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Geflügelpest-Sperrgebiet im Kreis Groß-Gerau aufgehoben

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Der Kreis Groß-Gerau hat mit einer neuen Allgemeinverfügung den Sperrbezirk um den Fundort der tot aufgefundenen Wildvögel am Wechselsee in Biebesheim wieder aufgehoben und stattdessen ein Areal als Beobachtungsgebiet ausgewiesen. Diesem Gebiet gehören Gemarkungen der Gemeinde Biebesheim und Stockstadt sowie Teile der Gemarkung der Stadt Gernsheim am Rhein an. Die Allgemeinverfügung zur kreisweiten Stallpflicht des Geflügels und das Verbot zur Durchführung von Geflügelausstellungen im Kreis vom 15. Dezember 2020 bleiben weiter in Kraft.


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Sperrgebiet wurde im März angeordnet

Der Kreis hatte nach den ersten Verdachtsfällen in Hessen bereits im Dezember alle Tierhalter angewiesen, ihr Geflügel in geschlossenen Ställen unter einer besonders geschützten Vorrichtung zu halten. Anfang März schließlich waren tote Vögel gefunden und positiv auf das hoch ansteckende Virus getestet worden. Nach dem entsprechenden Laborbefund des Friedrich-Loeffler-Instituts hat der Kreis kurz darauf offiziell den Ausbruch der Tierseuche festgestellt – und ein Sperrgebiet angeordnet mit einem Radius von mindestens einem Kilometer um den Fundort der toten Schwäne am Wechselsee in Biebesheim.

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Neue Allgemeinverfügung gilt bis zum 18. April

Weil der letzte Ausbruch der „Aviatären Influenza HPAI H5N8“ (Geflügelpest) bei einem Höckerschwan am Wechselsee bereits am 18. März 2021 amtlich festgestellt worden sei, werde der Sperrbezirk aufgehoben und gehe in ein Beobachtungsgebiet über, so heißt es in der Allgemeinverfügung. Die Festlegung des neuen Beobachtungsgebiets erfolgt mit der aktuellen Verfügung und gilt vorläufig bis zum 18. April 2021, 24 Uhr.

„Gehaltene Vögel“, so heißt es in der Allgemeinverfügung, „dürfen für die Dauer von 30 Tagen nach Festlegung des Beobachtungsgebiets nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.“ Die Allgemeinverfügung ist mit der Karte des Beobachtungsgebiets auf der Homepage des Kreises Groß-Gerau (www.kreisgg.de) veröffentlicht.

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Beobachtungsgebiete | Quelle: Kreisverewaltung Groß-Gerau
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Zulauf auf die G9-Gymnasien in Mainz

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Die weiterführenden, staatlichen Schulen in Mainz nehmen im neuen Schuljahr rund 1540 Kinder auf, wie die Stadt mitgeteilt hat. Das sind 45 Kinder mehr als im Jahr davor. Der Zuwachs wirkt sich vor allem auf die fünften Klassen der Gymnasien mit neun Schuljahren aus – den „G9-Gymnasien“.


771 Kinder besuchen im nächsten Schuljahr demnach die fünften Klassen der Mainzer Gymnasien. Das sind 42 Kinder mehr als im Jahr davor. Der Anstieg geht auf die G9-Gymnasien zurück. Dort gibt es mit 517 Anmeldungen 61 mehr als 2020. Das liege jedoch ant der fehlenden Popularität der G8-Gymnasien, betont die Stadt. Von 291 Anträgen konnten wegen fehlender Plätze demnach nur 254 Anträge genehmigt werden. 37 Kinder mussten auf andere Schulen ausweichen.

Nicht genug Plätzen an IGSen

An den Integrierten Gesamtschulen (IGS) hat die Stadt 501 Kinder aufgenommen. Das ist die maximal möglich Zahl. Rund 200 Bewerbungen musste die Stadt ablehnen, teilt Schuldezernent Dr. Eckart Lensch (SPD) Daher sei es richtig gewesen, die IGS am Europakreisel zu gründen. Auch sie erhalte schon mehr Anmeldungen, als sie Kinder aufnehmen könne.

