Die Mainzer Stadtratsfraktion Piraten & Volt wendet sich in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister Michael Ebling. Piraten & Volt fordert den Oberbürgermeister dazu auf, zum Gesundheitsschutz aller Stadtratsmitglieder sowie zur Sicherstellung des demokratischen Willen aller Mainzer, die Möglichkeit hybrider Stadtratssitzungen, in denen Mitglieder online an Sitzungen sowie Abstimmungen teilnehmen können, zu prüfen.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Aufgrund der noch immer kritischen pandemischen Lage sehen wir es mit Sorge, dass die Stadtratssitzungen der Landeshauptstadt Mainz auf Dauer mit halber Besetzung durchgeführt werden. Durch den Ausschluss der Hälfte der Stadtratsmitglieder wird die Stadt Mainz dem demokratischen Willen der Bürger*innen nicht gerecht. Auch setzen sich die anwesenden Stadtratsmitglieder sowie Beschäftigte der Verwaltung durch die Teilnahme an mehrstündigen Sitzungen in einem Sitzungssaal einem erheblichen, vermeidbaren, Ansteckungsrisiko aus. Um dem damit einhergehenden Demokratiedefizit sowie der Vorbildfunktion des Stadtrates der Landeshauptstadt gerecht zu werden fordert die Fraktion Piraten & Volt die Stadt Mainz dazu auf, Mitgliedern des Stadtrates und der Verwaltung zu ermöglichen, online an Sitzungen des Rates teilnehmen und abstimmen zu können. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat hier bereits im letzten Jahr reagiert und die Gemeindeordnung wie folgt geändert: Die rheinland-pfälzische Gemeindeordnung ermöglicht in § 35 Absatz 3 “bei Naturkatastrophen oder sofern eine andere außergewöhnliche Notsituation dies erfordern dürfen Beschlüsse [..] mittels Video- oder Telefonkonferenzen gefasst werden, wenn bei [..] Video- oder Telefonkonferenzen zwei Drittel der gesetzlichen Ratsmitglieder einem solchen Verfahren zustimmt.”
Die Stadt Ludwigshafen praktiziert dieses Modell bereits erfolgreich. Dabei ist ein Teil der Stadtratsmitglieder in Präsenz im Sitzungssaal anwesend und die anderen Mitglieder sind via Webex von daheim aus digital zugeschaltet. Sie können sich über diese Plattform auch an den Diskussionen und Abstimmungen beteiligen. Der Einsatz von Webex hat sich auch bereits in der Stadt Mainz in den Ausschüssen etabliert.
Online, oder hybride, stattfindende Sitzungen gehen, neben einem verminderten Ansteckungsrisiko, mit weiteren Vorteilen einher. Bereits seit mehr als einem Jahr befinden wir uns alle in einer Ausnahmesituation. Kinder können aus den verschiedensten Gründen nicht in die Kita, Kindergärten oder Schulen, Menschen pflegen und betreuen Angehörige und arbeiten aus dem Home Office – auch die ehrenamtlich tätigen Stadtratsmitglieder. Ehrenamt, Beruf und die individuelle persönliche Situation bedürfen, auch ohne globale Pandemie, besonderer Planung. Daher käme die Stadt vielen Menschen entgegen, wenn sie ihnen die digitale Teilnahme und Abstimmung an und in Sitzungen ermöglichte. Darüber hinaus erhöhte man die Transparenz der Sitzungen, die in Zeiten weitgehender Grundrechtseinschränkungen, unbedingt gegeben sein muss. Auch vor dem Hintergrund der Ausgangssperre in Mainz erachten wir es für ein wichtiges Symbol an alle Mainzer*innen. Denn während sich tausende Bürger*innen an Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen halten und ihr privates Leben drastisch einschränken ist es nahezu absurd, dass sich Kommunalpolitiker*innen stundenlang gemeinsam in einem Saal aufhalten obwohl dies auch anders ginge.
Wir fordern die Landeshauptstadt Mainz daher dazu auf, schnellstmöglich Lösungen zu erarbeiten um Stadtratsmitgliedern zu ermöglichen, sich online an Ratssitzungen sowie Abstimmungen zu beteiligen und diese den Mitgliedern so bald wie möglich vorzustellen. Es wäre wünschenswert, wenn die Stadt Mainz als Landeshauptstadt dem guten Beispiel der Stadt Ludwigshafen folgen würde um den demokratischen Willen aller Stadtratsmitglieder auch in der Zukunft sachgerecht abbilden zu können.
Stadtverwaltung Mainz. Die Verbreitung der ansteckenderen britischen Mutante des Coronavirus ist mittlerweile auch in den Kindertagesstätten zu beobachten. Aufgrund der häufiger beobachteten Ausbrüche von Corona-Infektionen in Kitas sind bereits strengere Hygienemaßnahmen ergriffen worden. Zusätzlichen Schutz vor der Ausbreitung von Infektionen bieten die nun begonnenen Tests der Kinder auf das Coronavirus.
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Die Landeshauptstadt Mainz arbeitet dabei mit der Johanniter Unfallhilfe (JUH) zusammen
Um den Schutz vor Infektionen in den Kitas zu erhöhen, wurden bereits verstärkte präventive Maßnahmen für einen sichereren Kita-Betrieb ergriffen, wie z.B. die Möglichkeit zum Selbsttest bzw. die Testung von Kita-Mitarbeiter:innen, die Maskenpflicht für Beschäftigte in grundsätzlich allen Situationen des Kita-Alltags wie auch die Empfehlung, eine Durchmischung von Kitagruppen zu vermeiden.
Die Möglichkeit zum anlasslosen Schnelltest (seit Januar) während der Arbeitszeit vor Ort in den Kitas nutzt das Personal in den städtischen Kindertagesstätten in Mainz rege. Die Landeshauptstadt Mainz arbeitet dabei mit der Johanniter Unfallhilfe (JUH) zusammen. Seit einigen Tagen kommen nun auch Selbsttests der Kinder zum Einsatz. Alle Testangebote sind freiwillig.
Die Landeshauptstadt Mainz ist – unabhängig vom anstehenden Notbetrieb in Kitas dabei, verschiedene Methoden zur Testung von Kita-Kindern auszuloten und anzubieten. Sozialdezernent Dr. Lensch: „Ziel ist es, den Erziehungsberechtigen von Kindern in städtischen Kindertagestätten ein regelmäßiges Angebot zur Testung ihrer Kinder machen zu können.“ Die Teilnahme der Kinder an den Testungen sei freiwillig und erfolge selbstverständlich nur dann, wenn die Erziehungsberichtigen zugestimmt haben.
