Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Raumplaner*innen und Bauingenieur*innen, die sich der Klimaschutzbewegung Fridays For Future solidarisiert. In Zeiten der akuten Klimakrise  setzen wir uns aktiv für eine Bauwende in Richtung klimagerechtes Bauen als notwendige Grundlage für die gesamte Baubranche ein. Gleichzeitig wollen wir eine klimaneutrale Quartiers- und Stadtplanung und die Möbilitätswende für unsere Stadt Mainz erreichen.

Hessens Ministerpräsident Bouffier verteidigt Laschets „Brücken-Lockdown“

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Die Forderung des CDU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet am gestrigen Ostermontag nach einem „Brücken-Lockdown“ und einer vorgezogenen Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) stößt auf geteilte Reaktionen.


Vorschläge vernünftig

Während Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) den Vorschlag, schon in dieser Woche in einer vorgezogenen MPK  über Verschärfungen der Corona-Regeln zu beraten, ablehnt, verteidigt Hessen Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Vorschläge von Laschet.

„Ich halte die Vorschläge von Armin Laschet für vernünftig. Wir befinden uns aktuell in einer unsicheren Lage, zumal wir bundesweit Meldungen bekommen, dass die Intensivstationen immer weniger Kapazitäten haben. In einer solchen Situation ist Vorsicht geboten.

Die Ministerpräsidentenkonferenz vorzuziehen macht auch deshalb Sinn, weil in den meisten Ländern am nächsten Montag die Schule wieder beginnt. Es wäre daher richtig, wenn man sich vorher bundesweit verständigt, wie man mit den Schulen aufgrund der derzeitigen pandemischen Lage umgeht.

Lockdown bis mehr Menschen geimpft sind

Laschet forderte am gestrigen Montag, mit einem „Brücken-Lockdown“ die Zeit, bis viele Menschen geimpft sind, zu überbrücken.

Mit Hilfe „neuer Mechanismen“ wie der App „Luca“ für Kontaktnachverfolgung sei bei einer niedrigeren Inzidenz auch eine Ausdehnung von Modellprojekten denkbar, sagte Laschet weiter. Diese Schritte müssten in den nächsten drei Wochen vorbereitet werden, „dann kann man hineingehen in die Zeit, in der man behutsam öffnen kann“, so Laschet in seinem Vorschlag.

Öffentliches Leben reduzieren

„Wir erkennen, dass schon in ganz kurzer Zeit 20 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft sind“, verteidigte der CDU-Vorsitzende seinen Vorstoß im ZDF-Morgenmagazin am heutigen Dienstag.

„Für diesen Zeitpunkt, sagen uns die Experten, sollten wir noch einmal eine Anstrengung unternehmen und das öffentliche Leben reduzieren“. Nach Auffassung von Laschet seien auch neue Lockerungen denkbar, sollte es gelingen die Inzidenz dadurch zu reduzieren.