An den Realschulen plus wurden rund 270 Kindern angemeldet. Das sind stabile Zahlen. Allerdings rechnet die Stadt hier noch mit 20 „Nachzüglern“, sodass auch hier die Zahl noch steigen wird.

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Löhne gehen zum ersten mal seit Deutscher Wiedervereinigung zurück

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Schiersteiner Brücke A643
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Der Zulauf zur Kurzarbeit und der Lockdown in der Gastronomie haben die Bruttolöhne in Deutschland nominal, also nicht preisbereinigt, sinken lassen – um 0,1 Prozent von 2019 auf 2020. Es ist der erste Rückgang der Bruttolöhne seit der Deutschen Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat.


Lohntechnisch liegen vergleichsweise gute Jahre hinter den Deutschen. Zumindest nominal – also ohne Berücksichtigung der Preissteigerungen. Von 2010 bis 2020 sind die Bruttolöhne um 28,5 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Doch nun kam es zum ersten Rückgang, seit dem die Statistik für das vereinte Deutschland erhoben wird. Besonders betroffen sind laut Amt die Branchen, die direkt von den Folgen des Lockdowns betroffen sind und waren: die Luftfahrt, die Gastronomie sowie die Reisebranche.

Realer Rückgang noch höher

Da die Preise gleichzeitig gestiegen sind, fällt der preisbereinigte Rückgang deutlicher aus: Demnach haben die Deutschen 2020 brutto 0,6 Prozent weniger verdient als im Jahr davor. Einen realen Lohnrückgang hat es zuletzt 2009 gegeben. Im Jahr der Börsenkrise waren es 0,2 Prozent.

Auf die Renten wirkt sich die Situation nicht unmittelbar aus. Noch nicht. Obwohl die Renten an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt sind. Doch zum einen gibt es bei der Anpassung ein Jahr Verzögerung und zum anderen schließt die „Rentengarantie“ ein Senken der Renten aus. Allerdings ließe sich das Gesetz dazu auch ändern. Die Rente im Westen nicht zu erhöhen, ist für dieses Jahr zudem schon beschlossen.

In den letzten zehn Jahren ist der Rentenwert im Westen um 25,7 Prozent gestiegen, teilt das Statistische Bundesamt mit – im Osten waren es 37,7 Prozent. Das ist eine Folge des politischen Ziels, die Zahlungen im Gebiet der ehemaligen DDR an die im Westen anzupassen.

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Streit im Hof der Binger Polizei

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Symbolbild Polizei
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Ein Mann hat sich mit dem Neuen seiner Ex geprügelt. Der Ort, den er sich dafür ausgesucht hat, ist spektakulär: Der Hof der Polizeiinspektion Bingen in der Mainzer Straße.


Der Angreifer fuhr seiner Ex und deren neuen Freund hinterher. Als die beiden auf dem Hof der Polizeiinspektion parkten, stellte er sie. Es kommt zum lautstarken Streit.

Die Polizisten stutzen, nutzen den kurzen Weg und trennen die beiden Streithähne. Rechtzeitig genug, dass es nicht zu strafrechtlich relevanten Übergriffen kommt.

Danach sorgen die Polizisten für Deeskalation. Die Streithähne dürfen die Inspektion verlassen – aber zeitlich getrennt voneinander.

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Tierkinder in der Fasanerie in Wiesbaden erleben

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In der Reihe „Natur-Erleben in der Fasanerie“ geht es bis einschließlich Sonntag, den 18. April 2021, in der Fasanerie, Wilfried-Ries-Straße 22 in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, um Tierkinder.


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Fasanerietiere und ihr Nachwuchs

Im Frühling werden die meisten Tierkinder geboren. Mit Hilfe eines vorab per Mail bereitgestellten Info- und Anleitungspakets kann man beim Besuch in der Fasanerie erleben, wie sich die Fasanerietiere um ihren Nachwuchs kümmern.

Die Veranstaltung ist für die ganze Familie mit Kindern ab fünf Jahren geeignet; die Teilnahme kostet 3 Euro pro Person. Anmeldung und Rückfragen: annette.stosius@naturnaar.de.