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Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch
„Wir werden mit einem Mix an Testmöglichkeiten für Kinder in städtischen Kitas beginnen und damit Eltern und Kindern wie auch unserem Personal zusätzlich zu den bereits laufenden Maßnahmen schnell mehr Sicherheit geben.“, so Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch. „Das Interesse der Eltern jedenfalls ist groß. Es haben sich bereits mehrere Kooperationen mit örtlichen Partnern auf Eigeninitiativen in unseren Kitas ergeben.“
Als erste Beispiele sind die durch die Initiative des engagierten Elternausschusses und der Leitung der Kita Gabelsberger Straße zusammen mit einer Apotheke aus der Mainzer Neustadt durchgeführten Tests zu nennen. Neun weitere Kindertagesstätten führen ebenfalls Testungen in Kooperation mit Apotheken oder ehrenamtlichen Initiativen durch oder stehen kurz davor. Weiterhin konnte bereits der Malteser Hilfsdienst zur Testung der Kinder vor Ort in den Kitas gewonnen werden. Aktuell stehen Kitas bezüglich Terminabstimmungen mit dem Hilfsdienst in Kontakt.
Sozialdezernent Dr. Lensch begrüßt die vielen Eigeninitiativen und sagt den Einrichtungen, die mit der Testung ihrer Kinder starten, Unterstützung zu. „In einigen Kitas wurde bereits der Antigentest als Lolli-Test angeboten, und diese Testmethode scheint bei Kindern, Personal und Eltern die größte Resonanz zu finden. Aber auch die Testung mit einem Stäbchen in der Nase, wie bei Erwachsenen üblich, findet Anwendung und wird von vielen Kindern gut toleriert.“
Die Fachabteilung unterstützt die Kitas bei der Planung dieser Tests. Sie ist darüber hinaus im engen Austausch mit der Universitätsmedizin Mainz, die auch das Testzentrum Mainz leitet, sowie mit dem Gesundheitsamt Mainz-Bingen. “Ich freue mich über die Bereitschaft der Universitätsmedizin, mit uns ein Modell anlog des Kölner Modells KiKo zu starten“, sagte Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Hier werden PCR-Tests im Lolli-Format kindgerecht zum Einsatz gebracht. Umgesetzt würde dieses Modell in Pooltestungen angelehnt an das Verfahren in Köln, aber möglicherweise mit einer anderen Poolgröße. Allerdings bedarf es hierzu noch einiger Abstimmungen und Vorbereitungen, aber ich hoffe, dass wir auch diese Möglichkeit realisieren können.“
Die CDU GiGu steht zu ihrer Aussage vor der Kommunalwahl, in der kommenden Legislaturperiode Sachpolitik zu machen. Hierzu hat die Partei mit den anderen demokratischen Fraktionen gesprochen. Klar ist für sie aber auch, dass es daher mit der Linken keine Zusammenarbeit geben wird.
„Natürlich erschwert der Einzug der Linken das Finden von demokratischen Mehrheiten. Für uns ist es allerdings wichtiger, zu unseren Überzeugungen zu stehen.“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Alexander Rheinberger.
„Wir stehen zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung ohne Wenn und Aber.“, so Rheinberger weiter. Unverständlich für die CDU ist, wie eine Partei, die zwar stärkste Fraktion geworden ist, aber in den letzten 15 Jahren 25 % ihrer Wählerschaft verloren hat, im Vergleich zur letzten Wahl hat sie 7% Stimmen verloren, davon sprechen kann, dass eine Mehrheitsbildung gegen sie nicht möglich sei. Wer richtig rechnen kann, merkt, dass das nicht der Fall ist. Die Legislaturperiode wird zeigen, ob hier sachorientierte Politik jenseits etwaiger Lager, die es so nie gegeben hat, möglich ist. Richtig ist auch, dass die vier größeren Fraktionen sehr nah zusammengerückt sind. Die Grünen haben große Stimmenzuwächse zu verbuchen und die CDU ist mit der zweitstärksten Fraktion an Sitzen gleichgezogen. Von der stärksten Fraktion trennen die CDU auch nur 6 Prozentpunkte. Das ist für uns Ansporn, in den nächsten fünf Jahren weiter gute Sachpolitik zum Wohle der Bürger und Bürgerinnen zu machen, damit sich der Abstand noch weiter verringert und wir vielleicht stärkste Kraft werden.“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Danijela Bogdanic.
Da sich die CDU auf Sachpolitik konzentrieren möchte, strebt sie auch keinen Vorsitz von Ausschüssen an, sondern möchte mit ihren Mitgliedern aus den Ausschüssen heraus gestalten. Die CDU GiGu ist davon überzeugt, dass in einer offenen Stadtverordnetenversammlung gute Ergebnisse im Sinne des Allgemeinwohls erreicht werden können.
Mit Verwunderung hat die CDU Ginsheim-Gustavsburg die Äußerungen zweier ehemaliger Bürgermeister der Stadt Ginsheim-Gustavsburg bei BYC-News zur Kenntnis genommen, die den Zustand rund um die Sperrung der Bahnunterführung für den Schwerlastverkehr kritisieren.
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Nutzen für beide Stadtteile
Die Notwendigkeit der Bahnunterführung scheint von den ehemaligen Bürgermeistern jedenfalls nicht in Abrede gestellt worden zu sein, verweisen sie doch darauf, dass es Planungen bereits in den 60er Jahren gab. Die CDU-Fraktion freut sich, dass dieses Projekt unter dem jetzigen Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha dann tatsächlich umgesetzt werden konnte und der politische Wunsch mit Tatkraft endlich umgesetzt wurde.
So wird die Verbindung zwischen beiden Stadtteilen wesentlich besser und Rettungsfahrzeuge, Feuerwehrfahrzeuge sowie der ÖPNV können die Bahnunterführung nutzen. Die CDU GiGu steht weiterhin zu einer Sperrung der Bahnunterführung für den Schwerlastverkehr über 7,5t. Hierfür muss allerdings nachgewiesen werden, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Sperrung vorliegen. Als Rechtsgrundlage kommt hier insbesondere § 45 Abs. 1 StVO in Betracht, nach dem u.a. die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen beschränkt werden kann. Dies kann sehr wahrscheinlich leider erst nach einer Freigabe der Bahnunterführung für den Verkehr geschehen, da so erst belastbare Informationen über Verkehrslärm, Zunahme des Verkehrs usw. getroffen werden können.
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Hier geht es schließlich um die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger
Die CDU wird sich hier weiter für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Dass es für eine Sperrung der Zustimmung verschiedener Behörden bedarf, wurde unter anderem von Hessen Mobil aber auch der Polizeidirektion Groß-Gerau bestätigt. Dies wurde auch vom Bürgermeister Puttnins-von Trotha offen kommuniziert, nachdem entsprechende Mitteilungen der Fachbehörden eingegangen waren. Entsprechende Informationen haben Hessen Mobil und die Polizeidirektion Groß-Gerau allerdings bereits ab 2013 und damit vor der Amtszeit des jetzigen Bürgermeisters der Stadt kommuniziert. Umso verwunderlicher ist die Einlassung der ehemaligen Bürgermeister, dass in all den Jahren Konsens über die Sperrung bestanden habe. Sie machen also ihren Nachfolger für eine Sachlage verantwortlich, von der sie selbst wussten oder hätten wissen müssen.