Zum Parkbesuch muss ein kostenfreies Online-Einlassticket beim Ticketshop der Wiesbadener Tourismus Zentrale vorreserviert werden. Das Angebot findet unter dem Vorbehalt der Entwicklung zur Corona-Pandemie und unter den aktuellen rechtlichen Auflagen statt.

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Verkehrsbehinderungen wegen Bauarbeiten in Wiesbaden

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Mainbrücke Hochheim
Baustellenschild

Anfang der kommenden Woche startet eine neue Bauphase bei der Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes Ringkirche. Bis zum 20. April wird dadurch auf der Rheinstraße in Richtung Ringkirche und auf dem Kaiser-Friedrich-Ring in Richtung Sedanplatz nur je eine Fahrspur für alle Verkehrsarten zur Verfügung stehen.


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Einschränkungen auch für Fußgänger

Mit Stau-Bildung muss gerechnet werden. Pendler werden daher gebeten, den Bereich Ringkirche großräumig zu umfahren. Auch für den Fußverkehr gibt es Einschränkungen wegen der Bauarbeiten. Fußgänger werden die nördliche Querung des Ringes an der Ringkirche in Richtung der Dotzheimer Straße und die Querung der Rheinstraße parallel zum 1. Ring wird in diesem Zeitraum nicht überqueren können.

Die umfangreiche Neugestaltung an der Ringkirche dient sowohl der klaren Gliederung und Spurführung im Kreuzungsbereich als auch der generellen Ertüchtigung der Ampelanlagen für die neue digitale Verkehrsteuerung DIGI-V. Zusätzlich wird die gesamte Kreuzung für einen barrierefreien Fußverkehr modernisiert, und es werden die Voraussetzungen für einen durchgängigen Fuß- und Fahrradweg in der Alleemitte vom Sedanplatz bis zur Oranienstraße geschaffen.

Weitere Bauarbeiten in Wiesbaden

Zudem werden in der nächsten Woche weitere Ampelanlagen auf dem 1. Ring, dem 2. Ring und der unteren Schiersteiner Straße in Höhe Niederwaldstraße für die digitale Verkehrssteuerung DIGI-V ertüchtigt. Am Montag, 12. April, wird dafür der Verkehr am Knotenpunkt Kaiser-Friedrich-Ring / Biebricher Allee zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr mit Verkehrsposten geregelt. Am Dienstag, 13. April, sind die Ampeln am Dürerplatz an der Reihe. Auch hier wird der Verkehr zwischen 10 und 12 Uhr durch Verkehrsposten geregelt. Am 13. und 14. April kann es auch zu Verkehrsbehinderungen an den Einmündungen von Klopstock- und Wielandstraße auf den 2. Ring kommen.

Hessischer Luftreinhalteplan wird umgesetzt

Die Baumaßnahmen sind Teil des hessischen Luftreinhalteplans für Wiesbaden, mit dem vor Gericht ein Dieselfahrverbot abgewendet werden konnte. Planung und Ausführung werden durch das Tiefbau- und Vermessungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden gesteuert.

Ziel von DIGI-V ist eine optimierte Verkehrssteuerung für alle Verkehrsteilnehmer bei gleichzeitiger Einhaltung der gesetzlichen Schadstoffgrenzwerte. Dazu müssen derzeit alle relevanten Ampeln im Stadtgebiet mit Sensoren und Netzwerkkomponenten aufgerüstet werden. Das ist die Voraussetzung, um Mitte des Jahres eine neue leistungsfähige digitale Verkehrsteuerungssoftware einsetzen zu können.

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Feuerwehreinsatz in einem Waldstück am Flughafen Frankfurt

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Am Mittwoch (07. April 2021) kam es zu einem größeren Feuerwehreinsatz in der näheren Umgebung vom Flughafen Frankfurt. Die Feuerwehr wurde gegen 0:30 Uhr alarmiert. Der Anrufer konnte die Einsatzkräfte zu einen Waldweg einweisen, an dem nach ersten Erkenntnissen zwei Bagger brannten. Neben der Berufsfeuerwehr waren die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schwanheim im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Der Einsatz war gegen zwei Uhr beendet. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können keine Angaben gemacht werden. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Polizei aufgenommen.

Geldautomat in Viernheim gesprengt – Fahndung der Polizei

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Am frühen Donnerstagmorgen (08. April 2021) wurde gegen 02:40 Uhr wurde ein Geldautomat in der Mannheimer Straße 93 in Viernheim von bislang unbekannten Tätern gesprengt. Durch mehrere Augenzeugen konnten drei Täter beobachtet werden, welche anschließend mit einem schwarzen Audi Kombi mit ausländischem Kennzeichen in unbekannte Richtung flüchteten. Eine sofort eingeleitete Großfahndung unter Einbindung benachbarter Polizeipräsidien und Bundesländer dauert aktuell noch an. Über die Höhe der Beute ist derzeit noch nichts bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.


 

Gesunkene Ausbildungszahlen im Kreis Mainz-Bingen

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Die Enquêtekommission Demografischer Wandel des Landkreises Mainz-Bingen widmete sich in ihrer jüngsten Sitzung dem Thema „Übergang Schule-Beruf“ und machte auf coronabedingte Probleme von Jugendlichen aufmerksam.


Besorgniserregend wirken die gesunkenen Ausbildungszahlen

In der Sitzung wurde der Blick aus verschiedenen Perspektiven auf die Situation rund um den Übergang von Schule zu Beruf gelenkt: aus schulischer Sicht, aus den Augen der Berufsberatung und aus dem Blickwinkel von Unternehmen und der Handwerkskammer. Aus den sechs Praxisberichten wurde sehr deutlich, vor welchen Herausforderungen sowohl Schulabsolventinnen und -absolventen als auch Ausbildungsbetriebe stehen.

Besorgniserregend wirken die gesunkenen Ausbildungszahlen in Deutschland, aber auch im Landkreis Mainz-Bingen, die sich vor allem durch die andauernde Corona-Pandemie verschlechtern – das stellte Jaqueline Brossart, Bildungsmonitoring des kommunalen Bildungsbüros des Kreises, sehr eindrücklich in ihrem Impulsvortrag dar. Ein Short Report zur beruflichen Situation im Landkreis erscheint in Kürze und kann von der Homepage des Landkreises heruntergeladen werden.

Die Problematik: Unsichere Perspektiven veranlassen immer mehr Jugendliche zu einem längeren Verbleib in der Schule. Schlechte Schulnoten durch Unterrichtausfälle und eingeschränkte Berufsberatung erschweren die Bewerbungen bei gewünschten Unternehmen. Wegen der Corona-Pandemie können Schülerinnen und Schüler nicht wie gewohnt Praktika in Betrieben machen und Ausbildungswünsche mit der realen Arbeitswelt „abgleichen“. Ein sehr bedauerlicher Zustand, wie die sechs Referentinnen dieser Veranstaltung bestätigten. Junge Menschen könnten keine Erfahrungen in Berufsfeldern sammeln und individuelle Stärken und Schwächen austesten. Um dieser Herausforderung zu begegnen, ist der Austausch zwischen lokalen Akteuren wie der Agentur für Arbeit, der Verwaltung sowie den Schulsozialarbeiterinnen und -arbeitern wichtiger denn je. Hierzu wurde in der Sitzung ein wichtiger Grundstein gelegt.

Zitate aus der Sitzung:

„Für die Schüler unserer Schule ist es aktuell sehr schwer den Übergang zwischen Schule und Beruf zu meistern, da die fehlenden praktischen Erfahrungen nicht durch das digitale Lernen aufgefangen werden können. Dadurch entsteht eine stetig wachsende Unsicherheit bei den Schülerinnen und Schülern der aktuellen Abschlussklassen“, sagt Katrin Michel, Berufswahlkoordinatorin, Realschule Plus Am Scharlachberg, Bingen

„Aktuell finden Bewerbungsgespräche und Angebote der beruflichen Orientierung meist digital statt. Jugendliche aus benachteiligten Elternhäusern verfügen aber häufig nicht über die notwendige technische Ausstattung bzw. scheitern oft schon an einer unzulänglichen Netzinfrastruktur“, betont Melanie Bauer, Beraterin U 25, Jobcenter Mainz-Bingen, und Jugendberufsagentur Plus (JBA+).