Es ist schön, dass sich Personen auch nach ihrer Amtszeit aus ihrem wohl verdienten Ruhestand zu Fragen der aktuellen Politik äußern. Allerdings hat die Verwaltung aufgrund der Sach- und Rechtslage die Situation zu beurteilen, wie sie auch von anderen Fachbehörden bestätigt wurde und anhand derer eine Lösung zu finden. Scheinbar ist die ein oder andere Partei nach der Kommunalwahl wieder im Wahlkampfmodus. Wir würden es wesentlich mehr begrüßen, wenn die Politik sachorientierte Lösungen verfolgen würde, anstatt jemanden den schwarzen Peter zuschieben zu wollen. Hier geht es schließlich um die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger.
In den vergangenen Tagen gab es massive Diskussionen um die sechsköpfige obdachlose Familie aus Rumänien am Bahnhof in Mainz-Kastel. Unter anderem auch aufgrund der Berichterstattung von BYC-News und den Kommentaren in den sozialen Medien, die verlauten ließen, dass die Familie das Angebot der Stadt Wiesbaden zur Unterbringung in einer Unterkunft abgelehnt hätte. BYC-News hat mit Christoph Manjura, Sozialdezernent der Stadt Wiesbaden gesprochen.
Die Familie lag mehrere Tage schon am Bahnhof
Nach Recherchen von BYC-News lag die Familie bereits seit dem 9. April 2021 am Bahnhof Kastel. Erst nach der Berichterstattung vom 12. April wurde das Thema offensichtlich von der Stadt aufgegriffen oder bekannt. Ob das Ordnungsamt in diesem Zeitraum nicht am Bahnhof vorbeigefahren ist oder eine Polizeistreife, ist unserer Redaktion nicht bekannt.
Familie soll die Unterbringung zunächst abgelehnt haben
Unter anderem hat Christoph Manjura, Sozialdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden in einem Facebook-Beitrag von BYC-News zu dem Thema mitgeteilt, dass Mitarbeiter der Stadt vor Ort gewesen seien und die Familie das Angebot einer Unterbringung abgelehnt hatte. Dies äußerte er auch gegenüber dem Wiesbadener Kurier in einem Beitrag vom 14. April 2021, der das Thema nach der Berichterstattung von BYC-News ebenfalls aufgegriffen hatte. Die Anfrage, die BYC-News bereits am 12. April 2021 an die Pressestelle der Stadt Wiesbaden gestellt hatte, blieb indes unbeantwortet.
Erneute Anfrage bei der Stadt Wiesbaden
BYC-News hat sich daraufhin am 14. April erneut und mit weiteren Fragen an die Pressestelle mit einer kurzen Frist zur Rückmeldung gewandt. Die Antwort kam dann am 14. April vom Wiesbadener Sozialdezernent, Christoph Manjura persönlich. Dieser teilte mit, dass die Familie am Dienstag, den 13. April 2021 gegen 9:00 Uhr vom Leiter des Sachgebietes Unterbringungsmanagement sowie einer Mitarbeiterin der Wohnungsnotfallhilfe am Bahnhof in Kastel befragt wurde.
Dolmetscherin am Telefon und nicht vor Ort
Bei diesem Gespräch sei nicht wie zuvor mitgeteilt eine rumänisch sprechende Kollegin anwesend gewesen. Diese wurde telefonisch zur Unterstützung involviert. Diese habe dabei überwiegend mit der Mutter des minderjährigen Kindes am Telefon gesprochen und zwischendurch die beiden Mitarbeiter der Stadt darüber informiert. Vor Ort anwesend waren bei dem Gespräch zwei Mitarbeiter der Stadt Wiesbaden und sieben Obdachlose. Ob die siebte Person ebenfalls zur Familie gehörte, ist nicht bekannt.
„Sowohl die Kollegen vor Ort als auch die übersetzende Kollegin am Telefon haben der Familie und den dabeistehenden Verwandten mitgeteilt bzw. durch Zeichen vermittelt, dass die Pässe vorgelegt werden sollen damit sie abfotografiert werden können. Dies wurde auch verstanden, weil 4 Pässe vorgelegt wurden, aber es beim Abfotografieren zur Unruhe kam. Es war deutlich erkennbar, dass dies nicht gewollt ist. Auf mehrmaliges Nachfragen wollten dann alle Personen nicht untergebracht werden“, teilte Manjura weiter mit.
Der Verein Rheinhessenhilft bei der obdachlosen Familie am Bahnhof Kastel wenige Tage zuvor | Foto: BYC-News
Kosten der Rückreise nach Rumänien werden übernommen
Wie der Sozialdezernent Manjura mitteilt, wurde der Familie neben der Unterbringung auch die Kostenübernahme für Zugfahrkarten zurück nach Rumänien angeboten. Diesen Wunsch hatte die Familie bereits zuvor gegenüber BYC-News geäußert. Im Gespräch mit den Mitarbeitern der Stadt sei ein Ort namens Toplita gewesen. Zwischendurch soll die Familie auch nach Fahrkarten nach Frankfurt gefragt haben. Manjura vermutet, um innerhalb der Region weiterzuziehen, ohne das Problem der Wohnungslosigkeit damit zu lösen.
Schließlich wurde das Angebot der Kostenübernahme für die Rückreise nach Rumänien angenommen. Diese könne allerdings erst am 24. April erfolgen, teilte der Sozialdezernent mit, da die Mutter der Familie, die bereits gegenüber BYC-News über Zahnschmerzen geklagt hatte, am 23. April einen Termin bei einem Zahnarzt in Deutschland hat.
Herr Manjura, wurde Ihnen ein Termin vom Kältebus vor Ort angeboten?
Nein. Weder dem Leiter des Sachgebietes Unterbringungsmanagement noch den Mitarbeiterinnen des Teams Wohnungsnotfallhilfe wurde ein Termin angeboten.
Marcio Demel (Kältebus) teilt gegenüber BYC-News mit: „Es wurde ein Termin persönlich beim Sozialdezernent angefragt, dieser wurde nicht angenommen.“ Die Terminanfrage erfolgte am Dienstag den 13. April 2021.
Wurde beim Kältebus von der Stadt Wiesbaden angefragt aufgrund der Situation?
Auf Rückfrage, weswegen die Stadt Wiesbaden nicht zunächst beim Kältebus nachgefragt habe, teilte der Sozialdezernent mit: „Aus dem Artikel des Erstberichterstatters ergaben sich alle notwendigen Informationen um zu erkennen, dass die Wohnungsnotfallhilfe schnell handeln muss. Daher wurde unmittelbar nach Dienstbeginn organisiert, wo die Familie untergebracht werden kann und anschließend die Fahrt zum Kasteler Bahnhof angetreten. Dass ein derart niederschwelliges Angebot (es sollten lediglich die Pässe zum Abfotografieren vorgelegt werden und dann wären wir gemeinsam in die nahegelegene Notunterkunft für Wohnungslose gelaufen) nicht angenommen wird, haben wir nicht erwartet“
Anwohner teilten gegenüber BYC-News mit, das sie mit der Familie gesprochen hätten und diese eine Unterkunft möchten. Der Wunsch zurück nach Rumänien zu kommen, war ebenfalls wie auch gegenüber weiteren Personen nochmals geäußert worden. Die Ausweise wollten sie wieder zurück und nicht abfotografieren lassen, da sie aufgrund der wirren Situation mit der Dolmetscherin und der Zeichensprache der städtischen Mitarbeiter misstrauisch wurden.
Gegenüber der Polizei hatte die Familie, im Beisein unserer Redaktion, in der Nacht am 12. April 2021 die Ausweise problemlos ausgehändigt.
Am 14. April räumte die Deutsche Bahn den Bahnhofsvorplatz
BYC-News wollte am Abend des 14. April erneut mit der Familie sprechen und warme Kleidung bringen und machte sich auf den Weg zum Bahnhof in Kastel. Von der Familie fehlte allerdings jede Spur. Da der Bahnhofsvorplatz sehr aufgeräumt war und auch schwere Gegenstände weg waren, konnte man da schon einen freiwilligen Abzug der Familie ausschließen. Noch in der Nacht wurde beim Ordnungsamt und der Polizei angefragt. Die Polizei in Kastel und die Stadtpolizei Wiesbaden konnten auf Nachfrage nichts zum Verbleib der Familie sagen. Die Suche in der näheren Umgebung sowie am Hauptbahnhof Wiesbaden und Frankfurt in der Nacht verliefen erfolglos.
In einem Telefonat am 15. April teilte Manjura dann gegenüber BYC-News mit, dass die Familie von der Deutschen Bahn am 14. April einen Platzverweis ausgesprochen bekam und daraufhin die Örtlichkeit verlassen hatte. Eine Anfrage bei der Deutschen Bahn wurde gestellt und eine zeitnahe Antwort wird erwartet.
Die Familie sei nun unter der Theodor-Heuss-Brücke.
Die Familie hat sich nach dem Platzverweis einen Platz unter der Theodor-Heuss-Brücke gesucht. Dort seien am 15. April nochmal Mitarbeiter des Diakonischen Werks gewesen, um mit der Familie zu sprechen, teilte Manjura mit.
Das Ergebnis: Die Familie wird versuchen, den Zahnarzttermin der Mutter beim Verein Medinetze Mainz, einer medizinischen Vermittlungsstelle für Flüchtlinge, Migranten und Menschen ohne Papiere, vorzuziehen und somit schneller zurück nach Rumänien zu können. Bis dahin wird sie in einer Notunterkunft in Mainz-Kastel unterkommen. Dort sollte sie bereits am Abend des 15. April hin gebracht worden sein.
„Selbst wenn es nicht möglich ist den Arzttermin nach vorne zu verlegen, kann die Familie natürlich bis zum 24. April in der Notunterkunft verbleiben. Dort haben sie dann zwei Zimmer und ausreichen Betten, sodass sie zusammen bleiben können bis sie zurück reisen“, sagte Manjura gegenüber unserer Redaktion.
Hierzu Marcio Demel, Vorsitzender des Vereins zur Förderung sozial und gesundheitlich benachteiligter Menschen in Mainz und Umgebung e.V. (Projekt „Rheinhessen hilft!“):
„Durch das Zusammenspiel der Behörden und verschiedenen Stellen, unter anderem des Wiesbadener Sozialdezernenten Christoph Manjura, der Redaktion von BYC-News, dem Ausländerbeirat Wiesbaden und uns als Kältebus ist es uns gelungen, eine für die obdachlose rumänische Familie angenehme und menschenwürdige Lösung zu finden. Dies war mir insbesondere deshalb besonders wichtig, weil sich Kinder mit auf der Straße befanden. Die Obdachlosigkeit aller Beteiligten konnte somit durch Bereitstellung von Notunterkünften bis zur freiwilligen und selbst gewünschten Rückkehr nach Rumänien abgewendet werden.“
„Uns fällt ein Stein vom Herzen, da dieses Problem innerhalb weniger Tage gelöst werden konnte. Wir wären froh, wenn andere Städte dies nachmachen und ebenfalls so schnell im Handeln und agieren wären, wie die Stadt Wiesbaden. Ein großer Dank geht auch an alle Bürgerinnen und Bürger, die der Familie aufgrund der Berichterstattung Lebensmittel, Kleidung und Weiteres zur Verfügung gestellt und vorbeigebracht haben. Hier hat sich gezeigt, dass eine Stadt auch zusammenhalten kann, wenn Not herrscht. Auch unseren Verein haben viele Zuschriften vielfältiger Art erreicht, über die wir sehr dankbar waren. Insbesondere möchte ich mich bei der Firma Auto King in Nierstein bedanken, die regelmäßig mit uns zusammenarbeitet und einen Dolmetscher schicken wollte. Widerlich fanden wir ausländerfeindliche und rechtsextreme Kommentare unter den Artikeln zur Familie, die wir aufs schärfste verurteilen.“, teilte Marcio Demel abschließend mit.
Hier können Sie eine kleine Spende für den Verein über Paypal tätigen:
Der Autobauer Ssangyong aus Südkorea ist insolvent. Der hoch verschuldete Konzern wird nun von einem Insolvenzverwalter geleitet. Bereits im Dezember 2020 hatte Ssangyong einen Antrag auf ein Sanierungsprogramm in Eigenregie gestellt.
Unternehmen wurde unter Insolvenzverwaltung gestellt
Für den SUV-Spezialisten Ssangyong Motor wurde ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Wie der Hersteller am Donnerstag (15. April 2021) mitteilte, habe das Konkursgericht in Seoul entschieden, dass das Unternehmen unter Insolvenzverwaltung gestellt werde. Nun soll unter Aufsicht eines vom Gericht bestellten Verwalters festgestellt werden, ob Ssangyong noch überlebensfähig ist. Sollte der Rettungsplan des Unternehmens abgelehnt, droht es abgewickelt zu werden.
Wie südkoreanische Medien berichten, muss eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bis spätestens zum 10. Juni 2021 ihren Bericht über den Finanzstand des Autoherstellers vorlegen. Allerdings solle Ssangyong bereits vorher in einem Bieterverfahren potenziellen Interessenten zum Verkauf angeboten werden.