„Die Covid-19 Pandemie hat das sowieso schon schwierige Suchen nach neuen Fachkräften vor weitere, ungeahnte Probleme gestellt. Nur gemeinschaftlich mit Eltern, Bildungsstätten und den jungen Menschen selbst wird es gelingen, die „Generation Corona“ in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, so Jennifer Albrecht, Bereich Ausbildung, SBW Globus Gensingen.

„Als Handwerkskammer Rheinhessen haben wir uns der besonderen Herausforderung angenommen, den Jugendlichen trotz der aktuellen Situation auf vielfache Weise berufliche Orientierung ins Handwerk zu bieten: Digitale Berufsorientierung mit dem gewissen Etwas, Online-Treff am Mittwoch und der MAKERSPACE #machdeinhandwerk im lulu, Mainz“ sagt Monika Kloster, HWK Rheinhessen, Coach betriebl. Ausbildung.

Raubüberfall auf offener Straße im Kreis Mainz-Bingen

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Zeugen Gesucht
Zeugen Gesucht

An diesem Mittwochabend (7. April 2021) gegen 20:00 Uhr kam es auf offener Straße in Badenheim im Kreis Mainz-Bingen zu einem Raubüberfall. Das 18-jährige Opfer wurde dabei verletzt.


Das Opfer wurde mit einem Messer attackiert

Der 18-Jährige joggte die Kreisstraße K3 entlang in Richtung Pfaffen-Schwanbenheim. Gegen 20:00 Uhr kam ihm ein Fußgänger entgegen, der ihn nach Geld für eine Busfahrkarte fragte. Als der Jogger stehen blieb und seine Geldbörse hervorholte, sah er, wie der Fußgänger ein Messer zückte. Der 18-Jährige versuchte dem Angreifer auszuweichen, wurde allerdings trotzdem an der Wange getroffen und verletzt. Nach einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung gelang es dem Angreifer, sich die Geldbörse des Opfers zu schnappen und dann in Richtung Ortsmitte zu flüchten.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen:

  • etwa 17 bis 20 Jahre alt
  • rund 180 cm groß
  • kurzrasierter Vollbart
  • südländisches Aussehen
  • Mütze
  • dunkle Jacke von Wellensteyn
  • rote Hose
  • schwarze Nike-Schuhe

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06721 – 9050 bei der Polizei in Bingen am Rhein zu melden.

Rührender Brief aus Mainz – Kinder waren von dieser Geste zu Tränen gerührt

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Solidarität braucht nicht viel. Im Gegenteil. Sie rührt umso mehr, desto weniger jemand hat – der aber trotzdem zum Teilen bereit ist. Oder auch gerade deswegen? So wie in in einem Fall, der sich jetzt in und um Mainz abgespielt hat.


BYC-News hat in den vergangenen Tagen wieder mehrfach obdachlose Menschen in Mainz besucht und auch in der Nacht mit diesen Gespräche geführt. Auch wurde unter anderem über die Unterbringung der wohnungslosen Menschen in den letzten Tagen berichtet. Das haben auch die Kinder der BYC-News Inhaberin Katja Dachs mitbekommen und sich etwas überlegt.

Eine kleine Freude zu Ostern

Am vergangenen Osterwochenende war es nicht nur sehr kalt, auch wegen der Ausgangssperre hatten und haben es die Obdachlosen zur Zeit noch schwerer als sonst. Deshalb haben die beiden Geschwister sich überlegt, einem Obdachlosen, den BYC-News regelmäßig auf der Straße antrifft, eine kleine Freude zu Ostern zu machen. Zusammen haben sie für den Mann eine Karte gemalt und ein paar liebe Wünsche darauf geschrieben. Die Karte und einen Schokoladen-Osterhasen, den sie aus ihrem Osterkörbchen geholt hatten, sollten ihre Eltern dann am Abend dem Mann geben.

Am Mittwoch (07. April 2021) dann die Überraschung: Im Briefkasten der Redaktion fand sich nun ein kleiner Briefumschlag – adressiert an die Kinder. Darin war eine Karte, auf der sich der wohnungslose Mann bei den beiden Geschwistern bedankte:

Eine wichtige Frage

„Lieber Niclas, fand ich toll, dass du mit deiner Schwester auf den Osterhasen verzichtet hast um ihn mir zu schenken. Auch die handgemalte Karte hat mir sehr gefallen. Ich werde sie mir aufheben und so immer an euch erinnert werden. Liebe Grüße“

Die Kinder waren von dieser Geste zu Tränen gerührt. Denn damit hatten sie niemals gerechnet. Doch eine Frage beschäftigte sie: „Hat der Mann jetzt sein Geld für uns ausgegeben?“ Offensichtlich ja. Aber manchmal zählt eine Geste mehr als Geld. Auch wenn es das letzte Geld ist. Doch das ist Kindern schwer zu erklären. Nur wenn man drüber nachdenkt: Erwachsenen eigentlich auch.

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Was hat es mit dem weißen Bus in Mainz auf sich?

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In den vergangenen Tagen wurde des Öfteren ein Linienbus mit Groß-Gerauer Kennzeichen aber ohne Liniennummer in Mainz gesehen. BYC-News wurde von einigen Lesern gefragt, was es mit den Bussen auf sich hat.


Schienenersatzverkehr von Bischofsheim nach Mainz

Wir haben daraufhin mit einem Mitarbeiter des Busunternehmens „CityBus Mobil“ gesprochen. Wie dieser berichtet, waren die Busse als Schienenerstatzverkehr vom Bahnhof in Bischofsheim bis zum Hauptbahnhof Mainz unterwegs. Beauftragt wurde das Unternehmen von der Deutschen Bahn. Was genau der Grund für die Beauftragung war, wusste der Mitarbeiter nicht. Das werde von der Deutschen Bahn nicht immer mitgeteilt, erklärt er.

BYC-News hat deshalb auch bei der Deutschen Bahn angefragt. Eine Sprecherin des Unternehmens teilte daraufhin mit, dass an der Bahnstrecke Kabelarbeiten durchgeführt wurden und diese den Schienenersatzverkehr notwendig gemacht haben.

Die Busse, die als Schienenersatzverkehr eingesetzt wurden, fuhren vom 1. April bis zum 6. April rund um die Uhr die folgenden Haltestellen an:

  • Bahnhof Bischofsheim
  • Bahnhof Mainz-Gustavsburg
  • Bahnhof Mainz-Kastel
  • Römisches Theater Mainz
  • Hauptbahnhof Mainz

Zur fehlenden Aufschrift auf den Bussen, die bei einigen Lesern für Verwunderung gesorgt hatte, erklärt der Mitarbeiter „Wenn wir Schienenersatzverkehr fahren, dann steht oben in den LED-Anzeigen der Busse lediglich die Abkürzung „SEV“. In der Windschutzscheibe ist allerdings die Fahrtroute jeweils ausgehängt.“

Das Unternehmen mit Sitz in Trebur ist deutschlandweit tätig und bietet neben dem Schienenersatzverkehr auch Shuttlebusse und Reisebusse an. So sind die Busse von CityBus Mobil beispielsweise auch am Flughafen in Frankfurt am Main des Öfteren unterwegs.

ZDF feiert große Party für „Dalli Dalli“

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Die Sendung strahlen wir in Farbe aus. Diesen Satz muss man Jüngeren erklären. Denn er stammt aus einer anderen Fernsehepoche. Den 70er Jahren. Buntfernsehen war zwar schon erfunden, aus Kostengründen produzierten die Sender aber vieles noch in Schwarz-Weiß. Und vor der Sendung teilte die Ansagerin mit, ob die Show nun mit oder ohne Farbe läuft. Was eine Ansagerin war? Ok. Fangen wir vorne an:


Am 13. Mai 1971 strahlte das ZDF zum ersten mal „Dalli Dalli“ aus. Ein Schnellratequiz am Donnerstagabend. Das war auch der Sendeplatz der Show Wim Thoelkes „Der Große Preis“. Da ging es ein wenig betulich zu. Zwischendrin sang ein Operettenstar acht Minuten lang und die Kandidaten mussten danach raten, aus welcher musikalischen Epoche die Lieder stammten.