Eine schier endlose Geschichte. Das ist die Frage nach der Sperrung der Bahnunterführung in Gustavsburg für den Schwerlastverkehr im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem BYC-News berichtete, dass zur Eröffnung der Bahnunterführung Schwerlastverkehr durch die Bahnunterführung fahren wird, äußerte sich Richard von Neumann (SPD), der ehemalige Bürgermeister der Stadt Ginsheim-Gustavsburg dazu. Er kritisierte dieses Vorhaben des amtierenden Bürgermeisters, Thies Puttnins-von Trotha (parteilos) und forderte, sein Wahlversprechen einzuhalten. Nämlich die Sperrung der Unterführung für den Schwerlastverkehr.
Stellungnahme von Thies-Puttnins-von Trotha dazu:
„Die Behauptung des früheren Bürgermeisters, Richard von Neumann, dass die Freigabe für den Schwerlastverkehr durch den Bürgermeister getroffen wird, entspricht nicht den Tatsachen und kann so nicht stehen gelassen werden. Nach der Straßenverkehrsordnung kann unsere Stadt als zuständige Straßenverkehrsbehörde die Benutzung bestimmter Straßen beschränken, allerdings nur aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs, zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen oder zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit. Diese Gründe konnten bislang nicht dargelegt werden. LKW-Begegnungsverkehr ist in der Bahnunterführung möglich und grundsätzlich erlaubt. Deshalb müssen wir abwarten, bis der Verkehr durch die Unterführung fährt, um dann anhand von Messungen und schalltechnischen Untersuchungen entsprechende Nachweise erbringen zu können. Unverständlich ist jedoch ein Verbot, wenn es keine sachlichen Gründe für eine Sperrung gibt. Im vorliegenden Fall ist auch an die ortsansässigen Firmen im Gewerbegebiet zu denken, von denen die ersten Rückmeldungen eingehen, dass eine zukünftige Sperrung nicht akzeptiert und rechtlich in Frage gestellt und überprüft werden würde oder wird.
Wenn eine Sperrung für LKW so einfach wäre, wie Richard von Neumann behauptet, warum hat er dann als damaliger Leiter der örtlichen Straßenverkehrsbehörde nicht das Durchfahrverbot vorzeitig angeordnet? Sehr wahrscheinlich liegt es daran, dass er schon in seiner Amtszeit wusste, dass der angebliche Konsens für die Sperrung nicht mehr bestanden hat. Diese Kenntnis hat er im Jahr 2015 schriftlich erhalten. Die Schwerverkehrssperrung haben die Polizei und Hessen Mobil bereits 2013 in Frage gestellt. Die Polizeidirektion Groß-Gerau wies dabei auf die zusätzliche Verkehrsbelastung der Umleitungsstrecken hin, die durch das Durchfahrverbot ausgelöst würden“
„Offensichtlich auf eine Untersuchung von Hessen Mobil verlassen“
Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Anstatt die Interessen der Verwaltung mit klaren Anordnungen durchzusetzen, hat sich der damalige Bürgermeister offensichtlich auf eine Untersuchung von Hessen Mobil verlassen, die zunächst ergab, dass im Begegnungsverkehr der Unterführung zu wenig Sicherheitsabstand verbleibt und diese gar nicht von Schwerverkehr befahren werden könne. Spätestens als Richard von Neumann Anfang 2015 darüber informiert wurde, dass Hessen Mobil und die Polizeidirektion Groß-Gerau an der gewünschten Sperrung für LKW über 7,5 Tonnen aus Verkehrssicherheitsgründen nicht länger festhalten würden, hätte er alles unternehmen können, um zu der von ihm gewünschten Lösung zu kommen, denn verkehrstechnisch ist die Unterführung für den LKW-Verkehr und auch den LKW-Begegnungsverkehr ausgelegt.“
„LKW-Fahrer verlassen sich oft auf ihr Navigationssystem“
„Zu der Aussage, dass die jetzt seit Monaten dauernde Sperrung des Bahnübergangs gezeigt habe, dass es für den Schwerlastverkehr auch ohne Unterführung funktioniert, kann ich nur sagen: Die Erfahrungen zeigen, dass Lkw-Fahrer sich bei ihrer Routenwahl sehr oft auf die Angaben in den Navigationssystemen verlassen. So sind Lkw während des Unterführungsbaus trotz Sperrschildern in die Pestalozzistraße in Richtung der Bahnübergänge bis zur Absperrung gefahren. Wie viele stattdessen über die Darmstädter Landstraße weitergefahren sind, kann niemand sagen.
Im Übrigen weise ich noch darauf hin, dass allein eine Beschilderung Lastwagenfahrer oft nicht davon abhält, die Bahnunterführung trotzdem zu passieren. Die Stadtverwaltung und Hessen Mobil haben deswegen mit den Datendienstleistern der Navigationsanbieter Kontakt aufgenommen, um eine Navigation der Lkw um die Unterführung herum zu erreichen. Erste Anbieter haben die neue Routenführung bereits übernommen“, erklärt Puttnins-von Trotha abschließend
Zwei Meldungen aus Mainz an einem Tag: Die Mannschaft von Hertha BSC Berlin befindet sich in Quarantäne, verlässt diese aber am Sonntag, um für knapp zwei Stunden dem Kontaktsport Fußball nachzugehen. Sie treffen im Stadion auch auf die Ersatzspieler, den Trainerstab, Mitarbeiter des Vereins und Journalisten. Vier Stunden nachdem der Spuk vorbei ist, tritt eine Verordnung in Kraft, nach der drei Menschen nicht mehr nebeneinander joggen dürfen.
Mainz ist derzeit die deutsche Pandemiepolitik in einer Nussschale. Da der Staat beim Impfen versagt hat, bei einer Teststrategie, dem Einkauf der Tests oder der digitalen Kontaktverfolgung, weiß er sich nicht anders zu helfen als mit der Kontaktbeschränkung. Nur: Nicht einmal das macht der Staat konsequent. Und in der Folge gerät ihm die Pandemiepolitik immer widersprüchlicher.
Es ist erfrischend, wenn Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sagt, es gehe gar nicht um die Wirksamkeit der Maßnahmen. Das macht er in seiner gewohnt sympathischen, spitzbübischen Art. Und es ist so viel charmanter, als wenn er sagen würde, der Bürger solle nicht nachfragen, sondern das Maul halten und machen, wie ihm geheißen – meinen tut es aber letztlich das gleiche.
Kein Industrie-Lockdown in Sicht
Als Angela Merkel die „Osterruhe“ zurücknahm, haben alle auf ihre Entschuldigung geachtet. Bemerkenswerter war aber, dass die Kanzlerin, die auf Berater:innen hört, die von einer Welt ohne das Corona-Virus träumen, von Kosten und Nutzen der Maßnahmen sprach. Zum ersten mal. Und dass manche Maßnahmen, so Merkel, wegen der zu hohen Kosten nicht möglich seien.