So viel Zeit ließ sich Hans Rosenthal nicht. Tempo war angesagt. Zum Anfang stand die Schnellraterunde. Kandidaten bekamen eine Frage wie: Nennen Sie Dinge, die man im Urlaub gerne macht! Dann hatten sie 15 Sekunden Zeit und legten im Wechsel los: Faulenzen-Sport-Blumen gießen-Fußball-Rasen gießen-Handball-Gras gießen-Faullenzen…“

Damals war Deutschland noch amtlich. Auch im Showbusiness. Eine Jury musste über die Richtigkeit der Antworten urteilen und sagte Sätze wie: Faullenzen war doppelt, das müssen wir leider einmal abziehen. Rasen und Gras gießen lassen wir durchgehen.

Sprachgebrauch bereichert

„Das … war doppelt, das müssen wir leider abziehen“, war nicht die einzige Redewendung der Show, die es in den allgemeinen Sprachgebrauch schaffte. „Das macht in Schilling“ war genau so üblich und natürlich: „Sie sind der Meinung – das war – Spiiitzee“, nach besonders gelungenen Auftritten. Dazu sprang Moderator Hans Rosenthal in die Luft, wobei dann das Bild eingefroren wurde. In den frühen 70er Jahren galt das als Hightech.

Beliebt waren die aufwendigen Aufbauten, in denen Prominente Aufgaben erfüllen mussten. Meist ging es darum, irgendwas in dafür denkbar ungeeigneten Gefäßen zu transportieren. Ein Kindergeburtstag. Immer fröhlich. Fast. Am Ende der pünktlich nach 90 Minuten endenden Show standen alle Teilnehmer aufgereiht und der Moderator verkündete den guten Zweck, für den der Erlös der Folge gespendet wurde: Oft waren es Kinder, die ihre Eltern nach einem Schicksalsschlag verloren hatten.

Mord am Bruder des Moderators

Es war der Moment der Sendung, der die zwei Seiten des Moderators spiegelte: Rosenthal war der perfekte Moderator der 70er Jahre: Immer lächelnd und höflich, nicht vornehm aber solide angezogen und immer auf die gute Laune seiner Zuschauer bedacht. Einerseits.

Doch es gab auch die Lebensgeschichte des Hans Rosenthal. Eines Jungen, der selbst ein Schicksal erlebte, das deren Schicksal ähnelte, für die er sammelte: Seine Mutter starb, da war er 17 Jahre alt, sein Bruder Gert zehn Jahre. Die Nazis schickten die beiden Jungen in ein Waisenheim.

Hans Rosenthal arbeitete. Unter anderem als Totengräber. Sein Bruder Gert wurde deportiert. Mit zehn Jahren. Wenige Tage später töteten die Nazis das Kind im Konzentrationslager Majdanek. Hans Rosenthal tauchte unter, versteckte sich über zwei Jahre lang in einem Berliner Schrebergarten – und überlebte den Todesterror.

Eiserner Willen zur Leichtigkeit

Rosenthal blieb ein politischer Mensch, engagierte sich unter anderem im Zentralrat der Juden. Doch das war in seinen Sendungen nie zu sehen. Die waren vom eisernen Willen des Moderators zur Leichtigkeit geprägt. Schnellzeichner. Dalli-Klick, bei dem ein berühmtes Gebäude verdeckt und nach und nach freigelegt wurden. All das sorgte für einen sorgenfreien Donnerstagabend.

Es gab schon mehrere Versuche „Dalli Dalli“ wieder zu beleben. Mitte der 90er als Nachmittagsshow mit Andreas Türck und zwischen 2011 und 2013 im NDR mit Kai Pflaume. Doch die Show war und lebte von dem Menschen, der sie 153 mal moderierte, bevor er 1987 an Krebs starb – und ein bisschen lebte die Show auch von einer Zeit, die man Jüngeren heute erklären muss.