Gemeint hat sie die Industrie. Einen zweiten Industrie-Lockdown wird es nicht geben. Vorerst. Den kann sich Deutschland schlicht nicht leisten. Und schon gar nicht 2021. Im Vorjahr saßen viele Länder mit uns in der Krise, die beim Einkauf von Impfstoffen eben nicht wie wir geschlafen haben. Geht der Export-Weltmeister jetzt in den zweiten Industrie-Lockdown, könnte das den Abschied großer Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen bedeuten. Ganz sicher würde es aber ein Loch in die Kasse reißen. Das Loch des vergangenen Jahres war allerdings schon groß genug.
Oft nur Symbolpolitik
Bleiben also der private Bereich und die Dienstleistungsbranche. Dort geht es darum, die Zahl der Kontakte runterzufahren. Doch wie sinnvoll ist das, wenn sich die gleichen Menschen auf der Arbeit treffen oder auf dem Weg dahin? Diese Frage stellen sich viele. Und immer mehr beantworten sie mit: nur wenig oder gar nicht sinnvoll.
Wenn Oberbürgermeister Ebling sagt, es gehe nicht um die Wirksamkeit, sondern um das Runterfahren der Kontakte, dann weiß er, dass sich die arbeitsbedingten Kontakte eben nicht abstellen lassen. Dass er da die Frage nach der Wirksamkeit nicht mehr besprechen will, ist nachvollziehbar. Denn schon jetzt sind die Maßnahmen im privaten Bereich oft genug nur Symbolpolitik.
Wirkungslose Ausgangssperre
Dass die Maßnahmen im privaten Bereich immer mehr zu Aktionismus und Symbolpolitik geraten, führt Mainz ebenfalls als Beispiel für den ganzen Bund vor: Maskenpflicht am Rhein und nächtliche Ausgangssperre haben eben nicht verhindert, dass sich die „Inzidenz“ in vier Wochen vervierfacht hat.
Das Problem, das die Politik jetzt bekommt. Im privaten Bereich ist selbst das Magazin an symbolischen Maßnahmen bald erschöpft: Die Zahl der Besucher aus fremden Hausständen kann man noch von eins auf null senken; oder die nächtliche Ausgangssperre ließe sich auf den Tag ausweiten.
Doch bleibt die Industrie offen, müssten Ordnungsamt und Polizei jeden Gang vor die Tür kontrollieren und die Bürger befragen, ob sie auf dem Weg zur Arbeit, dem Gottesdienst oder dem Supermarkt sind oder nicht doch einen dieser gemeingefährlichen Spaziergänge unternehmen. Deutschland würde dann dem Belfast der 80er Jahre ähneln, das von religiösem Terror heimgesucht wurde.
Schon jetzt wirken manche Maßnahmen so grotesk, wie sie hilflos sind: etwa die Maskenpflicht für Beifahrer. Wie lässt sich das noch steigern? Die Maskenpflicht unter der Dusche?
Symbolpolitik wirkt nicht
Symbolische Maßnahmen wirken nicht. Man kann die Diskussion eine Zeit weglächeln, wie es Ebling versucht. Die Folgen bleiben aber. Ist die Symbolpolitik erschöpft, dann müsste es doch zum Industrie-Lockdown kommen. Das würde dann aber auch bedeuten, dass Deutschland sich von dem Wohlstand verabschieden muss, an den es sich über 70 Jahre gewöhnt hat.
Die Frage nach der Wirkung darf daher nicht weggelächelt werden. Sie muss im Mittelpunkt stehen: Impfen, Testen, Kontakte elektronisch nachverfolgen, Lüftungsanlagen in möglichst allen öffentlichen Räumen, mindestens aber in Kitas und Schulen, darüber hinaus das Einhalten der Hygieneregeln. Etwa das Tragen von Masken in geschlossenen Räumen, in denen Fremde aufeinander treffen. Das muss endlich mit aller Entschlossenheit geschehen und nicht mit der Rammdösigkeit eines Verwaltungsbeamten, der die Lücke bis zum Freitag-Feierabend um 11 Uhr überbrücken will.
Das Spiel Mainz gegen Berlin wird am Sonntag gegen 20 Uhr beendet sein. Eine Stunde später müssen die Mainzer drinnen sein. Ausgangssperre. Ob Ebling die Frage mag oder nicht, einige werden sie stellen: Wenn das eine möglich ist, warum soll das andere nicht möglich sein?
Die Kindertagesstätten im Kreis Groß-Gerau, die zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 seit Dienstag nach Ostern geschlossen sind, können ab Montag, 19. April 2021, wieder öffnen. Das hat der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau beschlossen.
Feste Gruppen statt Notbetreuung
„Die Notbetreuung für Eltern in systemrelevanten Berufen wird aufgehoben“, sagte Landrat Thomas Will am Donnerstag: „Um Ansteckungen in den Kitas vorzubeugen, haben wir in der neuen Allgemeinverfügung festgelegt, dass die Kinder nur noch in festen Gruppen betreut werden dürfen.“ Die Allgemeinverfügung, die auch Regeln für den Schulstart nach Ostern enthält und vorerst bis zum 9. Mai 2021 in Kraft bleibt, ist auf der Homepage des Kreises veröffentlicht.
Landrat Will machte deutlich, dass der Kreis sich bei den Kita-Regeln an den Vorgaben des Landes Hessen orientiert. Das bedeutet, dass Kindertagesstätten durch Kinder nicht betreten werden dürfen, wenn sie oder Angehörige des gleichen Hausstands COVID-Krankheitssymptome aufweisen, Angehörige des gleichen Hausstands unter Quarantäne stehen oder Kinder oder Angehörige des Hausstands selbst positiv auf COVID getestet wurden. Das Land hat zudem betont, dass Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte „nur in Fällen dringender Betreuungsnotwendigkeiten in Anspruch genommen werden“ sollen. Für die Dauer der Tätigkeit müssen Kita-Mitarbeiter medizinische Masken tragen.
Änderungen auch im Schulunterricht
Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt zudem für Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende sowie für Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe im Präsenzunterricht. Zudem hat der Kreis Groß-Gerau verfügt, dass der lehrplanmäßige Unterricht in festen Lerngruppen zu erfolgen habe. Zudem seien feste Not- und Nachmittagsbetreuungsgruppen einzurichten. Diese, so Will, müssten nicht zwangsweise dieselbe Zusammensetzung wie die Lerngruppen haben. Eine Not- oder Nachmittagsbetreuungsgruppe habe aber aus so wenig wie möglichen Schülern unterschiedlicher Lerngruppen zu bestehen. Weiterhin untersagt bleibt der praktische Schulsport in geschlossenen Räumen und (Schwimm-) Hallen. Im Freien ist Sportunterricht möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter garantiert ist. Einstellungstests und Leistungsfeststellungen sind auch in geschlossenen Räumen möglich.