Peter Alexander rausgeschnitten

An diese Zeit knüpft das ZDF nun an: Am 13. Mai jährt sich die erste Folge zum 50. Mal. Am Samstag, 15. Mai, feiert Johannes B. Kerner die Kultshow mit einer eigenen großen Abendshow. Unter den Gästen Kerners sind welche, die im Original zu sehen waren. Auch sollen die alten Spiele neu belebt werden. Die Jury um Rosi Mittermaier und Christian Neureuther ist ebenfalls dabei.

Zudem zeigt das ZDF alte Folgen: In der Nacht vom 7. auf den 8. Mai sowie vom 14. auf dem 15. Mai laufen die erste Folge „Dalli Dalli“ und Folge 105 mit Uschi Glas und Tony Marshall, Sepp Maier und Herbert Prikopa aus dem Jahr 1981.

Ab dem 8. Mai sind in der Mediathek mehr alte Folgen zu sehen. Die demonstrieren allerdings auch, dass Wiederholungen zu zeigen für einen Sender nicht einfach bedeutet, auf Play zu drücken. Im Vorfeld müssen Rechte-Fragen geklärt werden. So wird zum Beispiel aus einer der Folgen ein Gesangsauftritt von Peter Alexander rausgeschnitten. Für die Wiederholungen hatte der Künstler keinen Vertrag unterschrieben. Denn Wiederholungen waren seinerzeit nicht vorgesehen. Aber das muss man den Jüngeren heutzutage erklären.

Bomben aus dem 2. Weltkrieg in Mainz-Kostheim gefunden

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Worms
Polizei Symbolbild

An diesem Dienstagabend (6. April 2021) gegen 17:25 Uhr wurden zwei Stabbrandbomben aus dem zweiten Weltkrieg in der Nähe der Bahnlinie am Oberen Sampelweg in Mainz-Kostheim gefunden.


Der Kampfmittelräumdienst beseitigte die Bomben

Ein Spaziergänger hatte die beiden Bomben unter einem Baum gefunden und umgehend die Polizei darüber informiert. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, sperrten sie zunächst den Nahbereich ab und alarmierten den Kampfmittelräumdienst. Dieser traf bereits kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein. Die Spezialisten sicherten die beiden Stabbrandbomben und transportierten diese ab.

Weil die Bomben an einem abgelegenen Ort gefunden wurden, kam es zu keinen Einschränkungen. Gegen 19:20 war der Einsatz beendet und die Sperrung konnte aufgehoben werden.

Vielfacher Wunsch: Mit dem Krankenwagen zum Impfzentrum

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Mit dem Krankenwagen zum Impfzentrum? Für viele offenbar keine abwegige Idee. Weil entsprechende Anfragen Überhand genommen haben, haben sich nun die Rettungsdienstbehörden Bad Kreuznach und Mainz-Rheinhessen an die Öffentlichkeit gewandt – und auf reguläre Möglichkeiten des Transports hingewiesen.


Dass einen der Krankenwagen zum Impfzentrum bringe, sei nicht möglich, teilen die Behörden mit. Der erste Paragraph des rheinland-pfälzischen Rettungsdienstgesetzes schreibe klar vor, dass Krankentransporte ausschließlich für Patienten gedacht seien, die medizinisch betreut oder überwacht werden müssten.

Impfteams kommen nach Hause

Das Testen auf oder das Impfen gegen Covid 19 erfülle diese Voraussetzung ausdrücklich nicht. Darauf weisen Dr. Dietmar Hoffmann, Leiter des Gesundheitsamtes Mainz-Bingen, Mathias Hirsch, Leiter des Impfzentrums Ingelheim und Dr. Guido Scherer, Ärztlicher Leiter der Rettungsdienstbereiche Mainz-Rheinhessen und Bad Kreuznach gemeinsam hin und bitten dafür um Verständnis.

Wer den Weg zum Impfzentrum nicht schaffe, könne vom Hausarzt oder von den mobilen Impfteams zuhause aufgesucht werden. Auch könnten die Patienten ein Taxi oder private Anbieter nutzen, um zu den Zentren oder den Teststationen zu kommen. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, übernehmen die Krankenkassen diese Kosten. Verschiedene Gemeinden bieten zudem Bürgerbusse an.