Kinder und Jugendliche sind immer stärker betroffen
Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen seien als Ort der Begegnung besonders geeignete Bereiche, in denen sich Infektionen leicht ausbreiten könnten, heißt es in der Begründung. „Daher ist es notwendig, in diesem Bereich besondere Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko einer Ausbreitung zu minimieren“, betonten Landrat Thomas Will und der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer. Neue Studien zeigten, dass Kinder und Jugendliche, vor allem im Hinblick auf die neue UK-Mutation des Virus, stärker betroffen seien und Infektionen weitergeben könnten. Inzwischen sei die UK-Variante B.1.1.7 dominant im Kreis Groß-Gerau. Die aktuelle 7-Tages-Inzidenz beträgt im Kreis Groß-Gerau mit Stand Donnerstag, 15. April 2021, 160,3.
Für „unumgänglich“ erachtet der Kreis die Einhaltung konstanter Lerngruppen im Präsenzunterricht an den Schulen, „gleich, ob es sich um das bis zur Klasse 6 angewandte Wechselmodell oder um die anderen Jahrgänge handelt, die an der Schule unterrichtet werden. Dabei sei es wichtig, dass dieses Konzept in der Not- und Nachmittagsbetreuung nicht vollständig durch eine Durchmischung konterkariert werde, sondern diese – soweit möglich – in Anlehnung an die im Unterricht praktizierten Lerngruppen stattfinde.
Im Herbst sollen hunderte Soldaten aus Amerika in Deutschland eintreffen. Das teilte der amerikanische Verteidigungsminister Lloyd Austin am Dienstag (13. April 2021) nach seinem Treffen mit der deutschen Verteidigungsministerin, Annegret Kramp-Karrenbauer, in Berlin mit. Insgesamt sollen 500 Soldaten im Raum Wiesbaden stationiert werden.
Soldaten kommen, um „wenn nötig zu kämpfen“
„Diese Truppen werden die Abschreckung und Verteidigung in Europa stärken“, sagte Austin. Man würde die Soldaten nach Deutschland schicken, um Konflikte zu verhindern „und wenn nötig, um zu kämpfen und zu siegen“, betonte der Verteidigungsminister.
Unter anderem solle mit der Stationierung die Cyber-Abwehr und elektronische Kriegsführung in Europa gestärkt werden. Zudem sei dies auch als Zeichen und Bekenntnis der Vereinigten Staaten zu Deutschland zu verstehen, erklärte Lloyd Austin.
Kramp-Karrenbauer: „Starkes Zeichen“
Annegret Kramp-Karrenbauer bezeichnete die Stationierung als „starkes Zeichen auch der Verbundenheit“. Die Soldaten und ihre Familien sollen hier in Deutschland eine gute zweite Heimat finden. Dafür werde man alles tun, betonte die Verteidigungsministerin.
Im vergangenen Sommer hatte Donald Trump bekannt gegeben, dass er rund 12.000 der 35.000 in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten abziehen will. Dies sollte als Strafaktion für die aus seiner Sicht zu niedrigen Ausgaben der Deutschen für das Militär sein. Dieser Truppenabzug wurde bereits von seinem Nachfolger Joe Biden gestoppt. Dass nun sogar noch weitere 500 Soldaten hinzukommen, schien aber doch überraschend zu sein.
Dramatische Szenen auf der B41 zwischen Bad Kreuznach und Gensingen: Die Polizei regelt den Verkehr, das Geschehen auf der Bundesstraße verlangsamt sich. Grund dafür ist ein Graureiher, den es zu retten gilt.
Das Tier hat sich an seinem Flügel verletzt, kann sich nicht mehr selbst helfen. Angesichts des dichten Verkehrs und der hohen Geschwindigkeiten – mitunter deutlich über den erlaubten 100 Stundenkilometern – besteht für das Tier Lebensgefahr.
Ein LKW-Fahrer alarmiert die Polizei und schützt das Tier. Gemeinsam können sie es bergen – und zu einem Tierarzt in Behandlung bringen.
Foto nach der geglückten Rettungsaktion durch die Polizei:
Der nächste Gegner von Mainz 05 in der Fußball-Bundesliga muss in Quarantäne. Das hat die Bild berichtet. Demnach werden bis zum 28. April Trainer, Mannschaft und enge Mitarbeiter ein gemeinsames Quartier beziehen – aber weiter am Spielbetrieb teilnehmen.
An diesem Sonntag, um 18 Uhr, spielt Berlin in Mainz. Es ist eine wichtige Partie. Beide Vereine stehen kurz vor Ende der Saison in Sichtweite zu den Abstiegsplätzen. Der Austragungsort kratzt selber an der „Inzidenz“ von 200 – wird an diesem Donnerstag vermutlich Verschärfungen für die Bürger und ihre Kinder verkünden. Die Partie des Quarantäneteams aus Berlin findet trotzdem statt.
„Maximale Kontaktbeschränkungen“
So berichten es zumindest Bild und ZDF. Demnach spricht Sportdirektor und Übergangstrainer Arne Friedrich von „maximalen Kontaktbeschränkungen“ – außerhalb des Spielbetriebs. Die Spiele selbst seien aber weiter möglich.
In der zweiten Bundesliga gab es wegen Corona bereits mehrere Absagen. Der Bundesliga sitzt aber die Europameisterschaft im Nacken. Die startet im Juni. Zeit, um Termine zu verschieben, fehlt folglich.
Update, 15.04.2021, 21.00 Uhr
Wie die Bild berichtet, haben die Berliner Spieler entgegen der Absprache das gemeinsame Training einzeln verlassen und sind nach Hause gefahren. Das Berliner Gesundheitsamt droht nun, dass der Spielbetrieb doch abgebrochen werden könnte und die Spieler in häusliche Isolation müssen.
Ein 52 Jahre alter Mann aus Bad Kreuznach hat sich in dieser Nacht eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Was in Bingen begann, endete bei Biebelnheim. Nun erwarten ihn gleich mehrere Anzeigen.
Gegen 3 Uhr fiel der Polizei in der Stromberger Straße ein Audi A1 auf. Der Fahrer trug eine Sturmhaube. Der Riecher war richtig. Denn als die Streife dem Mann das elektronische Signal zum Halten gab, legte der richtig los:
Durchs Gebiet der Polizeiinspektion Bingen ging es bis zu A63. Dabei verstieß der Fahrer nach Angaben der Polizei gegen so ziemlich jede Verkehrsregel: Tempolimit, Überholverbot oder Rechtsfahrgebot. Zwischenzeitlich stellten die Verfolger eine Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern fest. Neun Fahrzeuge waren mittlerweile hinter ihm her.
Motorschaden beendet die Verfolgungsjagd
Auf der A63 ging die Verfolgungsjagd mit dem Audi A1 weiter bis zur Ausfahrt Biebelnheim. Über die wechselte der Sturmhauben-Mann auf die L408. Doch dort gab letztlich sein Wagen auf. Der Fahrer konnte gestellt werden.
Nun ging es mit ihm wieder zurück zur Binger Wache. Ein Drogentest verlief positiv. Es folgen Ermittlungen wegen Gefährdung im Straßenverkehr, Verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des Verstoßes gegen das nicht erlaubte Führen eines Fahrzeugs unter Drogeneinfluss.
Eine Strafe wegen des Verstoßes gegen die nächtliche Ausgangssperre kommt noch dazu.
Im Vergleich zum März 2020 sind die Preise in Deutschland um 1,7 Prozent gestiegen. Vor allem Benzin und Heizöl treiben die Inflation. Aber es gibt auch Bereiche, in denen die Preise sinken.
Das Feld „Energie“ ist der Haupttreiber für die Preissteigerungen in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat. Hier sind innerhalb von zwölf Monaten die Preise um 4,8 Prozent gestiegen. Zur Energie zählen Strom, Heizen und Autofahren. Ohne diesen Bereich läge die allgemeine Inflation nur bei 1,4 Prozent.
Die größte Steigerung in der Gruppe Energie gibt es beim Heizöl. Hier sind die Preise um 19,4 Prozent gestiegen. Bei Benzin und Diesel waren es 12,7 Prozent. Hier wirkt sich laut dem Amt vor allem die CO²-Steuer aus, die seit Jahresbeginn gilt. Die Strompreise blieben mit einem Zuwachs von 0,1 Prozent nahezu konstant hoch.
Bedingte Aussagekraft
Die Preissteigerungen bei Lebensmittel liegen mit 1,6 Prozent im Bereich der durchschnittlichen Preissteigerungen. Wobei Obst und Molkereiprodukte mit 2,5 Prozent einen starken Zuwachs haben.
Mobiltelefone sind indes übers Jahr günstiger geworden. Die Preise sind laut Statistischem Bundesamt um 8,2 Prozent zurückgegangen.
In Sachen Dienstleistungen sind die Preise nur um 1,6 Prozent gestiegen – liegen also folglich unter der allgemeinen Preissteigerung. Allerdings wirkt sich hier besonders eine Einschränkung aus, die das Statistische Bundesamt über die Aussagekraft der Angaben insgesamt macht: „Die aktuelle Corona-Krise führte im März 2021 erneut zu Schwierigkeiten bei der Preiserhebung, da einige Güter am Markt nicht verfügbar waren, Geschäfte geschlossen waren oder die Preisermittlung aus anderen Gründen nicht möglich war.“
Für die meisten Menschen aus Rheinland-Pfalz und Hessen ist die Reise ins Ausland in Krisenzeiten tabu. Daher ist in dieser Zeit so gut wie keine Urlaubsform so sicher wie der Urlaub mit dem Wohnmobil. Diese Art von Urlaub lieben die Deutschen zwar schon immer, aber seit 2020 liegt es besonders im Trend. Campen mit Wohnmobil sorgt für ein Gefühl der Freiheit. Dass der Camping-Boom ein derartiges Ausmaß angenommen hat, bestätigen auch die Zahlen des Caravaning Industrie Verbandes. Auch das statistische Bundesamt berichtet über einen Zuwachs an Neuzulassungen von Wohnmobilen um 29 %. Ein Urlaub mit dem Wohnmobil bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen weiß man, mit wem man reist. Zum anderen muss man sich nicht an stark frequentierten Hotels und Flughäfen aufhalten. Aber was spricht noch für eine solche Tour?
Hohes Maß an Flexibilität
Der wohl größte Pluspunkt ist die hohe Flexibilität. So führt die Reise in der Regel nicht nur an einen Ort. Sollte das Reiseziel nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen, kann der Kurs spontan gewechselt werden. Außerdem kann das Wohnmobil sehr flexibel und nach den eigenen Vorlieben eingerichtet werden. Darüber hinaus ist immer alles dabei, was man benötigt. Wohin auch immer die Reise geht, man muss sich nicht an fremde Unterkünfte anpassen.
In Zeiten von Corona haben Urlauber hier auch den Vorteil, dass die eigene Unterkunft den persönlichen Hygienestandards entspricht. Des Weiteren ist man bei dieser Reiseform weder auf öffentliche Sanitäranlagen noch auf Restaurants angewiesen.
Optimal für den Aktivurlaub
Beim Urlaub mit dem Wohnmobil hat man den Vorteil, auch weiterhin seinen Hobbys nachgehen zu können. Um eine entspannende Auszeit zu genießen, stehen in diesem Zusammenhang zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Daher eignet sich nahezu keine Art von Urlaub besser für den Aktivurlaub als das Camping mit dem Wohnmobil. Das Wohnmobil bietet ausreichend Platz für das mitgenommene Equipment und sogar für weitere Fahrzeuge. Somit fallen zudem auch Leihprozeduren weg: Ob Radfahrer, Wassersportler oder Motorradfahrer – die cleveren Transportmöglichkeiten gewährleisten die Mitnahme des notwendigen Sportequipments. Sei es ein Fahrradträger, ein Motorradträger oder ein Surfbretthalter – die praktischen Systeme sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Meistens ist der Transport durch Trägersysteme in den folgenden Varianten möglich:
Transport am Heck des Wohnmobils
Transport seitlich am Wohnmobil
Transport auf dem Dach
Vor dem Kauf des jeweiligen Trägersystems ist darauf zu achten, dass dieses für das Gewicht der Räder ausgelegt ist. Außerdem sollte man darauf achten, dass die maximal zugelassene Traglast der Hecktür nicht überschritten wird. Das ausgewählte Modell muss natürlich auch mit dem Fahrzeug kompatibel sein.
Positive Argumente auch für Hundebesitzer
Viele Hundehalter kennen das Problem mit der Suche nach einer hundefreundlichen Unterkunft. Neben Hotels sind auch etliche Besitzer von Ferienwohnungen gegen den Aufenthalt eines vierbeinigen Freundes. In einem Wohnmobil fühlen sich allerdings auch Hunde sehr wohl. Hier hat der Vierbeiner sein Zuhause, sodass sich auch die Fahrt mehr als wohltuend gestaltet. Zudem ist es im Urlaub nicht an allen Küstenabschnitten erlaubt, mit dem Hund über den Strand zu laufen. Sollte der Ort nicht für den Hund geeignet sein, kann man im Urlaub mit dem Wohnmobil sofort das nächste Etappenziel aussuchen.
Perfektes Vergnügen auch für Kinder
Kinder sind in der Regel nicht rasend vor Begeisterung, wenn lange Fahrten am Stück anstehen. Daher fühlen sich die Kleinen im Wohnmobil sehr wohl. Hier steht im Gegensatz zum Auto oder zum Flugzeug ausreichend Platz zum Schlafen aber auch zum Spielen zur Verfügung. Aufgrund des enormen Stauraums können auch die wichtigsten Spielzeuge mitgenommen werden. Im Gegensatz zum Hotel muss man sich im Wohnmobil auch an keine festen Essenszeiten halten. Und am Buffet Schlange zu stehen, ist mit kleinen Kindern auch kein wahres Vergnügen.
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